- <literal>in/out</literal>, <literal>via</literal> sowie
- <literal>keep state</literal> kodiert. Die
- Regeln mit <literal>proto tcp</literal> verwenden
- zusätzlich die Option <literal>setup</literal>, damit
- die initiale, eine Sitzung beginnende Anfrage identifiziert
- werden kann, damit die die Zustandsttabelle gefüllt
- werden kann.</para>
-
- <para>Der Abschnitt für den eingehenden Datenverkehr
- beginnt mit allen Regeln, die zur Blockierung
- unerwünschten Datenverkehrs benötigt werden.
- Für diese Vorgehensweise gibt es zwei Gründe:
- Zum einen könnten bösartige Pakete legtitimen
- Datenverker so sehr ähneln, dass sie die
- Bedingungen von <literal>allow</literal>-Regeln erfüllen
- und daher die Firewall passieren dürfen. Daher sollten
- derartige Pakete direkt verworden werden. Zum anderen
- sollten unerwünschte Pakete mit bekannten (und somit
- uninteressanten Mustern) sofort ohne Rückmeldung blockiert
- werden, anstatt erst von der letzten, generischen Regel
- blockiert (und, was noch wichtiger ist, auch noch
- protokolliert). Die letzte Regel jedes Abschnittes blockiert
- und protokolliert; sie kann daher dazu verwendet werden,
- vor Gericht haltbare Beweise zu erhalten, damit sie gegen
- Personen vorgehen können, die versuchen, Ihre Systeme
- anzugreifen.</para>
-
- <para>Achten Sie darauf, dass Sie keine Netwerkantworten für
- geblockte Pakete senden. Diese müssen ohne
- Rückmeldung verworfen werden, damit ein Angreifer keine
- Informationen darüber erhält, ob seine Datenpakete
- Ihr System erreicht hat. Je weniger Information ein Angreifer
- über Ihr System erhält, desto sicherer ist Ihr
- System. Datenpakete an Ports, die nicht bekannten Diensten
- zugeordnet werden können, können über die Datei
- <filename>/etc/services</filename> identifiziert werden.
- Alternativ kann eine Anfrage an <uri xlink:href="http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_TCP_and_UDP_port_numbers">http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_TCP_and_UDP_port_numbers</uri>
- Klarheit über die Aufgabe/Funktion einer bestimmten Portnummer
- bringen. Auf der Seite <uri xlink:href="http://www.sans.org/security-resources/idfaq/oddports.php">http://www.sans.org/security-resources/idfaq/oddports.php</uri>
- kann man Information über bekannte Trojaner und von
- diesen verwendete Portnummern erhalten.</para>
- </sect3>
+ <para>Es stehen noch weitere Aktionen zur Verfügung.
+ Einzelheiten finden Sie in &man.ipfw.8;.</para>
+ </listitem>
+ </varlistentry>
- <sect3>
- <title>Ein Beispiel für einschließende
- Regeln</title>
+ <varlistentry>
+ <term>LOG_AMOUNT</term>
+ <listitem>
+ <para>Erfüllt ein Paket die Selektionskriterien mit dem
+ Schlüsselwort <literal>log</literal>, wird dies von
+ &man.syslogd.8; mit der Annotation
+ <literal>SECURITY</literal> protokolliert. Dies erfolgt
+ allerdings nur, wenn die Anzahl der protokollierten
+ Pakete der betreffenden Regel die definierte
+ <literal>LOG_AMOUNT</literal>-Grenze nicht übersteigt.
+ Wenn <literal>LOG_AMOUNT</literal> nicht definiert ist,
+ wird die Grenze aus dem Wert von
+ <varname>net.inet.ip.fw.verbose_limit</varname>
+ benutzt. Ein Wert von <literal>0</literal> bedeutet
+ eine unbegrenzte Protokollierung. Wird eine definierte
+ Grenze erreicht, wird die Protokollierung für diese
+ Regel deaktiviert. Um die Protokollierung zu
+ reaktivieren, können Sie den Protokoll- oder Paketzähler
+ mit <command>ipfw resetlog</command>
+ zurücksetzen.</para>
+
+ <note>
+ <para>Die Protokollierung findet statt, nachdem alle
+ Selektionskriterien geprüft und bevor die endgültige
+ Aktion auf das Paket angewendet wird. Der
+ Administrator entscheidet, welche Regel protokolliert
+ werden soll.</para>
+ </note>
+ </listitem>
+ </varlistentry>
- <para>Das folgende Regelwerk (ohne
- <acronym>NAT</acronym>-Funktionalität) beschreibt ein
- vollständiges, einschließendes Regelwerk. Dieses
- Regelwerk kann direkt auf Ihren eigenen Systemen eingesetzt
- werden, wenn alle <literal>pass</literal>-Regeln
- für von Ihnen nicht benötigten Dienste
- auskommentiert werden. Falls Sie keine Protokollierung
- benötigen, können Sie diese im Abschnitt für
- den eingehenden Datenverkehr durch eine
- <literal>deny</literal> deaktivieren. Die im Beispiel