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Index: head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/advanced-networking/chapter.xml
===================================================================
--- head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/advanced-networking/chapter.xml
+++ head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/advanced-networking/chapter.xml
@@ -5,7 +5,7 @@
$FreeBSD$
$FreeBSDde:$
- basiert auf: r44142
+ basiert auf: r44143
-->
<chapter xmlns="http://docbook.org/ns/docbook"
xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" version="5.0"
@@ -390,49 +390,35 @@
<primary>Dual-Homed-Hosts</primary>
</indexterm>
- <para>Ein Dual-Homed-Host ist ein Rechner, der sich in zwei
- verschiedenen Netzwerken befindet.</para>
-
- <para>Der Dual-Homed-Host verfügt möglicherweise über zwei
- Ethernetkarten, die jeweils eine Adresse in einem separaten
- Subnetz benutzen. Alternativ hat der Host nur eine
- Ethernetkarte und verwendet &man.ifconfig.8; Aliasing.
- Die erste Möglichkeit wird verwendet, wenn zwei physikalisch
- getrennte Ethernet-Netzwerke vorhanden sind, die zweite, wenn
- es nur ein physikalisches Ethernet-Netzwerk gibt, das aber aus
- zwei logisch getrennten Subnetzen besteht.</para>
-
- <para>In beiden Fällen werden Routingtabellen erstellt,
- damit jedes Subnetz weiß, dass dieser Rechner als Gateway
- zum anderen Subnetz arbeitet (<foreignphrase>inbound
- route</foreignphrase>). Diese Konfiguration (der
- Gateway-Rechner arbeitet als Router zwischen den Subnetzen)
- wird häufig verwendet, wenn es darum geht Paketfilterung oder
- eine Firewall zu implementieren.</para>
-
- <para>Damit dieser Rechner Pakete zwischen den beiden
- Schnittstellen weiterleiten kann, muss &os; als Router
- konfiguriert werden. Dies wird im nächsten Abschnitt
- beschrieben.</para>
+ <para>Ein &os;-System kann als Standard-Gateway bzw. Router für
+ ein Netzwerk konfiguriert werden, wenn es sich um einen
+ Dual-Homed-Host handelt. Ein Dual-Homed-Host ist ein Rechner,
+ der sich in mindestens zwei verschiedenen Netzwerken
+ befindet. Typischerweise ist jedes Netzwerk über eine
+ separate Netzwerkschnittstelle verbunden. Mit
+ <acronym>IP</acronym> Aliasing können mehrere Adressen, die
+ jeweils zu einem andren Subnetz gehören, an eine physikalische
+ Schnittstelle gebunden werden.</para>
<indexterm>
<primary>Router</primary>
</indexterm>
- <para>Ein Netzwerkrouter ist ein System, das Pakete von
- einer Schnittstelle zur anderen weiterleitet.
- Internetstandards und gute Ingenieurspraxis sorgten
+ <para>Damit Pakete zwischen den Schnittstellen weitergeleitet
+ werden können, muss das &os;-System als Router konfiguriert
+ werden. Internetstandards und gute Ingenieurspraxis sorgten
dafür, dass diese Funktion in &os; in der Voreinstellung
- deaktiviert ist. Diese Funktion kann aktiviert werden,
- indem folgende Zeile in &man.rc.conf.5; hinzugefügt
- wird:</para>
+ deaktiviert ist. Sie kann jedoch aktiviert werden,
+ indem folgende Zeile in <filename>/etc/rc.conf</filename>
+ hinzugefügt wird:</para>
<programlisting>gateway_enable="YES" # Auf YES setzen, wenn der Rechner als Gateway arbeiten soll</programlisting>
- <para>Diese Option setzt die &man.sysctl.8;-Variable
+ <para>Um das Routing zu aktivieren, setzen Sie die
+ &man.sysctl.8;-Variable
<varname>net.inet.ip.forwarding</varname> auf
<literal>1</literal>. Um das Routing zu stoppen,
- muss die Variable auf <literal>0</literal> gesetzt
+ muss die Variable wieder auf <literal>0</literal> gesetzt
werden.</para>
<indexterm>
@@ -445,15 +431,25 @@
<primary>OSPF</primary>
</indexterm>
- <para>Der neue Router benötigt nun noch Routen, um zu
- wissen, wohin er den Verkehr senden soll. Wenn das Netzwerk
- einfach genug ist, können statische Routen verwendet werden.
- &os; verfügt über den Standard BSD-Routing-Daemon
- &man.routed.8;, der <acronym>RIP</acronym> (sowohl Version 1
- als auch Version 2) und <acronym>IRDP</acronym> versteht.
- <acronym>BGP</acronym>v4,
- <acronym>OSPF</acronym>v2 und andere Protokolle werden
- von <package>net/zebra</package> unterstützt.</para>
+ <para>Die Routingtabelle eines Routers benötigt zusätzliche
+ Routen, damit er weiß, wie er andere Netzwerke erreichen kann.
+ Die Routen können entweder manuell als statische Routen
+ hinzugefügt werden, oder aber der Router lernt automatisch
+ die Routen anhand des Routing-Protokolls. Statische Routen
+ eignen sich für kleine Netzwerke und dieser Abschnitt
+ beschreibt, wie Sie eine statische Route für ein kleines
+ Netzwerk hinzufügen.</para>
+
+ <note>
+ <para>In großen Netzwerken sind statische Routen schlecht
+ skalierbar. &os; beinhaltet den
+ <acronym>BSD</acronym>-Routing-Daemon &man.routed.8;, der
+ die Protokolle <acronym>RIP</acronym> (Version 1 und
+ Version 2) sowie <acronym>IRDP</acronym> unterstützt. Die
+ Routing-Protokolle <acronym>BGP</acronym> und
+ <acronym>OSPF</acronym> können über den Port oder das Paket
+ <package>net/zebra</package> installiert werden.</para>
+ </note>
<para>Nehmen wir an, dass wir über folgendes Netzwerk
verfügen:</para>
@@ -495,13 +491,14 @@
Router für den Zugriff auf das Internet. Die
Standardroute ist auf <systemitem class="ipaddress">10.0.0.1</systemitem>
gesetzt, damit ein Zugriff auf das Internet möglich wird.
- <systemitem>RouterB</systemitem> ist bereits ordnungsgemäß
+ <systemitem>RouterB</systemitem> ist bereits
konfiguriert, da er <systemitem
- class="ipaddress">192.168.1.1</systemitem> als Gateway
- benutzt.</para>
+ class="ipaddress">192.168.1.1</systemitem> als
+ Standard-Gateway benutzt.</para>
- <para>Die Routingtabelle auf <systemitem>RouterA</systemitem>
- sieht in etwa so aus:</para>
+ <para>Bevor die statischen Routen hinzugefügt werden, sieht
+ die Routingtabelle auf <systemitem>RouterA</systemitem> in
+ etwa so aus:</para>
<screen>&prompt.user; <userinput>netstat -nr</userinput>
Routing tables
@@ -513,47 +510,34 @@
10.0.0/24 link#1 UC 0 0 xl0
192.168.1/24 link#2 UC 0 0 xl1</screen>
- <para>Mit dieser Routingtabelle kann <systemitem>RouterA</systemitem>
- das interne Netz 2 nicht erreichen, da keine Route zum
- Rechner <systemitem
- class="ipaddress">192.168.2.0/24</systemitem> vorhanden
- ist. Durch den folgenden Befehl wird das interne Netz 2 in
- die Routingtabelle des Rechners
- <systemitem>RouterA</systemitem> aufgenommen, indem
+ <para>Mit dieser Routingtabelle hat
+ <systemitem>RouterA</systemitem> keine Route zum Netzwerk
+ <systemitem class="ipaddress">192.168.2.0/24</systemitem>.
+ Der folgende Befehl wird das interne Netz 2 in
+ die Routingtabelle von <systemitem>RouterA</systemitem>
+ aufnehmen und dabei
<systemitem class="ipaddress">192.168.1.2</systemitem> als
- nächster Zwischenschritt
- (<foreignphrase>Hop</foreignphrase>) verwendet wird:</para>
+ nächsten Zwischenschritt
+ (<foreignphrase>Hop</foreignphrase>) verwenden:</para>
<screen>&prompt.root; <userinput>route add -net 192.168.2.0/24 192.168.1.2</userinput></screen>
<para>Ab sofort kann <systemitem>RouterA</systemitem> alle Rechner des
Netzwerks <systemitem class="ipaddress">192.168.2.0/24</systemitem>
- erreichen.</para>
+ erreichen. Allerdings gehen die Routing-Informationen
+ verloren, wenn das &os;-System neu gestartet wird. Um
+ statische Routen dauerhaft einzurichten, müssen diese in
+ <filename>/etc/rc.conf</filename> eingetragen werden:</para>
- <sect3>
- <title>Routen dauerhaft einrichten</title>
-
- <para>Das obige Beispiel ist für die Konfiguration einer
- statischen Route auf einem laufenden System geeignet. Diese
- Routing-Information gehen jedoch verloren, wenn der
- &os;-Rechner neu gestartet wird. Dauerhaft statische
- Routen können in <filename>/etc/rc.conf</filename>
- eingetragen werden:</para>
-
- <programlisting># Add Internal Net 2 as a static route
+ <programlisting># Add Internal Net 2 as a persistent static route
static_routes="internalnet2"
route_internalnet2="-net 192.168.2.0/24 192.168.1.2"</programlisting>
<para>Die Variable <literal>static_routes</literal> enthält
eine Reihe von Strings, die durch Leerzeichen getrennt sind.
- Jeder String bezieht sich auf den Namen einer Route. Dieses
- Beispiel hat <literal>static_routes</literal>,
- <replaceable>internalnet2</replaceable> als einzigen String.
- Die Variable <literal>route_internalnet2</literal> enthält
- alle Konfigurationsparameter für &man.route.8;. Dieses
- Beispiel entspricht dem Befehl:</para>
-
- <screen>&prompt.root; <userinput>route add -net 192.168.2.0/24 192.168.1.2</userinput></screen>
+ Jeder String bezieht sich auf den Namen einer Route. Die
+ Variable <literal>route_internalnet2</literal> enthält die
+ statische Route.</para>
<para>Wird mit der Variablen <literal>static_routes</literal>
mehr als eine Variable angegeben, so werden auch mehrere
@@ -566,11 +550,10 @@
<programlisting>static_routes="net1 net2"
route_net1="-net 192.168.0.0/24 192.168.0.1"
route_net2="-net 192.168.1.0/24 192.168.1.1"</programlisting>
- </sect3>
</sect2>
- <sect2 xml:id="network-routing-propagation">
- <title>Verteilung von Routing-Informationen</title>
+ <sect2 xml:id="network-routing-troubleshooting">
+ <title>Problembehandlung</title>
<para>Wenn ein Adressraum einem Netzwerk zugeordnet wird,
konfiguriert der Dienstanbieter seine Routing-Tabellen, so
@@ -586,7 +569,8 @@
transportieren und verteilen. Jeder Backbone-Rechner verfügt
über eine Kopie von Master-Tabellen, die den Verkehr für ein
bestimmtes Netzwerk hierarchisch vom Backbone über eine Kette
- von Dienstanbietern bis hin zu Ihrer Seite leiten.</para>
+ von Dienstanbietern bis hin zu einem bestimmten Netzwerk
+ leiten.</para>
<para>Es ist die Aufgabe des Dienstanbieters, den
Backbone-Seiten mitzuteilen, dass sie mit einer Seite
@@ -594,10 +578,6 @@
<emphasis>Bekanntmachung von Routen</emphasis>
(<foreignphrase>routing propagation</foreignphrase>)
bezeichnet.</para>
- </sect2>
-
- <sect2 xml:id="network-routing-troubleshooting">
- <title>Problembehebung</title>
<indexterm>
<primary>&man.traceroute.8;</primary>
@@ -607,17 +587,15 @@
Routen, und einige Seiten sind nicht in der Lage, sich zu
verbinden. Der vielleicht nützlichste Befehl, um
festzustellen wo das Routing nicht funktioniert, ist
- &man.traceroute.8;. Das Programm ist nützlich, falls
- &man.ping.8; fehlschlägt.</para>
-
- <para>Rufen Sie &man.traceroute.8; mit dem Namen des entfernten
- Rechners auf, mit dem eine Verbindung aufgebaut werden soll.
- Die Ausgabe zeigt die Gateway-Rechner entlang des
- Verbindungspfades an. Schließlich wird der Zielrechner
- erreicht oder es kommt zu einem Verbindungsabbruch.</para>
+ <command>traceroute</command>. Das Programm ist nützlich,
+ falls <command>ping</command> fehlschlägt.</para>
- <para>Weitere Informationen finden Sie in
- &man.traceroute.8;.</para>
+ <para>Rufen Sie <command>traceroute</command> mit dem Namen des
+ entfernten Rechners auf, mit dem eine Verbindung aufgebaut
+ werden soll. Die Ausgabe zeigt die Gateway-Rechner entlang
+ des Verbindungspfades an. Schließlich wird der Zielrechner
+ erreicht oder es kommt zu einem Verbindungsabbruch. Weitere
+ Informationen finden Sie in &man.traceroute.8;.</para>
</sect2>
<sect2 xml:id="network-routing-multicast">
@@ -633,27 +611,32 @@
</indexterm>
<para>&os; unterstützt sowohl Multicast-Anwendungen als
- auch Multicast-Routing. Multicast-Anwendungen sind lauffähig,
- ohne dass sie gesondert konfiguriert werden müssen.
- Multicast-Routing muss in der Kernelkonfiguration aktiviert
- werden:</para>
+ auch Multicast-Routing. Multicast-Anwendungen benötigen keine
+ spezielle Konfiguration, um auf &os; lauffähig zu sein. Damit
+ Multicast-Routing unterstützt wird, muss die folgende Option
+ in der Kernelkonfiguration aktiviert werden:</para>
<programlisting>options MROUTING</programlisting>
- <para>Damit der Multicast-Routing-Daemon &man.mrouted.8; Tunnel
- und <acronym>DVMRP</acronym> aktiviert, muss
- <filename>/etc/mrouted.conf</filename> konfiguriert werden.
- Weitere Informationen zu Multicast-Routing finden Sie in
- &man.mrouted.8;.</para>
+ <para>Der Multicast-Routing-Daemon
+ <application>mrouted</application> kann als Port oder Paket
+ <package>net/mroute</package> installiert werden. Dieser
+ Daemon implementiert das <acronym>DVMRP</acronym>
+ Multicast-Routing-Protokoll. Um die Tunnel und
+ <acronym>DVMRP</acronym> einzurichten, muss
+ <filename>/usr/local/etc/mrouted.conf</filename> bearbeitet
+ werden. Bei der Installation von
+ <application>mrouted</application> wird auch
+ <application>map-mbone</application> und
+ <application>mrinfo</application> sowie die zugehörigen
+ Manualpages installiert, in denen Sie auch
+ Konfigurationsbeispiele finden können.</para>
<note>
- <para>Der Multicast-Routing-Daemon &man.mrouted.8; verwendet
- das <acronym>DVMRP</acronym> Multicast Routing Protocol,
- das inzwischen in den meisten Multicast-Installationen
- durch &man.pim.4; ersetzt wurde. &man.mrouted.8; sowie die
- damit in Verbindung stehenden Werkzeuge &man.map-mbone.8;
- und &man.mrinfo.8; können über die &os; Ports-Sammlung aus
- <package>net/mrouted</package> installiert werden.</para>
+ <para><acronym>DVMRP</acronym> wurde in vielen
+ Multicast-Installationen weitgehend durch das
+ <acronym>PIM</acronym>-Protokoll ersetzt. Weitere
+ Informationen finden Sie in &man.pim.4;.</para>
</note>
</sect2>
</sect1>
File Metadata
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