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&os; installierenJimMockRestructured, reorganized, and parts
rewritten by GavinAtkinsonUpdated for bsdinstall by WarrenBlockAllanJudeErweitert um root-on-ZFS von BenedictReuschlingÜbersetzt von ÜbersichtinstallationBeginnend mit &os; 9.0-RELEASE enthält &os; ein
text-basiertes, einfach zu verwendendes Installationsprogramm
namens bsdinstall. Dieses Kapitel
beschreibt die Installation von &os; mit Hilfe von
bsdinstall.Die Installationsanweisungen in diesem Kapitel gelten für
die &i386;- und AMD64-Architekturen.
Gegebenenfalls werden spezifische Anweisungen für andere
Plattformen erwähnt. Möglicherweise gibt es auch geringfügige
Unterschiede zwischen dem Installationsprogramm und dem, was
hier gezeigt wird. Sie sollten dieses Kapitel daher als eine
Art Wegweiser und nicht als exakte Anleitung betrachten.Benutzer, die es vorziehen, &os; mit einem graphischen
Installationsprogramm zu installieren, sind vielleicht an
pc-sysinstall, dem
- Installationsprogramm des PC-BSD Projekts interessiert.
- Dieses Installationsprogramm kann benutzt werden, um einen
- graphischen Desktop (PC-BSD) oder eine Kommandozeilen-Version
+ Installationsprogramm des TrueOS Projekts interessiert.
+ Dieses Installationsprogramm wird benutzt, um einen
+ graphischen Desktop (TrueOS) oder eine Kommandozeilen-Version
von &os; zu installieren. Weitere Details finden Sie im
- PC-BSD Handbuch (
http://wiki.pcbsd.org/index.php/Colophon).Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie
wissen:welche Mindestanforderungen an die Hardware gestellt
werden und welche Architekturen &os; unterstützt.wie man &os; Installationsmedien erstellt.wie man bsdinstall
startet.welche Fragen bsdinstall
stellt, was sie bedeuten und wie man diese
beantwortet.wie Sie Fehler bei der Installation beheben.wie Sie eine Live-Version von &os; ausprobieren können,
bevor Sie die Installation starten.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Sie:Die Liste von unterstützter Hardware lesen, die mit
der zu installierenden Version von &os; ausgeliefert wird,
um sicherzustellen, dass die Hardware auch unterstützt
wird.Minimale HardwareanforderungenDie Hardwareanforderungen zur Installation von &os;
variieren mit der Architektur. Hardwarearchitekturen und von
&os; unterstützte Geräte sind auf der Seite &os; Release
Informationen aufgelistet. Die &os; Download Seite
enthält Informationen zur Auswahl des richtigen Abbilds für
verschiedene Architekturen.Für die Installation von &os; sind mindestens 96 MB
RAM und 1.5 GB freier
Festplattenspeicher erforderlich. Allerdings ist eine solch
geringe Menge an Arbeitsspeicher und Speicherplatz nur für
spezifische Anwendungen ausreichend, beispielsweise für
Embedded-Geräte. Desktop-Systeme benötigen weitaus mehr
Ressourcen. 2-4 GB RAM und mindestens
8 GB Speicherplatz sind ein guter Anfang.Dies sind die Anforderungen an den Prozessor für jede
Architektur:&arch.amd64;Dies ist die gängigste Art von Prozessor für Desktop-
und Laptop-Systeme. Andere Anbieter nennen diese
Architektur auch x86-64.Beispiele für &arch.amd64;-kompatible Prozessoren
umfassen: &amd.athlon;64, &amd.opteron;, multi-core
&intel; &xeon; und &intel; &core; 2 sowie
neuere Prozessoren.&arch.i386;Ältere Desktop- und Laptop-Systeme verwenden oft die
32-Bit x86-Architektur.Fast alle i386-kompatiblen Prozessoren mit einer
Floating-Point-Einheit werden unterstützt. Alle
&intel;-Prozessoren 486 oder neuer werden
unterstützt.&os; nutzt die
Physical Adress Extensions
(PAE), falls die CPU
diese Funktion unterstützt. Wenn PAE
im Kernel aktiviert ist, wird Speicher über 4 GB vom
Kernel erkannt und kann von System verwendet werden.
PAE schränkt allerdings auch die
Gerätetreiber und anderen Komponenten von &os; ein.
Einzelheiten finden Sie in &man.pae.4;.ia64Die derzeit unterstützten Prozessoren sind &itanium;
und &itanium; 2. Zu den unterstützten Chipsätzen zählen
HP zx1, &intel; 460GX und &intel; E8870. Sowohl
Einprozessorsysteme (UP) als auch
Mehrprozessorsysteme (SMP werden
unterstützt.pc98Die NEC PC-9801/9821-Serie mit fast allen
i386-kompatiblen Prozessoren, einschließlich 80486,
&pentium;, &pentium; Pro und &pentium; II werden
unterstützt. Alle i386-kompatiblen Prozessoren von
AMD, Cyrix, IBM und IDT werden ebenfalls unterstützt.
Ebenso die EPSON PC-386/486/586-Serie, welche mit der
NEC-Serie PC-9801 kompatibel ist. NEC FC-9801/9821 und
die NEC SV-98-Serie sollte ebenfalls unterstützt
werden.Der hochauflösende Modus wird nicht unterstützt.
NEC PC-98XA/XL/RL/XL^2 und die NEC PC-H98-Serie werden
nur im normalen (PC-9801 kompatibel) Modus unterstützt.
Die SMP bezogenen Funktionen von &os;
werden nicht unterstützt. Auch der New
Extend Standard Architecture
(NESA) Bus, verwendet in den Serien
PC-H98, SV-H98 und FC-H98, wird nicht
unterstützt.powerpcAlle New Word ROM &apple;
&mac;-Systeme mit integriertem USB
werden unterstützt. SMP wird auf
Maschinen mit mehreren CPUs
unterstützt.Ein 32-Bit Kernel kann jedoch nur die ersten
2 GB RAM verwenden.sparc64Systeme, die von &os;/&arch.sparc64; unterstützt
werden, sind auf der
FreeBSD/sparc64-Projektseite aufgelistet.SMP wird auf allen Systemen mit
mehr als einem Prozessor unterstützt. Eine dedizierte
Platte wird benötigt, da es nicht möglich ist, eine
Platte mit einem anderen Betriebssystem zur gleichen
Zeit zu teilen.Vor der InstallationWenn das System die Mindestanforderungen für die
Installation von &os; erfüllt, sollte die Installationsdatei
heruntergeladen und die Installationsmedien vorbereitet
werden. Bevor Sie dies tun, prüfen Sie mit Hilfe dieser
Checkliste, ob das System für die Installation bereit
ist:Sichern Sie wichtige DatenErstellen Sie immer eine Sicherung
aller wichtigen Daten, bevor Sie ein
Betriebssystem installieren. Speichern Sie die Daten jedoch
nicht auf dem System, auf dem das Betriebssystem installiert
wird, sondern nutzen Sie einen Wechseldatenträger, wie
beispielsweise ein USB-Laufwerk, oder
sichern Sie auf einem anderen System im Netzwerk, oder
nutzen einen Online-Backup-Dienst. Überprüfen Sie die
Sicherungen, bevor Sie mit der Installation beginnen.
Sobald das Installationsprogramm die Festplatte des Systems
formatiert, gehen alle gespeicherten Daten unwiderruflich
verloren.Den Installationsort von &os; festlegenFalls &os; das einzige installierte Betriebssystem sein
wird, kann dieser Schritt übersprungen werden. Sollte &os;
allerdings die Platte mit anderen Betriebssystemen teilen,
müssen Sie entscheiden, welche Platte oder Partition für
&os; verwendet werden soll.Für die Architekturen &arch.i386; und &arch.amd64;
können die Platten in mehrere Partitionen aufgeteilt werden.
Dazu stehen Ihnen zwei Partitionsschemata zur Verfügung.
Traditionell enthält ein
Master Boot Record
(MBR) eine Partitionstabelle, welche bis
zu vier primäre Partitionen aufnehmen
kann. Aus historischen Gründen werden diese primären
Partitionen in &os; slices genannt.
Eine Begrenzung von nur vier Partitionen ist für große
Platten sehr beschränkt, so dass eine dieser primären
Partitionen als erweiterte Partition
eingesetzt wird. Mehrere
logische Partitionen können dann
innerhalb der erweiterten Partition angelegt werden. Die
GUID-Partitionstabelle
(GPT) ist eine neuere und einfachere
Methode zur Partition einer Festplatte. Geläufige
GPT-Implementierungen erlauben bis zu
128 Partitionen pro Platte, was die Notwendigkeit von
logischen Partitionen eliminiert.Manche älteren Betriebssysteme wie &windows; XP
sind mit dem GPT-Partitionsschema nicht
kompatibel. Wenn sich &os; die Platte mit einem solchen
Betriebssystem teilen soll, werden MBR
Partitionen benötigt.&os;s Standard-Bootloader benötigt entweder eine
primäre oder eine GPT-Partition. Wenn
alle primären oder GPT-Partitionen
bereits in Verwendung sind, muss eine davon für &os; zur
Verfügung gestellt werden. Benutzen Sie ein Werkzeug zur
Veränderung der Partitionsgrößen, wenn Sie eine Partition
erstellen möchten, ohne dabei vorhandene Daten zu löschen.
Den freigegebenen Platz können Sie dann für die Installation
verwenden.Eine Vielzahl freier und kommerzieller Werkzeuge zur
Veränderung der Partitionsgrößen finden Sie unter
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_disk_partitioning_software.
GParted Live (http://gparted.sourceforge.net/livecd.php)
ist eine freie Live-CD, die den
GParted-Partitionseditor enthält.
GParted ist auch in
einer Vielzahl von anderen Linux Live-CD Distributionen
enthalten.Bei richtiger Anwendung können Werkzeuge zur
Veränderung von Partitionsgrößen auf sichere Art und
Weise Platz für eine neue Partition schaffen. Erstellen
Sie trotzdem eine Vollsicherung und überprüfen Sie deren
Integrität bevor Sie die Partitionen auf der Platte
verändern.Festplattenpartitionen, die unterschiedliche
Betriebssysteme enthalten, ermöglichen es, jeweils eines
dieser Systeme zu verwenden. Eine alternative Möglichkeit,
mehrere Betriebssysteme gleichzeitig einzusetzen, ohne dabei
Partitionen ändern zu müssen, wird im behandelt.Netzwerkparameter ermittelnManche &os; Installationsarten benötigen eine
Netzwerkverbindung, um Installationsdateien herunter zu
laden. Nach jeder Installation bietet das
Installationsprogramm die Möglichkeit, die
Netzwerkschnittstellen des Systems zu konfigurieren.Steht im Netzwerk ein DHCP-Server zur
Verfügung, wird dieser im Allgemeinen verwendet, um
automatisch Netzwerkeinstellungen vorzunehmen. Falls
DHCP nicht verfügbar ist, müssen die
folgenden Netzwerkeinstellungen beim lokalen
Netzwerkadministrator oder Provider erfragt werden:Erforderliche Informationen zum NetzwerkIP-AdresseSubnetz-MaskeIP-Adresse des
Default-GatewayDomänenname des NetzwerksIP-Adressen der
DNS-Server im NetzwerkLesen Sie die &os;-ErrataObwohl das &os; Projekt sich bemüht, jede
veröffentlichte Version von &os; so stabil wie möglich
zu machen, können sich doch gelegentlich Fehler in den
Veröffentlichungsprozess einschleichen. In sehr seltenen
Fällen betreffen diese Fehler den Installationsvorgang.
Wenn diese Probleme entdeckt und behoben sind, werden dazu
Hinweise in der &os; Errata (
http://www.freebsd.org/releases/&rel.current;R/errata.html)
auf der &os; Webseite veröffentlicht. Prüfen Sie die Errata
vor der Installation, um sicherzustellen, dass es keine
Probleme gibt, welche die Installation betreffen.Informationen und Errata für all diese
Veröffentlichungen finden Sie unter den Release
Informationen auf der &os; Webseite (
http://www.freebsd.org/releases/index.html).Die Installationsmedien vorbereitenDas &os;-Installationsprogramm ist keine Anwendung, das
aus einem anderen Betriebssystem heraus gestartet werden kann.
Laden Sie stattdessen eine Installationsdatei für &os;
herunter und brennen Sie den Dateityp auf einen entsprechenden
Datenträger (CD, DVD,
oder USB). Starten Sie dann das System mit
diesem Datenträger.Die &os;-Installationsmedien sind unter
www.freebsd.org/where.html#download verfügbar. Der
Name der Installationsdatei enthält die Version von &os;,
die Architektur sowie den Dateityp. Wenn Sie beispielsweise
&os; 10.2 auf einem &arch.amd64;-System von
DVD installieren wollen, laden Sie
FreeBSD-10.2-RELEASE-amd64-dvd1.iso und
brennen Sie die Datei auf eine DVD.
Starten Sie dann das System mit dieser
DVD.Die Installationsdateien stehen in verschiedenen Formaten
zur Verfügung und variieren je nach Rechnerarchitektur und
Medientyp.Für Rechner,
die mit UEFI (Unified Extensible Firmware
Interface) booten, stehen zusätzliche Installationsdateien zur
Verfügung. Die Namen dieser Dateien enthalten die
Zeichenkette uefi.Dateitypen:-bootonly.iso: Dies ist die
kleinste Installation, die lediglich das
Installationsprogramm enthält. Hierzu ist während der
Installation eine funktionierende Internetverbindung
erforderlich, da das Installationsprogramm die benötigen
Dateien für die &os;-Installation herunter laden muss.
Diese Datei sollte mit einem
CD-Brennprogramm auf
CD gebrannt werden.-disc1.iso: Diese Datei enthält
alle benötigten Dateien für eine &os;-Installation, den
Quellcode und die Ports-Sammlung. Die Datei sollte mit
einem CD-Brennprogramm auf
CD gebrannt werden.-dvd1.iso: Diese Datei enthält alle
benötigen Dateien für eine &os;-Installation, den
Quellcode und die Ports-Sammlung. Darüber hinaus enthält
sie eine Reihe von beliebten Binärpaketen zur Installation
eines Window-Managers, sodass Sie ein komplettes System
installieren können, ohne dass Sie eine Verbindung zum
Internet benötigen. Die Datei sollte mit einem
DVD-Brennprogramm auf eine
DVD gebrannt werden.-memstick.img: Diese Datei enthält
alle benötigten Dateien für eine &os;-Installation, den
Quellcode und die Ports-Sammlung. Die Datei sollte mit
den nachstehenden Anweisungen auf einen
USB-Stick geschrieben werden.-mini-memstick.img: Diese Datei
enthält, wie -bootonly.iso, keine
Installationsdateien, sondern lädt diese bei Bedarf nach.
Während der Installation wird eine funktionierende
Internetverbindung benötigt. Schreiben Sie die Datei, wie
in beschrieben, auf einen
USB-Stick.Nachdem Sie die Datei heruntergeladen haben, laden Sie
CHECKSUM.SHA256 aus dem gleichen
Verzeichnis herunter. Berechnen Sie dann die
Prüfsumme für die Datei. &os; bietet
hierfür &man.sha256.1;, das Sie als
sha256
Dateiname aufrufen
können. Andere Betriebssysteme haben ähnliche
Programme.Vergleichen Sie die berechnete Prüfsumme mit der in
CHECKSUM.SHA256. Die beiden Prüfsummen
müssen übereinstimmen, ansonsten ist die Datei beschädigt und
muss erneut heruntergeladen werden.Eine Installationsdatei auf einen
USB-Stick schreibenDie *.img-Datei ist ein komplettes
Abbild (engl. Image) des späteren
USB-Sticks. Die Datei kann
nicht auf das Zielgerät kopiert
werden. Es existieren jedoch mehrere Programme, mit denen
die *.img-Datei auf einen
USB-Stick geschrieben werden kann. In
diesem Abschnitt werden zwei dieser Programme
vorgestellt.Bevor Sie fortfahren, machen Sie Sicherungskopien der
Daten auf dem USB-Stick. Diese
Prozedur wird alle Daten auf dem Stick löschen.Das Image mit dd auf einen
USB-Stick schreibenDieses Beispiel verwendet
/dev/da0 als das Zielgerät, auf
welches das Image geschrieben werden soll. Seien Sie
sehr vorsichtig, dass das richtige
Gerät benutzt wird, da das Kommando alle vorhandenen
Daten auf dem Zielgerät zerstört.Das Werkzeug &man.dd.1; steht unter BSD, &linux; und
&macos;-Systemen zur Verfügung. Um das Image zu
brennen, verbinden Sie den USB-Stick
mit dem System und bestimmen Sie dessen Gerätenamen.
Geben Sie dann den Namen der Installationsdatei und den
Gerätenamen des USB-Sticks an.
Dieses Beispiel schreibt die Installation für
&arch.amd64; auf das erste USB-Gerät
im &os;-System.&prompt.root; dd if=FreeBSD-10.2-RELEASE-amd64-memstick.img of=/dev/da0 bs=1M conv=syncWenn dieser Befehl fehlschlägt, stellen Sie sicher,
dass der USB-Stick nicht eingehangen
ist und prüfen Sie den Gerätenamen. Auf einigen
Systemen muss der Befehl vielleicht mit Hilfe von
&man.sudo.8; ausgeführt werden. Einige Systeme wie
&linux; verwenden vielleicht einen Puffer. Verwenden
Sie dann &man.sync.8;, um die Daten zu schreiben.Das Image unter &windows; schreibenVersichern Sie sich, dass Sie den korrekten
Laufwerksbuchstaben angeben, da die bestehenden Daten
des Laufwerks überschrieben und zerstört werden.Image Writer für
&windows; herunterladenImage Writer für
&windows; ist eine frei verfügbare
Anwendung, welche eine Imagedatei korrekt auf einen
USB-Stick schreiben kann. Laden Sie
diese von
https://sourceforge.net/projects/win32diskimager/
herunter und entpacken Sie sie in ein
Verzeichnis.Das Image mit Image Writer auf den USB-Stick
schreibenKlicken Sie doppelt auf das
Win32DiskImager-Icon, um
das Programm zu starten. Prüfen Sie dabei, dass der
Laufwerksbuchstabe unter
Device dem Gerät
entspricht, in dem sich der USB-Stick
befindet. Klicken Sie auf das Ordnersymbol und wählen
Sie das Image aus, welches auf den
USB-Stick geschrieben werden soll.
Um den Image-Dateinamen zu akzeptieren, klicken Sie auf
[ Save ]. Überprüfen
Sie erneut, ob alles stimmt und dass keine Ordner auf
dem USB-Stick in anderen Fenstern
geöffnet sind. Sobald alles bereit ist, klicken Sie
auf [ Write ], um die
Imagedatei auf den USB-Stick zu
schreiben.Sie sind jetzt dazu bereit, mit der Installation von
&os; zu beginnen.Die Installation startenEs werden bei Installation so lange keine Änderungen an
den Festplatten durchgeführt, bis die folgende Meldung
erscheint:Your changes will now be written to disk. If you
have chosen to overwrite existing data, it will
be PERMANENTLY ERASED. Are you sure you want to
commit your changes?Die Installation kann vor dieser Warnung zu jeder Zeit
abgebrochen werden. Falls Zweifel bestehen, dass etwas
falsch konfiguriert wurde, schalten Sie einfach den Computer
vor diesem Punkt aus und es werden keine Änderungen an der
Festplatte vorgenommen.Dieser Abschnitt beschreibt, wie das System vom
Installationsmedium, das nach den Anweisungen in erstellt wurde,
gebootet wird. Wenn Sie einen bootfähigen
USB-Stick einsetzen, verbinden Sie diesen
mit dem System, bevor Sie den Computer einschalten. Falls die
Installation von einer CD startet, müssen Sie
den Computer einschalten und die CD so bald
wie möglich einlegen. Wie das System konfiguriert werden muss,
um von dem verwendeten Installationsmedium zu booten, hängt von
der Architektur ab.Systemstart von &i386; und &arch.amd64;Diese Architekturen beinhalten ein
BIOS-Menü zur Auswahl des Boot-Gerätes.
Abhängig von dem verwendeten Installationsmedium können Sie
CD/DVD oder
USB als erstes Boot-Gerät auswählen. Die
meisten Systeme erlauben es auch, das Boot-Gerät während des
Startvorgangs zu wählen, typischerweise durch drücken von
F10, F11,
F12 oder Esc.Falls der Computer wie normal startet und das bestehende
Betriebssystem lädt, befolgen Sie einen der hier aufgeführten
Schritte:Das Installationsmedium wurde während des
Startvorgangs nicht früh genug eingelegt. Lassen Sie das
Medium eingelegt und versuchen Sie, den Rechner neu zu
starten.Die Änderungen am BIOS waren nicht
richtig oder wurden nicht gespeichert. Überprüfen Sie,
dass das richtige Boot-Gerät als erstes Boot-Gerät
ausgewählt ist.Das verwendete System ist zu alt und unterstützt das
starten vom gewählten Medium nicht. In diesem Fall kann
der Plop Boot Manager ()
verwendet werden, um ältere Computer von
CD oder USB-Medien
zu starten.Systemstart beim &powerpc;Auf den meisten Maschinen können Sie C
auf der Tastatur gedrückt halten, um von der
CD zu starten. Andernfalls, halten Sie
CommandOptionOF, oder
WindowsAltOF
auf nicht-&apple; Tastaturen gedrückt. Geben Sie an der
0 >-Eingabeaufforderung folgendes
ein:boot cd:,\ppc\loader cd:0Systemstart für &sparc64;Die meisten &sparc64;-Systeme sind so eingerichtet, dass
diese automatisch von der Festplatte starten. Um &os; von
CD zu installieren ist es nötig, in die
PROM einzubrechen.Um dies zu tun, starten Sie das System neu und warten Sie
bis die Startmeldungen erscheinen. Abhängig vom Modell sollte
dies in etwa folgendermaßen aussehen:Sun Blade 100 (UltraSPARC-IIe), Keyboard Present
Copyright 1998-2001 Sun Microsystems, Inc. All rights reserved.
OpenBoot 4.2, 128 MB memory installed, Serial #51090132.
Ethernet address 0:3:ba:b:92:d4, Host ID: 830b92d4.Falls das System jetzt damit fortfährt von Platte zu
starten, müssen Sie
L1A oder StopA
auf der Tastatur eingeben oder ein BREAK
über die serielle Konsole senden. Wenn Sie
tip oder cu benutzen,
können Sie mit ~# einen
BREAK erzeugen. Der Prompt von
PROM zeigt dann ok an,
wenn es sich um ein System mit einer CPU
handelt, beziehungsweise ok {0} auf
SMP-Systemen, wobei die Nummer die Anzahl
der aktiven CPUs anzeigt.Legen Sie nun die CD in das Laufwerk
und geben Sie boot cdrom am
PROM-Prompt ein.&os; BootmenüWenn das System vom Installationsmedium gestartet wird,
erscheint folgendes Menü auf dem Bildschirm:&os; Boot Loader MenüIn der Voreinstellung wird das Menü zehn Sekunden auf
Benutzereingaben warten, bevor das Installationsprogramm
gestartet wird. Drücken Sie die Leertaste, um den Timer
anzuhalten. Um eine Option auszuwählen, drücken Sie die
entsprechende Nummer bzw. Buchstaben. Die folgenden Optionen
stehen zur Verfügung.Boot Multi User: Dies wird den
Boot-Prozess von &os; fortsetzen. Wenn der Timer
angehalten wurde, drücken Sie entweder die
1, B, oder
Enter.Boot Single User: Dieser Modus kann
verwendet werden, um eine bestehende &os;-Installation zu
reparieren. Dies wird in beschrieben. Drücken Sie
die 2 oder S um in
diesen Modus zu gelangen.Escape to loader prompt: Dieser
Modus startet einen Prompt, welcher nur eine begrenzte
Anzahl an Low-Level-Befehlen enthält. Dies wird in
beschrieben. Drücken Sie
die 3 oder Esc um in
diesen Modus zu gelangen.Reboot: Startet das System
neu.Configure Boot Options: Öffnet das
Menü, welches in beschrieben
ist.&os; Boot-Optionen MenüDas Boot-Optionen Menü ist in zwei Abschnitte unterteilt.
Der erste Abschnitt wird verwendet, um zurück zum Hauptmenü zu
gelangen, oder um Optionen zurück auf die Standardwerte zu
setzen.Im zweiten Abschnitt können verschiedene Optionen auf
On oder Off gesetzt
werden. Das System wird bei einem Neustart immer mit den
Einstellungen für diese Optionen booten:ACPI Support: Wenn das System
während des Bootens hängt, setzen Sie diese Option auf
Off.Safe Mode: Wenn das System trotz
deaktiviertem ACPI Support immer noch
hängt, setzen Sie diese Option auf
On.Single User: Setzen Sie die Option
auf On, um eine bestehende
&os;-Installation zu reparieren. Dieser Prozess wird in
beschrieben. Sobald das
Problem behoben ist, setzen Sie die Option wieder auf
Off.Verbose: Wenn Sie während des
Bootens ausführliche Meldungen sehen möchten, zum Beispiel
für die Fehlersuche bei Hardwareproblemen, setzen Sie
diese Option auf On.Nachdem Sie die benötigten Auswahlen getroffen haben,
drücken Sie die 1 oder die Rücktaste, um zum
Hauptmenü zurückzukehren. Drücken Sie dann
Enter um den &os; Bootprozess
fortzusetzen. Eine Reihe von Boot-Meldungen werden nun im
Rahmen der Geräteerkennung von &os; angezeigt. Sobald
dieser Prozess abgeschlossen ist, erscheint das Menü aus
.Willkommen-MenüWählen Sie hier
[ Install ] und drücken Sie
Enter, um in das Installationsprogramm zu
gelangen. Der Rest dieses Kapitels beschreibt das
Installationsprogramm. Andernfalls verwenden Sie die
Pfeiltasten um einen anderen Menüpunkt auszuwählen.
[ Shell ] kann verwendet
werden, um eine Shell zu starten und Zugriff auf die
Kommandozeilenprogramme zu erhalten, damit beispielsweise
die Platten vor der Installation vorbereitet werden können.
[ Live CD ] kann verwendet
werden um &os; vor der Installation auszuprobieren. Die
Live-Version wird in
beschrieben.Um sich die Boot-Meldungen und die Ergebnisse der
Geräteerkennung erneut anzeigen zu lassen, drücken Sie
S gefolgt von Enter.
Dadurch wird eine Shell gestartet, in der Sie die
Ereignisse seitenweise mit
more /var/run/dmesg.boot lesen können.
Geben Sie exit ein, um zum
Willkommen-Menü zurückzukehren.Verwendung von
bsdinstallDieser Abschnitt zeigt die Reihenfolge der Menüs von
bsdinstall sowie die Informationen,
die während der Installation abgefragt werden. Benutzen Sie die
Pfeiltasten zur Navigation und die Leertaste, um einen Menüpunkt
zu aktivieren oder zu deaktivieren. Wenn Sie fertig sind,
drücken Sie Enter, um die Auswahl zu speichern
und zum nächsten Bildschirm zu gelangen.Die Tastaturbelegung auswählenAbhängig davon, welche Systemkonsole verwendet wird, zeigt
bsdinstall am Anfang das Menü aus
.Tastaturbelegung festlegenUm die Tastaturbelegung zu konfigurieren, wählen Sie
[ YES ] gefolgt von
Enter. Dadurch wird das
Menü aus angezeigt.
Wenn Sie stattdessen die Standardtastaturbelegung verwenden
möchten, wählen Sie [ NO ]
gefolgt von Enter, um dieses Menü zu
überspringen.TastaturauswahlbildschirmWählen Sie die Tastenbelegung, die der am System
angeschlossenen Tastatur am nächsten kommt, indem Sie die
Pfeiltasten Hoch/Runter verwenden und anschließend
Enter drücken.Durch drücken von Esc wird das Menü
verlassen und die Standardbelegung eingestellt.
United States of America
ISO-8859-1 ist eine sichere Option, falls
Sie sich unsicher sind, welche Auswahl Sie treffen
sollen.In &os; 10.0-RELEASE und neueren Versionen wurde dieses
Menü erweitert. Die vollständige Auswahl der
Tastaturbelegungen wird nun angezeigt und die Voreinstellung
ist ausgewählt. Wird die Tastenbelegung geändert, erscheint
ein Dialog, in dem der Benutzer die Einstellung testen kann,
bevor die Installation fortgesetzt wird.Erweiterte TastaturbelegungDen Rechnernamen festlegenDas nächste bsdinstall-Menü
konfiguriert den Rechnernamen, der für das neu zu
installierende System verwendet werden soll.Festlegen des RechnernamensGeben Sie einen für das Netzwerk eindeutigen Rechnernamen
an. Der eingegebene Rechnername sollte ein
voll-qualifizierter Rechnername sein, so wie z.B. machine3.example.com.Auswahl der zu installierenden KomponentenIm nächsten Schritt fragt Sie
bsdinstall, die optionalen
Komponenten für die Installation auszuwählen.Komponenten für die Installation auswählenDie Entscheidung, welche Komponenten auszuwählen sind,
hängt größtenteils davon ab, für was das System künftig
eingesetzt werden soll und der zur Verfügung stehende
Plattenplatz. Der &os;-Kernel und die Systemprogramme
(zusammengenommen auch als Basissystem
bezeichnet) werden immer installiert. Abhängig vom Typ der
Installation, werden manche dieser Komponenten nicht
erscheinen.doc - Zusätzliche Dokumentation,
meistens eher von historischem Interesse, wird nach
/usr/share/doc installiert.
Dokumentation, wie Sie vom &os; Dokumentationsprojekt
bereitgestellt wird, kann zu einem späteren Zeitpunkt
installiert werden. Anweisungen dazu finden Sie in
.games - Mehrere traditionelle
BSD-Spiele, darunter
fortune,
rot13 und andere.lib32 -
Kompatibilitäts-Bibliotheken, um 32-bit Anwendungen auf
der 64-bit Version von &os; laufen zu lassen.ports - Die &os;
Ports-Sammlung ist eine Sammlung von Dateien, die das
herunterladen, erstellen und installieren von
Drittanbietersoftware automatisiert.
behandelt die Verwendung der
Ports-Sammlung.Das Installationsprogramm prüft nicht, ob
genügend Plattenplatz zur Verfügung steht. Wählen Sie
diese Option nur, wenn die Festplatte über ausreichend
Speicher verfügt. Die Ports-Sammlung nimmt etwa
&ports.size; Plattenplatz ein.src - Der vollständige &os;
Quellcode für den Kernel und die Systemprogramme. Obwohl
dies für die meisten Anwendungen nicht benötigt wird, kann
es doch für manche Gerätetreiber, Kernelmodule und einigen
Anwendungen aus der Ports-Sammlung erforderlich sein. Der
Quellcode wird auch benötigt um an &os; selbst
mitzuentwickeln. Der komplette Quellcodebaum benötigt
1 GB Plattenplatz und um das gesamte Betriebssystem
neu zu erstellen, werden zusätzliche 5 GB Platz
benötigt.Installation aus dem NetzwerkDas Menü in wird nur angezeigt,
wenn Sie von einer
-bootonly.iso-CD
installieren, da dieses Installationsmedium keine Kopie der
Installationsdateien enthält. Da die Installationsdateien
über eine Netzwerkverbindung abgerufen werden müssen, weist
dieses Menü darauf hin, dass zunächst die
Netzwerkschnittstelle konfiguriert werden muss.Installation über das NetzwerkUm die Netzwerkverbindung zu konfigurieren, drücken Sie
Enter und folgen Sie den Anweisungen in . Sobald die
Schnittstelle konfiguriert ist, bestimmen Sie einen
Spiegelserver, welcher in der gleichen Region auf der Welt
beheimatet ist, wie der Computer, auf dem &os; installiert
werden soll. Dateien können so viel schneller übertragen
werden, wenn der Spiegelserver sich näher am Zielcomputer
befindet und die Installationszeit wird somit
reduziert.Einen Spiegelserver wählenDie Installation wird auf die gleiche Weise fortfahren,
als würden die Installationsdateien auf einem lokalen
Installationsmedium vorliegen.Plattenplatz bereitstellenIm nächsten Menü wird die Methode bestimmt, um den
Plattenplatz zuzuweisen. Die verfügbaren Optionen hängen von
der verwendeten &os;-Version ab.Partitionierung unter &os; 9.xPartitionierung unter &os; 10.x und neueren
VersionenDie geführte Partitionierung (Guided)
richtet Partitionen automatisch ein, während die manuelle
Partitionierung (Manual) es fortgeschrittenen
Anwendern erlaubt, selbstgewählte Partitionen über weitere Menüs
zu erzeugen. Schließlich gibt es noch die Option
Shell, in der Kommandozeilenprogramme wie
&man.gpart.8; &man.fdisk.8; und &man.bsdlabel.8; direkt
ausgeführt werden können.
ZFS Partitionierung, die ab &os; 10
verfügbar ist, erstellt ein
root-on-ZFS System mit
Unterstützung für
Boot Environments, welches
optional verschlüsselt werden kann.Dieser Abschnitt beschreibt, was bei der Partitionierung der
Platten zu beachten ist und wie die einzelnen Methoden zur
Partitionierung angewendet werden.Ein Partitionslayout entwerfenPartitionslayout/etc/var/usrWenn Sie Dateisysteme anlegen, sollten Sie beachten, dass
Festplatten auf Daten in den äußeren Spuren schneller
zugreifen können als auf Daten in den inneren Spuren. Daher
sollten die kleineren und oft benutzten Dateisysteme an den
äußeren Rand der Platte gelegt werden. Die größeren
Partitionen wie /usr sollten in die
inneren Bereiche gelegt werden. Es empfiehlt sich, die
Partitionen in folgender Reihenfolge anzulegen:
/, swap, /var und
/usr.Die Größe der /var-Partition ist
abhängig vom Zweck der Maschine. Diese
Partition enthält hauptsächlich Postfächer, Logdateien und
Druckwarteschlangen. Abhängig von der Anzahl an
Systembenutzern und der Aufbewahrungszeit für Logdateien,
können Postfächer und Logdateien unerwartete Größen annehmen.
Die meisten Benutzer benötigen nur selten mehr als ein
Gigabyte für /var.Ein paar Mal wird es vorkommen, dass viel
Festplattenspeicher in /var/tmp
benötigt wird. Wenn neue Software mit &man.pkg.add.1;
installiert wird, extrahieren die Paketwerkzeuge eine
vorübergehende Kopie der Pakete unter
/var/tmp. Die Installation großer
Softwarepakete wie Firefox,
Apache OpenOffice oder
LibreOffice kann sich wegen zu
wenig Speicherplatz in /var/tmp als
trickreich herausstellen.Die /usr Partition enthält viele
der Hauptbestandteile des Systems, einschließlich der &os;
Ports-Sammlung und den Quellcode des Systems. Für diese
Partition werden mindestens zwei Gigabyte empfohlen.Behalten Sie bei der Auswahl der Partitionsgrößen den
Platzbedarf im Auge. Wenn Sie den Platz auf einer Partition
vollständig aufgebraucht haben, eine andere Partition aber
kaum benutzen, kann die Handhabung des Systems schwierig
werden.Größe der Swap-PartitionSwap PartitionAls Daumenregel sollten Sie doppelt soviel Speicher für
die Swap-Partition vorsehen, als Sie Hauptspeicher haben, da
die VM-Paging-Algorithmen im Kernel so eingestellt sind, dass
sie am besten laufen, wenn die Swap-Partition mindestens
doppelt so groß wie der Hauptspeicher ist. Zu wenig Swap kann
zu einer Leistungsverminderung im
VM page scanning Code führen,
sowie Probleme verursachen, wenn später mehr Speicher in die
Maschine eingebaut wird.Auf größeren Systemen mit mehreren
SCSI-, oder IDE-Laufwerken an
unterschiedlichen Controllern, wird empfohlen, Swap-Bereiche
auf bis zu vier Laufwerken einzurichten. Diese
Swap-Partitionen sollten ungefähr dieselbe Größe haben. Der
Kernel kann zwar mit beliebigen Größen umgehen, aber die
internen Datenstrukturen skalieren bis zur vierfachen Größe
der größten Partition. Ungefähr gleich große Swap-Partitionen
erlauben es dem Kernel, den Swap-Bereich optimal über die
Laufwerke zu verteilen. Große Swap-Bereiche, auch wenn sie
nicht oft gebraucht werden, sind nützlich, da sich ein
speicherfressendes Programm unter Umständen auch ohne einen
Neustart des Systems beenden lässt.Indem Sie ein System richtig partitionieren, verhindern
Sie, dass eine Fragmentierung in den häufig beschriebenen
Partitionen auf die meist nur gelesenen Partitionen
übergreift. Wenn Sie die häufig beschriebenen Partitionen an
den Rand der Platte legen, dann wird die
I/O-Leistung dieser Partitionen steigen.
Die I/O-Leistung ist
natürlich auch für große Partitionen wichtig, doch erzielen
Sie eine größere Leistungssteigerung, wenn Sie
/var an den Rand der Platte legen.Geführte PartitionierungBei dieser Methode wird ein Menü die verfügbaren Platten
anzeigen. Sollten mehrere Platten angeschlossen sein, wählen
Sie diejenige aus, auf der &os; installiert werden
soll.Aus mehreren Platten eine auswählenNachdem Sie die Platte ausgewählt haben, fordert das
nächste Menü dazu auf, entweder die gesamte Festplatte für die
Installation zu nutzen oder eine Partition aus unbenutzten
Speicherplatz zu erstellen. Ein allgemeines Partitionslayout,
das die gesamte Platte einnimmt wird erstellt, wenn
[ Entire Disk ]
ausgewählt wird. Durch die Wahl von
[ Partition ] wird ein
Partitionslayout aus dem unbenutzten Speicherplatz der Platte
erstellt.Auswahl der gesamten Platte oder einer
PartitionNachdem das Partitionslayout nun erstellt wurde, sollten
Sie es überprüfen, um sicherzustellen, dass es die Bedürfnisse
der Installation erfüllt. Durch die Auswahl von
[ Revert ] können die
Partitionen wieder auf den ursprünglichen Wert zurückgesetzt
werden und durch [ Auto ]
werden die automatischen &os; Partitionen wiederhergestellt.
Partitionen können auch manuell erstellt, geändert oder
gelöscht werden. Sollte die Partitionierung richtig sein,
wählen Sie [ Finish ] aus, um
mit der Installation fortzufahren.Überprüfen der erstellen PartitionenManuelle PartitionierungDiese Methode öffnet den Partitionseditor:Partitionen manuell erstellenDurch hervorheben einer Platte (in diesem Fall
ada0) und die Auswahl von
[ Create ], wird ein Menü mit
den verfügbaren Partitionierungsschemas angezeigt.Partitionen manuell anlegenGPT ist normalerweise die beste Wahl
für &arch.amd64;-Computer. Ältere Computer, die nicht mit
GPT kompatibel sind, sollten
MBR verwenden. Die anderen
Partitionsschemas werden für gewöhnlich für ältere
Computersysteme benutzt.
PartitionierungsschemasAbkürzungBeschreibungAPMApple Partition Map, verwendet von
&powerpc;.BSDBSD-Labels ohne einen
MBR, manchmal auch
dangerously dedicated mode genannt, da
nicht-BSD Festplatten-Werkzeuge
dies vielleicht nicht erkennen können.GPTGUID Partition Table (
http://en.wikipedia.org/wiki/GUID_Partition_Table).MBRMaster Boot Record (
http://en.wikipedia.org/wiki/Master_boot_record).PC98MBR-Variante, verwendet von
NEC PC-98 Computern (
http://en.wikipedia.org/wiki/Pc9801).VTOC8Volume Table Of Contents, von Sun SPARC64 und
UltraSPARC Computern verwendet.
Nachdem das Partitionierungsschema ausgewählt und
erstellt wurde, werden durch erneute Auswahl von
[ Create ] die Partitionen
erzeugt.Partitionen manuell erzeugenEine &os;-Standardinstallation mit GPT
legt mindestens die folgenden drei Partitionen an:freebsd-boot - Enthält den
&os;-Bootcode.freebsd-ufs - Ein &os;
UFS-Dateisystem.freebsd-swap - &os;
Auslagerungsbereich (swap space).Ein weiter Partitionstyp ist
freebsd-zfs. Dieser Typ ist für
Partitionen bestimmt, die ein &os;
ZFS-Dateisystem verwenden sollen (). &man.gpart.8; enthält
Beschreibungen der verfügbaren
GPT-Partitionstypen.Es können mehrere Dateisystempartitionen erzeugt werden
und manche Leute ziehen es vor, ein traditionelles Layout mit
getrennten Partitionen für die Dateisysteme
/, /var,
/tmp und /usr zu
erstellen. Lesen Sie dazu , um ein Beispiel
zu erhalten.Größenangaben (Size) können mit
gängigen Abkürzungen eingegeben werden: K
für Kilobytes, M für Megabytes oder
G für Gigabytes.Korrekte Sektorausrichtung ermöglicht
größtmögliche Geschwindigkeit und das Anlegen von
Partitionsgrößen als vielfaches von 4K-Bytes hilft, die
passende Ausrichtung auf Platten mit entweder 512-Bytes oder
4K-Bytes Sektorgrößen, festzulegen. Generell sollte die
Verwendung von Partitionsgrößen, die sogar vielfache von
1M oder 1G sind, den einfachsten Weg darstellen, um sicher
zu stellen, dass jede Partition an einem vielfachen von 4K
beginnt. Eine Ausnahme gibt es: momentan sollte die
freebsd-boot-Partition aufgrund von
Beschränkungen im Bootcode nicht größer sein
als 512K.Ein Einhägepunkt (Mountpoint) wird
benötigt, falls diese Partition ein Dateisystem enthält.
Falls nur eine einzelne UFS-Partition
erstellt wird, sollte der Einhängepunkt
/ lauten.Ein label ist ein Name, durch den diese
Partition angesprochen wird. Festplattennamen oder -nummern
können sich ändern, falls die Platte einmal an einem anderen
Controller oder Port angeschlossen sein sollte, doch das
Partitionslabel ändert sich dadurch nicht. Anstatt auf
Plattennamen und Partitionsnummern in Dateien wie
/etc/fstab zu verweisen, sorgen Labels
dafür, dass das System Hardwareänderungen eher toleriert.
GPT-Labels erscheinen in
/dev/gpt/, wenn eine Platte angeschlossen
wird. Andere Partitionierungsschemas besitzen
unterschiedliche Fähigkeiten, Labels zu verwenden und diese
erscheinen in anderen
/dev/-Verzeichnissen.Vergeben Sie ein einzigartiges Label für jede Partition,
um Konflikte mit identischen Labels zu
verhindern. Ein paar Buchstaben des Computernamens, dessen
Verwendungszweck oder Ortes kann dem Label hinzugefügt
werden. Beispielsweise labroot oder
rootfslab für die UFS
Root-Partition auf einem Laborrechner namens
lab.Ein traditionelles, partitioniertes Dateisystem
erstellenFür ein traditionelles Partitionslayout, in dem sich
/, /var,
/tmp und /usr in
getrennten Partitionen befinden sollen, erstellen Sie ein
GPT-Partitionsschema und anschließend
die Partitionen selbst. Die gezeigten Partitionsgrößen
sind typisch für eine Festplatte von 20 G. Falls mehr
Platz verfügbar ist, sind größere Swap oder
/var-Partitionen nützlich. Den hier
gezeigten Beschreibungen sind bsp für
Beispiel vorangestellt, jedoch sollten Sie
andere, einzigartige Beschreibungen verwenden, wie oben
beschrieben.Standardmäßig erwartet &os;s
gptboot, dass die erste
UFS-Partition die
/-Partition ist.PartitionstypGrösseEingehängt alsBeschreibungfreebsd-boot512Kfreebsd-ufs2G/bsprootfsfreebsd-swap4Gbspswapfreebsd-ufs2G/varbspvarfsfreebsd-ufs1G/tmpbsptmpfsfreebsd-ufsAkzeptieren Sie die Standardeinstellungen (Rest
der Platte)/usrbspusrfsNachdem die selbstgewählten Partitionen erzeugt wurden,
wählen Sie [ Finish ], um
mit der Installation fortzusetzen.Root-on-ZFS automatische PartitionierungDie Unterstützung für die automatische Erstellung von
Root-on-ZFS Installationen wurde in &os; 10.0-RELEASE
hinzugefügt. Dieser Modus funktioniert nur mit ganzen
Laufwerken und wird alle vorhandenen Daten auf der Platte
löschen. Das Installationsprogramm wird die Partitionen für
ZFS automatisch an 4k Sektoren ausrichten.
Dies funktioniert auch zuverlässig bei einer Sektorgröße von
512 Byte und hat den Vorteil, dass nachträglich Laufwerke
mit einer Sektorgröße von 4k hinzugefügt werden können,
entweder als zusätzlicher Speicherplatz oder als Ersatz für
eine ausgefallene Platte. Das Installationsprogramm kann auch
optional die Platte mit GELI verschlüsseln,
wie in beschrieben.
Wird die Verschlüsselung aktiviert, wird eine 2 GB große
unverschlüsselte Partition für /boot
erstellt. Diese enthält den Kernel und weitere
Dateien, die nötig sind um den Kernel zu booten. Zudem wird
eine Swap-Partition erstellt. Der verbleibende Platz wird für
den ZFS-Pool verwendet.Das Konfigurationsmenü für ZFS bietet
einige Optionen, um die Erstellung des Pools zu
beeinflussen.ZFS KonfigurationsmenüWählen Sie T um den Pool Typ und die
Festplatte(n) zu konfigurieren, die den Pool bilden werden.
Mit Ausnahme des Stripe Modus, unterstützt das automatische
ZFS Installationsprogramm derzeit nur die
Erstellung eines einzigen Top-Level-vdevs. Wenn Sie
komplexere Pools erstellen möchten, folgen Sie den Anweisungen
in . Das
Installationsprogramm unterstützt
verschiedene Pool Typen, einschließlich Stripe (nicht
empfohlen, keine Redundanz), Spiegel (beste Leistung,
weniger nutzbarer Speicherplatz), und RAID-Z 1, 2 und 3
(übersteht den Ausfall von jeweils einer, zwei und drei
Platten). Am unteren Rand des Bildschirms werden Hinweise zur
Anzahl der benötigten Platten angezeigt. Im Fall von RAID-Z
wird die optimale Anzahl von Platten für die jeweilige
Konfiguration angezeigt.ZFS Pool TypenSobald ein Pool Typ (Pool Type)
ausgewählt wurde, wird eine Liste der
verfügbaren Laufwerke angezeigt und der Benutzer wird
aufgefordert, eine oder mehrere Festplatten auszuwählen um den
Pool zu bilden. Anschließend wie die Konfiguration geprüft um
zu gewährleisten, dass genug Platten ausgewählt wurden.
Wählen Sie <Change Selection> um
zur Auswahl der Laufwerke zurückzukehren, oder
<Cancel> um den Pool Typ zu
ändern.Auswahl der LaufwerkeUngültige AuswahlWenn eine oder mehrere Platten in der Liste fehlen, oder
wenn Festplaten angebunden wurden, nachdem das
Installationsprogramm gestartet wurde, wählen Sie
- Rescan Devices um die Laufwerke
nochmals zu suchen und anzuzeigen. Um zu vermeiden, dass
versehentlich die falsche Platte gelöscht wird, können Sie das
- Disk-Info Menü verwenden. Dieses
Menü zeigt verschiedene Informationen, einschließlich der
Partitionstabelle, der Modelnummer und der Seriennummer,
falls verfügbar.Eigenschaften einer FestplatteDas Konfigurationsmenü von ZFS
ermöglicht es dem Benutzer auch, einen Namen für
den Pool zu vergeben, 4k Sektoren zu deaktivieren,
Tabellentypen zu aktivieren oder deaktivieren, zwischen
GPT (empfohlen) und MBR
zu wechseln und die Größe des Swap-Bereichs zu wählen. Wenn
alle Optionen auf die gewünschten Werte eingestellt sind,
wählen Sie >>> Install am
oberen Rand des Menüs.Wenn die GELI Plattenverschlüsselung
aktiviert wurde, fordert Sie das Installationsprogramm zweimal
zur Eingabe der Passphrase auf.Passwort für die Verschlüsselung der PlatteDas Installationsprogramm bietet dann eine letzte Chance,
abzubrechen, bevor der Inhalt der ausgewählten Laufwerke
zerstört wird, um den neuen ZFS-Pool
zu erstellen.Letzte ChanceDanach wird die Installation normal weitergeführt.Shell Partitionierungbsdinstall bietet bei
fortgeschrittenen Installationen womöglich nicht die
benötigte Flexibilität. Erfahrene Benutzer können die
Option Shell im Menü auswählen, um
die Laufwerke manuell zu partitionieren, Dateisysteme zu
erstellen, /tmp/bsdinstall_etc/fstab zu
befüllen und Dateisysteme unter /mnt
einzuhängen. Geben Sie anschließend exit
ein, um zu bsdinstall
zurückzukehren und die Installation fortzusetzen.Die Installation festschreibenSobald die Platten konfiguriert sind, stellt das nächste
Menü die letzte Chance dar, Änderungen vorzunehmen, bevor die
ausgewählten Festplatten formatiert werden. Wenn Änderungen
vorgenommen werden müssen, wählen Sie
[ Back ] um zur Partitionierung
zurückzukehren.
[ Revert & Exit ]
wird das Installationsprogramm verlassen, ohne Änderungen an den
Festplatten vorzunehmen.Letzte BestätigungWählen Sie [ Commit ] und
drücken Sie Enter, um die eigentliche
Installation zu starten.Die Installationsdauer hängt von den gewählten
Distributionen, dem Installationsmedium und der Geschwindigkeit
des Computers ab. Eine Reihe von Nachrichten werden angezeigt,
um den Fortschritt darzustellen.Zunächst formatiert das Installationsprogramm die
ausgewählten Platten und initialisiert die Partitionen. Bei
einer bootonly-Installation werden als
nächstes die benötigten Komponenten heruntergeladen:Herunterladen der DistributionsdateienAls nächstes wird die Integrität der Distributionsdateien
überprüft, um sicherzustellen, dass diese während des
Ladevorgangs nicht beschädigt oder unsauber vom
Installationsmedium gelesen wurden:Überprüfen der DistributionsdateienZum Schluss werden die überprüften Distributionsdateien auf
die Festplatte entpackt:Entpacken der DistributionsdateienSobald alle benötigten Distributionsdateien entpackt wurden,
wird bsdinstall das erste Menü für
die Arbeiten nach der Installation anzeigen. Die zur Verfügung
stehenden Konfigurationsoptionen werden im nächsten Abschnitt
beschrieben.Arbeiten nach der InstallationSobald &os; installiert ist, fordert Sie
bsdinstall dazu auf, mehrere Optionen
zu konfigurieren, bevor das neu installierte System gebootet
wird. Die Konfigurationsoptionen werden in diesem Abschnitt
beschrieben.Nach einem Neustart des Systems bietet
bsdconfig eine menügestützte Konfiguration
dieser und weiterer Optionen.Setzen des root-PasswortsZuerst muss das root-Passwort gesetzt werden.
Die eingegebenen Zeichen werden dabei nicht auf dem Bildschirm
angezeigt. Nachdem das Passwort eingegeben wurde, muss es zur
Bestätigung erneut eingetippt werden. Damit werden auch
Tippfehler verhindert.Das root-Passwort setzenDie Netzwerkschnittstelle konfigurierenAls nächstes wird eine Liste der gefundenen
Netzwerkschnittstellen gezeigt. Wählen Sie die
Schnittstelle aus, die Sie konfigurieren möchten.Die Menüs für die Netzwerkkonfiguration werden
übersprungen, falls dies bereits als Teil der
bootonly-Installation durchgeführt
worden ist.Eine zu konfigurierende Netzwerkschnittstelle
auswählenWenn Sie eine Ethernet-Schnittstelle ausgewählt haben,
fährt das Installationsprogramm mit dem Menü aus fort. Wenn Sie
eine drahtlose Netzwerkschnittstelle ausgewählt haben, wird
das System nach drahtlosen Zugriffspunkten
(Access Points) suchen:Nach drahtlosen Access Points scannenDrahtlose Netzwerke werden durch einen Service Set
Identifier (SSID) identifiziert. Der
SSID ist ein kurzer, eindeutiger Name, der
für jedes Netzwerk vergeben wird. SSIDs,
die während des Scans gefunden wurden, werden aufgelistet,
gefolgt von einer Beschreibung der Verschlüsselungsarten, die
für dieses Netzwerk verfügbar sind. Falls die gewünschte
SSID nicht in der Liste auftaucht, wählen
Sie [ Rescan ], um erneut
einen Scanvorgang durchzuführen. Falls dann das gewünschte
Netzwerk immer noch nicht erscheint, überprüfen Sie die
Antenne auf Verbindungsprobleme oder versuchen Sie, näher an
den Access point zu gelangen. Scannen Sie erneut nach jeder
vorgenommenen Änderung.Ein drahtloses Netzwerk auswählenGeben Sie nun die Verschlüsselungsinformationen ein, um
sich mit dem drahtlosen Netzwerk zu verbinden.
WPA2 wird als Verschlüsselung dringend
empfohlen, da ältere Verschlüsselungsmethoden, wie
WEP, nur wenig Sicherheit bieten. Wenn
das Netzwerk WPA2 verwendet, geben Sie
das Passwort (auch bekannt als Pre-Shared Key
PSK) ein. Aus Sicherheitsgründen werden
die in das Eingabefeld eingegeben Zeichen nur als Sternchen
angezeigt.Verbindungsaufbau mit WPA2Wählen Sie, ob eine IPv4-Adresse auf
der Ethernet-Schnittstelle oder der drahtlosen Schnittstelle
konfiguriert werden soll.Auswahl von IPv4Es gibt zwei Arten, ein IPv4-Netzwerk
zu konfigurieren. DHCP wird automatisch
die Netzwerkschnittstelle richtig konfigurieren und sollte
verwendet werden, wenn das Netzwerk über einen
DHCP-Server verfügt. Eine
statische
IP-Konfiguration erfordert die
manuelle Eingabe von Netzwerkinformationen.Geben Sie keine zufällig gewählten
Netzwerkinformationen ein, da dies nicht funktionieren
wird. Holen Sie sich die in
gezeigten Informationen vom Netzwerkadministrator
oder Serviceprovider, falls kein
DHCP-Server verfügbar ist.Falls ein DHCP-Server zur Verfügung
steht, wählen Sie im nächsten Menü
[ Yes ], um die
Netzwerkschnittstelle automatisch einrichten zu lassen.
Dieser Vorgang kann einige Sekunden dauern.Auswählen der IPv4-Konfiguration
über DHCPWenn kein DHCP-Server zur Verfügung
steht, wählen Sie [ No ]
und tragen Sie die folgenden Informationen in das Menü
ein:Statische
IPv4-KonfigurationIP Address - Die
IPv4-Adresse, welche diesem
Computer zugewiesen werden soll. Diese Adresse muss
eindeutig sein und darf nicht bereits von einem anderen
Gerät im lokalen Netzwerk verwendet werden.Subnet Mask - Die
Subnetzmaske des Netzwerks.Default Router - Die
IP-Adresse des Defaultrouters im
Netzwerk.Das nächste Menü fragt, ob die Schnittstelle für
IPv6 konfiguriert werden soll. Falls
IPv6 verfügbar ist und verwendet werden
soll, wählen Sie
[ Yes ] aus.Auswahl von IPv6IPv6 besitzt ebenfalls zwei Arten der
Konfiguration.
StateLess Address AutoConfiguration,
(SLAAC) wird automatisch die richtigen
Informationen von einem lokalen Router abfragen. Lesen Sie
http://tools.ietf.org/html/rfc4862 für weitere
Informationen. Eine statische
Konfiguration verlangt die manuelle Eingabe von
Netzwerkinformationen.Wenn ein IPv6-Router verfügbar ist,
wählen Sie im nächsten Menü
[ Yes ], um die
Netzwerkschnittstelle automatisch konfigurieren zu
lassen.Auswahl der IPv6
SLAAC-KonfigurationWenn kein IPv6-Router zur Verfügung
steht, wählen Sie [ No ]
und tragen Sie die folgenden Adressinformationen in dieses
Menü ein:Statische
IPv6-KonfigurationIPv6 Address - Die zugewiesene
IPv6-Adresse, welche dem Computer
zugeteilt werden soll. Diese Adresse muss eindeutig sein
und nicht bereits von einer anderen Netzwerkkomponente im
lokalen Netzwerk verwendet werden.Default Router - Die
IPv6-Adresse des Defaultrouters im
Netzwerk.Das letzte Menü der Netzwerkkonfiguration konfiguriert
den Domain Name System
(DNS) Resolver, welcher Hostnamen von
und zu Netzwerkadressen umwandelt. Falls
DHCP oder SLAAC
verwendet wurde, um die Netzwerkschnittstelle zu
konfigurieren, ist die Konfiguration für den Resolver
möglicherweise bereits eingetragen. Andernfalls geben Sie
den lokalen Netzwerkdomänennamen in das Feld
Search ein. DNS #1
und DNS #2 sind die
IPv4- und/oder
IPv6-Adressen der lokalen
DNS-Server. Zumindest ein
DNS-Server wird benötigt.DNS-KonfigurationSetzen der ZeitzoneDas nächste Menü fragt, ob die Systemuhr
UTC oder die lokale Zeit verwendet.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, wählen Sie
[ No ], um somit die
häufiger verwendete lokale Zeit zu setzen.Lokale oder UTC-ZeitDie nächsten Menüs werden verwendet, um die korrekte
Ortszeit zu ermitteln. Dazu muss die gewünschte geographische
Region, das Land und die Zeitzone ausgewählt werden. Das
Setzen der Zeitzone erlaubt es dem System automatische
Korrekturen vorzunehmen, beispielsweise beim Wechsel von
Sommer- auf Winterzeit.Das hier gezeigte Beispiel bezieht sich auf einen Rechner
in der östlichen Zeitzone der Vereinigten Staaten. Die
Auswahl wird von der geographischen Lage abhängig sein.Auswahl der geographischen RegionDas passende Gebiet wird durch die Pfeiltasten und das
anschließende drücken von Enter
gewählt.Das Land auswählenWählen Sie das zutreffende Land mit den Pfeiltasten und
durch anschließendes drücken von Enter
aus.Wählen einer ZeitzoneDie passende Zeitzone wird durch die Pfeiltasten und
anschließendes drücken von Enter
ausgewählt.Bestätigen der ZeitzoneBestätigen Sie, dass die Abkürzung für die Zeitzone
richtig ist. Wenn Ihnen diese richtig erscheint, drücken Sie
Enter, um mit dem Rest der Konfiguration
fortzufahren.Dienste aktivierenZusätzliche Systemdienste, die zur Startzeit aktiviert
werden sollen, können im folgenden Menü eingeschaltet werden.
All diese Dienste sind optional. Starten Sie nur die Dienste,
die zur korrekten Funktion des Systems benötigt werden.Auswahl zusätzlicher DiensteDie folgenden Dienste können über dieses Menü aktiviert
werden:sshd - Der Secure Shell
(SSH)-Daemon für Fernzugriff über eine
verschlüsselte Verbindung. Aktivieren Sie diesen Dienst
nur dann, wenn das System für Fernzugriff zur Verfügung
stehen soll.moused - Aktivieren Sie diesen
Dienst, wenn Sie Mausunterstützung auf der Systemkonsole
benötigen.ntpd - Der Network Time Protocol
(NTP)-Daemon zur automatischen
Uhrzeitsynchronisation. Aktivieren Sie diesen Dienst,
wenn es im Netzwerk einen &windows;-, Kerberos- oder
LDAP-Server gibt.powerd - Systemwerkzeug zur
Leistungsregelung und für Stromsparfunktionen.Absturzaufzeichnung aktivierenDas nächste Menü wird Sie fragen, ob
die Absturzaufzeichnung auf dem Zielsystem aktiviert werden
soll. Die Aktivierung von Absturzaufzeichnungen kann sehr
nützlich sein um Systemfehler aufzuspüren, deswegen wird
Anwendern empfohlen, diese zu aktivieren.Aktivierung der AbsturzaufzeichnungBenutzer hinzufügenDas nächste Menü fordert Sie dazu auf, mindestens ein
Benutzerkonto zu erstellen. Es wird empfohlen, sich als
normaler Benutzer am System anzumelden und nicht als
root-Benutzer.
Wenn man als root angemeldet ist, gibt es
so gut wie keine Beschränkungen oder Schutz vor dem, was man
tun kann. Die Anmeldung als normaler Benutzer ist daher
sicherer und bietet mehr Schutz.Wählen Sie [ Yes ], um
neue Benutzer hinzuzufügen.Benutzerkonten hinzufügenFolgen Sie den Anweisungen und geben Sie die angeforderten
Informationen für das Benutzerkonto ein. Das Beispiel in
erstellt ein Konto für
den Benutzer asample.Benutzerinformationen eingebenDie folgenden Informationen müssen eingegeben
werden:Username - Der Name des Benutzers,
den man zur Anmeldung eingeben muss. Es ist üblich, den
ersten Buchstaben des Vornamens zusammen mit dem Nachnamen
zu kombinieren. Jeder Benutzername ist möglich, solange
er für das System einzigartig ist. Es wird zwischen Groß-
und Kleinschreibung unterschieden und der Benutzername
sollte keine Leerzeichen enthalten.Full name - Der volle Name des
Benutzers. Dieser darf auch Leerzeichen enthalten und
dient als Beschreibung für das Benutzerkonto.Uid - User ID.
Normalerweise wird dieses Feld leer gelassen, so dass das
System einen Wert vergibt.Login group - Die Benutzergruppe.
Normalerweise bleibt dieses Feld leer, um die
Standardgruppe zu akzeptieren.Invite user into
other groups? - Zusätzliche Gruppen zu denen
der Benutzer als Mitglied hinzugefügt werden soll.
Falls der Benutzer administrativen Zugriff benötigt,
tragen Sie hier wheel ein.Login class - In der Regel bleibt
dieses Feld leer.Shell - Die interaktive Shell für
diesen Benutzer. Tragen Sie hier eine der aufgeführten
Shells ein. Weitere Informationen über Shells finden Sie
im .Home directory - Das
Heimatverzeichnis des Benutzers. Die Vorgabe ist für
gewöhnlich richtig.Home directory permissions -
Zugriffsrechte auf das Heimatverzeichnis des Benutzers.
Die Vorgabe ist normalerweise die passende.Use password-based authentication?
- Normalerweise yes, damit der Benutzer
bei der Anmeldung sein Passwort eingeben muss.Use an empty password? -
Normalerweise no, da ein leeres
Passwort unsicher ist.Use a random password? -
Normalerweise no, damit der
Benutzer sein Passwort am nächsten Prompt selber
vergeben kann.Enter password - Das Passwort für
diesen Benutzer. Eingegebene Zeichen werden nicht am
Bildschirm angezeigt.Enter password again - Das Passwort
muss zur Überprüfung erneut eingegeben werden.Lock out the account after
creation? - Normalerweise
no, damit sich der Benutzer anmelden
kann.Nachdem alles eingegeben wurde, wird eine Zusammenfassung
angezeigt und das System fragt Sie, dies so korrekt ist.
Falls ein Eingabefehler gemacht wurde, geben Sie
no ein und versuchen es erneut. Falls
alles in Ordnung ist, geben Sie yes ein, um
den neuen Benutzer anzulegen.Verlassen der Benutzer- und GruppenverwaltungFalls es mehr Benutzer hinzuzufügen gibt, beantworten Sie
die Frage Add another user? mit
yes. Geben Sie no ein,
wird das hinzufügen von Benutzern beendet und die Installation
fortgesetzt.Für weitere Informationen zum hinzufügen von
Benutzern und deren Verwaltung, lesen Sie .Letzte KonfigurationsschritteNachdem alles installiert und konfiguriert wurde, bekommen
Sie noch eine letzte Chance, um Einstellungen zu
verändern.Letzte Schritte der KonfigurationVerwenden Sie dieses Menü, um noch letzte Änderungen oder
zusätzliche Konfigurationen vor dem Abschließen der
Installation zu tätigen.Add User - Beschrieben in
.Root Password - Beschrieben in
.Hostname - Beschrieben in
.Network - Beschrieben in
.Services - Beschrieben in
.Time Zone - Beschrieben in
.Handbook - Herunterladen und
installieren des &os; Handbuchs.Nachdem die letzten Konfigurationsschritte beendet sind,
wählen Sie Exit.Manuelle Konfigurationbsdinstall wird nach
zusätzlichen Konfigurationen, die noch zu tätigen sind,
fragen, bevor in das neue System gebootet wird. Wählen Sie
[ Yes ], um in eine Shell
innerhalb des neuen Systems zu wechseln oder
[ No ], um mit dem letzten
Schritt der Installation zu beginnen.Die Installation vervollständigenWenn weitere Konfigurationen oder besondere Einstellungen
benötigt werden, wählen Sie
[ Live CD ], um das
Installationsmedium im Live-CD Modus zu
starten.Wenn die Installation vollständig ist, wählen Sie
[ Reboot ], um den Computer
neu zu starten und das neu installierte &os;-System zu booten.
Vergessen Sie nicht, das &os; Installationsmedium zu
entfernen, oder der Computer wird erneut davon starten.Wenn &os; startet, werden viele Informationsmeldungen
ausgegeben. Nachdem das System den Startvorgang abgeschlossen
hat, wird eine Anmeldeaufforderung angezeigt. Geben Sie am
login: den Benutzernamen ein, den Sie
während der Installation hinzugefügt haben. Vermeiden
Sie es, sich als root anzumelden. Lesen Sie
, wenn Sie
administrativen Zugriff benötigen.Um Nachrichten, die während des Bootens angezeigt
wurden, zu sehen, aktivieren Sie durch drücken von
Scroll-Lock den
scroll-back buffer. Die Tasten
PgUp, PgDn und die
Pfeiltasten dienen zur Navigation durch die Nachrichten.
Durch erneutes drücken von Scroll-Lock wird
der Bildschirm wieder entsperrt und kehrt zur normalen
Anzeige zurück. Mit
less /var/run/dmesg.boot können Sie sich
diese Nachrichten im laufenden Betrieb ansehen. Durch
drücken von q kehren Sie wieder zur
Kommandozeile zurück.Wenn sshd in aktiviert wurde, ist der
erste Start ein bisschen langsamer, weil das System die
RSA- und DSA-Schlüssel
erzeugen muss. Die nachfolgenden Startvorgänge werden dann
wieder schneller sein. Wie in diesem Beispiel zu sehen ist,
werden die Fingerabdrücke der Schlüssel am Bildschirm
ausgegeben:Generating public/private rsa1 key pair.
Your identification has been saved in /etc/ssh/ssh_host_key.
Your public key has been saved in /etc/ssh/ssh_host_key.pub.
The key fingerprint is:
10:a0:f5:af:93:ae:a3:1a:b2:bb:3c:35:d9:5a:b3:f3 root@machine3.example.com
The key's randomart image is:
+--[RSA1 1024]----+
| o.. |
| o . . |
| . o |
| o |
| o S |
| + + o |
|o . + * |
|o+ ..+ . |
|==o..o+E |
+-----------------+
Generating public/private dsa key pair.
Your identification has been saved in /etc/ssh/ssh_host_dsa_key.
Your public key has been saved in /etc/ssh/ssh_host_dsa_key.pub.
The key fingerprint is:
7e:1c:ce:dc:8a:3a:18:13:5b:34:b5:cf:d9:d1:47:b2 root@machine3.example.com
The key's randomart image is:
+--[ DSA 1024]----+
| .. . .|
| o . . + |
| . .. . E .|
| . . o o . . |
| + S = . |
| + . = o |
| + . * . |
| . . o . |
| .o. . |
+-----------------+
Starting sshd.Lesen Sie für weitere
Informationen zu Fingerabdrücken und
SSH.&os; installiert standardmäßig keine graphische
Umgebung. enthält Informationen zur
Installation und Konfiguration eines graphischen Window
Managers.Das korrekte herunterfahren eines &os;-Computers hilft,
beugt dem Datenverlust vor und schützt sogar die Hardware vor
Schäden. Schalten Sie nicht den Strom ab, bevor das
System ordnungsgemäß heruntergefahren wurde!
Wenn der Benutzer ein Mitglied der wheel-Gruppe ist, können Sie
zum Superuser durch die Eingabe von su und
der anschließenden Eingabe des Passworts von root werden. Geben Sie dann
shutdown -p now ein. Das System wird
jetzt sauber heruntergefahren und, falls die Hardware es
unterstützt, den Rechner ausschalten.FehlerbehebunginstallationtroubleshootingDieser Abschnitt behandelt einfache Fehlerbehebungen
für die Installation, wie beispielsweise häufig auftretende
Fehler, die von Anwendern berichtet wurden.Überprüfen Sie die Hardware Notes (
http://www.FreeBSD.org/releases/index.html) nach der
Version von &os;, um sicher zu stellen, dass die Hardware auch
unterstützt wird. Wenn die Hardware unterstützt wird und Sie
immer noch Abstürze oder andere Probleme erleben, müssen Sie
einen eigenen Kernel bauen. Diese Prozedur wird in beschrieben. Das erlaubt es,
Unterstützung für Geräte, die im
GENERIC-Kernel nicht vorhanden sind,
hinzuzufügen. Der Kernel ist mit der Annahme konfiguriert, dass
die Hardwaregeräte sich in ihren Fabrikeinstellungen in Bezug
auf IRQs, I/O-Adressen und
DMA-Kanälen befinden. Wenn die Hardware neu
konfiguriert wurde, werden Sie möglicherweise die Konfiguration
des Kernels bearbeiten und diesen neu erstellen müssen, um &os;
mitzuteilen, wo es gewisse Dinge finden kann.Manche Installationsprobleme können Aktualisierung der
Firmware auf verschiedenen Hardwarekomponenten verhindert
oder verringert werden, meistens am Mainboard. Mit
Mainboard-Firmware ist für gewöhnlich das
BIOS gemeint. Die meisten Mainboard- und
Computerhersteller haben eine Webseite mit Aktualisierungen
und Informationen zur Durchführung.Hersteller raten meist von einer Aktualisierung des
Mainboard-BIOS ab, außer es gibt einen
guten Grund dafür, wie beispielsweise eine kritische
Aktualisierung. Der Aktualisierungsvorgang
kann schiefgehen, was das
BIOS unvollständig macht und den Computer
nicht mehr starten lässt.Wenn das System während der Geräteerkennung beim
Starten hängt oder sich während der Installation merkwürdig
verhält, ist ACPI vielleicht der Übeltäter.
&os; macht starken Gebrauch vom ACPI-Dienst
des Systems auf den &arch.i386;-, &arch.amd64;- und
ia64-Platformen, um den System bei der Konfiguration während des
Startvorgangs zu helfen. Leider existieren immer noch Fehler im
ACPI-Treiber, in den Mainboards und der
BIOS-Firmware. ACPI kann
durch setzen der Einstellung
hint.acpi.0.disabled im dritten Teil des
Bootloaders deaktiviert werden:set hint.acpi.0.disabled="1"Dies wird nach jedem Neustart des Systems wieder
zurückgesetzt, also ist es notwendig, die Zeile
hint.acpi.0.disabled="1" zu der Datei
/boot/loader.conf hinzuzufügen. Weitere
Informationen über den Bootloader lassen sich in nachlesen.Verwendung der Live-CDDas Willkommensmenü von
bsdinstall, welches in
gezeigt wird, enthält
eine [ Live CD ] Option.
Die Live-CD ist für Benutzer, die sich
fragen, ob &os; das richtige Betriebssystem für sie ist und die
vor der Installation noch einige Merkmale und Eigenschaften
testen wollen.Die folgenden Punkte sollten beachtet werden, bevor die
[ Live CD ] benutzt
wird:Um Zugriff auf das System zu bekommen, wird eine
Authentifizierung benötigt. Der Benutzername ist
root und das
Kennwort bleibt leer.Da das System direkt von dem Installationsmedium
ausgeführt wird, ist die Geschwindigkeit deutlich
langsamer als bei einem System, das auf einer Festplatte
installiert ist.Diese Option enthält nur eine Eingabeaufforderung und
keine graphische Oberfläche.
Index: head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/introduction/chapter.xml
===================================================================
--- head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/introduction/chapter.xml (revision 50317)
+++ head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/introduction/chapter.xml (revision 50318)
@@ -1,1348 +1,1348 @@
EinleitungJimMockRestrukturiert, umorganisiert und Abschnitte neu
geschrieben von ÜberblickHerzlichen Dank für Ihr Interesse an &os;! Das folgende
Kapitel behandelt verschiedene Aspekte des &os; Projekts wie
dessen geschichtliche Entwicklung, seine Ziele oder das
Entwicklungsmodell.Nach dem Durcharbeiten des Kapitels wissen Sie über
folgende Punkte Bescheid:Wo &os; im Vergleich zu anderen Betriebssystemen
stehtDie Geschichte des &os; ProjektsDie Ziele des &os; ProjektsDie Grundlagen des
&os;-Open-Source-EntwicklungsmodellsUnd natürlich woher der Name &os;
kommt.Willkommen zu &os;4.4BSD-Lite&os; ist ein auf 4.4BSD-Lite basierendes Betriebssystem für
Intel (x86 und &itanium;), AMD64 und Sun &ultrasparc; Rechner.
An Portierungen zu anderen Architekturen wird derzeit
gearbeitet. Mehr zur Geschichte von &os; erfahren Sie in die Geschichte von &os; oder aus den
aktuellen
Release-Informationen. Falls Sie das &os; Projekt
unterstützen wollen (z.B. mit Quellcode, Hardware- oder
Geldspenden), lesen Sie den &os;
unterstützen Artikel.Was kann &os;?&os; hat zahlreiche bemerkenswerte Eigenschaften. Um nur
einige zu nennen:Präemptives MultitaskingPräemptives Multitasking mit dynamischer Prioritätsanpassung zum
reibungslosen und ausgeglichenen Teilen der
Systemressourcen zwischen Anwendungen und Anwendern,
selbst unter schwerster Last.MehrbenutzerbetriebMehrbenutzerbetrieb
erlaubt es, viele &os;-Anwender gleichzeitig am System mit
verschiedenen Aufgaben arbeiten zu lassen. Beispielsweise
können Geräte wie Drucker oder Bandlaufwerke, die sich
nur schwerlich unter allen Anwendern des Systems oder im
Netzwerk teilen lassen, durch setzen von Beschränkungen
auf Benutzer oder Gruppen wichtige Systemressourcen vor
Überbeanspruchung geschützt werden.StarkeTCP/IP-NetzwerkfähigkeitTCP/IP-Netzwerkfähigkeit mit Unterstützung von Industriestandards wie
SCTP, DHCP, NFS, NIS, PPP, SLIP, IPsec und IPv6. Das
bedeutet, Ihr &os;-System kann in einfachster Weise mit
anderen Systemen interagieren. Zudem kann es als
Server-System im Unternehmen wichtige Aufgaben
übernehmen, beispielsweise als NFS- oder E-Mail-Server
oder es kann Ihren Betrieb durch HTTP- und FTP-Server
beziehungsweise durch Routing und Firewalling
Internetfähig machen.SpeicherschutzSpeicherschutz stellt
sicher, dass Anwendungen (oder Anwender) sich nicht
gegenseitig stören. Stürzt eine Anwendung ab, hat das
keine Auswirkung auf andere Prozesse.Der Industriestandard
X-Window-SystemX-Window-System
(X11R7) bietet eine grafische Benutzeroberfläche
(GUI).BinärkompatibilitätLinuxBinärkompatibilitätSCOBinärkompatibilitätSVR4BinärkompatibilitätBSD/OSBinärkompatibilitätNetBSDBinärkompatibilität mit vielen auf
anderen Betriebssystemen erstellten Programmen wie Linux,
SCO, SVR4, BSDI und NetBSD.Tausende zusätzliche leicht zu
portierende Anwendungen sind über die &os;
Ports und
Paket-Sammlung verfügbar. Warum
mühselig im Netz nach Software suchen, wenn diese bereits
vorhanden ist?Tausende zusätzliche leicht zu
portierende Anwendungen sind über das
Internet zu beziehen. &os; ist Quellcode-kompatibel mit
den meisten kommerziellen &unix; Systemen. Daher
bedürfen Anwendungen häufig nur geringer oder gar keiner
Anpassung, um auf einem &os;-System zu kompilieren.Seitenweise anforderbarer virtueller
Speichervirtueller
Speicher und merged
VM/buffer cache -Entwurf bedient effektiv den
großen Speicherhunger mancher Anwendungen bei
gleichzeitigem Aufrechterhalten der Bedienbarkeit des
Systems für weitere Benutzer.SMPSymmetrisches Multi-Processing (SMP)-Unterstützung für Systeme mit mehreren
CPUs.CompilerCCompiler C++
Ein voller Satz von C und
C++ Entwicklungswerkzeugen. Viele
zusätzliche Programmiersprachen für höhere Wissenschaft
und Entwicklung sind in der Ports- und Packages-Sammlung
verfügbar.QuellcodeQuellcode für das gesamte System bedeutet
größtmögliche Kontrolle über Ihre Umgebung.
Warum sollte man sich durch proprietäre Lösungen knebeln
und sich auf Gedeih und Verderb der Gnade eines
Herstellers ausliefern, wenn man doch ein wahrhaft offenes
System haben kann?Umfangreiche
Online-Dokumentation.und viele weitere!&os; basiert auf dem 4.4BSD-Lite-4.4BSD-LiteRelease der Computer Systems Research Group
(CSRG)Computer Systems Research Group
(CSRG) der Universität von Kalifornien in Berkeley und
führt die namenhafte Tradition der Entwicklung von
BSD-Systemen fort. Zusätzlich zu der herausragenden Arbeit
der CSRG hat das &os; Projekt tausende weitere Arbeitsstunden
investiert, um das System zu verfeinern und maximale Leistung
und Zuverlässigkeit bei Alltagslast zu bieten. &os; bietet
Leistung und Zuverlässigkeit auf dem Niveau kommerzieller
Angebote, und kombiniert viele innovative Funtionen, die in
anderen Angeboten nicht verfübar sind.Die Anwendungsmöglichkeiten von &os; werden nur durch
Ihre Vorstellungskraft begrenzt. Von Software-Entwicklung bis
zu Produktionsautomatisierung, von Lagerverwaltung über
Abweichungskorrektur bei Satelliten; Falls etwas mit
kommerziellen &unix; Produkten machbar ist, dann ist es
höchstwahrscheinlich auch mit &os; möglich. &os; profitiert
stark von tausenden hochwertigen Anwendungen aus
wissenschaftlichen Instituten und Universitäten in aller
Welt. Häufig sind diese für wenig Geld oder sogar kostenlos
zu bekommen. Kommerzielle Anwendungen sind ebenso verfügbar
und es werden täglich mehr.Durch den freien Zugang zum Quellcode von &os; ist es in
unvergleichbarer Weise möglich, das System für spezielle
Anwendungen oder Projekte anzupassen. Dies ist mit den
meisten kommerziellen Betriebssystemen einfach nicht möglich.
Beispiele für Anwendungen, die unter &os; laufen,
sind:Internet-Dienste: Die robuste
TCP/IP-Implementierung in &os; macht es zu einer idealen
Plattform für verschiedenste Internet-Dienste, wie zum
Beispiel:HTTP-ServerWebserver (Standard
oder mit SSL-Verschlüsselung)IPv4- und IPv6-RoutingFirewallFirewall
NATNAT
(IP-Masquerading)-GatewaysFTP-ServerFTP-ServerE-MailE-MailE-Mail
E-Mail-ServerUnd mehr...Bildung: Sind Sie
Informatikstudent oder Student eines verwandten
Studiengangs? Die praktischen Einblicke in &os; sind die
beste Möglichkeit etwas über Betriebssysteme,
Rechnerarchitektur und Netzwerke zu lernen. Einige frei
erhältliche CAD-, mathematische und grafische Anwendungen
sind sehr nützlich, gerade für diejenigen, deren
Hauptinteresse in einem Computer darin besteht,
andere Arbeit zu erledigen!Forschung: Mit dem frei
verfügbaren Quellcode für das gesamte System bildet &os;
ein exzellentes Studienobjekt in der Disziplin der
Betriebssysteme, wie auch in anderen Zweigen der
Informatik. Es ist beispielsweise denkbar, das räumlich
getrennte Gruppen gemeinsam an einer Idee oder Entwicklung
arbeiten. Das Konzept der freien Verfügbarkeit und
-nutzung von &os; ermöglicht so die freie Verwendung,
ohne sich gross Gedanken über Lizenzbedingungen zu machen
oder aufgrund von Beschränkungen evtl. in einem offenen
Forum bestimmte Dinge nicht diskutieren zu dürfen.Netzwerkfähigkeit: Brauchen
Sie einen neuen Router?Router Oder einen Name-Server (DNS)?DNS-Server
Eine Firewall zum Schutze Ihres Intranets vor
Fremdzugriff? &os; macht aus dem in der Ecke verstaubenden
386- oder 486-PC im Handumdrehen einen leistungsfähigen
Router mit anspruchsvollen Paketfilter-Funktionen.Embedded: &os; ist eine
exzellente Plattform, um auf embedded Systemen
aufzubauen.embedded Mit der Unterstützung für die &arm;-,
&mips;- und &powerpc;-Plattformen, verbunden mit dem
robusten Netzwerkstack, aktuellen Neuerungen und der
freizügigen BSD-Lizenz
stellt &os; eine ausgezeichnete Basis für embedded
Router, Firewalls und andere Geräte dar. X-Window-SystemGNOMEKDEDesktop: &os; ist eine gute Wahl für
kostengünstige X-Terminals mit dem frei verfügbaren
X11-Server. &os; bietet die Auswahl aus vielen Open
Source Desktop Umgebungen, dazu gehören auch die
GNOME und
KDE GUIs. &os; kann sogar
plattenlos booten, was einzelne
Workstations sogar noch günstiger macht und die
Verwaltung erleichtert.Software-Entwicklung: Das
Standard-&os;-System wird mit einem kompletten Satz an
Entwicklungswerkzeugen bereitgestellt, unter anderem einem
vollständigen C/C++-Compiler und -Debugger.Compiler
Entwicklungswerkzeugen. Viele zusätzliche
Programmiersprachen für Wissenschaft und Entwicklung sind
aus der Ports- und Packages-Sammlung zu haben.&os; ist sowohl in Form von Quellcode als auch in
Binärform auf CD-ROM, DVD und über Anonymus FTP erhältlich.
Lesen Sie dazu , um weitere
Informationen zum Bezug von &os; zu erhalten.Wer verwendet &os;?AnwenderGrosse, bekannte &os;-Anwender&os;s fortgeschrittene Eigenschaften, bewährte Sicherheit
und vorhersehbare Release-Zyklen, genauso wie seine tolerante
Lizenz haben dazu geführt, dass es als Plattform zum Aufbau
vieler kommerzieller und quelloffener Geräte und Produkte
verwendet wird. Viele der weltgrössten IT-Unternehmen
benutzen &os;:Apache
Apache- Die Apache Software Foundation lässt den
Grossteil seiner der Öffentlichkeit zugänglichen
Infrastruktur, inklusive des möglicherweise grössten
SVN-Repositories der Welt mit über 1,4 Millionen Commits,
auf &os; laufen.Apple
Apple- OS X verwendet viel von &os;s eigenem
Netzwerkstack, virtuellem Dateisystem und den
Benutzerumgebungskomponenten für sein eigenes System.
Apple iOS nutzt ebenso Elemente, die es von &os;
übernommen hatCisco
Cisco- IronPort Network Sicherheits- und
Anti-Spam-Appliance verwendet einen modifizierten
&os;-Kernel.Citrix
Citrix- Die NetScaler Reihe von
Sicherheits-Appliances bietet auf den Schichten 4-7
Load-Balancing, Content Caching, Anwendungsfirewall,
gesichertes VPN und mobilen Cloud-Netzwerkzugriff, gepaart
mit der Mächtigkeit der &os;-Shell.Dell
KACE Dell KACE- Die KACE Systemmanagement-Appliances nutzen
&os; wegen seiner Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und
Gemeinschaft, welche deren zukünftige Weiterentwicklung
fördert.Experts
Exchange
Experts Exchange- Alle öffentlich zugänglichen Webserver
werden von &os; betrieben und machen starken Gebrauch von
Jails, ohne den Überhang von Virtualisierung, um
Entwicklungs- und Testumgebung voneinander zu
isolieren.Isilon
Isilon- Isilons
Unternehmens-Speicherappliances basieren auf &os;. Die
extrem liberale &os;-Lizenz erlaubt Isilon ihr
intellektuelles Eigentum durch den gesamten Kernel zu
integrieren und kann sich so auf das Erstellen ihres
Produktes und nicht des Betriebssystems
fokussieren.iXsystems
iXsystems- Die TrueNAS-Linie von vereinheitlichten
Speicherappliances beruht auf &os;. Zusätzlich zu deren
kommerziellen Produkten, managed iXsystems auch noch die
- beiden Open Source Projekte PC-BSD und FreeNAS.
+ beiden Open Source Projekte TrueOS und FreeNAS.
Juniper
Juniper- Das JunOS
Betriebssystem, welches alle Juniper Netzwerkgeräte
(inklusive Router, Switche, Sicherheits- und
Netzwerkappliances) antreibt, verwendet &os; Juniper ist
einer der vielen Hersteller, welcher das symbolische
Verhältnis zwischen dem Projekt und dem Hersteller von
kommerziellen Produkten darstellt. Verbesserungen, die
Juniper entwickelt hat, werden ebenso in &os; aufgenommen,
um die Komplexität der Integration neuer Eigenschaften
von &os; zurück in zukünftige JunOS Versionen zu
vereinfachen.McAfee
McAfee- SecurOS, die Basis von McAfee
Enterprise-Firewallprodukten inkl. Sidewinder basiert auf
&os;.NetApp
NetApp- Die Data ONTAP GX Reihe von
Speicherappliances basieren auf &os;. Zusätzlich hat
NetApp viele Neuheiten beigesteuert, inklusive des neuen
BSD-lizensierten Hypervisors bhyve.Netflix
Netflix- Die OpenConnect-Appliance, die Netflix
verwendet, um Filme zu seinen Kunden zu streamen basiert
auf &os;. Netflix hat weitreichende Beiträge zum
Quellcode von &os; beigetragen und arbeitet daran, ein
möglichst geringes Delta zur normalen Version
beizubehalten. Netflix OpenConnect-Appliances sind für
mehr als 32% vom gesamten Internetverkehr in Nordamerika
verantwortlich.Sandvine
Sandvine- Sandvine nutzt &os; as die Basis für deren
Echtzeit Hochgeschwindigkeits-Netzwerkplattform, welche
den Kern deren intelligenter
Netzwerkpolicy-Kontrollprodukte darstellt.Sony
Sony- Die PlayStation 4 Spielekonsole verwendet
eine modifizierte Version von &os;.Sophos
Sophos- Das Sophos Email-Appliance Produkt basiert
auf einem abgesicherten &os; und scannt eingehende E-Mail
auf Spam und Viren, während es gleichzeitig ausgehende
Mail auf Schadsoftware und versehentlichen Versand von
vertraulichen Informationen überwacht.Spectra
Logic Spectra
Logic- Die nTier Reihe von
archivspeicherfähigen Appliances nutzt &os; und
OpenZFS.Stormshield
Stormshield - Stormshield Network Security Appliances
basieren auf einer abgesicherten Version von &os;. Die
BSD-Lizenz erlaubt es uns, unser geistiges Eigentum in das
System zu integrieren und gleichzeitig interessante
Entwicklungen an die Gemeinschaft zurückzugeben.The Weather
Channel The Weather Channel- Die IntelliStar Appliance, welche am
Kopfende eines jeden Kabelversorgers installiert ist und
für das Einspeisen von lokalen Wettervorhersagen in das
Kabelfernsehprogramm verantwortlich ist, läuft auf
&os;.Verisign
Verisign- Verisign ist für den Betrieb der .com und
.net Root-Domainregistries genauso verantwortlich wie für
die dazugehörige DNS-Infrastruktur. Sie verlassen sich
auf einen Reihe von verschiedenen Netzwerkbetriebssystemen
inklusive &os;, um zu gewährleisten, dass es keine
gemeinsame Fehlerstelle in deren Infrastruktur
gibt.Voxer
Voxer- Voxer verwendet ZFS auf
&os; für ihre mobile Voice-Messaging-Platform. Voxer
wechselte von einem Solaris-Derivat zu &os;, wegen der
ausgezeichneten Dokumentation und wegen der größeren,
aktiveren und sehr Entwickler freundlichen Gemeinschaft.
Neben entscheidenen Merkmalen wie ZFS
und DTrace bietet &os; auch TRIM-Unterstützung für
ZFS.WhatsApp
WhatsApp- Als WhatsApp eine Plattform benötigte, die
in der Lage ist, mehr als 1 Million gleichzeitiger
TCP-Verbindungen pro Server abzuarbeiten, entschied man
sich für &os;. Anschließend fuhren Sie damit fort, auf
2,5 Millionen Verbindungen pro Server
hochzuskalieren.Wheel
Systems
Wheel Systems- Die FUDO Sicherheitsappliance erlaubt es
Unternehmen, Vertragspartner und Administratoren, die an
ihren Systemen arbeiten durchführen, zu überwachen, zu
kontrollieren, aufzuzeichnen und zu begutachten. Dies
basiert auf all den besten Sicherheitseigenschaften von
&os;, inklusive ZFS, GELI, Capsicum, HAST und
auditdistd.&os; hat ebenfalls eine Reihe von verwandten Open Source
Projekten hervorgebracht:BSD Router
BSD Router- Einen &os;-basierten Ersatz für grosse
Unternehmensrouter, der entwickelt wurde, um auf Standard
PC-Hardware zu laufen.FreeNAS
FreeNAS- Ein eigens dafür entworfenes &os; für den
Zweck als Netzwerk-Dateiserver Appliance zu fungieren. Es
enthält eine Python-basierte Webschnittstelle, um das
Management von sowohl UFS- als auch ZFS-Systemen zu
vereinfachen. Enthalten sind NFS, SMB/CIFS, AFP, FTP und
iSCSI. Ebenfalls enthalten ist ein erweiterteres
Plugin-System basierend auf &os;-Jails.GhostBSD
GhostBSD- Eine auf den Desktop-Einsatz orientierte
Distribution von &os;, welche mit einer
Gnome-Desktop-Umgebung ausgeliefert wird.mfsBSD
mfsBSD- Eine Sammlung von Werkzeugen zum Erstellen
von &os;-Systemimages, welches ausschliesslich im
Hauptspeicher läuft.NAS4Free
NAS4Free- Eine Dateiserverdistribution basierend auf
&os; mit einer von PHP-getriebenen
Webschnittstelle.OPNSense
OPNSense- OPNSense ist eine quelloffene, einfach zu
benutzende und auf &os; basierende Firewall- und
Router-Plattform. OPNSense enthält viele Funktionen die
sonst nur in kommerziellen Firewalls enthalten sind und
manchmal sogar mehr. Es kombiniert die vielfältigen
Funktionen kommerzieller Angebote mit den Vorteilen von
offenen und nachprüfbaren Quellen.PC-BSD
+ xlink:href="https://www.trueos.org/">TrueOS
- PC-BSD- Eine
+ TrueOS - Eine
massgeschneiderte Version von &os;, die sich an
Desktop-Benutzern mit graphischen Oberflächenwerkzeugen
orientiert, um die Mächtigkeit von &os; allen Benutzern
zur Verfügung zu stellen. Entwickelt wurde sie mit dem
Ziel, den Übergang von Windows- und OS X-Benutzern zu
erleichtern.pfSense
pfSense- Eine
Firewalldistribution basierend auf &os; mit eine grossen
Menge von Fähigkeiten und ausgedehnter
IPv6-Unterstützung.ZRouter
ZRouter- Eine Open
Source Firmware-Alternative für eingebettete Geräte, die
auf &os; basiert. Entwickelt wurde sie, um die
proprietäre Firmware von Standard-Routern zu
ersetzen.&os; wird auch dazu eingesetzt, um einige der grössten
Webseiten des Internets zu betreiben. Dazu gehören:Yahoo!
Yahoo!Yandex
YandexRambler
RamblerSina
SinaPair
Networks Pair NetworksSony
Japan Sony JapanNetcraft
NetcraftNetflix
NetflixNetEase
NetEaseWeathernews
WeathernewsTELEHOUSE
America TELEHOUSE Americaund viele weitere. Wikipedia pflegt eine Liste
von Produkten, die auf &os; basieren.Über das &os; ProjektDer folgende Abschnitt bietet einige
Hintergrundinformationen zum &os; Projekt, einschließlich
einem kurzen geschichtlichen Abriss, den Projektzielen und dem
Entwicklungsmodell.Kurzer geschichtlicher Abriss zu &os;386BSD PatchkitHubbard, JordanWilliams, NateGrimes, RodFreeBSD ProjektGeschichteDas &os; Projekt erblickte das Licht der Welt Anfang 1993
teils als Auswuchs des Unofficial 386BSD
Patchkit unter der Regie der letzten drei
Koordinatoren des Patchkits: Nate Williams, Rod Grimes und
Jordan Hubbard.386BSDDas ursprüngliche Ziel war es, einen zwischenzeitlichen
Abzug von 386BSD zu erstellen, um ein paar Probleme zu
beseitigen, die das Patchkit-Verfahren nicht lösen
konnte. Der frühe Arbeitstitel für das Projekt war
386BSD 0.5 oder 386BSD Interim
als Referenz darauf.Jolitz, Bill386BSD war das Betriebssystem von Bill Jolitz, welches bis
zu diesem Zeitpunkt heftig unter fast einjähriger
Vernachlässigung litt. Als das Patchkit mit jedem Tag
anschwoll und unhandlicher wurde, entschied man sich, Bill
Jolitz zu helfen, indem ein übergangsweise
bereinigter Abzug zur Verfügung gestellt
wurde. Diese Pläne wurden durchkreuzt, als Bill Jolitz
plötzlich seine Zustimmung zu diesem Projekt zurückzog,
ohne einen Hinweis darauf, was stattdessen geschehen
sollte.Greenman, DavidWalnut Creek CDROMDas Trio entschied, dass das Ziel sich weiterhin lohnen
würde, selbst ohne die Unterstützung von Bill und so wurde
entschieden, den Namen &os; zu verwenden, der von David
Greenman geprägt wurde. Die anfänglichen Ziele wurden
festgelegt, nachdem man sich mit den momentanen Benutzern des
Systems besprach und abzusehen war, dass das Projekt die
Chance hatte, Realität zu werden, kontaktierte Jordan Walnut
Creek CDROM mit dem Vorhaben, &os;s Verteilung auch auf
diejenigen auszuweiten, die noch keinen Internetzugang
besaßen. Walnut Creek CDROM unterstützte nicht nur die
Idee durch die Verbreitung von &os; auf CD, sondern ging auch
so weit dass es dem Projekt eine Maschine mit schneller
Internetverbindung zur Verfügung stellte, um damit zu
arbeiten. Ohne den von Walnut Creek bisher nie dagewesenen
Grad von Vertrauen in ein, zur damaligen Zeit, komplett
unbekanntes Projekt, wäre es unwahrscheinlich, dass &os; so
weit gekommen wäre, wie es heute ist.4.3BSD-LiteNet/2U.C. Berkeley386BSDFree Software FoundationDie erste auf CD-ROM (und netzweit) verfügbare
Veröffentlichung war &os; 1.0 im Dezember 1993. Diese
basierte auf dem Band der 4.3BSD-Lite (Net/2)
der Universität von Kalifornien in Berkeley. Viele Teile
stammten aus 386BSD und von der Free Software Foundation.
Gemessen am ersten Angebot, war das ein ziemlicher Erfolg und
Sie ließen dem das extrem erfolgreiche &os; 1.1 im
Mai 1994 folgen.NovellU.C. BerkeleyNet/2AT&TZu dieser Zeit formierten sich unerwartete Gewitterwolken
am Horizont, als Novell und die Universität von Kalifornien in
Berkeley (UCB) ihren langen Rechtsstreit über den rechtlichen
Status des Berkeley Net/2-Bandes mit einem Vergleich
beilegten. Eine Bedingung dieser Einigung war es, dass die
UCB große Teile des Net/2-Quellcodes als
belastet zugestehen musste, und dass diese
Besitz von Novell sind, welches den Code selbst einige Zeit
vorher von AT&T bezogen hatte. Im Gegenzug bekam die UCB
den Segen von Novell, dass sich das
4.4BSD-Lite-Release bei seiner endgültigen Veröffentlichung
als unbelastet bezeichnen darf. Alle Net/2-Benutzer sollten
auf das neue Release wechseln. Das betraf auch &os;. Dem
Projekt wurde eine Frist bis Ende Juli 1994 eingeräumt, das
auf Net/2-basierende Produkt nicht mehr zu vertreiben. Unter
den Bedingungen dieser Übereinkunft war es dem Projekt noch
erlaubt ein letztes Release vor diesem festgesetzten Zeitpunkt
herauszugeben. Das war &os; 1.1.5.1.&os; machte sich dann an die beschwerliche Aufgabe, sich
Stück für Stück aus einem neuen und ziemlich unvollständigen
Satz von 4.4BSD-Lite-Teilen, wieder aufzubauen. Die
Lite -Veröffentlichungen waren deswegen leicht,
weil Berkeleys CSRG große Code-Teile, die für ein start- und
lauffähiges System gebraucht wurden, aufgrund diverser
rechtlicher Anforderungen entfernen musste und weil die
4.4-Portierung für Intel-Rechner extrem unvollständig war.
Das Projekt hat bis November 1994 gebraucht diesen Übergang zu
vollziehen. Im Dezember wurde dann &os; 2.0
veröffentlicht. Obwohl &os; gerade die ersten Hürden genommen
hatte, war dieses Release ein maßgeblicher Erfolg. Diesem
folgte im Juni 1995 das robustere und einfacher zu
installierende &os; 2.0.5.Seit dieser Zeit hat &os; eine Reihe von Releases
veröffentlicht, die jedes mal die Stabilität,
Geschwindigkeit und Menge an verfügbaren Eigenschaften der
vorherigen Version verbessert.Momentan werden langfristige Entwicklungsprojekte im
10.X-CURRENT (Trunk)-Zweig durchgeführt, und Abzüge
(Snapshots) der Releases von 10.X werden regelmässig auf den
Snapshot-Servern zur Verfügung gestellt.Ziele des &os;-ProjektsJordanHubbardBeigetragen von FreeBSD ProjektZieleDas &os; Projekt stellt Software her, die ohne
Einschränkungen für beliebige Zwecke eingesetzt werden kann.
Viele von uns haben beträchtlich in Quellcode und das Projekt
investiert und hätten sicher nichts dagegen, hin und wieder
ein wenig finanziellen Ausgleich dafür zu bekommen. Aber in
keinem Fall bestehen wir darauf. Wir glauben unsere erste und
wichtigste Mission ist es, Software für jeden
Interessierten und zu jedem Zweck zur Verfügung zu stellen,
damit die Software größtmögliche Verbreitung erlangt und
größtmöglichen Nutzen stiftet. Das ist, glaube ich, eines der
grundlegenden Ziele freier Software, welche wir mit
größter Begeisterung unterstützen.GNU General Public License (GPL)GNU Lesser General Public License (LGPL)BSD CopyrightDer Code in unserem Quellbaum, der unter die General
Public License (GPL) oder die Library General Public License
(LGPL) fällt, stellt geringfügig mehr Bedingungen. Das aber
vielmehr im Sinne von eingefordertem Zugriff, als das übliche
Gegenteil der Beschränkungen. Aufgrund zusätzlicher
Abhängigkeiten, die sich durch die Verwendung von
GPL-Software bei kommerziellem Gebrauch ergeben, bevorzugen
wir daher Software unter dem transparenteren BSD-Copyright, wo
immer es angebracht ist.Das &os;-EntwicklungsmodellSatoshiAsamiBeigetragen von FreeBSD ProjektEntwicklungsmodellDie Entwicklung von &os; ist ein offener und flexibler
Prozess, der durch den Beitrag von buchstäblich tausenden
Leuten rund um die Welt ermöglicht wird, wie an der Liste
der Beitragenden ersehen können. Die vielen
Entwickler können aufgrund der Entwicklungs-Infrastruktur von
&os; über das Internet zusammenarbeiten. Wir suchen ständig
nach neuen Entwicklern, Ideen und jenen, die sich in das
Projekt tiefer einbringen wollen. Nehmen Sie einfach auf der
Mailingliste &a.hackers; Kontakt mit uns auf. Die
Mailingliste &a.announce; steht für wichtige Ankündigungen,
die alle &os;-Benutzer betreffen, zur Verfügung.Unabhängig davon ob Sie alleine oder mit anderen eng
zusammen arbeiten, enthält die folgende Aufstellung
nützliche Informationen über das &os; Projekt und dessen
Entwicklungsabläufe.Die SVN-RepositoriesCVSCVS-RepositoryConcurrent Versions SystemCVSSubversionSubversion-RepositorySVNSubversion
Der Hauptquellbaum von &os; wurde über viele Jahre
ausschließlich mit CVS
(Concurrent-Versions-System) gepflegt, einem frei
erhältlichen Versionskontrollsystem. Im Juni 2008
begann das &os; Project mit dem Umstieg auf SVN
(Subversion). Dieser Schritt wurde notwendig, weil
durch technische Einschränkungen von
CVS aufgrund des rapide
wachsenden Quellcodebaumes und dem Umfang der bereits
gespeichterten Revisisionsinformationen an dessen
Grenzen zu stoßen begann. Die Repositories des
Dokumentationsprojekts und die Ports-Sammlung wurden
ebenfalls von CVS zu
SVN im Mai und Juli 2012
umgezogen. Lesen Sie dazu Synchronisation der
Quellen für weitere Informationen zum
Beziehen der &os; src/ Repository
und Die Ports-Sammlung
verwenden für Details zum Beziehen der &os;
Ports-Sammlung.Die Committer-ListeDie CommitterCommitter sind diejenigen Leute, welche
schreibenden Zugriff auf den
Subversion-Baum besitzen und berechtigt sind,
Änderungen an den &os;-Quellen (der Begriff
Committer stammt aus dem
Versionskontrollbefehl commit , der
dazu verwendet wird, Änderungen in das Repository
zu bringen). Jeder hat die Möglichkeit über die
die
Datenbank für Problemberichte einen
Fehlerreport einzureichen. Bevor Sie einen Fehlerreport
einreichen, sollten Sie auf den &os; Mailinglisten, den
IRC-Kanälen oder in Foren überprüfen, ob das Problem
tatsächlich ein Fehler ist.The FreeBSD core teamDie &os; core teamCore Teamist mit dem Vorstand vergleichbar, wenn das
&os; Projekt ein Unternehmen wäre. Die
Hauptaufgabe des Core Teams ist es sicherzustellen, dass
sich das Projekt als Ganzes in einem guten Zustand
befindet und sich in die richtige Richtung bewegt. Das
Einladen von engagierten und verantwortungsvollen
Entwicklern zu dem Zweck, sich der Gruppe von Committern
anzuschliessen, ist eine der Funktionen des Core Teams,
genauso wie neue Mitglieder des Core Teams zu
rekrutieren, wenn andere ausscheiden. Das aktuelle Core
Team wurde aus einer Menge von Kandidaten aus dem Kreis
der Committer im Juli 2014 gewählt. Wahlen werden alle
zwei Jahre abgehalten.Wie die meisten Entwickler auch, sind die
Mitglieder des Core Teams Freiwillige, wenn es um die
Entwicklung von &os; geht und erhalten keinerlei
finanziellen Vorteil aus dem Projekt, deshalb sollte
Verpflichtung nicht fehlverstanden
werden mit garantierter Unterstützung.
Die Vorstands-Analogie oben ist nicht
sehr akkurat und kann vielleicht besser damit
umschrieben werden, dass diese Leute ihr Leben für
&os; gegen jedwede Vernunft geopfert haben.Aussenstehende BeitragendeSchliesslich stellt die grösste, aber
nichtsdestotrotz wichtigste Gruppe von Entwicklern die
der Benutzer selbst dar, die stetig Rückmeldungen und
Fehlerbehebungen liefert. Der hauptsächliche Weg mit
&os;s nicht-zentralisierter Entwicklung Kontakt zu
halten, ist, die &a.hackers; Mailingliste zu abonnieren,
auf der solche Dinge diskutiert werden. Lesen Sie dazu
für weitere Informationen
über die verschiedenen &os;-Mailinglisten.Liste
der BeitragendenBeitragende ist eine,
die lang ist und stetig wächst, also warum nicht &os;
beitreten und noch heute etwas zurückgeben?Code ist nicht die einzige Art, zu dem Projekt etwas
beizutragen. Für eine ausführlichere Liste von Dingen
die getan werden müssen, lesen Sie auf der
&os; Projektwebseite.Zusammenfassend ist unser Entwicklungsmodell als eine lose
Menge von konzentrischen Kreisen organisiert. Das
zentralisierte Modell ist mit der Praktikabilität der
Anwender von &os; entworfen worden, die
mit der einfachen Art einhergeht, eine zentrale Basis für den
Code zu haben und keine potentiellen Beiträge
auszuschliessen! Unser Ansporn ist es, ein stabiles
Betriebssystem mit einer grossen Menge von kohärenten Anwendungsprogrammen, welches die
Benutzer einfach installieren und verwenden können - dieses
Modell funktioniert darin sehr gut, dieses Ziel zu
erreichen.Alles was wir von denen verlangen, die uns als
&os;-Entwickler beitreten ist, etwas von der gleichen Hingabe
an den Erfolg, die seine momentanen Gemeinschaft inne hat, zu
besitzen.Programme von DrittherstellernZusätzlich zur Basisdistribution bietet &os; eine
Sammlung von portierter Software mit tausenden der am meisten
nachgefragten Programme an. Als diese Zeilen geschrieben
wurden, gab es über &os.numports; Ports! Die Liste der Ports
reicht von HTTP-Servern, zu Spielen, Sprachen, Editoren und so
ziemlich alles, was dazwischen liegt. Die gesamte
Port-Sammlung ist geschätzt &ports.size; gross. Um einen Port
zu übersetzen, wechseln Sie einfach in das Verzeichnis des
Programms, das sie installieren möchten und geben
make install ein und das System erledigt
den Rest. Die gesamte Originaldistribution für jeden Port,
den Sie bauen wird dynamisch heruntergeladen, so dass sie nur
genügend Plattenplatz zum bauen des Ports, den sie haben
möchten, zur Verfügung stellen müssen. Fast jeder Port ist
auch als vorkompiliertesPaket, das über das
folgende einfache Kommando (pkg install)
für diejenigen, die keine kompilierten Port aus den Quellen
wünschen. Weitere Informationen zu Ports und Paketen finden
Sie in .Zusätzliche DokumentationAlle momentanen &os; Versionen bieten eine Option im
Installer (entweder &man.sysinstall.8; oder
&man.bsdinstall.8;), um zusätzliche Dokumentation unter
/usr/local/share/doc/freebsd während des
initialen Systemsetups zu installieren. Dokumentation kann
auch zu einem späteren Zeitpunkt über Pakete installiert
werden, wie es
beschreibt. Sie können ebenso die lokal installierten
Anleitungen mit jedem HTML-fähigen Browser lesen, indem Sie
die folgende URL verwenden:Das FreeBSD Handbuch/usr/local/share/doc/freebsd/handbook/index.htmlDie FreeBSD FAQ/usr/local/share/doc/freebsd/faq/index.htmlGenauso erhalten Sie auch die Master (und am häufigsten
aktualisierten) Kopien von http://www.FreeBSD.org/.