Index: head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/virtualization/chapter.xml =================================================================== --- head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/virtualization/chapter.xml (revision 48908) +++ head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/virtualization/chapter.xml (revision 48909) @@ -1,1356 +1,1363 @@ Virtualisierung MurrayStokelyBeigetragen von OliverPeterÜbersetzt von - - Übersicht Virtualisierungssoftware erlaubt es, mehrere Betriebssysteme gleichzeitig auf dem selben Computer laufen zu lassen. Derartige Softwaresysteme für PCs setzen in der Regel ein Host-Betriebssystem voraus, auf dem die Virtualisierungssoftware läuft und unterstützen eine nahezu beliebige Anzahl von Gast-Betriebssystemen. Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, Kennen Sie den Unterscheid zwischen einem Host-Betriebssystem und einem Gast-Betriebssystem. Können Sie &os; auf einem &intel;-basierenden &apple; &mac; installieren. Können Sie &os; unter µsoft.windows; und Virtual PC installieren. Wissen Sie, wie man ein virtualisiertes &os;-System für optimale Leistung konfiguriert. Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Sie - Die Grundlagen von &unix; und &os; verstehen - (). + Die Grundlagen von &unix; und + &os; verstehen. - &os; installieren können - (). + Wissen, wie Sie &os; + installieren können. - Wissen, wie man seine Netzwerkverbindung - konfiguriert (). + Wissen, wie Sie eine Netzwerkverbindung + konfigurieren. - Software Dritter installieren können - (). + Wissen, wie Sie zusätzliche + Software installieren können. &os; als Gast-Betriebssystem - Parallels unter MacOS X + <application>Parallels</application> unter + &macos; X Parallels Desktop für &mac; ist ein kommerzielles Softwareprodukt, welches für &intel;-basierende &apple; &mac;-Computer mit &macos; X 10.4.6 oder höher verfügbar ist. &os; wird von diesem Softwarepaket als Gast-Betriebssystem vollständig unterstützt. Nach der Installation von Parallels auf &macos; X konfigurieren Sie als erstes eine virtuelle Maschine, in der Sie danach das gewünschte Gast-Betriebssystem (in unserem Fall &os;) installieren. Installation von &os; unter Parallels/&macos; X Der erste Schritt bei der Installation von &os; unter - Parallels/&macos; X ist es, + Parallels ist es, eine virtuelle Maschine zu konfigurieren, in der Sie &os; installieren können. Dazu wählen Sie bei der Frage nach dem Guest OS Type &os; aus: - Danach legen Sie geeignete Größen für + Legen Sie geeignete Größen für Festplatten- und Arbeitsspeicher für die zu erstellende &os;-Instanz fest. 4 GB Plattenplatz sowie 512 MB RAM sind in der Regel für die Arbeit unter Parallels ausreichend: Wählen Sie den gewünschten Netzwerktyp aus und konfigurieren Sie Ihre Netzwerkverbindung: Speichern Sie Ihre Eingaben, um die Konfiguration abzuschließen: Nachdem Sie die virtuelle Maschine erstellt haben, installieren Sie im nächsten Schritt &os; in dieser virtuellen Maschine. Dazu verwenden Sie am besten eine offizielle &os;-CDROM oder Sie laden von einem offiziellen FTP-Server ein ISO-Abbild auf Ihren &mac; herunter. Danach klicken Sie auf das Laufwerksymbol in der rechten unteren Ecke des Parallels-Fensters, um - ihr virtuelles Laufwerk mit dem ISO-Abbild oder mit dem - physikalischen CD-ROM-Laufwerk ihres Computers zu + das virtuelles Laufwerk mit dem ISO-Abbild oder mit dem + physikalischen CD-ROM-Laufwerk des Computers zu verknüpfen. Nachdem Sie diese Verknüpfung hergestellt haben, starten sie die virtuelle &os;-Maschine neu, indem Sie - wie gewohnt auf das Symbol "Neustarten" klicken. + auf das Symbol Neustarten klicken. Parallels startet nun ein - Spezial-BIOS, das zuerst prüft, ob Sie eine CD-ROM - eingelegt haben (genau so, wie es auch ein echtes BIOS - machen würde). + Spezial-BIOS, das zuerst prüft, ob eine CD-ROM eingelegt + wurde. - In unserem Fall findet das BIOS ein - &os;-Installationsmedium und beginnt daher eine normale - Installation mit sysinstall - (wie in des Handbuchs - beschreiben). + In diesem Fall findet das BIOS ein + &os;-Installationsmedium und beginnt eine normale + Installation. Versuchen Sie jetzt noch nicht + &xorg; zu konfigurieren. Nachdem die Installation abgeschlossen ist, können - Sie die virtuelle Maschine starten. + Sie die virtuelle &os;-Maschine starten. &os; für den Einsatz unter - Parallels/&macos; X optimieren + Parallels konfigurieren - Nachdem Sie &os; erfolgreich unter &macos; X mit - Parallels installiert haben, sollten - Sie ihr virtuelles &os;-System für virtualisierte + Nachdem &os; erfolgreich unter &macos; X mit + Parallels installiert wurde, + sollten Sie das virtuelles &os;-System für virtualisierte Operationen optimieren: Setzen der Bootloader-Variablen Die wichtigste Änderung ist es, die Variable zu verkleinern, um so die CPU-Auslastung in der Parallels-Umgebung zu verringern. kern.hz=100 Ohne diese Einstellung kann ein unbeschäftigtes &os; unter Parallels trotzdem rund 15 Prozent der CPU-Leistung eines Single Prozessor &imac;'s verbrauchen. Nach dieser Änderung reduziert sich dieser Wert auf etwa 5 Prozent. Erstellen einer neuen Kernelkonfigurationsdatei Sie können alle SCSI-, FireWire- und USB-Laufwerks-Treiber entfernen. Parallels stellt einen virtuellen Netzwerkadapter bereit, der den &man.ed.4;-Treiber verwendet. Daher können alle Netzwerkgeräte bis auf &man.ed.4; und &man.miibus.4; aus dem Kernel entfernt werden. Netzwerkbetrieb einrichten Die einfachste Netzwerkkonfiguration ist der Einsatz - von DHCP, um Ihre virtuelle Maschine mit dem gleichen + von DHCP, um die virtuelle Maschine mit dem gleichen lokalen Netzwerk, in dem sich der Host-&mac; befindet, zu verbinden. Dazu fügen Sie die Zeile - ifconfig_ed0="DHCP" in die Datei + ifconfig_ed0="DHCP" in /etc/rc.conf ein. Weitere Informationen zur Konfiguration des Netzwerks unter - &os; finden Sie im des Handbuchs. + &os; finden Sie im + . - Virtual PC unter &windows; + + <application>Virtual PC</application> unter + &windows; + JohannKoisÜbersetzt von - - Virtual PC für &windows; wird von µsoft; kostenlos zum Download angeboten. Die - Systemanforderungen für dieses Programm finden Sie - hier. Nachdem Sie Virtual PC - unter µsoft.windows; installiert haben, müssen Sie eine - virtuelle Maschine konfigurieren und das gewünschte - Betriebssystem installieren. + Systemanforderungen für dieses Programm finden Sie + hier. Nachdem Virtual PC + unter µsoft.windows; installiert wurde, muss eine + virtuelle Maschine konfiguriert und das gewünschte + Betriebssystem installiert werden. - &os; in Virtual PC/µsoft.windows; installieren + &os; in <application>Virtual PC</application> + installieren Der erste Schritt zur Installation von &os; in - µsoft.windows;/Virtual PC ist - es, eine neue virtuelle Maschine zu erstellen, in die Sie - &os; installieren können. Dazu wählen Sie die - Option Create a virtual machine, + Virtual PC ist es, eine neue + virtuelle Maschine zu erstellen, in die Sie &os; + installieren können. Dazu wählen Sie die Option + Create a virtual machine, wenn Sie danach gefragt werden: Bei der Frage nach dem Operating system wählen Sie Other: - Danach müssen Sie den von Ihnen gewüschten - Plattenplatz sowie die Größe des Hauptspeichers - angeben. 4 GB Plattenplatz sowie 512 MB RAM sollten - für die Installation von &os; in - Virtual PC ausreichend sein: + Danach müssen Sie den gewünschten Plattenplatz sowie + die Größe des Hauptspeichers angeben. 4 GB + Plattenplatz sowie 512 MB RAM sollten für die + Installation von &os; in + Virtual PC ausreichend + sein: - Speichern Sie Ihre Eingaben und beenden Sie die + Speichern Sie die Eingaben und beenden Sie die Konfiguration: Wählen Sie nun die für &os; erstellte virtuelle Maschine aus und klicken Sie auf Settings, um das Netzwerk zu konfigurieren: - Nun können Sie &os; installieren. Dazu - verwenden Sie am besten eine offizielle &os;-CD-ROM - oder ein ISO-Image, das Sie von einem offiziellen + Nachdem die virtuelle Maschine erstellt wurde, können + Sie &os; installieren. Dazu verwenden Sie am besten eine + offizielle &os;-CD-ROM oder ein ISO-Image, das Sie von einem offiziellen &os;-FTP-Server heruntergeladen haben. Wenn Sie ein - ISO-Image auf Ihrer Festplatte gespeichert haben, oder - eine &os;-CD-ROM in Ihr CD-Laufwerk eingelegt haben, + ISO-Image auf der Festplatte gespeichert haben, oder + eine &os;-CD-ROM in das CD-Laufwerk eingelegt haben, doppelklicken Sie auf die virtuelle Maschine, die Sie für &os; angelegt haben. Danach klicken Sie auf CD und wählen die Option Capture ISO Image... im Virtual PC-Fenster. Danach können Sie im folgenden Fenster das CD-Laufwerk - mit Ihrem physikalischen CD-Laufwerk oder mit dem + mit dem physikalischen CD-Laufwerk oder mit dem ISO-Image verknüpfen. Danach starten Sie die virtuelle Maschine neu, indem Sie zuerst auf Action und danach auf Reset klicken. - Virtual PC startet Ihre + Virtual PC startet die virtuelle Maschine nun neu und prüft zuerst, ob die virtuelle Maschine über ein CD-Laufwerk verfügt. - Da dies hier der Fall ist, beginnt nun eine normale, - auf sysinstall basierende - Installation, die in beschrieben - wird. Sie können &os; nun installieren. - Verzichten Sie an dieser Stelle aber unbedingt auf die - X11-Konfiguration. + Da dies hier der Fall ist, beginnt nun eine normale + &os;-Installation. Sie können &os; nun installieren, aber + verzichten Sie an dieser Stelle unbedingt auf die + &xorg;-Konfiguration. Nachdem die Installation abgeschlossen ist, entfernen Sie die CD-ROM aus dem Laufwerk (oder lösen die Verknüpfung zum ISO-Image). Danach starten Sie die virtuelle Maschine neu, um &os; zu starten. - &os; in µsoft.windows;/Virtual PC konfigurieren + &os; in <application>Virtual PC</application> + konfigurieren - Nachdem Sie &os; auf Ihrem µsoft.windows;-System - erfolgreich unter Virtual PC - installiert haben, sollten Sie ihr virtuelles &os; noch + Nachdem &os; auf µsoft.windows; mit + Virtual PC erfolgreich + installiert wurde, sollten Sie das virtuelles &os; noch anpassen, um eine optimale Funktion zu gewährleisten. Setzen der Bootloader-Variablen Die wichtigste Änderung ist es, die Variable zu verkleinern, um so die CPU-Auslastung in der Virtual PC-Umgebung zu verringern. Dazu fügen Sie die folgende Zeile - in die Datei /boot/loader.conf + in /boot/loader.conf ein: kern.hz=100 Ohne diese Einstellung kann ein unbeschäftigtes &os; unter Virutal PC trotzdem rund 40 Prozent der CPU-Leistung eines Ein-Prozessor-Systems verbrauchen. Nach dieser Änderung reduziert sich dieser Wert auf etwa - 5 Prozent. + 3 Prozent. - Erstellen einer neuen Kernelkonfigurationsdatei + Erstellen einer neuen + Kernelkonfigurationsdatei - Sie können alle SCSI-, FireWire- und - USB-Laufwerks-Treiber entfernen. - Virtual PC stellt einen - virtuellen Netzwerkadapter bereit, der den + Alle SCSI-, FireWire- und USB-Laufwerks-Treiber + können aus der Kernelkonfigurationsdatei entfernt + werden. Virtual PC stellt + einen virtuellen Netzwerkadapter bereit, der den &man.de.4;-Treiber verwendet. Daher können alle Netzwerkgeräte bis auf &man.de.4; und &man.miibus.4; aus dem Kernel entfernt werden. Das Netzwerk einrichten - Die einfachste Netzwerkkonfiguration ist der Einsatz - von DHCP, um Ihre virtuelle Maschine mit dem gleichen - lokalen Netzwerk, in dem sich Ihr + Die einfachste Netzwerkkonfiguration nutzt + von DHCP, um die virtuelle Maschine mit dem gleichen + lokalen Netzwerk, in dem sich der Host-µsoft.windows; befindet, zu verbinden. Dazu fügen Sie die Zeile - ifconfig_de0="DHCP" in die Datei + ifconfig_de0="DHCP" in /etc/rc.conf ein. Weitere Informationen zur Konfiguration des Netzwerks unter - &os; finden Sie im des Handbuchs. + &os; finden Sie in . - VMware unter MacOS + + <application>VMware Fusion</application> unter + &macos; + JohannKoisÜbersetzt von - - VMware Fusion für &mac; ist ein kommerzielles Programm, das für &intel; basierte &apple; &mac;-Computer mit &macos; 10.4.9 oder neuer erhältlich ist. &os; wird von diesem Produkt vollständig als Gast-Betriebssystem unterstützt. Nachdem Sie VMware Fusion unter &macos; X - installiert haben, können Sie das gewünschte - Gastbetriebssystem (in unserem Fall &os;) installieren. + installiert haben, können Sie eine virtuelle Maschine + konfigurieren und das gewünschte Gastbetriebssystem + installieren. - &os; in VMware/&macos; X installieren + &os; in <application>VMware Fusion</application> + installieren - Zuerst müssen Sie VMware Fusion starten, um eine + Zuerst müssen Sie VMware + Fusion starten, um eine virtuelle Maschine zu erstellen. Dazu wählen Sie die - Option "New": + Option New: - Dadurch wird ein Assistent gestartet, der Ihnen bei der + Dadurch wird ein Assistent gestartet, der bei der Erzeugung einer neuen virtuellen Maschine behilflich ist. - Clicken Sie auf "Continue", um den Prozess zu starten: + Klicken Sie auf Continue, um den + Prozess zu starten: Wählen Sie Other als das Operating System, danach &os; oder &os; 64-bit, je nach dem, welche Version Sie installieren wollen, wenn Sie nach der zu installierenden Version gefragt werden: - Vergeben Sie einen Namen für virtuelle Maschine an + Vergeben Sie einen Namen für die virtuelle Maschine und legen Sie den Speicherort fest: - Legen Sie die Größe Ihrer virtuellen Festplatte - fest: + Legen Sie die Größe der virtuellen Festplatte für die + virtuelle Maschine fest: + + + + + Wählen Sie die Installationsmethode für die virtuelle + Maschine. Entweder von einem ISO-Abbild oder von einer + CD/DVD: + + + - Nachdem Sie auf "Finish" geklickt haben, wird die virtuelle - Maschine gestartet: + Nachdem Sie auf Finish + geklickt haben, wird die virtuelle Maschine + gestartet: - Nun können Sie &os; wie gewohnt installieren (lesen Sie - dazu auch des Handbuchs): + Nun können Sie &os; wie gewohnt installieren: - Nachdem die Installation abgeschlossen ist, können Sie - noch verschiedene Parameter der virtuellen Maschine, etwa den - Speicherverbrauch, konfigurieren: + Nachdem die Installation abgeschlossen ist, können + noch verschiedene Parameter der virtuellen Maschine, wie + etwa der Speicherverbrauch, konfiguriert werden: Die Hardware der virtuellen Maschine kann nicht geändert werden, solange die virtuelle Maschine läuft. Die Anzahl der CPUs der virtuellen Maschine: - Den Status des CD-Laufwerks. Sie können das - CD-Laufwerk von der virtuellen Maschine lösen, wenn + Den Status des CD-Laufwerks. Sie können die + CD/DVD/ISO von der virtuellen Maschine lösen, wenn Sie es nicht benötigen. Zuletzt sollten Sie noch festlegen, wie sich die virtuelle Maschine mit dem Netzwerk verbinden soll. Sollen - neben dem Gastsystem auch andere Rechner auf Ihre virtuelle - Maschine zugreifen können, müssen Sie die Option + neben dem Gastsystem auch andere Rechner auf die virtuelle + Maschine zugreifen können, muss die Option Connect directly to the physical network - (Bridged) wählen. Ist dies nicht der - Fall, sollten Sie die Option Share the - host's internet connection (NAT) wählen. - In dieser Einstellung kann die virtuelle Maschine zwar auf - auf das Internet zugreifen, andere Rechner dürfen + (Bridged) gewählt werden. Ist dies nicht der + Fall, sollte die Option Share the + host's internet connection (NAT) gewählt + werden. In dieser Einstellung kann die virtuelle Maschine + zwar auf auf das Internet zugreifen, andere Rechner dürfen aber nicht auf die virtuelle Maschine zugreifen. - Nachdem Sie die Konfiguration abgeschlossen haben, - können Sie &os; starten. + Nachdem die Konfiguration abgeschlossen ist, kann &os; + gestartet werden. - &os; unter &macos; X/VMware konfigurieren + &os; unter <application>VMware Fusion</application> + konfigurieren - Nachdem Sie FreeeBSD erfolgreich unter - VMware für &macos; X - installiert haben, sollten Sie ihr virtuelles &os; noch - anpassen, um eine optimale Funktion zu gewährleisten. + Nachdem Sie &os; erfolgreich unter + VMware Fusion installiert haben, + sollten Sie das virtuelles &os; noch anpassen, um eine + optimale Funktion zu gewährleisten. Die wichtigste Änderung ist es, die Variable zu verkleinern, um so die CPU-Auslastung in der - VMware-Umgebung zu + VMware Fusion-Umgebung zu verringern. kern.hz=100 Ohne diese Einstellung kann ein unbeschäftigtes - &os; unter VMware trotzdem + &os; unter VMware Fusion trotzdem rund 15 Prozent der CPU-Leistung eines Single Prozessor &imac;'s verbrauchen. Nach dieser Änderung reduziert sich dieser Wert auf etwa 5 Prozent. Erstellen einer neuen Kernelkonfigurationsdatei - Sie können alle FireWire- und - USB-Laufwerks-Treiber entfernen. - VMware stellt einen + Alle FireWire- und USB-Laufwerks-Treiber können aus + der Kernelkonfigurationsdatei entfernt werden. + VMware Fusion stellt einen virtuellen Netzwerkadapter bereit, der den &man.em.4;-Treiber verwendet. Daher können alle Netzwerkgeräte bis auf &man.em.4; und &man.miibus.4; aus dem Kernel entfernt werden. Netzwerkbetrieb einrichten - Die einfachste Netzwerkkonfiguration ist der Einsatz - von DHCP, um Ihre virtuelle Maschine mit dem gleichen - lokalen Netzwerk, in dem sich der Host-&mac; befindet, zu + Die einfachste Netzwerkkonfiguration verwendet DHCP, + um die virtuelle Maschine mit dem gleichen lokalen + Netzwerk, in dem sich der Host-&mac; befindet, zu verbinden. Dazu fügen Sie die Zeile - ifconfig_em0="DHCP" in die Datei + ifconfig_em0="DHCP" in /etc/rc.conf ein. Weitere Informationen zur Konfiguration des Netzwerks unter - &os; finden Sie im des Handbuchs. + &os; finden Sie im . &virtualbox; Gasterweiterungen auf einem &os; Gast Die &virtualbox; Gasterweiterungen bieten Unterstützung für: - Gemeinsame Zwischenablage + Gemeinsame Zwischenablage. - Mauszeiger-Integration + Mauszeiger-Integration. - Zeitsynchronisation mit dem Host + Zeitsynchronisation mit dem Host. - Skalierung von Fenstern + Skalierung von Fenstern. - Nahtloser Modus + Nahtloser Modus. Die folgenden Kommandos werden im &os; Gastsystem ausgeführt. - Installieren Sie das Paket + Installieren Sie das Paket oder den Port emulators/virtualbox-ose-additions in das - &os; Gastsystem: + &os; Gastsystem. Dieses Beispiel installiert den Port: &prompt.root; cd /usr/ports/emulators/virtualbox-ose-additions &prompt.root; make install clean Fügen Sie folgende Einträge in /etc/rc.conf hinzu: vboxguest_enable="YES" vboxservice_enable="YES" Wenn &man.ntpd.8; oder &man.ntpdate.8; verwendet wird um - die Uhrzeit zu synchronisieren, dann sollte die - Synchronisierung mit dem Host deaktiviert werden: + die Uhrzeit zu synchronisieren, dann deaktivieren Sie die + Synchronisierung mit dem Host: vboxservice_flags"--disable-timesync" - vboxvideo_drv sollte von + Der vboxvideo_drv-Treiber sollte von Xorg -configure automatisch erkannt werden. - Alternativ kann auch manuell ein entsprechender Eintrag für - die &virtualbox; Grafikkarte in - xorg.conf hinzugefügt werden: + Alternativ kann auch manuell ein entsprechender Eintrag in + /etc/X11/xorg.conf hinzugefügt + werden: Section "Device" Identifier "Card0" Driver "vboxvideo" VendorName "InnoTek Systemberatung GmbH" BoardName "VirtualBox Graphics Adapter" EndSection - Um vboxmouse_drv zu verwenden, muss - xorg.conf ebenfalls angepasst - werden: + Um den vboxmouse_drv-Treiber zu + verwenden, muss /etc/X11/xorg.conf + ebenfalls angepasst werden: Section "InputDevice" Identifier "Mouse0" Driver "vboxmouse" EndSection Benutzer von HAL sollten die Datei /usr/local/etc/hal/fdi/policy/90-vboxguest.fdi erstellen oder sie aus /usr/local/share/hal/fdi/policy/10osvendor/90-vboxguest.fdi kopieren: <?xml version="1.0" encoding="utf-8"?> <!-- # Sun VirtualBox # Hal driver description for the vboxmouse driver # $Id: chapter.xml,v 1.33 2012-03-17 04:53:52 eadler Exp $ ->>>>>>>>Copyright (C) 2008-2009 Sun Microsystems, Inc. + Copyright (C) 2008-2009 Sun Microsystems, Inc. This file is part of VirtualBox Open Source Edition (OSE, as available from http://www.virtualbox.org. This file is free software; you can redistribute it and/or modify it under the terms of the GNU General Public License (GPL) as published by the Free Software Foundation, in version 2 as it comes in the "COPYING" file of the VirtualBox OSE distribution. VirtualBox OSE is distributed in the hope that it will be useful, but WITHOUT ANY WARRANTY of any kind. Please contact Sun Microsystems, Inc., 4150 Network Circle, Santa Clara, CA 95054 USA or visit http://www.sun.com if you need additional information or have any questions. --> <deviceinfo version="0.2"> <device> <match key="info.subsystem" string="pci"> <match key="info.product" string="VirtualBox guest Service"> - <append key="info.capabilities" type="strlist">input</append> ->>>>>>>><append key="info.capabilities" type="strlist">input.mouse</append> - <merge key="input.x11_driver" type="string">vboxmouse</merge> ->>>>>>>><merge key="input.device" type="string">/dev/vboxguest</merge> + <append key="info.capabilities" type="strlist">input</append> + <append key="info.capabilities" type="strlist">input.mouse</append> + <merge key="input.x11_driver" type="string">vboxmouse</merge> + <merge key="input.device" type="string">/dev/vboxguest</merge> </match> </match> </device> </deviceinfo> - &os; als Host-Betriebssystem + &os; als Host BenedictReuschlingÜbersetzt von ChristophSold - Seit einigen Jahren wurde &os; nicht offiziell von irgendeiner der - verfügbaren Virtualisierungslösungen als Host-Betriebssystem - unterstützt. Viele Anwender verwenden aber noch - ältere VMware-Versionen (z.B. emulators/vmware3), welches die - &linux;-Kompatibilitätsschicht nutzt. Kurz nach der - Veröffentlichung von &os; 7.2 erschien - &virtualbox; in der Ports-Sammlung - als ein direkt auf &os; lauffähiges Programm. - &virtualbox; ist ein vollständiges Virtualisierungspaket, das aktiv weiterentwickelt wird und für die meisten Betriebssysteme einschliesslich &windows;, &macos;, &linux; und &os; zur Verfügung steht. Es kann sowohl &windows; als auch &unix;-ähnliche Gastsysteme betreiben. Es wird als Open Source Software veröffentlicht, jedoch mit Closed-Source-Komponenten in einem separaten Erweiterungspaket. Zu diesen Komponenten gehört Unterstützung für USB 2.0-Geräte. Weitere Informationen finden Sie auf der Downloads-Seite im &virtualbox; Wiki. Derzeit sind diese Erweiterungen für &os; nicht verfügbar. &virtualbox; installieren &virtualbox; steht als - &os;-Port in emulators/virtualbox-ose - bereit. Da &virtualbox; sehr aktiv - weiterentwickelt wird, vergewissern Sie sich, dass Ihre - Ports-Sammlung aktuell ist. Benutzen Sie die folgenden - Befehle um &virtualbox; zu - installieren: + Paket oder Port in emulators/virtualbox-ose + bereit. Der Port kann mit folgendem Kommando installiert + werden: &prompt.root; cd /usr/ports/emulators/virtualbox-ose &prompt.root; make install clean Eine nützliche Option im Konfigurationsdialog ist die GuestAdditions-Programmsammlung. Diese stellen eine Reihe von nützlichen Eigenschaften in den Gastbetriebssystemen zur Verfügung, wie beispielsweise Mauszeigerintegration (was es ermöglicht, die Maus zwischen dem Host und dem Gast zu teilen ohne eine spezielle Tastenkombination für diesen Wechsel zu drücken), sowie schnelleres Rendern von Videos, besonders in &windows; Gästen. Diese Gastzusätze sind im Devices-Menü zu finden, nachdem die Installation des Gastbetriebssystem abgeschlossen ist. Ein paar Konfigurationsänderungen sind notwendig, bevor &virtualbox; das erste Mal gestartet wird. Der Port installiert ein Kernelmodul in /boot/modules, das in den laufenden Kernel geladen werden muss: &prompt.root; kldload vboxdrv Um sicherzustellen, dass das Modul immer nach einem Neustart geladen wird, fügen Sie die folgende Zeile in die Datei /boot/loader.conf ein: vboxdrv_load="YES" Um die Kernelmodule für die Unterstützung von Netzwerkbrücken oder Host-Only Netzwerken zu laden, fügen Sie folgendes in /etc/rc.conf ein und starten Sie den Computer neu: vboxnet_enable="YES" - Die Gruppe vboxusers wird während der - Installation von &virtualbox; angelegt. - Alle Benutzer, die Zugriff auf &virtualbox; - haben sollen, müssen in diese Gruppe aufgenommen werden. Der - pw-Befehl kann benutzt werden, um neue Mitglieder - hinzuzufügen: + Die Gruppe vboxusers wird während der + Installation von &virtualbox; + angelegt. Alle Benutzer, die Zugriff auf + &virtualbox; haben sollen, müssen + in diese Gruppe aufgenommen werden. pw + kann benutzt werden, um neue Mitglieder hinzuzufügen: &prompt.root; pw groupmod vboxusers -m yourusername Damit Netzwerkbrücken funktionieren, müssen die in der Voreinstellung eingeschränkten Berechtigungen für /dev/vboxnetctl angepasst werden: &prompt.root; chown root:vboxusers /dev/vboxnetctl &prompt.root; chmod 0600 /dev/vboxnetctl - Um die Berechtigungen dauerhaft zu speichern, fügen Sie + Um diese Berechtigungen dauerhaft zu speichern, fügen Sie folgende Einträge in /etc/devfs.conf hinzu: own vboxnetctl root:vboxusers perm vboxnetctl 0600 - Um &virtualbox; zu starten, wählen - Sie entweder den Eintrag Sun VirtualBox aus - dem Menü der graphischen Benutzeroberfläche, oder geben - Sie den folgenden Befehl in ein Terminal ein: + Um &virtualbox; zu starten, + geben Sie folgenden Befehl in der + &xorg;-Sitzung ein: &prompt.user; VirtualBox Besuchen Sie die offizielle Webseite von - &virtualbox; unter http://www.virtualbox.org, um weitere Informationen zur - Konfiguration und Verwendung zu erhalten. Da der &os;-Port noch recht - neu ist, befindet er sich noch unter ständiger Entwicklung. Um - die aktuellen Nachrichten und Anleitungen zur Fehlerbehebung zu - erhalten, besuchen Sie die entsprechende Seite im &os;-Wiki unter - http://wiki.FreeBSD.org/VirtualBox. + &virtualbox; unter + http://www.virtualbox.org, um weitere Informationen + zur Konfiguration und Verwendung zu erhalten. + &os;-spezifische Informationen und Anleitungen zur + Fehlerbehebung finden Sie auf der entsprechenden Seite im + &os;-Wiki unter + http://wiki.FreeBSD.org/VirtualBox. USB Unterstützung für &virtualbox; - - - Für die folgenden Schritte wird mindestens - &virtualbox; 4.0.0 vorausgesetzt. - Um auf USB-Geräte lesend und schreibend zuzugreifen, müssen Benutzer Mitglied der Gruppe operator sein: &prompt.root; pw groupmod operator -m jerry Fügen Sie dann folgenden Eintrag in /etc/devfs.rules hinzu. Erstellen Sie die Datei, wenn sie nicht bereits existiert: [system=10] add path 'usb/*' mode 0660 group operator Um diese neuen Regeln zu laden, fügen Sie folgenden Eintrag in /etc/rc.conf hinzu: devfs_system_ruleset="system" Danach starten Sie devfs neu: &prompt.root; service devfs restart USB kann nun im Gastsystem aktiviert werden. Die USB-Geräte sollten nun in den &virtualbox; Einstellungen sichtbar sein. Host <acronym>CD</acronym>/<acronym>DVD</acronym>-Zugriff in &virtualbox; Ein Gastsystem kann auf die DVD/CD-Laufwerke des Hosts zugreifen. Der Zugriff für die virtuellen Maschinen wird in den Einstellungen von &virtualbox; konfiguriert. Falls erforderlich, erstellen Sie zunächst ein leeres IDE DVD/CD-Gerät und wählen Sie dann ein entsprechendes Medium für dieses Laufwerk aus. Das Kontrollkästchen Passthrough besagt, dass die virtuelle Maschine die Hardware direkt verwenden kann. Audio-CDs und Brenner funktionieren nur, wenn diese Option ausgewählt ist. Damit die CD/DVD-Funktionen von &virtualbox; funktionieren, muss HAL in /etc/rc.conf aktiviert und anschließend gestartet werden: hald_enable="YES" &prompt.root; service hald start Damit die CD/DVD-Funktionen von Benutzern verwendet werden können, benötigen diese Zugriff auf /dev/xpt0, /dev/cdN und /dev/passN. Dies wird in der Regel dadurch erreicht, den Benutzer zum Mitglied der Gruppe operator zu machen. Die Berechtigungen für diese Geräte werden mit folgenden Zeilen in /etc/devfs.conf konfiguriert: perm cd* 0600 perm xpt0 0660 perm pass* 0660 &prompt.root; service devfs restart