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SpeichermedienBerndWarkenÜbersetzt von MartinHeinenÜbersichtDieses Kapitel behandelt die Benutzung von Laufwerken unter
&os;. Hierzu zählen speichergestützte Laufwerke, Netzlaufwerke,
SCSI/IDE-Geräte und
Geräte, die die USB-Schnittstelle
benutzen.Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie Folgendes
wissen:Die Begriffe, die &os; verwendet, um die
Organisation der Daten auf einem physikalischen Laufwerk
zu beschreiben.Wie Sie zusätzliche Laufwerke zu einem &os;-System
hinzufügen.Wie Sie &os; zur Verwendung von
USB-Speichermedien konfigurieren.Wie virtuelle Dateisysteme, zum Beispiel RAM-Disks,
eingerichtet werden.Wie Sie mit Quotas die Benutzung von Laufwerken
einschränken können.Wie Sie Partitionen verschlüsseln, um Ihre Daten
zu schützen.Wie unter &os; CDs und
DVDs gebrannt werden.Wie Sie die unter &os; erhältlichen
Backup-Programme benutzen.Was Dateisystem-Schnappschüsse sind und wie sie
eingesetzt werden.Bevor Sie dieses Kapitel lesen,sollten Sie wissen, wie Sie einen
neuen &os;-Kernel konfigurieren
und installieren können.GerätenamenDie folgende Tabelle zeigt die von &os; unterstützten
Speichergeräte und deren Gerätenamen.
Namenskonventionen von physikalischen LaufwerkenLaufwerkstypGerätenameIDE-Festplattenad oder
adaIDE-CD-ROM-Laufwerkeacd oder
cdSATA-Festplattenad oder
adaSATA-CD-ROM-Laufwerkeacd oder
cdSCSI-Festplatten und
USB-SpeichermediendaSCSI-CD-ROM-LaufwerkecdVerschiedene proprietäre CD-ROM-Laufwerkemcd für Mitsumi
CD-ROM und scd für
Sony CD-ROMDiskettenlaufwerkefdSCSI-BandlaufwerkesaIDE-BandlaufwerkeastFlash-Laufwerkefla für &diskonchip;
Flash-DeviceRAID-Laufwerkeaacd für &adaptec; AdvancedRAID,
mlxd und mlyd
für &mylex;,
amrd für AMI &megaraid;,
idad für Compaq Smart RAID,
twed für &tm.3ware; RAID.
Hinzufügen von LaufwerkenDavidO'BrianIm Original von LaufwerkehinzufügenDieser Abschnitt beschreibt, wie Sie ein neues
SATA-Laufwerk zu einer Maschine
hinzufügen, die momentan nur ein Laufwerk hat. Dazu schalten
Sie zuerst den Rechner aus und installieren das Laufwerk
entsprechend der Anleitungen Ihres Rechners, Ihres Controllers
und des Laufwerkherstellers. Starten Sie das System neu und
melden Sie sich als Benutzer
root an.Kontrollieren Sie /var/run/dmesg.boot,
um sicherzustellen, dass das neue Laufwerk gefunden wurde. In
diesem Beispiel erscheint das neu hinzugefügte
SATA-Laufwerk als
ada1.PartitionengpartIn diesem Beispiel wird eine einzige große Partition auf der
Festplatte erstellt. Verwendet wird das GPT-Partionsschema,
welches gegenüber dem älteren und weniger vielseitigen
MBR-Schema bevorzug wird.Wenn die hinzugefügte Festplatte nicht leer ist, können
alte Partitionsinformationen mit
gpart delete entfernt werden. Details
finden Sie in &man.gpart.8;.Zuerst wird das Partitionsschema erstellt und dann eine
einzelne Partition angefügt:&prompt.root; gpart create -s GPT ada1
&prompt.root; gpart add -t freebsd-ufs ada1Je nach Anwendung kann es wünschenswert sein, mehrere
kleinere Partitionen zu haben. In &man.gpart.8; finden Sie
Optionen zum Erstellen von kleineren Partitionen.Ein Dateisystem wird auf der neuen, leeren Festplatte
erstellt:&prompt.root; newfs -U /dev/ada1p1Ein leeres Verzeichnis wird als Mountpunkt erstellt, also
ein Speicherort für die Montage der neuen Festplatte im
originalen Dateisystem:&prompt.root; mkdir /newdiskAbschließend wird ein Eintrag in
/etc/fstab hinzugefügt, damit die neue
Festplatte automatisch beim Start eingehängt wird:/dev/ada1p1 /newdisk ufs rw 2 2Die neue Festplatte kann manuell montiert werden, ohne das
System neu zu starten:&prompt.root; mount /newdiskPartitionen vergrößernAllanJudeBeigetragen von BjörnHeidottingÜbersetzt von PartitionenvergrößernDie Kapazität einer Festplatte kann sich ohne Änderungen
an bereits vorhandenen Daten erhöhen. Dies geschieht
üblicherweise mit virtuellen Maschinen, wenn sich herausstellt,
dass die virtuelle Festplatte zu klein ist und vergrößert werden
soll. Zuweilen wird auch ein Abbild einer Platte auf einen
USB-Stick geschrieben, ohne dabei die volle
Kapazität zu nutzen. Dieser Abschnitt beschreibt, wie man
Platten vergrößert, bzw. erweitert, um die
Vorteile der erhöhten Kapazität zu nutzen.Überprüfen Sie /var/run/dmesg.boot, um
den Gerätenamen der Festplatte zu bestimmen, die vergrößert
werden soll. In diesem Beispiel gibt es nur eine
SATA-Festplatte im System, so dass die Platte
als ada0 angezeigt wird.PartitionengpartUm die aktuelle Konfiguration der Partitionen auf der
Festplatte anzuzeigen:&prompt.root; gpart show ada0
=> 34 83886013 ada0 GPT (48G) [CORRUPT]
34 128 1 freebsd-boot (64k)
162 79691648 2 freebsd-ufs (38G)
79691810 4194236 3 freebsd-swap (2G)
83886046 1 - free - (512B)Wenn die Festplatte mit dem
GPT-Partitionsschema formatiert
wurde kann es vorkommen, dass sie als
corrupted angezeigt wird, weil sich die
Sicherung der GPT-Partitionstabellen nicht
mehr am Ende des Laufwerks befinden. Reparieren Sie in so
einem Fall die Partitionstabelle mit
gpart:&prompt.root; gpart recover ada0
ada0 recoveredNun steht der zusätzliche Speicherplatz zur Verfügung und
kann verwendet werden, um eine neue Partition anzulegen oder
eine bestehende Partition zu erweitern:&prompt.root; gpart show ada0
=> 34 102399933 ada0 GPT (48G)
34 128 1 freebsd-boot (64k)
162 79691648 2 freebsd-ufs (38G)
79691810 4194236 3 freebsd-swap (2G)
83886046 18513921 - free - (8.8G)Partitionen können nur auf zusammenhängenden, freien
Speicherplatz vergrößert werden. In diesem Beispiel wird die
letzte Partition der Platte als Swap-Speicher genutzt, aber die
zweite Partition ist die, dessen Größe verändert werden soll.
Weil der Swap-Speicher nur temporäre Daten enthält, kann er
gefahrlos ausgehangen, gelöscht und nachdem die Partition
vergrößert wurde, neu erstellt werden.&prompt.root; swapoff /dev/ada0p3
&prompt.root; gpart delete -i 3ada0
ada0p3 deleted
&prompt.root; gpart show ada0
=> 34 102399933 ada0 GPT (48G)
34 128 1 freebsd-boot (64k)
162 79691648 2 freebsd-ufs (38G)
79691810 22708157 - free - (10G)Es besteht die Gefahr von Datenverlust, wenn die
Partitionstabelle eines eingehangenen Dateisystems verändert
wird. Es empfiehlt sich daher, die folgenden Schritte auf
einem ausgehangenen Dateisystem durchzuführen, während die
Umsetzung über eine Live-CD-ROM oder
von einem USB-Gerät erfolgt. Wenn es
jedoch absolut notwendig ist, kann ein eingehangenes
Dateisystem auch vergrößert werden, nachdem die
Sicherheitsfunktionen von GEOM deaktiviert wurden:&prompt.root; sysctl kern.geom.debugflags=16Vergrößern Sie die Partition und lassen Sie Platz, um die
Swap-Partition in der gewünschten Größe neu erstellen zu können.
Dies ändert nur die Größe der Partition. Das Dateisystem
innerhalb der Partition wird in einem separaten Schritt
erweitert.&prompt.root; gpart resize -i 2 -a 4k -s 47Gada0
ada0p2 resized
&prompt.root; gpart show ada0
=> 34 102399933 ada0 GPT (48G)
34 128 1 freebsd-boot (64k)
162 98566144 2 freebsd-ufs (47G)
98566306 3833661 - free - (1.8G)Erstellen Sie die Swap-Partition neu:&prompt.root; gpart add -t freebsd-swap -a 4k ada0
ada0p3 added
&prompt.root; gpart show ada0
=> 34 102399933 ada0 GPT (48G)
34 128 1 freebsd-boot (64k)
162 98566144 2 freebsd-ufs (47G)
98566306 3833661 3 freebsd-swap (1.8G)
&prompt.root; swapon /dev/ada0p3Erweitern Sie das UFS-Dateisystem, um die
Kapazität der vergrößerten Partition zu nutzen:Ab &os; 10.0-RELEASE ist es möglich, ein eingehangenes
Dateisystem zu erweitern. Bei älteren Versionen muss das
Dateisystem zuvor ausgehangen werden.&prompt.root; growfs /dev/ada0p2
Device is mounted read-write; resizing will result in temporary write suspension for /.
It's strongly recommended to make a backup before growing the file system.
OK to grow file system on /dev/ada0p2, mounted on /, from 38GB to 47GB? [Yes/No] Yes
super-block backups (for fsck -b #) at:
80781312, 82063552, 83345792, 84628032, 85910272, 87192512, 88474752,
89756992, 91039232, 92321472, 93603712, 94885952, 96168192, 97450432Sowohl die Partition als auch das Dateisystem wurden jetzt
vergrößert, um den neu zur Verfügung stehenden Speicherplatz zu
nutzen.USB SpeichermedienMarcFonvieilleBeigetragen von USBSpeichermedienDer Universal Serial Bus (USB) wird
von vielen externen Speichern benutzt: Festplatten,
USB-Thumbdrives sowie von
CD- und DVD-Brennern.
&os; bietet Unterstützung für Geräte mit USB
1.x, 2.0 und 3.0.Die Unterstützung fürUSB 3.0 ist mit
einiger Hardware, einschließlich Haswell (Lynx Point)
Chipsätzen, nicht kompatibel. Wenn &os; beim Booten mit dem
Fehler failed with error 19 abbricht,
müssen Sie xHCI/USB3 im BIOS
deaktivieren.Unterstützung für USB-Massenspeicher ist
im GENERIC-Kernel enthalten. Für einen
angepassten Kernel müssen die nachstehenden Zeilen in der
Kernelkonfigurationsdatei enthalten sein:device scbus>>>>>>>># SCSI bus (required for ATA/SCSI)
device da>>>>>>># Direct Access (disks)
device pass>>>>># Passthrough device (direct ATA/SCSI access)
device uhci>>>>># provides USB 1.x support
device ohci>>>>># provides USB 1.x support
device ehci>>>>># provides USB 2.0 support
device xhci>>>>># provides USB 3.0 support
device usb>>>>>># USB Bus (required)
device umass>>>># Disks/Mass storage - Requires scbus and da
device cd>>>>>>># needed for CD and DVD burners&os; benutzt den &man.umass.4;-Treiber, der das
SCSI-Subsystem verwendet um auf
USB-Geräte zuzugreifen. Da alle
USB-Geräte vom System als
SCSI-Geräte erkannt werden, dürfen Sie
nicht
in die Kernelkonfigurationsdatei aufnehmen, wenn es sich bei
dem Gerät um einen CD- oder
DVD-Brenner handelt.Der übrige Abschnitt beschreibt, wie Sie überprüfen können
ob ein USB-Gerät von &os; erkannt wird und
wie Sie das Gerät so konfigurieren, dass es verwendet werden
kann.Konfiguration von GerätenUm die USB-Konfiguration zu testen,
schließen Sie das USB-Gerät an. Verwenden
Sie dmesg um zu überprüfen, ob das Gerät in
den Systemmeldungen erscheint. Dies sollte in etwa so
aussehen:umass0: <STECH Simple Drive, class 0/0, rev 2.00/1.04, addr 3> on usbus0
umass0: SCSI over Bulk-Only; quirks = 0x0100
umass0:4:0:-1: Attached to scbus4
da0 at umass-sim0 bus 0 scbus4 target 0 lun 0
da0: <STECH Simple Drive 1.04> Fixed Direct Access SCSI-4 device
da0: Serial Number WD-WXE508CAN263
da0: 40.000MB/s transfers
da0: 152627MB (312581808 512 byte sectors: 255H 63S/T 19457C)
da0: quirks=0x2<NO_6_BYTE>Fabrikat, Gerätedatei (da0),
Geschwindigkeit und Kapazität werden je nach Gerät
unterschiedlich sein.Da ein USB-Gerät als
SCSI-Gerät erkannt wird, kann
camcontrol benutzt werden, um die mit dem
System verbundenen USB-Massenspeicher
anzuzeigen:&prompt.root; camcontrol devlist
<STECH Simple Drive 1.04> at scbus4 target 0 lun 0 (pass3,da0)Alternativ kann usbconfig benutzt
werden, um die Geräte aufzulisten. Weitere Informationen zu
diesem Kommando finden Sie in &man.usbconfig.8;.&prompt.root; usbconfig
ugen0.3: <Simple Drive STECH> at usbus0, cfg=0 md=HOST spd=HIGH (480Mbps) pwr=ON (2mA)Wenn das Gerät noch nicht formatiert ist, finden Sie in
Informationen, wie Sie
USB-Laufwerke formatieren und Partitionen
einrichten. Wenn das Laufwerk bereits ein Dateisystem
enthält, kann es von root nach den Anweisungen in
eingehängt werden.Aus Sicherheitsgründen sollten Sie Benutzern, denen Sie
nicht vertrauen, das Einhängen (z.B. durch die unten
beschriebene Aktivierung von vfs.usermount)
beliebiger Medien verbieten. Die meisten Dateisysteme
wurden nicht entwickelt, um sich vor böswilligen Geräten
zu schützen.Um auch normalen Anwendern das Einhängen des Laufwerks zu
gestatten, könnten Sie beispielsweise mit &man.pw.8; alle
potentiellen Benutzer dieser Gerätedateien in die Gruppe
operator aufnehmen.
Außerdem muss sichergestellt werden, dass operator
Schreib- und Lesezugriff auf diese Gerätedateien haben.
Hierfür werden die folgenden Zeilen in
/etc/devfs.rules hinzugefügt:[localrules=5]
add path 'da*' mode 0660 group operatorVerfügt das System über interne
SCSI-Laufwerke, so verändern Sie die
zweite Zeile wie folgt:add path 'da[3-9]*' mode 0660 group operatorDies wird die ersten drei
SCSI-Laufwerke (da0
bis da2) davon ausschließen, in die
Gruppe operator
aufgenommen zu werden. Ersetzen Sie 3
durch die Anzahl der SCSI-Laufwerke.
Weitere Informationen zu dieser Datei finden Sie in
&man.devfs.rules.5;.Aktivieren Sie nun die Regeln
in /etc/rc.conf:devfs_system_ruleset="localrules"Als nächstes müssen Sie das System anweisen, auch
normalen Benutzern das mounten von Dateisystemen zu erlauben,
indem Sie die folgende Zeile in
/etc/sysctl.conf hinzufügen:vfs.usermount=1Da diese Einstellung erst nach einem Neustart wirksam
wird, können Sie diese Variable mit sysctl
auch direkt setzen:&prompt.root; sysctl vfs.usermount=1
vfs.usermount: 0 -> 1Zuletzt müssen Sie noch ein Verzeichnis anlegen, in
das das USB-Laufwerk eingehängt werden
soll. Dieses Verzeichnis muss dem Benutzer gehören, der das
USB-Laufwerk in den Verzeichnisbaum
einhängen will. Dazu legen Sie als root ein
Unterverzeichnis
/mnt/username
an, wobei Sie username
durch den Login des jeweiligen Benutzers sowie
usergroup durch die primäre
Gruppe des Benutzers ersetzen:&prompt.root; mkdir /mnt/username
&prompt.root; chown username:usergroup /mnt/usernameWenn Sie nun beispielsweise einen
USB-Stick
anschließen, wird automatisch die Gerätedatei
/dev/da0s1 erzeugt. Ist das Gerät mit
einem FAT-Dateisystem formatiert, kann es
der Benutzer mit dem folgenden Befehl in den Verzeichnisbaum
einhängen:&prompt.user; mount -t msdosfs -o -m=644,-M=755 /dev/da0s1 /mnt/usernameBevor das Gerät entfernt werden kann,
muss es abgehängt werden:&prompt.root; umount /mnt/usernameNach Entfernen des Geräts stehen in den Systemmeldungen
Einträge, ähnlich der folgenden:umass0: at uhub3, port 2, addr 3 (disconnected)
da0 at umass-sim0 bus 0 scbus4 target 0 lun 0
da0: <STECH Simple Drive 1.04> s/n WD-WXE508CAN263 detached
(da0:umass-sim0:0:0:0): Periph destroyedErstellen und Verwenden
von CDsMikeMeyerBeigesteuert von CD-ROMsbrennenCDs besitzen einige Eigenschaften, die
sie von konventionellen Laufwerken unterscheiden. Sie wurden
so entworfen, dass sie ununterbrochen, ohne Verzögerungen
durch Kopfbewegungen zwischen den Spuren, gelesen werden
können. CDs besitzen Spuren, aber damit
ist der Teil Daten gemeint, der ununterbrochen gelesen wird,
und nicht eine physikalische Eigenschaft der
CD. Das ISO
9660-Dateisystem wurde entworfen, um mit diesen Unterschieden
umzugehen.ISO 9660DateisystemeISO 9660CD-BrennerATAPIDie &os; Ports-Sammlung bietet einige Werkzeuge zum
Brennen und Kopieren von Audio- und
Daten-CDs. Dieses Kapitel beschreibt die
Verwendung von mehreren Kommandozeilen-Werkzeugen. Wenn Sie
eine graphische Oberfläche zum Brennen von
CDs benutzen, können Sie
sysutils/xcdroast oder
sysutils/k3b installieren.Unterstützte GeräteMarcFonvielleBeigetragen von CD-BrennerATAPI/CAM TreiberDer GENERIC-Kernel enthält
Unterstützung für SCSI,
USB und ATAPI
CD Lesegeräte und Brenner. Wird ein
angepasster Kernel erstellt, unterscheiden sich die Optionen
für die Kernelkonfigurationsdatei je nach Art des
Geräts.Für einen SCSI-Brenner müssen
folgende Optionen vorhanden sein:device scbus # SCSI bus (required for ATA/SCSI)
device da # Direct Access (disks)
device pass # Passthrough device (direct ATA/SCSI access)
device cd # needed for CD and DVD burnersFür einen USB-Brenner müssen folgende
Optionen vorhanden sein:device scbus # SCSI bus (required for ATA/SCSI)
device da # Direct Access (disks)
device pass # Passthrough device (direct ATA/SCSI access)
device cd> # needed for CD and DVD burners
device uhci # provides USB 1.x support
device ohci # provides USB 1.x support
device ehci # provides USB 2.0 support
device xhci # provides USB 3.0 support
device usb # USB Bus (required)
device umass # Disks/Mass storage - Requires scbus and daFür einen ATAPI-Brenner müssen
folgende Optionen vorhanden sein:device ata # Legacy ATA/SATA controllers
device scbus # SCSI bus (required for ATA/SCSI)
device pass # Passthrough device (direct ATA/SCSI access)
device cd # needed for CD and DVD burnersUnter &os; Versionen kleiner 10.x wird auch diese
Option in der Kernelkonfigurationsdatei benötigt, falls
der Brenner ein ATAPI-Gerät ist:device atapicamAlternativ kann folgende Zeile in
/boot/loader.conf hinzugefügt werden,
um den Treiber beim Booten automatisch zu laden:atapicam_load="YES"Hierzu ist ein Neustart des Systems erforderlich, da
dieser Treiber nur beim Booten geladen werden kann.Mit dmesg können Sie prüfen, ob das
Gerät von &os; erkannt wurde. Unter &os; Versionen kleiner
10.x lautet der Gerätename acd0
anstelle von cd0.&prompt.user; dmesg | grep cd
cd0 at ahcich1 bus 0 scbus1 target 0 lun 0
cd0: <HL-DT-ST DVDRAM GU70N LT20> Removable CD-ROM SCSI-0 device
cd0: Serial Number M3OD3S34152
cd0: 150.000MB/s transfers (SATA 1.x, UDMA6, ATAPI 12bytes, PIO 8192bytes)
cd0: Attempt to query device size failed: NOT READY, Medium not present - tray closed
+
+ Eine CD brennen
+
+ Unter &os; kann cdrecord zum Brennen
+ von CDs benutzt werden. Dieses Programm
+ wird aus dem Port oder Paket
+ sysutils/cdrecordinstalliert.
+
+ Obwohl cdrecord viele Optionen besitzt,
+ ist die grundlegende Benutzung sehr einfach. Geben Sie den
+ Namen der zu brennenden ISO-Datei an. Wenn das System über
+ mehrere Brenner verfügt, müssen Sie auch den Namen des
+ Gerätes angeben:
+
+ &prompt.root; cdrecord dev=deviceimagefile.iso
+
+ Der Knackpunkt in der Benutzung von
+ cdrecord besteht darin, das richtige
+ Argument zu zu finden. Benutzen Sie
+ , das eine ähnliche Ausgabe
+ wie die folgende produziert:
+
+
+ CD-ROM
+ brennen
+
+
+ &prompt.root; cdrecord -scanbus
+Cdrecord 1.9 (i386-unknown-freebsd7.0) Copyright (C) 1995-2004 Jörg Schilling
+Using libscg version 'schily-0.1'
+scsibus0:
+ 0,0,0 0) 'SEAGATE ' 'ST39236LW ' '0004' Disk
+ 0,1,0 1) 'SEAGATE ' 'ST39173W ' '5958' Disk
+ 0,2,0 2) *
+ 0,3,0 3) 'iomega ' 'jaz 1GB ' 'J.86' Removable Disk
+ 0,4,0 4) 'NEC ' 'CD-ROM DRIVE:466' '1.26' Removable CD-ROM
+ 0,5,0 5) *
+ 0,6,0 6) *
+ 0,7,0 7) *
+scsibus1:
+ 1,0,0 100) *
+ 1,1,0 101) *
+ 1,2,0 102) *
+ 1,3,0 103) *
+ 1,4,0 104) *
+ 1,5,0 105) 'YAMAHA ' 'CRW4260 ' '1.0q' Removable CD-ROM
+ 1,6,0 106) 'ARTEC ' 'AM12S ' '1.06' Scanner
+ 1,7,0 107) *
+
+ Für die aufgeführten Geräte in der Liste
+ wird das passende Argument zu gegeben.
+ Benutzen Sie die drei durch Kommas separierten Zahlen, die zum
+ CD-Brenner angegeben sind, als Argument für
+ . Im Beispiel ist das CDRW-Gerät
+ 1,5,0, so dass die passende Eingabe
+ dev=1,5,0 ist. Einfachere Wege das
+ Argument anzugeben, sowie Informationen über Audiospuren und
+ das Einstellen der Geschwindigkeit, sind in &man.cdrecord.1;
+ beschrieben.
+
+ Alternativ können Sie den folgenden Befehl ausführen, um
+ die Geräteadresse des Brenners zu ermitteln:
+
+ &prompt.root; camcontrol devlist
+<MATSHITA CDRW/DVD UJDA740 1.00> at scbus1 target 0 lun 0 (cd0,pass0)
+
+ Verwenden Sie die numerischen Werte für
+ scbus, target und
+ lun. Für dieses Beispiel wäre
+ 1,0,0 als Gerätename zu verwenden.
+
+
Ein ISO-Dateisystem erstellenDie Datendateien müssen vorbereitet sein, bevor sie auf
eine CD gebrannt werden. In &os; wird
mkisofs vom Paket oder Port
sysutils/cdrtools installiert. Dieses
Programm kann aus einem &unix; Verzeichnisbaum ein
ISO 9660-Dateisystem erzeugen. Im
einfachsten Fall müssen Sie lediglich den Namen der zu
erzeugenden ISO-Datei und den Pfad zu den
Dateien angeben, die auf dem ISO
9660-Dateisystem platziert werden:&prompt.root; mkisofs -o imagefile.iso/path/to/treeDateisystemeISO 9660Dieses Kommando erstellt
imagefile.iso, die ein ISO
9660-Dateisystem enthält, das eine Kopie des Baumes unter
/path/to/tree ist. Dabei werden
die Dateinamen auf Namen abgebildet, die den Restriktionen des
ISO 9660-Dateisystems entsprechen. Dateien mit Namen, die im
ISO 9660-Dateisystem nicht gültig sind, bleiben
unberücksichtigt.DateisystemeHFSDateisystemeJolietEs einige Optionen, um diese Beschränkungen zu überwinden.
Die unter &unix; Systemen üblichen Rock-Ridge-Erweiterungen
werden durch aktiviert,
aktiviert die von Microsoft Systemen
benutzten Joliet-Erweiterungen und dient
dazu, um das von &macos; benutzte HFS zu erstellen.Für CDs, die nur auf &os;-Systemen verwendet werden
sollen, kann genutzt werden, um alle
Beschränkungen für Dateinamen aufzuheben. Zusammen mit
wird ein Abbild des Dateisystems,
identisch zu angegebenen &os;-Dateibaum, erstellt, obwohl dies
den ISO 9660 Standard verletzen kann.CD-ROMbootbare erstellenDie letzte übliche Option ist .
Sie wird benutzt, um den Ort eines Bootimages einer
El Torito bootbaren CD anzugeben. Das Argument
zu dieser Option ist der Pfad zu einem Bootimage ausgehend
von der Wurzel des Baumes, der auf die CD geschrieben werden
soll. In der Voreinstellung erzeugt &man.mkisofs.8; ein
ISO-Image im Diskettenemulations-Modus. Dabei
muss das Image genau 1200, 1440 oder 2880 KB groß
sein. Einige Bootloader, darunter der auf den &os;-Disks
verwendete, kennen keinen Emulationsmodus. Daher sollten Sie
in diesen Fällen verwenden.
Wenn /tmp/myboot ein bootbares
&os;-System enthält, dessen Bootimage sich in
/tmp/myboot/boot/cdboot befindet, können
Sie ein Abbild eines ISO 9660-Dateisystems in
/tmp/bootable.iso erstellen:&prompt.root; mkisofs -R -no-emul-boot -b boot/cdboot -o /tmp/bootable.iso /tmp/mybootWenn md im Kernel konfiguriert ist,
kann das Dateisystem als speicherbasiertes Laufwerk
eingehängt werden:&prompt.root; mdconfig -a -t vnode -f /tmp/bootable.iso -u 0
&prompt.root; mount -t cd9660 /dev/md0 /mntJetzt können Sie überprüfen, dass
/mnt und /tmp/myboot
identisch sind.Sie können das Verhalten von &man.mkisofs.8;
mit einer Vielzahl von Optionen beeinflussen. Details dazu
entnehmen Sie bitte &man.mkisofs.8;.
-
- Einen ATAPI-Brenner benutzen
-
-
- CD-ROM
- brennen
-
- Für ATAPI-CD-Brenner
- kann burncd benutzt werden, um ein
- ISO-Image auf CD zu brennen.
- burncd ist Teil des Basissystems und unter
- /usr/sbin/burncd installiert. Da es
- nicht viele Optionen hat, ist es leicht zu benutzen:
-
- &prompt.root; burncd -f cddevice data imagefile.iso fixate
-
- Dieses Kommando brennt eine Kopie von
- imagefile.iso auf das Gerät
- cddevice. In der Grundeinstellung
- wird das Gerät /dev/acd0 benutzt.
- &man.burncd.8; beschreibt, wie die Schreibgeschwindigkeit
- gesetzt wird, die CD ausgeworfen wird und
- Audiodaten geschrieben werden.
-
-
-
- Einen USB- oder
- SCSI-Brenner benutzen
-
- Für Systeme ohne
- ATAPI-CD-Brenner kann
- cdrecord benutzt werden, um
- CDs zu brennen. cdrecord
- ist nicht Bestandteil des Basissystems und muss entweder als Paket
- sysutils/cdrtools oder Port installiert
- werden. Änderungen im Basissystem können Fehler im binären
- Programm verursachen und führen möglicherweise dazu, dass Sie
- einen Untersetzer brennen. Es wird daher
- empfohlen den Port aktualisieren, wenn das System
- aktualisiert wird, oder für Benutzer die
- STABLE verfolgen,
- den Port zu aktualisieren, wenn es eine neue Version
- gibt.
-
- Obwohl cdrecord viele Optionen besitzt,
- ist die grundlegende Anwendung einfach. Ein ISO 9660-Image
- wird wie folgt erstellt:
-
- &prompt.root; cdrecord dev=deviceimagefile.iso
-
- Der Knackpunkt in der Benutzung von
- cdrecord besteht darin, das richtige
- Argument zu zu finden. Benutzen Sie
- , der eine ähnliche Ausgabe
- wie die folgende produziert:
-
-
- CD-ROM
- brennen
-
- &prompt.root; cdrecord -scanbus
-Cdrecord 1.9 (i386-unknown-freebsd7.0) Copyright (C) 1995-2004 Jörg Schilling
-Using libscg version 'schily-0.1'
-scsibus0:
- 0,0,0 0) 'SEAGATE ' 'ST39236LW ' '0004' Disk
- 0,1,0 1) 'SEAGATE ' 'ST39173W ' '5958' Disk
- 0,2,0 2) *
- 0,3,0 3) 'iomega ' 'jaz 1GB ' 'J.86' Removable Disk
- 0,4,0 4) 'NEC ' 'CD-ROM DRIVE:466' '1.26' Removable CD-ROM
- 0,5,0 5) *
- 0,6,0 6) *
- 0,7,0 7) *
-scsibus1:
- 1,0,0 100) *
- 1,1,0 101) *
- 1,2,0 102) *
- 1,3,0 103) *
- 1,4,0 104) *
- 1,5,0 105) 'YAMAHA ' 'CRW4260 ' '1.0q' Removable CD-ROM
- 1,6,0 106) 'ARTEC ' 'AM12S ' '1.06' Scanner
- 1,7,0 107) *
-
- Für die aufgeführten Geräte in der Liste
- wird das passende Argument zu gegeben.
- Benutzen Sie die drei durch Kommas separierten Zahlen, die zum
- CD-Brenner angegeben sind, als Argument für
- . Im Beispiel ist das CDRW-Gerät
- 1,5,0, so dass die passende Eingabe
- dev=1,5,0 ist. Einfachere Wege das
- Argument anzugeben, sowie Informationen über Audiospuren und
- das Einstellen der Geschwindigkeit, sind in &man.cdrecord.1;
- beschrieben.
-
- Alternativ können Sie den folgenden Befehl ausführen, um
- die Geräteadresse des Brenners zu ermitteln:
-
- &prompt.root; camcontrol devlist
-<MATSHITA CDRW/DVD UJDA740 1.00> at scbus1 target 0 lun 0 (cd0,pass0)
-
- Verwenden Sie die numerischen Werte für
- scbus, target und
- lun. Für dieses Beispiel wäre
- 1,0,0 als Gerätename zu verwenden.
-
-
Kopieren von Audio-CDsUm eine Kopie einer Audio-CD zu
erstellen, kopieren Sie die Stücke der CD
in einzelne Dateien und brennen diese Dateien dann auf eine
leere CD. Das genaue Verfahren hängt
davon ab, ob Sie ATAPI- oder
SCSI-Laufwerke verwenden.SCSI-LaufwerkeKopieren Sie die Audiodaten mit
cdda2wav:&prompt.user; cdda2wav -vall -D2,0 -B -OwavDie erzeugten .wav Dateien
schreiben Sie mit cdrecord auf eine
leere CD:&prompt.user; cdrecord -v dev=2,0 -dao -useinfo *.wavDas Argument von gibt das
verwendete Gerät an, das wie in
ermittelt werden kann.ATAPI-LaufwerkeÜber das Modul
ATAPI/CAM kann
cdda2wav auch mit
ATAPI-Laufwerken
verwendet werden. Diese Methode ist für die meisten
Anwender besser geeignet als die im folgenden
beschriebenen Methoden (Jitter-Korrektur,
Big-/Little-Endian-Probleme und anderes mehr spielen
hierbei eine Rolle).Der
ATAPI-CD-Treiber
stellt die einzelnen Stücke der CD
über die Dateien
/dev/acddtnn,
zur Verfügung. d bezeichnet
die Laufwerksnummer und nn ist
die Nummer des Stücks. Die Nummer ist immer zweistellig,
das heißt es wird, wenn nötig, eine führende Null
ausgegeben. Die Datei /dev/acd0t01
ist also das erste Stück des ersten
CD-Laufwerks.
/dev/acd0t02 ist das zweite Stück
und /dev/acd0t03 das dritte.Überprüfen Sie stets, ob die entsprechenden
Dateien im Verzeichnis /dev auch
angelegt werden. Sind die Einträge nicht vorhanden,
weisen Sie Ihr System an, das Medium erneut zu testen:&prompt.root; dd if=/dev/acd0 of=/dev/null count=1Unter &os; 4.X werden diese Einträge nicht
mit dem Wert Null vordefiniert. Falls die entsprechenden
Einträge unter /dev nicht
vorhanden sind, müssen Sie diese hier von
MAKEDEV anlegen lassen:&prompt.root; cd /dev
&prompt.root; sh MAKEDEV acd0t99Die einzelnen Stücke werden mit &man.dd.1; kopiert.
Achten Sie darauf, eine Blockgröße anzugeben:&prompt.root; dd if=/dev/acd0t01 of=track1.cdr bs=2352
&prompt.root; dd if=/dev/acd0t02 of=track2.cdr bs=2352
...Die kopierten Dateien können Sie dann mit
- burncd brennen. Geben Sie an, dass es
- sich um Audio-Daten handelt und dass burncd
- das Medium am Ende fixieren soll:
-
+ cdrecord brennen. Geben Sie an, dass es
+ sich um Audio-Daten handelt und dass cdrecord
+ das Medium am Ende fixieren soll.
+
Kopieren von Daten-CDsEs ist möglich eine Daten-CD in eine
Datei zu kopieren, die einem Image entspricht, das mit
&man.mkisofs.8; erstellt wurde. Mit Hilfe dieses Images
können Sie jede Daten-CD kopieren. Das
folgende Beispiel verwendet acd0 für das
CD-ROM-Gerät. Wird ein anderes Laufwerk
benutzt, muss der Name entsprechend ersetzt werden.&prompt.root; dd if=/dev/acd0 of=file.iso bs=2048Danach existiert ein Image, das wie oben beschrieben, auf
CD gebrannt werden kann.Einhängen von Daten-CDsÜber den Gerätenamen /dev/cd0 kann
nun auf das Laufwerk zugegriffen werden. Um beispielsweise
eine CD-ROM in /mnt
einzuhängen, geben Sie folgendes ein:&prompt.root; mount -t cd9660 /dev/cd0 /mntEs ist möglich, eine Daten-CD zu
mounten und die Daten zu lesen. Standardmäßig erwartet
&man.mount.8; ein Dateisystem vom Typ ufs.
Wenn Sie das folgende Kommando ausführen:&prompt.root; mount /dev/cd0 /mnterhalten Sie die Fehlermeldung
Incorrect super block, und die
CD konnte nicht eingehängt werden. Die
CD benutzt nicht das
UFS-Dateisystem, deshalb schlägt der
Versuch fehl, sie als solches einzuhängen. Sie müssen
&man.mount.8; durch die Angabe von
sagen, dass es sich um ein Dateisystem vom Typ
ISO9660 handelt. Wenn Sie also die
CD-ROM /dev/cd0 in
/mnt einhängen wollen, führen Sie
folgenden Befehl aus:&prompt.root; mount -t cd9660 /dev/cd0 /mntErsetzen Sie /dev/cd0 durch den
Gerätenamen des CD-Gerätes. Die Angabe von
führt &man.mount.cd9660.8; aus,
was äquivalent zu folgendem Befehl ist:&prompt.root; mount_cd9660 /dev/cd0 /mntAuf diese Weise können Sie Daten-CDs
von jedem Hersteller verwenden. Es kann allerdings zu
Problemen mit CDs kommen, die verschiedene
ISO9660-Erweiterungen benutzen. So speichern
Joliet-CDs alle Dateinamen unter
Verwendung von zwei Byte langen Unicode-Zeichen. Zwar
unterstützt der &os;-Kernel derzeit noch kein Unicode, der
CD9660-Treiber erlaubt es aber, zur Laufzeit eine
Konvertierungstabelle zu laden. Tauchen
also statt bestimmter Zeichen nur Fragezeichen auf, so
müssen Sie über die Option den
benötigten Zeichensatz angeben. Weitere Informationen zu
diesem Problem finden Sie in der Manualpage
&man.mount.cd9660.8;.Damit der Kernel diese Zeichenkonvertierung (festgelegt
durch die Option ) erkennt, müssen Sie
das Kernelmodul cd9660_iconv.ko laden.
Dazu fügen Sie folgende Zeile in
loader.conf ein:cd9660_iconv_load="YES"Danach müssen Sie allerdings Ihr System neu starten.
Alternativ können Sie das Kernelmodul auch direkt
über &man.kldload.8; laden.Manchmal werden Sie die Meldung
Device not configured erhalten, wenn
Sie versuchen, eine CD-ROM einzuhängen.
Für gewöhnlich liegt das daran, dass das Laufwerk meint es sei
keine CD eingelegt, oder dass das Laufwerk
auf dem Bus nicht erkannt wird. Es kann einige Sekunden
dauern, bevor das Laufwerk merkt, dass eine
CD eingelegt wurde. Seien Sie also
geduldig.Manchmal wird ein
SCSI-CD-ROM nicht
erkannt, weil es keine Zeit hatte, auf das Zurücksetzen des
Busses zu antworten. Wenn Sie ein
SCSI-CD-ROM besitzen,
sollten Sie die folgende Zeile in die Kernelkonfiguration
aufnehmen und einen neuen Kernel bauen:options SCSI_DELAY=15000Die Zeile bewirkt, dass nach dem Zurücksetzen des
SCSI-Busses beim Booten 15 Sekunden
gewartet wird, um dem
CD-ROM-Laufwerk genügend Zeit zu geben,
darauf zu antworten.Brennen von rohen CDsEs ist möglich eine Datei auch direkt auf eine
CD zu brennen, ohne vorher auf ihr ein ISO
9660-Dateisystem einzurichten. Einige Leute nutzen dies, um
Datensicherungen durchzuführen. Diese Vorgehensweise hat den
Vorteil, dass sie schneller als das Brennen einer normalen
CD ist.
-
+
Um die Daten einer solchen CD
abzurufen, müssen die Daten direkt von dem rohen Gerät gelesen
werden:&prompt.root; tar xzvf /dev/acd1Eine auf diese Weise gefertigte CD kann
nicht in das Dateisystem eingehangen werden. Sie kann auch
nicht auf einem anderen Betriebssystem gelesen werden. Wenn
Sie die erstellten CDs in das Dateisystem
einhängen oder mit anderen Betriebssystemen austauschen
wollen, müssen Sie &man.mkisofs.8; wie oben beschrieben
benutzen.DVDs benutzenMarcFonvieilleBeigetragen von AndyPolyakovMit Beiträgen von DVDbrennenNach der CD ist die
DVD die nächste Generation optischer
Speichermedien. Auf einer DVD können
mehr Daten als auf einer CD gespeichert
werden. DVDs werden als Standardmedium für
Videos verwendet.Für beschreibbare DVDs existieren fünf
Medienformate:DVD-R: Dies war das erste verfügbare Format.
Das Format wurde vom DVD-Forum
festgelegt. Die Medien sind nur einmal beschreibbar.DVD-RW: Dies ist die
wiederbeschreibbare Version des DVD-R Standards. Eine
DVD-RW kann ungefähr
1000 Mal beschrieben werden.DVD-RAM: Dies ist ein
wiederbeschreibbares Format, das wie ein Wechsellaufwerk
betrachtet werden kann. Allerdings sind die Medien nicht
kompatibel zu den meisten
DVD-ROM-Laufwerken und
DVD-Video-Spielern, da das
DVD-RAM-Format nur von wenigen Brennern
unterstützt wird. Informationen zur Nutzung von
DVD-RAM finden Sie in
.DVD+RW: Ist ein
wiederbeschreibbares Format, das von der DVD+RW
Alliance festgelegt wurde. Eine
DVD+RW kann ungefähr 1000 Mal
beschrieben werden.DVD+R: Dieses Format ist die nur einmal beschreibbare
Variante des DVD+RW Formats.Auf einer einfach beschichteten DVD
können 4.700.000.000 Bytes gespeichert werden. Das
sind 4,38 GB oder 4485 MB (1 Kilobyte
sind 1024 Bytes).Die physischen Medien sind unabhängig von
der Anwendung. Ein DVD-Video ist eine spezielle
Anordnung von Dateien, die auf irgendein Medium,
beispielsweise DVD-R, DVD+R oder DVD-RW
geschrieben werden kann. Bevor Sie ein Medium auswählen,
müssen Sie sicherstellen, dass der Brenner und der
DVD-Spieler mit dem Medium umgehen können.KonfigurationBenutzen Sie &man.growisofs.1;, um DVDs
zu beschreiben. Das Kommando ist Bestandteil von
sysutils/dvd+rw-tools, und kann mit allen
DVD-Medien umgehen.Diese Werkzeuge verwenden das
SCSI-Subsystem, um auf die Geräte
zuzugreifen. Daher muss ATAPI/CAM-Unterstützung
geladen, oder statisch in den Kernel kompiliert werden.
Sollte der Brenner jedoch die
USB-Schnittstelle nutzen, wird diese
Unterstützung nicht benötigt. Weitere Informationen zur
Konfiguration von USB-Geräten finden Sie in
.Für ATAPI-Geräte müssen ebenfalls
DMA-Zugriffe aktiviert werden. Dazu wird die folgende Zeile
in /boot/loader.conf eingefügt:hw.ata.atapi_dma="1"Bevor Sie dvd+rw-tools
benutzen, lesen Sie bitte die
Hardware-Informationen auf der Seite Hardware
Compatibility Notes.Für eine grafische Oberfläche sollten Sie sich
sysutils/k3b ansehen, das eine
benutzerfreundliche Schnittstelle zu &man.growisofs.1; und
vielen anderen Werkzeugen bietet.Daten-DVDs brennen&man.growisofs.1; erstellt mit dem Programm
mkisofs das Dateisystem
und brennt anschließend die DVD. Vor dem
Brennen braucht daher kein Abbild der Daten erstellt zu
werden.Wenn Sie von den Daten im Verzeichnis
/path/to/data eine
DVD+R oder eine DVD-R brennen wollen, benutzen Sie
das nachstehende Kommando:&prompt.root; growisofs -dvd-compat -Z /dev/cd0 -J -R /path/to/dataIn diesem Beispiel wird an
&man.mkisofs.8; durchgereicht und dient zum Erstellen
des Dateisystems (hier: ein ISO-9660-Dateisystem mit
Joliet- und Rock-Ridge-Erweiterungen). Weiteres
entnehmen Sie bitte der Hilfeseite &man.mkisofs.8;.Die Option wird für die erste
Aufnahme einer Single- oder Multisession benötigt. Ersetzen
Sie /dev/cd0 mit dem Gerätenamen
des DVD-Gerätes. Die Nutzung von
schließt das Medium, weitere
Daten können danach nicht mehr angehängt werden. Dies sollte
auch eine eine bessere Kompatibilität mit anderen
DVD-ROM-Laufwerken bieten.Um ein vorher erstelltes Abbild der Daten zu brennen,
beispielsweise imagefile.iso,
verwenden Sie:&prompt.root; growisofs -dvd-compat -Z /dev/cd0=imagefile.isoDie Schreibgeschwindigkeit hängt von den
verwendeten Medium sowie dem verwendeten Gerät ab
und sollte automatisch gesetzt werden. Um die
Schreibgeschwindigkeit vorzugeben, verwenden Sie
. Beispiele finden Sie in
&man.growisofs.1;.Um größere Dateien als 4.38GB zu unterstützen, ist es
notwendig ein UDF/ISO-9660 Hybrid-Dateisystem zu erstellen.
Dieses Dateisystem muss mit zusätzlichen Parametern
bei &man.mkisofs.8; und
allen relevanten Programmen, wie beispielsweise
&man.growisofs.1;) erzeugt werden. Dies ist nur notwendig,
wenn Sie ein ISO-Image erstellen oder direkt auf eine DVD
schreiben wollen. DVDs, die in dieser Weise hergestellt
worden sind, müssen als UDF-Dateisystem mit
&man.mount.udf.8; eingehangen werden. Sie sind nur auf
Betriebssystemen, die UDF unterstützen brauchbar, ansonsten
sieht es so aus, als ob sie kaputte Dateien enthalten
würden.Um diese Art von ISO-Datei zu erstellen:&prompt.user; mkisofs -R -J -udf -iso-level 3 -o imagefile.iso/path/to/dataUm Daten direkt auf eine DVD zu brennen, geben Sie den
folgenden Befehl ein:&prompt.root; growisofs -dvd-compat -udf -iso-level 3 -Z /dev/cd0 -J -R /path/to/dataWenn ein ISO-Abbild bereits große Dateien enthält, sind
keine weiteren Optionen für &man.growisofs.1; notwendig, um
das Abbild auf die DVD zu brennen.Achten Sie darauf, eine aktuelle Version von
sysutils/cdrtools zu verwenden, welche
&man.mkisofs.8; enthält, da ältere Versionen keinen Support
für große Dateien enthalten. Falls die neueste Version
nicht funktioniert, installieren Sie
sysutils/cdrtools-devel und lesen Sie
&man.mkisofs.8;.DVD-Videos brennenDVDDVD-VideoEin DVD-Video ist eine spezielle Anordnung von Dateien,
die auf den ISO-9660 und den micro-UDF (M-UDF) Spezifikationen
beruht. Da DVD-Video auf eine bestimmte Datei-Hierarchie
angewiesen ist, müssen DVDs mit speziellen
Programmen wie multimedia/dvdauthor
erstellt werden.Ist bereits ein Abbild des Dateisystems eines
DVD-Videos vorhanden, kann es auf die gleiche Weise wie jedes
andere Abbild gebrannt werden. Wenn
dvdauthor verwendet wurde, um die
DVD zu erstellen und die Resultate in
/path/to/video liegen, kann das folgende
Kommando verwendet werden, um ein DVD-Video zu brennen:&prompt.root; growisofs -Z /dev/cd0 -dvd-video /path/to/video wird an &man.mkisofs.8;
weitergereicht, um die Datei-Hierarchie für ein DVD-Video zu
erstellen. Weiterhin bewirkt diese Option, dass
&man.growisofs.1; mit aufgerufen
wird.DVD+RW-Medien benutzenDVDDVD+RWIm Gegensatz zu CD-RW-Medien müssen
DVD+RW-Medien
erst formatiert werden, bevor sie benutzt werden können.
Es wird empfohlen &man.growisofs.1;
einzusetzen, da das Programm Medien automatisch formatiert,
wenn es erforderlich ist. Es ist jedoch möglich, auch
dvd+rw-format zu nutzen, um die
DVD+RW zu formatieren:&prompt.root; dvd+rw-format /dev/cd0Dieser Vorgang muss nur einmal durchgeführt werden. Denken
Sie daran, dass nur neue DVD+RWs formatiert werden müssen.
Anschließend können DVD+RWs, wie gewohnt
gebrannt werden.Wenn Sie auf einer DVD+RW ein neues
Dateisystem erstellen wollen, brauchen Sie die
DVD+RW vorher nicht zu
löschen. Überschreiben Sie einfach das vorige Dateisystem
indem Sie eine neue Session anlegen:&prompt.root; growisofs -Z /dev/cd0 -J -R /path/to/newdataDas DVD+RW-Format erlaubt es, Daten an
eine vorherige Aufnahme anzuhängen. Dazu wird eine neue
Session mit der schon bestehenden zusammengeführt.
Es wird keine Multi-Session geschrieben, sondern
&man.growisofs.1; vergrößert
das ISO-9660-Dateisystem auf dem Medium.Das folgende Kommando fügt weitere Daten zu
einer vorher erstellten DVD+RW
hinzu:&prompt.root; growisofs -M /dev/cd0 -J -R /path/to/nextdataWenn Sie eine DVD+RW erweitern,
verwenden Sie dieselben &man.mkisofs.8;-Optionen wie beim
Erstellen der DVD+RW.Verwenden Sie , um bessere
Kompatibilität mit DVD-ROM-Laufwerken zu
gewährleisten. Zu einem DVD+RW-Medium
können Sie mit dieser Option auch weiterhin Daten
hinzufügen.Um das Medium zu löschen, verwenden Sie:&prompt.root; growisofs -Z /dev/cd0=/dev/zeroDVD-RW-Medien benutzenDVDDVD-RWEine DVD-RW kann mit zwei Methoden
beschrieben werden:
Sequential-Recording oder
Restricted-Overwrite. Voreingestellt
ist Sequential-Recording.Eine neue DVD-RW kann direkt
beschrieben werden; sie muss nicht vorher formatiert werden.
Allerdings muss eine DVD-RW, die mit
Sequential-Recording aufgenommen wurde, zuerst gelöscht
werden, bevor eine neue Session aufgenommen werden
kann.Der folgende Befehl löscht eine DVD-RW
im Sequential-Recording-Modus:&prompt.root; dvd+rw-format -blank=full /dev/cd0Das vollständige Löschen mit
dauert mit einem
1x Medium ungefähr eine Stunde. Wenn die
DVD-RW im Disk-At-Once-Modus (DAO)
aufgenommen wurde, kann sie mit
schneller gelöscht werden. Um eine
DVD-RW im DAO-Modus zu brennen, benutzen
Sie das folgende Kommando:&prompt.root; growisofs -use-the-force-luke=dao -Z /dev/cd0=imagefile.isoDie Option
sollte nicht erforderlich sein, da &man.growisofs.1;
den DAO-Modus automatisch erkennt.Der Restricted-Overwrite-Modus sollte mit jeder
DVD-RW verwendet werden, da er flexibler
als der voreingestellte Sequential-Recording-Modus
ist.Um Daten auf eine DVD-RW im
Sequential-Recording-Modus zu schreiben, benutzen Sie dasselbe
Kommando wiefür die anderen
DVD-Formate:&prompt.root; growisofs -Z /dev/cd0 -J -R /path/to/dataUm weitere Daten zu einer Aufnahme hinzuzufügen, benutzen
Sie mit &man.growisofs.1;. Werden die
Daten im Sequential-Recording-Modus hinzugefügt, wird eine
neue Session erstellt. Das Ergebnis ist ein
Multi-Session-Medium.Eine DVD-RW im
Restricted-Overwrite-Modus muss nicht gelöscht werden, um eine
neue Session aufzunehmen. Das Medium kann einfach mit
überschrieben werden. Mit
kann das ISO-9660-Dateisystem, wie mit
einer DVD+RW, vergrößert werden.
Die DVD enthält danach eine Session.Benutzen sie das nachstehende Kommando, um den
Restricted-Overwrite-Modus einzustellen:&prompt.root; dvd+rw-format /dev/cd0Das folgende Kommando stellt den Modus wieder auf
Sequential-Recording zurück:&prompt.root; dvd+rw-format -blank=full /dev/cd0Multi-SessionNur wenige DVD-ROM-Laufwerke
unterstützen Multi-Session-DVDs und lesen meist nur die erste
Session. Mehrere Sessions werden von DVD+R, DVD-R und
DVD-RW im Sequential-Recording-Modus
unterstützt. Im Modus Restricted-Overwrite gibt nur eine
Session.Wenn das Medium noch nicht geschlossen ist, erstellt
das nachstehende Kommando eine neue Session auf einer
DVD+R, DVD-R oder DVD-RW im
Sequential-Recording-Modus:&prompt.root; growisofs -M /dev/cd0 -J -R /path/to/nextdataWird dieses Kommando mit DVD+RW- oder
DVD-RW-Medien im Restricted-Overwrite-Modus
benutzt, werden die neuen Daten mit
den Daten der bestehenden Session zusammengeführt. Das Medium
enthält danach eine Session. Nutzen Sie diese Methode, um
neue Daten zu einer bestehenden Session hinzuzufügen.Für den Anfang und das Ende einer Session wird auf dem
Medium zusätzlicher Platz verbraucht. Um den Speicherplatz
auf dem Medium optimal auszunutzen, sollten Sie daher
Sessions mit vielen Daten hinzufügen. Auf ein DVD+R-Medium
passen maximal 154 Sessions, 2000 Sessions auf ein
DVD-R-Medium und 127 Sessions auf eine DVD+R Double
Layer.Weiterführendesdvd+rw-mediainfo
/dev/cd0 zeigt
Informationen über eine im Laufwerk liegende
DVD an.Weiteres zu dvd+rw-tools
finden Sie in &man.growisofs.1;, auf der dvd+rw-tools
Web-Seite und in den Archiven der cdwrite-Mailingliste.Wenn Sie einen Problembericht zur Nutzung der
dvd+rw-tools erstellen, fügen Sie
immer die Ausgabe von dvd+rw-mediainfo
hinzu.DVD-RAMDVDDVD-RAMDVD-RAM-fähige Brenner nutzten die
SCSI- oder
ATAPI-Schnittstelle. Für
ATAPI-Geräte muss der DMA-Modus
aktiviert werden, indem die folgende Zeile in
/boot/loader.conf hinzugefügt
wird:hw.ata.atapi_dma="1"Eine DVD-RAM kann mit einer
Wechselplatte verglichen werden. Wie diese, muss auch eine
DVD-RAM vor dem ersten
Einsatz formatiert werden. In diesem Beispiel wird das
gesamte Medium mit dem Standard-UFS2-Dateisystem
formatiert:&prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/acd0 bs=2k count=1
&prompt.root; bsdlabel -Bw acd0
&prompt.root; newfs /dev/acd0Denken Sie dabei daran, dass Sie gegebenenfalls die
Gerätedatei (hier acd0) an
Ihre Konfiguration anpassen müssen.Nachdem die DVD-RAM formatiert ist,
kann sie wie eine normale Festplatte gemountet
werden:&prompt.root; mount /dev/acd0/mntDanach kann schreibend und lesend auf das
DVD-RAM Medium zugegriffen werden.Disketten benutzenDieser Abschnitt beschreibt die Formatierung von
3,5 Zoll Disketten in &os;.Disketten formatierenBevor eine Diskette benutzt werden kann, muss sie
(low-level) formatiert werden, was normalerweise der
Hersteller schon gemacht hat. Sie können die Diskette
allerdings noch einmal formatieren, um das Medium zu
überprüfen. Benutzen Sie &man.fdformat.1;, um Disketten
unter &os; zu formatieren. Achten Sie dabei auf
Fehlermeldungen, die schlechte Speichermedien
anzeigen.Um eine Diskette zu formatieren, legen Sie eine
3,5 Zoll Diskette in das erste Diskettenlaufwerk ein
und führen das folgende Kommando aus:&prompt.root; /usr/sbin/fdformat -f 1440 /dev/fd0Nach dem Formatieren muss auf der Diskette ein
Disklabel erstellt werden, um die Größe und Geometrie der
Diskette zu erkennen. Eine Liste der unterstützten
Geometrien finden Sie in
/etc/disktab.Erstellen Sie nun das Label mit &man.bsdlabel.8;:&prompt.root; /sbin/bsdlabel -B -w /dev/fd0 fd1440Auf der Diskette kann nun ein Dateisystem erstellt
werden (high-level Formatierung). Das Dateisystem der
Diskette kann entweder UFS oder FAT sein, wobei FAT für
Disketten in der Regel die bessere Wahl ist.Um die Diskette mit FAT zu formatieren, geben Sie
folgendes Kommando ein:&prompt.root; /sbin/newfs_msdos /dev/fd0Die Diskette kann nun benutzt werden. Um die Diskette
zu verwenden, kann sie mit &man.mount.msdosfs.8; eingehängt
werden. Man kann auch emulators/mtools aus
der Ports-Sammlung installieren, um mit der Diskette zu
arbeiten.DatensicherungDie Planung und Umsetzung einer Backup-Strategie ist
unerlässlich, um Daten in bestimmten Situationen
wiederherstellen zu können, zum Beispiel bei Plattendefekten,
versehentlichem Löschen von Dateien, willkürlicher Korrumpierung
von Dateien oder der vollständigen Zerstörung des Systems und
der Backups, die am gleichen Ort aufbewahrt werden.Die Art und der Zeitplan des Backups kann variieren,
abhängig von der Wichtigkeit der Daten, der benötigten
Granularität zur Wiederherstellung von Dateien und der
Dauer einer akzeptablen Ausfallzeit. Zu den möglichen
Backup-Strategien gehören unter anderem:Die Archivierung des kompletten Systems auf externen
Datenträgern. Dieser Ansatz schützt zwar vor allen oben
aufgeführten Problemen, ist aber zeitaufwändig und unbequem
bei der Wiederherstellung, insbesondere für nicht
privilegierte Benutzer.Dateisystem-Snapshots sind nützlich bei der
Wiederherstellung von gelöschten Dateien, bzw. früheren
Versionen von Dateien.Kopien ganzer Dateisysteme oder Festplatten, die mit
einem anderen System im Netzwerk mittels
net/rsync synchronisiert werden.Hardware oder Software RAID, was im
Falle von Plattendefekten die Ausfallzeit minimiert oder
vermeidet.Üblicherweise wird eine Mischung aus verschiedenen
Strategien verwendet. Es kann zum Beispiel ein Sicherungsplan
erstellt und automatisiert werden, um eine wöchentliche,
vollständige Systemsicherung, ergänzt mit stündlichen
ZFS-Snapshots, zu erstellen. Darüber hinaus könnte man
eine manuelle Sicherung einzelner Verzeichnisse oder Dateien
machen, bevor diese bearbeitet oder gelöscht werden.Dieser Abschnitt beschreibt einige Programme, die zur
Erstellung und Verwaltung von Sicherungen unter &os; verwendet
werden können.Sicherung von DateisystemenBackup-Softwaredump / restoredumprestoreDie traditionellen &unix;-Programme zum Sichern und
Wiederherstellen von Dateisystemen sind &man.dump.8; und
&man.restore.8;. Diese Programme arbeiten auf der Block-Ebene
der Festplatte, also unterhalb des Abstraktionslevels von
Dateien, Links und Verzeichnissen, die die Grundlage des
Dateisystemkonzepts bilden. Im Gegensatz zu anderen
Backup-Programmen sichert dump ein ganzes
Dateisystem und nicht nur einen Teil des Dateisystems, oder
einen Verzeichnisbaum, der mehr als ein Dateisystem umfasst.
Anstatt Dateien oder Verzeichnisse zu schreiben, schreibt
dump die Blöcke, aus denen die Dateien und
Verzeichnisse bestehen.Wird dump benutzt, um das
Root-Verzeichnis zu sichern, werden
/home, /usr und
viele andere Verzeichnisse nicht gesichert, da dies
normalerweise Mountpunkte für andere Dateisysteme oder
symbolische Links zu diesen Dateisystemen sind.Wenn restore zum Extrahieren von Daten
verwendet wird, werden temporäre Dateien standardmäßig in
/tmp abgelegt. Wenn Sie von einer Platte
mit einem kleinen /tmp-Verzeichnis
zurücksichern, setzen Sie die Umgebungsvariable
TMPDIR auf ein Verzeichnis mit mehr freiem
Speicherplatz, damit die Wiederherstellung gelingt.Beachten Sie bei der Verwendung von
dump, dass es einige Eigenarten aus den
frühen Tagen der Version 6 von AT&T &unix; (ca. 1975)
beibehalten hat. Die Standardparameter gehen davon aus, dass
auf einem 9-Spur-Band gesichert wird, und nicht auf ein
anderes Medium oder auf Sicherungsbänder mit hoher Dichte.
Diese Standardwerte müssen auf der Kommandozeile überschrieben
werden..rhostsEs ist möglich, das Dateisystem über das Netzwerk auf
einem anderen Rechner zu sichern, oder auf einem Bandlaufwerk
eines anderen Rechners. Obwohl die Programme &man.rdump.8;
und &man.rrestore.8; für diese Zwecke benutzt werden können,
gelten sie als nicht sicher.Verwenden Sie stattdessen dump und
restore in einer sichereren Weise über eine
SSH-Verbindung. In diesem Beispiel wird
eine vollständige, komprimierte Sicherung des
/usr Dateisystems erstellt, das
anschließend an einen bestimmten Host über eine
SSH-Verbindung gesendet wird.dump mit ssh
benutzen&prompt.root; /sbin/dump -0uan -f - /usr | gzip -2 | ssh -c blowfish \
targetuser@targetmachine.example.com dd of=/mybigfiles/dump-usr-l0.gzIn diesem Beispiel wird RSH gesetzt, um
über eine SSH-Verbindung eine Sicherung auf
ein Bandlaufwerk eines entfernten Systems zu schreiben:dump über ssh
mit gesetzter RSH benutzen&prompt.root; env RSH=/usr/bin/ssh /sbin/dump -0uan -f tatargetuser@targetmachine.example.com:/dev/sa0 /usrSicherung von VerzeichnissenBackup-SoftwaretarEinige integrierte Werkzeuge stehen zur Sicherung
und Wiederherstellung von bestimmten Dateien und
Verzeichnissen bei Bedarf zur Verfügung.Wenn es um die Sicherung von Dateien in einem Verzeichnis
geht, ist &man.tar.1; eine gute Wahl. Dieses Werkzeug stammt
aus Version 6 von AT&T &unix; und erwartet standardmäßig
eine rekursive Sicherung auf ein lokales Band. Es können
jedoch Optionen angegeben werden, um den Namen einer
Sicherungsdatei zu bestimmen.tarIn diesem Beispiel wird eine komprimierte Sicherung des
aktuellen Verzeichnisses nach
/tmp/mybackup.tgz gespeichert. Achten
Sie bei der Sicherungsdatei darauf, dass sie nicht in dem
Verzeichnis gepeichert wird, welches gesichert werden
soll.Das aktuelle Verzeichnis mit tar
sichern&prompt.root; tar czvf /tmp/mybackup.tgz .Um eine komplette Sicherung wiederherzustellen, wechseln
Sie mit cd in das Verzeichnis, in dem Sie
die Daten wiederherstellen möchten und geben Sie den Namen der
Sicherungsdatei an. Beachten Sie, dass dabei alle Dateien in
dem Verzeichnis überschrieben werden. Im Zweifel sichern Sie
besser in einem temporären Verzeichnis, oder geben Sie den
Verzeichnisnamen bei der Wiederherstellung an.Wiederherstellung mit tar in das
aktuelle Verzeichnis&prompt.root; tar xzvf /tmp/mybackup.tgzEs gibt dutzende Optionen, die in &man.tar.1; beschrieben
werden. Das Programm unterstützt auch die Verwendung von
Ausschlußmustern, um bestimmte Dateien von der Sicherung oder
Wiederherstellung von Verzeichnissen auszuschließen.Backup-SoftwarecpioUm bestimmte, aufgelistete Dateien und Verzeichnisse zu
sichern, ist &man.cpio.1; eine gute Wahl. Im Gegensatz zu
tar weiß cpio nicht
wie ein Verzeichnisbaum durchlaufen wird. Daher ist es auf
eine Liste von zu sichernden Dateien angewiesen.So kann beispielsweise eine Liste von Dateien mit
ls oder find erzeugt
werden. Dieses Beispiel erstellt eine rekursive Liste des
aktuellen Verzeichnisses, die dann über eine Pipe an
cpio übergeben wird, um eine Sicherung
namens /tmp/mybackup.cpio zu
erstellen.Rekursive Sicherung des aktuellen Verzeichnisses mit
ls und cpio&prompt.root; ls -R | cpio -ovF /tmp/mybackup.cpioBackup-SoftwarepaxpaxPOSIXIEEE&man.pax.1; ist ein Programm, welches versucht die
Funktionen von tar und
cpio zu kombinieren. Über die Jahre
hinweg sind die verschiedenen Versionen von
tar und cpio leicht
inkompatibel geworden. Daher hat &posix;
pax geschaffen, welches versucht viele
der unterschiedlichen cpio- und
tar-Formate zu lesen und zu schreiben,
außerdem einige neue, eigene Formate.Für die vorangegangenen Beispiele wäre ein äquivalenter
Aufruf von pax:Das aktuelle Verzeichnis mit pax
sichern&prompt.root; pax -wf /tmp/mybackup.pax .Bandmedien benutzenBandmedienObwohl sich Bandmedien mit der Zeit weiterentwickelt
haben, verwenden moderne Backup-Systeme in der Regel
Offsite-Backups in Verbindung
mit lokalen Wechseldatenträgern. &os; unterstützt alle
SCSI-Bandlaufwerke, wie etwa
LTO und DAT. Zusätzlich
gibt es begrenzte Unterstützung für SATA-
und USB-Bandlaufwerke.Für SCSI-Bandlaufwerke nutzt &os; den
&man.sa.4; Treiber, der die Schnittstellen
/dev/sa0, /dev/nsa0
und /dev/esa0 bereitstellt. Der Name des
physikalischen Geräts ist /dev/sa0.
Wird /dev/nsa0 benutzt, dann wird die
Backup-Anwendung nach dem Schreibvorgang das Band nicht
zurückspulen, was es ermöglicht, mehr als eine Datei auf das
Band zu schreiben. Die Verwendung von
/dev/esa0 wirft das Band aus, nachdem das
Gerät geschlossen wurde.&os; nutzt mt für die Steuerung der
Operationen des Bandlaufwerks, wie die Suche nach Dateien auf
einem Band, oder um Kontrollmarkierungen auf ein Band zu
schreiben. Beispielsweise können die ersten drei Dateien auf
einem Band erhalten bleiben, indem sie übersprungen werden,
bevor eine neue Datei auf das Band geschrieben wird&prompt.root; mt -f /dev/nsa0 fsf 3Dieses Werkzeug unterstützt viele Operationen. Weitere
Einzelheiten finden Sie in &man.mt.1;.Um eine Datei mit tar auf ein Band zu
schreiben, geben Sie den Namen des Bandlaufwerks und den
Dateinamen an:&prompt.root; tar cvf /dev/sa0 fileWiederherstellung von Dateien aus dem
tar-Archiv von Band in das aktuelle
Verzeichnis:&prompt.root; tar xvf /dev/sa0Benutzen Sie dump, um ein
UFSDateisystem zu sichern. Dieses Beispiel
sichert /usr, ohne danach das Band
zurückzuspulen:&prompt.root; dump -0aL -b64 -f /dev/nsa0 /usrInteraktive Wiederherstellung von Dateien aus einer
&man.dump.8;-Datei von Band in das aktuelle
Verzeichnis:&prompt.root; restore -i -f /dev/nsa0Backup-Software von DrittanbieternBackup-SoftwareDie &os; Ports-Sammlung enthält viele Programme von
Drittanbietern, die verwendet werden können um die zeitliche
Erstellung von Sicherungen zu planen, zu vereinfachen und
bequemer zu machen. Viele dieser Programme basieren auf dem
Client-Server-Modell und können benutzt werden, um die
Sicherung von einzelnen Systemen oder allen Rechnern in einem
Netzwerk zu automatisieren.Zu den bekannten Programmen gehören
Amanda,
Bacula,
rsync und
duplicity.Die Wiederherstellung in einem NotfallZusätzlich zu den regelmäßigen Sicherungen empfiehlt es
sich, die folgenden Schritte im Rahmen eines Notfallplans
durchzuführen.bsdlabelErstellen Sie einen Ausdruck der Ausgabe
der folgenden Kommandos:gpart showmore /etc/fstabdmesgLive-CDBewahren Sie diesen Ausdruck und eine Kopie des
Installationsmediums an einem sicheren Ort auf. Im Falle
einer Wiederherstellung im Notfall, starten Sie von dem
Installationsmedium und wählen Sie
Live CD, um eine Rettungs-Shell zu
starten. Dieser Rettungmodus kann verwendet werden, um den
aktuellen Stand des Systems anzuzeigen, und wenn nötig,
Festplatten zu formatieren und Daten aus den Sicherungen
wiederherzustellen.Das Installationsmedium für
&os;/&arch.i386; &rel2.current;-RELEASE enthält
keine Rettungs-Shell. Laden Sie für diese Version ein
Abbild der Livefs CD von ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/releases/&arch.i386;/ISO
IMAGES/&rel2.current;/&os;-&rel2.current;-RELEASE-&arch.i386;-livefs.iso.Als nächstes testen Sie die Rettungs-Shell und die
Sicherungen. Dokumentieren Sie diesen Ablauf. Bewahren
Sie diese Notizen zusammen mit den Medien, den Ausdrucken
und den Sicherungen auf. Diese Notizen können Ihnen im
Notfall helfen eine versehentliche Zerstörung der
Sicherungen zu verhindern, während Sie unter Stress eine
Wiederherstellung durchführen.Als zusätzliche Sicherheitsvorkehrung kann jeweils
die letzte Sicherung an einem entfernten Standort
aufbewahrt werden. Dieser Standort sollte räumlich von
den Computern und Festplatten durch eine erhebliche
Entfernung getrennt sein.Netzwerk-, speicher- und dateibasierte DateisystemeMarcFonvieilleVerbessert und neu strukturiert von LaufwerkevirtuelleNeben physikalischen Laufwerken, wie Disketten,
CDs und Festplatten, unterstützt &os;
auch virtuelle Laufwerke.NFSLaufwerkespeicherbasierteLaufwerkeRAM-DisksDazu zählen Netzwerkdateisysteme wie
Network Filesystem, sowie
speicher- und dateibasierte Dateisysteme.Abhängig von der verwendeten &os; Version werden
speicher- und dateibasierte Dateisysteme mit unterschiedlichen
Werkzeugen angelegt.Gerätedateien werden unter &os; automatisch
von &man.devfs.5; angelegt.Dateibasierte Laufwerke unter FreeBSDLaufwerkedateibasierteUnter &os; werden virtuelle Laufwerke, &man.md.4;,
mit &man.mdconfig.8; erzeugt. Dazu muss das Modul
&man.md.4; geladen sein. Bei der Verwendung einer eigenen
Kernelkonfiguration, muss diese Zeile enthalten sein:device md&man.mdconfig.8; unterstützt verschiedene Arten von
speicherbasierten virtuellen Laufwerken: speicherbasierte
Laufwerke, deren Speicher von &man.malloc.9; zur Verfügung
gestellt wird, und dateibasierte Laufwerke, deren Speicher von
einer Datei oder dem Swap-Bereich zur Verfügung gestellt wird.
Eine mögliche Anwendung ist das Einhängen von
CDs.Das Abbild eines Dateisystems wird wie folgt
eingehangen:Einhängen eines existierenden Abbildes unter
&os;&prompt.root; mdconfig -a -t vnode -f diskimage -u 0
&prompt.root; mount /dev/md0/mntEin neues Dateisystem-Abbild erstellen Sie mit
&man.mdconfig.8; wie folgt:Erstellen eines dateibasierten Laufwerks mit
mdconfig&prompt.root; dd if=/dev/zero of=newimage bs=1k count=5k
5120+0 records in
5120+0 records out
&prompt.root; mdconfig -a -t vnode -f newimage -u 0
&prompt.root; bsdlabel -w md0 auto
&prompt.root; newfs md0a
/dev/md0a: 5.0MB (10224 sectors) block size 16384, fragment size 2048
using 4 cylinder groups of 1.25MB, 80 blks, 192 inodes.
super-block backups (for fsck -b #) at:
160, 2720, 5280, 7840
&prompt.root; mount /dev/md0a /mnt
&prompt.root; df /mnt
Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
/dev/md0a 4710 4 4330 0% /mntWenn keine Gerätenummer mit angegeben
ist, wird von &man.md.4; automatisch eine
ungenutzte Gerätenummer zugewiesen. Das zugewiesene Gerät
wird auf der Standardausgabe ausgegeben (zum Beispiel
md4). Weitere Informationen finden Sie
in &man.mdconfig.8;.Obwohl &man.mdconfig.8; sehr nützlich ist, benötigt es
einige Kommandos, um ein dateibasiertes Dateisystem zu
erstellen. &os; enthält auch &man.mdmfs.8;, das die
notwendigen Schritte in einem Befehl zusammenfasst. Es
konfiguriert mit &man.mdconfig.8; ein &man.md.4;-Laufwerk,
erstellt darauf mit &man.newfs.8; ein UFS-Dateisystem und
hängt es anschließend mit &man.mount.8; ein. Das virtuelle
Laufwerk aus dem obigen Beispiel kann mit den nachstehenden
Befehlen erstellt werden:Mit mdmfs ein dateibasiertes
Dateisystem erstellen&prompt.root; dd if=/dev/zero of=newimage bs=1k count=5k
5120+0 records in
5120+0 records out
&prompt.root; mdmfs -F newimage -s 5m md0/mnt
&prompt.root; df /mnt
Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
/dev/md0 4718 4 4338 0% /mntWenn ohne Gerätenummer verwendet wird,
wählt &man.md.4; automatisch ein ungenutztes
Gerät aus. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der
Hilfeseite &man.mdmfs.8;.Speicherbasierte Laufwerke unter FreeBSDLaufwerkespeicherbasierteBei einem speicherbasierten Dateisystem sollte
swap backing aktiviert werden. Das heißt
allerdings nicht, dass das speicherbasierte Laufwerk
automatisch auf die Festplatte ausgelagert wird, vielmehr
wird der Speicherplatz danach aus einem Speicherpool
angefordert, der bei Bedarf auf die Platte ausgelagert werden
kann. Zusätzlich ist es möglich, &man.malloc.9;-gestützte
speicherbasierte Laufwerke zu erstellen. Das Anlegen solcher
Laufwerke kann allerdings zu einer System-Panic führen, wenn
der Kernel danach über zu wenig Speicher verfügt.Erstellen eines speicherbasierten Laufwerks mit
mdconfig&prompt.root; mdconfig -a -t swap -s 5m -u 1
&prompt.root; newfs -U md1
/dev/md1: 5.0MB (10240 sectors) block size 16384, fragment size 2048
using 4 cylinder groups of 1.27MB, 81 blks, 192 inodes.
with soft updates
super-block backups (for fsck -b #) at:
160, 2752, 5344, 7936
&prompt.root; mount /dev/md1/mnt
&prompt.root; df /mnt
Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
/dev/md1 4718 4 4338 0% /mntErstellen eines speicherbasierten Laufwerks mit
mdmfs&prompt.root; mdmfs -s 5m md2/mnt
&prompt.root; df /mnt
Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
/dev/md2 4846 2 4458 0% /mntVirtuelle Laufwerke freigebenLaufwerkeFreigabe von virtuellen LaufwerkenWenn ein virtuelles Laufwerk nicht mehr in Gebrauch ist,
sollten seine belegten Ressourcen an das System zurückgegeben
werden. Zuerst wird das Dateisystem abgehängt und dann die
benutzten Ressourcen mit &man.mdconfig.8; freigegeben.Alle von /dev/md4 belegten Ressourcen
werden mit dem nachstehenden Kommando freigegeben:&prompt.root; mdconfig -d -u 4Informationen zu eingerichteten &man.md.4;-Geräten werden
mit mdconfig -l angezeigt.Schnappschüsse von DateisystemenTomRhodesBeigetragen von Schnappschüssevon DateisystemenZusammen mit
Soft Updates bietet &os;
eine weitere Funktion: Schnappschüsse von Dateisystemen.UFS-Schnappschüsse sind Dateien, die ein Abbild eines
Dateisystems enthalten und müssen auf dem jeweiligen Dateisystem
erstellt werden. Pro Dateisystem darf es maximal
20 Schnappschüsse, die im Superblock vermerkt werden,
geben. Schnappschüsse bleiben erhalten, wenn das Dateisystem
abgehangen, neu eingehangen oder das System neu gestartet wird.
Wenn ein Schnappschuss nicht mehr benötigt wird, kann er
mit &man.rm.1; gelöscht werden. Es ist egal, in welcher
Reihenfolge Schnappschüsse gelöscht werden. Es kann allerdings
vorkommen, dass nicht der gesamte Speicherplatz wieder
freigegeben wird, da ein anderer Schnappschuss einen Teil der
entfernten Blöcke für sich beanspruchen kann.Das unveränderliche -Dateiflag
wird nach der Erstellung des Snaphshots von &man.mksnap.ffs.8;
gesetzt. Durch die Verwendung von &man.unlink.1; ist es
allerdings möglich, einen Schnappschuss zu löschen.Schnappschüsse werden mit &man.mount.8; erstellt. Das
folgende Kommando legt einen Schnappschuss von
/var in /var/snapshot/snap
ab:&prompt.root; mount -u -o snapshot /var/snapshot/snap /varAlternativ kann der Schnappschuss auch mit
&man.mksnap.ffs.8; erstellt werden.&prompt.root; mksnap_ffs /var /var/snapshot/snapUm Schnappschüsse auf einem Dateisystem, beispielsweise
/var zu finden, kann man &man.find.1;
verwenden:&prompt.root; find /var -flags snapshotNachdem ein Schnappschuss erstellt wurde, können Sie
ihn für verschiedene Zwecke benutzen:Sie können den Schnappschuss für die
Datensicherung benutzen und ihn auf eine
CD oder ein Band schreiben.Die Intigrität des Schnappschusses kann mit &man.fsck.8;
geprüft werden. Wenn das Dateisystem zum Zeitpunkt der
Erstellung des Schnappschusses in Ordnung war, sollte
&man.fsck.8; immer erfolgreich durchlaufen.Sie können den Schnappschuss mit &man.dump.8;
sichern. Sie erhalten dann eine konsistente Sicherung des
Dateisystems zu dem Zeitpunkt, der durch den Zeitstempel des
Schnappschusses gegeben ist. Der Schalter
von &man.dump.8; erstellt für die
Sicherung einen Schnappschuss und entfernt diesen am Ende
der Sicherung wieder.Sie können einen Schnappschuss in den
Verzeichnisbaum einhängen und sich dann den Zustand des
Dateisystems zu dem Zeitpunkt ansehen, an dem der
Schnappschuss erstellt wurde. Der folgende Befehl
hängt den Schnappschuss
/var/snapshot/snap ein:&prompt.root; mdconfig -a -t vnode -f /var/snapshot/snap -u 4
&prompt.root; mount -r /dev/md4 /mntDer eingefrorene Stand des
/var-Dateisystems ist nun unterhalb von
/mnt verfügbar. Mit Ausnahme der früheren
Schnappschüsse, die als leere Dateien auftauchen, wird zu
Beginn alles so aussehen, wie zum Zeitpunkt der Erstellung des
Schnappschusses. Der Schnappschuss kann wie folgt abgehängt
werden:&prompt.root; umount /mnt
&prompt.root; mdconfig -d -u 4Weitere Informationen über Soft Updates und
Schnappschüsse von Dateisystemen sowie technische Artikel finden
Sie auf der Webseite
von Marshall Kirk McKusick.Disk QuotasAccountingPlattenplatzDisk QuotasDisk Quotas erlauben dem Administrator, den Plattenplatz
und/oder die Anzahl der Dateien eines Benutzers oder der
Mitglieder einer Gruppe, auf Dateisystemebene zu beschränken.
Dadurch wird verhindert, dass ein Benutzer oder eine Gruppe von
Benutzern den ganzen verfügbaren Plattenplatz belegt.Dieser Abschnitt beschreibt die Konfiguration von Disk
Quotas für UFS-Dateisysteme. Lesen Sie
, wenn Sie Disk Quotas auf einem
ZFS-Dateisystem einrichten möchten.Disk Quotas aktivierenPrüfen Sie zunächst, ob der &os;-Kernel Disk Quotas
unterstützt:&prompt.user; sysctl kern.features.ufs_quota
kern.features.ufs_quota: 1In diesem Beispiel zeigt die 1 an, das
Quotas unterstützt werden. Falls 0
ausgegeben wird, fügen Sie folgende Zeile in die
Kernelkonfigurationsdatei ein, und folgen Sie den Anweisungen
in um den Kernel zu
aktualisieren:options QUOTAAls nächstes aktivieren Sie Disk Quotas in
/etc/rc.conf:quota_enable="YES"Disk QuotasüberprüfenNormalerweise wird beim Booten die Integrität der Quotas
auf allen Dateisystemen mit &man.quotacheck.8;
überprüft. Dieses Programm stellt sicher, dass die
Quota-Datenbank mit den Daten auf einem Dateisystem
übereinstimmt. Dies ist allerdings ein zeitraubender Prozess,
der die Zeit, die das System zum Booten braucht, signifikant
beeinflusst. Eine Variable in
/etc/rc.config erlaubt es, diesen Schritt
zu überspringen:check_quotas="NO"Zuletzt muss noch /etc/fstab
bearbeitet werden, um die Plattenquotas auf Dateisystemebene
zu aktivieren. Um Quotas pro Benutzer für ein Dateisystem zu
aktivieren, geben Sie für dieses Dateisystem
im Feld Optionen von
/etc/fstab an. Zum Beispiel:/dev/da1s2g /home ufs rw,userquota 1 2Um Quotas für Gruppen einzurichten, verwenden
Sie . Um Quotas für Benutzer
und Gruppen einzurichten, trennen Sie die Optionen durch
Kommata:/dev/da1s2g /home ufs rw,userquota,groupquota 1 2Quota-Dateien werden standardmäßig im Rootverzeichnis
des Dateisystems unter quota.user und
quota.group abgelegt. Weitere
Informationen finden Sie in &man.fstab.5;. Es wird nicht
empfohlen, Quota-Dateien an anderen Stellen zu
speichern.Sobald die Konfiguration abgeschlossen ist, starten Sie
das System neu.
/etc/rc wird dann automatisch die
richtigen Kommandos aufrufen, um die Quota-Dateien für
alle in /etc/rc.conf definierten Quotas
anzulegen.Normalerweise brauchen die Kommandos
&man.quotacheck.8;, &man.quotaon.8; oder
&man.quotaoff.8; nicht händisch aufgerufen werden,
obwohl man die entsprechenden Seiten im
Manual lesen sollte, um sich mit ihnen vertraut
zu machen.Setzen von Quota-LimitsDisk QuotasLimitsStellen Sie sicher, dass Quotas auch tatsächlich
aktiviert sind:&prompt.root; quota -vFür jedes Dateisystem, auf dem Quotas aktiviert sind,
sollte eine Zeile mit der Plattenauslastung und den
aktuellen Quota-Limits zu sehen sein.Mit edquota können nun
Quota-Limits zugewiesen werden.Mehrere Möglichkeiten stehen zur Verfügung, um Limits für
den Plattenplatz, den ein Benutzer oder eine Gruppe verbrauchen
kann, oder die Anzahl der Dateien, die angelegt werden dürfen,
festzulegen. Die Limits können auf dem Plattenplatz
(Block-Quotas), der Anzahl der Dateien (Inode-Quotas) oder
einer Kombination von beiden basieren.
Jedes Limit wird weiterhin in zwei Kategorien geteilt:
Hardlimits und Softlimits.HardlimitEin Hardlimit kann nicht überschritten werden.
Hat der Benutzer einmal ein Hardlimit erreicht, so kann er
auf dem betreffenden Dateisystem keinen weiteren Platz mehr
beanspruchen. Hat ein Benutzer beispielsweise ein Hardlimit
von 500 Kilobytes auf einem Dateisystem und benutzt davon
490 Kilobyte, so kann er nur noch 10 weitere Kilobytes
beanspruchen. Der Versuch, weitere 11 Kilobytes zu beanspruchen,
wird fehlschlagen.SoftlimitSoftlimits können für eine
befristete Zeit überschritten werden. Diese Frist
beträgt in der Grundeinstellung
eine Woche. Hat der Benutzer das Softlimit über die
Frist hinaus überschritten, so wird das Softlimit in
ein Hardlimit umgewandelt und der Benutzer kann
keinen weiteren Platz mehr beanspruchen. Wenn er einmal
das Softlimit unterschreitet, wird die Frist wieder
zurückgesetzt.Im folgenden Beispiel wird das Quota des Benutzerkonto
test bearbeitet.
Wenn edquota aufgerufen wird,
wird der in EDITOR definierte Editor
aufgerufen, um die Quota-Limts zu konfigurieren. Der
Standard-Editor ist vi.&prompt.root; edquota -u test
Quotas for user test:
/usr: kbytes in use: 65, limits (soft = 50, hard = 75)
inodes in use: 7, limits (soft = 50, hard = 60)
/usr/var: kbytes in use: 0, limits (soft = 50, hard = 75)
inodes in use: 0, limits (soft = 50, hard = 60)Für jedes Dateisystem, auf dem Quotas aktiv sind,
sind zwei Zeilen zu sehen. Eine repräsentiert die
Block-Quotas und die andere die Inode-Quotas. Um ein Limit zu
modifizieren, ändern Sie einfach den angezeigten Wert. Um
beispielsweise das Blocklimit von /usr
auf ein Softlimit von 500 und ein Hardlimit
von 600 zu erhöhen, ändern Sie die Zeile
wie folgt:/usr: kbytes in use: 65, limits (soft = 500, hard = 600)Die neuen Limits sind wirksam, sobald der Editor verlassen
wird.Manchmal ist es wünschenswert, die Limits für eine Reihe
von Benutzern zu setzen. Dazu weisen Sie zunächst einem
Benutzer das gewünschte Quota-Limit zu. Anschließend benutzen
Sie , um das Quota auf einen bestimmten
Bereich von Benutzer-IDs (UID) zu
duplizieren. Der folgende Befehl dupliziert die Quota-Limits
auf die UIDs 10000 bis
19999:&prompt.root; edquota -p test 10000-19999Weitere Informationen finden Sie in
&man.edquota.8;.Überprüfen von Quota-Limits und PlattennutzungDisk QuotasüberprüfenUm die
Limits oder die Plattennutzung individueller Benutzer und
Gruppen zu überprüfen, kann &man.quota.1; benutzt werden. Ein
Benutzer kann nur die eigenen Quotas und die Quotas der
Gruppe, der er angehört untersuchen. Nur der Superuser darf
sich alle Limits ansehen. Mit &man.repquota.8; erhalten Sie
eine Zusammenfassung von allen Limits und der
Plattenausnutzung für alle Dateisysteme, auf denen Quotas
aktiv sind.In der Ausgabe von &man.quota.1; werden Dateisysteme, auf
denen ein Benutzer keinen Platz verbraucht, nicht angezeigt,
auch wenn diesem Quotas zugewiesen wurden. Benutzen Sie
um solche Dateisysteme ebenfalls
anzuzeigen. Das folgende Beispiel zeigt die Ausgabe von
quota -v für einen Benutzer, der
Quota-Limits auf zwei Dateisystemen besitzt:Disk quotas for user test (uid 1002):
Filesystem usage quota limit grace files quota limit grace
/usr 65* 50 75 5days 7 50 60
/usr/var 0 50 75 0 50 60grace periodIm Dateisystem /usr liegt der Benutzer
momentan 15 Kilobytes über dem Softlimit von
50 Kilobytes und hat noch 5 Tage seiner Frist übrig.
Der Stern * zeigt an, dass der
Benutzer sein Limit überschritten hat.Quotas über NFSNFSQuotas werden von dem Quota-Subsystem auf dem
NFS-Server erzwungen. Der
&man.rpc.rquotad.8; Daemon stellt quota die
Quota Informationen auf dem NFS-Client
zur Verfügung, so dass Benutzer auf diesen Systemen ihre
Quotas abfragen können.Sie aktivieren rpc.rquotad auf dem
NFS-Server, indem Sie das Zeichen
# auf folgender Zeile in
/etc/inetd.conf entfernen:rquotad/1 dgram rpc/udp wait root /usr/libexec/rpc.rquotad rpc.rquotadAnschließend starten Sie inetd
neu:&prompt.root; service inetd restartPartitionen verschlüsselnLuckyGreenBeigetragen von shamrock@cypherpunks.toPartitionenverschlüsseln&os; bietet ausgezeichnete Möglichkeiten, Daten vor
unberechtigten Zugriffen zu schützen. Wenn das
Betriebssystem läuft, schützen Zugriffsrechte und
vorgeschriebene Zugriffskontrollen (MAC) (siehe )
die Daten. Die Zugriffskontrollen des Betriebssystems
schützen allerdings nicht vor einem Angreifer, der
Zugriff auf den Rechner hat. Der Angreifer
kann eine Festplatte in ein anderes System einbauen
und dort die Daten analysieren.Die für &os; verfügbaren kryptografischen Subsysteme,
GEOM Based Disk Encryption (gbde)
und geli sind in der Lage, Daten auf
Dateisystemen auch vor hoch motivierten Angreifern zu
schützen, die über erhebliche Mittel verfügen.
Dieser Schutz ist unabhängig von der Art und Weise, durch
die ein Angreifer Zugang zu einer Festplatte oder zu einem
Rechner erlangt hat. Im Gegensatz zu schwerfälligen
Systemen, die einzelne Dateien verschlüsseln,
verschlüsseln gbde und
geli transparent ganze Dateisysteme. Auf der
Festplatte werden dabei keine Daten im Klartext gespeichert.Plattenverschlüsselung mit
gbde&man.gbde.8; benutzt 128-Bit AES im
CBC-Modus, um die Daten eines Sektors zu
verschlüsseln. Jeder Sektor einer Festplatte wird mit einem
anderen AES-Schlüssel verschlüsselt.
Weitere Informationen zum kryptographischen Design und wie die
Schlüssel für einen Sektor aus der gegebenen Passphrase
ermittelt werden, finden Sie in &man.gbde.4;.&man.sysinstall.8; kann nicht mit verschlüsselten
gbde-Geräten umgehen. Vor
dem Start von &man.sysinstall.8; müssen alle
*.bde-Geräte deaktiviert werden, da
&man.sysinstall.8; sonst bei der Suche nach abstürzt. Das
im Beispiel verwendete Gerät wird mit dem folgenden Befehl
deaktiviert:&prompt.root; gbde detach /dev/ad4s1c&os; enthält ein Kernelmodul für
gbde, das wie folgt geladen werden
kann:&prompt.root; kldload geom_bdeWenn Sie einen angepassten Kernel verwenden, stellen Sie
sicher, dass folgende Zeile in der Kernelkonfigurationsdatei
enthalten ist:options GEOM_BDEDas folgende Beispiel beschreibt, wie eine Partition
auf einer neuen Festplatte verschlüsselt wird. Die
Partition wird in /private eingehangen.
Mit gbde könnten auch
/home und /var/mail
verschlüsselt werden. Die dazu nötigen Schritte
können allerdings in dieser Einführung
nicht behandelt werden.Installieren der FestplatteInstallieren Sie die Festplatte wie in
beschrieben. Im Beispiel
verwenden wir die Partition /dev/ad4s1c.
Die Gerätedateien
/dev/ad0s1*
sind Standard-Partitionen des &os;-Systems.&prompt.root; ls /dev/ad*
/dev/ad0 /dev/ad0s1b /dev/ad0s1e /dev/ad4s1
/dev/ad0s1 /dev/ad0s1c /dev/ad0s1f /dev/ad4s1c
/dev/ad0s1a /dev/ad0s1d /dev/ad4Verzeichnis für gbde-Lock-Dateien anlegen&prompt.root; mkdir /etc/gbdeDie Lock-Dateien sind für den Zugriff von
gbde auf verschlüsselte
Partitionen notwendig. Ohne die Lock-Dateien können
die Daten nur mit erheblichem manuellen Aufwand wieder
entschlüsselt werden (dies wird auch von der Software
nicht unterstützt). Jede verschlüsselte
Partition benötigt eine gesonderte Lock-Datei.Vorbereiten der gbde-PartitionEine von gbde benutzte
Partition muss einmalig vorbereitet werden:&prompt.root; gbde init /dev/ad4s1c -i -L /etc/gbde/ad4s1c.lock&man.gbde.8; öffnet eine Vorlage im Standard-Editor,
um verschiedene Optionen einstellen zu können.
Setzen Sie sector_size auf
2048, wenn Sie
UFS1 oder UFS2 benutzen.# $FreeBSD: src/sbin/gbde/template.txt,v 1.1.36.1 2009/08/03 08:13:06 kensmith Exp $
#
# Sector size is the smallest unit of data which can be read or written.
# Making it too small decreases performance and decreases available space.
# Making it too large may prevent filesystems from working. 512 is the
# minimum and always safe. For UFS, use the fragment size
#
sector_size = 2048
[...]&man.gbde.8; fragt zweimal die Passphrase zum Schutz
der Daten ab. Die Passphrase muss beide Mal gleich
eingegeben werden. Die Sicherheit der Daten hängt allein
von der Qualität der gewählten Passphrase ab. Die Auswahl
einer sicheren und leicht zu merkenden Passphrase wird auf
der Webseite Diceware
Passphrase beschrieben.Mit gbde init wurde im Beispiel
auch die Lock-Datei /etc/gbde/ad4s1c.lock
angelegt. gbde-Lockdateien
müssen die Dateiendung .lock aufweisen,
damit sie von /etc/rc.d/gbde, dem
Startskript von gbde, erkannt
werden.Sichern Sie die Lock-Dateien von
gbde immer zusammen mit den
verschlüsselten Dateisystemen. Ein entschlossener
Angreifer kann die Daten vielleicht auch ohne die
Lock-Datei entschlüsseln. Ohne die Lock-Datei
können Sie allerdings nicht auf die
verschlüsselten Daten zugreifen. Dies ist nur noch
mit erheblichem manuellen Aufwand möglich, der nicht
&man.gbde.8; wird.Einbinden der verschlüsselten Partition
in den Kernel&prompt.root; gbde attach /dev/ad4s1c -l /etc/gbde/ad4s1c.lockDieses Kommando fragt die Passphrase ab, die bei der
Initialisierung der verschlüsselten Partition eingegeben
wurde. Das neue verschlüsselte Gerät erscheint danach in
/dev als
/dev/device_name.bde:&prompt.root; ls /dev/ad*
/dev/ad0 /dev/ad0s1b /dev/ad0s1e /dev/ad4s1
/dev/ad0s1 /dev/ad0s1c /dev/ad0s1f /dev/ad4s1c
/dev/ad0s1a /dev/ad0s1d /dev/ad4 /dev/ad4s1c.bdeDateisystem auf dem verschlüsselten Gerät
anlegenNachdem die verschlüsselte Partition im Kernel
eingebunden ist, kann mit &man.newfs.8; ein Dateisystem
erstellt werden. Dieses Beispiel erstellt ein
UFS2-Dateisystem mit aktivierten Soft Updates.&prompt.root; newfs -U -O2 /dev/ad4s1c.bde&man.newfs.8; muss auf einer eingebundenen
gbde-Partition ausgeführt
werden, welche durch das Suffix
*.bde
identifiziert wird.Einhängen der verschlüsselten PartitionLegen Sie einen Mountpunkt für das
verschlüsselte Dateisystem an:&prompt.root; mkdir /privateHängen Sie das verschlüsselte Dateisystem
ein:&prompt.root; mount /dev/ad4s1c.bde /privateÜberprüfen des verschlüsselten
DateisystemsDas verschlüsselte Dateisystem sollte jetzt
von &man.df.1; erkannt werden und benutzt werden
können.&prompt.user; df -H
Filesystem Size Used Avail Capacity Mounted on
/dev/ad0s1a 1037M 72M 883M 8% /
/devfs 1.0K 1.0K 0B 100% /dev
/dev/ad0s1f 8.1G 55K 7.5G 0% /home
/dev/ad0s1e 1037M 1.1M 953M 0% /tmp
/dev/ad0s1d 6.1G 1.9G 3.7G 35% /usr
/dev/ad4s1c.bde 150G 4.1K 138G 0% /privateEinhängen eines existierenden verschlüsselten
DateisystemsNach jedem Neustart müssen verschlüsselte
Dateisysteme dem Kernel wieder bekannt gemacht werden,
auf Fehler überprüft werden und eingehangen
werden. Die dazu nötigen Befehle müssen als
root durchgeführt werden.gbde-Partition im Kernel bekannt geben&prompt.root; gbde attach /dev/ad4s1c -l /etc/gbde/ad4s1c.lockDieses Kommando fragt nach der Passphrase, die
während der Initialisierung der verschlüsselten
gbde-Partition festgelegt
wurde.Prüfen des DateisystemsDas verschlüsselte Dateisystem kann noch nicht
automatisch über /etc/fstab
eingehangen werden. Daher muss es vor dem Einhängen
mit &man.fsck.8; geprüft werden:&prompt.root; fsck -p -t ffs /dev/ad4s1c.bdeEinhängen des verschlüsselten
Dateisystems&prompt.root; mount /dev/ad4s1c.bde /privateDas verschlüsselte Dateisystem steht danach
zur Verfügung.Mit einem Skript können verschlüsselte
Dateisysteme automatisch bekannt gegeben, geprüft
und eingehangen werden. Wir raten Ihnen allerdings
aus Sicherheitsgründen davon ab. Starten Sie das
Skript manuell an der Konsole oder in einer
&man.ssh.1;-Sitzung.Alternativ existiert ein
rc.d-Skript, an das über
Einträge in &man.rc.conf.5; Argumente übergeben werden
können:gbde_autoattach_all="YES"
gbde_devices="ad4s1c"
gbde_lockdir="/etc/gbde"Durch diese Argumente muss beim Systemstart die
gbde-Passphrase eingegeben werden.
Erst nach Eingabe der korrekten Passphrase wird die
gbde-verschlüsselte
Partition automatisch in den Verzeichnisbaum
eingehängt. Dieses Vorgehen ist
nützlich, wenn gbde auf
einem Laptop eingesetzt wird.Plattenverschlüsselung mit geliDanielGerzoBeigetragen von Mit geli ist eine alternative
kryptografische GEOM-Klasse verfügbar.
geli unterscheidet sich von
gbde durch unterschiedliche Fähigkeiten und
einen unterschiedlichen Ansatz für die Verschlüsselung.Die wichtigsten Merkmale von &man.geli.8; sind:Die Nutzung des &man.crypto.9;-Frameworks. Wenn das
System über kryptografische Hardware verfügt, wird diese
von geli automatisch verwendet.Die Unterstützung verschiedener kryptografischer
Algorithmen, wie beispielsweise AES, Blowfish, und
3DES.Die Möglichkeit, die root-Partition zu
verschlüsseln. Um auf die verschlüsselte
root-Partition zugreifen zu können, muss beim
Systemstart die Passphrase eingegeben werden.geli erlaubt den Einsatz von zwei
voneinander unabhängigen Schlüsseln, etwa einem
privaten Schlüssel und einem
Unternehmens-Schlüssel.geli ist durch einfache
Sektor-zu-Sektor-Verschlüsselung sehr schnell.Die Möglichkeit, Master-Keys zu sichern und
wiederherzustellen. Wenn ein Benutzer seinen Schlüssel
zerstört, kann er über seinen zuvor gesicherten
Schlüssel wieder auf seine Daten zugreifen.geli erlaubt es, Platten mit
einem zufälligen Einmal-Schlüssel einzusetzen,
was für Swap-Partitionen und
temporäre Dateisysteme interessant ist.Weitere Merkmale von
geli finden Sie in &man.geli.8;.Dieser Abschnitt beschreibt, wie geli
im &os;-Kernel aktiviert wird und wie ein
geli-Verschlüsselungs-Provider
angelegt wird.Da der Kernel angepasst werden muss, werden
root-Privilegien
benötigt.Aufnahme der geli-Unterstützung
in Ihre KernelkonfigurationsdateiStellen Sie bei einer angepassten
Kernelkonfigurationsdatei sicher, dass diese Zeile
enthalten ist:options GEOM_ELI
device cryptoAlternativ kann auch das
geli-Kernelmodul beim Systemstart
geladen werden, indem folgende Zeile in
/boot/loader.conf eingefügt
wird:geom_eli_load="YES"Ab sofort wird &man.geli.8; vom Kernel
unterstützt.Erzeugen des Master-KeysDas folgende Beispiel beschreibt, wie eine
Schlüsseldatei erzeugt wird, die als Teil des
Master-Keys für den Verschlüsselungs-Provider
verwendet wird, der unter /private
in den Verzeichnisbaum eingehängt wird. Die
Schlüsseldatei liefert zufällige Daten, die für die
Verschlüsselung des Master-Keys benutzt werden.
Zusätzlich wird der Master-Key durch eine Passphrase
geschützt. Die Sektorgröße des Providers beträgt
4 KB. Das Beispiel beschreibt, wie Sie einen
geli-Provider aktivieren, ein vom ihm
verwaltetes Dateisystem erzeugen, es mounten, mit ihm
arbeiten und wie Sie es schließlich wieder unmounten
und den Provider deaktivieren.Um eine bessere Leistung zu erzielen, wird eine
größere Sektorgröße, beispielsweise 4 KB,
empfohlen.Der Master-Key wird durch eine Passphrase sowie, den
Daten der Schlüsseldatei aus
/dev/random geschützt.
Die Sektorgröße des Providers
/dev/da2.eli
beträgt 4 KB.&prompt.root; dd if=/dev/random of=/root/da2.key bs=64 count=1
&prompt.root; geli init -s 4096 -K /root/da2.key /dev/da2
Enter new passphrase:
Reenter new passphrase:Es ist nicht zwingend nötig, sowohl eine Passphrase
als auch eine Schlüsseldatei zu verwenden. Die
einzelnen Methoden können auch unabhängig
voneinander eingesetzt werden.Wird für die Schlüsseldatei
- angegeben, wird dafür die
Standardeingabe verwendet. Das folgende Beispiel zeigt,
dass auch mehr als eine Schlüsseldatei verwendet werden
kann:&prompt.root; cat keyfile1 keyfile2 keyfile3 | geli init -K - /dev/da2Aktivieren des Providers mit dem erzeugten
Schlüssel&prompt.root; geli attach -k /root/da2.key /dev/da2
Enter passphrase:Dadurch wird die (Normaltext-)Gerätedatei
/dev/da2.eli
angelegt.&prompt.root; ls /dev/da2*
/dev/da2 /dev/da2.eliDas neue Dateisystem erzeugen&prompt.root; dd if=/dev/random of=/dev/da2.eli bs=1m
&prompt.root; newfs /dev/da2.eli
&prompt.root; mount /dev/da2.eli /privateDas verschlüsselte Dateisystem wird nun von
&man.df.1; angezeigt und kann ab sofort eingesetzt werden.&prompt.root; df -H
Filesystem Size Used Avail Capacity Mounted on
/dev/ad0s1a 248M 89M 139M 38% /
/devfs 1.0K 1.0K 0B 100% /dev
/dev/ad0s1f 7.7G 2.3G 4.9G 32% /usr
/dev/ad0s1d 989M 1.5M 909M 0% /tmp
/dev/ad0s1e 3.9G 1.3G 2.3G 35% /var
/dev/da2.eli 150G 4.1K 138G 0% /privateDas Dateisystem unmounten und den Provider deaktivierenWenn Sie nicht mehr mit dem verschlüsselten
Dateisystem arbeiten und die unter /private eingehängte
Partition daher nicht mehr benötigen, sollten
Sie diese unmounten und den
geli-Verschlüsselungs-Provider
wieder deaktivieren:&prompt.root; umount /private
&prompt.root; geli detach da2.eliWeitere Informationen zum Einsatz von
geli finden Sie in &man.geli.8;.Der Einsatz des geli-
rc.d-Skriptsgeli verfügt über ein
rc.d-Skript,
das den Einsatz von geli
deutlich vereinfacht. Es folgt nun ein Beispiel, in dem
geli über die Datei
&man.rc.conf.5; konfiguriert wird:geli_devices="da2"
geli_da2_flags="-k /root/da2.key"Dies konfiguriert /dev/da2 als
geli-Provider mit dem Master-Key
/root/da2.key. Das System wird den
Provider automatisch deaktivieren, bevor es heruntergefahren
wird. Während des Startvorgangs fordert das Skript die
Passphrase an, bevor der Provider aktiviert wird. Vor und
nach der Eingabeaufforderung für die Passphrase werden noch
weitere Kernelmeldungen angezeigt. Achten Sie sorgfältig
auf die Eingabeaufforderung zwischen den anderen Meldungen,
falls es zu Problemen beim Startvorgang kommt. Sobald die
richtige Passphrase eingegeben wurde, wird der Provider
aktiviert. Anschließend werden die Dateisysteme gemäß
/etc/fstab eingehängt. Lesen Sie
wenn Sie wissen möchten,
wie Sie ein Dateisystem konfigurieren, sodass es beim
booten automatisch gestartet wird.Weitere Informationen zur Konfiguration der
rc.d-Skripten
finden Sie im Abschnitt rc.d des Handbuchs.Den Auslagerungsspeicher verschlüsselnChristianBrüfferGeschrieben von AuslagerungsspeicherverschlüsselnWie die Verschlüsselung von Partitionen, wird auch der
Auslagerungsspeicher verschlüsselt, um sensible Informationen
zu schützen. Stellen Sie sich eine Anwendung vor, die mit
Passwörtern umgeht. Solange sich diese Passwörter im
Arbeitsspeicher befinden, werden sie nicht auf die Festplatte
geschrieben und nach einem Neustart gelöscht. Falls &os; jedoch
damit beginnt Speicher auszulagern, um Platz für andere
Anwendungen zu schaffen, können die Passwörter unverschlüsselt
auf die Festplatte geschrieben werden. Die Verschlüsselung des
Auslagerungsspeichers kann in solchen Situationen Abhilfe
schaffen.Dieser Abschnitt zeigt die Konfiguration eines
verschlüsselten Auslagerungsspeichers mittels &man.gbde.8; oder
&man.geli.8;. In den Beispielen repräsentiert
/dev/ada0s1b die Swap-Partition.Konfiguration eines verschlüsselten
AuslagerungsspeichersSwap-Partitionen werden standardmäßig nicht verschlüsselt.
Sie sollten daher alle sensiblen Daten im Auslagerungsspeicher
löschen, bevor Sie fortfahren. Führen Sie folgenden Befehl aus,
um die Swap-Partition mit Zufallsdaten zu überschreiben:&prompt.root; dd if=/dev/random of=/dev/ad0s1b bs=1mUm den Auslagerungsspeicher mit &man.gbde.8; zu
verschlüsseln, fügen Sie in /etc/fstab
das Suffix .bde an den Gerätenamen der
Swap-Partition hinzu:# Device Mountpoint FStype Options Dump Pass#
/dev/ad0s1b.bde none swap sw 0 0Wenn Sie &man.geli.8; benutzen, verwenden Sie stattdessen
das Suffix .eli, um den
Auslagerungsspeicher zu verschlüsseln:# Device Mountpoint FStype Options Dump Pass#
/dev/ad0s1b.eli none swap sw 0 0In der Voreinstellung verschlüsselt &man.geli.8; mit
dem AES-Algorithmus und einer
Schlüssellänge von 128 Bit. Diese Voreinstellungen
können mittels geli_swap_flags in
/etc/rc.conf angepasst werden. Die
folgende Zeile weist das rc.d-Skript
encswap an, &man.geli.8;-Swap-Partitionen
mit dem Blowfish-Algorithmus und einer Schlüssellänge von
128 Bit zu verschlüsseln. Zusätzlich wird die
Sektorgröße auf 4 Kilobyte gesetzt und
detach on last close aktiviert:geli_swap_flags="-e blowfish -l 128 -s 4096 -d"Eine Auflistung möglicher Optionen für
onetime finden Sie in der Manualpage von
&man.geli.8;.Überprüfung des verschlüsselten
AuslagerungsspeichersNachdem das System neu gestartet wurde, kann die korrekte
Funktion des verschlüsselten Auslagerungsspeichers mit
swapinfo geprüft werden.Wenn Sie &man.gbde.8; einsetzen, erhalten Sie eine
Meldung ähnlich der folgenden:&prompt.user; swapinfo
Device 1K-blocks Used Avail Capacity
/dev/ad0s1b.bde 542720 0 542720 0%Wenn Sie &man.geli.8; einsetzen, erhalten Sie hingegen
eine Ausgabe ähnlich der folgenden:&prompt.user; swapinfo
Device 1K-blocks Used Avail Capacity
/dev/ad0s1b.eli 542720 0 542720 0%Highly Available Storage
(HAST)DanielGerzoBeigetragen von FreddieCashMit Beiträgen von Pawel JakubDawidekMichael W.LucasViktorPeterssonBenedictReuschlingÜbersetzt von HASThigh availabilityHochverfügbarkeit ist eine der Hauptanforderungen von
ernsthaften Geschäftsanwendungen und hochverfügbarer Speicher
ist eine Schlüsselkomponente in solchen Umgebungen. Highly
Available STorage (HAST) ist ein Framework
in &os;, welches die transparente Speicherung der gleichen
Daten über mehrere physikalisch getrennte Maschinen ermöglicht,
die über ein TCP/IP-Netzwerk verbunden sind.
HAST kann als ein netzbasiertes RAID1
(Spiegel) verstanden werden und ist dem DRBD®-Speichersystem
der GNU/&linux;-Plattform ähnlich. In Kombination mit anderen
Hochverfügbarkeitseigenschaften von &os; wie
CARP, ermöglicht es HAST,
hochverfügbare Speichercluster zu bauen, die in der Lage sind,
Hardwareausfällen zu widerstehen.Die Hauptmerkmale von HAST sind:Es kann zur Maskierung von
I/O-Fehlern auf lokalen Festplatten
eingesetzt werden.Dateisystem-unabhängig, was es erlaubt, jedes von &os;
unterstützte Dateisystem zu verwenden.Effiziente und schnelle Resynchronisation: es werden nur die
Blöcke synchronisiert, die während der Ausfallzeit eines
Knotens geändert wurden.Es kann in einer bereits bestehenden Umgebung eingesetzt
werden, um zusätzliche Redundanz zu erreichen.Zusammen mit CARP,
Heartbeat, oder anderen Werkzeugen, ist
es möglich, ein robustes und dauerhaftes Speichersystem zu
bauen.Nachdem Sie diesen Abschnitt gelesen haben, werden Sie
folgendes wissen:Was HAST ist, wie es funktioniert und
welche Eigenschaften es besitzt.Wie man HAST unter &os; aufsetzt und
verwendet.Wie man CARP und &man.devd.8;
kombiniert, um ein robustes Speichersystem zu bauen.Bevor Sie diesen Abschnitt lesen, sollten Sie:die Grundlagen von &unix; und &os; verstanden haben
().wissen, wie man Netzwerkschnittstellen und andere
Kernsysteme von &os; konfiguriert ().ein gutes Verständnis der &os;-Netzwerkfunktionalität
besitzen ().Das HAST-Projekt wurde von der &os;
Foundation mit Unterstützung der OMCnet Internet Service GmbH
und TransIP BV
gesponsert.HAST im EinsatzHAST bietet eine synchrone Replikation
auf Blockebene zwischen zwei Maschinen: einem
primary, auch bekannt als
master Knoten, sowie dem
secondary, oder slave
Knoten. Diese beiden Maschinen zusammen werden als Cluster
bezeichnet.Da HAST in einer
primär-sekundär-Konfiguration funktioniert, ist immer nur ein
Knoten des Clusters zu jeder Zeit aktiv. Der primäre Knoten,
auch active genannt, ist derjenige, der
alle I/O-Anfragen verarbeitet, die an die
HAST-Schnittstelle gesendet werden. Der
sekundäre Knoten wird automatisch vom primären Knoten aus
synchronisiert.Die physischen Komponenten des
HAST-Systems sind die lokale Platte am
Primärknoten und die entfernte Platte am
Sekundärknoten.HAST arbeitet synchron auf Blockebene,
was es für Dateisysteme und Anwendungen transparent macht.
HAST stellt gewöhnliche
GEOM-Provider in
/dev/hast/ für die Verwendung durch
andere Werkzeuge oder Anwendungen zur Verfügung. Es gibt
keinen Unterschied zwischen dem Einsatz von
HAST bereitgestellten Geräten und
herkömmlichen Platten oder Partitionen.Jede Schreib-, Lösch- oder Entleerungsoperation wird an
die lokale und über TCP/IP zu der entfernt
liegenden Platte gesendet. Jede Leseoperation wird von der
lokalen Platte durchgeführt, es sei denn, die lokale Platte
ist nicht aktuell oder es tritt ein
I/O-Fehler auf. In solchen Fällen wird die
Leseoperation an den Sekundärknoten geschickt.HAST versucht, eine schnelle
Fehlerbereinigung zu gewährleisten. Aus diesem Grund ist es
wichtig, die Synchronisationszeit nach dem Ausfall eines
Knotens zu reduzieren. Um eine schnelle Synchronisation zu
ermöglichen, verwaltet HAST eine Bitmap von
unsauberen Bereichen auf der Platte und synchronisiert nur
diese während einer regulären Synchronisation (mit Ausnahme
der initialen Synchronisation).Es gibt viele Wege, diese Synchronisation zu behandeln.
HAST implementiert mehrere Replikationsarten, um
unterschiedliche Methoden der Synchronisation zu realisieren:memsync: Dieser Modus meldet Schreiboperationen als
vollständig, wenn die lokale Schreiboperation beendet ist
und der entfernt liegende Knoten die Ankunft der Daten
bestätigt hat, jedoch bevor die Daten wirklich gespeichert
wurden. Die Daten werden auf dem entfernt liegenden Knoten
direkt nach dem Senden der Bestätigung gespeichert. Dieser
Modus ist dafür gedacht, Latenzen zu verringern und
zusätzlich eine gute Verlässlichkeit zu bieten.fullsync: Dieser Modus meldet
Schreiboperationen als vollständig, wenn sowohl die
lokale, als auch die entfernte Schreiboperation
abgeschlossen wurde. Dies ist der sicherste und
zugleich der langsamste Replikationsmodus. Er stellt
den momentanen Standardmodus dar.async: Dieser Modus meldet
Schreiboperationen als vollständig, wenn lokale
Schreibvorgänge abgeschlossen wurden. Dies ist der
schnellste und gefährlichste Replikationsmodus. Er
sollte nur verwendet werden, wenn die Latenz zu einem
entfernten Knoten bei einer Replikation zu hoch ist
für andere Modi.HAST-KonfigurationDas HAST-Framework besteht aus mehreren
Komponenten:Dem &man.hastd.8;-Daemon, welcher für
Datensynchronisation verantwortlich ist. Wenn dieser
Daemon gestartet wird, wird automatisch
geom_gate.ko geladen.Dem &man.hastctl.8; Management-Werkzeug.Der Konfigurationsdatei &man.hast.conf.5;. Diese
Datei muss vorhanden sein, bevor
hastd gestartet wird.Alternativ lässt sich die
GEOM_GATE-Unterstützung in den Kernel
statisch einbauen, indem folgende Zeile zur
Kernelkonfigurationsdatei hinzugefügt wird. Anschließend muss
der Kernel, wie in beschrieben,
neu gebaut werden:options GEOM_GATEDas folgende Beispiel beschreibt, wie man zwei Knoten als
master-slave / primary-secondary mittels
HAST konfiguriert, um Daten zwischen diesen
beiden auszutauschen. Die Knoten werden als
hasta mit der IP-Adresse
172.16.0.1 und hastb mit
der IP-Adresse
172.16.0.2 bezeichnet. Beide Knoten
besitzen eine dedizierte Festplatte
/dev/ad6 mit der gleichen Größe für den
HAST-Betrieb. Der
HAST-Pool, manchmal auch Ressource genannt,
oder der GEOM-Provider in
/dev/hast/ wird als
test bezeichnet.Die Konfiguration von HAST wird in
/etc/hast.conf vorgenommen. Diese Datei
sollte auf beiden Knoten gleich sein. Die einfachste Konfiguration
ist folgende:resource test {
on hasta {
local /dev/ad6
remote 172.16.0.2
}
on hastb {
local /dev/ad6
remote 172.16.0.1
}
}Fortgeschrittene Konfigurationsmöglichkeiten finden Sie in
&man.hast.conf.5;.Es ist ebenfalls möglich, den Hostnamen in den
remote-Anweisungen zu verwenden, falls
die Rechner aufgelöst werden können und in
/etc/hosts, oder im lokalen
DNS definiert sind.Sobald die Konfiguration auf beiden Rechnern vorhanden
ist, kann ein HAST-Pool erstellt werden.
Lassen Sie diese Kommandos auf beiden Knoten ablaufen, um die
initialen Metadaten auf die lokale Platte zu schreiben und
starten Sie anschliessend &man.hastd.8;:&prompt.root; hastctl create test
&prompt.root; service hastd onestartEs ist nicht möglich,
GEOM-Provider
mit einem bereits bestehenden Dateisystem zu verwenden, um
beispielsweise einen bestehenden Speicher in einen von
HAST verwalteten Pool zu konvertieren.
Dieses Verfahren muss einige Metadaten auf den Provider
schreiben und dafür würde nicht genug freier Platz zur
Verfügung stehen.Die Rolle eines HAST Knotens, primary
oder secondary, wird vom einem
Administrator, oder einer Software wie
Heartbeat, mittels
&man.hastctl.8; festgelegt. Auf dem primären Knoten
hasta geben Sie diesen Befehl ein:&prompt.root; hastctl role primary testGeben Sie folgendes Kommando auf dem sekundären Knoten
hastb ein:&prompt.root; hastctl role secondary testÜberprüfen Sie das Ergebnis mit hastctl
auf beiden Knoten:&prompt.root; hastctl status testÜberprüfen Sie die status-Zeile. Wird
hier degraded angezeigt, dann ist etwas mit
der Konfigurationsdatei nicht in Ordnung. Auf jedem Konten
sollte complete angezeit werden, was
bedeutet, dass die Synchronisation zwischen den beiden Knoten
gestartet wurde. Die Synchronisierung ist abgeschlossen, wenn
hastctl status meldet, dass die
dirty-Bereiche 0 Bytes betragen.Der nächste Schritt ist, ein Dateisystem auf dem
GEOM-Provider anzulegen und dieses ins
System einzuhängen. Dies muss auf dem
primary-Knoten durchgeführt werden.
Die Erstellung des Dateisystems kann ein paar Minuten dauern,
abhängig von der Größe der Festplatte. Dieses Beispiel
erstellt ein UFS-Dateisystem auf
/dev/hast/test:&prompt.root; newfs -U /dev/hast/test
&prompt.root; mkdir /hast/test
&prompt.root; mount /dev/hast/test/hast/testSobald das HAST-Framework richtig
konfiguriert wurde, besteht der letzte Schritt nun darin,
sicherzustellen, dass HAST während des
Systemstarts automatisch gestartet wird. Fügen Sie diese
Zeile in /etc/rc.conf hinzu:hastd_enable="YES"Failover-KonfigurationDas Ziel dieses Beispiels ist, ein robustes
Speichersystem zu bauen, welches Fehlern auf einem
beliebigen Knoten widerstehen kann. Wenn der
primary-Knoten ausfällt, ist der
secondary-Knoten da, um nahtlos
einzuspringen, das Dateisystem zu prüfen, einzuhängen und
mit der Arbeit fortzufahren, ohne dass auch nur ein
einzelnes Bit an Daten verloren geht.Um diese Aufgabe zu bewerkstelligen, wird das
Common Address Redundancy
Protocol (CARP)
benutzt, welches ein automatisches Failover auf der
IP-Schicht ermöglicht.
CARP erlaubt es mehreren Rechnern im
gleichen Netzsegment, die gleiche
IP-Adresse zu verwenden. Setzen Sie
CARP auf beiden Knoten des Clusters
anhand der Dokumentation in auf.
In diesem Beispiel hat jeder Knoten seine eigene
Management IP-Adresse und die geteilte
IP-Adresse
172.16.0.254. Der primäre
HAST-Knoten des Clusters muss der
CARP-Masterknoten sein.Der HAST-Pool, welcher im vorherigen Abschnitt
erstellt wurde, ist nun bereit für den Export über das
Netzwerk auf den anderen Rechner. Dies kann durch den Export
über NFS oder Samba
erreicht werden, indem die geteilte IP-Addresse
172.16.0.254 verwendet wird. Das einzige
ungelöste Problem ist der automatische Failover, sollte der
primäre Knoten einmal ausfallen.Falls die CARP-Schnittstelle
aktiviert oder deaktiviert wird, generiert das
&os;-Betriebssystem ein &man.devd.8;-Ereignis, was es
ermöglicht, Zustandsänderungen auf den
CARP-Schnittstellen zu überwachen. Eine
Zustandsänderung auf der
CARP-Schnittstelle ist ein Indiz dafür,
dass einer der Knoten gerade ausgefallen oder wieder
verfügbar ist. Diese Zustandsänderungen machen es möglich,
ein Skript zu starten, welches automatisch den HAST-Failover
durchführt.Um Zustandsänderungen auf der
CARP-Schnittstelle abzufangen, müssen
diese Zeilen in /etc/devd.conf auf
jedem Knoten hinzugefügt werden:notify 30 {
match "system" "IFNET";
match "subsystem" "carp0";
match "type" "LINK_UP";
action "/usr/local/sbin/carp-hast-switch master";
};
notify 30 {
match "system" "IFNET";
match "subsystem" "carp0";
match "type" "LINK_DOWN";
action "/usr/local/sbin/carp-hast-switch slave";
};Wenn auf dem System &os; 10 oder höher eingesetzt
wird, ersetzen Sie carp0 durch den
Namen der konfigurierten Schnittstelle für
CARP.Starten Sie &man.devd.8; auf beiden Knoten neu, um
die neue Konfiguration wirksam werden zu lassen:&prompt.root; service devd restartWenn die Schnittstelle
aktiviert oder deaktiviert wird, erzeugt das System eine
Meldung, was es dem &man.devd.8;-Subsystem ermöglicht, ein
automatisches Failover-Skript zu starten,
/usr/local/sbin/carp-hast-switch.
Weitere Informationen zu dieser Konfiguration finden Sie in
&man.devd.conf.5;.Es folgt ein Beispiel für ein automatisches
Failover-Skript:#!/bin/sh
# Original script by Freddie Cash <fjwcash@gmail.com>
# Modified by Michael W. Lucas <mwlucas@BlackHelicopters.org>
# and Viktor Petersson <vpetersson@wireload.net>
# The names of the HAST resources, as listed in /etc/hast.conf
resources="test"
# delay in mounting HAST resource after becoming master
# make your best guess
delay=3
# logging
log="local0.debug"
name="carp-hast"
# end of user configurable stuff
case "$1" in
master)
logger -p $log -t $name "Switching to primary provider for ${resources}."
sleep ${delay}
# Wait for any "hastd secondary" processes to stop
for disk in ${resources}; do
while $( pgrep -lf "hastd: ${disk} \(secondary\)" > /dev/null 2>&1 ); do
sleep 1
done
# Switch role for each disk
hastctl role primary ${disk}
if [ $? -ne 0 ]; then
logger -p $log -t $name "Unable to change role to primary for resource ${disk}."
exit 1
fi
done
# Wait for the /dev/hast/* devices to appear
for disk in ${resources}; do
for I in $( jot 60 ); do
[ -c "/dev/hast/${disk}" ] && break
sleep 0.5
done
if [ ! -c "/dev/hast/${disk}" ]; then
logger -p $log -t $name "GEOM provider /dev/hast/${disk} did not appear."
exit 1
fi
done
logger -p $log -t $name "Role for HAST resources ${resources} switched to primary."
logger -p $log -t $name "Mounting disks."
for disk in ${resources}; do
mkdir -p /hast/${disk}
fsck -p -y -t ufs /dev/hast/${disk}
mount /dev/hast/${disk} /hast/${disk}
done
;;
slave)
logger -p $log -t $name "Switching to secondary provider for ${resources}."
# Switch roles for the HAST resources
for disk in ${resources}; do
if ! mount | grep -q "^/dev/hast/${disk} on "
then
else
umount -f /hast/${disk}
fi
sleep $delay
hastctl role secondary ${disk} 2>&1
if [ $? -ne 0 ]; then
logger -p $log -t $name "Unable to switch role to secondary for resource ${disk}."
exit 1
fi
logger -p $log -t $name "Role switched to secondary for resource ${disk}."
done
;;
esacIm Kern führt das Skript die folgenden Aktionen durch,
sobald ein Knoten zum Master wird:Es ernennt den HAST-Pool als den
primären für einen gegebenen Knoten.Es prüft das Dateisystem, dass auf dem
HAST-Pool erstellt wurde.Es hängt den Pool ins System ein.Wenn ein Knoten zum Sekundären ernannt wird:Hängt es den HAST-Pool aus dem
Dateisystem aus.Degradiert es den HAST-Pool zum
sekundären.Dieses Skript ist nur ein Beispiel für eine mögliche
Lösung. Es behandelt
nicht alle möglichen Szenarien, die auftreten können und
sollte erweitert bzw. abgeändert werden, so dass z.B.
benötigte Dienste gestartet oder gestoppt werden.Für dieses Beispiel wurde ein
UFS-Dateisystem verwendet. Um die Zeit
für die Wiederherstellung zu verringern, kann ein
UFS mit Journal oder ein
ZFS-Dateisystem benutzt werden.Weitere detaillierte Informationen mit zusätzlichen
Beispielen können unter
http://wiki.FreeBSD.org/HAST abgerufen
werden.FehlerbehebungHAST sollte generell ohne Probleme
funktionieren. Jedoch kann es, wie bei jeder anderen Software auch,
zu gewissen Zeiten sein, dass sie sich nicht so verhält wie
angegeben. Die Quelle dieser Probleme kann unterschiedlich sein,
jedoch sollte als Faustregel gewährleistet werden, dass die
Zeit für alle Knoten im Cluster synchron läuft.Für die Fehlersuche bei HAST sollte
die Anzahl an Debugging-Meldungen von &man.hastd.8; erhöht
werden. Dies kann durch das Starten von
hastd mit -d erreicht
werden. Diese Option kann mehrfach angegeben werden, um die
Anzahl an Meldungen weiter
zu erhöhen. Sie sollten ebenfalls die Verwendung von
-F in Erwägung ziehen, was
hastd im Vordergrund startet.Auflösung des Split-brain-Zustandssplit-brain bezeichnet eine
Situation, in der beide Knoten des Clusters nicht in der
Lage sind, miteinander zu kommunizieren und dadurch beide
als primäre Knoten fungieren. Dies ist ein
gefährlicher Zustand, weil es beiden Knoten erlaubt ist,
Änderungen an den Daten vorzunehmen, die miteinander nicht
in Einklang gebracht werden können. Diese Situation muss
vom Systemadministrator händisch bereinigt werden.Der Administrator muss entscheiden, welcher Knoten die
wichtigeren Änderungen besitzt, oder die Zusammenführung
manuell durchführen. Anschließend kann
HAST die volle Synchronisation mit
dem Knoten durchführen, der die beschädigten Daten enthält.
Um dies zu tun, geben Sie folgende Befehle auf dem Knoten
ein, der neu synchronisiert werden muss:&prompt.root; hastctl role init test
&prompt.root; hastctl create test
&prompt.root; hastctl role secondary test
Index: head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/install/chapter.xml
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@@ -1,5470 +1,5468 @@
&os; 8.X (und älter)
installierenJimMockÜberarbeitet und teilweise neu
geschrieben von RandyPrattDer Gang durch sysinstall und alle
Bildschirmabzüge von MartinHeinenÜbersetzt von JohannKoisÜbersichtInstallation&os; wird mit dem textorientierten und einfach zu benutzendem
Installationsprogramm installiert. Beginnend mit
&os; 9.0-RELEASE handelt es sich dabei um das Programm
bsdinstall. Ältere &os;-Versionen
verwenden hingegen nach wie vor sysinstall
für die Installation. Dieses Kapitel beschreibt die
Installation von &os; über sysinstall.
Der Einsatz von bsdinstall wird hingegen
in besprochen.Dieses Kapitel behandelt folgende Punkte:Das Erzeugen von &os;-Startdisketten.Wie &os; Platten anspricht und aufteilt.Wie sysinstall
ausgeführt wird.Die Menüs von sysinstall
und die erforderlichen Eingaben in den Menüs.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten SieDie Hardware-Notes der &os;-Release, die Sie
installieren wollen, lesen und sicherstellen, dass
Ihre Hardware unterstützt wird.Diese Installationsanleitung gilt für Rechner
mit &i386;-Architektur (PC-kompatible Rechner). Abweichende
Anweisungen für andere Plattformen werden,
falls notwendig, gegeben. Obwohl diese Anleitung so aktuell
wie möglich ist, kann das Installationsverfahren
von dem hier gezeigten geringfügig abweichen.
Legen Sie bitte daher diese Anleitung nicht
wortwörtlich aus, sondern lassen Sie sich von
diesem Kapitel durch den Installationsprozess leiten.Hardware-AnforderungenMinimalkonfigurationDie zur Installation von &os; erforderliche
Minimalkonfiguration hängt von der zu installierenden
&os;-Version sowie von der Hardware-Architektur ab.Informationen zur jeweiligen Minimalkonfiguration finden
Sie in den folgenden Abschnitten dieses Kapitels. Je nachdem,
wie Sie &os; installieren, benötigen Sie eventuell auch
ein Diskettenlaufwerk, ein unterstütztes CD-ROM-Laufwerk,
oder auch eine Netzwerkkarte. des Handbuchs enthält
weitere Informationen zu den verschiedenen
Installationsarten.Die &os;/&arch.i386;- und &os;/&arch.pc98;-ArchitekturenSowohl &os;/&arch.i386; als auch &os;/&arch.pc98;
benötigen
jeweils mindestens einen 486-Prozessor sowie mindestens
24 MB RAM. Außerdem benötigen Sie für
eine Minimalinstallation mindestens 150 MB freien
Platz auf Ihrer Festplatte.In den meisten derartigen Konfigurationen ist es
besser, für mehr RAM und mehr Plattenplatz zu sorgen,
statt einen schnelleren Prozessor einzubauen.Die &os;/&arch.amd64;-ArchitekturEs gibt zwei Klassen von Prozessoren, auf denen Sie
&os;/&arch.amd64; ausführen können. Die erste
Klasse bilden die AMD64-Prozessoren (zu denen
AMD Athlon 64-, AMD Athlon 64-FX-, oder
AMD Opteron-Prozessoren gehören).Die zweite Klasse von Prozessoren, auf denen Sie diese
&os;/&arch.amd64; einsetzen können, ist die
&intel; EM64T-Architektur. Prozessoren dieser Klasse sind
beispielsweise &intel; &core; 2 Duo-, Quad-, und
Extreme-Prozessoren sowie die
&intel; &xeon;-Prozessorreihen 3000, 5000, und 7000.Wenn Sie einen auf dem Chipsatz nVidia nForce3 Pro-150
basierenden Rechner haben, müssen
Sie im BIOS das IO-APIC deaktivieren. Erlaubt ihr BIOS
dies nicht, müssen Sie stattdessen ACPI deaktivieren.
Der Grund dafür sind Fehler im Pro-150-Chipsatz, die
bis jetzt nicht behoben werden konnten.Die &os;/&arch.sparc64;-ArchitekturUm &os;/&arch.sparc64; zu installieren, benötigen Sie
eine unterstützte Plattform (lesen Sie dazu auch
des
Handbuchs).Sie benötigen außerdem eine seperate
Festplatte, wenn Sie &os;/&arch.sparc64; installieren wollen,
da es derzeit leider noch nicht möglich ist, die
Platte mit einem weiteren Betriebssystem zu teilen.Unterstützte HardwareDie Hardware-Notes, die mit jedem &os;-Release
ausgeliefert werden, enthalten eine Liste lauffähiger
Hardware. Die Hardware-Notes befinden sich üblicherweise
in der Datei HARDWARE.TXT im
Wurzelverzeichnis der Distribution (CD-ROM oder FTP).
Sie können die Hardware-Notes außerdem im
Dokumentationsmenü von
sysinstall oder auf der Webseite
Release Information
lesen.Vor der InstallationErstellen Sie eine GerätelisteBevor Sie &os; installieren, erfassen Sie die Komponenten
Ihres Rechners. Die &os;-Installation wird die Komponenten
(Festplatten, Netzwerkkarten, CD-ROM-Laufwerke) zusammen
mit der Modellbezeichnung und des Herstellers anzeigen.
&os; wird auch versuchen, die richtige Konfiguration der
Geräte zu ermitteln. Dazu gehören die benutzten
Interrupts (IRQ) und IO-Ports. Wegen der Unwägbarkeiten
von PC-Hardware kann die Konfiguration der Geräte
allerdings fehlschlagen. In diesem Fall müssen Sie
die von &os; ermittelte Konfiguration korrigieren.Wenn Sie schon ein anderes Betriebssystem, wie &windows;
oder Linux installiert haben, können Sie die
Hardware-Konfiguration mit den Mitteln dieses Betriebssystems
bestimmen. Wenn Sie nicht sicher sind, welche Einstellungen
eine Erweiterungskarte besitzt, sehen Sie auf der Karte
selbst nach. Manchmal sind die Einstellungen dort
aufgedruckt. Gebräuchliche IRQs sind 3,
5 und 7. Die
Adressen von IO-Ports werden normalerweise hexadezimal,
zum Beispiel 0x330, angegeben.Halten Sie die Gerätekonfiguration vor der
Installation in einer Tabelle wie der nachstehenden fest:
GerätekonfigurationGerätIRQIO-PortsAnmerkungerste Festplatte--40 GB, Seagate, erster IDE-MasterCD-ROM--erster IDE-Slavezweite Festplatte--20 GB, IBM, zweiter IDE-Mastererster IDE-Controller140x1f0Netzwerkkarte--&intel; 10/100Modem--&tm.3com; 56K Faxmodem, an COM1…
Nachdem Sie wissen, über welche Hardware Ihr Rechner
verfügt, müssen Sie diese Informationen mit den
Hardwareanforderungen der zu installierenden &os;-Version
abgleichen.Sichern Sie Ihre DatenWenn der Rechner, auf dem Sie &os; installieren wollen,
wichtige Daten enthält, sichern Sie bitte diese Daten.
Prüfen Sie auch, dass Sie die Daten aus der Sicherung
wiederherstellen können, bevor Sie &os; installieren.
Die &os;-Installation fragt zwar nach, bevor Sie Daten auf Ihre
Festplatte schreibt, Ihre Daten sind allerdings unwiderruflich
verloren, wenn der Installationsvorgang einmal angelaufen
ist.Den Installationsort von &os; festlegenWenn Sie die gesamte Festplatte für &os; verwenden
wollen, müssen Sie sich an dieser Stelle keine weiteren
Gedanken machen – lesen Sie bitte im nächsten Abschnitt
weiter.Wenn Sie allerdings &os; neben anderen Betriebssystemen
betreiben wollen, müssen Sie wissen, wie Daten auf
einer Festplatte abgelegt werden und welche Auswirkungen
dies hat.Platteneinteilung von &os;/&arch.i386;-SystemenEine PC-Festplatte wird in einzelne Bereiche unterteilt,
die Partitionen heißen.
&os; verwendet intern ebenfalls Partitionen. Um
Verwechslungen und Unklarheiten zu vermeiden, werden diese
Plattenbereiche unter &os; als Slices bezeichnet. So
verwendet beispielsweise das Werkzeug
fdisk den Begriff Slices, um sich auf
PC-Partitionen zu beziehen. Auf
einer PC-Festplatte können maximal vier Partitionen,
die primäre Partitionen genannt
werden, angelegt werden. Eine
erweiterte Partition hebt diese
Beschränkung auf. Eine Festplatte kann nur eine
erweiterte Partition enthalten, die wiederum weitere
so genannte logische Partitionen
enthalten kann.Jede Partition besitzt eine Partitions-ID
– eine Zahl, die den Typ der Partition festlegt.
&os;-Partitionen tragen die Partitions-ID
165.Üblicherweise kennzeichnen Betriebssysteme Partitionen
in einer besonderen Art und Weise. Beispielsweise werden
jeder primären und logischen Partition unter &ms-dos;
und dem verwandten &windows; Laufwerksbuchstaben beginnend
mit C: zugewiesen.&os; muss auf einer primären Partition installiert
werden. In dieser Partition hält &os; alle Daten
einschließlich der Dateien, die Sie anlegen.
Verfügt das System über mehrere Festplatten,
können Sie auf allen oder einigen Platten eine
&os;-Partition einrichten. Zur Installation von &os;
benötigen Sie eine freie Partition: Dies kann eine
extra für die Installation eingerichtete Partition
sein oder eine existierende Partition, die nicht mehr
benötigte Daten enthält.Wenn auf allen Platten bereits sämtliche Partitionen
benutzt werden, müssen Sie eine der Partitionen
für &os; frei machen. Benutzen Sie dazu die Werkzeuge
des eingesetzten Betriebssystems (fdisk
unter &ms-dos; oder &windows;).Verfügt das System über eine freie Partition,
benutzen Sie diese Partition. Es kann allerdings sein,
dass Sie eine oder mehrere der vorhandenen Partitionen
vorher verkleinern müssen.Eine minimale &os;-Installation benötigt nur
100 MB Plattenplatz. Diese Installation ist
allerdings sehr begrenzt und
lässt wenig Platz für Ihre eigenen Dateien.
Realistischer sind 250 MB für &os; ohne
graphische Benutzeroberfläche und 350 MB
für &os; mit einer graphischen Benutzeroberfläche.
Sie benötigen weiteren Platz für die Installation
zusätzlicher Software.Um die Partitionen zu verkleinern, können Sie
beispielsweise das kommerzielle
&partitionmagic; oder das freie
GParted benutzen. Sowohl
GParted als auch
&partitionmagic; können
auch NTFS-Partitionen verändern.
GParted ist auf
vielen Linux-Live-CDs, beispielsweise der SystemRescueCD,
verfügbar.Bei der Veränderung von µsoft; Vista-Partionen
kommt es manchmal zu Problemen. In einem solchen Fall ist es
von Vorteil, wenn Sie eine Vista-Installations-CD zur
Verfügung haben. Wie bei jeder Änderung an Ihrer
Festplatte sollten Sie auch hier zuerst ein aktuelles Backup
anlegen.Der falsche Gebrauch dieser Werkzeuge kann
Daten auf der Festplatte löschen. Vor dem
Einsatz dieser Werkzeuge stellen Sie bitte sicher,
dass Sie frische, funktionierende Datensicherungen
besitzen.Eine bestehende Partition verwendenNehmen wir an, Sie haben einen Rechner mit einer
4 GB Festplatte, auf der schon eine Version von
&windows; installiert ist. Weiterhin haben Sie die
Platte in zwei Laufwerke C:
und D: unterteilt, die jeweils
2 GB groß sind. Auf C:
wird 1 GB benutzt und 0,5 GB von Laufwerk
D: werden benutzt.Sie haben also eine Festplatte mit zwei Partitionen
und könnten alle Daten von Laufwerk
D: auf das Laufwerk
C: kopieren. Damit wäre
die zweite Partition für &os; frei.Eine bestehende Partition verkleinernNehmen wir an, Sie haben einen Rechner mit einer
4 GB Festplatte auf der schon eine Version von
&windows; installiert ist. Während der Installation
von &windows; haben sie eine große Partition
C: angelegt, die 4 GB
groß ist. Von den 4 GB werden 1,5 GB
benutzt und Sie wollen 2 GB für &os; verwenden.Sie haben zwei Möglichkeiten, &os; zu
installieren:Sichern Sie die Daten der &windows;-Partition und
installieren Sie &windows; erneut auf einer 2 GB
großen Partition.Verkleinern Sie die &windows;-Partition mit
einem der oben aufgeführten Werkzeuge.Netzwerkparameter ermittelnWird während der Installation ein
Netzwerk benötigt (weil Sie über
FTP oder von einem NFS-Server installieren wollen),
müssen Sie die Konfiguration des Netzwerks kennen.
Während der Installation werden Netzwerkparameter
abgefragt, damit sich &os; mit dem Netzwerk verbinden
und die Installation abschließen kann.Verbindung über Ethernet oder ein Kabel/DSL-ModemWenn Sie sich mit einem Ethernet verbinden oder eine
Internet-Verbindung mit einem Ethernet-Adapter über
Kabel oder DSL herstellen, benötigen Sie die nachstehenden
Daten:IP-AdresseIP-Adresse des Default-GatewaysHostnameIP-Adressen der DNS-ServerSubnetzmaskeWenn Sie die Daten nicht besitzen, fragen Sie bitte
Ihren Systemadministrator oder Ihren Service-Provider.
Können die Daten über DHCP
bezogen werden, merken Sie sich diese Tatsache.Verbindung über ein ModemAuch wenn Sie sich mit einem normalen Modem bei
einem ISP einwählen, können Sie &os; aus
dem Internet installieren. Die Installation über
ein Modem dauert nur sehr lange.Sie benötigen die nachstehenden Daten:Die Telefonnummer des ISPs.Die COM-Schnittstelle, an der das Modem
angeschlossen ist.Den Benutzernamen und das Passwort für
Ihr Konto.Lesen Sie die &os;-ErrataAuch wenn das &os;-Project bemüht ist, ein
Release so stabil wie möglich herzustellen, treten
ab und an Fehler auf. In seltenen Fällen betrifft
ein Fehler die Installations-Prozedur. Die Fehler und
deren Behebungen werden in den
&os;-Errata
festgehalten. Lesen Sie bitte die Errata, bevor Sie &os;
installieren, damit Sie nicht in frisch entdeckte
Probleme laufen.Dokumentation zu jedem Release, inklusive der Errata
zu jedem Release, finden Sie im
Release-Bereich
des FreeBSD
Webauftritts.Die Installationsdateien beschaffen&os; kann von Dateien aus irgendeiner der
nachstehenden Quellen installiert werden:Lokale Medienvon einer CD-ROM oder einer DVDvon einem USB-Stickvon einer &ms-dos;-Partition auf demselben Rechnervon einem SCSI- oder QIC-Bandlaufwerkvon DiskettenNetzwerkvon einem FTP-Server, wenn erforderlich auch durch
eine Firewall oder durch einen HTTP-Proxyvon einem NFS-Serverüber eine feste serielle oder
eine feste parallele VerbindungWenn Sie eine &os;-CD oder &os;-DVD gekauft haben,
besitzen Sie schon alles, was Sie zur Installation
benötigen. Lesen Sie bitte im nächsten
Abschnitt () weiter.Wenn Sie sich die &os;-Installationsdateien noch nicht
besorgt haben, lesen Sie bitte zuerst den
. Dort werden die
notwendigen Vorbereitungen für eine Installation
von den eben genannten Medien beschrieben. Wenn Sie
den Abschnitt durchgearbeitet haben, lesen Sie bitte
in weiter.Das Startmedium vorbereitenUm &os; zu installieren, müssen Sie Ihren Rechner
mit einem speziellen Startmedium hochfahren, das die
Installationsroutine startet. Sie können das
Installationsprogramm nicht unter einem anderen Betriebssystem
ausführen. Ein Rechner startet normalerweise das
auf der Festplatte installierte Betriebssystem, er kann
aber auch von Disketten gestartet werden. Aktuelle Rechner
können in der Regel auch von einer CD-ROM oder von einem
USB-Stick starten.Wenn Sie eine &os; CD-ROM oder DVD besitzen (gekauft
oder selbst erstellt) und Ihr Rechner von CD-ROM oder DVD
starten kann (üblicherweise können Sie das
mit der BIOS-Option einstellen),
können Sie diesen Abschnitt überspringen.
Eine &os; CD-ROM oder DVD lässt sich direkt starten;
Sie können damit &os; ohne weitere Vorbereitungen
installieren.Um einen bootbaren USB-Stick zu erstellen, gehen Sie wie
folgt vor:Das Speicherabbild für den USB-Stick
herunterladenDas Speicherabbild finden Sie auf dem &os;-FTP-Server
ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/releases/arch/ISO-IMAGES/version/&os;-version-RELEASE-arch-memstick.img
(oder einem Spiegelserver) im Verzeichnis ISO-IMAGES/. Ersetzen Sie
arch und
version durch die von
Ihnen verwendete Architektur und die &os;-Version, die Sie
einsetzen wollen. Für
&os;/&arch.i386; &rel.current;-RELEASE finden Sie das
Speicherabbild für den USB-Stick beispielsweise unter
folgenden Link: ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/releases/&arch.i386;/ISO-IMAGES/&rel.current;/&os;-&rel.current;-RELEASE-&arch.i386;-memstick.img.Das benötigte Speicherabbild hat den Dateityp
.img. Das Verzeichnis ISO-IMAGES/ enthält
verschiedene Speicherabbilder. Sie müssen also
(basierend auf der zu installierenden &os;-Version
und/oder Ihrer Hardware) das für Sie passende
Speicherabbild herunterladen.Sichern Sie Ihre Daten, bevor
Sie fortfahren, da im nächsten Schritt alle
auf dem USB-Stick befindlichen Daten
gelöscht werden.Den USB-Stick vorbereitenDen USB-Stick unter &os; vorbereitenDas Beispiel im nächsten Schritt verwendet
/dev/da0
als die Gerätedatei,
über die Sie den USB-Stick ansprechen. Achten
Sie besonders darauf, dass Sie die richtige
Gerätedatei verwenden, da Sie ansonsten unbeabsichtigt
Daten löschen könnten.Das Image mit &man.dd.1; auf den Stick schreibenBei der .img-Datei handelt es sich
nicht um eine normale Datei, die Sie
einfach auf den Stick kopieren können. Vielmehr handelt
es sich dabei um ein Image des kompletten Dateisystems, das
Sie mit &man.dd.1; direkt auf den USB-Stick schreiben müssen:&prompt.root; dd if=&os;-&rel.current;-RELEASE-&arch.i386;-memstick.img of=/dev/da0 bs=64kWird dabei die Fehlermeldung
Operation not permitted
angezeigt, stellen Sie bitte sicher, dass das Zielgerät
nicht verwendet, manuell eingehängt oder von einem
Systemprogramm automatisch eingehängt wurde. Dann
versuchen Sie es erneut.Den USB-Stick unter &windows; vorbereitenStellen Sie unbedingt sicher, dass Sie im folgenden
Schritt den korrekten Laufwerkbuchstaben für Ihren
USB-Stick angeben, da Sie ansonsten unbeabsichtigt
Daten löschen könnten.Image Writer für Windows
herunterladenImage Writer für Windows
ist ein frei verfügbares Programm, mit dem Sie ein Image
auf einen USB-Stick schreiben können. Laden Sie das
Programm von https://launchpad.net/win32-image-writer/
herunter und entpacken Sie es in einen Ordner auf Ihrer
Festplatte.Das Image mit Image Writer auf den Stick schreibenKlicken Sie doppelt auf das Symbol
Win32DiskImager, um das Programm
zu starten. Vergewissern Sie sich, dass es sich bei dem
unter Device angezeigten
Laufwerk um Ihren USB-Stick handelt. Danach klicken Sie auf
das Ordnersymbol und wählen die zuvor heruntergeladene
Image-Datei aus. Klicken Sie auf Save,
um die Image-Datei zu laden. Nachdem Sie alle Eingaben
nochmals geprüft haben, müssen Sie noch
sicherstellen, dass kein anderes Programm auf den USB-Stick
zugreift. Danach klicken Sie auf den Button
Write, um das Image auf den USB-Stick
zu schreiben.Um Startdisketten zu erzeugen, benutzen Sie die
nachstehende Anleitung:Abbilder der Startdisketten besorgenBeachten Sie, dass ab
&os; 8.X Startdisketten
nicht mehr unterstützt werden. Lesen Sie bitte
weiter oben in diesem Kapitel, wie Sie &os; von einer
CD-ROM, einer DVD oder einem USB-Stick installieren
können.Die Abbilder der Startdisketten befinden sich auf dem
Installationsmedium im Verzeichnis
floppies/; sie
können auch aus dem Internet heruntergeladen werden:
ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/releases/arch/version-RELEASE/floppies/.
Ersetzen Sie arch und
version durch die
passende Architektur und die passende Version.
Beispielsweise stehen die Startdisketten von
&os;/&arch.i386; &rel2.current;-RELEASE unter
ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/releases/i386/&rel2.current;-RELEASE/floppies/.Die Abbilder besitzen die Dateinamenerweiterung
.flp. Im Verzeichnis
floppies/ befinden
sich verschiedene Abbilder; welches Sie benutzen,
hängt von der zu installierenden &os;-Version
und in einigen Fällen vom Zielrechner ab. In den
meisten Fällen werden Sie vier Disketten benötigen:
boot.flp,
kern1.flp,
kern2.flp sowie
kern3.flp.
Lesen Sie bitte die Datei README.TXT
im Verzeichnis floppies/,
sie enthält aktuelle Informationen zu den
Abbildern.Wenn Sie die Abbilder aus dem Internet herunterladen,
benutzen Sie bitte den Binärmodus
des FTP-Programms. Einige Web-Browser verwenden den
Textmodus (oder
ASCII-Modus), was dazu führt,
dass sich die erstellten Disketten nicht starten
lassen.Die Disketten vorbereitenPro Abbild benötigen Sie eine Diskette.
Es ist wichtig, dass die verwendeten Disketten fehlerfrei
sind. Sie können dies sicherstellen, indem Sie die
Disketten selbst formatieren, verlassen Sie sich bitte
nicht auf vorformatierte Disketten. Das Formatierprogramm
von &windows; zeigt fehlerhafte Blöcke nicht an,
es markiert die Blöcke einfach als fehlerhaft und
ignoriert sie dann. Benutzen Sie neue Disketten, wenn
Sie diese Installationsart verwenden.Wenn Sie &os; installieren und das Installationsprogramm
abstürzt, einfriert oder sich merkwürdig
verhält, sind oft fehlerbehaftete Disketten
die Ursache. Schreiben Sie die Abbilder auf neue
Disketten und versuchen Sie, noch mal zu installieren.Die Abbilder auf Disketten schreibenDie .flp-Dateien sind
keine normalen Dateien, die
Sie auf eine Diskette kopieren. Sie können
die Abbilder nicht von einem
Laufwerk auf ein anderes Laufwerk kopieren. Die
Abbilder werden mit einem speziellen Werkzeug direkt
auf die Diskette geschrieben.MS-DOSWenn Sie die Startdisketten unter &ms-dos; oder
&windows; erstellen, können Sie das mitgelieferte
Werkzeug fdimage verwenden.Wenn Sie die Abbilder auf der CD-ROM verwenden und
das CD-ROM-Laufwerk den Laufwerksbuchstaben
E: besitzt, führen Sie
den nachstehenden Befehl aus:E:\>tools\fdimage floppies\boot.flp A:Führen Sie das Kommando für jede
.flp-Datei aus. Wechseln Sie
bitte jedes Mal die Diskette und beschriften Sie die
Diskette mit dem Namen der kopierten Datei. Falls Sie
die Abbilder an anderer Stelle liegen haben, passen Sie
bitte die Kommandozeile an. Wenn Sie keine CD-ROM
besitzen, können Sie fdimage
aus dem Verzeichnis
tools
des &os;-FTP-Servers herunterladen.Wenn Sie Startdisketten auf einem &unix; System
(zum Beispiel einem anderen &os; System) erstellen,
schreiben Sie die Abbilder mit dem Befehl &man.dd.1;
direkt auf die Disketten. Auf einem &os;-System
lautet die Kommandozeile:&prompt.root; dd if=boot.flp of=/dev/fd0Unter &os; spricht /dev/fd0
das erste Diskettenlaufwerk an (das Laufwerk
A:), /dev/fd1
spricht das Laufwerk B: an.
Andere &unix; Varianten verwenden unter Umständen
andere Gerätenamen, die in der Dokumentation
des jeweiligen Systems beschrieben sind.Nun ist alles für die &os;-Installation
vorbereitet.Die Installation startenDie Installationsprozedur lässt die Daten auf
Ihren Laufwerken solange unverändert bis die
nachstehende Meldung erscheint:Last Chance: Are you SURE you want continue the installation?
If you're running this on a disk with data you wish to save then WE
STRONGLY ENCOURAGE YOU TO MAKE PROPER BACKUPS before proceeding!
We can take no responsibility for lost disk contents!Vor dieser Meldung kann die Installationsprozedur
jederzeit abgebrochen werden, ohne die Daten auf der
Festplatte zu verändern. Wenn Sie meinen, etwas
falsch konfiguriert zu haben, können Sie vor
diesem Zeitpunkt einfach den Rechner ausschalten.Der SystemstartSystemstart von &i386;-SystemenSchalten Sie zunächst Ihren Rechner aus.Schalten Sie den Rechner ein. Während des
Starts sollte angezeigt werden, wie Sie das
Systemeinstellungsmenü (oder BIOS)
erreichen. Meist drücken Sie dazu die Tasten
F2, F10,
Del oder
AltS. Benutzen Sie die angezeigte Tastenkombination.
Viele Rechner zeigen beim Systemstart eine Grafik an.
Typischerweise können Sie die Grafik mit der
Taste Esc entfernen und so die
angezeigten Meldungen lesen.Suchen Sie Option, die einstellt von welchem Gerät
der Rechner startet. Normalerweise wird die Option
genannt und zeigt eine
Geräteliste, beispielsweise Floppy,
CD-ROM, First Hard Disk
an.Wenn Sie von einer CD-ROM starten, stellen Sie sicher,
das das CD-ROM-Laufwerk ausgewählt ist. Starten Sie
hingegen von einem USB-Stick oder von einer Startdiskette,
wählen Sie ebenfalls den entsprechenden Eintrag aus.
Wenn Sie nicht sicher sind, lesen Sie bitte im
Handbuch des Rechners oder im Handbuch der Systemplatine
nach.Stellen Sie das gewünschte Startmedium ein
und sichern Sie die Einstellungen. Der Rechner sollte
dann neu starten.Wenn Sie (wie in
beschrieben) ein bootbaren USB-Stick vorbereitet haben,
stöpseln Sie diesen bitte ein, bevor Sie Ihren
Rechner einschalten.Wenn Sie den Rechner von einer CD-ROM starten,
legen Sie die CD-ROM so früh wie möglich
in das Laufwerk ein.Bis einschließlich &os; 7.3 kann &os;
auch von einer Startdiskette aus installiert werden.
Eine Anleitung hierzu finden Sie in ). Legen Sie die erste
Diskette (diese enthält das Abbild
boot.flp) in das Diskettenlaufwerk
ein und starten Sie den Rechner.Wenn Ihr Rechner wieder normal startet und das
existierende Betriebssystem lädt, kann das
folgende Ursachen haben:Das Startmedium (Diskette, CD-ROM) ist nicht schnell
genug eingelegt worden. Belassen Sie das Startmedium
im Laufwerk und starten Sie Ihren Rechner neu.Die BIOS-Einstellungen sind falsch vorgenommen
worden. Wiederholen Sie diesen Schritt, bis Sie
die richtige Einstellung gefunden haben.Das verwendete BIOS kann nicht von dem
gewünschten Medium starten.&os; startet jetzt. Wenn Sie von einer CD-ROM
starten, sehen Sie die folgenden Meldungen
(Versionsangaben entfernt):Booting from CD-Rom...
645MB medium detected
CD Loader 1.2
Building the boot loader arguments
Looking up /BOOT/LOADER... Found
Relocating the loader and the BTX
Starting the BTX loader
BTX loader 1.00 BTX version is 1.02
Consoles: internal video/keyboard
BIOS CD is cd0
BIOS drive C: is disk0
BIOS drive D: is disk1
BIOS 636kB/261056kB available memory
FreeBSD/i386 bootstrap loader, Revision 1.1
Loading /boot/defaults/loader.conf
/boot/kernel/kernel text=0x64daa0 data=0xa4e80+0xa9e40 syms=[0x4+0x6cac0+0x4+0x88e9d]
\ Wenn Sie mit Startdisketten hochfahren, sehen
Sie folgende Meldungen (Versionsangaben entfernt):Booting from Floppy...
Uncompressing ... done
BTX loader 1.00 BTX version is 1.01
Console: internal video/keyboard
BIOS drive A: is disk0
BIOS drive C: is disk1
BIOS 639kB/261120kB available memory
FreeBSD/i386 bootstrap loader, Revision 1.1
Loading /boot/defaults/loader.conf
/kernel text=0x277391 data=0x3268c+0x332a8 |
Insert disk labelled "Kernel floppy 1" and press any key...Folgen Sie der Anweisung und entfernen Sie die
boot.flp-Diskette,
anschließend legen Sie die
kern1.flp-Diskette ein
und drücken Enter.
Starten Sie das System mit der ersten
Diskette und legen Sie, wenn Sie dazu aufgefordert
werden, die anderen Disketten ein.Unabhängig davon, ob Sie von Disketten
oder von CD-ROM gestartet haben, erscheint danach das
&os; Bootloader-Menü:&os; Boot Loader MenuWarten Sie entweder zehn Sekunden oder drücken
Sie Enter.Systemstart bei &sparc64;-SystemenDie meisten &sparc64;-Systeme sind so konfiguriert, dass sie
automatisch von der Festplatte starten. Um &os; auf einem
solchen System zu installieren, müssen Sie das System aber
über das Netzwerk oder von einer CD-ROM starten. Daher
müssen Sie den Bootprozess unterbrechen und das System
über das PROM (OpenFirmware) starten.Dazu starten Sie Ihr System neu und warten, bis die
Startmeldung erscheint. Der genaue Wortlaut hängt vom
eingesetzten Modell ab, die Nachricht sollte aber ähnlich
der folgenden aussehen:Sun Blade 100 (UltraSPARC-IIe), Keyboard Present
Copyright 1998-2001 Sun Microsystems, Inc. All rights reserved.
OpenBoot 4.2, 128 MB memory installed, Serial #51090132.
Ethernet address 0:3:ba:b:92:d4, Host ID: 830b92d4.Um den Startvorgang zu unterbrechen, drücken Sie nun
die Tastenkombination L1A
oder StopA.
Verwenden Sie eine serielle Verbindung, senden Sie das Signal
BREAK über die serielle Konsole
(etwa durch die Eingabe von ~# in den
Programmen &man.tip.1; oder &man.cu.1;). In beiden Fällen
landen Sie anschließend am PROM-Prompt:ok ok {0} Der auf Einprozessorsystemen verwendete Prompt.Der Prompt auf Mehrprozessorsystemen. Die Zahl steht
dabei für die Anzahl der vorhandenen Prozessoren.Nun legen Sie Ihre CD-ROM in das Laufwerk ein und geben am
PROM-Prompt boot cdrom ein. Danach startet Ihr
System von der eingelegten CD-ROM.Die Geräteerkennung prüfenDie letzten paar Hundert Zeilen der Bildschirmausgabe
werden gesichert und können geprüft werden.Um sich den Bildschirmpuffer anzusehen, drücken
Sie die Taste Scroll-Lock. Im Puffer
können Sie mit den Pfeiltasten oder den Tasten
PageUp und PageDown
blättern. Um zur normalen Bildschirmausgabe
zurückzukehren, drücken Sie nochmals die Taste
Scroll-Lock.Prüfen Sie mit diesem Verfahren nun die Ausgaben
der Geräteerkennung. Sie werden einen Text ähnlich
wie in sehen. Die
genauen Ausgaben sind abhängig von den in Ihrem
System installierten Geräten.Ausgabe der Geräteerkennungavail memory = 253050880 (247120K bytes)
Preloaded elf kernel "kernel" at 0xc0817000.
Preloaded mfs_root "/mfsroot" at 0xc0817084.
md0: Preloaded image </mfsroot> 4423680 bytes at 0xc03ddcd4
md1: Malloc disk
Using $PIR table, 4 entries at 0xc00fde60
npx0: <math processor> on motherboard
npx0: INT 16 interface
pcib0: <Host to PCI bridge> on motherboard
pci0: <PCI bus> on pcib0
pcib1:<VIA 82C598MVP (Apollo MVP3) PCI-PCI (AGP) bridge> at device 1.0 on pci0
pci1: <PCI bus> on pcib1
pci1: <Matrox MGA G200 AGP graphics accelerator> at 0.0 irq 11
isab0: <VIA 82C586 PCI-ISA bridge> at device 7.0 on pci0
isa0: <iSA bus> on isab0
atapci0: <VIA 82C586 ATA33 controller> port 0xe000-0xe00f at device 7.1 on pci0
ata0: at 0x1f0 irq 14 on atapci0
ata1: at 0x170 irq 15 on atapci0
uhci0 <VIA 83C572 USB controller> port 0xe400-0xe41f irq 10 at device 7.2 on pci
0
usb0: <VIA 83572 USB controller> on uhci0
usb0: USB revision 1.0
uhub0: VIA UHCI root hub, class 9/0, rev 1.00/1.00, addr1
uhub0: 2 ports with 2 removable, self powered
pci0: <unknown card> (vendor=0x1106, dev=0x3040) at 7.3
dc0: <ADMtek AN985 10/100BaseTX> port 0xe800-0xe8ff mem 0xdb000000-0xeb0003ff ir
q 11 at device 8.0 on pci0
dc0: Ethernet address: 00:04:5a:74:6b:b5
miibus0: <MII bus> on dc0
ukphy0: <Generic IEEE 802.3u media interface> on miibus0
ukphy0: 10baseT, 10baseT-FDX, 100baseTX, 100baseTX-FDX, auto
ed0: <NE2000 PCI Ethernet (RealTek 8029)> port 0xec00-0xec1f irq 9 at device 10.
0 on pci0
ed0 address 52:54:05:de:73:1b, type NE2000 (16 bit)
isa0: too many dependant configs (8)
isa0: unexpected small tag 14
orm0: <Option ROM> at iomem 0xc0000-0xc7fff on isa0
fdc0: <NEC 72065B or clone> at port 0x3f0-0x3f5,0x3f7 irq 6 drq2 on isa0
fdc0: FIFO enabled, 8 bytes threshold
fd0: <1440-KB 3.5” drive> on fdc0 drive 0
atkbdc0: <Keyboard controller (i8042)> at port 0x60,0x64 on isa0
atkbd0: <AT Keyboard> flags 0x1 irq1 on atkbdc0
kbd0 at atkbd0
psm0: <PS/2 Mouse> irq 12 on atkbdc0
psm0: model Generic PS/@ mouse, device ID 0
vga0: <Generic ISA VGA> at port 0x3c0-0x3df iomem 0xa0000-0xbffff on isa0
sc0: <System console> at flags 0x100 on isa0
sc0: VGA <16 virtual consoles, flags=0x300>
sio0 at port 0x3f8-0x3ff irq 4 flags 0x10 on isa0
sio0: type 16550A
sio1 at port 0x2f8-0x2ff irq 3 on isa0
sio1: type 16550A
ppc0: <Parallel port> at port 0x378-0x37f irq 7 on isa0
pppc0: SMC-like chipset (ECP/EPP/PS2/NIBBLE) in COMPATIBLE mode
ppc0: FIFO with 16/16/15 bytes threshold
plip0: <PLIP network interface> on ppbus0
ad0: 8063MB <IBM-DHEA-38451> [16383/16/63] at ata0-master UDMA33
acd0: CD-RW <LITE-ON LTR-1210B> at ata1-slave PIO4
Mounting root from ufs:/dev/md0c
/stand/sysinstall running as init on vty0Prüfen Sie die Ausgabe der Geräteerkennung
sorgfältig und stellen Sie sicher, dass &os; alle
erwarteten Geräte gefunden hat. Wenn ein Gerät
nicht gefunden wurde, wird es nicht angezeigt. Ist dies
bei Ihnen der Fall, müssen Sie einen angepassten Kernel erstellen,
da das betroffene Gerät (beispielsweise eine Soundkarte)
in diesem Fall vom GENERIC-Kernel nicht
unterstützt wird.Sie gelangen im nächsten Schritt in ein Menü, in dem Sie
über die Cursortasten das Land, in dem Sie sich befinden,
auswählen können (). Durch
die Bestätigung mit der Enter-Taste wird
automatisch das von Ihnen gewählte Land sowie die dazu passende
Tastaturbelegung gewählt.Ihr Land auswählenHaben Sie als Land United States
gewählt, wird automatisch die amerikanische
Standardtastatur verwendet. Haben Sie hingegen ein anderes
Land angegeben, erscheint das folgende Menü, in dem
Sie Ihre Tastaturbelegung auswählen können
(bestätigen Sie Ihre Auswahl mit der
Enter-Taste).Die Tastaturbelegung auswählenNachdem Sie das Land ausgewählt haben, erscheint das
Hauptmenü von sysinstall.Das Werkzeug sysinstallZum Installieren von &os; stellt das &os;-Project das
Werkzeug sysinstall zur
Verfügung. Das Werkzeug arbeitet textorientiert
und bietet eine Reihe von Menüs und Bildschirmen,
um den Installationsprozess zu konfigurieren und zu
steuern.Die Menüs von sysinstall
werden mit Tasten wie den Pfeiltasten, Enter,
Tab oder Space bedient.
Eine ausführliche
Beschreibung der Tastenbelegung ist in der Gebrauchsanweisung
von sysinstall enthalten.Die Gebrauchsanweisung können Sie lesen, indem
Sie den Menüpunkt Usage
auswählen. Stellen Sie sicher, dass die Schaltfläche
[Select], wie in
gezeigt, aktiviert ist
und drücken Sie die Taste Enter.Es erscheinen Anweisungen wie das Menüsystem zu
bedienen ist. Wenn Sie diese gelesen haben, drücken
Sie Enter, um in das Hauptmenü
zurückzukehren.Die Gebrauchsanweisung von sysinstall auswählenDie Dokumentation abrufenAus dem Hauptmenü wählen Sie mit den
Pfeiltasten Doc aus
und drücken Enter.Die Dokumentation abrufenEs wird das Dokumentationsmenü angezeigt.Das Dokumentationsmenü von sysinstallLesen Sie bitte unbedingt die mitgelieferte Dokumentation.Um ein Dokument zu lesen, wählen Sie das Dokument
mit den Pfeiltasten aus und drücken Enter.
Wenn Sie das Dokument gelesen haben, kommen Sie mit der
Taste Enter in das Dokumentationsmenü
zurück.Um in das Hauptmenü zurückzukommen,
wählen Sie mit den Pfeiltasten Exit
aus und drücken die Taste Enter.Die Tastaturbelegung ändernUm die Tastaturbelegung zu ändern, wählen
Sie den Menüpunkt Keymap
und drücken Enter. Dies ist nur
erforderlich wenn Sie eine nicht standard-konforme Tastatur
oder eine andere als eine amerikanische Tastatur einsetzen.Das Hauptmenü von sysinstallEine andere Tastaturbelegung können Sie mit den
Pfeiltasten markieren und der Taste Space
auswählen. Wenn Sie die Taste Space
nochmals drücken wird die Auswahl aufgehoben. Haben
Sie eine Tastaturbelegung ausgewählt, markieren Sie
mit den Pfeiltasten &gui.ok; und drücken Sie
Enter.Der Bildschirmabzug zeigt nur einen der verfügbaren
Belegungen an. Mit der Taste Tab markieren
Sie die Schaltfläche &gui.cancel;, die mit der
Vorgabe-Belegung wieder in das Hauptmenü
zurückführt.Sysinstall Keymap MenuInstallationsoptionen einstellenWählen Sie Options
aus und rücken die Taste Enter.Das Hauptmenü von sysinstallOptionen von sysinstallFür die meisten Benutzer sind die voreingestellten
Werte völlig ausreichend und brauchen daher nicht
geändert werden. Der Name des Releases variiert mit
der zu installierenden Version von &os;.Eine Beschreibung der ausgewählten Option
erscheint blau hervorgehoben am unteren Ende des
Bildschirms. Mit der Option
Use Defaults können
Sie alle Optionen auf die Vorgabewerte zurückstellen.Wenn Sie die Hilfeseite zu den verschiedenen Optionen
lesen wollen, drücken Sie die Taste
F1.Die Taste Q führt in das
Hauptmenü zurück.Eine Standard-Installation startenDie Standard-Installation
sollte von allen &unix;- oder &os;-Anfängern
benutzt werden. Markieren Sie mit den Pfeiltasten
Standard und drücken
Sie Enter, um die Installation zu
starten.Die Standard-Installation startenPlattenplatz für &os; bereitstellenIhre erste Aufgabe ist, &os; Plattenplatz bereitzustellen und
den Plattenplatz für sysinstall
kenntlich zu machen (label).
Sie müssen daher wissen, wie &os; mit Platten
umgeht.Nummerierung der Laufwerke im BIOSBevor Sie &os; installieren und konfigurieren, sollten
Sie Sie einen wichtigen Punkt beachten. Dies gilt insbesondere
dann, wenn Sie mehrere Festplatten besitzen.MS-DOSMicrosoft WindowsIn einem PC, der unter einem vom BIOS abhängigen
Betriebssystem, wie &ms-dos; oder µsoft.windows;
läuft, kann das BIOS die normale Reihenfolge der
Laufwerke verändern und das Betriebssystem beachtet
diese Änderung. Mit dieser Funktion kann der
Rechner von einem anderen Laufwerk als dem so genannten
primären Laufwerk gestartet werden.
Die Funktion ist sehr zweckmäßig für Benutzer,
die Datensicherungen auf einer zweiten Platte erstellen
und dafür Werkzeuge wie
Ghost
oder xcopy
einsetzen. Wenn die erste Platte ausfällt, von einem
Virus befallen wird oder durch einen Fehler des
Betriebssystems verunstaltet wird, können die
Platten im BIOS logisch getauscht werden. Es sieht so
aus, als wären die Laufwerke, ohne Öffnen des
Gehäuses getauscht worden.SCSIBIOSTeurere Systeme mit SCSI-Controllern haben oft
BIOS-Erweiterungen, mit denen die Reihenfolge von bis zu sieben
SCSI-Platten in ähnlicher Weise verändert werden
kann.Ein Benutzer, der es gewohnt ist, diese BIOS-Funktionen
zu benutzen, mag überrascht sein, dass &os; sich nicht
wie erwartet verhält. &os; verwendet das BIOS nicht
und weiß daher nichts von der logischen Plattenordnung
im BIOS. Dies kann zu sehr verwirrenden Situationen
führen, insbesondere wenn die Platten identische
Geometrien besitzen und Kopien voneinander sind.Vor der Installation von &os; sollte im BIOS die
normale Nummerierung der Laufwerke eingestellt und so belassen
werden. Ist es nötig, die Reihenfolge der Laufwerke zu
verändern, so sollte das immer auf dem schweren Weg, also
durch Öffnen des Gehäuses und Verändern der
Jumper und Kabel, erfolgen.Von Bills und Freds ungewöhnlichen
AbenteuernBill macht aus einer älteren Wintel Kiste ein
neues &os;-System für Fred. Auf einer SCSI-Platte,
die er mit der SCSI-ID 0 konfiguriert, installiert Bill
&os;.Nachdem Fred das System einige Tage benutzt hat, bemerkt
er, dass die ältere SCSI-Platte viele Fehler meldet
und beschwert sich bei Bill.Nach einigen Tagen entschließt sich Bill,
die Sache in die Hand zu nehmen. Er schnappt sich
eine identische SCSI-Platte aus dem Lager im Hinterzimmer
und baut diese, nachdem Sie einen Oberflächenscan
überstanden hat, mit der SCSI-ID 4 ein.
Anschließend kopiert er die Daten von der Platte
mit der SCSI-ID 0 auf die Platte mit der SCSI-ID 4.
Da die neue Platte zufriedenstellend läuft, stellt
Bill im SCSI-BIOS die Reihenfolge der Platten so um,
dass das System von der neuen Platte startet. Nach
einem problemlosen Start von &os; läuft das
System und Fred ist zufrieden.Nach einiger Zeit haben Bill und Fred Lust auf ein
weiteres Abenteuer – Sie wollen das System auf
eine neue &os;-Version aktualisieren. Bill ersetzt
die angeschlagene Platte mit der SCSI-ID 0 durch
eine gleiche Platte aus dem Lager. Auf der ausgetauschten
Platte installiert er problemlos mithilfe von
Freds Startdisketten die neue Version von &os;.Fred braucht ein paar Tage, um die neue &os;-Version
zu testen und entscheidet, dass Sie für den
produktiven Einsatz geeignet ist. Nun müssen die
Daten von der alten Platte (mit der SCSI-ID 4)
kopiert werden. Fred hängt dazu die alte Platte
ein und stellt bestürzt fest, dass alle Daten
verschwunden sind.Wo sind die Daten hin?Bill kopierte die Daten von der Platte mit der
SCSI-ID 0 auf die Platte mit der SCSI-ID 4.
Als Bill die Startreihenfolge im SCSI-BIOS änderte,
führte er sich nur selbst an der Nase herum. &os;
lief weiterhin auf der Platte mit der SCSI-ID 0.
Durch die Änderung der Startreihenfolge wurde nur
ein Teil des Boot- und Loader-Codes von der Platte mit
der SCSI-ID 4 geladen. Die Kernel-Treiber von
&os; ignorieren die BIOS-Einstellungen und benutzen
die normale Nummerierung. Das System lief also weiterhin
auf der Platte mit der SCSI-ID 0 und alle Daten von
Fred befanden sich auf dieser Platte. Es schien nur
so, als würde das System auf der Platte mit der
SCSI-ID 4 laufen.Wir sind erleichtert zu bemerken, dass keine Daten
verloren gingen oder verändert wurden. Die alte
Platte wurde im Müll wiedergefunden und Freds Daten
konnten wiederhergestellt werden (Bill weiß jetzt,
dass er noch viel zu lernen hat).Obwohl in diesem Beispiel SCSI-Platten verwendet
wurden, gelten die Konzepte gleichermaßen für
IDE-Platten.Slices mit Fdisk erstellenZu diesem Zeitpunkt werden noch keine Änderungen
auf die Festplatte ausgeschrieben. Sie können daher
sysinstall jederzeit verlassen,
und erneut beginnen, wenn Sie denken, einen Fehler gemacht
zu haben. Sie können sysinstall
über die Menüs verlassen, die Taste U
drücken oder die Option Undo
wählen. Wenn Sie einmal nicht wissen, wie Sie ein
Menü verlassen, können Sie den Rechner auch
einfach ausschalten.Nachdem Sie in sysinstall
die Standard-Installation ausgewählt haben, werden
Sie folgende Meldung sehen: Message
In the next menu, you will need to set up a DOS-style ("fdisk")
partitioning scheme for your hard disk. If you simply wish to devote
all disk space to FreeBSD (overwriting anything else that might be on
the disk(s) selected) then use the (A)ll command to select the default
partitioning scheme followed by a (Q)uit. If you wish to allocate only
free space to FreeBSD, move to a partition marked "unused" and use the
(C)reate command.
[ OK ]
[ Press enter or space ]Drücken Sie, wie angegeben, Enter.
Im nächsten Bildschirm werden alle Festplatten
angezeigt, die der Kernel während der Geräteerkennung
gefunden hat.
zeigt ein Beispiel von einem System mit zwei IDE-Platten,
die als ad0 und
ad2 erkannt wurden.Ein Laufwerk für Fdisk aussuchenSie fragen sich vielleicht, warum ad1
nicht angezeigt wird. Wurde die Platte vielleicht
nicht erkannt?Stellen Sie sich ein System mit zwei IDE-Platten vor.
Eine Platte ist als Master am ersten Controller, die andere
als Master am zweiten Controller angeschlossen. Wenn &os;
die Platten in der Reihenfolge, in der sie gefunden werden,
nummerieren würde, hießen die Platten
ad0 und ad1
und alles würde funktionieren.Wenn Sie nun am ersten IDE-Controller eine dritte
Platte als Slave anschließen würden, wäre
diese Platte ad1. Die vorher
ad1 genannte Platte würde
nun ad2 heißen. Dateisysteme
werden auf Geräten wie ad1s1a
angelegt. Daher könnte es passieren, dass auf
einmal Dateisysteme nicht mehr gefunden werden und Sie
&os; umkonfigurieren müssten.Um diese Probleme zu umgehen, kann der Kernel so
eingestellt werden, dass er Platten nach ihrem Anschlussort
anstelle der gefundenen Reihenfolge benennt. Nach diesem
Schema ist die Master-Platte am zweiten IDE-Controller
immerad2,
auch wenn es die Geräte ad0
oder ad1 gar nicht gibt.Dieses Verhalten ist in &os; voreingestellt und der
Grund warum im Beispiel die Geräte
ad0 und ad2
angezeigt werden. Der Rechner, von dem die gezeigte
Ausgabe stammt, hatte zwei IDE-Platten, die beide als
Master konfiguriert waren, und keine Slave-Platten.Wählen Sie die Platte aus, auf die Sie &os;
installieren wollen und drücken Sie &gui.ok;.
Anschließend startet Fdisk
und zeigt einen Bildschirm wie den in
.Der Bildschirm von Fdisk
ist in drei Abschnitte unterteilt.Der erste Abschnitt umfasst die ersten beiden Zeilen
der Anzeige. Er enthält Einzelheiten über die
aktuell ausgewählte Platte, unter anderem den
&os;-Gerätenamen, die Plattengeometrie und die
Kapazität der Platte.Der zweite Abschnitt zeigt die auf der Platte befindlichen
Slices. Angezeigt wird der Anfang und das Ende der Slice,
die Größe der Slice, der &os;-Gerätename,
eine Beschreibung und der Subtyp. Im Beispiel sehen Sie
zwei unbenutzte Slices, die durch die Plattenbelegung auf
PCs entstehen. Weiterhin sehen Sie eine große
FAT-Slice, die ziemlich sicher unter
&ms-dos;/&windows; als Laufwerk C:
auftaucht und eine erweiterte Slice, die unter &ms-dos;/&windows;
weitere Laufwerke enthalten kann.Im dritten Abschnitt sind die Kommandos von
Fdisk zusammengefasst.Typischer Fdisk-Bildschirm vor dem EditierenDie nächsten Schritte hängen von der
beabsichtigten Einteilung der Festplatte ab.Wenn Sie die gesamte Festplatte für &os; verwenden
wollen, drücken Sie die Taste A
(entspricht dem Menüpunkt
Use Entire Disk). Später
im Installationsverlauf müssen Sie diese Auswahl
bestätigen, danach werden alle bisherigen Daten von
der Festplatte gelöscht. Diese Auswahl löscht
vorher vorhandene Slices und ersetzt sie durch einen
kleinen unbenutzten Bereich (der wieder durch das PC-Design
bedingt ist) und eine große Slice für &os;.
Wählen Sie dann die neu erstellte Slice mit den Pfeiltasten
aus und drücken Sie die Taste S, um
die Slice als startfähig (bootbar) zu markieren.
zeigt den Bildschirm zu
diesem Zeitpunkt. Beachten Sie das A
in der Spalte Flags. Dies zeigt an,
dass die Slice aktiv ist und das System
von dieser Slice starten wird.Um Platz für &os; zu schaffen, können Sie
auch bestehende Slices löschen. Markieren Sie dazu
die Slice mit den Pfeiltasten und drücken Sie die Taste
D. Danach legen Sie eine neue Slice
mit der Taste C an. Sie werden nach der
Größe der zu erstellenden Slice gefragt; der
Vorgabewert entspricht der größten Slice, die
angelegt werden kann (entspricht entweder dem
größten freien Bereich auf der Festplatte oder
der ganzen Festplatte).Wenn Sie schon Platz für &os; geschaffen haben
(beispielsweise mit &partitionmagic;),
können Sie eine neue Slice direkt mit der Taste
C anlegen. Sie werden wieder nach der
Größe der anzulegenden Slice gefragt.Eine Partition über die gesamte PlatteDrücken Sie die Taste Q, wenn Sie
fertig sind. Sysinstall merkt
sich die Änderungen, schreibt sie aber noch nicht
auf die Festplatte.Einen Boot-Manager installierenSie können nun einen Boot-Manager installieren.
Unter folgenden Umständen sollten Sie den
&os;-Boot-Manager installieren:Das System besitzt mehr als ein Laufwerk und
&os; ist auf einem anderen Laufwerk als dem ersten
Laufwerk installiert.&os; teilt sich das Laufwerk mit einem anderen
Betriebssystem. Beim Systemstart wollen Sie auswählen,
welches Betriebssystem gestartet wird.Wird der Rechner ausschließlich mit &os; betrieben
und &os; ist auf dem ersten Laufwerk installiert, dann
genügt der Standard-Boot-Manager.
Wenn Sie einen anderen Boot-Manager benutzen, der &os;
starten kann, wählen Sie bitte None
aus.Nachdem Sie die Auswahl getroffen haben, drücken
Sie die Taste Enter.Sysinstall Boot-Manager-MenüIn der Hilfe, die Sie mit der Taste F1
aufrufen, werden Probleme beschrieben, die entstehen
können, wenn sich zwei Betriebssysteme ein Laufwerk
teilen.Slices auf einem anderen Laufwerk anlegenWenn das System mehr als ein Laufwerk besitzt, kehrt
die Installationsprozedur nach der Auswahl des Boot-Managers
zum Bildschirm Select Drives zurück.
Sie können hier ein anderes Laufwerk auswählen
und auf diesem Laufwerk mit Fdisk
weitere Slices anlegen.Wenn Sie &os; auf einem anderen Laufwerk als dem ersten
Laufwerk installieren, müssen Sie den &os;-Boot-Manager
auf beiden Laufwerken installieren.Die Laufwerksauswahl verlassenDie Taste Tab wechselt zwischen dem
zuletzt ausgewählten Laufwerk und den Schaltflächen
&gui.ok; und &gui.cancel;.Drücken Sie einmal die Taste Tab,
um &gui.ok; auszuwählen und drücken Sie
anschließend Enter um die
Installation weiterzuführen.Partitionen mit Bsdlabel
anlegenIn jeder angelegten Slice müssen Sie Partitionen
anlegen. Die Partitionen werden mit Buchstaben von
a bis h gekennzeichnet.
Die Buchstaben b, c
und d haben eine besondere Bedeutung,
die Sie beachten sollten.Einige Anwendungen profitieren von einer besonderen
Aufteilung der Partitionen, insbesondere wenn das System
mehr als ein Laufwerk besitzt. Bei der ersten &os;-Installation
sollten Sie sich allerdings nicht zu viele Gedanken über
die Partitionen machen. Wichtiger ist, dass Sie &os;
installieren und benutzen. Wenn Sie mehr Erfahrung mit
&os; gesammelt haben, können Sie &os; jederzeit mit
anderen Partitionen installieren.Das folgende Schema legt vier Partitionen an: Eine
Partition für den Auslagerungsbereich
(swap space) und drei
Partitionen für Dateisysteme.
Partitionen auf dem ersten LaufwerkPartitionDateisystemGrößeBeschreibunga/1 GBDas Root-Dateisystem. Jedes andere Dateisystem
wird irgendwo unterhalb von diesem Dateisystem
eingehangen. 1 GB ist eine vernünftige
Größe für dieses Dateisystem.
Sie werden hier wenig Daten speichern und &os;
benötigt ungefähr 128 MB Platz auf
diesem Dateisystem. Der Rest ist für temporäre
Daten und die Reserve, falls künftige Versionen
von &os; mehr Platz in /
benötigen.bN/A2-3 x RAMDer Auslagerungsbereich befindet sich auf der
b-Partition. Es ist schon fast
eine Kunst, die Größe des Auslagerungsbereichs
richtig zu bestimmen. Eine gute Daumenregel ist,
den Auslagerungsbereich zwei bis dreimal
größer als den Hauptspeicher (RAM)
anzulegen. Sie sollten mindestens 64 MB
für den Auslagerungsbereich vorsehen. Wenn
das System also weniger als 32 MB Hauptspeicher
besitzt, richten Sie einen 64 MB großen
Auslagerungsbereich ein.
Besitzt das System mehr als ein Laufwerk,
können Sie auf jedem Laufwerk Auslagerungsbereiche
anlegen. Da &os; alle Auslagerungsbereiche
benutzt, wird der Vorgang des Auslagerns durch
mehrere Bereiche beschleunigt. Berechnen Sie
in diesem Fall die Größe des benötigten
Auslagerungsbereichs, beispielsweise 128 MB,
und teilen Sie die Größe durch die
Anzahl der Laufwerke. Dies gibt die Größe
des Auslagerungsbereichs auf jedem Laufwerk.
Mit zwei Platten ergibt das in diesem Beispiel
64 MB Auslagerungsbereich pro Platte.e/var512 MB bis 4096 MBDas Verzeichnis /var
enthält Dateien, die sich dauernd
ändern (Protokolldateien und Dateien für
Verwaltungszwecke) und auf die im Normalbetrieb
oft zugegriffen wird. Liegen diese Dateien in
einem gesonderten Dateisystem, kann &os; den Zugriff
auf die Dateien optimieren, ohne den Zugriff auf
Dateien mit einem anderen Zugriffmuster zu
stören.f/usrDer Rest des Laufwerks (mindestens 8 GB)Alle anderen Dateien werden normalerweise
im Verzeichnis /usr oder
einem Unterverzeichnis von /usr
abgelegt.
Die eben genannten Werte dienen nur als Beispiel und sollten
nur von erfahrenen Benutzern editiert werden. Wir empfehlen Ihnen,
die vom Partitionseditor vorgeschlagene Aufteilung
(Auto Defaults) zu verwenden.Wenn Sie &os; auf mehr als einem Laufwerk installieren,
müssen Sie noch weitere Partitionen in den Slices
auf den anderen Laufwerken anlegen. Am einfachsten legen
Sie pro Laufwerk zwei Partitionen an: eine für den
Auslagerungsbereich und eine andere für ein
Dateisystem.
Partitionen auf weiteren LaufwerkenPartitionDateisystemGrößeBeschreibungb--Wie schon besprochen, können Sie den
Auslagerungsbereich auf mehrere Platten verteilen.
Auch wenn die a-Partition frei
ist, sollte der Auslagerungsbereich entsprechend
der Konvention auf der b-Partition
angelegt werden.e/disknDer Rest des LaufwerksDer Rest der Platte wird von einer großen
Partition eingenommen. Sie könnten für
diese Partition die a-Partition
anstelle der e-Partition benutzen.
Allerdings ist die a-Partition
per Konvention für das Root-Dateisystem
(/) reserviert. Sie brauchen
die Konvention nicht zu beachten, da aber
sysinstall die Konvention
beachtet, ist die Installation sauberer, wenn Sie
das auch tun. Sie können das Dateisystem
irgendwo einhängen. Das Beispiel schlägt
die Verzeichnisse
/diskn
vor, wobei n die Laufwerke
nummeriert. Sie können ein anderes Schema
verwenden, wenn Sie möchten.
Wenn Sie die Aufteilung der Partitionen festgelegt haben,
können Sie die Partitionen mit
sysinstall anlegen. Es erscheint
die nachstehende Meldung: Message
Now, you need to create BSD partitions inside of the fdisk
partition(s) just created. If you have a reasonable amount of disk
space (1GB or more) and don't have any special requirements, simply
use the (A)uto command to allocate space automatically. If you have
more specific needs or just don't care for the layout chosen by
(A)uto, press F1 for more information on manual layout.
[ OK ]
[ Press enter or space ]Drücken Sie Enter, um den
&os;-Partitionseditor, der Disklabel
heißt, zu starten. zeigt den
Einstiegsbildschirm von Disklabel.
Der Bildschirm ist in drei Bereiche geteilt.Die ersten Zeilen zeigen den Namen des Laufwerks, das
Sie gerade bearbeiten und die Slice, die die erstellten
Partitionen enthält (Disklabel
spricht hier von Partitionen anstatt von Slices). Der
freie Platz einer Slice, der noch keiner Partition zugeordnet
ist, wird ebenfalls angezeigt.In der Mitte des Bildschirms werden die angelegten
Partitionen, der Name des Dateisystems, das sich in
der Partition befindet, dessen Größe und
die Optionen zum Erstellen des Dateisystems angezeigt.Das untere Drittel des Bildschirms zeigt die in
Disklabel gültigen
Tastenkombinationen.Sysinstall Disklabel-EditorDisklabel kann für Sie
automatisch Partitionen mit vorgegebenen Größen
erstellen (diese Standardgrößen werden durch einen
internen Partitionierungsalgorithmus ermittelt, der auf der
Plattengröße beruht). Probieren Sie das bitte
jetzt aus und drücken
Sie die Taste A. Der Bildschirm sieht
danach ähnlich wie in
aus. Abhängig von der Größe des Laufwerks
können die Vorgabewerte richtig oder falsch sein.
Da Sie die Vorgaben nicht akzeptieren müssen, spielt
das keine Rolle.&os; legt das Verzeichnis /tmp
in einer eigenen Partition an. Dies verhindert,
dass sich die Root-Partition mit temporären
Dateien füllt.Sysinstall Disklabel-Editor mit automatischen VorgabenWollen Sie die vorgegebenen Partitionen nicht verwenden
und durch eigene ersetzen, markieren Sie mit den Pfeiltasten
die erste Partition und drücken Sie die Taste
D, um die Partition zu löschen.
Wiederholen Sie dies für alle vorgegebenen Partitionen.Um die erste Partition (a), die als
/ eingehangen wird, zu erstellen,
drücken Sie die Taste C. Stellen Sie
dabei sicher, dass die richtige Slice im oberen Teil des
Bildschirms markiert ist. Wie in
, erscheint ein Fenster,
in dem Sie die Größe der Partition angeben
müssen. Sie können die Größe in
Blöcken oder einer Zahl gefolgt von M
für Megabyte, G für Gigabyte
oder C für Zylinder angeben.Die Größe einer Partition festlegenDie vorgegebene Größe erstellt eine Partition,
die den Rest der Slice ausfüllt. Wenn Sie die
Größen aus dem früheren Beispiel verwenden,
löschen Sie die vorgeschlagene Größe mit
der Taste Backspace und tragen Sie
512M ein, wie in
gezeigt. Drücken
Sie anschließend &gui.ok;.Die Größe einer Partition
ändernNachdem Sie die Größe der Partition festgelegt
haben, werden Sie gefragt, ob die Partition ein Dateisystem
oder einen Auslagerungsbereich enthalten soll (siehe
). Die erste Partition
enthält ein Dateisystem, wählen Sie
FS aus und drücken Sie
die Taste Enter.Den Partitionstyp festlegenAbschließend müssen Sie, weil Sie ein
Dateisystem erstellen, angeben, wo das Dateisystem
eingehangen wird. Die Eingabe ist in
dargestellt.
Das Root-Dateisystem wird in /
eingehangen, geben Sie daher /
ein und drücken Sie die Taste Enter.Den Mountpoint festlegenAuf dem Bildschirm wird jetzt die neu angelegte Partition
angezeigt. Wiederholen Sie diese Prozedur für die
restlichen Partitionen. Beim Anlegen des Auslagerungsbereichs
werden Sie nicht nach einem Mountpoint gefragt, da
ein Auslagerungsbereich nie eingehangen wird. Wenn
Sie die letzte Partition anlegen, /usr,
können Sie die vorgeschlagene Größe
stehen lassen. Das Dateisystem wird dann den Rest der
Slice einnehmen.Der letzte Bildschirm von Disklabel
sieht wie in aus (Ihre
Werte werden von den gezeigten Werten abweichen).
Drücken Sie die Taste Q, um
Disklabel zu verlassen.Sysinstall Disklabel-EditorDen Installationsumfang bestimmenDie Distribution auswählenWelche Software Sie installieren, hängt
hauptsächlich vom Zweck des Rechners und dem zur
Verfügung stehenden Plattenplatz ab. Die vorgegebenen
Distributionen reichen von der minimalen Installation
bis hin zu einer kompletten Installation. Anfänger
sollten eine der vorgegebenen Distributionen auswählen,
erfahrene Benutzer können die zu installierende
Distribution anpassen.Die Taste F1 führt zu einem
Hilfebildschirm, der die Distributionen und deren Inhalte
beschreibt. Drücken Sie Enter, um
die Hilfe zu verlassen und zur Auswahl der Distribution
zurückzukehren.Wenn Sie eine graphische Benutzeroberfläche
installieren wollen, müssen Sie die Konfiguration
des X-Servers und die Auswahl der Benutzeroberfläche
nach erfolgreicher Installation durchführen. Die
Installation und Konfiguration des X-Servers
wird in besprochen.Wenn Sie einen angepassten Kernel erstellen wollen,
wählen Sie eine Distribution aus, die den Quellcode
(source code) enthält.
Warum und wie Sie einen angepassten Kernel erstellen, erfahren
Sie in .Natürlich ist das flexibelste System das, auf
dem alles installiert ist. Wenn das System über
ausreichend Plattenplatz verfügt, wählen
Sie mit den Pfeiltasten die Option All
aus (siehe )
und drücken die Taste Enter.
Wenn Sie Bedenken haben, dass der Plattenplatz nicht
ausreicht, wählen Sie eine Distribution, die weniger
Software enthält. Machen Sie sich keine unnötigen
Sorgen um die richtige Distribution, ausgelassene Distribution
können später nachinstalliert werden.Die Distribution auswählenDie Ports-Sammlung installierenNach der Auswahl der Distribution haben Sie Gelegenheit,
die &os;-Ports-Sammlung zu installieren. Mit der
Ports-Sammlung lässt sich Software Dritter auf
einfache Art und Weise installieren. Der Quellcode
der zu installierenden Software ist nicht in der
Ports-Sammlung enthalten. Stattdessen enthält die
Ports-Sammlung Dateien, die den Installationsprozess
(herunterladen, übersetzen und installieren) automatisieren.
Die Ports-Sammlung wird in
besprochen.Der Installationsprozess prüft nicht, ob ausreichend
Platz für die Ports-Sammlung vorhanden ist. Wählen
Sie die Ports-Sammlung bitte nur aus, wenn das System
über ausreichenden Platz verfügt. In
&os; &rel.current; nimmt die Ports-Sammlung ungefähr
&ports.size; Plattenplatz in Anspruch. Neuere Versionen
von &os; benötigen mit Sicherheit noch mehr Platz. User Confirmation Requested
Would you like to install the FreeBSD ports collection?
This will give you ready access to over &os.numports; ported software packages,
at a cost of around &ports.size; of disk space when "clean" and possibly much
more than that if a lot of the distribution tarballs are loaded
(unless you have the extra CDs from a FreeBSD CD/DVD distribution
available and can mount it on /cdrom, in which case this is far less
of a problem).
The ports collection is a very valuable resource and well worth having
on your /usr partition, so it is advisable to say Yes to this option.
For more information on the ports collection & the latest ports,
visit:
http://www.FreeBSD.org/ports
[ Yes ] NoWählen Sie mit den Pfeiltasten
&gui.yes; aus, um die Ports-Sammlung
zu installieren. Wählen Sie &gui.no;
aus, um die Ports-Sammlung auszulassen. Drücken
Sie danach die Taste Enter, es erscheint
wieder das Distributionsmenü.Die Distributionen bestätigenWenn Sie mit den ausgewählten Optionen zufrieden
sind, wählen Sie mit den Pfeiltasten
Exit aus (stellen Sie sicher,
dass &gui.ok; aktiv ist) und drücken Sie
die Taste Enter.Das Installationsmedium auswählenWenn Sie von einer CD-ROM oder einer DVD installieren,
wählen Sie bitte
Install from a FreeBSD CD/DVD aus.
Stellen Sie sicher, dass &gui.ok; aktiv ist und drücken
Sie dann die Taste Enter, um mit der
Installation fortzufahren.Wenn Sie ein anderes Installationsmedium benutzen,
wählen Sie die passende Option aus und folgen
den angezeigten Anweisungen.Die Hilfeseiten über Installationsmedien erreichen
Sie mit der Taste F1. Drücken Sie
Enter, um zur Auswahl des Installationsmediums
zurückzukehren.Das Installationsmedium auswählenFTP-InstallationsmodiInstallationFTPSie können zwischen drei FTP-Installationsmodi
wählen: Active-FTP, Passive-FTP oder über einen
HTTP-Proxy.FTP Active: Install from an FTP
serverDiese Option führt alle FTP-Operationen
im Active-Mode aus. Dieser Modus
funktioniert nicht durch Firewalls, er funktioniert
aber mit alten FTP-Servern, die den Passive-Mode
nicht beherrschen. Wenn die Verbindung im
Passive-Mode (das ist die Vorgabe) hängt,
versuchen Sie den Active-Mode.FTP Passive: Install from an FTP server through a
firewallMit dieser Option benutzt
sysinstall
Passive-ModeFTPpassive
mode für alle FTP-Operationen.
In diesem Modus funktionieren Verbindungen durch
Firewalls, die einkommende Pakete auf beliebigen
TCP-Ports blockieren.FTP via a HTTP proxy: Install from an FTP server
through a http proxyDiese Option weist sysinstall
an, alle FTP-Operationen mit HTTP über einen
Proxy (wie ein Web-Browser) durchzuführen.
Der Proxy leitet die Anfragen an den richtigen
FTP-Server weiter. Mit dieser Option passieren
Sie eine Firewall, die FTP-Verbindungen verbietet,
aber einen
HTTP-ProxyFTPvia
a HTTP proxy anbietet. Neben
dem FTP-Server müssen Sie in diesem Fall den
Proxy-Server angeben.Bei einem FTP-Proxy-Server müssen Sie normalerweise
den Ziel-FTP-Server als Teil des Benutzernamens hinter dem
Klammeraffen (@) angeben. Der Proxy-Server
übernimmt die Kommunikation mit dem Ziel-FTP-Server.
Nehmen wir an, Sie wollen von
ftp.FreeBSD.org über
den FTP-Proxy foo.example.com
auf Port 1234 installieren.Wählen Sie das Menü
Options aus und setzen Sie
dort den FTP-Benutzernamen (username)
auf ftp@ftp.FreeBSD.org. Als Passwort
geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Setzen Sie das
Installationsmedium auf Active-FTP oder Passive-FTP, je
nachdem welchen Modus der Proxy-Server unterstützt.
Für die URL geben Sie
ftp://foo.example.com:1234/pub/FreeBSD an.Der Proxy-Server foo.example.com
leitet Zugriffe auf das Verzeichnis
/pub/FreeBSD
an den Server ftp.FreeBSD.org
weiter. Daher können
foo.example.com als
FTP-Server angeben.Die Installation festschreibenWenn Sie wünschen, kann die Installation nun
beginnen. Dies ist die letzte Gelegenheit, die
Installation abzubrechen und Änderungen auf der
Festplatte zu vermeiden. User Confirmation Requested
Last Chance! Are you SURE you want to continue the installation?
If you're running this on a disk with data you wish to save then WE
STRONGLY ENCOURAGE YOU TO MAKE PROPER BACKUPS before proceeding!
We can take no responsibility for lost disk contents!
[ Yes ] NoWählen Sie &gui.yes; aus
und drücken Sie Enter, um weiter
zu machen.Die Installationsdauer hängt von den ausgewählten
Distributionen, dem Installationsmedium und der Geschwindigkeit
des Rechners ab. Während der Installation wird der
Fortgang mit Statusmeldungen angezeigt.Die Installation ist beendet, wenn die folgende
Meldung erscheint: Message
Congratulations! You now have FreeBSD installed on your system.
We will now move on to the final configuration questions.
For any option you do not wish to configure, simply select No.
If you wish to re-enter this utility after the system is up, you may
do so by typing: /usr/sbin/sysinstall.
[ OK ]
[ Press enter or space ]Drücken Sie die Taste Enter,
um die Nacharbeiten durchzuführen.Wenn Sie &gui.no; auswählen und
Enter drücken wird die Installation
abgebrochen und das System wird nicht verändert.
Die nachstehende Meldung wird angezeigt: Message
Installation complete with some errors. You may wish to scroll
through the debugging messages on VTY1 with the scroll-lock feature.
You can also choose "No" at the next prompt and go back into the
installation menus to retry whichever operations have failed.
[ OK ]Die Meldung wird angezeigt, weil nichts installiert
wurde. Drücken Sie Enter, um
in das Hauptmenü zurückzukehren. Dort können
Sie die Installationsprozedur verlassen.Arbeiten nach der InstallationNach einer erfolgreichen Installation wird das System
konfiguriert. Sie können das System direkt konfigurieren
oder nach einem Neustart. Nach einem Neustart rufen Sie
sysinstall auf und wählen
den Menüpunkt Configure.NetzwerkkonfigurationWenn Sie schon PPP für eine FTP-Installation
konfiguriert haben, erscheint dieser Bildschirm nicht.
Sie können die Konfiguration später in
sysinstall vornehmen.Netzwerke und die Konfiguration von &os; als
Gateway oder Router werden eingehend im Kapitel
Weiterführende
Netzwerkthemen behandelt. User Confirmation Requested
Would you like to configure any Ethernet or PPP network devices?
[ Yes ] NoWenn Sie eine Netzwerkkarte konfigurieren wollen,
wählen Sie &gui.yes; aus und
drücken Sie die Taste Enter.
Wählen Sie &gui.no;, um die
Netzwerkkonfiguration zu überspringen.Eine Netzwerkkarte auswählenWählen Sie die zu konfigurierende Karte mit den
Pfeiltasten aus und drücken Sie die Taste
Enter. User Confirmation Requested
Do you want to try IPv6 configuration of the interface?
Yes [ No ]Für das gezeigte Installationsbeispiel genügte
das momentan verwendete Internet-Protokoll
(IPv4). Daher wurde mit den Pfeiltasten
&gui.no; ausgewählt und mit der
Taste Enter bestätigt.Wenn Sie durch einen RA-Server mit
einem IPv6-Netzwerk verbunden sind,
wählen Sie bitte &gui.yes; und
drücken die Taste Enter. Die Suche
nach den RA-Servern dauert
einige Sekunden. User Confirmation Requested
Do you want to try DHCP configuration of the interface?
Yes [ No ]Falls Sie das Dynamic Host Configuration Protocol
(DHCP) nicht verwenden, wählen
Sie &gui.no; aus und drücken
Sie Enter.Wenn Sie &gui.yes; auswählen,
wird das Programm dhclient
ausgeführt und bei Erfolg die Netzwerkkarte
konfiguriert. Mehr über
DHCP können Sie in
nachlesen.Der nächste Bildschirmabzug zeigt die
Netzwerkkonfiguration eines Systems, das Gateway für
das lokale Netz ist.Die Netzwerkkarte ed0 konfigurierenTragen Sie in die Felder, die Sie mit der Taste
Tab auswählen können, die
richtige Konfiguration ein.HostDer vollständige Rechnername
(fully-qualified hostname),
wie in diesem Beispiel
k6-2.example.com.DomainDer Domain-Name, in dem sich der Rechner befindet.
Im Beispiel ist das
example.com.IPv4 GatewayDie IP-Adresse des Rechners, der Pakete an entfernte
Netze weiterleitet. Sie müssen dieses Feld
ausfüllen, wenn der sich der Rechner in
einem Netzwerk befindet. Lassen Sie das
Feld leer, wenn der Rechner der Gateway
in das Internet ist. Der IPv4-Gateway wird
auch default gateway
oder default route
genannt.Name serverDie IP-Adresse des lokalen DNS-Servers. Im Beispiel
gibt es keinen lokalen DNS-Server, daher wurde der
DNS-Server des Providers
(208.163.10.2) benutzt.IPv4 addressDie IP-Adresse der Netzwerkkarte
(192.168.0.1).Netmask (Netzmaske)Im Beispiel werden Adressen aus einem Klasse C
Netz (192.168.0.0 bis
192.168.0.255) benutzt.
Standardmäßig besitzt ein Klasse C Netz
die Netzmaske
255.255.255.0.Extra options to ifconfig (Optionen für ifconfig)Zusätzliche Optionen für den Befehl
ifconfig, die spezifisch für die
verwendete Netzwerkkarte sind. Im Beispiel sind
keine Optionen angegeben.Wenn Sie alle Werte eingegeben haben, wählen
Sie mit Tab &gui.ok; aus und drücken
Sie Enter. User Confirmation Requested
Would you like to bring the ed0 interface up right now?
[ Yes ] NoWenn Sie &gui.yes; auswählen
und Enter drücken, wird die
Netzwerkkonfiguration aktiviert. Allerdings bringt dies
zu diesem Zeitpunkt nicht viel, da der Rechner noch
neu gestartet werden muss.Gateway einrichten User Confirmation Requested
Do you want this machine to function as a network gateway?
[ Yes ] NoWählen Sie &gui.yes;, wenn der
Rechner ein Gateway für ein lokales Netz ist und
Pakete an andere Netze weiterleitet. Wenn der Rechner
ein normaler Netzknoten ist, wählen Sie
&gui.no; aus. Bestätigen Sie
die auswahl mit der Taste Enter.IP-Dienste einrichten User Confirmation Requested
Do you want to configure inetd and the network services that it provides?
Yes [ No ]Wenn &gui.no; ausgewählt wird,
werden Dienste wie telnetd nicht
aktiviert. Benutzer können sich dann von entfernten
Rechnern nicht mit telnet an
dieser Maschine anmelden. Lokale Benutzer können aber
auf entfernte Rechner mit telnet
zugreifen.Die Dienste können Sie nach der Installation
aktivieren, indem Sie die Datei /etc/inetd.conf
editieren. Dies wird in
beschrieben.Wenn Sie jetzt weitere Dienste aktivieren möchten,
wählen Sie &gui.yes; aus.
Es erscheint die nachstehende Rückfrage: User Confirmation Requested
The Internet Super Server (inetd) allows a number of simple Internet
services to be enabled, including finger, ftp and telnetd. Enabling
these services may increase risk of security problems by increasing
the exposure of your system.
With this in mind, do you wish to enable inetd?
[ Yes ] NoBestätigen Sie die Rückfrage mit
&gui.yes;. User Confirmation Requested
inetd(8) relies on its configuration file, /etc/inetd.conf, to determine
which of its Internet services will be available. The default FreeBSD
inetd.conf(5) leaves all services disabled by default, so they must be
specifically enabled in the configuration file before they will
function, even once inetd(8) is enabled. Note that services for
IPv6 must be separately enabled from IPv4 services.
Select [Yes] now to invoke an editor on /etc/inetd.conf, or [No] to
use the current settings.
[ Yes ] NoWenn Sie &gui.yes; auswählen,
können Sie Dienste aktivieren, in dem Sie das Zeichen
# am Zeilenanfang entfernen.inetd.conf editierenWenn Sie die gewünschten Dienste aktiviert haben,
drücken Sie die Taste Esc. Es erscheint
ein Menü, in dem Sie die Änderungen abspeichern
und den Editor verlassen können.SSH aktivierenSSHsshd User Confirmation Requested
Would you like to enable SSH login?
Yes [ No ]Durch die Auswahl von &gui.yes;, wird &man.sshd.8;, der
OpenSSH-Daemon aktiviert. Danach
ist es möglich, sich über eine verschlüsselte
Verbindung auf Ihrem System anzumelden. Weitere Informationen
über OpenSSH finden Sie in
des &os;-Handbuchs.Anonymous-FTPFTPanonymous User Confirmation Requested
Do you want to have anonymous FTP access to this machine?
Yes [ No ]Anonymous-FTP verbietenWenn Sie die vorgegebene Auswahl
&gui.no; mit der Taste
Enter bestätigen, können
Benutzer, die ein Konto und ein Passwort auf dem
System besitzen, immer noch mit FTP auf das System
zugreifen.Anonymous-FTP erlaubenWenn Sie Anonymous-FTP erlauben, darf jeder auf Ihr
System zugreifen. Bedenken Sie die Folgen für die
Systemsicherheit (siehe ) bevor
Sie diese Option aktivieren.Um Anonymous-FTP zu aktivieren, wählen Sie
mit den Pfeiltasten &gui.yes; aus
und drücken Sie die Taste Enter.
Es erscheint folgende Meldung: User Confirmation Requested
Anonymous FTP permits un-authenticated users to connect to the system
FTP server, if FTP service is enabled. Anonymous users are
restricted to a specific subset of the file system, and the default
configuration provides a drop-box incoming directory to which uploads
are permitted. You must separately enable both inetd(8), and enable
ftpd(8) in inetd.conf(5) for FTP services to be available. If you
did not do so earlier, you will have the opportunity to enable inetd(8)
again later.
If you want the server to be read-only you should leave the upload
directory option empty and add the -r command-line option to ftpd(8)
in inetd.conf(5)
Do you wish to continue configuring anonymous FTP?
[ Yes ] NoDiese Nachricht informiert Sie darüber, dass der
FTP-Dienst auch in der Datei
/etc/inetd.conf aktiviert werden muss,
wenn Sie anonyme FTP-Verbindungen erlauben wollen (lesen Sie
dazu auch des &os;-Handbuchs).
Wählen Sie &gui.yes; und drücken Sie
Enter, um fortzufahren. Danach erscheint der
folgende Bildschirm:Anonymous-FTP konfigurierenMit der Taste Tab wechseln Sie zwischen
den Feldern, in die Sie die benötigten Informationen
eingeben.UIDDie User-ID, die dem anonymen FTP-Benutzer zugewiesen
werden soll. Alle hochgeladenen Dateien werden diesem
User-ID gehören.GroupDie Gruppe, zu der der anonyme FTP-Benutzer gehören
soll.CommentEine Beschreibung dieses Benutzers in der Datei
/etc/passwd.FTP Root DirectoryOrt, an dem Dateien für anonymen FTP-Zugang
bereitgestellt werden sollen.Upload SubdirectoryDas Verzeichnis, in dem von einem anonymen FTP-Benutzer
hochgeladene Dateien gespeichert werden.Das FTP-Wurzelverzeichnis wird per Voreinstellung
in /var angelegt.
Wenn in /var
zu wenig Platz vorhanden ist, können Sie das
FTP-Wurzelverzeichnis beispielsweise nach
/usr/ftp verlegen.Wenn Sie mit den Einstellungen zufrieden sind,
drücken Sie die Taste Enter. User Confirmation Requested
Create a welcome message file for anonymous FTP users?
[ Yes ] NoWenn Sie &gui.yes; auswählen
und mit Enter bestätigen, können
Sie die Begrüßungsmeldung des FTP-Servers
in einem Editor ändern.Begrüßungsmeldung des FTP-Servers
editierenDer Editor, in dem Sie sich befinden, heißt
ee. Folgen Sie den Anweisungen,
um die Meldung zu editieren. Sie können die
Meldung auch später in einem Editor Ihrer
Wahl editieren. Merken Sie sich dazu den Dateinamen,
der im Editor unten angezeigt wird.Wenn Sie die Taste Esc drücken,
erscheint ein Menü, in dem
a) leave editor vorgewählt
ist. Drücken Sie die Taste Enter,
um den Editor zu verlassen. Falls Sie Änderungen
vorgenommen haben, bestätigen Sie die Änderungen
nochmals mit Enter.Network-File-System einrichtenMit dem Network-File-System (NFS)
können Sie über ein Netzwerk auf Dateien zugreifen.
Ein Rechner kann NFS-Server,
NFS-Client oder beides sein.
NFS wird in
besprochen.NFS-Server einrichten User Confirmation Requested
Do you want to configure this machine as an NFS server?
Yes [ No ]Wenn Sie keinen NFS-Server
benötigen, wählen Sie &gui.no;
aus und bestätigen Sie mit Enter.Wenn Sie &gui.yes; auswählen,
erscheint der Hinweis, dass die Datei
exports angelegt werden muss. Message
Operating as an NFS server means that you must first configure an
/etc/exports file to indicate which hosts are allowed certain kinds of
access to your local filesystems.
Press [Enter] now to invoke an editor on /etc/exports
[ OK ]Drücken Sie Enter und es
wird ein Editor gestartet, in dem Sie die Datei
exports editieren können.exports editierenFolgen Sie den Anweisungen, um Dateisysteme
zu exportieren. Sie können die Datei
auch später in einem Editor Ihrer
Wahl editieren. Merken Sie sich dazu den Dateinamen,
der im Editor unten angezeigt wird.Drücken Sie die Taste Esc
und es erscheint ein Menü, in dem
a) leave editor vorgewählt
ist. Drücken Sie die Taste Enter,
um den Editor zu verlassen.NFS-Client einrichtenMit einem NFS-Client können
Sie auf NFS-Server zugreifen. User Confirmation Requested
Do you want to configure this machine as an NFS client?
Yes [ No ]Wählen Sie entweder &gui.yes;
oder &gui.no; aus und drücken
Sie Enter.Die Systemkonsole einrichtenSie können verschiedene Merkmale der
Systemkonsole anpassen. User Confirmation Requested
Would you like to customize your system console settings?
[ Yes ] NoWenn Sie die Merkmale der Systemkonsole anpassen wollen,
wählen Sie &gui.yes; aus und
drücken Sie die Taste Enter.Merkmale der SystemkonsoleOft wird ein Bildschirmschoner auf der Konsole aktiviert.
Wälen Sie mit den Pfeiltasten
Saver aus und drücken Sie
die Taste Enter.Bildschirmschoner auswählenWählen Sie den gewünschten Bildschirmschoner
mit den Pfeiltasten aus und drücken Sie
Enter. Das Konfigurationsmenü der
Systemkonsole erscheint wieder.In der Voreinstellung wird der Bildschirmschoner nach
300 Sekunden aktiviert. Um diese Zeitspanne zu
ändern, wählen Sie wieder
Saver aus. Mit den Pfeiltasten
wählen Sie dann Timeout
aus und drücken Enter. Es
erscheint ein Eingabefenster:Den Bildschirmschoner einstellenÄndern Sie die Zeitspanne und wählen Sie &gui.ok;
aus. Mit Enter kehren Sie in das
Konfigurationsmenü der Systemkonsole zurück.Die Konfiguration der Systemkonsole verlassenUm die Nacharbeiten fortzuführen, wählen Sie
Exit aus und drücken Sie
Enter.Die Zeitzone einstellenWenn Sie die Zeitzone richtig einstellen, kann Ihr
Rechner automatisch regional bedingte Zeitumstellungen
ausführen und andere von der Zeitzone abhängige
Funktionen handhaben.Das folgende Beispiel gilt für den Osten der USA.
Ihre Auswahl hängt vom geographischen Standort
Ihres Rechners ab. User Confirmation Requested
Would you like to set this machine's time zone now?
[ Yes ] NoUm die Zeitzone einzustellen, wählen Sie
&gui.yes; und drücken
Enter. User Confirmation Requested
Is this machine's CMOS clock set to UTC? If it is set to local time
or you don't know, please choose NO here!
Yes [ No ]Je nachdem ob die Systemzeit die Zeitzone UTC verwendet,
wählen Sie &gui.yes; oder
&gui.no; aus. Bestätigen Sie
die Auswahl mit der Taste Enter.Das Gebiet auswählenWählen Sie mit den Pfeiltasten das richtige
Gebiet aus und drücken Sie Enter.Das Land auswählenWählen Sie mit den Pfeiltasten das richtige
Land aus und drücken Sie Enter.Die Zeitzone auswählenWählen Sie mit den Pfeiltasten die richtige
Zeitzone aus drücken Sie Enter. Confirmation
Does the abbreviation 'EDT' look reasonable?
[ Yes ] NoWenn die angezeigte Abkürzung der Zeitzone richtig
ist, bestätigen Sie diese mit der Taste
Enter.Linux-KompatibilitätDie folgenden Anweisungen sind nur für &os; 7.X
gültig. Installieren Sie eine &os; 8.X-Version,
wird der folgende Bildschirm nicht angezeigt. User Confirmation Requested
Would you like to enable Linux binary compatibility?
[ Yes ] NoWenn Sie &gui.yes; auswählen
und Enter drücken, können Sie
Linux-Software auf &os; laufen lassen. Später wird
dazu die notwendige Software installiert.Wenn Sie über FTP installieren, müssen Sie
mit dem Internet verbunden sein. Einige FTP-Server bieten
nicht alle verfügbare Software an. Es kann sein, dass
die nötige Software für die Linux-Kompatibilität
nicht installiert werden kann, dies können Sie später
jedoch nachholen.Die Maus konfigurierenMit einer 3-Tasten-Maus können Sie Texte auf der
Konsole und in Programmen markieren und einfügen
(cut and paste). Wenn Sie
eine 2-Tasten-Maus besitzen, können Sie eine 3-Tasten-Maus
emulieren. Lesen Sie dazu nach der Installation die
Hilfeseite &man.moused.8;. Das folgende Beispiel zeigt
die Konfiguration einer nicht-USB-Maus (PS/2 oder serielle
Maus): User Confirmation Requested
Does this system have a PS/2, serial, or bus mouse?
[ Yes ] No Wählen Sie &gui.yes; für eine PS/2-, eine
serielle oder eine Bus-Maus. Haben Sie hingegen eine USB-Maus,
wählen Sie &gui.no;. Danach drücken Sie
Enter.Das Mausprotokoll festlegenMarkieren Sie mit den Pfeiltasten
Type und drücken Sie
press Enter.Das Mausprotokoll festlegenIm Beispiel wurde eine PS/2-Maus verwendet, sodass die
Vorgabe Auto passend war.
Sie können das Protokoll mit den Pfeiltasten ändern.
Stellen Sie sicher, dass &gui.ok; aktiviert ist und
verlassen Sie das Menü mit der Taste
Enter.Den Mausport einstellenWählen Sie mit den Pfeiltasten
Port und drücken Sie die Taste
Enter.Den Mausport einstellenIm Beispiel wurde eine PS/2-Maus verwendet, sodass die
Vorgabe PS/2 richtig war.
Sie können den Port mit den Pfeiltasten ändern.
Bestätigen Sie die Auswahl mit der Taste
Enter.Den Mouse-Daemon aktivierenWählen Sie nun mit den Pfeiltasten
Enable aus und drücken Sie
die Taste Enter, um den Mouse-Daemon
zu aktivieren und zu testen.Den Mouse-Daemon testenBewegen Sie die Maus hin und her und prüfen Sie,
dass sich der Mauszeiger entsprechend bewegt. Wenn alles
in Ordnung ist, wählen Sie &gui.yes;
aus und drücken Sie Enter. Wenn sich
die Maus nicht richtig verhält, wurde sie nicht korrekt
konfiguriert. Wählen Sie in diesem Fall
&gui.no; und versuchen Sie, die
Einstellungen zu korrigieren.Um mit den Nacharbeiten fortzufahren, wählen Sie
mit den Pfeiltasten Exit aus
und drücken Sie Enter.Pakete installierenPakete (packages) sind
schon übersetzte Programme und sind ein
zweckmäßiger Weg, Programme zu installieren.Beispielhaft wird im Folgenden die Installation
eines Paketes gezeigt. In diesem Schritt können
auch weitere Pakete installiert werden. Nach der
Installation können Sie mit
sysinstall zusätzliche
Pakete installieren. User Confirmation Requested
The FreeBSD package collection is a collection of hundreds of
ready-to-run applications, from text editors to games to WEB servers
and more. Would you like to browse the collection now?
[ Yes ] NoNachdem Sie [ Yes ]
ausgewählt und Enter gedrückt
haben, gelangen Sie in die Paketauswahl:Die Paketkategorie aussuchenEs stehen nur die Pakete zur Auswahl, die sich
auf dem momentanen Installationsmedium befinden.Wenn Sie All auswählen,
werden alle Pakete angezeigt. Sie können die
Anzeige auf die Pakete einer Kategorie beschränken.
Wählen Sie mit den Pfeiltasten die Kategorie
aus und drücken Sie die Taste
Enter.Ein Menü mit allen Paketen der ausgewählten
Kategorie erscheint:Pakete auswählenIm gezeigten Bildschirm ist das Paket
bash ausgewählt. Sie
können weitere Pakete auswählen, indem Sie
die Pakete mit den Pfeiltasten markieren und die Taste
Space drücken. In der unteren
linken Ecke des Bildschirms wird eine Kurzbeschreibung
des ausgewählten Pakets angezeigt.Die Taste Tab wechselt zwischen
dem zuletzt ausgesuchten Paket, &gui.ok; und
&gui.cancel;.Wenn Sie die zu installierenden Pakete ausgewählt
haben, drücken Sie einmal Tab, um
&gui.ok; zu markieren. Drücken Sie dann
Enter, um wieder in die Paketauswahl
zu gelangen.Die rechte und die linke Pfeiltaste wechseln ebenfalls
zwischen &gui.ok; und &gui.cancel;. Mit diesen Tasten
können Sie auch &gui.ok; auswählen und dann mit
Enter zur Paketauswahl
zurückkehren.Pakete installierenBenutzen Sie die Taste Tab und
die Pfeiltasten um [ Install ]
auszuwählen. Drücken Sie anschließend
die Taste Enter. Sie müssen jetzt
die Installation der Pakete bestätigen:Paketinstallation bestätigenDie Paketinstallation wird gestartet, wenn Sie
&gui.ok; auswählen und Enter
drücken. Den Verlauf der Installation können
Sie anhand der angezeigten Meldungen verfolgen; achten
Sie dabei auf Fehlermeldungen.Nach der Paketinstallation können Sie die
Nacharbeiten fortsetzen. Wenn Sie keine Pakete
ausgewählt haben und die Nacharbeiten fortsetzen
möchten, wählen Sie trotzdem
[ Install ] aus.Benutzer und Gruppen anlegenWährend der Installation sollten Sie mindestens
ein Benutzerkonto anlegen, sodass Sie das System
ohne das Konto root benutzen
können. Normalerweise ist die Root-Partition
recht klein und läuft schnell voll, wenn Sie
Anwendungen unter dem root-Konto
laufen lassen. Vor der größten Gefahr
warnt der nachstehende Hinweis: User Confirmation Requested
Would you like to add any initial user accounts to the system? Adding
at least one account for yourself at this stage is suggested since
working as the "root" user is dangerous (it is easy to do things which
adversely affect the entire system).
[ Yes ] NoDer Bildschirm auf Deutsch: Bestätigung erforderlich
Wollen Sie Benutzerkonten anlegen? Wir empfehlen, mindestens
ein Konto für sich selbst anzulegen, da es gefährlich
ist, unter "root" zu arbeiten (es ist leicht, Befehle einzugeben,
die das System nachhaltig beeinträchtigen).
[ Yes ] NoUm ein Benutzerkonto anzulegen, wählen Sie
&gui.yes; aus und drücken
Enter.Benutzerkonto auswählenMarkieren Sie User mit
den Pfeiltasten und drücken Sie die Taste
Enter.Benutzerkonto anlegenWählen Sie die Felder zum Ausfüllen mit
der Taste Tab aus. Zur Hilfe werden
die nachstehenden Beschreibungen werden im unteren
Teil des Bildschirms angezeigt:Login IDDer Name des Benutzerkontos (verpflichtend).UIDDie numerische ID dieses Kontos. Wenn Sie das
Feld leer lassen, wird eine ID automatisch
zugeteilt.GroupDie diesem Konto zugeordnete Login-Gruppe.
Wenn Sie das Feld leer lassen, wird automatisch
eine Gruppe zugeteilt.PasswordDas Passwort des Benutzerkontos.
Füllen Sie dieses Feld sehr sorgfätig
aus.Full nameDer vollständige Name des Benutzers
(Kommentarfeld).Member groupsDie Gruppen, in denen dieses Konto Mitglied
ist (das Konto erhält Zugriffsrechte auf
Dateien dieser Gruppe).Home directoryDas Heimatverzeichnis des Benutzerkontos.
Wenn Sie das Feld leer lassen, wird das Verzeichnis
automatisch festgelegt.Login shellDie Login-Shell des Kontos. Wenn Sie das
Feld leer lassen, wird /bin/sh
als Login-Shell festgesetzt.Im Beispiel wurde die Login-Shell von
/bin/sh zu der vorher installierten
/usr/local/bin/bash geändert.
Tragen Sie keine Shell ein, die nicht existiert, da sich
sonst nicht anmelden können. In der BSD-Welt wird
häufig die C-Shell benutzt, die Sie mit
/bin/tcsh angeben können.Damit ein Wechsel auf den Superuser
root möglich ist, wurde dem
Benutzerkonto die Gruppe wheel
zugeordnet.Wenn Sie zufrieden sind, drücken Sie &gui.ok;.
Es erscheint wieder das Benutzer-Menü:Benutzermenü verlassenWeitere Gruppen können, wenn Sie die Anforderungen
schon kennen, zu diesem Zeitpunkt angelegt werden.
Nach der Installation können Sie Gruppen mit
dem Werkzeug sysinstall anlegen.Wenn Sie alle Benutzer angelegt haben, wählen
Sie mit den Pfeiltasten Exit
aus und drücken Sie die Taste
Enter.Das root-Passwort festlegen Message
Now you must set the system manager's password.
This is the password you'll use to log in as "root".
[ OK ]
[ Press enter or space ]Um das root-Passwort festzulegen,
drücken Sie die Taste Enter.Sie müssen das Passwort zweimal eingeben.
Stellen Sie sicher, dass Sie das Passwort nicht
vergessen. Beachten Sie, dass bei der Eingabe
das Passwort weder ausgegeben wird noch Sterne
angezeigt werden.New password :
Retype new password :Nach der erfolgreichen Eingabe des Passworts
kann die Installation fortgesetzt werden.Die Installation beendenWenn Sie noch weitere Netzwerkkarten konfigurieren
oder weitere
Einstellungen vornehmen wollen, können
Sie das jetzt tun. Sie können die Einstellungen auch
nach der Installation mit sysinstall
vornehmen. User Confirmation Requested
Visit the general configuration menu for a chance to set any last
options?
Yes [ No ]Um in das Hauptmenü zurückzukehren, wählen
Sie mit den Pfeiltasten &gui.no; aus
und drücken Sie Enter.Die Installation beendenWählen Sie mit den Pfeiltasten
[X Exit Install] aus und drücken
Sie die Taste Enter. Sie müssen
das Beenden der Installation bestätigen: User Confirmation Requested
Are you sure you wish to exit? The system will reboot.
[ Yes ] NoWählen Sie &gui.yes;. Wenn Sie von einer CD-ROM
gestartet haben, erhalten Sie die folgende Meldung, die
Sie daran erinnert, die CD-ROM aus dem Laufwerk zu
entfernen: Message
Be sure to remove the media from the drive.
[ OK ]
[ Press enter or space ]Das CD-Laufwerk ist bis zum Neustart des Systems
verriegelt. Entfernen Sie die CD zügig, wenn der
Rechner startet.Achten Sie beim Neustart des Systems auf eventuell
auftauchende Fehlermeldungen (lesen Sie für weitere Informationen).Weitere Netzwerkdienste einrichtenTomRhodesBeigetragen von Anfänger ohne Vorwissen finden das Einrichten
von Netzwerkdiensten oft deprimierend. Netzwerke und
das Internet sind für moderne Betriebssysteme von
entscheidender Bedeutung. Es ist daher wichtig, die
Netzwerkfunktionen von &os; zu kennen. Die von &os;
angebotenen Netzwerkdienste können Sie während
der Installation kennen lernen.Netzwerkdienste sind Programme, die Eingaben aus dem
Netzwerk entgegennehmen. Es wird große Mühe
darauf verwendet, dass diese Programme keinen Schaden
verursachen. Leider können auch Programmierern
Fehler unterlaufen und es gibt Fälle, in denen Fehler
in Netzwerkdiensten von Angreifern ausgenutzt wurden.
Es ist daher wichtig, dass Sie nur Dienste aktivieren,
die Sie benötigen. Im Zweifallsfall sollten Sie
einen Dienst solange nicht aktivieren, bis Sie herausfinden,
dass Sie den Dienst benötigen. Einen Dienst können
Sie später immer noch mit sysinstall
oder in der Datei /etc/rc.conf
aktivieren.Wählen Sie den Menüpunkt
Networking und es erscheint ein Menü
wie das nachstehende:Netzwerkdienste – obere HälfteDie erste Option, Interfaces,
wurde schon in konfiguriert.
Sie können daher diesen Punkt überspringen.Der Punkt AMD aktiviert
einen Dienst, der automatisch Dateisysteme einhängt.
Normalerweise wird der Dienst zusammen mit dem
NFS-Protokoll (siehe unten) verwendet,
um automatisch entfernte Dateisysteme einzuhängen.
Dieser Menüpunkt erfordert keine weitere
Konfiguration.Der nächste Menüpunkt ist
AMD Flags. Wenn Sie den Punkt
auswählen, erscheint ein Fenster, in dem Sie
AMD-spezifische Optionen eingeben
können. Die nachstehenden Optionen sind schon
vorgegeben:-a /.amd_mnt -l syslog /host /etc/amd.map /net /etc/amd.mapDie Option legt das Verzeichnis
fest (hier /.amd_mnt),
unter dem Dateisysteme eingehangen werden. Die
Option legt die Protokolldatei
fest. Wenn syslogd verwendet
wird, werden alle Meldungen an den Daemon
syslogd gesendet. Das Verzeichnis
/host dient zum
Zugriff auf exportierte Verzeichnisse von entfernten Rechnern,
das Verzeichnis /net
dient zum Zugriff auf exportierte Verzeichnisse von entfernten
IP-Adressen. Die Datei /etc/amd.map
enthält die Einstellungen für von
AMD verwaltete Dateisysteme.FTPanonymousDie Auswahl Anon FTP erlaubt
Anonymous-FTP-Verbindungen. Wählen Sie diese Option,
wenn Sie einen Anonymous-FTP-Server einrichten wollen.
Seien Sie sich über die Sicherheitsrisiken bewusst,
wenn Sie Anonymous-FTP erlauben. Die Sicherheitsrisiken
und die Konfiguration von Anonymous-FTP werden in einem
gesonderten Fenster erklärt, das aufgeht, wenn Sie
diese Option auswählen.Der Menüpunkt Gateway
konfiguriert das System, wie vorher erläutert, als
Gateway. Wenn Sie während der Installation den Rechner
aus Versehen als Gateway konfiguriert haben, können
Sie dies hier wieder rückgängig machen.Der Menüpunkt Inetd
konfiguriert, wie schon oben besprochen, den Daemon
&man.inetd.8;.Die Auswahl Mail konfiguriert
den Mail Transfer Agent (MTA) des
Systems. Wenn Sie diesen Punkt auswählen, erscheint
das folgende Menü:Den MTA festlegenIn diesem Menü wählen Sie aus, welcher
MTA installiert und benutzt wird.
Ein MTA ist ein Mail-Server, der
E-Mails an lokale Empfänger oder an Empfänger
im Internet ausliefert.Die Auswahl Sendmail
installiert das verbreitete sendmail
(in &os; die Voreinstellung). Die Auswahl
Sendmail local verwendet
sendmail als MTA,
deaktiviert aber den Empfang von E-Mails aus dem Internet.
Postfix und
Exim sind ähnlich wie
Sendmail. Beide Programme
liefern E-Mails aus und einige Anwender verwenden lieber eines
der beiden Programme als MTA.Nachdem Sie einen MTA ausgewählt
haben (oder beschlossen haben, keinen MTA
zu benutzen), erscheint wieder das Menü Netzwerkdienste.
Der nächste Menüpunkt ist
NFS client.Die Auswahl NFS client
erlaubt es dem System, mit einem NFS-Server
zu kommunizieren. Ein NFS-Server
stellt mithilfe des NFS-Protokolls
Dateisysteme für andere Systeme auf dem Netzwerk
bereit. Wenn der Rechner alleine für sich steht,
können Sie diesen Menüpunkt auslassen.
Wahrscheinlich müssen Sie noch weitere Einstellungen
vornehmen; der beschreibt
die Einstellungen für NFS-Server
und NFS-Clients.Der Menüpunkt NFS server
richtet einen NFS-Server auf dem
Rechner ein. Durch die Auswahl dieses Punktes werden
die für Remote-Procedure-Call (RPC)
benötigten Dienste gestartet. Mit RPC
werden Routinen auf entfernten Rechnern aufgerufen.Der nächste Punkt, Ntpdate,
konfiguriert die Zeitsynchronisation. Wenn Sie diesen
Punkt auswählen, erscheint das folgende Menü:Ntpdate konfigurierenWählen Sie aus diesem Menü einen nahe
liegenden Server aus. Die Zeitsynchronisation mit
einem nahe liegenden Server ist, wegen der geringeren
Latenzzeit, genauer als die Synchronisation mit einem
weiter entfernten Server.Der nächste Menüpunkt ist
PCNFSD. Wenn Sie diesen Punkt
auswählen, wird net/pcnfsd
aus der Ports-Sammlung installiert.
Dieses nützliche Werkzeug stellt
NFS-Authentifizierungsdienste für
Systeme bereit, die diese Dienste nicht anbieten
(beispielsweise Microsofts &ms-dos;).Um die nächsten Menüpunkte zu sehen,
müssen Sie herunterblättern:Netzwerkdienste – untere HälfteDie Programme &man.rpcbind.8;, &man.rpc.statd.8; und
&man.rpc.lockd.8; werden für Remote-Procedure-Calls
(RPC) benutzt. Das Programm
rpcbind verwaltet die Kommunikation
zwischen NFS-Servern und
NFS-Clients und ist für den
Betrieb eines NFS-Servers erforderlich.
Der Daemon rpc.statd hält
zusammen mit dem Daemon rpc.statd
des entfernten Rechners den Status der Verbindung. Der
Status einer Verbindung wird normalerweise in der Datei
/var/db/statd.status festgehalten.
Der nächste Menüpunkt ist
rpc.lockd, der Dateisperren
(file locks) bereitstellt.
rpc.lockd wird normalerweise
zusammen mit dem Daemon rpc.statd
benutzt, der festhält welche Rechner Sperren anfordern
und wie oft Sperren angefordert werden. Beide Dienste
sind wunderbar zur Fehlersuche geeignet, doch werden
Sie zum Betrieb von NFS-Servern und
NFS-Clients nicht benötigt.Der nächste Punkt in der Auswahl ist
Routed, der Routing-Daemon.
Das Programm &man.routed.8; verwaltet die Routing-Tabelle,
entdeckt Multicast-Router und stellt die Routing-Tabelle
auf Anfrage jedem mit dem Netz verbundenen Rechner zur
Verfügung. Der Daemon wird hauptsächlich auf
Gateways eines lokalen Netzes eingesetzt.
Wenn Sie den Punkt auswählen müssen Sie
den Ort des Programms angeben. Die Vorgabe können
Sie mit der Taste Enter übernehmen.
Anschließend werden Sie nach den Kommandozeilenoptionen
für routed gefragt. Vorgegeben
ist die Option .Der nächste Menüpunkt ist
Rwhod. Wenn Sie diesen Punkt
auswählen, wird während des Systemstarts der
Daemon &man.rwhod.8; gestartet. Das Kommando
rwhod schickt Broadcast-Meldungen
in das Netz oder empfängt diese im Consumer-Mode.
Die Funktion der Werkzeuge wird in den Hilfeseiten
&man.ruptime.1; und &man.rwho.1; beschrieben.Der vorletzte Menüpunkt aktiviert den Daemon
&man.sshd.8;, den OpenSSH
Secure-Shell-Server. Wo möglich sollte
SSH anstelle von
telnet und FTP
eingesetzt werden. Der Secure-Shell-Server erstellt
verschlüsselte und daher sichere Verbindungen
zwischen zwei Rechnern.TCP Extensions ist der
letzte Menüpunkt. Diese Auswahl aktiviert die
TCP-Erweiterungen aus
RFC 1323 und
RFC 1644. Obwohl dies auf
vielen Rechnern die Verbindungsgeschwindigkeit erhöht,
können durch diese Option auch Verbindungsabbrüche
auftreten. Auf Servern sollte diese Option nicht aktiviert
werden, auf Einzelmaschinen kann diese Option nützlich
sein.Wenn Sie die Netzwerkdienste eingerichtet haben,
blättern Sie zum Menüpunkt
Exit hoch, um die Nacharbeiten
fortzusetzen oder verlassen Sie
sysinstall, indem Sie zweimal
X Exit und danach
[X Exit Install] wählen.&os; startenStart von &os; auf &os;/&arch.i386;Wenn alles funktioniert hat, laufen viele Meldungen
über den Bildschirm und schließlich erscheint
ein Anmeldeprompt. Um sich die Meldungen anzusehen.
drücken Sie die Taste Scroll-Lock.
Sie können dann mit den Tasten PgUp
und PgDn blättern. Wenn Sie erneut
Scroll-Lock drücken, kehren
Sie zum Anmeldeprompt zurück.Es kann sein, dass der Puffer zu klein ist, um alle
Meldungen anzuzeigen. Nachdem Sie sich angemeldet haben,
können Sie sich mit dem Kommando dmesg
alle Meldungen ansehen.Melden Sie sich bitte mit dem Benutzerkonto an
(rpratt im Beispiel),
das Sie während der Installation eingerichtet haben.
Arbeiten Sie mit root nur dann
wenn es erforderlich ist.Die nachfolgende Abbildung zeigt typische
Startmeldungen (Versionsangaben entfernt):Copyright (c) 1992-2002 The FreeBSD Project.
Copyright (c) 1979, 1980, 1983, 1986, 1988, 1989, 1991, 1992, 1993, 1994
The Regents of the University of California. All rights reserved.
Timecounter "i8254" frequency 1193182 Hz
CPU: AMD-K6(tm) 3D processor (300.68-MHz 586-class CPU)
Origin = "AuthenticAMD" Id = 0x580 Stepping = 0
Features=0x8001bf<FPU,VME,DE,PSE,TSC,MSR,MCE,CX8,MMX>
AMD Features=0x80000800<SYSCALL,3DNow!>
real memory = 268435456 (262144K bytes)
config> di sn0
config> di lnc0
config> di le0
config> di ie0
config> di fe0
config> di cs0
config> di bt0
config> di aic0
config> di aha0
config> di adv0
config> q
avail memory = 256311296 (250304K bytes)
Preloaded elf kernel "kernel" at 0xc0491000.
Preloaded userconfig_script "/boot/kernel.conf" at 0xc049109c.
md0: Malloc disk
Using $PIR table, 4 entries at 0xc00fde60
npx0: <math processor> on motherboard
npx0: INT 16 interface
pcib0: <Host to PCI bridge> on motherboard
pci0: <PCI bus> on pcib0
pcib1: <VIA 82C598MVP (Apollo MVP3) PCI-PCI (AGP) bridge> at device 1.0 on pci0
pci1: <PCI bus> on pcib1
pci1: <Matrox MGA G200 AGP graphics accelerator> at 0.0 irq 11
isab0: <VIA 82C586 PCI-ISA bridge> at device 7.0 on pci0
isa0: <ISA bus> on isab0
atapci0: <VIA 82C586 ATA33 controller> port 0xe000-0xe00f at device 7.1 on pci0
ata0: at 0x1f0 irq 14 on atapci0
ata1: at 0x170 irq 15 on atapci0
uhci0: <VIA 83C572 USB controller> port 0xe400-0xe41f irq 10 at device 7.2 on pci0
usb0: <VIA 83C572 USB controller> on uhci0
usb0: USB revision 1.0
uhub0: VIA UHCI root hub, class 9/0, rev 1.00/1.00, addr 1
uhub0: 2 ports with 2 removable, self powered
chip1: <VIA 82C586B ACPI interface> at device 7.3 on pci0
ed0: <NE2000 PCI Ethernet (RealTek 8029)> port 0xe800-0xe81f irq 9 at
device 10.0 on pci0
ed0: address 52:54:05:de:73:1b, type NE2000 (16 bit)
isa0: too many dependant configs (8)
isa0: unexpected small tag 14
fdc0: <NEC 72065B or clone> at port 0x3f0-0x3f5,0x3f7 irq 6 drq 2 on isa0
fdc0: FIFO enabled, 8 bytes threshold
fd0: <1440-KB 3.5” drive> on fdc0 drive 0
atkbdc0: <keyboard controller (i8042)> at port 0x60-0x64 on isa0
atkbd0: <AT Keyboard> flags 0x1 irq 1 on atkbdc0
kbd0 at atkbd0
psm0: <PS/2 Mouse> irq 12 on atkbdc0
psm0: model Generic PS/2 mouse, device ID 0
vga0: <Generic ISA VGA> at port 0x3c0-0x3df iomem 0xa0000-0xbffff on isa0
sc0: <System console> at flags 0x1 on isa0
sc0: VGA <16 virtual consoles, flags=0x300>
sio0 at port 0x3f8-0x3ff irq 4 flags 0x10 on isa0
sio0: type 16550A
sio1 at port 0x2f8-0x2ff irq 3 on isa0
sio1: type 16550A
ppc0: <Parallel port> at port 0x378-0x37f irq 7 on isa0
ppc0: SMC-like chipset (ECP/EPP/PS2/NIBBLE) in COMPATIBLE mode
ppc0: FIFO with 16/16/15 bytes threshold
ppbus0: IEEE1284 device found /NIBBLE
Probing for PnP devices on ppbus0:
plip0: <PLIP network interface> on ppbus0
lpt0: <Printer> on ppbus0
lpt0: Interrupt-driven port
ppi0: <Parallel I/O> on ppbus0
ad0: 8063MB <IBM-DHEA-38451> [16383/16/63] at ata0-master using UDMA33
ad2: 8063MB <IBM-DHEA-38451> [16383/16/63] at ata1-master using UDMA33
acd0: CDROM <DELTA OTC-H101/ST3 F/W by OIPD> at ata0-slave using PIO4
Mounting root from ufs:/dev/ad0s1a
swapon: adding /dev/ad0s1b as swap device
Automatic boot in progress...
/dev/ad0s1a: FILESYSTEM CLEAN; SKIPPING CHECKS
/dev/ad0s1a: clean, 48752 free (552 frags, 6025 blocks, 0.9% fragmentation)
/dev/ad0s1f: FILESYSTEM CLEAN; SKIPPING CHECKS
/dev/ad0s1f: clean, 128997 free (21 frags, 16122 blocks, 0.0% fragmentation)
/dev/ad0s1g: FILESYSTEM CLEAN; SKIPPING CHECKS
/dev/ad0s1g: clean, 3036299 free (43175 frags, 374073 blocks, 1.3% fragmentation)
/dev/ad0s1e: filesystem CLEAN; SKIPPING CHECKS
/dev/ad0s1e: clean, 128193 free (17 frags, 16022 blocks, 0.0% fragmentation)
Doing initial network setup: hostname.
ed0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
inet 192.168.0.1 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
inet6 fe80::5054::5ff::fede:731b%ed0 prefixlen 64 tentative scopeid 0x1
ether 52:54:05:de:73:1b
lo0: flags=8049<UP,LOOPBACK,RUNNING,MULTICAST> mtu 16384
inet6 fe80::1%lo0 prefixlen 64 scopeid 0x8
inet6 ::1 prefixlen 128
inet 127.0.0.1 netmask 0xff000000
Additional routing options: IP gateway=YES TCP keepalive=YES
routing daemons:.
additional daemons: syslogd.
Doing additional network setup:.
Starting final network daemons: creating ssh RSA host key
Generating public/private rsa1 key pair.
Your identification has been saved in /etc/ssh/ssh_host_key.
Your public key has been saved in /etc/ssh/ssh_host_key.pub.
The key fingerprint is:
cd:76:89:16:69:0e:d0:6e:f8:66:d0:07:26:3c:7e:2d root@k6-2.example.com
creating ssh DSA host key
Generating public/private dsa key pair.
Your identification has been saved in /etc/ssh/ssh_host_dsa_key.
Your public key has been saved in /etc/ssh/ssh_host_dsa_key.pub.
The key fingerprint is:
f9:a1:a9:47:c4:ad:f9:8d:52:b8:b8:ff:8c:ad:2d:e6 root@k6-2.example.com.
setting ELF ldconfig path: /usr/lib /usr/lib/compat /usr/X11R6/lib
/usr/local/lib
a.out ldconfig path: /usr/lib/aout /usr/lib/compat/aout /usr/X11R6/lib/aout
starting standard daemons: inetd cron sshd usbd sendmail.
Initial rc.i386 initialization:.
rc.i386 configuring syscons: blank_time screensaver moused.
Additional ABI support: linux.
Local package initialization:.
Additional TCP options:.
FreeBSD/i386 (k6-2.example.com) (ttyv0)
login: rpratt
Password:Das Erzeugen der RSA- und DSA-Schlüssel kann auf
langsamen Maschinen lange dauern. Die Schlüssel
werden nur beim ersten Neustart erzeugt, spätere
Neustarts sind schneller.Wenn der X-Server konfiguriert ist und eine
Oberfläche ausgewählt wurde, können Sie
X mit dem Kommando startx starten.&os; herunterfahrenEs ist wichtig, dass Sie das Betriebssystem richtig
herunterfahren. Wechseln Sie zunächst mit dem
Befehl su zum Superuser; Sie müssen
dazu das root-Passwort eingeben.
Der Wechsel auf den Superuser gelingt nur, wenn der
Benutzer ein Mitglied der Gruppe wheel
ist. Ansonsten melden Sie sich direkt als Benutzer
root an. Der Befehl
shutdown -h now hält das System
an.The operating system has halted.
Please press any key to reboot.Sie können den Rechner ausschalten, nachdem die
Meldung Please press any key to reboot
erschienen ist. Wenn Sie stattdessen eine Taste drücken,
startet das System erneut.Sie können das System auch mit der Tastenkombination
CtrlAltDel
neu starten. Sie sollten diese Tastenkombination
allerdings nicht gewohnheitsmäßig benutzen.FehlersucheInstallationFehlersucheDieser Abschnitt behandelt häufig auftretende
Installationsprobleme. Weiterhin enthält er Hinweise,
wie &os; parallel mit &ms-dos; oder &windows; betrieben wird.Wenn etwas schief gehtAufgrund der Beschränkungen der PC-Architektur
ist eine zuverlässige Geräteerkennung nicht
möglich. Falls die Geräteerkennung
fehlschlägt, können Sie einige Dinge
versuchen.Sehen Sie in den Hardware
Notes Ihrer &os;-Version nach, ob Ihre Hardware
unterstützt wird.Wenn Ihre Hardware unterstützt wird und sich
der Installationsprozess aufhängt oder sonstige
Probleme auftauchen, müssen Sie einen angepassten Kernel
erstellen, da Ihre Hardware in diesem Fall nicht vom
GENERIC-Kernel unterstützt wird.
Der Kernel auf den Startdisketten
verwendet die Werkseinstellungen für IRQs,
IO-Adressen und DMA-Kanäle. Geänderte
Einstellungen müssen Sie daher in der
Kernelkonfigurationsdatei angeben, damit &os; diese
Geräte korrekt erkennt.Es ist auch möglich, dass die Suche nach einem
nicht vorhandenen Gerät dazu führt, dass die
Erkennung eines vorhandenen Geräts fehlschlägt.
In diesem Fall sollten Sie nicht vorhandene Geräte,
deren Einstellungen sich mit vorhandenen Geräten
überschneiden, deaktivieren.Einige Installationsprobleme können Sie vermeiden
oder umgehen, indem Sie die Firmware der Hardware,
insbesondere die Firmware der Systemplatine, aktualisieren.
Die Firmware der Systemplatine ist das
BIOS. Die meisten Hardware-Hersteller
bieten aktuelle Firmware und Anleitungen zur
Aktualisierung der Firmware auf dem Internet an.Viele Hersteller raten davon ab, ohne guten
Grund das BIOS zu aktualisieren.
Die Aktualisierung kann fehlschlagen
und den BIOS-Chip dauerhaft
beschädigen.&ms-dos;- und &windows;-Dateisysteme benutzenMit Double Space™
komprimierte Dateisysteme werden zurzeit von &os; nicht
unterstützt. Damit &os; auf die Daten zugreifen kann,
müssen Sie das Dateisystem daher dekomprimieren.
Rufen Sie dazu den Compression Agent
aus dem Menü Start >
Programs >
System Tools auf.&os; unterstützt &ms-dos;-Dateisysteme
(manchmal auch als FAT-Dateisysteme bezeichnet). Der
Befehl &man.mount.msdosfs.8; bindet diese Dateisysteme in den
&os;-Verzeichnisbaum ein und erlaubt dadurch den Zugriff auf
die darin enthaltenen Daten. &man.mount.msdosfs.8; wird
normalerweise nicht direkt, sondern über einen Eintrag
in der Datei /etc/fstab oder durch den
Aufruf des Befehls &man.mount.8; (in Kombination mit den
korrekten Parametern).Ein typischer Eintrag in /etc/fstab
sieht so aus:/dev/ad0sN /dos msdosfs rw 0 0Das Verzeichnis /dos muss bereits
vorhanden sein, damit dieser Eintrag funktioniert. Weitere
Informationen zu den Einstellungen in der Datei
/etc/fstab finden sich in der Manualpage
&man.fstab.5;.Ein typischer Aufruf von &man.mount.8; zum Einhängen
eines &ms-dos;-Dateisystems sieht so aus:&prompt.root; mount -t msdosfs /dev/ad0s1 /mntDas &ms-dos;-Dateisystem befindet sich hier auf
der ersten Partition der primären Platte. Dies kann
bei Ihnen anders sein. Die Anordnung der Partitionen
entnehmen Sie den Ausgaben von dmesg
und mount.&os; numeriert Platten (genauer &ms-dos;-Partitionen)
anders als andere Betriebssysteme. Die Nummern von
erweiterten Partitionen sind in der Regel höher als
die Nummern von primären Partitionen. Das Werkzeug
&man.fdisk.8; kann Ihnen dabei helfen, festzustellen,
welche Partitionen zu &os; und welche zu einem anderen
Betriebssystem gehören.Analog werden NTFS-Partitionen mit dem
Kommando &man.mount.ntfs.8; eingehangen.Fragen und Antworten zu häufig auftretenden
ProblemenMein System hängt sich beim Testen der Hardware
auf, oder es verhält sich seltsam während der
Installation oder das Diskettenlaufwerk wird nicht
getestet.&os; 5.0 und neuer machen ausgiebig Gebrauch
von den ACPI-Systemdiensten zur Systemkonfiguration
der i386-, amd64- und ia64-Plattformen, falls diese
während des Bootvorgangs gefunden werden.
Leider enthalten sowohl der ACPI-Treiber
als auch manche Motherboard- und BIOS-Implementierungen
für ACPI noch einige Fehler. Kommt es auf Ihrem
System zu Problemen, können Sie ACPI daher
deaktivieren, indem während des Bootvorganges
den Hinthint.acpi.0.disabled aktivieren:set hint.acpi.0.disabled="1"Da diese Einstellung bei jedem Neustart verloren geht,
aktivieren Sie sie dauerhaft, indem Sie die Zeile
hint.acpi.0.disabled="1" in die Datei
/boot/loader.conf. Weitere Informationen
über den Bootloader finden Sie in des &os;-Handbuchs.Direkt nach der Installation beginnt das System zwar
zu booten, der Kernel wird geladen und meine Hardware
getestet. Dann bricht der Bootvorgang aber mit der
folgenden (oder einer ähnlichen) Fehlermeldung
ab:changing root device to ad1s1a panic: cannot mount rootWas läuft hier falsch? Was kann/muss ich tun?Was soll ich mit diesem
bios_drive:interface(unit,partition)kernel_name
anfangen, das mir die Hilfefunktion ausgibt?Dabei handelt es sich um ein lange bekanntes Problem,
das nur dann auftritt, wenn es sich bei der Bootplatte nicht
um die erste Platte im System handelt. Das BIOS numeriert
die Festplatten anders als &os;, daher ist das System
manchmal nicht in der Lage, diese Numerierungen selbst
automatisch in Einklang zu bringen.Sollte Ihre Bootplatte nicht die erste Platte im System
sein, können Sie &os; dabei helfen, diese Platte zu
finden. Es gibt zwei Situationen, in denen Sie &os;
mitteilen müssen, wo sich das root-Dateisystem befindet.
Dazu müssen Sie die Nummer der Platte im BIOS, den
Plattentyp sowie die Nummer der Platte unter &os;
angeben.Im ersten Fall verfügen Sie über zwei
IDE-Platten, die beide als Master an ihrem jeweiligen
IDE-Controller konfiguriert sind. &os; soll dabei
von der zweiten Platte booten. Ihr BIOS erkennt die
beiden Platten als Platte 1 und
Platte 2, während &os; die
Platten als ad0 und
ad2 erkennt.Für das BIOS befindet sich &os; auf der Platte
Nummer 1, der Typ ist ad, und &os;
erkennt die Platte als Platte Nummer 2. Daher geben Sie
Folgendes ein:1:ad(2,a)kernelBeachten Sie, dass dieser Eintrag nicht notwendig ist,
wenn die zweite Platte als Slave am primären
IDE-Controller konfiguriert ist (sondern sogar falsch
wäre).Die zweite Situation entsteht, wenn Sie von einer
SCSI-Platte booten und zusätzlich eine oder mehrere
IDE-Platten installiert haben. In diesem Fall ist die
Plattennummer unter &os; kleiner als die Plattennummer im
BIOS. Verfügen Sie über zwei IDE-Platten und
eine SCSI-Platte, hat die SCSI-Platte im BIOS die Nummer
2, den Typ da, und wird von &os; als
Platte Nummer 0 erkannt. In diesem Fall geben Sie daher
Folgendes ein:2:da(0,a)kernelDurch diese Zeile teilen Sie &os; mit, dass Sie von
der BIOS-Platte Nummer 2 booten wollen (bei der es sich um
die erste SCSI-Platte Ihres Systems handelt). Verfügen
Sie nur über eine IDE-Platte, geben Sie hingegen
1: ein.Nachdem Sie die korrekten Werte ermittelt haben,
können Sie die entsprechende Zeile in exakt der gleichen
Form in die Datei /boot.config
aufnehmen. In der Voreinstellung verwendet &os; den
Inhalt dieser Datei als Standardantwort am
boot:-Prompt.Nach der Installation beginnt das System zu booten,
der Bootmanager zeigt im Bootmenü aber immer nur
F? an und das System startet
nicht.Sie haben bei der &os;-Installation eine falsche
Plattengeometrie angegeben. Starten Sie den
Partitionseditor neu und geben Sie die korrekte
Plattengeometrie an. Danach installieren Sie &os;
erneut (diesmal mit der korrekten Plattengeometrie).Ist es Ihnen nicht möglich, die korrekte
Plattengeometrie herauszufinden, hilft Ihnen vielleicht
der folgende Tipp weiter: Legen Sie eine kleine
&ms-dos;-Partition am Beginn Ihrer Bootplatte an und installieren
Sie anschließend &os; auf diese Platte. Das
&os;-Installationsprogramm wird die &ms-dos;-Partition erkennen
und ist dadurch normalerweise in der Lage, die korrekte
Plattenkonfiguration automatisch zu erkennen.Die Vorgangsweise im folgenden Tipp wird zwar nicht
länger empfohlen, soll aber trotzdem dokumentiert
werden:
Wenn Sie ein reines &os;-System aufsetzen wollen (als
Server oder als Workstation) und daher nie auf
Kompatibilitält zu &ms-dos;, Linux oder anderen
Betriebssystemen angewiesen sein werden, haben Sie auch
die Möglichkeit, die komplette Platte (durch die
Wahl von A im Partitionseditor)
für &os; zu
verwenden. Danach wird &os; die komplette Platte vom
ersten bis zum letzten Sektor verwenden und die
tatsächliche Plattengeometrie ignorieren. Danach
ist es allerdings nicht mehr möglich, ein anderes
Betriebssystem auf die gleiche Platte zu installieren
(ohne auch &os; neu zu installieren).
&os; erkennt meine &man.ed.4;-Netzwerkkarte. Trotzdem
erhalte ich weiterhein Timeout-Meldungen für dieses
Gerät.Ihre Karte verwendet wahrscheinlich einen anderen IRQ
als den, der in der Datei
/boot/device.hints angegeben wurde.
Der &man.ed.4;-Treiber verwendet in der Voreinstellung
keine Soft-Konfiguration (also Werte, die
durch EZSETUP unter
&ms-dos; eingeben wurden). Sie können dies allerdings
erzwingen, indem Sie die Option -1
in den Hints für dieses Gerät
angeben.Entweder verändern Sie die Jumper-Konfiguration
der Karte (und, falls notwendig, die Kerneleinstellungen).
Oder Sie geben den IRQ als -1 an, indem
Sie hint.ed.0.irq="-1" eingeben. Dadurch
wird der Kernel angewiesen, die
Soft-Konfiguration zu verwenden.Prüfen Sie auch, ob Ihre Karte nicht etwa IRQ 9
verwendet, da dieser mit IRQ 2 geteilt wird. Diese
Einstellung verursacht häufig Probleme (insbesondere
dann, wenn IRQ 2 durch eine VGA-Grafikkarte belegt ist!).
Wenn irgend möglich, sollten Sie daher IRQ 2 oder 9
nicht verwenden.Wenn ich sysinstall aus
einen X-Terminal starte, ist die gelbe Schritt auf dem
grauen Hintergrund nur schwer zu erkennen. Gibt es
eine Möglichkeit, den KontrastFarbenKontrast für dieses Programm zu erhöhen?Haben Sie X11 bereits installiert und die von
sysinstall verwendeten Farben
bereiten Ihnen beim Lesen von Text Probleme (wenn Sie
ein X-Terminal verwenden), sollten Sie die Zeile
XTerm*color7: #c0c0c0 in die Datei
~/.Xdefaults aufnehmen. Dadurch
wird der Hintergrund in einem dunkleren Grauton
dargestellt.Anspruchsvollere InstallationenValentinoVaschettoBeigetragen von MarcFonvieilleAktualisiert von Dieser Abschnitt beschreibt die Installation von &os;
in besonderen Situationen.&os; auf einem System ohne Monitor oder Tastatur
installierenInstallationheadless (serielle Konsole)serielle KonsoleDiese Methode wird als headless install
(kopflose Installation) bezeichnet, da die Maschine, auf
die &os; installiert werden soll, entweder keinen Monitor
angeschlossen hat oder über keine VGA-Karte verfügt.
Wie kann &os; dennoch installiert werden? Eben
mithilfe einer seriellen Konsole. Im Wesentlichen ist
eine serielle Konsole eine andere Maschine, die Ein- und
Ausgaben für eine andere Maschine bereitstellt.
Um über eine serielle Konsole zu installieren, erstellen
Sie zunächst (wie in beschrieben) einen bootbaren
USB-Stick oder laden Sie das passende CD-ISO-Abbild
herunter.Um von diesen Medien in eine serielle Konsole booten zu
können, müssen Sie die folgenden Schritte
durchführen (bei Verwendung einer Boot-CD kann der
erste Schritt entfallen):Den USB-Stick für eine serielle Konsole
anpassenmountWenn Sie ein System mit den frisch erstellten
USB-Stick starten, läuft der normale
&os;-Installationsprozess an. Diese Installation
soll aber über die serielle Konsole gesteuert
werden. Daher müssen Sie den USB-Stick mit
dem Befehl &man.mount.8; in den Verzeichnisbaum
einhängen:&prompt.root; mount /dev/da0a /mntPassen Sie den Mountpunkt und die Gerätedatei
falls nötig an Ihre Gegebenheiten an.Nachdem Sie den USB-Stick eingehängt haben,
müssen Sie ihn rekonfigurieren, damit er in eine
serielle Konsole startet. Dazu nehmen Sie in die
Datei loader.conf des USB-Sticks eine
Zeile auf, die die serielle Konsole als Systemkonsole
festlegt:&prompt.root; echo 'console="comconsole"' >> /mnt/boot/loader.confDamit ist Ihr USB-Stick für die Installation
vorbereitet. Sie können ihn daher wieder aus dem
Dateisystem aushängen:&prompt.root; umount /mntEntfernen Sie nun den USB-Stick und machen Sie direkt
mit Schritt 3 weiter.Die Installations-CD für eine serielle Konsole
anpassenmountWenn Sie von dem soeben heruntergeladenen CD-ISO-Abbild
(siehe ) starten,
gelangen Sie in den normalen Installationsmodus von &os;.
Da wir aber in eine serielle Konsole booten wollen, muss das
CD-Image extrahiert, modifiziert und neu erzeugt werden,
bevor Sie es auf eine CD-R brennen.Entpacken Sie alle Dateien des CD-ISO-Abbilds
(beispielsweise
&os;-&rel.current;-RELEASE-i386-disc1.iso)
auf dem System, auf das Sie das Abbild heruntergeladen
haben unter Verwendung von &man.tar.1;:&prompt.root; mkdir /path/to/headless-iso
&prompt.root; tar -C /path/to/headless-iso -pxvf &os;-&rel.current;-RELEASE-i386-disc1.isoNun müssen Sie das entpackte ISO-Abbild
rekonfigurieren, damit es künftig in eine
serielle Konsole startet. Dazu nehmen Sie in die
Datei loader.conf des entpackten
ISO-Abbild eine Zeile auf, die die serielle Konsole als
Systemkonsole festlegt:&prompt.root; echo 'console="comconsole"' >> /path/to/headless-iso/boot/loader.confDamit ist der Dateibaum des entpackten ISO-Abbilds
für die Installation vorbereitet und Sie können
über den Befehl &man.mkisofs.8; (das Sie über
den Port sysutils/cdrtools installieren
können) ein neues CD-ISO-Abbild erzeugen:&prompt.root; mkisofs -v -b boot/cdboot -no-emul-boot -r -J -V "Headless_install" \
-o Headless-&os;-&rel.current;-RELEASE-i386-disc1.iso /path/to/headless-isoDieses rekonfigurierte ISO-Abbild brennen Sie nun mit
dem Brennprogramm Ihrer Wahl auf eine CD-R.Das Nullmodemkabel anschließenNullmodemkabelSie müssen beide Maschinen mit einem
Nullmodemkabel
verbinden. Schließen Sie
das Nullmodemkabel an die seriellen Schnittstellen
beider Maschinen an. Sie können
kein direktes serielles Kabel verwenden,
Nullmodemkabel besitzen gekreuzte Leitungen.Die Installation startenSie können die Installation jetzt starten.
Stöpseln Sie den vorbereiteten USB-Stick ein
und starten Sie Ihren Computer. Alternativ starten
Sie Ihren Computer und legen die vorbereitete
Installations-CD ein.Die Verbindung mit der zur installierenden
Maschine herstellencuMit dem Kommando &man.cu.1; verbinden Sie sich
mit der zu installierenden Maschine:&prompt.root; cu -l /dev/cuau0Unter &os; 7.X verwenden Sie hingegen den
folgenden Befehl:&prompt.root; cu -l /dev/cuad0Fertig! Über die cu-Sitzung
können Sie nun die zu installierende Maschine steuern.
Der Kernel wird automatisch geladen und Sie können
anschließend den Terminaltyp festlegen.
Wählen Sie die FreeBSD color console
aus und fahren wie gewohnt mit der Installation fort.Eigene Installationsmedien herstellenIm Folgenden ist mit Installations-CD
eine CD-ROM oder DVD gemeint, die Sie gekauft oder selbst
hergestellt haben.Oft müssen Sie eigene Installationsmedien erzeugen.
Dies können physische Medien wie Bänder sein oder
Installationsquellen sein, aus denen
sysinstall Dateien herunterlädt,
beispielsweise ein lokaler FTP-Server oder eine
&ms-dos;-Partition.Beispiele:Im lokalen Netzwerk befinden sich viele Maschinen,
Sie besitzen allerdings nur eine Installations-CD.
Den Inhalt der Installations-CD wollen Sie auf
einem lokalem FTP-Server bereitstellen. Zur Installation
wird der lokale FTP-Server anstelle eines Internet-Servers
benutzt.Sie haben eine Installations-CD, allerdings erkennt
&os; im Gegensatz zu &ms-dos;/&windows; das CD- oder
DVD-Laufwerk nicht. Sie können die
Installationsdateien auf eine &ms-dos;-Partition desselben
Rechners kopieren und &os; von der &ms-dos;-Partition
installieren.Der Rechner, auf dem Sie &os; installieren wollen,
besitzt kein CD- oder DVD-Laufwerk. Ein anderer Rechner,
zu dem eine serielle oder parallele Verbindung besteht,
besitzt allerdings ein CD- oder DVD-Laufwerk.Sie wollen ein Band erzeugen, mit dem Sie &os;
installieren können.Eine Installations-CD-ROM erzeugenMit jeder Release stellt das &os;-Project für
jede unterstützte Architektur mindestens zwei
CD-Abbilder (ISO-Images) zur Verfügung.
Wenn Sie einen CD-Brenner besitzen, können Sie
diese Abbilder brennen und damit &os; installieren.
Wenn Sie einen CD-Brenner besitzen und über eine
gute Internet-Verbindung verfügen, ist das die
preiswerteste Art, &os; zu installieren.Das richtige Abbild herunterladenDie ISO-Abbilder für jedes Releases
können Sie von
ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ISO-IMAGES-arch/version
oder einem nahe gelegenen Spiegel herunterladen.
Ersetzen Sie arch und
version durch passende
Werte.Das Verzeichnis enthält die folgenden
Abbilder:
&os; 8.X
ISO-AbbilderDateinameInhalt&os;-version-RELEASE-arch-bootonly.isoEnthält alles, was Sie benötigen, um
um den FreeBSD-Kernel zu laden und das
Installationsprogramm zu starten. Die zu
installierenden Dateien müssen allerdings
über FTP oder eine andere geeignete Quelle
bezogen werden, da sie in diesem Abbild nicht
enthalten sind.&os;-version-RELEASE-arch-dvd1.iso.gzDieses DVD-Abbild enthält alle zur
Installation von &os; nötigen Dateien, eine
Auswahl an Paketen Dritter sowie die Dokumentation.
Zusätzlich ermöglicht es Ihnen dieses
Abbild, einen livefs-basierten
Rettungsmodus zu starten.&os;-version-RELEASE-arch-memstick.imgDieses Abbild kann auf einen USB-Stick
geschrieben werden. Dieser kann danach als
Installationsmedium verwendet werden (wenn Ihr
System dies unterstützt). Zusätzlich
ermöglicht es Ihnen dieses Abbild, einen
livefs-basierten Rettungsmodus zu
starten. Die &os;-Dokumentation ist ebenfalls
enthalten, aber keine Pakete Dritter. Dieses
Abbild ist erst ab &os; 8.0
verfügbar.&os;-version-RELEASE-arch-disc1.isoDieses CD-Abbild enthält alle für die
Installation von &os; nötigen Dateien sowie
die Dokumentation. Es sind allerdings keine Pakete
Dritter enthalten.&os;-version-RELEASE-arch-disc2.isoSo viele Pakete Dritter, wie auf dem
Installationsmedium Platz hatten. Dieses Abbild ist
für &os; 8.X
nicht mehr verfügbar.&os;-version-RELEASE-arch-disc3.isoEin weiteres Abbild mit so vielen Paketen
Dritter, wie auf dem Installationsmedium Platz
hatten. Dieses Abbild ist für
&os; 8.X
nicht mehr verfügbar.version-RELEASE-arch-docs.isoDie &os;-Dokumentation.&os;-version-RELEASE-arch-livefs.isoDieses Abbild enthät einen
livefs-basierten Rettungsmodus. Eine
Installation von &os; ist mit diesem Abbild allerdings
nicht möglich.
Die Abbilder für
&os; 7.X-Releases vor
&os; 7.3 sowie für &os; 8.0
wurden noch unterschiedlich benannt. Bei Ihnen fehlt die
Bezeichnung &os;- am Anfang des
Abbildnamens.Sie benötigen nur eines der beiden Abbilder
bootonly oder
disc1. Laden Sie bitte nicht
beide Abbilder herunter, das disc1-Abbild
enthält alles, was das bootonly-Abbild
enthält.Benutzen Sie das bootonly-Abbild,
wenn Sie eine preiswerte Internet-Anbindung besitzen.
Mit diesem Abbild können Sie &os; installieren.
Software Dritter können Sie anschließend
mithilfe des Ports-Systems ()
herunterladen.Benutzen Sie das dvd1-Abbild,
wenn Sie &os; installieren wollen und das
Installationsmedium eine angemessene Auswahl an Software
Dritter enthalten soll.Die zusätzlichen Abbilder sind nützlich,
aber nicht notwendig, insbesondere wenn Sie eine
schnelle Internet-Verbindung besitzen.Die CDs brennenSie müssen die Abbilder auf eine CD
brennen. Das Brennen von CDs unter &os;
- wird in erläutert
- (sehen Sie sich insbesondere
- und an).
+ wird in beschrieben.
Wenn Sie die CDs unter einem anderen Betriebssystem
erstellen, benutzen Sie die entsprechenden Werkzeuge
des Betriebssystems. Die Abbilder sind
Standard-ISO-Abbilder und können von vielen
Brennprogrammen verarbeitet werden.Wenn Sie eine angepasste Version von FreeBSD
erstellen wollen, sollten Sie den Release Engineering
Article lesen.Einen lokalen FTP-Server einrichtenInstallationNetzwerkinstallationFTPDie Dateien auf der Installations-CD sind genauso
angeordnet wie auf den &os;-FTP-Servern. Daher ist es
einfach, einen lokalen FTP-Server für die
&os;-Installation über ein Netzwerk einzurichten.Hängen Sie auf dem FTP-Server die CD-ROM in
das Verzeichnis /cdrom
ein:&prompt.root; mount /cdromLegen Sie ein Konto für Anonymous-FTP an.
Dazu editieren Sie die Datei
/etc/passwd mit dem Kommando
&man.vipw.8; und fügen die nachstehende Zeile
hinzu:ftp:*:99:99::0:0:FTP:/cdrom:/nonexistentStellen Sie sicher, dass der FTP-Dienst in der Datei
/etc/inetd.conf aktiviert ist.Jeder, der Ihren Rechner über das Netzwerk
erreicht, kann nun &os; über FTP installieren.
In sysinstall wird dazu
FTP als Installationsmedium wählt. Der
FTP-Server wird durch die Auswahl
Other (andere als die vorgegebenen
Server) und anschließende Eingabe von
ftp://Ihr Rechner
festgelegt.Wenn die Version der für die FTP-Installation
Ihrer Clients verwendeten Bootmedien (normalerweise Disketten)
nicht exakt der von Ihnen auf Ihrem lokalen FTP-Server
angebotenen Version entspricht, ist
sysinstall nicht in der
Lage, die Installation abzuschließen. Sind die
Versionsnummern unterschiedlich, können Sie durch
das Aufrufen des Punktes Optionssysinstall dazu zwingen, die
Installation dennoch abzuschließen. Dazu setzen
Sie den Namen der Distribution auf
any.Diese Vorgehensweise ist in Ihrem lokalen Netzwerk,
das durch eine Firewall geschützt ist, völlig
in Ordnung. Wenn Sie FTP für Rechner auf dem
Internet (und nicht für lokale Rechner) anbieten,
zieht Ihr Server die Aufmerksamkeit von Crackern und
andere Unannehmlichkeiten auf sich. Achten Sie in
diesem Fall darauf, dass Sie gute Sicherheitsverfahren
anwenden.Installationsdisketten erstellenInstallationDiskettenWenn Sie, was wir nicht empfehlen,
von Disketten installieren müssen, weil Disketten das
einzig unterstützte Installationsmedium sind oder
Sie es sich einfach schwer machen wollen, müssen
Sie zunächst einige Disketten vorbereiten.Sie müssen mindestens den Inhalt des Verzeichnisses
base auf
1.44 MB Disketten kopieren.
Wenn Sie die Disketten unter &ms-dos; erstellen,
müssen
Sie die Disketten mit dem &ms-dos;-Kommando
FORMAT formatieren. Unter &windows;
können Sie Disketten mithilfe des Explorers
formatieren (klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
das A:-Laufwerk und wählen
Sie Format aus).Vertrauen Sie vorformatierten Disketten nicht; formatieren
Sie die Disketten zur Sicherheit immer selbst. In der
Vergangenheit waren vorformatierte Disketten der Verursacher
vieler Probleme.Falls Sie die Disketten auf einer &os;-Maschine
erstellen, sollten Sie immer noch formatieren. Allerdings
brauchen Sie kein &ms-dos;-Dateisystem auf den Disketten
anzulegen. Mit den Kommandos bsdlabel
und newfs können Sie das Dateisystem
UFS verwenden, wie im nachstehenden Beispiel für
3.5" 1.44 MB Disketten gezeigt:&prompt.root; fdformat -f 1440 fd0.1440
&prompt.root; bsdlabel -w fd0.1440 floppy3
&prompt.root; newfs -t 2 -u 18 -l 1 -i 65536 /dev/fd0Anschließend können Sie die Disketten
wie ein normales Dateisystem einhängen und
beschreiben.Nachdem Sie die Disketten formatiert haben, kopieren
Sie die Dateien der Distribution auf die Disketten. Die
Dateien der Distribution sind in Stücke geteilt, sodass
fünf Dateien auf eine 1.44 MB Diskette passen.
Kopieren Sie die gewünschten Distribution auf
Disketten, wobei Sie so viele Dateien wie möglich
auf eine Diskette kopieren. Jede Distribution wird auf
der Diskette in einem eigenen Verzeichnis abgelegt,
beispielsweise a:\base\base.aa,
a:\base\base.ab und so weiter.Die Datei base.inf muss
unbedingt auf die erste Diskette des
base-Diskettensatzes kopiert werden,
damit das Installationsprogramm feststellen kann, wie viele
Disketten geladen werden müssen, um die Distribution
wieder zusammenzusetzen.Im Installationsprozess wählen Sie als
Installationsmedium Floppy
aus. Folgen Sie dann den gegebenen Anweisungen.Von einer &ms-dos;-Partition installierenInstallationvon einer &ms-dos;-PartitionUm eine Installation von einer &ms-dos;-Partition
vorzubereiten, kopieren Sie Dateien der Distributionen
in das Verzeichnis freebsd
direkt unterhalb des Wurzelverzeichnisses (zum Beispiel
c:\freebsd).
In diesem Verzeichnis muss sich dieselbe Verzeichnisstruktur
wie auf dem Installationsmedium befinden. Wenn Sie
die Dateien von einer Installations-CD kopieren, empfehlen
wir den &ms-dos;-Befehl xcopy. Das
nachstehende Beispiel bereitet eine minimale Installation
von &os; vor:C:\>md c:\freebsdC:\>xcopy e:\bin c:\freebsd\bin\ /sC:\>xcopy e:\manpages c:\freebsd\manpages\ /sIm Beispiel wurde angenommen, dass auf Laufwerk
C: ausreichend Platz vorhanden
ist und die CD-ROM Laufwerk E:
ist.Wenn Sie kein CD-Laufwerk besitzen, können Sie
die Distributionen von
ftp.FreeBSD.org
herunterladen. Jede Distribution liegt in einem eigenen
Verzeichnis. Beispielsweise liegt die Base-Distribution
im Verzeichnis
&rel.current;/base/.Kopieren Sie jede Distribution, die Sie von einer
&ms-dos;-Partition installieren wollen (und für
die Platz ist) in das Verzeichnis
c:\freebsd.
Für eine minimale Installation benötigen
Sie nur die Base-Distribution.Ein Installationsband erstellenInstallationvon einem QIC/SCSI-BandFalls Sie nicht über FTP oder von einer CD-ROM
installieren können, ist die Installation von Band
wahrscheinlich die einfachste Methode. Das
Installationsprogramm erwartet, dass sich die Distributionen
im tar-Format auf dem Band befinden.
Von den Distributions-Dateien erstellen Sie das
Installationsband einfach mit dem Kommando
tar:&prompt.root; cd /freebsd/distdir
&prompt.root; tar cvf /dev/rwt0 dist1 ... dist2Stellen Sie während der Installation sicher, dass
Sie über genügend freien Platz in einem
temporären Verzeichnis (das Sie festlegen können)
verfügen. Das temporäre Verzeichnis muss
den gesamten Inhalt des Bands
aufnehmen können. Da auf Bänder nicht wahlfrei
zugegriffen werden kann, benötigt diese
Installationsmethode temporär sehr viel Platz.Das Band muss sich vor dem Neustart mit der
Startdiskette im Laufwerk befinden. Ansonsten
wird das Band während der Geräteerkennung
vielleicht nicht erkannt.Eine Netzwerkinstallation vorbereitenInstallationNetzwerkinstallationseriell (PPP)InstallationNetzwerkinstallationparallel (PLIP)InstallationNetzwerkinstallationEthernetSie können drei Verbindungsarten für eine
Netzwerkinstallation benutzen: Eine Ethernet-Verbindung,
eine serielle Verbindung (PPP), oder eine parallele Verbindung
(PLIP, Laplink-Kabel).Die schnellste Netzwerkinstallation ist natürlich
mit einer Netzwerkkarte möglich. &os; unterstützt
die meisten der üblichen Netzwerkkarten. Eine Liste
der unterstützten Netzwerkkarten ist in den
Hardware-Notes jedes Releases enthalten. Wenn Sie eine
unterstützte PCMCIA-Netzwerkkarte benutzen, stellen
Sie sicher, dass die Karte eingesteckt ist,
bevor der Laptop eingeschaltet wird.
Leider unterstützt &os; das Einstecken von PCMCIA-Karten
während der Installation noch nicht.Für eine Netzwerkinstallation müssen Sie
Ihre IP-Adresse, die Netzwerkmaske und den Namen Ihres
Rechner kennen. Wenn Sie über eine PPP-Verbindung
installieren und keine feste IP-Adresse besitzen, braucht
Sie der vorgehende Satz nicht zu beunruhigen. Sie
können eine IP-Adresse dynamisch von Ihrem ISP
beziehen. Fragen Sie Ihren Systemadministrator nach
den richtigen Netzwerkeinstellungen.
Wenn Sie andere Rechner über Namen anstatt über
IP-Adressen erreichen wollen, brauchen Sie zudem einen
Nameserver und möglicherweise die Adresse eines
Gateways (mit PPP ist das die Adresse des ISPs), über
den Sie den Nameserver erreichen. Wenn Sie von einem
FTP-Server über einen HTTP-Proxy installieren wollen,
benötigen Sie außerdem noch die Adresse des
Proxy-Servers. Wenn Sie nicht alle oder zumindest
die meisten der benötigten Daten kennen, sollten
Sie wirklich vor der Installation
mit Ihrem Systemadministrator oder ISP reden!Wenn Sie ein Modem benutzen, ist PPP ziemlich sicher
die einzige Wahl. Stellen Sie sicher, dass Sie die
Daten Ihres Service Providers bereitliegen haben,
da Sie während der Installation die Daten früh
benötigen.Wenn Sie PAP oder CHAP benutzen, um sich mit Ihrem ISP
zu verbinden (wenn Sie unter &windows; kein Skript
benötigen, um die Verbindung herzustellen), brauchen
Sie an der ppp-Eingabeaufforderung
nur das Kommando dial abzusetzen.
Ansonsten müssen Sie sich mit Modem-spezifischen
AT-Kommandos bei Ihrem ISP einwählen (PPP stellt
nur einen einfachen Terminal-Emulator zur Verfügung).
Weiteres über PPP erfahren Sie im Abschnitt
User-PPP des Handbuchs
und im PPP-Abschnitt
der FAQ. Bei Problemen können Sie mit dem Kommando
set log local Meldungen auf den Bildschirm
umleiten.Wenn eine feste Verbindung zu einer anderen &os;-Maschine
besteht, sollten Sie ein
paralleles Laplink-Kabel in Betracht ziehen. Über
eine parallele Verbindung sind höhrere Geschwindigkeiten
als über eine serielle Verbindung (typischerweise
bis zu 50 kByte/s) möglich. Daher ist die
Installation über eine parallele Verbindung schneller
als eine Installation über eine serielle Verbindung.Eine NFS-Installation vorbereitenInstallationNetzwerkinstallationNFSEine NFS-Installation ist unkompliziert. Kopieren
Sie einfach die Distributionen auf einen NFS-Server
und wählen Sie NFS als Installationsmedium aus.Wenn der NFS-Server nur Verbindungen über
privilegierte Ports (Ports kleiner 1024) annimmt,
setzen Sie vor der Installation die Option
NFS Secure im Menü
Options.Wenn Sie eine schlechte Netzwerkkarte besitzen,
die sehr langsam ist, wählen Sie die Option
NFS Slow.Damit die NFS-Installation funktioniert, muss der
NFS-Server auch Unterverzeichnisse von exportierten
Verzeichnissen zum Einhängen freigeben. Wenn
beispielsweise die Distribution von &os; &rel.current;
unter ziggy:/usr/archive/stuff/FreeBSD
liegt, muss der Rechner ziggy erlauben,
das Verzeichnis
/usr/archive/stuff/FreeBSD
einzuhängen. Es reicht nicht, dass
ziggy erlaubt das Verzeichnis
/usr oder
/usr/archive/stuff
einzuhängen.Unter &os; werden diese Freigaben in der Datei
/etc/exports mit der Option
eingestellt. Die nötigen
Einstellungen können auf einem anderen NFS-Server
unterschiedlich sein. Wenn Sie vom NFS-Server die
Fehlermeldung permission denied
erhalten, dann haben Sie wahrscheinlich die Freigaben
nicht richtig konfiguriert.
Index: head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/multimedia/chapter.xml
===================================================================
--- head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/multimedia/chapter.xml (revision 48660)
+++ head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/multimedia/chapter.xml (revision 48661)
@@ -1,1829 +1,1828 @@
MultimediaRossLippertÜberarbeitet von Übersicht&os; unterstützt viele unterschiedliche Soundkarten,
die Benutzern den Genuss von Highfidelity-Klängen auf dem
Computer ermöglichen. Dazu gehört unter anderem die
Möglichkeit, Tonquellen in den Formaten MPEG Audio Layer 3
(MP3), Waveform Audio File
(WAV), Ogg Vorbis und vielen weiteren
Formaten aufzunehmen und wiederzugeben. Darüber hinaus enthält
die &os; Ports-Sammlung Anwendungen, die das Bearbeiten von
aufgenommenen Tonspuren, das Hinzufügen von Klangeffekten
und die Kontrolle der angeschlossenen MIDI-Geräte
erlauben.&os; unterstützt auch die Wiedergabe von Videos und DVDs.
Die &os; Ports-Sammlung enthält Anwendungen, um verschiedene
Video-Medien wiederzugeben, zu kodieren und zu
konvertieren.Dieses Kapitel beschreibt die Einrichtung von
Soundkarten, Video-Wiedergabe, TV-Tuner Karten und
Scannern unter &os;. Es werden auch einige Anwendungen
beschrieben, die für die Verwendung dieser Geräte zur Verfügung
stehen.Dieses Kapitel behandelt die folgenden Punkte:Konfiguration einer Soundkarte in &os;.Fehlersuche bei Sound Einstellungen.Wiedergabe und Kodierung von MP3s und
anderen Audio-Formaten.Vorbereitung des Systems für die Wiedergabe von
Videos.Wiedergabe von DVDs,
.mpg- und
.avi-Dateien.Rippen von CDs und
DVDs.Konfiguration von TV-Karten.Wie Sie CDs und DVDs in Dateien rippen.Installation und Konfiguration von MythTV.Einrichtung von Scannern.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Sie:Wissen, wie Sie einen neuen Kernel konfigurieren
und installieren ().Audio CDs besitzen eine andere
Kodierung als normale ISO-Dateisysteme. Deswegen sollten
sie nicht mit &man.mount.8; eingehangen werden.Soundkarten einrichtenMosesMooreVon MarcFonvieilleAktualisiert von BenediktKöhlerÜbersetzt von UwePierauDen Soundtreiber einrichtenPCISoundkartenBevor Sie die Konfiguration beginnen, sollten Sie in
Erfahrung bringen welches Soundkartenmodell und welcher Chip
benutzt wird. &os; unterstützt eine Reihe Soundkarten. Die
Hardware-Notes
zählen alle unterstützten Karten und deren Treiber für
&os; auf.KernelKonfigurationUm die Soundkarte benutzen zu können, muss der richtige
Gerätetreiber geladen werden. Dies kann auf zwei Arten
erreicht werden. Am einfachsten ist es, das Kernelmodul für
die Soundkarte mit &man.kldload.8; zu laden. Dieses Beispiel
lädt den Treiber für eine Creative &soundblaster; Live!
Soundkarte:&prompt.root; kldload snd_emu10k1Um den Treiber automatisch beim Systemstart zu laden,
fügen Sie folgende Zeile in
/boot/loader.conf ein:snd_emu10k1_load="YES"Weitere ladbare Soundmodule sind in
/boot/defaults/loader.conf aufgeführt.
Wenn Sie nicht sicher sind, welchen Gerätetreiber Sie laden
müssen, laden Sie das Modul
snd_driver:&prompt.root; kldload snd_driverDer Treiber snd_driver ist ein
Meta-Treiber, der alle gebräuchlichen Treiber lädt
und die Suche nach dem richtigen Treiber vereinfacht.
Durch Hinzufügen des Meta-Treibers in
/boot/loader.conf können alternativ alle
Audio-Treiber geladen werden.Um zu ermitteln, welcher Treiber für die
Soundkarte vom Metatreiber snd_driver
geladen wurde, geben Sie cat /dev/sndstat
ein.Alternativ kann die Unterstützung für die Soundkarte
direkt in den Kernel einkompiliert werden. Diese Methode
wird im nächsten Abschnitt beschrieben. Weitere Informationen
über den Bau eines Kernels finden Sie im .Soundkarten in der Kernelkonfiguration
einrichtenBei der Verwendung eines eigenen Kernels müssen Sie
sicherstellen, dass der Treiber für das Audio-Framework in
der Kernelkonfigurationsdatei vorhanden ist:device soundAls Nächstes muss die Unterstützung für die Soundkarte
hinzugefügt werden. Dafür müssen Sie wissen, welcher
Treiber für die Karte benötigt wird. Um das Beispiel mit
der Creative &soundblaster; Live! Soundkarte aus dem
vorherigen Abschnitt fortzusetzen, verwenden Sie die
folgende Zeile in der Kernelkonfigurationsdatei:device snd_emu10k1Die richtige Syntax für die Zeile lesen
Sie bitte in der Hilfeseite des entsprechenden
Treibers nach. Die korrekte Syntax für alle
unterstützten Treiber finden Sie außerdem in
/usr/src/sys/conf/NOTES.Nicht PnP-fähige ISA-Soundkarten benötigen eventuell
Einstellungen, wie IRQ und I/O-Port in
/boot/device.hints. Während des
Systemstarts liest der &man.loader.8; diese Datei und reicht
die Einstellungen an den Kernel weiter. Für eine alte
Creative &soundblaster; 16 ISA-Karte, die sowohl den
&man.snd.sbc.4;- als auch den
snd_sb16-Treiber
benötigt, müssen die folgenden Zeilen in die
Kernelkonfigurationsdatei eingetragen werden:device snd_sbc
device snd_sb16Wenn die Karte den I/O-Port 0x220 und
IRQ 5 benutzt, müssen folgende Zeilen
zusätzlich in /boot/device.hints
hinzugefügt werden:hint.sbc.0.at="isa"
hint.sbc.0.port="0x220"
hint.sbc.0.irq="5"
hint.sbc.0.drq="1"
hint.sbc.0.flags="0x15"Die Syntax für /boot/device.hints
wird in &man.sound.4;, sowie in der Manualpage des
jeweiligen Treibers beschrieben.Das Beispiel verwendet die vorgegebenen Werte.
Falls die Karteneinstellungen andere Werte vorgeben,
müssen die Werte in der Kernelkonfiguration angepasst
werden. Weitere Informationen zu dieser Soundkarte
finden Sie in &man.snd.sbc.4;.Die Soundkarte testenNachdem Sie den neuen Kernel gestartet oder das
erforderliche Modul geladen haben, sollte die
Soundkarte in den Systemmeldungen auftauchen. Starten Sie
&man.dmesg.8; und suchen Sie nach Meldungen wie diesen:pcm0: <Intel ICH3 (82801CA)> port 0xdc80-0xdcbf,0xd800-0xd8ff irq 5 at device 31.5 on pci0
pcm0: [GIANT-LOCKED]
pcm0: <Cirrus Logic CS4205 AC97 Codec>Der Status der Karte kann auch mit diesem Kommando
geprüft werden:&prompt.root; cat /dev/sndstat
FreeBSD Audio Driver (newpcm)
Installed devices:
pcm0: <Intel ICH3 (82801CA)> at io 0xd800, 0xdc80 irq 5 bufsz
16384
kld snd_ich (1p/2r/0v channels duplex default)Die Ausgabe kann auf jedem System anders aussehen. Wenn
das Gerät pcm nicht erscheint, prüfen Sie
die Kernelkonfigurationsdatei und stellen Sie sicher, dass der
richtige Treiber gewählt wurde. beschreibt häufig auftretende
Probleme.Wenn alles glatt lief, sollte die Soundkarte jetzt unter
&os; funktionieren. Wenn ein CD-ROM oder DVD-ROM-Laufwerk an
die Soundkarte angeschlossen ist, können Sie jetzt mit
&man.cdcontrol.1; eine CD abspielen:&prompt.user; cdcontrol -f /dev/acd0 play 1Es gibt viele Anwendungen, wie
audio/workman, die
eine bessere Benutzerschnittstelle besitzen. Zur Wiedergabe
von MP3-Audiodateien kann audio/mpg123
installiert werden.Eine weitere schnelle Möglichkeit die Karte zu
prüfen, ist es, Daten an das Gerät
/dev/dsp zu senden:&prompt.user; cat Datei > /dev/dspFür
Datei kann
eine beliebige Datei verwendet werden. Wenn Sie einige
Geräusche hören, funktioniert die Soundkarte.Die Gerätedateien /dev/dsp*
werden automatisch erzeugt, wenn sie das erste Mal benötigt
werden. Werden sie nicht verwendet, sind sie hingegen nicht
vorhanden und tauchen daher auch nicht in der Ausgabe von
&man.ls.1; auf.Die Einstellungen des Mixers können mit &man.mixer.8;
verändert werden. Weitere Details finden Sie in
&man.mixer.8;.Häufige ProblemeDevice NodeGerätedateiI/O portIRQDSPFehlerLösungsb_dspwr(XX) timed outDer I/O Port ist nicht korrekt angegeben.bad irq XXDer IRQ ist falsch angegeben. Stellen Sie
sicher, dass der angegebene IRQ mit dem Sound IRQ
übereinstimmt.xxx: gus pcm not attached, out of memoryEs ist nicht genug Speicher verfügbar,
um das Gerät zu betreiben.xxx: can't open /dev/dsp!Überprüfen Sie mit fstat |
grep dsp ob eine andere Anwendung das
Gerät geöffnet hat. Häufige
Störenfriede sind esound
oder die Sound-Unterstützung von
KDE.Ein weiterer Fall ist der, dass moderne Grafikkarten oft auch
ihre eigenen Soundtreiber mit sich führen, um
HDMI oder ähnliches zu verwenden. Diese
Audiogeräte werden manchmal vor der eigentlichen, separaten
Soundkarte aufgeführt und dadurch nicht als das
Standardgerät zum Abspielen von Tönen benutzt. Um zu
prüfen, ob das bei Ihnen der Fall ist, führen Sie
dmesg aus und suchen Sie nach der
Zeichenfolge pcm. Die Ausgabe sieht in
etwa so aus:...
hdac0: HDA Driver Revision: 20100226_0142
hdac1: HDA Driver Revision: 20100226_0142
hdac0: HDA Codec #0: NVidia (Unknown)
hdac0: HDA Codec #1: NVidia (Unknown)
hdac0: HDA Codec #2: NVidia (Unknown)
hdac0: HDA Codec #3: NVidia (Unknown)
pcm0: <HDA NVidia (Unknown) PCM #0 DisplayPort> at cad 0 nid 1 on hdac0
pcm1: <HDA NVidia (Unknown) PCM #0 DisplayPort> at cad 1 nid 1 on hdac0
pcm2: <HDA NVidia (Unknown) PCM #0 DisplayPort> at cad 2 nid 1 on hdac0
pcm3: <HDA NVidia (Unknown) PCM #0 DisplayPort> at cad 3 nid 1 on hdac0
hdac1: HDA Codec #2: Realtek ALC889
pcm4: <HDA Realtek ALC889 PCM #0 Analog> at cad 2 nid 1 on hdac1
pcm5: <HDA Realtek ALC889 PCM #1 Analog> at cad 2 nid 1 on hdac1
pcm6: <HDA Realtek ALC889 PCM #2 Digital> at cad 2 nid 1 on hdac1
pcm7: <HDA Realtek ALC889 PCM #3 Digital> at cad 2 nid 1 on hdac1
...Hier wurde die Grafikkarte (NVidia)
vor der Soundkarte (Realtek ALC889)
aufgeführt. Um die Soundkarte als
Standardabspielgerät einzusetzen, ändern Sie
hw.snd.default_unit auf die Einheit,
welche für das Abspielen benutzt werden soll:&prompt.root; sysctl hw.snd.default_unit=nHier repräsentiert n die Nummer
der Soundkarte, die verwendet werden soll, in diesem Beispiel
also 4. Sie können diese
Änderung dauerhaft machen, indem Sie die folgende Zeile
zu /etc/sysctl.conf
hinzufügen:hw.snd.default_unit=4Mehrere Tonquellen abspielenMunishChopraBeigetragen von Oft sollen mehrere Tonquellen gleichzeitig
abgespielt werden. &os; verwendet dazu
virtuelle Tonkanäle, die mit
&man.sysctl.8; aktiviert werden können. Virtuelle Kanäle
mischen die Tonquellen im Kernel, sodass mehrere Kanäle
benutzt werden können, als von der Hardware unterstützt
werden.Die Anzahl der virtuellen Kanäle können über drei
&man.sysctl.8; Optionen eingestellt werden:&prompt.root; sysctl dev.pcm.0.play.vchans=4
&prompt.root; sysctl dev.pcm.0.rec.vchans=4
&prompt.root; sysctl hw.snd.maxautovchans=4Im Beispiel werden vier virtuelle Kanäle
eingerichtet, eine im Normalfall ausreichende Anzahl.
Sowohl dev.pcm.0.play.vchans=4 und
dev.pcm.0.rec.vchans=4 sind die Anzahl
der virtuellen Kanäle des Geräts
pcm0, die fürs Abspielen und Aufnehmen
verwendet werden und sie können konfiguriert werden, sobald das
Gerät existiert.
hw.snd.maxautovchans ist die Anzahl der
virtuellen Kanäle, die einem Gerät zugewiesen
werden, wenn es durch &man.kldload.8; eingerichtet
wird. Da das Modul pcm
unabhängig von den Hardware-Treibern geladen werden kann,
gibt hw.snd.maxautovchans die Anzahl
der virtuellen Kanäle an, die später eingerichtete
Geräte erhalten. Lesen Sie dazu &man.pcm.4; für weitere
Informationen.Die Anzahl der virtuellen Kanäle kann nicht geändert
werden, solange das Gerät genutzt wird. Schließen Sie daher
zuerst alle Programme wie Musikabspielprogramme oder
Sound-Daemonen, die auf dieses Gerät zugreifen.Die korrekte pcm-Gerätedatei
wird automatisch zugeteilt, wenn ein Programm das Gerät
/dev/dsp0 anfordert.Den Mixer einstellenJosefEl-RayesBeigetragen von Die Voreinstellungen des Mixers sind im Treiber
&man.pcm.4; fest kodiert. Es gibt zwar viele Anwendungen
und Dienste, die den Mixer einstellen können
und die eingestellten Werte bei jedem Start wieder
setzen, am einfachsten ist es allerdings, die
Standardwerte für den Mixer direkt im Treiber einzustellen.
Der Mixer kann mit den entsprechenden Werten in
/boot/device.hints eingestellt
werden:hint.pcm.0.vol="50"Die Zeile setzt die Lautstärke des Mixers
beim Laden des Moduls &man.pcm.4; auf den Wert
50.MP3-AudioChernLeeEin Beitrag von BenediktKöhlerÜbersetzt von Dieser Abschnitt beschreibt einige unter &os; verfügbare
MP3-Player. Zudem wird beschrieben, wie
Audio-CDs gerippt und MP3s kodiert und
dekodiert werden.MP3-PlayerXMMS ist ein beliebter
graphischer MP3-Player.
WinAmp-Skins können auch mit
XMMS genutzt werden, da die
Benutzerschnittstelle fast identisch mit der von Nullsofts
WinAmp ist. Daneben
unterstützt XMMS auch eigene
Plugins.XMMS kann als
multimedia/xmms Port oder Paket installiert
werden.Die Benutzerschnittstelle von
XMMS ist leicht zu erlernen und
enthält eine Playlist, einen graphischen Equalizer und
vieles mehr. Diejenigen, die mit WinAmp vertraut sind, werden
XMMS sehr leicht zu benutzen
finden.Der Port audio/mpg123 ist ein
alternativer, kommandozeilenorientierter
MP3-Player.mpg123 kann ausgeführt
werden, indem das zu benutzende Audiogerät und die
abzuspielende MP3-Datei auf der
Kommandozeile angegeben wird. Wenn das
Audiogerät beispielsweise /dev/dsp1.0 ist
und die MP3-Datei
Foobar-GreatestHits.mp3 heißt,
geben Sie Folgendes ein um die Datei abzuspielen:&prompt.root; mpg123 -a /dev/dsp1.0 Foobar-GreatestHits.mp3
High Performance MPEG 1.0/2.0/2.5 Audio Player for Layer 1, 2 and 3.
Version 0.59r (1999/Jun/15). Written and copyrights by Michael Hipp.
Uses code from various people. See 'README' for more!
THIS SOFTWARE COMES WITH ABSOLUTELY NO WARRANTY! USE AT YOUR OWN RISK!
Playing MPEG stream from Foobar-GreatestHits.mp3 ...
MPEG 1.0 layer III, 128 kbit/s, 44100 Hz joint-stereo
CD-Audio Tracks rippenBevor eine ganze CD oder einen CD-Track in das
MP3-Format umgewandelt werden kann, müssen
die Audiodaten von der CD auf die Festplatte gerippt werden.
Dabei werden die CDDA (CD Digital Audio)
Rohdaten in WAV-Dateien kopiert.Die Anwendung cdda2wav, die im
sysutils/cdrtools Paket enthalten
ist, kann zum Rippen der Audiodaten und anderen Informationen von CDs
genutzt werden.Wenn die Audio CD in dem Laufwerk liegt, kann der folgende
Befehl als root
ausgeführt werden, um eine ganze CD in einzelne
WAV-Dateien (eine Datei für jeden Track)
zu rippen:&prompt.root; cdda2wav -D 0,1,0 -BDer Schalter bezieht sich auf
das SCSI Device 0,1,0, das sich aus
dem Ergebnis des Befehls cdrecord -scanbus
ergibt.cdda2wav unterstützt
auch ATAPI (IDE) CD-ROM-Laufwerke. Um von einem IDE-Laufwerk
zu rippen, übergeben Sie auf der Kommandozeile
statt der SCSI-IDs den Gerätenamen. Das folgende
Kommando rippt den 7. Track:&prompt.root; cdda2wav -D /dev/acd0 -t 7Um einzelne Tracks zu rippen, benutzen Sie
wie folgt:&prompt.root; cdda2wav -D 0,1,0 -t 7Dieses Beispiel rippt den siebten Track der Audio
CD-ROM. Um mehrere Tracks zu rippen, zum Beispiel die Tracks
eins bis sieben, können Sie wie folgt einen Bereich
angeben:&prompt.root; cdda2wav -D 0,1,0 -t 1+7Mit &man.dd.1; können ebenfalls Audio-Stücke
von ATAPI-Laufwerken kopiert werden. Dies wird im
erläutert.MP3-Dateien kodierenLame ist ein weitverbreiteter
MP3-Encoder, der als Port
audio/lame installiert werden kann. Aus
lizenzrechtlichen Gründen ist kein Paket verfügbar.Der folgende Befehl konvertiert die gerippte
WAV-Datei
audio01.wav
in audio01.mp3
um:&prompt.root; lame -h -b 128 \
--tt "Foo Liedtitel" \
--ta "FooBar Künstler" \
--tl "FooBar Album" \
--ty "2001" \
--tc "Geripped und kodiert von Foo" \
--tg "Musikrichtung" \
audio01.wav audio01.mp3128 kbits ist die gewöhnliche
MP3-Bitrate. Die Bitraten 160 oder
192 kbits bieten eine höhere Qualität. Je höher die
Bitrate ist, desto mehr Speicherplatz benötigt die
resultierende MP3-Datei.
verwendet den higher quality but a
little slower (höhere Qualität, aber etwas
langsamer) Modus. Die Schalter, die mit
beginnen, sind ID3-Tags, die in der Regel
Informationen über das Lied enthalten und in die
MP3-Datei eingebettet sind. Weitere
Optionen können in der Manualpage von
lame nachgelesen werden.MP3-Dateien dekodierenUm aus MP3-Dateien eine Audio CD zu
erstellen, müssen diese zuerst in ein nicht komprimiertes
WAV-Format umgewandelt werden. Sowohl
XMMS als auch
mpg123 unterstützen die Ausgabe der
MP3-Dateien in unkomprimierte
Dateiformate.Dekodieren mit XMMS:Starten Sie XMMS.Klicken Sie mit der rechten Maustaste, um das
XMMS-Menu zu öffnen.Wählen Sie Preferences im
Untermenü Options.Ändern Sie das Output-Plugin in
Disk Writer Plugin.Drücken Sie Configure.Geben Sie ein Verzeichnis ein, in das Sie die
unkomprimierte Datei schreiben wollen.Laden Sie die MP3-Datei wie gewohnt
in XMMS mit einer Lautstärke
von 100% und einem abgeschalteten EQ.Drücken Sie Play und es wird
so aussehen, als spiele XMMS
die MP3-Datei ab, aber keine Musik ist
zu hören. Der Player überspielt die
MP3-Datei in eine Datei.Vergessen Sie nicht, das Output-Plugin wieder in den
Ausgangszustand zurückzusetzen um wieder
MP3-Dateien anhören zu können.Mit mpg123 nach stdout schreiben:Geben Sie mpg123 -s
audio01.mp3 >
audio01.pcm
ein.XMMS schreibt die Datei im
WAV-Format aus während
mpg123 die
MP3-Datei in rohe PCM-Audiodaten umwandelt.
cdrecord kann mit beiden Formaten
- Audio-CDs erstellen, &man.burncd.8; kann nur rohe
- PCM-Audiodaten verarbeiten. Der Dateikopf
+ Audio-CDs erstellen. Der Dateikopf
von WAV-Dateien erzeugt am Anfang des
Stücks ein Knacken. Sie können den Dateikopf mit dem Werkzeug
SoX, das sich als Paket oder aus
dem Port audio/sox installieren lässt,
entfernen:&prompt.user; sox -t wav -r 44100 -s -w -c 2 track.wav track.rawLesen Sie , um mehr
Informationen zur Benutzung von CD-Brennern mit &os; zu
erhalten.Videos wiedergebenRossLippertBeigetragen von Bevor Sie beginnen, sollten Sie das Modell der
Videokarte und den benutzten Chip kennen. Obwohl
&xorg; viele Videokarten
unterstützt, können nur einige Karten Videos
schnell genug wiedergeben. Eine Liste der Erweiterungen,
die der &xorg;-Server für eine
Videokarte unterstützt, erhalten Sie unter laufendem X11 mit
&man.xdpyinfo.1;.Halten Sie eine kurze MPEG-Datei bereit, mit der
Sie Wiedergabeprogramme und deren Optionen testen
können. Da einige DVD-Spieler in der Voreinstellung
das DVD-Gerät mit /dev/dvd ansprechen
oder diesen Namen fest einkodiert haben, ist es vielleicht
hilfreich symbolische Links auf die richtigen Geräte
anzulegen:&prompt.root; ln -sf /dev/acd0 /dev/dvd
&prompt.root; ln -sf /dev/acd0 /dev/rdvdAufgrund der Beschaffenheit &man.devfs.5; gehen gesondert
angelegte Links wie diese bei einem Neustart des Systems
verloren. Damit die symbolischen Links automatisch beim
Neustart des Systems angelegt werden, fügen Sie die folgenden
Zeilen in /etc/devfs.conf ein:link acd0 dvd
link acd0 rdvdDas Entschlüsseln von DVDs erfordert den Aufruf bestimmter
DVD-ROM-Funktionen, sowie Schreibzugriff auf die
DVD-Geräte.&xorg; benutzt Shared-Memory und
es wird empfohlen, die nachstehenden &man.sysctl.8;-Variablen
auf die gezeigten Werte zu erhöhen:kern.ipc.shmmax=67108864
kern.ipc.shmall=32768Video-SchnittstellenXVideoSDLDGAEs gibt einige Möglichkeiten, Videos unter
&xorg; abzuspielen. Welche
Möglichkeit funktioniert, hängt stark von der verwendeten
Hardware ab.Gebräuchliche Video-Schnittstellen sind:&xorg;: normale Ausgabe
über Shared-Memory.XVideo: Eine Erweiterung der
&xorg;-Schnittstelle,
die Videos in jedem X11-Drawable anzeigen kann.SDL: Simple DirectMedia
Layer.DGA: Direct Graphics Access.SVGAlib: Eine Schnittstelle zur Grafikausgabe auf
der Konsole.XVideoDie Erweiterung XVideo (auch
Xvideo, Xv oder xv) von &xorg;
erlaubt die beschleunigte Wiedergabe von Videos in
jedem Drawable. Diese Erweiterung liefert auch auf
weniger leistungsfähigen Systemen eine gute
Wiedergabe.Ob die Erweiterung läuft, entnehmen Sie der
Ausgabe von xvinfo:&prompt.user; xvinfoXVideo wird untertsützt, wenn die Ausgabe wie
folgt aussieht:X-Video Extension version 2.2
screen #0
Adaptor #0: "Savage Streams Engine"
number of ports: 1
port base: 43
operations supported: PutImage
supported visuals:
depth 16, visualID 0x22
depth 16, visualID 0x23
number of attributes: 5
"XV_COLORKEY" (range 0 to 16777215)
client settable attribute
client gettable attribute (current value is 2110)
"XV_BRIGHTNESS" (range -128 to 127)
client settable attribute
client gettable attribute (current value is 0)
"XV_CONTRAST" (range 0 to 255)
client settable attribute
client gettable attribute (current value is 128)
"XV_SATURATION" (range 0 to 255)
client settable attribute
client gettable attribute (current value is 128)
"XV_HUE" (range -180 to 180)
client settable attribute
client gettable attribute (current value is 0)
maximum XvImage size: 1024 x 1024
Number of image formats: 7
id: 0x32595559 (YUY2)
guid: 59555932-0000-0010-8000-00aa00389b71
bits per pixel: 16
number of planes: 1
type: YUV (packed)
id: 0x32315659 (YV12)
guid: 59563132-0000-0010-8000-00aa00389b71
bits per pixel: 12
number of planes: 3
type: YUV (planar)
id: 0x30323449 (I420)
guid: 49343230-0000-0010-8000-00aa00389b71
bits per pixel: 12
number of planes: 3
type: YUV (planar)
id: 0x36315652 (RV16)
guid: 52563135-0000-0000-0000-000000000000
bits per pixel: 16
number of planes: 1
type: RGB (packed)
depth: 0
red, green, blue masks: 0x1f, 0x3e0, 0x7c00
id: 0x35315652 (RV15)
guid: 52563136-0000-0000-0000-000000000000
bits per pixel: 16
number of planes: 1
type: RGB (packed)
depth: 0
red, green, blue masks: 0x1f, 0x7e0, 0xf800
id: 0x31313259 (Y211)
guid: 59323131-0000-0010-8000-00aa00389b71
bits per pixel: 6
number of planes: 3
type: YUV (packed)
id: 0x0
guid: 00000000-0000-0000-0000-000000000000
bits per pixel: 0
number of planes: 0
type: RGB (packed)
depth: 1
red, green, blue masks: 0x0, 0x0, 0x0Einige der aufgeführten Formate, wie YUV2 oder YUV12
existieren in machen XVideo-Implementierungen nicht.
Dies kann zu Problemen mit einigen Spielern führen.XVideo wird wahrscheinlich von der Karte
nicht unterstützt, wenn die Ausgabe wie folgt
aussieht:X-Video Extension version 2.2
screen #0
no adaptors presentWenn die XVideo-Erweiterung auf der Karte nicht
läuft, wird es nur etwas schwieriger, die
Anforderungen für die Wiedergabe von Videos zu
erfüllen. Abhängig von der Videokarte
und dem Prozessor können Sie dennoch zufriedenstellende
Ergebnisse erzielen.Simple DirectMedia LayerDer Simple DirectMedia Layer, SDL,
ist eine portable Schnittstelle für verschiedene
Betriebssysteme, mit denen Anwendungen
plattformübergreifend und effizient Ton und Grafik benutzen
können. SDL bietet eine hardwarenahe
Schnittstelle, die manchmal schneller als die
&xorg;-Schnittstelle sein
kann.SDL kann als Paket oder Port
devel/sdl12installiert werden.Direct Graphics AccessDirect Graphics Access (DGA) ist eine
&xorg;-Erweiterung die es
Anwendungen erlaubt, am
&xorg;-Server vorbei direkt in
den Framebuffer zu schreiben. Da die Anwendung und der
&xorg;-Server auf gemeinsame
Speicherbereiche zugreifen, müssen die Anwendungen unter dem
Benutzer root
laufen.Die DGA-Erweiterung kann mit
&man.dga.1; getestet werden. dga
wechselt jedes Mal, wenn eine Taste gedrückt wird, die
Farben der Anzeige. Um das Programm zu beenden, drücken
Sie q.Video-AnwendungenVideo-AnwendungenDieser Abschnitt behandelt Anwendungen aus der
&os;-Ports-Sammlung, die für die Wiedergabe von Videos
genutzt werden können.Viele unter &os; laufende Videoanwendungen wurden
unter &linux; entwickelt und befinden sich noch im
Beta-Status. Der Betrieb dieser Anwendungen
unter &os; stößt vielleicht auf einige der
nachstehenden Probleme:Eine Anwendung kann eine Datei einer anderen
Anwendung nicht abspielen.Eine Anwendung kann eine selbst produzierte
Datei nicht abspielen.Wenn dieselbe Anwendung auf unterschiedlichen
Maschinen gebaut wird, wird ein Video unterschiedlich
wiedergegeben.Ein vergleichsweise einfacher Filter, wie die
Skalierung eines Bildes, führt zu deutlichen
Artefakten in der Darstellung.Eine Anwendung stürzt häufig ab.Die Dokumentation wird bei der Installation des Ports
nicht installiert. Sie befindet sich entweder auf
dem Internet oder im Verzeichnis
work des Ports.Viele Anwendungen sind zudem sehr
&linux;-lastig. Probleme entstehen durch die
Implementierung von Standard-Bibliotheken in
&linux;-Distributionen oder dadurch, dass die Anwendung
bestimmte &linux;-Kernelfunktionen voraussetzt. Diese
Probleme werden nicht immer vom Betreuer eines Ports bemerkt
und umgangen. In der Praxis können dadurch folgende Probleme
entstehen:Eigenschaften des Prozessors werden über
/proc/cpuinfo ermittelt.Die falsche Anwendung von Threads führt dazu,
dass sich ein Programm aufhängt statt sich
zu beenden.Die Anwendung hängt von anderen Anwendungen
ab, die sich noch nicht in der &os; Ports-Sammlung
befinden.MPlayerMPlayer ist ein auf
Geschwindigkeit und Flexibilität ausgelegter Video-Spieler
für die Kommandozeile mit optionaler graphischer Oberfläche.
Diese Anwendung, sowie weitere graphische Oberflächen stehen
in der &os; Ports-Sammlung zur Verfügung.MPlayer bauenMPlayerbauenMPlayer ist als Paket oder
Port multimedia/mplayer verfügbar.
Der Bau von MPlayer
berücksichtigt die vorhandene Hardware und es können
zahlreiche Optionen ausgewählt werden. Aus diesen Gründen
ziehen es manche Benutzer vor, den Port zu übersetzen,
anstatt das Paket zu installieren.&prompt.root; cd /usr/ports/multimedia/mplayer
&prompt.root; makeDie Optionen sollten überprüft werden, um dem Umfang
der Unterstützung, mit dem der Port gebaut wird, zu
bestimmen. Wenn eine Option nicht ausgewählt wird, ist
MPlayer nicht in der Lage,
diese Art von Video-Format wiederzugeben. Mit den
Pfeiltasten und der Leertaste können die erforderlichen
Formate ausgewählt werden. Wenn Sie fertig sind, drücken
Sie Enter, um den Bau und die
Installation fortzusetzen.In der Voreinstellung wird das Paket oder der Port das
mplayer-Kommandozeilenprogramm und das
graphische Programm gmplayer bauen. Um
Videos zu dekodieren, installieren Sie den Port
multimedia/mencoder. Aus
lizenzrechtlichen Gründen steht ein Paket von
MEncoder nicht zur Verfügung.MPlayer benutzenMPlayerbenutzenMPlayer erstellt beim
ersten Start ~/.mplayer im
Heimatverzeichnis des Benutzers. Dieses Verzeichnis
enthält die voreingestellten Konfigurationseinstellungen
für den Benutzer.Dieser Abschnitt beschreibt nur ein paar wenige
Anwendungsmöglichkeiten. Eine vollständige Beschreibung
der zahlreichen Möglichkeiten finden Sie in der Manualpage
von mplayer(1).Um die Datei
testfile.avi
abzuspielen, geben Sie die Video-Schnittstelle mit
an:&prompt.user; mplayer -vo xv testfile.avi&prompt.user; mplayer -vo sdl testfile.avi&prompt.user; mplayer -vo x11 testfile.avi&prompt.root; mplayer -vo dga testfile.avi&prompt.root; mplayer -vo 'sdl:dga' testfile.aviEs lohnt sich, alle Option zu testen. Die
erzielte Geschwindigkeit hängt von vielen
Faktoren ab und variiert beträchtlich je nach
eingesetzter Hardware.Wenn Sie eine DVD abspielen wollen, ersetzen Sie
testfile.avi
durch
.
N ist die Nummer des
Stücks, das Sie abspielen wollen und
Gerät gibt den
Gerätenamen des DVD-ROMs an. Das nachstehende
Kommando spielt das dritte Stück von
/dev/dvd:&prompt.root; mplayer -vo dga -dvd://3 /dev/dvdDas standardmäßig verwendete DVD-Laufwerk kann beim
Bau des MPlayer-Ports mit der
Option
WITH_DVD_DEVICE=/pfad/zum/gerät
festgelegt werden. Die Voreinstellung verwendet das
Gerät /dev/acd0. Weitere Details
finden Sie in Makefile.options des
Ports.Die Tastenkombinationen zum Abbrechen, Anhalten
und Weiterführen der Wiedergabe entnehmen Sie
der Ausgabe von mplayer -h oder der
Manualpage.Weitere nützliche Optionen für die
Wiedergabe sind zur Wiedergabe
im Vollbild-Modus und
zur Steigerung der Geschwindigkeit.Jeder Benutzer kann häufig verwendete Optionen in
seine ~/.mplayer/config
eintragen:vo=xv
fs=yes
zoom=yesmplayer kann verwendet werden, um
DVD-Stücke in .vob-Dateien zu
rippen. Das zweite Stück einer DVD wandeln Sie
wie folgt in eine Datei um:&prompt.root; mplayer -dumpstream -dumpfile out.vob -dvd://2 /dev/dvdDie Ausgabedatei out.vob
wird im MPEG-Format abgespeichert und kann mit
anderen Werkzeugen aus diesem Abschnitt bearbeitet
werden.Jeder Benutzer, der mehr Informationen über Video
unter &unix; sammeln möchte, sollte
mplayerhq.hu/DOCS konsultieren, da es technisch
sehr informativ ist. Diese Dokumentation sollte ebenfalls
studiert werden, bevor Fehlerberichte eingereicht
werden.MEncodermencoderVor der Verwendung von mencoder
ist es hilfreich, sich mit den auf mplayerhq.hu/DOCS/HTML/en/mencoder.html
beschriebenen Optionen vertraut zu machen. Es gibt
unzählige Möglichkeiten die Qualität zu verbessern, die
Bitrate zu verringern und Formate zu konvertieren. Einige
davon haben erhebliche Auswirkungen auf die
Geschwindigkeit. Falsche Kombinationen von
Kommandozeilenparametern ergeben eventuell Dateien, die
selbst mplayer nicht mehr wiedergeben
kann.Hier ist ein Beispiel für eine einfache Kopie:&prompt.user; mencoder input.avi -oac copy -ovc copy -o output.aviWenn Sie in eine Datei rippen, benutzen Sie
die Option von
mplayer.Um
input.avi
nach MPEG4 mit MPEG3 für den Ton zu konvertieren, muss
zunächst der Port audio/lame
installiert werden. Aus lizenzrechtlichen Gründen ist ein
Paket nicht verfügbar. Wenn der Port installiert ist,
geben Sie ein:&prompt.user; mencoder input.avi -oac mp3lame -lameopts br=192 \
-ovc lavc -lavcopts vcodec=mpeg4:vhq -o output.aviDie Ausgabedatei lässt sich mit Anwendungen wie
mplayer oder
xine abspielen.input.avi kann durch
ersetzt und das
Kommando als root ausgeführt werden,
um ein DVD-Stück direkt zu konvertieren. Da vielleicht
ein paar Versuche nötig sind, um das gewünschte Ergebnis
zu erhalten, empfiehlt es sich das Stück zuerst in eine
Datei zu schreiben und anschließend die Datei weiter zu
bearbeiten.Der Video-Spieler
xinexine ist ein Video-Spieler
mit einer wiederverwendbaren Bibliothek und ein Programm,
das durch Plugins erweitert werden kann. Es kann als Paket
oder Port multimedia/xine installiert
werden.Für einen reibungslosen Betrieb benötigt
xine entweder eine schnelle
CPU mit einer schnellen Grafikkarte,
oder die XVideo-Erweiterung. Am schnellsten läuft
xine mit der
XVideo-Erweiterung.In der Voreinstellung startet
xine eine grafische
Benutzeroberfläche. Über die Menüs können dann
bestimmte Dateien geöffnet werden.Alternativ kann xine auch
über die Kommandozeile aufgerufen werden, um Dateien direkt
wiederzugeben:&prompt.user; xine -g -p mymovie.aviWeitere Informationen und Tipps zur Fehlerbehebung
finden Sie unter
xine-project.org/faq.Die
transcode-Werkzeugetranscode ist eine Sammlung
von Werkzeugen zur Umwandlung von Video- und Audio-Dateien.
transcode mischt Video-Dateien
und kann kaputte Video-Dateien reparieren. Die Werkzeuge
werden als Filter verwendet, das heißt die Ein- und Ausgaben
verwenden stdin/stdout.transcode kann als Paket oder
Port multimedia/transcode installiert
werden. Viele Benutzer bevorzugen es den Port zu bauen, da
er ein Menü bereitstellt, wo die entsprechenden Formate für
den Bau ausgewählt werden können. Mit den Pfeiltasten und
der Leertaste können die erforderlichen Formate ausgewählt
werden. Wenn Sie fertig sind, drücken Sie
Enter, um den Bau und die Installation
fortzusetzen.Dieses Beispiel zeigt, wie eine DivX-Datei in eine PAL
MPEG-1-Datei konvertiert wird:&prompt.user; transcode -i input.avi -V --export_prof vcd-pal -o output_vcd
&prompt.user; mplex -f 1 -o output_vcd.mpg output_vcd.m1v output_vcd.mpaDie daraus resultierende MPEG-Datei,
output_vcd.mpg, kann beispielsweise mit
MPlayer abgespielt werden. Die
Datei kann auch mit einem Programm wie
multimedia/vcdimager oder
sysutils/cdrdao als Video-CD auf eine
CD-R gebrannt werden.Zusätzlich zu der Manualpage von
transcode, sollten Sie auch die
Informationen und Beispiele im
transcode-Wiki lesen.TV-Karten einrichtenJosefEl-RayesBeigetragen von MarcFonvieilleÜberarbeitet von TV-KartenEinführungMit TV-Karten können Sie mit dem Rechner
über Kabel oder Antenne fernsehen. Die meisten
Karten besitzen einen RCA- oder S-Video-Eingang.
Einige Karten haben auch einen FM-Radio-Empfänger.Der &man.bktr.4;-Treiber von &os; unterstützt
PCI-TV-Karten mit einem Brooktree Bt848/849/878/879 oder
einem Conexant CN-878/Fusion 878a Chip. Die Karte sollte
einen der unterstützten Empfänger besitzen, die in
&man.bktr.4; aufgeführt sind.Den Treiber ladenUm die Karte benutzen zu können, muss der
&man.bktr.4;-Treiber geladen werden. Damit dies beim
Systemstart automatisch erfolgt, muss die folgende Zeile
in /boot/loader.conf hinzugefügt
werden:bktr_load="YES"Alternativ kann der Treiber für die TV-Karte
auch fest in den Kernel kompiliert werden. In diesem Fall
müssen folgende Zeilen in die Kernelkonfigurationsdatei
aufgenommen werden:device bktr
device iicbus
device iicbb
device smbusDie zusätzlichen Treiber werden benötigt,
da die Komponenten der Karte über einen I2C-Bus
verbunden sind. Bauen und installieren Sie dann den
neuen Kernel.Um den Treiber zu testen, muss das System neu gestartet
werden. Während des Neustarts sollte die TV-Karte erkannt
werden:bktr0: <BrookTree 848A> mem 0xd7000000-0xd7000fff irq 10 at device 10.0 on pci0
iicbb0: <I2C bit-banging driver> on bti2c0
iicbus0: <Philips I2C bus> on iicbb0 master-only
iicbus1: <Philips I2C bus> on iicbb0 master-only
smbus0: <System Management Bus> on bti2c0
bktr0: Pinnacle/Miro TV, Philips SECAM tuner.Abhängig von der verwendeten Hardware können die
Meldungen natürlich anders aussehen. Sie sollten
aber prüfen, dass der Empfänger richtig erkannt wird.
Die entdeckten Geräte lassen sich mit &man.sysctl.8;
oder in der Kernelkonfigurationsdatei überschreiben.
Wenn Sie beispielsweise einen Philips-SECAM-Empfänger
erzwingen wollen, fügen Sie die folgende Zeile
zur Kernelkonfigurationsdatei hinzu:options OVERRIDE_TUNER=6Alternativ können Sie &man.sysctl.8; benutzen:&prompt.root; sysctl hw.bt848.tuner=6Weitere Informationen zu den verschiedenen Optionen finden
Sie in &man.bktr.4; sowie in
/usr/src/sys/conf/NOTES.Nützliche AnwendungenUm die TV-Karte zu benutzen, installieren Sie eine
der nachstehenden Anwendungen:multimedia/fxtv
lässt das Fernsehprogramm in einem Fenster laufen
und kann Bilder, Audio und Video aufzeichnen.multimedia/xawtv
eine weitere TV-Anwendung mit vergleichbaren
Funktionen.Mit audio/xmradio
lässt sich der FM-Radio-Empfänger, der sich
auf TV-Karten befindet, benutzen.Weitere Anwendungen finden Sie in der &os;
Ports-Sammlung.FehlersucheWenn Sie Probleme mit der TV-Karte haben, prüfen
Sie zuerst, ob der Video-Capture-Chip und der Empfänger
vom &man.bktr.4;-Treiber unterstützt werden und ob Sie die
richtigen Optionen verwenden. Weitere Hilfe zu
unterstützten TV-Karten finden Sie auf der Mailingliste
&a.multimedia.name; und in deren Archiven.MythTVMythTV ist eine beliebte Open Source
PVR-Anwendung. Dieser Abschnitt beschreibt
die Installation und Konfiguration von MythTV unter &os;.
Weitere Informationen zur Benutzung von MythTV finden Sie unter
mythtv.org/wiki.MythTV benötigt ein Frontend und ein Backend. Diese
Komponenten können entweder auf dem gleichen System, oder auf
unterschiedlichen Maschinen installiert werden.Für das Frontend wird
multimedia/mythtv-frontend, sowie ein
X-Server benötigt, welcher in x11/xorg zu
finden ist. Idealerweise besitzt der Frontend-Computer auch
eine Videokarte, die XvMC unterstützt,
sowie optional eine LIRC-kompatible
Fernbedienung.Für das Backend wird multimedia/mythtv
benötigt, ebenso wie eine &mysql;-Datenbank, sowie zusätzlich
einen Empfänger und Speicherplatz für Aufzeichnungen. Das
&mysql;-Paket sollte automatisch als Abhängigkeit mitinstalliert
werden, wenn multimedia/mythtv installiert
wird.HardwareMythTV wurde entwickelt, um V4L zu
verwenden, so dass auf Videoeingabegeräte wie Kodierer und
Empfänger zugegriffen werden kann. Aktuell funktioniert
MythTV am besten mit USB DVB-S/C/T Karten,
die von multimedia/webcamd unterstützt
werden, da dies eine V4L-Anwendung zur
Verfügung stellt, die als Benutzerprogramm läuft. Jede
DVB-Karte, die von
webcamd unterstützt wird, sollte
mit MythTV funktionieren, jedoch gibt es eine Liste von
Karten, die
hier abgerufen werden kann. Es existieren auch
Treiber für Hauppauge-Karten in den folgenden Paketen:
multimedia/pvr250 und
multimedia/pvrxxx, allerdings liefern diese
nur eine Treiberschnittstelle, die nicht dem Standard
entspricht und die nicht mit MythTV-Versionen grösser als
0.23 funktionieren. Aus lizenzrechtlichen Gründen ist ein
Paket nicht verfügbar, sodass die beiden Ports übersetzt
werden müssen.Die
HTPC Wiki Seite enthält eine Liste von allen
verfügbaren DVB-Treibern.MythTV einrichtenGeben Sie folgendes ein, um MythTV aus der Ports-Sammlung
zu installieren:&prompt.root; cd /usr/ports/multimedia/mythtv
&prompt.root; make installRichten Sie anschließend die MythTV-Datenbank ein:&prompt.root; mysql -uroot -p < /usr/local/share/mythtv/database/mc.sqlKonfigurieren Sie dann das Backend:&prompt.root; mythtv-setupZum Schluss starten Sie das Backend:&prompt.root; echo 'mythbackend_enable="YES"' >> /etc/rc.conf
&prompt.root; service mythbackend startScannerMarcFonvieilleBeigetragen von ScannerUnter &os; stellt SANE (Scanner
Access Now Easy) aus der Ports-Sammlung eine einheitliche
Schnittstelle (API) für den Zugriff auf
Scanner bereit. SANE wiederum greift
auf Scanner mithilfe einiger &os;-Treiber zu.&os; unterstützt sowohl SCSI- als auch USB-Scanner. Prüfen
Sie vor der Konfiguration mithilfe der
Liste der unterstützten Geräte ob der Scanner von
SANE unterstützt wird.Den Kernel für Scanner einrichtenDa sowohl SCSI- als auch USB-Scanner unterstützt
werden, werden abhängig von der Schnittstelle
unterschiedliche Treiber benötigt.USB-ScannerIm GENERIC-Kernel sind
schon alle, für einen USB-Scanner notwendigen,
Treiber enthalten. Benutzer mit einem angepassten Kernel
sollten sicherstellen, dass die Kernelkonfiguration
die nachstehenden Zeilen enthält:device usb
device uhci
device ohci
device ehciSchließen Sie den USB-Scanner an. Prüfen Sie mit
&man.dmesg.8;, ob der Scanner in den Systemmeldungen
erscheint:ugen0.2: <EPSON> at usbus0Diese Meldung besagt, dass der Scanner entweder die
Gerätedatei /dev/ugen0.2, oder
/dev/uscanner0 benutzt. Dies ist
abhängig von der verwendeten &os; Version. In diesem
Beispiel wurde ein &epson.perfection; 1650
USB-Scanner verwendet.SCSI-ScannerWenn der Scanner eine SCSI-Schnittstelle besitzt,
ist die Kernelkonfiguration abhängig vom
verwendeten SCSI-Controller. Der
GENERIC-Kernel unterstützt
die gebräuchlichen SCSI-Controller. Den richtigen
Treiber finden Sie in
/usr/src/sys/conf/NOTES.
Neben dem Treiber muss die Kernelkonfiguration
noch die nachstehenden Zeilen enthalten:device scbus
device passNachdem Sie einen Kernel gebaut und installiert haben,
sollte der Scanner beim Neustart in den Systemmeldungen
erscheinen:pass2 at aic0 bus 0 target 2 lun 0
pass2: <AGFA SNAPSCAN 600 1.10> Fixed Scanner SCSI-2 device
pass2: 3.300MB/s transfersWenn der Scanner während des Systemstarts
ausgeschaltet war, können Sie die Geräteerkennung
erzwingen, indem Sie den SCSI-Bus erneut absuchen.
Verwenden Sie dazu das Kommando &man.camcontrol.8;:&prompt.root; camcontrol rescan all
Re-scan of bus 0 was successful
Re-scan of bus 1 was successful
Re-scan of bus 2 was successful
Re-scan of bus 3 was successfulDer Scanner sollte jetzt in der SCSI-Geräteliste
erscheinen:&prompt.root; camcontrol devlist
<IBM DDRS-34560 S97B> at scbus0 target 5 lun 0 (pass0,da0)
<IBM DDRS-34560 S97B> at scbus0 target 6 lun 0 (pass1,da1)
<AGFA SNAPSCAN 600 1.10> at scbus1 target 2 lun 0 (pass3)
<PHILIPS CDD3610 CD-R/RW 1.00> at scbus2 target 0 lun 0 (pass2,cd0)Weitere Informationen über SCSI-Geräte unter &os; finden
Sie in &man.scsi.4; und &man.camcontrol.8;.SANE konfigurierenSANE besteht aus zwei
Teilen, den Backends
(graphics/sane-backends)
und den Frontends
(graphics/sane-frontends).
Das Backend greift auf den Scanner zu. Welches Backend
welchen Scanner unterstützt, entnehmen Sie der
Liste der unterstützten Geräte.
Der Betrieb eines Scanners ist nur mit dem richtigen
Backend möglich. Die Frontends sind die Anwendungen,
mit denen gescannt wird (xscanimage).Installieren Sie zuerst den Port oder das Paket
graphics/sane-backends.
Anschließend können Sie mit dem Befehl
sane-find-scanner prüfen, ob
SANE den Scanner erkennt:&prompt.root; sane-find-scanner -q
found SCSI scanner "AGFA SNAPSCAN 600 1.10" at /dev/pass3Die Ausgabe zeigt die Schnittstelle und die verwendete
Gerätedatei des Scanners. Der Hersteller und das
Modell können in der Ausgabe fehlen.Bei einigen USB-Scannern muss die Firmware geladen
werden. Lesen Sie &man.sane-find-scanner.1; und
&man.sane.7; für weitere Details.Als nächstes müssen Sie prüfen, ob
der Scanner vom Frontend erkannt wird. Die
SANE-Backends werden
mit dem Kommandozeilenwerkzeug &man.scanimage.1;
geliefert. Mit diesem Werkzeug können Sie
sich Scanner anzeigen lassen und den Scan-Prozess
von der Kommandozeile starten. Die Option
zeigt die Scanner an:&prompt.root; scanimage -L
device `snapscan:/dev/pass3' is a AGFA SNAPSCAN 600 flatbed scannerHier ist die Ausgabe für das Beispiel mit dem USB-Scanner
in :&prompt.root; scanimage -L
device 'epson2:libusb:/dev/usb:/dev/ugen0.2' is a Epson GT-8200 flatbed scannerDie Zeile
'epson2:libusb:/dev/usb:/dev/ugen0.2' nennt
das Backend (epson2) und die Gerätedatei
(/dev/ugen0.2), die der Scanner
verwendet.Erscheint die Meldung, dass kein Scanner gefunden
wurde oder wird gar keine Ausgabe erzeugt, konnte
&man.scanimage.1; keinen Scanner erkennen. In diesem
Fall müssen Sie in der Konfigurationsdatei des Backends
das zu benutzende Gerät eintragen. Die
Konfigurationsdateien der Backends befinden sich
in /usr/local/etc/sane.d/.In dem obigen Beispiel wurde der Scanner erkannt und ist
funktionsfähig.Um festzustellen, ob der Scanner richtig erkannt
wurde:&prompt.root; scanimage -L
No scanners were identified. If you were expecting something different,
check that the scanner is plugged in, turned on and detected by the
sane-find-scanner tool (if appropriate). Please read the documentation
which came with this software (README, FAQ, manpages).Da der Scanner nicht erkannt wurde, muss
/usr/local/etc/sane.d/epson2.conf editiert
werden. Der verwendete Scanner in diesem Beispiel war ein
&epson.perfection; 1650, daher wird das
epson2-Backend benutzt. Lesen Sie
bitte alle Kommentare in der Konfigurationsdatei des
Backends. Die durchzuführenden Änderungen
sind einfach. Kommentieren Sie zunächst alle
Zeilen mit der falschen Schnittstelle aus. Da der
Scanner eine USB-Schnittstelle besitzt, wurden im
Beispiel alle Zeilen, die mit scsi
anfingen, auskommentiert. Fügen Sie dann die
Schnittstelle und den Gerätenamen am Ende der
Datei ein. In diesem Beispiel wurde die nachstehende
Zeile eingefügt:usb /dev/uscanner0Speichern Sie die Änderungen und prüfen Sie, ob der
Scanner richtig erkannt wird:&prompt.root; scanimage -L
device `epson:/dev/uscanner0' is a Epson GT-8200 flatbed scannerDas Feld `epson:/dev/uscanner0',
zeigt jetzt das richtige Backend und den richtigen Gerätenamen
an.Wenn scanimage -L den Scanner erkannt
hat, ist der Scanner eingerichtet und bereit, zu
scannen.Obwohl &man.scanimage.1; von der Kommandozeile
scannen kann, ist eine graphische Anwendung
zum Scannen besser geeignet. SANE
bietet ein einfaches und effizientes Werkzeug:
xscanimage.Xsane, das über den Port oder
das Paket graphics/xsane installiert wird,
ist eine weitere beliebte graphische Anwendung. Dieses
Frontend besitzt erweiterte Funktionen wie den Scan-Modus,
eine Farbkorrektur und Batch-Scans. Beide Anwendungen
lassen sich als GIMP-Plugin
verwenden.Den Scanner für Benutzerkonten freigebenWenn andere Benutzer den Scanner benutzen sollen,
müssen sie Lese- und Schreibrechte auf die
Gerätedatei des Scanners besitzen. Im vorherigen Beispiel
wird die Datei /dev/ugen0.2 verwendet,
die faktisch nur ein Symlink auf die echte Gerätedatei,
/dev/usb/0.2.0 genannt, darstellt.
Sowohl der Symlink als auch die Gerätedatei sind jeweils im
Besitz der Gruppen wheel und operator. Damit ein Benutzer
den Scanner benutzen kann, muss er Mitglied in einer der
beiden Gruppen sein. Allerdings sollte aus Sicherheitsgründen
genau überlegt werden, welche Benutzer zu welcher Gruppe
hinzugefügt werden, besonders bei der Gruppe wheel. Eine bessere
Lösung ist es, eine spezielle Gruppe für den Zugriff auf
USB-Geräte anzulegen und den Scanner für Mitglieder dieser
Gruppe zugänglich zu machen.Dieses Beispiel nutzt &man.pw.8;, um eine Gruppe namens
usb zu erstellen:&prompt.root; pw groupadd usbAnschliessend muss der /dev/ugen0.2-Symlink
und der Gerätename /dev/usb/0.2.0 für
die usb-Gruppe mit den
Schreibrechten (0660 oder 0664)
ausgestattet werden. All dies kann durch das Hinzufügen der
folgenden Zeile in /etc/devfs.rules
erreicht werden:[system=5]
add path ugen0.2 mode 0660 group usb
add path usb/0.2.0 mode 0660 group usbJetzt müssen nur noch Benutzer zur Gruppe
usb hinzugefügt werden, um ihnen
den Zugriff auf den Scanner zu erlauben:&prompt.root;pw groupmod usb -m joeWeitere Details finden Sie in &man.pw.8;.