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&os; 9.X (und neuer)
installierenJimMockRestructured, reorganized, and parts
rewritten by RandyPrattThe sysinstall walkthrough, screenshots, and general
copy by GavinAtkinsonUpdated for bsdinstall by WarrenBlockAllanJudeErweitert um root-on-ZFS von BenedictReuschlingÜbersetzt von Übersichtinstallation&os; enthält ein text-basiertes, einfach zu verwendendes
Installationsprogramm. &os; 9.0-RELEASE und neuer
verwendet ein Installationsprogramm genannt
bsdinstall, während Versionen vor
&os; 9.0-RELEASE stattdessen
sysinstall zur Installation
einsetzten. Dieses Kapitel beschreibt die Verwendung von
bsdinstall. Der Einsatz von
sysinstall wird im
behandelt.Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie
wissen:wie man &os; Installationsmedien erstellt.wie &os; Festplatten unterteilt und darauf
verweist.wie man bsdinstall
startet.welche Fragen bsdinstall
stellt, was sie bedeuten und wie man diese
beantwortet.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Sie:Die Liste von unterstützter Hardware lesen, die mit
der zu installierenden Version von &os; ausgeliefert wird,
um sicherzustellen, dass die Hardware auch unterstützt
wird.Generell wurden diese Installationsanweisungen für Rechner
der &i386; (PC-kompatibel) Architektur
verfasst. An Stellen, an denen sich die Anweisungen speziell
auf eine andere Plattform beziehen, wird darauf hingewiesen.
Es mag kleinere Unterschiede geben zwischen dem
Installationsprogramm und dem, was hier beschrieben steht.
Sie sollten daher dieses Kapitel als eine Art Wegweiser und
keine exakte Anleitung betrachten.Hardware-AnforderungenMinimalkonfigurationDie Minimalkonfiguration zur Installation von &os;
variiert mit der Version von &os; und der
Hardwarearchitektur.Eine Zusammenfassung dieser Informationen wird in den
folgenden Abschnitten gegeben. Abhängig von der verwendeten
Installationsmethode, wird unter Umständen ein unterstütztes
CD-ROM-Laufwerk benötigt und in manchen Fällen eine
Netzwerkkarte. Dies wird im genauer
beschrieben.&os;/&arch.i386;&os;/&arch.i386; benötigt einen 486er oder
einen schnelleren Prozessor und mindestens 64 MB RAM.
Es sollte mindestens 1.1 GB freier Festplattenspeicher
für die Installation zur Verfügung stehen.Auf alten Rechnern hat die Aufrüstung von RAM und
dem Festplattenplatz normalerweise einen höheren
geschwindigkeitssteigernden Effekt als einen schnelleren
Prozessor einzubauen.&os;/&arch.amd64;Es gibt zwei Klassen von Prozessoren, die in der Lage
sind, auf &os;/&arch.amd64; zu laufen. Die erste Klasse
sind AMD64-Prozessoren, was sowohl &amd.athlon;64,
&amd.athlon;64-FX, &amd.opteron; oder bessere Prozessoren
beinhaltet.Die zweite Klasse von Prozessoren, die &os;/&arch.amd64;
benutzen kann, besteht aus der
&intel; EM64T-Architektur. Beispiele dieser
Prozessoren beinhalten die &intel; &core; 2 Duo,
Quad, Extreme Prozessorfamilien, die &intel; &xeon;
3000, 5000, und 7000 Reihe von Prozessoren, die
&intel; &xeon; Prozessoren E3, E5 und E7, sowie die
&intel; &core; i3, i5 and i7 Prozessoren.Sollte das System auf einer nVidia nForce3 Pro-150
basieren, muss IO APIC im BIOS
deaktiviert werden. Falls im BIOS keine solche
Option vorhanden ist, deaktivieren Sie stattdessen
ACPI.&os;/&arch.powerpc; &apple; &macintosh;Alle neuen &apple; &macintosh; Systeme mit eingebautem
USB werden unterstützt. SMP wird auf Maschinen mit
mehreren CPUs unterstützt.Ein 32-bit Kernel kann nur die ersten 2 GB des
Hauptspeichers verwenden. &firewire; wird auf den blauen
und weissen PowerMac G3s nicht unterstützt.&os;/&arch.sparc64;Systeme, die von &os;/&arch.sparc64; unterstützt
werden, sind auf der
FreeBSD/sparc64-Projektseite aufgelistet.Eine dedizierte Platte wird für &os;/&arch.sparc64;
benötigt. Es ist nicht möglich, eine Platte mit einem
anderen Betriebssystem zur gleichen Zeit zu teilen.Unterstützte HardwareHardwarearchitekturen und von &os; unterstützte
Geräte werden in der Datei mit Hardware Notes aufgelistet.
Normalerweise heisst diese Datei
HARDWARE.TXT und befindet sich im
Wurzelverzeichnis des Veröffentlichungsmediums. Kopien
dieser unterstützten Hardwareliste ist ebenfalls auf der Seite
Release Information der &os; Webseite
abrufbar.Vor der InstallationSichern Sie wichtige DatenSichern Sie alle wichtigen Daten auf dem Zielcomputer, auf
dem &os; installiert werden soll. überprüfen Sie diese
Sicherungen, bevor Sie fortfahren. Die &os; Installation
wird Sie vor Änderungen an den Platten danach fragen, jedoch
kann dies nicht mehr rückgängig gemacht werden, sobald der
Prozess gestartet wurde.Den Installationsort von &os; festlegenFalls &os; das einzige installierte Betriebssystem sein
wird und die gesamte Platte dazu verwenden kann, kann der Rest
dieses Abschnitts übersprungen werden. Sollten Sie allerdings
die Platte mit anderen Betriebssystemen teilen, ist ein
Verständnis des Plattenlayouts hilfreich für die
Installation.Festplattenlayout für &os;/&arch.i386; und
&os;/&arch.amd64;Festplatten können in mehrere verschiedene Bereiche
aufgeteilt werden. Diese Bereiche werden
Partitionen genannt.Es gibt zwei Arten, eine Festplatte in mehrere
Partitionen einzuteilen. Traditionell enthält ein
Master Boot Record
(MBR) eine Partitionstabelle, welche bis
zu vier primäre Partitionen aufnehmen
kann (aus historischen Gründen werden diese primären
Partitionen in &os; slices genannt).
Eine Begrenzung von nur vier Partitionen ist für große
Platten sehr beschränkt, so dass eine dieser primären
Partitionen als erweiterte Partition
eingesetzt wird. Mehrere
logische Partitionen können dann
innerhalb der erweiterten Partition angelegt werden. Dies
mag etwas unhandlich erscheinen und das ist auch der
Fall.Die GUID-Partitionstabelle
(GPT) ist eine neuere und einfachere
Methode zur Partition einer Festplatte.
GPT ist weitaus flexibler
als die traditionelle MBR-Partitionstabelle. Geläufige
GPT-Implementierungen erlauben bis zu 128
Partitionen pro Platte, was die Notwendigkeit von
umständlichen Behelfen wie logische Partitionen
eliminiert.Manche älteren Betriebssysteme wie &windows; XP
sind mit dem GPT-Partitionsschema nicht
kompatibel. Wenn sich &os; die Platte mit einem solchen
Betriebssystem teilen soll, werden MBR
Partitionen benötigt.&os;s Standard-Bootloader benötigt entweder eine
primäre oder eine GPT-Partition (lesen
Sie dazu für weitere Informationen
zum &os; Bootvorgang). Wenn alle der primären oder
GPT-Partitionen bereits in Verwendung
sind, muss eine davon für &os; zur Verfügung gestellt
werden.Eine Minimalinstallation von &os; braucht ungefähr
1 GB Plattenplatz. Dies ist jedoch eine
sehr minimale Installation, die fast
gar keinen freien Speicherplatz übrig lässt. Eine etwas
realistischere Minimalangabe sind 3 GB ohne eine
graphische Umgebung und 5 GB oder mehr, falls eine
graphische Benutzeroberfläche verwendet werden soll.
Anwendungen von Drittanbietern benötigt sogar noch mehr
Platz.Eine Vielzahl
freier und kommerzieller Werkzeuge zur Veränderung der
Partitionsgrössen sind verfügbar.
GParted Live ist eine freie Live-CD, die den
GParted-Partitionseditor enthält.
GParted ist auch in
einer Vielzahl von anderen Linux Live-CD Distributionen
enthalten.Anwendungen zur Festplattenpartition kann Daten
zerstören. Erstellen Sie eine Vollsicherung und
überprüfen Sie deren Integrität bevor Sie die
Partitionen auf der Platte verändern.Die Veränderung der Grösse von
µsoft; Vista-Partitionen kann schwierig sein.
Eine Vista Installations-CD-ROM kann hilfreich sein, wenn
eine solche Aktion versucht wird.Eine existierende Partition verändernEin &windows;-Computer besitzt eine einzelne
40 GB Platte, die in zwei 20 GB Partitionen
aufgeteilt wurde. &windows; nennt diese
C: und D:. Die
C: Partition enthält 10 GB und
die D: Partition 5 GB an
Daten.Durch kopieren der Daten von D:
nach C: macht die zweite Partition
frei, so dass &os; sie benutzen kann.Verkleinern einer bestehenden PartitionEin &windows;-Computer besitzt eine einzelne
40 GB Platte und eine grosse Partition, welche die
gesamte Platte einnimmt. &windows; zeigt diese
40 GB Partition als einzelne C:
Partition. 15 GB Plattenplatz wird verwendet. Das
Ziel ist, für &windows; eine 20 GB Partition
einzurichten und eine weitere 20 GB Partition für
&os; bereitzustellen.Es gibt zwei Wege, dieses Ziel zu erreichen:Sichern Sie alle &windows;-Daten. Installieren
Sie dann &windows; neu, indem Sie eine 20 GB
Partition während der Installation anlegen.Verwenden Sie ein Werkzeug zur Veränderung einer
Partition wie GParted, um
die &windows;-Partition zu verkleinern und eine neue
Partition im freigewordenen Plattenplatz für &os;
anzulegen.Festplattenpartitionen, die unterschiedliche
Betriebssysteme enthalten, ermöglichen es, jeweils eines
dieser Systeme zu verwenden. Eine andere Methode, die es
erlaubt, mehrere Betriebssysteme gleichzeitig einzusetzen,
wird im behandelt.Netzwerkparameter ermittelnManche &os; Installationsarten benötigen eine
Netzwerkverbindung, um Dateien herunter zu laden. Um zu einem
Ethernet-Netzwerk (bzw. Kabel oder DSL-Modem mit einem
Ethernet-Anschluss) eine Verbindung herzustellen, wird das
Installationsprogramm bestimmte Information zum Netzwerk
abfragen.DHCP wird
allgemein verwendet, um automatisch Netzwerkeinstellungen
vorzunehmen. Falls DHCP nicht verfügbar
ist, müssen diese Netzwerkeinstellungen vom lokalen
Netzwerkadministrator oder Provider erfragt werden:Informationen zum NetzwerkIP-AdresseSubnetz-MaskeDefault-Router IP-AdresseDomänenname des lokalen NetzwerksDNS-Server
IP-Adresse(n)Lesen Sie die &os;-ErrataObwohl das &os; Projekt sich bemüht, jede
veröffentlichte Version von &os; so stabil wie möglich
zu machen, können sich doch gelegentlich Fehler in den
Veröffentlichungsprozess einschleichen. In sehr seltenen
Fällen betreffen diese Fehler den Installationsvorgang. Wenn
diese Probleme entdeckt und behoben sind, werden dazu Hinweise
in der
FreeBSD Errata auf der &os; Webseite veröffentlicht.
Prüfen Sie die Errata vor der Installation, um
sicherzustellen, dass es keine Probleme gibt, welche die
Installation betreffen.Informationen und Errata für all diese
Veröffentlichungen können über den Abschnitt release
information der &os; Webseite
abgerufen werden.Die Installationsmedien beschaffenEine &os;-Installation wird durch das starten des
Computers mit einer eingelegten &os;-Installations-CD/DVD oder
eines USB-Sticks begonnen. Das Installationsprogramm ist kein
Programm das aus einem anderen Betriebssystem heraus gestartet
werden kann.Zusätzlich zum Standardinstallationsmedium, welches Kopien
von allen &os;-Installationsdateien enthält, gibt es auch eine
bootonly-Variante. Ein solches
Installationsmedium besitzt keine Kopien der
Installationsdateien, jedoch kann es diese während der
Installation aus dem Netzwerk nachladen. Die bootonly
Installations-CD ist dadurch viel kleiner und reduziert die
benötigte Bandbreite während der Installation durch
herunterladen der allernötigsten Dateien.Kopien der &os;-Installationsmedien sind auf der &os;
Webseite verfügbar. Laden Sie auch
CHECKSUM.SHA256 aus dem gleichen
Verzeichnis herunter, um die Integrität der
Installationsmedien anhand einer Prüfsumme zu berechnen. &os;
bietet hierfür &man.sha256.1; an, andere Betriebsysteme haben
ähnliche Programme. Vergleichen Sie die Prüfsumme mit der in
CHECKSUM.SHA256. Wenn die beiden
Prüfsummen nicht übereinstimmen, ist die Datei beschädigt und
sollte erneut heruntergeladen werden.Falls Sie bereits eine Kopie von &os; auf CD-ROM, DVD
oder USB-Stick besitzen, kann dieser Abschnitt übersprungen
werden.CD und DVD-Images von &os; sind startfähige ISO-Dateien.
Nur eine CD oder DVD wird für eine Installation benötigt.
Brennen Sie ein ISO-Image auf eine startfähige CD oder DVD mit
Hilfe eines CD-Brennprogramms, das für das aktuelle
Betriebssystem zur Verfügung steht.Um einen startfähigen USB-Stick zu erstellen, führen Sie
die folgenden Schritte durch:Das Image für den USB-Stick herunterladenDas Image für &os; 9.0-RELEASE und
höhere Versionen kann aus dem
ISO-IMAGES/-Verzeichnis unter
ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/releases/arch/arch/ISO-IMAGES/version/&os;-version-RELEASE-arch-memstick.img
bezogen werden. Ersetzen Sie jeweils
arch und
version mit der Architektur und
der Versionsnummer, die installiert werden soll.
Beispielsweise sind die USB-Stick Images für
&os;/&arch.i386; 9.0-RELEASE verfügbar unter
ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/releases/&arch.i386;/&arch.i386;/ISO-IMAGES/9.0/&os;-9.0-RELEASE-&arch.i386;-memstick.img.Für
&os; 8.X und frühere
Versionen wird ein anderer Pfad verwendet. Details für
das Herunterladen und Installieren von
&os; 8.X und frühere
werden im behandelt.Das USB-Stick Image hat die Endung
.img. Das Verzeichnis
ISO-IMAGES/ enthält eine Vielzahl von
verschiedenen Installations-Images und die jeweils
benötigte Version von &os;, sowie in manchen Fällen die
Zielhardware.Bevor Sie fortfahren, machen Sie
Sicherungskopien der Daten auf dem
USB-Stick, da die folgende Prozedur alle Daten
löscht.Das Image auf den USB-Stick schreibenDen USB-Stick unter &os; vorbereitenDas Beispiel unten verwendet
/dev/da0 als das Zielgerät, auf
welches das Image geschrieben werden soll. Seien Sie
vorsichtig, dass das richtige Gerät als Ausgabe
benutzt wird, da das Kommando alle vorhandenen Daten
zerstört.Das Image mit &man.dd.1; schreibenDie .img-Datei ist
keine gewöhnliche Datei. Es ist
ein Image des kompletten
späteren Inhalts des USB-Sticks. Es kann
nicht einfach wie eine
gewöhnliche Datei kopiert werden, sondern muss direkt
auf das Zielgerät mit &man.dd.1; geschrieben
werden:&prompt.root; dd if=&os;-9.0-RELEASE-&arch.i386;-memstick.img of=/dev/da0 bs=64kDas Image unter &windows; schreibenVersichern Sie sich, dass Sie den korrekten
Laufwerksbuchstaben als Ausgabe angeben, da die
bestehenden Daten überschrieben und zerstört
werden.Image Writer für
&windows; herunterladenImage Writer für
&windows; ist eine frei verfügbare
Anwendung, welche eine Imagedatei korrekt auf einen
USB-Stick schreiben kann. Laden Sie diese von
https://launchpad.net/win32-image-writer/
herunter und entpacken Sie sie in einen Ordner.Das Image mit Image Writer auf den USB-Stick
schreibenKlicken Sie doppelt auf das
Win32DiskImager-Icon, um
das Programm zu starten. Prüfen Sie dabei, dass der
Laufwerksbuchstabe unter
Device dem Gerät
entspricht, in dem sich der USB-Stick befindet.
Klicken Sie auf das Ordnersymbol und wählen Sie das
Image aus, welches auf den USB-Stick geschrieben
werden soll. Um den Image-Dateinamen zu akzeptieren,
klicken Sie auf
[ Save ]. Überprüfen
Sie erneut, ob alles stimmt und dass keine Ordner auf
dem USB-Stick in anderen Fenstern geöffnet sind.
Sobald alles bereit ist, klicken Sie auf
[ Write ], um die
Imagedatei auf den USB-Stick zu schreiben.Die Installation von Disketten wird nicht mehr
unterstützt.Sie sind jetzt dazu bereit, mit der Installation von &os;
zu beginnen.Die Installation startenEs werden bei Installation so lange keine Änderungen an
den Festplatten durchgeführt, bis die folgende Meldung
erscheint:Your changes will now be written to disk. If you
have chosen to overwrite existing data, it will
be PERMANENTLY ERASED. Are you sure you want to
commit your changes?Die Installation kann vor dieser Warnung zu jeder Zeit
abgebrochen werden, ohne dass die Inhalte der Festplatte
davon betroffen sind. Falls Zweifel bestehen, dass etwas
falsch konfiguriert wurde, schalten Sie einfach den Computer
vor diesem Punkt aus und es wird kein Schaden
angerichtet.Der SystemstartSystemstart von &i386; und &arch.amd64;Falls Sie einen startfähigen
USB-Stick einsetzen, wie in beschrieben
ist, dann stecken Sie diesen vor dem Anschalten des
Computers hinein.Falls die Installation von einer CD-ROM startet,
müssen Sie den Computer anschalten und die CD-ROM so
bald wie möglich einlegen.Konfigurieren Sie den Rechner so, dass er entweder
von der CD-ROM oder dem USB-Stick startet, abhängig vom
verwendeten Installationsmedium. Die
Konfiguration im BIOS erlaubt es, das
Gerät, von dem gestartet werden soll, auszuwählen. Die
meisten Systeme erlauben es auch, das Startgerät während
des Startvorgangs zu wählen, typischerweise durch
drücken von entweder F10,
F11, F12 oder
Escape.Falls der Computer wie normal startet und das
bestehende Betriebssystem lädt, befolgen Sie einen
der hier aufgeführten Schritte:Die Medien wurden während des Startvorgangs
nicht früh genug eingelegt. Lassen Sie diese wo sie
sind und versuchen Sie, den Rechner davon neu zu
starten.Die Änderungen am BIOS haben
nicht richtig funktioniert. Wiederholen Sie diesen
Schritt, um die richtige Option auszuwählen.Das verwendete BIOS
unterstützt das starten vom gewählten Medium
nicht. Der Plop Boot
Manager kann in diesem Fall verwendet werden, um
ältere Computer von CD or USB-Medien zu starten.&os; wird anfangen zu starten. Falls das System von
CD-ROM startet, werden Meldungen ähnlich wie die
folgenden angezeigt (Versionsinformationen wurden
hier entfernt):Booting from CD-ROM...
645MB medium detected
CD Loader 1.2
Building the boot loader arguments
Looking up /BOOT/LOADER... Found
Relocating the loader and the BTX
Starting the BTX loader
BTX loader 1.00 BTX version is 1.02
Consoles: internal video/keyboard
BIOS CD is cd0
BIOS drive C: is disk0
BIOS drive D: is disk1
BIOS 636kB/261056kB available memory
FreeBSD/i386 bootstrap loader, Revision 1.1
Loading /boot/defaults/loader.conf
/boot/kernel/kernel text=0x64daa0 data=0xa4e80+0xa9e40 syms=[0x4+0x6cac0+0x4+0x88e9d]
\Der &os;-Bootloader wird angezeigt:Das &os;-Bootloader MenüWarten Sie entweder zehn Sekunden oder drücken Sie
Enter.Systemstart beim &macintosh; &powerpc;Auf den meisten Maschinen können Sie C
auf der Tastatur gedrückt halten, um von der CD zu starten.
Andernfalls, halten Sie
CommandOptionOF,
oder
WindowsAltOF
auf nicht-&apple; Tastaturen gedrückt. Geben Sie an der
0 >-Eingabeaufforderung folgendes ein:boot cd:,\ppc\loader cd:0Für Xserves ohne Tastatur, lesen Sie &apple;s
Support Webseite über das starten in die Open
Firmware.Systemstart für &sparc64;Die meisten &sparc64;-Systeme sind so eingerichtet, dass
diese automatisch von CD starten. Um &os; zu installieren,
muss es über das Netzwerk oder von einer CD-ROM gestartet
werden, was es nötig macht, in die PROM
OpenFirmware einzubrechen.Um dies zu tun, starten Sie das System neu und warten
Sie bis die Startmeldungen erscheinen. Abhängig vom Modell
sollte dies in etwa folgendermaßen aussehen:Sun Blade 100 (UltraSPARC-IIe), Keyboard Present
Copyright 1998-2001 Sun Microsystems, Inc. All rights reserved.
OpenBoot 4.2, 128 MB memory installed, Serial #51090132.
Ethernet address 0:3:ba:b:92:d4, Host ID: 830b92d4.Falls das System jetzt damit fortfährt von Platte zu
starten, müssen Sie
L1A oder StopA
auf der Tastatur eingeben oder ein
BREAK-Kommando (indem Sie z.B.
~# in &man.tip.1; oder &man.cu.1;
absetzen) über die serielle Konsole senden, um zur
PROM Befehlszeile zu gelangen. Es sieht
dann so aus:ok ok {0} Dies ist die Eingabeaufforderung, welche auf
Systemen mit nur einer CPU verwendet wird.Dies ist die Eingabeaufforderung auf SMP-Systemen.
Die Zahl gibt die Nummer der aktiven CPU an.Legen Sie nun die CD-ROM in das Laufwerk und geben Sie
am PROM-Prompt
boot cdrom ein.Die Geräteerkennung prüfenDie letzten hundert Zeilen, die am Bildschirm angezeigt
wurden, sind gespeichert worden und können erneut abgerufen
werden.Um diesen Puffer anzusehen, drücken Sie
Scroll Lock. Das bewirkt, dass Sie die
Bildschirmanzeige hoch und runter bewegen (scrollen) können.
Benutzen Sie die Pfeiltasten oder PageUp
und PageDown, um die Meldungen zu
sehen. Drücken Sie Scroll Lock erneut, um
das scrollen zu stoppen.Tun Sie dies jetzt, um den Text, der aus den Bildschirm
gelaufen ist, als der Kernel die Geräteerkennung durchgeführt
hat, erneut zu prüfen. Sie werden einen Text ähnlich zu
sehen, obwohl sich der
genaue Text, abhängig von den Geräten im Computer,
unterscheiden wird.Typical Device Probe ResultsCopyright (c) 1992-2011 The FreeBSD Project.
Copyright (c) 1979, 1980, 1983, 1986, 1988, 1989, 1991, 1992, 1993, 1994
The Regents of the University of California. All rights reserved.
FreeBSD is a registered trademark of The FreeBSD Foundation.
FreeBSD 9.0-RELEASE #0 r225473M: Sun Sep 11 16:07:30 BST 2011
root@psi:/usr/obj/usr/src/sys/GENERIC amd64
CPU: Intel(R) Core(TM)2 Duo CPU T9400 @ 2.53GHz (2527.05-MHz K8-class CPU)
Origin = "GenuineIntel" Id = 0x10676 Family = 6 Model = 17 Stepping = 6
Features=0xbfebfbff<FPU,VME,DE,PSE,TSC,MSR,PAE,MCE,CX8,APIC,SEP,MTRR,PGE,MCA,CMOV,PAT,PSE36,CLFLUSH,DTS,ACPI,MMX,FXSR,SSE,SSE2,SS,HTT,TM,PBE>
Features2=0x8e3fd<SSE3,DTES64,MON,DS_CPL,VMX,SMX,EST,TM2,SSSE3,CX16,xTPR,PDCM,SSE4.1>
AMD Features=0x20100800<SYSCALL,NX,LM>
AMD Features2=0x1<LAHF>
TSC: P-state invariant, performance statistics
real memory = 3221225472 (3072 MB)
avail memory = 2926649344 (2791 MB)
Event timer "LAPIC" quality 400
ACPI APIC Table: <TOSHIB A0064 >
FreeBSD/SMP: Multiprocessor System Detected: 2 CPUs
FreeBSD/SMP: 1 package(s) x 2 core(s)
cpu0 (BSP): APIC ID: 0
cpu1 (AP): APIC ID: 1
ioapic0: Changing APIC ID to 1
ioapic0 <Version 2.0> irqs 0-23 on motherboard
kbd1 at kbdmux0
acpi0: <TOSHIB A0064> on motherboard
acpi0: Power Button (fixed)
acpi0: reservation of 0, a0000 (3) failed
acpi0: reservation of 100000, b6690000 (3) failed
Timecounter "ACPI-safe" frequency 3579545 Hz quality 850
acpi_timer0: <24-bit timer at 3.579545MHz> port 0xd808-0xd80b on acpi0
cpu0: <ACPI CPU> on acpi0
ACPI Warning: Incorrect checksum in table [ASF!] - 0xFE, should be 0x9A (20110527/tbutils-282)
cpu1: <ACPI CPU> on acpi0
pcib0: <ACPI Host-PCI bridge> port 0xcf8-0xcff on acpi0
pci0: <ACPI PCI bus> on pcib0
vgapci0: <VGA-compatible display> port 0xcff8-0xcfff mem 0xff400000-0xff7fffff,0xe0000000-0xefffffff irq 16 at device 2.0 on pci0
agp0: <Intel GM45 SVGA controller> on vgapci0
agp0: aperture size is 256M, detected 131068k stolen memory
vgapci1: <VGA-compatible display> mem 0xffc00000-0xffcfffff at device 2.1 on pci0
pci0: <simple comms> at device 3.0 (no driver attached)
em0: <Intel(R) PRO/1000 Network Connection 7.2.3> port 0xcf80-0xcf9f mem 0xff9c0000-0xff9dffff,0xff9fe000-0xff9fefff irq 20 at device 25.0 on pci0
em0: Using an MSI interrupt
em0: Ethernet address: 00:1c:7e:6a:ca:b0
uhci0: <Intel 82801I (ICH9) USB controller> port 0xcf60-0xcf7f irq 16 at device 26.0 on pci0
usbus0: <Intel 82801I (ICH9) USB controller> on uhci0
uhci1: <Intel 82801I (ICH9) USB controller> port 0xcf40-0xcf5f irq 21 at device 26.1 on pci0
usbus1: <Intel 82801I (ICH9) USB controller> on uhci1
uhci2: <Intel 82801I (ICH9) USB controller> port 0xcf20-0xcf3f irq 19 at device 26.2 on pci0
usbus2: <Intel 82801I (ICH9) USB controller> on uhci2
ehci0: <Intel 82801I (ICH9) USB 2.0 controller> mem 0xff9ff800-0xff9ffbff irq 19 at device 26.7 on pci0
usbus3: EHCI version 1.0
usbus3: <Intel 82801I (ICH9) USB 2.0 controller> on ehci0
hdac0: <Intel 82801I High Definition Audio Controller> mem 0xff9f8000-0xff9fbfff irq 22 at device 27.0 on pci0
pcib1: <ACPI PCI-PCI bridge> irq 17 at device 28.0 on pci0
pci1: <ACPI PCI bus> on pcib1
iwn0: <Intel(R) WiFi Link 5100> mem 0xff8fe000-0xff8fffff irq 16 at device 0.0 on pci1
pcib2: <ACPI PCI-PCI bridge> irq 16 at device 28.1 on pci0
pci2: <ACPI PCI bus> on pcib2
pcib3: <ACPI PCI-PCI bridge> irq 18 at device 28.2 on pci0
pci4: <ACPI PCI bus> on pcib3
pcib4: <ACPI PCI-PCI bridge> at device 30.0 on pci0
pci5: <ACPI PCI bus> on pcib4
cbb0: <RF5C476 PCI-CardBus Bridge> at device 11.0 on pci5
cardbus0: <CardBus bus> on cbb0
pccard0: <16-bit PCCard bus> on cbb0
isab0: <PCI-ISA bridge> at device 31.0 on pci0
isa0: <ISA bus> on isab0
ahci0: <Intel ICH9M AHCI SATA controller> port 0x8f58-0x8f5f,0x8f54-0x8f57,0x8f48-0x8f4f,0x8f44-0x8f47,0x8f20-0x8f3f mem 0xff9fd800-0xff9fdfff irq 19 at device 31.2 on pci0
ahci0: AHCI v1.20 with 4 3Gbps ports, Port Multiplier not supported
ahcich0: <AHCI channel> at channel 0 on ahci0
ahcich1: <AHCI channel> at channel 1 on ahci0
ahcich2: <AHCI channel> at channel 4 on ahci0
acpi_lid0: <Control Method Lid Switch> on acpi0
battery0: <ACPI Control Method Battery> on acpi0
acpi_button0: <Power Button> on acpi0
acpi_acad0: <AC Adapter> on acpi0
acpi_toshiba0: <Toshiba HCI Extras> on acpi0
acpi_tz0: <Thermal Zone> on acpi0
attimer0: <AT timer> port 0x40-0x43 irq 0 on acpi0
Timecounter "i8254" frequency 1193182 Hz quality 0
Event timer "i8254" frequency 1193182 Hz quality 100
atkbdc0: <Keyboard controller (i8042)> port 0x60,0x64 irq 1 on acpi0
atkbd0: <AT Keyboard> irq 1 on atkbdc0
kbd0 at atkbd0
atkbd0: [GIANT-LOCKED]
psm0: <PS/2 Mouse> irq 12 on atkbdc0
psm0: [GIANT-LOCKED]
psm0: model GlidePoint, device ID 0
atrtc0: <AT realtime clock> port 0x70-0x71 irq 8 on acpi0
Event timer "RTC" frequency 32768 Hz quality 0
hpet0: <High Precision Event Timer> iomem 0xfed00000-0xfed003ff on acpi0
Timecounter "HPET" frequency 14318180 Hz quality 950
Event timer "HPET" frequency 14318180 Hz quality 450
Event timer "HPET1" frequency 14318180 Hz quality 440
Event timer "HPET2" frequency 14318180 Hz quality 440
Event timer "HPET3" frequency 14318180 Hz quality 440
uart0: <16550 or compatible> port 0x3f8-0x3ff irq 4 flags 0x10 on acpi0
sc0: <System console> at flags 0x100 on isa0
sc0: VGA <16 virtual consoles, flags=0x300>
vga0: <Generic ISA VGA> at port 0x3c0-0x3df iomem 0xa0000-0xbffff on isa0
ppc0: cannot reserve I/O port range
est0: <Enhanced SpeedStep Frequency Control> on cpu0
p4tcc0: <CPU Frequency Thermal Control> on cpu0
est1: <Enhanced SpeedStep Frequency Control> on cpu1
p4tcc1: <CPU Frequency Thermal Control> on cpu1
Timecounters tick every 1.000 msec
hdac0: HDA Codec #0: Realtek ALC268
hdac0: HDA Codec #1: Lucent/Agere Systems (Unknown)
pcm0: <HDA Realtek ALC268 PCM #0 Analog> at cad 0 nid 1 on hdac0
pcm1: <HDA Realtek ALC268 PCM #1 Analog> at cad 0 nid 1 on hdac0
usbus0: 12Mbps Full Speed USB v1.0
usbus1: 12Mbps Full Speed USB v1.0
usbus2: 12Mbps Full Speed USB v1.0
usbus3: 480Mbps High Speed USB v2.0
ugen0.1: <Intel> at usbus0
uhub0: <Intel UHCI root HUB, class 9/0, rev 1.00/1.00, addr 1> on usbus0
ugen1.1: <Intel> at usbus1
uhub1: <Intel UHCI root HUB, class 9/0, rev 1.00/1.00, addr 1> on usbus1
ugen2.1: <Intel> at usbus2
uhub2: <Intel UHCI root HUB, class 9/0, rev 1.00/1.00, addr 1> on usbus2
ugen3.1: <Intel> at usbus3
uhub3: <Intel EHCI root HUB, class 9/0, rev 2.00/1.00, addr 1> on usbus3
uhub0: 2 ports with 2 removable, self powered
uhub1: 2 ports with 2 removable, self powered
uhub2: 2 ports with 2 removable, self powered
uhub3: 6 ports with 6 removable, self powered
ugen2.2: <vendor 0x0b97> at usbus2
uhub8: <vendor 0x0b97 product 0x7761, class 9/0, rev 1.10/1.10, addr 2> on usbus2
ugen1.2: <Microsoft> at usbus1
ada0 at ahcich0 bus 0 scbus1 target 0 lun 0
ada0: <Hitachi HTS543225L9SA00 FBEOC43C> ATA-8 SATA 1.x device
ada0: 150.000MB/s transfers (SATA 1.x, UDMA6, PIO 8192bytes)
ada0: Command Queueing enabled
ada0: 238475MB (488397168 512 byte sectors: 16H 63S/T 16383C)
ada0: Previously was known as ad4
ums0: <Microsoft Microsoft 3-Button Mouse with IntelliEyeTM, class 0/0, rev 1.10/3.00, addr 2> on usbus1
SMP: AP CPU #1 Launched!
cd0 at ahcich1 bus 0 scbus2 target 0 lun 0
cd0: <TEAC DV-W28S-RT 7.0C> Removable CD-ROM SCSI-0 device
cd0: 150.000MB/s transfers (SATA 1.x, ums0: 3 buttons and [XYZ] coordinates ID=0
UDMA2, ATAPI 12bytes, PIO 8192bytes)
cd0: cd present [1 x 2048 byte records]
ugen0.2: <Microsoft> at usbus0
ukbd0: <Microsoft Natural Ergonomic Keyboard 4000, class 0/0, rev 2.00/1.73, addr 2> on usbus0
kbd2 at ukbd0
uhid0: <Microsoft Natural Ergonomic Keyboard 4000, class 0/0, rev 2.00/1.73, addr 2> on usbus0
Trying to mount root from cd9660:/dev/iso9660/FREEBSD_INSTALL [ro]...Prüfen Sie die Ergebnisse der Geräteerkennung genau, um
sicher zu stellen, dass &os; alle Geräte gefunden hat. Falls
ein Gerät nicht gefunden wurde, wird es auch nicht
aufgelistet.
Kernelmodule erlauben es, Unterstützung für Geräte,
die nicht im GENERIC-Kernel vorhanden
sind, hinzuzufügen.Nach der Geräteerkennungsprozedur, werden Sie
sehen. Das
Installationsmedium kann auf drei Arten verwendet werden: um
&os; zu installieren, als eine
Live-CD oder um einfach
eine &os;-Shell zu öffnen. Benutzen Sie die Pfeiltasten, um
eine Option auszuwählen und drücken Sie
Enter zum bestätigen.Auswahl der Verwendung des InstallationsmediumsWählen Sie hier
[ Install ], gelangen Sie in
das Installationsprogramm.Das bsdinstall-Werkzeugbsdinstall ist ein textbasiertes
&os; Installationsprogramm, das von &a.nwhitehorn.email;
geschrieben und im Jahr 2011 für &os; 9.0 vorgestellt
wurde.&a.kmoore.email;s pc-sysinstall
ist in PC-BSD
enthalten und kann ebenfalls verwendet werden, um
&os; zu installieren. Obwohl es manchmal mit
bsdinstall verwechselt wird, sind
die beiden Programme nicht miteinander verwandt.Das bsdinstall Menüsystem wird
durch die Pfeiltasten gesteuert, Enter,
Tab, Space und andere
Tasten.Die Tastaturbelegung auswählenAbhängig davon, welche Systemkonsole verwendet wird, fragt
bsdinstall am Anfang ab, ob eine
nicht-Standard Tastaturbelegung festgelegt werden soll.Tastaturbelegung festlegenWenn [ YES ] ausgewählt
wird, wird der folgende Tastaturauswahlbildschirm angezeigt.
Andernfalls wird dieser Auswahlbildschirm nicht gezeigt und
eine Standardtastaturbelegung genutzt.TastaturauswahlbildschirmWählen Sie die Tastenbelegung, die der am System
angeschlossenen Tastatur am nächsten kommt, indem Sie die
Pfeiltasten Hoch/Runter verwenden und anschliessend
Enter drücken.Durch drücken von Esc wird die
Standardbelegung eingestellt. United States of
America ISO-8859-1 ist eine sichere Option,
falls Sie sich unsicher sind, welche Auswahl Sie treffen
sollen.In &os; 10.0-RELEASE und neueren Versionen wurde dieses
Menü erweitert. Die vollständige Auswahl der
Tastaturbelegungen wird nun angezeigt und die Voreinstellung
ist ausgewählt. Wird die Tastenbelegung geändert, erscheint
ein Dialog, in dem der Benutzer die Einstellung testen kann,
bevor die Installation fortgesetzt wird.Erweiterte TastaturbelegungDen Rechnernamen festlegenAls nächstes fragt Sie
bsdinstall nach dem Rechnernamen,
der in dem neu zu installierenden System verwendet werden
soll.Festlegen des RechnernamensDer eingegebene Rechnername sollte ein voll-qualifizierter
Rechnername sein, so wie z.B. machine3.example.comAuswahl der zu installierenden KomponentenIm nächsten Schritt fragt Sie
bsdinstall, die optionalen
Komponenten für die Installation auszuwählen.Komponenten für die Installation auswählenDie Entscheidung, welche Komponenten auszuwählen sind,
hängt grösstenteils davon ab, für was das System künftig
eingesetzt werden soll und der zur Verfügung stehende
Plattenplatz. Der &os;-Kernel und die Systemprogramme
(zusammengenommen auch als Basissystem
bezeichnet) werden immer installiert.Abhängig vom Typ der Installation, werden manche dieser
Komponenten nicht erscheinen.Optionale Komponentendoc - Zusätzliche Dokumentation,
meistens eher von historischem Interesse. Dokumentation,
wie Sie vom &os; Dokumentationsprojekt bereitgestellt
wird, kann zu einem späteren Zeitpunkt noch installiert
werden.games - Mehrere traditionelle
BSD-Spiele, sowohl fortune,
rot13 und andere.lib32 -
Kompatibilitäts-Bibliotheken, um 32-bit Anwendungen auf
der 64-bit Version von &os; laufen zu lassen.ports - Die &os;
Ports-Sammlung.Die Ports-Sammlung stellt eine einfache und praktische
Art dar, Software zu installieren. Die Ports-Sammlung
enthält nicht den nötigen Quellcode, um die Software zu
erstellen. Stattdessen handelt es sich um einen Sammlung
von Dateien, die das herunterladen, erstellen und
installieren von Drittanbietersoftware automatisiert.
behandelt die Verwendung der
Ports-Sammlung.Das Installationsprogramm prüft nicht, ob
genügend Plattenplatz zur Verfügung steht. Wählen Sie
diese Option nur, wenn die Festplatte über ausreichend
Speicher verfügt. Die Ports-Sammlung nimmt etwa
&ports.size; Plattenplatz ein.src - Quellcode für das
System.&os; wird mit allen Quellen für den Kernel und die
Systemprogramme ausgeliefert. Obwohl dies für die
meisten Anwendungen nicht benötigt wird, kann es doch
für manche Software, die als Quellcode verbreitet wird
(beispielsweise Gerätetreiber oder Kernelmodule), oder um
an &os; selbst mitzuentwickeln, notwendig sein.Der komplette Quellcodebaum benötigt 1 GB
Plattenplatz und um das gesamte Betriebssystem neu zu
erstellen, werden zusätzliche 5 GB Platz
benötigt.Installation aus dem NetzwerkDie bootonly-Installationsmedien
enthält keine Kopien der Installationsdateien. Wenn eine
bootonly-Installationsmethode verwendet
wird, müssen die Dateien über eine Netzwerkverbindung
übertragen werden, sobald diese benötigt werden.Installation über das NetzwerkNachdem die Netzwerkverbindung wie in konfiguriert wurde,
kann ein Spiegelserver ausgewählt werden. Spiegelserver dienen
zur Zwischenspeicherung von Kopien der &os;-Dateien. Wählen
Sie einen Spiegelserver, welcher in der gleichen Region auf der
Welt beheimatet ist, wie der Computer, auf dem &os; installiert
werden soll. Dateien können so viel schneller übertragen
werden, wenn der Spiegelserver sich näher am Zielcomputer
befindet und die Installationszeit wird somit reduziert.Einen Spiegelserver wählenDie Installation wird auf die gleiche Weise fortfahren, als
würden die Installationsdateien auf einem lokalen Medium
vorliegen.Plattenplatz bereitstellenEs gibt vier Arten, Plattenplatz für &os; zur
Verfügung zu stellen. Geführte
Partitionierung richtet Partitionen automatisch ein, während
manuelle Partitionierung es
fortgeschrittenen Anwendern erlaubt, selbstgewählte Partitionen
zu erzeugen. ZFS Partitionierung, die ab
&os; 10 verfügbar ist, erstellt ein
root-on-ZFS System mit
Unterstützung für
Boot Environments, welches
optional verschlüsselt werden kann. Schließlich gbt es noch
die Option eine Shell zu starten, in der
Kommandozeilenprogramme wie &man.gpart.8;, &man.fdisk.8; und
&man.bsdlabel.8; direkt ausgeführt werden können.Geführte, manuelle oder Shell Partitionierung
auswählenGeführte, manuelle, Shell oder ZFS
Partitionierung auswählenDieser Abschnitt beschreibt, was bei der Partitionierung der
Platten zu beachten ist und wie die einzelnen Methoden zur
Partitionierung angewendet werden.Ein Partitionslayout entwerfenPartitionslayout/etc/var/usrWenn Sie Dateisysteme anlegen, sollten Sie beachten, dass
Festplatten auf Daten in den äußeren Spuren schneller
zugreifen können als auf Daten in den inneren Spuren. Daher
sollten die kleineren und oft benutzten Dateisysteme an den
äußeren Rand der Platte gelegt werden. Die größeren
Partitionen wie /usr sollten in die
inneren Bereiche gelegt werden. Es empfiehlt sich, die
Partitionen in folgender Reihenfolge anzulegen:
/, swap, /var und
/usr.Die Größe der /var-Partition ist
abhängig vom Zweck der Maschine. Diese
Partition enthält hauptsächlich Postfächer, Logdateien und
Druckwarteschlangen. Abhängig von der Anzahl an
Systembenutzern und der Aufbewahrungszeit für Logdateien,
können Postfächer und Logdateien unerwartete Größen annehmen.
Die meisten Benutzer benötigen nur selten mehr als ein
Gigabyte für /var.Ein paar Mal wird es vorkommen, dass viel
Festplattenspeicher in /var/tmp
benötigt wird. Wenn neue Software mit &man.pkg.add.1;
installiert wird, extrahieren die Paketwerkzeuge eine
vorübergehende Kopie der Pakete unter
/var/tmp. Die Installation grosser
Softwarepakete wie Firefox,
- Openoffice oder
+ Apache OpenOffice oder
LibreOffice kann sich wegen zu
wenig Speicherplatz in /var/tmp als
trickreich herausstellen.Die /usr Partition enthält viele
der Hauptbestandteile des Systems, einschließlich der &os;
Ports-Sammlung und den Quellcode des Systems. Für diese
Partition werden mindestens zwei Gigabyte empfohlen.Behalten Sie bei der Auswahl der Partitionsgrößen den
Platzbedarf im Auge. Wenn Sie den Platz auf einer Partition
vollständig aufgebraucht haben, eine andere Partition aber
kaum benutzen, kann die Handhabung des Systems schwierig
werden.Größe der Swap-PartitionSwap PartitionAls Daumenregel sollten Sie doppelt soviel Speicher für
die Swap-Partition vorsehen, als Sie Hauptspeicher haben, da
die VM-Paging-Algorithmen im Kernel so eingestellt sind, dass
sie am besten laufen, wenn die Swap-Partition mindestens
doppelt so groß wie der Hauptspeicher ist. Zu wenig Swap kann
zu einer Leistungsverminderung im
VM page scanning Code führen,
sowie Probleme verursachen, wenn später mehr Speicher in die
Maschine eingebaut wird.Auf größeren Systemen mit mehreren
SCSI-, oder IDE-Laufwerken an
unterschiedlichen Controllern, wird empfohlen, Swap-Bereiche
auf bis zu vier Laufwerken einzurichten. Diese
Swap-Partitionen sollten ungefähr dieselbe Größe haben. Der
Kernel kann zwar mit beliebigen Größen umgehen, aber die
internen Datenstrukturen skalieren bis zur vierfachen Größe
der größten Partition. Ungefähr gleich große Swap-Partitionen
erlauben es dem Kernel, den Swap-Bereich optimal über die
Laufwerke zu verteilen. Große Swap-Bereiche, auch wenn sie
nicht oft gebraucht werden, sind nützlich, da sich ein
speicherfressendes Programm unter Umständen auch ohne einen
Neustart des Systems beenden lässt.Indem Sie ein System richtig partitionieren, verhindern
Sie, dass eine Fragmentierung in den häufig beschriebenen
Partitionen auf die meist nur gelesenen Partitionen
übergreift. Wenn Sie die häufig beschriebenen Partitionen an
den Rand der Platte legen, dann wird die I/O-Leistung dieser
Partitionen steigen. Die I/O-Leistung ist natürlich auch für
große Partitionen wichtig, doch erzielen Sie eine größere
Leistungssteigerung, wenn Sie /var an den
Rand der Platte legen.Geführte PartitionierungSollten mehrere Platten angeschlossen sein, wählen Sie
diejenige aus, auf der &os; installiert werden soll.Aus mehreren Platten eine auswählenDie gesamte Festplatte oder nur ein Teil davon kann für
&os; verwendet werden. Ein allgemeines Partitionslayout, das
die gesamte Platte einnimmt wird erstellt, wenn
[ Entire Disk ]
ausgewählt wird. Durch die Wahl von
[ Partition ] wird ein
Partitionslayout im unbenutzten Speicherplatz der Platte
eingerichtet.Auswahl der gesamten Platte oder einer
PartitionNachdem das Partitionslayout nun erstellt wurde, sollten
Sie es danach noch einmal auf Korrektheit prüfen. Sollten Sie
einen Fehler gemacht haben, können Sie durch Auswahl von
[ Revert ] wieder die
ursprünglichen Partitionen setzen oder durch
[ Auto ] die automatischen
&os; Partitionen wiederherstellen. Partitionen können manuell
erstellt, geändert oder gelöscht werden. Sollte die
Partitionierung richtig sein, wählen Sie
[ Finish ] aus, um mit der
Installation fortzufahren.Überprüfen der erstellen PartitionenManuelle PartitionierungManuelle Partitionierung führt Sie direkt zum
Partitionseditor.Partitionen manuell erstellenDurch hervorheben einer Platte (in diesem Fall
ada0) und die Auswahl von
[ Create ], wird ein Menü zur
Wahl des Partitionierungsschemas
angezeigt.Partitionen manuell anlegenGPT-Partitionierung ist normalerweise
die passendste Auswahl für PC-kompatible Rechner. Ältere PC
Betriebssysteme, die nicht mit GPT
kompatibel und benötigen stattdessen
MBR-Partitionen. Die anderen
Partitionsschemata werden für gewöhnlich für ältere
Computersysteme benutzt.
PartitionierungsschemasAbkürzungBeschreibungAPMApple
Partition Map, von &powerpc; &macintosh;
verwendet.BSDBSD-Labels ohne einen MBR, manchmal auch
dangerously dedicated mode genannt.
Lesen Sie dazu &man.bsdlabel.8;.GPTGUID Partition Table.MBRMaster
Boot Record.PC98MBR-Variante, verwendet von NEC PC-98 Computern.VTOC8Volume Table Of Contents, von Sun SPARC64 und
UltraSPARC Computern verwendet.
Nachdem das Partitionierungsschema ausgewählt und
erstellt wurde, werden durch erneute Auswahl von
[ Create ] neue Partitionen
erzeugt.Partitionen manuell erzeugenEine &os;-Standardinstallation mit GPT
legt mindestens die folgenden drei Partitionen an:Standard-&os;
GPT-Partitionenfreebsd-boot -
&os;-Bootcode.freebsd-ufs - Ein &os;
UFS-Dateisystem.freebsd-swap - &os;
Auslagerungsbereich (swap space).Ein weiter Partitionstyp ist
freebsd-zfs. Dieser Typ ist für
Partitionen bestimmt, die ein &os;
ZFS-Dateisystem verwenden sollen.
&man.gpart.8; beschreibt weitere verfügbare
Partitionstypen.Mehere Dateisystempartitionen können benutzt werden und
manche Leute ziehen es vor, ein traditionelles Layout mit
getrennten Partitionen für die Dateisysteme
/, /var,
/tmp und /usr zu
erstellen. Lesen Sie dazu , um ein Beispiel
zu erhalten.Grössenangaben können mit gängigen Abkürzungen eingegeben
werden: K für Kilobytes,
M für Megabytes oder
G für Gigabytes.Korrekte Sektorausrichtung ermöglicht
grösstmögliche Geschwindigkeit und das Anlegen von
Partitionsgrössen als vielfaches von 4K-Bytes hilft, die
passende Ausrichtung auf Platten mit entweder 512-Bytes oder
4K-Bytes Sektorgrössen, festzulegen. Generell sollte die
Verwendung von Partitionsgrössen, die sogar vielfache von
1M oder 1G sind, den einfachsten Weg darstellen, um sicher
zu stellen, dass jede Partition an einem vielfachen von 4K
beginnt. Eine Ausnahme gibt es: momentan sollte die
freebsd-boot-Partition aufgrund von
Beschränkungen im Bootcode nicht grösser sein
als 512K.Ein Einhägepunkt wird benötigt, falls diese
Partition ein Dateisystem enthält. Falls nur eine einzelne
UFS-Partition erstellt wird, sollte der Einhängepunkt
/ lauten.Ein label wird ebenfalls benötigt.
Ein Label ist ein Name, durch den diese Partition angesprochen
wird. Festplattennamen oder -nummern können sich ändern,
falls die Platte einmal an einem anderen Controller oder Port
angeschlossen sein sollte, doch das Partitionslabel ändert
sich dadurch nicht. Anstatt auf Plattennamen und
Partitionsnummern in Dateien wie
/etc/fstab zu verweisen, sorgen Labels
dafür, dass das System Hardwäreänderungen eher toleriert.
GPT-Labels erscheinen in /dev/gpt/, wenn
eine Platte angeschlossen wird. Andere
Partitionierungsschemas besitzen unterschiedliche Fähigkeiten,
Labels zu verwenden und diese erscheinen in anderen
/dev/-Verzeichnissen.Vergeben Sie ein einzigartiges Label auf jedem
Dateisystem um Konflikte mit identischen Labels zu
verhindern. Ein paar Buchstaben des Computernamens, dessen
Verwendungszweck oder Ortes kann dem Label hinzugefügt
werden. Beispielsweise labroot oder
rootfs-lab für die UFS root-Partition auf
einem Laborrechner.Ein traditionelles, partitioniertes Dateisystem
erstellenFür ein traditionelles Partitionslayout, in dem sich
/, /var,
/tmp und /usr in
getrennten Partitionen befinden sollen, erstellen Sie ein
GPT-Partitionsschema und anschliessend die Partitionen
selbst. Die gezeigten Partitionsgrössen sind typisch für
eine Festplatte von 20 G. Falls mehr Platz verfügbar
ist, sind grössere Swap oder
/var-Partitionen nützlich. Den hier
gezeigten Beschreibungen sind bsp für
Beispiel vorangestellt, jedoch sollten Sie
andere, einzigartige Beschreibungen verwenden, wie oben
beschrieben.Standardmäßig erwartet &os;s
gptboot, dass die erste erkannte
UFS-Partition die /-Partition
ist.PartitionstypGrösseEingehängt alsBeschreibungfreebsd-boot512Kfreebsd-ufs2G/bsprootfsfreebsd-swap4Gbspswapfreebsd-ufs2G/varbspvarfsfreebsd-ufs1G/tmpbsptmpfsfreebsd-ufsAkzeptieren Sie die Standardeinstellungen (Rest
der Platte)/usrbspusrfsNachdem die selbstgewählten Partitionen erzeugt wurden,
wählen Sie [ Finish ], um
mit der Installation fortzusetzen.Root-on-ZFS automatische PartitionierungDie Unterstützung für die automatische Erstellung von
Root-on-ZFS Installationen wurde in &os; 10.0-RELEASE
hinzugefügt. Dieser Modus funktioniert nur mit ganzen
Laufwerken und wird alle vorhandenen Daten auf der Platte
löschen. Das Installationsprogramm wird die Partitionen für
ZFS automatisch an 4k Sektoren ausrichten.
Dies funktioniert auch zuverlässig bei einer Sektorgröße von
512 Byte und hat den Vorteil, dass nachträglich Laufwerke
mit einer Sektorgröße von 4k hinzugefügt werden können,
entweder als zusätzlicher Speicherplatz oder als Ersatz für
eine ausgefallene Platte. Das Installationsprogramm kann auch
optional die Platte mit GELI verschlüsseln,
wie in beschrieben.
Wird die Verschlüsselung aktiviert, wird eine 2 GB große
unverschlüsselte Partition für /boot
erstellt. Diese Partition enthält den Kernel und weitere
Dateien, die nötig sind um den Kernel zu booten. Zudem wird
eine Swap-Partition erstellt. Der verbleibende Platz wird für
den ZFS-Pool verwendet.Das Konfigurationsmenü für ZFS bietet
einige Optionen, um die Erstellung des Pools zu
beeinflussen.ZFS KonfigurationsmenüDie wichtigste Option ist die Auswahl des vdev-Typs und
der Festplatten, die das vdev für den Pool bilden werden.
Mit Ausnahme des Stripe Modus, unterstützt das automatische
ZFS Installationsprogramm derzeit nur die
Erstellung eines einzigen Top-Level-vdevs. Wenn Sie
komplexere Pools erstellen möchten, benutzen Sie den Shell Modus um diese
zu erstellen. Das Installationsprogramm unterstützt
verschiedene Pool Typen, einschließlich Stripe (nicht
empfohlen, keine Redundanz), Spiegel (beste Leistung,
weniger nutzbarer Speicherplatz), und RAID-Z 1, 2 und 3
(übersteht den Ausfall von jeweils einer, zwei und drei
Platten). Am unteren Rand des Bildschirms werden Hinweise zur
Anzahl der benötigten Platten angezeigt. Im Fall von RAID-Z
wird die optimale Anzahl von Platten für die jeweilige
Konfiguration angezeigt.ZFS Pool TypenSobald ein Pool Typ ausgewählt wurde, wird eine Liste der
verfügbaren Laufwerke angezeigt und der Benutzer wird
aufgefordert, eine oder mehrere Festplatten auszuwählen um den
Pool zu bilden. Anschließend wie die Konfiguration geprüft um
zu gewährleisten, dass genug Platten ausgewählt wurden.
Wählen Sie <Change Selection> um
zur Auswahl der Laufwerke zurückzukehren, oder
<Cancel> um den Pool Typ zu
ändern.Auswahl der LaufwerkeUngültige AuswahlWenn eine oder mehrere Platten in der Liste fehlen, oder
wenn Festplaten angebunden wurden, nachdem das
Installationsprogramm gestartet wurde, wählen Sie
- Rescan Devices um die Laufwerke
nochmals zu suchen und anzuzeigen. Um sicherzustellen, dass
die richtigen Platten ausgewählt wurden, können Sie das
- Disk-Info Menü verwenden. Dieses
Menü zeigt verschiedene Informationen, einschließlich der
Partitionstabelle, der Modelnummer und der Seriennummer,
falls verfügbar.Eigenschaften einer FestplatteDas Menü ermöglicht es dem Benutzer auch, einen Namen für
den Pool zu vergeben, 4k Sektoren zu deaktivieren,
Tabellentypen zu aktivieren oder deaktivieren, und die
Größe des Swap-Bereichs zu wählen. Wenn alle Optionen auf die
gewünschten Werte eingestellt sind, wählen Sie
>>> Install am oberen
Rand des Menüs.Passwort für die Verschlüsselung der PlatteDas Installationsprogramm bietet dann eine letzte Chance,
abzubrechen, bevor der Inhalt der ausgewählten Laufwerken
zerstört wird, um den neuen ZFS-Pool
zu erstellen.Letzte ChanceDanach wird die Installation normal weitergeführt.Shell Partitionierungbsdinstall bietet bei
fortgeschrittenen Installationen womöglich nicht die
benötigte Flexibilität. Erfahrene Benutzer können die
Option Shell im Menü auswählen, um
die Laufwerke manuell zu partitionieren, Dateisysteme zu
erstellen, /tmp/bsdinstall_etc/fstab zu
befüllen und Dateisysteme unter /mnt
einzuhängen. Geben Sie anschließend exit
ein, um zu bsdinstall
zurückzukehren und die Installation fortzusetzen.Die Installation festschreibenDies ist die letzte Chance, die Installation abzubrechen,
ohne Änderungen an den Festplatten vorzunehmen.Letzte BestätigungWählen Sie [ Commit ] und
drücken Sie Enter, um fortzufahren. Fall noch
Änderungen zu machen sind, wählen Sie
[ Back ], um zum
Partitionseditor zurück zu gelangen. Mittels
[ Revert & Exit ]
wird das Installationsprogramm beendet, ohne Änderungen an den
Festplatten durchzuführen.Die Installationsdauer hängt von den gewählten
Distributionen, dem Installationsmedium und der Geschwindigkeit
des Computers ab. Eine Reihe von Nachrichten werden angezeigt,
um den Fortschritt darzustellen.Zuerst wird das Installationsprogramm die Partitionen auf
die Platte schreiben und den Befehl newfs
ausführen, um die Partitionen zu initialisieren.Falls Sie eine Netzwerkinstallation vornehmen, wird
bsdinstall dann mit dem herunterladen
der benötigten Distributionsdateien fortfahren.Herunterladen der DistributionsdateienAls nächstes wird die Integrität der Distributionsdateien
überprüft, um sicherzustellen, dass diese während des
Ladevorgangs nicht beschädigt oder unsauber vom
Installationsmedium gelesen wurden.Überprüfen der DistributionsdateienZum Schluss werden die überprüften Distributionsdateien auf
die Festplatte entpackt.Entpacken der DistributionsdateienSobald alle benötigten Distributionsdateien entpackt wurden,
wird bsdinstall direkt mit den
Arbeiten nach der Installation fortsetzen (siehe
).Arbeiten nach der InstallationDie Konfiguration von verschiedenen Optionen folgt auf eine
erfolgreiche &os;-Installation. Eine solche Option kann durch
das erneute betreten der Konfigurationsoptionen aus dem letzten
Menü vor dem Neustart in das gerade installierte &os;-System
angepasst werden.Setzen des root-PasswortsDas
root-Passwort muss
gesetzt werden. Wichtig ist dabei zu wissen, dass die
eingegebenen Zeichen nicht auf dem Bildschirm angezeigt
werden. Nachdem das Passwort eingegeben wurde, muss es zur
Bestätigung erneut eingetippt werden. Damit werden auch
Tippfehler verhindert.Das root-Passwort setzenNachdem das Passwort erfolgreich gesetzt wurde, wird die
Installation nun fortgesetzt.Die Netzwerkschnittstelle konfigurierenDie Netzwerkkonfiguration wird übersprungen, falls dies
bereits als Teil der bootonly
durchgeführt worden ist.Eine Liste aller gefundenen Netzwerkschnittstellen, die
auf diesem Computer gefunden wurden, wird als nächstes
angezeigt. Wählen Sie davon eine aus, um diese zu
konfigurieren.Eine zu konfigurierende Netzwerkschnittstelle
auswählenEine drahtlose Netzwerkverbindung einrichtenSollte eine drahtlose Netzwerkverbindung ausgewählt
worden sein, müssen WLAN-Identifikation und
Sicherheitsparameter nun eingegeben werden, um die
Verbindung mit dem Netzwerk herzustellen.Drahtlose Netzwerke werden durch einen Service Set
Identifier oder auch SSID genannt,
identifiziert. Der SSID ist ein kurzer,
eindeutiger Name, der für jedes Netzwerk vergeben
wird.Die meisten drahtlosen Netzwerke verschlüsseln die
übertragenen Daten, um die Information darin vor
unautorisiertem Zugriff zu schützen. Die Verwendung von
WPA2-Verschlüsselung wird empfohlen.
Ältere Verschlüsselungstypen, wie WEP,
bieten nur sehr wenig Sicherheit.Der erste Schritt des Verbindungsaufbaus ist das
drahtlose Netzwerk nach drahtlosen Zugriffspunkten (access
points) zu scannen.Nach drahtlosen Access Points scannenSSIDs, die während des scannens
gefunden wurden, werden aufgelistet, gefolgt von einer
Beschreibung der Verschlüsselungsarten, die für dieses
Netzwerk verfügbar sind. Falls die gewünschte
SSID nicht in der Liste auftaucht,
wählen Sie [ Rescan ], um
erneut einen Scanvorgang durchzuführen. Falls dann das
gewünschte Netzwerk immer noch nicht erscheint, überprüfen
Sie die Antenne auf Verbindungsprobleme oder versuchen
Sie, näher an den Access point zu gelangen. Scannen Sie
erneut nach jeder vorgenommenen Änderung.Ein drahtloses Netzwerk auswählenDie Verschlüsselungsinformationen, um sich mit dem
Netzwerk zu verbinden, werden nach der Auswahl des
Netzwerks eingegeben. Mit WPA2 wird
nur ein Passwort (auch bekannt als Pre-Shared Key oder
PSK) benötigt. Zeichen, die in die
Eingabebox getippt werden, erscheinen aus
Sicherheitsgründen als Sternchen.Verbindungsaufbau mit WPA2Die Netzwerkkonfiguration wird fortgesetzt, nachdem
das drahtlose Netzwerk und die Verbindungsinformationen
eingegeben wurden.Konfiguration des IPv4-NetzwerksWählen Sie, ob Sie ein IPv4-Netzwerk verwenden
möchten. Dies ist der am häufigsten vorkommende Typ
einer Netzwerkverbindung.Auswahl von IPv4Es gibt zwei Arten, ein IPv4-Netzwerk zu konfigurieren.
DHCP wird
automatisch die Netzwerkschnittstelle richtig konfigurieren
und sollte als bevorzugte Methode verwendet werden.
Statische Konfiguration erfordert die
manuelle Eingabe von Netzwerkinformationen.Geben Sie keine zufällig gewählten
Netzwerkinformationen ein, da dies nicht funktionieren
wird. Holen Sie sich die in
gezeigten Informationen vom Netzwerkadministrator
oder Serviceprovider.Netzwerkkonfiguration von IPv4 mittels DHCPFalls ein DHCP-Server zur Verfügung steht,
wählen Sie [ Yes ], um
die Netzwerkschnittstelle automatisch einrichten zu
lassen.Auswählen der IPv4-Konfiguration über
DHCPStatische IPv4-NetzwerkkonfigurationStatische Konfiguration der Netzwerkschnittstelle
erfordert die die Eingabe einiger
IPv4-Informationen.Statische IPv4-KonfigurationIP-Adresse - Die manuell
festgelegte IPv4-Adresse, welche diesem Computer
zugewiesen werden soll. Diese Adresse muss eindeutig
sein und darf nicht bereits von einem anderen Gerät im
lokalen Netzwerk verwendet werden.Subnetzmaske - Die
Subnetzmaske, die im lokalen Netzwerk Verwendung
findet. Typischerweise ist dies
255.255.255.0.Defaultrouter - Die IP-Adresse
des Defaultrouters in diesem Netzwerk. Normalerweise
ist das die Adresse des Routers oder einer anderen
Netzwerkkomponente, die das lokale Netzwerk mit dem
Internet verbindet. Auch bekannt als das
Default Gateway.Konfiguration des IPv6-NetzwerksIPv6 ist eine neuere Methode der Netzwerkkonfiguration.
Falls IPv6 verfügbar ist und verwendet werden soll, wählen
Sie [ Yes ] aus.Auswahl von IPv6IPv6 besitzt ebenfalls zwei Arten der Konfiguration.
SLAAC, oder
StateLess Address AutoConfiguration,
wird die Netzwerkschnittstelle automatisch richtig
konfigurieren. Statische Konfiguration
verlangt die manuelle Eingabe von
Netzwerkinformationen.IPv6 Stateless Address AutoconfigurationSLAAC erlaubt es einer
IPv6-Netzwerkkomponente, die Information zur automatischen
Konfiguration von einem lokalen Router abzufragen. Lesen
Sie RFC4862
für weitere Informationen.Auswahl der IPv6 SLAAC-KonfigurationStatische IPv6-NetzwerkkonfigurationStatische Konfiguration der Netzwerkschnittstelle
benötigt die Eingabe von
IPv6-Konfigurationsinformationen.Statische IPv6-KonfigurationIPv6-Adresse - The manuell
zugewiesene IP-Adresse, welche dem
Computer zugeteilt werden soll. Diese Adresse muss
eindeutig sein und nicht bereits von einer anderen
Netzwerkkomponente im lokalen Netzwerk verwendet
werden.Defaultrouter - Die
IPv6-Adresse des Defaultrouters in diesem Netzwerk.
Normalerweise ist dies die Adresse des Routers oder
einer anderen Netzwerkkomponente, welche das lokale
Netz mit dem Internet verbindet. Auch bekannt als
Default Gateway.DNS-KonfigurationDer Domain Name System (oder auch
DNS) Resolver
wandelt Hostnamen von und zu Netzwerkadressen um. Falls
DHCP oder SLAAC
verwendet wurde, um die Netzwerkschnittstelle zu
konfigurieren, ist die Konfiguration für den Resolver
möglicherweise bereits vorhanden. Andernfalls geben Sie den
lokalen Netzwerkdomänennamen in das Feld
Search ein. DNS #1
und DNS #2 sind die
IP-Adressen der lokalen
DNS-Server. Zumindest ein
DNS-Server wird benötigt.DNS-KonfigurationSetzen der ZeitzoneDas Setzen der Zeitzone für die Maschine erlaubt es,
diese auf regionale Zeitveränderungen hin anzupassen und um
andere zeitzonenbezogene Funktionen richtig
durchzuführen.Das hier gezeigte Beispiel bezieht sich auf einen
Rechner in der östlichen Zeitzone der Vereinigten Staaten.
Die Auswahl wird von der geographischen Position abhängig
sein.Lokale oder UTC-ZeitWählen Sie [ Yes ]
oder [ No ], abhängig davon,
wie die Rechneruhr konfiguriert ist und drücken Sie dann
Enter. Wenn Sie nicht wissen, ob das System
UTC oder lokale Zeit verwendet, wählen Sie
[ No ], um die am häufigsten
verwendete lokale Zeit zu setzen.Das Gebiet auswählenDas passende Gebiet wird durch die Pfeiltasten und das
anschliessende druücken von Enter
gewählt.Das Land auswählenWählen Sie das zutreffende Land mit den Pfeiltasten und
durch anschliessendes drücken von Enter
aus.Wählen einer ZeitzoneDie passende Zeitzone wird durch die Pfeiltasten und
anschliessendes drücken von Enter
ausgewählt.Bestätigen der ZeitzoneBestätigen Sie, dass die Abkürzung für die Zeitzone
richtig ist. Wenn Ihnen diese richtig erscheint, drücken Sie
Enter, um mit dem Rest der Konfiguration nach
der Installation fortzufahren.Zu aktivierende Dienste auswählenZusätzliche Systemdienste, die zur Startzeit aktiviert
werden sollen, können eingeschaltet werden. All diese Dienste
sind optional.Auswahl zusätzlicher DiensteZusätzliche Dienstesshd - Secure Shell
(SSH)-Dienst für sicheren
Fernzugriff.moused - Sorgt für
Mausunterstützung innerhalb der Systemkonsole.ntpd - Network Time Protocol
(NTP)-Dienst zur automatischen
Uhrzeitsynchronisation.powerd -
Systemleistungskontrollwerkzeug zur Leistungsregelung und
für Stromsparfunktionen.Absturzaufzeichnung aktivierenbsdinstall wird Sie fragen, ob
die Absturzaufzeichnung auf dem Zielsystem aktiviert werden
soll. Die Aktivierung von Absturzaufzeichnungen kann sehr
nützlich sein, um Systemfehler aufzuspüren, deswegen wird
Anwendern empfohlen, diese so oft wie möglich einzusetzen.
Wählen Sie [ Yes ], um
Absturzaufzeichnungen zu aktivieren oder
[ No ], um ohne die
Aufzeichnung von Abstürzen fortzufahren.Aktivierung der AbsturzaufzeichnungBenutzer hinzufügenDas hinzufügen von mindestens einem Benutzer während der
Installaton erlaubt das Benutzen des Systems ohne als
root-Benutzer
angemeldet zu sein. Wenn man als root angemeldet ist, gibt es
so gut wie keine Beschränkungen oder Schutz vor dem, was man
tun kann. Anmelden als normaler Benutzer ist daher sicherer
und bietet mehr Schutz.Wählen Sie [ Yes ], um
neue Benutzer hinzuzufügen.Benutzerkonten hinzufügenGeben Sie die nötigen Informationen für den Benutzer ein,
der dem System hinzugefügt werden soll.Benutzerinformationen eingebenBenutzerinformationenUsername - Der Name des Benutzers,
den man zur Anmeldung eingeben muss. Typischerweise der
erste Buchstabe des Vornamens, gefolgt vom
Nachnamen.Full name - Der volle Name des
Benutzers.Uid - User ID. Normalerweise wird
dieses Feld leer gelassen, so dass das System einen Wert
vergibt.Login group - Die Benutzergruppe.
Normalerweise bleibt dieses Feld leer, um die
Standardgruppe zu akzeptieren.Invite user into
other groups? - Zusätzliche Gruppen zu denen
der Benutzer als Mitglied hinzugefügt werden soll.Login class - In der Regel bleibt
dieses Feld leer.Shell - Die interaktive Shell für
diesen Benutzer. In diesem Beispiel wurde &man.csh.1;
ausgewält.Home directory - Das
Heimatverzeichnis des Benutzers. Die Vorgabe ist für
gewöhnlich richtig.Home directory permissions -
Zugriffsrechte auf das Heimatverzeichnis des Benutzers.
Die Vorgabe ist normalerweise die passende.Use password-based authentication?
Normalerweise yes.Use an empty password? -
Normalerweise no.Use a random password? -
Normalerweise no.Enter password - Das Passwort für
diesem Benutzer. Eingegebene Zeichen werden nicht am
Bildschirm angezeigt.Enter password again - Das Passwort
muss zur Überprüfung erneut eingegeben werden.Lock out the account after
creation? - Normalerweise
no.Nachdem alles eingegeben wurde, wird eine Zusammenfassung
angezeigt und das System fragt Sie, dies so korrekt ist.
Falls ein Eingabefehler gemacht wurde, geben Sie
no ein und versuchen es erneut. Falls
alles in Ordnung ist, drücken Sie yes, um
den neuen Benutzer anzulegen.Verlassen der Benutzer- und GruppenverwaltungFalls es mehr Benutzer hinzuzufügen gibt, beantworten Sie
die Frage Add another user? mit
yes. Geben Sie no ein,
wird das hinzufügen von Benutzern beendet und die Installation
fortgesetzt.Für weitere Informationen zum hinzufügen von
Benutzern und deren Verwaltung, lesen Sie .Letzte KonfigurationsschritteNachdem alles installiert und konfiguriert wurde, bekommen
Sie noch eine letzte Chance, um Einstellungen zu
verändern.Letzte Schritte der KonfigurationVerwenden Sie dieses Menü, um noch letzte Änderungen oder
zusätzliche Konfigurationen vor dem Abschliessen der
Installation zu tätigen.Letzte KonfigurationsoptionenAdd User - Beschrieben in
.Root Password - Beschrieben in
.Hostname - Beschrieben in
.Network - Beschrieben in
.Services - Beschrieben in
.Time Zone - Beschrieben in
.Handbook - Herunterladen und
installieren des &os; Handbuchs.Nachdem die lezten Konfigurationsschritte beendet sind,
wählen Sie Exit, um die Installation zu
verlassen.Manuelle Konfigurationbsdinstall wird nach
zusätzlichen Konfigurationen, die noch zu tätigen sind,
fragen, bevor in das neue System gebootet wird. Wählen Sie
[ Yes ], um in eine Shell
innerhalb des neuen Systems zu wechseln oder
[ No ], um mit dem letzten
Schritt der Installation zu beginnen.Die Installation vervollständigenWenn weitere Konfigurationen oder besondere Einstellungen
benötigt werden, kann durch auswählen von
[ Live CD ] das
Installationsmedium im Live CD Modus gestartet werden.Wenn die Installation vollständig ist, wählen Sie
[ Reboot ], um den Computer
neu zu starten und das neu installierte &os;-System zu booten.
Vergessen Sie nicht, die &os; Installations-CD, -DVD oder den
USB-Stick zu entfernen, oder der Computer wird erneut
davon starten.&os; starten und herunterfahren&os;/&arch.i386; startenWenn &os; startet, werden viele Informationsmeldungen
ausgegeben. Die meisten davon werden aus dem Bildschirm
verschwinden, das ist normal. Nachdem das System den
Startvorgang abgeschlossen hat, wird eine
Anmeldeaufforderungen angezeigt. Um Nachrichten, die aus
dem Bildschirm gelaufen sind, zu sehen, aktivieren Sie durch
drücken von Scroll-Lock den
scroll-back buffer. Die Tasten
PgUp, PgDn und die
Pfeiltasten dienen zur Navigation durch die Nachrichten.
Durch erneutes drücken von Scroll-Lock wird
der Bildschirm wieder entsperrt und kehrt zur normalen
Anzeige zurück.Am login:-Bildschirm geben Sie den
Benutzernamen ein, den Sie während der Installation
angelegt haben, in diesem Fall ist das
asample.
Vermeiden Sie die Anmeldung als root, ausser wenn es
wirklich notwendig ist.Der oben beschriebene scroll-back buffer ist in der
Größe beschränkt, somit werden vielleicht nicht alle
Nachrichten sichtbar sein. Nach dem Anmelden können die
meisten davon aus der Kommandozeile aus durch eingabe von
dmesg | less betrachtet werden. Durch
drücken von q kehren Sie wieder zur
Kommandozeile zurück.Typische Startmeldungen (Versionsinformationen wurden
hier weggelassen):Copyright (c) 1992-2011 The FreeBSD Project.
Copyright (c) 1979, 1980, 1983, 1986, 1988, 1989, 1991, 1992, 1993, 1994
The Regents of the University of California. All rights reserved.
FreeBSD is a registered trademark of The FreeBSD Foundation.
root@farrell.cse.buffalo.edu:/usr/obj/usr/src/sys/GENERIC amd64
CPU: Intel(R) Core(TM)2 Duo CPU E8400 @ 3.00GHz (3007.77-MHz K8-class CPU)
Origin = "GenuineIntel" Id = 0x10676 Family = 6 Model = 17 Stepping = 6
Features=0x783fbff<FPU,VME,DE,PSE,TSC,MSR,PAE,MCE,CX8,APIC,SEP,MTRR,PGE,MCA,CMOV,PAT,PSE36,MMX,FXSR,SSE,SSE2>
Features2=0x209<SSE3,MON,SSSE3>
AMD Features=0x20100800<SYSCALL,NX,LM>
AMD Features2=0x1<LAHF>
real memory = 536805376 (511 MB)
avail memory = 491819008 (469 MB)
Event timer "LAPIC" quality 400
ACPI APIC Table: <VBOX VBOXAPIC>
ioapic0: Changing APIC ID to 1
ioapic0 <Version 1.1> irqs 0-23 on motherboard
kbd1 at kbdmux0
acpi0: <VBOX VBOXXSDT> on motherboard
acpi0: Power Button (fixed)
acpi0: Sleep Button (fixed)
Timecounter "ACPI-fast" frequency 3579545 Hz quality 900
acpi_timer0: <32-bit timer at 3.579545MHz> port 0x4008-0x400b on acpi0
cpu0: <ACPI CPU> on acpi0
pcib0: <ACPI Host-PCI bridge> port 0xcf8-0xcff on acpi0
pci0: <ACPI PCI bus> on pcib0
isab0: <PCI-ISA bridge> at device 1.0 on pci0
isa0: <ISA bus> on isab0
atapci0: <Intel PIIX4 UDMA33 controller> port 0x1f0-0x1f7,0x3f6,0x170-0x177,0x376,0xd000-0xd00f at device 1.1 on pci0
ata0: <ATA channel 0> on atapci0
ata1: <ATA channel 1> on atapci0
vgapci0: <VGA-compatible display> mem 0xe0000000-0xe0ffffff irq 18 at device 2.0 on pci0
em0: <Intel(R) PRO/1000 Legacy Network Connection 1.0.3> port 0xd010-0xd017 mem 0xf0000000-0xf001ffff irq 19 at device 3.0 on pci0
em0: Ethernet address: 08:00:27:9f:e0:92
pci0: <base peripheral> at device 4.0 (no driver attached)
pcm0: <Intel ICH (82801AA)> port 0xd100-0xd1ff,0xd200-0xd23f irq 21 at device 5.0 on pci0
pcm0: <SigmaTel STAC9700/83/84 AC97 Codec>
ohci0: <OHCI (generic) USB controller> mem 0xf0804000-0xf0804fff irq 22 at device 6.0 on pci0
usbus0: <OHCI (generic) USB controller> on ohci0
pci0: <bridge> at device 7.0 (no driver attached)
acpi_acad0: <AC Adapter> on acpi0
atkbdc0: <Keyboard controller (i8042)> port 0x60,0x64 irq 1 on acpi0
atkbd0: <AT Keyboard> irq 1 on atkbdc0
kbd0 at atkbd0
atkbd0: [GIANT-LOCKED]
psm0: <PS/2 Mouse> irq 12 on atkbdc0
psm0: [GIANT-LOCKED]
psm0: model IntelliMouse Explorer, device ID 4
attimer0: <AT timer> port 0x40-0x43,0x50-0x53 on acpi0
Timecounter "i8254" frequency 1193182 Hz quality 0
Event timer "i8254" frequency 1193182 Hz quality 100
sc0: <System console> at flags 0x100 on isa0
sc0: VGA <16 virtual consoles, flags=0x300>
vga0: <Generic ISA VGA> at port 0x3c0-0x3df iomem 0xa0000-0xbffff on isa0
atrtc0: <AT realtime clock> at port 0x70 irq 8 on isa0
Event timer "RTC" frequency 32768 Hz quality 0
ppc0: cannot reserve I/O port range
Timecounters tick every 10.000 msec
pcm0: measured ac97 link rate at 485193 Hz
em0: link state changed to UP
usbus0: 12Mbps Full Speed USB v1.0
ugen0.1: <Apple> at usbus0
uhub0: <Apple OHCI root HUB, class 9/0, rev 1.00/1.00, addr 1> on usbus0
cd0 at ata1 bus 0 scbus1 target 0 lun 0
cd0: <VBOX CD-ROM 1.0> Removable CD-ROM SCSI-0 device
cd0: 33.300MB/s transfers (UDMA2, ATAPI 12bytes, PIO 65534bytes)
cd0: Attempt to query device size failed: NOT READY, Medium not present
ada0 at ata0 bus 0 scbus0 target 0 lun 0
ada0: <VBOX HARDDISK 1.0> ATA-6 device
ada0: 33.300MB/s transfers (UDMA2, PIO 65536bytes)
ada0: 12546MB (25694208 512 byte sectors: 16H 63S/T 16383C)
ada0: Previously was known as ad0
Timecounter "TSC" frequency 3007772192 Hz quality 800
Root mount waiting for: usbus0
uhub0: 8 ports with 8 removable, self powered
Trying to mount root from ufs:/dev/ada0p2 [rw]...
Setting hostuuid: 1848d7bf-e6a4-4ed4-b782-bd3f1685d551.
Setting hostid: 0xa03479b2.
Entropy harvesting: interrupts ethernet point_to_point kickstart.
Starting file system checks:
/dev/ada0p2: FILE SYSTEM CLEAN; SKIPPING CHECKS
/dev/ada0p2: clean, 2620402 free (714 frags, 327461 blocks, 0.0% fragmentation)
Mounting local file systems:.
vboxguest0 port 0xd020-0xd03f mem 0xf0400000-0xf07fffff,0xf0800000-0xf0803fff irq 20 at device 4.0 on pci0
vboxguest: loaded successfully
Setting hostname: machine3.example.com.
Starting Network: lo0 em0.
lo0: flags=8049<UP,LOOPBACK,RUNNING,MULTICAST> metric 0 mtu 16384
options=3<RXCSUM,TXCSUM>
inet6 ::1 prefixlen 128
inet6 fe80::1%lo0 prefixlen 64 scopeid 0x3
inet 127.0.0.1 netmask 0xff000000
nd6 options=21<PERFORMNUD,AUTO_LINKLOCAL>
em0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
options=9b<RXCSUM,TXCSUM,VLAN_MTU,VLAN_HWTAGGING,VLAN_HWCSUM>
ether 08:00:27:9f:e0:92
nd6 options=29<PERFORMNUD,IFDISABLED,AUTO_LINKLOCAL>
media: Ethernet autoselect (1000baseT <full-duplex>)
status: active
Starting devd.
Starting Network: usbus0.
DHCPREQUEST on em0 to 255.255.255.255 port 67
DHCPACK from 10.0.2.2
bound to 192.168.1.142 -- renewal in 43200 seconds.
add net ::ffff:0.0.0.0: gateway ::1
add net ::0.0.0.0: gateway ::1
add net fe80::: gateway ::1
add net ff02::: gateway ::1
ELF ldconfig path: /lib /usr/lib /usr/lib/compat /usr/local/lib
32-bit compatibility ldconfig path: /usr/lib32
Creating and/or trimming log files.
Starting syslogd.
No core dumps found.
Clearing /tmp (X related).
Updating motd:.
Configuring syscons: blanktime.
Generating public/private rsa1 key pair.
Your identification has been saved in /etc/ssh/ssh_host_key.
Your public key has been saved in /etc/ssh/ssh_host_key.pub.
The key fingerprint is:
10:a0:f5:af:93:ae:a3:1a:b2:bb:3c:35:d9:5a:b3:f3 root@machine3.example.com
The key's randomart image is:
+--[RSA1 1024]----+
| o.. |
| o . . |
| . o |
| o |
| o S |
| + + o |
|o . + * |
|o+ ..+ . |
|==o..o+E |
+-----------------+
Generating public/private dsa key pair.
Your identification has been saved in /etc/ssh/ssh_host_dsa_key.
Your public key has been saved in /etc/ssh/ssh_host_dsa_key.pub.
The key fingerprint is:
7e:1c:ce:dc:8a:3a:18:13:5b:34:b5:cf:d9:d1:47:b2 root@machine3.example.com
The key's randomart image is:
+--[ DSA 1024]----+
| .. . .|
| o . . + |
| . .. . E .|
| . . o o . . |
| + S = . |
| + . = o |
| + . * . |
| . . o . |
| .o. . |
+-----------------+
Starting sshd.
Starting cron.
Starting background file system checks in 60 seconds.
Thu Oct 6 19:15:31 MDT 2011
FreeBSD/amd64 (machine3.example.com) (ttyv0)
login:Das Generieren der RSA- und DSA-Schlüssel kann auf
langsameren Rechnern einige Zeit benötigen. Dies geschieht
nur während der Startphase einer neuen Installation und auch
nur, wenn sshd zum automatischen
Start gesetzt ist. Die nachfolgenden Startvorgänge werden
schneller sein.&os; installiert standardmässig keine graphische
Umgebung, jedoch stehen viele zur Verfügung. Lesen Sie
für weitere Informationen.&os; herunterfahrenDas korrekte herunterfahren eines &os;-Computers hilft,
beugt dem Datenverlust vor und schützt sogar die Hardware vor
Schäden. Schalten Sie nicht einfach den Strom ab. Wenn der
Benutzer ein Mitglied der wheel-Gruppe ist, können Sie
zum Superuser durch die Eingabe von su und
der anschliessenden Eingabe des Passworts von root werden. Andernfalls
melden Sie sich mit root an und verwenden den
Befehl shutdown -p now. Das System wird
jetzt sauber heruntergefahren und den Rechner
ausschalten.Die CtrlAltDel Kombination kann verwendet
werden, um das System neu zu starten, jedoch wird dies nicht
während des normalen Betriebs empfohlen.FehlerbehebunginstallationtroubleshootingDer folgende Abschnitt behandelt einfache Fehlerbehebungen
für die Installation, wie beispielsweise häufig auftretende
Fehler, die von Anwendern berichtet wurden.Was man tun sollte, wenn etwas schiefgehtWegen verschiedener Limitierungen der PC-Architektur ist
es unmöglich dass die Geräteerkennung 100% verlässlich
funktioniert. Jedoch gibt es ein paar Dinge, die man tun
kann, wenn es fehlschlägt.Überprüfen Sie das Dokument
Hardware Notes nach der Version von &os;, um sicher
zu stellen, dass die Hardware auch unterstützt wird.Wenn die Hardware unterstützt wird und Sie immer noch
Abstürze oder andere Probleme erleben, müssen Sie einen
eigenen Kernel bauen. Das
erlaubt es, Unterstützung für Geräte, die im
GENERIC-Kernel nicht vorhanden sind,
hinzuzufügen. Der Kernel auf den Bootmedien ist mit der
Annahme konfiguriert, dass die Hardwaregeräte sich in ihren
Fabrikeinstellungen in Bezug auf IRQs, I/O-Adressen und
DMA-Kanälen befinden. Wenn die Hardware neu konfiguriert
wurde, werden Sie möglicherweise die Konfiguration des
Kernels bearbeiten und diesen neu erstellen müssen, um &os;
mitzuteilen, wo es gewisse Dinge finden kann.Es ist auch möglich, dass ein fehlerhaft erkanntes Gerät
die Erkennung eines vorhandenen, späteren Geräts ebenfalls
fehlschlagen lässt. In diesem Fall sollte die Erkennung des
fehlerhaften Gerätetreibers deaktiviert werden.Manche Installationsprobleme können Aktualisierung der
Firmware auf verschiedenen Hardwarekomponenten verhindert
oder verringert werden, meistens am Mainboard. Mit
Mainboard-Firmware ist für gewöhnlich das
BIOS gemeint. Die meisten Mainboard- und
Computerhersteller haben eine Webseite mit Aktualisierungen
und Informationen zur Durchführung.Hersteller raten meist von einer Aktualisierung des
Mainboard-BIOS ab, ausser es gibt einen
guten Grund dafür, wie beispielsweise eine kritische
Aktualisierung. Der Aktualisierungsvorgang
kann schiefgehen, was das
BIOS unvollständig macht und den Computer
nicht mehr starten lässt.Fragen und Antworten zur FehlerbehebungMein System hängt während die
Geräteerkennung beim Starten durchgeführt wird
oder verhält sich merkwürdig während der
Installation.&os; macht starken Gebrauch vom ACPI-Dienst des
Systems auf den i386-, amd64-, and ia64-Platformen, um
den System bei der Konfiguration während des
Startvorgangs zu helfen. Leider existieren immer noch
Fehler im ACPI-Treiber, in den Mainboards und der
BIOS-Firmware. ACPI kann durch
setzen der Einstellung
hint.acpi.0.disabled im dritten Teil
des Bootloaders deaktiviert werden:set hint.acpi.0.disabled="1"Dies wird nach jedem Neustart des Systems wieder
zurückgesetzt, also ist es notwendig, die Zeile
hint.acpi.0.disabled="1" zu der Datei
/boot/loader.conf hinzuzufügen.
Weitere Informationen über den Bootloader lassen sich
in nachlesen.Verwendung der Live-CDNeben dem Installationsprogramm steht auch die
Live-CD von &os; auf der
CD zur Verfügung. Die
Live-CD ist für Benutzer, die sich fragen, ob
&os; das richtige Betriebssystem für sie ist und die vor der
Installation noch einige Merkmale und Eigenschaften testen
wollen.Die folgenden Punkte sollten beachtet werden, während die
Live-CD benutzt wird:Um Zugriff auf das System zu bekommen, wird eine
Authentifizierung benötigt. Der Benutzername ist
root und das
Kennwort bleibt leer.Da das System direkt von der CD
ausgeführt wird, ist die Geschwindigkeit deutlich
langsamer als bei einem System, das auf einer Festplatte
installiert ist.Die Live-CD enthält nur eine
Eingabeaufforderung und keine graphische
Oberfläche.
Index: head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/desktop/chapter.xml
===================================================================
--- head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/desktop/chapter.xml (revision 48396)
+++ head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/desktop/chapter.xml (revision 48397)
@@ -1,1177 +1,1177 @@
Desktop-AnwendungenÜbersichtObwohl &os; wegen seiner Leistung und Stabilität vor allem
auf Serversystemen sehr beliebt ist, so ist es auch für den
täglichen Einsatz als Desktop geeignet. Mit über &os.numports;
Anwendungen, die als Pakete oder Ports vorliegen, ist es leicht
einen individuellen Desktop zu bauen, auf dem eine Vielzahl von
Desktop-Anwendungen laufen. Dieses Kapitel zeigt, wie Sie die
zahlreichen Desktop-Anwendungen, wie Web-Browser, Office-Pakete,
Dokumentbetrachter und Finanzsoftware, installieren
können.Benutzer die es vorziehen eine vorkonfigurierte
Desktop-Version von &os; zu installieren, anstatt das
System von Grund auf zu konfigurieren, sollten sich die
pcbsd.org Website
ansehen.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Sie wissen:wie zusätzliche Anwendungen als Paket oder aus der
Ports-Sammlung installiert werden. Dies wird in
beschrieben.wie X und ein Window-Manager installiert wird. Dies
wird in beschrieben.Informationen zur Konfiguration von Multimedia-Anwendungen
finden Sie in .BrowserBrowserWeb&os; besitzt keinen vorinstallierten Browser, stattdessen
enthält das www-Verzeichnis
der Ports-Sammlung viele Browser, die als Paket oder aus der
Ports-Sammlung installiert werden können.Die Desktop-Umgebungen KDE und
GNOME verfügen über eigene
HTML-Browser. Weitere Informationen zur Einrichtung dieser
Umgebungen finden Sie in .Besonders schlanke Browser sind
www/dillo2,
www/links und
www/w3m.Dieser Abschnitt demonstriert, wie die folgenden gängigen
Webbrowser installiert werden, sowie den Ressourcenbedarf, den
Installationsaufwand beim Übersetzen des Ports, oder ob die
Anwendung wichtige Abhängigkeiten benötigt.AnwendungRessourcenbedarfInstallationsaufwand aus den PortsAnmerkungenFirefoxmittelhoch&os;, &linux; und lokalisierte Versionen sind
verfügbarOperaniedrigniedrigEs gibt eine &os;- und eine Linux-Version.
Die Linux-Version hängt von der
Linux-Kompatibilität (Linux
Binary Compatibility) und
linux-openmotif ab.KonquerormittelhochBenötigt
KDE-BiliothekenChromiummittelhochBenötigt Gtk+FirefoxFirefoxFirefox ist ein Open-Source
Browser, der vollständig auf
&os; portiert wurde. Er bietet eine dem HTML-Standard
konforme Anzeige, Browserfenster als Tabs, Blockierung von
Pop-up-Fenstern, Erweiterungen, verbesserte Sicherheit und
mehr. Firefox basiert auf der
Mozilla Codebasis.Installieren Sie das Paket der aktuellen Release-Version
von Firefox:&prompt.root; pkg install firefoxUm stattdessen die Extended Support Release (ESR) Version
zu installieren, benutzen Sie:&prompt.root; pkg install firefox-esrLokalisierte Versionen finden Sie in
www/firefox-i18n und
www/firefox-esr-i18n.Alternativ kann auch die Ports-Sammlung verwendet werden,
um die gewünschte Version von
Firefox aus dem Quellcode zu
installieren. Dieses Beispiel baut
www/firefox, wobei sich
firefox durch die ESR oder die
lokalisierte Version ersetzen lässt.&prompt.root; cd /usr/ports/www/firefox
&prompt.root; make install cleanFirefox und das &java;-PluginDie Installation von Firefox
enthält keine Unterstützung für &java;.
java/icedtea-web stellt ein freies
Webbrowser-Plugin für die Ausführung von Java-Applets zur
Verfügung. Dieses Plugin kann als Paket, oder wie in diesem
Beispiel, über die Ports-Sammlung installiert werden:&prompt.root; cd /usr/ports/java/icedtea-web
&prompt.root; make install cleanVerwenden Sie die Standardoptionen beim Übersetzen des
Ports.Starten Sie nun Firefox. Geben
Sie in der Adresszeile about:plugins ein
und bestätigen Sie die Eingabe mit Enter.
Dadurch wird eine Seite geöffnet, die alle installierten
Plugins auflistet. In dieser Liste sollte sich auch das
&java;-Plugin befinden.Wird das Plugin nicht gefunden, muss für jeden Benutzer
der folgende Befehl ausgeführt werden:&prompt.user; ln -s /usr/local/lib/IcedTeaPlugin.so \
$HOME/.mozilla/plugins/Firefox und das &adobe; &flash;-PluginFlashEin natives &adobe; &flash;-Plugin ist für &os; nicht
verfügbar. Es existiert jedoch ein Software-Layer
(Wrapper), der es erlaubt
die &linux;-Version des Plugins unter &os; einzusetzen.
Dieser Wrapper bietet auch Unterstützung für weitere
Webbrowser-Plugins wie zum Beispiel &realplayer;.Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Plugin
zu installieren und zu aktivieren:Installieren Sie den Port
www/nspluginwrapper. Aus
lizenzrechtlichen Gründen ist ein Paket nicht
verfügbar. Dieser Port benötigt
emulators/linux_base-c6.Installieren Sie den Port
www/linux-c6-flashplugin11. Aus
lizenzrechtlichen Gründen ist ein Paket nicht
verfügbar.Bevor das Plugin verwendet werden kann, muss der
Benutzer zunächst das folgende Kommando aufrufen:&prompt.user; nspluginwrapper -v -a -iNach einem Update von &flash; muss der Benutzer
folgendes eingeben:&prompt.user; nspluginwrapper -v -a -uStarten Sie den Browser und geben Sie in der Adresszeile
about:plugins ein. Diese Eingabe muss mit
Enter bestätigt werden. Dadurch wird eine
Seite geladen, die alle installierten Plugins
auflistet.Firefox und das Swfdec &flash;-PluginSwfdec ist die Bibliothek zum
Dekodieren und Rendern von &flash; Animationen.
Swfdec-Mozilla ist ein Plugin für
Firefox-Browser, welches die
Swfdec-Bibliothek zum Abspielen von SWF-Dateien
benutzt.Um das Paket zu installieren:&prompt.root; pkg install swfdec-pluginWenn das Paket nicht verfügbar ist, kann es auch
über die Ports-Sammlung gebaut und installiert werden:&prompt.root; cd /usr/ports/www/swfdec-plugin
&prompt.root; make install cleanStarten Sie den Browser neu, damit das Plugin aktiviert
wird.OperaOperaOpera ist ein vollwertiger und
standardkonformer Browser, der zudem relativ klein und
schnell ist. Es enthält einen eingebauten E-Mail- und
Newsreader, einen IRC-Client, einen RSS/Atom-Feeds-Reader,
sowie weitere Programme. Opera ist
als native Version für &os;, oder als &linux;-Version
verfügbar.Der folgende Befehl installiert die &os;-Version von
Opera. Ersetzen Sie
opera durch linux-opera,
wenn Sie stattdessen die &linux;-Version installieren
wollen.&prompt.root; pkg install operaAlternativ können Sie beide Versionen über die
Ports-Sammlung installieren. Dieses Beispiel übersetzt die
native Version:&prompt.root; cd /usr/ports/www/opera
&prompt.root; make install cleanWenn Sie die &linux;-Version des Browsers verwenden
wollen, ersetzen Sie opera durch
linux-opera.Um &adobe; &flash;-Plugin Unterstützung zu installieren,
übersetzten Sie zunächst den Port
www/linux-c6-flashplugin11. Ein Paket
ist aus lizenzrechtlichen Gründen nicht verfügbar.
Installieren Sie anschließend
www/opera-linuxplugins.
Dieses Beispiel übersetzt beides aus der
Ports-Sammlung:&prompt.root; cd /usr/ports/www/linux-c6-flashplugin11
&prompt.root; make install clean
&prompt.root; cd /usr/ports/www/opera-linuxplugins
&prompt.root; make install cleanUm die Existenz des Plugins zu überprüfen, starten Sie den
Browser und geben Sie in der Adresszeile
about:plugins ein. Diese Eingabe muss mit
Enter bestätigt werden. Dadurch wird eine
Seite geladen, die alle installierten Plugins
auflistet.Um das &java;-Plugin zu
installieren, folgen Sie den Anweisungen in
.KonquerorKonquerorKonqueror ist mehr als nur
ein Webbrowser, da es ebenfalls Dateimanager und
Multimedia-Betrachter ist. Es ist als Paket oder Port
x11/kde4-baseapps verfügbar.Konqueror unterstützt sowohl
WebKit als auch sein eigenes KHTML. WebKit wird von vielen
modernen Browsern verwendet, einschließlich
Chromium. Um
WebKit mit Konqueror unter &os; zu
verwenden, installieren Sie das Paket oder den Port
www/kwebkitpart. Dieses Beispiel
übersetzt den Port:&prompt.root; cd /usr/ports/www/kwebkitpart
&prompt.root; make install cleanUm WebKit in Konqueror zu
aktivieren, klicken Sie auf Settings,
Configure Konqueror. Klicken Sie auf der
Seite General das Dropdown-Menü neben
Default web browser engine und ändern
Sie KHTML auf WebKit.Konqueror kann auch
&flash;-Seiten darstellen. Wie Sie
die &flash;-Unterstützung
aktivieren, können Sie unter http://freebsd.kde.org/howtos/konqueror-flash.php
nachlesen.ChromiumChromiumChromium ist ein quelloffenes
Browserprojekt mit dem Ziel ein sicheres, schnelleres und
stabileres Surferlebnis im Web zu ermöglichen.
Chromium ermöglicht surfen mit
Tabs, Blockieren von Pop-Ups, Erweiterungen und vieles mehr.
Chromium ist das Open Source Projekt,
welches auf dem Google Chrome Webbrowser basiert.Chromium kann als Paket durch die Eingabe des folgenden Befehls installiert werden:&prompt.root; pkg install chromiumAls Alternative kann Chromium
aus dem Quellcode durch die Ports Collection übersetzt
werden:&prompt.root; cd /usr/ports/www/chromium
&prompt.root; make install cleanDie ausführbare Datei für
Chromium ist
/usr/local/bin/chrome und
nicht
/usr/local/bin/chromium.Chromium und das &java;-Plug-InDie Installation von Chromium
enthält keine Unterstützung für &java;. Um Unterstützung
für das &java;-Plugin zu installieren, folgen Sie den
Anweisungen in .Sobald Unterstützung für &java; installiert ist, starten
Sie Chromium und geben Sie
about:plugins in die Adresszeile ein.
IcedTea-Web sollte dort als eines der installierten Plugins
aufgelistet sein.Falls Chromium das IcedTea-Web
Plugin nicht anzeigt, geben Sie das folgende Kommando ein und
starten Sie den Webbrowser anschließend neu:&prompt.root; mkdir -p /usr/local/share/chromium/plugins
&prompt.root; ln -s /usr/local/lib/IcedTeaPlugin.so \
/usr/local/share/chromium/plugins/Chromium und das &adobe; &flash;-PluginDie Konfiguration von Chromium
und &adobe; &flash; ist ähnlich zur Anleitung in
. Es sollte keine weitere
Konfiguration notwendig sein, da
Chromium in der Lage ist, einige
Plugins von anderen Browsern zu benutzen.BüroanwendungenNeue Benutzer suchen oft ein komplettes Office-Paket oder
eine leicht zu bedienende Textverarbeitung. Einige graphische Oberflächen wie
KDE enthalten zwar ein Office-Paket,
diese werden unter &os; jedoch nicht standardmäßig installiert.
Unabhängig von der installierten graphischen Oberfläche können
diverse Office-Pakete jederzeit installiert werden.Dieser Abschnitt demonstriert, wie die folgenden gängigen
Büroanwendungen installiert werden, sowie den Ressourcenbedarf,
den Installationsaufwand beim Übersetzen des Ports, oder ob die
Anwendung wichtige Abhängigkeiten benötigt.AnwendungRessourcenbedarfInstallationsaufwand aus den Portswichtige AbhängigkeitenCalligraniedrighochKDEAbiWordniedrigniedrigGtk+ oder
GNOMEThe GimpniedrighochGtk+Apache OpenOfficehochenorm&jdk; und
MozillaLibreOfficeetwas hochenormGtk+,
KDE/
GNOME oder
&jdk;CalligraCalligraOffice-PaketeCalligraDie KDE-Gemeinschaft stellt ein Office-Paket bereit, das
auch separat von KDE eingesetzt
werden kann. Calligra umfasst
Standardkomponenten, die auch in anderen Office-Paketen
enthalten sind. Words ist
die Textverarbeitung, Sheets die
Tabellenkalkulation, mit Stage
werden Präsentationen erstellt und
Karbon ist ein
Zeichenprogramm.In &os; kann editors/calligra als Paket
oder Port installiert werden. Um das Paket zu installieren,
geben Sie folgendes ein:&prompt.root; pkg install calligraWenn das Paket nicht verfügbar ist, benutzen Sie
stattdessen die Ports-Sammlung:&prompt.root; cd /usr/ports/editors/calligra
&prompt.root; make install cleanAbiWordAbiWordAbiWord ist eine freie
Textverarbeitung, die dem Erscheinungsbild von
µsoft; Word ähnlich
ist. Das Programm ist schnell, besitzt
viele Funktionen und ist benutzerfreundlich.AbiWord kann viele Dateiformate
importieren oder exportieren, unter anderem auch propietäre
wie µsoft; .rtf.Das AbiWord-Paket installieren
Sie wie folgt:&prompt.root; pkg install abiwordSollte das Paket nicht zur Verfügung stehen, kann es über
die Ports-Sammlung installiert werden:&prompt.root; cd /usr/ports/editors/abiword
&prompt.root; make install cleanThe GIMPThe GIMPThe GIMP ist ein ausgereiftes
Bildverarbeitungsprogramm mit dem Bilder erstellt oder
retuschiert werden können. Es kann sowohl als einfaches
Zeichenprogramm oder zum retuschieren von Fotografien
benutzt werden. Das Programm besitzt eine eingebaute
Skriptsprache und es existieren sehr viele Plugins.
The GIMP kann zahlreiche Formate
lesen und speichern und stellt Schnittstellen zu Scannern und
Tablets zur Verfügung.Um das Paket zu installieren, geben Sie ein:&prompt.root; pkg install gimpBenutzen Sie alternativ die Ports-Sammlung:&prompt.root; cd /usr/ports/graphics/gimp
&prompt.root; make install cleanDie Kategorie graphics (freebsd.org/ports/graphics.html)
der Ports-Sammlung enthält für
The Gimp verschiedene Plugins,
Hilfedateien und Handbücher.Apache OpenOfficeApache OpenOfficeOffice-PaketeApache OpenOfficeApache OpenOffice ist eine
Open Source Büroanwendung, die unter Leitung der Apache
Software Foundation weiterentwickelt wird. Es enthält die
typischen Anwendungen eines Office-Pakets: Textverarbeitung,
Tabellenkalkulation, Präsentation und ein Zeichenprogramm.
Die Bedienung gleicht anderen Office-Paketen und das Programm
kann zahlreiche Dateiformate importieren und exportieren. Es
gibt lokalisierte Versionen mit angepassten Menüs,
Rechtschreibkontrollen und Wörterbüchern.Die Textverarbeitung von
Apache OpenOffice speichert Dateien
im XML-Format. Dadurch wird die Verwendbarkeit der Dateien
auf anderen Systemen erhöht und die Handhabung der Daten
vereinfacht. Die Tabellenkalkulation besitzt eine
Makrosprache und eine Schnittstelle zu Datenbanken.
Apache OpenOffice läuft stabil auf
&windows;, &solaris;, &linux;, &os; und &macos; X.
Weitere Informationen über
Apache OpenOffice finden Sie auf
openoffice.org.
Spezifische Informationen für &os; finden Sie auf
porting.openoffice.org/freebsd/.Apache OpenOffice installieren
Sie wie folgt:&prompt.root; pkg install apache-openofficeNachdem das Paket installiert ist, geben Sie folgenden
ein, um Apache OpenOffice zu
starten:&prompt.user; openoffice-X.Y.Zwobei X.Y.Z die Versionsnummer
von Apache OpenOffice darstellt.
Nach dem ersten Start werden einige Fragen gestellt. Außerdem
wird im Heimatverzeichnis des Benutzers ein Verzeichnis
.openoffice.org angelegt.Falls das gewünschte Apache
OpenOffice-Paket nicht verfügbar ist,
kann immer noch der Port übersetzt werden. Es erfordert
jedoch eine Menge Plattenplatz und ziemlich viel Zeit um die
Quellen zu übersetzten.&prompt.root; cd /usr/ports/editors/openoffice-4
&prompt.root; make install cleanUm eine lokalisierte Version zu bauen, ersetzen
Sie den letzten Befehl durch:&prompt.root; make LOCALIZED_LANG=Ihre_Sprache install cleanErsetzen Sie Ihre_Sprache
durch den korrekten ISO-Code. Eine Liste der
unterstützten Codes steht in
files/Makefile.localized, die sich im
Portsverzeichnis befindet.LibreOfficeLibreOfficeoffice suiteLibreOfficeLibreOffice ist ein frei
verfügbares Office-Paket, welches von
documentfoundation.org entwickelt wird. Es mit
anderen großen Office-Paketen kompatibel und für eine Vielzahl
von Plattformen erhältlich. Es ist ein Fork von
- OpenOffice.org unter neuem Namen,
+ Apache OpenOffice unter neuem Namen,
das alle Anwendungen in einem kompletten Office-Paket
enthält: Textverarbeitung, Tabellenkalkulation,
Präsentationsmanager, Zeichenprogramm,
Datenbankmanagementprogramm und ein Werkzeug zum Erstellen und
Bearbeiten von mathematischen Formeln. Das Programm steht in
verschiedenen Sprachen zur Verfügung, und die
Internationalisierung wurde auf die Oberfläche,
Rechtschreibkorrektur und die Wörterbücher ausgeweitet.Das Textverarbeitungsprogramm von
LibreOffice benutzt ein natives
XML-Dateiformat für erhöhte Portabilität und
Flexibilität. Die Tabellenkalkulation enthält eine
Makrosprache und kann mit externen Datenbanken Verbindungen
herstellen. LibreOffice ist stabil
und läuft nativ auf &windows;, &linux;, &os; und
&macos; X. Weitere Informationen zu
LibreOffice finden Sie unter
libreoffice.org.Um die englische Version von
LibreOffice als Paket zu
installieren, geben Sie folgenden Befehl ein:&prompt.root; pkg install libreofficeDie Kategorie editors (
freebsd.org/ports/editors.html)
der Ports-Sammlung enthält viele Lokalisierungen für
LibreOffice. Wenn Sie ein
lokalisiertes Paket installieren, ersetzen Sie
libreoffice durch den Namen des
lokalisierten Pakets.Wenn das Paket installiert ist, geben Sie folgendes
Kommando ein, um LibreOffice zu
starten:&prompt.user; libreofficeWährend des ersten Starts werden einige Fragen
gestellt. Außerdem wird im Heimatverzeichinis des Benutzers
ein Verzeichnis .libreoffice
angelegt.Falls das gewünschte
LibreOffice-Paket nicht verfügbar
ist, kann immer noch der Port übersetzt werden. Es erfordert
jedoch eine Menge Plattenplatz und ziemlich viel Zeit um die
Quellen zu übersetzten. Dieses Beispiel übersetzt die
englische Version:&prompt.root; cd /usr/ports/editors/libreoffice
&prompt.root; make install cleanUm eine lokalisierte Version zu bauen, wechseln Sie mit
cd in das Portverzeichnis der
gewünschten Sprache. Unterstützte Sprachen finden Sie in
der Kategorie editors (
freebsd.org/ports/editors.html) der
Ports-Sammlung.Anzeigen von DokumentenEinige neuere Dokumentformate, die sich aktuell großer
Beliebtheit erfreuen, können Sie sich mit den im Basissystem
enthaltenen Programmen möglicherweise nicht ansehen.
Dieser Abschnitt zeigt, wie Sie die folgenden Dokumentbetrachter
installieren können:Die nachstehenden Anwendungen werden behandelt:AnwendungRessourcenbedarfInstallationsaufwand aus den Portswichtige AbhängigkeitenXpdfniedrigniedrigFreeTypegvniedrigniedrigXaw3dGQviewniedrigniedrigGtk+ oder
GNOMEePDFViewniedrigniedrigGtk+OkularniedrighochKDEXpdfXpdfPDFanzeigenFür Benutzer, die einen schnellen PDF-Betrachter
bevorzugen, bietet Xpdf eine
schlanke und effiziente Alternative, die wenig Ressourcen
benötigt. Da das Programm die Standard X-Zeichensätze
benutzt, ist es nicht auf andere Toolkits angewiesen.Um das Xpdf-Paket zu
installieren, geben Sie folgendes ein:&prompt.root; pkg install xpdfWenn das Paket nicht verfügbar ist, benutzen Sie die
Ports-Sammlung:&prompt.root; cd /usr/ports/graphics/xpdf
&prompt.root; make install cleanStarten Sie nach der Installation
xpdf und aktivieren Sie das Menü
mit der rechten Maustaste.gvgvPDFanzeigenPostScriptanzeigengv kann
&postscript;- und PDF-Dokumente anzeigen. Es stammt von
ghostview ab, hat aber wegen
der Xaw3d-Bibliothek eine schönere
Benutzeroberfläche. gv besitzt
viele konfigurierbare Funktionen, wie z. B. Ausrichtung,
Papiergröße, Skalierung und Kantenglättung
(Anti-Aliasing). Fast jede
Operation kann sowohl mit der Tastatur als auch mit der Maus
durchgeführt werden.Installieren Sie das gv-Paket
wie folgt:&prompt.root; pkg install gvBenutzen Sie die Ports-Sammlung, wenn das Paket nicht zur
Verfügung steht:&prompt.root; cd /usr/ports/print/gv
&prompt.root; make install cleanGQviewGQviewMit GQview lassen sich Bilder
verwalten. Unter anderem können Sie sich Bilder (auch auf dem
ganzen Bildschirm) anschauen, ein externes Werkzeug aufrufen und
eine Vorschau (thumbnail) erzeugen.
Weiterhin können Sie automatisch ablaufende
Präsentationen erstellen und grundlegende Dateioperationen
durchführen, Bildersammlungen verwalten und doppelte Bilder
aufspüren. GQview ist
internationalisiert, das heißt es berücksichtigt die
Spracheinstellungen des Systems.Um das GQview-Paket zu
installieren, geben Sie folgendes ein:&prompt.root; pkg install gqviewWenn das Paket nicht verfügbar ist, benutzen Sie die
Ports-Sammlung:&prompt.root; cd /usr/ports/graphics/gqview
&prompt.root; make install cleanePDFViewePDFViewPDFanzeigenePDFView ist ein
leichtgewichtiger PDF-Betrachter, der nur
die Gtk+- und
Poppler-Bibliotheken benötigt. Es
befindet sich derzeit noch in Entwicklung, kann aber bereits
die meisten PDF-Dateien (auch
verschlüsselte) öffnen, speichern und über
CUPS drucken.Um das Paket ePDFView zu
installieren, geben Sie folgendes ein:&prompt.root; pkg install epdfviewBenutzen Sie die Ports-Sammlung, falls das Paket nicht
verfügbar ist:&prompt.root; cd /usr/ports/graphics/epdfview
&prompt.root; make install cleanOkularOkularPDFanzeigenOkular ist ein universeller
Dokumentbetrachter der auf KPDF
für KDE basiert. Es kann die
meisten Formate öffnen, einschließlich PDF,
&postscript;, DjVu, CHM,
XPS und ePub.Um das Paket Okular zu
installieren, geben Sie folgendes ein:&prompt.root; pkg install okularBenutzen Sie die Ports-Sammlung, falls das Paket nicht
verfügbar ist:&prompt.root; cd /usr/ports/graphics/okular
&prompt.root; make install cleanFinanzsoftwareZur Verwaltung der persönlichen Finanzen können einige
leistungsfähige und einfach zu bedienende Anwendungen
installiert werden. Einige von ihnen unterstützen verbreitete
Formate, darunter Dateiformate, die von
Quicken
und Excel verwendet werden.Dieser Abschnitt behandelt die folgenden Anwendungen:AnwendungRessourcenbedarfInstallationsaufwand aus den Portswichtige AbhängigkeitenGnuCashniedrighochGNOMEGnumericniedrighochGNOMEKMyMoneyniedrighochKDEGnuCashGnuCashGnuCash
ist Teil des GNOME-Projekts, mit
dem Ziel, leicht zu bedienende und leistungsfähige
Anwendungen bereitzustellen. Mit
GnuCash können Einnahmen und
Ausgaben, Bankkonten und Wertpapiere verwaltet werden. Das
Programm ist leicht zu bedienen und genügt dennoch hohen
Ansprüchen.GnuCash stellt ein Register,
ähnlich dem in einem Scheckheft und ein hierarchisches System
von Konten zur Verfügung. Eine Transaktion kann in einzelne
Teile aufgespaltet werden. GnuCash kann
Quicken-Dateien (QIF) importieren und einbinden. Weiterhin
unterstützt das Programm die meisten internationalen Formate
für Zeitangaben und Währungen. Die Bedienung des
Programms kann durch zahlreiche Tastenkombinationen und dem
automatischen Vervollständigen von Eingaben beschleunigt
werden.Das GnuCash-Paket installieren
Sie wie folgt:&prompt.root; pkg install gnucashWenn das Paket nicht zur Verfügung steht, benutzen Sie die
Ports-Sammlung:&prompt.root; cd /usr/ports/finance/gnucash
&prompt.root; make install cleanGnumericGnumericTabellenkalkulationGnumericGnumeric
ist eine Tabellenkalkulation, die von der
GNOME-Gemeinschaft entwickelt wird.
Das Programm kann Eingaben anhand des Zellenformats oder einer
Folge von Eingaben vervollständigen. Dateien verbreiteter
Formate, wie die von
Excel,
Lotus 1-2-3 oder
Quattro Pro lassen sich
importieren. Es besitzt viele eingebaute Funktionen und
Zellenformate, darunter die üblichen wie Zahl, Währung,
Datum, Zeit, und viele weitere.Installieren Sie das
Gnumeric-Paket mit
folgendem Kommando:&prompt.root; pkg install gnumericWenn das Paket nicht zur Verfügung steht, benutzen Sie die
Ports-Sammlung:&prompt.root; cd /usr/ports/math/gnumeric
&prompt.root; make install cleanKMyMoneyKMyMoneyTabellenkalkulationKMyMoneyKMyMoney
ist ein Programm zur Verwaltung der persönlichen Finanzen, das
von der KDE-Gemeinschaft entwickelt
wird. KMyMoney hat das Ziel,
wichtige Funktionen zu bieten, die auch von kommerziellen
Programmen zur Verwaltung der persönlichen Finanzen
unterstützt werden. Zudem zählen eine einfache Bedienung
sowie korrekte doppelte Buchführung zu den herausragenden
Fähigkeiten dieses Programms.
KMyMoney unterstützt den Import von
Datendateien im Format Quicken
(QIF), kann Investionen verfolgen, unterstützt verschiedene
Währungen und bietet umfangreiche Reportmöglichkeiten.Um das Paket KMyMoney zu
installieren, geben Sie folgendes ein:&prompt.root; pkg install kmymoney-kde4Sollte das Paket nicht verfügbar sein, benutzen Sie die
Ports-Sammlung:&prompt.root; cd /usr/ports/finance/kmymoney2-kde4
&prompt.root; make install clean
Index: head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/x11/chapter.xml
===================================================================
--- head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/x11/chapter.xml (revision 48396)
+++ head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/x11/chapter.xml (revision 48397)
@@ -1,2268 +1,2268 @@
Das X-Window-SystemMartinHeinenÜbersetzt von ÜbersichtBei einer Installation von &os; mit
bsdinstall wird nicht automatisch
eine grafische Benutzeroberfläche installiert. Dieses Kapitel
beschreibt die Installation und Konfiguration von
&xorg;, das eine grafische
Umgebung über das quelloffene X-Window-System zur Verfügung
stellt. Weiterhin wird beschrieben, wie Sie eine
Desktop-Umgebung oder einen Window Manager finden und
installieren können.Benutzer die eine Installationsmethode bevorzugen, welche
automatisch &xorg; konfiguriert und
zudem die Auswahl eines Window Managers während der
Installation anbietet, sollten sich die
pcbsd.org
Webseite ansehen.Weitere Informationen über Video-Hardware, die von
&xorg; unterstützt wird, finden Sie
auf der x.org
Webseite.Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden SieDie Komponenten des X-Window-Systems und ihr
Zusammenspiel kennen.Wissen, wie &xorg;
installiert und konfiguriert wird.Wissen, wie verschiedene Window-Manager und
Desktop-Umgebungen installiert und konfiguriert
werden.Wissen, wie &truetype;-Schriftarten mit
&xorg; benutzt werden.Wissen, wie Sie die grafische Anmeldung
(XDM) einrichten.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten SieWissen, wie Sie Software Dritter, wie in
beschrieben, installieren.TerminologieObwohl es nicht nötig ist, alle Details der verschiedenen
Komponenten des X Window Systems und deren Zusammenspiel zu
kennen, kann es trotzdem nützlich sein die Grundlagen dieser
Komponenten zu verstehen:X-ServerX wurde von Anfang an netzwerktransparent entworfen
und verwendet ein Client-Server-Modell. In
diesem Modell läuft der X-Server auf dem
Rechner, an dem die Tastatur, der Bildschirm und die Maus
angeschlossen ist. Der Server ist für Dinge wie die
Verwaltung des Bildschirms und die Verarbeitung von
Tastatur- und Maus-Eingaben sowie anderer Ein- und
Ausgabegeräte, wie beispielsweise ein Tablet oder ein
Videoprojektor, verantwortlich. Dieses Modell verwirrt
viele Leute, die erwarten, dass der
X-Server der leistungsstarke Rechner im
Maschinenraum und der X-Client ihr
Arbeitsplatzrechner ist.X-ClientJede X-Anwendung, wie beispielsweise
XTerm oder
Firefox ist ein
X-Client. Der Client
sendet dem Server Nachrichten wie Zeichne an diesen
Koordinaten ein Fenster und der Server sendet dem
Client Nachrichten der Art Der Benutzer hat gerade
den Ok-Knopf gedrückt.In kleinen Umgebungen laufen der X-Server und die
X-Clients auf demselben Rechner. Es ist auch möglich, den
X-Server auf einem weniger leistungsfähigen Rechner laufen
zu lassen und die X-Anwendungen auf einem
leistungsfähigeren Rechner zu betreiben. In diesem Fall
kommunizieren der X-Server und die X-Clients über das
Netzwerk.Window-ManagerX schreibt nicht vor, wie Fenster auf dem Bildschirm
auszusehen haben, wie sie mit der Maus zu verschieben
sind, welche Tastenkombinationen benutzt werden sollen um
zwischen den Fenstern zu wechseln, wie die Fensterrahmen
aussehen, oder ob diese Schaltflächen zum schließen haben.
Stattdessen gibt X die Verantwortung für all diese Sachen
an eine separate Window-Manager
Anwendung ab. Es stehen zahlreiche
Window-Manager zur Verfügung. Jeder
Window-Manager bietet ein anderes Erscheinungsbild:
einige unterstützen virtuelle Bildschirme, andere erlauben
Tastenkombinationen zur Verwaltung des Bildschirms.
Einige besitzen eine Start Schaltfläche und
in manchen lässt sich das Aussehen und Verhalten der
Anwendung über Themes
beliebig einstellen. Window-Manager stehen in der
Kategorie x11-wm der Ports-Sammlung
zur Verfügung.Jeder Window-Manager wird unterschiedlich
konfiguriert. Einige erwarten eine manuell erstellte
Konfigurationsdatei, während andere ein grafisches
Werkzeug für die meisten Konfigurationsarbeiten
anbieten.Desktop-UmgebungenKDE und
GNOME werden als
Desktop-Umgebungen bezeichnet, da sie eine ganze Reihe von
Anwendungen für typische Desktop-Aufgaben enthalten. Dazu
zählen beispielsweise Office-Pakete, Webbrowser und
Spiele.FokusDer Window-Manager ist für die Methode verantwortlich,
mit der ein Fenster den Fokus bekommt. Jedes System, das
Fenster verwendet muss entscheiden, wie ein Fenster
aktiviert wird, damit es Eingaben empfangen kann. Das
aktive Fenster sollte zudem sichtbar gekennzeichnet
werden.Eine Methode wird click-to-focus
genannt. Ein Fenster wird aktiv, wenn es mit der Maus
angeklickt wird. Eine weitere Methode ist
focus-follows-mouse. Hier hat liegt der
Fokus auf dem Fenster, auf dem sich der Mauszeiger
befindet. Wird der Mauszeiger in ein anderes Fenster
bewegt, so erhält dieses Fenster den Fokus. Eine dritte
Methode ist sloppy-focus. Hier wechselt
der Fokus nur dann, wenn sich der Mauszeiger in ein neues
Fenster bewegt und nicht, wenn er das aktive Fenster
verlässt. Ist der Mauszeiger auf der Desktop Oberfläche,
so bleibt der Fokus auf dem zuletzt verwendeten Fenster.
Bei der Methode click-to-focus wird das
aktive Fenster durch einen Mausklick festgelegt.
Dabei kann das Fenster vor alle anderen Fenster gesetzt
werden. Alle Eingaben werden dann, unabhängig von der
Position des Mauszeigers, dem aktiven Fenster
zugeordnet.Die verschiedenen Window-Manager unterstützen noch
andere Methoden. Alle unterstützen jedoch
click-to-focus und die meisten von ihnen
auch die anderen Methoden. Lesen Sie die Dokumentation
des Window-Managers um festzustellen, welche Methoden zur
Verfügung stehen.WidgetsWidget bezeichnet Objekte, die
in irgendeiner Weise geklickt oder manipuliert werden
können. Dazu gehören
buttons (Schaltflächen),
check buttons
(Schaltfläche für Mehrfachauswahlen),
radio buttions
(Schaltfläche für Einfachauswahlen), Icons und
Auswahllisten. Eine Widget-Sammlung ist eine Reihe von
Widgets, die verwendet werden um grafische Anwendungen zu
erstellen. Es gibt mehrere populäre Widget-Sammlungen,
einschließlich Qt, das von KDE
benutzt wird, und GTK+, das von
GNOME benutzt wird. Als Folge
dessen, haben Anwendungen einen bestimmten
look and feel, je nachdem
welche Widget-Sammlung benutzt wurde, um die Anwendung zu
erstellen.&xorg; installierenIn &os; kann &xorg; als Paket
oder Port installiert werden.Die nachstehenden Kommandos bauen und installieren
&xorg; aus der
Ports-Sammlung:&prompt.root; cd /usr/ports/x11/xorg
&prompt.root; make install cleanDie Installation des Pakets ist zwar schneller, dafür können
weniger Optionen angepasst werden:&prompt.root; pkg install xorgBei beiden Vorgehensweisen wird ein vollständiges
&xorg;-System installiert. Dies ist
die beste Option für die meisten Anwender.Eine kleinere Version des
&xorg;-Systems für erfahrene Anwender
ist mit x11/xorg-minimal verfügbar. Die
meisten Dokumente, Bibliotheken und Anwendungen werden hierbei
nicht installiert. Einige Anwendungen erfordern jedoch diese
zusätzlichen Komponenten, um ordnungsgemäß zu
funktionieren.&xorg; konfigurierenWarrenBlockGeschrieben von BjörnHeidottingÜbersetzt von &xorg;&xorg;Schnellstartanleitung&xorg; unterstützt die meisten
gängigen Grafikkarten, Tastaturen und Zeigegeräte. Diese
Geräte werden automatisch erkannt und müssen nicht manuell
konfiguriert werden.Wenn &xorg; bereits zuvor
auf diesem Computer verwendet wurde, verschieben oder
entfernen Sie alle vorhandenen
Konfigurationsdateien:&prompt.root; mv /etc/X11/xorg.conf ~/xorg.conf.etc
&prompt.root; mv /usr/local/etc/X11/xorg.conf ~/xorg.conf.localetcFügen Sie die Benutzer, die
&xorg; verwenden, zur Gruppe
video oder wheel
hinzu, um die 3D-Beschleunigung zu aktivieren. Um den
Benutzer jru in eine der
verfügbaren Gruppen hinzuzufügen:&prompt.root; pw groupmod video -m jru || pw groupmod wheel -m jruDer Window-Manager TWM ist
standardmäßig enthalten und wird auch gestartet, wenn
&xorg; startet:&prompt.user; startxAuf einigen älteren Versionen von &os; muss die
Systemkonsole auf &man.vt.4; eingestellt sein, damit der
Wechsel auf die Konsole ordnungsgemäß funktioniert.
Informationen dazu finden Sie im
.Benutzergruppen für GrafikbeschleunigungUm die 3D-Beschleunigung für Grafikkarten zu ermöglichen,
ist der Zugriff auf /dev/dri notwendig.
In der Regel ist es am einfachsten, die Benutzer zur Gruppe
video oder wheel
hinzuzufügen. In diesem Beispiel wird &man.pw.8; verwendet,
um den Benutzer slurms zu der
Gruppe video hinzuzufügen, bzw. zur Gruppe
wheel, falls die Gruppe
video nicht existiert:&prompt.root; pw groupmod video -m slurms || pw groupmod wheel -m slurmsKernel Mode Setting (KMS)Wenn der Computer die Anzeige von der Konsole auf eine
höhere Bildschirmauflösung für X umstellt, muss der
Videoausgabe-Modus eingestellt werden. Neuere Versionen von
&xorg; verwenden dazu ein System
innerhalb des Kernels, um diesen Modus effizienter zu ändern.
Ältere Versionen von &os; verwenden dafür &man.sc.4;, welches
jedoch nicht mit dem KMS-System umgehen
kann. Das führt dazu, dass nach dem Schließen von X die
Konsole leer bleibt, obwohl sie weiterhin funktioniert. Die
neuere &man.vt.4; Konsole vermeidet dieses Problem.Fügen Sie diese Zeile in
/boot/loader.conf ein um &man.vt.4; zu
aktivieren:kern.vty=vtKonfigurationsdateienVerzeichnis&xorg; sucht in verschiedenen
Verzeichnissen nach Konfigurationsdateien. Unter &os; ist
/usr/local/etc/X11/ das bevorzugte
Verzeichnis für diese Dateien. Die Verwendung dieses
Verzeichnisses hilft dabei, Anwendungsdateien vom
Betriebssystem getrennt zu halten.Das Speichern von Konfigurationsdateien unter
/etc/X11/ funktioniert immer noch,
allerdings vermischt diese Methode Anwendungsdateien mit
Dateien des Basissystems und wird daher nicht
empfohlen.Einzelne oder mehrere DateienAnstatt die traditionelle
xorg.conf zu verwenden, ist es
einfacher, mehrere Dateien, die jeweils eine bestimmte
Einstellung konfigurieren, zu verwenden. Diese Dateien
werden im Unterverzeichnis xorg.conf.d/
des Hauptverzeichnisses gespeichert. Der vollständige Pfad
ist normalerweise
/usr/local/etc/X11/xorg.conf.d/.Beispiele für diese Dateien werden später in diesem
Abschnitt vorgestellt.Die traditionelle, einzelne
xorg.conf funktioniert weiterhin, ist
jedoch nicht so übersichtlich und flexibel wie die
Verwendung von mehreren Dateien im Unterverzeichnis
xorg.conf.d/.Grafikkarten&intel;3D-Beschleunigung wird von den meisten
&intel;-Grafikkarten unterstützt, einschließlich
Ivy Bridge (HD Graphics 2500, 4000 und P4000),
Iron Lake (HD Graphics) und Sandy Bridge
(HD Graphics 2000).Treibername: intelWeitere Informationen finden Sie unter .&amd; Radeon2D- und 3D-Beschleunigung wird von den
meisten Radeon-Karten bis zur HD6000-Serie
unterstützt.Treibername: radeonWeitere Informationen finden Sie unter .NVIDIAVerschiedene NVIDIA Treiber sind in der
Kategorie x11 der Ports-Sammlung
enthalten. Installieren Sie den Treiber, der für die
Grafikkarte benötigt wird.Weitere Informationen finden Sie unter .Hybride KombinationenEinige Notebooks besitzen zusätzlich zum Chipsatz
oder Prozessor einen Grafikprozessor.
Optimus kombiniert &intel; und
NVIDIA Hardware.
Umschaltbare Grafik bzw.
Hybride Grafik ist eine Kombination
aus &intel;, oder &amd; Prozessor mit &amd; Radeon
GPU.Die Implementierungen dieser Hybrid-Grafik-Systeme
variieren und &xorg; in &os; ist nicht in der Lage, alle
Versionen der Hardware zu betreiben.Einige Computer bieten jedoch eine
BIOS-Option, um eine der beiden
Grafikkarten zu deaktivieren oder den
diskreten Modus einzuschalten.
Zum Beispiel ist es manchmal möglich, die NVIDIA
GPU in einem Optimus-System zu
deaktivieren. &intel; Video kann dann mit einem &intel;
Treiber verwendet werden.Die BIOS-Einstellungen sind
abhängig vom Modell des Computers. In manchen
Situationen können beide GPUs
aktiviert bleiben. Um solch ein System lauffähig zu
machen genügt es bereits, nur die
Haupt-GPU im Abschnitt
Device der Konfigurationsdatei zu
setzen.Andere GrafikkartenTreiber für weniger gebräuchliche Grafikkarten
finden Sie in der Kategorie
x11-drivers der
Ports-Sammlung.Karten, die nicht durch einen speziellen Treiber
unterstützt werden, sind vielleicht noch mit dem Treiber
x11-drivers/xf86-video-vesa nutzbar.
Dieser Treiber wird von x11/xorg
installiert. Der Treiber kann auch manuell als
x11-drivers/xf86-video-vesa
installiert werden. &xorg; versucht immer diesen
Treiber zu verwenden, wenn für die Grafikkarte kein
passender Treiber gefunden wird.x11-drivers/xf86-video-scfb ist
ein ähnlicher Treiber, der mit vielen
UEFI und &arm; Computern
funktioniert.Video-Treiber über eine Datei einstellenDen &intel; Treiber in einer Konfigurationsdatei
einstellen:Den &intel; Treiber über eine Datei
auswählen/usr/local/etc/X11/xorg.conf.d/driver-intel.confSection "Device"
Identifier "Card0"
Driver "intel"
# BusID "PCI:1:0:0"
EndSectionWenn mehr als eine Grafikkarte vorhanden ist, kann
der Eintrag BusID verwendet werden,
um die gewünschte Karte auszuwählen. Eine Liste der
BusIDs der Grafikkarten kann mit
pciconf -lv | grep -B3 display
ausgegeben werden.Den Radeon Treiber in einer Konfigurationsdatei
einstellen:Den Radeon Treiber über eine Datei
auswählen/usr/local/etc/X11/xorg.conf.d/driver-radeon.confSection "Device"
Identifier "Card0"
Driver "radeon"
EndSectionDen VESA Treiber in einer
Konfigurationsdatei einstellen:Den VESA Treiber über eine
Datei auswählen/usr/local/etc/X11/xorg.conf.d/driver-vesa.confSection "Device"
Identifier "Card0"
Driver "vesa"
EndSectionMonitoreFast alle Monitore unterstützen den Extended Display
Identification Data Standard (EDID).
&xorg; verwendet EDID um mit dem Monitor zu
kommunizieren und die unterstützten Auflösungen und
Bildwiederholfrequenzen zu erkennen. &xorg; wählt dann die
für den Monitor am besten geeignete Kombination von
Einstellungen.Weitere vom Monitor unterstützte Auflösungen, können in
der Konfigurationsdatei, oder nach dem Start des X-Servers mit
&man.xrandr.1; gesetzt werden.&man.xrandr.1; benutzenFühren Sie &man.xrandr.1; ohne Parameter aus, um
eine Liste von Video-Ausgängen und erkannten
Monitor-Modi zu sehen:&prompt.user; xrandr
Screen 0: minimum 320 x 200, current 3000 x 1920, maximum 8192 x 8192
DVI-0 connected primary 1920x1200+1080+0 (normal left inverted right x axis y axis) 495mm x 310mm
1920x1200 59.95*+
1600x1200 60.00
1280x1024 85.02 75.02 60.02
1280x960 60.00
1152x864 75.00
1024x768 85.00 75.08 70.07 60.00
832x624 74.55
800x600 75.00 60.32
640x480 75.00 60.00
720x400 70.08
DisplayPort-0 disconnected (normal left inverted right x axis y axis)
HDMI-0 disconnected (normal left inverted right x axis y axis)Die Auflistung zeigt, dass der
DVI-0 Ausgang benutzt wird, um eine
Bildschirmauflösung von 1920x1200 bei einer
Bildwiederholrate von 60 Hz anzuzeigen. An den
Anschlüssen DisplayPort-0 und
HDMI-0 sind keine Monitore
angeschlossen.Die anderen Anzeigemodi können mit &man.xrandr.1;
ausgewählt werden. Um beispielsweise auf 1280x1024 bei
60 Hz umzuschalten:&prompt.user; xrandr --mode 1280x1024 --rate 60Häufig wird für einen Videoprojektor der externe
Videoausgang eines Notebooks verwendet.Die Typen und Anzahl der Videoanschlüsse variiert
zwischen den Geräten und auch die Ausgabe variiert von
Treiber zu Treiber. Was für den einen Treiber
HDMI-1 ist, nennt ein anderer Treiber
vielleicht HDMI1. Führen Sie daher
zunächst &man.xrandr.1; aus, um alle verfügbaren
Anschlüsse aufzulisten.&prompt.user; xrandr
Screen 0: minimum 320 x 200, current 1366 x 768, maximum 8192 x 8192
LVDS1 connected 1366x768+0+0 (normal left inverted right x axis y axis) 344mm x 193mm
1366x768 60.04*+
1024x768 60.00
800x600 60.32 56.25
640x480 59.94
VGA1 connected (normal left inverted right x axis y axis)
1280x1024 60.02 + 75.02
1280x960 60.00
1152x864 75.00
1024x768 75.08 70.07 60.00
832x624 74.55
800x600 72.19 75.00 60.32 56.25
640x480 75.00 72.81 66.67 60.00
720x400 70.08
HDMI1 disconnected (normal left inverted right x axis y axis)
DP1 disconnected (normal left inverted right x axis y axis)Vier Ausgänge wurden gefunden: das integrierte Panel
LVDS1, sowie die externen Anschlüsse
VGA1, HDMI1 und
DP1.Der Videoprojektor wurde am Ausgang
VGA1 angeschlossen. &man.xrandr.1;
wird nun verwendet, um diese Ausgabe auf die native
Auflösung des Projektors einzustellen und den
zusätzlichen Platz auf der rechten Seite des Desktops
hinzuzufügen:&prompt.user; xrandr --output VGA1 --auto --right-of LVDS1--auto wählt die Auflösung und
Aktualisierungsrate die von EDID
ermittelt wurden. Wenn die Auflösung nicht richtig
ermittelt wurde, kann ein fester Wert mit
--mode anstelle von
--auto angegeben werden.
Beispielsweise können die meisten Projektoren mit einer
Auflösung von 1024x768 betrieben werden, die mit
--mode 1024x768 gesetzt wird.&man.xrandr.1; wird häufig aus
.xinitrc ausgeführt, um den
entsprechenden Modus zu setzen wenn X startet.Bildschirmauflösung über eine Datei einstellenEine Bildschirmauflösung von 1024x768 in einer
Konfigurationsdatei einstellen:Die Bildschirmauflösung in eine Datei
schreiben/usr/local/etc/X11/xorg.conf.d/screen-resolution.confSection "Screen"
Identifier "Screen0"
Device "Card0"
SubSection "Display"
Modes "1024x768"
EndSubSection
EndSectionDie wenigen Monitore, die EDID
nicht beherrschen, können durch setzen von
HorizSync und
VertRefresh auf den Bereich der
vom Monitor unterstützten Frequenzen konfiguriert
werden.Manuelles Einstellen der
Monitorfrequenzen/usr/local/etc/X11/xorg.conf.d/monitor0-freq.confSection "Monitor"
Identifier "Monitor0"
HorizSync 30-83 # kHz
VertRefresh 50-76 # Hz
EndSectionEingabegeräteTastaturenTastaturlayoutDie standardisierte Position von Tasten auf einer
Tastatur wird als Layout
bezeichnet. Layouts und andere einstellbare Parameter
werden in &man.xkeyboard-config.7; beschrieben.In der Voreinstellung ist ein US-amerikanisches
Layout aktiv. Um ein alternatives Layout zu wählen,
setzen Sie die Optionen
XkbLayout und
XkbVariant in der Klasse
InputClass. Dies wird für alle
Eingabegeräte der entsprechenden Klasse angewendet
werden.Konfiguration eines Tastaturlayouts/usr/local/etc/X11/xorg.conf.d/keyboard-fr-oss.confSection "InputClass"
Identifier "KeyboardDefaults"
Driver "keyboard"
MatchIsKeyboard "on"
Option "XkbLayout" "fr"
Option "XkbVariant" "oss"
EndSectionKonfiguration mehrerer TastaturlayoutsHier werden die Tastaturlayouts für Vereinigte
Staaten, Spanien und Ukraine gesetzt. Mit
AltShift können Sie zwischen den einzelnen
Layouts wechseln. Für eine verbesserte Steuerung
des Layouts kann x11/xxkb oder
x11/sbxkb benutzt werden./usr/local/etc/X11/xorg.conf.d/kbd-layout-multi.confSection "InputClass"
Identifier "All Keyboards"
MatchIsKeyboard "yes"
Option "XkbLayout" "us,es,ua"
EndSection&xorg; über die Tastatur beendenX kann über eine Tastenkombination geschlossen
werden. Standardmäßig ist die Tastenkombination
jedoch nicht gesetzt, da sie mit Tastaturbefehlen für
einige Anwendungen in Konflikt steht. Die Aktivierung
dieser Option erfordert Änderungen in der Sektion
InputDevice für die
Tastatur:X über die Tastatur beenden/usr/local/etc/X11/xorg.conf.d/keyboard-zap.confSection "InputClass"
Identifier "KeyboardDefaults"
Driver "keyboard"
MatchIsKeyboard "on"
Option "XkbOptions" "terminate:ctrl_alt_bksp"
EndSectionMäuse und ZeigegeräteViele Parameter für die Maus können über
Konfigurationseinstellungen eingestellt werden.
&man.mousedrv.4x; enthält eine vollständige Liste.MauszeigerDie Anzahl der Maustasten wird in
xorg.conf im Abschnitt
InputDevice für die Maus
festgelegt. Um die Anzahl der Tasten auf
7 zu setzen:Die Anzahl der Maustasten festlegen/usr/local/X11/xorg.conf.d/mouse0-buttons.confSection "InputDevice"
Identifier "Mouse0"
Option "Buttons" "7"
EndSectionManuelle KonfigurationIn einigen Fällen funktioniert die Autokonfiguration nicht
mit bestimmter Hardware, oder es wird eine andere
Konfiguration benötigt. Für diese Fälle kann eine
benutzerdefinierte Konfigurationsdatei erstellt werden.Eine Konfigurationsdatei kann, basierend auf der von
&xorg; erfassten Hardware erzeugt werden. Diese
Konfigurationsdatei ist ein guter Ausgangspunkt für angepasste
Konfigurationen.Erzeugung einer xorg.conf:&prompt.root; Xorg -configureDie Konfigurationsdatei wird in
/root/xorg.conf.new gespeichert. Machen
Sie alle gewünschten Änderungen an dieser Datei. Danach
testen Sie die Datei mit:&prompt.root; Xorg -config /root/xorg.conf.newNachdem die neue Konfiguration angepasst und getestet
wurde, kann die Konfiguration in kleinere Dateien unter
/usr/local/etc/X11/xorg.conf.d/
aufgeteilt werden.Schriftarten in &xorg;
benutzenType 1 SchriftartenDie Schriftarten, die mit
&xorg; ausgeliefert werden, eignen
sich ganz und gar nicht für Desktop-Publishing-Anwendungen.
Große Schriftarten zeigen bei Präsentationen deutliche
Treppenstufen und kleine Schriftarten sind fast unleserlich.
Es gibt allerdings mehrere hochwertige Type 1 Schriftarten
(&postscript;), die mit &xorg; benutzt werden können.
Beispielsweise enthalten die URW-Schriftarten
(x11-fonts/urwfonts) hochwertige Versionen
gängiger Type 1 Schriftarten (unter anderem
Times Roman,
Helvetica,
Palatino). Die
Sammlung Freefonts (x11-fonts/freefonts)
enthält viele weitere Schriftarten, doch sind diese für den
Einsatz in Grafikprogrammen wie
Gimp gedacht und nicht für den
alltäglichen Gebrauch. Weiterhin kann
&xorg; mit einem Minimum an Aufwand
konfiguriert werden, damit &truetype;-Schriftarten benutzt
werden können. Mehr dazu erfahren Sie in der Manualpage
&man.X.7; und im .Die Type 1 Schriftarten lassen sich aus der Ports-Sammlung
wie folgt installieren:&prompt.root; cd /usr/ports/x11-fonts/urwfonts
&prompt.root; make install cleanAnalog lassen sich Freefont und andere Sammlungen
installieren. Damit der X-Server diese Schriftarten erkennt,
fügen Sie eine entsprechende Zeile in die Konfigurationsdatei
des X-Servers (/etc/X11/xorg.conf)
hinzu:FontPath "/usr/local/share/fonts/urwfonts/"Alternativ kann in der X-Sitzung das folgende Kommando
abgesetzt werden:&prompt.user; xset fp+ /usr/local/share/fonts/urwfonts
&prompt.user; xset fp rehashJetzt kennt der X-Server die neuen Schriftarten, jedoch
nur bis zu Ende der Sitzung. Soll die Änderung dauerhaft
sein, müssen die Befehle in ~/.xinitrc
eingetragen werden, wenn X mittels startx
gestartet wird, beziehungsweise in
~/.xsession, wenn ein grafischer
Login-Manager, wie XDM verwendet
wird. Eine dritte Möglichkeit besteht darin,
/usr/local/etc/fonts/local.conf zu
verwenden, was im demonstriert
wird.&truetype;-SchriftartenTrueType SchriftartenSchriftartenTrueType&xorg; besitzt eine eingebaute Unterstützung zur
Darstellung von &truetype;-Schriftarten. Hierzu existieren
zwei verschiedene Module, die diese Funktionalität aktivieren
können. In diesem Beispiel wird das Freetype-Modul benutzt,
da es besser mit anderen Werkzeugen, die
&truetype;-Schriftarten darstellen, übereinstimmt. Um das
Freetype-Modul zu aktivieren, muss die folgende Zeile zum
Abschnitt "Module" in
/etc/X11/xorg.conf hinzugefügt
werden.Load "freetype"Erstellen Sie ein Verzeichnis für die
&truetype;-Schriftarten (beispielsweise
/usr/local/share/fonts/TrueType) und
kopieren Sie alle Schriftarten dorthin. Beachten Sie, dass
die Schriftarten für &xorg; im
&unix;/&ms-dos;/&windows;-Format vorliegen müssen und nicht
direkt von einem &apple; &mac; übernommen werden können.
Sobald die Dateien in das Verzeichnis kopiert wurden,
verwenden Sie mkfontdir um
fonts.dir zu erstellen, damit X
weiß, dass diese neuen Dateien installiert wurden.
mkfontdir kann als Paket installiert
werden:&prompt.root; pkg install mkfontdirErstellen Sie dann einen Index der Schriftarten
für X:&prompt.root; cd /usr/local/share/fonts/TrueType
&prompt.root; mkfontdirGeben Sie dem System das &truetype;-Verzeichnis, wie im
beschrieben, bekannt:&prompt.root; xset fp+ /usr/local/share/fonts/TrueType
&prompt.root; xset fp rehashOder fügen Sie eine FontPath-Zeile in
xorg.conf ein.Jetzt sollten Gimp,
Apache OpenOffice und alle anderen
X-Anwendungen die &truetype;-Schritarten erkennen. Extrem
kleine Schriftarten (Webseiten, die mit hoher Auflösung
betrachtet werden) und sehr große Schriftarten
(in &staroffice;) werden jetzt viel besser aussehen.Anti-aliasingAnti-aliasingSchriftartenAnti-aliasingAlle Schriftarten in &xorg;,
die in den Verzeichnissen
/usr/local/share/fonts/ und
~/.fonts/ gefunden werden, werden
automatisch für Anti-aliasing an Anwendungen zur Verfügung
gestellt, die Xft beherrschen. Die meisten aktuellen
Anwendungen beherrschen Xft, dazu gehören auch
KDE,
GNOME und
Firefox.In der Datei
/usr/local/etc/fonts/local.conf
werden die Schriftarten, die mit dem Anti-aliasing-Verfahren
benutzt werden sollen und die Eigenschaften des Verfahrens
festgelegt. In diesem Abschnitt wird nur die grundlegende
Konfiguration von Xft beschrieben. Weitere Details entnehmen
Sie bitte der Hilfeseite &man.fonts-conf.5;.XMLDie Datei local.conf ist ein
XML-Dokument. Achten Sie beim
Editieren der Datei daher auf die richtige Groß- und
Kleinschreibung und darauf, dass alle Tags geschlossen
sind. Die Datei beginnt mit der üblichen XML-Deklaration
gefolgt von einer DOCTYPE-Definition und dem
<fontconfig>-Tag: <?xml version="1.0"?>
<!DOCTYPE fontconfig SYSTEM "fonts.dtd">
<fontconfig>Wie vorher erwähnt, stehen schon alle Schriftarten
in /usr/local/share/fonts/ und
~/.fonts/ für Anwendungen, die
Xft unterstützen, zur Verfügung. Wenn Sie ein
Verzeichnis außerhalb dieser beiden Bäume
benutzen wollen, fügen Sie eine Zeile wie die
nachstehende zu
/usr/local/etc/fonts/local.conf
hinzu:<dir>/path/to/my/fonts</dir>Wenn Sie neue Schriftarten hinzugefügt haben,
müssen Sie den Schriftarten-Cache neu aufbauen:&prompt.root; fc-cache -fDas Anti-aliasing-Verfahren zeichnet Ränder leicht
unscharf, dadurch werden kleine Schriften besser lesbar und
der Treppenstufen-Effekt bei wird großen Schriften vermieden.
Auf normale Schriftgrößen sollte das Verfahren aber nicht
angewendet werden, da dies die Augen zu sehr anstrengt. Um
kleinere Schriftgrößen als 14 Punkt von dem Verfahren
auszuschließen, fügen Sie in local.conf
die nachstehenden Zeilen ein: <match target="font">
<test name="size" compare="less">
<double>14</double>
</test>
<edit name="antialias" mode="assign">
<bool>false</bool>
</edit>
</match>
<match target="font">
<test name="pixelsize" compare="less" qual="any">
<double>14</double>
</test>
<edit mode="assign" name="antialias">
<bool>false</bool>
</edit>
</match>SchriftartenAbständeDas Anti-aliasing-Verfahren kann die Abstände einiger
Fixschriften falsch darstellen, dies fällt besonders unter
KDE auf. Sie können das Problem
umgehen, indem Sie die Abstände dieser Schriften auf den Wert
100 festsetzen. Fügen Sie die
nachstehenden Zeilen hinzu: <match target="pattern" name="family">
<test qual="any" name="family">
<string>fixed</string>
</test>
<edit name="family" mode="assign">
<string>mono</string>
</edit>
</match>
<match target="pattern" name="family">
<test qual="any" name="family">
<string>console</string>
</test>
<edit name="family" mode="assign">
<string>mono</string>
</edit>
</match>Damit werden die Namen der gebräuchlichen Fixschriften auf
"mono" abgebildet. Für diese Schriften
setzen Sie dann den Abstand fest: <match target="pattern" name="family">
<test qual="any" name="family">
<string>mono</string>
</test>
<edit name="spacing" mode="assign">
<int>100</int>
</edit>
</match> Bestimmte Schriftarten, wie Helvetica, können
Probleme mit dem Anti-Aliasing-Verfahren verursachen.
In der Regel erscheinen diese Schriftarten dann vertikal
halbiert. Im schlimmsten Fall stürzen Anwendungen als Folge
davon ab. Sie vermeiden dies, indem Sie betroffene
Schriftarten in local.conf von dem
Verfahren ausnehmen: <match target="pattern" name="family">
<test qual="any" name="family">
<string>Helvetica</string>
</test>
<edit name="family" mode="assign">
<string>sans-serif</string>
</edit>
</match> Wenn Sie local.conf editiert haben,
stellen Sie bitte sicher, dass die Datei mit dem Tag
</fontconfig> endet. Ist das
nicht der Fall, werden die Änderungen nicht
berücksichtigt.Benutzer können eigene Einstellungen in der
Datei ~/.fonts.conf vornehmen.
Achten Sie auch hier auf die richtige XML-Syntax.LCDSchriftartenauf einem LCDMit einem LCD können Sie
sub-pixel sampling anstelle von
Anti-aliasing einsetzen. Dieses Verfahren behandelt die
horizontal getrennten Rot-, Grün- und Blau-Komponenten eines
Pixels gesondert und verbessert damit (teilweise sehr wirksam)
die horizontale Auflösung. Die nachstehende Zeile in
local.conf aktiviert diese
Funktion: <match target="font">
<test qual="all" name="rgba">
<const>unknown</const>
</test>
<edit name="rgba" mode="assign">
<const>rgb</const>
</edit>
</match>Abhängig von der Art Ihres Bildschirms
müssen Sie anstelle von rgb eines
der folgenden verwenden: bgr,
vrgb oder vbgr.
Experimentieren Sie und vergleichen, was besser
aussieht.Der X-Display-ManagerSethKingsleyBeigetragen von X-Display-Manager&xorg; enthält den
X-Display-Manager XDM, um Sitzungen
zu verwalten. XDM stellt eine
graphische Anmeldemaske zur Verfügung, in der Sie den Server,
auf dem eine Sitzung laufen soll, auswählen können und in der
Sie die Autorisierungs-Informationen, wie Benutzername und
Passwort, eingeben können.Dieser Abschnitt zeigt, wie der X-Displaymanager
konfiguriert wird. Einige grafische Oberflächen enthalten
ihre eigenen graphischen Login-Manager. Eine Anleitung zur
Konfiguration des GNOME Display-Managers finden Sie im . Eine Anleitung zur Konfiguration
des KDE Display Managers finden Sie im .XDM einrichtenXDM kann über das Paket oder
den Port x11/xdm installiert werden. Nach
der Installation lässt sich XDM
durch einen Eintrag in /etc/ttys bei
jedem Start des Rechners aktivieren:ttyv8 "/usr/local/bin/xdm -nodaemon" xterm off secureÄndern Sie den Wert off zu
on und speichern Sie die Datei.
ttyv8 zeigt an, dass
XDM auf dem neunten virtuellen
Terminal ausgeführt wird.Die Konfigurationsdateien von
XDM befinden sich in
/usr/local/lib/X11/xdm. Dieses
Verzeichnis enthält einige Dateien, mit denen das Verhalten
und Aussehen von XDM beeinflusst
werden kann, sowie ein paar Skripte und Programme
zur Einrichtung des Desktops. Eine Zusammenfassung der
Aufgaben dieser Dateien beschreibt die . Die genaue Syntax und
Verwendung wird in &man.xdm.1; beschrieben.
Die Konfigurationsdateien von XDMDateiBeschreibungXaccessVerbindungen zu XDM
werden über das X Display Manager Connection
Protocol (XDMCP)
hergestellt. Xaccess enthält
die Client-Berechtigungen zur Steuerung der
XDMCP-Verbindungen entfernter
Maschinen. In der Voreinstellung erlaubt diese
Datei keine Verbindungen von entfernten
Maschinen.XresourcesDiese Datei steuert das Erscheinungsbild der
Bildschirmauswahl und Anmeldemasken von
XDM. In der
Voreinstellung erscheint ein rechteckiges
Anmeldefenster, dass den Hostnamen und einen
Anmeldeprompt mit Login: und
Password anzeigt. Das Format dieser
Datei entspricht den Dateien im Verzeichnis
app-defaults, die
in der Dokumentation von
&xorg; beschrieben
sind.XserversDiese Datei enthält eine Liste entfernter
Rechner, die in der Bildschirmauswahl angeboten
werden.XsessionDieses Skript wird von
XDM aufgerufen, nachdem
sich ein Benutzer erfolgreich angemeldet hat.
Üblicherweise besitzt jeder Benutzer eine angepasste
Version dieses Skripts in
~/.xsession, das dann anstelle
von Xsession ausgeführt
wird.Xsetup_*Diese Skripten werden automatisch ausgeführt,
bevor die Bildschirmauswahl oder die Anmeldemasken
angezeigt werden. Für jeden lokalen Bildschirm gibt
es ein Skript namens Xsetup_*,
wobei * die lokale
Bildschirmnummer ist. Normalerweise werden damit
ein oder zwei Programme, wie
xconsole, im Hindergrund
gestartet.xdm-configKonfiguration für alle auf der Maschine
verwalteten Bildschirme.xdm-errorsEnthält Fehler, die vom Server generiert
werden. Wenn ein von XDM
verwalteter Bildschirm hängen bleibt, suchen Sie in
dieser Datei nach Fehlermeldungen. Für jede Sitzung
werden die Meldungen auch in die Datei
~/.xsession-errors des
Benutzers geschrieben.xdm-pidDie Prozess-ID des gerade
laufenden
XDM-Prozesses.
Fernzugriff einrichtenIn der Voreinstellung können sich nur Benutzer auf
dem selben System über XDM
anmelden. Um es Benutzern anderer Systeme zu ermöglichen,
sich mit dem Bildschirm-Server zu verbinden, muss der
Zugriffsregelsatz bearbeitet und der Listener aktiviert
werden.Um XDM so zu konfigurieren,
dass jede Verbindung angenommen wird, kommentieren Sie die
Zeile DisplayManager.requestPort in
/usr/local/lib/X11/xdm/xdm-config aus,
indem Sie der Zeile ein !
voranstellen.! SECURITY: do not listen for XDMCP or Chooser requests
! Comment out this line if you want to manage X terminals with xdm
DisplayManager.requestPort: 0Speichern Sie die Änderungen und starten Sie
XDM neu. Um den Fernzugriff zu
beschränken, sehen Sie sich die Beispiele in
/usr/local/lib/X11/xdm/Xaccess an.
Zusätzliche Informationen finden Sie in &man.xdm.1;Grafische OberflächenValentinoVaschettoBeigetragen von Dieser Abschnitt beschreibt die Installation der drei
beliebtesten grafischen Oberflächen unter &os;. Eine
Oberfläche kann alles von einem einfachen Window-Manager bis hin
zu kompletten Anwendungen sein. Mehr als einhundert grafische
Oberflächen stehen in der Kategorie x11-wm
der Ports-Sammlung zur Verfügung.GNOMEGNOMEGNOME ist eine
benutzerfreundliche Oberfläche. Es besitzt
eine Leiste, mit der Anwendungen gestartet werden und die
Statusinformationen anzeigen kann. Programme und Daten
können auf der Oberfläche abgelegt werden und
Standardwerkzeuge stehen zur Verfügung. Es gibt
Konventionen, die es Anwendungen leicht machen,
zusammenzuarbeiten und ein konsistentes Erscheinungsbild
garantieren. Weitere Informationen zu
GNOME unter &os; finden Sie unter
http://www.FreeBSD.org/gnome.
Die Webseite enthält zusätzliche Informationen über die
Installation, Konfiguration und Verwaltung von
GNOME unter &os;.Diese grafische Oberfläche kann als Paket installiert
werden:&prompt.root; pkg install gnome2Um GNOME stattdessen aus der
Ports-Sammlung zu übersetzen, nutzen Sie das folgende
Kommando. GNOME ist eine große
Anwendung, die sogar auf einem schnellen Computer einige
Zeit zum Übersetzten benötigt.&prompt.root; cd /usr/ports/x11/gnome2
&prompt.root; make install cleanGNOME benötigt ein
eingehängtes /proc Dateisystem. Fügen
Sie daher die folgende Zeile in
/etc/fstab ein, damit &man.procfs.5;
beim Systemstart automatisch eingehängt wird:proc /proc procfs rw 0 0GNOME benötigt
D-Bus und
HAL für einen Nachrichtenbus und
Hardware Abstraktion. Diese Anwendungen werden automatisch
als Abhängigkeiten von GNOME
installiert. Aktivieren Sie die Dienste in
/etc/rc.conf, sodass sie automatisch
gestartet werden wenn das System bootet:dbus_enable="YES"
hald_enable="YES"Nach der Installation weisen Sie
&xorg; an,
GNOME zu starten. Der einfachste
Weg, dies zu tun, ist über den GNOME Display Manager
GDM, der als Teil des
GNOME-Desktops installiert wird.
Um GDM zu aktivieren, fügen Sie
folgende Zeile in /etc/rc.conf
ein:gdm_enable="YES"In der Regel ist es ratsam, alle
GNOME-Dienste zu starten.
Um dies zu erreichen, fügen Sie die folgende Zeile in
/etc/rc.conf ein:gnome_enable="YES"GDM wird nun automatisch
gestartet, wenn das System hochfährt.GNOME kann alternativ auch
von der Kommandozeile gestartet werden, wenn eine
entsprechend konfigurierte ~/.xinitrc
vorliegt. Existiert diese Datei bereits, ersetzen Sie den
Aufruf des Window-Managers durch
/usr/local/bin/gnome-session.
Wenn .xinitrc nicht existiert,
erstellen Sie die Datei mit folgendem Befehl:&prompt.user; echo "exec /usr/local/bin/gnome-session" > ~/.xinitrcEine dritte Methode ist, XDM
als Display-Manager zu verwenden. In diesem Fall erstellen
Sie eine ausführbare ~/.xsession:&prompt.user; echo "#!/bin/sh" > ~/.xsession
&prompt.user; echo "exec /usr/local/bin/gnome-session" >> ~/.xsession
&prompt.user; chmod +x ~/.xsessionKDEKDEKDE ist eine weitere, leicht
zu benutzende Desktop-Umgebung. Dieser Desktop bietet eine
Sammlung von Anwendungen mit einheitlichem Erscheinungsbild
(look and feel),
einheitlichen Menüs, Werkzeugleisten, Tastenkombinationen,
Farbschemata, Internationalisierung und einer zentralen,
dialoggesteuerten Desktop-Konfiguration. Weitere
Informationen zu KDE finden Sie
unter http://www.kde.org/.
Spezifische Informationen für &os; finden Sie unter http://freebsd.kde.org.Um das Paket KDE4 zu
installieren, geben Sie ein:&prompt.root; pkg install x11/kde4Um KDE stattdessen aus dem
Quellcode zu übersetzen, verwenden Sie das folgende
Kommando. Bei der Installation wird ein Menü zur Auswahl
der Komponenten angezeigt. KDE
ist eine große Anwendung, die sogar auf einem schnellen
Computer einige Zeit zum Übersetzen benötigt.&prompt.root; cd /usr/ports/x11/kde4
&prompt.root; make install cleanKDEDisplay-ManagerKDE benötigt ein
eingehängtes /proc. Fügen
Sie diese Zeile in /etc/rc.conf ein,
um das Dateisystem automatisch beim Systemstart
einzuhängen:proc /proc procfs rw 0 0Die Installation von KDE
beinhaltet den KDE Display-Manager
KDM. Um diesen Display-Manager
zu aktivieren, fügen Sie folgende Zeile in
/etc/rc.conf ein:kdm4_enable="YES"Eine zweite Möglichkeit KDE zu
starten, ist startx in der Kommandozeile
einzugeben. Damit dies funktioniert, wird folgende Zeile in
~/.xinitrc benötigt:exec /usr/local/bin/startkdeEine dritte Möglichkeit ist KDE
über XDM zu starten. Um dies zu
tun, erstellen Sie eine ausführbare
~/.xsession wie folgt:&prompt.user; echo "#!/bin/sh" > ~/.xsession
&prompt.user; echo "exec /usr/local/bin/startkde" >> ~/.xsession
&prompt.user; chmod +x ~/.xsessionSobald KDE gestartet wird,
finden Sie im integrierten Hilfesystem weitere Informationen
zur Benutzung der verschiedenen Menüs und Anwendungen.XfceXfce ist eine
Desktop-Umgebung, basierend auf den von
GNOME verwendeten
GTK+-Bibliotheken. Es hat einen geringeren Speicherbedarf
und stellt dabei einen schlichten, effizienten und einfach
zu benutzenden Desktop zur Verfügung.
Xfce ist vollständig
konfigurierbar, verfügt über eine Programmleiste mit
Menüs, Applets und einen
Programmstarter. Zudem sind ein Datei-Manager und ein
Sound-Manager enthalten und das Programm ist über
Themes anpassbar. Da es
schnell, leicht und effizient ist, eignet sich
Xfce ideal für ältere oder
langsamere Rechner mit wenig Speicher. Weitere
Informationen zu Xfce finden
Sie unter http://www.xfce.org.Um das Paket Xfce zu
installieren, geben Sie folgendes ein:&prompt.root; pkg install xfceUm stattdessen den Port zu übersetzen:&prompt.root; cd /usr/ports/x11-wm/xfce4
&prompt.root; make install cleanIm Gegensatz zu GNOME oder
KDE, besitzt
Xfce keinen eigenen
Login-Manager. Damit Xfce von
der Kommandozeile mit startx gestartet
werden kann, muss zunächst ein Eintrag in
~/.xinitrc hinzugefügt werden:&prompt.user; echo "exec /usr/local/bin/startxfce4 --with-ck-launch" > ~/.xinitrcAlternativ dazu kann XDM
verwendet werden. Um diese Methode zu konfigurieren,
erstellen Sie eine ausführbare
~/.xsession:&prompt.user; echo "#!/bin/sh" > ~/.xsession
&prompt.user; echo "exec /usr/local/bin/startxfce4 --with-ck-launch" >> ~/.xsession
&prompt.user; chmod +x ~/.xsessionCompiz Fusion installierenDer Einsatz von hübschen 3D-Effekten ist eine Möglichkeit,
die Benutzerfreundlichkeit eines Desktop-Rechners zu
erhöhen.Die Installation des
Compiz Fusion Pakets ist
einfach, aber bei der Konfiguration sind ein paar Schritte
notwendig, die nicht in der Dokumentation des Ports beschrieben
werden.Konfiguration des &os; nVidia-TreibersDesktop-Effekte erzeugen eine hohe Last auf der
Grafikkarte. Für nVidia-basierte Grafikkarten sind die
proprietären Treiber für eine gute Leistung erforderlich.
Benutzer anderer Grafikkarten können diesen Abschnitt
überspringen und mit der Konfiguration von &xorg;
fortfahren.Lesen Sie die FAQ zu
diesem Thema, um herauszufinden, wie der richtige
nVidia-Treiber ermittelt werden kann.Nachdem der richtige Treiber für die Karte ermittelt
wurde, kann er wie jedes andere Paket installiert
werden.Um beispielsweise den aktuellsten Treiber zu
installieren:&prompt.root; pkg install x11/nvidia-driverDer Treiber erstellt ein Kernelmodul, welches beim
Systemstart geladen werden muss. Fügen folgende Zeile in
/boot/loader.conf ein:nvidia_load="YES"Um das Kernelmodul direkt in den laufenden Kernel zu
laden, kann der Befehl kldload nvidia
eingeben werden. Allerdings wurde festgestellt, dass einige
Versionen von &xorg; nicht richtig funktionieren, wenn der
Treiber nicht beim Systemstart geladen wurde. Nach der
Änderung in /boot/loader.conf wird
daher ein Neustart des Systems empfohlen.Wenn das Kernelmodul geladen ist, muss in der Regel nur
noch eine einzige Zeile in xorg.conf
geändert werden, um den proprietären Treiber zu
aktivieren:Suchen Sie folgende Zeile in
/etc/X11/xorg.conf:Driver "nv"und ändern Sie die Zeile zu:Driver "nvidia"Wenn Sie nun die grafische Oberfläche starten, sollten
Sie vom nVidia Startbildschirm begrüßt werden. Alles sollte
wie gewohnt funktionieren.Konfiguration von Desktop-Effekten in xorg.confUm Compiz Fusion zu
aktivieren, muss /etc/X11/xorg.conf
angepasst werden:Fügen Sie diesen Abschnitt hinzu, um Composite-Effekte zu
aktivieren:Section "Extensions"
Option "Composite" "Enable"
EndSectionSuchen Sie den Abschnitt Screen, der
ähnlich wie hier gezeigt aussehen sollte:Section "Screen"
Identifier "Screen0"
Device "Card0"
Monitor "Monitor0"
...und fügen Sie die beiden folgenden Zeilen hinzu
(z.B. nach Monitor):DefaultDepth 24
Option "AddARGBGLXVisuals" "True"Suchen Sie den Abschnitt Subsection, der
sich auf die gewünschte Bildschirmauflösung bezieht. Wenn Sie
z.B. 1280x1024 verwenden möchten, suchen Sie den folgenden
Abschnitt. Sollte die gewünschte Auflösung nicht in allen
Unterabschnitten vorhanden sein, können Sie den entsprechenden
Eintrag manuell hinzufügen:SubSection "Display"
Viewport 0 0
Modes "1280x1024"
EndSubSectionFür Composite-Effekte wird eine Farbtiefe von 24 Bit
benötigt. Ändern Sie dazu den obigen Abschnitt wie
folgt:SubSection "Display"
Viewport 0 0
Depth 24
Modes "1280x1024"
EndSubSectionZuletzt muss noch sichergestellt werden, dass die Module
glx und extmod im Abschnitt
Module geladen werden:Section "Module"
Load "extmod"
Load "glx"
...Die vorangegangenen Einstellungen können automatisch mit
x11/nvidia-xconfig erledigt werden, indem
Sie folgende Kommandos als root ausführen:&prompt.root; nvidia-xconfig --add-argb-glx-visuals
&prompt.root; nvidia-xconfig --composite
&prompt.root; nvidia-xconfig --depth=24Installation und Konfiguration von
Compiz FusionDie Installation von
Compiz Fusion ist so einfach
wie die Installation jedes anderen Pakets:&prompt.root; pkg install x11-wm/compiz-fusionWenn die Installation abgeschlossen ist, starten Sie (als
normaler Benutzer) den grafischen Desktop mit folgendem
Befehl:&prompt.user; compiz --replace --sm-disable --ignore-desktop-hints ccp &
&prompt.user; emerald --replace &Der Bildschirm wird für einige Sekunden flackern, da der
Window Manager (z.B. Metacity, wenn
Sie GNOME benutzen) von
Compiz Fusion ersetzt wird.
Emerald kümmert sich um die
Fensterdekoration (z.B. die Schatzflächenn schließen,
minimieren und maximieren, Titelleisten, usw.).Sie können dieses einfache Skript anpassen und es dann
beim Start automatisch ausführen lassen (z.B. durch
Hinzufügen von Sessions beim
GNOME-Desktop):#! /bin/sh
compiz --replace --sm-disable --ignore-desktop-hints ccp &
emerald --replace &Speichern Sie die Datei in Ihrem Heimatverzeichnis,
beispielsweise als start-compiz und
machen Sie die Datei ausführbar:&prompt.user; chmod +x ~/start-compizBenutzen Sie dann die grafische Oberfläche, um das Skript
zu Autostart-Programme hinzuzufügen
(beim GNOME-Desktop unter
Systemwerkzeuge,
Einstellungen,
Sessions).Um die gewünschten Effekte und Einstellungen zu
konfigurieren, starten Sie (wieder als normaler Benutzer)
den
Compiz Config Einstellungs—Manager:&prompt.user; ccsmIn GNOME finden Sie diese
Einstellungen wieder im Menü unter
Systemwerkzeuge,
Einstellungen.Wenn Sie gconf support während der
Installation ausgewählt haben, können Sie diese Einstellungen
auch im gconf-editor unter
apps/compiz finden.FehlersucheWenn die Maus nicht funktioniert, müssen Sie diese zuerst
konfigurieren. In neueren Versionen von
&xorg; werden die
InputDevice-Abschnitte in
xorg.conf ignoriert, um stattdessen die
automatisch erkannten Geräte zu verwenden. Um das alte
Verhalten wiederherzustellen, fügen Sie folgende Zeile zum
Abschnitt ServerLayout oder
ServerFlags dieser Datei hinzu:Option "AutoAddDevices" "false"Wie zuvor erwähnt, wird standardmäßig der
hald-Dienst automatisch die
Tastatur erkennen. Es kann jedoch passieren, dass das
Tastaturlayout oder das Modell nicht korrekt erkannt wird.
Grafische Oberflächen wie GNOME,
KDE oder
Xfce stellen Werkzeuge für die
Konfiguration der Tastatur bereit. Es ist allerdings auch
möglich, die Tastatureigenschaften direkt zu setzen, entweder
mit Hilfe von &man.setxkbmap.1; oder mit einer
Konfigurationsregel von
hald.Wenn Sie zum Beispiel eine PC 102-Tasten Tastatur mit
französischem Layout verwenden möchten, müssen sie eine
Tastaturkonfigurationsdatei x11-input.fdi
für hald im Verzeichnis
/usr/local/etc/hal/fdi/policy anlegen.
Diese Datei sollte die folgenden Zeilen enthalten:<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<deviceinfo version="0.2">
<device>
<match key="info.capabilities" contains="input.keyboard">
<merge key="input.x11_options.XkbModel" type="string">pc102</merge>
<merge key="input.x11_options.XkbLayout" type="string">fr</merge>
</match>
</device>
</deviceinfo>Wenn diese Datei bereits existiert, kopieren Sie nur die
Zeilen in die Datei, welche die Tastaturkonfiguration
betreffen.Sie müssen Ihren Computer neu starten, um
hald zu zwingen, diese Datei
einzulesen.Es ist auch möglich, die gleiche Konfiguration von einem
X-Terminal oder einem Skript über den folgenden Befehl heraus
zu tätigen:&prompt.user; setxkbmap -model pc102 -layout fr/usr/local/share/X11/xkb/rules/base.lst
enthält die zur Verfügung stehenden Tastatur- und
Layoutoptionen.&xorg; anpassenDie Konfigurationsdatei xorg.conf.new
kann nun an bestimmte Bedürfnisse angepasst werden. Öffnen
Sie die Datei in einem Editor, wie &man.emacs.1; oder
&man.ee.1;. Falls der Monitor ein älteres oder ungewöhnliches
Modell ist und keine automatische Erkennung unterstützt, können
die Synchronisationsfrequenzen im Abschnitt
"Monitor" der
xorg.conf.new eingetragen werden.Section "Monitor"
Identifier "Monitor0"
VendorName "Monitor Vendor"
ModelName "Monitor Model"
HorizSync 30-107
VertRefresh 48-120
EndSectionDie meisten Monitore unterstützen die automatische Erkennung
der Synchronisationsfrequenzen, so dass eine manuelle Eingabe
der Werte nicht erforderlich ist. Für die wenigen Monitore, die
keine automatische Erkennung unterstützen, sollten nur die vom
Hersteller zur Verfügung gestellten Werte eingegeben werden, um
einen möglichen Schaden zu vermeiden.X unterstützt die Energiesparfunktionen (DPMS, Energy Star)
für Monitore. Mit &man.xset.1; können die Zeitlimits für die
DPMS-Modi standby, suspend, off vorgeben, oder zwingend
aktiviert werden. Die DPMS-Funktionen können mit der folgenden
Zeile im Abschnitt "Monitor" aktiviert
werden:Option "DPMS"xorg.confDie gewünschte Auflösung und Farbtiefe stellen sie im
Abschnitt "Screen" ein:Section "Screen"
Identifier "Screen0"
Device "Card0"
Monitor "Monitor0"
DefaultDepth 24
SubSection "Display"
Viewport 0 0
Depth 24
Modes "1024x768"
EndSubSection
EndSectionMit DefaultDepth wird die standardmäßige
Farbtiefe angegeben. Mit der Option von
&man.Xorg.1; lässt sich die vorgegebene Farbtiefe überschreiben.
Modes gibt die Auflösung für die angegebene
Farbtiefe an. Die Farbtiefe im Beispiel beträgt 24 Bits pro
Pixel, die zugehörige Auflösung ist 1024x768 Pixel. Beachten
Sie, dass in der Voreinstellung nur Standard-VESA-Modi der
Grafikkarte angegeben werden können.Sichern Sie die Konfigurationsdatei. Testen Sie
anschließend die Konfiguration, wie oben beschrieben.Bei der Fehlersuche stehen Ihnen die Protokolldateien von
&xorg; zur Verfügung. Die
Protokolle enthalten Informationen über alle Geräte, die mit
dem &xorg;-Server verbunden ist.
Die Namen der
&xorg;-Protkolldateien haben das
Format /var/log/Xorg.0.log. Der exakte
Name der Datei variiert dabei von
Xorg.0.log bis
Xorg.8.log, und so weiter.Wenn alles funktioniert, installieren Sie die Datei an einen
Ort, an dem &man.Xorg.1; sie finden kann. Typischerweise ist
dies /etc/X11/xorg.conf oder
/usr/local/etc/X11/xorg.conf.&prompt.root; cp xorg.conf.new /etc/X11/xorg.confDamit ist die Konfiguration von
&xorg; abgeschlossesn.
&xorg; kann nun mit dem Programm
&man.startx.1; gestartet werden. Alternativ kann der
&xorg;-Server auch mithilfe von
&man.xdm.1; gestartet werden.Konfiguration des &intel; i810
Graphics ChipsetsIntel i810 Graphic ChipsetDer &intel; i810-Chipset benötigt den Treiber
agpgart, die AGP-Schnittstelle für
&xorg;. Die Manualpage für den
Treiber &man.agp.4; enthält weitere Informationen.Ab jetzt kann die Hardware wie jede andere Grafikkarte
auch konfiguriert werden. Beachten Sie, dass der Treiber
&man.agp.4; nicht nachträglich in einen laufenden Kernel
geladen werden kann. Er muss entweder fest im Kernel
eingebunden sein, oder beim Systemstart über
/boot/loader.conf geladen werden.Einen Widescreen-Monitor einsetzenWidescreen-Monitor, KonfigurationDieser Abschnitt geht über die normalen
Konfigurationsarbeiten hinaus und setzt ein wenig
Vorwissen voraus. Selbst wenn die Standardwerkzeuge zur
X-Konfiguration bei diesen Geräten nicht zum Erfolg führen,
gibt es in den Protokolldateien genug Informationen, mit denen
Sie letztlich doch einen funktionierenden X-Server
konfigurieren können. Alles, was Sie dazu benötigen, ist ein
Texteditor.Aktuelle Widescreen-Formate (wie WSXGA, WSXGA+, WUXGA,
WXGA, WXGA+, und andere mehr) unterstützen Seitenverhältnisse
wie 16:10 oder 10:9, die unter X Probleme verursachen können.
Bei einem Seitenverhältnis von 16:10 sind beispielsweise
folgende Auflösungen möglich:2560x16001920x12001680x10501440x9001280x800Irgendwann wird die Konfiguration vereinfacht werden,
dass nur noch die Auflösung als Mode in
Section "Screen" eingtragen wird,
so wie hier:Section "Screen"
Identifier "Screen 0"
Device "Card 0"
Monitor "Monitor0"
Default Depth 24
SubSection "Display"
ViewPort 0 0
Depth 24
Modes "1680x1050"
EndSubSection
EndSection&xorg; ist intelligent genug,
um die Informationen zu den Auflösungen über I2C/DDC zu
beziehen, und weiß daher, welche Auflösungen und Frequenzen
der Widescreen-Monitor unterstützt.Wenn diese ModeLines in den
Treiberdateien nicht vorhanden sind, kann es sein, dass Sie
&xorg; beim Finden der korrekten
Werte unterstützen müssen. Dazu extrahieren Sie die
benötigten Informationen aus
/var/log/Xorg.0.log und
erzeugen daraus eine funktionierende
ModeLine. Suchen Sie nach Zeilen ähnlich
den folgenden:(II) MGA(0): Supported additional Video Mode:
(II) MGA(0): clock: 146.2 MHz Image Size: 433 x 271 mm
(II) MGA(0): h_active: 1680 h_sync: 1784 h_sync_end 1960 h_blank_end 2240 h_border: 0
(II) MGA(0): v_active: 1050 v_sync: 1053 v_sync_end 1059 v_blanking: 1089 v_border: 0
(II) MGA(0): Ranges: V min: 48 V max: 85 Hz, H min: 30 H max: 94 kHz, PixClock max 170 MHzDiese Informationen werden auch als EDID-Informationen
bezeichnet. Um daraus eine funktionierende
ModeLine zu erzeugen, müssen lediglich die
Zahlen in die korrekte Reihenfolge gebracht werden:ModeLine <name> <clock> <4 horiz. timings> <4 vert. timings>Die korrekte ModeLine in
Section "Monitor" würde für dieses Beispiel
folgendermaßen aussehen:Section "Monitor"
Identifier "Monitor1"
VendorName "Bigname"
ModelName "BestModel"
ModeLine "1680x1050" 146.2 1680 1784 1960 2240 1050 1053 1059 1089
Option "DPMS"
EndSectionNachdem diese Äderungen durchgeführt sind, sollte
X auch auf Ihrem neuen Widescreen-Monitor starten.Fehersuche in Compiz FusionIch habe
Compiz Fusion
installiert und anschließend die hier erwähnten
Kommandos eingegeben. Nun fehlen den Fenstern die
Titelleisten und Schaltflächen. Was kann ich
tun?Wahrscheinlich fehlt eine Einstellung in
/etc/X11/xorg.conf. Überprüfen Sie
diese Datei gründlich, und überprüfen Sie insbesondere
die Richtlinien DefaultDepth und
AddARGBGLXVisuals.Wenn ich
Compiz Fusion starte,
bringt dass den X-Server zum Absturz. Was kann ich
tun?Wenn Sie
/var/log/Xorg.0.log durchsuchen,
finden Sie wahrscheinlich Fehlermeldungen, die
während des Starts von X ausgegeben werden. Die
häufigste Meldung ist:(EE) NVIDIA(0): Failed to initialize the GLX module; please check in your X
(EE) NVIDIA(0): log file that the GLX module has been loaded in your X
(EE) NVIDIA(0): server, and that the module is the NVIDIA GLX module. If
(EE) NVIDIA(0): you continue to encounter problems, Please try
(EE) NVIDIA(0): reinstalling the NVIDIA driver.Dies ist für gewöhnlich der Fall, wenn Sie
&xorg; aktualisieren.
Sie müssen das Paket
x11/nvidia-driver neu installieren,
damit GLX neu gebaut wird.