Index: head/de_DE.ISO8859-1/books/faq/book.sgml
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%books.ent;
]>
Häufig gestellte Fragen zu &os;
6.X, 7.X und
8.XFrequently Asked Questions zu &os;
6.X, 7.X und
8.XThe &os; German Documentation
ProjectDeutsche Übersetzung von Robert S. F.
Drehmel, Dirk Gouders, Udo Erdelhoff, Johann Kois
und Benedict Reuschling
- $FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.764 2010/08/29 14:33:13 jkois Exp $
+ $FreeBSDde: de-docproj/books/faq/book.sgml,v 1.765 2010/10/31 12:16:29 bcr Exp $1995199619971998199920002001200220032004200520062007200820092010The &os; Documentation Project200020012002200320042005200620072007200820092010The &os; German Documentation Project
&bookinfo.legalnotice;
&tm-attrib.freebsd;
&tm-attrib.3com;
&tm-attrib.adobe;
&tm-attrib.creative;
&tm-attrib.cvsup;
&tm-attrib.ibm;
&tm-attrib.ieee;
&tm-attrib.intel;
&tm-attrib.iomega;
&tm-attrib.linux;
&tm-attrib.microsoft;
&tm-attrib.mips;
&tm-attrib.netscape;
&tm-attrib.opengroup;
&tm-attrib.oracle;
&tm-attrib.sgi;
&tm-attrib.sparc;
&tm-attrib.sun;
&tm-attrib.usrobotics;
&tm-attrib.xfree86;
&tm-attrib.general;
Dies ist die FAQ für die &os;-Versionen
6.X 7.X und
8.X. Alle Einträge sollten für
&os; ab Version 6.X relevant sein,
andernfalls wird darauf explizit hingewiesen. Falls Sie daran
interessiert sein sollten, an diesem Projekt mitzuarbeiten,
senden Sie eine Mail an die Mailingliste &a.de.translators;. Die
aktuelle Version dieses Dokuments ist ständig auf dem &os; World-Wide-Web-Server
verfügbar. Sie kann aber auch als eine einzige große HTML-Datei, als Textdatei, als &postscript;-
oder PDF-Datei sowie in verschiedenen anderen Formaten vom &os; FTP-Server
heruntergeladen werden. Alternativ können Sie die FAQ auch durchsuchen.EinleitungWillkommen zur &os;
6.X-7.X- und
8.X FAQ!Wie auch bei den Usenet FAQs üblich, wird mit diesem
Dokument beabsichtigt, die am häufigsten gestellten Fragen
bezüglich des Betriebssystems &os; zu erfassen und sie
natürlich auch zu beantworten. Obwohl FAQs
ursprünglich lediglich dazu dienen sollten, die
Netzbelastung zu reduzieren und das ständige Wiederholen
derselben Fragen zu vermeiden, haben sie sich als wertvolle
Informationsquellen etabliert.Wir haben uns die größte Mühe gegeben, diese
FAQ so lehrreich wie möglich zu gestalten; falls Sie
irgendwelche Vorschläge haben, wie sie verbessert werden
kann, senden Sie diese bitte an die Mailingliste des
&a.de.translators;.Was ist &os;?&os; ist, kurz gesagt, ein &unix; ähnliches
Betriebssystem für die Plattformen AMD64
sowie &intel; EM64T, &i386;, IA-64, &arm;, &powerpc;, PC-98
und &ultrasparc;,
das auf der 4.4BSD-Lite-Release
der University of California at Berkeley (UCB) basiert;
außerdem flossen einige Erweiterungen aus der
4.4BSD-Lite2-Release mit ein. Es basiert
außerdem indirekt auf der von William Jolitz unter
dem Namen 386BSD herausgebrachten
Portierung der Net/2-Release der UCB auf
die &i386;-Plattform - allerdings ist nur wenig vom
386BSD-Code übriggeblieben. Eine umfassendere
Beschreibung darüber, was &os; ist und wie Sie es
für Ihre Zwecke verwenden können, finden Sie auf
den Internetseiten des &os; Projects.Unternehmen, Internet Service Provider, Forscher,
Computerfachleute, Studenten und Privatnutzer auf der
ganzen Welt benutzen &os; für die Arbeit, die
Ausbildung oder zur Freizeitgestaltung.Ausführlichere Informationen zu &os;, finden
Sie im &os; Handbuch.Welches Ziel hat das &os; Project?Die Ziel von &os; ist es, Software zur Nutzung
für beliebige Zwecke, bedingungslos zur
Verfügung zu stellen. Viele von uns haben
erheblich zur Erstellung des Codes (und zum Projekt)
beigetragen und hätten jetzt oder in Zukunft
sicherlich nichts gegen einen geringen finanziellen
Ausgleich einzuwenden, aber wir beabsichtigen definitiv
nicht, darauf zu bestehen. Wir sind der Meinung,
dass unsere Mission zuerst und
vorderst darin besteht, allen und jedem Kommenden Code
für welchen Zweck auch immer zur Verfügung zu
stellen, damit der Code möglichst weit eingesetzt
wird und den größtmöglichen Nutzen
liefert. Das ist, so glauben wir, eines der
fundamentalsten Ziele von freier Software und eines, das
wir enthusiastisch unterstützen.Der Code in unserem Quellbaum, der der GNU General
Public License (GPL) oder der GNU
Library General Public License (LGPL) unterliegt,
ist mit zusätzlichen, geringfügigen Bedingungen
verknüpft, jedoch handelt es sich dabei lediglich um
erzwungene Bereitstellung statt des sonst üblichen
Gegenteils. Auf Grund der zusätzlichen
Komplexität, die durch den kommerziellen Einsatz von
GPL Software entstehen kann, bemühen wir uns jedoch,
solche Software, wo möglich, durch solche, die der
etwas lockereren &os;
Lizenz unterliegt, zu ersetzen.Beinhaltet das &os;-Copyright irgendwelche
Einschränkungen?Ja. Diese Einschränkungen regeln aber nicht, wie
Sie mit dem Sourcecode umgehen, sondern betreffen nur den
Umgang mit dem &os; Project an sich. Wenn Sie sich
ernsthaft damit auseinandersetzen wollen, lesen Sie
einfach die
&os;-Lizenz. Wenn Sie einfach nur neugierig
sind, sollte diese Zusammenfassung ausreichen:Behaupten Sie nicht, Sie hätten es
geschrieben.Verklagen Sie uns nicht, wenn irgend etwas nicht
funktioniert.Kann &os; mein bisher verwendetes Betriebssystem
ersetzen?In den meisten Fällen lautet die Antwort ja.
Allerdings ist diese Frage nicht ganz so einfach, wie sie
scheint.Die meisten Anwender benutzen kein Betriebssystem,
sondern Anwendungen. Die Anwendungen sind es, die das
Betriebssystem benutzen. &os; ist dazu gedacht, eine
stabile und vielfältige Umgebung für Anwendungen
bereitzustellen. Es unterstützt viele
unterschiedliche Web-Browser, Büroanwendungen,
E-Mail-Programme, Grafik-Programme, Entwicklungsumgebungen,
Netzwerk-Server, und so ziemlich alles andere, was Sie sich
wünschen können. Die meisten dieser Anwendungen
sind in der Ports-Sammlung
verfügbar.Wenn Sie Anwendung benutzen müssen, die es nur
für ein bestimmtes Betriebssystem gibt, dann kommen
Sie an diesem Betriebssystem nicht vorbei. Allerdings
stehen die Chancen nicht schlecht, dass es eine
vergleichbare Anwendung für &os; gibt. Wenn Sie
einen verläßlichen Server für ihr
Büro oder das Internet brauchen, oder eine stabilen
Arbeitsplatz, oder einfach nur die Fähigkeit, ihre
Arbeit ohne dauernde Abstürze machen zu können,
dann kann &os; genau das sein. Viele Anwender auf der
ganzen Welt, vom Anfänger bis zum erfahrenen
Administrator, benutzen an Ihren Arbeitsplätzen
ausschließlich &os;.Wenn Sie von einem anderen &unix; System zu &os;
wechseln, dürfte Ihnen vieles bekannt vorkommen.
Wenn Ihr Hintergrund ein Grafik-orientiertes
Betriebssystem wie &windows; oder ein älteres &macos;
ist, werden Sie zusätzliche Zeit investieren
müssen, um den &unix; Stil zu verstehen. Dieser FAQ
und das &os;
Handbuch sind die besten Startpunkte.Warum heißt es &os;?Es darf kostenlos genutzt werden - sogar von
kommerziellen Benutzern.Der komplette Quellcode für das
Betriebssystem ist frei verfügbar und die
Benutzung, Verbreitung und Einbindung in andere
(kommerzielle und nicht-kommerzielle) Arbeiten sind
mit den geringstmöglichen Einschränkungen
versehen worden.Jedem ist es freigestellt, Code für
Verbesserungen oder die Behebung von Fehlern
einzusenden und ihn zum Quellbaum hinzufügen zu
lassen (dies ist natürlich Gegenstand von ein
oder zwei offensichtlichen Klauseln).Es wird darauf hingewiesen, dass das englische
Wort free hier in den Bedeutungen
umsonst und Sie können tun, was
immer Sie möchten genutzt wird. Abgesehen
von ein oder zwei Dingen, die Sie mit dem &os;-Code
nicht tun können (z.B. vorgeben,
ihn geschrieben zu haben), können Sie damit
tatsächlich tun, was auch immer Sie möchten.Wie unterschieden sich &os;, NetBSD, OpenBSD
und andere Open-Source BSD-Systeme?James Howards Artikel, genannt The
BSD Family Tree, beschreibt sehr gut die Geschichte
und die Unterschiede der BSD-Varianten.Welches ist die aktuelle &os;-Version?Momentan gibt es zwei Entwicklungszweige,
die für die Erstellung von Releases verwendet werden.
Die 7.X-RELEASEs werden auf dem
7-STABLE-Zweig erstellt, die
8.X-RELEASEs auf dem
8-STABLE-Zweig.Bis zur Veröffentlichung von &os; 8.0 galt
die 7.X-Serie als
-STABLE. Seither
gibt es für den Zweig 7.X nur mehr
eine erweiterte Unterstützung in der Form
von Korrekturen von größeren Problemen, wie
neu entdeckten Sicherheitsheitslücken. Aus dem Zweig
7-STABLE werden zwar noch
RELEASEs erzeugt, er gilt aber als ausgereift.
Aktive Weiterentwicklungen konzentrieren sich daher auf den
Zweig 8-STABLE.Version &rel.current;
ist das aktuelle Release des
8-STABLE-Zweigs und ist im
Januar 2009 erschienen.
Version &rel2.current;
ist das aktuelle Release aus dem
7-STABLE-Zweig und ist im
November 2008 erschienen.Kurz gesagt, -STABLE ist
für ISPs und andere Benutzer gedacht, die mehr Wert
auf Stabilität und eine niedrige
Änderungsfrequenz als auf die neuesten und
möglicherweise unstabilen Features im
aktuellen -CURRENT Snapshot legen.
Releases können aus jedem Zweig entstehen, Sie
sollten -CURRENT allerdings nur dann
benutzen, wenn Sie auf ein erhöhtes Fehlverhalten
im Vergleich zu -STABLE auch
vorbereitet sind.Releases entstehen nur alle paar Monate. Viele
Leute halten ihre Systeme aktueller (lesen Sie die Fragen
zu &os;-CURRENT und
&os;-STABLE), aber das
erfordert ein erhöhtes Engagement, da die Sourcen
sich ständig verändern.Weitere Informationen über &os;-Releases entnehmen
Sie der Seite Release
Engineering des &os; Webauftritts.Was ist &os;-CURRENT?
&os;-CURRENT ist die Entwicklungsversion des
Betriebssystems, aus der zu gegebener Zeit &os.stable;
werden wird. Als solche ist sie lediglich für
Entwickler, die am System mitarbeiten und für
unentwegte Bastler von Interesse. Details zum Betrieb von
-CURRENT finden Sie im
entsprechenden Abschnitt des Handbuchs.Falls Sie nicht mit dem Betriebssystem vertraut sind
oder nicht in der Lage sein sollten, den Unterschied
zwischen einen echten und einem temporären Problem zu
erkennen, sollten Sie &os.current; nicht verwenden.
Dieser Zweig entwickelt sich manchmal sehr schnell weiter
und kann gelegentlich nicht installierbar sein. Von Personen, die
&os.current; verwenden, wird erwartet, dass Sie
dazu in der Lage sind, Probleme zu analysieren und nur
dann von ihnen berichten, wenn es sich um Fehler und nicht
um kurzzeitige Störungen handelt.
Fragen wie make world produziert Fehlermeldungen
bezüglich Gruppen werden in der &a.current;
Mailingliste manchmal nicht beachtet.Jeden Monat wird der aktuelle Entwicklungsstand in den
Zweigen -CURRENT und
-STABLE in einer Snapshot
Release festgehalten. Die Ziele dieser Snapshot
Releases sind:Die aktuelle Version der Installationssoftware zu
testen.Personen, die -CURRENT oder
-STABLE benutzen
möchten, aber nicht über die nötige
Zeit oder Bandbreite verfügen, um
tagesaktuell zu bleiben, soll eine bequeme
Möglichkeit geboten werden, es auf ihr System zu
bringen.Die Erhaltung von Referenzpunkten des fraglichen
Codes, für den Fall, dass wir später
einmal ernsthaften Schaden anrichten sollten - obwohl
CVS verhindern sollte, dass solche Situationen
entstehen.Sicherzustellen, dass alle zu testenden, neuen
Merkmale und Fehlerbehebungen zu möglichst vielen
potentiellen Testern gelangen.Von keinem -CURRENT Snapshot kann
Produktionsqualität für beliebige
Zwecke erwartet werden. Wenn Sie eine stabile und
ausgetestete Version benötigen, sollten Sie eine
vollständige Release oder einen -STABLE
Snapshot verwenden.Snapshot-Releases sind auf der Snapshots-Seite
verfügbar.Offizielle Snapshots werden in der Regel jeden Monat für
jeden aktiven Zweig erstellt. Es gibt auch täglich erstellte
Snapshots der populären &arch.i386; und &arch.amd64; Zweige,
die auf bereitliegen.Was ist das Konzept von &os;-STABLE?Zur der Zeit, als &os; 2.0.5 herausgegeben wurde,
wurde entschieden, die Entwicklung von &os; zweizuteilen.
Ein Zweig wurde -STABLE,
der andere -CURRENT
genannt. &os;-STABLE ist für Anbieter
von Internetdiensten und andere kommerzielle Unternehmen
gedacht, für die plötzliche Veränderungen
und experimentelle Features unerwünscht sind.
In diesem Zweige werden nur ausgetestete
Fehlerbehebungen und kleine, inkrementelle Änderungen
aufgenommen. &os;-CURRENT ist eine
ununterbrochene Linie seitdem die Version 2.0 herausgegeben
worden ist. Sie führt zu &rel.current;-RELEASE (und darüber
hinaus). Weitere Informationen zu diesen Zweigen finden Sie unter
&os; Release Engineering: Creating the Release
Branch, der Status der Zweige und der Zeitplan zur
anstehenden Veröffentlichung kann unter der Seite Release Engineering
Information gefunden werden.Der Zweig 2.2-STABLE wurde mit der
Veröffentlichung der Version 2.2.8 eingestellt. Der
Zweig 3-STABLE endete mit Version 3.5.1, der letzten
3.X-Version, der Zweig
4.X endete mit der Version 4.11,
der letzten 4.X-Version. Änderungen
in diesen Zweigen beschränken sich im allgemeinen auf die
Korrektur von sicherheitsrelevanten Fehlern. Der Zweig 5-STABLE
wurde mit 5.5, der letzten 5.X Version,
beendet. 6-STABLE wird noch unterstützt, die
Unterstützung beschränkt sich allerdings auf das
Schließen von neu entdeckten Sicherheitslücken und die
Behebung von anderen ernsten Problemen.&rel.current;-STABLE ist der Zweig, auf den sich die
Entwicklung von -STABLE zur Zeit konzentriert.
Das neueste Release aus dem &rel.current;-STABLE-Zweig ist
&rel.current;-RELEASE und ist im Januar 2007
erschienen.Aus dem 9-CURRENT-Zweig entsteht die nächste
&os;-Generation. Weitere Informationen über diesen
Zweig finden Sie unter Was ist &os;-CURRENT?.Wann werden &os;-Versionen erstellt?Im Schnitt gibt das &a.re; alle 18 Monate eine neue
Haupt-Version und etwa alle 8 Monate eine Unter-Version frei.
Das Erscheinungsdatum einer neuer Version wird frühzeitig
bekanntgegeben, damit die am System arbeitenden Personen wissen,
bis wann ihre Projekte abgeschlossen und ausgetestet sein
müssen. Vor jedem Release gibt es eine Testperiode um
sicherzustellen, dass die neu hinzugefügten Features
nicht die Stabilität des Releases beeinträchtigen.
Viele Benutzer halten dies für einen
großen Vorteil von &os;, obwohl es manchmal
frustrierend sein kann, so lange auf die
Verfügbarkeit der aktuellsten Leckerbissen zu
warten.Weitere Informationen über die Entwicklung von
Releases, sowie eine Übersicht über kommende Releases,
erhalten Sie auf den Release
Engineering Seiten der &os; Webseite.Für diejenigen, die ein wenig mehr Spannung
brauchen (oder möchten), werden täglich
Snapshots herausgegeben, wie oben beschrieben.Wer ist für &os; verantwortlich?Schlüsseldiskussionen, die das &os; Project
betreffen, wie z.B. über die generelle Ausrichtung
des Projekts und darüber, wem es erlaubt sein soll,
Code zum Quellbaum hinzuzufügen, werden innerhalb
eines Core
Teams von 9 Personen geführt. Es gibt
ein weitaus größeres Team von über 350
Committern,
die dazu autorisiert sind, Änderungen am &os;
Quellbaum durchzuführen.Jedoch werden die meisten nicht-trivialen
Änderungen zuvor in den Mailinglisten diskutiert und es
bestehen keinerlei Einschränkungen darüber, wer
sich an diesen Diskussionen beteiligen darf.Wie kann ich &os; beziehen?Jede bedeutende Ausgabe von &os; ist per
Anonymous-FTP vom &os; FTP
Server erhältlich:Das aktuelle 8-STABLE-Release, &rel.current;-RELEASE,
finden Sie im Verzeichnis &rel.current;-RELEASE.Snapshots-Releases werden
monatlich aus dem -CURRENT-Zweig sowie aus dem -STABLE-Zweig erzeugt.
Sie sollten aber nur von Entwicklern und sehr erfahrenen
Testern verwendet werden.Das aktuelle Release von 7-STABLE,
&rel2.current;-RELEASE finden Sie im Verzeichnis &rel2.current;-RELEASE.Wo und wie Sie &os; auf CD, DVD, und anderen Medien
beziehen können, erfahren Sie im Handbuch.Wie greife ich auf die Datenbank mit Problemberichten
zu?Die Datenbank mit Problemberichten (PR,
problem report) und
Änderungsanfragen von Benutzern kann
über die webbasierte
PR-Abfrage-Schnittstelle abgefragt werden.Mit dem Programm &man.send-pr.1; können Sie
Problemberichte oder Änderungsanträge per E-Mail
einsenden. Alternativ können Sie Problemberichte
auch über Ihren Browser und die
webbasierte
PR-Eingabe-Schnittstelle erstellen.Bevor Sie einen Fehler melden, sollten Sie sich zuerst
den Artikel Writing
&os; Problem Reports durchlesen, damit Sie
wissen, wie Sie eine gute Fehlermeldung verfassen.Gibt es weitere Informationsquellen?Sie finden eine umfassende Liste unter Documentation
auf der &os;-Webseite.Dokumentation und SupportGibt es gute Bücher über &os;?Im Zuge des &os; Projekts sind diverse gute
Dokumente entstanden, die unter der
folgenden URL abgerufen werden können: . Zusätzlich
enthält die Bibliographie am Ende
dieser FAQ und diejenige im
Handbuch Verweise auf weitere empfohlene Bücher.Ist die Dokumentation auch in anderen Formaten
verfügbar? Zum Beispiel als einfacher Text (ASCII)
oder als &postscript;?Ja. Werfen Sie einen Blick auf das Verzeichnis /pub/FreeBSD/doc/
auf dem &os; FTP-Server. Dort finden sie Dokumentation
in vielen verschiedenen Format.Die Dokumentation wurde nach vielen verschiedenen
Kriterien sortiert. Die Kriterien sind:Der Name des Dokumentes, z.B.
FAQ oder
Handbuch.Die Sprache und der Zeichensatz, die in dem
Dokument verwendet werden. Diese entsprechen den
Anpassungen, die Sie auf Ihrem &os;-System im
Verzeichnis /usr/share/locale
finden. Zurzeit werden die folgenden Sprachen und
Zeichensätze benutzt:NameBedeutungbn_BD.ISO10646-1Bengalisch oder Bangla (Bangladesh) da_DK.ISO8859-1Dänisch (Dänemark)de_DE.ISO8859-1Deutsch (Deutschland)en_US.ISO8859-1Englisch (Vereinigte Staaten)el_GR.ISO8859-7Griechisch (Griechenland)es_ES.ISO8859-1Spanisch (Spanien)fr_FR.ISO8859-1Französisch (Frankreich)it_IT.ISO8859-15Italienisch (Italien)hu_HU.ISO8859-2Ungarisch (Ungarn)ja_JP.eucJPJapanisch (Japan, EUC-kodiert)mn_MN.UTF-8Mongolisch (Mongolei, UTF-8-kodiert)nl_NL.ISO8859-1Niederländisch (Holland)no_NO.ISO8859-1Norwegisch (Norwegen)pl_PL.ISO8859-2Polnisch (Polen)pt_BR.ISO8859-1Brasilianisches Portugiesisch (Brasilien)ru_RU.KOI8-RRussisch (Russland, KOI8-R-kodiert)sr_YU.ISO8859-2Serbisch (Serbien)tr_TR.ISO8859-9Türkisch (Türkei)zh_CN.GB2312Vereinfachtes Chinesisch (China,
GB2312-kodiert)zh_TW.Big5Chinesisch (Taiwan, Big5-kodiert)Einige Dokumente sind nicht in allen Sprachen
verfügbar.Das Format des Dokumentes. Die Dokumentation wird
in verschiedenen Formaten erzeugt, von denen jedes seine
eigenen Vor- und Nachteile hat. Einige Formate lassen sich
gut an einem Bildschirm lesen, während andere Formate
dafür gedacht sind, ein ansprechendes Druckbild zu
erzeugen. Das die Dokumentation in verschiedenen Formaten
verfügbar ist, stellt sicher, dass unsere Leser
die für sie relevanten Teile unabhängig vom
Ausgabemedium (Bildschirm oder Papier) lesen können.
Derzeit werden die folgenden Formate
unterstützt:FormatErklärunghtml-splitViele kleine HTML-Dateien, die sich
gegenseitig referenzieren.htmlEine große HTML-Datei, die das
komplette Dokument enthält.pdfAdobe's Portable Document Formatps&postscript;rtfMicrosoft's Rich Text FormattxtGanz normaler TextDie Seitennummern werden nicht automatisch aktualisiert,
wenn Sie das Rich Text Format in Word laden. Wenn Sie das
Dokument geladen haben, müssen Sie Sie CtrlA,
CtrlEnd,
F9 eingeben, um die Seitennummern
aktualisieren zu lassen.Das zur Komprimierung verwendete Programm. Zur
Zeit werden drei verschiedene Methoden
benutzt.Wenn die Dokumentation im Format
html-split vorliegt, werden die
Dateien mit &man.tar.1; zusammengefasst. Die
so entstandene .tar Datei
wird dann mit einer der unten genannten Methoden
komprimiert.Bei allen anderen Formaten existiert nur eine
Datei mit dem Namen
type.format
(z.B. article.pdf,
book.html, und so
weiter).Diese Dateien werden mit zwei verschiedenen
Programmen komprimiert.ProgrammBeschreibungzipDas zip-Format. Wenn Sie
diese Dateien unter &os; entpacken wollen,
müssen sie vorher den Port
archivers/unzip
installieren.bz2Das bzip2-Format. Es wird
seltener als das zip-Format
benutzt, erzeugt aber normalerweise kleinere
Archive. Sie müssen den Port archivers/bzip2
installieren, um diese Dateien entpacken
zu können.Ein Beispiel: Die mit bzip2 gepackte
Version des Handbuchs im &postscript;-Format hat den Namen
book.ps.bz2 und ist im Verzeichnis
handbook/ zu finden.Nachdem Sie das Format und das Kompressionsverfahren
ausgewählt haben, müssen Sie die komprimierten Dateien
selber herunterladen, entpacken und an die richtigen Stellen
kopieren.Wenn Sie zum Beispiel die mit &man.bzip2.1; gepackte
split HTMLVersion der englischen FAQ
herunterladen und installieren wollten, bräuchten
Sie die Datei
doc/en_US.ISO8859-1/books/faq/book.html-split.tar.bz2.
Um diese Datei herunterzuladen und auszupacken, wären
die folgenden Schritte notwendig.&prompt.root; fetch ftp://ftp.de.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/doc/en_US.ISO8859-1/books/faq/book.html-split.tar.bz2
&prompt.root; gzip -d book.html-split.tar.bz2
&prompt.root; tar xvf book.html-split.tarDanach haben Sie eine Sammlung vieler kleiner
.html Datei. Die wichtigste Datei
hat Namen index.html und enthält
das Inhaltsverzeichnis, eine Einleitung und Verweise auf
die anderen Teile des Dokumentes. Falls notwendig,
können Sie die diversen Dateien jetzt an ihren
endgültigen Bestimmungsort verschieben oder
kopieren.Woher bekomme ich Informationen zu den &os;
Mailinglisten?Vollständige Informationen finden Sie im Handbucheintrag
über Mailinglisten.Welche Newsgruppen existieren zu &os;?Sie finden alle Informationen hierzu im Handbucheintrag zu
Newsgruppen.Gibt es &os; IRC (Internet Relay Chat)
Kanäle?Ja, die meisten großen IRC Netze bieten einen
&os; Chat-Channel:Channel FreeBSD im EFNet ist
ein &os;-Forum, aber gehen Sie nicht dorthin, um
technische Unterstützung zu suchen, oder, um zu
versuchen, die Leute dort dazu zu bringen, Ihnen dabei
zu helfen, das mühselige Lesen von Manuals zu
ersparen oder eigene Nachforschungen zu betreiben. Es
ist in erster Linie ein Chat-Channel und die Themen
dort umfassen Sex, Sport oder Kernwaffen ebensogut,
wie &os;. Sie wurden gewarnt! Der Channel ist auf
dem Server irc.efnet.org
verfügbar.Der Channel #FreeBSDhelp im
EFNet hat
sich dagegen auf die Unterstützung der Benutzer
von &os; spezialisiert. In diesem Channel sind
Fragen deutlich willkommener als im Channel
#FreeBSD.Der Channel ##FreeBSD auf
Freenode bietet allgemeine
Hilfe zu &os;-Themen. Es sind immer viele Benutzer online.
Zwar werden auch nicht-&os;-spezifische Themen diskutiert, den
Hauptteil der Diskussionen dreht sich aber um die Lösung
der Probleme von &os;-Anwendern. Die Teilnehmer dieses
Channels helfen Ihnen auch bei Fragen zu elementaren Dingen und
zeigen Ihnen auch, wo Sie die entsprechenden Erklärungen
im &os;-Handbuch oder anderen Ressourcen finden können.
Obwohl die Teilnehmer des Channels über die ganze Welt
verstreut sind, werden alle Diskussionen auf Englisch
geführt. Wollen Sie die Diskussion in Ihrer Sprache
führen, sollten Sie Ihre Frage trotzdem auf Englisch
stellen und danach gegebenenfalls einen neuen Channel in der
Form
##freebsd-Ihre_Sprache
eröffnen.Der Channel #FreeBSD im DALNET ist in den
USA unter irc.dal.net und in Europa
unter irc.eu.dal.net
verfügbar.Der Channel #FreeBSDHelp im
DALNET ist in den USA unter
irc.dal.net sowie in Europa unter
irc.eu.dal.net verfügbar.Der Channel #FreeBSD im UNDERNET ist in
den USA unter us.undernet.org und in
Europa unter eu.undernet.org
verfügbar. Es handelt sich hierbei um einen
Hilfe-Channel, man wird Sie daher auf Dokumente
verweisen, die Sie selbst lesen müssen.Der Channel #FreeBSD im RUSNET ist ein
russischsprachiger Channel, der sich der Unterstützung von
&os;-Anwendern verschrieben hat. Er ist auch ein guter
Startpunkt für nichttechnische Diskussionen.Der Channel #bsdchat auf Freenode
(Sprache: traditionelles Chinesisch, UTF-8-kodiert)
hat sich der Unterstützung von &os;-Anwendern verschrieben.
Er ist auch ein guter Startpunkt für
nichttechnische Diskussionen.Alle diese Kanäle unterscheiden sich voneinander
und sind nicht miteinander verbunden. Ebenso
unterscheiden sich Ihre Chat-Stile, weshalb es sein kann,
dass Sie zunächst alle Kanäle ausprobieren
müssen, um den zu Ihrem Chat-Stil passenden zu
finden. Hier gilt, was für jeden
IRC-Verkehr gilt: falls sie sich leicht angegriffen fühlen
oder nicht mit vielen jungen (und einigen älteren) Leuten,
verbunden mit dem nutzlosen Gezanke umgehen können, dann
ziehen Sie es gar nicht erst in Erwägung.Gibt es Firmen, die Training und Support für
&os; anbieten?Die &os; Mall bietet ebenfalls professionellen
&os; Support an. Weitergehende Informationen finden
Sie auf ihrer Webseite.Die BSD Certification Group, Inc. bietet Zertifizierungen zur
Systemadministration für DragonFly BSD, &os;, NetBSD und
OpenBSD. Wenn Sie daran interessiert sind, besuchen Sie
deren Webseite.Wenn Ihre Firma oder Organisation ebenfalls Training
und Support anbietet und hier genannt werden möchte,
wenden Sie sich bitte an das &os; Project.NikClaytonnik@FreeBSD.orgInstallationWelche Dateien muss ich herunterladen, um &os;
zu bekommen?Sie benötigen drei Floppy-Images:
floppies/boot.flp,
floppies/kern1.flp sowie
floppies/kern2.flp. Diese Images
müssen mit Hilfe von Werkzeugen wie
fdimage oder &man.dd.1; auf Disketten
kopiert werden.Falls Sie selbst die einzelnen Distributionen
herunterladen müssen (um z.B. von einem
DOS-Dateisystem aus zu installieren), empfehlen wir, sich
die folgenden Distributionen zu besorgen:base/manpagescompat*docsrc/ssys.*Vollständige Instruktionen für dieses
Vorgehen und ein wenig mehr zur Installation generell
finden Sie im Handbucheintrag zur
Installation von &os;.Was soll ich tun, wenn das Floppy-Image nicht auf eine
Diskette passt?Eine 3,5-Zoll (1,44 MB) Diskette kann 1.474.560 Byte
an Daten fassen und das Boot-Image ist exakt 1.474.560 Byte
groß.Häufige Fehler bei der Erstellung der
Boot-Diskette sind:Bei der Benutzung von FTP das
Floppy-Image nicht im
Binär-Modus
herunterzuladen.Einige FTP-Clients benutzen als Voreinstellung den
ASCII-Modus und versuchen, alle
Zeilenendezeichen an das Zielsystem anzupassen.
Dadurch wird das Boot-Image in jedem Fall unbrauchbar.
Überprüfen Sie die Größe des
heruntergeladenen Boot-Images: falls sie nicht
exakt mit der auf dem Server
übereinstimmt, hat das Herunterladen nicht
richtig funktioniert.Abhilfe: geben Sie binary an
der FTP-Eingabeaufforderung ein, nach dem Sie mit dem
Server verbunden sind und bevor Sie das Image
herunterladen.Die Benutzung des DOS-Befehls
copy (oder eines entsprechendes
Werkzeugs der grafischen Benutzeroberfläche), um
das Boot-Image auf die Diskette zu
übertragen.Programme wie copy sind hier
unbrauchbar, weil das Image zur direkten
Übertragung erstellt wurde. Das Image stellt den
gesamten Disketteninhalt dar, Spur für Spur, und
nicht eine gewöhnliche Datei. Sie müssen es
roh mit speziellen Werkzeugen (z.B.
fdimage oder
rawrite) übertragen, wie es in
der Installationsanleitung
zu &os; beschrieben ist.Wo befinden sich die Instruktionen zur Installation
von &os;?Installationsanleitungen finden Sie im Handbucheintrag zur
Installation von &os;.Was benötige ich zum Betrieb von &os;?Der Betrieb von &os; und neuer erfordert
mindestens einen 486er Prozessor mit mindestens 24 MB
RAM sowie mindestens 150 MB an Festplattenspeicher.Alle &os;-Versionen laufen mit einer einfachen
MDA-Grafikkarte, für &xorg; benötigen Sie allerdings
eine VGA- oder eine bessere Videokarte.Lesen Sie auch den Abschnitt
Hardwarekompatibilität.Wie kann ich eine angepasste
Installationsdiskette erstellen?Zurzeit gibt es keine Möglichkeit,
nur die angepassten
Installationsdisketten zu erstellen. Sie müssen sich
eine ganz neues Release erstellen, das Ihre
Installationsdiskette enthält.Wenn Sie eine modifizierte Ausgabe erstellen wollen,
finden Sie eine Anleitung im Artikel
&os; Release Engineering.Kann ich mehr als ein Betriebssystem auf meinem PC
unterbringen?Sehen Sie sich Die
Multi-OS-Seite an.Kann &windows; neben &os; existieren?Installieren Sie zuerst &windows;, dann &os;.
Der Bootmanager von &os; kann dann entweder &windows;
oder &os; booten. Falls Sie &windows; nach &os;
installieren, wird es, ohne zu fragen, Ihren Bootmanager
überschreiben. Lesen Sie den nächsten
Abschnitt, falls das passieren sollte.&windows; hat meinen Bootmanager zerstört!
Wie stelle ich ihn wieder her?Es gibt drei Möglichkeiten, den
&os;-Bootmanager neu zu installieren:Unter DOS wechseln Sie in das Verzeichnis
tools/ Ihrer &os;-Distribution und
suchen nach bootinst.exe. Rufen sie es so
auf:...\TOOLS>bootinst.exe boot.binund der Bootmanager wird neu installiert.Booten Sie &os; wieder mit der Bootdiskette und
wählen Sie den Menüeintrag Custom
Installation.
Wählen Sie Partition.
Wählen Sie das Laufwerk, auf dem sich der Bootmanager befand
(wahrscheinlich der erste Eintrag) und wenn Sie in den
Partitioneditor gelangen, drücken Sie als aller
erstes (nehmen Sie z.B. keine Änderungen vor)
(W)rite. Sie werden nach einer Bestätigung
gefragt, wählen Sie &gui.yes; und vergessen Sie nicht, in der
Bootmanager-Auswahl den &os; Boot
Manager auszuwählen. Hierdurch wird der
Bootmanager wieder auf die Festplatte geschrieben. Verlassen
Sie nun das Installationsmenü und rebooten wie
gewöhnlich von der Festplatte.Booten Sie &os; wieder mit der Bootdiskette
(oder der CD-ROM) und wählen Sie den
Menüpunkt Fixit. Wählen
Sie die für Sie passende Option, entweder die
Fixit-Diskette oder die CD-ROM Nummer 2 (die Option
live Filesystem). Wechseln Sie zur
Fixit-Shell und geben Sie den folgenden Befehl
ein:Fixit#fdisk -B -b /boot/boot0 bootdeviceAls bootdevice
müssen Sie das von Ihrem System verwendete
Gerät angeben, z.B. ad0
(erste IDE-Platte), ad4
(erste IDE-Platte an einem zusätzlichen
Controller), da0 (erste
SCSI-Platte), usw.Mein IBM Thinkpad Modell A, T oder X, hängt sich
auf, wenn ich &os; zum ersten Mal starte. Was soll ich
machen?Ein Fehler in den ersten BIOS-Versionen dieser
Geräte führt dazu, dass sie die von &os;
genutzte Partition für eine Suspend-To-Disk-Partition
halten. Wenn das BIOS dann versucht, diese Partition
auszuwerten, hängt sich das System auf.Laut IBM
In einer Mail von Keith Frechette
kfrechet@us.ibm.com.
wurde der Fehler wurde in den folgenden BIOS-Versionen
behoben:GerätBIOS VersionT20IYET49WW oder neuerT21KZET22WW oder neuerA20pIVET62WW oder neuerA20mIWET54WW oder neuerA21pKYET27WW oder neuerA21mKXET24WW oder neuerA21eKUET30WWEs ist möglich, dass neuere Version des IBM
BIOS den Fehler wieder enthalten.
Dieser Beitrag von &a.nectar; auf der
Mailingliste &a.mobile; beschreibt eine Technik,
die Ihnen weiterhelfen könnte, wenn Ihr IBM Laptop
mit &os; nicht bootet und Sie eine neuere oder
ältere BIOS-Version einspielen können.Wenn Ihr Thinkpad über eine ältere
BIOS-Version verfügt und Sie das BIOS nicht
aktualisieren können, ist eine der möglichen
Lösungen, &os; zu installieren, die Partitions-ID
zu ändern und danach neue Bootblocks zu installieren,
die mit der geänderten ID umgehen
können.Zunächst müssen Sie die Maschine so weit
wiederherstellen, dass sie über den Selbst-Test
hinauskommt. Dazu ist es erforderlich, dass das
System beim Start keine Partitions-ID auf seiner
primären Festplatte findet. Eine Variante ist, die
Platte auszubauen und vorübergehend in einem
älteren Thinkpad (z.B. dem Thinkpad 600) oder (mit
einem passenden Adapter) in einen normalen PC einzubauen.
Sobald dies erfolgt ist, können Sie die
&os;-Partition löschen und die Festplatte wieder
in das Thinkpad einbauen. Das Thinkpad sollte jetzt
wieder starten können.Danach können Sie mit der nachfolgend
beschriebenen Anleitung eine funktionsfähige
&os;-Installation erhalten.Beschaffen Sie sich boot1 und
boot2 von .
Legen Sie diese Dateien so ab, dass Sie
während der Installation darauf zugreifen
können.Installieren Sie ganz wie gewohnt &os; auf dem
Thinkpad. Allerdings dürfen Sie den
Dangerously Dedicated-Modus
nicht benutzen. Nach dem
Abschluss der Installation dürfen Sie die
Maschine nicht neu
starten.Wechseln Sie zur Emergency Holographic
Shell (AltF4)
oder starten Sie eine fixit
Shell.Benutzen Sie &man.fdisk.8;, um die Partitions-ID
von &os; von 165 in
166 zu ändern (dieser Wert
wird von OpenBSD benutzt).Kopieren Sie die Dateien
boot1 und
boot2 auf die lokale
Festplatte.Installieren Sie
boot1 und
boot2 mit &man.disklabel.8; auf
die &os;-Slice.&prompt.root; disklabel -B -b boot1 -s boot2 ad0snSetzen Sie für n
die Nummer der Slice ein, auf der sie FreeBSD
installiert haben.Starten Sie das System neu. Am Boot-Prompt
sollten Sie die Auswahl OpenBSD
erhalten. Damit wird in Wirklichkeit &os;
gestartet.Was Sie machen müssen, wenn Sie &os; und
OpenBSD parallel installieren wollen, sollten Sie zu
Übungszwecken einfach einmal selbst
herausfinden.Kann ich &os; auf einer Festplatte mit
beschädigten Blöcken installieren?Prinzipiell ja. Allerdings ist das keine gute
Idee.Wenn Ihnen bei einer modernen IDE-Platte defekte
Sektoren gemeldet werden, wird die Platte mit großer
Wahrscheinlichkeit innerhalb kurzer Zeit vollständig
ausfallen, da die Meldung ein Zeichen dafür ist,
dass die für die Korrektur reservierten Sektoren
bereits verbraucht wurden. Wir raten Ihnen, die Platte
auszutauschen.Falls Sie ein SCSI-Laufwerk mit beschädigten
Blöcken besitzen, lesen Sie diese Antwort.Wenn ich von der Installationsdiskette boote,
geschehen merkwürdige Dinge! Was sollte ich
tun?Falls Sie beobachten, dass ihr Rechner sich bis
zum Stillstand abmüht oder spontan rebootet,
während Sie versuchen, von der Installationsdiskette
zu booten, sollten Sie sich drei Fragen stellen:Haben Sie eine brandneue, frisch formatierte,
fehlerfreie Diskette benutzt (günstigerweise eine
brandneue, direkt aus dem Karton und nicht eine
Diskette aus einem Magazin, das schon seit drei Jahren
unter Ihrem Bett lag)?Haben Sie das Floppy-Image im Binär- (oder
Image) Modus heruntergeladen? (Schämen Sie sich
nicht. Sogar die besten unter uns haben wenigstens
einmal Binärdateien versehentlich im ASCII-Modus
heruntergeladen!)Falls Sie &windows; 95 oder &windows; 98
benutzen, haben Sie es heruntergefahren und
fdimage bzw.
rawrite in einfachem, reinem DOS
neu gestartet? Es scheint, dass diese
Betriebssysteme Programme stören, die direkt auf
Hardware schreiben, wie es das Erstellungsprogramm
für die Diskette tut; selbst bei der
Ausführung des Programms in einem DOS-Fenster in
der grafischen Benutzeroberfläche kann dieses
Problem auftreten.Es wurde auch darüber berichtet, dass
&netscape; Probleme beim Herunterladen der Bootdisketten
verursacht. Es ist also wahrscheinlich besser, einen
anderen FTP-Client zu benutzen.Ich habe zur Installation von meinem ATAPI CD-ROM
gebootet, aber das Installationsprogramm sagt mir,
dass es kein CD-ROM gefunden hat. Was geht hier
ab?Dieses Problem wird üblicherweise durch ein
falsch konfiguriertes CD-ROM verursacht. Bei vielen PCs
ist das CD-ROM der Slave am zweiten IDE-Controller, ein
Master ist nicht vorhanden. Laut Spezifikation ist diese
Konfiguration ungültig, aber &windows; verletzt die
Spezifikation und das BIOS ignoriert sie, wenn es von
einem CD-ROM booten soll. Daher konnten Sie zwar vom
CD-ROM booten, während &os; es nicht für die
Installation benutzen kann.Um dieses Problem zu lösen, müssen Sie
entweder das CD-ROM als Master an den IDE-Controller
anschließen oder dafür sorgen, dass an dem
vom CD-ROM genutzten IDE-Controller das CD-ROM als Slave
und ein anderes Gerät als Master angeschlossen
ist.Kann ich auf meinem Laptop per PLIP (Parallel Line IP)
installieren?Ja, Sie brauchen dazu nur ein ganz normales
Laplink-Kabel. Weitere Informationen zum Thema Netzwerke
am Druckerport finden sie im Kapitel PLIP des
Handbuchs.Welche Geometrie sollte ich für ein
Festplattenlaufwerk verwenden?Unter der Geometrie einer Festplatte
verstehen wir die Anzahl Zylinder,
Schreib-/Leseköpfen und Sektoren/Spur auf einer
Festplatte. Im folgenden wird dafür der
Übersichtlichkeit halber der Begriff C/H/S
verwendet. Das BIOS des PCs berechnet mit diesen
Angaben, auf welche Bereiche der Festplatte es für
Schreib-/Lesezugriffe zugreifen muss).Aus einigen Gründen scheint dies gerade bei
frischgebackenen Systemadministratoren für sehr viel
Verwirrung zu sorgen. Zunächst einmal ist die
physikalische Geometrie eines
SCSI-Laufwerks vollkommen irrelevant, da &os; mit
Blöcken arbeitet. Tatsächlich gibt es
die physikalische Geometrie nicht, da die
Sektordichte auf einer Festplatte variiert. Was die
Hersteller als die wahre physikalische
Geometrie bezeichnen, ist im allgemeinen die Geometrie,
die aufgrund ihrer Ergebnisse im geringsten ungenutzten
Speicher resultiert. Bei IDE-Platten arbeitet &os; mit
C/H/S-Angaben, aber alle modernen Laufwerke wandeln diese
intern ebenfalls in Blocknummern um.Wichtig ist nur die logische
Geometrie. Das BIOS kann die logische Geometrie der
Festplatte abfragen; die erhaltenen Daten werden dann vom
BIOS bei Zugriffen auf die Festplatte genutzt. Da &os;
das BIOS benutzt, während es bootet, ist es sehr
wichtig, dass diese Angaben richtig sind.
Insbesondere müssen alle Betriebssysteme mit
derselben Geometrie arbeiten, falls Sie mehr als ein
Betriebssystem auf einer Festplatte haben. Andernfalls
werden Sie ernsthafte Bootprobleme bekommen!Bei SCSI-Festplatten hängt die zu verwendende
Geometrie davon ab, ob der Extended Translation Support
auf Ihrem Controller eingeschaltet ist (oft auch als
Unterstützung für DOS-Platten
>1GB oder ähnlich bezeichnet). Falls sie
ausgeschaltet ist, benutzen Sie
N Zylinder, 64 Köpfe und
32 Sektoren/Spur, wobei N die
Kapazität der Festplatte in MB ist. Zum Beispiel
sollten für eine 2 GB Festplatte 2048 Zylinder, 64
Köpfe und 32 Sektoren/Spur angegeben werden.Falls sie eingeschaltet ist (was
oft der Fall ist, um bestimmte Einschränkungen von
&ms-dos; zu umgehen) und die Plattenkapazität mehr als
1 GB beträgt, benutzen Sie M Zylinder, 63
Sektoren/Spur (nicht 64) und 255
Köpfe, wobei M der
Plattenkapazität in MB, dividiert durch 7,844238
entspricht (!). Also würde unsere 2 GB Beispielplatte
261 Zylinder, 63 Sektoren/Spur und 255 Köpfe haben.Falls Sie sich hier nicht sicher sind oder &os;
während der Installation die Geometrie nicht richtig
erkennt, hilft es normalerweise, eine kleine DOS-Partition
auf der Festplatte anzulegen. Das BIOS sollte dann in der
Lage sein, die richtige Geometrie zu erkennen. Sie
können die Partition jederzeit im Partitioneditor
entfernen, falls Sie sie nicht behalten möchten.
Allerdings kann Sie ganz nützlich sein, um
Netzwerkkarten zu programmieren und
ähnliches.Alternativ können Sie das frei verfügbare
Programm pfdisk.exe verwenden. Sie
finden es im Unterverzeichnis
tools auf der &os; CD-ROM
und allen &os; FTP-Servern). Mit diesem Programm können
Sie herausfinden, welche Geometrie die anderen Betriebssysteme auf
der Festplatte verwenden. Diese Geometrie können Sie im
Partitioneditor eingeben.Gibt es irgendwelche Einschränkungen, wie ich die
Festplatte aufteilen darf?Ja. Sie müssen sicherstellen, dass Ihre
Rootpartition innerhalb der ersten 1024 Zylinder liegt, damit
das BIOS den Kernel von Ihr booten kann. (Beachten Sie,
dass es sich um eine Einschränkung durch das
BIOS des PCs handelt und nicht durch &os;).Für ein SCSI-Laufwerk bedeutet dies
normalerweise, dass sich die Rootpartition in den
ersten 1024 MB befindet (oder in den ersten 4096 MB,
falls die Extended Translation eingeschaltet ist - siehe die
vorherige Frage). Der entsprechende Wert für IDE ist
504 MB.Verträgt sich &os; mit Plattenmanagern?&os; erkennt den Ontrack Disk
Manager und berücksichtigt ihn. Andere
Plattenmanager werden nicht unterstützt.Falls Sie die Festplatte nur mit &os; benutzen
wollen, brauchen Sie keinen Plattenmanager. Wenn Sie Sie
die Platte einfach in der vom BIOS maximal
unterstützten Größe (normalerweise
504 Megabyte) konfigurieren, sollte &os; erkennen, wie viel
Platz Sie tatsächlich haben. Falls Sie eine alte
Festplatte mit einem MFM-Controller verwenden, könnte
es sein, dass Sie &os; explizit angeben
müssen, wie viele Zylinder es benutzen soll.Falls Sie die Festplatte mit &os; und einem anderen
Betriebssystem benutzen wollen, sollten Sie auch in der Lage
sein, ohne einen Plattenmanager auszukommen: stellen sie
einfach sicher, dass sich die Bootpartition von
&os; und der Bereich für das andere Betriebssystem
in den ersten 1024 Zylindern befinden. Eine 20 Megabyte
Bootpartition sollte völlig genügen, wenn Sie
einigermaßen sorgfältig arbeiten.Beim ersten Booten von &os; erscheint
Missing Operating System. Was ist
passiert?Dies ist ein klassischer Fall von Konflikten bei den
verwendeten Plattengeometrien von &os;
und DOS oder anderen Betriebssystemen. Sie werden &os;
neu installieren müssen. Bei Beachtung obiger
Instruktionen wird in den meisten Fällen alles
funktionieren.Wieso komme ich nicht weiter als bis zum
F?-Prompt des Bootmanagers?Dies ist ein weiteres Symptom für das bereits in
der vorherigen Frage beschriebene Problem. Ihre
Einstellungen zur Geometrie im BIOS und in &os; stimmen
nicht überein! Falls Ihr Controller oder BIOS
Zylinderumsetzung (oft als >1GB drive
support bezeichnet), probieren Sie eine Umsetzung
dieser Einstellung und Neuinstallation von &os;.Muss ich den vollständigen Quellcode
installieren?Im allgemeinen nicht. Wir empfehlen jedoch dringend
die Installation des base Source-Kit,
das viele der hier erwähnten Dateien enthält und
des sys (Kernel) Source-Kit, das den
Quellcode für den Kernel enthält. Außer
dem Programm zur Konfiguration des Kernels
(&man.config.8;) gibt es im System nichts, zu dessen
Funktion der Quellcode erforderlich ist. Mit Ausnahme der
Kernelquellen ist unsere Build-Struktur so aufgebaut,
dass Sie den Quellcode von überall her per NFS
read-only mounten und dennoch neue Binaries erstellen
können. (Wegen der Einschränkung bezüglich
der Kernelquellen empfehlen wir, diese nicht direkt nach
/usr/src zu mounten, sondern
irgendwo anders hin mit passenden symbolischen Links, um
die Toplevel-Struktur des Quellbaumes zu duplizieren.)Die Quellen verfügbar zu haben und zu wissen, wie
man ein System mit ihnen erstellt, wird es Ihnen
wesentlich einfacher machen, zu zukünftigen Ausgaben
von &os; zu wechseln.Um einen Teil der Quellen auszuwählen, verwenden
Sie den Menüpunkt Custom, wenn Sie
sich im Menü Distributions des
Systeminstallationstools befinden.Muss ich einen Kernel erstellen?Ursprünglich war die Erstellung eines neuen
Kernels bei fast jeder Installation von &os;
erforderlich, aber neuere Ausgaben haben von der
Einführung weitaus benutzerfreundlicherer
Kernelkonfigurationswerkzeuge profitiert. Die Kernelkonfiguration
erfolgt in der Regel durch die die deutlich flexibleren
hints, die am Loader-Prompt eingegeben werden
können.Es kann dennoch sinnvoll sein, einen neuen Kernel
zu erstellen, der nur die benötigten Treiber
enthält, um ein wenig Hauptspeicher zu sparen,
für die meisten Systeme ist dies aber nicht mehr
länger erforderlich.Soll ich DES, Blowfish oder MD5 zur Verschlüsselung der
Passwörter benutzen?&os; benutzt standardmäßig
MD5 zur Verschlüsselung der
Passwörter. Es wird angenommen, dass diese
Methode sicherer ist als das traditionell benutzte
Verfahren, das auf dem DES
Algorithmus basierte. Es ist immer noch möglich,
DES-Passwörter zu benutzen, wenn Sie die Datei
mit den Passwörtern mit älteren System
austauschen müssen. &os; erlaubt es Ihnen, auch das sichere
Blowfish-Verfahren für die Verschlüsselung der
Passwörter einzusetzen. Das für neue Passwörter
benutzte Verschlüsselungsverfahren wird über die
Einstellung passwd_format in
/etc/login festgelegt. Die
möglichen Werte sind entweder des,
blf (falls sie zur Verfügung stehen)
oder md5. Weitere
Informationen über die Einstellungen für den
Login erhalten Sie in &man.login.conf.5;.Woran kann es liegen, dass ich zwar von der
Diskette booten kann, aber nicht weiter als bis zur
Meldung Probing Devices...
komme?Falls Sie ein IDE &iomegazip;- oder &jaz;-Laufwerk
eingebaut haben, entfernen Sie es und versuchen Sie es erneut.
Solche Laufwerke könnten dem Bootvorgang stören.
Nach der Installation des Systems können Sie das
Laufwerk wieder einbauen. Dieser Fehler wird hoffentlich
in einer späteren Version behoben werden.Wieso wird mit der Fehler panic: cant mount
root gemeldet, wenn ich das System nach der
Installation reboote?Dieser Fehler beruht auf Unstimmigkeiten zwischen den
Festplatteninformationen im Bootblock und denen im Kernel.
Der Fehler tritt normalerweise auf IDE-Systemen mit zwei
Festplatten auf, bei denen die Festplatten als Master-
oder Single-Device auf separaten IDE-Controllern
angeschlossen sind und &os; auf der Platte am zweiten
Controller installiert wurde. Der Bootblock vermutet,
dass das System auf ad0
(der zweiten BIOS-Platte)
installiert ist, während der Kernel der ersten Platte
auf dem zweiten Controller die Gerätekennung
ad2 zuteilt. Der Kernel versucht
nach der Geräteüberprüfung die vom Bootblock
angenommene Bootdisk ad0 zu mounten,
obwohl sie in Wirklichkeit ad2
heißt - und scheitert.Tun Sie folgendes, um dieses Problem zu
beheben:Rebooten Sie das System und drücken
Sie Enter, wenn die
Meldung Booting kernel in 10 seconds; hit
[Enter] to interrupt erscheint. Dadurch
gelangen Sie in den Boot Loader.Geben Sie nun
set root_disk_unit="disk_number"
ein. disk_number hat den Wert
0, wenn &os; auf dem Master des
ersten IDE-Controllers installiert wurde;
1, wenn &os; auf dem Slave des
ersten IDE-Controllers installiert wurde;
2, wenn &os; auf dem Master des
zweiten IDE-Controllers installiert wurde; und
3, wenn &os; auf dem Slave des
zweiten IDE-Controllers installiert wurde.Nach der Eingabe von boot
sollte Ihr System jetzt korrekt starten.Damit Sie dieses Ritual nicht bei jedem Start des
Systems durchführen müssen, sollten Sie die
Zeile
root_disk_unit="disk_number"
in die Datei
/boot/loader.conf.local
eintragen.Stellen Sie eine ununterbrochene Folge der
Festplatten her, indem Sie die &os;-Platte am
ersten IDE-Controller anschließen.Gibt es eine Hauptspeicherbegrenzung?Hauptspeicherbegrenzung sind von der verwendeten Plattform
abhängig. Bei einer &i386;-Standardinstallation werden
maximal 4 GB Hauptspeicher unterstützt, mehr Speicher
ist mittels &man.pae.4; verfügbar. Lesen Sie dazu die Anleitung, um 4 GB oder mehr
Speicher auf &i386; zu verwenden.&os;/pc98 unterstützt maximal 4 GB Hauptspeicher,
daher kann PAE auf diesen Systemen nicht verwendet werden.
Sonstige von &os; unterstützte Architekturen haben
ein sehr viel höheres theoretisches Speicherlimit
(viele Terabytes).Wo liegen die Grenzen für FFS-Dateisysteme?Theoretisch liegt das Limit für FFS-Dateisysteme
bei 8 Terabyte (2 G-Blöcke) oder 16 TB für
die Standard-Blockgröße von 8 KB. In der Praxis
setzt die Software das Limit auf 1 TB herab, aber
durch Modifikationen sind auch Dateisysteme mit 4 TB
möglich (und existieren auch).Die maximale Größe einer einzelnen
FFS-Datei liegt bei ungefähr 1 G Blöcken (4 TB,
falls die Blockgröße 4 KB beträgt).
Wenn die im Dateisystem verwendete
Blockgröße 4 KB beträgt, wird mit dreifacher
Indirektion gearbeitet und die Limitierung sollte durch
die höchste Blocknummer erfolgen, die mit dreifacher
Indirektion dargestellt werden kann (ungefähr
10243 + 10242 + 1024).
In Wirklichkeit liegt das Limit aber bei der (falschen) Anzahl von
1 G - 1 Blocknummern im Dateisystem.
Die maximale Anzahl der Blocknummern müsste
2 G - 1 sein. Es gibt einige Fehler für
Blocknummern nahe 2 G - 1, aber solche Blocknummern
sind bei einer Blockgröße von 4 KB
unerreichbar.Bei Blocknummern von 8 KB und größer sollte
das Limit bei 2 G - 1 Blocknummern liegen,
tatsächlich liegt es aber bei 1 G - 1
Blocknummern. Die Verwendung der korrekten Grenze von
2 G - 1 verursacht Probleme.Wieso erhalte ich die Fehlermeldung
archsw.readin.failed beim Start des
Systems, nachdem ich einen neuen Kernel erstellt
habe?Ihr System und Ihr Kernel sind nicht synchron - dies
ist nicht erlaubt. Sie müssen Ihren Kernel mit
make buildworld und
make buildkernel
aktualisieren.Sie können den zu bootenden Kernel direkt im
zweiten Schritt angeben, indem Sie eine beliebige Taste
drücken, wenn das | erscheint und bevor
der Loader startet.Mein System stürzt beim Booten ab! Was kann ich
tun?Deaktivieren Sie die ACPI-Unterstützung. Dazu
drücken Sie beim Start des Bootloaders die
Leertaste. Das System zeigt folgendes an:OKGeben Sie nununset acpi_loadund danachbootein.Hardware-KompatibilitätAllgemeinesIch will mir neue Hardware für mein
&os;-System zulegen, was soll ich kaufen? Diese Frage wird ständig auf den
&os;-Mailinglisten diskutiert. Da sich die Hardware
ständig ändert, ist das allerdings keine
Überraschung. Trotzdem sollten
Sie unbedingt die Hardware-Informationen von &os;
(&rel.current; oder
&rel2.current;) und die
Archive der Mailinglisten durchsehen, bevor Sie
nach der neuesten/besten Hardware fragen. Normalerweise
gab es kurz zuvor eine Diskussion über genau die
Hardware, die Sie sich zulegen wollen.Wenn Sie sich einen Laptop zulegen wollen, sollten Sie
einen Blick in das Archiv der Mailingliste &a.mobile;
werfen. Ansonsten empfiehlt sich ein Blick in das Archiv
von &a.questions; oder auch einer spezialisierte
Mailingliste für diese Art von Hardware.HauptspeicherUnterstützt &os; mehr als 4 GB Speicher
(RAM)? Mehr als 16 GB? Mehr als 48 GB?Ja. Generell unterstützt &os; als
Betriebssystem so viel physischen Speicher (RAM), wie
die Plattform auf der es läuft. Achten Sie darauf,
dass verschiedene Plattformen unterschiedliche
Speichergrenzen besitzen. So wird z.B. &i386; ohne
PAE höchstens 4 GB Speicher
(normalerweise weniger als das wegen des
PCI-Addressraums), dagegen wird &i386; mit PAE
höchstens 64 GB Speicher bereitstellen.
Momentan erhältliche AMD64 Plattformen können
bis zu 1 TB physischen Speicher ansprechen.Warum zeigt &os; weniger als 4 GB Speicher an,
wenn es auf einer &i386; Maschine installiert
wird?Der Gesamtadressraum beträgt auf &i386;
Maschinen 32-Bit, was bedeutet, dass maximal
4 GB Speicher addressiert (verwaltet) werden
kann. Weiterhin sind viele Adressen in diesem Bereich
von der Hardware für bestimmte Aufgaben reserviert,
um z.B. PCI-Geräte zu benutzen und zu steuern, auf
Videospeicher zuzugreifen und so weiter. Aus diesem
Grund ist die Gesamtmenge an Speicher, die vom
Betriebssystem für den Kernel und Anwendungen
verwendet werden kann, auf wesentlich weniger als
4 GB begrenzt. Normalerweise sind 3.2 GB bis
3.7 GB das Maximum an verfügbarem Speicher in
dieser Konfiguration.Um auf mehr als 3.2 GB bis 3.7 GB
des installierten Speichers (was bis zu 4 GB, aber
aber auch mehr als 4 GB bedeuten kann)
zuzugreifen, muss eine spezielle Manipulation, genannt
PAE, benutzt werden. PAE steht
für Physical Address Extension und ist eine
Möglichkeit für 32-Bit x86-CPUs mehr als
4 GB Speicher zu addressieren. Es organisiert
den Speicher, der andererseits wegen
Addressreservierungen für Hardwaregeräte
oberhalb der 4 GB Grenze liegt, um und benutzt
diesen als zusätzlichen physischen Speicher (lesen
Sie dazu &man.pae.4;). Der Einsatz von PAE ist mit ein
paar Nachteilen verbunden: diese Speicherzugriffsmethode
ist ein bisschen langsamer als die normale Methode (ohne
PAE) und ladbare Module (beschrieben in &man.kld.4;)
werden nicht unterstützt. Das bedeutet, dass alle
Treiber in den Kernel eingebaut sein müssen.Die am häufigsten verwendete Vorgehensweise,
PAE zu aktivieren ist die, einen neuen Kernel mit der
speziell dafür vorgesehenen
Kernelkonfigurationsdatei, PAE
genannt, zu bauen, die bereits so eingestellt ist, dass
ein funktionierender Kernel erstellt wird. Beachten
Sie, dass manche Einträge in dieser
Kernelkonfigurationsdatei zu konservativ eingestellt
sind und dass manche Treiber, die nicht für den
Einsatz mit PAE vorgesehen sind, trotzdem funktionieren.
Als Faustregel kann man sagen, dass wenn der Treiber
auf 64-Bit Architekturen (like AMD64) läuft, er
auch mit PAE lauffähig ist. Wenn Sie ihre eigene
Kernelkonfigurationsdatei erstellen möchten,
können Sie PAE aktivieren, indem Sie die folgende
Zeile zu ihrer Konfiguration hinzufügen:options PAEPAE wird heutzutage nicht sehr häufig
angewendet, da die Mehrzahl an neuer x86-Hardware auch
den Betrieb im 64-Bit Modus erlaubt, auch als AMD64 oder
&intel; 64 bekannt. Es hat viel mehr Adressraum
und benötigt solche Manipulationen nicht. &os;
unterstützt AMD64 und es wird empfohlen, diese
&os; Version anstatt der &i386; Version einzusetzen,
wenn 4 GB oder mehr Speicher gebraucht
werden.Architekturen und ProzessorenUnterstützt &os; neben x86 auch andere
Architekturen?Ja. &os; ist zurzeit für die Intel x86 und
AMD64 Architekturen verfügbar.
Intel EM64T, IA-64, &arm;, &powerpc;, sun4v und &sparc64;
werden ebenfalls unterstützt. Die Neuzugänge
auf der Liste der in Zukunft unterstützten Plattformen
sind &mips; und &s390;. Abonnieren Sie die Mailingliste
&a.mips;, wenn Sie mehr über
den Stand der Entwicklung erfahren wollen. Schließen
Sie sich der Mailingliste &a.platforms; an, wenn Sie an
grundsätzlichen Diskussionen über neue Architekturen
interessiert sind.Falls Ihre Maschine eine andere Architektur aufweist
und Sie unbedingt sofort etwas benötigen, schlagen
wir vor, dass Sie sich einmal NetBSD oder OpenBSD
ansehen.Unterstützt &os; Symmetric-Multiproccessing
(SMP)?Symmetric-Multiproccessing (SMP) Systeme werden generell
von &os; unterstützt, obwohl in manchen Fällen durch
Fehler im BIOS oder Mainboard Probleme auftreten. Lesen Sie
die Mailingliste &a.smp;, wenn Sie weitere Hinweise
benötigen.&os; nutzt die Vorteile von HyperThreading (HTT)
Unterstützung von Intel-Prozessoren, die diese Eigenschaft
besitzen. Ein Kernel mit der options SMP
Zeile wird automatisch die zusätzlichen logischen
Prozessoren erkennen. Der Standard &os;-Scheduler behandelt die
logischen Prozessoren auf die gleiche Weise wie zusätzliche
physische Prozessoren. Mit anderen Worten, es wird nicht der
Versuch unternommen, die Entscheidungen des Schedulers zu
optimieren, da sich die logischen Prozessoren innerhalb der
gleichen CPU die Ressourcen teilen. Weil diese naive Planung
in schlechterer Leistung resultieren kann, ist es unter
Umständen hilfreich, die logischen Prozessoren über die
sysctl Variable machdep.hlt_logical_cpus zu
deaktivieren. Es ist auch möglich, jede CPU in der
Warteschleife mit der sysctl Variable
machdep.hlt_cpus anzuhalten. Weitere
Informationen finden Sie in der Manualpage &man.smp.4;.Festplatten, Bandlaufwerke, sowie CD- und DVD-LaufwerkeWelche Arten von Festplatten werden von &os;
unterstützt?&os; unterstützt EIDE-, SATA-, SCSI- und
SAS-Laufwerke (mit
kompatiblen Controllern - siehe folgenden Abschnitt),
sowie alle Laufwerke, die die original Western
Digital-Schnittstelle (MFM, RLL, ESDI und
natürlich IDE) benutzen. Ein paar Controller mit
proprietären Schnittstellen könnten nicht
laufen: halten Sie sich an WD1002/3/6/7-Schnittstellen und
Clones.Welche SCSI- oder SAS-Controller werden
unterstützt?Sie finden eine vollständige und aktuelle Liste
in den Hardware-Informationen zu &os;
(&rel.current; oder &rel2.current;).Welche Arten von Bandlaufwerken werden
unterstützt?&os; unterstützt SCSI-, QIC-36- (mit
QIC-02-Schnittstelle) und QIC-40/80-Bandlaufwerke
(diskettenbasiert). Hierzu gehören auch 8-mm (aka
Exabyte) und DAT-Laufwerke. Die QIC-40/80-Laufwerke sind
bekanntlich sehr langsam.Einige der frühen 8-mm-Laufwerke sind nicht
besonders kompatibel zu SCSI-2 und könnten unter
&os; nicht einwandfrei funktionieren.Unterstützt &os; Bandwechsler?Das Gerät &man.ch.4; und das Kommando
chio unterstützen Bandwechsler.
Details zum Betrieb des Wechslers finden Sie in der
Hilfeseite &man.chio.1;.Falls Sie nicht AMANDA oder
ein anderes Produkt benutzen, das den Wechsler bereits
kennt, bedenken Sie, dass die Programme nur wissen,
wie sie ein Band von einem Punkt zu einem anderen bewegen
müssen. Sie selbst müssen sich also merken, in
welchem Einschub sich ein Band befindet und zu welchem
Einschub das Band, das sich gerade im Laufwerk befindet,
zurück muss.Welche CD-ROM-Laufwerke werden von &os;
unterstützt?Jedes an einem unterstützten Controller
angeschlossene SCSI-Laufwerk wird
unterstützt.Die folgenden proprietären CD-ROM-Schnittstellen
werden ebenfalls unterstützt:Mitsumi LU002 (8-Bit), LU005 (16-Bit) und FX001D
(16-Bit 2x Speed).Sony CDU 31/33ASound Blaster Non-SCSI CD-ROMMatsushita/Panasonic CD-ROMATAPI compatible IDE CD-ROMsVon allen Nicht-SCSI-Laufwerken ist bekannt, dass
sie im Vergleich zu SCSI-Laufwerken extrem langsam sind.
Einige ATAPI-CD-ROMs könnten nicht
funktionieren.&os; kann direkt von der offiziellen &os; CD-ROM,
sowie den CD-ROMs von Daemon News und &os; Mall,
gebootet werden.Welche CD-Brenner werden von &os; unterstützt?&os; unterstützt alle ATAPI-kompatiblen IDE
CD-R und CD-RW Brenner. Lesen Sie dazu auch
&man.burncd.8;.&os; unterstützt ebenfalls SCSI CD-R und CD-RW
Brenner. Installieren und benutzen Sie das Paket
cdrecord aus der Ports-Sammlung. Dazu
müssen Sie allerdings das Gerät
pass mit in Ihren Kernel
aufnehmen.Unterstützt &os; &iomegazip;-Laufwerke?&os; unterstützt alle
gängigen SCSI- und ATAPI-&iomegazip;-Laufwerke.
Ihr SCSI-ZIP-Laufwerk darf
nur mit den SCSI-Ziel-IDs 5 oder 6 laufen, aber Sie
können sogar davon booten, falls das BIOS Ihres
Hostadapters dies unterstützt. Es ist nicht bekannt,
welche Hostadapter das Booten von anderen Zielen als 0
oder 1 erlauben; daher werden Sie in ihren
Handbüchern nachsehen müssen, wenn Sie dieses
Merkmal benutzen möchten.&os; unterstützt ZIP-Laufwerke, die an der
parallelen Schnittstelle angeschlossen sind. Der Kernel
sollte die folgenden Treiber enthalten:
scbus0,
da0,
ppbus0 und
vp0 (der
GENERIC-Kernel enthält alle, außer
vp0). Wenn diese Treiber
vorhanden sind, sollte das Laufwerk an der parallelen
Schnittstelle als /dev/da0s4
verfügbar sein. Zip-Datenträger können mit
mount /dev/da0s4 /mnt ODER
(DOS-formatierte) mount -t msdosfs /dev/da0s4
/mnt gemountet werden.Lesen Sie auch den
FAQ-Eintrag zu Wechseldatenträgern und die Anmerkungen zum Thema
Formatierung im Kapitel
Administration.Unterstützt &os; &jaz;, EZ und andere
Wechsellaufwerke?Ja. Bei den meisten dieser Geräte handelt es sich
um SCSI-Geräte, die von &os; auch als solche
angesprochen werden. Lediglich das IDE-EZ-Laufwerk wird
als IDE-Laufwerk angesprochen.Schalten Sie die Laufwerke ein, bevor Sie Ihr
System booten.Müssen Sie Medien im
laufenden Betrieb wechseln, sollten Sie zuvor &man.mount.8;,
&man.umount.8;, sowie &man.camcontrol.8; (für
SCSI-Laufwerke) oder &man.atacontrol.8; (für
IDE-Laufwerke), sowie den Abschnitt zur Nutzung von Wechsellaufwerken
dieser FAQ lesen.Tastaturen und MäuseUnterstützt &os; meine Tastatur mit
USB-Anschluss?Ja. &os; unterstützt USB-Tastaturen.Wenn Sie die Unterstützung für USB-Tastaturen
konfiguriert haben, ist die AT-Tastatur
als /dev/kbd0 und die USB-Tastatur
als /dev/kbd1 verfügbar. Dies
gilt natürlich nur, wenn beide Tastaturen
angeschlossen sind; falls nur die USB-Tastatur
angeschlossen ist, ist diese als
/dev/ukbd0 verfügbar.Wenn Sie die USB-Tastatur an der Systemkonsole
benutzen wollen, müssen Sie dies dem System explizit
mitteilen. Dazu muss das folgende Kommando
während des Systemstarts ausgeführt
werden:&prompt.root; kbdcontrol -k /dev/kbd1 < /dev/console > /dev/nullWenn Sie nur die USB-Tastatur angeschlossen haben, ist
diese als /dev/ukbd0 verfügbar;
daher muss in diesem Fall das folgende Kommando
benutzt werden:&prompt.root; kbdcontrol -k /dev/ukbd0 < /dev/console > /dev/nullUm diese Änderung auch noch nach dem Neustarten
verfügbar zu haben, nehmen Sie den Eintrag
keyboard="/dev/ukbd0" in die Datei
/etc/rc.conf auf.Sobald Sie diese Schritte durchgeführt haben,
sollte die USB-Tastatur ohne weitere Änderungen auch
unter X benutzbar sei.Benutzen Sie dieses Kommando, wenn Sie wieder zur
Standardtastatur wechseln wollen:&prompt.root; kbdcontrol -k /dev/kbd0 > /dev/nullUm die gleichzeitige Verwendung der zweiten USB-Tastatur und
der AT-Tastatur auf der selben Konsole mittels des &man.kbdmux.4;
Treibers zu ermöglichen, geben Sie folgendes ein:&prompt.root; kbdcontrol -K < /dev/console > /dev/null
&prompt.root; kbdcontrol -a atkbd0 < /dev/kbdmux0 > /dev/null
&prompt.root; kbdcontrol -a ukbd1 < /dev/kbdmux0 > /dev/null
&prompt.root; kbdcontrol -k /dev/kbdmux0 < /dev/console > /dev/nullLesen Sie die &man.ukbd.4;, &man.kbdcontrol.1; und
&man.kbdmux.4; Manualpages, um weitere Informationen zu
erhalten.Zurzeit kann es noch Probleme geben, wenn Sie eine
USB-Tastatur im laufenden Betrieb einstecken oder
abziehen. Um Probleme zu vermeiden, sollten Sie die
Tastatur anschließen, bevor Sie das System
anschalten und die Tastatur nicht abziehen, solange das
System noch läuft.Ich habe eine unübliche Busmaus. Wie muss
ich sie konfigurieren?&os; unterstützt die Busmaus und
InPort-Busmaus von Herstellern wie Microsoft, Logitech und
ATI. Der Gerätetreiber ist im
GENERIC-Kernel allerdings nicht eingebunden.
Wenn Sie den Bus-Gerätetreiber benötigen, müssen Sie
daher einen angepassten Kernel erstellen. Dazu fügen Sie die
folgende Zeile in Ihre Kernelkonfigurationsdatei ein:device mse0 at isa? port 0x23c irq5Die Busmaus wird üblicherweise zusammen mit einer
speziellen Karte ausgeliefert. Sie könnte es Ihnen
ermöglichen, andere Werte für die Port-Adresse
und den Interrupt zu setzen. Weitere Informationen finden
Sie in Handbuch zu Ihrer Maus und in der &man.mse.4;
Manualpage.Wie benutze ich meine PS/2 (Mouse-Port
oder Tastatur)-Maus?PS/2 Mäuse werden von &os; unterstützt.
Der notwendige Gerätetreiber,
psm, ist bereits im
GENERIC-Kernel enthalten.Wenn Sie einen angepassten Kernel ohne diesen Treiber
benutzen, müssen Sie folgende Zeile in Ihre
Kernelkonfigurationsdatei einfügen und den Kernel neu
kompilieren:device psm0 at atkbdc? irq 12Wenn der Kernel das Gerät
psm0 beim Booten korrekt erkennt,
stellen Sie sicher, dass sich im Verzeichnis
/dev ein Eintrag für
psm0 befindet.
Kann man die Maus irgendwie außerhalb des X
Window Systems benutzen?Falls Sie den normalen Konsolentreiber &man.syscons.4; benutzen,
können Sie den Mauszeiger auf Textkonsolen zum
Kopieren und Einfügen von Text verwenden. Starten
Sie den Mausdämon &man.moused.8; und schalten Sie den
Mauszeiger auf der virtuellen Konsole ein:&prompt.root; moused -p /dev/xxxx -t yyyy
&prompt.root; vidcontrol -m onxxxx ist der
Gerätename der Maus und
yyyy ist das Protokoll.
Der Mausdämon erkennt die Protokolle der meisten
Mäuse (mit Ausnahme alter serieller Mäuse)
automatisch, wenn Sie auto für
das Protokoll angeben. Falls das Protokoll nicht
automatisch erkannt wird, finden Sie die
unterstützten Protokolle in der
&man.moused.8; Manualpage.Wenn Sie eine PS/2-Maus besitzen und diese beim
Systemstart aktivieren wollen, tragen Sie die Zeile
moused_enable="YES" in die Datei
/etc/rc.conf ein. Falls Sie den
Mausdämon auf allen virtuellen Bildschirmen anstatt
nur auf der Konsole benutzen wollen, tragen Sie außerdem
allscreens_flags="-m on" in
/etc/rc.conf ein.Während der Mausdämon läuft, muss
der Zugriff auf die Maus zwischen dem Mausdämon und
anderen Programmen, wie X Windows, koordiniert werden.
Die FAQ Warum funktioniert meine meine Maus unter X
nicht? enthält weitere Details.Wie funktioniert das Kopieren und Einfügen von
Text mit der Maus auf einer Textkonsole?Wenn Sie es geschafft haben, den Mausdämon zu
starten (wie im vorherigen Abschnitt gezeigt), halten Sie
die linke Maustaste gedrückt und bewegen Sie die Maus, um einen
Textabschnitt zu markieren. Dann drücken Sie die
mittlere Maustaste, um den Text an der
Cursorposition einzufügen.Wenn Sie keine 3-Tasten-Maus besitzen, können
Sie die mittlere Maustaste mit einer Tastenkombination
emulieren oder die Funktion der mittleren Taste auf
eine andere Taste legen. Einzelheiten dazu enthält
die Hilfeseite &man.moused.8;.Meine Maus hat ein neumodisches Rad und mehr
Knöpfe. Kann ich sie in &os; benutzen?Unglücklicherweise lautet die Antwort:
Vielleicht. Solche Mäuse mit
zusätzlichen Extras erfordern in den meisten
Fällen spezielle Treiber. Wenn der
Gerätetreiber für die Maus oder das
Anwendungsprogramm keine spezielle Unterstützung
für die Maus bietet, wird sie sich wie eine
gewöhnliche Maus mit zwei oder drei Knöpfen
verhalten.Ob und wie Sie das Rad unter X benutzen können,
können Sie im passenden Abschnitt der FAQ
erfahren.Wie benutze ich Maus/Trackball/Touchpad auf meinem
Laptop?Bitte lesen Sie die Antwort zur vorherigen Frage.Wie kann ich die Delete-Taste in der sh und
csh einsetzen?Für die Bourne Shell
fügen Sie die folgende Zeile in die Datei
.shrc ein (lesen Sie dazu auch die
Manualpages &man.sh.1; sowie &man.editrc.5;).bind ^? ed-delete-next-char # for console
bind ^[[3~ ed-delete-next-char # for xtermFür die C Shell nehmen
Sie hingegen die folgende Zeile in die Datei
.cshrc auf (lesen Sie dazu auch die
Manualpage &man.csh.1;).bindkey ^? delete-char # for console
bindkey ^[[3~ delete-char # for xtermWeitere Informationen zu diesem Thema finden sich auch
hier.Netzkarten und serielle GeräteWelche Netzwerkkarten unterstützt &os;?In den Hardware Informationen zu jedem &os; Release
werden die unterstützten Karten aufgezählt.Unterstützt &os; Software Modems, wie die
Winmodems?&os; unterstützt viele Software-Modems, wenn
Sie zusätzliche Software installieren. Der Port
comms/ltmdm bietet zum
Beispiel Unterstützung für Modems, die auf dem oft
verwendeten Lucent LT Chipsatz basieren.Sie können &os; nicht über ein
Software-Modem installieren, diese Software kann nur
installiert werden, nachdem das Betriebssystem installiert
wurde.Gibt es einen &os;-Treiber für die Karten der
Serie 43xx von Broadcom?Nein, und es wird wohl auch nie einen geben.Broadcom weigert sich, Informationen zu ihren drahtlosen
Chipsätzen zu veröffentlichen. Wahrscheinlich
liegt dies daran, dass Broadcom auch softwaregesteuerte
Radios herstellt. Damit ihre Produkte von der FCC
zugelassen werden, muss sichergestellt sein, dass Benutzer
nicht in der Lage sind, Betriebsfrequenzen,
Modulationsparameter, Ausgangsleistung und andere Werte
nach Belieben einzustellen. Ohne solche Informationen ist
es aber nahezu unmöglich, einen Treiber zu
programmieren.Welche seriellen Multi-Port-Karten werden von &os;
unterstützt?Es existiert eine Liste der unterstützten Karten
im Abschnitt Serielle
Datenübertragung des Handbuchs.Von einigen NoName-Nachbauten ist ebenfalls
bekannt, dass sie funktionieren, speziell von den
AST-kompatiblen.In &man.sio.4; finden Sie weitere Informationen zur
Konfiguration solcher Karten.Wie kann ich den boot:-Prompt auf einer seriellen
Konsole erscheinen lassen?Lesen Sie
diesen Abschnitt des Handbuchs.SoundkartenWelche Soundkarten werden von &os; unterstützt?&os; unterstützt verschiedene Soundkarten.
Lesen Sie die
&os; Release Informationen sowie &man.snd.4;,
wenn Sie genauere Informationen benötigen. MPU-401
und kompatible MIDI-Karten werden begrenzt unterstützt.
Ebenso unterstützt werden Karten, die der µsoft;
Sound System-Spezifikation entsprechen.Das gilt nur für Sound! Dieser Treiber
unterstützt keine CD-ROMs, SCSI oder Joysticks auf
diesen Karten, außer der &soundblaster;. Die
&soundblaster;-SCSI-Schnittstelle und einige
Nicht-SCSI-CD-ROMs werden unterstützt, Sie
können von diesen Geräten aber nicht
booten.Abhilfen für fehlenden Sound bei Verwendung des
&man.pcm.4;-Treibers?Einige Soundkarten setzen die Lautstärke bei jedem
Systemstart auf 0. In diesem Fall müssen Sie nach jedem
Bootvorgang den folgenden Befehl ausführen:&prompt.root; mixer pcm 100 vol 100 cd 100Sonstige HardwareUnterstützt &os; Power-Management auf meinem
Laptop?&os; unterstützt APM
auf einigen Systemen. Lesen Sie dazu auch &man.apm.4;.&os; unterstützt einen Großteil der
ACPI-Funktionen moderner Hardware.
Lesen Sie dazu auch &man.acpi.4;.
Unterstützt Ihr System sowohl APM
als auch ACPI, können Sie beide
Systeme testen und sich für das System entscheiden,
das Ihren Anforderungen am besten entspricht.Wie kann ich ACPI deaktivieren?Fügen Sie die Zeile
hint.acpi.0.disabled="1" in die Datei
/boot/device.hints ein.Wieso hängt sich mein Micron-System beim Booten
auf?Lesen Sie die vorherige Antwort.Wenn ich ein System mit einem ASUS K7V Mainboard von
der Bootdiskette starte, hängt sich das System auf.
Wie kann ich dieses Problem lösen?Schalten Sie im BIOS die Option boot virus
protection aus.Warum arbeitet meine &tm.3com; PCI-Netzwerkkarte in meinem
Micron-Computer nicht?Einige Micron Motherboards besitzen eine
nicht-konforme PCI-BIOS-Implementierung, die die
PCI-Geräte nicht an den angegebenen Adressen
konfiguriert. Hierdurch entstehen Probleme, wenn &os;
bootet.Deaktivieren Sie die Option Plug and Play
Operating System im BIOS, um das Problem zu
umgehen.FehlerbehebungWarum zeigt &os; eine falsche Speichergröße auf
&i386; Hardware an?Das liegt sehr wahrscheinlich an den Unterschieden zwischen
physikalischen und virtuellen Speicheraddressen.Bei moderner PC-Hardware ist es üblich, den
Speicherbereich zwischen 3,5 und 4 Gigabyte für
spezielle Aufgaben (normalerweise für PCI) zu
reservieren. Dieser Adressbereich wird dabei dazu
verwendet, um auf PCI-Hardware zuzugreifen. Dadurch
kann in diesem Speicherbereich kein physikalischer
Speicher verwaltet werden.Was mit dem in diesen Bereich gehörenden
physikalischen Speicher passiert, hängt von der von
Ihnen eingesetzten Hardware ab. Unglücklicherweise
gibt es noch immer Hardware, die hier gar nichts macht.
In diesem Fall ist Ihr System nicht in der Lage, auf diese
500 Megabyte des RAMs zuzugreifen.Ein Großteil der heute existierenden Hardware
ist aber inzwischen in der Lage, diesen Speicherbereich
in einen höheren Speicherbereich umzulenken, damit
Sie weiterhin darauf zugreifen können. Allerdings
kann es durch dieses Umlenken zu verwirrende Meldungen
während des Systemstarts kommen.Unter 32-Bit-Versionen von &os; scheint dieser
Speicherbereich nicht verfügbar zu sein, da er in einen
Bereich oberhalb von 4 Gigabyte übertragen wurde, auf den
ein 32-Bit-Kernel allerdings nicht zugreifen kann. Ist dies
bei Ihnen der Fall, müssen Sie die PAE-Unterstützung
in Ihren Kernel kompilieren. Lesen Sie dazu auch die
entsprechenden Einträge über
Speicherbegrenzungen und unterschiedliche
Speicherbegrenzungen auf verschiedenen Plattformen.Verwenden Sie hingegen eine 64-Bit-Version von &os;
oder einen 32-Bit-Kernel mit aktivierter
PAE-Unterstützung, ist &os; in der Lage, diesen
Speicherbereich korrekt zu erkennen und umzulenken, damit Sie
weiterhin darauf zugreifen können. Allerdings wird, aufgrund
der beschriebenen Umbelegung, in diesem Fall beim Systemstart mehr
Speicher angezeigt, als tatsächlich auf Ihrem System vorhanden
ist. Dies ist aber normal und wird nach dem Ende des Systemstarts
automatisch korrigiert.Was sollte ich tun, wenn auf meiner Festplatte
fehlerhafte Blöcke sind?SCSI-Laufwerke sollten in der Lage sein, diese
automatisch zu verlagern. Bei einigen Laufwerken ist
diese Eigenschaft jedoch aus unerfindlichen Gründen
bei der Auslieferung ausgeschaltet...Um sie einzuschalten, müssen Sie den Page-Mode
des ersten Gerätes editieren. Unter &os;
können Sie das (als root) mit
folgendem Befehl tun&prompt.root; camcontrol modepage sd0 -m 1 -e -P 3und die Werte für AWRE und ARRE von 0 auf 1
ändern:
AWRE (Auto Write Reallocation Enbld): 1
ARRE (Auto Read Reallocation Enbld): 1
Moderne IDE-Controller sind in der Lage, fehlerhafte
Blöcke automatisch zu verlagern. Diese Funktionen
sind bereits ab Werk aktiviert.Werden dennoch fehlerhafte Blöcke gemeldet (egal
auf welchem Laufwerk), sollten Sie über den Kauf einer
neuen Platte nachdenken. Zwar könnte es Ihnen mit
Diagnoseprogrammen des Plattenherstellers gelingen, diese
fehlerhaften Blöcke zu sperren. Allerdings können
Sie damit den endgültigen Ausfall der Platte bestenfalls
hinauszögern.Wieso wird der SCSI-Controller meines HP Netserver nicht
erkannt?Hierbei handelt es sich um ein bekanntes Problem. Der
auf dem Board befindliche EISA-SCSI-Controller auf dem HP
Netserver belegt die EISA-Slotnummer 11, wodurch sich alle
wirklichen EISA-Slots vor ihm befinden.
Leider kollidiert der Adressraum von EISA-Slots
>=10 mit dem Adressraum, der PCI zugeordnet ist und
die Autokonfiguration von &os; kann mit dieser
Situation derzeit nicht besonders gut umgehen.Die einfachste Alternative ist, diese Kollision
einfach zu leugnen. Setzen Sie dazu die Kerneloption
EISA_SLOTS auf den Wert 12.
Konfigurieren und kompilieren Sie den Kernel, wie im Handbucheintrag
zur Kernelkonfiguration beschrieben.Dies bringt Ihnen natürlich das klassische
Huhn-Ei-Problem, wenn Sie auf einer solchen Maschine
installieren wollen. Um dieses Problem zu umgehen,
existiert ein spezieller Hack in
UserConfig. Benutzen Sie nicht die
visuelle Schnittstelle, sondern die rohe
Kommandozeilenschnittstelle. Geben Sie einfach den folgenden
Befehl am Prompt ein und Sie können Ihr System ganz
normal installieren:eisa 12
quit
Sie sollten auf jeden Fall einen angepassten Kernel zu
kompilieren und installieren.Zukünftige Versionen werden hoffentlich eine
passende Lösung für dieses Problem
beinhalten.Sie können keine dangerously
dedicated Platte auf einem HP Netserver
verwenden. Lesen Sie weitere Informationen finden Sie
in diesem
Hinweis.Was bedeuten die ständigen Meldungen
ed1: timeout?Dies wird meistens durch einen Interruptkonflikt
verursacht (z.B., wenn zwei Karten den selben Interrupt
benutzen). Booten Sie mit der Option
und ändern Sie die Einträge zu
ed0/de0/...
(d.h. Ihrem Board entsprechend).Wenn Sie den BNC-Anschluss Ihrer Netzwerkkarte
benutzen, könnte es auch sein, dass es sich
Geräte-Timeouts aufgrund fehlerhafter Terminierung
handelt. Um dies zu überprüfen, verbinden Sie
einen Terminator direkt mit der Netzwerkkarte (ohne Kabel)
und beobachten Sie, ob die Fehlermeldungen
verschwinden.Einige NE2000 kompatible Karten melden diesen Fehler,
wenn keine Verbindung am UTP-Eingang existiert oder wenn
das Kabel nicht eingesteckt ist.Warum funktioniert meine &tm.3com; 3C509 plötzlich
nicht mehr?Diese Karte ist dafür berüchtigt, ihre
Konfiguration zu vergessen. Sie müssen die Karte mit
dem DOS-Programm 3c5x9.exe neu
konfigurieren.Mein an der parallel Schnittstelle angeschlossener
Drucker ist unglaublich langsam. Was kann ich
tun?Falls das einzige Problem ist, dass er
schrecklich langsam ist, dann sollte Sie versuchen, die
Kommunikationseinstellungen der parallelen Schnittstellen
zu ändern, wie es im Kapitel Drucken
des Handbuchs beschrieben ist.Wieso brechen meine Programme gelegentlich mit
Signal 11-Fehlern ab?Das Signal 11 wird generiert, wenn ein Prozess
versucht, auf Speicher zuzugreifen, obwohl er vom
Betriebssystem dazu nicht befugt wurde. Wenn Ihnen das
scheinbar zufällig immer wieder passiert, sollten Sie
der Sache einmal auf der Grund gehen.Das Problem hat in der Regel eine der folgenden
Ursachen:Wenn das Problem nur in einer bestimmten
Anwendung auftritt, die Sie selbst entwickeln, dann
ist es wahrscheinlich ein Fehler in Ihren
Sourcen.Wenn das Problem in einem Teil von &os;
auftritt, könnte es natürlich auch ein
Fehler sein; aber in den meisten
Fällen werden diese Probleme gefunden und behoben,
bevor die typischen Leser der FAQ (wir) diese Teile
der Sourcen benutzen können (dafür gibt es
schließlich -CURRENT).Wenn der Fehler auftritt, wenn Sie ein Programm
compilieren aber dabei immer wieder an anderer Stelle
auftritt, dann ist das ein ganz eindeutiger Hinweis,
dass das Problem nicht bei
&os; liegt.Nehmen wir zum Beispiel an, dass Sie make
buildworld
ausführen und die Compilierung von
ls.c in ls.o
abbricht. Wenn Sie nochmal make
buildworld
durchführen und die Compilierung an der gleichen
Stelle abbricht, handelt es sich um einen Fehler in den
Sourcen. Aktualisieren Sie Ihre Sourcen und versuchen Sie
es noch einmal. Wenn der Fehler jedoch an einer anderen
Stelle auftritt, liegt das Problem mit an Sicherheit
grenzender Wahrscheinlichkeit bei Ihrer Hardware.Was Sie tun sollten:Im ersten Fall können Sie einen Debugger wie z.B.
&man.gdb.1; benutzen, um die Stelle im Programm zu finden,
an der auf eine falsche Adresse zugegriffen wird und danach
den Fehler beheben.Im zweiten Fall müssen Sie sicherstellen,
dass das Problem nicht von Ihrer Hardware verursacht
wird.Typische Ursachen dafür sind unter
anderem:Es könnte sein, dass Ihren Festplatten
zu warm werden: Überprüfen Sie, ob die
Lüfter in Ihrem Gehäuse noch funktionieren,
damit Ihre Festplatten (und andere Hardware) nicht
heißlaufen.Der Prozessor überhitzt, weil Sie Ihn
übertaktet haben oder der CPU-Kühler
ausgefallen ist. Sie müssen sicherstellen,
dass Sie Ihre Hardware unter den Bedingungen
betreiben, für die sie spezifiziert ist,
zumindest während Sie versuchen, das Problem
zu lösen. Mit anderen Worten: Betreiben Sie
Ihre CPU mit der normalen Taktfrequenz.Wenn Sie übertakten, sollten Sie daran
denken, dass ein langsames System deutlich
billiger ist als ein defektes System. Die große
Masse hat nicht sehr häufig Mitgefühl mit
Problemen bei übertakteten System, auch wenn Sie
es für ungefährlich halten.Unzuverlässiger Speicher: Wenn Sie mehr als
ein SIMM/DIMM installiert haben, sollten Sie sie alle
ausbauen und die Maschine testweise mit jedem SIMM
oder DIMM einzeln betreiben. So können Sie
feststellen, ob die Ursache ein einzelnes SIMM/DIMM
oder auch eine Kombination von Modulen ist.Zu optimistische Einstellung des Mainboards: In
Ihrem BIOS und mit den Jumpern auf dem Mainboard
können Sie diverse Timings ändern. In den
meisten Fällen reichen die Defaults aus, aber
manchmal kann es durch zu wenig wait states, die
Einstellung RAM Speed: Turbo oder
ähnliches zu merkwürdigen Problemen kommen.
Ein möglicher Ansatz ist, die BIOS defaults zu
laden, allerdings könnte es sinnvoll sein, die
aktuellen Einstellungen vorher zu notieren.Schlechte oder fehlerhafte Stromversorgung des
Mainboards: Wenn Sie unbenutzte Steckkarten, Platten
oder CD-ROMs in Ihrem System haben, sollten Sie sie
testweise ausbauen oder die Stromversorgung abziehen.
Dadurch können Sie prüfen, ob Ihr Netzteil
eventuell mit einer geringeren Last besser
zurechtkommt. Sie können auch testweise ein
anderes, am besten ein leistungsfähigeres,
Netzteil ausprobieren. Wenn Sie zurzeit ein
250 W-Netzteil benutzen, sollten Sie testweise ein
300 W-Netzteil einbauen.Die sollten ebenfalls die SIG11 FAQ (unten
aufgeführt) lesen, da sie gute Erklärungen
für alle diese Probleme enthält (allerdings aus
&linux;-Sicht). Sie erklärt ebenfalls, warum sowohl
Programme als auch Geräte zur Speicherprüfung
fehlerhaften Speicher teilweise nicht erkennen.Wenn alle diese Schritte nicht helfen, ist es
möglich, dass Sie einen Fehler in &os;
gefunden haben. Folgen Sie einfach den Anweisungen
für die Erstellung eines Problem Reports.Es existiert eine ausführliche FAQ hierzu unter
der
SIG11-Problem-FAQ.Mein System stürzt mit der Meldung
Fatal trap 12: page fault in kernel
mode oder panic: ab und
gibt eine Menge zusätzlicher Informationen aus. Was
kann ich tun?Die Entwickler von &os; interessieren sich für
solchen Meldungen, allerdings brauchen Sie deutlich mehr
Informationen als die, die Ihnen angezeigt werden.
Kopieren Sie die komplette Meldungen und lesen Sie nun den
FAQ-Eintrag über kernel panics.
Erzeugen sie einen Kernel mit den zusätzlichen Daten
zur Fehlersuche, und dann einen backtrace. Das hört
sich komplizierter an, als es ist. Sie brauchen keine
Programmier-Erfahrung, Sie müssen einfach nur den
Anweisungen folgen.Wieso wird beim Booten der Bildschirm schwarz und reagiert
nicht mehr?Dies ist ein bekanntes Problem mit der ATI Mach64
Videokarte. Das Problem besteht darin, dass diese
Karte die Adresse 2e8 benutzt und die
vierte serielle Schnittstelle ebenfalls. Aufgrund eines
Fehlers (einer Besonderheit?) im &man.sio.4;-Treiber wird
diese Schnittstelle angesprochen, auch wenn Sie gar keine
vierte serielle Schnittstelle besitzen und
sogar, wenn Sie
sio3 (die vierte Schnittstelle),
die normalerweise diese Adresse verwendet, deaktivieren.Bis der Fehler behoben ist, können Sie folgende
Abhilfe verwenden:Geben Sie am Bootprompt ein.
(Dies bringt den Kernel in den
Konfigurationsmodus).Deaktivieren Sie sio0,
sio1,
sio2 und
sio3 (alle). Auf diese Weise
wird der &man.sio.4;-Treiber nicht aktiviert und das
Problem tritt nicht mehr auf.Geben Sie exit ein, um den Bootvorgang
fortzusetzen.Falls sie in der Lage sein wollen Ihre seriellen
Schnittstellen zu benutzen, müssen Sie einen neuen
Kernel mit folgenden Modifikationen erstellen: suchen Sie
in /usr/src/sys/sio/sio.c (oder in
/usr/src/sys/pc98/cbus/sio.c für pc98)
nach der Zeichenkette 0x2e8 und löschen
Sie sie und das vorhergehende Komma (nicht das folgende
Komma). Nun folgen Sie der normalen Prozedur zur
Erstellung eines neuen Kernels.Wieso verwendet &os; nur 64 MB Hauptspeicher,
obwohl in meinem Rechner 128 MB sind?Aufgrund der Art und Weise, wie &os; die
Hauptspeichergröße vom BIOS mitgeteilt bekommt,
kann es lediglich 16-Bit Werte in kByte-Größe
(65535 kByte = 64 MB) erkennen (oder weniger... einige
BIOSe setzen die Hauptspeichergröße auf 16 MB).
Falls Sie mehr als 64 MB besitzen, wird &os; versuchen,
das zu erkennen, was aber nicht immer
funktioniert.Um dieses Problem zu umgehen, müssen Sie die
untenstehende Kerneloption verwenden. Es gibt einen Weg,
vollständige Hauptspeicherinformationen vom BIOS zu
erhalten, aber in den Bootblöcken ist nicht
genügend Platz dafür vorhanden. Wenn der
Platzmangel in den Bootblöcken eins Tages behoben
ist, werden wir die erweiterten BIOS-Funktionen dazu
nutzen, die vollständigen Hauptspeicherinformationen
zu erhalten... aber zurzeit sind wir auf die Kerneloption
angewiesen.options MAXMEM=nHierbei ist n Ihre
Hauptspeichergröße in Kilobyte. Bei einer
128 MB-Maschine müßten Sie
131072 benutzen.Ich habe mehr als 1 GB RAM. Trotzdem stürzt
mein System mit der Meldung
kmem_map too small ab. Was läuft hier
schief?Im Normalfall bestimmt &os; einige Kernelparameter,
darunter die maximale Anzahl der Dateien, die gleichzeitig
geöffnet sein können, aus der Größe
des im System installierten Hauptspeichers. Auf Systemen
mit mindestens 1 GB Hauptspeicher kann dieser
auto sizing-Mechanismus diese Werte
fälschlicherweise zu hoch ansetzen: Beim Systemstart
fordert der Kernel dann verschiedene Tabellen und andere
Strukturen an, die den Großteil des verfügbaren
Kernelspeichers verbrauchen. Dies führt dazu, dass
der Kernel während des Betriebs keine dynamischen
Speicheranforderungen mehr ausführen kann und mit
einer Kernelpanik abstürzt.Bauen Sie in diesem Fall Ihren eigenen Kernel. Dazu
setzen Sie
in Ihrer Kernelkonfigurationsdatei auf 400 MB
().
400 MB sollten für Maschinen bis 6 GB
Hauptspeicher ausreichend sein.Ich habe weniger als 1 GB Hauptspeicher. Dennoch
stürzt mein System mit der Meldung
kmem_map too small ab!Diese Meldung zeigt an, dass der virtuelle
Speicher für Netzwerkpuffer (spezieller mbuf-Cluster)
aufgebraucht ist. Sie können die für mbuf
verfügbare Größe an VM erhöhen, indem
Sie den Anweisungen des Abschnitts
Netzwerk-Limits des Handbuchs folgen.Wieso erhalte ich die Meldung kernel:
proc: table is full?Der &os;-Kernel beschränkt die Anzahl der
gleichzeitig laufenden Prozesse. Die Anzahl errechnet
sich aus dem Wert der Variablen
MAXUSERS in der Konfigurationsdatei des
Kernels. Auch andere Einstellungen wie die Anzahl der
Puffer für Netzwerkoperationen (Details dazu
finden Sie in diesem
Abschnitt). werden durch
MAXUSERS beeinflusst. Wenn Ihr
System stark belastet ist, sollten Sie den Wert von
MAXUSERS erhöhen. Dadurch werden
diverse Einstellung des Systems angepasst und die
maximale Anzahl gleichzeitig laufender Prozesse
erhöht.Um den Wert von MAXUSERS anzupassen,
folgen Sie den Anweisungen des Abschnitts
Datei- und Prozesslimits des Handbuchs. Dieser
Abschnitt spricht zwar nur von Dateien, für Prozesse
gelten aber die gleichen Beschränkungen.Wenn Ihr System nicht besonders stark ausgelastet ist
und Sie einfach nur mehr gleichzeitig laufende Prozesse
erlauben wollen, können Sie den Wert der Variable
kern.maxproc in der Datei
/boot/loader.conf anpassen. Um die
Änderung zu aktivieren, müssen Sie Ihr System
neu starten. Wollen Sie Ihr System zusätzlich
optimieren, sollten Sie &man.loader.conf.5; und
&man.sysctl.conf.5; lesen.
Wenn diese Prozesse von einem einzigen Benutzer
ausgeführt werden, müssen Sie den Wert von
kern.maxprocperuid ebenfalls
erhöhen. Dieser Wert muss immer mindestens um
eins geringer sein als der Wert von
kern.maxproc (der Grund
für diese Einschränkung ist, dass ein
Systemprogramm, &man.init.8;, immer ausgeführt werden
muss).Damit Änderungen einer sysctl-Variable dauerhaft
erhalten bleiben, nehmen Sie diese in
/etc/sysctl.conf auf. Weitere
Informationen zur Optimierung Ihres Systems finden Sie im
Abschnitt
Einstellungen mit sysctl des Handbuchs.Wieso erhalte ich die Meldung CMAP busy
panic, wenn ich mein System mit einem neuen
Kernel starte?Die Logik, die versucht, veraltete
/var/db/kvm_*.db-Dateien zu erkennen,
versagt manchmal und die Benutzung einer unpassenden Datei
kann zu Paniksituationen führen.Falls das passiert, rebooten Sie in den Single-User-Modus
und löschen Sie die Dateien:&prompt.root; rm /var/db/kvm_*.dbWas soll mir die Meldung ahc0: brkadrint,
Illegal Host Access at seqaddr 0x0
sagen?Dies ist ein Konflikt mit einem Ultrastor SCSI
Hostadapter.Rufen Sie während des Bootprozesses das
Kernelkonfigurationsmenü auf und deaktivieren Sie
uha0, welches das Problem
verursacht.Wenn ich mein System starte, erhalte ich die Meldung
ahc0: illegal cable configuration,
obwohl die Verkabelung korrekt ist. Woran liegt
das?Auf Ihrem Mainboard fehlen ein paar Logikbausteine,
die für die Unterstützung der automatischen
Terminierung notwendig sind. Stellen Sie in Ihrem
SCSI-BIOS manuell die korrekte Terminierung für Ihr
System ein, anstatt sich auf die automatische Terminierung
zu verlassen. Der &man.ahc.4;-Treiber kann nicht
erkennen, ob die externen Logikbausteine für die
Erkennung der Kabel (und damit automatische Terminierung)
vorhanden sind. Der Treiber muss sich darauf
verlassen, dass diese vorhanden sind, wenn in der
Konfiguration automatische Terminierung
eingestellt ist. Ohne die externen Bausteine ist es sehr
wahrscheinlich, dass der Treiber die Terminierung
falsch einstellt, was die Zuverlässigkeit des
SCSI-Busses herabsetzen kann.Wieso meldet sendmailmail loops back to myself?Sie finden eine detaillierte Antwort auf diese Frage im
Handbuch.Wieso funktionieren bildschirmorientierte Anwendungen beim
Zugriff über ein Netzwerk nicht richtig?Die entfernte Maschine scheint den Terminaltyp auf
etwas anderes als den Typ cons25, der
von &os; verlangt wird, zu setzen.Es gibt mehrere mögliche Abhilfen für dieses
Problem:Setzen Sie die Shell-Variable TERM
nach dem Einloggen auf der entfernten Maschine auf
ansi oder sco,
sofern die entfernte Maschine diese Terminaltypen
kennt.Benutzen Sie einen VT100-Emulator wie
screen auf der
&os;-Konsole. screen
bietet Ihnen die Möglichkeit, mehrere
gleichzeitige Sitzungen von einem Bildschirm aus
laufen zu lassen. Es ist ein sehr nettes Programm.
Jedes screen-Fenster
verhält sich, wie ein VT100-Terminal, weshalb die
Variable TERM am entfernten Ende auf
vt100 gesetzt werden
sollte.Installieren Sie den Eintrag
cons25 in der Bildschirmdatenbank
der entfernten Maschine. Wie das zu geschehen hat,
hängt vom Betriebssystem der entfernten Maschine
ab. Das Systemadministrationshandbuch für das
entfernte System sollte Ihnen hierbei helfen
können.Starten Sie einen X-Server auf der &os;-Seite
und benutzen Sie einen X-basierten Terminalemulator
wie xterm oder
rxvt, um sich auf der entfernten
Maschine einzuloggen. Die Variable TERM
auf dem entfernten Host sollte auf xterm
oder vt100 gesetzt werden.Warum wird meine PnP-Karte nicht (oder nur noch als
unknown) erkannt?Die Gründe für dieses Verhalten werden in
der unten zitierten Mail von &a.peter;
erklärt. Diese Mail stammt von der Mailingliste
&a.questions; und war eine Antwort auf eine Frage
bezüglich eines internen Modem, das nach dem Update
auf &os; 4.X nicht mehr
erkannt wurde.Die mit [] gekennzeichneten Kommentare
wurden eingefügt, um an einigen Stellen die Bezüge
klarzustellen.
Das PnP-BIOS hat es [das Modem] vorkonfiguriert und
es dann im Adressraum liegenlassen, daher haben es
die alten ISA-Erkennungsroutinen [in
3.X] gefunden.In 4.0 sind die ISA-Routinen deutlich
PnP-orientierter. Es war möglich [in
3.X], dass eine ISA-Erkennungsroutine
ein zugelaufenes Gerät fand;
während die PnP-Treiber zwar die ID erkannten, das
Gerät aber wegen des Ressourcekonfliktes nicht
benutzen konnten. Daher werden die programmierbaren
Karten zunächst einmal abgeschaltet, um diese
doppelte Erkennung vermeiden zu können. Das
bedeutet allerdings auch, dass die Treiber die
PnP-ID kennen muss, um PnP-Hardware
unterstützen zu können. Wir haben uns
vorgenommen, den Benutzern eine einfachere
Möglichkeit zur Manipulation dieser Informationen
zur Verfügung zu stellen.
Damit Ihr Gerät wieder funktioniert, müssen
Sie seine PnP-ID herausfinden und die ID in die Listen
eintragen, die zur Erkennung von PnP-Geräten
genutzten werden. Zu diesem Zweck wird das Gerät mit
&man.pnpinfo.8; analysiert. Das Beispiel zeigt die
Ausgaben von &man.pnpinfo.8; für ein internes
Modem:&prompt.root; pnpinfo
Checking for Plug-n-Play devices...
Card assigned CSN #1
Vendor ID PMC2430 (0x3024a341), Serial Number 0xffffffff
PnP Version 1.0, Vendor Version 0
Device Description: Pace 56 Voice Internal Plug & Play Modem
Logical Device ID: PMC2430 0x3024a341 #0
Device supports I/O Range Check
TAG Start DF
I/O Range 0x3f8 .. 0x3f8, alignment 0x8, len 0x8
[16-bit addr]
IRQ: 4 - only one type (true/edge)[weitere TAG Zeilen gestrichen]TAG End DF
End Tag
Successfully got 31 resources, 1 logical fdevs
-- card select # 0x0001
CSN PMC2430 (0x3024a341), Serial Number 0xffffffff
Logical device #0
IO: 0x03e8 0x03e8 0x03e8 0x03e8 0x03e8 0x03e8 0x03e8 0x03e8
IRQ 5 0
DMA 4 0
IO range check 0x00 activate 0x01Sie benötigen die Information aus der Zeile
Vendor ID ganz am Anfang. Die in Klammern
ausgegebene hexadezimale Zahl (0x3024a341 in
diesem Beispiel) ist die PnP ID und die unmittelbar davor
stehende Zeichenkette (PMC2430) ist eine
eindeutige Herstellerkennung.Benutzen Sie &man.pciconf.8; wenn &man.pnpinfo.8; die Karte
nicht anzeigt. Der Teil der Ausgabe von
pciconf -vl für eine auf dem
Motherboard integrierte Soundkarte sieht zum Beispiel so
aus:&prompt.root; pciconf -vl
chip1@pci0:31:5: class=0x040100 card=0x00931028 chip=0x24158086 rev=0x02 hdr=0x00
vendor = 'Intel Corporation'
device = '82801AA 8xx Chipset AC'97 Audio Controller'
class = multimedia
subclass = audioSie benötigen die Chip-ID 0x24158086,
die hinter chip aufgeführt ist.Die Vendor ID oder
chip-ID müssen in die
Datei /usr/src/sys/dev/sio/sio_isa.c
eingetragen werden.Sie sollten zunächst ein Backup von
sio_isa.c anlegen, falls etwas schief
gehen sollte. Sie werden auch einen Patch erzeugen
müssen, um ihn zusammen mit Ihrem PR einzusenden.
(Sie wollten doch einen PR schreiben, oder etwa nicht?)
Öffnen Sie nun sio_isa.c mit einem
Editor und suchen Sie nach der Zeile:static struct isa_pnp_id sio_ids[] = {Blättern Sie dann nach unten, um die passende
Stelle für Ihr Gerät zu finden. Unten finden
Sie Beispiel für die Einträge, diese sind nach
der Herstellerkennung sortiert. Diese sollte in dem
Kommentar auf der rechten Seite aufgenommen werden, dazu
kommt die Gerätebeschreibung (Device
Description) aus der Ausgabe von
&man.pnpinfo.8;:
{0x0f804f3f, NULL}, /* OZO800f - Zoom 2812 (56k Modem) */
{0x39804f3f, NULL}, /* OZO8039 - Zoom 56k flex */
{0x3024a341, NULL}, /* PMC2430 - Pace 56 Voice Internal Modem */
{0x1000eb49, NULL}, /* ROK0010 - Rockwell ? */
{0x5002734a, NULL}, /* RSS0250 - 5614Jx3(G) Internal Modem */
Fügen Sie die hexadezimale Gerätekennung an
der richtigen Stelle ein, speichern Sie die Datei ab,
erzeugen Sie einen neuen Kernel und starten Sie Ihr System
neu. Ihr Gerät sollte nun als
sio Gerät erkannt werden.Warum erhalte ich die Meldung nlist
failed, wenn ich Programme wie
top oder systat
benutze?Das Programm sucht nach einem speziellen Symbol im
Kernel, kann es aber aus irgendeinem Grunde nicht finden.
Dieser Fehler wird von einem dieser Probleme
verursacht:Ihr Kernel und die sonstigen Programme (das
Userland) sind nicht mehr auf dem
gleichen Stand. Mit anderen Worten, Sie haben zwar
einen neuen Kernel erzeugt, aber kein
installworld (oder
umgekehrt); darum weicht die Symboltabelle von dem
ab, was die Anwendung erwartet. Wenn dies der Fall ist,
müssen Sie lediglich die noch fehlenden Schritte
des Upgrades durchführen. Die richtige
Vorgehensweise kann
/usr/src/UPDATING entnommen
werden.Um Ihren Kernel zu laden, benutzen Sie nicht
/boot/loader, sondern laden ihn
direkt mit boot2 (siehe
&man.boot.8;). Es ist zwar nicht immer ein Fehler,
/boot/loader zu umgehen; allerdings
ist er in der Regel besser dazu geeignet, die Symbole des
Kernels für normale Anwendungen verfügbar zu
machen.Wieso dauert es so lange, bis eine Verbindung
(&man.ssh.1; oder &man.telnet.1;) aufgebaut wird?Das Symptom: Nach dem Aufbau des TCP-Verbindung
vergeht einige Zeit, bis endlich die Abfrage des
Passwortes (bzw. der Login-Prompt bei Telnet)
erscheint.Das Problem: In den meisten Fällen versucht der
Server in der Zwischenzeit, die IP-Adresse des Clients in
einen Rechnernamen zu übersetzen. Viele Server
(darunter die Telnet- und
SSH-Server von &os;) machen
das, um den Hostnamen z.B. für spätere
Verwendung durch den Systemadministrator in eine
Protokolldatei schreiben zu können.Die Lösung: wenn das Problem bei jedem Server
auftritt, den Sie von Ihrem Computer (dem Client)
ansprechen, dann wird das Problem vom Client verursacht.
Wenn das Problem aber nur auftritt, wenn jemand Ihren
Rechner (den Server) anspricht, dann liegt die Ursache
beim Server.Wenn das Problem vom Client verursacht wird,
müsssen Sie die Einträge im DNS korrigieren,
damit der Server Ihre IP-Adresse übersetzen kann.
Wenn das Problem in Ihrem lokalen Netzwerk auftritt,
sollten Sie es als Problem des Servers behandeln und
weiterlesen; wenn es allerdings im Internet auftritt,
werden Sie sich wahrscheinlich an Ihrem ISP wenden
müssen, damit dieser das Problem für Sie
korrigiert.Wenn das Problem vom Server verursacht wird und Sie
sich in einem lokalen Netzwerk befinden, dann müssen
Sie Ihren Server so konfigurieren, dass er die lokal
genutzten IP-Adressen in Rechnernamen übersetzen kann.
Weitere Informationen erhalten Sie in den Onlinehilfen zu
&man.hosts.5; und &man.named.8;. Wenn dieses Problem im
Internet auftritt, könnte die Ursache auch darin
liegen, dass die Namensauflösung auf dem Server
nicht funktioniert. Versuchen Sie, einen anderen
Hostnamen wie z.B. www.yahoo.com
aufzulösen. Wenn das nicht funktioniert, liegt das
Problem bei Ihrem System.Haben Sie &os; gerade erst installiert, kann es auch
sein, dass die Domänen- und Nameserverinformationen
noch nicht in /etc/resolv.conf
vorhanden sind. Dadurch kommt es häufig zu
Verzögerungen beim Einsatz von
SSH, weil die Option
UseDNS in der Voreinstellung auf
yes gesetzt ist (in der Datei
sshd_config im Verzeichnis /etc/ssh). Ist dies bei
Ihnen der Fall, müssen Sie entweder die fehlenden
Informationen in /etc/resolv.conf eintragen
oder als temporäre Maßnahme UseDNS
auf no setzen.Was bedeutet stray IRQ?Stray IRQs sind ein Zeichen für Probleme bei der
Behandlung von Hardware-IRQs. Sie werden meistens von
Geräten verursacht, die ihren Interrupt Request
zurückziehen, obwohl gerade der interrupt request
acknowledge-Zyklus läuft.Sie können drei Dinge tun:Ertragen Sie die Warnungen. Sie erhalten nur die
ersten 5 für jeden IRQ, alle anderen werden
unterdrückt.Eliminieren Sie die Meldungen, indem Sie den Wert von
MAX_STRAY_LOG von 5
auf 0 in der für ihre Plattform
(z.B. &i386;) zuständigen Datei
intr_machdep.c ändern. Bauen Sie
anschliessend den Kernel neu, um alle Meldungen zu
unterdrücken.Eliminieren Sie die Meldungen, indem Sie Hardware
für den Parallelport installieren, die IRQ 7
nutzt und vom PPP Treiber verwendet wird (das passiert
auf den meisten Systemen), und installieren Sie eine
IDE-Platte oder andere Hardware sowie einen dazu
passenden Treiber, um IRQ 15 zu nutzen.Warum sehe ich in der Ausgabe von &man.dmesg.8; häufig
die Meldung file: table is full?Diese Fehlermeldung besagt, dass Sie die zur
Verfügung stehenden File-Handles des Systems
verbraucht haben. Was das genau bedeutet und wie Sie
dieses Problem lösen können, steht im Abschnitt
kern.maxfiles im Kapitel Anpassung
der Kernelkonfiguration des Handbuchs.Warum werden ständig Meldungen wie
calcru: negative runtime oder
calcru: runtime went backwards auf die
Konsole geschrieben?Es existiert ein bekanntes Problem wenn &intel; Enhanced
SpeedStep im BIOS aktiviert wird. Das führt dazu, dass der
Kernel calcru-Nachrichten wie die folgende
ausgibt:calcru: runtime went backwards from 6 usec to 3 usec for pid 37 (pagezero)
calcru: runtime went backwards from 6 usec to 3 usec for pid 36 (vmdaemon)
calcru: runtime went backwards from 170 usec to 138 usec for pid 35 (pagedaemon)
calcru: runtime went backwards from 553 usec to 291 usec for pid 15 (swi6: task queue)
calcru: runtime went backwards from 15521 usec to 10366 usec for pid 2 (g_event)
calcru: runtime went backwards from 25 usec to 12 usec for pid 11 (swi1: net)
calcru: runtime went backwards from 4417 usec to 3960 usec for pid 1 (init)
calcru: runtime went backwards from 2084385 usec to 1793542 usec for pid 1 (init)
calcru: runtime went backwards from 408 usec to 204 usec for pid 0 (swapper)Der Grund dafür besteht darin, dass &intel; SpeedStep
(EIST) in manchen Mainboards inkompatibel ist.Abhilfe: Deaktivieren Sie die EIST-Eigenschaft im BIOS. Sie
können trotzdem noch ihre Prozessorfrequenz ACPI-basiert
mittels &man.powerd.8; drosseln.Warum ist die Uhrzeit auf meinem Computer immer
falsch?Ihr Computer verfügt über mehr als eine Uhr
und &os; benutzt leider die falsche.Starten Sie &man.dmesg.8; und achten Sie auf die
Zeilen, in denen das Wort Timecounter
vorkommt. Die von &os; benutzte Uhr findet sich in der Zeile
mit dem höchsten quality-Wert.&prompt.root; dmesg | grep Timecounter
Timecounter "i8254" frequency 1193182 Hz quality 0
Timecounter "ACPI-fast" frequency 3579545 Hz quality 1000
Timecounter "TSC" frequency 2998570050 Hz quality 800
Timecounters tick every 1.000 msecSie können das überprüfen, indem Sie
den Wert der Systemvariablen
kern.timecounter.hardware
abfragen.&prompt.root; sysctl kern.timecounter.hardware
kern.timecounter.hardware: ACPI-fastEs kann sich um einen defekten ACPI Timer handeln. Die
einfachste Lösung besteht darin, den ACPI Timer in
/etc/loader.conf zu deaktivieren:debug.acpi.disabled="timer"Es ist aber auch durchaus möglich, dass das BIOS die
TSC Uhr ändert, um beispielsweise den CPU-Takt zu
während des Batteriebetrieb zu ändern, oder im
Stromsparmodus; leider bemerkt &os; diese
Änderungen nicht und daher scheint die Uhr falsch zu
gehen.In diesem Beispiel ist die Uhr
i8254 ebenfalls verfügbar; um sie
auszuwählen, muss ihr Name in die Systemvariable
kern.timecounter.hardware geschrieben
werden.&prompt.root; sysctl -w kern.timecounter.hardware=i8254
kern.timecounter.hardware: TSC -> i8254Die Uhrzeit Ihres Computers sollte nun genauer
funktionieren.Damit diese Änderung automatisch beim Start des
Systems durchgeführt wird, müssen Sie die
folgende Zeile in die
/etc/sysctl.conf eintragen.kern.timecounter.hardware=i8254Warum erkennt mein Laptop PC-Cards nicht?Dieses Problem tritt häufig auf Laptops mit mehreren
Betriebssystemen auf. Einige nicht-BSD Betriebssysteme lassen
die Hardware in einem inkonsistenten Zustand. Die Karte wird
dann von &man.pccardd.8; als
"(null)""(null)" anstelle des
tatsächlichen Modells gefunden.Um dies zu beheben, müssen Sie die Hardware
zurücksetzen, das heißt der PC-Card Einschub
muss stromlos sein. Gehen Sie dazu nicht in den Standby-
oder Suspend-Modus und stellen Sie sicher, dass der Laptop
wirklich ausgeschaltet ist. Warten Sie einen Moment und booten
dann, Ihre PC-Card sollte jetzt funktionieren.Einige Laptops schalten sich nicht wirklich aus. Wenn der
obige Vorschlag nichts genutzt hat, entfernen Sie bitte die
Batterie, warten einen Moment und booten erneut.Wieso hängt sich &os; nach dem BIOS-Bildschirm
mit der Meldung Read error
auf?Der Bootloader von &os; erkennt die Geometrie Ihrer
Festplatte nicht richtig. Sie müssen die Geometrie
manuell festlegen, wenn sie mit &man.fdisk.8; &os;-Bereiche
erzeugen oder ändern.Die richtigen Werte für die Geometrie können
Sie im BIOS des Rechners ablesen. Achten Sie auf die
Anzahl der Zylinder, Köpfe und Sektoren für Ihre
Festplatte.Im fdisk von &man.sysinstall.8; müssen Sie
G eingeben, um die Geometrie zu
definieren.Sie erhalten eine Dialogbox, in der Sie die Anzahl der
Zylinder, Köpfe und Sektoren eingeben können.
Verwenden Sie die Angaben des BIOS und setzen Sie
Schrägstriche zwischen die Zahlen. 5000 Zylinder,
250 Köpfe und 60 Sektoren würden also als
5000/250/60 eingegeben.Schließen Sie die Eingabe mit Enter
ab und drücken Sie W, um die neue
Partitionstabelle auf die Festplatte schreiben zu
lassen.Ein anderes Betriebssystem hat meinen Bootmanager
zerstört. Wie kann ich ihn wiederherstellen?Starten Sie &man.sysinstall.8; und wählen Sie
Configure, dann
Fdisk. Wählen Sie die
Platte, auf der sich der Boot Manager befand, mit der
Leertaste aus. Drücken Sie
W, um die Änderungen auf die Platten
schreiben zu lassen. Nun erscheint eine Abfrage, welcher
Bootmanager installiert werden soll. Wählen Sie
diesen an und er wird wieder installiert.Was soll mir die Meldung swap_pager: indefinite
wait buffer: sagen?Ein Programm wollte Speicher auf Platte auslagern, und
dieser Vorgang konnte nicht innerhalb von 20 Sekunden
durchgeführt werden. Mögliche Gründe sind
defekte Blöcke auf der Platte, falsche oder
fehlerhafte Verkabelung sowie Probleme mit anderen
Komponenten, die am Zugriff auf die Festplatte beteiligt
sind. Wenn die Festplatte selbst fehlerhaft sind, sollten
Sie entsprechende Meldungen in
/var/log/messages und den Ausgaben
von dmesg finden. Andernfalls sollten
Sie die Kabel und Verbindungen überprüfen.Was sind UDMA ICRC Fehler und
wie behebe ich sie?Der &man.ata.4;-Treiber meldet UDMA ICRC
Fehler wenn eine DMA-Übertragung zu oder von einem
Laufwerk fehlgeschlagen ist. Der Treiber versucht die
Übertragung mehrmals durchzuführen und schaltet,
wenn die Versuche fehlschlagen, vom DMA-Modus auf den
langsameren PIO-Modus um.Der Fehler kann viele Ursachen haben, häufig ist ein
Kabel kaputt oder die Geräte sind falsch verkabelt.
Prüfen Sie, ob die ATA-Kabel unbeschädigt sind und
für den verwendeten Ultra-DMA-Modus tauglich sind. Ebenso
müssen Wechselrahmen für den verwendeten Modus geeignet
sein. Stellen Sie sicher, dass alle Kabel fest
angeschlossen sind. Es gab auch schon Probleme, wenn ein altes
Laufwerk zusammen mit einem Ultra-DMA-66 oder einem schnelleren
Laufwerk auf einem Kanal betrieben wurde. Es kann aber auch
sein, dass das Laufwerk kaputt ist. Die meisten Hersteller
stellen Test-Programme für ihre Laufwerke zur
Verfügung. Überprüfen Sie damit Ihr Laufwerk und
wenn nötig, sichern Sie Ihre Daten und ersetzen das
Laufwerk.&man.atacontrol.8; zeigt für jedes ATA-Gerät den
verwendeten DMA- oder PIO-Modus an. Das Kommando
atacontrol mode
Kanal
zeigt die auf einem Kanal verwendeten Modi (die Kanäle
werden von 0 an nummeriert).Was ist ein lock order
reversal?Eine Antwort auf diese Frage findet sich im &os;-Glossar
unter LOR.Warum erhalte ich die Meldung Called ... with
the following non-sleepable locks held?Diese Meldung erscheint, wenn eine Funktion, die sich
im Ruhemodus befindet, aufgerufen wird, während ein
Mutex oder eine andere (nicht in den Ruhemodus versetzbare)
Sperre aktiv war.Der Grund dafür ist, dass ein Mutex nicht für
längere Zeitspannen aktiv sein soll, sondern nur
für die Synchronisation von Gerätetreibern mit
dem Rest des Kernels während eines Interrupts. Unter
&os; dürfen Interrupts nicht in den Ruhemodus
versetzt werden. Daher ist es von entscheidender Bedeutung,
dass während des Bestehens eines Mutex kein
Kernelsubsystem für einen längeren Zeitraum
blockiert ist.Um solche Fehler abzufangen, können Sicherungen
(Assertions) in den Kernel
eingebaut werden, die danach mit dem &man.witness.4;-Subsystem
interagieren. Dadurch wird (in Abhängigkeit von Ihrer
Systemkonfiguration) eine Warnung oder eine Fehlermeldung
ausgegeben, falls der Aufruf einer Funktion während
des Bestehens eines Mutex zu einer Blockierung führen
kann.Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Warnungen
in der Regel zwar nicht bedrohlich sind. Unter bestimmten
Umständen kann es aber dennoch zu unerwünschten
Nebenwirkungen, angefangen von einer Erhöhung der
Reaktionszeit bis hin zu einem kompletten Einfrieren des
Systems kommen.Warum bricht
buildworld/installworld
mit der Meldung touch: not found ab?Dieser Fehler bedeutet nicht, dass &man.touch.1; nicht
auf Ihrem System vorhanden ist. Vielmehr sind Dateien die
Ursache, deren Erzeugungsdatum in der Zukunft liegt. Wenn
Ihre CMOS-Uhr auf Ihre lokale Zeit eingestellt ist,
müssen Sie adjkerntz -i
verwenden, um die Kerneluhr anzupassen, wenn Sie in den
Single-User-Modus booten.Kommerzielle AnwendungenDieser Abschnitt ist immer noch sehr dürftig, aber
wir hoffen natürlich, dass Unternehmen einen Beitrag
leisten werden! :) Die &os;-Gruppe hat keinerlei
finanzielle Interessen an einem der hier aufgelisteten
Unternehmen, sondern listet sie lediglich als
öffentlichen Service auf (und ist der Meinung, dass
ein kommerzielles Interesse an &os; sehr positiven
Einfluss auf ein langfristiges Bestehen von &os; haben
kann). Wir möchten Anbieter kommerzieller Software dazu
aufrufen, ihren Eintrag hier aufnehmen zu lassen. Auf der
Anbieter-Seite
finden Sie eine längere Liste.Wo bekomme ich &os;-Versionen der klassischen
Büro-Anwendungen?Das als Open Source verfügbare Office-Paket
OpenOffice.org
läuft nativ unter &os;. Die um zusätzliche
Funktionen erweiterte kommerzielle OpenOffice.org-Version
Oracle Open Office
läuft in der &linux;-Version ebenfalls problemlos
unter &os;.In der Ports-Sammlung sind weitere
Textbearbeitungsprogramme, Tabellenkalkulationen und
Zeichenprogramme enthalten.Woher kann ich &motif; für
&os; bekommen?Der Quelltext für &motif; 2.2.2
wurde von der Open Group herausgegeben. Sie können
entweder das Package x11-toolkits/open-motif
installieren oder es mit dem entsprechenden Port selbst
compilieren. Weitere Informationen über die
Benutzung der Ports erhalten Sie im Kapitel Ports des
Handbuchs.Die Open &motif; Distribution darf
nur weitergegeben werden, wenn sie auf einem Open Source
Betriebssystem benutzt wird.Weiterhin gibt es auch kommerzielle
&motif;-Pakete, die zwar nicht kostenlos
sind, aber dafür auch mit closed source Software
benutzt werden dürfen. Um die günstigste
ELF-&motif; 2.1.20 Distribution
für &os; (&i386;) zu bekommen, wenden Sie sich bitte an Apps2go.Es gibt zwei Distributionen, die development
edition und die runtime edition
(wesentlich günstiger). Diese Distributionen
enthalten:OSF/&motif; manager,
xmbind, panner,
wsm.Development-Kit mit uil, mrm, xm, xmcxx, Include-
und Imake-Dateien.Statische und dynamische ELF-Bibliotheken.Demonstrations-Applets.Achten Sie darauf, dass Sie bei der Bestellung
angeben, dass Sie die &os;-Version von &motif;
möchten (vergessen Sie auch nicht, die Architektur
anzugeben)! Von Apps2go werden auch
Versionen für NetBSD und OpenBSD verkauft. Dieses
Produkt ist zurzeit nur zum Download per FTP
verfügbar.Weitere InformationenApps2go Web-Seiteodersales@apps2go.com oder
support@apps2go.comoderTelefon (817) 431 8775 oder
+1 817 431-8775Woher kann ich CDE für
&os; bekommen?Xi Graphics hat einmal
CDE für &os; verkauft,
tut es aber nicht mehr.KDE
ist ein Open-Source X11-Desktop, der CDE
in vielen Punkten ähnelt. Eventuell gefällt Ihnen auch
das "Look and Feel" von xfce.
KDE und xfce sind über die Ports-Sammlung
von &os; verfügbar.Gibt es irgendwelche Datenbanksysteme für
&os;?Ja! Lesen Sie den Abschnitt
kommerzielle Anbieter auf der &os;-Web-Seite.Schauen Sie auch im Abschnitt Datenbanken
der Ports-Sammlung nach.Kann ich &oracle; unter &os; laufen lassen?Ja. Informationen zur Installation von
&linux;-&oracle; unter &os;
finden Sie unter http://www.shadowcom.net/freebsd-oracle9i/.BenutzerprogrammeNun, wo sind die ganzen Benutzerprogramme?Werfen Sie bitte einen Blick auf die Ports-Seite,
um Informationen über die nach &os;
portierten Softwarepakete zu erhalten. Die Liste
enthält zurzeit &os.numports; Einträge und
wächst täglich. Informieren Sie sich daher
regelmäßig auf dieser Seite oder abonnieren
Sie die Mailingliste &a.announce;, um sich über
Änderungen zu informieren.Die meisten Ports sollten auf den
6.X,
7.X und
8.X-Systemen laufen. Jedes Mal, wenn ein
&os;-Release erstellt wird, wird auch ein Snapshot des Port-Baumes
vom Zeitpunkt des Releases in das Verzeichnis ports/ eingefügt.Wir unterstützen auch das Konzept von
Packages - im Grunde genommen nicht mehr
als komprimierte Binärdistributionen mit ein wenig
zusätzlicher Intelligenz zur Ermöglichung
angepasster Installationen. Ein Package kann leicht
installiert und wieder deinstalliert werden, ohne,
dass man etwas über wissen muss, welche
Dateien es enthält.Benutzen Sie das Packages Menü
in &man.sysinstall.8; (unter dem Menüpunkt
post-configuration) oder führen Sie
den Befehl &man.pkg.add.1; mit den speziellen
Paketdateien aus, die Sie installieren möchten.
Paketdateien können für gewöhnlich an der
Endung .tgz oder
.tbz erkannt werden und
diejenigen, die über eine CD-ROM-Distribution
verfügen, haben auf ihrer CD ein Verzeichnis packages/All, das solche Dateien
enthält. Für verschiedene &os;-Versionen
können sie von folgenden Adressen auch über das
Netz heruntergeladen werden:für 6.X-RELEASE/6-STABLE
ftp://ftp.de.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ports/i386/packages-6-stablefür 7.X-RELEASE/7-STABLE
ftp://ftp.de.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ports/i386/packages-7-stablefür 8.X-RELEASE/8-STABLE
ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ports/i386/packages-8-stablefür 9-CURRENT
ftp://ftp.FreeBSD.org/pub/FreeBSD/ports/i386/packages-9-currentoder von Ihrem nächstgelegenen Mirror.Beachten Sie, dass nicht alle Ports als Package
verfügbar sind, da ständig neue hinzugefügt
werden. Es ist immer eine gute Idee, sich
regelmäßig auf der ftp.de.FreeBSD.org
Masterseite darüber zu informieren, welche Packages
verfügbar sind.Wie konfiguriere ich INN (Internet News) für
meine Maschine?Ein idealer Startpunkt nach der Installation des
Packages oder Ports news/inn ist Dave Barr's
INN-Seite, wo Sie die INN-FAQ finden.Unterstützt &os; &java;?Ja. Informieren Sie sich bitte unter http://www.de.FreeBSD.org/java/.Warum kann ich manche Ports auf meiner
6.X, 7.X oder
8.X-STABLE-Maschine nicht erstellen?Wenn Sie eine &os;-Version benutzen, die deutlich
älter als das aktuelle -CURRENT
oder -STABLE ist, könnte es sein,
dass Sie vorher Ihre Ports-Sammlung
aktualisieren müssen. Lesen Sie dazu den Abschnitt
Keeping Up des Porters-Handbuch. Ist Ihre
Ports-Sammlung aktuell, könnte es sein, dass jemand
eine Änderung am Port durchgeführt hat, die
für -CURRENT funktioniert, den Port
für -STABLE aber unbrauchbar gemacht hat.
Bitte senden Sie einen Fehlerbericht mit dem
Befehl &man.send-pr.1;. Von der Ports-Sammlung
wird nämlich erwartet, dass sie sowohl auf
-CURRENT als auch auf
-STABLE funktioniert.Ich habe gerade versucht, INDEX
mit make index zu
bauen, und es hat nicht geklappt. Woran liegt das?Stellen Sie zuerst sicher, dass Ihre Ports-Sammlung
aktuell ist. Fehler, die einen Bau von
INDEX aus einer aktuellen Ports-Sammlung
verhindern, sind sofort sichtbar und werden daher fast immer
umgehend behoben.Ist Ihre Ports-Sammlung jedoch aktuell, haben Sie
vielleicht ein anderes Problem.
make index hat einen
Bug im Umgang mit unvollständigen Kopien der Ports-Sammlung.
Es nimmt an, dass Sie über eine lokale Kopie aller Ports
verfügen, von denen jeder lokale Port abhängt.
Wenn Sie also beispielsweise eine Kopie von
foo/bar auf Ihrem System haben, und
foo/bar ist von
baz/quux abhängig, dann muss auch
eine Kopie von baz/quux auf Ihrem
System vorhanden sein, sowie eine Kopie aller Ports, von
denen baz/quux abhängt.
Anderenfalls ist make
index aufgrund
fehlender Informationen nicht in der Lage, den
Abhängigkeitsbaum zu erzeugen.Dieses Problem tritt vor allem dann auf, wenn
&os;-Benutzer &man.cvsup.1; (oder &man.csup.1;) verwenden, um die
Ports-Sammlung zu aktualisieren und dabei verschiedene Kategorien
durch die Datei refuse von der Aktualisierung
ausschließen. Theoretisch ist es zwar möglich,
Kategorien auszuschließen, in der Praxis gibt es aber
zu viele Ports, die von Ports in anderen Kategorien
abhängen. Wenn Sie also INDEX
bauen wollen, müssen Sie über
eine komplette Kopie der Ports-Sammlung verfügen.Es gibt seltene Fälle, in denen
INDEX nicht gebaut werden kann, wenn
bestimmte
WITH_* oder
WITHOUT_*
Variablen in make.conf gesetzt sind.
Wenn Sie dieses Problem haben, sollten Sie diese
make-Variablen deaktivieren und INDEX
erneut bauen, bevor Sie das Problem an &a.ports;
melden.Warum ist CVSup nicht im
&os;-Basisquellbaum enthalten?Das Basissystem von &os; soll selbstverwaltend
sein. Es soll also möglich sein, das komplette Betriebssystem
mit einer beschränkten Anzahl von Werkzeugen zu starten.
Daher werden die zum Bau von &os; nötigen Werkzeuge mit
dem Quelltext gekoppelt. Zu diesen Werkzeugen gehören
ein C-Compiler (&man.gcc.1;), &man.make.1;, &man.awk.1; und
andere.Da CVSup in Modula-3 geschrieben
wurde, müsste ein Modula-3-Compiler ins Basissystem
aufgenommen und auch gewartet werden. Dies würde einen
gestiegenen Speicherbedarf für die &os;-Quellen sowie
einen erhöhten Wartungsaufwand verursachen. Daher ist es
sowohl für Entwickler als auch Benutzer einfacher,
CVSup bei Bedarf als Port oder als Paket von einer
Installations-CD zu installieren.Wie dem auch sei, &os;-Benutzer müssen seit
&os; 6.2-RELEASE nicht mehr ohne einen kompatiblen
CVSup-Client auskommen. Dank &a.mux;
wurde CVSup als &man.csup.1; in C neu
geschrieben und ist mittlerweile Teil des Basissystems. Obwohl zur
Zeit noch nicht alle Eigenschaften von
CVSup implementiert sind, ist es gut
genug (und sehr schnell!) darin, ihre Quellen zu synchronisieren.
Für &os;-Systeme vor 6.2 kann es als Port oder Paket
(siehe net/csup) installiert werden.Ich habe die Sourcen aktualisiert, wie aktualisiere
ich jetzt die installierten Ports?&os; enthält zwar kein Programm, das die
installierten Ports aktualisiert, allerdings existieren
diverse Programme, die diesen Prozess etwas
vereinfachen. Weiterhin können Sie zusätzliche
Programme installieren, die Sie dabei
unterstützen, siehe Ports
aktualisieren im &os; Handbuch.Muss ich nach der Aktualisierung einer &os;-Hauptversionsnummer
jedes Mal alle Ports neu erstellen lassen?Auf jeden Fall! Während ein aktuelles System mit Software
für eine ältere Version funktionieren wird, werden Sie
mit zufälligen Abstürzen und nicht funktionierenden Ports
zurückbleiben, sobald Sie anfangen, andere Ports zu
installieren oder diejenigen, die Sie bereits haben, aktualisieren
möchten.Wenn das System aktualisiert wird, werden verschiedene
Shared-Libraries, ladbare Module und andere Systembestandteile
mit neueren Versionen ersetzt. Anwendungen, die gegen die älteren Versionen gelinkt sind, werden nicht starten oder in anderen
Fällen nicht korrekt funktionieren.Für weitere Informationen, lesen Sie den Abschnitt über
Betriebssystemupgrades im &os; Handbuch.Muss ich nach der Aktualisierung einer &os;-Unterversionsnummer
jedes Mal alle Ports neu erstellen lassen?Generell nicht. Die &os;-Entwickler tun ihr möglichstes,
um die Binärkompatibilität über alle
Veröffentlichungen mit der gleichen Hauptversionsnummer zu
garantieren. Ausnahmen werden in den Release Notes dokumentiert
und die darin enthaltenen Hinweise sollten befolgt werden.Warum ist /bin/sh so spartanisch?
Warum benutzt &os; nicht die bash
oder eine ähnliche Shell?Weil der &posix;-Standard definiert, dass es so
eine Shell geben muss.Die ausführlichere Antwort: Viele Leute
müssen Shell-Programme schreiben, die auf vielen
verschiedenen Systemen nutzbar sein müssen. Aus
diesem Grund enthält der &posix;-Standard eine sehr
detaillierte Definition der Shell und der Hilfsprogramme.
Die meisten Programme werden für die Bourne Shell
geschrieben; außerdem nutzen mehrere wichtige
Schnittstellen (&man.make.1;, &man.system.3;,
&man.popen.3; und ihre Entsprechungen in höheren
Programmiersprachen wie Perl und Tcl) die Bourne Shell, um
Befehle auszuführen. Da die Bourne Shell an so
vielen Stellen und so häufig genutzt wird, muss
sie die folgenden Anforderungen erfüllen: Schneller
Start, ein klar definiertes Verhalten und ein
möglichst geringer Speicherverbrauch.Wir haben bei der vorliegenden Implementierung
versucht, möglichst viele dieser Anforderungen zu
erfüllen. Um /bin/sh nicht zu
groß werden zu lassen, haben wir viele der
Annehmlichkeiten der anderen Shells weggelassen. Aus
diesem Grund gibt es in den Ports die luxuriöseren
Shells wie bash, scsh,
tcsh und zsh. Vergleichen Sie
einfach mal den Speicherverbrauch der verschiedenen
Shells, indem Sie ps aufrufen
und sich die Angaben in den Spalten VSZ und
RSS ansehen.Wieso dauert es so lange, bis &netscape; und Opera
starten?In den meisten Fällen liegt es daran, dass
Ihre DNS-Einstellungen fehlerhaft sind. Sowohl
&netscape; als auch
Opera stellen Anfragen an DNS,
wenn Sie gestartet werden. Das Fenster des Browsers erscheint
erst, wenn das Programm eine Antwort erhalten hat oder es
festgestellt hat, dass Ihr System nicht an ein Netzwerk
angeschlossen ist.Ich habe die Ports-Sammlung mit
CVSup aktualisiert. Viele
Ports lassen sich danach nicht mehr bauen und geben
seltsame Fehlermeldungen aus. Was ist passiert? Ist
die Ports-Sammlung kaputt?Sie sollten immer die Teilsammlung
ports-base aktualisieren, wenn Sie
nur Teile der Ports-Sammlung mit Hilfe der
CVSup-Teilsammlungen
aktualisieren. Die Erklärung dazu finden Sie im Handbuch.Wie erzeuge ich Audio-CDs aus MIDI-Dateien?Installieren Sie zuerst den Port audio/timidity++. Danach müssen Sie
manuell die GUS-Patche von Eric A. Welsh von
installieren. Wenn TiMidity++
richtig installiert wurde, können Sie mit dem folgenden
Kommando MIDI-Dateien in das WAV-Format konvertieren:&prompt.user; timidity -Ow -s 44100 -o /tmp/juke/01.wav01.midDie WAV-Dateien können dann in andere Formate
konvertiert werden oder (wie im &os;-Handbuch
beschrieben) auf Audio-CDs gebrannt werden.KernelkonfigurationIch möchte meinen Kernel anpassen. Ist das
schwierig?Überhaupt nicht! Lesen Sie den Abschnitt zur
Kernelkonfiguration im Handbuch.Der neue kernel wird zusammen mit seinen
Modulen im Verzeichnis /boot/kernel installiert werden.
Der alte Kernel und dessen Module wird in das Verzeichnis
/boot/kernel.old
verschoben, damit Sie, wenn Sie einen Fehler beim
herumexperimentieren mit Ihrer Konfiguration gemacht haben, die
vorherige Version Ihres Kernels starten können.Was kann ich machen, wenn meine Kernel-Kompilierungen
fehlschlagen, weil _hw_float
fehlt?Sie haben wahrscheinlich
npx0 aus Ihrer
Kernelkonfigurationsdatei entfernt, weil Sie keinen
mathematischen Co-Prozessor besitzen. Die Gerätedatei
npx0 ist allerdings
VERPFLICHTEND. Ihre Hardware
unterstützt Gleitkommaoperationen, selbst wenn dafür
kein eigenes Bauteil (wie bei den 386er-Prozessoren) mehr
verwendet wird. Daher müssen Sie
die Gerätedatei npx0 einbinden.
Selbst wenn es Ihnen gelingen sollte, einen Kernel ohne
npx0-Unterstützung zu bauen,
werden Sie diesen nicht booten können.Warum ist mein Kernel so groß (über 10 MByte)?Sie haben Ihren Kernel wahrscheinlich im
Debug Modus erstellt. Ein
Debug-Kernel enthält viele zusätzliche
Informationen für die Fehlersuche, daher ist er so
groß. Bitte beachten Sie, dass die Verwendung
eines Debug-Kernels
die Performance des Systems nicht oder nur minimal
reduziert; außerdem ist es für den Fall einer
system panic sehr praktisch, einen Debug-Kernel zur Hand
zu haben.Wenn Ihnen allerdings der Plattenplatz ausgeht oder
Sie einfach rein prinzipiell keinen Debug-Kernel benutzen
wollen, müssen die beiden folgenden Bedingungen
erfüllt sein:Die Konfigurationsdatei für Ihren Kernel darf
die folgende Zeile nicht enthalten:makeoptions DEBUG=-gSie dürfen &man.config.8; nicht mit dem
Parameter starten.Sollten Sie sich nicht an diese Einschränkungen
halten, wird Ihr Kernel im Debug-Modus erstellt. Solange
Sie sich an diese Einschränkungen halten, können
Sie Ihren Kernel ganz normal erstellen und die
Größe des Kernels sollte deutlich sinken. Ein
normaler Kernel ist nur 1.5 MByte bis 2 MByte
groß.Wieso erhalte ich Meldungen über Interrupt-Konflikte,
wenn ich eine Karte mit mehreren seriellen Schnittstellen
einsetzen will?Wenn ich einen Kernel mit Unterstützung für
serielle Multi-Port-Schnittstellen kompiliere, bekomme ich
den Hinweis, dass nur der erste Port geprüft
wird und die restlichen auf Grund von Interrupt-Konflikten
übersprungen werden. Wie kann ich das
Beheben?Das Problem besteht darin, dass in &os; Code
integriert ist, um den Kernel vor Abstürzen aufgrund
von Hardware- oder Software-Konflikten zu bewahren.
Behoben wird es, indem die IRQ-Angaben für alle
Ports, bis auf einen ausgelassen werden. Hier ist ein
Beispiel:
#
# Multiport high-speed serial line - 16550 UARTS
#
device sio2 at isa? port 0x2a0 tty irq 5 flags 0x501 vector siointr
device sio3 at isa? port 0x2a8 tty flags 0x501 vector siointr
device sio4 at isa? port 0x2b0 tty flags 0x501 vector siointr
device sio5 at isa? port 0x2b8 tty flags 0x501 vector siointr
Wieso kann ich nicht einmal den Standard-Kernel
(GENERIC) bauen?Es gibt eine Reihe von möglichen Ursachen
für dieses Problem:Sie benutzen die neuen Kommandos make
buildkernel und
make installkernel
nicht, obwohl die Sourcen auf Ihrem System nicht zum laufenden
System passen (z.B. benutzen Sie die Sourcen von
&rel.current;-RELEASE auf einem System mit
&rel2.current;-RELEASE). Wenn Sie ein Upgrade
durchführen wollen, sollten Sie
/usr/src/UPDATING lesen, beachten
Sie insbesondere den Abschnitt COMMON
ITEMS gegen Ende des Dokuments.Sie benutzen zwar make
buildkernel und
make installkernel,
aber Sie haben nicht darauf geachtet, dass vorher ein
komplettes make
buildworld durchgelaufen
sein muss. Um seine Arbeit erledigen zu können,
benötigt make
buildkernel
Dateien, die von make
buildworld
erzeugt werden.Auch wenn Sie &os;-STABLE verwenden, ist
es durchaus möglich, dass Sie die Sourcen
genau zum falschen Zeitpunkt aktualisiert haben:
Während Sie gerade modifiziert wurden oder
kurzzeitig fehlerhaft waren. Eine absolute und
vollständige Garantie, dass Sie die Sourcen
compilieren können, gibt es nur für die
Releases, bei &os;-STABLE ist das nicht
immer so. Wenn Sie es noch nicht versucht haben,
sollten Sie ihre Source nochmals aktualisieren. Es
ist denkbar, dass der von Ihnen genutzte Server
zurzeit Probleme hat, benutzen Sie daher testweise
auch einmal einen anderen Server.Wie kann ich prüfen, welchen Scheduler das
System benutzt?Überprüfen Sie dazu, ob auf Ihrem System die
sysctl-Variable kern.sched.quantum
existiert. Ist dies bei Ihnen der Fall, werden Sie eine
Ausgabe ähnlich der folgenden sehen:&prompt.user; sysctl kern.sched.quantum
kern.sched.quantum: 99960Wenn die sysctl-Variable kern.sched.quantum
existiert, dann verwenden Sie den 4BSD-Scheduler
(&man.sched.4bsd.4;). Existiert sie nicht, erzeugt &man.sysctl.8;
eine Fehlermeldung (die Sie aber ignorieren können):&prompt.user; sysctl kern.sched.quantum
sysctl: unknown oid 'kern.sched.quantum'Seit &os; 5.3-RELEASE wird der Name des verwendeten
Schedulers direkt als Wert der sysctl-Variable
kern.sched.name ausgegeben:&prompt.user; sysctl kern.sched.name
kern.sched.name: 4BSDWas bedeutet kern.sched.quantum?kern.sched.quantum ist die maximale
Anzahl Ticks, die ein Prozess ununterbrochen laufen kann.
Die Variable ist charakteristisch für den
4BSD Scheduler, somit kann der verwendete Scheduler
über die Existenz dieser Variablen bestimmt werden.Platten, Dateisysteme und Boot LoaderWie kann ich meine neue Festplatte in mein
&os;-System einbinden?Lesen Sie den Abschnitt Hinzufügen
von Laufwerken im Handbuch.Wie verschiebe ich mein System auf meine neue,
große Platte?Die beste Methode ist, das Betriebssystem auf der
neuen Platte neu zu installieren und danach die Daten zu
verschieben. Wenn Sie -STABLE
über eine Release hinaus genutzt haben oder eine Release
aktualisiert haben, ist das sehr empfehlenswert. Sie
können auf beiden Platten &man.boot0cfg.8; installieren
und die beiden Versionen so lange parallel betreiben, bis Ihnen
die neue Konfiguration gefällt. Wenn Sie dies tun wollen,
können Sie im übernächsten Absatz erfahren,
wie sie Ihre Daten verschieben können.Falls Sie sich entscheiden, das nicht zu tun,
müssen Sie Ihre neue Platte partitionieren und
labeln. Benutzen Sie dafür entweder
&man.sysinstall.8; oder &man.fdisk.8;
und &man.disklabel.8;. Weiterhin sollten Sie mit
&man.boot0cfg.8; auf beiden Platten booteasy installieren,
damit Sie in der Lage sind, das alte und das neue System
abwechselnd zu starten, nachdem der Kopiervorgang
abgeschlossen ist. Im Formatting-Media
Tutorial finden Sie weitere Informationen zu
diesen Schritten.Nachdem Sie die neue Platte eingerichtet haben,
können Sie Ihre Daten verschieben. Dummerweise
können Sie die Daten nicht einfach kopieren. Dinge wie
Gerätedateien (in /dev),
erweiterte Dateiattribute und symbolische Links führen
dazu, dass das in die Hose geht. Sie müssen
ein Programm benutzen, das damit umgehen kann, und das
ist &man.dump.8;. Es wird oft empfohlen, die Daten im
Single-User-Modus zu verschieben, aber das ist nicht
unbedingt notwendig.Sie sollten auf gar keinen Fall etwas anderes als
&man.dump.8; und &man.restore.8; benutzen, um Ihr Root-Filesystem
zu verschieben. Es könnte auch mit
&man.tar.1; funktionieren - oder auch nicht. Sie sollten
ebenfalls &man.dump.8; und &man.restore.8; benutzen, wenn
Sie eine komplette Partition auf eine andere, leere
Partition verschieben wollen. Um die Daten einer Partition mit
dump auf eine andere Partition zu verschieben,
müssen Sie die folgenden Schritte ausführen:Richten Sie in der neuen Partition mit
newfs ein Dateisystem ein.Mounten Sie die Partition temporär an einer
geeigneten Stelle.Wechseln Sie mit cd in dieses
Verzeichnis.Lesen Sie die alte Partition mit dump
aus und lenken Sie die Ausgabe auf die neue Partition um.Wenn Sie zum Beispiel root auf
/dev/ad1s1a
verschieben wollen und diese derzeit auf /mnt
gemountet ist, bedeutet das:&prompt.root; newfs /dev/ad1s1a
&prompt.root; mount /dev/ad1s1a/mnt
&prompt.root; cd /mnt
&prompt.root; dump 0af - / | restore rf -Wenn Sie Ihre Partitionen mit &man.dump.8;
umorganisieren wollen, steht Ihnen etwas mehr Arbeit
bevor. Wenn Sie eine Partition wie /var in die übergeordnete
Partition verschieben wollen, müssen Sie zunächst eine
neue Partition erzeugen, die die beiden alten Partitionen
aufnehmen kann. Der zweite Schritt ist, wie oben
beschrieben die übergeordnete Partition in die neue
Partition zu verschieben. Im dritten und letzten Schritt
verschieben Sie dann die untergeordnete Partition in das
leere Verzeichnis, das im zweiten Schritt entstanden
ist:&prompt.root; newfs /dev/ad1s1a
&prompt.root; mount /dev/ad1s1a/mnt
&prompt.root; cd /mnt
&prompt.root; dump 0af - / | restore rf -
&prompt.root; cd var
&prompt.root; dump 0af - /var | restore rf -Wenn Sie ein Verzeichnis aus einer Partition
herauslösen wollen, also z.B.
/var auf eine eigene Partition
verlegen wollen, dann müssen Sie zunächst beide
Partitionen anlegen. Danach müssen Sie die
untergeordnete Partition im passenden Verzeichnis
unterhalb des temporären mount points mounten und zum
Abschluß die alte Partition verschieben:&prompt.root; newfs /dev/ad1s1a
&prompt.root; newfs /dev/ad1s1d
&prompt.root; mount /dev/ad1s1a/mnt
&prompt.root; mkdir /mnt/var
&prompt.root; mount /dev/ad1s1d/mnt/var
&prompt.root; cd /mnt
&prompt.root; dump 0af - / | restore rf -Eventuell sagen Ihnen für Benutzerdaten
&man.cpio.1;, &man.pax.1; oder &man.tar.1; eher zu als
&man.dump.8;. Allerdings haben alle diese Programme den
Nachteil, dass sie die erweiterten Dateiattribute
nicht verstehen, daher sollten Sie bei ihrem Einsatz
aufpassen.Gefährdet eine dangerously
dedicated Festplatte meine Gesundheit?Die Installationsprozedur bietet
Ihnen zwei verschiedene Methoden, Ihre Festplatte(n) zu
partitionieren. Die Standardmethode macht sie kompatibel
zu anderen Betriebssystemen auf derselben Maschine, indem
&man.fdisk.8;-Tabelleneinträge (unter &os;
slices genannt) mit einem &os;-Eintrag,
in dem eigene Partitionen untergebracht werden, benutzt
werden. Optional kann ausgewählt werden, ob ein
Boot-Selektor installiert werden soll, um zwischen den
möglichen Betriebssystemen auf der/den Platte(n)
wechseln zu können. Bei der zweiten Methode wird die
gesamte Platte für &os; genutzt und nicht
versucht, kompatibel zu anderen Betriebssystemen zu
sein.Nun, warum wird es gefährlich
genannt? Eine Platte in diesem Modus enthält nichts,
was von normalen PC-Hilfsprogrammen als gültige
&man.fdisk.8;-Tabelle betrachtet werden würde.
Abhängig von der Qualität ihres Designs werden sie
sich bei Ihnen beschweren, sobald sie mit einer solchen Platte
in Kontakt kommen, oder noch schlimmer, sie könnten den
Bootstrap von &os; beschädigen, ohne Sie zu fragen
oder darauf hinzuweisen. Hinzu kommt, dass vom
Layout von dangerously dedicated Platten
bekannt ist, dass es viele BIOSe verwirrt,
einschließlich solcher von AWARD (wie es z.B. im HP
Netserver oder Micronics-Systemen, sowie vielen anderen zu
finden ist) und Symbios/NCR (für die bekannte
53C8xx-Reihe von SCSI-Controllern). Dies ist keine
vollständige Liste - es gibt weitere. Symptome
für diese Verwirrung sind read
error-Meldungen, die vom &os;-Bootstrap
ausgegeben werden, wenn es sich selbst nicht finden kann,
sowie Systemabstürze beim Booten.Warum gibt es diesen Modus dann überhaupt? Es
spart ein paar kByte an Plattenplatz und kann echte
Probleme verursachen, die zu einer Neuinstallation
führen. Die Ursprünge des Dangerously
dedicated Modus liegen in der Absicht, eines der
häufigsten Probleme, das Erstinstallierer von &os;
plagt, zu verhindern - die BIOS-Werte für die
Geometrie einer Festplatte auf der
Festplatte selbst anzupassen.Geometrie ist ein veraltetes Konzept,
das aber immer noch die Grundlage für die Interaktion
zwischen dem PC-BIOS und den Festplatten ist. Wenn das
Installationsprogramm von &os; Slices erstellt,
muss es sich die Lage dieser Slices auf der
Festplatte in einer Art merken, die damit
übereinstimmt, wie das BIOS erwartet, sie zu finden.
Wenn das falsch geschieht, werden Sie nicht in der Lage
sein, zu booten.Durch den Dangerously dedicated Modus
wird versucht, dies zu umgehen, indem das Problem
vereinfacht wird. In einigen Fällen klappt das zwar,
aber er ist eher als allerletzter Ausweg gedacht - in 99
von 100 Fällen gibt es bessere Möglichkeiten,
das Problem zu lösen.Wie vermeiden Sie also die Notwendigkeit zum
DD Modus, wenn Sie installieren? Beginnen
Sie, indem Sie sich notieren, welche Geometrie das BIOS
für Ihre Platten benutzt. Sie können erreichen,
dass der Kernel sie beim Booten ausgibt, indem Sie
an der Eingabeaufforderung
boot: angeben, oder boot
-v im Loader verwenden. Kurz bevor das
Installationsprogramm startet, wird der Kernel eine Liste
mit den BIOS-Geometrien ausgeben. Keine Panik - warten
Sie, bis das Installationsprogramm gestartet wurde und
benutzen Sie Scrollback, um die Zahlen zu lesen.
Typischerweise befinden sich die BIOS-Platten in derselben
Reihenfolge, wie &os; Ihre Platten auflistet - zuerst
IDE, dann SCSI.Wenn Sie Ihre Festplatte in Slices unterteilen,
überprüfen Sie, ob die Plattengeometrie, die im
FDISK-Menü angegeben ist, korrekt ist (das heißt
mit den Einstellungen im BIOS übereinstimmen). Falls
die Werte nicht stimmen, benutzen Sie G, um
sie zu korrigieren. Diese Schritte sind nötig, wenn
sich absolut nichts auf der Festplatte befindet, oder,
wenn die Festplatte vorher in einem anderen System benutzt
worden ist. Beachten Sie, dass dies nur für die
Festplatte nötig ist, von der Sie booten wollen. Mit
weiteren vorhandenen Platten wird &os; sich problemlos
zurechtfinden.Wenn Sie es geschafft haben, dass das BIOS und
&os; in der Festplattengeometrie übereinstimmen,
dann sind Ihre Probleme ziemlich sicher vorüber -
ohne, dass es nötig gewesen wäre, den
DD-Modus zu benutzen. Falls sie jedoch
immer noch mit der gefürchteten read
error-Meldung begrüßt werden sollten,
wenn Sie versuchen, zu booten, wird es Zeit, dass Sie
Ihre Finger kreuzen und es einfach versuchen - es gibt
nichts mehr zu verlieren.Um eine dangerously dedicated
Festplatte wieder für einen normalen PC brauchbar zu
machen, gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste ist,
ausreichend viele NULL-Bytes in den MBR zu schreiben, um
irgendwelche nachfolgenden Installation glauben zu machen,
dass es sich um eine leere Festplatte handelt. Sie
können das zum Beispiel mit diesem Befehl tun:&prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/rda0 count=15Alternativ installiert der undokumentierte
DOS-BefehlC:\>fdisk /mbreinen neuen Master-Boot-Record, das heißt der
BSD-Bootstrap wird zerstört.Auf welchen Partitionen kann ich problemlos
Soft Updates einsetzen? Ich habe gehört, das der
Einsatz von Soft Updates auf / Probleme verursachen kann.Die schnelle Antwort: Sie können Soft Updates
bedenkenlos auf alle Partitionen benutzen.Die ausführliche Antwort: Es gab lange Zeit
Bedenken, was den Einsatz von Soft Updates auf der
root-Partition betrifft. Der Grund sind zwei
Charakteristika der Soft Updates: Zum einen kann es bei
einem Absturz des System auf einer Partition mit
Soft Updates zum Datenverlust kommen. Die Partition ist
zwar noch brauchbar, aber einige Daten können
verloren gehen. Weiterhin kann es durch Soft Updates zu
einem zeitweisen Mangel an Plattenplatz kommen.Bei der Benutzung von Soft Updates kann es bis zu
dreißig Sekunden dauern, bis der Kernel
Änderungen auf das physikalische Speichermedium
schreibt. Wenn Sie eine große Datei löschen,
ist diese Datei noch auf der Platte vorhanden, bis der
Kernel die Löschoperation tatsächlich
durchführt. Das kann zu einem sehr einfachen Problem
führen: Stellen Sie sich vor, Sie löschen eine
große Datei und legen gleich darauf eine andere
große Datei an. Da die erste Datei noch nicht
wirklich gelöscht wurde, ist eventuell nicht genug
Platz für die zweite große Datei. Sie erhalten
die Fehlermeldung, dass nicht genug freier Platz
vorhanden ist, obwohl Sie ganz genau wissen, dass Sie
gerade eben Platz geschaffen haben. Wenn Sie die
Operation ein paar Sekunden später wiederholen,
funktioniert alles wie von Geisterhand. Dieser Effekt hat
mehr als einen Benutzer verwirrt und Zweifel an seiner
geistigen Stabilität oder dem &os;-Dateisystem
aufkommen lassen.Wenn der Kernel ein Datenpaket annimmt und das System
abstürzt, bevor er dies Daten auf die Platte
geschrieben hat, kann es zum Verlust oder zur
Zerstörung von Daten kommen. Dieses Risiko ist nur
sehr gering und normalerweise tragbar. Wenn Sie
allerdings einen IDE-Write-Cache verwenden, steigt das
Risiko; daher wird normalerweise empfohlen, auf den
Einsatz dieser Technik zu verzichten, wenn Sie Soft Updates
benutzen.Diese beiden Probleme betreffen alle Partitionen, die
Soft Updates verwenden. Was bedeutet das für die
Root-Partition?Die wichtigen Daten auf der Root-Partition ändern
sich nur sehr selten. Dateien wie
/boot/kernel/kernel und der Inhalt /etc werden nur bei der Wartung des
Systems geändert, oder wenn Benutzer ihre
Passwörter ändern. Wenn das System in den
30 Sekunden nach einer solchen Änderung
abstürzt, ist es möglich, das Daten verloren
gehen. Dieses Risiko ist in den meisten Fällen
unerheblich, aber es ist vorhanden. Wenn das zu viel
Risiko ist, dann sollten Sie Soft Updates nicht auf der
Root-Partition einsetzen./ war schon immer eine
der kleinsten Partitionen. Wenn Sie das Verzeichnis
/tmp direkt auf
/ und in Ihrem
/tmp viel Betrieb ist, kann
es gelegentlich zu den oben beschriebenen Platzproblemen
kommen. Um das Problem zu lösen, sollten sie einen
symbolischen Link von /tmp
nach /var/tmp legen.Was stimmt mit meinem &man.ccd.4; nicht?Das Symptom hierfür ist:&prompt.root; ccdconfig -C
ccdconfig: ioctl (CCDIOCSET): /dev/ccd0c: Inappropriate file type or formatDas geschieht für gewöhnlich, wenn Sie
versuchen, die c Partitionen, die
standardmäßig vom Typ
unbenutzt sind, zu verbinden. Der
&man.ccd.4;-Treiber verlangt Partitionen vom Typ
FS_BSDFFS. Editieren Sie den
Plattenlabel der Platten, die Sie zu
verknüpfen versuchen und ändern Sie die Typen
der Partitionen in 4.2BSD.Warum kann ich den Plattenlabel meines &man.ccd.4; nicht
editieren?Das Symptom hierfür ist:&prompt.root; disklabel ccd0
(hier wird etwas vernünftiges ausgegeben; versuchen wir nun, es zu editieren)
&prompt.root; disklabel -e ccd0
(editieren, speichern, beenden)
disklabel: ioctl DIOCWDINFO: No disk label on disk;
use "disklabel -r" to install initial labelDer Grund ist, dass der von &man.ccd.4;
zurückgelieferte Plattenlabel ein
vorgetäuschter ist, der sich nicht
wirklich auf der Platte befindet. Sie können das
Problem beheben, indem Sie ihn explizit
zurückschreiben, wie z.B. hier:&prompt.root; disklabel ccd0 > /tmp/disklabel.tmp
&prompt.root; disklabel -Rr ccd0/tmp/disklabel.tmp
&prompt.root; disklabel -e ccd0
(nun wird es funktionieren)Kann ich andere fremde Dateisysteme unter &os;
mounten?&os; unterstützt verschiedene fremde
Dateisysteme.UFSUFS-CD-ROMs können unter &os; direkt
gemountet werden. Das Mounten von Partitionen von
Digital &unix; und anderen Systemen, die UFS
unterstützen, könnte schwieriger sein,
abhängig von den Details der
Plattenpartitionierung des betreffenden
Betriebssystems.ext2/ext3&os; unterstützt
ext2fs und
ext3fs-Partitionen. Unter
&man.mount.ext2fs.8; finden Sie weitere
Informationen.NTFSEin NTFS-Treiber, der nur Lesezugriffe gestattet,
ist Teil von &os;. Weitere Informationen entnehmen
Sie bitte der Hilfeseite &man.mount.ntfs.8;. Ein Port von
ntfs-3g
unterstützt Schreiboperationen auf NTFS (siehe sysutils/fusefs-ntfs).FAT&os; enthält ein FAT-Treiber, der Lese-
und Schreibzugriffe ermöglicht. Weitere
Informationen entnehmen Sie bitte der Hilfeseite
&man.mount.msdosfs.8;.ReiserFS&os; enthält einen Treiber, der Lesezugriffe
auf ReiserFS-Partitionen erlaubt. Weitere Informationen
dazu finden Sie in der Manualpage
&man.mount.reiserfs.8;.ZFSZum jetzigen Zeitpunkt enthält &os; eine
Portierung von &sun;s ZFS Treiber. Die aktuelle Empfehlung
ist, es nur auf &arch.amd64; Plattformen mit ausreichend
Hauptspeicher zu verwenden. Mehr Informationen
finden Sie in der Manualpage &man.zfs.8;.&os; unterstützt auch verschiedene
Netzwerk-Dateisysteme, wie NFS (&man.mount.nfs.8;), NetWare
(&man.mount.nwfs.8;), sowie die SMB-Dateisysteme von
Microsoft (&man.mount.smbfs.8;). In Ports die auf FUSE
(sysutils/fusefs-kmod) basieren,
können Sie viele weitere Dateisysteme finden.Wie mounte ich eine erweiterte DOS-Partition?Die erweiterten DOS-Partitionen befinden sich hinter
allen primären Partitionen. Wenn sich
zum Beispiel eine Partition E als sekundäre
DOS-Partition auf Ihrem zweiten SCSI-Laufwerk befindet,
wird eine Gerätedatei für
Slice 5 im Verzeichnis /dev erstellt, also mounten Sie diese
einfach:&prompt.root; mount -t msdosfs /dev/da1s5 /dos/eGibt es ein verschlüsselndes Dateisystem
für &os;?Ja. Sie können entweder &man.gbde.8; oder &man.geli.8;
einsetzen. Lesen Sie dazu auch den Abschnitt
Partitionen
verschlüsseln des Handbuchs.Wie kann ich den &windowsnt;-Loader zum Booten von
&os; verwenden?Das grundsätzliche Vorgehen besteht darin,
dass Sie den ersten Sektor Ihrer eigentlichen
&os;-Rootpartition in eine Datei auf der
DOS/&windowsnt;-Partition kopieren. Angenommen, sie nennen
die Datei etwa c:\bootsect.bsd (durch
c:\bootsect.dos inspiriert), dann
können Sie die Datei c:\boot.ini
etwa wie folgt editieren:
[boot loader]
timeout=30
default=multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS
[operating systems]
multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINDOWS="Windows NT"
C:\BOOTSECT.BSD="&os;"
C:\="DOS"
Falls &os; auf derselben Platte, wie die
&windowsnt;-Bootpartition installiert ist, kopieren Sie
einfach /boot/boot1 nach
C:\BOOTSECT.BSD. Falls &os; auf
einer anderen Platte installiert ist, wird
/boot/boot1 nicht funktionieren; Sie
brauchen in diesem Fall
/boot/boot0./boot/boot0 muss mit
&man.sysinstall.8; installiert werden. Wählen Sie dazu den
&os;-Bootmanager aus, wenn Sie gefragt werden, ob sie
einen Bootmanager installieren wollen. Dieser Schritt ist
notwendig, weil /boot/boot0 eine
leere Partitionstabelle enthält, die von &man.sysinstall.8;
mit NULL-Zeichen ausgefüllt wird, bevor
/boot/boot0 in den MBR kopiert
wird.Sie dürfen auf gar keinen Fall einfach
/boot/boot0 statt
/boot/boot1 kopieren. Wenn Sie das
doch tun sollten, wird Ihre Partitionstabelle
überschrieben und Ihr Rechner wird nicht mehr
starten!Wenn der Bootmanager von &os; gestartet wird, merkt
er sich das zuletzt gestartet Betriebssystem, indem er
dessen Partition als aktiv markiert. Danach kopiert er
sich selbst (alle 512 Bytes) in den MBR. Wenn Sie also
einfach /boot/boot0 nach
C:\BOOTSECT.BSD kopieren, würde
der Bootmanager eine leere Partitionstabelle (mit einem
als aktiv markiertem Eintrag) in den MBR kopieren.Wie boote ich &os; und &linux; mit LILO?Falls sich &os; und &linux; auf derselben Platte
befinden, folgen Sie einfach den Installationsanweisungen
von LILO zum Booten eines Nicht-&linux;-Betriebssystems.
Ganz knapp sind dies:Booten Sie &linux; und fügen Sie die folgenden
Zeilen in die Datei /etc/lilo.conf
ein:other=/dev/hda2
table=/dev/hda
label=&os;(hierbei wird angenommen, dass Ihre
&os;-Partition &linux; unter
/dev/hda2 bekannt ist; ändern
Sie dies entsprechend Ihren Einstellungen). Führen
Sie nun als root den Befehl
lilo aus und Sie sind fertig.Falls &os; sich auf einer anderen Platte befindet,
müssen Sie loader=/boot/chain.b zu
den LILO-Angaben hinzufügen. Zum Beispiel:other=/dev/dab4
table=/dev/dab
loader=/boot/chain.b
label=&os;In einigen Fällen könnte es sein, dass
Sie beim &os;-Bootloader die BIOS-Laufwerksnummer
angeben müssen, um von der zweiten Platte booten zu
können. Wenn Ihre &os;-SCSI-Platte vom BIOS zum
Beispiel als BIOS-Platte 1 erkannt wird, müssen Sie
am Prompt des &os;-Bootloaders eingeben:Boot: 1:da(0,a)/boot/kernel/kernelSie können &man.boot.8; so
konfigurieren, dass das beim Booten automatisch
geschieht.Das
&linux;+FreeBSD mini-HOWTO ist ein guter Ratgeber bei
Fragen zur Interaktion von &os; und &linux;.Wie boote ich &os; und &linux; mit GRUB?Es ist sehr einfach, GRUB zum Starten von &os;
einzusetzen. Dazu müssen Sie lediglich die folgenden
Zeilen in die Konfigurationsdatei
/boot/grub/menu.lst (oder
/boot/grub/grub.conf bei manchen Systemen wie
z.B. Red Hat Linux und dessen Abkömmlinge) aufnehmen.title &os; 6.1
root (hd0,a)
kernel /boot/loader
Dabei steht hd0,a für die
root-Partition Ihrer ersten Festplatte. Benötigen
Sie auch die Slice-Nummer, so verwenden Sie einen Eintrag
der Form (hd0,2,a). In der
Voreinstellung ist die Angabe der Slice-Nummer aber nicht
nötig, da GRUB automatisch das erste Slice (das die
Bezeichnung a hat) nutzt.Wie boote ich &os; und &linux; mit
BootEasy?Installieren Sie LILO am Anfang Ihrer
&linux;-Bootpartition, anstatt im Master Boot Record. Sie
können LILO dann von BootEasy
aus booten.Wenn Sie &windows; und &linux; benutzen, wird das
ohnehin empfohlen, um es einfacher zu machen, &linux; wieder
zu booten, wenn es nötig werden sollte, dass Sie
&windows; neu installieren (&windows; ist ein
eifersüchtiges Betriebssystem, das kein anderes
Betriebssystem im Master Boot Sektor duldet).Wie kann ich das ??? des
Boot-Managers durch etwas Sinnvolles ersetzen?Solange Sie den Boot-Manager nicht komplett neu
schreiben, gar nicht. Allerdings gibt es in der Kategorie
sysutils der Ports diverse
Boot-Manager, die diese Funktionalität bieten.Ich habe ein Wechsellaufwerk. Wie benutze ich
es?Ob es sich um ein Wechsellaufwerk handelt, um ein
&iomegazip; oder ein EZ-Laufwerk (oder sogar ein
Diskettenlaufwerk, wenn Sie es auf diese Weise benutzen
möchten), oder um eine neue Festplatte - wenn es
einmal installiert und vom System erkannt ist und Sie Ihre
Kassette/Diskette/was_auch_immer eingelegt haben, ist das
Vorgehen bei allen Geräten ziemlich
ähnlich.(dieser Abschnitt basiert auf Mark
Mayo's ZIP-FAQ)Wenn es sich um ein ZIP- oder Diskettenlaufwerk
handelt, und sich bereits ein DOS-Dateisystem darauf
befindet, können Sie einen Befehl wie diesen für
eine Diskette benutzen:&prompt.root; mount -t msdosfs /dev/fd0c /floppyoder diesen:&prompt.root; mount -t msdosfs /dev/da2s4 /zipfür eine ZIP-Disk mit der
Herstellerkonfiguration.Benutzen Sie bei anderen Platten &man.fdisk.8; oder
&man.sysinstall.8;, um herauszufinden, wie sie
konfiguriert sind.Die restlichen Beispiele sind für ein
ZIP-Laufwerk unter da2,
der dritten SCSI-Platte.Wenn es sich nicht um eine Diskette oder eine
Wechselplatte handelt, die Sie mit anderen Leuten
austauschen wollen, ist es wahrscheinlich besser, ein
BSD-Dateisystem darauf zu installieren. Hierdurch
bekommen Sie Unterstützung für lange Dateinamen,
eine mindestens doppelt so hohe Leistungsausnutzung und
wesentlich höhere Stabilität. Zunächst
müssen Sie die Partitionen/Dateisysteme auf DOS-Ebene
nochmals erstellen. Sie können entweder
&man.fdisk.8; oder &man.sysinstall.8;
benutzen, oder, bei einem kleinen Laufwerk, dem Sie eine
Unterstützung für mehrere Betriebssysteme nicht
zumuten wollen, entfernen Sie einfach die komplette FAT
Partitionstabelle (Slices) und benutzen Sie einfach die
BSD-Partitionierung:&prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/rda2 count=2
&prompt.root; disklabel -Brw da2 autoSie können &man.disklabel.8; oder
&man.sysinstall.8; benutzen, um mehrere
BSD-Partitionen zu erstellen. Dies werden Sie sicherlich
bei einer fest eingebauten Platte wollen, aber bei einem
Wechsellaufwerk wie einem ZIP ist das wahrscheinlich
irrelevant.Zum Schluß erstellen Sie ein neues Dateisystem -
dieses befindet sich auf unserem ZIP-Laufwerk und belegt
die gesamte Platte:&prompt.root; newfs /dev/rda2canschließend mounten Sie es:&prompt.root; mount /dev/da2c /zipUnd sicherlich ist es keine schlechte Idee, eine Zeile
ähnlich der folgenden in die Datei
/etc/fstab einzufügen, damit Sie
in Zukunft nur mount /zip einzugeben
brauchen:/dev/da2c /zip ffs rw,noauto 0 0Wieso erhalte ich die Meldung Incorrect
super block beim Mounten einer CD-ROM?Sie müssen &man.mount.8; mitteilen, was für
ein Gerät Sie mounten wollen. Genauere Informationen
dazu finden Sie im Kapitel Optische
Speichermedien des Handbuch, genauer gesagt im
Abschnitt Benutzung
von Daten-CDs.Wieso erhalte ich die Meldung Device not
configured, wenn ich eine CD-ROM
mounte?Das bedeutet im allgemeinen, dass sich keine
CD-ROM im Laufwerk befindet, oder, dass das Laufwerk
auf dem Bus nicht sichtbar ist. Dieses Problem wird im
Kapitel Benutzung
von Daten-CDs des Handbuchs ausführlich
diskutiert.Wieso werden alle Sonderzeichen in den Dateinamen auf
meinen CDs durch ? ersetzt, wenn ich die CD
unter &os; benutze?Wahrscheinlich werden auf der CD-ROM die
Joliet Erweiterungen für die
Speicherung von Datei- und Verzeichnisnamen benutzt.
Werfen Sie einen Blick in das Kapitel Erzeugung von
CD-ROMs im Handbuch, speziell in den Abschnitt
über Benutzung
von Daten-CDs.[Anmerkung des Übersetzers: Es geht hier nicht um
die deutschen Sonderzeichen, da diese schon im normalen
ISO8859-1 enthalten sind. Die Probleme treten auf, wenn
man z.B. russische CDs (ISO8859-5) verwendet.]Ich habe eine CD mit &os; gebrannt und kann sie
nicht mit anderen Betriebssystemen lesen. Warum?Sie haben wahrscheinlichste eine Datei direkt auf CD
geschrieben, statt ein ISO 9660-Dateisystem erzeugt zu
haben. Werfen Sie einen Blick in das Kapitel Erzeugung von
CD-ROMs im Handbuch, speziell in den Abschnitt
über reine
Daten-CDs.Wie kann ich ein Image einer Daten-CD erzeugen?Diese Information finden Sie im Abschnitt Kopieren
von CD-ROMs des Handbuchs. Weitere Informationen
über die Arbeit mit CD-ROMs finden Sie im Abschnitt
Erzeugen von
CD-ROMs im Kapitel Speichermedien des
Handbuchs.Wieso kommt mount nicht meiner
Audio-CD zurecht?Wenn Sie versuchen sollten, eine Audio-CD zu mounten,
erhalten Sie die Meldung cd9660: /dev/acd0c:
Invalid argument. Der Grund dafür ist,
dass mount nur für
Dateisysteme vorgehen ist. Audio CDs habe kein
Dateisystem, sondern nur Daten. Wenn Sie eine Audio CD
auslesen wollen, brauchen Sie ein entsprechendes Programm
wie z.B. audio/xmcd aus den Ports.Wie nutze ich mount für eine
Multi-Session CD?Standardmäßig benutzt &man.mount.8; den
letzten (aktuellsten) Daten-Track der CD. Wenn Sie eine
ältere Session benutzen wollen, müssen Sie diese
mit der Option definieren. Weitere
Informationen finden Sie in der Onlinehilfe zu
&man.mount.cd9660.8;Wie lasse ich normale Benutzer Disketten, CD-ROMs und
andere Wechseldatenträger mounten?Normale Benutzer können dazu berechtigt werden,
Geräte zu mounten. Das geht so:Setzen Sie als root die
sysctl-Variable vfs.usermount auf
1:&prompt.root; sysctl -w vfs.usermount=1Ordnen Sie als root den
Block-Geräten, die den Wechsellaufwerken
zugeordnet sind, die entsprechenden Zugriffsrechte
zu.Wenn Sie zum Beispiel den Benutzer den Zugriff auf
das erste Diskettenlaufwerk zu erlauben
wollen:&prompt.root; chmod 666 /dev/fd0Um den Mitgliedern der Gruppe
operator den Zugriff auf das
CD-ROM zu gestatten:&prompt.root; chgrp operator /dev/acd0c
&prompt.root; chmod 640 /dev/acd0cSie müssen
zusätzlich /etc/devfs.conf
anpassen, weil diese Einstellungen ansonsten beim
Systemneustart verloren gehen.Damit normale Benutzer beispielsweise das erste
Diskettenlaufwerk mounten können, fügen Sie
als root folgende Zeilen in
/etc/devfs.conf ein:# Allen Benutzern erlauben, das erste Diskettenlaufwerk zu mounten.
own /dev/fd0 root:operator
perm /dev/fd0 0666Damit alle Mitglieder der Gruppe
operator das CD-ROM-Laufwerk
mounten können, die folgenden Zeilen:# Alle Mitglieder der Gruppe operator dürfen CD-ROMs mounten.
own /dev/acd0 root:operator
perm /dev/acd0 0660Fügen Sie zum Abschluss die Zeile
vfs.usermount=1
in die Datei /etc/sysctl.conf
ein, damit die Einstellung bei einem Neustart des
Systems automatisch erhalten bleibt.Alle Benutzer können nun
/dev/fd0 auf ein Verzeichnis, das
ihnen gehört, mounten:&prompt.user; mkdir ~/my-mount-point
&prompt.user; mount -t msdosfs /dev/fd0 ~/my-mount-pointDie zur Gruppe operator
gehörenden Benutzer können nun
/dev/acd0c auf ein Verzeichnis, das
ihnen gehört, mounten:&prompt.user; mkdir ~/my-mount-point
&prompt.user; mount -t cd9660 /dev/acd0c ~/my-mount-pointDas Unmounten des Gerätes ist simpel:&prompt.user; umount ~/my-mount-pointDie Aktivierung von vfs.usermount
hat jedoch negative Auswirkungen auf Sicherheitsaspekte.
Ein besserer Weg, um auf &ms-dos;-formatierte
Datenträger zuzugreifen, ist die Benutzung des
Packages emulators/mtools.Denken Sie daran, dass Sie die Gerätenamen in
diesen Beispielen an Ihre Konfiguration anpassen
müssen.Wieso geben die Befehle du und
df unterschiedliche Werte für den
freien Plattenplatz aus?Der Grund ist die Funktionsweise von
du und df.
du geht durch einen Dateibaum,
ermittelt die Größe jeder einzelnen Datei, und
gibt die Summe aus. df fragt lediglich
das Dateisystem wie viel Platz noch frei ist. Das
scheint zwar auf den ersten Blick sehr ähnlich zu
sein; allerdings wird sich ein leeres Verzeichnis auf die
Ausgabe von df auswirken, während
es auf das Ergebnis von du keinen
Einfluss hat.Wenn Sie eine Datei löschen, während sie von
einem Programm genutzt wird, wird diese Datei erst
gelöscht, wenn sie vom Programm freigegeben wird.
Allerdings wird die Datei sofort aus dem Verzeichnis
entfernt. Sie können dieses Verhalten mit einem
Programm wie more sehr einfach
nachvollziehen. Dazu brauchen Sie nur eine Datei, die
groß genug ist, um die Ausgabe von
du und df zu
beeinflussen. Bei der Größe aktueller Platten
muss diese Datei schon sehr
groß sein! Wenn Sie diese Datei löschen,
während Sie sie sich in more
anzeigen lassen, hat more kein Problem.
Der Eintrag für die Datei wird lediglich aus dem
Verzeichnis entfernt, damit kein anderes Programm mehr
darauf zugreifen kann. Laut du ist die
Datei verschwunden – es hat das Verzeichnis
untersucht und die Datei nicht gefunden. Laut
df ist die Datei aber vorhanden, da sie
im Dateisystem immer noch Platz belegt. Sobald Sie
more beenden, werden die Ergebnisse von
du und df wieder
übereinstimmen.Bitte beachten Sie, dass die Freigabe des
Plattenplatzes durch die Soft Updates um bis zu 30 Sekunden
verzögert werden kann.Die oben beschriebene Situation tritt sehr häufig
auf Web-Servern auf. Viele Anwender installieren einen
&os; Web-Server und vergessen die Rotation der
Logfiles, bis irgendwann die Partition /var überläuft. Der
Administrator löscht die Datei, aber das System
beschwert sich immer noch über fehlenden
Plattenplatz. Die Datei wird erst freigegeben, wenn der
Web-Server beendet und neu gestartet wird; dadurch kann
das System den Plattenplatz freigeben. Um solche und
ähnliche Unfälle zu verhindern, sollten Sie
&man.newsyslog.8; einsetzen.Wie kann ich den Swap-Bereich
vergrößern?Im Kapitel Konfiguration und
Tuning des Handbuches gibt es einen Abschnitt
mit einer Schritt-für-Schritt Anleitung.Warum ist meine Festplatte unter &os; kleiner, als sie
laut Hersteller sein soll?Festplattenhersteller definieren ein Gigabyte als eine
Milliarde Bytes, für &os; ist ein Gigabyte hingegen
1.073.741.824 Bytes groß. Aus diesem Grund wird
für eine Platte, die laut Herstellerangaben
80 GB groß ist, während des Bootvorgangs
eine Größe von 76.319 MB angezeigt.Beachten Sie auch, dass &os; (in der Voreinstellung)
8 % des Plattenplatzes für sich
reserviert.Warum kann eine Partition zu mehr als 100% gefüllt
sein?Ein Teil jeder UFS Partition, in der Vorgabe sind das 8%,
ist für das Betriebssystem und den Benutzer
root reserviert. &man.df.1; rechnet
diesen Teil bei der Ausgabe der Capacity
Spalte nicht ein, so dass dort Werte über 100%
angezeigt werden können. Die Anzahl der Blöcke in
der blocks Spalte ist ebenfalls um 8%
größer als die Summe der benutzten und
verfügbaren Blöcke (die Spalten
Used und Avail).Wie viel Platz reserviert wird, können Sie mit der
Option von &man.tunefs.8; einstellen.SystemadministrationWo befinden sich die Konfigurationsdateien für
den Systemstart?/etc/defaults/rc.conf (siehe
&man.rc.conf.5;) ist die primäre Konfigurationsdatei.
Die Startskripten des Systems, wie
/etc/rc und
/etc/rc.d (siehe &man.rc.8;)
inkludieren diese Datei.
Ändern Sie diese Datei nicht!
Wenn Sie den Wert einer der in
/etc/defaults/rc.conf gesetzten
Variablen ändern wollen, fügen Sie die
entsprechende Zeile in die Datei
/etc/rc.conf ein und ändern
die Zeile dort.Wenn Sie zum Beispiel den mitgelieferten DNS-Server
&man.named.8 aktivieren wollen, müssen Sie lediglich
das folgende Kommando eingeben:
- &prompt.root; echo named_enable="YES" >> /etc/rc.conf
+ &prompt.root; echo 'named_enable="YES"' >> /etc/rc.confWenn Sie lokale Server starten wollen, müssen
Sie passende Shellskripten im Verzeichnis /usr/local/etc/rc.d/ ablegen. Die
Dateien müssen als ausführbar markiert sein und
die Dateiberechtigungen 555 besitzen.Wie kann ich am Einfachsten einen Benutzer
hinzufügen?Benutzen Sie den Befehl &man.adduser.8; und für
kompliziertere Fälle den Befehl &man.pw.8;.Benutzen Sie den Befehl &man.rmuser.8;, um einen
Benutzer wieder zu löschen. Sie können, wenn
nötig. auch &man.pw.8; benutzen.Warum erhalte ich Meldungen wie root: not
found, nachdem ich meine
crontab geändert habe?Die übliche Ursache dieses Problems ist,
dass Sie die crontab des Systems
(/etc/crontab) geändert und dann
mit &man.crontab.1; installiert haben:&prompt.root; crontab /etc/crontabDiese Vorgehensweise ist falsch. Die crontab des
Systems hat ein anderes Format als die crontabs für
die einzelnen Benutzer, die mit &man.crontab.1;
aktualisiert werden (genauere Informationen über die
Unterschiede erhalten Sie in &man.crontab.5;).Wenn Sie so vorgegangen sind, ist die zweite crontab
einfach nur eine Kopie von
/etc/crontab, allerdings im falschen
Format. Löschen Sie sie mit dem folgenden
Befehl:&prompt.root; crontab -rWenn Sie /etc/crontab wieder
ändern müssen, sollten Sie einfach gar nichts
tun, um &man.cron.8; über die Änderung zu
informieren, er erkennt die Änderung
automatisch.Wenn Sie ein Kommando jeden Tag, jede Woche oder jeden
Monat ausführen lassen wollen, ist es wahrscheinlich
einfacher, wenn Sie entsprechende Shell-Scripte in /usr/local/etc/periodic ablegen.
Diese werden dann von &man.periodic.8; zusammen mit den
anderen regelmäßigen cron
Tätigkeiten ausgeführt.Der eigentliche Grund für den Fehler ist die
Tatsache, dass die crontab des Systems ein
zusätzliches Feld enthält; dieses Feld gibt an,
mit welcher Benutzerkennung der Befehl ausgeführt
werden soll. In der mitgelieferten crontab ist das bei
allen Einträgen die Benutzerkennung
root. Wenn diese Datei als die
crontab des Benutzers username (die
nicht mit der crontab des Systems
identisch ist) verwendet wird, hält &man.cron.8; die
Zeichenkette root für den Namen
des zu startenden Programmes, aber dieses Programm gibt es
nicht.Wieso meldet mir &man.su.1; you are not in
the correct group to su root, wenn ich mit
suroot werden will?Das ist ein Sicherheits-Feature. Wenn Sie mit
su zum Account root (oder
jedem anderen Account mit Super-User-Privilegien) wechseln
wollen, müssen Sie ein Mitglied der Gruppe
wheel sein. Wenn es dieses Feature
nicht gäbe, könnte jeder, der einen Account auf
dem System hat und zufällig das Passwort
für root erfährt, mit
Super-User-Rechten auf das System zugreifen. Durch dieses
Feature ist die Lage anders, wenn Sie nicht Mitglied von
wheel sind, können Sie nicht
einmal versuchen, dass Passwort
einzugeben.Um einem Benutzer zu erlauben, mit suroot zu werden, müssen Sie ihn
nur in die Gruppe wheel
eintragen.Ich habe einen Fehler in der
rc.conf oder einer der anderen
Dateien für den Systemstart und jetzt kann ich sie
nicht ändern, weil das Dateisystem
read-only ist. Was kann ich tun?Starten Sie das System mittels boot -s
an der Loader-Eingabeaufforderung neu, um in den Single-User-Modus
zu gelangen. Wenn Sie aufgefordert werden, den Pfadnamen
der Shell einzugeben, drücken Sie einfach
Enter. Geben Sie danach mount -urw
/ ein, um das Root-Dateisystem im
Schreib/Lese-Modus zu mounten. Sie werden wahrscheinlich
auch mount -a -t ufs ausführen
müssen, um das Dateisystem mit Ihrem Lieblingseditor
zu mounten. Wenn Ihr Lieblingseditor auf einem
Netzwerklaufwerk liegt, müssen Sie entweder das
Netzwerk von Hand konfigurieren oder einen Editor
benutzen, der auf einem lokalen Laufwerk vorhanden ist,
z.B. &man.ed.1;.Wenn Sie einen bildschirmorientierten Editor wie zum
Beispiel &man.vi.1; oder &man.emacs.1; benutzen wollen,
werden Sie auch den Befehl export
TERM=cons25 ausführen müssen, damit
diese Editoren die richtigen Einstellungen aus der
Datenbank &man.termcap.5; übernehmen.Sobald Sie diese Schritte ausgeführt, können
Sie den Fehler in der /etc/rc.conf
ganz normal beheben. Die Fehlermeldungen, die Ihnen
unmittelbar nach den Startmeldungen des Kernels angezeigt
wurden, sollten Ihnen die Nummer der Zeile mit dem Fehler
melden.Wieso habe ich habe Probleme, meinen Drucker
einzurichten?Lesen sie den Handbucheintrag über
Drucker. Es sollte die meisten Ihrer Probleme
behandeln.Einige Drucker benötigen einen auf dem Rechner
laufenden Treiber, um drucken zu können. Diese
so genannten WinPrinter oder
GDI-Drucker werden von &os; nicht
unterstützt und an diesem Zustand wird sich wohl auch
nichts ändern. Wenn Ihr Drucker nicht unter DOS oder
&windows; verwendet werden kann, handelt es sich um
einen WinPrinter und wird in der Regel auch
nicht unter &os; funktionieren. Ihre einzige Chance,
einen dieser Drucker benutzen können, ist der Port
ports/print/pnm2ppa.Wie kann ich die Tastaturbelegung meines Systems
korrigieren?Informationen dazu finden Sie im Kapitel länderspezifische
Einstellungen des Handbuchs, insbesondere im
Abschnitt Konfiguration
der Konsole.Wieso erhalte ich beim Start des Systems Meldungen wie
unknown: <PNP0303> can't assign
resources?Die nachfolgende Erklärung stammt aus einer Mail
auf der Mailingliste &a.current;.
&a.wollman;, 24 April 2001Die Geräte, für die can't assign
resources-Meldungen ausgegeben werden, sind
Legacy ISAGeräte, für die ein nicht
PNP-fähiger Treiber in den Kernel eingebunden
wurde. Dabei handelt es sich um Geräte wie den
Tastaturkontroller, den programmierbaren
Interrupt-Kontroller und diverse andere
Standardkomponenten. Die Ressourcen können nicht
zugewiesen werden, weil es schon einen Treiber gibt, der
diese Ressourcen benutzt.
Wieso funktionieren die Benutzer-Quotas nicht
richtig?Es kann sein, dass Ihr Kernel nicht für den
Einsatz von Quotas konfiguriert ist. Damit Sie mit
Quotas arbeiten können, müssen Sie folgende
Zeile in Ihre Kernelkonfigurationsdatei aufnehmen und
den Kernel neu bauen:options QUOTAWeitere Informationen zum Einsatz von Quotas
finden Sie im entsprechenden
Abschnitt
des Handbuchs.Benutzen Sie keine Quotas für /.Erstellen Sie die Quotas-Datei in dem Dateisystem,
für das die Quotas gelten sollen, z.B.:File SystemQuota file/usr/usr/admin/quotas/home/home/admin/quotas……Unterstützt &os; IPC-Grundfunktionen von
System V?Ja, &os; unterstützt IPC im Stil von System V
einschließlich gemeinsamen Speicher, Nachrichten und
Semaphoren bereits mit dem
GENERIC-Kernel. Wenn Sie einen
angepassten Kernel verwenden, müssen Sie die folgenden
Zeilen in Ihre Kernelkonfigurationsdatei einfügen:
options SYSVSHM
options SYSVSHM # enable shared memory
options SYSVSEM # enable for semaphores
options SYSVMSG # enable for messaging
Danach kompilieren und installieren Sie den neuen
Kernel.Welchen Mail-Server kann ich an Stelle von
sendmail benutzen?sendmail
ist zwar der Mail-Server, der bei &os;
standardmäßig installiert wird, aber Sie
können Ihn problemlos durch einen anderen MTA (z.B.
aus den Ports) ersetzen.In der Port-Sammlung gibt es bereits viele
verschiedene MTAs, mail/exim,
mail/postfix,
mail/qmail, sowie
mail/zmailer
sind einige der beliebteren Alternativen.Konkurrenz belebt das Geschäft und die Tatsache,
dass Sie die Qual der Wahl haben, ist ein Vorteil.
Daher sollten Sie Fragen wie Ist
sendmail
besser als qmail? besser nicht
auf den Mailinglisten stellen. Wenn Sie dieses Thema interessiert,
sollten sie zunächst die Archive durchsehen. Die Vorteile und
Nachteile jedes einzelnen der verfügbaren MTAs sind
schon mehrere Male bis zur Erschöpfung diskutiert
worden.Was kann ich machen, wenn ich das Rootpasswort
vergessen habe?Keine Panik! Starten Sie Ihr System neu und
geben Sie boot -s an der
Eingabeaufforderung Boot: ein, um in den
Single-User-Modus zu gelangen. Bei der Frage danach,
welche Shell benutzt werden soll, drücken Sie einfach
Enter. Nun erscheint die Eingabeaufforderung
&prompt.root;. Geben Sie mount -urw /
ein, um Ihr Root-Dateisystem für Lese- und
Schreibzugriffe zu remounten und dann mount
-a, um alle Dateisysteme zu remounten. Mit
passwd root können Sie das
Rootpasswort ändern und mit &man.exit.1;
können Sie mit dem Booten fortfahren.Wenn Sie immer noch dazu aufgefordert werden, das
root Passwort beim Betreten des
Single-User-Modus einzugeben, bedeutet das, dass die Konsole
als insecure in
/etc/ttys markiert wurde. In diesem Fall
ist es notwendig, von einem &os; Installationsmedium zu booten,
die Fixit-Shell auszuwählen und
die oben beschriebenen Befehle einzugeben.Wenn Sie ihre root Partition im Single-User-Modus
nicht mounten können, liegt es möglicherweise
daran, dass die Partionen verschlüsselt sind und es
damit unmöglich ist, sie ohne die
dazugehörigen Schlüssel zu mounten. Ihre
Chancen hängen von der jeweiligen Implementierung
ab. Für weitere Informationen lesen Sie den
Abschnittt über verschlüsselte Partitionen im
&os; Handbuch.Wie verhindere ich, dass das System mit CtrlAltDelete
rebootet werden kann?Falls Sie &man.syscons.4; (der Standard-Treiber für die
Konsole) benutzen, fügen Sie folgende Zeile in Ihre
Kernelkonfigurationsdatei ein:options SC_DISABLE_REBOOTAlternativ können Sie auch die folgende
&man.sysctl.8;-Variable setzen (die aktiviert wird, ohne dass Sie
Ihr System dazu neu starten oder einen angepassten Kernel
erstellen müssen):&prompt.root; sysctl hw.syscons.kbd_reboot=0Die beiden oben genannten Methoden schliessen sich
gegenseitig aus: &man.sysctl.8; existiert nicht, wenn Sie ihren
Kernel mit der Option SC_DISABLE_REBOOT
bauen.Falls Sie den &man.pcvt.4; Konsolentreiber verwenden, fügen
Sie die folgende Zeile in die Kernelkonfigurationsdatei hinzu und
bauen Sie einen neuen Kernel:options PCVT_CTRL_ALT_DELWie kann ich Textdateien von DOS Systemen auf &unix;
Systemen verwenden?Benutzen Sie diesen Perl-Befehl:&prompt.user; perl -i.bak -npe 's/\r\n/\n/g' file(s)Wobei file(s) eine oder mehrere
zu verarbeitende(n) Datei(en) ist/sind. Die Änderungen
erfolgen in der Originaldatei, die zuvor mit der Erweiterung
.bak gesichert wird.Alternativ können Sie den Befehl &man.tr.1;
benutzen:&prompt.user; tr -d '\r' < dos-text-file > unix-filedos-text-file ist die
Datei, die den Text im DOS-Format enthält und
unix-file wird die konvertierte
Ausgabe enthalten. Diese Möglichkeit könnte
etwas schneller sein, als die Benutzung von
perl.Die Verwendung des Ports converters/dosunix aus der Ports-Sammlung
stellt eine weitere Möglichkeit dar, DOS-Textdateien neu zu
formatieren. Konsultieren Sie die Dokumentation für weitere
Informationen.Wie beende ich Prozesse namentlich?Benutzen Sie &man.killall.1;.Warum nervt &man.su.1; mich damit, dass ich nicht in der
ACL von root bin?Der Fehler stammt vom verteilten
Authentifizierungssystem Kerberos.
Das Problem ist nicht ernsthaft, aber störend. Sie
können entweder su mit der Option
benutzen, oder Kerberos deinstallieren,
wie in der nächsten Frage beschrieben.Wie deinstalliere ich
Kerberos?Um Kerberos aus dem System zu
entfernen, müssen Sie die base-Distribution
der von Ihnen benutzten RELEASE neu installieren. Wenn Sie die
CD-ROM besitzen, können Sie sie mounten (wir nehmen an, unter
/cdrom) und folgende Befehle
ausführen:&prompt.root; cd /cdrom/base
&prompt.root; ./install.shAlternativ können Sie mit der Option
NO_KERBEROS in der
/etc/make.conf ein make world
durchführen.Wo ist /dev/MAKEDEV hin?Ab &os; 5.X werden
Geräte automatisch von &man.devfs.8; zur Verfügung
gestellt. Die Gerätetreiber erstellen die Gerätedateien,
wenn diese benötigt werden. Das Skript
/dev/MAKEDEV wird nicht mehr
gebraucht.Wie füge ich Pseudo-Terminals zum System
hinzu?Wenn Sie viele Benutzer von telnet,
ssh, X oder screen haben,
werden Ihnen eventuell die Pseudo-Terminals ausgehen.
Standardmässig unterstützt &os; 6.2 und vorherige
Versionen 256 Pseudo-Terminals, während &os; 6.3 und
höher 512 Pseudo-Terminals zur Verfügung stellt.Wenn nötig, können mehr Pseudo-Terminals
hinzugefügt werden. Allerdings muss dafür die
C-Blibliothek, der Kernel und /etc/ttys
erweitert werden. Zum Beispiel erhöht
die Anzahl an Pseudo-Terminals auf 1152. Beachten Sie, dass die
Erweiterung nur für &os; 6.3 oder höher problemlos
funktioniert.Wie lade ich /etc/rc.conf und
starte /etc/rc neu, ohne zu
rebooten?Gehen Sie in den Single-User-Modus und dann
zurück in den Multi-User-Modus.Geben Sie auf der Konsole folgendes ein:&prompt.root; shutdown now
(Hinweis: ohne -r oder -h)
&prompt.root; return
&prompt.root; exitIch wollte auf das aktuelle -STABLE
updaten, und plötzlich läuft hier ein
-BETAx,
-RC oder -PRERELEASE!
Was ist passiert?Kurze Antwort: Das ist nur ein anderer Name.
RC ist die Abkürzung für
Release Candidate. Es bedeutet, dass eine neue
Release bevorsteht. Und -PRERELEASE bedeutet
bei &os; normalerweise, dass die Sourcen zur Vorbereitung auf eine
Release eingefroren wurden (in einigen
Releases wurde -BETA anstelle von
-PRERELEASE verwendet).Ausführliche Antwort: Bei &os; gibt es zwei
Quellen für Releases. Die Major Releases wie
7.0-RELEASE und 8.0-RELEASE werden aus dem aktuellen Stand
des Hauptzweiges der Entwicklung (besser und kürzer
als -CURRENT bekannt)
erzeugt. Minor Releases wie 6.3-RELEASE oder 5.2-RELEASE
stammen aus dem aktiven -STABLE Zweig. Seit 4.3-RELEASE
gibt es es nun auch einen eigenen Zweig für jede
Release, der für die Leute gedacht ist, die ein sehr
konservativ weiterentwickeltes System benötigen (im
Normalfall also nur Updates aus dem Bereich
Sicherheit).Bevor in einem Zweig eine Release erfolgt, muss
in diesem Zweig ein bestimmter Prozess ablaufen. Ein
Teil dieses Prozesses ist der code freeze,
der Stop der Weiterentwicklung. Sobald dieser Schritt
erfolgt ist, wird der Name des Zweiges geändert, um
anzuzeigen, dass demnächst eine Release erfolgen
wird. Wenn der Zweig zum Beispiel 6.2-STABLE genannt
wurde, wird der Name in 6.3-PRERELEASE geändert, um
dies zu verdeutlichen. Weiterhin ist das ein Zeichen, dass
jetzt besonders intensiv getestet werden sollte. In
dieser Phase können Fehler im Sourcecode noch
korrigiert werden. Wenn der Sourcecode so weit
gereift ist, dass eine Release
erstellt werden kann, wird der Name in 6.3-RC
geändert, um genau dies anzuzeigen. In dieser Phase
können nur noch extrem wichtige Korrekturen
aufgenommen werden. Sobald die Release (in diesem Beispiel
6.3-RELEASE) erfolgt ist, wird der Zweig in 6.3-STABLE
umbenannt.Weitere Informationen über Versionsnummern und die
verschiedenen Entwicklungszweige enthält der Artikel
Release
Engineering.Als ich versucht habe, einen neuen Kernel zu
installieren, ist das &man.chflags.1; fehlgeschlagen. Was mache
ich jetzt?Kurze Antwort: Ihre Sicherheitseinstellung (der
securelevel) ist wahrscheinlich
größer als 0. Sie müssen das System neu starten
und den Kernel im Single-User-Modus installieren.Ausführliche Antwort: Wenn die
Sicherheitseinstellung größer als 0 ist,
erlaubt Ihnen &os; nicht, die Systemflags zu
ändern. Um den aktuellen Securelevel zu ermitteln,
können Sie das folgende Kommando benutzen:&prompt.root; sysctl kern.securelevelSie können die Sicherheitseinstellung nicht
verringern. Sie müssen das System neu starten und den
Kernel im Single-User-Modus installieren oder die
Sicherheitseinstellung in
/etc/rc.conf ändern und dann das
System neu starten. Weitere Details zu
securelevel erhalten Sie in &man.init.8;,
weitere Informationen zur rc.conf erhalten Sie in
/etc/defaults/rc.conf und
&man.rc.conf.5;.Ich kann die Systemzeit nicht um mehr als eine Sekunde
verstellen. Was mache ich jetzt?Kurze Antwort: Ihre Sicherheitseinstellung (der
securelevel) ist wahrscheinlich
größer als 1. Sie müssen das System neu starten
und die Systemzeit im Single-User-Modus verstellen.Ausführliche Antwort: Wenn die
Sicherheitseinstellung größer als 1 ist,
erlaubt Ihnen &os; nicht, die Systemzeit zu
ändern. Um den aktuellen Securelevel zu ermitteln,
können Sie das folgende Kommando benutzen:&prompt.root; sysctl kern.securelevelSie können die Sicherheitseinstellung nicht
verringern, Sie müssen das System neu starten und die
Systemzeit im Single-User-Modus ändern oder die
Sicherheitseinstellung in
/etc/rc.conf ändern und dann das
System neu starten. Weitere Details zu
securelevel erhalten Sie in &man.init.8;,
weitere Informationen zur rc.conf erhalten Sie
in /etc/defaults/rc.conf und
&man.rc.conf.5;.Warum braucht &man.rpc.statd.8; 256 MB
Speicher?Nein, das Programm hat keinen Fehler und es verbraucht
auch nicht 256 MB Speicher. rpc.statd
projiziert nur einen übertrieben großen
Speicherbereich in seinen eigenen Adressraum.
Von einem rein technischen Standpunkt aus
ist das nichts verwerfliches, allerdings verwirrt es
Programme wie &man.top.1; und &man.ps.1;.&man.rpc.statd.8; projiziert seine Statusdatei (die in
/var liegt) in seinen
Adressraum. Um die Probleme zu vermeiden, die bei
einer Vergrößerung dieser Projektion entstehen
könnten, wird gleich ein möglichst großer
Speicherbereich benutzt. Dies kann man sehr schön im
Sourcecode sehen: Die Längenangabe beim Aufruf von
&man.mmap.2; ist 0x10000000, ein
sechzehntel des Adressraums bei IA32, oder genau
256 MByte.Warum kann ich das Dateiattribut
schg nicht löschen?Sie betreiben Ihr System mit einer erhöhten
Sicherheitsstufe. Senken Sie die Sicherheitsstufe und
versuchen Sie es dann noch einmal. Weitere Informationen
erhalten Sie im FAQ Eintrag
über Sicherheitsstufen und in der Online-Hilfe
&man.init.8;.Warum funktioniert die .shosts
Authentifizierung von SSH in neueren
Versionen von &os; nicht mehr?Die .shosts
Authentifizierung funktioniert nicht mehr, weil
&man.ssh.1; in neueren Versionen von &os; nicht mehr
SUID-root installiert wird. Um dieses
Problem zu lösen, gibt es die folgenden
Möglichkeiten:Um das Problem für immer zu lösen,
müssen Sie in /etc/make.conf
die Variable ENABLE_SUID_SSH auf
true setzen und danach &man.ssh.1; neu
übersetzen (oder make
world) ausführen.Übergangsweise können Sie auch die
Dateirechte von /usr/bin/ssh auf
4555 setzen, indem Sie den Befehl
chmod 4555 /usr/bin/ssh als
root ausführen. Fügen
Sie anschließend
ENABLE_SUID_SSH =true in
die Datei /etc/make.conf ein, damit diese
Änderung erhalten bleibt, wenn Sie das nächste Mal
make world
ausführen.Was ist vnlru?vnlru schreibt vnodes auf Platte
und gibt sie wieder frei, falls das System die Grenzwert
kern.maxvnodes erreicht. Dieser Thread
des Kernel tut meistens gar nichts und wird nur aktiv,
wenn Sie extrem viel RAM haben und gleichzeitig auf viele
zehntausende kleine Dateien zugreifen.Was bedeuten die Zustände, die
top für Speicherseiten ausgibt?Speicherseiten werden vom Kernel in
verschiedenen Listen verwaltet:Active: Seiten, die vor
Kurzem benutzt wurden.Inactive: Seiten, die
länger nicht benutzt wurden.Cache: Meistens
Seiten, die vorher im Zustand Inactive
waren und noch gültige Daten enthalten. Diese
Seiten können sofort in ihrem alten Kontext oder
in einem neuen Kontext verwendet werden. Wenn eine
Seite unverändert
(clean) ist, kann
ein Zustandswechsel direkt von Active
nach Cache erfolgen.
Ob dieser Zustandswechsel möglich ist, wird durch
die Seitenersetzungsstrategie bestimmt, die der
Entwickler des VM-Systems festgelegt hat.Free: Seiten, die
keine Daten enthalten. Diese Seiten können
sofort benutzt werden, wenn Seiten im Zustand
Cache nicht benutzt werden
können. Seiten im Zustand Free
können auch während eines Interrupts
angefordert werden.Wired: Seiten, die
fest im Speicher liegen und nicht ausgelagert werden
können. Normalerweise werden solche Seiten vom
Kernel benutzt, manchmal werden Sie aber auch für
spezielle Zwecke von Prozessen verwendet.Seiten im Zustand Inactive
werden oft auf Plattenspeicher geschrieben (sozusagen
ein sync des VM-Systems). Wenn
die CPU erkennen kann, das eine Seite unmodifiziert
(clean) ist, kann
auch eine Active-Seite auf den
Plattenspeicher ausgeschrieben werden. In bestimmten
Situationen ist es von Vorteil, wenn ein Block von
VM-Seiten, unabhängig von seinem Zustand,
ausgeschrieben werden kann. Die
Inactive-Liste enthält wenig
benutzte Seiten, die ausgeschrieben werden könnten.
Seiten im Zustand Cached sind
schon ausgeschrieben und stehen Prozessen für
die Verwendung im alten oder in einem neuen Kontext
zur Verfügung. Seiten im Zustand
Cache sind nicht ausreichend
geschützt und können während Unterbrechungen
nicht benutzt werden.Die eben beschriebene Behandlung von Speicherseiten
kann durch weitere Zustände (wie das
das Busy-Flag) verändert werden.Wie viel freien Speicher hat mein System?Es gibt verschiedene Arten von freiem
Speicher. Eine Art ist die Speichermenge,
die sofort, ohne etwas auszulagern, zur Verfügung
steht. Der gesamte VM-Bereich
ist eine weitere Art des freien Speichers.
Die Betrachtung ist komplex, hängt aber von
der Größe des Swap-Bereichs und der
Größe des Arbeitsspeichers ab. Es gibt
weitere Definitionen für freien Speicher,
die aber alle relativ nutzlos sind. Wichtig ist
hingegen, dass wenig Seiten ausgelagert
werden (paging) und der
Swap-Bereich ausreichend groß ist.Ich kann /var/empty
nicht löschen!Das Verzeichnis /var/empty wird von &man.sshd.8;
benötigt, wenn es mit Privilege Separation
läuft. Das Verzeichnis /var/empty ist
leer, gehört root und
ist durch das Dateiattribut schg
geschützt.Wir empfehlen Ihnen, das Verzeichnis zu belassen.
Sollten Sie es aber trotzdem löschen wollen,
müssen Sie zuerst das schg-Attribut
entfernen. Schauen Sie sich dazu die Hilfeseite
&man.chflags.1; an und beachten Sie die Antwort auf
die Frage wie das schg-Attribut
entfernt wird.Das X Window System und virtuelle KonsolenWas ist das X Window System?Das X Window System (oder auch nur X11)
ist das am häufigsten verwendete
Window System für &unix;- und &unix;-ähnliche Systeme,
zu denen auch &os; gehört.
Der X
Protokollstandard wird von der
X.org Foundation
definiert und liegt
aktuell in Version 11 Release &xorg.version; vor und wird
häufig auch nur als X11 bezeichnet.Das X Window System wurde für viele verschiedene
Architekturen und Betriebssysteme implementiert. Eine
serverseitige Implementierung wird dabei als
X-Server bezeichnet.Welche X-Implementierungen sind für &os;
verfügbar?Früher war &xfree86;, die X-Implementierung des XFree86 Projects, Inc., der
Standard unter &os;. Dieser X-Server wurde bis
einschließlich &os; Version 4.10 und 5.2 als
Standard-X-Server installiert. Die von &xorg; veröffentlichte
Implementierung diente nur als Referenzplattform, weil der
verwendete Code über die Jahre sehr ineffizient geworden
war.Anfang 2004 verließen einige Entwickler das
XFree86 Project, um fortan &xorg; direkt zu
unterstützen. Der Grund dafür waren
Meinungsverschiedenheiten über die Geschwindigkeit
der Weiterentwicklung, die zukünftige Ausrichtung des
Projekts sowie persönliche Differenzen. Zur gleichen
Zeit aktualisierte &xorg; ihren Quellcodebaum auf die
&xfree86;-Version 4.3.99.903,
brachte viele Änderungen, die bisher getrennt verwaltet
worden waren, in das Projekt ein und veröffentlichte
das Paket als X11R6.7.0, bevor
&xfree86; die Lizenz änderte. Ein separates, aber
mit &xorg; verbundenes Projekt, freedesktop.org
(oder fd.o), arbeitet an einer
Überarbeitung des ursprünglichen &xfree86;-Codes,
um einerseits mehr Rechenarbeit an die Grafikkarten zu
übertragen (mit dem Ziel einer deutlich erhöhten
Geschwindigkeit) und andererseits den Code zu modularisieren
(mit dem Ziel einer verbesserten Wartung, einer schnelleren
Entwicklung sowie einer vereinfachten Konfiguration). &xorg;
plant, die Weiterentwicklungen von
freedesktop.org in seine
zukünftigen Versionen zu integrieren.Seit Juli 2004 ist &xorg; der Standard-X-Server für
&os;. Seitdem ist &xorg; in &os; als Standard-X11
implementiert.Weitere Informationen zum X Window System finden Sie im
X11-Kapitel des
&os;-Handbuchs.Warum hat sich das X Project überhaupt
aufgespalten?Diese Frage ist nicht &os;-spezifisch. Es gibt zu
diesem Thema umfangreiche Postings in diversen
Mailinglist-Archiven. Suchen Sie daher über eine
Suchmaschine danach, statt diese Frage auf einer
&os;-Mailingliste zu stellen.Warum hat sich &os; für &xorg; als Standard-X-Server
entschieden?Die Entwickler von &xorg; gaben an, dass sie neue
Versionen rascher veröffentlichen und neue Eigenschaften
schneller implementieren wollen. Außerdem verwenden
sie nach wie vor die traditionelle X-Lizenz, während
&xfree86; eine veränderte Version benutzt.Ich möchte X benutzen, was muss ich tun?Wenn Sie X auf einem existierenden System installieren
wollen, sollten Sie entweder den Meta-Port
x11/xorg verwenden, der alle
benötigen Komponenten baut und installiert, oder
Sie installieren die &os; &xorg;-Pakete:&prompt.root; pkg_add -r xorgEs ist auch möglich, &xorg; aus &man.sysinstall.8; heraus
zu installieren, indem Sie Configure,
dann Distributions und anschliessend
The X.Org Distribution aufrufen.Lesen Sie nach erfolgreicher Installation von &xorg; den
Abschnitt X11
konfigurieren im &os; Handbuch.Ich habe versucht, X zu starten,
aber wenn ich startx eingebe, erhalte
ich die Fehlermeldung KDENABIO failed
(Operation not permitted). Was soll ich jetzt
machen?Das System läuft auf einer erhöhten
Sicherheitsstufe (securelevel).
X kann auf einer erhöhten Sicherheitsstufe nicht
gestartet werden, weil X dazu Schreibzugriff auf
&man.io.4; benötigt. Lesen Sie dazu
auch &man.init.8;.Die Frage ist also eigentlich, was Sie anders machen
sollten. Sie haben zwei Möglichkeiten: Setzen Sie
die Sicherheitsstufe wieder zurück auf 0 (die
Einstellung erfolgt in der Regel in
/etc/rc.conf) oder starten Sie
&man.xdm.1; während des Starts des Systems, bevor die
Sicherheitsstufe erhöht wird.Der Abschnitt enthält Informationen darüber, wie
Sie &man.xdm.1; beim Start des Systems starten können.Warum funktioniert meine Maus unter X nicht?Wenn Sie &man.syscons.4; (den Standard-Konsolentreiber)
benutzen, können Sie &os; so konfigurieren,
dass auf jedem virtuellen Bildschirm ein Mauszeiger
unterstützt wird. Um Konflikte mit X zu vermeiden,
unterstützt &man.syscons.4; ein virtuelles Gerät mit dem
Namen /dev/sysmouse. Alle Mausbewegungen
und Mausklicks werden in das &man.sysmouse.4; Gerät über
&man.moused.8; geschrieben. Falls Sie Ihre Maus auf einer oder
mehreren virtuellen Konsolen und X
benutzen wollen, sollten Sie zunächst lesen und dann
&man.moused.8; installieren.Die Datei /etc/X11/xorg.conf sollte
die folgenden Einträge enthalten:Section "InputDevice"
Option "Protocol" "SysMouse"
Option "Device" "/dev/sysmouse"
.....Beginnend mit &xorg; 7.4 werden Angaben im Abschnitt
InputDevice von
xorg.conf ignoriert. Stattdessen wird
die automatisch detektierten Werte zurückgegriffen. Um
das alte Verhalten zu reaktivieren, fügen Sie die
folgende Zeile entweder in den Abschnitt
ServerLayout oder
ServerFlags ein:Option "AutoAddDevices" "false"Einige Leute ziehen es vor, unter X
/dev/mouse zu benutzen. Hierzu
sollte /dev/mouse nach
/dev/sysmouse
(lesen Sie &man.sysmouse.4;) gelinkt werden, indem Sie die folgende
Zeile in /etc/devfs.conf (siehe auch
&man.devfs.conf.5;) hinzufügen:link sysmouse mouseDie Verknüpfung kann durch Neustart von &man.devfs.5;
über das folgende Kommando (als root)
erzeugt werden:&prompt.root; /etc/rc.d/devfs restartKann ich meine Rad-Maus auch unter X benutzen?Ja.Dazu müssen Sie X nur mitteilen, dass Sie eine
Maus mit 5 Tasten haben. Dazu fügen Sie die Zeilen
Buttons 5 sowie
ZAxisMapping 4 5 in den Abschnitt
InputDevice der Datei
/etc/X11/xorg.conf ein. Das
Beispiel zeigt, wie ein solcher Abschnitt aussehen
könnte.Abschnitt InputDevice für
Rad-Mäuse in der Konfigurationsdatei von
&xorg;Section "InputDevice"
Identifier "Mouse1"
Driver "mouse"
Option "Protocol" "auto"
Option "Device" "/dev/sysmouse"
Option "Buttons" "5"
Option "ZAxisMapping" "4 5"
EndSection .emacs Beispiel für
seitenweises Blättern mit einer
Rad-Maus (optional);; wheel mouse
(global-set-key [mouse-4] 'scroll-down)
(global-set-key [mouse-5] 'scroll-up)X verbietet Verbindungen von entfernten Systemen!Aus Sicherheitsgründen verbietet der X-Server
in der Voreinstellung Verbindungen von entfernten
Systemen.Starten Sie den X-Server mit der Option
, wenn Sie Verbindungen von
entfernten Systemen erlauben wollen:&prompt.user;
startx -listen_tcpWas ist eine virtuelle Konsole und wie erstelle ich
mehr?Mit virtuellen Konsolen können Sie mehrere
simultane Sitzungen auf einer Maschine laufen lassen, ohne
so komplizierte Dinge wie die Einrichtung eines Netzwerkes
oder die Benutzung von X zu benötigen.Wenn das System startet, wird es nach der Anzeige
aller Bootmeldungen eine Eingabeaufforderung auf dem
Bildschirm anzeigen. Sie können dann auf der ersten
virtuellen Konsole Ihren Benutzernamen und das Passwort
eingeben und anfangen, zu arbeiten (oder zu
spielen!).Gelegentlich möchten Sie möglicherweise eine
weitere Sitzung starten wollen, vielleicht, um die
Dokumentation zu einem Programm, das Sie gerade benutzen,
einzusehen, oder, um Ihre Mails zu lesen, während Sie
auf das Ende einer FTP-Übertragung warten.
Drücken Sie einfach AltF2
(halten Sie die Alt-Taste gedrückt und
drücken Sie die Taste F2)
und Sie gelangen zur Anmelde-Aufforderung auf der zweiten
virtuellen Konsole! Wenn Sie zurück
zur ersten Sitzung möchten, drücken Sie AltF1.Die Standardinstallation von &os; bietet acht
aktivierte virtuelle Konsolen. Mit AltF1,
AltF2,
AltF3
und so weiter wechseln Sie zwischen diesen virtuellen
Konsolen.Um mehr von ihnen zu aktivieren, editieren Sie
/etc/ttys (siehe &man.ttys.5;) und fügen
Einträge für ttyv8 bis
zu ttyvc nach dem Kommentar zu
virtuellen Terminals ein:
# Edit the existing entry for ttyv8 in /etc/ttys and change
# "off" to "on".
ttyv8 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyv9 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyva "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
ttyvb "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on secure
Benutzen Sie so wenig oder so viele, wie Sie
möchten. Je mehr virtuelle Terminals Sie benutzen,
desto mehr Ressourcen werden gebraucht; das kann wichtig
sein, wenn Sie 8 MB RAM oder weniger besitzen. Sie
können auch secure in
insecure ändern.Wenn Sie einen X-Server benutzen möchten,
müssen Sie mindestens ein
virtuelles Terminal unbenutzt (oder ausgeschaltet)
lassen damit der Server es benutzen kann. Das
heißt, dass Sie Pech haben, wenn Sie für
jede Ihrer 12 Alt-Funktionstasten eine
Anmeldeaufforderung haben möchten - Sie können
das nur für elf von ihnen tun, wenn Sie einen
X-Server auf derselben Maschine laufen lassen
möchten.Der einfachste Weg, eine Konsole zu deaktivieren, ist,
sie auszuschalten. Wenn Sie zum Beispiel die oben
erwähnte volle Zuordnung aller 12 Terminals
hätten, müssten Sie die Einstellung
für das virtuelle Terminal 12 von:ttyvb "/usr/libexec/getty Pc" cons25 on securein:ttyvb "/usr/libexec/getty Pc" cons25 off secureändern.Wenn Ihre Tastatur nur über zehn Funktionstasten
verfügt, bedeutet das:
ttyv9 "/usr/libexec/getty Pc" cons25 off secure
ttyva "/usr/libexec/getty Pc" cons25 off secure
ttyvb "/usr/libexec/getty Pc" cons25 off secure
(Sie können diese Zeilen auch einfach
löschen.)Die einfachste (und sauberste) Möglichkeit, die
virtuellen Konsolen zu aktivieren, ist, zu rebooten. Wenn
Sie jedoch auf keinen Fall rebooten möchten,
können Sie auch einfach das X Window System
herunterfahren und als root&prompt.root; kill -HUP 1ausführen.Es ist unbedingt erforderlich, dass Sie das X
Window System vollständig herunterfahren, falls es
läuft. Falls Sie es nicht tun, könnte es sein,
dass sich ihr System nach der Eingabe des
kill-Befehls aufhängt.Wie greife ich von X aus auf virtuelle Konsolen
zu?Benutzen Sie CtrlAltFn
um auf eine virtuelle Konsole umzuschalten. Mit CtrlAltF1 würden Sie zur ersten
virtuellen Konsole umschalten.Sobald Sie auf eine virtuelle Konsole umgeschaltet
haben, können Sie ganz normal AltFn benutzen, um zwischen den einzelnen virtuellen
Konsolen umzuschalten.Um zu Ihrer X-Sitzung zurückzukehren, müssen
Sie auf die virtuelle Konsole umschalten, auf der X
läuft. Wenn Sie X über der Eingabeaufforderung
gestartet haben (z.B. mit startx),
benutzt X die nächste freie virtuelle Konsole und
nicht die Konsole, von der es gestartet wurde. Wenn Sie
acht aktive virtuelle Konsole haben, dann wird X die
neunte benutzen und Sie können mit AltF9
umschalten.Wie starte ich XDM beim
Booten?Es gibt zwei Denkansätze, wie
&man.xdm.1; zu starten ist. Bei dem einen wird
xdm unter Nutzung des mitgelieferten
Beispiels über /etc/ttys
(&man.ttys.5;) gestartet, während beim zweiten Ansatz
rc.local (&man.rc.8;) oder
das Skript X im Verzeichnis /usr/local/etc/rc.d verwendet wird.
Beide Ansätze sind gleichwertig und der eine
wird in Situationen funktionieren, in denen der andere es
nicht tut. In beiden Fällen ist das Ergebnis das
gleiche: X liefert eine graphische
Anmeldeaufforderung.Die &man.ttys.5;-Methode hat den Vorteil, dass
dokumentiert ist, auf welchem vty X gestartet wird und der
Neustart des X-Servers beim Abmelden an &man.init.8;
übergeben wird. Die &man.rc.8;-Methode erleichtert
den Aufruf von killxdm,
falls Probleme beim Start des X-Servers auftreten sollten.Beim Laden von &man.rc.8; sollte xdm
ohne irgendwelche Argumente (das heißt als Daemon)
gestartet werden. Das Kommando xdm muss
gestartet werden nachdem &man.getty.8;
läuft, andernfalls entsteht ein Konflikt zwischen
getty und xdm und die Konsole
bleibt gesperrt. Der beste Weg, um dies zu vermeiden, ist, das
Skript für etwa zehn Sekunden anzuhalten und dann
xdm zu starten.Wenn Sie xdm durch einen Eintrag in
/etc/ttys starten lassen, kann es zu
einem Konflikt zwischen xdm und
&man.getty.8; kommen. Um dieses Problem zu
vermeiden, sollten Sie die Nummer des
vt in die Datei
/usr/local/lib/X11/xdm/Xservers
eintragen::0 local /usr/local/bin/X vt4Diese Zeile führt dazu, dass der X Server
/dev/ttyv3 nutzt. Die beiden Zahlen
weichen voneinander ab: Der X-Server beginnt die
Zählung der vty bei 1, während der
&os;-Kernel bei 0 beginnt.Wieso erhalte ich die Meldung Couldn't open
console, wenn ich xconsole
benutze?Wenn Sie X mit
startx starten, werden die
Zugriffsrechte für
/dev/console leider
nicht geändert, was dazu
führt, dass Dinge wie xterm
-C und xconsole nicht
funktionieren.Das hängt damit zusammen, wie die Zugriffsrechte
für die Konsole standardmäßig gesetzt
sind. Auf einem Mehrbenutzersystem möchte man nicht
unbedingt, dass jeder Benutzer einfach auf die
Systemkonsole schreiben kann. Für Benutzer, die sich
auf einer Maschine direkt mit einem VTY anmelden,
existiert die Datei &man.fbtab.5;, um
derartige Probleme zu lösen.In Kürze: sorgen Sie dafür, dass sich
in der Datei /etc/fbtab eine nicht
auskommentierte Zeile der folgenden Art befindet:/dev/ttyv0 0600 /dev/consoleDas sorgt dafür, dass wer auch immer sich auf
/dev/ttyv0 anmeldet, auch die Konsole
besitzt.Früher konnte ich &xfree86; als normaler User
starten. Warum sagt mir das System jetzt, dass ich
root sein muss?Alle X-Server müssen mit der ID
root laufen, um direkt auf die
Videohardware zuzugreifen. Die älteren Versionen von
&xfree86; (bis einschließlich 3.3.6) installierten
alle mitgelieferten Server so, dass sie automatisch
unter ID root ausgeführt werden
(setuid to root). Dies stellt
natürlich eine Gefahrenquelle dar, da die X-Server
große, komplexe Programme sind. Alle neueren
Versionen von &xfree86; installieren die Server aus genau
diesem Grund nicht mehr "setuid
root".Es ist natürlich nicht tragbar, den X-Server
immer mit der ID root laufen zu
lassen; auch aus Gründen der Sicherheit ist es keine
gute Idee. Es gibt zwei Möglichkeiten, um X auch als
normaler Benutzer starten zu können. Die erste ist
die Verwendung von xdm oder eines
ähnlichen Programms; die zweite ist die Benutzer von
Xwrapper.xdm ist ein ständig laufendes
Programm, mit dem Logins über eine graphische
Benutzeroberfläche sind. Es wird normalerweise beim
Systemstart initialisiert und für die
Authentifizierung der Benutzer und den Start ihrer
Sitzungen verantwortlich. Es ist also die graphische
Entsprechung von &man.getty.8; und &man.login.1;.
Weitere Informationen zum Thema xdm
finden Sie in der &xfree86;
Dokumentation und dem entsprechenden FAQ-Eintrag.Xwrapper ist eine
Hülle für den X-Server. Mit
diesem kleinen Utility ist es möglich, manuell den
X-Server zu starten und weiterhin eine annehmbare
Sicherheit zu haben. Das Tools prüft, ob die per
Kommandozeile übergebenen Argumente halbwegs sinnvoll
sind. Wenn dies der Fall ist, startet es den
entsprechenden X-Server. Wenn Sie (aus welchem Grund auch
immer) keine graphische Anmeldung wollen, ist
Xwrapper die optimale Lösung.
Wenn Sie die vollständige Ports-Sammlung installiert
haben, finden Sie das Tool im Verzeichnis
x11/wrapper.Warum funktioniert meine PS/2-Maus nicht richtig?Ihre Maus und der Maustreiber sind etwas aus der
Synchronisation geraten.In seltenen Fällen kann es jedoch sein,
dass der Treiber fälschlicherweise
Synchronisationsprobleme meldet und Sie in den
Kernelmeldungen folgendes sehen:psmintr: out of sync (xxxx != yyyy)und Ihre Maus nicht richtig zu funktionieren
scheint.Falls das passiert, deaktivieren Sie den Code zur
Überprüfung der Synchronisation, indem Sie die
Treiberangaben für den PS/2-Maustreiber auf
0x100 setzen. Rufen Sie
UserConfig durch Angabe der Option
am Boot-Prompt auf:boot: -cGeben sie dann in der Kommandozeile von
UserConfig folgendes ein:UserConfig> flags psm0 0x100
UserConfig> quitMeine PS/2-Maus von MouseSystems scheint nicht zu
funktionieren.Es wurde berichtet, dass einige Modelle der
PS/2-Mäuse von MouseSystems nur funktionieren, wenn
sie im hochauflösenden Modus betrieben
werden. Andernfalls springt der Mauszeiger sehr oft in
die linke obere Ecke des Bildschirms.Das Flag 0x04 des Maustreibers bringt die
Maus in den hochauflösenden Modus. Rufen Sie
UserConfig durch Angabe der Option
am Boot-Prompt auf:boot: -cGeben sie dann in der Kommandozeile von
UserConfig folgendes ein:UserConfig> flags psm0 0x04
UserConfig> quitLesen Sie den vorigen Abschnitt über eine andere
mögliche Ursache für Probleme mit der
Maus.Wie vertausche ich die Maustasten?Benutzen Sie den Befehl xmodmap -e "pointer =
3 2 1" in Ihrer .xinitrc
oder .xsession.Wie installiere ich einen Splash-Screen und wo finde
ich sie?Die detaillierte Antwort auf diese Frage können Sie im
Abschnitt Splash-Screens
während des Systemstarts des Handbuchs
nachlesen.Kann ich die Windows-Tasten unter X
benutzen?Ja, Sie müssen lediglich mit &man.xmodmap.1;
festlegen, welche Aktion diese Tasten auslösen
sollen.Unter der Annahme, dass alle Windows
Tastaturen dem Standard entsprechen, lauten die Keycodes
für die drei Tasten wie folgt:115 - Windows-Taste
zwischen den Ctrl- und
Alt-Tasten auf der linken Seite116 - Windows-Taste
rechts von der AltGr-Taste117 - Menü-Taste,
links von der rechten Strg-TasteNach der folgenden Anweisung erzeugt die linke
Windows-Taste ein Komma.&prompt.root; xmodmap -e "keycode 115 = comma"Sie werden Ihren Window Manager wahrscheinlich neu
starten müssen, damit diese Einstellung wirksam
wird.Um die neue Belegung der Windows-Tasten
automatisch beim Start von X zu erhalten, könnten Sie
entsprechende xmodmap Anweisungen in
ihre ~/.xinitrc einfügen. Die
bevorzugte Variante ist aber, eine Datei mit dem Namen
~/.xmodmaprc zu erzeugen, die nur die
Parameter für den Aufruf von
xmodmap enthält. Wenn Sie mehrere
Tasten umdefinieren wollen, muss jede Definition in
eine eigene Zeile gesetzt werden. Weiterhin müssen
Sie in Ihrer ~/.xinitrc noch die
folgende Zeile einfügen:xmodmap $HOME/.xmodmaprcSie könnten die drei Tasten zum Beispiel mit den
Funktionen F13, F14 und
F15 belegen. Dadurch ist es sehr
einfach, diese Tasten mit nützlichen Funktionen eines
Programmes oder Desktops zu verknüpfen.Falls Sie das auch tun wollen, sollten in Ihrer
~/.xmodmaprc die folgenden
Anweisungen stehen.
keycode 115 = F13
keycode 116 = F14
keycode 117 = F15
Falls Sie zum Beispiel den x11-wm/fvwm2 Port benutzen, können
Sie ihn so einstellen, dass F13 das Fenster unter
dem Mauszeiger minimiert bzw. maximiert. F14 holt
das Fenster unter dem Mauszeiger in den Vordergrund bzw.
ganz nach hinten, wenn es bereits im Vordergrund ist.
F15 öffnet das Arbeitsplatz
(Programme) Menü, auch wenn der Cursor nicht auf den
Hintergrund zeigt. Dies ist extrem praktisch, wenn der
gesamte Bildschirm von Fenster belegt wird; als kleiner
Bonus gibt es sogar einen Zusammenhang zwischen dem Symbol
auf der Taste und der durchgeführten Aktion.Dieses Verhalten kann man mit den folgenden
Einträgen in der Datei ~/.fvwmrc
erhalten:
Key F13 FTIWS A Iconify
Key F14 FTIWS A RaiseLower
Key F15 A A Menu Workplace Nop
Wird 3D Hardware Beschleunigung für &opengl;
unterstützt?Dies hängt davon ab, welche Version von &xorg; und welche
Grafikkarte Sie verwenden. Wenn Sie eine Karte mit NVIDIA-Chipsatz
besitzen, benutzen Sie die binären Treiber für &os;,
indem Sie einen der folgenden Ports installieren:Die aktuelle Version von NVIDIA-Karten wird durch den Port
x11/nvidia-driver
unterstützt.NVIDIA Karten wie die GeForce2 MX/3/4 Serie wird durch
die 96XX Treiber unterstützt, die im x11/nvidia-driver-96xx Port
bereitgestellt werden.Sogar ältere Karten wie die GeForce und RIVA TNT
sind durch die 71XX Treiberserie verfügbar, die im Port
x11/nvidia-driver-71xx enthalten
ist.Tatsächlich liefert NVIDIA detaillierte Informationen
darüber, welche Karte von welchem Treiber unterstützt
wird. Diese Information finden Sie auf der Website von NVIDIA:
.Für Matrox G200/400 sehen Sie sich den Port x11-servers/mga_hal an.Bei ATI Rage 128 und Radeon lesen Sie die
Anleitungen &man.ati.4x;, &man.r128.4x; und &man.radeon.4x;.Fü 3dfx Vodoo 3, 4, 5 und Banshee Karten gibt es einen
x11-servers/driglide Port.NetzwerkeWoher kann ich Informationen über Diskless
Booting bekommen?Diskless Booting bedeutet, dass
die &os;-Maschine über ein Netzwerk gebootet wird
und die notwendigen Dateien von einem Server anstatt von
der Festplatte liest. Vollständige Details finden
Sie im Handbucheintrag
über den plattenlosen Betrieb.Kann eine &os;-Maschine als Netzwerkrouter genutzt
werden?Ja. Genaue Informationen zu diesem Thema finden Sie
im Abschnitt
Gateways und Routen des Handbuchkapitels
Weiterführende Netzwerkthemen.Kann ich meine &windows;-Maschine über &os; ans
Internet anbinden?Personen, die diese Frage stellen, haben
typischerweise zwei PCs zu Hause: einen mit &os; und
einen mit einer &windows;-Variante. Die Idee ist, die
&os;-Maschine an das Internet anzubinden, um in der
Lage zu sein, von der &windows;-Maschine über die
&os;-Maschine auf das Internet zuzugreifen. Das
ist tatsächlich nur ein Spezialfall der vorherigen
Frage.Das User-Mode &man.ppp.8; von &os; kennt die Option
. Wenn Sie &man.ppp.8; mit der Option
starten, in
/etc/rc.conf die Variable
gateway_enable auf
YES setzen und Ihre &windows;-Maschine
korrekt konfigurieren, sollte das hervorragend
funktionieren. Weitere Informationen erhalten Sie
in der Hilfeseite &man.ppp.8; oder im
Abschnitt
User-PPP des Handbuchs.Wenn Sie Kernel-Mode PPP verwenden oder ihre
Verbindung zum Internet über Ethernet erstellt
wurde, müssen Sie &man.natd.8; verwenden. Weitere
Informationen dazu finden Sie im natd-Abschnitt
des Handbuchs.Unterstützt &os; SLIP und PPP?Ja. Lesen Sie die Manualpages &man.slattach.8;,
&man.sliplogin.8;, &man.pppd.8; und &man.ppp.8;.
&man.ppp.8; und &man.pppd.8; liefern Unterstützung
sowohl für eingehende, als auch ausgehende
Verbindungen. &man.sliplogin.8; behandelt
ausschließlich eingehende Verbindungen und
&man.slattach.8; behandelt ausschließlich ausgehende
Verbindungen.Diese Programme werden im Abschnitt PPP und SLIP
des Handbuchs beschrieben.Falls Sie nur durch einen Shell-Account
Zugang zum Internet haben, sehen Sie sich einmal das
Package net/slirp an.
Es kann Ihnen (eingeschränkten) Zugang zu Diensten
wie ftp und http direkt von Ihrer lokalen Maschine aus
ermöglichen.Unterstützt &os; NAT oder Masquerading?Ja. Wenn Sie NAT über eine User-PPP-Verbindung
einsetzen wollen, lesen Sie bitte den User-PPP Abschnitt
des Handbuchs. Wollen Sie NAT über eine andere
Verbindung einsetzen, lesen Sie bitte den NATD-Abschnitt
des Handbuchs.Wie verbinde ich zwei &os;-Maschinen mit PLIP
über die parallele Schnittstelle?Dieses Thema wird im Handbuch-Kapitel PLIP
behandelt.Wie kann ich Ethernet-Aliase einrichten?Wenn sich die zweite Adresse im gleichen Subnetz
befindet wie eine der Adressen, die bereits auf dem
Interface konfiguriert sind, benutzen Sie netmask
0xffffffff in Ihrer &man.ifconfig.8;
Befehlszeile, wie z.B.:&prompt.root; ifconfig ed0 alias 192.0.2.2 netmask 0xffffffffAndernfalls geben sie die Adresse und die Netzmaske so
an, wie sie es bei einem normalen Interface auch tun
würden:&prompt.root; ifconfig ed0 alias 172.16.141.5 netmask 0xffffff00Sie können mehr darüber im &os; Handbuch
nachlesen.Wie bringe ich meine 3C503 dazu, den anderen
Anschluss zu benutzen?Wenn Sie die anderen Anschlüsse benutzen
möchten, müssen Sie einen zusätzlichen
Parameter in der &man.ifconfig.8;-Befehlszeile
spezifizieren. Der Standard-Anschluss ist
link0. Um den AUI-Anschluss
anstelle des BNC-Anschlusses zu verwenden, benutzen Sie
link2. Diese Angaben sollten durch
Benutzung der Variablen ifconfig_* in der Datei
/etc/rc.conf spezifiziert
werden.Warum habe ich Probleme mit NFS und &os;?Gewisse PC-Netzwerkkarten sind (um es gelinde
auszudrücken) besser als andere und können
manchmal Probleme mit netzwerkintensiven Anwendungen wie
NFS verursachen.Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Handbucheintrag zu
NFS.Warum kann ich per NFS nicht von einer &linux;-Maschine
mounten?Einige Versionen des NFS-Codes von &linux; akzeptieren
Mount-Requests nur von einem privilegierten Port.
Versuchen Sie den folgenden Befehl:&prompt.root; mount -o -P linuxbox:/blah/mntWarum kann ich per NFS nicht von einer &sun;-Maschine
mounten?Sun Workstations mit
&sunos; 4.X akzeptieren
Mount-Requests nur von einem privilegierten Port.
Versuchen Sie dieses Kommando:&prompt.root; mount -o -P sunbox:/blah/mntWarum meldet mir mountd auf meinem
&os; NFS-Server ständig can't change
attributes und bad exports
list?Die häufigste Ursache für dieses Problem
ist, dass Sie den Aufbau der &man.exports.5; nicht
oder nicht richtig verstanden haben. Überprüfen
Sie Ihre &man.exports.5; und lesen das Kapitel NFS im
Handbuch, speziell den Abschnitt
Konfiguration.Warum habe ich Probleme, per PPP mit NeXTStep-Maschinen zu
kommunizieren?Versuchen Sie, die TCP-Erweiterung in
/etc/rc.conf zu deaktivieren, indem
Sie die folgende Variable auf NO setzen:tcp_extensions=NOXylogic's Annex-Maschinen arbeiten hier auch
fehlerhaft und Sie müssen die obige Änderung
benutzen, um über Sie Verbindungen
herzustellen.Wie aktiviere ich die Unterstützung für
IP-Multicast?Multicast-Host-Funktionen werden standardmäßig
von &os; unterstützt. Wenn Sie Ihre Maschine als
Multicast-Router betreiben wollen, müssen Sie Ihren Kernel mit
der Option MROUTING neu kompilieren und
&man.mrouted.8; starten. Wenn Sie die Variable
mrouted_enable in der Datei
/etc/rc.conf auf
YES setzen, wird &man.mrouted.8;
während des &os;-Systemstarts automatisch gestartet.In aktuellen Versionen von &os; sind die Programme
&man.mrouted.8;, der Multicast Routing Dienst, &man.map-mbone.8;
und &man.mrinfo.8; nicht mehr im Basissystem enthalten. In der
&os; Ports-Sammlung sind diese Programme unter net/mrouted erhältlich.MBONE-Tools sind in ihrer eigenen Ports-Kategorie
mbone
verfügbar. Schauen Sie dort nach, wenn Sie die
Konferenztools vic und
vat suchen!Welche Netzwerkkarten basieren auf dem
DEC-PCI-Chipsatz?Hier ist eine von Glen Foster
gfoster@driver.nsta.org zusammengetragene
Liste mit einigen aktuellen Ergänzungen:
Warum muss ich für Hosts auf meiner Site den
FQDN benutzen?Lesen Sie die Antwort im &os; Handbook.Wieso erhalte ich bei allen Netzwerkoperationen die
Meldung Permission denied?Dieses Problem kann auftreten, wenn Sie einen Kernel
mit der Option IPFIREWALL erstellt
haben. In der Voreinstellung werden alle Pakete, die
nicht explizit erlaubt wurden, blockiert.Falls sie Ihr System unbeabsichtigt als Firewall
konfiguriert haben, können Sie die
Netzwerkfunktionalität wiederherstellen, indem Sie
als root folgendes eingeben:&prompt.root; ipfw add 65534 allow all from any to anySie können in /etc/rc.conf
auch firewall_type="open"
setzen.Weitere Informationen über die Konfiguration
einer &os;-Firewall finden Sie im Kapitel Firewalls
des Handbuchs.Warum kann ich bei &man.ipfw.8; einen Dienst nicht mit
fwd auf eine andere Maschine umlenken?Der wahrscheinlichste Grund ist, dass Sie Network
Address Translation (NAT) brauchen und nicht die einfache
Weiterleitung von Pakete. Die fwd
Anweisung macht genau das, was da steht: Sie leitet
Pakete weiter; die Daten in den Paketen werden aber nicht
verändert. Ein Beispiel:01000 fwd 10.0.0.1 from any to foo 21Wenn ein Paket mit dem Ziel
foo die Maschine mit dieser
Regel erreicht, wird das Paket an
10.0.0.1 weitergeleitet; die
Zieladresse im Paket lautet aber immer noch
foo! Die Zieladresse wird
nicht in
10.0.0.1 geändert. Die
meisten Rechner werden allerdings Pakete verwerfen, wenn
die Zieladresse des Paketes nicht mit der Adresse des
Rechners übereinstimmt. Das ist der Grund, warum
eine fwd Regel oft nicht den Effekt hat,
den der Benutzer wollte. Dieses Verhalten ist aber kein
Fehler, sondern erwünscht.Wenn Sie einen Dienst auf eine andere Maschine
umleiten wollen, sollten Sie sich den FAQ-Eintrag über die
Umleitung von Diensten oder die Online-Hilfe zu
&man.natd.8; durchlesen. Auch in der Ports Sammlung sind diverse
Hilfsprogramme für diesen Zweck enthalten.Wie kann ich Service-Requests von einer Maschine auf
eine andere umleiten?Sie können FTP-Requests (und andere Dienste) mit
dem Port sysutils/socket umleiten. Ersetzen sie
die Befehlszeile für den Dienst einfach so, dass stattdessen
socket aufgerufen wird, zum Beispiel so:ftp stream tcp nowait nobody /usr/local/bin/socket socket ftp.example.comftpwobei ftp.example.com und
ftp entsprechend der Host und
der Port sind, wohin umgeleitet werden soll.Woher kann ich ein Bandbreiten-Managementtool bekommen?Für &os; gibt es drei
Bandbreiten-Managementtools. &man.dummynet.4; ist als
Teil von &man.ipfw.4; in &os; integriert.
ALTQ
ist in &os; Bestandteil von &man.pf.4;. Bei Bandwidth Manager von
Emerging Technologies
handelt es sich hingegen um ein kommerzielles Produkt.Warum erhalte ich die Meldung /dev/bpf0:
device not configured?Der Berkeley-Paket-Filter (&man.bpf.4;) muss in
den Kernel eingebunden werden, bevor er von einem
Programme aus genutzt werden kann. Fügen Sie
folgendes zu Ihrer Kernelkonfigurationsdatei hinzu und
erstellen Sie einen neuen Kernel:device bpf # Berkeley Packet FilterHabe ich, analog zum smbmount von &linux;, eine
Möglichkeit, auf ein freigegebenes Laufwerk einer
&windows;-Maschine in meinem Netzwerk zuzugreifen?Benutzen Sie die Kernel-Erweiterungen und Benutzerprogramme
aus dem Programmpaket SMBFS. Das
Paket und weitergehende Informationen sind unter
&man.mount.smbfs.8; im Basissystem verfügbar.Was bedeutet die Meldung
Limiting icmp/open port/closed port response
in meinen Logfiles?Mit dieser Meldung teilt Ihnen der Kernel mit,
dass irgend jemand versucht, ihn zur Generierung von
zu vielen ICMP oder TCP reset (RST) Antworten zu
provozieren. ICMP Antworten sind oft das Ergebnis von
Verbindungsversuchen zu unbenutzten UDP Ports. TCP Resets
werden generiert, wenn jemand versucht, eine Verbindung zu
einem ungenutzten TCP Port aufzubauen. Die Meldungen
können unter anderem durch die folgenden Ereignisse
ausgelöst werden:Denial of Service (DoS) Angriffe mit der
Brechstange (und nicht durch Angriffe mit einzelnen
Paketen, die gezielt eine Schwachstelle des Systems
ausnutzen sollen).Port Scans, bei denen versucht wird, Verbindungen
zu einer großen Anzahl von Ports (und nicht nur
einigen bekannten Ports) herzustellen.Die erste Zahl gibt an, wie viele Pakete vom Kernel
ohne das Limit versendet worden wären; die zweite
Zahl gibt das Limit an. Sie können das Limit mit
Hilfe der sysctl-Variable
net.inet.icmp.icmplim einstellen. Im
Beispiel wird das Limit auf 300 Pakete
pro Sekunde gesetzt:&prompt.root; sysctl -w net.inet.icmp.icmplim=300Wenn Sie zwar die Begrenzung benutzen möchten, aber
die Meldungen nicht in Ihren Logfiles sehen möchten,
können Sie die Meldungen mit der sysctl-Variable
net.inet.icmp.icmplim_output
abschalten:&prompt.root; sysctl -w net.inet.icmp.icmplim_output=0Falls Sie die Begrenzung ganz abschalten wollen,
können Sie die Sysctl-Variable
net.inet.icmp.icmplim auf
0. Wir raten Ihnen aus den oben
genannten Gründen dringend von diesem Schritt
ab.Was bedeutet die Meldung arp: unknown
hardware address format?Ein Gerät im lokalen Ethernet verwendet eine
MAC-Adresse in einem Format, das &os; nicht kennt. Der
wahrscheinlichste Grund ist, dass jemand Experimente
mit einer Ethernet-Karte anstellt. Die Meldung tritt sehr
häufig in Netzwerken mit Cable Modems auf. Die
Meldung ist harmlos und sollte die Performance Ihres
Systems nicht negativ beeinflussen.Warum sehe ich ständig Nachrichten wie:
192.168.0.10 is on fxp1 but got reply from
00:15:17:67:cf:82 on rl0 und wie stelle ich
das ab?Weil ein Paket unerwartet von ausserhalb des Netzwerks
empfangen wurde. Um die Nachrichten abzustellen, ändern Sie
net.link.ether.inet.log_arp_wrong_iface auf
0.Ich habe gerade CVSup installiert,
aber das Programm bricht mit Fehlermeldungen ab. Was ist da schief
gelaufen?Schauen Sie bitte zuerst nach, ob Sie eine Fehlermeldung
wie die unten gezeigte erhalten./usr/libexec/ld-elf.so.1: Shared object "libXaw.so.6" not foundSolche Fehlermeldungen erhalten Sie, wenn Sie den net/cvsup Port auf einer Maschine
installieren, die kein &xorg;-System
besitzt. Wenn Sie das GUI von
CVSup benutzen wollen, müssen Sie
&xorg; installieren. Wenn Sie
CVSup nur auf der Kommandozeile
benutzen wollen, entfernen Sie bitte den Port, den Sie gerade
installiert haben. Installieren Sie stattdessen den Port
net/cvsup-without-gui oder den net/csup Port. Falls Sie ein aktuelles
&os; Release besitzen, können Sie &man.csup.1;
verwenden. Genauere Informationen finden Sie im CVSup Abschnitt
des Handbuchs.SicherheitWas ist ein Sandkasten (sandbox)?Sandkasten (sandbox) ist ein Ausdruck
aus dem Bereich Sicherheit. Er hat zwei
Bedeutungen:Ein Programm, das innerhalb virtueller Wände
ausgeführt wird. Wenn ein Angreifer über
eine Sicherheitslücke in diesen Programm
einbricht, verhindern diese Wände ein tieferes
Vordringen in das System.Man sagt: Der Prozess kann innerhalb der
Wände spielen, das heißt nichts,
was der Prozess in Bezug auf die Ausführung von
Code tut, kann die Wände durchbrechen. Es ist
also keine detaillierte Revision des Codes
erforderlich, um gewisse Aussagen über seine
Sicherheit machen zu können.Die Wände könnten z.B. eine
Benutzerkennung sein. Dies ist die Definition, die in
den Hilfeseiten &man.security.7; und &man.named.8; benutzt
wird.Nehmen Sie zum Beispiel den Dienst
ntalk (siehe auch &man.inetd.8;).
Dieser Dienst ist früher mit der Benutzerkennung
root gelaufen; nun läuft er mit der
Benutzerkennung tty. Der Benutzer
tty ist ein Sandkasten, der dazu gedacht
ist, es jemandem, der über ntalk
erfolgreich in das System eingebrochen ist, schwer zu machen,
über diese Benutzerkennung hinaus vorzudringen.Ein Prozess, der sich innerhalb einer
simulierten Maschine befindet. Dies ist etwas
fortgeschrittener; grundsätzlich bedeutet es,
dass jemand, der in der Lage ist, in einen
Prozess einzudringen, annehmen könnte, er
könnte weiter in die Maschine eindringen,
tatsächlich aber nur in eine Simulation der
Maschine einbricht und keine echten Daten
verändert.Der gängigste Weg, dies zu erreichen, ist, in
einem Unterverzeichnis eine simulierte Umgebung zu
erstellen und den Prozess in diesem Verzeichnis
mit chroot auszuführen (für diesen
Prozess ist / dieses Verzeichnis und nicht das
echte / des Systems).Eine weitere gebräuchliche Anwendung ist, ein
untergeordnetes Dateisystem nur mit Leserechten zu
mounten, und dann darüber eine Dateisystemebene
zu erstellen, die einem Prozess einen scheinbar
schreibberechtigten Blick in das Dateisystem gibt.
Der Prozess mag glauben, dass er in der Lage
ist, diese Dateien zu verändern, aber nur der
Prozess sieht diesen Effekt - andere Prozess
im System natürlich nicht.Es wird versucht, diese Art von Sandkasten so
transparent zu gestalten, dass der Benutzer (oder
Hacker) nicht merkt, dass er sich in ihm
befindet.Ein &unix; System implementiert zwei Arten von
Sandkästen - eine auf Prozessebene und die andere auf
der Ebene der Benutzerkennung.Jeder Prozess auf einem &unix; System ist komplett von
allen anderen Prozessen abgeschirmt. Ein Prozess
kann den Adressraum eines anderen Prozesses nicht
modifizieren. Das ist anders als bei &windows;, wo ein
Prozess leicht den Adressraum eines anderen
überschreiben kann, was zu einem Absturz
führt.Ein Prozess gehört einer bestimmten
Benutzerkennung. Falls die Benutzerkennung nicht die von
root ist, dient sie dazu, den
Prozess von Prozessen anderer Benutzer abzuschirmen.
Die Benutzerkennung wird außerdem dazu genutzt,
Daten auf der Festplatte abzuschirmen.Was sind die Sicherheitsstufen?Die Sicherheitsstufen sind ein Sicherheitsmechanismus,
der im Kernel angesiedelt ist. Wenn die Sicherheitsstufe
einen positiven Wert hat, verhindert der Kernel die
Ausführung bestimmter Tätigkeiten; nicht einmal
der Super-User (also root) darf sie
durchführen. Zurzeit können über die
Sicherheitsstufen unter anderem die folgenden
Tätigkeiten geblockt werden:Zurücksetzen bestimmter Dateiattribute, wie zum
Beispiel schg (das "system immutable"
Attribut).Schreibender Zugriff auf die Speicherbereiche des
Kernels mittels /dev/mem und
/dev/kmem.Laden von Kernel-Modulen.Änderungen an den Firewall-Regeln.Um die eingestellte Sicherheitsstufe eines aktiven
Systems abzufragen, reicht das folgende einfache
Kommando:&prompt.root; sysctl kern.securelevelDie Ausgaben wird den Namen der
&man.sysctl.8;-Variablen (in diesem Fall
kern.securelevel) und eine Zahl
enthalten. Die Zahl ist der aktuelle Wert der
Sicherheitsstufe. Wenn die Zahl positiv
(größer als Null) ist, sind zumindest einige
der Schutzmaßnahmen aktiviert.Sie können die Sicherheitsstufe eines laufenden
Systems nicht verringern, da dies den Mechanismus wertlos
machen würden. Wenn Sie eine Tätigkeit
ausführen müssen, bei der die Sicherheitsstufe
nicht-positiv sein muss (z.B. ein
installworld oder eine
Änderung der Systemzeit), dann müssen Sie die
entsprechende Einstellung in
/etc/rc.conf ändern (suchen Sie
nach den Variablen kern_securelevel und
kern_securelevel_enable) und das System
rebooten.Weitere Informationen über die Sicherheitsstufen
und genaue Informationen, was die Einstellungen bewirken,
können Sie der Online-Hilfe &man.init.8;
entnehmen.Die Sicherheitsstufen sind kein magischer
Zauberstab, der alle Ihre Problem löst; es gibt
viele bekannte Probleme. Und in der Mehrzahl der
Fälle vermitteln sie ein falsches Gefühl der
Sicherheit.Eines der größten Probleme ist, dass
alle für den Start des Systems benötigten
Dateien geschützt sein müssen, damit die
Sicherheitsstufe effektiv sein können. Wenn es ein
Angreifer schafft, seine eigenen Programme
ausführen zu lassen, bevor die Sicherheitsstufe
gesetzt wird (was leider erst gegen Ende des
Startvorgangs erfolgen kann, da viele der notwendigen
Tätigkeiten für den Systemstart nicht mit
einer gesetzten Sicherheitsstufe möglich
wären), werden die Schutzmechanismen ausgehebelt.
Es ist zwar nicht technisch unmöglich, alle beim
Systemstart genutzten Dateien zu schützen;
allerdings würde in einem so geschützten
System die Administration zu einem Alptraum, da man das
System neu starten oder in den Single-User-Modus bringen
müsste, um eine Konfigurationsdatei
ändern zu können.Dieses und andere Probleme werden häufig auf
den Mailinglisten diskutiert, speziell auf auf der
Mailingliste &a.security;. Das verfügbare Archiv
enthält ausgiebige Diskussionen. Einige Benutzer
sind guter Hoffnung, dass das System der Sicherheitsstufen
bald durch ein besser konfigurierbares System ersetzt
wird, aber es gibt noch keine definitiven Aussagen.Fühlen Sie sich gewarnt.Wieso wartet BIND (named) auf hohen Ports
auf Anfragen?&os; benutzt eine Version von BIND, die einen Port mit einer
hohen, zufälligen Nummer für den Versand von Anfragen
nutzt. Aktuelle Versionen wählen einen neuen, zufälligen
UDP-Port für jeden Query. Das kann für manche
Netzwerkkonfigurationen Probleme verursachen, besonders wenn eine
Firewall eingehende UDP-Pakete auf bestimmten Ports blockiert.
Wenn Sie durch eine solche Firewall wollen, können Sie die
avoid-v4-udp-ports und
avoid-v6-udp-ports Optionen ausprobieren, um
ein zufälliges Auswählen von Portnummern innerhalb eines
blockierten Bereiches zu verhindern.Wenn eine Portnummer (wie 53) über die Optionen
query-source oder
query-source-v6 in
/etc/namedb/named.conf spezifiziert ist,
wird zufällige Portauswahl nicht verwendet. Es wird
dringend empfohlen, dass diese Optionen nicht für die
Spezifikation von festen Portnummern verwendet wird.Ach übrigens, herzlichen Glückwunsch. Es
ist eine sehr gute Angewohnheit, die Ausgaben von
&man.sockstat.1; durchzusehen und auf merkwürdige
Dinge zu achten.Wieso wartet der sendmail-Dienst
neuerdings sowohl auf Port 587 als auch auf dem
Standard-Port 25 auf Anfragen?Aktuelle sendmail-Versionen
unterstützen eine neue Technik zur Einlieferung von
Mails, die Port 587 nutzt. Diese Technik wird zwar noch
nicht oft angewendet, erfreut sich aber ständig steigender
Popularität.Woher kommt dieser Benutzer toor
mit UID 0? Ist mein System gehackt worden?Keine Panik. toor ist ein
alternativer Account für den
Super-User (wenn man root rückwärts schreibt,
erhält man toor). Früher wurde er nur erzeugt,
wenn die Shell &man.bash.1; installiert wurde, heute wird
er auf jeden Fall erzeugt. Dieser Account ist für
die Verwendung mit einer alternativen Shell vorgesehen;
damit ist es nicht mehr erforderlich, die Shell von
root zu ändern. Dies ist
wichtig, wenn eine Shell verwendet wird, die nicht zum
Lieferumfang von &os; gehört, zum Beispiel aus
einem Port oder einem Package. Diese Shells werden in der
Regel in /usr/local/bin
installiert und dieses Verzeichnis liegt standardmäßig
auf einem anderem Filesystem. Wenn die Shell von
root in /usr/local/bin liegt und /usr (oder das Filesystem, auf dem
/usr/local/bin liegt) nicht
gemountet werden kann, kann sich root nicht
mehr einloggen, um das Problem zu beheben. Es ist
allerdings möglich, das System zu rebooten und das
Problem im Single-User-Modus zu lösen, da man hier
gefragt wird, welche Shell benutzt werden soll.Einige Anwender benutzen toor mit
einer alternativen Shell für die tägliche Arbeit
und benutzen root (mit der
Standard-Shell) für den Single-User-Modus und
für Notfälle. Standardmäßig kann man
sich nicht als toor anmelden, da der
Account kein gültiges Passwort hat; Sie
müssen sich also als root
anmelden und ein Passwort für
toor setzen, wenn Sie diesen Account
benutzen wollen.Warum funktioniert suidperl nicht
richtig?Aus Sicherheitsgründen wird suidperl
standardmäßig nicht installiert. Wenn Sie wollen, dass
suidperl auch beim Update via Sourcecode das
SUID-Bit erhält, müssen Sie in
/etc/make.conf die
Zeile ENABLE_SUIDPERL=true
einfügen, bevor Sie perl bauen.PPPIch bekomme &man.ppp.8; nicht zum Laufen. Was mache
ich falsch?Sie sollten zuerst &man.ppp.8; (die Manualpage zu ppp)
und den Abschnitt zu
PPP im Handbuch lesen. Aktivieren Sie das Logging
mit folgendem Befehl:set log Phase Chat Connect Carrier lcp ipcp ccp commandDieser Befehl kann an der Eingabeaufforderung von
&man.ppp.8; eingegeben oder in die Konfigurationsdatei
/etc/ppp/ppp.conf eingetragen werden
(der beste Ort hierfür ist der Anfang des Abschnitts
default. Stellen Sie sicher, dass
die Datei /etc/syslog.conf die
folgenden Zeilen enthält und die Datei
/var/log/ppp.log existiert:!ppp
*.* /var/log/ppp.log
Sie können nun über die Logfiles eine Menge
darüber herausfinden, was geschieht. Es macht
nichts, wenn die Einträge in den Logfiles Ihnen gar
nichts sagen. Wenn Sie jemandem um Hilfe bitten
müssen, könnten sie für ihn von Nutzen
sein.Warum hängt sich ppp auf, wenn ich es
benutze?Das liegt meistens daran, dass Ihr Rechnername
nicht aufgelöst werden kann. Um dieses Problem zu
lösen, müssen Sie sicherstellen, dass die
Datei /etc/hosts von Ihrem Resolver
zuerst genutzt wird. Dazu muss in der Datei
/etc/host.conf der Eintrag
hosts an die erste Stelle gesetzt
werden. Erstellen Sie dann einfach für Ihren lokalen
Rechner einen Eintrag in der Datei
/etc/hosts. Falls Sie kein lokales
Netzwerk besitzen, ändern Sie die
localhost-Zeile:127.0.0.1 foo.example.com foo localhostAndernfalls fügen Sie einfach einen weiteren
Eintrag für Ihren lokalen Rechner hinzu. Weitere
Details finden Sie in den betreffenden
Manualpages.Wenn Sie fertig sind sollten Sie ping -c1
`hostname` erfolgreich ausführen
können.Warum wählt &man.ppp.8; im
-auto-Modus nicht?Überprüfen Sie zunächst, ob Sie einen
Standard-Gateway eingestellt haben. Wenn Sie
netstat -rn ausführen, sollten Sie
zwei Einträge ähnlich den folgenden
sehen:
Destination Gateway Flags Refs Use Netif Expire
default 10.0.0.2 UGSc 0 0 tun0
10.0.0.2 10.0.0.1 UH 0 0 tun0
Hier wird angenommen, dass Sie die Adressen aus
dem Handbuch, der Manualpage oder aus der Datei
ppp.conf.sample benutzt haben.
Falls Sie keine Standardroute haben, kann es daran liegen, dass Sie
vergessen haben, die Zeile HISADDR in der Datei
ppp.conf hinzuzufügen.Ein weiterer Grund dafür, dass die Zeile
für die Standardroute fehlt, könnte der sein,
dass Sie fälschlicherweise eine Standardroute in
der Datei /etc/rc.conf eingetragen
und die folgende Zeile in ppp.conf
ausgelassen haben:delete ALLLesen Sie in diesem Fall den Abschnitt
Abschließende Systemkonfiguration des
Handbuchs.Was bedeutet No route to
host?Dieser Fehler beruht für gewöhnlich auf
einem fehlenden Abschnitt in Ihrer Datei
/etc/ppp/ppp.linkup:MYADDR:
delete ALL
add 0 0 HISADDR
Er ist nur notwendig, wenn Sie eine dynamische IP-Adresse
besitzen oder die Adresse Ihres Gateways nicht kennen. Wenn Sie
den interaktiven Modus benutzen, können Sie folgendes
eingeben, nachdem Sie in den packet
mode gelangt sind (den Paket Modus erkennen Sie
an PPP im Prompt):
delete ALL
add 0 0 HISADDR
Weitere Details finden Sie im Abschnitt PPP
und Dynamische IP-Adressen des Handbuchs.Wieso werden meine Verbindungen nach ca. drei Minuten
beendet?Der Standardtimeout für &man.ppp.8; beträgt
drei Minuten. Er kann durch die folgende Zeile eingestellt werden,
wobei NNN die Inaktivität in
Sekunden angibt, bevor die Verbindung geschlossen wird:set timeout NNNFalls NNN Null ist, wird die
Verbindung niemals aufgrund eines Timeouts geschlossen.
Es ist möglich, diesen Befehl in die Datei
ppp.conf einzubinden, oder ihn an der
Eingabeaufforderung im interaktiven Modus einzugeben.
Durch eine Verbindung zum Server-Socket von
ppp über &man.telnet.1;
oder &man.pppctl.8; ist es auch möglich, den Timeout
bei aktiver Verbindung anzupassen. Weitere Details finden
Sie in der Manualpage &man.ppp.8;.Wieso bricht meine Verbindung bei hoher Auslastung
ab?Falls Sie Link-Quality-Reporting (LQR) konfiguriert
haben, ist es möglich, dass zu viele LQR-Pakete
zwischen Ihrer Maschine und dem verbundenen Rechner
verloren gehen. Das &man.ppp.8;-Programm folgert daraus, dass die
Verbindung nicht in Ordnung ist und schließt sie.
Vor &os; Version 2.2.5 war LQR standardmäßig
aktiviert; nun ist es standardmäßig
deaktiviert. Es kann durch die folgende Zeile deaktiviert
werden:disable lqrWarum brechen meine Verbindungen nach unbestimmter
Zeit zusammen?Wenn die Qualität Ihrer Telefonleitung zu
schlecht oder bei Ihrem Anschluss die Option
(Telekomdeutsch: das Leistungsmerkmal) Anklopfen aktiviert
ist, kann es manchmal vorkommen, dass Ihr Modem
auflegt, weil es (fälschlicherweise) annimmt,
dass es das Trägersignal verloren hat.Bei den meisten Modems gibt es eine
Einstellmöglichkeit, um anzugeben, wie tolerant es
gegenüber vorübergehenden Verlusten des
Trägersignals sein soll. Bei einem
&usrobotics; &sportster; wird dies zum Beispiel im Register
S10 in Zehntelsekunden angegeben. Um Ihr Modem toleranter zu
machen, können Sie zu Ihrem Wählbefehl die folgende
Sende-Empfangs-Sequenz hinzufügen:set dial "...... ATS10=10 OK ......"Weitere Information sollten Sie dem Handbuch Ihres
Modems entnehmen können.Warum hängen meine Verbindung nach einer
unbestimmten Zeit?Viele Leute machen Erfahrungen mit hängenden
Verbindungen ohne erkennbaren Grund. Als erstes muss
festgestellt werden, welche Seite der Verbindung
hängt.Wenn Sie ein externes Modem benutzen, können Sie
einfach versuchen, &man.ping.8; zu benutzen, um zu sehen,
ob die TD-Anzeige aufleuchtet, wenn Sie
Daten übertragen. Falls sie aufleuchtet (und die
RD-Anzeige nicht), liegt das Problem am
anderen Ende. Falls TD nicht
aufleuchtet, handelt es sich um ein lokales Problem. Bei
einem internen Modem müssen Sie den Befehl
set server in Ihrer Datei
ppp.conf benutzen. Stellen Sie
über &man.pppctl.8; eine Verbindung zu &man.ppp.8;
her, wenn die Verbindung hängt. Falls Ihre
Netzwerkverbindung plötzlich wieder funktioniert (ppp
wurde durch die Aktivität auf dem Diagnose-Socket
wiederbelebt) oder Sie keine Verbindung bekommen
(vorausgesetzt, der Befehl set socket
wurde beim Start erfolgreich ausgeführt), handelt es
sich um ein lokales Problem. Falls Sie eine Verbindung
bekommen und die externe Verbindung weiterhin hängt,
aktivieren Sie lokales asynchrones Logging mit
set log local async und benutzen Sie
&man.ping.8; von einem anderen Fenster oder Bildschirm
aus, um die externe Verbindung zu benutzen. Das
asynchrone Logging zeigt Ihnen, welche Daten über die
Verbindung gesendet und empfangen werden. Falls Daten
hinausgehen, aber nicht zurückkommen, handelt es sich
um ein externes Problem.Wenn Sie festgestellt haben, ob es sich um ein lokales
oder um ein externes Problem handelt, haben Sie zwei
Möglichkeiten:Wenn es ein externes Problem ist, lesen Sie bitte bei
weiter.Handelt es sich um ein lokales Problem, lesen Sie bitte
.Was kann ich machen, wenn die Gegenstelle nicht
antwortet?Hier können Sie wenig tun. Die meisten ISPs
werden ablehnen, Ihnen zu helfen, wenn Sie kein
Betriebssystem von µsoft; benutzen. Sie können
enable lqr in Ihrer Datei
ppp.conf angeben, wodurch &man.ppp.8;
ermöglicht wird, ein externes Versagen zu erkennen
und aufzulegen, aber diese Erkennung ist relativ langsam
und deshalb nicht besonders nützlich. Evtl. sagen
Sie Ihrem ISP nicht, dass Sie user-PPP
benutzen.Versuchen Sie zunächst, jegliche Datenkompression
auszuschalten, indem Sie folgendes zu Ihrer Konfiguration
hinzufügen:
disable pred1 deflate deflate24 protocomp acfcomp shortseq vj
deny pred1 deflate deflate24 protocomp acfcomp shortseq vj
Stellen Sie nun wieder eine Verbindung her, um
festzustellen, ob sich etwas geändert hat. Falls es
nun besser läuft oder falls das Problem
vollständig behoben ist, versuchen Sie durch
schrittweises Ändern der Einstellungen festzustellen,
welche Einstellung den Unterschied bewirkt. Hierdurch
erhalten Sie schlüssige Fakten für ein Gespräch
mit Ihrem ISP (andererseits wird hierdurch offensichtlich,
dass Sie kein µsoft;-Produkt benutzen).Aktivieren Sie asynchrones Logging und warten Sie, bis
die Verbindung wieder hängt, bevor Sie sich an Ihren
ISP wenden. Hierzu kann einiges an Plattenplatz
nötig sein. Die Daten, die als letztes von dem Port
gelesen wurden, könnten von Interesse sein. Für
gewöhnlich handelt es sich um ASCII-Text, der sogar
den Fehler beschreiben kann (Memory fault, Core
dumped).Falls Ihr ISP hilfsbereit ist, sollte er in der Lage
sein, an seinem Ende das Logging zu aktivieren und wenn
das nächste Mal die Verbindung abbricht, könnte
er Ihnen mitteilen, worin das Problem auf seiner Seite
besteht. Gerne können Sie Details auch an &a.brian;
schicken, oder Ihren ISP bitten, sich direkt an ihn zu
wenden.Was kann ich tun, wenn sich &man.ppp.8;
aufhängt?In diesem Fall erstellen Sie am besten &man.ppp.8;
mit Debugging-Informationen neu und benutzen dann &man.gdb.1;, um
von dem hängenden ppp Prozess eine
Aufzeichnung des Stacks zu erstellen. Um die
ppp Anwendung mit
Debugging-Informationen zu übersetzen, geben Sie folgendes
ein:&prompt.root; cd /usr/src/usr.sbin/ppp&prompt.root; env DEBUG_FLAGS='-g' make clean
&prompt.root; env DEBUG_FLAGS='-g' make installAnschliessend sollten Sie ppp neu
starten und darauf warten, dass es wieder hängt. Wenn die
Debug-Version von ppp hängt,
starten Sie gdb für den
steckengebliebenen Prozess, indem Sie folgendes eingeben:&prompt.root; gdb ppp `pgrep ppp`An der Eingabeaufforderung von gdb
können Sie die Befehle bt oder
where benutzen, um eine Aufzeichnung des Stacks
zu erhalten. Speichern Sie die Ausgabe der
gdb-Sitzung und
trennen Sie den laufenden Prozess über den
quit Befehl von
gdb.Schicken Sie zum Schluss das Log der
gdb-Sitzung an &a.brian;.Warum passiert nach der Nachricht Login
OK! nichts?Bei &os;-Versionen vor 2.2.5 wartete &man.ppp.8;
darauf, dass der Partner das Line Control Protocol
(LCP) initiiert. Viele ISPs starten nicht mit der
Initiierung, sondern erwarten dies vom Client. Benutzen
Sie die folgende Zeile, um &man.ppp.8; zu veranlassen, LCP
zu initiieren:set openmode activeFür gewöhnlich schadet es nicht, wenn
beide Seiten versuchen, Verhandlungen einzuleiten.
Deshalb ist openmode nun standardmäßig aktiv.
Im nächsten Abschnitt wird allerdings erklärt,
in welchen Fällen es doch
schadet.Ich sehe ständig Fehlermeldungen über
gleiche Magic Numbers Was heißt
das?Nach dem Aufbau einer Verbindung kann es sein,
dass Sie in der Logdatei gelegentlich Meldungen mit
dem Hinweis magic is the same sehen.
Manchmal sind diese Meldungen harmlos und manchmal bricht
die eine oder andere Seite die Verbindung ab. Die meisten
Implementationen von PPP können dieses Problem nicht
handhaben und Sie werden wiederholte
Konfigurationsanforderungen und -bestätigungen in der
Logdatei finden, bis &man.ppp.8; schließlich aufgibt
und die Verbindung beendet.Dies geschieht normalerweise auf Servern mit langsamen
Festplatten, bei denen ein getty auf dem Port
ausgeführt und &man.ppp.8; nach dem Einloggen von
einem Login-Skript oder einem Programm aus gestartet wird.
Es wurde auch schon berichtet, dass dies bei der
Benutzung von slirp regelmäßig auftritt. Der
Grund hierfür ist, dass das &man.ppp.8; auf der
Client-Seite in der Zeit, die benötigt wird, &man.getty.8; zu
beenden und &man.ppp.8; zu starten, bereits beginnt, Line Control
Protocol (LCP) Pakete zu senden. Da ECHO auf dem
Serverport weiterhin eingeschaltet ist, werden diese
Pakete zum &man.ppp.8; auf der Client-Seite
reflektiert.Ein Teil der LCP-Verhandlungen ist die Einrichtung
einer Magic Number für jede Seite der
Verbindung, damit Echos erkannt werden können.
Das Protokoll besagt, dass, wenn der Partner
versucht, die gleiche Magic Number auszuhandeln,
ein NAK zurückgesendet und eine neue "Magic Number"
gewählt werden soll. Während der Server das
ECHO eingeschaltet hat, sendet der Client LCP Pakete,
sieht die gleiche Magic Number im reflektierten
Paket und erzeugt ein NAK. Er sieht auch das reflektierte NAK
(was bedeutet, dass &man.ppp.8; seine "Magic Number"
ändern muss). Hierdurch wird eine Vielzahl von
Änderungen der Magic Number hervorgerufen,
die sich allesamt im tty-Puffer des Servers ansammeln. Sobald
&man.ppp.8; auf dem Server startet, wird es mit
Änderungen der Magic Number überflutet
und entscheidet, dass es sich zur Genüge mit den
LCP-Verhandlungen beschäftigt hat und gibt auf. Und
während sich der Client noch darüber freut,
dass er keine weiteren Reflexionen sieht, wird ihm
gemeldet, dass der Server auflegt.Dies kann verhindert werden, indem dem Partner durch
die folgende Zeile in der Datei
ppp.conf erlaubt wird, mit der
Verhandlung zu beginnen:set openmode passiveHierdurch wird &man.ppp.8; mitgeteilt, darauf zu
warten, dass der Server mit den LCP-Verhandlungen
beginnt. Einige Server starten jedoch nie mit der
Verhandlungen; falls dies der Fall ist, können Sie
folgendes tun:set openmode active 3Hierdurch bleibt &man.ppp.8; für drei Sekunden
passiv und fängt dann erst an, LCP-Anforderungen zu
senden. Falls der Partner während dieser Zeit
beginnt, Anforderungen zu senden, wird &man.ppp.8; direkt
antworten und nicht erst, nachdem die drei Sekunden
abgelaufen sind.Die LCP-Verhandlungen dauern an, bis die Verbindung
geschlossen wird. Was mache ich falsch?Es gibt eine Fehlfunktion in der Implementierung von
&man.ppp.8;, die darin besteht, dass LCP-, CCP- &
IPCP-Antworten nicht mit den ursprünglichen
Anforderungen assoziiert werden. Für den Fall,
dass eine Implementation von PPP mehr als sechs
Sekunden langsamer ist, als die andere Seite, resultiert
das darin, dass die andere Seite zwei weitere
LCP-Konfigurationsanforderungen sendet, was fatale
Auswirkungen hat.Stellen Sie sich vor, wir hätten es mit zwei
Implementierungen A und
B zu tun. A beginnt
unmittelbar nach der Verbindung, LCP-Anforderungen zu
senden und B benötigt sieben
Sekunden, zu starten. Wenn B startet,
hat A bereits drei LCP-Anforderungen
gesendet. Wir nehmen an, dass ECHO ausgeschaltet
ist; andernfalls würden wir Probleme mit der "Magic
Number" beobachten, wie bereits im vorherigen Abschnitt
beschrieben. B sendet eine Anforderung
und anschließend eine Bestätigung der ersten
Anforderung von A. Dies führt dazu,
dass A in den Zustand
OPENED übergeht und eine
Bestätigung (die erste) zurück an
B sendet. In der Zwischenzeit sendet
B zwei weitere Bestätigungen als
Antwort auf die zusätzlichen Anforderungen, die von
A gesendet worden sind, bevor
B gestartet ist. B
empfängt dann die erste Bestätigung von
A und geht in den Zustand
OPENED über. A
empfängt die zweite Bestätigung von
B, geht zurück in den Zustand
REQ-SENT und sendet eine
weitere (vierte) Anforderung entsprechend dem RFC.
A empfängt dann die dritte
Bestätigung und geht in den Zustand
OPENED über. In der Zwischenzeit
empfängt B die vierte Anforderung
von A, wechselt in den Zustand
ACK-SENT und sendet eine weitere
(zweite) Anforderung und (vierte) Bestätigung
entsprechend dem RFC. A erhält die
Anforderung, geht in den Zustand
REQ-SENT über, sendet eine weitere
Anforderung, erhält unverzüglich die
nächste Bestätigung und geht in
OPENED über.Das geht so weiter, bis eine Seite erkennt, dass
man zu keinem Ergebnis gelangt und aufgibt.Am besten verhindert man solche Situationen, indem man
eine Seite als passiv konfiguriert,
also dafür sorgt, dass eine Seite darauf
wartet, dass die andere mit den Verhandlungen beginnt. Das
kann durch den folgenden Befehl geschehen:set openmode passiveDiese Option sollten Sie mit Vorsicht genießen.
Folgenden Befehl sollten Sie benutzen, um
die Wartezeit auf den Beginn der Verhandlungen des
Partners von &man.ppp.8; zu begrenzen:set stopped NAlternativ kann der folgende Befehl (wobei
N die Wartezeit in Sekunden vor Beginn
der Verhandlungen angibt) benutzt werden:set openmode active NWeitere Details finden Sie in den Manualpages.Warum reagiert &man.ppp.8; nicht mehr, wenn ich es mit
shell verlassen habe?Wenn Sie den Befehl shell oder
! benutzen, führt &man.ppp.8; eine
Shell aus (falls Sie Argumente übergeben haben,
führt &man.ppp.8; diese Argumente aus). Das Programm
ppp wartet auf die Beendigung des
Befehls, bevor es seine Arbeit fortsetzt. Falls Sie versuchen,
die PPP-Verbindung während der Programmausführung zu
benutzen, wird es so aussehen, als wäre die Verbindung
eingefroren. Das liegt daran, dass &man.ppp.8; auf die
Beendigung des Befehls wartet.Falls Sie solche Befehle verwenden möchten,
benutzen Sie stattdessen den Befehl
!bg. Hierdurch wird der angegebene
Befehl im Hintergrund ausgeführt und &man.ppp.8; kann
fortfahren, die Verbindung zu bedienen.Warum wird &man.ppp.8; niemals beendet, wenn ich es
über ein Nullmodem-Kabel benutze?Es gibt keine Möglichkeit für &man.ppp.8;,
automatisch festzustellen, ob eine direkte Verbindung
beendet worden ist. Das liegt an den Leitungen, die bei
einem seriellen Nullmodem-Kabel benutzt werden. Wenn Sie
diese Art der Verbindung verwenden, sollte LQR immer mit der
folgenden Zeile aktiviert werden:enable lqrLQR wird standardmäßig akzeptiert, wenn es
vom Partner ausgehandelt wird.Warum wählt &man.ppp.8; im Modus
ohne Grund?Falls &man.ppp.8; unerwarteterweise wählt,
müssen Sie den Grund herausfinden und Wählfilter
(dfilters) einsetzen, um dies zu verhindern.Benutzen Sie die folgende Zeile, um den Grund
herauszufinden:set log +tcp/ipDadurch wird jeglicher Verkehr über die
Verbindung geloggt. Wenn das nächste mal unerwartet
eine Verbindung hergestellt wird, werden Sie den Grund
zusammen mit einer hilfreichen Zeitangabe in der Logdatei
finden.Sie können nun das Wählen aufgrund dieser
Bedingungen verhindern. Normalerweise wird diese Art von
Problemen durch Anfragen an den DNS verursacht. Um zu
verhindern, dass DNS-Anfragen den Aufbau der
Verbindung hervorrufen (das verhindert
nicht, dass Pakete über
eine bestehende Verbindung gesendet werden), benutzen Sie
die folgenden Zeilen:
set dfilter 1 deny udp src eq 53
set dfilter 2 deny udp dst eq 53
set dfilter 3 permit 0/0 0/0
Dies ist nicht immer brauchbar, weil es effektiv Ihre
Fähigkeit, auf Anforderung wählen zu können
einschränkt - die meisten Programme müssen eine
DNS-Anfrage durchführen, bevor Sie andere, das
Netzwerk betreffenden Dinge tun können.Im Fall von DNS sollten Sie versuchen, herauszufinden,
welches Programm tatsächlich versucht, einen
Hostnamen aufzulösen. Sehr oft handelt es sich hier
um &man.sendmail.8;. Sie sollten
sicherstellen, dass Sie sendmail
in der Konfigurationsdatei sagen, dass keine DNS-Anfragen
durchführen soll. Weitere Details enthält
der Abschnitt E-Mail
über Einwahl-Verbindungen des Handbuchs.
Sie könnten z.B. die folgende Zeile in
Ihre .mc-Datei einfügen:define(`confDELIVERY_MODE', `d')dnlDas veranlasst sendmail dazu, alles
in eine Warteschlange einzureihen, bis die Warteschlange
verarbeitet wird (normalerweise wird sendmail mit
aufgerufen, was besagt,
dass die Warteschlange alle 30 Minuten abgearbeitet
wird) oder, bis ein sendmail
ausgeführt wird (z.B. aus Ihrer Datei
ppp.linkup heraus).Was bedeuten diese CCP-Fehler?Ich sehe ständig folgende Fehler in meiner
Logdatei:
CCP: CcpSendConfigReq
CCP: Received Terminate Ack (1) state = Req-Sent (6)
Das liegt daran, dass &man.ppp.8; versucht, die
Komprimierung Predictor1 auszuhandeln und der Partner
über keinerlei Komprimierung verhandeln will. Die
Meldungen sind harmlos, aber wenn Sie sie beseitigen
möchten, können Sie die Komprimierung Predictor1
auch lokal ausschalten:disable pred1Warum loggt ppp die Geschwindigkeit meiner Verbindung
nicht?Um alle Zeilen Ihrer Modemkonversation
mitzuloggen, müssen Sie folgendes einstellen:set log +connectDies veranlasst &man.ppp.8; dazu, alles bis zur
letzten angeforderten expect-Zeile
mitzuloggen.Falls Sie die Geschwindigkeit Ihrer Verbindung
erfahren möchten und PAP oder CHAP (und deshalb nach
dem CONNECT im Wählskript nichts mehr zu
chatten haben - kein set
login-Skript), müssen Sie sicherstellen,
dass Sie &man.ppp.8; anweisen, die gesamte
CONNECT-Zeile zu erwarten, etwa so:set dial "ABORT BUSY ABORT NO\\sCARRIER TIMEOUT 4 \"\" ATZ OK-ATZ-OK ATDT\\T TIMEOUT 60 CONNECT \\c \\n"Hier bekommen wir unser CONNECT, senden nichts,
erwarten dann einen Line-Feed, der &man.ppp.8; zwingt, die
gesamte CONNECT-Antwort zu lesen.Warum ignoriert &man.ppp.8; das Zeichen
\ in meinem Chat-Skript?Das Programm ppp analysiert jede
Zeile in Ihrer Konfigurationsdatei, damit es Zeichenketten wie z.B.
set phone "123 456 789" korrekt
interpretieren kann (und erkennen, dass es sich bei
der Nummer tatsächlich nur um
ein Argument handelt). Um das
Zeichen " anzugeben, müssen
Sie ihm einen Backslash (\)
voranstellen.Wenn der Chat-Interpreter jedes Argument analysiert,
reinterpretiert er die Argumente, um irgendwelche
speziellen Escape-Sequenzen wie z.B. \P
oder \T (sehen Sie in die Manualpage)
zu finden. Das Ergebnis dieser Doppelanalyse ist,
dass Sie daran denken müssen, die richtige
Anzahl an Escape-Zeichen zu verwenden.Falls Sie tatsächlich das Zeichen
\ z.B. zu Ihrem Modem senden
möchten, brauchen Sie etwas ähnliches,
wie:set dial "\"\" ATZ OK-ATZ-OK AT\\\\X OK"Woraus sich folgende Zeichen ergeben:
ATZ
OK
AT\X
OK
Oder:
set phone 1234567
set dial "\"\" ATZ OK ATDT\\T"
Was folgende Zeichen ergibt:
ATZ
OK
ATDT1234567
Warum gibt es die Datei ppp.core
nicht, wenn &man.ppp.8; einen Segmentation
fault erzeugt hat?Weder ppp noch andere Programme
sollten Core-Dumps erzeugen. Da &man.ppp.8; mit der effektiven
Benutzerkennung 0 ausgeführt wird, wird das
Betriebssystem das Coreimage von &man.ppp.8; nicht auf die
Festplatte schreiben, bevor es &man.ppp.8; beendet hat.
Falls &man.ppp.8; jedoch tatsächlich aufgrund einer
Speicherverletzung abbricht und Sie
die aktuellste Version (siehe Anfang dieses Kapitels)
benutzen, dann sollten Sie die Systemquellen installieren und
folgendes tun:&prompt.root; cd/usr/src/usr.sbin/ppp
&prompt.root; echoSTRIP= >> /etc/make.conf
&prompt.root; echoCFLAGS+= >> /etc/make.conf
&prompt.root; makeinstallcleanNun ist die installierte Version von &man.ppp.8; mit
einem Debugger ausführbar. Sie können
&man.ppp.8; nun nur noch als root
ausführen, da alle vorherigen Zugriffsrechte
aufgehoben worden sind. Achten Sie darauf, in welchem
Verzeichnis Sie sich gerade befinden, wenn Sie &man.ppp.8;
starten.Wenn nun wieder eine Speicherverletzung auftreten
sollte, wird &man.ppp.8; einen Speicherauszug erzeugen,
den Sie in der Datei ppp.core finden.
Sie sollten dann folgendes tun:&prompt.user; su
&prompt.root; gdb /usr/sbin/ppp ppp.core(gdb)bt
.....
(gdb)f 0
....
(gdb)i args
....
(gdb)l
.....Mit Hilfe all dieser Informationen sollte es
möglich sein, das Problem zu diagnostizieren.Falls Sie mit &man.gdb.1; vertraut sind,
könnten Sie weitere Einzelheiten herausfinden, z.B.
wodurch der Fehler tatsächlich hervorgerufen wurde
oder die Adressen und Werte der betreffenden Variablen.Warum bekommt das Programm, das eine Anwahl im Modus
ausgelöst hat, keine Verbindung?Dies war ein bekanntes Problem bei
&man.ppp.8;-Konfigurationen, bei denen im Modus
dynamische, lokale IP-Adressen mit dem
Partner ausgehandelt werden. Das Problem ist bereits seit einiger
Zeit behoben - suchen Sie in den Manualpages nach
iface.Das Problem bestand darin, dass, wenn das erste
Programm &man.connect.2; aufruft, die IP-Adresse der
&man.tun.4;-Schnittstelle dem Socketendpunkt zugeordnet wird. Der
Kernel erstellt das erste ausgehende Paket und schreibt es
in das &man.tun.4;-Gerät. &man.ppp.8; liest dann das Paket
und baut eine Verbindung auf. Falls die
Schnittstellenadresse sich nun aufgrund &man.ppp.8;s
dynamischer Adresszuordnung ändert, wird der
originale Socketendpunkt ungültig. Alle weiteren
Pakete, die zum Partner gesendet werden, werden für
gewöhnlich verworfen. Selbst wenn sie nicht
verworfen werden würden, würden alle Antworten
nicht an den betreffenden Rechner gelangen, weil die
IP-Adresse nicht mehr zu diesem Rechner
gehört.Theoretisch gibt es mehrere Möglichkeiten, dieses
Problem anzugehen. Am schönsten wäre es, wenn
der Partner die gleiche IP-Adresse wieder zuordnen
würde, wenn möglich. Die derzeitige Version von
&man.ppp.8; tut das, aber die meisten anderen Implementierungen
nicht.Die einfachste Maßnahme von unserer Seite
wäre die, niemals die IP-Adresse der
&man.tun.4;-Schnittstelle zu ändern, sondern stattdessen alle
ausgehenden Pakete so zu ändern, dass als
Absender-IP-Adresse anstelle der IP-Adresse der
Schnittstelle die ausgehandelte IP-Adresse gesetzt wird.
Das ist im wesentlichen das, was durch die Option
iface-alias in der aktuellsten Version
von &man.ppp.8; bewirkt wird (mit Unterstützung von
&man.libalias.3; und &man.ppp.8;'s
Schalter) - alle Schnittstellenadressen werden beibehalten
und auf die letzte ausgehandelte Adresse
umgesetzt.Eine andere Alternative (und wahrscheinlich die
zuverlässigste) wäre die, einen Systemaufruf zu
implementieren der die IP-Adressen aller verbundenen
Sockets von einer Adresse in eine andere ändert.
&man.ppp.8; würde diesen Aufruf benutzen, um die
Sockets aller laufenden Programme zu ändern, nachdem
eine neue IP-Adresse ausgehandelt worden ist. Der gleiche
Systemaufruf könnte von DHCP-Clients
benutzt werden, wenn sie gezwungen werden, die
bind()-Funktion auf ihren Sockets
auszuführen.Noch eine andere Möglichkeit wäre die, das
Aktivieren von Schnittstellen ohne IP-Adresse zu erlauben.
Ausgehende Paketen würde die IP-Adresse
255.255.255.255 gegeben, bis der
erste &man.ioctl.2; mit SIOCAIFADDR erfolgt.
Dies würde in der vollständigen Verbindung des Sockets
resultieren. Es wäre die Aufgabe von &man.ppp.8;, die
Absender-IP-Adresse zu ändern, allerdings nur dann,
wenn sie 255.255.255.255 lautet und
nur die IP-Adresse und IP-Prüfsumme müssten geändert
werden. Dies wäre allerdings keine besonders elegante
Lösung, da der Kernel fehlerhafte Pakete an eine
unzureichend konfigurierte Schnittstelle senden würde, in der
Annahme, dass andere Mechanismen in der Lage sind, diese Dinge
rückwirkend zu beheben.Warum laufen die meisten Spiele mit dem
Schalter nicht?Der Grund dafür, dass Spiele und andere
Programme nicht funktionieren, wenn &man.libalias.3; benutzt wird,
ist der, dass der Rechner außerhalb des lokalen
Netzes versucht, eine Verbindung aufzubauen und
(unaufgefordert) UDP-Pakete an den Rechner innerhalb des
lokalen Netzes zu senden. Die Software, die für die
NAT zuständig ist, weiß nicht, dass sie
diese Pakete an den internen Rechner weiterleiten
soll.Um dies zu beheben, stellen Sie zunächst sicher,
dass die Software, mit der Sie Probleme haben, die
einzige ist, die gerade läuft. Benutzen Sie dann
entweder &man.tcpdump.1; auf der &man.tun.4;-Schnittstelle des
Gateways oder aktivieren Sie auf dem Gateway das Logging von TCP/IP
(set log +tcp/ip) unter
&man.ppp.8;.Wenn Sie nun das betreffende Programm starten, sollten
Sie sehen, wie Pakete den Gateway-Rechner passieren. Wenn
von außen etwas zurückkommt, wird es ignoriert
(das ist das Problem). Merken Sie sich die Portnummer
dieser Pakete und beenden Sie das betreffende Programm.
Wiederholen Sie diesen Schritt einige Male, um
festzustellen, ob die Portnummern konsistent sind. Falls
dem so ist, wird die folgende Zeile im entsprechenden
Abschnitt von /etc/ppp/ppp.conf
dafür sorgen, dass das Programm
funktioniert:nat port protointernalmachine:portportwobei für proto
entweder tcp oder
udp zu setzen ist,
internalmachine den Rechner
bezeichnet, an den die Pakete geschickt werden sollen und
port die betreffende
Portnummer.Sie können das Programm nicht auf einem anderen
Rechner benutzen, ohne die obige Zeile abzuändern und
die Benutzung des Programms auf zwei internen Rechnern
steht außer Frage - schließlich sieht die
Außenwelt Ihr gesamtes internes Netz so, als
wäre es ein einzelner Rechner.Falls die Portnummern nicht konsistent sind, gibt es
drei weitere Optionen:Ermöglichen Sie die Unterstützung durch
&man.libalias.3;. Beispiele für spezielle
Fälle finden Sie in
/usr/src/sys/netinet/libalias/alias_*.c
(alias_ftp.c ist ein schöner
Prototyp). Hierzu gehört für
gewöhnlich das Lesen bestimmter, erkannter,
ausgehender Pakete, die Identifizierung der
Instruktion, die den entfernten Rechner dazu
veranlasst, auf einem bestimmten (wahlfreien)
Port eine Verbindung zurück zum lokalen Rechner
herzustellen, sowie das Erstellen einer
Route in der Aliastabelle, so dass
nachfolgende Pakete wissen, wohin sie
gehören.Dieses ist zwar die komplizierteste Lösung,
aber die beste, die auch dafür sorgt, dass
die Software auf mehreren Rechnern
funktioniert.Benutzen Sie einen Proxy. Die Anwendung
könnte z.B. socks5 unterstützen,
oder (wie im Fall von cvsup) eine Option
passiv besitzen, die stets verhindert,
dass verlangt wird, dass der Partner eine
Verbindung zurück zur lokalen Maschine
aufbaut.Leiten Sie mit nat addr alles
zur lokalen Maschine um. Dieses Vorgehen ähnelt
dem mit einem Vorschlaghammer.Hat jemand eine Liste mit nützlichen Portnummern
erstellt?Noch nicht, aber hieraus könnte eine solche
entstehen (falls Interesse besteht). In jedem Beispiel
sollte internal durch die
IP-Adresse der Maschine ersetzt werden, auf der das Spiel
laufen soll.Asheron's Callnat port udp
internal:65000
65000Konfigurieren Sie das Spiel manuell auf Port
65000 um. Wenn Sie von mehreren Rechner aus
spielen wollen, weisen Sie jedem eine eindeutige Portnummer zu
(also 65001, 65002,
u.s.w.) und fügen Sie für jede
Maschine eine eigene nat port Zeile
ein.Half Lifenat port udp
internal:27005
27015PCAnywhere 8.0nat port udp
internal:5632
5632nat port tcp
internal:5631
5631Quakenat port udp
internal:6112
6112Quake 2nat port udp
internal:27901
27910nat port udp
internal:60021
60021nat port udp
internal:60040
60040Red Alertnat port udp
internal:8675
8675nat port udp
internal:5009
5009Was sind FCS-Fehler?FCS steht für Frame
Check Sequence.
Jedes PPP-Paket besitzt eine Checksumme, um
sicherzustellen, dass die empfangenen Daten dieselben
sind, wie die versendeten. Falls die FCS eines
ankommenden Paketes fehlerhaft ist, wird das Paket
verworfen und der Zähler HDLC FCS wird erhöht.
Der HDLC-Fehlerwert kann durch den Befehl show
hdlc angezeigt werden.Falls Ihre Leitung schlecht ist (oder falls Ihr
serieller Treiber Pakete verwirft), werden sie
gelegentliche FCS-Fehler sehen. Normalerweise lohnt es
sich nicht, sich hierüber Gedanken zu machen, obwohl
das Kompressionsprotokoll hierdurch wesentlich langsamer
wird. Wenn Sie ein externes Modem besitzen, stellen Sie
sicher, dass Ihr Kabel ausreichend gegen
Interferenzen abgeschirmt ist - das könnte das
Problem beseitigen.Falls Ihre Leitung einfriert, sobald die Verbindung
steht, und viele FCS-Fehler auftreten, könnte das
daran liegen, dass Ihre Leitung nicht 8-Bit-rein ist.
Stellen Sie sicher, dass Ihr Modem keinen
Software-Flow-Control (XON/XOFF) verwendet. Falls Ihre
Datenschnittstelle Software-Flow-Control verwenden
muss, benutzen Sie den Befehl
set accmap 0x000a0000, um &man.ppp.8;
zu sagen, dass es die Zeichen ^Q
und ^S maskieren soll.Ein weiterer Grund dafür, dass zu viele
FCS-Fehler auftreten, könnte der sein, dass das
andere Ende aufgehört hat, ppp zu
sprechen. Aktivieren Sie async
Logging, um festzustellen, ob es sich bei den eingehenden
Daten tatsächlich um einen login- oder Shell-Prompt
handelt. Wenn Sie am anderen Ende einen Shell-Prompt
haben, ist es möglich, durch den Befehl
close lcp &man.ppp.8; zu beenden, ohne
die Verbindung zu beenden (ein folgender
term-Befehl wird Sie wieder mit der
Shell auf dem entfernten Rechner verbinden.Falls nichts in Ihrer Logdatei darauf hindeutet, warum
die Verbindung beendet wurde, sollten Sie den
Administrator des externen Rechners (Ihren ISP?) fragen,
warum die Sitzung beendet worden ist.Wieso hängen die Verbindungen meiner &macos;- und
&windows; 98-Maschinen (und eventuell auch andere
µsoft; Betriebssysteme), wenn auf meinem Gateway
PPPoE läuft?Vielen Dank an Michael Wozniak
mwozniak@netcom.ca für die
Erklärung und an Dan Flemming
danflemming@mac.com für die
Lösung für &macos;.Die Ursache des Problems ist ein so genannter
Black Hole Router. &macos; und &windows; 98
(und wahrscheinlich auch die anderen Betriebssysteme von
µsoft;) senden TCP Pakete, bei denen zum einen die
angeforderte Segmentgröße zu groß
für einen PPPoE-Rahmen ist (die Default-MTU für
Ethernet beträgt 1500 Byte)
und bei denen das don't
fragment Bit gesetzt
ist (das ist bei TCP allerdings Standard). Außerdem
sendet der Router beim Provider nicht die eigentlich
notwendigen must fragment-Meldungen zu dem
Webserver, von dem Sie gerade eine Seite laden wollen. Es
ist auch möglich, dass diese Meldung zwar
erzeugt, aber danach von einem Firewall vor dem Webserver
abgefangen wird. Wenn Ihnen dieser Webserver nun ein
Paket schickt, das nicht in einen PPPoE-Rahmen passt,
dann verwirft der Router dieses Paket und die Seite wird
nicht geladen (einige Seiten/Grafiken werden geladen, weil
ihre Größe kleiner ist als die MSS). Dies
scheint leider der Normalfall zu sein.Eine der möglichen Lösungen für dieses
Problem ist die Erzeugung des folgenden Schlüssels in
der Registry des Windows-Clients mit
regedit:HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\Class\NetTrans\0000\MaxMTUDer Schlüssels sollte vom Typ String sein und den
Wert 1436 haben, da einige ADSL-Router
nicht mit größeren Paketen umgehen können.
Wenn Sie &windows; 2000 verwenden, müssen Sie
hingegen den Schlüssel
Tcpip\Parameters\Interfaces\ID der
Netzwerkkarte\MTU benutzen,
außerdem müssen Sie als Typ DWORD
verwenden.Die Knowledge Base von µsoft; enthält weitere
Informationen darüber, wie sie die MTU einer
&windows;-Maschine ändern, damit diese mit einem
NAT-Router korrekt zusammenarbeitet. Vom besonderen
Interesse sind die Artikel Q158474
- &windows; TCPIP Registry Entries und Q120642
- TCPIP & NBT Configuration Parameters for
&windowsnt;.Bei &windows; 2000 können Sie alternativ auch, wie
im Artikel 120642 beschrieben, mit regedit das
DWORDTcpip\Parameters\Interfaces\ID der
Netzwerkkarte\EnablePMTUBHDetect
auf 1 setzen.Mit den Bordmitteln von &macos; ist es leider nicht
möglich, die TCP/IP-Einstellungen zu verändern.
Es gibt jedoch kommerzielle Lösungen, mit denen man die
TCP/IP-Einstellungen bearbeiten kann. Wenn Sie als
&macos;-Anwender NAT benutzen, suchen Sie ihre MTU-Einstellungen
und geben Sie dort 1450 statt
1500 ein.&man.ppp.8; kennt seit Version 2.3 den Befehl
enable tcpmssfixup, mit dem die MSS
automatisch korrigiert wird. Wenn Sie einen ältere
Version von &man.ppp.8; benutzen müssen, könnte
der Port net/tcpmssd für
Sie interessant sein.Nichts von alledem hilft - ich bin
verzweifelt! Was soll ich machen?Falls alles andere fehlschlägt, senden Sie
möglichst umfangreiche Informationen,
einschließlich Ihrer Konfigurationsdateien, wie Sie
&man.ppp.8; starten, die relevanten Teile Ihrer Logdateien
und die Ausgabe des Befehls netstat -rn
(vor und nach Aufbau der Verbindung) an die
Mailingliste &a.de.questions; oder die Newsgroup de.comp.os.unix.bsd.
Irgend jemand sollte Ihnen dann weiterhelfen.Serielle VerbindungenDieses Kapitel beantwortet häufig gestellte Fragen zu
seriellen Verbindungen mit &os;. PPP und SLIP werden im
Abschnitt Netzwerke behandelt.Wie kann ich feststellen, ob &os; meine seriellen
Schnittstellen gefunden hat?Wenn der &os; Kernel bootet, testet er die
seriellen Schnittstellen, für die er konfiguriert
wurde. Sie können entweder Ihrem System aufmerksam
beim Booten zusehen und die angezeigten Nachrichten lesen,
oder Sie führen den folgenden Befehl aus, nachdem Ihr System
hochgefahren ist und läuft:&prompt.user; dmesg | grep -E "^sio[0-9]"Hier ist ein Beispiel einer Ausgabe nach dem oben
genannten Befehl:
sio0: <16550A-compatible COM port> port 0x3f8-0x3ff irq 4 flags 0x10 on acpi0
sio0: type 16550A
sio1: <16550A-compatible COM port> port 0x2f8-0x2ff irq 3 on acpi0
sio1: type 16550AEs zeigt zwei serielle Schnittstellen. Die erste
verwendet Port-Adresse 0x3f8, IRQ 4 und
hat einen 16550A UART Chip. Die zweite benutzt ebenfalls
einen 16550A UART, jedoch Port-Adresse
0x2f8 und IRQ 3. Modemkarten werden
wie serielle Schnittstellen behandelt. Der einzige
Unterschied ist, dass an diesen Schnittstellen immer
ein Modem angeschlossen ist.Der GENERIC Kernel beinhaltet
Unterstützung für zwei serielle Schnittstellen,
die den im Beispiel genannten Port und IRQ verwenden.
Wenn diese Einstellungen nicht richtig für Ihr System
sind, Sie Modemkarten hinzugefügt oder mehr serielle
Schnittstellen haben als Ihre Kernelkonfiguration
zulässt, konfigurieren Sie Ihren Kernel einfach
neu. In dem Kapitel über die Kernelkonfiguration finden
Sie mehr Details.Wie kann ich feststellen, ob &os; meine Modemkarten
gefunden hat?Die vorherige Frage sollte darauf eine Antwort geben.Wie kann ich auf die seriellen Schnittstellen in
&os; zugreifen?Die in &man.sio.4; beschriebene serielle Schnittstelle
sio2 (COM3
unter &ms-dos;/&windows;), ist
/dev/cuad2 für
Geräte mit abgehenden Verbindungen und
/dev/ttyd2 für Geräte mit
eingehenden Verbindungen. Was ist der Unterschied
zwischen den beiden Geräteklassen?Sie benutzen
ttydX
für eingehende Verbindungen. Wird
/dev/ttydX
im blockierenden Modus geöffnet, wartet ein
Prozess darauf, dass das entsprechende
cuadX
Gerät inaktiv und der Empfangssignalpegel
Mit Empfangssignalpegel oder
Trägersignalerkennung wird hier
die carrier detect
Leitung bezeichnet.
aktiv ist. Wird das
cuadX
Gerät geöffnet, vergewissert es sich, dass
die serielle Schnittstelle nicht bereits von dem
ttydX
Gerät in Gebrauch ist. Sollte die Schnittstelle
verfügbar sein, stiehlt es sie von dem
ttydX
Gerät. Das
cuadX
Gerät kümmert sich nicht um
Trägersignalerkennung. Mit diesem Schema und einem
automatisch antwortenden Modem, können sich Benutzer
von aussen einloggen, Sie können weiterhin mit
demselben Modem wählen und das System kümmert
sich um die Konflikte.Wie kann ich die Unterstützung für eine
Karte mit mehreren seriellen Schnittstellen
aktivieren?Die Sektion über die Kernelkonfiguration bietet
Informationen darüber, wie Sie Ihren Kernel
konfigurieren. Für eine Karte mit mehreren seriellen
Schnittstellen, schreiben Sie eine &man.sio.4; Zeile
für jede serielle Schnittstelle auf der Karte in die Datei
&man.device.hints.5;. Aber achten Sie darauf, den
IRQ nur in einem der Einträge zu platzieren. Alle seriellen
Schnittstellen auf der Karte sollten sich einen IRQ teilen. Daher
sollten Sie den IRQ nur beim letzten Eintrag angeben.
Aktivieren Sie auch die folgende Option in der
Kernelkonfigurationsdatei:options COM_MULTIPORTDas folgende /boot/device.hints Beispiel
ist geeignet für eine AST Karte mit 4 seriellen
Schnittstellen, die IRQ 12 benutzt:hint.sio.4.at="isa"
hint.sio.4.port="0x2a0"
hint.sio.4.flags="0x701"
hint.sio.5.at="isa"
hint.sio.5.port="0x2a8"
hint.sio.5.flags="0x701"
hint.sio.6.at="isa"
hint.sio.6.port="0x2b0"
hint.sio.6.flags="0x701"
hint.sio.7.at="isa"
hint.sio.7.port="0x2b8"
hint.sio.7.flags="0x701"
hint.sio.7.irq="12"Die Flags zeigen an, dass die Master-Schnittstelle die
Minor-Nummer 7 (0x700) hat
und dass sich alle Schnittstellen einen IRQ teilen
(0x001).Kann &os; mehrere Karten mit mehreren seriellen
Schnittstellen mit den gleichen IRQs verwalten?Noch nicht. Sie müssen für jede Karte einen
anderen IRQ verwenden.Kann ich die vorgegebenen seriellen Parameter für
eine Schnittstelle einstellen?Lesen Sie den Abschnitt Serielle
Datenübertragung im &os; Handbuch.Wie kann ich Einwahl-Logins über mein Modem
aktivieren?Lesen Sie dazu bitte den Abschnitt über Einwählverbindungen
im &os; Handbuch.Wie kann ich ein Hardware-Terminal mit meiner &os; Box
verbinden?Diese Information können Sie im Abschnitt Terminals im &os;
Handbuch finden.Warum kann ich tip oder
cu nicht laufen lassen?Auf Ihrem System können die Programme
&man.tip.1; und &man.cu.1; auf das Verzeichnis /var/spool/lock nur über den
Benutzer uucp und die Gruppe
dialer zugreifen. Sie
können die Gruppe dialer
verwenden, um zu kontrollieren wer Zugriff auf Ihr Modem
oder entfernte Systeme hat. Fügen Sie sich einfach
selbst zur Gruppe dialer
hinzu.Als Alternative können Sie jeden Benutzer auf
Ihrem System &man.tip.1; und &man.cu.1; verwenden lassen,
dazu müssen Sie das folgende eingeben:&prompt.root; chmod 4511 /usr/bin/cu
&prompt.root; chmod 4511 /usr/bin/tipMein Hayes Modem wird nicht unterstützt – was
kann ich tun?Lesen Sie diese
Antwort im &os; Handbuch.Wie soll ich die AT Befehle eingeben?Im &os; Handbuch finden Sie dazu diese
Antwort.Wieso funktioniert das @
Zeichen für die pn Fähigkeit
nicht?Lesen Sie dazu diese
Antwort im &os; Handbuch.Wie kann ich von der Kommandozeile eine Telefonnummer
wählen?Lesen Sie diese
Antwort im &os; Handbuch.Muss ich dabei jedes Mal die bps Rate
angeben?Im &os; Handbuch finden Sie dazu diese
Antwort.Wie kann ich möglichst komfortabel über
einen Terminal-Server auf verschiedene Rechner
zugreifen?Lesen Sie im &os; Handbuch diese
Antwort.Kann tip mehr als eine Verbindung für jede Seite
ausprobieren?Lesen Sie diese
Antwort im &os; Handbuch.Warum muss ich zweimal CtrlP
tippen, um ein CtrlP
zu senden?Im &os; Handbuch finden Sie dazu diese
Antwort.Warum ist auf einmal alles was ich schreibe in
GROSSBUCHSTABEN??Lesen Sie im &os; Handbuch diese
Antwort.Wie kann ich Dateien mit tip
übertragen?Lesen Sie diese
Antwort im &os; Handbuch.Wie kann ich zmodem mit tip
laufen lassen?Sie finden dazu diese
Antwort im &os; Handbuch.Verschiedene Fragen&os; benutzt viel mehr Swap-Speicher als &linux;.
Warum?Es sieht nur so aus, als ob &os; mehr Swap benutzt,
als &linux;. Tatsächlich ist dies nicht der Fall. In
dieser Hinsicht besteht der Hauptunterschied zwischen
&os; und &linux; darin, dass &os; vorbeugend
vollkommen untätige, unbenutzte Seiten aus dem
Hauptspeicher in den Swap-Bereich auslagert, um mehr
Hauptspeicher für die aktive Nutzung zur
Verfügung zu stellen. &linux; tendiert dazu, nur als
letzten Ausweg Seiten in den Swap-Bereich auszulagern.
Die spürbar höhere Nutzung des Swap-Speichers
wird durch die effizientere Nutzung des Hauptspeichers
wieder ausgeglichen.Beachten Sie, dass &os; in dieser Hinsicht
zwar vorbeugend arbeitet, es entscheidet jedoch nicht
willkürlich, Seiten auszulagern, wenn das System
vollkommen untätig ist. Deshalb werden Sie
feststellen, dass nicht alle Seiten Ihres Systems
ausgelagert wurden, wenn Sie morgens aufstehen, nachdem
das System eine Nacht lang nicht benutzt worden ist.Warum zeigt mir &man.top.1; so wenig freien Speicher
an, obwohl nur wenige Programme laufen?Die Antwort ist ganz einfach: Freier Speicher ist
verschwendeter Speicher. Der &os; Kernel verwendet den
von den Programmen nicht genutzten Speicher automatisch
für den Plattencache. Die in &man.top.1; für
Inact, Cache und
Buf gemeldeten Werte stehen alle
für zwischengespeicherte Daten mit unterschiedlichem
Alter. Wenn das System wiederholt auf Daten zugreifen
muss, braucht es nicht auf die langsame Platte
zuzugreifen, da die Daten noch zwischengespeichert sind.
Dadurch erhöht sich die Performance. Ganz generell
ist es ein gutes Zeichen, wenn &man.top.1; einen kleinen
Wert bei Free anzeigt, solange der Wert
nicht extrem klein ist.Anmerkung des Übersetzers: Mit extrem
klein sind hier Werte unterhalb 512 KByte
gemeint.Warum ändert chmod die
Zugriffsrechte auf symbolische Links nicht?Für symbolische Links gibt es keine separaten
Zugriffsrechte und standardmäßig folgt
&man.chmod.1; dem Link, wenn möglich; die Zugriffsrechte
für die Datei, auf die der symbolische Link zeigt, werden also
verändert. Wenn Sie eine Datei mit dem Namen
foo und einen auf diese Datei
zeigenden symbolischen Link mit dem Namen
bar haben, wird das folgende Kommando
niemals einen Fehler melden.&prompt.user; chmod g-w barTrotzdem werden die Zugriffsrechte für
bar nicht geändert.Wenn Sie die Zugriffsrechte in der Dateihierarchie an der
Wurzeldatei anstatt der Datei selbst ändern möchten,
müssen Sie entweder oder
zusammen mit der Option
benutzen. Weitere Informationen
finden Sie in den Manualpages &man.chmod.1; und
&man.symlink.7;.Die Option bewirkt ein
rekursives &man.chmod.1;.
Seien Sie vorsichtig, wenn Sie bei
&man.chmod.1; Verzeichnisse oder symbolische
Links zu Verzeichnissen angeben. Wenn Sie die
Zugriffsrechte eines Verzeichnisses ändern
möchten, das durch einen symbolischen Link
referenziert wird, benutzen Sie &man.chmod.1;
ohne irgendwelche Optionen und folgen dem symbolischen
Link durch einen abschließenden Schrägstrich
(/). Falls z.B.
foo ein symbolischer Link zum
Verzeichnis bar ist und
Sie die Zugriffsrechte von foo
(tatsächlich bar)
ändern möchten, dann benutzen Sie etwas ähnliches
wie:&prompt.user; chmod 555 foo/Durch den abschließenden Schrägstrich folgt
&man.chmod.1; dem symbolischen Link
foo, um die Zugriffsrechte für
das Verzeichnis bar zu
ändern.Kann ich DOS-Programme unter &os; ausführen?Ja. Sie können
emulators/doscmd
verwenden, das über die Ports-Sammlung verfügbar
ist.Falls doscmd nicht ausreicht,
können Sie den Port
emulators/pcemu
verwenden, der einen 8088 und genug BIOS-Funktionen emuliert,
um DOS-Textanwendungen laufen zu lassen. Der Port
benötigt das X-Window-System.Sie können auch emulators/dosbox aus der &os; Ports
Sammlung ausprobieren. Der Hauptaugenmerk liegt bei dieser
Anwendung auf der Emulation alter DOS Spiele, deren Dateien sich im
lokalen Dateisystem befinden.Was muss ich tun, um die &os;-Dokumentation in
meine Muttersprache zu übersetzen?Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Webseite des
&os; German
Documentation Project.Warum kommen alle meine Mails, die ich an @FreeBSD.org schicke, wieder
zurück?Das Mailsystem von FreeBSD.org verwendet einige der
strengeren Überprüfungen von
Postfix für eingehende Mails.
Mails, bei denen es Anzeichen für Konfigurationsprobleme
oder Spam gibt, werden nicht akzeptiert. Dies kann aus einem
der folgenden Gründe geschehen:Die Mail kommt von einem System oder Netzwerk,
dass für Spam-Aktivitäten bekannt
ist.Die Mailserver von &os; akzeptierten keine
Mails von bekannten Spam-Quellen. Wenn Sie eine
Firma oder Domain benutzen, die Spam erzeugt oder
verteilt, sollten Sie sich einen anderen ISP
suchen.Der Mailtext enthält HTML.Mail sollte immer im Klartext gesendet werden, Sie
sollten ihr Mailprogramm entsprechend
einstellen.Das Mailsystem kann die IP-Adresse des
einliefernden Systems nicht in einen symbolischen
Namen umwandeln.Funktionierendes reverse DNS ist eine
Vorbedingung, damit ihre Mails angenommen wird.
Sorgen Sie dafür, dass der reverse DNS
für Ihren Mailserver korrekt konfiguriert wird.
Viele Anbieter für Privatkunden geben Ihnen diese
Möglichkeit nicht. In diesem Fall sollten Sie
Ihre Mails über den Mailserver Ihres Providers
versenden.Der Rechnername, der im EHLO/HELO Teil der SMTP
Kommunikation übergeben wird, kann nicht zu einer
IP-Adresse aufgelöst werden.Damit die E-Mail akzeptiert wird, brauchen Sie einen
voll qualifizierten Rechnernamen, der im DNS eingetragen ist.
Wenn Sie diesen nicht besitzen, benutzen Sie bitte den
Mailserver Ihres Providers, um E-Mails zu verschicken.Die Message-ID Ihrer Mail endet in
localhost.Einige Mail-Clients generieren eine Message-ID, die
nicht akzeptiert wird. Sie müssen Ihren Mail-Client
so konfigurieren, dass er eine gültige Message-ID
generiert. Alternativ können Sie die Message-ID von
Ihrem Mailserver umschreiben lassen.Wo kann ich einen freien &os;-Account bekommen?Das &os; Project bietet zwar keinen freien Zugang
zu seinen Servern an; andere Firmen bieten jedoch frei
zugängliche &unix; Systeme. Die Kosten variieren und
es kann sein, dass nicht alle Dienste zur
Verfügung stehen.Arbornet, Inc,
auch als M-Net bekannt, bietet seit 1983
uneingeschränkten Zugang zu &unix; Systemen.
Zunächst wurde eine Altos-Maschine mit System III
benutzt, 1991 erfolgte dann der Wechsel zu BSD/OS. Im
Juni 2000 erfolgte ein erneuter Wechsel, diesmal zu
&os;. M-Net bietet Zugang mit
Telnet und
SSH
und den Zugang zur gesamten Software von &os;. Allerdings ist
der Zugriff auf das Netzwerk auf Mitglieder und
Gönner beschränkt, die eine Spende an die
nicht-kommerzielle Organisation geleistet haben.
M-Net stellt zusätzlich ein
Mailbox-System und einen interaktiven Chat zur
Verfügung.Grex bietet ein ganz
ähnlichen Dienst wie M-Net an,
dazu gehören auch das Mailbox-System und der interaktive
Chat. Allerdings wird eine SUN 4M mit &sunos;
benutzt.Was ist sup und wie benutze ich
es?Der Name SUP steht
für Software Update Protocol und wurde von der CMU (Carnegie
Mellon University) entwickelt, um ihre Entwicklungszweige
zu synchronisieren. Es wurde benutzt, um entfernte
Sites mit den zentralen Quellcodeentwicklungen des Projekts zu
synchronisieren.SUP ist nicht sehr bandbreitenfreundlich und wurde
abgelöst. Die derzeit empfohlene Methode, um Ihren
Quellcode auf dem neuesten Stand zu halten ist
CVSup.Wie heißt das niedliche rote Kerlchen?Er ist namenlos, es ist einfach der der BSD
Daemon. Wenn Sie ihm unbedingt einen Namen geben
wollen, rufen Sie ihn beastie. Beachten
Sie aber, dass beastie wie
BSD ausgesprochen wird.Weitere Informationen über den BSD daemon finden
Sie auf seiner
Homepage.Kann ich Bilder des BSD Daemon verwenden?Eventuell. Der BSD Daemon unterliegt dem Copyright
von Marshall Kirk McKusick. Wenn Sie genaue Informationen
über die Einschränkungen bei der Nutzung
brauchen, sollten Sie sein Statement
on the Use of the BSD Daemon Figure lesen.Kurz gesagt, können Sie den BSD Daemon benutzen,
solange es für einen privaten Zweck ist und die
Nutzung geschmackvoll bleibt. Für den kommerziellen
Einsatz brauchen Sie die Zustimmung von &a.mckusick;.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite BSD
Daemon's home page.Woher kann ich Bilder des BSD Daemon bekommen?Einige Bilder in den Format xfig und eps sind unter /usr/share/examples/BSD_daemon/ zu
finden.Ich habe in den Mailinglisten eine Abkürzung oder
einen Begriff gesehen, den ich nicht kenne. Wo erhalte
ich eine Erklärung dazu?Sehen Sie bitte im
&os;-Glossar nach.Warum sollte mich die Farbe des Fahrradschuppens
interessieren?Die ganz, ganz kurze Antwort ist: Überhaupt nicht.
Die etwas längere Antwort lautet: Nur weil Sie in der
Lage sind, einen Fahrradschuppen zu bauen, müssen Sie
noch lange nicht andere davon abhalten, nur weil Ihnen die
Farbe nicht gefällt. Dies ist natürlich eine
Metapher dafür, dass Sie nicht eine Diskussion über
jede kleine Änderung beginnen sollen, nur weil Sie
das können. Einige Leute behaupten sogar, dass
die Anzahl der (nutzlosen) Kommentare über eine
Änderung umgekehrt proportional zur
Komplexität der Änderung ist.Die noch längere und vollständigere Antwort
ist, dass &a.phk; nach einen langen Diskussion
über das Thema "Soll &man.sleep.1; Sekundenbruchteile
als Parameter akzeptieren?" eine lange Mail mit dem Titel
A
bike shed (any colour will do) on greener
grass... schrieb. Die einschlägigen
Teile der Nachricht lauteten:
&a.phk; in &a.hackers.name;,
2.10.1999Einige von Euch haben mich gefragt, Was
meinst Du mit dem Fahrradschuppen?Es ist eine lange oder eigentlich eher eine sehr
alte und doch sehr kurze Geschichte. C. Northcote
Parkinson schrieb in den frühen Sechzigern ein Buch
mit dem Namen Parkinson's Law, das viele
Einblick in die Beziehungen innerhalb des Managements
gibt.[ein paar Kommentare zum Buch
gestrichen]In dem Beispiel mit dem Fahrradschuppen ist die
andere wichtige Komponente ein Kernkraftwerk. Ich
glaube, dass zeigt schon, wie alt dieses Buch
ist.Parkinson zeigte, dass man zum Vorstand gehen
kann und die Genehmigung für ein mehrere Millionen
oder sogar Milliarden Dollar teures Kernkraftwerk
bekommt; wenn man aber einen Fahrradschuppen bauen will,
wird man in endlose Diskussionen verwickelt.Laut Parkinson liegt das daran, dass ein
Kernkraftwerk so groß, so teuer und so kompliziert
ist, dass die Leute es nicht verstehen. Und bevor
sie versuchen, es zu verstehen, verlassen Sie sich
lieber darauf, dass irgend jemand sicherlich die
ganzen Details geprüft hat, bevor das Projekt bis
zum Vorstand gekommen ist. Im Buch von Richard P.
Feynmann finden sich einige interessante und sehr
passende Beispiele aus dem Gebiet von Los
Alamos.Ein Fahrradschuppen ist was anderes. Jeder kann an
seinem freien Wochenende einen bauen und hat trotzdem
noch genug Zeit für die Sportschau. Daher ist es
unwichtig, wie gut man sich vorbereitet und wie sinnvoll
der eigene Vorschlag ist. Irgend jemand wird die
Möglichkeit nutzen und zeigen, dass er seine
Arbeit tut, dass er aufmerksam ist, dass er
da ist.In Dänemark nennen wir dieses Verhalten
Seine Fingerabdrücke hinterlassen.
Es geht um persönlichen Stolz und Prestige; die
Chance, auf irgend etwas zu zeigen und zu sagen zu
können: Da! Das habe
Ich getan. Politiker leiden
sehr stark darunter, aber viele Leute verhalten sich so,
wenn sie die Chance haben. Denkt einfach mal an
Fußabdrücke in feuchtem Zement.
Nicht ganz ernstgemeinte FragenWie cool ist &os;?Q. Hat irgend jemand Temperaturmessungen
durchgeführt, während &os; läuft? Ich
weiss, dass &linux; cooler läuft, als DOS, habe
aber niemals gesehen, dass &os; erwähnt
wurde. Es scheint sehr heiß zu laufen.A. Nein, aber wir haben zahlreiche Geschmackstests mit
verblendeten Freiwilligen durchgeführt, denen
außerdem zuvor 250 Mikrogramm LSD-25 verabreicht
wurden. 35% der Freiwilligen sagte, dass &os;
nach Orange schmeckte, &linux; hingegen schmecke wie
purple haze (Anm. d. Übersetzers: Song
von Jimmy Hendrix und LSD-Marke). Keine der Gruppen hat
besondere Abweichungen der Temperatur erwähnt.
Eventuell hätten wir sämtliche Ergebnisse dieser
Untersuchung fortwerfen sollen, als wir festgestellt
haben, dass zu viele der Freiwilligen den Raum
während der Tests verlassen haben und dadurch die
Ergebnisse verfälscht haben. Wir glauben, dass
die meisten der Freiwilligen nun bei Apple sind und an
ihrer neuen scratch and sniff
Oberfläche arbeiten. Es ist ein lustiges, altes
Geschäft, in dem wir uns befinden!Ernsthaft, &os; und &linux; benutzen beide die
Instruktion HLT (halt), wenn das System
untätig ist, wodurch der Energieverbrauch und dadurch
die produzierte Wärme reduziert wird. Falls Sie auch
noch APM (Advanced Power Management) konfiguriert haben,
kann &os; Ihre CPU auch in einen Low-Power-Modus bringen.Wer kratzt in meinen Speicherbänken??Q. Gibt es irgend etwas seltsames, das
&os; tut, wenn ich den Kernel kompiliere, das dazu
führt, dass der Speicher ein kratzendes
Geräusch macht? Bei der Kompilierung (und auch
für einen kurzen Moment nach der Erkennung des
Floppy-Laufwerks beim Hochfahren), kommt ein seltsames
kratzendes Geräusch von etwas das die
Speicherbänke zu sein scheinen.A. Ja! In der BSD-Dokumentation finden Sie
häufige Verweise auf Daemons und was
die meisten Leute nicht wissen, ist, dass diese sich
auf echte, nicht-körperlichen Wesen beziehen, die
Besitz von Ihrem Computer ergriffen haben. Das kratzende
Geräusch, das von Ihrem Speicher kommt, ist in
Wirklichkeit hochtöniges Flüstern, das unter den
Daemons ausgetauscht wird, während Sie entscheiden,
wie Sie die verschiedenen Systemadministrationsaufgaben,
am besten erledigen.Wenn Sie das Geräusch stört, wird ein
fdisk /mbr sie vertreiben, aber wundern
Sie sich nicht, wenn sie feindlich reagieren und
versuchen, Sie aufzuhalten. Wenn Sie während der
Ausführung zu irgendeinem Zeitpunkt die teuflische
Stimme von Bill Gates aus dem eingebauten Lautsprecher
kommen hören, laufen Sie weg und sehen Sie sich auf
keinen Fall um! Befreit von dem ausgleichenden
Einfluss der BSD Dämonen sind die beiden
Dämonen von DOS und &windows; oft dazu in der Lage, die
totale Kontrolle über Ihre Maschine für die
ewige Verdammung Ihrer Seele zurückzuerlangen. Da
Sie jetzt die Wahrheit kennen, würden Sie es
vorziehen, sich an die Geräusche zu gewöhnen,
wenn Sie die Wahl hätten.Wie viele &os;-Hacker braucht man, um eine
Glühbirne auszuwechseln?Eintausendeinhundertundneunundsechzig:Dreiundzwanzig, die sich bei -CURRENT beschweren,
dass das Licht aus ist;Vier, die behaupten, dass es sich um ein
Konfigurationsproblem handelt und dass solche Dinge
wirklich nach -questions gehören;Drei, die PRs hierzu einreichen, einer von ihnen wird
falsch unter DOC abgelegt und fristet sein Dasein im
Dunkeln;Einen, der eine ungetestete Glühbirne einreicht,
wonach buildworld nicht mehr funktioniert, und sie dann
fünf Minuten später wieder herausnimmt;Acht, die die PR-Erzeuger beschimpfen, weil sie zu
ihren PRs keine Patche hinzugefügt haben;Fünf, die sich darüber beschweren, dass
buildworld nicht mehr funktioniert;Einunddreißig, die antworten, dass es bei
ihnen funktioniert und dass sie cvsup wohl zu einigem
ungünstigen Zeitpunkt durchgeführt
haben;Einen, der einen Patch für eine neue
Glühbirne an -hackers schickt;Einen, der sich beschwert, dass es vor drei
Jahren Patches hierfür hatte, aber als er sie nach
-CURRENT schickte, sind sie einfach ignoriert worden und
er hatte schlechte Erfahrungen mit dem PR-System; nebenbei
ist die vorgeschlagene Glühbirne nicht
reflexiv;Siebenunddreißig, die schreien, dass
Glühbirnen nicht in das Basissystem gehören,
dass Committer nicht das Recht haben, solche Dinge
durchzuführen, ohne die Gemeinschaft zu konsultieren
und WAS GEDENKT -CORE HIER ZU TUN!?Zweihundert, die sich über die Farbe des
Fahrradschuppens beschweren;Drei, die darauf hinweisen, dass der Patch nicht
mit &man.style.9; übereinstimmt;Siebzehn, die sich beschweren, dass die
vorgeschlagene neue Glühbirne der GPL
unterliegt;Fünfhundertundsechsundachtzig, die sich in einen
Streit über die vergleichbaren Vorteile der GPL, der
BSD-Lizenz, der MIT-Lizenz, der NPL und der
persönlichen Hygiene nichtgenannter FSF-Gründer
verwickeln;Sieben, die unterschiedliche Teile des Threads nach
-chat und -advocacy weiterleiten;Einer, der die vorgeschlagene Glühbirne einbaut,
obwohl sie dunkler leuchtet, als die alte;Zwei, die sie wieder ausbauen, und in einer
wütenden Nachricht argumentieren, dass &os;
besser ganz im Dunkeln dasteht, als mit einer
dämmerigen Glühbirne;Sechsundvierzig, die sich lärmend wegen des
Wiederausbaus der dämmerigen Glühbirne streiten
und eine Erklärung von -core verlangen;Elf, die eine kleinere Glühbirne beantragen,
damit sie in ihr Tamagotchi passt, falls wir
irgendwann beschließen, &os; auf diese Plattform
zu portieren;Dreiundsiebzig, die sich über die SNR auf
-hackers und -chat beschweren und aus Protest
abmelden;Dreizehn, die unsubscribe,
How do I unsubscribe?
oder Please remove me from the list gefolgt
von der üblichen Fußzeile abschicken;Einen, der eine funktionierende Glühbirne
einbaut, während alle zu beschäftigt damit sind,
mit jedem zu streiten, um es zu bemerken;Einunddreißig, die herausstellen, dass die
neue Glühbirne 0,364% heller leuchten würde,
wenn sie mit TenDRA kompiliert werden würde (obwohl
sie in einen Würfel umgeformt werden
müsste) und dass &os; deshalb nach
TenDRA, anstatt nach GCC wechseln sollte;Einen, der sich beschwert, dass bei der neuen
Glühbirne die Verkleidung fehlt;Neun (einschließlich der PR-Ersteller), die
fragen Was ist MFC?Siebenundfünfzig, die sich zwei Wochen, nachdem
die Birne gewechselt worden ist, darüber beschweren,
dass das Licht aus war.&a.nik; hat
hinzugefügt:Ich habe ziemlich hierüber
gelacht.Und dann dachte ich: "Halt, sollte in dieser
Liste nicht irgendwo 'Einer, der es dokumentiert'
sein?"Und dann wurde ich erleuchtet
:-)&a.tabthorpe; sagt: Keine,
echte &os; Hacker fürchten sich nicht
vor der Dunkelheit!Was passiert mit den Daten, die nach
/dev/null geschrieben werden?Sie werden in einer speziellen Datensenke der CPU in
Wärme umgewandelt, die dann über den
Kühlkörper und den Lüfter abgeführt
wird. Dies ist einer der Gründe für die
Kühlung von CPUs; die Anwender gewöhnen sich an
die schnelleren Prozessoren, gehen nicht mehr so
sorgfältig mit Ihren Daten um und so landen immer
mehr Daten in /dev/null, was zur
Überhitzung der CPU führt. Wenn Sie
/dev/null löschen (was die
Datensenke ziemlich sicher abschaltet), wird Ihre CPU zwar
nicht mehr so heiß, dafür wird Ihr System aber
sehr schnell von den überzähligen Daten
überladen und merkwürdige Effekte zeigen. Wenn
Sie eine sehr schnell Netzwerkverbindung haben,
können Sie Ihre CPU kühlen, indem sie Daten aus
/dev/random lesen und in die Weite
des Netzwerkes schicken; allerdings besteht hier die
Gefahr der Überhitzung von Netzwerk und /. Außerdem dürfte Ihr
ISP ziemlich wütend werden, da der größte
Teil der Daten von seinen Geräten in Hitze
umgewandelt werden wird; da ISPs aber über
Klimaanlagen verfügen, sollte das kein großes
Problem sein, solange Sie es nicht übertreiben.Nachtrag Paul Robinson:Es gibt andere Mittel und Wege. Wie jeder gute
Systemadministrator weiss, gehört es zum guten
Ton, einigen Daten zum Bildschirm zu senden, damit die
Leuchtkäferchen, die das Bild anzeigen,
glücklich sind. Die Leuchtkäferchen werden nach
der Farbe Ihrer Hüte (Rot, Grün, oder Blau)
unterschieden und sie verstecken bzw. zeigen sich (wobei
man die Farbe ihrer Hüte erkennen kann) bei jeder
Nahrungsaufnahme. Grafikkarten wandeln Daten in
Leuchkäfer-Nahrung um und schicken sie dann zu den
Leuchtkäfern - teure Karten erzeugen bessere Nahrung
und sorgen so für besseres Verhalten der
Leuchtkäfer. Diese brauchen allerdings einen
konstanten Stimulus - darum gibt es
Bildschirmschoner.Darum lautet mein Vorschlag, die zufälligen Daten
einfach zum Bildschirm zu schicken, damit sie von den
Leuchtkäfern verzehrt werden. Dabei entsteht keine
Hitze, die Leuchtkäfer bleiben glücklich und man
wird seine überflüssigen Daten sehr schnell los,
auch wenn der Bildschirm etwas merkwürdig
aussieht.Übrigens: Als Ex-Admin eines großen ISPs,
der so seine Probleme mit der Kühlung seines
Rechenzentrums hatte, kann ich nur davon abraten,
überflüssige Daten einfach in das Netzwerk zu
schicken. Die Heinzelmännchen, die die Pakete
verteilen und versenden, regen sich darüber ganz
furchtbar auf.Weiterführende ThemenWie kann ich mehr über die Interna von &os;
erfahren?Zurzeit gibt es nur ein Buch über die Interna von
&os;, The Design and Implementation of the &os;
Operating System von Marshall Kirk McKusick und
George V. Neville-Neil, ISBN 0-201-70245-2, das sich auf
&os; 5.X konzentriert.Allgemeines Wissen über &unix; kann
allerdings in den meisten Fällen auf &os;
angewendet werden.Eine Liste finden Sie im entsprechenden Abschnitt der
Bibliographie.Wie kann ich bei der Entwicklung von &os; mitarbeiten?Genauere Informationen finden Sie im Artikel &os;
unterstützen. Wir können Hilfe
immer gut gebrauchen!Was sind Snapshots und RELEASEs?Derzeit existieren drei aktive/halbaktive Zweige im
&os;-CVS-Repository. In früheren Zweigen
ändert sich wenig, daher gibt es nur drei
aktive Entwicklungszweige:RELENG_7 bzw.
6-STABLERELENG_8 bzw.
7-STABLEHEAD bzw.
-CURRENT oder
9-CURRENTHEAD ist keine wirkliche
Bezeichnung für einen Zweig, wie die anderen beiden.
Es ist lediglich eine symbolische Konstante für
den aktuellen, nicht verzweigten
Entwicklungsstrom, auf den wir uns
einfach als -CURRENT beziehen.Derzeit steht -CURRENT für den
9.X-Entwicklungsstrom. Der
7-STABLE-Zweig (RELENG_7)
wurde von -CURRENT im Februar 2008 und der
8-STABLE-Zweig (RELENG_7) im
November 2009 von -CURRENT abgespalten.Wie kann ich meine eigene, angepasstes Release
erstellen?Eine Anleitung dazu finden Sie im Artikel
&os; Release Engineering.Wieso überschreibt make
world
das installierte System?Das ist beabsichtigt. Wie der Name schon andeutet,
erstellt make world
alle Systemdateien von Grund auf neu. Sie können also sicher
sein, am Ende eine saubere, konsistente Umgebung zu haben (das ist
der Grund, warum es so lange dauert).Falls die Umgebungsvariable DESTDIR
während der Ausführung von make
world oder
make install
definiert ist, werden die neu erstellten Binaries unter
${DESTDIR} in einem zum
installierten identischen Verzeichnisbaum abgelegt.
Einige zufällige Kombinationen von Änderungen
von Shared Libraries und Neuerstellungen von Programmen
können hierbei jedoch ein Scheitern von make
world verursachen.Warum ist cvsup.FreeBSD.org
kein Round-Robin-Eintrag im DNS, so dass Anfragen
auf alle CVsup-Server verteilt
werden?Die CVsup-Server gleichen sich
stündlich mit dem Hauptserver ab. Allerdings findet der
Abgleich nicht zur gleichen Zeit statt, daher
können einige Server neuere Quellen bereitstellen
als andere Server. Alle Server stellen jedoch
Quellen bereit, die maximal eine Stunde alt sind.
Wäre cvsup.FreeBSD.org
ein Round-Robin-Eintrag im DNS, der Benutzern einen
zufälligen Server zuteilt, könnten beim
zweiten Lauf von CVsup ältere
Quellen als beim ersten Lauf heruntergeladen werden.Kann ich -CURRENT mit begrenztem Internetzugang
folgen?Ja, Sie können das tun, ohne
den gesamten Quellbaum herunterzuladen, indem Sie die
Einrichtung CTM
benutzen.Wie haben Sie die Distribution in 1392 KB-Dateien
aufgespalten?Bei neueren BSD-basierten Systemen gibt es eine Option
zu &man.split.1;, die das Splitten von
Dateien an willkürlichen Bytegrenzen erlaubt.Hier ist ein Beispiel aus
/usr/src/release/Makefile.ZIPNSPLIT= gzip --no-name -9 -c | split -b 1392k -Ich habe eine Kernelerweiterung geschrieben. An wen
sende ich sie?Lesen Sie bitte den Artikel
&os; unterstützen.Und Danke, dass Sie darüber
nachdenken!Wie werden Plug&Play ISA-Karten erkannt und
initialisiert?Von: Frank Durda IV
uhclem@nemesis.lonestar.orgKurz gesagt gibt es nur wenige I/O-Ports über die
PnP-Karten antworten, wenn der Host fragt, ob jemand da
ist. Wenn die PnP-Erkennungsroutine startet, fragt sie,
ob irgendwelche PnP-Karten vorhanden sind und alle
PnP-Karten antworten mit ihrer Modellnummer auf demselben
Port, von dem sie auch gelesen haben. Die
Erkennungsroutine erhält also ein geodertes
Ja auf diese Frage. Mindestens ein Bit
wird bei dieser Antwort gesetzt sein. Die
Erkennungsroutine ist dann in der Lage, dafür zu
sorgen, dass Karten mit Modellnummern (zugeordnet von
µsoft;/&intel;) kleiner als Xoff-line gesetzt werden. Sie prüft dann, ob
immer noch Karten da sind, die auf die Frage antworten. Falls die
Antwort 0 war, sind keine Karten mit IDs
größer X vorhanden. Die
Erkennungsroutine wird daraufhin anfragen, ob Karten unterhalb
X vorhanden sind. Schließlich setzt die
Erkennungsroutine alle Karten größer als
X - (limit / 4) off-line
und wiederholt die Frage. Wenn diese
halbbinäre Suche nach IDs in Folge genügend oft
wiederholt worden ist, wird die Erkennungsroutine
schließlich alle in einem Rechner befindlichen
PnP-Karten identifiziert haben und das mit einer
Iterationszahl sehr viel kleiner als
264.Die IDs bestehen aus zwei 32-Bit-Feldern (daher
264) + acht Bit Prüfsumme. Die
ersten 32 Bit sind die Herstellerkennung. Es wurde zwar nicht
bestätigt, aber es wird angenommen, dass unterschiedliche
Kartentypen desselben Herstellers unterschiedliche 32-Bit
Herstellerkennungen besitzen können. 32 Bit nur
für eindeutige Hersteller zu benötigen, scheint
etwas übertrieben.Die niedrigen 32 Bit sind eine Seriennummer oder etwas
anderes, das die betreffende Karte einzigartig macht. Die
Hersteller dürfen niemals eine zweite Karte mit denselben
niedrigen 32 Bit herstellen, es sei denn, die höheren
32 Bit sind unterschiedlich. Sie können also mehrere
Karten des selben Typs im Rechner haben und die gesamten
64 Bit bleiben stets eindeutig.Die 32-Bit-Gruppen können niemals nur aus Nullen
bestehen. Das erlaubt es, bei der binären Suche zu
Beginn nur auf von Null verschiedene Bits zu achten.Wenn das System alle vorhandenen Karten-IDs
identifiziert hat, reaktiviert es jede Karte - eine nach
der anderen (über dieselben I/O-Ports) und ermittelt,
welche Ressourcen von der jeweiligen Karte benötigt
werden, welche Wahlmöglichkeiten für Interrupts
bestehen usw. Alle Karten werden abgefragt, um diese
Informationen zusammenzustellen.Diese Informationen werden dann mit Informationen aus
allen ECU-Dateien auf der Festplatte oder mit im MLB-BIOS
verdrahteten Informationen verknüpft. Die ECU- und
BIOS-PnP-Unterstützung für Hardware auf dem MLB
ist für gewöhnlich künstlich und was die
Peripheriegeräte tun ist nicht wirklich echtes PnP.
Durch die Untersuchung der BIOS-Informationen und der
ECU-Informationen können die Erkennungsroutinen
jedoch die von PnP-Geräten benutzten Ressourcen so
ändern, dass vermieden wird, dass bereits
von anderen Geräten benutzte Ressourcen verwendet
werden.Dann werden die PnP-Geräte nochmals besucht und
ihre I/O, DMA, IRQ und Memory-Map-Adressen werden
zugeordnet. Die Geräte werden an diesen Stellen
sichtbar werden und dort bis zum nächsten Reboot
verbleiben. Allerdings hindert Sie auch nichts daran, sie
zu verschieben, wohin Sie wollen.Im obigen Teil wurde sehr viel vereinfacht, aber die
grundlegende Idee sollte klar geworden sein.µsoft; hat einige der primären
Druckerstatusports für PnP übernommen, da keine
Karte diese Adressen für die entgegengesetzten
I/O-Zyklen decodiert. Ich habe während der
frühen Überprüfungsperiode des
PnP-Vorschlags eine echte IBM Druckerkarte gefunden, die
Schreibzugriffe auf dem Statusport decodiert hat, aber µsoft;
hat nur tough gesagt. Also schreiben sie
auf den Druckerstatusport, um Adressen zu setzen, benutzen
zusätzlich diese Adresse + 0x800
und einen dritten I/O-Port zum Lesen, der irgendwo
zwischen 0x200 und
0x3ff liegen kann.Wie bekomme ich eine Major-Number für einen
Gerätetreiber, den ich geschrieben habe?&os; Versionen stellen seit Februar 2003
Major-Numbers für Geräte automatisch zur Laufzeit
bereit (lesen Sie &man.devfs.5;), damit ist das nicht mehr
nötig.Gibt es alternative Layoutverfahren für
Verzeichnisse?Als Antwort auf die Frage nach alternativen
Layoutverfahren für Verzeichnisse ist das Schema, das
derzeit benutzt wird, unverändert von dem, das ich
1983 geschrieben habe. Ich habe das Vorgehen für das
originale Fast-Filesystem geschrieben und es niemals
überarbeitet. Es funktioniert gut, wenn es darum
geht, zu verhindern, dass Zylindergruppen volllaufen.
Wie viele von Ihnen angemerkt haben, funktioniert es
schlecht für find. Die meisten Dateisysteme werden
von Archiven erstellt, die mit einer Tiefensuche (also
ftw) erstellt wurden. Diese Verzeichnisse werden
über die Zylindergruppen hinweg entfaltet und
erzeugen denkbar ungünstigste Voraussetzungen
für zukünftige Tiefensuchen. Falls man die
Gesamtzahl der zu erstellenden Verzeichnisse wüsste,
wäre die Lösung die,
(gesamt / fs_ncg) pro
Zylindergruppe zu erstellen, bevor fortgefahren wird.
Offensichtlich müsste man eine Heuristik
erstellen, um die Zahl zu schätzen. Sogar die
Benutzung einer kleinen, fixen Zahl, z.B. 10, würde
eine Verbesserung um Größenordnungen ausmachen.
Um Wiederherstellungen von normalem Betrieb (wo der
derzeitige Algorithmus vermutlich sinnvoller ist) zu
unterscheiden, könnten Sie die Clusterung von bis zu
10 benutzen, wenn sie alle innerhalb eines
10-Sekunden-Fensters durchgeführt würden.
Jedenfalls ist mein Schluss, dass dies ein
fruchtbares Gebiet für Experimente ist.&a.mckusick;, September 1998Wie kann ich optimalen Nutzen aus einer kernel panic
ziehen?Hier ist eine typische Kernel-PanicFatal trap 12: page fault while in kernel mode
fault virtual address = 0x40
fault code = supervisor read, page not present
instruction pointer = 0x8:0xf014a7e5
stack pointer = 0x10:0xf4ed6f24
frame pointer = 0x10:0xf4ed6f28
code segment = base 0x0, limit 0xfffff, type 0x1b
= DPL 0, pres 1, def32 1, gran 1
processor eflags = interrupt enabled, resume, IOPL = 0
current process = 80 (mount)
interrupt mask =
trap number = 12
panic: page faultWenn Sie eine Meldung wie diese sehen, reicht es
nicht, sie einfach zu reproduzieren und sie einzusenden.
Der Wert des Instruktionszeigers ist wichtig; leider ist er auch
konfigurationsabhängig. Mit anderen Worten variieren
die Werte abhängig von dem Kernel-Image, das Sie
tatsächlich benutzen. Wenn Sie ein
GENERIC Kernelimage von einem der Snapshots benutzen, dann ist es
für jemand anderen möglich, die fehlerhafte
Instruktion herauszufinden, aber wenn Sie einen
angepassten Kernel benutzen, können nur
Sie uns sagen, wo der Fehler
auftrat.Was Sie tun sollten, ist folgendes:Notieren Sie sich den Wert des
Instruktionszeigers. Beachten Sie, dass der Teil
0x8: am Anfang in diesem Fall nicht
von Bedeutung ist; der Teil
0xf0xxxxxx ist der, den wir
wollen.Tun Sie folgendes, wenn das System
rebootet:&prompt.user; nm/kernel.that.caused.the.panic | grep f0xxxxxxwobei 0xf0xxxxxx der Wert des
Instruktionszeigers ist. Es besteht die
Möglichkeit, dass Sie keinen exakten Treffer
erzielen, weil die Symbole in der Symboltabelle des
Kernels Funktionseinstiegspunkte sind und die Adresse
des Instruktionszeigers irgendwo innerhalb einer
Funktion liegen wird und nicht am Anfang. Falls sie
keinen exakten Treffer erzielen, lassen Sie den
letzten Teil des Werts des Instruktionszeigers weg und
versuchen es noch einmal, z.B.:&prompt.user; nm/kernel.that.caused.the.panic | grep f0xxxxxFalls das kein Ergebnis liefert, hacken Sie eine
weitere Ziffer ab. Wiederholen Sie die Schritte, bis
Sie irgendeine Ausgabe erhalten. Das Ergebnis wird
eine Liste möglicher Funktionen sein, die die
Panik verursacht haben. Das ist zwar kein absolut
genauer Mechanismus, um die Fehlerursache ausfindig zu
machen, aber es ist besser als gar nichts.Wie dem auch sei, der beste Weg, den Grund für eine Panik
herauszufinden, ist der, einen Crash-Dump festzuhalten und
dann &man.kgdb.1; zu benutzen, um den Stack im Crash-Dump
zurückzuverfolgen.Jedenfalls ist die Methode, die ich normalerweise
benutze, folgende:Sorgen Sie dafür, dass die folgende Zeile in der
Kernelkonfigurationsdatei
(/usr/src/sys/arch/conf/MYKERNEL) enthalten ist:makeoptions DEBUG=-g # Build kernel with gdb(1) debug symbolsWechseln Sie in das Verzeichnis usr/src:&prompt.root; cd/usr/srcErstellen Sie den Kernel:&prompt.root; makebuildkernelKERNCONF=MYKERNELWarten Sie, bis &man.make.1; den Kernel fertig kompiliert
hat.&prompt.root; makeinstallkernelKERNCONF=MYKERNELStarten Sie das System neu.Falls Sie die make-Variable KERNCONF
nicht verwenden, wird ein GENERIC Kernel
gebaut und installiert.Der &man.make.1;-Prozess wird zwei Kernel
erstellt haben:
/usr/obj/usr/src/sys/MYKERNEL/kernel
und
/usr/obj/usr/src/sys/MYKERNEL/kernel.debug.
kernel wurde als
/boot/kernel installiert, während
kernel.debug als Quelle für
Debuggersymbole für &man.kgdb.1; benutzt werden
kann.Um sicherzustellen, dass ein Crash-Dump erhalten
bleibt, müssen Sie
/etc/rc.config editieren und
dumpdev so setzen, dass es auf
Ihre Swap-Partition zeigt. Das bewirkt, dass die
&man.rc.8;-Skripte den Befehl &man.dumpon.8; benutzen, um
Crash-Dumps zu ermöglichen. Sie können
&man.dumpon.8; auch manuell ausführen. Nach einer
Panik kann der Crash-Dump mit &man.savecore.8;
wiederhergestellt werden; wenn dumpdev
in /etc/rc.conf gesetzt ist, werden
die &man.rc.8;-Skripte &man.savecore.8; automatisch
ausführen und den Crash-Dump unter /var/crash ablegen.Crash-Dumps von &os; sind für
gewöhnlich genauso groß wie der physikalische
Hauptspeicher Ihres Rechners. Das heißt, wenn Sie
512MB RAM haben, werden sie einen 512MB Crash-Dump
erhalten. Deshalb müssen Sie dafür sorgen, dass
genügend Speicherplatz in
/var/crash zur Verfügung
steht, um den Dump aufnehmen zu können. Alternativ
führen Sie &man.savecore.8; manuell aus und lassen
es den Crash-Dump in einem anderen Verzeichnis
wiederherstellen, in dem Sie mehr Platz haben. Es ist
möglich, die Größe des Crash-Dumps zu
begrenzen, indem options
MAXMEM=N, wobei
N die Größe des verwendeten
Kernelspeichers in KBs ist. Wenn Sie z.B. 1 GB RAM haben,
können Sie die Speicherbenutzung des Kernels damit auf
128 MB begrenzen, so dass die Größe Ihres
Crash-Dumps 128 MB anstatt 1 GB betragen wird.Wenn Sie den Crash-Dump wiederhergestellt haben,
können Sie den Stack mit &man.kgdb.1; so
zurückverfolgen:&prompt.user; kgdb/usr/obj/usr/src/sys/MYKERNEL/kernel.debug/var/crash/vmcore.0(kgdb)backtraceBeachten Sie, dass es mehrere Seiten mit
wertvollen Informationen geben könnte; idealerweise
sollten Sie &man.script.1; benutzen, um sie alle
festzuhalten. Wenn Sie das vollständige Kernelimage
mit allen Debugginginformationen benutzen,
müssten Sie exakt die Zeile des
Kernel-Sourcecodes finden, wo die Panik aufgetreten ist.
Für gewöhnlich müssen Sie den Stack von
unten an zurückverfolgen, um die genaue
Ereignisabfolge, die zum Crash führte,
zurückzuverfolgen. Sie können &man.kgdb.1; auch
zum Ausdrucken der Inhalte verschiedener Variablen oder
Strukturen benutzen, um den Systemstatus zum Zeitpunkt des
Absturzes zu untersuchen.Wenn Sie nun wirklich verrückt sind und einen
zweiten Computer haben, können Sie &man.kgdb.1; auch
für entferntes Debugging konfigurieren, so dass
Sie &man.kgdb.1; auf einem System benutzen können, um
den Kernel auf einem anderen System zu debuggen,
einschließlich dem Setzen von Haltepunkten und dem
Bewegen in Einzelschritten durch den Kernelcode, genauso,
wie Sie es mit einem normalen Benutzerprogramm tun
können.Wenn Sie DDB aktiviert haben
und der Kernel im Debugger landet, können Sie eine Panik
(und einen Crash-Dump) erzwingen, indem Sie einfach
panic am ddb-Prompt
eingeben. Er könnte während der Panikphase
wieder im Debugger stoppen. Falls er das tut, geben Sie
continue ein, dann wird er den Crash-Dump
beenden.Wieso funktioniert dlsym() nicht mehr
für ELF-Executables?Die ELF-Werkzeuge machen die in einem Executable
definierten Symbole dem dynamischen Linker nicht
standardmäßig sichtbar. Konsequenterweise
werden dlsym()-Suchen nach Handlern
aus Aufrufen von dlopen(NULL, flags)
diese Symbole nicht finden können.Wenn Sie mit dlsym() nach im
Hauptexecutable eines Prozesses vorhandenen Symbolen
suchen wollen, müssen Sie das Executable mit der
Option von &man.ld.1;
linken.Wie kann ich den Adressraum des Kernels auf i386
vergrössern oder verkleinern?Standardmäßig beträgt der
Adressraum des Kernels 1 GB (2 GB für PAE)
auf i386. Wenn Sie einen netzwerkintensiven Server
(z.B. einen großen FTP- oder HTTP-Server) betreiben, oder
ZFS verwenden möchten, kann es sein, dass Sie der Meinung
sind, dass das nicht ausreichen.Fügen Sie die folgende Zeile zu ihrer
Kernelkonfigurationsdatei hinzu, um den verfügbaren Speicher
zu erhöhen und erstellen Sie dann einen neuen Kernel:options KVA_PAGES=NUm den richtigen Wert von N zu
bestimmen, teilen Sie den gewünschte Größe
des Addressraumes (in Megabyte) durch vier (z.B. beträgt er
512 für 2 GB).DanksagungDieses kleine unschuldige Dokument mit Häufig gestellten
Fragen wurde in den letzten 10 Jahren von Hunderten, wenn
nicht Tausenden, geschrieben, neu geschrieben, überarbeitet,
gefaltet, verdreht, durcheinander gebracht, wieder aufgebaut,
verstümmelt, seziert, durchgekaut, überdacht, und
wiederbelebt. Und das nicht nur einmal.Wir möchten allen dafür Verantwortlichen danken
und wir fordern auch Sie auf, dieser Gruppe beizutreten,
um diese FAQ noch besser zu machen.Folgende Personen haben durch die Beantwortung von Fragen,
sowie durch Hinweise und Kommentare an der Entstehung der
deutschen Übersetzung mitgewirkt:Ross Alexander&a.jhb;&a.nik;Glen FosterOliver FrommeFrank GruenderChris HillJames Howard&a.jkh;&a.alex;&a.jmas;Mike MeyerDan O'ConnorEric Ogren&a.de.pierau;Oliver SchneiderChristoph SoldUnd an alle anderen, an die wir nicht gedacht haben.
Entschuldigung und herzlichen Dank!
&bibliography;
Index: head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/advanced-networking/chapter.sgml
===================================================================
--- head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/advanced-networking/chapter.sgml (revision 36616)
+++ head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/advanced-networking/chapter.sgml (revision 36617)
@@ -1,6682 +1,6694 @@
JohannKoisÜbersetzt von Weiterführende NetzwerkthemenÜbersichtDieses Kapitel beschreibt verschiedene
weiterführende Netzwerkthemen.Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden SieDie Grundlagen von Gateways und Routen kennen.&bluetooth;- sowie drahtlose, der Norm &ieee; 802.11
entsprechende, Geräte mit FreeBSD verwenden
können.Eine Bridge unter FreeBSD einrichten können.Einen plattenlosen Rechner über das Netzwerk starten
können.Wissen, wie man NAT (Network Address Translation)
einrichtet.Zwei Computer über PLIP verbinden können.IPv6 auf einem FreeBSD-Rechner einrichten
können.ATM einrichten können.CARP, das Common Address Redundancy Protocol, unter
&os; einsetzen können.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten SieDie Grundlagen der /etc/rc-Skripte
verstanden haben.Mit der grundlegenden Netzwerkterminologie vertraut
sein.Einen neuen FreeBSD-Kernel konfigurieren und installieren
können ().Wissen, wie man zusätzliche Softwarepakete von
Drittherstellern installiert ().CoranthGryphonBeigetragen von Gateways und RoutenRoutingGatewaySubnetzDamit ein Rechner einen anderen über ein Netzwerk
finden kann, muss ein Mechanismus vorhanden sein, der
beschreibt, wie man von einem Rechner zum anderen gelangt.
Dieser Vorgang wird als Routing
bezeichnet. Eine Route besteht aus einem
definierten Adressenpaar: Einem Ziel und einem
Gateway. Dieses Paar zeigt an, dass Sie
über das Gateway zum
Ziel gelangen wollen. Es gibt drei Arten
von Zielen: Einzelne Rechner (Hosts), Subnetze und das
Standardziel. Die Standardroute
wird verwendet, wenn keine andere Route zutrifft. Wir werden
Standardrouten später etwas genauer behandeln.
Außerdem gibt es drei Arten von Gateways: Einzelne Rechner
(Hosts), Schnittstellen (Interfaces, auch als Links
bezeichnet), sowie Ethernet Hardware-Adressen (MAC-Adressen).
Ein BeispielUm die verschiedenen Aspekte des Routings zu
veranschaulichen, verwenden wir folgende Ausgaben von
netstat:&prompt.user; netstat -r
Routing tables
Destination Gateway Flags Refs Use Netif Expire
default outside-gw UGSc 37 418 ppp0
localhost localhost UH 0 181 lo0
test0 0:e0:b5:36:cf:4f UHLW 5 63288 ed0 77
10.20.30.255 link#1 UHLW 1 2421
example.com link#1 UC 0 0
host1 0:e0:a8:37:8:1e UHLW 3 4601 lo0
host2 0:e0:a8:37:8:1e UHLW 0 5 lo0 =>
host2.example.com link#1 UC 0 0
224 link#1 UC 0 0
DefaultrouteDie ersten zwei Zeilen geben die Standardroute (die wir
im nächsten
Abschnitt behandeln), sowie die
localhost Route an.Loopback-GerätDas in der Routingtabelle für
localhost festgelegte Interface
(Netif-Spalte)
lo0, ist auch als loopback-Gerät
(Prüfschleife) bekannt. Das heißt, dass der ganze
Datenverkehr für dieses Ziel intern (innerhalb des
Gerätes) bleibt, anstatt ihn über ein Netzwerk (LAN)
zu versenden, da das Ziel dem Start entspricht.EthernetMAC-AdresseDer nächste auffällige Punkt sind die mit
0:e0: beginnenden Adressen. Es
handelt sich dabei um Ethernet Hardwareadressen, die auch als
MAC-Adressen bekannt sind. FreeBSD identifiziert Rechner im
lokalen Netz automatisch (im Beispiel test0)
und fügt eine direkte Route zu diesem Rechner hinzu. Dies
passiert über die Ethernet-Schnittstelle
ed0. Außerdem existiert ein Timeout
(in der Spalte Expire) für diese Art
von Routen, der verwendet wird, wenn dieser Rechner in einem
definierten Zeitraum nicht reagiert. Wenn dies passiert, wird
die Route zu diesem Rechner automatisch gelöscht.
Rechner im lokalen Netz werden durch einen als RIP (Routing
Information Protocol) bezeichneten Mechanismus identifiziert,
der den kürzesten Weg zu den jeweiligen Rechnern
bestimmt.SubnetzFreeBSD fügt außerdem Subnetzrouten für das
lokale Subnetz hinzu (10.20.30.255 ist die Broadcast-Adresse
für das Subnetz 10.20.30,
example.com ist der zu
diesem Subnetz gehörige Domainname). Das Ziel
link#1 bezieht sich auf die erste
Ethernet-Karte im Rechner. Sie können auch feststellen,
dass keine zusätzlichen Schnittstellen angegeben
sind.Routen für Rechner im lokalen Netz und lokale
Subnetze werden automatisch durch den
routed Daemon konfiguriert. Ist
dieser nicht gestartet, sind nur statisch definierte
(explizit eingegebene) Routen vorhanden.Die Zeile host1 bezieht sich auf
unseren Rechner, der durch seine Ethernetadresse bekannt ist.
Da unser Rechner der Sender ist, verwendet FreeBSD automatisch
das Loopback-Gerät (lo0),
anstatt den Datenverkehr über die Ethernetschnittstelle
zu senden.Die zwei host2 Zeilen sind ein Beispiel
dafür, was passiert, wenn wir ein &man.ifconfig.8; Alias
verwenden (Lesen Sie dazu den Abschnitt über Ethernet,
wenn Sie wissen wollen, warum wir das tun sollten.). Das
Symbol => (nach der
lo0-Schnittstelle) sagt aus, dass wir
nicht nur das Loopbackgerät verwenden (da sich die
Adresse auf den lokalen Rechner bezieht), sondern dass es sich
zusätzlich auch um ein Alias handelt. Solche Routen sind
nur auf Rechnern vorhanden, die den Alias bereitstellen;
alle anderen Rechner im lokalen Netz haben für solche
Routen nur eine einfache link#1
Zeile.Die letzte Zeile (Zielsubnetz 224)
behandelt das Multicasting, das wir in einem anderen Abschnitt
besprechen werden.Schließlich gibt es für Routen noch
verschiedene Attribute, die Sie in der Spalte
Flags finden. Nachfolgend finden Sie eine
kurze Übersicht von einigen dieser Flags und ihrer
Bedeutung:UUp: Die Route ist aktiv.HHost: Das Ziel der Route ist ein einzelner
Rechner (Host).GGateway: Alle Daten, die an dieses Ziel gesendet
werden, werden von diesem System an ihr jeweiliges
Ziel weitergeleitet.SStatic: Diese Route wurde manuell konfiguriert,
das heißt sie wurde nicht
automatisch vom System erzeugt.CClone: Erzeugt eine neue Route, basierend auf der
Route für den Rechner, mit dem wir uns verbinden.
Diese Routenart wird normalerweise für lokale
Netzwerke verwendet.WWasCloned: Eine Route, die automatisch
konfiguriert wurde. Sie basiert auf einer lokalen
Netzwerkroute (Clone).LLink: Die Route beinhaltet einen Verweis auf eine
Ethernetkarte (MAC-Adresse).StandardroutenDefaultrouteStandardrouteDefaultrouteWenn sich der lokale Rechner mit einem entfernten Rechner
verbinden will, wird die Routingtabelle überprüft,
um festzustellen, ob bereits ein bekannter Pfad vorhanden ist.
Gehört dieser entfernte Rechner zu einem Subnetz, dessen
Pfad uns bereits bekannt ist
(Cloned route), dann versucht der
lokale Rechner über diese Schnittstelle eine Verbindung
herzustellen.Wenn alle bekannten Pfade nicht funktionieren, hat der
lokale Rechner eine letzte Möglichkeit: Die
Standardroute (Defaultroute). Bei dieser
Route handelt es sich um eine spezielle Gateway-Route
(gewöhnlich die einzige im System vorhandene), die im
Flags-Feld immer mit C gekennzeichnet ist.
Für Rechner im lokalen Netzwerk ist dieses Gateway auf
welcher Rechner auch immer eine Verbindung nach
außen hat gesetzt (entweder über eine
PPP-Verbindung, DSL, ein Kabelmodem, T1 oder eine beliebige
andere Netzwerkverbindung).Wenn Sie die Standardroute für einen Rechner
konfigurieren, der selbst als Gateway zur Außenwelt
funktioniert, wird die Standardroute zum Gateway-Rechner Ihres
Internetanbieter (ISP) gesetzt.Sehen wir uns ein Beispiel für Standardrouten an. So
sieht eine übliche Konfiguration aus:
[Local2] <--ether--> [Local1] <--PPP--> [ISP-Serv] <--ether--> [T1-GW]
Die Rechner Local1 und
Local2 befinden sich auf Ihrer Seite.
Local1 ist mit einem ISP über eine
PPP-Verbindung verbunden. Dieser PPP-Server ist über ein
lokales Netzwerk mit einem anderen Gateway-Rechner verbunden,
der über eine Schnittstelle die Verbindung des ISP zum
Internet herstellt.Die Standardrouten für Ihre Maschinen lauten:HostStandard GatewaySchnittstelleLocal2Local1EthernetLocal1T1-GWPPPEine häufig gestellte Frage lautet: Warum (oder
wie) sollten wir T1-GW als Standard-Gateway
für Local1 setzen, statt den (direkt
verbundenen) ISP-Server zu verwenden?.Bedenken Sie, dass die PPP-Schnittstelle für die
Verbindung eine Adresse des lokalen Netzes des ISP verwendet.
Daher werden Routen für alle anderen Rechner im lokalen
Netz des ISP automatisch erzeugt. Daraus folgt, dass Sie
bereits wissen, wie Sie T1-GW erreichen
können! Es ist also unnötig, einen Zwischenschritt
über den ISP-Server zu machen.Es ist üblich, die Adresse X.X.X.1 als Gateway-Adresse für
ihr lokales Netzwerk zu verwenden. Für unser Beispiel
bedeutet dies Folgendes: Wenn Ihr lokaler Klasse-C-Adressraum
10.20.30 ist und Ihr ISP
10.9.9 verwendet, sehen die
Standardrouten so aus:Rechner (Host)StandardrouteLocal2 (10.20.30.2)Local1 (10.20.30.1)Local1 (10.20.30.1, 10.9.9.30)T1-GW (10.9.9.1)Sie können die Standardroute ganz einfach in der Datei
/etc/rc.conf festlegen. In unserem
Beispiel wurde auf dem Rechner Local2
folgende Zeile in /etc/rc.conf
eingefügt:defaultrouter="10.20.30.1"Die Standardroute kann über &man.route.8; auch direkt
gesetzt werden:&prompt.root; route add default 10.20.30.1Weitere Informationen zum Bearbeiten von
Netzwerkroutingtabellen finden Sie in &man.route.8;.Rechner mit zwei HeimatnetzenDual-Homed-HostsEs gibt noch eine Konfigurationsmöglichkeit, die wir
besprechen sollten, und zwar Rechner, die sich in zwei
Netzwerken befinden. Technisch gesehen, zählt jeder als
Gateway arbeitende Rechner zu den Rechnern mit zwei
Heimatnetzen (im obigen Beispiel unter Verwendung einer
PPP-Verbindung). In der Praxis meint man damit allerdings nur
Rechner, die sich in zwei lokalen Netzen befinden.Entweder verfügt der Rechner über zwei
Ethernetkarten und jede dieser Karten hat eine Adresse in
einem separaten Subnetz, oder der Rechner hat nur eine
Ethernetkarte und verwendet &man.ifconfig.8; Aliasing. Die
erste Möglichkeit wird verwendet, wenn zwei physikalisch
getrennte Ethernet-Netzwerke vorhanden sind, die zweite, wenn
es nur ein physikalisches Ethernet-Netzwerk gibt, das aber aus
zwei logisch getrennten Subnetzen besteht.In beiden Fällen werden Routingtabellen erstellt,
damit jedes Subnetz weiß, dass dieser Rechner als Gateway
zum anderen Subnetz arbeitet (inbound
route). Diese Konfiguration (der
Gateway-Rechner arbeitet als Router zwischen den Subnetzen) wird
häufig verwendet, wenn es darum geht, Paketfilterung oder
eine Firewall (in eine oder beide Richtungen) zu implementieren.
Soll dieser Rechner Pakete zwischen den beiden
Schnittstellen weiterleiten, müssen Sie diese Funktion
manuell konfigurieren und aktivieren. Lesen Sie den
nächsten Abschnitt, wenn Sie weitere Informationen zu
diesem Thema benötigen.Einen Router konfigurierenRouterEin Netzwerkrouter ist einfach ein System, das Pakete von
einer Schnittstelle zur anderen weiterleitet.
Internetstandards und gute Ingenieurspraxis sorgten
dafür, dass diese Funktion in FreeBSD in der Voreinstellung
deaktiviert ist. Sie können diese Funktion aktivieren,
indem Sie in &man.rc.conf.5; folgende Änderung
durchführen:gateway_enable="YES" # Auf YES setzen, wenn der Rechner als Gateway arbeiten sollDiese Option setzt die &man.sysctl.8;-Variable
net.inet.ip.forwarding auf
1. Wenn Sie das Routing kurzzeitig
unterbrechen wollen, können Sie die Variable auf
0 setzen.BGPRIPOSPFIhr neuer Router benötigt nun noch Routen, um zu
wissen, wohin er den Verkehr senden soll. Haben Sie ein
(sehr) einfaches Netzwerk, können Sie statische Routen
verwenden. FreeBSD verfügt über den Standard
BSD-Routing-Daemon &man.routed.8;, der RIP (sowohl Version 1
als auch Version 2) und IRDP versteht. BGP v4,
OSPF v2 und andere Protokolle werden von
net/zebra
unterstützt. Es stehen auch kommerzielle Produkte
wie gated zur Verfügung.AlHoangBeigetragen von Statische Routen einrichtenManuelle KonfigurationNehmen wir an, dass wir über folgendes Netzwerk
verfügen:
INTERNET
| (10.0.0.1/24) Default Router to Internet
|
|Interface xl0
|10.0.0.10/24
+------+
| | RouterA
| | (FreeBSD gateway)
+------+
| Interface xl1
| 192.168.1.1/24
|
+--------------------------------+
Internal Net 1 | 192.168.1.2/24
|
+------+
| | RouterB
| |
+------+
| 192.168.2.1/24
|
Internal Net 2
RouterA, ein &os;-Rechner, dient als
Router für den Zugriff auf das Internet. Die
Standardroute ist auf 10.0.0.1
gesetzt, damit ein Zugriff auf das Internet möglich wird.
Wir nehmen nun an, dass RouterB bereits
konfiguriert ist und daher weiß, wie er andere Rechner
erreichen kann. Dazu wird die Standardroute von
RouterB auf
192.168.1.1 gesetzt, da dieser
Rechner als Gateway fungiert.Sieht man sich die Routingtabelle für
RouterA an, erhält man folgende Ausgabe:
&prompt.user; netstat -nr
Routing tables
Internet:
Destination Gateway Flags Refs Use Netif Expire
default 10.0.0.1 UGS 0 49378 xl0
127.0.0.1 127.0.0.1 UH 0 6 lo0
10.0.0/24 link#1 UC 0 0 xl0
192.168.1/24 link#2 UC 0 0 xl1Mit dieser Routingtabelle kann RouterA
unser internes Netz 2 nicht erreichen, da keine Route zum
Rechner 192.168.2.0/24
vorhanden ist. Um dies zu korrigieren, kann die Route manuell
gesetzt werden. Durch den folgenden Befehl wird das
interne Netz 2 in die Routingtabelle des Rechners
RouterA aufgenommen, indem
192.168.1.2 als nächster
Zwischenschritt verwenden wird:&prompt.root; route add -net 192.168.2.0/24 192.168.1.2Ab sofort kann RouterA alle Rechner des
Netzwerks 192.168.2.0/24
erreichen.Routen dauerhaft einrichtenDas obige Beispiel ist für die Konfiguration einer
statischen Route auf einem laufenden System geeignet. Diese
Information geht jedoch verloren, wenn der &os;-Rechner neu
gestartet werden muss. Um dies zu verhindern, wird diese
Route in /etc/rc.conf eingetragen:# Add Internal Net 2 as a static route
static_routes="internalnet2"
route_internalnet2="-net 192.168.2.0/24 192.168.1.2"Die Variable static_routes enthält
eine Reihe von Strings, die durch Leerzeichen getrennt sind.
Jeder String bezieht sich auf den Namen einer Route. In
unserem Beispiel hat static_routesinternalnet2 als einzigen String.
Zusätzlich verwendet man die Konfigurationsvariable
route_internalnet2,
in der alle sonstigen an &man.route.8; zu übergebenden
Parameter festgelegt werden. In obigen Beispiel hätte
man folgenden Befehl verwendet:&prompt.root; route add -net 192.168.2.0/24 192.168.1.2Daher wird
"-net 192.168.2.0/24 192.168.1.2" als
Parameter der Variable route_ angegeben.
Wie bereits erwähnt, können bei
static_routes auch mehrere Strings
angegeben werden. Dadurch lassen sich mehrere statische
Routen anlegen. Durch folgende Zeilen werden auf einem
imaginären Rechner statische Routen zu den Netzwerken
192.168.0.0/24 sowie 192.168.1.0/24 definiert:static_routes="net1 net2"
route_net1="-net 192.168.0.0/24 192.168.0.1"
route_net2="-net 192.168.1.0/24 192.168.1.1"Verteilung von Routing-Informationenrouting propagationWir haben bereits darüber gesprochen, wie wir unsere
Routen zur Außenwelt definieren, aber nicht darüber,
wie die Außenwelt uns finden kann.Wir wissen bereits, dass Routing-Tabellen so erstellt
werden können, dass sämtlicher Verkehr für
einen bestimmten Adressraum (in unserem Beispiel ein
Klasse-C-Subnetz) zu einem bestimmten Rechner in diesem
Netzwerk gesendet wird, der die eingehenden Pakete im Subnetz
verteilt.Wenn Sie einen Adressraum für Ihre Seite zugewiesen
bekommen, richtet Ihr Diensteanbieter seine Routingtabellen so
ein, dass der ganze Verkehr für Ihr Subnetz entlang Ihrer
PPP-Verbindung zu Ihrer Seite gesendet wird. Aber woher
wissen die Seiten in der Außenwelt, dass sie die Daten an
Ihren ISP senden sollen?Es gibt ein System (ähnlich dem verbreiteten DNS),
das alle zugewiesenen Adressräume verwaltet und ihre
Verbindung zum Internet-Backbone definiert und dokumentiert.
Der Backbone ist das Netz aus
Hauptverbindungen, die den Internetverkehr in der ganzen Welt
transportieren und verteilen. Jeder Backbone-Rechner
verfügt über eine Kopie von Haupttabellen, die den
Verkehr für ein bestimmtes Netzwerk hierarchisch vom
Backbone über eine Kette von Diensteanbietern bis hin zu
Ihrer Seite leiten.Es ist die Aufgabe Ihres Diensteanbieters, den
Backbone-Seiten mitzuteilen, dass sie mit Ihrer Seite
verbunden wurden. Durch diese Mitteilung der Route ist nun
auch der Weg zu Ihnen bekannt. Dieser Vorgang wird als
Bekanntmachung von Routen
(routing propagation)
bezeichnet.ProblembehebungtracerouteManchmal kommt es zu Problemen bei der Bekanntmachung von
Routen, und einige Seiten sind nicht in der Lage, Sie zu
erreichen. Vielleicht der nützlichste Befehl, um
festzustellen, wo das Routing nicht funktioniert, ist
&man.traceroute.8;. Er ist außerdem sehr nützlich,
wenn Sie einen entfernten Rechner nicht erreichen können
(lesen Sie dazu auch &man.ping.8;).&man.traceroute.8; wird mit dem zu erreichenden Rechner
(Host) ausgeführt. Angezeigt werden die Gateway-Rechner
entlang des Verbindungspfades. Schließlich wird der
Zielrechner erreicht oder es kommt zu einem Verbindungsabbruch
(beispielsweise durch Nichterreichbarkeit eines
Gateway-Rechners).Weitere Informationen finden Sie in
&man.traceroute.8;.Multicast-RoutingMulticast-RoutingKerneloptionenMROUTING&os; unterstützt sowohl Multicast-Anwendungen als
auch Multicast-Routing. Multicast-Anwendungen müssen
nicht konfiguriert werden, sie laufen einfach.
Multicast-Routing muss in der Kernelkonfiguration aktiviert
werden:options MROUTINGZusätzlich muss &man.mrouted.8;, der
Multicast-Routing-Daemon, über die Datei
/etc/mrouted.conf eingerichtet werden,
um Tunnel und DVMRP zu aktivieren. Weitere
Informationen zu diesem Thema finden Sie in
&man.mrouted.8;.Ab &os; 7.0 ist &man.mrouted.8; (der Multicast Routing
Daemon) nicht mehr im Basissystem enthalten. Dieser Daemon
verwendet das DVMRP Multicast Routing
Protocol, das inzwischen in den meisten Multicast-Installationen
durch &man.pim.4; ersetzt wurde. Die mit dem Daemon in
Verbindung stehenden Werkzeuge &man.map-mbone.8; und
&man.mrinfo.8; wurden ebenfalls aus dem Basissystem
entfernt. All diese Programme sind aber weiterhin über
die &os;-Ports-Sammlung (genauer den Port net/mrouted) verfügbar.LoaderMarcFonvieilleMurrayStokelyDrahtlose NetzwerkeNetzwerke, drahtlos802.11drahtlose NetzwerkeGrundlagenDie meisten drahtlosen Netzwerke basieren auf dem
Standard &ieee; 802.11. Sie bestehen aus Stationen, die
in der Regel im 2,4 GHz- oder im 5 GHz-Band
miteinander kommunizieren. Es ist aber auch
möglich, dass regional andere Frequenzen,
beispielsweise im 2,3 GHz- oder 4,9 GHz-Band,
verwendet werden.802.11-Netzwerke können auf zwei verschiedene
Arten aufgebaut sein: Im
Infrastruktur-Modus agiert eine
Station als Master, mit dem sich alle anderen Stationen
verbinden. Die Summe aller Stationen wird als BSS
(Basic Service Set), die Master-Station hingegen als
Access Point (AP) bezeichnet. In einem BSS läuft
jedwede Kommunikation über den Access Point. Die
zweite Form drahtloser Netzwerke sind die sogenannten
Ad-hoc-Netzwerke (auch als IBSS
bezeichnet), in denen es keinen Access Point gibt und
in denen die Stationen direkt miteinander
kommunizieren.Die ersten 802.11-Netzwerke arbeiteten im
2,4 GHz-Band und nutzten dazu Protokolle der
&ieee;-Standards 802.11 sowie 802.11b. Diese Standards
legen unter anderem Betriebsfrequenzen sowie Merkmale
des MAC-Layers (wie Frames und Transmissionsraten) fest.
Später kam der Standard 802.11a hinzu, der im
5 GHz-Band, im Gegensatz zu den ersten beiden
Standards aber mit unterschiedlichen Signalmechanismen
und höheren Transmissionsraten arbeitet. Der
neueste Standard 802.11g implementiert die Signal- und
Transmissionsmechanismen von 802.11a im 2,4 GHz-Band,
ist dabei aber abwärtskompatibel zu
802.11b-Netzwerken.Unabhängig von den zugrundeliegenden
Transportmechanismen verfügen 802.11-Netzwerke
über diverse Sicherheitsmechanismen. Der
ursprüngliche 802.11-Standard definierte lediglich
ein einfaches Sicherheitsprotokoll namens WEP. Dieses
Protokoll verwendet einen fixen (gemeinsam verwendeten)
Schlüssel sowie die RC4-Kryptografie-Chiffre,
um Daten verschlüsselt über das drahtlose
Netzwerk zu senden. Alle Stationen des Netzwerks
müssen sich auf den gleichen fixen Schlüssel
einigen, um miteinander kommunizieren zu können. Dieses
Schema ist sehr leicht zu knacken und wird deshalb heute
kaum mehr eingesetzt. Aktuelle Sicherheitsmechanismen
bauen auf dem Standard &ieee; 802.11i auf, der neue
kryptografische Schlüssel (Chiffren), ein neues
Protokoll für die Anmeldung von Stationen an einem
Access Point, sowie Mechanismen zum Austausch von
Schlüsseln als Vorbereitung der Kommunikation zwischen
verschiedenen Geräten festlegt. Kryptografische
Schlüssel werden regelmäßig getauscht.
Außerdem gibt es Mechanismen, um Einbruchsversuche
zu entdecken (und Gegenmaßnahmen ergreifen zu können).
Ein weiteres häufig verwendetes Sicherheitsprotokoll ist
WPA. Dabei handelt es sich um einen Vorläufer von 802.11i,
der von einem Industriekonsortium als Zwischenlösung bis
zur endgültigen Verabschiedung von 802.11i entwickelt
wurde. WPA definiert eine Untergruppe der Anforderungen des
802.11i-Standards und ist für den Einsatz in älterer
Hardware vorgesehen. WPA benötigt nur den (auf dem
ursprünglichen WEP-Code basierenden) TKIP-Chiffre. 802.11i
erlaubt zwar auch die Verwendung von TKIP, fordert aber
zusätzlich eine stärkere Chiffre (AES-CCM)
für die Datenverschlüsselung. (AES war für
WPA nicht vorgesehen, weil man es als zu rechenintensiv
für den Einsatz in älteren Geräten ansah.)Neben den weiter oben erwähnten Standards ist auch
der Standard 802.11e von großer Bedeutung. Dieser
definiert Protokolle zur Übertragung von
Multimedia-Anwendungen wie das Streaming von Videodateien
oder Voice-over-IP (VoIP) in einem 802.11-Netzwerk. Analog
zu 802.11i verfügt auch 802.11e über eine
vorläufige Spezifikation namens WMM (ursprünglich
WME), die von einem Industriekonsortium als Untergruppe
von 802.11e spezifiziert wurde, um Multimedia-Anwendungen
bereits vor der endgültigen Verabschiedung des
802.11e-Standards implementieren zu können. 802.11e
sowie WME/WMM erlauben eine Prioritätenvergabe beim
Datentransfer im einem drahtlosen Netzwerk. Möglich
wird dies durch den Einsatz von Quality of Service-Protokollen
(QoS) und erweiterten Medienzugriffsprotokollen. Werden
diese Protokolle korrekt implementiert, erlauben sie daher
hohe Datenübertragungsraten und einen priorisierten
Datenfluss.&os; unterstützt seit der Version 6.0 die Standards
802.11a, 802.11b, sowie 802.11g. Ebenfalls unterstützt
werden WPA sowie die Sicherheitsprotokolle gemäß
802.11i (dies sowohl für 11a, 11b als auch 11g). QoS und
Verkehrspriorisierung, die von den WME/WMM-Protokollen
benötigt werden, werden ebenfalls (allerdings nicht
für alle drahtlosen Geräte) unterstützt.BasiskonfigurationKernelkonfigurationUm ein drahtloses Netzwerk zu nutzen, benötigen
Sie eine drahtlose Netzwerkkarte und einen Kernel, der
drahtlose Netzwerke unterstützt. Der &os;-Kernel
unterstützt den Einsatz von Kernelmodulen. Daher
müssen Sie nur die Unterstützung für die
von Ihnen verwendeten Geräte aktivieren.Als Erstes benötigen Sie ein drahtloses Gerät.
Die meisten drahtlosen Geräte verwenden Bauteile von
Atheros und werden deshalb vom &man.ath.4;-Treiber
unterstützt. Um diesen Treiber zu verwenden,
nehmen Sie die folgende Zeile in die Datei
/boot/loader.conf auf:if_ath_load="YES"Der Atheros-Treiber besteht aus drei Teilen:
dem Treiber selbst (&man.ath.4;), dem
Hardware-Support-Layer für die
chip-spezifischen Funktionen (&man.ath.hal.4;)
sowie einem Algorithmus zur Auswahl der korrekten
Frame-Übertragungsrate (ath_rate_sample).
Wenn Sie die Unterstützung für diesen
Treiber als Kernelmodul laden, kümmert sich
dieses automatisch um diese Aufgaben. Verwenden
Sie ein Nicht-Atheros-Gerät, so müssen
Sie hingegen das für dieses Gerät geeignete
Modul laden, beispielsweiseif_wi_load="YES"für Geräte, die auf Bauteilen von
Intersil Prism basieren und daher den Treiber
&man.wi.4; voraussetzen.In den folgenden Abschnitten wird der
&man.ath.4;-Treiber verwendet. Verwenden Sie ein
anderes Gerät, müssen Sie diesen Wert
daher an Ihre Konfiguration anpassen. Eine Liste aller
verfügbaren Treiber und unterstützten
drahtlosen Geräte finden sich in den &os;
Hardware Notes. Diese sind für verschiedene
Releases und Architekturen auf der Seite
Release Information der &os; Homepage. Gibt es
keinen nativen &os;-Treiber für Ihr drahtloses
Gerät, können Sie möglicherweise mit
NDIS einen
&windows;-Treiber verwenden.Unter &os; 7.X benötigen Sie zusätlich
zum korrekten Treiber auch die Unterstützung
für 802.11-Netzwerke. Für
den &man.ath.4;-Treiber werden dazu mindestens die
Module &man.wlan.4;, wlan_scan_ap
sowie wlan_scan_sta benötigt.
Das &man.wlan.4;-Kernelmodul wird automatisch mit dem
Treiber des drahtlosen Geräts geladen, die beiden
anderen Module werden jeweils durch einen Eintrag in der
Datei /boot/loader.conf beim Systemstart
geladen:wlan_scan_ap_load="YES"
wlan_scan_sta_load="YES"Ab &os; 8.0 sind diese Module Teil des
&man.wlan.4;-Treibers und werden bei Bedarf automatisch
geladen.Zusätzlich
benötigen Sie noch Module zur Verschlüsselung
ihres drahtlosen Netzwerks. Diese werden normalerweise
dynamisch vom &man.wlan.4;-Modul geladen. Im folgenden
Beispiel erfolgt allerdings eine manuelle Konfiguration.
Folgende Module sind verfügbar: &man.wlan.wep.4;,
&man.wlan.ccmp.4; sowie &man.wlan.tkip.4;. Sowohl
&man.wlan.ccmp.4; als auch &man.wlan.tkip.4; werden nur
benötigt, wenn Sie WPA und/oder die Sicherheitsprotokolle
von 802.11i verwenden wollen. Wollen Sie Ihr Netzwerk
hingegen ohne Verschlüsselung betreiben,
benötigen Sie nicht einmal
die &man.wlan.wep.4;-Unterstützung. Um alle drei
Module beim Systemstart zu laden, fügen Sie folgende
Zeilen in die Datei /boot/loader.conf
ein:wlan_wep_load="YES"
wlan_ccmp_load="YES"
wlan_tkip_load="YES"Um diese neuen Einträge in der Datei
/boot/loader.conf zu aktivieren, müssen
Sie Ihr &os;-System neu starten. Alternativ können Sie
die Kernelmodule aber auch manuell mit &man.kldload.8; laden.Wollen Sie keine Kernelmodule verwenden, können
Sie die benötigten Treiber auch in Ihren Kernel
kompilieren. Daz nehmen Sie folgende Zeilen in Ihre
Kernelkonfigurationsdatei auf:device wlan # 802.11 support
device wlan_wep # 802.11 WEP support
device wlan_ccmp # 802.11 CCMP support
device wlan_tkip # 802.11 TKIP support
device wlan_amrr # AMRR transmit rate control algorithm
device ath # Atheros pci/cardbus NIC's
device ath_hal # pci/cardbus chip support
options AH_SUPPORT_AR5416 # enable AR5416 tx/rx descriptors
device ath_rate_sample # SampleRate tx rate control for athVerwenden Sie &os; 7.X, müssen Sie auch die beiden
Module wlan_scan_ap und
wlan_scan_sta in den Kernel aufnehmen (unter
&os; 8.X ist dies hingegen nicht mehr notwendig):device wlan_scan_ap # 802.11 AP mode scanning
device wlan_scan_sta # 802.11 STA mode scanningDanach bauen Sie den neuen Kernel und starten Ihr
&os;-System neu.Während des Systemstarts sollten nun einige
Informationen ähnlich den folgenden über das von
Ihnen verwendete drahtlose Gerät ausgegeben
werden:
- ath0: <Atheros 5212> mem 0xff9f0000-0xff9fffff irq 17 at device 2.0 on pci2
-ath0: Ethernet address: 00:11:95:d5:43:62
-ath0: mac 7.9 phy 4.5 radio 5.6
+ ath0: <Atheros 5212> mem 0x88000000-0x8800ffff irq 11 at device 0.0 on cardbus1
+ath0: [ITHREAD]
+ath0: AR2413 mac 7.9 RF2413 phy 4.5Infrastruktur-ModusDrahtlose Netzwerke werden in der Regel im
Infrastruktur-Modus (auch BSS-Modus genannt) betrieben.
Dazu werden mehrere drahtlose Access Points zu einem
gemeinsamen drahtlosen Netzwerk verbunden. Jedes dieser
drahtlosen Netzwerke hat einen eigenen Namen, der als
SSID bezeichnet wird. Alle Clients
eines drahtlosen Netzwerks verbinden sich in diesem Modus
mit einem Access Point.&os;-ClientsEinen Access Point findenUm nach drahtlosen Netzwerken zu suchen verwenden Sie
ifconfig. Dieser Scanvorgang kann einige
Zei in Anspruch nehmen, da dazu jede verfügbare
Frequenz auf verfügbare Access Points hin
überprüft werden muss. Um die Suche zu starten,
müssen Sie als Super-User angemeldet sein:&prompt.root; ifconfig wlan0 create wlandev ath0
&prompt.root; ifconfig wlan0 up scan
-SSID BSSID CHAN RATE S:N INT CAPS
+SSID/MESH ID BSSID CHAN RATE S:N INT CAPS
dlinkap 00:13:46:49:41:76 11 54M -90:96 100 EPS WPA WME
freebsdap 00:11:95:c3:0d:ac 1 54M -83:96 100 EPS WPAIhre Netzwerkkarte muss in den Status
versetzt werden, bevor Sie den ersten
Scanvorgang starten können. Für spätere
Scans ist dies aber nicht mehr erforderlich.Unter &os; 7.X wird der Gerätetreiber,
beispielsweise
ath0,
direkt verwendet, anstatt auf das allgemeine Gerät
wlan0
zuzugreifen. Verwenden Sie also &os; 7.X, müssen
Sie die beiden Befehle im vorigen Beispiel durch den
folgenden Befehl ersetzen:&prompt.root; ifconfig ath0 up scanDies gilt auch für alle weiteren Ausführungen
in diesem Kapitel. Unter &os; 7.X müssen analog
alle Befehle und Konfigurationsdateien/Zeilen entsprechend
angepasst werden.Als Ergebnis erhalten Sie eine Liste mit allen
gefundenen BSS/IBSS-Netzwerken. Zusätzlich zur
SSID (dem Namen des Netzwerks) wird
auch die BSSID ausgegeben. Dabei
handelt es sich um MAC-Adresse des Access Points. Das
Feld CAPS gibt den Typ des Netzwerks
sowie die Fähigkeiten der Stationen innerhalb des
Netzwerks an:EExtended Service Set (ESS). Zeigt an, dass die
Station Teil eines Infrastruktur-Netzwerks ist (und
nicht eines IBSS/Ad-hoc-Netzwerks).IIBSS/Ad-hoc-Netzwerk. Die Station ist Teil eines
Ad-hoc-Netzwerks (und nicht eines
ESS-Netzwerks).PPrivacy. Alle Datenframes, die innerhalb des
BSS ausgetauscht werden, sind verschlüsselt.
Dieses BSS verwendet dazu kryptografische Verfahren
wie WEP, TKIP oder AES-CCMP.SShort Preamble. Das Netzwerk verwendet eine
kurze Präambel (definiert in 802.11b High
Rate/DSSS PHY). Eine kurze Präambel verwendet
ein 56 Bit langes Sync-Feld (im Gegensatz
zu einer langen Präambel, die ein
128 Bit langes Sync-Feld verwendet).sShort slot time. Das 802.11g-Netzwerk verwendet
eine kurze Slotzeit, da es in diesem Netzwerk keine
veralteten (802.11b) Geräte gibt.Um eine Liste der bekannten Netzwerke auszugeben,
verwenden Sie den folgenden Befehl:&prompt.root; ifconfig wlan0 list scanDiese Liste kann entweder automatisch durch das
drahtlose Gerät oder manuell durch eine
-Aufforderung aktualisiert werden.
Veraltete Informationen werden dabei automatisch
entfernt.BasiseinstellungenDieser Abschnitt beschreibt, wie Sie ein einfaches
drahtloses Netzerk ohne Verschlüsselung unter &os;
einrichten. Nachdem Sie sich mit den Informationen dieses
Abschnitts vertraut gemacht haben, sollten Sie Ihr
drahtloses Netzwerk mit WPA
verschlüsseln.Das Einrichten eines drahtlosen Netzwerks erfolgt
in drei Schritten: Der Auswahl eines Access Points, der
Anmeldung Ihrer Station sowie der Konfiguration Ihrer
IP-Adresse.Einen Access Point auswählenIm Normalfall wird sich Ihre Station automatisch mit
einem der zur Verfügung stehenden Access Points
verbinden. Sie müssen dazu lediglich Ihr
drahtloses Gerät aktivieren. Alternativ können
Sie auch einen Eintrag ähnlich dem folgenden in
/etc/rc.conf aufnehmen:wlans_ath0="wlan0"
ifconfig_wlan0="DHCP"Wie bereits erwähnt, benötigen Sie unter
&os; 7.X anstelle dieser beiden Zeilen nur eine
Zeile (mit dem entsprechenden Gerätetreiber):ifconfig_ath0="DHCP"Wollen Sie sich hingegen mit einem bestimmten
Access Point verbinden, müssen Sie dessen
SSID angeben:wlans_ath0="wlan0"
ifconfig_wlan0="ssid Ihre_SSID DHCP"Gibt es in Ihrem Netzwerk mehrere Access Points
mit der gleichen SSID (was der Einfachheit wegen
häufig der Fall ist), können Sie sich dennoch
mit einem bestimmten Access Point verbinden. Dazu
müssen Sie lediglich die BSSID des Access Points
angeben (die Angabe der SSID ist in diesem Fall nicht
erforderlich):wlans_ath0="wlan0"
ifconfig_wlan0="ssid Ihre_SSID bssid xx:xx:xx:xx:xx:xx DHCP"Es gibt noch weitere Möglichkeiten, den Zugriff
auf bestimmte Access Point zu beschränken,
beispielsweise durch die Begrenzung der Frequenzen, auf
denen eine Station nach einem Access Point sucht. Sinnvoll
ist ein solches Vorgehen beispielsweise, wenn Ihr
drahtloses Gerät in verschiedenen Frequenzbereichen
arbeiten kann, da in diesem Fall das Prüfen aller
Frequenzen sehr zeitintensiv ist. Um nur innerhalb eines
bestimmten Frequenzbereichs nach einem Access Point zu
suchen, verwenden Sie die Option :wlans_ath0="wlan0"
ifconfig_wlan0="mode 11g ssid Ihre_SSID DHCP"Dadurch sucht Ihr drahtloses Gerät nur im
2,4 GHz-Band (802.11g), aber nicht innerhalb des
5 GHz-Bandes nach einem Access Point. Mit der
Option können Sie eine
bestimmte Frequenz vorgeben, auf der gesucht werden
soll. Die Option erlaubt
die Angabe mehrerer erlaubter Frequenzen. Eine
umfassende Beschreibung dieser Optionen finden Sie in
der Manualpage &man.ifconfig.8;.AuthentifizierungWenn Sie einen Access Point gefunden haben, muss
sich Ihrem Station am Access Point anmelden, bevor
Sie Daten übertragen kann. Dazu gibt es
verschiedene Möglichkeiten. Am häufigsten
wird nach wie vor die sogenannte offene
Authentifizierung verwendet. Dabei wird
es jeder Station erlaubt, sich mit einem Netzwerk
zu verbinden und Daten zu übertragen. Aus
Sicherheitsgründen sollte diese Methode allerdings
nur zu Testzwecken bei der erstmaligen Einrichtung
eines drahtlosen Netzwerks verwendet werden. Andere
Authentifizierungsmechanismen erfordern den Austausch
kryptografischer Informationen, bevor Sie die
Übertragung von Daten erlauben. Dazu gehören
der Austausch fixer (vorher vereinbarter) Schlüssel
oder Kennwörter sowie der Einsatz komplexerer
Verfahren mit Backend-Diensten wie RADIUS. Die meisten
Netzwerke nutzen allerdings nach wie vor die offene
Authentifizierung, da dies die Voreinstellung ist. Am
zweithäufigsten kommt das weiter unten beschriebene
WPA-PSK
(das auch als WPA Personal
bezeichnet wird) zum Einsatz.Verwenden Sie eine
&apple; &airport; Extreme-Basisstation als Access Point,
benötigen Sie wahrscheinlich sowohl die
Shared-Key-Authentifizierung als auch einen
WEP-Schlüssel. Die entsprechende Konfiguration
erfolgt entweder in der Datei
/etc/rc.conf oder über das
Programm &man.wpa.supplicant.8;. Verwenden Sie nur
eine einzige &airport;-Basisstation, benötigen
Sie einen Eintrag ähnlich dem folgenden:wlans_ath0="wlan0"
ifconfig_wlan0="authmode shared wepmode on weptxkey 1 wepkey 01234567 DHCP"Normalerweise sollten Sie
Shared-Key-Authentifizierung aber nicht verwenden,
da diese die Sicherheit des WEP-Schlüssel noch
weiter verringert. Müssen Sie WEP einsetzen
(beispielsweise weil Sie zu veralteten Geräten
kompatibel bleiben müssen), sollten Sie WEP
nur zusammen mit der offenen Authentifizierung
(open authentication) verwenden.
WEP wird im näher
beschrieben.Eine IP-Adresse über DHCP beziehenNachdem Sie einen Access Point gefunden und sich
authentifiziert haben, benötigen Sie noch eine
IP-Adresse, die Sie in der Regel über DHCP
zugewiesen bekommen. Dazu müssen Sie lediglich
die Option DHCP in Ihre
in der Datei /etc/rc.conf
vorhandene Konfiguration Ihres drahtlosen Geräts
aufnehmen:wlans_ath0="wlan0"
ifconfig_wlan0="DHCP"Nun können Sie Ihr drahtloses Gerät
starten:&prompt.root; /etc/rc.d/netif startNachdem Sie das Gerät aktiviert haben,
können Sie mit ifconfig den
Status des Geräts ath0
abfragen:&prompt.root; ifconfig wlan0
wlan0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
ether 00:11:95:d5:43:62
inet 192.168.1.100 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.1.255
media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet OFDM/54Mbps mode 11g
status: associated
ssid dlinkap channel 11 (2462 Mhz 11g) bssid 00:13:46:49:41:76
country US ecm authmode OPEN privacy OFF txpower 21.5 bmiss 7
scanvalid 60 bgscan bgscanintvl 300 bgscanidle 250 roam:rssi 7
roam:rate 5 protmode CTS wme burststatus: associated besagt, dass
sich Ihr Gerät mit dem drahtlosen Netzwerk verbunden
hat (konkret mit dem Netzwerk dlinkap).
bssid 00:13:46:49:41:76 gibt die
MAC-Adresse Ihres Access Points aus und die Zeile mit
authmode OPEN informiert Sie darüber,
dass Ihre Kommunikation nicht verschlüsselt wird.Statische IP-AdressenAlternativ zu dynamischen IP-Adressen
können Sie auch eine statische IP-Adresse verwenden.
Dazu ersetzen Sie in Ihrer Konfiguration
DHCP durch die zu verwendende
IP-Adresse. Beachten Sie dabei, dass Sie die anderen
Konfigurationsparameter nicht versehentlich
verändern:wlans_ath0="wlan0"
-ifconfig_wlan0="ssid your_ssid_here inet 192.168.1.100 netmask 255.255.255.0"
+ifconfig_wlan0="inet 192.168.1.100 netmask 255.255.255.0 ssid your_ssid_here"
WPABei WPA (Wi-Fi Protected Access) handelt es sich um ein
Sicherheitsprotokoll, das in 802.11-Netzwerken verwendet
wird, um die Nachteile von WEP (fehlende
Authentifizierung und schwache Verschlüsselung)
zu vermeiden. WPA stellt das aktuelle
802.1X-Authentifizierungsprotokoll dar und verwendet
eine von mehreren Chiffren, um die Datensicherheit
zu gewährleisten. Die einzige Chiffre, die von
WPA verlangt wird, ist TKIP (Temporary
Key Integrity Protocol), eine Chiffre,
die die von WEP verwendete RC4-Chiffre um Funktionen
zur Prüfung der Datenintegrität und zur
Erkennung und Bekämpfung von Einbruchsversuchen
erweitert.
TKIP ist durch Softwaremodifikationen auch unter
veralteter Hardware lauffähig. Im Vergleich zu
WEP ist WPA zwar sehr viel sicherer, es ist aber dennoch
nicht völlig immun gegen Angriffe. WPA definiert
mit AES-CCMP noch eine weitere Chiffre als Alternative
zu TKIP. AES-CCMP (das häufig als WPA2 oder RSN
bezeichnet wird) sollte, wenn möglich, eingesetzt
werden.WPA definiert Authentifizierungs- und
Verschlüsselungsprotokolle. Die Authentifizierung
erfolgt in der Regel über eine der folgenden
Techniken: 802.1X gemeinsam mit einem
Backend-Authentifizierungsdienst wie RADIUS, oder durch
einen Minimal-Handshake zwischen der Station und dem
Access Point mit einem vorher vereinbarten gemeinsamen
Schlüssel. Die erste Technik wird als
WPA Enterprise, die zweite
hingegen als WPA Personal
bezeichnet. Da sich der Aufwand für das Aufsetzen
eines RADIUS-Backend-Servers für die meisten
drahtlosen Netzwerke nicht lohnt, wird WPA in der Regel
als WPA-PSK (WPA, Pre-Shared-Key) konfiguriert.Die Kontrolle der drahtlosen Verbindung sowie die
vorangehende Authentifizierung (über Schlüssel
oder durch die Kommunikation mit einem Server) erfolgt
über das Programm &man.wpa.supplicant.8;, das
über die Datei
/etc/wpa_supplicant.conf
eingerichtet wird. Ausführliche Informationen
zur Konfiguration des Programms finden sich in der
Manualpage &man.wpa.supplicant.conf.5;.WPA-PSKWPA-PSK oder WPA-Personal basiert auf einem
gemeinsamen (vorher vereinbarten) Schlüssel (PSK),
der aus einem Passwort generiert und danach als
Master-Key des drahtlosen Netzwerks verwendet wird.
Jeder Benutzer des drahtlosen Netzwerks verwendet daher
den gleichen Schlüssel. WPA-PSK
sollte nur in kleinen Netzwerken eingesetzt werden, in
denen die Konfiguration eines Authentifizierungsservers
nicht möglich oder erwünscht ist.Achten Sie darauf, dass Sie immer starke
Passwörter verwenden, die ausreichend lang
sind und, wenn möglich, auch Sonderzeichen
enthalten, damit diese nicht leicht erraten und/oder
umgangen werden können.Der erste Schritt zum Einsatz von WPA-PSK ist die
Konfiguration der SSID und des gemeinsamen Schlüssels
Ihres Netzwerks in der Datei
/etc/wpa_supplicant.conf:network={
ssid="freebsdap"
psk="freebsdmall"
}Danach geben Sie in /etc/rc.conf
an, dass WPA zur Verschlüsselung eingesetzt werden
soll und dass die IP-Adresse über DHCP bezogen
wird:wlans_ath0="wlan0"
ifconfig_wlan0="WPA DHCP"Nun können Sie Ihr Netzgerät aktivieren:&prompt.root; /etc/rc.d/netif start
Starting wpa_supplicant.
DHCPDISCOVER on wlan0 to 255.255.255.255 port 67 interval 5
DHCPDISCOVER on wlan0 to 255.255.255.255 port 67 interval 6
DHCPOFFER from 192.168.0.1
DHCPREQUEST on wlan0 to 255.255.255.255 port 67
DHCPACK from 192.168.0.1
bound to 192.168.0.254 -- renewal in 300 seconds.
wlan0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
ether 00:11:95:d5:43:62
inet 192.168.0.254 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet OFDM/36Mbps mode 11g
status: associated
ssid freebsdap channel 1 (2412 MHz 11g) bssid 00:11:95:c3:0d:ac
country US ecm authmode WPA2/802.11i privacy ON deftxkey UNDEF
AES-CCM 3:128-bit txpower 21.5 bmiss 7 scanvalid 450 bgscan
bgscanintvl 300 bgscanidle 250 roam:rssi 7 roam:rate 5 protmode CTS
wme burst roaming MANUALAlternativ können Sie die Konfiguration von
WPA-PSK
auch manuell durchführen, wobei Sie wiederum die
Konfigurationsdatei
/etc/wpa_supplicant.conf
verwenden:&prompt.root; wpa_supplicant -i wlan0 -c /etc/wpa_supplicant.conf
Trying to associate with 00:11:95:c3:0d:ac (SSID='freebsdap' freq=2412 MHz)
Associated with 00:11:95:c3:0d:ac
WPA: Key negotiation completed with 00:11:95:c3:0d:ac [PTK=CCMP GTK=CCMP]
CTRL-EVENT-CONNECTED - Connection to 00:11:95:c3:0d:ac completed (auth) [id=0 id_str=]Im zweiten Schritt starten Sie nun
dhclient, um eine IP-Adresse vom
DHCP-Server zu beziehen:&prompt.root; dhclient wlan0
DHCPREQUEST on wlan0 to 255.255.255.255 port 67
DHCPACK from 192.168.0.1
bound to 192.168.0.254 -- renewal in 300 seconds.
&prompt.root; ifconfig wlan0
wlan0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
ether 00:11:95:d5:43:62
inet 192.168.0.254 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet OFDM/36Mbps mode 11g
status: associated
ssid freebsdap channel 1 (2412 MHz 11g) bssid 00:11:95:c3:0d:ac
country US ecm authmode WPA2/802.11i privacy ON deftxkey UNDEF
AES-CCM 3:128-bit txpower 21.5 bmiss 7 scanvalid 450 bgscan
bgscanintvl 300 bgscanidle 250 roam:rssi 7 roam:rate 5 protmode CTS
wme burst roaming MANUALEnthält Ihre /etc/rc.conf
bereits die Zeile ifconfig_wlan0="DHCP",
müssen Sie dhclient nicht mehr
manuell aufrufen, da dhclient in
diesem Fall automatisch gestartet wird, nachdem
wpa_supplicant die Schlüssel
übergibt.Sollte der Einsatz von DHCP nicht möglich sein,
können Sie auch eine statische IP-Adresse
angeben, nachdem wpa_supplicant Ihre
Station authentifiziert hat:&prompt.root; ifconfig wlan0 inet 192.168.0.100 netmask 255.255.255.0
&prompt.root; ifconfig wlan0
wlan0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
ether 00:11:95:d5:43:62
inet 192.168.0.100 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet OFDM/36Mbps mode 11g
status: associated
ssid freebsdap channel 1 (2412 MHz 11g) bssid 00:11:95:c3:0d:ac
country US ecm authmode WPA2/802.11i privacy ON deftxkey UNDEF
AES-CCM 3:128-bit txpower 21.5 bmiss 7 scanvalid 450 bgscan
bgscanintvl 300 bgscanidle 250 roam:rssi 7 roam:rate 5 protmode CTS
wme burst roaming MANUALVerwenden Sie DHCP nicht, müssen Sie
zusätzlich noch das Standard-Gateway sowie
den/die Nameserver manuell festlegen:&prompt.root; route add default your_default_router
&prompt.root; echo "nameserver your_DNS_server" >> /etc/resolv.confWPA und EAP-TLSDie zweite Möglichkeit, WPA einzusetzen, ist
die Verwendung eines
802.1X-Backend-Authentifizierungsservers. Diese
Variante wird als WPA-Enterprise bezeichnet, um sie
vom weniger sicheren WPA-Personal abzugrenzen, das
auf dem Austausch gemeinsamer (und vorher vereinbarter
Schlüssel) basiert. Die bei WPA-Enterprise
verwendete Authentifizierung basiert auf EAP
(Extensible Authentication
Protocol).EAP selbst bietet keine Verschlüsselung,
sondern operiert in einem verschlüsselten
Tunnel. Es gibt verschiedene, auf EAP basierende
Authentifizierungsmethoden, darunter EAP-TLS,
EAP-TTLS sowie EAP-PEAP.Bei EAP-TLS (EAP with Transport Layers
Security) handelt es sich um sehr gut
unterstütztes Authentifizierungsprotokoll, da es
sich dabei um die erste EAP-Methode handelt, die von
der Wi-Fi
Alliance zertifiziert wurde. EAP-TLS
erfordert drei Zertifikate: Das (auf allen Rechnern
installierte) CA-Zertifikat, das Server-Zertifikat
Ihres Authentifizierungsservers, sowie ein
Client-Zertifikat für jeden drahtlosen Client.
Sowohl der Authentifizierungsservers als auch die
drahtlosen Clients authentifizieren sich gegenseitig
durch ihre Zertifikate, wobei sie überprüfen,
ob diese Zertifikate auch von der
Zertifizierungs-Authorität (CA) des jeweiligen
Unternehmens signiert wurden.Die Konfiguration erfolgt (analog zu WPA-PSK)
über die Datei
/etc/wpa_supplicant.conf:network={
ssid="freebsdap"
proto=RSN
key_mgmt=WPA-EAP
eap=TLS
identity="loader"
ca_cert="/etc/certs/cacert.pem"
client_cert="/etc/certs/clientcert.pem"
private_key="/etc/certs/clientkey.pem"
private_key_passwd="freebsdmallclient"
}Der Name des Netzwerks (die SSID).Das RSN/WPA2-Protokoll (&ieee; 802.11i) wird
verwendet.Die key_mgmt-Zeile bezieht
sich auf das verwendete Key-Management-Protokoll.
In diesem Beispiel wird WPA gemeinsam mit der
EAP-Authentifizierung verwendet
(WPA-EAP).Die für die Verbindung verwendete
EAP-Methode.Das identity-Feld enthält
den von EAP verwendeten Identifizierungsstring.Das Feld ca_cert gibt den Pfad
zum CA-Zertifikat an. Dieses Datei wird benötigt,
um das Server-Zertifikat zu verifizieren.Die client_cert-Zeile gibt den
Pfad zum Client-Zertifikat an. Jeder Client hat ein
eigenes, innerhalb des Netzwerks eindeutiges,
Zertifikat.Das Feld private_key gibt den
Pfad zum privaten Schlüssel des
Client-Zertifikat an.Das Feld private_key_passwd
enthält die Passphrase für den privaten
Schlüssel.Danach fügen Sie die folgende Zeile in
/etc/rc.conf ein:wlans_ath0="wlan0"
ifconfig_wlan0="WPA DHCP"Nun können Sie Ihr drahtloses Gerät
über das rc.d-System
aktivieren:&prompt.root; /etc/rc.d/netif start
Starting wpa_supplicant.
DHCPREQUEST on wlan0 to 255.255.255.255 port 67 interval 7
DHCPREQUEST on wlan0 to 255.255.255.255 port 67 interval 15
DHCPACK from 192.168.0.20
bound to 192.168.0.254 -- renewal in 300 seconds.
wlan0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
ether 00:11:95:d5:43:62
inet 192.168.0.254 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet DS/11Mbps mode 11g
status: associated
ssid freebsdap channel 1 (2412 MHz 11g) bssid 00:11:95:c3:0d:ac
country US ecm authmode WPA2/802.11i privacy ON deftxkey UNDEF
AES-CCM 3:128-bit txpower 21.5 bmiss 7 scanvalid 450 bgscan
bgscanintvl 300 bgscanidle 250 roam:rssi 7 roam:rate 5 protmode CTS
wme burst roaming MANUALAlternativ können Sie Ihr drahtloses Gerält
wiederum manuell über
wpa_supplicant und
ifconfig aktivieren.WPA und EAP-TTLSBei EAP-TLS müssen sowohl der
Authentifizierungsserver als auch die Clients jeweils
ein eigenes Zertifikat aufweisen. Setzen Sie hingegen
EAP-TTLS (EAP-Tunneled
Transport Layer Security) ein, ist das
Client-Zertifikat optional. EAP-TTLS geht dabei
ähnlich vor wie verschlüsselte Webseiten,
bei denen der Webserver einen sicheren SSL-Tunnel
erzeugen kann, ohne dass der Besucher dabei über
ein client-seitiges Zertifikat verfügen muss.
EAP-TTLS verwendet einen verschlüsselten
TLS-Tunnel zum sicheren Transport der
Authentifizierungsdaten.Die Konfiguration von EAP-TTLS erfolgt in der
Datei /etc/wpa_supplicant.conf:network={
ssid="freebsdap"
proto=RSN
key_mgmt=WPA-EAP
eap=TTLS
identity="test"
password="test"
ca_cert="/etc/certs/cacert.pem"
phase2="auth=MD5"
}Die für die Verbindung verwendete
EAP-Methode.Das identity-Feld enthält
den Identifizierungsstring für die
EAP-Authentifizierung innerhalb des
verschlüsselten TlS-Tunnels.Das password-Feld enthält
die Passphrase für die
EAP-Authentifizierung.Das Feld ca_cert gibt den
Pfad zum CA-Zertifikat an, das benötigt wird,
um das Server-Zertifikat zu verifizieren.Die innerhalb des verschlüsselten TLS-Tunnels
verwendete Authentifizierungsmethode. In unserem
Beispiel handelt es sich dabei um EAP und MD5. Diese
Phase der inneren Authentifizierung wird
oft als phase2 bezeichnet.Folgende Zeilen müssen zusätzlich in die Datei
/etc/rc.conf aufgenommen werden:wlans_ath0="wlan0"
ifconfig_wlan0="WPA DHCP"Nun können Sie Ihr drahtloses Gerät
aktivieren:&prompt.root; /etc/rc.d/netif start
Starting wpa_supplicant.
DHCPREQUEST on wlan0 to 255.255.255.255 port 67 interval 7
DHCPREQUEST on wlan0 to 255.255.255.255 port 67 interval 15
DHCPREQUEST on wlan0 to 255.255.255.255 port 67 interval 21
DHCPACK from 192.168.0.20
bound to 192.168.0.254 -- renewal in 300 seconds.
wlan0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
ether 00:11:95:d5:43:62
inet 192.168.0.254 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet DS/11Mbps mode 11g
status: associated
ssid freebsdap channel 1 (2412 MHz 11g) bssid 00:11:95:c3:0d:ac
country US ecm authmode WPA2/802.11i privacy ON deftxkey UNDEF
AES-CCM 3:128-bit txpower 21.5 bmiss 7 scanvalid 450 bgscan
bgscanintvl 300 bgscanidle 250 roam:rssi 7 roam:rate 5 protmode CTS
wme burst roaming MANUALWPA und EAP-PEAPPEAP (Protected EAP)
wurde als Alternative zu EAP-TTLS entwickelt. Es gibt
zwei verschiedene PEAP-Methoden, wobei es sich bei
PEAPv0/EAP-MSCHAPv2 um die häufiger verwendete
Methode handelt. In den folgenden Ausführungen
wird der Begriff PEAP synonym für diese
EAP-Methode verwendet. PEAP ist nach EAP-TLS der
am häufigsten verwendete und am besten
unterstützte EAP-Standard.PEAP arbeitet ähnlich wie EAP-TTLS: Es
verwendet ein server-seitiges Zertifikat, um
einen verschlüsselten TLS-Tunnel zu erzeugen,
über den die sichere Authentifizierung zwischen
den Clients und dem Authentifizierungsserver erfolgt.
In Sachen Sicherheit unterscheiden sich EAP-TTLS und
PEAP allerdings: PEAP überträgt den
Benutzernamen im Klartext und verschlüsselt nur
das Passwort, während EAP-TTLS sowohl den
Benutzernamen als auch das Passwort über den
TLS-Tunnel überträgt.Um EAP-PEAP einzurichten, müssen Sie die
Konfigurationsdatei
/etc/wpa_supplicant.conf
anpassen:network={
ssid="freebsdap"
proto=RSN
key_mgmt=WPA-EAP
eap=PEAP
identity="test"
password="test"
ca_cert="/etc/certs/cacert.pem"
phase1="peaplabel=0"
phase2="auth=MSCHAPV2"
}Die für die Verbindung verwendete
EAP-Methode.Das identity-Feld enthält
den Identifizierungsstring für die innerhalb
des verschlüsselten TLS-Tunnels erfolgende
EAP-Authentifizierung.Das Feld password enthält
die Passphrase für die EAP-Authentifizierung.Das Feld ca_cert gibt den Pfad
zum CA-Zertifikat an, das zur Verifizierung des
Server-Zertifikats benötigt wird.Dieses Feld enthält die Parameter für
die erste Phase der Authentifizierung (also den
TLS-Tunnel). Je nach dem, welchen
Authentifizierungsserver Sie verwenden, müssen
Sie hier einen unterschiedlichen Wert angeben.
In den meisten Fällen wird dieses Feld den
Wert client EAP encryption aufweisen,
der durch die Angabe von
peaplabel=0 gesetzt wird. Weitere
Informationen zur Konfiguration von PEAP finden Sie
in der Manualpage &man.wpa.supplicant.conf.5;.Das innerhalb des verschlüsselten TLS-Tunnels
verwendete Authentifizierungsprotokoll. In unserem
Beispiel handelt es sich dabei um
auth=MSCHAPV2.Danach fügen Sie die folgende Zeile in
/etc/rc.conf ein:ifconfig_ath0="WPA DHCP"Zuletzt müssen Sie die Netzwerkkarte noch
aktivieren:&prompt.root; /etc/rc.d/netif start
Starting wpa_supplicant.
DHCPREQUEST on wlan0 to 255.255.255.255 port 67 interval 7
DHCPREQUEST on wlan0 to 255.255.255.255 port 67 interval 15
DHCPREQUEST on wlan0 to 255.255.255.255 port 67 interval 21
DHCPACK from 192.168.0.20
bound to 192.168.0.254 -- renewal in 300 seconds.
wlan0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
ether 00:11:95:d5:43:62
inet 192.168.0.254 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet DS/11Mbps mode 11g
status: associated
ssid freebsdap channel 1 (2412 MHz 11g) bssid 00:11:95:c3:0d:ac
country US ecm authmode WPA2/802.11i privacy ON deftxkey UNDEF
AES-CCM 3:128-bit txpower 21.5 bmiss 7 scanvalid 450 bgscan
bgscanintvl 300 bgscanidle 250 roam:rssi 7 roam:rate 5 protmode CTS
wme burst roaming MANUALWEPWEP (Wired Equivalent Privacy) ist Teil des
ursprünglichen 802.11-Standards. Es enthält
keinen Authentifzierungsmechanismus und verfügt
lediglich über eine schwache Zugriffskontrolle,
die sehr leicht umgangen werden kann.WEP kann über ifconfig
aktiviert werden:&prompt.root; ifconfig wlan0 create wlandev ath0
-&prompt.root; ifconfig wlan0 ssid my_net wepmode on weptxkey 3 wepkey 3:0x3456789012 \
- inet 192.168.1.100 netmask 255.255.255.0
+&prompt.root; ifconfig wlan0 inet 192.168.1.100 netmask 255.255.255.0 \
+ ssid my_net wepmode on weptxkey 3 wepkey 3:0x3456789012 Mit weptxkey geben Sie an,
welcher WEP-Schlüssel für für die
Datenübertragung verwendet wird (in unserem
Beispiel ist dies der dritte Schlüssel). Der
gleiche Schlüssel muss auch am Access Point
eingestellt sein. Kennen Sie den vom Access Point
verwendeten Schlüssel nciht, sollten Sie zuerst
den Wert 1 (d.h. den ersten
Schlüssel) für diese Variable verwenden.Mit wepkey legen Sie den zu
verwendenden WEP-Schlüssel in der Form
Nummer:Schlüssel fest.
Ist der Schlüssel "Nummer" nicht vorhanden, wird
automatisch Schlüssel 1
verwendet. Die Angabe von "Nummer" ist zwingend
nötig, wenn Sie einen anderen als den ersten
Schlüssel verwenden wollen.In Ihrer Konfiguration müssen Sie
0x3456789012 durch den an
Ihrem Access Point konfigurierten Schlüssel
ersetzen.Weitere Informationen finden Sie in der Manualpage
&man.ifconfig.8;.Das Programm wpa_supplicant
eignet sich ebenfalls dazu, WEP für Ihr drahtloses
Gerät zu aktivieren. Obige Konfiguration lässt
sich dabei durch die Aufnahme der folgenden Zeilen in die
Datei /etc/wpa_supplicant.conf
realisieren:network={
ssid="my_net"
key_mgmt=NONE
wep_key3=3456789012
wep_tx_keyidx=3
}Danach müssen Sie das Programm noch aufrufen:&prompt.root; wpa_supplicant -i wlan0 -c /etc/wpa_supplicant.conf
Trying to associate with 00:13:46:49:41:76 (SSID='dlinkap' freq=2437 MHz)
Associated with 00:13:46:49:41:76Ad-hoc-ModusDer IBSS-Modus (auch als Ad-hoc-Modus bezeichnet), ist
für Punkt-zu-Punkt-Verbindungen vorgesehen. Um
beispielsweise eine Ad-hoc-Verbindung zwischen den Rechnern
A und B aufzubauen,
benötigen Sie lediglich zwei IP-Adressen und eine
SSID.Auf dem Rechner A geben Sie Folgendes
ein:
- &prompt.root; ifconfig wlan0 create wlandev ath0
-&prompt.root; ifconfig wlan0 ssid freebsdap mediaopt adhoc inet 192.168.0.1 netmask 255.255.255.0
+ &prompt.root; ifconfig wlan0 create wlandev ath0 wlanmode adhoc
+&prompt.root; ifconfig wlan0 inet 192.168.0.1 netmask 255.255.255.0 ssid freebsdap
&prompt.root; ifconfig wlan0
- wlan0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
- ether 00:11:95:c3:0d:ac
- inet 192.168.0.1 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
- media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet autoselect <adhoc> (autoselect <adhoc>)
- status: associated
- ssid freebsdap channel 2 bssid 02:11:95:c3:0d:ac
- authmode OPEN privacy OFF txpowmax 36 protmode CTS bintval 100
+ wlan0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
+ ether 00:11:95:c3:0d:ac
+ inet 192.168.0.1 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
+ media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet autoselect mode 11g <adhoc>
+ status: running
+ ssid freebsdap channel 2 (2417 Mhz 11g) bssid 02:11:95:c3:0d:ac
+ country US ecm authmode OPEN privacy OFF txpower 21.5 scanvalid 60
+ protmode CTS wme burstDer adhoc-Parameter gibt an, dass die
Schnittstelle im IBSS-Modus läuft.Rechner B sollte nun in der Lage sein,
Rechner A zu finden:
- &prompt.root; ifconfig wlan0 up scan
- SSID BSSID CHAN RATE S:N INT CAPS
- freebsdap 02:11:95:c3:0d:ac 2 54M -90:-96 100 IS
+ &prompt.root; ifconfig wlan0 create wlandev ath0 wlanmode adhoc
+&prompt.root; ifconfig wlan0 up scan
+ SSID/MESH ID BSSID CHAN RATE S:N INT CAPS
+ freebsdap 02:11:95:c3:0d:ac 2 54M -64:-96 100 IS WMEDer Wert I (Spalte CAPS) gibt an,
dass sich Rechner A im Ad-hoc-Modus befindet.
Nun müssen Sie nur noch Rechner B eine
unterschiedliche IP-Adresse zuweisen:
- &prompt.root; ifconfig wlan0 create wlandev ath0
-&prompt.root; ifconfig wlan0 ssid freebsdap mediaopt adhoc inet 192.168.0.2 netmask 255.255.255.0
+ &prompt.root; ifconfig wlan0 inet 192.168.0.2 netmask 255.255.255.0 ssid freebsdap
&prompt.root; ifconfig wlan0
- wlan0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
- ether 00:11:95:d5:43:62
- inet 192.168.0.2 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
- media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet autoselect <adhoc> (autoselect <adhoc>)
- status: associated
- ssid freebsdap channel 2 bssid 02:11:95:c3:0d:ac
- authmode OPEN privacy OFF txpowmax 36 protmode CTS bintval 100
+ wlan0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
+ ether 00:11:95:d5:43:62
+ inet 192.168.0.2 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
+ media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet autoselect mode 11g <adhoc>
+ status: running
+ ssid freebsdap channel 2 (2417 Mhz 11g) bssid 02:11:95:c3:0d:ac
+ country US ecm authmode OPEN privacy OFF txpower 21.5 scanvalid 60
+ protmode CTS wme burst
- Damit sind die Rechner A und
- B bereit und können untereinander
- Daten austauschen.
+ Damit sind die Rechner A und
+ B bereit und können untereinander
+ Daten austauschen.&os; Host Access Points&os; kann als Access Point (AP) agieren. Dies verhindert,
dass man sich einen Hardware AP kaufen oder ein ad-hoc
Netzwerk laufen lassen muss. Dies kann sinnvoll sein,
falls Ihre &os;-Computer als Gateway zu einem anderen
Netzwerk (z.B. Internet) fungiert.GrundeinstellungenBevor Sie ihren &os;-Computer als einen AP konfigurieren,
muss der Kernel mit dem für ihre Wireless-Karte
entsprechenden Treibern konfiguriert werden. Sie
müssen ebenfalls die Sicherheitsprotokolle, die Sie
nutzen wollen, dem Kernel hinzufügen. Für
weitere Informationen siehe:
.Die Verwendung der NDIS und &windows; Treiber erlauben
zur Zeit keinen AP-Modus. Nur die nativen
&os;-Wireless-Treiber unterstüten den AP Modus.Nachdem die Unterstützung für ihr drahtloses
Netzwerk geladen ist, können Sie überprüfen, ob
Ihr Wireless-Gerät den hostbasierenden Access-Point Modus
(auch bekannt als hostap Modus) unterstützt:
- &prompt.root; ifconfig ath0 list caps
-ath0=783ed0f<WEP,TKIP,AES,AES_CCM,IBSS,HOSTAP,AHDEMO,TXPMGT,SHSLOT,SHPREAMBLE,MONITOR,TKIPMIC,WPA1,WPA2,BURST,WME>
+ &prompt.root; ifconfig wlan0 create wlandev ath0
+&prompt.root; ifconfig wlan0 list caps
+drivercaps=6f85edc1<STA,FF,TURBOP,IBSS,HOSTAP,AHDEMO,TXPMGT,SHSLOT,SHPREAMBLE,MONITOR,MBSS,WPA1,WPA2,BURST,WME,WDS,BGSCAN,TXFRAG>
+cryptocaps=1f<WEP,TKIP,AES,AES_CCM,TKIPMIC>Diese Ausgabe zeigt die Möglichkeiten der Karte. Das
Wort HOSTAP bestätigt, dass diese
Wireless-Karte als Access Point agieren kann. Die
verschiedenen unterstützten Algorithmen
- (z.B. WEP, TKIP, WPA2, usw.) werden ebenfalls angezeigt.
+ (z.B. WEP, TKIP, AES usw.) werden ebenfalls angezeigt.
Diese Informationen sind wichtig, wenn Sie wissen wollen,
welche Sicherheitsprotokolle auf diesem Access Point
verwendbar sind.
- Das Wireless-Gerät kann nun in den hostap Modus
- gesetzt werden und mit der korrekten SSID und IP-Adresse
- konfiguriert werden:
+ Das Wireless-Gerät kann nur während der Erzeugung
+ des Pseudo-Geräts in den hostap-Modus gesetzt werden.
+ Zuvor erstellte Pseudo-Geräte müssen also vorher
+ zerstört werden:
- &prompt.root; ifconfig ath0 ssid freebsdap mode 11g mediaopt hostap inet 192.168.0.1 netmask 255.255.255.0
+ &prompt.root; ifconfig wlan0 destroy
- Benutzen Sie nochmals den Befehl ifconfig,
- um den Status von der
- ath0-Schnittstelle abzufragen:
+ Danach muss das Gerät erneut erstellt werden, bevor
+ die restlichen Netzwerkparameter konfiguriert werden
+ können:
- &prompt.root; ifconfig ath0
-ath0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
- inet 192.168.0.1 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
- inet6 fe80::211:95ff:fec3:dac%ath0 prefixlen 64 scopeid 0x4
- ether 00:11:95:c3:0d:ac
- media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet autoselect mode 11g <hostap>
- status: associated
- ssid freebsdap channel 1 bssid 00:11:95:c3:0d:ac
- authmode OPEN privacy OFF txpowmax 38 bmiss 7 protmode CTS burst dtimperiod 1 bintval 100
+ &prompt.root; ifconfig wlan0 create wlandev ath0 wlanmode hostap
+&prompt.root; ifconfig wlan0 inet 192.168.0.1 netmask 255.255.255.0 ssid freebsdap mode 11g channel 1
+ Benutzen Sie danach erneut den Befehl
+ ifconfig, um den Status der
+ wlan0-Schnittstelle abzufragen:
+
+ &prompt.root; ifconfig wlan0
+ wlan0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
+ ether 00:11:95:c3:0d:ac
+ inet 192.168.0.1 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
+ media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet autoselect mode 11g <hostap>
+ status: running
+ ssid freebsdap channel 1 (2412 Mhz 11g) bssid 00:11:95:c3:0d:ac
+ country US ecm authmode OPEN privacy OFF txpower 21.5 scanvalid 60
+ protmode CTS wme burst dtimperiod 1 -dfs
+
Die hostap-Parameter geben die
- Schnittselle an, die im hostbasierenden Access Point Modus
+ Schnittstelle an, die im hostbasierenden Access Point Modus
läuft.Die Konfiguration der Schnittstelle kann durch
- Hinzufügen der folgenden Zeile in die
+ Hinzufügen der folgenden Zeilen in die Datei
/etc/rc.conf automatisch während
des Bootvorganges erfolgen:
- ifconfig_ath0="ssid freebsdap mode 11g mediaopt hostap inet 192.168.0.1 netmask 255.255.255.0"
+ wlans_ath0="wlan0"
+create_args_wlan0="wlanmode hostap"
+ifconfig_wlan0="inet 192.168.0.1 netmask 255.255.255.0 ssid freebsdap mode 11g channel 1"Hostbasierender Access Point ohne Authentifizierung
oder VerschlüsselungObwohl es nicht empfohlen wird, einen AP ohne jegliche
Authentifizierung oder Verschlüsselung laufen zu lassen,
ist es eine einfache Art zu testen, ob der AP funktioniert.
Diese Konfiguration ist auch wichtig für die Fehlersuche
bei Client-Problemen.Nachdem Sie den AP, wie oben beschrieben, konfiguriert
haben, ist es möglich von einem anderen drahtlosen
Computer eine Suche nach dem AP zu starten:
- &prompt.root; ifconfig ath0 up scan
-SSID BSSID CHAN RATE S:N INT CAPS
-freebsdap 00:11:95:c3:0d:ac 1 54M 22:1 100 ES
+ &prompt.root; ifconfig wlan0 create wlandev ath0
+&prompt.root; ifconfig wlan0 up scan
+SSID/MESH ID BSSID CHAN RATE S:N INT CAPS
+freebsdap 00:11:95:c3:0d:ac 1 54M -66:-96 100 ES WMEDer Client-Rechner fand den Access Point und kann mit ihm
verbunden werden:
- &prompt.root; ifconfig ath0 ssid freebsdap inet 192.168.0.2 netmask 255.255.255.0
-&prompt.root; ifconfig ath0
-ath0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
- inet6 fe80::211:95ff:fed5:4362%ath0 prefixlen 64 scopeid 0x1
- inet 192.168.0.2 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
- ether 00:11:95:d5:43:62
- media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet autoselect (OFDM/54Mbps)
- status: associated
- ssid freebsdap channel 1 bssid 00:11:95:c3:0d:ac
- authmode OPEN privacy OFF txpowmax 36 protmode CTS bintval 100
+ &prompt.root; ifconfig wlan0 inet 192.168.0.2 netmask 255.255.255.0 ssid freebsdap
+&prompt.root; ifconfig wlan0
+ wlan0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
+ ether 00:11:95:d5:43:62
+ inet 192.168.0.2 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
+ media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet OFDM/54Mbps mode 11g
+ status: associated
+ ssid freebsdap channel 1 (2412 Mhz 11g) bssid 00:11:95:c3:0d:ac
+ country US ecm authmode OPEN privacy OFF txpower 21.5 bmiss 7
+ scanvalid 60 bgscan bgscanintvl 300 bgscanidle 250 roam:rssi 7
+ roam:rate 5 protmode CTS wme burstWPA-basierender Host-Access PointDieser Abschnitt beschäftigt sich mit dem Konfigurieren
eines &os;-Access-Points mit dem WPA-Sicherheitsprotokoll.
Weitere Einzelheiten zu WPA und der Konfiguration von Clients mit
WPA finden Sie im
.Der hostapd-Dienst wird genutzt,
um die Client-Authentifizierung und das Schlüsselmanagement
auf dem Access Point mit aktiviertem WPA zu nutzen.In den folgenden Abschnitten werden allen Konfigurationen
auf dem &os;-Computer ausgeführt, der als AP agiert.
Nachdem der AP korrekt arbeitet, sollte
hostapd automatisch beim Booten
durch folgende Zeile in der /etc/rc.conf
aktiviert werden:hostapd_enable="YES"Bevor Sie versuchen hostapd
zu konfigurieren, stellen Sie sicher, dass die
Grundeinstellungen, wie in
beschrieben,
ausgeführt wurden.WPA-PSKWPA-PSK ist für kleine Netzwerke gedacht, in denen die
Verwendung eines Authentifizierungs-Backend-Server nicht
möglich oder erwünscht ist.Die Konfiguration wird in
/etc/hostapd.conf
durchgeführt:
- interface=ath0
+ interface=wlan0
debug=1
ctrl_interface=/var/run/hostapd
ctrl_interface_group=wheel
ssid=freebsdap
wpa=1
wpa_passphrase=freebsdmall
wpa_key_mgmt=WPA-PSK
wpa_pairwise=CCMP TKIP Dieses Feld zeigt die Wireless-Schnittstelle an, die
für den Access Point verwendet wird an.Dieses Feld legt den debuglevel von
hostapd während der
Ausführung fest. Ein Wert von 1
ist der kleinste zulässige Wert.Das ctrl_interface-Feld gibt
den Pfadnamen des Verzeichnisses an, der von
hostapd dazu genutzt wird,
um die domain socket Dateien zu speichern, die für
die Kommunikation mit externen Programmen,
wie z.B. &man.hostapd.cli.8;, benutzt werden.
Hier wurden die Standardwerte benutzt.Die Zeile ctrl_interface_group
legt fest, welche Gruppe (hier ist es die
wheel-Gruppe) die Erlaubnis hat,
die Schnittstellendateien zu kontrollieren.Dieses Feld setzt den Netzwerknamen.Das wpa-Feld aktiviert WPA und
gibt an welches WPA-Authentifizierungprotokoll
benötigt wird. Ein Wert von 1
konfiguriert den AP mit WPA-PSK.Das wpa_passphrase-Feld
beinhaltet das ASCII-Passwort für die
WPA-Authentifikation.Verwenden Sie immer sichere Passwörter,
die ausreichend lang sind und aus vielen
unterschiedlichen Zeichen bestehen, damit sie nicht
erraten werden oder umgangen werden können.Die wpa_key_mgmt Zeile bestimmt
das Schlüsselmanagement-Protokoll, das benutzt wird.
In unserem Fall ist es WPA-PSK.Das wpa_pairwise Feld zeigt die
zulässigen Verschlüsselungs-Algorithmen
des Access Points. Hier werden beide, TKIP (WPA) und
CCMP (WPA2), akzeptiert. CCMP-Verschlüsselung ist
eine Alternative zu TKIP und sollte wenn möglich
eingesetzt werden. TKIP sollte nur da eingesetzt werden,
wo kein CCMP möglich ist.Als nächstes wird der
hostapd gestartet:
- &prompt.root /etc/rc.d/hostapd forcestart
+ &prompt.root; /etc/rc.d/hostapd forcestart
- &prompt.root; ifconfig ath0
-ath0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 2290
- inet 192.168.0.1 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
- inet6 fe80::211:95ff:fec3:dac%ath0 prefixlen 64 scopeid 0x4
- ether 00:11:95:c3:0d:ac
- media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet autoselect mode 11g <hostap>
- status: associated
- ssid freebsdap channel 1 bssid 00:11:95:c3:0d:ac
- authmode WPA2/802.11i privacy MIXED deftxkey 2 TKIP 2:128-bit txpowmax 36 protmode CTS dtimperiod 1 bintval 100
+ &prompt.root; ifconfig wlan0
+ wlan0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 2290
+ inet 192.168.0.1 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
+ inet6 fe80::211:95ff:fec3:dac%ath0 prefixlen 64 scopeid 0x4
+ ether 00:11:95:c3:0d:ac
+ media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet autoselect mode 11g <hostap>
+ status: associated
+ ssid freebsdap channel 1 bssid 00:11:95:c3:0d:ac
+ authmode WPA2/802.11i privacy MIXED deftxkey 2 TKIP 2:128-bit txpowmax 36 protmode CTS dtimperiod 1 bintval 100
- Der Access Point ist nun am laufen, die Clients
+ Der Access Point läft nun, die Clients
können mit ihm verbunden werden. Weitere
Informationen finden Sie im
. Es ist möglich
zu sehen, welche Stationen mit dem AP verbunden sind.
Dazu geben Sie den Befehl
- ifconfig ath0 list sta
+ ifconfig wlan0 list sta
ein.WEP hostbasierender Access PointEs ist nicht empfehlenswert, einen Access Point mit
WEP zu konfigurieren, da es keine
Authentifikationsmechanismen gibt und WEP leicht zu
knacken ist. Einige ältere WLAN-Karten
unterstützen nur WEP als Sicherheitsprotokoll. Für
solche Karten ist es notwendig den AP ohne
Authentifikation, Verschlüsselung oder mit dem
WEP-Protokoll zu konfigurieren.
- Das Wireless-Gerät kann nun in den hostap Modus
+ Das Wireless-Gerät kann nun in den hostap-Modus
versetzt werden und mit der korrekten SSID und IP-Adresse
konfiguriert werden:
- &prompt.root; ifconfig ath0 ssid freebsdap wepmode on weptxkey 3 wepkey 3:0x3456789012 mode 11g mediaopt hostap \
-inet 192.168.0.1 netmask 255.255.255.0
+ &prompt.root; ifconfig wlan0 create wlandev ath0 wlanmode hostap
+&prompt.root; ifconfig wlan0 inet 192.168.0.1 netmask 255.255.255.0 \
+ ssid freebsdap wepmode on weptxkey 3 wepkey 3:0x3456789012 mode 11gDer weptxkey gibt an,
welcher WEP-Schlüssel bei der Übertragung
benutzt wird. Hier nutzen wir den 3. Schlüssel
(die Nummerierung der Schlüssel beginnt bei
1). Dieses Parameter muss angegeben
sein, damit die Daten wirklich verschlüsselt
werden.Der wepkey gibt den
gewählten WEP-Schlüssel an. Er sollte im
folgenden Format index:key
vorliegen. Wenn kein Index vorhanden ist, wird der
Schlüssel 1 benutzt. Das bedeutet
wir brauchen einen Index, falls wir einen anderen
Schlüssel als den ersten nutzen wollen.Benutzen Sie den Befehl ifconfig
- noch einmal um den Status von der
- ath0-Schnittstelle zu sehen:
+ noch einmal um den Status der
+ wlan0-Schnittstelle zu sehen:
- &prompt.root; ifconfig ath0
-ath0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
- inet 192.168.0.1 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
- inet6 fe80::211:95ff:fec3:dac%ath0 prefixlen 64 scopeid 0x4
- ether 00:11:95:c3:0d:ac
- media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet autoselect mode 11g <hostap>
- status: associated
- ssid freebsdap channel 1 bssid 00:11:95:c3:0d:ac
- authmode OPEN privacy ON deftxkey 3 wepkey 3:40-bit txpowmax 36 protmode CTS dtimperiod 1 bintval 100
+ &prompt.root; ifconfig wlan0
+ wlan0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
+ ether 00:11:95:c3:0d:ac
+ inet 192.168.0.1 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.0.255
+ media: IEEE 802.11 Wireless Ethernet autoselect mode 11g <hostap>
+ status: running
+ ssid freebsdap channel 4 (2427 Mhz 11g) bssid 00:11:95:c3:0d:ac
+ country US ecm authmode OPEN privacy ON deftxkey 3 wepkey 3:40-bit
+ txpower 21.5 scanvalid 60 protmode CTS wme burst dtimperiod 1 -dfs
- Es ist möglich von einem anderen drahtlosen
- Computer eine Suche nach dem AP zu starten:
+ Es ist möglich, von einem anderen drahtlosen
+ Computer eine Suche nach dem AP zu starten:
- &prompt.root; ifconfig ath0 up scan
+ &prompt.root; ifconfig wlan0 create wlandev ath0
+&prompt.root; ifconfig wlan0 up scan
SSID BSSID CHAN RATE S:N INT CAPS
freebsdap 00:11:95:c3:0d:ac 1 54M 22:1 100 EPSDer Client-Rechner fand den Access Point und kann
mit den korrekten Parametern (Schlüssel usw.)
mit ihm verbunden werden. Weitere Informationen gibt es in
folgendem Benutzung von drahtgebundenen und drahtlosen
VerbindungenEine Verbindung per Kabel bietet eine bessere Leistung
und eine höhere Zuverlässigkeit, während die
Wireless-Verbindung eine höhere Flexibilität
und Mobilität bietet. Benutzer von Laptops wollen
normalerweise beides nutzen und zwischen beiden hin und her
schalten.Unter &os; ist es möglich zwei oder mehr
Netzwerkschnittstellen in einem failover-Mode zu
kombinieren, so dass automatisch die beste verfügbare Verbindung
aus der Gruppe ausgewählt wird, sobald der Linkstatus
wechselt.Wir behandeln Link-Aggregation und Failover in dem Kapitel
. Dort gibt es auch ein
Beispiel ()
für die Verwendung von sowohl kabelgebundenen wie
auch drahtlosen Verbindungen.ProblembehandlungDie folgenden Auflistung zeigt, wie Sie einige
häufig auftretende Probleme bei der Einrichtung
Ihres drahtlosen Netzwerks beheben können.Wird Ihr Access Point bei der Suche nicht gefunden,
sollten Sie überprüfen, ob Sie bei Konfiguration
Ihres drahtlosen Geräts die Anzahl der Kanäle
beschränkt haben.Wenn Sie sich nicht mit Ihrem Access Point verbinden
können, sollten Sie überprüfen, ob die
Konfiguration Ihrer Station auch der des Access Points
entspricht. Achten Sie dabei speziell auf die
Authentifzierungsmethode und die Sicherheitsprotokolle.
Halten Sie Ihre Konfiguration so einfach wie möglich.
Verwenden Sie ein Sicherheitsprotokoll wie WPA oder WEP,
sollten Sie testweise Ihren Access Point auf
offene Authentifizierung und
keine Sicherheit einstellen.
Danach versuchen Sie sich erneut mit Ihren Access Point
zu verbinden.Nachdem Sie sich mit dem Access Point verbinden
können, prüfen Sie die Sicherheitseinstellungen,
beginnend mit einfachen Werkzeugen wie &man.ping.8;.Das Programm wpa_supplicant
kann Ihnen bei der Fehlersuche helfen. Dazu starten
Sie es manuell mit der Option und
durchsuchen anschließend die Protokollinformationen
nach eventuellen Fehlermeldungen.Zusätzlich gibt es auch zahlreiche
Low-Level-Debugging-Werkzeuge. Die Ausgabe von
Debugging-Informationen des 802.11 Protocol Support Layers
lassen sich mit dem Programm wlandebug
(das sich unter
/usr/src/tools/tools/net80211
befindet) aktivieren. Um beispielsweise während
der Suche nach Access Points und des Aufbaus von
802.11-Verbindungen
(Handshake) auftretende
Systemmeldungen auf die Konsole auszugeben, verwenden
Sie den folgenden Befehl:&prompt.root; wlandebug -i ath0 +scan+auth+debug+assoc
net.wlan.0.debug: 0 => 0xc80000<assoc,auth,scan>Der 802.11-Layer liefert umfangreiche Statistiken,
die Sie mit dem Werkzeug wlanstats
abrufen können. Diese Statistiken sollten alle
Fehler identifizieren, die im 802.11-Layer auftreten.
Beachten Sie aber, dass einige Fehler bereits im
darunterliegenden Gerätetreiber auftreten und
daher in diesen Statistiken nicht enthalten sind. Wie
Sie Probleme des Gerätetreibers identifizieren,
entnehmen Sie bitte der Dokumentation Ihres
Gerätetreibers.Können Sie Ihr Problem durch diese
Maßnahmen nicht lösen, sollten Sie einen
Problembericht (PR) erstellen und die Ausgabe der weiter
oben genannten Werkzeuge in den Bericht aufnehmen.PavLucistnikBeigetragen von pav@FreeBSD.orgBluetoothBluetoothÜbersichtBluetooth ermöglicht die Bildung von persönlichen
Netzwerken über drahtlose Verbindungen bei einer maximalen
Reichweite von 10 Metern und operiert im unlizensierten
2,4-GHz-Band. Solche Netzwerke werden normalerweise spontan
gebildet, wenn sich mobile Geräte, wie Mobiltelefone,
Handhelds oder Notebooks miteinander verbinden. Im Gegensatz zu
Wireless LAN ermöglicht Bluetooth auch höherwertige
Dienste, wie FTP-ähnliche Dateiserver, Filepushing,
Sprachübertragung, Emulation von seriellen Verbindungen
und andere mehr.Der Bluetooth-Stack von &os; verwendet das
Netgraph-Framework (&man.netgraph.4;). Viele
Bluetooth-USB-Adapter werden durch den &man.ng.ubt.4;-Treiber
unterstützt. Auf dem Chip BCM2033
von Broadcom basierende Bluetooth-Geräte werden von den
Treibern &man.ubtbcmfw.4; sowie &man.ng.ubt.4; unterstützt.
Die Bluetooth-PC-Card 3CRWB60-A von 3Com verwendet den
&man.ng.bt3c.4;-Treiber. Serielle sowie auf UART basierende
Bluetooth-Geräte werden von &man.sio.4;, &man.ng.h4.4;
sowie &man.hcseriald.8; unterstützt. Dieses Kapitel
beschreibt die Verwendung von USB-Bluetooth-Adaptern.Die Bluetooth-Unterstützung aktivierenBluetooth-Unterstützung ist in der Regel als
Kernelmodul verfügbar. Damit ein Gerät funktioniert,
muss der entsprechende Treiber im Kernel geladen werden:&prompt.root; kldload ng_ubtIst das Bluetooth-Gerät beim Systemstart angeschlossen,
kann das entsprechende Modul auch von
/boot/loader.conf geladen werden:ng_ubt_load="YES"Schließen Sie Ihren USB-Adapter an, sollte eine
Meldung ähnlich der folgenden auf der Konsole (oder in
syslog) erscheinen:ubt0: vendor 0x0a12 product 0x0001, rev 1.10/5.25, addr 2
ubt0: Interface 0 endpoints: interrupt=0x81, bulk-in=0x82, bulk-out=0x2
ubt0: Interface 1 (alt.config 5) endpoints: isoc-in=0x83, isoc-out=0x3,
wMaxPacketSize=49, nframes=6, buffer size=294Zum Starten und Beenden des Bluetooth-Stacks verwenden Sie
das Skript /etc/rc.d/bluetooth. Es ist
empfehlenswert, den Bluetooth-Stack zu beenden, bevor Sie den
Adapter entfernen. Selbst wenn Sie dies nicht tun, kommt es
(normalerweise) zu keinem fatalen Fehler. Wenn Sie den
Bluetooth-Stack starten, erhalten Sie eine Meldung ähnlich
der folgenden:&prompt.root; /etc/rc.d/bluetooth start ubt0
BD_ADDR: 00:02:72:00:d4:1a
Features: 0xff 0xff 0xf 00 00 00 00 00
<3-Slot> <5-Slot> <Encryption> <Slot offset>
<Timing accuracy> <Switch> <Hold mode> <Sniff mode>
<Park mode> <RSSI> <Channel quality> <SCO link>
<HV2 packets> <HV3 packets> <u-law log> <A-law log> <CVSD>
<Paging scheme> <Power control> <Transparent SCO data>
Max. ACL packet size: 192 bytes
Number of ACL packets: 8
Max. SCO packet size: 64 bytes
Number of SCO packets: 8HCIDas Host Controller Interface (HCI)Das Host Controller Interface
(HCI) bietet eine Befehlsschnittstelle zum Basisbandcontroller
und Linkmanager, sowie Zugriff auf den Hardwarestatus und die
Kontrollregister. Dadurch wird ein einheitlicher Zugriff auf
die Fähigkeiten des Bluetooth-Basisbands möglich. Die
HCI-Layer des Rechners tauschen Daten und Befehle mit der
HCI-Firmware der Bluetooth-Geräte aus. Über den
Host Controller Transport Layer-Treiber (also den physikalischen
Bus) können beide HCI-Layer miteinander
kommunizieren.Eine einzelne Netgraph-Gerätedatei vom Typ
hci wird für ein einzelnes
Bluetooth-Gerät erzeugt. Die HCI-Gerätedatei ist
normalerweise mit der Bluetooth-Gerätetreiberdatei
(downstream) sowie der L2CAP-Gerätedatei (upstream)
verbunden. Alle HCI-Operationen müssen über die
HCI-Gerätedatei und nicht über die Treiberdatei
erfolgen. Der Standardname für die HCI-Gerätedatei
(die in &man.ng.hci.4; beschrieben wird) lautet
devicehci.Eine der wichtigsten Aufgaben ist das Auffinden von sich
in Reichweite befindenden Bluetooth-Geräten. Diese
Funktion wird als inquiry bezeichnet.
Inquiry sowie andere mit HCI in Verbindung stehende Funktionen
werden von &man.hccontrol.8; zur Verfügung gestellt. Das
folgende Beispiel zeigt, wie man herausfindet, welche
Bluetooth-Geräte sich in Reichweite befinden. Eine solche
Abfrage dauert nur wenige Sekunden. Beachten Sie, dass ein
Gerät nur dann antwortet, wenn es sich im Modus
discoverable befindet.&prompt.user; hccontrol -n ubt0hci inquiry
Inquiry result, num_responses=1
Inquiry result #0
BD_ADDR: 00:80:37:29:19:a4
Page Scan Rep. Mode: 0x1
Page Scan Period Mode: 00
Page Scan Mode: 00
Class: 52:02:04
Clock offset: 0x78ef
Inquiry complete. Status: No error [00]BD_ADDR stellt, ähnlich der
MAC-Adresse einer Netzwerkkarte, die eindeutige Adresse eines
Bluetooth-Gerätes dar. Diese Adresse ist für die
Kommunikation mit dem Gerät nötig. Es ist aber auch
möglich, BD_ADDR einen Klartextnamen zuzuweisen. Die
Datei /etc/bluetooth/hosts enthält
Informationen über die bekannten Bluetooth-Rechner. Das
folgende Beispiel zeigt, wie man den Klartextnamen eines
entfernten Geräts in Erfahrung bringen kann:&prompt.user; hccontrol -n ubt0hci remote_name_request 00:80:37:29:19:a4
BD_ADDR: 00:80:37:29:19:a4
Name: Pav's T39Wenn Sie ein entferntes Bluetooth-Gerät abfragen, wird
dieses Ihren Rechner unter dem Namen
your.host.name (ubt0) finden. Dieser Name kann
aber jederzeit geändert werden.Bluetooth ermöglicht Punkt-zu-Punkt-Verbindungen (an
denen nur zwei Bluetooth-Geräte beteiligt sind), aber auch
Punkt-zu-Multipunkt-Verbindungen, bei denen eine Verbindung von
mehreren Bluetooth-Geräten gemeinsam genutzt wird. Das
folgende Beispiel zeigt, wie man die aktiven
Basisbandverbindungen des lokalen Gerätes anzeigen kann:&prompt.user; hccontrol -n ubt0hci read_connection_list
Remote BD_ADDR Handle Type Mode Role Encrypt Pending Queue State
00:80:37:29:19:a4 41 ACL 0 MAST NONE 0 0 OPENEin connection handle ist für die
Beendigung einer Basisbandverbindung nützlich. Im
Normalfall werden inaktive Verbindungen aber automatisch vom
Bluetooth-Stack getrennt.&prompt.root; hccontrol -n ubt0hci disconnect 41
Connection handle: 41
Reason: Connection terminated by local host [0x16]Rufen Sie hccontrol help auf, wenn Sie
eine komplette Liste aller verfügbaren HCI-Befehle
benötigen. Die meisten dieser Befehle müssen nicht
als root ausgeführt werden.L2CAPDas Logical Link Control and Adaptation Protocol (L2CAP)Das Logical Link Control and Adaptation
Protocol (L2CAP) bietet
höherwertigen Protokollen verbindungsorientierte und
verbindungslose Datendienste an. Dazu gehören auch
Protokollmultiplexing, Segmentierung und Reassemblierung.
L2CAP erlaubt höherwertigen Protokollen und Programmen den
Versand und Empfang von L2CAP-Datenpaketen mit einer Länge
von bis zu 64 Kilobytes.L2CAP arbeitet kanalbasiert. Ein
Kanal ist eine logische Verbindung innerhalb einer
Basisbandverbindung. Jeder Kanal ist dabei an ein einziges
Protokoll gebunden. Mehrere Geräte können an das
gleiche Protokoll gebunden sein, es ist aber nicht möglich,
einen Kanal an mehrere Protokolle zu binden. Jedes über
einen Kanal ankommende L2CAP-Paket wird an das entsprechende
höherwertige Protokoll weitergeleitet. Mehrere Kanäle
können sich die gleiche Basisbandverbindung teilen.Eine einzelne Netgraph-Gerätedatei vom Typ
l2cap wird für ein einzelnes
Bluetooth-Gerät erzeugt. Die L2CAP-Gerätedatei ist
normalerweise mit der Bluetooth-HCI-Gerätedatei
(downstream) sowie der Bluetooth-Socket-Gerätedatei
(upstream) verbunden. Der Standardname für die
L2CAP-Gerätedatei, die in &man.ng.l2cap.4; beschrieben
wird, lautet devicel2cap.Ein nützlicher Befehl zum Anpingen von anderen
Geräten ist &man.l2ping.8;. Einige Bluetooth-Geräte
senden allerdings nicht alle erhaltenen Daten zurück. Die
Ausgabe 0 bytes ist also kein Fehler:&prompt.root; l2ping -a 00:80:37:29:19:a4
0 bytes from 0:80:37:29:19:a4 seq_no=0 time=48.633 ms result=0
0 bytes from 0:80:37:29:19:a4 seq_no=1 time=37.551 ms result=0
0 bytes from 0:80:37:29:19:a4 seq_no=2 time=28.324 ms result=0
0 bytes from 0:80:37:29:19:a4 seq_no=3 time=46.150 ms result=0Das Programm &man.l2control.8; liefert Informationen
über L2CAP-Dateien. Das folgende Beispiel zeigt, wie man
die Liste der logischen Verbindungen (Kanäle) sowie die
Liste der Basisbandverbindungen abfragen kann:&prompt.user; l2control -a 00:02:72:00:d4:1a read_channel_list
L2CAP channels:
Remote BD_ADDR SCID/ DCID PSM IMTU/ OMTU State
00:07:e0:00:0b:ca 66/ 64 3 132/ 672 OPEN
&prompt.user; l2control -a 00:02:72:00:d4:1a read_connection_list
L2CAP connections:
Remote BD_ADDR Handle Flags Pending State
00:07:e0:00:0b:ca 41 O 0 OPEN&man.btsockstat.1; ist ein weiteres Diagnoseprogramm. Es
funktioniert analog zu &man.netstat.1;, arbeitet aber mit
Bluetooth-Datenstrukturen. Das folgende Beispiel zeigt die
gleiche Liste der logischen Verbindungen wie &man.l2control.8;
im vorherigen Beispiel.&prompt.user; btsockstat
Active L2CAP sockets
PCB Recv-Q Send-Q Local address/PSM Foreign address CID State
c2afe900 0 0 00:02:72:00:d4:1a/3 00:07:e0:00:0b:ca 66 OPEN
Active RFCOMM sessions
L2PCB PCB Flag MTU Out-Q DLCs State
c2afe900 c2b53380 1 127 0 Yes OPEN
Active RFCOMM sockets
PCB Recv-Q Send-Q Local address Foreign address Chan DLCI State
c2e8bc80 0 250 00:02:72:00:d4:1a 00:07:e0:00:0b:ca 3 6 OPENDas RFCOMM-ProtokollRFCOMMDas RFCOMM-Protokoll emuliert serielle Verbindungen
über das L2CAP-Protokoll. Es basiert auf dem ETSI-Standard
TS 07.10. Bei RFCOMM handelt es sich um ein einfaches
Transportprotokoll, das um Funktionen zur Emulation der
9poligen Schaltkreise von mit RS-232 (EIATIA-232-E) kompatiblen
seriellen Ports ergänzt wurde. RFCOMM erlaubt bis zu 60
simultane Verbindungen (RFCOMM-Kanäe) zwischen zwei
Bluetooth-Geräten.Eine RFCOMM-Kommunikation besteht aus zwei Anwendungen (den
Kommunikationsendpunkten), die über das
Kommunikationssegment miteinander verbunden sind. RFCOMM
unterstützt Anwendungen, die auf serielle Ports angewiesen
sind. Das Kommunikationssegment entspricht der (direkten)
Bluetooth-Verbindung zwischen den beiden Geräten.RFCOMM kümmert sich um die direkte Verbindung von zwei
Geräten, oder um die Verbindung zwischen einem Gerät
und einem Modem (Netzwerkverbindung). RFCOMM unterstützt
auch andere Konfigurationen. Ein Beispiel dafür sind
Module, die drahtlose Bluetooth-Geräte mit einer
verkabelten Schnittstelle verbinden können.Unter &os; wurde das RFCOMM-Protokoll im Bluetooth Socket-Layer
implementiert.PairingErstmaliger Verbindungsaufbau zwischen zwei
Bluetooth-Geräten (Pairing)
In der Voreinstellung nutzt Bluetooth keine
Authentifizierung, daher kann sich jedes Bluetoothgerät mit
jedem anderen Gerät verbinden. Ein Bluetoothgerät
(beispielsweise ein Mobiltelefon) kann jedoch für einen
bestimmten Dienst (etwa eine Einwählverbindung) eine
Authentifizierung anfordern. Bluetooth verwendet zu diesem
Zweck PIN-Codes. Ein PIN-Code ist ein
maximal 16 Zeichen langer ASCII-String. Damit eine Verbindung
zustande kommt, muss auf beiden Geräten der gleiche
PIN-Code verwendet werden. Nachdem der Code eingegeben wurde,
erzeugen beide Geräte einen link key,
der auf den Geräten gespeichert wird. Beim nächsten
Verbindungsaufbau wird der zuvor erzeugte Link Key verwendet.
Diesen Vorgang bezeichnet man als
Pairing. Geht der Link Key auf
einem Gerät verloren, muss das Pairing wiederholt
werden.Der &man.hcsecd.8;-Daemon verarbeitet alle
Bluetooth-Authentifzierungsanforderungen und wird über die
Datei /etc/bluetooth/hcsecd.conf
konfiguriert. Der folgende Ausschnitt dieser Datei zeigt die
Konfiguration für ein Mobiltelefon, das den PIN-Code
1234 verwendet:device {
bdaddr 00:80:37:29:19:a4;
name "Pav's T39";
key nokey;
pin "1234";
}Von der Länge abgesehen, unterliegen PIN-Codes keinen
Einschränkungen. Einige Geräte, beispielsweise
Bluetooth-Headsets, haben einen festen PIN-Code eingebaut. Die
Option sorgt dafür, dass der
&man.hcsecd.8;-Daemon im Vordergrund läuft. Dadurch kann
der Ablauf einfach verfolgt werden. Stellen Sie das entfernte
Gerät auf receive pairing
und initiieren Sie die Bluetoothverbindung auf dem entfernten
Gerät. Sie erhalten die Meldung, dass Pairing akzeptiert
wurde und der PIN-Code benötigt wird. Geben Sie den
gleichen PIN-Code ein, den Sie in
hcsecd.conf festgelegt haben. Ihr Computer
und das entfernte Gerät sind nun miteinander verbunden.
Alternativ können Sie das Pairing auch auf dem entfernten
Gerät initiieren.Unter &os; 5.5, 6.1 und neuer können Sie
hcsecd durch das Einfügen der
folgenden Zeile in /etc/rc.conf
beim Systemstart automatisch aktivieren:hcsecd_enable="YES"Es folgt nun eine beispielhafte Ausgabe
des hcsecd-Daemons:hcsecd[16484]: Got Link_Key_Request event from 'ubt0hci', remote bdaddr 0:80:37:29:19:a4
hcsecd[16484]: Found matching entry, remote bdaddr 0:80:37:29:19:a4, name 'Pav's T39', link key doesn't exist
hcsecd[16484]: Sending Link_Key_Negative_Reply to 'ubt0hci' for remote bdaddr 0:80:37:29:19:a4
hcsecd[16484]: Got PIN_Code_Request event from 'ubt0hci', remote bdaddr 0:80:37:29:19:a4
hcsecd[16484]: Found matching entry, remote bdaddr 0:80:37:29:19:a4, name 'Pav's T39', PIN code exists
hcsecd[16484]: Sending PIN_Code_Reply to 'ubt0hci' for remote bdaddr 0:80:37:29:19:a4SDPDas Service Discovery Protocol (SDP)Das Service Discovery Protocol
(SDP) erlaubt es Clientanwendungen, von Serveranwendungen
angebotene Dienste sowie deren Eigenschaften abzufragen. Zu
diesen Eigenschaften gehören die Art oder die Klasse der
angebotenen Dienste sowie der Mechanismus oder das Protokoll,
die zur Nutzung des Dienstes notwendig sind.SDP ermöglicht Verbindungen zwischen einem SDP-Server
und einem SDP-Client. Der Server enthält eine Liste mit
den Eigenschaften der vom Server angebotenen Dienste. Jeder
Eintrag beschreibt jeweils einen einzigen Serverdienst. Ein
Client kann diese Informationen durch eine SDP-Anforderung
vom SDP-Server beziehen. Wenn der Client oder eine Anwendung
des Clients einen Dienst nutzen will, muss eine seperate
Verbindung mit dem Dienstanbieter aufgebaut werden. SDP bietet
einen Mechanismus zum Auffinden von Diensten und deren
Eigenschaften an, es bietet aber keine Mechanismen zur Verwendung
dieser Dienste.Normalerweise sucht ein SDP-Client nur nach Diensten, die
bestimmte geforderte Eigenschaften erfüllen. Es ist aber
auch möglich, anhand der Dienstbeschreibungen eine
allgemeine Suche nach den von einem Server angebotenen Diensten
durchzuführen. Diesen Vorgang bezeichnet man als
Browsing.Der Bluetooth-SDP-Server &man.sdpd.8; und der
Kommandozeilenclient &man.sdpcontrol.8; sind bereits in der
Standardinstallation von &os; enthalten. Das folgende Beispiel
zeigt, wie eine SDP-Abfrage durchgeführt wird:&prompt.user; sdpcontrol -a 00:01:03:fc:6e:ec browse
Record Handle: 00000000
Service Class ID List:
Service Discovery Server (0x1000)
Protocol Descriptor List:
L2CAP (0x0100)
Protocol specific parameter #1: u/int/uuid16 1
Protocol specific parameter #2: u/int/uuid16 1
Record Handle: 0x00000001
Service Class ID List:
Browse Group Descriptor (0x1001)
Record Handle: 0x00000002
Service Class ID List:
LAN Access Using PPP (0x1102)
Protocol Descriptor List:
L2CAP (0x0100)
RFCOMM (0x0003)
Protocol specific parameter #1: u/int8/bool 1
Bluetooth Profile Descriptor List:
LAN Access Using PPP (0x1102) ver. 1.0
... und so weiter. Beachten Sie, dass jeder Dienst eine
Liste seiner Eigenschaften (etwa den RFCOMM-Kanal)
zurückgibt. Je nach dem, welche Dienste Sie
benötigen, sollten Sie sich einige dieser Eigenschaften
notieren. Einige Bluetooth-Implementationen unterstützen
kein Service Browsing und geben
daher eine leere Liste zurück. Ist dies der Fall, ist es
dennoch möglich, nach einem bestimmten Dienst zu suchen.
Das folgende Beispiel demonstriert die Suche nach dem
OBEX Object Push (OPUSH) Dienst:&prompt.user; sdpcontrol -a 00:01:03:fc:6e:ec search OPUSHUnter &os; ist es die Aufgabe des &man.sdpd.8;-Servers,
Bluetooth-Clients verschiedene Dienste anzubieten. Unter
&os; 5.5, 6.1 und neuer können Sie dazu die folgende
Zeile in die Datei /etc/rc.conf
einfügen:sdpd_enable="YES"Nun kann der sdpd-Daemon durch
folgene Eingabe gestartet werden:&prompt.root; /etc/rc.d/sdpd startDer lokale Server, der den entfernten Clients
Bluetooth-Dienste anbieten soll, bindet diese Dienste an den
lokalen SDP-Daemon. Ein Beispiel für eine solche
Anwendung ist &man.rfcomm.pppd.8;. Einmal gestartet, wird der
Bluetooth-LAN-Dienst an den lokalen SDP-Daemon gebunden.Die Liste der vorhandenen Dienste, die am lokalen SDP-Server
registriert sind, lässt sich durch eine SDP-Abfrage
über einen lokalen Kontrollkanal abfragen:&prompt.root; sdpcontrol -l browseEinwahlverbindungen (Dial-Up Networking (DUN)) oder
Netzwerkverbindungen mit PPP (LAN)-Profilen einrichtenDas
Dial-Up Networking (DUN)-Profil
wird vor allem für Modems und Mobiltelefone verwendet.
Dieses Profil ermöglicht folgende Szenarien:Die Verwendung eines Mobiltelefons oder eines
Modems durch einen Computer als drahtloses Modem, um sich
über einen Einwahlprovider mit dem Internet zu verbinden
oder andere Einwahldienste zu benutzen.Die Verwendung eines Mobiltelefons oder eines
Modems durch einen Computers, um auf Datenabfragen zu
reagieren.Der Zugriff auf ein Netzwerk über das PPP (LAN)-Profil
kann in folgenden Situationen verwendet werden:Den LAN-Zugriff für ein einzelnes
Bluetooth-GerätDen LAN-Zugriff für mehrere
Bluetooth-GeräteEine PC-zu-PC-Verbindung (unter Verwendung
einer PPP-Verbindung über eine emulierte serielle
Verbindung)Beide Profile werden unter &os; durch &man.ppp.8; sowie
&man.rfcomm.pppd.8; implementiert - einem Wrapper, der
RFCOMM Bluetooth-Verbindungen unter PPP nutzbar macht. Bevor
ein Profil verwendet werden kann, muss ein neuer PPP-Abschnitt
in /etc/ppp/ppp.conf erzeugt werden.
Beispielkonfigurationen zu diesem Thema finden Sie in
&man.rfcomm.pppd.8;.Im folgenden Beispiel verwenden wir &man.rfcomm.pppd.8;, um
eine RFCOMM-Verbindung zu einem entfernten Gerät mit der
BD_ADDR 00:80:37:29:19:a4 auf dem
RFCOMM-Kanal DUN aufzubauen. Die aktuelle
RFCOMM-Kanalnummer erhalten Sie vom entfernten Gerät
über SDP. Es ist auch möglich, manuell einen
RFCOMM-Kanal festzulegen. In diesem Fall führt
&man.rfcomm.pppd.8; keine SDP-Abfrage durch. Verwenden Sie
&man.sdpcontrol.8;, um die RFCOMM-Kanäle des entfernten
Geräts herauszufinden.&prompt.root; rfcomm_pppd -a 00:80:37:29:19:a4 -c -C dun -l rfcomm-dialupDer &man.sdpd.8;-Server muss laufen, damit ein Netzzugriff
mit dem PPP (LAN)-Profil möglich ist. Außerdem muss
für den LAN-Client ein neuer Eintrag in
/etc/ppp/ppp.conf erzeugt werden.
Beispielkonfigurationen zu diesem Thema finden Sie in
&man.rfcomm.pppd.8;. Danach starten Sie den RFCOMM PPP-Server
über eine gültige RFCOMM-Kanalnummer. Der
RFCOMM PPP-Server bindet dadurch den Bluetooth-LAN-Dienst an den
lokalen SDP-Daemon. Das folgende Beispiel zeigt Ihnen, wie man
den RFCOMM PPP-Server startet.&prompt.root; rfcomm_pppd -s -C 7 -l rfcomm-serverOBEXDas Profil OBEX-Push (OPUSH)OBEX ist ein häufig verwendetes Protokoll für den
Dateitransfer zwischen Mobilgeräten. Sein Hauptzweck ist
die Kommunikation über die Infrarotschnittstelle. Es dient
daher zum Datentransfer zwischen Notebooks oder PDAs sowie zum
Austausch von Visitenkarten oder Kalendereinträgen zwischen
Mobiltelefonen und anderen Geräten mit PIM-Funktionen.Server und Client von OBEX werden durch das Softwarepaket
obexapp bereitgestellt, das als Port
comms/obexapp verfügbar
ist.Mit dem OBEX-Client werden Objekte zum OBEX-Server geschickt
oder angefordert. Ein Objekt kann etwa eine Visitenkarte oder
ein Termin sein. Der OBEX-Client fordert über SDP die
Nummer des RFCOMM-Kanals vom entfernten Gerät an. Dies
kann auch durch die Verwendung des Servicenamens anstelle der
RFCOMM-Kanalnummer erfolgen. Folgende Dienste werden
unterstützt: IrMC, FTRN und OPUSH. Es ist möglich,
den RFCOMM-Kanal als Nummer anzugeben. Es folgt nun ein
Beispiel für eine OBEX-Sitzung, bei der ein
Informationsobjekt vom Mobiltelefon angefordert und ein neues
Objekt (hier eine Visitenkarte) an das Telefonbuch des
Mobiltelefons geschickt wird:&prompt.user; obexapp -a 00:80:37:29:19:a4 -C IrMC
obex> get telecom/devinfo.txt
Success, response: OK, Success (0x20)
obex> put new.vcf
Success, response: OK, Success (0x20)
obex> di
Success, response: OK, Success (0x20)Um OBEX-Push-Dienste anbieten zu können, muss der
sdpd-Server gestartet sein. Ein
Wurzelverzeichnis, in dem alle ankommenden Objekt gespeichert
werden, muss zusätzlich angelegt werden. In der
Voreinstellung ist dies /var/spool/obex.
Starten Sie den OBEX-Server mit einer gültigen Kanalnummer.
Der OBEX-Server registriert nun den OBEX-Push-Dienst mit dem
lokalen SDP-Daemon. Um den OBEX-Server zu starten, geben Sie
Folgendes ein:&prompt.root; obexapp -s -C 10Das Profil Serial-Port (SPP)Durch dieses Profil können Bluetooth-Geräte RS232-
(oder damit kompatible) serielle Kabelverbindungen emulieren.
Anwendungen sind dadurch in der Lage, über eine virtuelle
serielle Verbindung Bluetooth als Ersatz für eine
Kabelverbindung zu nutzen.Das Profil Serial-Port wird durch &man.rfcomm.sppd.1;
verwirklicht. Pseudo-tty wird hier als virtuelle serielle
Verbindung verwendet. Das folgende Beispiel zeigt, wie man sich
mit einem entfernten Serial-Port-Dienst verbindet. Beachten
Sie, dass Sie den RFCOMM-Kanal nicht angeben müssen, da
&man.rfcomm.sppd.1; diesen über SDP vom entfernten
Gerät abfragen kann. Wenn Sie dies nicht wollen,
können Sie einen RFCOMM-Kanal auch manuell festlegen.&prompt.root; rfcomm_sppd -a 00:07:E0:00:0B:CA -t /dev/ttyp6
rfcomm_sppd[94692]: Starting on /dev/ttyp6...Sobald die Verbindung hergestellt ist, kann pseudo-tty als
serieller Port verwenden werden.&prompt.root; cu -l ttyp6ProblembehandlungEin entferntes Gerät kann keine Verbindung
aufbauenEinige ältere Bluetooth-Geräte unterstützen
keinen Rollentausch. Wenn &os; eine neue Verbindung
akzeptiert, wird versucht, die Rolle zu tauschen, um zum
Master zu werden. Geräte, die dies nicht
unterstützen, können keine Verbindung aufbauen.
Beachten Sie, dass der Rollentausch ausgeführt wird,
sobald eine neue Verbindung aufgebaut wird, daher ist es
nicht möglich, das entfernte Gerät zu fragen, ob es
den Rollentausch unterstützt. Dieses Verhalten von &os;
kann aber durch eine HCI-Option geändert werden:&prompt.root; hccontrol -n ubt0hci write_node_role_switch 0Wo finde ich genaue Informationen darüber, was
schiefgelaufen ist?Verwenden Sie hcidump,
das Sie über den Port comms/hcidump installieren
können. hcidump hat
Ähnlichkeiten mit &man.tcpdump.1;. Es dient zur Anzeige
der Bluetooth-Pakete in einem Terminal oder zur Speicherung
der Pakete in einer Datei (Dump).AndrewThompsonGeschrieben von LAN-Kopplung mit einer BridgeEinführungSubnetzBridgeManchmal ist es nützlich, ein physikalisches Netzwerk
(wie ein Ethernetsegment) in zwei separate Netzwerke
aufzuteilen, ohne gleich IP-Subnetze zu erzeugen, die über
einen Router miteinander verbunden sind. Ein Gerät, das
zwei Netze auf diese Weise verbindet, wird als
Bridge bezeichnet. Jedes FreeBSD-System
mit zwei Netzwerkkarten kann als Bridge fungieren.Die Bridge arbeitet, indem sie die MAC Layeradressen
(Ethernet Adressen) der Geräte in ihren
Netzwerksegmenten lernt. Der Verkehr wird nur dann zwischen
zwei Segmenten weitergeleitet, wenn sich Sender und
Empfänger in verschiedenen Netzwerksegmenten
befinden.In vielerlei Hinsicht entspricht eine Bridge daher einem
Ethernet-Switch mit sehr wenigen Ports.Situationen, in denen Bridging
angebracht istEs gibt zahlreiche Situationen, in denen der Einsatz
einer Bridge sinnvoll ist:Verbinden von NetzwerkenDie Hauptaufgabe einer Bridge ist die Verbindung von zwei
oder mehreren Netzwerksegmenten zu einem gemeinsamen Netzwerk.
Es ist oft sinnvoller, eine hostbasierte Bridge anstelle
normaler Netzwerkkomponenten (wie Kabelverbindungen),
Firewalls oder Pseudonetzwerken über die
Schnittstelle einer virtuellen Maschine einzusetzen.
-
-
-
Eine Bridge kann außerdem ein drahtloses Gerät mit
einem Kabelnetzwerk verbinden. Diese Fähigkeit der
Bridge wird als HostAP-Modus
bezeichnet. Die Bridge agiert in diesem Fall als
Access Point für das drahtlose Gerät.Filtering/Traffic Shaping FirewallFirewallNATHäufig kommt es vor, dass Firewallfunktionen
benötigt werden, ohne dass Routing oder
Network Adress Translation
(NAT) verwendet werden soll.Ein Beispiel dafür wäre ein kleines Unternehmen,
das über DSL oder ISDN an seinen ISP angebunden ist. Es
verfügt über 13 weltweit erreichbare IP-Adressen,
sein Netzwerk besteht aus 10 Rechnern. In dieser Situation
ist der Einsatz von Subnetzen sowie einer routerbasierten
Firewall schwierig.RouterDSLISDNEine brigdebasierte Firewall kann konfiguriert und in den
ISDN/DSL-Downstreampfad ihres Routers eingebunden werden, ohne
dass Sie sich um IP-Adressen kümmern müssen.NetzwerküberwachungEine Bridge kann zwei Netzwerksegmente miteinander
verbinden und danach alle Ethernet-Rahmen überprüfen,
die zwischen den beiden Netzwerksegmenten ausgetauscht werden.
Dazu verwendet man entweder &man.bpf.4;/&man.tcpdump.1; auf
dem Netzgerät der Bridge oder schickt Kopien aller
Rahmen an ein zusätzliches Netzgerät (den sogenannten
Span Port).Layer 2-VPNZwei Ethernetnetzwerke können über einen IP-Link
miteinander verbunden werden, indem Sie die beiden Netzwerke
über einen EtherIP-Tunnel koppeln oder eine
&man.tap.4;-basierte Lösung wie OpenVPN einsetzen.Layer 2-RedundanzDie Systeme eines Netzwerks können redundant
miteinander verbunden sein. In diesem Fall verwenden Sie das
Spanning Tree Protocol, um
redundante Pfade zu blockieren. Damit ein Ethernetnetzwerk
korrekt arbeitet, darf immer nur ein aktiver Pfad zwischen
zwei Geräten des Netzwerks existieren. Aufgabe des
Spanning Tree Protocols ist es daher, Schleifen zu entdecken
und redundante Links in den Status
blockiert zu versetzen. Fällt ein
aktiver Link aus, so berechnet das Protokoll einen neuen
Pfad. Dazu wird ein blockierter Pfad in den Status
aktiv versetzt, damit alle Systeme des
Netzwerks wieder miteinander kommunizieren können.KernelkonfigurationDieser Abschnitt beschreibt nur die
&man.if.bridge.4;-Bridge-Implementierung. Ein
Netgraph-Bridge-Treiber ist ebenfalls verfügbar, wird
hier aber nicht behandelt. Lesen Sie die Manualpage
&man.ng.bridge.4;, wenn Sie diesen Treiber einsetzen
wollen.Bei diesem Treiber handelt es sich um ein
Kernelmodul, das von &man.ifconfig.8; automatisch geladen
wird, wenn ein Bridge-Interface erzeugt wird. Alternativ ist
es aber auch möglich, die Unterstützung für
den Treiber in Ihren Kernel zu kompilieren. Dazu fügen
Sie die Zeile device if_bridge in Ihre
Kernelkonfigurationsdatei ein und bauen danach den Kernel
neu.Paketfilter können mit allen Firewallpaketen verwendet
werden, die das &man.pfil.9;-Framework benutzen. Die Firewall
kann dabei entweder als Kernelmodul geladen oder in den Kernel
kompiliert werden.Eine Bridge kann auch als Traffic
Shaper verwendet werden, wenn Sie
&man.altq.4; oder &man.dummynet.4; einsetzen.Die LAN-Kopplung aktivierenEine Bridge wird durch das Klonen von Schnittstellen
erzeugt. Um eine Bridge zu erzeugen, verwenden Sie den Befehl
&man.ifconfig.8;. Ist der Bridge-Treiber nicht in Ihren Kernel
kompiliert, wird er automatisch geladen.&prompt.root; ifconfig bridge create
bridge0
&prompt.root; ifconfig bridge0
bridge0: flags=8802<BROADCAST,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
ether 96:3d:4b:f1:79:7a
id 00:00:00:00:00:00 priority 32768 hellotime 2 fwddelay 15
maxage 20 holdcnt 6 proto rstp maxaddr 100 timeout 1200
root id 00:00:00:00:00:00 priority 0 ifcost 0 port 0Im obigen Beispiel wird die Bridge erzeugt und erhält
automatisch eine zufällig generierte Ethernet-Adresse
zugewiesen. Die Parameter maxaddr sowie
timeout legen fest, wie viele MAC-Adressen
die Bridge in ihrer Forward-Tabelle halten kann beziehungsweise
wie viele Sekunden jeder Eintrag erhalten bleiben soll, nachdem
er zuletzt verwendet wurde. Die restlichen Parameter sind
für die Konfiguration von Spanning Tree notwendig.Im nächsten Schritt werden die Schnittstellen, die
die Bridge verbinden soll, zugewiesen. Damit die Bridge
Datenpakete weiterleiten kann, müssen sowohl die Bridge
als auch die Schnittstellen (der zu verbindenden
Netzwerksegmente) aktiviert sein:&prompt.root; ifconfig bridge0 addm fxp0 addm fxp1 up
&prompt.root; ifconfig fxp0 up
&prompt.root; ifconfig fxp1 upDanach ist die Bridge in der Lage, Ethernet-Rahmen zwischen
den Schnittstellen fxp0 und
fxp1 weiterzuleiten. Um diese
Konfiguration beim Systemstart automatisch zu aktivieren,
müssen Sie folgende Einträge in die Datei
/etc/rc.conf aufnehmen:cloned_interfaces="bridge0"
ifconfig_bridge0="addm fxp0 addm fxp1 up"
ifconfig_fxp0="up"
ifconfig_fxp1="up"Benötigen Sie für die Bridge eine IP-Adresse,
müssen Sie diese der Schnittstelle der Bridge zuweisen
(und nicht einer der Schnittstellen der gekoppelten
Netzwerksegmente). Dabei können Sie die IP-Adresse
sowohl statisch als auch dynamisch über DHCP
zuweisen:&prompt.root; ifconfig bridge0 inet 192.168.0.1/24Sie können der Bridge-Schnittstelle auch eine
IPv6-Adresse zuweisen.FirewallsfirewallNachdem ein Paketfilter aktiviert wurde, können
Datenpakete, die von den Schnittstellen der gekoppelten
Netzwerksegmente gesendet und empfangen werden, über
die Bridge weitergeleitet oder nach bestimmten Regeln
gefiltert oder auch komplett geblockt werden. Ist die
Richtung des Paketflusses wichtig, ist es am besten, eine
Firewall auf den Schnittstellen der einzelnen
Netzwerksegmente einzurichten und nicht auf der Bridge
selbst.Eine Bridge verfügt über verschiedene Optionen,
über die Sie die Weiterleitung von Nicht-IP- und
ARP-Paketen sowie den Einsatz von Layer 2-Firewalls
(mit IPFW) steuern können. Lesen Sie die Manualpage
&man.if.bridge.4;, wenn Sie diese Funktionen
benötigen.Spanning TreeDer Bridge-Treiber implementiert das Rapid
Spanning Tree Protocol (RSTP oder 802.1w), das
abwärtskompatibel zum veralteten Spanning
Tree Protocol (STP) ist. Spanning Tree
dient dazu, Schleifen in einer Netzwerktopologie zu entdecken
und zu entfernen. RSTP arbeitet dabei schneller als das
veraltete STP. RSTP tauscht Informationen mit
benachbarten Switchen aus, um Pakete korrekt weiterzuleiten
und eine Schleifenbildung zu verhindern.Die folgende Tabelle listet die von den verschiedenen
&os;-Versionen unterstützten Betriebsmodi auf:&os;-VersionSTP-ModusStandardmodus&os; 5.4—&os; 6.2STPSTP&os; 6.3+RSTP oder STPSTP&os; 7.0+RSTP oder STPRSTPSpanning Tree kann auf den Schnittstellen der
durch die Bridge verbundenen Netzwerksegmente über die
Option stp aktiviert werden. Für eine
Bridge, die die Schnittstellen fxp0 und
fxp1 verbindet, aktivieren Sie STP wie
folgt:&prompt.root; ifconfig bridge0 stp fxp0 stp fxp1
bridge0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
ether d6:cf:d5:a0:94:6d
id 00:01:02:4b:d4:50 priority 32768 hellotime 2 fwddelay 15
maxage 20 holdcnt 6 proto rstp maxaddr 100 timeout 1200
root id 00:01:02:4b:d4:50 priority 32768 ifcost 0 port 0
member: fxp0 flags=1c7<LEARNING,DISCOVER,STP,AUTOEDGE,PTP,AUTOPTP>
port 3 priority 128 path cost 200000 proto rstp
role designated state forwarding
member: fxp1 flags=1c7<LEARNING,DISCOVER,STP,AUTOEDGE,PTP,AUTOPTP>
port 4 priority 128 path cost 200000 proto rstp
role designated state forwardingDiese Bridge hat die Spanning-Tree-ID
00:01:02:4b:d4:50 und die Priorität
32768. Da diese ID mit der
Root-ID identisch ist, handelt es sich um die
Root-Bridge dieses Netzwerks.Auf einer anderen Bridge des Netzwerks ist Spanning Tree
ebenfalls aktiviert:bridge0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
ether 96:3d:4b:f1:79:7a
id 00:13:d4:9a:06:7a priority 32768 hellotime 2 fwddelay 15
maxage 20 holdcnt 6 proto rstp maxaddr 100 timeout 1200
root id 00:01:02:4b:d4:50 priority 32768 ifcost 400000 port 4
member: fxp0 flags=1c7<LEARNING,DISCOVER,STP,AUTOEDGE,PTP,AUTOPTP>
port 4 priority 128 path cost 200000 proto rstp
role root state forwarding
member: fxp1 flags=1c7<LEARNING,DISCOVER,STP,AUTOEDGE,PTP,AUTOPTP>
port 5 priority 128 path cost 200000 proto rstp
role designated state forwardingDie Zeile root id 00:01:02:4b:d4:50 priority 32768
ifcost 400000 port 4 zeigt an, dass die Root-Bridge wie
im obigen Beispiel die ID 00:01:02:4b:d4:50
hat. Die Pfadkosten hin zur Root-Bridge betragen
400000, wobei der Pfad zur Root-Bridge
über Port 4 geht (der wiederum
der Schnittstelle fxp0
entspricht).Fortgeschrittene FunktionenDen Datenfluss rekonstruierenDie Bridge unterstützt den Monitormodus. Dabei
werden alle Pakete verworfen, nachdem sie von &man.bpf.4;
verarbeitet wurden. In diesem Modus erfolgt keine weitere
Bearbeitung und auch keine Weiterleitung von Datenpaketen.
Es ist daher möglich, die Eingabe von zwei oder mehr
Netzwerkschnittstellen in einen einzigen gemeinsamen
&man.bpf.4;-Stream zu vereinen. Ein solcher Datenstrom
ist beispielsweise nützlich, um den Datenverkehr für
""network taps"" zu rekonstruieren, die ihre RX/TX-Signale
über verschiedene Schnittstellen senden.Um die Eingabe von vier Netzwerkschnittstellen in einzigen
gemeinsamen Datenstrom zu vereinen, geben Sie Folgendes
ein:&prompt.root; ifconfig bridge0 addm fxp0 addm fxp1 addm fxp2 addm fxp3 monitor up
&prompt.root; tcpdump -i bridge0Span PortsEine Kopie jedes Ethernet-Rahmens, der an der Bridge
ankommt, wird über einen festgelegten
Span Port verschickt.
Auf einer Bridge können
beliebig viele Span Ports festgelegt werden. Wird
eine Schnittstelle als Span Port konfiguriert, kann
sie nicht mehr als normaler Bridge-Port verwendet werden.
Eine derartige Konfiguration ist beispielsweise sinnvoll,
um den Datenverkehr, der in einem Netzwerk über die
Bridge läuft, auf einen Rechner zu übertragen,
der mit einem Span Port der Bridge verbunden
ist.Um eine Kopie aller Ethernet-Rahmen über die
Schnittstelle fxp4 zu verschicken,
geben Sie Folgendes ein:&prompt.root; ifconfig bridge0 span fxp4Private SchnittstellenEine private Schnittstelle leitet keine Daten an einen
Port weiter, bei dem es sich ebenfalls um eine private
Schnittstelle handelt. Der Datenverkehr wird dabei komplett
blockiert, auch Ethernet-Rahmen und ARP-Pakete werden nicht
weitergeleitet. Wollen Sie hingegen nur spezifische
Datenpakete blockieren, sollten Sie eine Firewall
einsetzen.Schnittstellen als sticky
kennzeichnenWenn die Schnittstelle eines über eine Bridge
verbundenen Netzwerksegments als
sticky gekennzeichnet wird,
werden alle dynamisch gelernten Adressen als statische Adressen
behandelt, sobald sie in den Forward-Cache der Bridge
aufgenommen wurden. Sticky-Einträge werden niemals aus
dem Cache entfernt oder ersetzt. Selbst dann nicht, wenn die
Adresse von einer anderen Schnittstelle verwendet wird. Sie
können dadurch die Vorteile statischer Adresseinträge
nutzen, ohne die Forward-Tabelle vor dem Einsatz der Bridge
mit statischen Einträgen füllen zu müssen.
Clients, die sich in einem bestimmten von der Bridge
verwalteten Segmente befinden, können dabei nicht in ein
anderes Segment wechseln.Ein weiteres Beispiel für den Einsatz von
Sticky-Adressen wäre die Kombination einer Bridge mit
mehreren VLANs, um einen Router zu konfigurieren, der in
in der Lage ist, einzelne Kundennetzwerke voneinander zu
trennen, ohne IP-Adressbereiche zu verschwenden. Für das
folgende Beispiel nehmen wir an, dass sich der Client
CustomerA im VLAN
vlan100 und der Client
CustomerB im VLAN
vlan101 befinden. Die Bridge hat die
IP-Adresse 192.168.0.1 und ist
als Internet-Router konfiguriert.&prompt.root; ifconfig bridge0 addm vlan100 sticky vlan100 addm vlan101 sticky vlan101
&prompt.root; ifconfig bridge0 inet 192.168.0.1/24Beide Clients sehen 192.168.0.1 als Ihr Default-Gateway.
Da der Brücken-Cache sticky ist,
sind Sie nicht dazu in der Lage, die MAC-Adresse des
anderen Kunden zu spoofen und dessen Datenverkehr
abzufangen.Sie können die Kommunikation zwischen den VLANs
vollständig unterbinden, wenn Sie private Schnittstellen
(oder eine Firewall) einsetzen:&prompt.root; ifconfig bridge0 private vlan100 private vlan101Die Kunden sind nun komplett voneinander isoliert und
der komplette /24-Adressbereich
kann zugewiesen werden, ohne dass Sie Subnetze einsetzen
müssen.Adressen-LimitierungDie maximale mögliche Anzahl an eindeutigen
MAC-Adressen hinter einer Schnittstelle kann festgelegt werden.
Sobald das Limit erreicht ist, werden Pakete mit einer
unbekannten Quell-Adresse solange verworfen, bis ein
exisitierender Eintrag gelöscht wird oder
abläuft.Das folgende Beispiel setzt die maximale Anzahl von
Netzgeräten für
CustomerA für
das VLAN vlan100 auf 10.&prompt.root; ifconfig bridge0 ifmaxaddr vlan100 10SNMP-MonitoringDie Schnittstelle der Bridge sowie die STP-Parameter
können durch den bereits im Basissystem enthaltenen
SNMP-Daemon überwacht werden. Die exportierten
Bridge-MIBs entsprechen den IETF-Standards, daher können
Sie einen beliebigen SNMP-Client oder ein beliebiges
Monitoring-Werkzeug einsetzen, um die benötigten Daten
zu erhalten.Auf dem Rechner, auf dem die Bridge konfiguriert ist,
aktivieren Sie die Zeile
begemotSnmpdModulePath."bridge" = "/usr/lib/snmp_bridge.so"
in der Datei /etc/snmp.config und starten
danach den bsnmpd-Daemon.
Eventuell benötigen Sie noch weitere
Konfigurationsparameter wie Community-Namen und
Zugriffslisten. Die Konfiguration dieser Parameter wird
in den Manualpages &man.bsnmpd.1; sowie &man.snmp.bridge.3;
beschrieben.Die folgenden Beispiele verwenden das Softwarepaket
Net-SNMP (net-mgmt/net-snmp), um die Bridge
abzufragen. Alternativ können Sie dafür auch den
Port net-mgmt/bsnmptools
einsetzen. Auf dem SNMP-Client fügen Sie danach die
folgenden Zeilen in die Datei
$HOME/.snmp/snmp.conf ein, um die
MIB-Definitionen der Bridge in
Net-SNMP zu importieren:mibdirs +/usr/share/snmp/mibs
mibs +BRIDGE-MIB:RSTP-MIB:BEGEMOT-MIB:BEGEMOT-BRIDGE-MIBUm eine einzelne Bridge über den IETF BRIDGE-MIB
(RFC4188) zu überwachen, geben Sie Folgendes ein:&prompt.user; snmpwalk -v 2c -c public bridge1.example.com mib-2.dot1dBridge
BRIDGE-MIB::dot1dBaseBridgeAddress.0 = STRING: 66:fb:9b:6e:5c:44
BRIDGE-MIB::dot1dBaseNumPorts.0 = INTEGER: 1 ports
BRIDGE-MIB::dot1dStpTimeSinceTopologyChange.0 = Timeticks: (189959) 0:31:39.59 centi-seconds
BRIDGE-MIB::dot1dStpTopChanges.0 = Counter32: 2
BRIDGE-MIB::dot1dStpDesignatedRoot.0 = Hex-STRING: 80 00 00 01 02 4B D4 50
...
BRIDGE-MIB::dot1dStpPortState.3 = INTEGER: forwarding(5)
BRIDGE-MIB::dot1dStpPortEnable.3 = INTEGER: enabled(1)
BRIDGE-MIB::dot1dStpPortPathCost.3 = INTEGER: 200000
BRIDGE-MIB::dot1dStpPortDesignatedRoot.3 = Hex-STRING: 80 00 00 01 02 4B D4 50
BRIDGE-MIB::dot1dStpPortDesignatedCost.3 = INTEGER: 0
BRIDGE-MIB::dot1dStpPortDesignatedBridge.3 = Hex-STRING: 80 00 00 01 02 4B D4 50
BRIDGE-MIB::dot1dStpPortDesignatedPort.3 = Hex-STRING: 03 80
BRIDGE-MIB::dot1dStpPortForwardTransitions.3 = Counter32: 1
RSTP-MIB::dot1dStpVersion.0 = INTEGER: rstp(2)Der Wert der Variable
dot1dStpTopChanges.0 ist hier 2, die
STP-Topologie der Bridge wurde also bereits zweimal
geändert. Unter einer Änderung versteht man dabei
die Anpassung eines oder mehrerer Links und die Kalkulation
eines neuen Baums. Der Wert der Variable
dot1dStpTimeSinceTopologyChange.0 gibt an,
wann dies zuletzt geschah.Um mehrere Bridge-Schnittstellen zu überwachen,
können Sie den privaten BEGEMOT-BRIDGE-MIB
einsetzen:&prompt.user; snmpwalk -v 2c -c public bridge1.example.com
enterprises.fokus.begemot.begemotBridge
BEGEMOT-BRIDGE-MIB::begemotBridgeBaseName."bridge0" = STRING: bridge0
BEGEMOT-BRIDGE-MIB::begemotBridgeBaseName."bridge2" = STRING: bridge2
BEGEMOT-BRIDGE-MIB::begemotBridgeBaseAddress."bridge0" = STRING: e:ce:3b:5a:9e:13
BEGEMOT-BRIDGE-MIB::begemotBridgeBaseAddress."bridge2" = STRING: 12:5e:4d:74:d:fc
BEGEMOT-BRIDGE-MIB::begemotBridgeBaseNumPorts."bridge0" = INTEGER: 1
BEGEMOT-BRIDGE-MIB::begemotBridgeBaseNumPorts."bridge2" = INTEGER: 1
...
BEGEMOT-BRIDGE-MIB::begemotBridgeStpTimeSinceTopologyChange."bridge0" = Timeticks: (116927) 0:19:29.27 centi-seconds
BEGEMOT-BRIDGE-MIB::begemotBridgeStpTimeSinceTopologyChange."bridge2" = Timeticks: (82773) 0:13:47.73 centi-seconds
BEGEMOT-BRIDGE-MIB::begemotBridgeStpTopChanges."bridge0" = Counter32: 1
BEGEMOT-BRIDGE-MIB::begemotBridgeStpTopChanges."bridge2" = Counter32: 1
BEGEMOT-BRIDGE-MIB::begemotBridgeStpDesignatedRoot."bridge0" = Hex-STRING: 80 00 00 40 95 30 5E 31
BEGEMOT-BRIDGE-MIB::begemotBridgeStpDesignatedRoot."bridge2" = Hex-STRING: 80 00 00 50 8B B8 C6 A9Um die über den
mib-2.dot1dBridge-Subtree überwachte
Bridge-Schnittstelle zu ändern, geben Sie Folgendes
ein:&prompt.user; snmpset -v 2c -c private bridge1.example.com
BEGEMOT-BRIDGE-MIB::begemotBridgeDefaultBridgeIf.0 s bridge2AndrewThompsonGeschrieben von BenedictReuschlingÜbersetzt von SharonBahagiLink-Aggregation und FailoverlaggfailoverfeclacploadbalanceroundrobinEinleitungDie &man.lagg.4;-Schnittstelle erlaubt die Aggregation von
mehreren Netzwerkadaptern als eine virtuelle Schnittstelle mit dem
Ziel, Ausfallsicherheit (Failover) und Hochgeschwindigkeitsverbindungen
bereitzustellen.AnwendungsoptionenAusfallsicherheit (Failover)Sendet und empfängt Netzwerkverkehr nur auf dem
Masterport. Sollte der Masterport nicht zur Verfügung stehen,
wird der nächste aktive Port verwendet. Der zuerst
hinzugefügte Adapter wird zum Masterport, jeder weitere Adapter
dient als Gerät zur Ausfallsicherheit.&cisco; Fast ðerchannel;&cisco; Fast ðerchannel; (FEC), ist eine statische
Konfiguration und handelt weder Aggregation mit der Gegenstelle aus,
noch werden Frames zur Überwachung der Verbindung ausgetauscht.
Wenn der Switch LACP unterstützt, sollte diese Option auch
verwendet werden.FEC balanciert den ausgehenden Verkehr
über die aktiven Ports, basierend auf gehashten
Protokollheaderinformationen und akzeptiert eingehenden Verkehr auf
jedem aktiven Port. Der Hash enthält die Ethernet-Quell- und
Zieladresse, und, falls verfügbar, den VLAN-Tag, sowie die
IPv4/IPv6 Quell- und Zieladresse.LACPDas &ieee; 802.3ad Link-Aggregation Control Protokoll
(LACP) und das Marker Protocol. LACP wird eine Menge von
aggregierbaren Verbindungen mit der Gegenstelle in einer oder
mehreren Link Aggregated Groups (LAG) aushandeln. Jede LAG besteht
aus Ports der gleichen Geschwindigkeit, eingestellt auf
Voll-Duplex-Betrieb. Der Verkehr wird über die Ports
in der LAG mit der größten Gesamtgeschwindigkeit
balanciert, in den meisten Fällen wird es nur eine LAG geben,
die alle Ports enthält. Im Falle von Änderungen in der
physischen Anbindung wird die Link-Aggregation schnell zu einer
neuen Konfiguration konvergieren.LACP balanciert ausgehenden Verkehr
über die aktiven Ports basierend auf der gehashten
Protokollheaderinformation und akzeptiert eingehenden Verkehr auf
jedem aktiven Port. Der Hash beinhaltet die Ethernet-Quell- und
Zieladresse, und, soweit verfügbar, den VLAN-Tag, sowie die
IPv4/IPv6 Quell- und Zieladresse.Lastverteilung (Loadbalance)Dabei handelt es sich um einen Alias des
FEC-Modus.Round-RobinVerteilt ausgehenden Verkehr mittels einer Round-Robin-Zuteilung
über alle aktiven Ports und akzeptiert eingehenden Verkehr auf
jedem aktiven Port. Dieser Modus verletzt die Reihenfolge von
Ethernet-Frames und sollte mit Vorsicht eingesetzt werden.BeispieleLACP Aggregation mit einem Switch von &cisco;Dieses Beispiel verbindet zwei Adapter auf einer &os;-Maschine
mit dem Switch als eine einzelne, lastverteilte und ausfallsichere
Verbindung. Weitere Adapter können hinzugefügt werden, um
den Durchsatz zu erhöhen und die Ausfallsicherheit zu steigern.
Da die Reihenfolge der Frames bei Ethernet zwingend eingehalten
werden muss, fließt auch jeglicher Verkehr zwischen zwei
Stationen über den gleichen physischen Kanal, was die maximale
Geschwindigkeit der Verbindung auf die eines einzelnen Adapters
beschränkt. Der Übertragungsalgorithmus versucht, so viele
Informationen wie möglich zu verwenden, um die verschiedenen
Verkehrsflüsse zu unterscheiden und balanciert diese über
die verfügbaren Adapter.Fügen Sie auf dem &cisco;-Switch die Adapter
FastEthernet0/1 und
FastEthernet0/2 zu der
channel-group 1 hinzu:interface FastEthernet0/1
channel-group 1 mode active
channel-protocol lacp
!
interface FastEthernet0/2
channel-group 1 mode active
channel-protocol lacpAuf der Maschine mit &os; erstellen Sie die
&man.lagg.4;-Schnittstelle unter Verwendung von
fxp0 und
fxp1:&prompt.root; ifconfig lagg0 create
&prompt.root; ifconfig lagg0 up laggproto lacp laggport fxp0 laggport fxp1Überprüfen Sie den Status der Schnittstelle, indem
Sie folgendes eingeben:&prompt.root; ifconfig lagg0Ports, die als ACTIVE markiert sind, sind
Teil der aktiven Aggregations-Gruppe, die mit dem Switch
ausgehandelt wurde und der Verkehr wird über diese
übertragen und empfangen. Benutzen Sie die ausführliche
Ausgabe von &man.ifconfig.8;, um sich die LAG-Identifikatoren
anzeigen zu lassen.lagg0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
options=8<VLAN_MTU>
ether 00:05:5d:71:8d:b8
media: Ethernet autoselect
status: active
laggproto lacp
laggport: fxp1 flags=1c<ACTIVE,COLLECTING,DISTRIBUTING>
laggport: fxp0 flags=1c<ACTIVE,COLLECTING,DISTRIBUTING>Um den Status der Ports auf dem Switch anzuzeigen, geben Sie
show lacp neighbor ein:switch# show lacp neighbor
Flags: S - Device is requesting Slow LACPDUs
F - Device is requesting Fast LACPDUs
A - Device is in Active mode P - Device is in Passive mode
Channel group 1 neighbors
Partner's information:
LACP port Oper Port Port
Port Flags Priority Dev ID Age Key Number State
Fa0/1 SA 32768 0005.5d71.8db8 29s 0x146 0x3 0x3D
Fa0/2 SA 32768 0005.5d71.8db8 29s 0x146 0x4 0x3DBenutzen Sie das Kommando show lacp neighbor
detail, um weitere Informationen zu erhalten.Ausfallsicherer ModusDer ausfallsichere Modus kann verwendet werden, um zu einer
zweiten Schnittstelle zu wechseln, sollte die Verbindung mit der
Master-Schnittstelle ausfallen. Erstellen und konfigurieren Sie die
lagg0-Schnittstelle mit
fxp0 als Master und
fxp1 als die sekundäre
Schnittstelle:&prompt.root; ifconfig lagg0 create
&prompt.root; ifconfig lagg0 up laggproto failover laggport fxp0 laggport fxp1Die Schnittstelle wird so ähnlich wie im folgenden
aussehen, mit dem großen Unterschied, dass die
MAC-Adresse und die Gerätenamen
unterschiedlich sein werden:&prompt.root; ifconfig lagg0
lagg0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
options=8<VLAN_MTU>
ether 00:05:5d:71:8d:b8
media: Ethernet autoselect
status: active
laggproto failover
laggport: fxp1 flags=0<>
laggport: fxp0 flags=5<MASTER,ACTIVE>Der Verkehr wird auf fxp0
übertragen und empfangen. Wenn die Verbindung auf
fxp0 abbricht, so wird
fxp1 die Verbindung übernehmen.
Sobald die Verbindung auf der Master-Schnittstelle wiederhergestellt
ist, wird diese auch wieder als aktive Schnittstelle genutzt.Failover Modus zwischen drahtgebundenen und drahtlosen
SchnittstellenFür Laptop-Benutzer ist es normalerweise
wünschenswert, wireless als sekundäre Schnittstelle
einzurichten, die verwendet wird, wenn die Verbindung via Kabel
nicht verfügbar ist. Mit &man.lagg.4; ist es möglich,
eine IP-Adresse für die Kabelverbindung zu verwenden.
Sie ist leistungsfähig und sicher. Gleichzeitig haben Sie
die Möglichkeit Daten über die drahtlose Verbindung
zu übertragen.In dieser Konfiguration, müssen wir die zugrunde
liegenden MAC-Adresse der WLAN-Schnittstelle
überschreiben, damit sie zur Adresse von &man.lagg.4; passt,
welche von der drahtgebundenen Masterschnittstelle vererbt
wurde.In dieser Konfiguration behandeln wir die drahtgebundene
Schnittstelle bge0 als die Master und
die drahtlose Schnittstelle wlan0 als
die Failover-Schnittstelle. Die wlan0
wurde von der iwn0 mit der
MAC-Adresse der kabelgebundenen eingerichtet.
Im ersten Schritt erhalten wir die MAC-Adresse
der kabelgebundenen Schnittstelle:&prompt.root; ifconfig bge0
bge0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
options=19b<RXCSUM,TXCSUM,VLAN_MTU,VLAN_HWTAGGING,VLAN_HWCSUM,TSO4>
ether 00:21:70:da:ae:37
inet6 fe80::221:70ff:feda:ae37%bge0 prefixlen 64 scopeid 0x2
nd6 options=29<PERFORMNUD,IFDISABLED,AUTO_LINKLOCAL>
media: Ethernet autoselect (1000baseT <full-duplex>)
status: activeSie können bge0 in
ihre tatsächliche ändern und werden eine andere
ether-Zeile mit der
MAC-Adresse ihrer kabelgebundenen
Schnittstelle erhalten. Nun ändern wir die zugrunde liegende
drahtlose Schnittstelle iwn0:&prompt.root; ifconfig iwn0 ether 00:21:70:da:ae:37Starten Sie den Wireless-Schnittstelle, aber ohne
IP-Adresse:&prompt.root; ifconfig wlan0 create wlandev iwn0 ssid my_router upErstellen Sie die &man.lagg.4; Schnittstelle mit
bge0 als Master und
wlan0 als Failover falls
notwendig:&prompt.root; ifconfig lagg0 create
&prompt.root; ifconfig lagg0 up laggproto failover laggport bge0 laggport wlan0Die Schnittstelle sieht änhlich aus, die Hauptunterschiede
werden die MAC-Adresse und die Gerätenamen
sein:&prompt.root; ifconfig lagg0
lagg0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
options=8<VLAN_MTU>
ether 00:21:70:da:ae:37
media: Ethernet autoselect
status: active
laggproto failover
laggport: wlan0 flags=0<>
laggport: bge0 flags=5<MASTER,ACTIVE>Um zu vermeiden, dass Sie dies nach jedem Neustart machen müssen, können Sie
etwas in der Art in ihre /etc/rc.conf
Datei schreiben:ifconfig_bge0="up"
ifconfig_iwn0="ether 00:21:70:da:ae:37"
wlans_iwn0="wlan0"
ifconfig_wlan0="WPA"
cloned_interfaces="lagg0"
ifconfig_lagg0="laggproto failover laggport bge0 laggport wlan0 DHCP"
Jean-FrançoisDockèsAktualisiert von AlexDupreReorganisiert und erweitert von Start und Betrieb von FreeBSD über ein Netzwerkplattenloser Arbeitsplatzplattenloser BetriebFreeBSD kann über ein Netzwerk starten und arbeiten, ohne
eine lokale Festplatte zu verwenden, indem es Dateisysteme eines
NFS-Servers in den eigenen Verzeichnisbaum
einhängt. Dazu sind, von den Standardkonfigurationsdateien
abgesehen, keine Systemänderungen nötig. Ein solches
System kann leicht installiert werden, da alle notwendigen
Elemente bereits vorhanden sind:Es gibt mindestens zwei Möglichkeiten, den Kernel
über das Netzwerk zu laden:PXE: Das
Preboot eXecution Environment System von
&intel; ist eine Art intelligentes Boot-ROM, das in
einigen Netzwerkkarten oder Hauptplatinen verwendet wird.
Weitere Informationen finden Sie in &man.pxeboot.8;.
Der Port
Etherboot
(net/etherboot)
erzeugt ROM-fähigen Code, um einen Kernel über
das Netzwerk zu laden. Dieser Code kann entweder auf ein
Boot-PROM einer Netzwerkkarte gebrannt werden, was von vielen
Netzwerkkarten unterstützt wird. Oder er kann von einer
lokalen Diskette, Festplatte oder von einem laufenden
&ms-dos;-System geladen werden.Das Beispielskript
/usr/share/examples/diskless/clone_root
erleichtert die Erzeugung und die Wartung des
root-Dateisystems auf dem Server. Das Skript muss
wahrscheinlich angepasst werden, dennoch werden Sie schnell zu
einem Ergebnis kommen.Die Startdateien, die einen plattenlosen Systemstart
erkennen und unterstützen, sind nach der Installation
in /etc vorhanden.Dateiauslagerungen können sowohl via
NFS als auch auf die lokale Platte
erfolgen.Es gibt verschiedene Wege, einen plattenlosen Rechner
einzurichten. Viele Elemente sind daran beteiligt, die fast
immer an den persönlichen Geschmack angepasst werden
können. Im folgenden Abschnitt wird die Installation
eines kompletten Systems beschrieben, wobei der
Schwerpunkt auf Einfachheit und Kompatibilität zu den
Standardstartskripten von FreeBSD liegt. Das beschriebene
System hat folgende Eigenschaften:Die plattenlosen Rechner haben ein gemeinsames
/- sowie ein gemeinsames
/usr-Dateisystem, die jeweils
schreibgeschützt sind.Das root-Dateisystem ist eine Kopie
eines Standardwurzelverzeichnisses von FreeBSD
(üblicherweise das des Servers), bei dem einige
Konfigurationsdateien durch für den plattenlosen
Betrieb geeignete Versionen ersetzt wurden.Für die Bereiche des root-Dateisystems, die
beschreibbar sein müssen, werden mit &man.md.4;
virtuelle Dateisysteme erzeugt. Dies bedeutet aber auch, dass
alle Veränderungen verloren gehen, wenn das System neu
gestartet wird.Der Kernel wird, in Abhängigkeit von der jeweiligen
Situation, entweder von Etherboot
oder von PXE transferiert und geladen.
Das hier beschriebene System ist nicht sicher. Es
sollte nur in einem gesicherten Bereich eines Netzwerks verwendet
werden und für andere Rechner nicht erreichbar sein.Alle Informationen in diesem Abschnitt wurden unter
&os; 5.2.1-RELEASE getestet.HintergrundinformationenDie Einrichtung von plattenlosen Rechnern ist einfach, aber
auch fehleranfällig. Der Grund dafür sind auftretende
Fehler, die sich oft nur schwer zuordnen lassen. Unter anderem
sind dafür folgende Umstände verantwortlich:Kompilierte Optionen haben zur Laufzeit unterschiedliche
Auswirkungen.Fehlermeldungen sind oft kryptisch oder fehlen
vollständig.Daher ist es nützlich, über die im Hintergrund
ablaufenden Mechanismen Bescheid zu wissen. Dadurch wird es
einfacher, eventuell auftretende Fehler zu beheben.Verschiedene Operationen müssen ausgeführt werden,
um ein System erfolgreich zu starten:Der Rechner benötigt einige Startparameter, wie
seine IP-Adresse, die Namen ausführbarer Dateien, den
Servernamen sowie den root-Pfad. Für die
Übermittlung dieser Informationen wird entweder das
DHCP- oder das BOOTP-Protokoll verwendet.
Bei DHCP handelt es sich um eine
abwärtskompatible Erweiterung von BOOTP, die die
gleichen Portnummern und das gleiche Paketformat verwendet.
Es ist möglich, das System so zu konfigurieren,
dass es nur BOOTP verwendet. Das Serverprogramm
&man.bootpd.8; ist bereits im &os;-Basissystem enthalten.
DHCP hat im Vergleich zu BOOTP
allerdings mehrere Vorteile (bessere Konfigurationsdateien,
die Möglichkeit zur Verwendung von
PXE, sowie viele andere, die nicht in
direktem Zusammenhang mit dem plattenlosen Betrieb stehen).
Dieser Abschnitt beschreibt die Konfiguration mittels
DHCP. Wenn möglich, werden aber
entsprechende Beispiele für &man.bootpd.8;
angeführt. Die Beispielkonfiguration nutzt das
Softwarepaket ISC DHCP.Der Rechner muss ein oder mehrere Programme in den
lokalen Speicher laden. Dazu wird entweder
TFTP oder NFS
verwendet. Die Auswahl zwischen TFTP und
NFS erfolgt über das Setzen von
verschiedenen Kompilieroptionen. Ein häufig gemachter
Fehler ist es, Dateinamen für das falsche Protokoll
anzugeben: TFTP transferiert
normalerweise alle Dateien aus einem einzigen Verzeichnis
des Servers, und erwartet einen Pfad relativ zu diesem
Verzeichnis. NFS verlangt hingegen
absolute Dateipfade.Die möglichen Bootstrap-Programme und der Kernel
müssen initialisiert und ausgeführt werden. Dabei
gibt es zwei Möglichkeiten:PXE lädt &man.pxeboot.8;.
Dabei handelt es sich um eine modifizierte Version des
&os;-Laders der Boot-Phase drei. Der &man.loader.8;
beschafft alle für den Systemstart notwendigen
Parameter, und hinterlegt diese in der Kernelumgebung,
bevor er die Kontrolle übergibt. Es ist hier
möglich, den GENERIC-Kernel
zu verwenden.Etherboot lädt den
Kernel hingegen direkt. Dafür müssen Sie
allerdings einen Kernel mit spezifischen Optionen
erzeugen.PXE und
Etherboot sind zwar im
Großen und Ganzen gleichwertig, da der Kernel
aber viele Aufgaben an &man.loader.8; übergibt, sollte
bevorzugt PXE eingesetzt werden.Wenn Ihr BIOS und Ihre Netzwerkkarten
PXE unterstützen, sollten Sie es
auch verwenden.Zuletzt muss der Rechner auf seine Dateisysteme
zugreifen können. Dafür wird stets
NFS verwendet.Weitere Informationen finden Sie in &man.diskless.8;.InstallationsanweisungenKonfiguration unter Verwendung von
ISC DHCPDHCPplattenloser BetriebDer ISC DHCP-Server kann
Anfragen sowohl von BOOTP als auch von DHCP beantworten.
isc-dhcp 3.0 ist nicht Teil
des Basissystems. Sie müssen es daher zuerst
installieren. Verwenden Sie dazu den Port
net/isc-dhcp30-server
oder das entsprechende Paket.Nachdem ISC DHCP installiert
ist, muss das Programm konfiguriert werden (normalerweise in
/usr/local/etc/dhcpd.conf). Im
folgenden Beispiel verwendet Rechner margauxEtherboot, während Rechner
corbieres PXE verwendet:
default-lease-time 600;
max-lease-time 7200;
authoritative;
option domain-name "example.com";
option domain-name-servers 192.168.4.1;
option routers 192.168.4.1;
subnet 192.168.4.0 netmask 255.255.255.0 {
use-host-decl-names on;
option subnet-mask 255.255.255.0;
option broadcast-address 192.168.4.255;
host margaux {
hardware ethernet 01:23:45:67:89:ab;
fixed-address margaux.example.com;
next-server 192.168.4.4;
filename "/tftpboot/kernel.diskless";
option root-path "192.168.4.4:/data/misc/diskless";
}
host corbieres {
hardware ethernet 00:02:b3:27:62:df;
fixed-address corbieres.example.com;
next-server 192.168.4.4;
filename "pxeboot";
option root-path "192.168.4.4:/data/misc/diskless";
}
}
Diese Option
weist dhcpd an, den Wert der
host-Deklaration als Rechnernamen des
plattenlosen Rechners zu senden. Alternativ kann man der
host-Deklaration Folgendes
hinzufügen: option host-name
margauxDie Anweisung
next-server bestimmt den
TFTP- oder
NFS-Server, von dem der Loader oder
der Kernel geladen werden (in der Voreinstellung ist das
der DHCP-Server selbst).Die Anweisung
filename bestimmt die Datei, die
Etherboot als nächstes
lädt. Das genaue Format hängt von der
gewählten Transfermethode ab.
Etherboot kann sowohl mit
NFS als auch mit
TFTP kompiliert werden. In der
Voreinstellung wird der &os;-Port mit
NFS-Unterstützung kompiliert.
PXE verwendet TFTP,
daher wird im Beispiel ein relativer Dateipfad verwendet.
Dies kann aber, je nach Konfiguration des
TFTP-Servers, auch anders sein.
Beachten Sie, dass PXE
pxeboot lädt, und nicht den
Kernel. Es ist auch möglich, das Verzeichnis
/boot einer
&os;-CD-ROM von pxeboot laden zu
lassen. &man.pxeboot.8; kann einen
GENERIC-Kernel laden, dadurch ist es
möglich, PXE von einer entfernten
CD-ROM zu starten.Die Option
root-path bestimmt den Pfad des
root-Dateisystems in normaler NFS-Schreibweise. Wird
PXE verwendet, ist es möglich,
die IP-Adresse des Rechners wegzulassen, solange nicht
die Kerneloption BOOTP aktiviert wird. Der
NFS-Server entspricht in diesem Fall
dem TFTP-Server.Konfiguration bei Verwendung von BOOTPBOOTPplattenloser BetriebEs folgt nun eine der Konfiguration von DHCP
entsprechende Konfiguration (für einen Client) für
bootpd. Zu finden ist die
Konfigurationsdatei unter /etc/bootptab.
Beachten Sie bitte, dass
Etherboot mit der Option
NO_DHCP_SUPPORT kompiliert werden muss,
damit BOOTP verwendet werden kann. PXE
hingegen benötigt
DHCP. Der einzige offensichtliche
Vorteil von bootpd ist, dass es
bereits im Basissystem vorhanden ist..def100:\
:hn:ht=1:sa=192.168.4.4:vm=rfc1048:\
:sm=255.255.255.0:\
:ds=192.168.4.1:\
:gw=192.168.4.1:\
:hd="/tftpboot":\
:bf="/kernel.diskless":\
:rp="192.168.4.4:/data/misc/diskless":
margaux:ha=0123456789ab:tc=.def100Ein Startprogramm unter Verwendung von
Etherboot erstellenEtherbootDie
Internetseite von Etherboot enthält
ausführliche Informationen, die zwar vor allem
für Linux gedacht sind, aber dennoch nützliche
Informationen enthalten. Im Folgenden wird daher nur grob
beschrieben, wie Sie Etherboot auf
einem FreeBSD-System einsetzen können.Als Erstes müssen Sie
net/etherboot als Paket
oder als Port installieren.Sie können Etherboot so
konfigurieren, dass TFTP anstelle von
NFS verwendet wird, indem Sie die Datei
Config im Quellverzeichnis von
Etherboot bearbeiten.Für unsere Installation verwenden wir eine
Startdiskette. Für Informationen zu anderen Methoden
(PROM oder &ms-dos;-Programme) lesen Sie bitte die
Dokumentation zu Etherboot.Um eine Startdiskette zu erzeugen, legen Sie eine Diskette
in das Laufwerk des Rechners ein, auf dem Sie
Etherboot installiert haben. Danach
wechseln Sie in das Verzeichnis src des
Etherboot-Verzeichnisbaums und geben
Folgendes ein:&prompt.root; gmake bin32/devicetype.fd0devicetype hängt vom Typ
der Ethernetkarte ab, über die der plattenlose Rechner
verfügt. Lesen Sie dazu NIC im
gleichen Verzeichnis, um den richtigen Wert für
devicetype zu bestimmen.Das System mit PXE startenIn der Voreinstellung lädt der
&man.pxeboot.8;-Loader den Kernel über
NFS. Soll stattdessen
TFTP verwendet werden, muss beim
Kompilieren die Option
LOADER_TFTP_SUPPORT in der Datei
/etc/make.conf eingetragen sein. Sehen
Sie sich die Datei
/usr/share/examples/etc/make.conf
für weitere Anweisungen an.Es gibt zwei Optionen für
make.conf, die nützlich sein
können, wenn Sie eine plattenlose serielle Konsole
einrichten wollen:
BOOT_PXELDR_PROBE_KEYBOARD, und
BOOT_PXELDR_ALWAYS_SERIAL.Um PXE beim Systemstart zu verwenden,
müssen Sie im BIOS des Rechner die
Option Über das Netzwerk starten
aktivieren. Alternativ können Sie während der
PC-Initialisierung auch eine Funktionstaste drücken.
Serverkonfiguration - TFTP und
NFSTFTPplattenloser BetriebNFSplattenloser BetriebWenn Sie PXE oder
Etherboot so konfiguriert haben,
dass diese TFTP verwenden, müssen
Sie auf dem Dateiserver tftpd
aktivieren:Erzeugen Sie ein Verzeichnis, in dem
tftpd seine Dateien ablegt,
beispielsweise /tftpboot.Fügen Sie folgende Zeile in
/etc/inetd.conf ein:tftp dgram udp wait root /usr/libexec/tftpd tftpd -s /tftpbootAnscheinend benötigen zumindest einige
PXE-Versionen die
TCP-Version von
TFTP. Sollte dies bei Ihnen der
Fall sein, fügen Sie eine zweite Zeile ein, in der
Sie dgram udp durch
stream tcp ersetzen.Weisen Sie inetd an, seine
Konfiguration erneut einzulesen (Damit der folgende
Befehl funktioniert, muss die Option
in der Datei
/etc/rc.conf vorhanden sein.):&prompt.root; /etc/rc.d/inetd restartSie können das Verzeichnis
/tftpboot an einem beliebigen Ort auf dem
Server ablegen. Stellen Sie aber sicher, dass Sie diesen Ort
sowohl in inetd.conf als auch in
dhcpd.conf eingetragen haben.Außerdem müssen Sie NFS aktivieren und die
entsprechenden Verzeichnisse exportieren.Fügen Sie folgende Zeile in
/etc/rc.conf ein:nfs_server_enable="YES"Exportieren Sie das Verzeichnis, in dem sich das
Wurzelverzeichnis für den plattenlosen Betrieb
befindet, indem Sie folgende Zeile in
/etc/exports einfügen (passen
Sie dabei den mountpoint
an und ersetzen Sie
margaux corbieres durch den
Namen Ihres plattenlosen Rechners):/data/misc -alldirs -ro margauxWeisen sie nun mountd an,
seine Konfigurationsdatei erneut einzulesen. Wenn Sie
NFS erst in der Datei
/etc/rc.conf aktivieren mussten,
sollten Sie stattdessen den Rechner neu starten. Dadurch
wird die Konfigurationsdatei ebenfalls neu eingelesen.
&prompt.root; /etc/rc.d/mountd restartEinen plattenlosen Kernel erzeugenplattenloser BetriebKernelkonfigurationWenn Sie Etherboot verwenden,
müssen Sie in die Kernelkonfigurationsdatei Ihres
plattenlosen Clients zusätzlich folgende Optionen
einfügen:options BOOTP # Use BOOTP to obtain IP address/hostname
options BOOTP_NFSROOT # NFS mount root file system using BOOTP infoAußerdem können Sie die Optionen
BOOTP_NFSV3,
BOOT_COMPAT sowie
BOOTP_WIRED_TO verwenden (sehen Sie sich
dazu auch die Datei NOTES an).Die Namen dieser Optionen sind historisch bedingt.
Sie ermöglichen eine unterschiedliche Verwendung von
DHCP und BOOTP innerhalb des Kernels.
Es ist auch möglich, eine strikte Verwendung von BOOTP
oder DHCP zu erzwingen.Erzeugen Sie den neuen Kernel (lesen Sie dazu auch
) und kopieren Sie ihn an den
in dhcpd.conf festgelegten Ort.Wenn Sie PXE verwenden, ist die
Erzeugung eines Kernels zwar nicht unbedingt nötig, sie
wird allerdings dennoch empfohlen. Die Aktivierung dieser
Optionen bewirkt, dass die Anzahl der möglichen
DHCP-Anforderungen während des
Kernelstarts erhöht wird. Ein kleiner Nachteil sind
eventuell auftretende Inkonsistenzen zwischen den neuen
Werten und den von &man.pxeboot.8; erhaltenen Werten. Der
große Vorteil dieser Variante ist es, dass dabei der
Rechnername gesetzt wird, den Sie ansonsten durch eine
andere Methode, beispielsweise in einer clientspezifischen
rc.conf-Datei festlegen müssten.
Damit der Kernel von
Etherboot geladen werden kann,
müssen device hints im
Kernel einkompiliert sein. Dazu setzen Sie normalerweise
folgende Option in die Kernelkonfigurationsdatei (sehen Sie
sich dazu auch die kommentierte Datei
NOTES an):hints "GENERIC.hints"Das root-Dateisystem erzeugenRoot-Dateisystemplattenloser BetriebSie müssen für den plattenlosen Rechner ein
root-Dateisystem erzeugen, und zwar an dem in
dhcpd.conf als
root-path festgelegten Ort.make world zum Füllen des
Dateisystems einsetzenDiese schnelle Methode installiert ein komplettes
jungfräuliches System (und nicht nur ein
root-Dateisystem) nach DESTDIR. Dazu
müssen Sie lediglich das folgende Skript
ausführen:#!/bin/sh
export DESTDIR=/data/misc/diskless
mkdir -p ${DESTDIR}
cd /usr/src; make buildworld && make buildkernel
+make installworld && make installkernel
cd /usr/src/etc; make distributionDanach müssen Sie noch die dadurch in
DESTDIR erzeugten Dateien
/etc/rc.conf sowie
/etc/fstab Ihren Wünschen
anpassen.Den Auslagerungsbereich konfigurierenFalls nötig, kann eine auf dem
NFS-Server liegende Datei als
Auslagerungsdatei eingerichtet werden.Eine NFS-Auslagerungsdatei
einrichtenDer Kernel unterstützt beim Systemstart keine
NFS-Auslagerungsdatei. Diese muss daher
in den Startskripten aktiviert werden, indem ein
beschreibbares Dateisystem eingehängt wird, um dort
die Auslagerungsdatei zu erzeugen und zu aktivieren. Um
eine Auslagerungsdatei zu erzeugen, gehen Sie wie folgt
vor:&prompt.root; dd if=/dev/zero of=/path/to/swapfile bs=1k count=1 oseek=100000Um die Auslagerungsdatei zu aktivieren, fügen Sie
folgende Zeile in rc.conf ein:swapfile=/path/to/swapfileVerschiedenesSchreibgeschütztes Dateisystem
/usrplattenloser Betrieb/usr schreibgeschütztWenn am plattenlosen Rechner X läuft, müssen
Sie die Konfigurationsdatei von
XDM anpassen, da Fehlermeldungen
in der Voreinstellung auf /usr
geschrieben werden.Der Server läuft nicht unter FreeBSDWenn das root-Dateisystem nicht auf einem
FreeBSD-Rechner liegt, muss das Dateisystem zuerst unter
FreeBSD erzeugt werden. Anschließend wird es
beispielsweise mit tar oder
cpio an den gewünschten Ort
kopiert.Dabei kann es Probleme mit den Gerätedateien
in /dev geben, die durch eine
unterschiedliche Darstellung der Major- und Minor-Number
von Geräten auf beiden Systemen hervorgerufen werden.
Eine Problemlösung besteht darin, das root-Verzeichnis
auf einem FreeBSD-Rechner einzuhängen und die
Gerätedateien dort mit &man.devfs.5; zu erzeugen.ISDN – diensteintegrierendes digitales NetzwerkISDNEine gute Quelle für Informationen zu ISDN ist die
ISDN-Seite von Dan Kegel.Welche Informationen finden Sie in diesem Abschnitt?Wenn Sie in Europa leben, könnte der Abschnitt
über ISDN-Karten für Sie interessant sein.Wenn Sie ISDN hauptsächlich dazu verwenden wollen, um
sich über einen Anbieter ins Internet einzuwählen,
sollten Sie den Abschnitt über Terminaladapter lesen.
Dies ist die flexibelste Methode, die auch die wenigsten
Probleme verursacht.Wenn Sie zwei Netzwerke miteinander verbinden, oder sich
über eine ISDN-Standleitung mit dem Internet verbinden
wollen, finden Sie entsprechende Informationen im Abschnitt
über Router und Bridges.Bei der Wahl der gewünschten Lösung sind die
entstehenden Kosten ein entscheidender Faktor. Die folgenden
Beschreibungen reichen von der billigsten bis zur teuersten
Variante.HellmuthMichaelisBeigetragen von ISDN-KartenISDNKartenDas ISDN-Subsystem von FreeBSD unterstützt den
DSS1/Q.931- (oder Euro-ISDN)-Standard nur für passive
Karten. Zusätzlich werden aber auch einige
aktive Karten unterstützt, bei denen die Firmware auch
andere Signalprotokolle unterstützt; dies schließt
auch die erste ISDN-Karte mit
Primärmultiplex-Unterstützung mit ein.isdn4bsd ermöglicht es
Ihnen, sich unter Nutzung von
IP over raw HDLC oder
synchronem PPP mit anderen ISDN-Routern zu
verbinden. Dazu verwenden Sie entweder Kernel-&man.ppp.8;
(via isppp, einem modifizierten
sppp-Treiber), oder Sie benutzen User-&man.ppp.8;. Wenn Sie
User-&man.ppp.8; verwenden, können Sie zwei oder mehrere
ISDN-B-Kanäle bündeln. Im Paket enthalten ist auch
ein Programm mit Anrufbeantworterfunktion sowie verschiedene
Werkzeuge, wie ein Softwaremodem, das 300 Baud
unterstützt.FreeBSD unterstützt eine ständig wachsende Anzahl
von PC-ISDN-Karten, die weltweit erfolgreich eingesetzt werden.
Von FreeBSD unterstützte passive ISDN-Karten enthalten
fast immer den ISAC/HSCX/IPAC ISDN-Chipsatz von Infineon
(ehemals Siemens). Unterstützt werden aber auch Karten mit
Cologne Chip (diese allerdings nur für den ISA-Bus),
PCI-Karten mit Winbond W6692 Chipsatz, einige Karten mit dem
Tiger 300/320/ISAC Chipsatz sowie einige Karten mit einem
herstellerspezifischen Chipsatz, wie beispielsweise die
Fritz!Card PCI V.1.0 und die Fritz!Card PnP von AVM.An aktiven ISDN-Karten werden derzeit die AVM B1 BRI-Karten
(ISA und PCI-Version) sowie die AVM T1 PRI-Karten (PCI-Version)
unterstützt.Informationen zu isdn4bsd finden
Sie im Verzeichnis
/usr/share/examples/isdn/ Ihres
FreeBSD-Systems, oder auf der
Internetseite
von isdn4bsd. Dort finden Sie auch
Verweise zu Tipps, Korrekturen, sowie weiteren Informationen,
wie dem
isdn4bsd-Handbuch.
Falls Sie an der Unterstützung eines zusätzlichen
ISDN-Protokolls, einer weiteren ISDN-Karte oder an einer anderen
Erweiterung von isdn4bsd interessiert
sind, wenden Sie sich bitte an &a.hm;.Für Fragen zur Installation, Konfiguration und zu
sonstigen Problemen von isdn4bsd gibt
es die Mailingliste &a.isdn.name;.ISDN-TerminaladapterTerminaladapterTerminaladapter (TA) sind für ISDN, was Modems für
analoge Telefonleitungen sind.ModemDie meisten Terminaladapter verwenden den
Standardbefehlssatz für Modems von Hayes (AT-Kommandos) und
können daher als Modemersatz verwendet werden.Ein Terminaladapter funktioniert prinzipiell wie ein Modem,
allerdings erfolgt der Verbindungsaufbau um einiges schneller.
Die Konfiguration von PPP entspricht
dabei exakt der eines Modems. Stellen Sie dabei allerdings
die serielle Geschwindigkeit so hoch wie möglich ein.
PPPDer Hauptvorteil bei der Verwendung eines Terminaladapters
zur Verbindung mit einem Internetanbieter ist die
Möglichkeit zur Nutzung von dynamischem PPP. Da
IP-Adressen immer knapper werden, vergeben die meisten Provider
keine statischen IP-Adressen mehr. Die meisten Router
unterstützen allerdings keine dynamische Zuweisung von
IP-Adressen.Der PPP-Daemon bestimmt die Stabilität und
Eigenschaften der Verbindung, wenn Sie einen Terminaladapter
verwenden. Daher können Sie unter FreeBSD einfach von
einer Modemverbindung auf eine ISDN-Verbindung wechseln, wenn
Sie PPP bereits konfiguriert haben. Allerdings bedeutet
dies auch, das bereits bestehende Probleme mit PPP auch unter
ISDN auftreten werden.Wenn Sie an maximaler Stabilität interessiert sind,
verwenden Sie Kernel-PPP, und
nicht das User-PPP.Folgende Terminaladapter werden von FreeBSD
unterstützt:Motorola BitSurfer und Bitsurfer ProAdtranDie meisten anderen Terminaladapter werden wahrscheinlich
ebenfalls funktionieren, da die Hersteller von Terminaladaptern
darauf achten, dass ihre Produkte den Standardbefehlssatz
möglichst gut unterstützen.Das wirkliche Problem mit einem externen Terminaladapter ist,
dass, ähnlich wie bei Modems, eine gute serielle Karte
eine Grundvoraussetzung ist.Sie sollten sich die
Anleitung für die Nutzung serieller Geräte unter
FreeBSD ansehen, wenn Sie detaillierte Informationen
über serielle Geräte und die Unterschiede zwischen
asynchronen und synchronen seriellen Ports benötigen.
Ein Terminaladapter, der an einem (asynchronen)
seriellen Standardport angeschlossen ist, beschränkt
Sie auf 115,2 Kbs. Dies
selbst dann, wenn Sie eine Verbindung mit 128 Kbs haben.
Um die volle Leistungsfähigkeit von ISDN (128 Kbs)
nutzen zu können, müssen Sie den Terminaladapter
daher an eine synchrone serielle Karte anschließen.Kaufen Sie keinen internen Terminaladapter in der Hoffnung,
damit das synchron/asynchron-Problem vermeiden zu können.
Interne Terminaladapter haben einen (asynchronen) seriellen
Standardportchip eingebaut. Der einzige Vorteil interner
Terminaladapter ist es, dass Sie ein serielles sowie ein
Stromkabel weniger benötigen.Eine synchrone Karte mit einem Terminaladapter ist
mindestens so schnell wie ein autonomer ISDN-Router,
und, in Kombination mit einem einfachen 386-FreeBSD-System,
wahrscheinlich flexibler.Die Entscheidung zwischen synchroner Karte/Terminaladapter
und einem autonomen ISDN-Router ist beinahe eine religiöse
Angelegenheit. Zu diesem Thema gibt es viele Diskussionen
in den Mailinglisten. Suchen Sie in den
Archiven
danach, wenn Sie an der kompletten Diskussion interessiert
sind.ISDN-Bridges und RouterISDNAutonome Bridge/RouterISDN-Bridges und Router sind keine Eigenheit von
FreeBSD oder eines anderen Betriebssystems. Für eine
vollständigere Beschreibung von Routing und
Netzwerkkopplungen mit einer Bridge informieren Sie sich
bitte durch weiterführende Literatur.In diesem Abschnitt werden die Begriffe Router und
Bridge synonym verwendet.ISDN-Router und Bridges werden immer günstiger und
damit auch immer beliebter. Ein ISDN-Router ist eine kleine
Box, die direkt an Ihr lokales Ethernet-Netzwerk angeschlossen
wird und sich mit einem Router oder einer Bridge verbindet.
Die eingebaute Software ermöglicht die Kommunikation
über PPP oder andere beliebte Protokolle.Ein Router ermöglicht einen deutlich höheren
Datendurchsatz als ein herkömmlicher Terminaladapter,
da er eine vollsynchrone ISDN-Verbindung nutzt.Das Hauptproblem mit ISDN-Routern und Bridges ist,
dass die Zusammenarbeit zwischen Geräten verschiedener
Hersteller nach wie vor ein Problem ist. Wenn Sie sich auf
diese Weise mit einem Internetanbieter verbinden wollen,
klären Sie daher vorher ab, welche Anforderungen Ihre
Geräte erfüllen müssen.Eine ISDN-Bridge ist eine einfache und wartungsarme
Lösung, zwei Netze, beispielsweise Ihr privates Netz
und Ihr Firmennetz, miteinander zu verbinden. Da Sie die
technische Ausstattung für beide Seiten kaufen müssen,
ist sichergestellt, dass die Verbindung funktionieren
wird.Um beispielsweise einen privaten Computer oder eine
Zweigstelle mit dem Hauptnetzwerk zu verbinden, könnte
folgende Konfiguration verwendet werden:Kleines Netzwerk (Privatnetz)10 base 2Das Netzwerk basiert auf der Bustopologie mit 10base2
Ethernet (Thinnet). Falls nötig, stellen
Sie die Verbindung zwischen Router und Netzwerkkabel mit einem
AUI/10BT-Transceiver her.
---Sun Workstation
|
---FreeBSD Rechner
|
---Windows 95
|
Autonomer Router
|
ISDN BRI Verbindung
10Base2 - EthernetWenn Sie nur einen einzelnen Rechner verbinden wollen,
können Sie auch ein Twisted-Pair-Kabel (Cross-Over)
verwenden, das direkt an den Router angeschlossen wird.Großes Netzwerk (Firmennetz)10 base TDieses Netzwerk basiert auf der Sterntopologie und 10baseT
Ethernet (Twisted Pair).
-------Novell Server
| H |
| ---Sun
| |
| U ---FreeBSD
| |
| ---Windows 95
| B |
|___---Autonomer Router
|
ISDN BRI Verbindung
ISDN NetzwerkdiagrammEin großer Vorteil der meisten Router und Bridges
ist es, dass man gleichzeitig zwei
unabhängige PPP-Verbindungen
zu zwei verschiedenen Zielen aufbauen kann. Diese
Funktion bieten die meisten Terminaladapter nicht. Die
Ausnahme sind spezielle (meist teure) Modelle, die über
zwei getrennte serielle Ports verfügen. Verwechseln Sie
dies aber nicht mit Kanalbündelung oder MPP.Dies kann sehr nützlich sein, wenn Sie eine
ISDN-Standleitung in Ihrem Büro haben, die sie
aufteilen wollen, ohne eine zusätzliche ISDN-Leitung
zu installieren. Ein ISDN-Router kann über einen B-Kanal
(64 Kbps) eine dedizierte Verbindung ins Internet aufbauen,
und gleichzeitig den anderen B-Kanal für eine separate
Datenverbindung nutzen. Der zweite B-Kanal kann beispielsweise
für ein- oder ausgehende Verbindungen verwendet werden.
Sie können ihn aber auch dynamisch mit dem ersten B-Kanal
bündeln, um Ihre Bandbreite zu erhöhen.IPX/SPXEine Ethernet-Bridge kann Daten nicht nur im IP-Protokoll,
sondern auch in beliebigen anderen Protokollen versenden.ChernLeeBeigetragen von NAT - Network Address TranslationÜberblicknatd&man.natd.8;, der Network-Address-Translation-Daemon von
FreeBSD, akzeptiert ankommende Raw-IP-Pakete, ändert den
Sender der Daten in den eigenen Rechner und leitet diese Pakete
in den ausgehenden IP-Paketstrom um, indem IP-Adresse und Port
des Senders so geändert werden, dass bei einer Antwort der
ursprüngliche Sender wieder bestimmt und die Daten an
ihn weitergeleitet werden können.Internet connection sharingNATDer häufigste Grund für die Verwendung von NAT ist
die gemeinsame Nutzung einer Internetverbindung.EinrichtungWegen der begrenzten Verfügbarkeit von IPv4-Adressen
und der gestiegenen Anzahl von Breitbandverbindungen über
Kabelmodem oder DSL, wird die gemeinsame Nutzung von
Internetverbindungen immer wichtiger. Der &man.natd.8;-Daemon
ermöglicht die Anbindung von mehreren Rechnern an das
Internet unter Nutzung einer gemeinsamen Verbindung und einer
IP-Adresse.Häufig soll ein über Kabelmodem oder DSL und eine
IP-Adresse an das Internet angebundener Rechner mehreren
Rechnern eines lokalen Netzwerks Internetdienste anbieten.Um dies zu ermöglichen, muss der FreeBSD-Rechner als
Gateway fungieren. Dazu sind zwei Netzwerkkarten notwendig. Eine
für die Verbindung zum Internet, die zweite für die
Verbindung mit dem lokalen Netzwerk. Sämtliche Rechner
des lokalen Netzwerks sind über einen Hub oder einen Switch
miteinander verbunden.Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein LAN über
ein &os;-Gateway an das Internet anzubinden. Das folgende
Beispiel beschreibt ein Gateway, das zumindest zwei
Netzwerkkarten enthält. _______ __________ ________
| | | | | |
| Hub |-----| Client B |-----| Router |----- Internet
|_______| |__________| |________|
|
____|_____
| |
| Client A |
|__________|Network LayoutEine derartige Netzwerkkonfiguration wird vor allem zur
gemeinsamen Nutzung einer Internetverbindung verwendet. Ein
Rechner des lokalen Netzwerks (LAN) ist mit
dem Internet verbunden. Alle anderen Rechner des lokalen
Netzwerks haben nur über diesen
Gateway-Rechner Zugriff auf das Internet.boot loaderconfigurationBoot Loader KonfigurationDie Kerneleigenschaften für Network Address Translation mit
&man.natd.8; sind im GENERIC-Kernel nicht
aktiviert, können aber bereits zur Bootzeit geladen werden, indem
ein paar Zeilen in die Datei /boot/loader.conf
hinzugefügt werden:ipfw_load="YES"
ipdivert_load="YES"Zusätzlich kann die Option
net.inet.ip.fw.default_to_accept auf
1 gesetzt werden:net.inet.ip.fw.default_to_accept="1"Es ist eine gute Idee, diese Option während den ersten
Versuchen, eine Firewall und ein NAT-Gateway aufzusetzen, zu
aktivieren. Damit ist die Standardvorgehensweise von &man.ipfw.8;
diejenige, allow ip from any to any, anstatt der
weniger freizügigen deny ip from any to any.
Es wird dadurch etwas schwieriger, sich aus Versehen nach einem
Neustart aus dem System auszusperren.KernelkonfigurationKernelKonfigurationWenn Module nicht in Frage kommen oder Sie bevorzugen, alle
notwendigen Eigenschaften in den laufenden Kernel einzubauen,
müssen die folgenden Optionen in die Kernelkonfigurationsdatei
eingetragen werden:options IPFIREWALL
options IPDIVERTDie folgende Optionen können ebenfalls eingetragen
werden:options IPFIREWALL_DEFAULT_TO_ACCEPT
options IPFIREWALL_VERBOSESystem BootkonfigurationUm Firewall- und NAT-Unterstützung zur Bootzeit zu aktivieren,
tragen Sie Folgendes in /etc/rc.conf ein:gateway_enable="YES"
firewall_enable="YES"
firewall_type="OPEN"
natd_enable="YES"
natd_interface="fxp0"
natd_flags="" Richtet den Rechner als Gateway ein. Die
Ausführung von
sysctl net.inet.ip.forwarding=1
hätte den gleichen Effekt.Aktiviert die Firewallregeln in
/etc/rc.firewall beim
Systemstart.Ein vordefinierter Satz von Firewallregeln, der alle
Pakete durchlässt. Sehen Sie sich
/etc/rc.firewall an, wenn Sie diese
Option verwenden wollen.Die Netzwerkkarte, die Pakete weiterleitet (und mit dem
Internet verbunden ist).Zusätzliche Konfigurationsoptionen, die beim
Systemstart an &man.natd.8; übergeben werden.Durch die Definition dieser Optionen in
/etc/rc.conf wird die Anweisung
natd -interface fxp0 beim Systemstart
ausgeführt. Dies kann aber auch manuell erfolgen.Falls Sie viele Optionen an &man.natd.8; übergeben
müssen, können Sie auch eine Konfigurationsdatei
verwenden. Dazu fügen Sie folgende Zeile in
/etc/rc.conf ein:natd_flags="-f /etc/natd.conf"Die Datei /etc/natd.conf enthält
verschiedene Konfigurationsoptionen, wobei jede Option in einer
Zeile steht. Das Beispiel im nächsten Abschnitt würde
folgende Konfigurationsdatei verwenden:redirect_port tcp 192.168.0.2:6667 6667
redirect_port tcp 192.168.0.3:80 80Wenn Sie eine Konfigurationsdatei verwenden wollen, sollten
Sie sich die Handbuchseite zu &man.natd.8; durchlesen,
insbesondere den Abschnitt über die Nutzung der Option
.Jedem Rechner und jeder Schnittstelle des lokalen Netzwerks
sollte eine IP-Adresse des im RFC 1918
definierten privaten Adressraums zugewiesen werden. Der
Standardgateway entspricht der internen IP-Adresse des
natd-Rechners.Im Beispiel werden den LAN-Clients A und
B die IP-Adressen
192.168.0.2 und
192.168.0.3 zugewiesen,
während die LAN-Netzwerkkarte des
natd-Rechners die IP-Adresse
192.168.0.1 erhält. Der
natd-Rechner mit der IP-Adresse
192.168.0.1 wird als
Standardgateway für die Clients A und
B gesetzt. Die externe Netzwerkkarte des
natd-Rechners muss für die
korrekte Funktion von &man.natd.8; nicht konfiguriert
werden.Ports umleitenWenn Sie &man.natd.8; verwenden, sind Ihre LAN-Clients von
aussen nicht erreichbar. LAN-Clients können zwar
Verbindungen nach aussen aufbauen, sind aber für
ankommende Verbindungen nicht erreichbar. Wenn Sie
Internetdienste auf einem LAN-Client anbieten wollen, haben Sie
daher ein Problem. Eine einfache Lösung ist die Umleitung
von bestimmten Internetports des
natd-Rechners auf einen LAN-Client.Beispielsweise könnte ein IRC-Server auf Client
A und ein Webserver auf Client
B laufen. Damit diese Konfiguration
funktioniert, müssen Verbindungen, die auf den Ports 6667
(IRC) und 80 (Web) ankommen, auf die entsprechenden Clients
umgeleitet werden.Dazu wird die Option unter
Nutzung folgender Syntax an &man.natd.8; übergeben: -redirect_port proto targetIP:targetPORT[-targetPORT]
[aliasIP:]aliasPORT[-aliasPORT]
[remoteIP[:remotePORT[-remotePORT]]]Für unser Beispiel heißt das: -redirect_port tcp 192.168.0.2:6667 6667
-redirect_port tcp 192.168.0.3:80 80Dadurch werden die entsprechenden
tcp-Ports auf die jeweiligen LAN-Clients
umgeleitet.Mit können auch ganze
Portbereiche statt einzelner Ports umgeleitet werden. So werden
mit tcp 192.168.0.2:2000-3000
2000-3000 alle Verbindungen, die auf den Ports
2000 bis 3000 ankommen, auf die entsprechenden Ports des Clients
A umgeleitet.Diese Optionen können während des Betriebs von
&man.natd.8; oder über die Option
natd_flags="" in
/etc/rc.conf gesetzt werden.Eine ausführliche Konfigurationsanleitung finden Sie
in &man.natd.8;.Adressen umleitenaddress redirectionDie Umleitung von Adressen ist nützlich, wenn mehrere
IP-Adressen verfügbar sind, die aber alle auf einem Rechner
verbleiben sollen. In diesem Fall kann &man.natd.8; jedem
LAN-Client eine eigene externe IP-Adresse zuweisen. Ausgehende
Pakete eines LAN-Clients werden so der entsprechenden
externen IP-Adresse des Clients zugeordnet. Ankommender Verkehr
für diese IP-Adresse wird automatisch an den entsprechenden
LAN-Client weitergeleitet. Diesen Vorgang bezeichnet man
auch als statisches NAT. Dem
natd-Gatewayrechner könnten
beispielsweise die IP-Adressen
128.1.1.1,
128.1.1.2 sowie
128.1.1.3 zugewiesen werden.
128.1.1.1 wird als die externe
IP-Adresse des natd-Gatewayrechners
verwendet, während 128.1.1.2
und 128.1.1.3 an die LAN-Clients
A und B weitergegeben werden.
benutzt folgende
Syntax:-redirect_address localIP publicIPlocalIPDie interne IP-Adresse des LAN-ClientspublicIPDie externe IP-Adresse des LAN-ClientsFür unser Beispiel hieße dies:-redirect_address 192.168.0.2 128.1.1.2
-redirect_address 192.168.0.3 128.1.1.3Analog zur Option
können Sie diese Argumente auch in der Option
natd_flags="" in
/etc/rc.conf angeben. Bei der Nutzung
der Adressumleitung ist die Portumleitung überflüssig,
weil alle für eine bestimmte IP-Adresse ankommenden Daten
umgeleitet werden.Die externe IP-Adresse des
natd-Rechners muss aktiv sein und
der externen Netzwerkkarte zugewiesen sein. Weitere Informationen
zu diesem Thema finden Sie in &man.rc.conf.5;.PLIP – Parallel Line IPPLIPParallel Line IPPLIPPLIP ermöglicht TCP/IP-Verbindungen zwischen zwei
Rechnern, die über ihre parallelen Schnittstellen
verbunden sind. Eine solche Verbindung ist nützlich,
wenn zwei Rechner nicht mit Netzwerkkarten ausgestattet sind,
oder wenn eine Installation auf einem Laptop erfolgen soll.
Dieser Abschnitt behandelt folgende Themen:Die Herstellung eines parallelen (Laplink-) KabelsDie Verbindung von zwei Computern über PLIPEin paralleles Kabel herstellenEin paralleles (Laplink-)Kabel können Sie in fast jedem
Computergeschäft kaufen. Falls dies nicht möglich
sein sollte, oder Sie einfach wissen wollen, wie ein solches
Kabel aufgebaut ist, sollten Sie sich die folgende Tabelle
ansehen. Sie beschreibt die Herstellung eines parallelen
Netzwerkkabels aus einem gewöhnlichen parallelen
Druckerkabel.
PLIP einrichtenAls Erstes benötigen Sie ein Laplink-Kabel. Danach
müssen Sie sicherstellen, dass beide Computerkernel den
&man.lpt.4;-Treiber unterstützen:&prompt.root; grep lp /var/run/dmesg.boot
lpt0: <Printer> on ppbus0
lpt0: Interrupt-driven portDer Parallelport muss Interrupt-gesteuert sein, daher
sollte die Datei /boot/device.hints
zwei Zeilen ähnlich den folgenden enthalten:hint.ppc.0.at="isa"
hint.ppc.0.irq="7"Danach überprüfen Sie, ob die
Kernelkonfigurationsdatei die Zeile
device plip enthält, oder ob das
Kernelmodul plip.ko geladen wurde. In
beiden Fällen sollte die parallele Schnittstelle
von &man.ifconfig.8; angezeigt werden:&prompt.root; ifconfig plip0
plip0: flags=8810<POINTOPOINT,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500Verbinden Sie die parallelen Schnittstellen der beiden
Computer über das (Laplink-)Kabel.Konfigurieren Sie die Netzwerkparameter auf beiden Rechnern
als root. Wenn Sie beispielsweise den Rechner
host1 mit dem Rechner host2
verbinden wollen, gehen Sie folgendermaßen vor: host1 <-----> host2
IP Address 10.0.0.1 10.0.0.2Richten Sie die parallele Schnittstelle von
host1 ein, indem Sie Folgendes eingeben:&prompt.root; ifconfig plip0 10.0.0.1 10.0.0.2Danach richten Sie die parallele Schnittstelle von
host2 ein:&prompt.root; ifconfig plip0 10.0.0.2 10.0.0.1Sie sollten nun über eine funktionierende Verbindung
verfügen. Bei Problemen lesen Sie bitte die Hilfeseiten
&man.lp.4; sowie &man.lpt.4;.Zusätzlich sollten beide Rechner in
/etc/hosts eingetragen werden:127.0.0.1 localhost.my.domain localhost
10.0.0.1 host1.my.domain host1
10.0.0.2 host2.my.domain host2Um die Verbindung zu überprüfen, pingen Sie jeden
Rechner vom anderen Rechner aus an. Auf host1
gehen Sie dazu folgendermaßen vor:&prompt.root; ifconfig plip0
plip0: flags=8851<UP,POINTOPOINT,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
inet 10.0.0.1 --> 10.0.0.2 netmask 0xff000000
&prompt.root; netstat -r
Routing tables
Internet:
Destination Gateway Flags Refs Use Netif Expire
host2 host1 UH 0 0 plip0
&prompt.root; ping -c 4 host2
PING host2 (10.0.0.2): 56 data bytes
64 bytes from 10.0.0.2: icmp_seq=0 ttl=255 time=2.774 ms
64 bytes from 10.0.0.2: icmp_seq=1 ttl=255 time=2.530 ms
64 bytes from 10.0.0.2: icmp_seq=2 ttl=255 time=2.556 ms
64 bytes from 10.0.0.2: icmp_seq=3 ttl=255 time=2.714 ms
--- host2 ping statistics ---
4 packets transmitted, 4 packets received, 0% packet loss
round-trip min/avg/max/stddev = 2.530/2.643/2.774/0.103 msAaronKaplanBeigetragen von TomRhodesÜberarbeitet und erweitert von BradDavisErweitert von IPv6 – Internet Protocol Version 6Bei IPv6 (auch als IPng oder
IP next generation
bekannt) handelt es sich um die neueste Version des bekannten
IP-Protokolls (das auch als IPv4 bezeichnet
wird). FreeBSD enthält, genauso wie die anderen frei
erhältlichen BSD-Systeme, die IPv6-Referenzimplementation
von KAME. FreeBSD erfüllt damit bereits
alle für die Nutzung von IPv6 nötigen Voraussetzungen.
Dieser Abschnitt konzentriert sich daher auf die Konfiguration
und den Betrieb von IPv6.Anfang der 90er Jahre wurde man auf den stark steigenden
Verbrauch von IPv4-Adressen aufmerksam. Im Hinblick auf das
Wachstums des Internets gab es zwei Hauptsorgen:Die drohende Knappheit von IPv4-Adressen. Dieses Problem
konnte durch die Einführung von privaten
Adressräumen gemäß RFC1918 (mit Adressen wie
10.0.0.0/8,
172.16.0.0/12, oder
192.168.0.0/16) sowie der
Entwicklung von Network Address
Translation (NAT)
weitestgehend entschärft werden.Die immer größer werdenden Einträge in
Router-Tabellen. Dieses Problem ist auch heute noch
aktuell.IPv6 ist in der Lage, diese, aber auch viele andere Probleme
zu lösen:IPv6 hat einen 128 Bit großen Adressraum. Es sind
also theoretisch
340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 Adressen
verfügbar. In anderen Worten: Für jeden
Quadratmeter der Erdoberfläche sind etwa
6,67 * 10^27 IPv6-Adressen verfügbar.Router speichern nur noch Netzwerk-Aggregationsadressen in
Ihren Routingtabellen. Dadurch reduziert sich die
durchschnittliche Größe einer Routingtabelle auf
8192 Einträge.Weitere nützliche Eigenschaften von IPv6 sind:Die automatische Konfiguration von Adressen, die im
RFC2462
beschrieben wird.Anycast-Adressen (eine-von-vielen)Verpflichtende Multicast-AdressenDie Unterstützung von IPsec (IP-Security)Eine vereinfachte HeaderstrukturMobile IP-AdressenDie Umwandlung von IPv4- in IPv6-AdressenWeitere Informationsquellen:Beschreibung von IPv6 auf
playground.sun.comKAME.netHintergrundinformationen zu IPv6-AdressenEs gibt verschiedene Arten von IPv6-Adressen: Unicast-,
Anycast- und Multicast-Adressen.Unicast-Adressen sind die herkömlichen Adressen. Ein
Paket, das an eine Unicast-Adresse gesendet wird, kommt nur an
der Schnittstelle an, die dieser Adresse zugeordnet ist.Anycast-Adressen unterscheiden sich in ihrer Syntax nicht
von Unicast-Adressen, sie wählen allerdings aus
mehreren Schnittstellen eine Schnittstelle aus.
Ein für eine Anycast-Adresse
bestimmtes Paket kommt an der nächstgelegenen
(entsprechend der Router-Metrik) Schnittstelle
an. Anycast-Adressen werden nur von Routern verwendet.Multicast-Adressen bestimmen Gruppen, denen mehrere
Schnittstellen angehören. Ein
Paket, das an eine Multicast-Adresse geschickt wird, kommt an
allen Schnittstellen an, die zur Multicast-Gruppe gehören.Die von IPv4 bekannte Broadcast-Adresse
(normalerweise
xxx.xxx.xxx.255) wird bei IPv6
durch Multicast-Adressen verwirklicht.
Reservierte IPv6-AdressenIPv6-AdressePräfixlängeBeschreibungAnmerkungen::128 Bitnicht festgelegtentspricht 0.0.0.0
bei IPv4::1128 BitLoopback-Adresseentspricht 127.0.0.1
bei IPv4::00:xx:xx:xx:xx96 BitEingebettete IPv4-AdresseDie niedrigen 32 Bit entsprechen der IPv4-Adresse.
Wird auch als IPv4-kompatible IPv6-Adresse
bezeichnet.::ff:xx:xx:xx:xx96 BitEine auf IPv6 abgebildete IPv4-AdresseDie niedrigen 32 Bit entsprechen der IPv4-Adresse.
Notwendig für Rechner, die IPv6 nicht
unterstützen.fe80:: - feb::10 Bitlink-localEntspricht der Loopback-Adresse bei IPv4fec0:: - fef::10 Bitsite-localff::8 BitMulticast001
(im Dualsystem)3 BitGlobaler UnicastAlle globalen Unicastadressen stammen aus diesem
Pool. Die ersten 3 Bit lauten 001.
IPv6-Adressen verstehenDie kanonische Form von IPv6-Adressen lautet
x:x:x:x:x:x:x:x, jedes
x steht dabei für einen
16-Bit-Hexadezimalwert. Ein Beispiel für eine IPv6-Adresse
wäre etwa
FEBC:A574:382B:23C1:AA49:4592:4EFE:9982.Eine IPv6-Adresse enthält oft Teilzeichenfolgen aus lauter
Nullen. Eine solche Zeichenfolge kann zu ::
verkürzt werden. Bis zu drei führende Nullen eines
Hexquads können ebenfalls weggelassen werden.
fe80::1 entspricht also der Adresse
fe80:0000:0000:0000:0000:0000:0000:0001.
Eine weitere Möglichkeit ist die Darstellung der
letzten 32 Bit in der bekannten (dezimalen) IPv4-Darstellung,
bei der Punkte (.) zur Trennung verwendet werden.
2002::10.0.0.1 ist also nur eine
andere Schreibweise für die (hexadezimale) kanonische Form
2002:0000:0000:0000:0000:0000:0a00:0001,
die wiederum der Adresse
2002::a00:1 entspricht.Sie sollten nun in der Lage sein, die folgende Ausgabe zu
verstehen:&prompt.root; ifconfig
rl0: flags=8943<UP,BROADCAST,RUNNING,PROMISC,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
inet 10.0.0.10 netmask 0xffffff00 broadcast 10.0.0.255
inet6 fe80::200:21ff:fe03:8e1%rl0 prefixlen 64 scopeid 0x1
ether 00:00:21:03:08:e1
media: Ethernet autoselect (100baseTX )
status: activeBei
fe80::200:21ff:fe03:8e1%rl0
handelt es sich um eine automatisch konfigurierte
link-local-Adresse. Sie
wird im Rahmen der automatischen Konfiguration aus der
MAC-Adresse erzeugt.Weitere Informationen zum Aufbau von IPv6-Adressen finden
Sie im
RFC3513.Eine IPv6-Verbindung herstellenEs gibt derzeit vier Möglichkeiten, sich mit anderen
IPv6-Rechnern oder Netzwerken zu verbinden:Fragen Sie Ihren Internetprovider, ob er IPv6
bereits unterstützt.SixXS
bietet weltweit IPv6-Tunnelverbindungen an.Die Verwendung eines 6-nach-4-Tunnels
(RFC3068).Die Verwendung des Ports
/usr/ports/net/freenet6 bei der Einwahl
ins Internet.DNS in der IPv6-WeltUrsprünglich gab es zwei verschiedene DNS-Einträge
für IPv6. Da A6-Einträge von der IETF für
obsolet erklärt wurden, sind AAAA-Einträge nun
Standard.Weisen Sie die erhaltene IPv6-Adresse Ihrem Rechnernamen zu,
indem Sie den EintragMYHOSTNAME AAAA MYIPv6ADDRin Ihre primäre DNS-Zonendatei einfügen. Falls
Sie nicht für Ihre DNS-Zone
verantwortlich sind, bitten Sie den dafür
Zuständigen, diese Änderung durchzuführen.
Die aktuellen Versionen von bind
(Version 8.3 oder 9) sowie
dns/djbdns (bei Verwendung
des IPv6-Patches) unterstützen AAAA-Einträge./etc/rc.conf für die Nutzung von
IPv6 anpassenEinen Client unter IPv6 einrichtenDieser Abschnitt beschreibt die Konfiguration eines
Rechners, der in Ihrem LAN als Client, aber nicht als Router
verwendet wird. Um die Schnittstelle während des
Systemstarts mit &man.rtsol.8; automatisch einzurichten,
fügen Sie folgende Zeile in
/etc/rc.conf ein:ipv6_enable="YES"Durch die folgende Zeile weisen Sie Ihrer Schnittstelle
fxp0 die statische IP-Adresse 2001:471:1f11:251:290:27ff:fee0:2093
zu:ipv6_ifconfig_fxp0="2001:471:1f11:251:290:27ff:fee0:2093"Um 2001:471:1f11:251::1
als Standardrouter festzulegen, fügen Sie folgende Zeile
in /etc/rc.conf ein:ipv6_defaultrouter="2001:471:1f11:251::1"Gateways und Router unter IPv6 einrichtenDieser Abschnitt beschreibt, wie Sie Ihren Rechner mit
Hilfe der von Ihrem Tunnel-Anbieter erhaltenen
Anweisungen dauerhaft für die Nutzung von IPv6
einrichten. Um den Tunnel beim Systemstart
wiederherzustellen, passen Sie
/etc/rc.conf wie folgt an:Listen Sie die einzurichtenden Tunnelschnittstellen
(hier gif0) auf:gif_interfaces="gif0"Um den lokalen Endpunkt
MY_IPv4_ADDR über diese
Schnittstelle mit dem entfernten Endpunkt
REMOTE_IPv4_ADDR zu
verbinden, verwenden Sie folgende Zeile:gifconfig_gif0="MY_IPv4_ADDR REMOTE_IPv4_ADDR"Um die Ihnen zugewiesene IPv6-Adresse als Endpunkt Ihres
IPv6-Tunnels zu verwenden, fügen Sie folgende Zeile
ein:ipv6_ifconfig_gif0="MY_ASSIGNED_IPv6_TUNNEL_ENDPOINT_ADDR"Nun müssen Sie nur noch die IPv6-Standardroute
angeben. Diese legt das andere Ende des IPv6-Tunnels
fest.ipv6_defaultrouter="MY_IPv6_REMOTE_TUNNEL_ENDPOINT_ADDR"Einen IPv6-Tunnel einrichtenWenn Ihr Server IPv6-Verkehr zwischen Ihrem Netzwerk und
der Außenwelt routen muss, benötigen Sie
zusätzlich die folgenden Zeilen in Ihrer
/etc/rc.conf:ipv6_gateway_enable="YES"Bekanntmachung von Routen und automatische
RechnerkonfigurationDieser Abschnitt beschreibt die Einrichtung von
&man.rtadvd.8;, das Sie bei der Bekanntmachung der
IPv6-Standardroute unterstützt.Um &man.rtadvd.8; zu aktivieren, fügen Sie folgende
Zeile in /etc/rc.conf ein:rtadvd_enable="YES"Es ist wichtig, die Schnittstelle anzugeben, über die
IPv6-Routen bekanntgemacht werden sollen. Soll &man.rtadvd.8;
fxp0 verwenden, ist folgender Eintrag
nötig:rtadvd_interfaces="fxp0"Danach erzeugen Sie die Konfigurationsdatei
/etc/rtadvd.conf. Dazu ein Beispiel:fxp0:\
:addrs#1:addr="2001:471:1f11:246::":prefixlen#64:tc=ether:Ersetzen Sie dabei fxp0 durch die
zu verwendende Schnittstelle.Anschließend ersetzen Sie
2001:471:1f11:246:: durch das
Präfix der Ihnen zugewiesenen Verbindung.Wenn Sie eine /64-Netzmaske
verwenden, müssen Sie keine weiteren Anpassungen vornehmen.
Anderenfalls müssen Sie prefixlen#
auf den korrekten Wert setzen.HartiBrandtBeigetragen von ATM - Asynchronous Transfer ModeClassical IP over ATM
als PVC-Verbindung einrichtenClassical IP over ATM
(CLIP) ist die einfachste Möglichkeit,
um IP-Verkehr über ATM (Asynchronous
Transfer Mode-Verbindungen zu übertragen.
CLIP kann sowohl mit geschalteten Verbindungen (SVCs) als auch
mit permanenten Verbindungen (PVCs) verwendet werden. Dieser
Abschnitt beschreibt die Einrichtung eines PVC-basierten
Netzwerks.Ein vollständig vermaschtes Netzwerk aufbauenBei einem vollständig vermaschten
(fully meshed) Netzwerk ist
jeder Rechner über eine dezidierte Verbindung mit jedem
anderen Rechner des Netzwerks verbunden. Die Konfiguration
ist - vor allem für kleinere Netzwerke - relativ einfach.
Unser Beispielnetzwerk besteht aus vier Rechnern, die jeweils
über eine
ATM-Adapterkarte
mit dem
ATM-Netzwerk
verbunden sind. Als ersten Konfigurationsschritt planen wir
die Vergabe von IP-Adressen sowie die anzulegenden
ATM-Verbindungen:
RechnerIP-AdressehostA192.168.173.1hostB192.168.173.2hostC192.168.173.3hostD192.168.173.4Um ein vollständiges Netz aufzubauen, benötigen
wir für jedes Rechnerpaar eine eigene ATM-Verbindung:RechnerpaarVPI.VCI-PaarhostA - hostB0.100hostA - hostC0.101hostA - hostD0.102hostB - hostC0.103hostB - hostD0.104hostC - hostD0.105Die Werte VPI und VCI an den Verbindungsenden können
natürlich unterschiedlich sein. Wir nehmen hier aber an,
dass sie gleich sind. Nun müssen wir die
ATM-Schnittstellen auf jedem Rechner einrichten:hostA&prompt.root; ifconfig hatm0 192.168.173.1 up
hostB&prompt.root; ifconfig hatm0 192.168.173.2 up
hostC&prompt.root; ifconfig hatm0 192.168.173.3 up
hostD&prompt.root; ifconfig hatm0 192.168.173.4 upDabei setzen wir voraus, dass
hatm0 auf allen Rechnern die
ATM-Schnittstelle darstellt. Danach werden, beginnend mit
hostA, die PVCs auf den einzelnen Rechnern
eingerichtet (Wir nehmen an, dass die PVCs auf den
ATM-Switches bereits eingerichet sind. Lesen Sie die
entsprechenden Handbücher, wenn Sie einen Switch
einrichten müssen.):hostA&prompt.root; atmconfig natm add 192.168.173.2 hatm0 0 100 llc/snap ubr
hostA&prompt.root; atmconfig natm add 192.168.173.3 hatm0 0 101 llc/snap ubr
hostA&prompt.root; atmconfig natm add 192.168.173.4 hatm0 0 102 llc/snap ubr
hostB&prompt.root; atmconfig natm add 192.168.173.1 hatm0 0 100 llc/snap ubr
hostB&prompt.root; atmconfig natm add 192.168.173.3 hatm0 0 103 llc/snap ubr
hostB&prompt.root; atmconfig natm add 192.168.173.4 hatm0 0 104 llc/snap ubr
hostC&prompt.root; atmconfig natm add 192.168.173.1 hatm0 0 101 llc/snap ubr
hostC&prompt.root; atmconfig natm add 192.168.173.2 hatm0 0 103 llc/snap ubr
hostC&prompt.root; atmconfig natm add 192.168.173.4 hatm0 0 105 llc/snap ubr
hostD&prompt.root; atmconfig natm add 192.168.173.1 hatm0 0 102 llc/snap ubr
hostD&prompt.root; atmconfig natm add 192.168.173.2 hatm0 0 104 llc/snap ubr
hostD&prompt.root; atmconfig natm add 192.168.173.3 hatm0 0 105 llc/snap ubrStatt UBR können auch andere
traffic contracts verwendet
werden. Voraussetzung ist allerdings, dass diese von Ihrem
ATM-Adapter unterstützt werden. Ist dies der Fall,
folgen auf den Namen des
traffic contracts die
entsprechenden Konfigurationsparameter. Weitere Informationen
zur Konfiguration von ATM-Adapterkarten erhalten Sie über
den Befehl&prompt.root; atmconfig help natm addoder durch das Lesen von &man.atmconfig.8;.Die Konfiguration von ATM-Adaptern kann auch über die
Datei /etc/rc.conf erfolgen. Für
hostA sähe die Konfiguration so
aus:network_interfaces="lo0 hatm0"
ifconfig_hatm0="inet 192.168.173.1 up"
natm_static_routes="hostB hostC hostD"
route_hostB="192.168.173.2 hatm0 0 100 llc/snap ubr"
route_hostC="192.168.173.3 hatm0 0 101 llc/snap ubr"
route_hostD="192.168.173.4 hatm0 0 102 llc/snap ubr"Mit dem folgenden Befehl lässt sich der derzeitige
Status aller CLIP-Routen anzeigen:hostA&prompt.root; atmconfig natm showTomRhodesBeigetragen von CARP - Common Address Redundancy ProtocolCARPCommon Address Redundancy Protocol (CARP)Das Common Address Redundancy
Protocol (CARP) erlaubt es,
mehreren Rechnern die gleiche IP-Adresse
zuzuweisen. Durch ein solches Vorgehen läßt sich
beispielsweise die Verfügbarkeit bestimmter Dienste
verbessern oder die Last zwischen einzelnen Systemen besser
verteilen. Den auf diese Art und Weise konfigurierten Systemen
kann zusätzlich eine eigene (im Netzwerk eindeutige)
IP-Adresse zugewiesen werden (wie dies auch
im folgenden Beispiel erfolgt).Um CARP zu aktivieren, müssen Sie die
&os;-Kernelkonfigurationsdatei um die folgende Option erweitern
und danach den &os;-Kernel neu bauen:device carpDanach ist CARP auf Ihrem System
verfügbar und kann über verschiedene
sysctl-Optionen (OIDs)
gesteuert werden.OIDBeschreibungnet.inet.carp.allowAkzeptiert ankommende CARP-Pakete.
In der Voreinstellung aktiviert.net.inet.carp.preemptDiese Option deaktiviert alle
CARP-Geräte, sobald eines von
ihnen ausfällt. In der Voreinstellung
deaktiviert.net.inet.carp.logHat diese Variable den Wert 0, wird
kein Protokoll generiert, während mit dem Wert
1 nur inkorrekte
CARP-Pakete protokolliert werden. Hat
die Variable einen Wert größer
1, werden nur die Statuswechsel von
CARP-Geräten protokolliert. In der
Voreinstellung hat diese Variable den Wert
1.net.inet.carp.arpbalanceGleicht die Netzwerklast im lokalen Netzwerk durch
den Einsatz von ARP aus. In der
Voreinstellung deaktiviert.net.inet.carp.suppress_preemptEine nur lesbare OID, die
den Preemption Suppression-Status
anzeigt. Preemption kann verhindert werden. Dies auch dann,
wenn ein Gerät ausfällt. Hat die Variable
den Wert 0, bedeutet dies, dass Preemption
nicht verhindert wird. Tritt ein Problem auf, wird der Wert
dieser OID um 1
erhöht.Das CARP-Gerät selbst erzeugen Sie mit dem
ifconfig-Befehl:&prompt.root; ifconfig carp0 createDamit Sie dieses Protokoll in Ihrem Netzwerk einsetzen
können, muss jede Netzwerkkarte eine eindeutige
Identifikationsnummer, die sogenannte VHID
(Virtual Host Identification),
besitzen, da sich ansonsten die Rechner Ihres Netzwerks nicht
voneinander unterscheiden lassen.Die Serververfügbarkeit mit CARP
verbessernWie bereits weiter oben erwähnt wurde, können Sie
CARP dazu verwenden, die Verfübarkeit
Ihrer Server zu verbessern. Im folgenden Bespiel werden
insgesamt drei Server (mit jeweils eigener, eindeutiger
IP-Adresse), die alle den gleichen Inhalt
anbieten, in einer Round Robin
DNS-Konfiguration eingerichtet.
Der Backup-Server verfügt über zwei
CARP-Schnittstellen (für die beiden
IP-Adressen der Content-Server). Tritt bei
einem Content-Server ein Problem auf, übernimmt der
Backup-Server die IP-Adresse des
ausgefallenen Servers. Dadurch sollte die Auswahl eines Servers
vom Anwender nicht bemerkt werden. Der Backup-Server muss
identisch konfiguriert sein und die gleichen Daten und Dienste
anbieten wie das System, das er ersetzen soll.Die beiden Content-Server werden (abgesehen von ihren
jeweiligen Hostnamen und VHIDs) identisch
konfiguriert und heißen in unserem Beispiel
hosta.example.org beziehungsweise
hostb.example.org. Damit Sie
CARP einsetzen können, müssen
Sie als Erstes die Datei rc.conf auf
beiden Systemen anpassen. Für das System
hosta.example.org nehmen Sie dazu folgende
Zeilen in rc.conf auf:hostname="hosta.example.org"
ifconfig_fxp0="inet 192.168.1.3 netmask 255.255.255.0"
cloned_interfaces="carp0"
ifconfig_carp0="vhid 1 pass testpass 192.168.1.50/24"Für das System hostb.example.org
benötigen Sie zusätzlich folgende Zeilen in
rc.conf:hostname="hostb.example.org"
ifconfig_fxp0="inet 192.168.1.4 netmask 255.255.255.0"
cloned_interfaces="carp0"
ifconfig_carp0="vhid 2 pass testpass 192.168.1.51/24"Achten Sie unbedingt darauf, dass die durch die Option
an ifconfig
übergebenen Passwörter auf beiden Systemen
identisch sind, da
carp-Geräte nur mit Systemen
kommunizieren können, die über ein korrektes Passwort
verfügen. Beachten Sie weiters, dass sich die
VHIDs der beiden Systeme unterscheiden
müssen.Nun richten Sie noch das dritte System,
provider.example.org, ein, das aktiviert
wird, wenn eines der beiden zuvor konfigurierten Systeme
ausfällt. Dieses dritte System benötigt zwei
carp-Geräte, um bei Bedarf
eines der beiden anderen
Systeme ersetzen zu können. Dazu konfigurieren Sie
rc.conf analog zur folgenden
Beispielkonfiguration:hostname="provider.example.org"
ifconfig_fxp0="inet 192.168.1.5 netmask 255.255.255.0"
cloned_interfaces="carp0 carp1"
ifconfig_carp0="vhid 1 advskew 100 pass testpass 192.168.1.50/24"
ifconfig_carp1="vhid 2 advskew 100 pass testpass 192.168.1.51/24"Durch die beiden carp-Geräte
ist es provider.example.org möglich,
festzustellen, ob eines der beiden anderen Systeme nicht mehr
reagiert. In diesem Fall übernimmt
provider.example.org die
IP-Adresse des betroffenen Systems.Ist im installierten &os;-Kernel die Option
"preemption" aktiviert, kann es sein, dass
provider.example.org die übernommene
IP-Adresse nicht mehr an den
Content-Server zurückgibt (wenn dieser wieder
funktioniert). In diesem Fall muss ein Administrator die
entsprechende Schnittstelle dazu zwingen, dies zu tun.
Dazu gibt er auf dem Rechner
provider.example.org den folgenden
Befehl ein:&prompt.root; ifconfig carp0 down && ifconfig carp0 upDieser Befehl muss auf das
carp-Gerät ausgeführt
werden, das dem betroffenen System zugeordnet ist.Damit ist CARP vollständig
konfiguriert und der Testbetrieb kann beginnen. Zuvor
müssen Sie allerdings noch alle Systeme neu starten
(beziehungsweise die Netzwerkkonfiguration auf allen
Systemen neu einlesen), um die Einstelllungen zu
übernehmen.Für weitere Informtionen lesen Sie bitte die Manualpage
&man.carp.4;.
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@@ -1,3492 +1,3541 @@
ChernLeeGeschrieben von MikeSmithNach einem Tutorium von MattDillonBasiert ebenfalls auf tuning(7) von MartinHeinenÜbersetzt von Konfiguration und TuningÜbersichtSystem-KonfigurationSystem-OptimierungEin korrekt konfiguriertes System kann die Arbeit,
die bei der zukünftigen Pflege und bei Migrationen des Systems
entsteht, erheblich reduzieren. Dieses Kapitel beschreibt die
Konfiguration von &os; sowie Maßnahmen zur Leistungssteigerung
von &os;-Systemen.Nachdem Sie dieses Kapitel durchgearbeitet haben,
werden Sie Folgendes wissen:Wie Sie effizient Dateisysteme und
Swap-Partitionen auf Ihrer Festplatte einrichten.Die Grundlagen der Konfiguration mit
rc.conf und des Systems zum Starten
von Anwendungen in /usr/local/etc/rc.d.Wie Sie Netzwerkkarten konfigurieren und testen.Wie Sie virtuelle Hosts und Netzwerkgeräte
konfigurieren.Wie Sie die verschiedenen Konfigurationsdateien
in /etc benutzen.Wie Sie mit sysctl-Variablen &os;
einstellen können.Wie Sie die Platten-Performance einstellen und Kernel-Parameter
modifizieren können.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Siedie Grundlagen von &unix; und &os; ()
verstehen.Damit vertraut sein, wie Sie einen Kernel konfigurieren
und kompilieren ().Vorbereitende KonfigurationLayout von PartitionenLayout von Partitionen/etc/var/usrPartitionenWenn Sie Dateisysteme mit &man.bsdlabel.8; oder
&man.sysinstall.8; anlegen, sollten Sie beachten, dass
Festplatten auf Daten in den äußeren Spuren
schneller zugreifen können als auf Daten in den
inneren Spuren. Daher sollten die kleineren oft benutzten
Dateisysteme, wie das Root-Dateisystem oder die Swap-Partition,
an den äußeren Rand der Platte gelegt werden.
Die größeren Partitionen wie /usr sollten in die inneren Bereiche
gelegt werden. Es empfiehlt sich, die Partitionen in einer
ähnlichen Reihenfolge wie Root-Partition, Swap, /var und /usr anzulegen.Die Größe der /var-Partition ist abhängig vom
Zweck der Maschine. Das /var-Dateisystem enthält
hauptsächlich Postfächer, den Spoolbereich zum Drucken und
Logdateien. Abhängig von der Anzahl der Systembenutzer und der
Aufbewahrungszeit für Logdateien, können gerade
die Postfächer und Logdateien zu ungeahnten Größen
wachsen. Die meisten Benutzer werden selten mehr als etwa ein
Gigabyte in /var
benötigen.Ein paar Mal wird es vorkommen, dass viel Festplattenspeicher
in /var/tmp gebraucht
wird. Wenn neue Software mit &man.pkg.add.1; installiert wird,
extrahieren die Paketwerkzeuge eine vorübergehende Kopie der
Pakete unter /var/tmp. Die
Installation grosser Softwarepakete wie
Firefox oder
Openoffice kann sich wegen zu wenig
Speicherplatz in /var/tmp
als trickreich herausstellen.Die /usr-Partition
enthält viele der Hauptbestandteile des Systems, dazu
gehöhren die &man.ports.7;-Sammlung (empfohlen) und die Quellen
(optional). Sowohl die Ports als auch die Quellen des Basissystems
sind zum Zeitpunkt der Installation optional, trotzdem sollten Sie
mindestens zwei Gigabyte für diese Partition
vorsehen.Wenn Sie die Größe der Partitionen festlegen,
beachten Sie bitte das Wachstum Ihres Systems. Wenn Sie den
Platz auf einer Partition vollständig aufgebraucht haben,
eine andere Partition aber kaum benutzen, kann die Handhabung des
Systems schwierig werden.Die automatische Partitionierung von &man.sysinstall.8;
mit Auto-defaults legt manchmal zu kleine
/ und /var-Partition an. Partitionieren Sie
weise und großzügig.Swap PartitionSwap-PartitionGrößeSwap-PartitionAls Daumenregel sollten Sie doppelt soviel Speicher
für die Swap-Partition vorsehen, als Sie Hauptspeicher
haben. Verfügt die Maschine beispielsweise über
128 Megabyte Hauptspeicher, sollten Sie 256 Megabyte
für den Swap-Bereich vorsehen. Systeme mit weniger Speicher
werden wahrscheinlich mit viel mehr Swap mehr leisten. Es
wird nicht empfohlen, weniger als 256 Megabyte Swap einzurichten.
Außerdem sollten Sie künftige Speichererweiterungen
beachten, wenn Sie die Swap-Partition einrichten. Die
VM-Paging-Algorithmen im Kernel sind so eingestellt, dass
Sie am besten laufen, wenn die Swap-Partition mindestens
doppelt so groß wie der Hauptspeicher ist. Zu wenig
Swap kann zu einer Leistungsverminderung im
VM page scanning
Code führen, sowie Probleme verursachen, wenn Sie später
mehr Speicher in Ihre Maschine bauen.Auf größeren Systemen mit mehreren SCSI-Laufwerken
(oder mehreren IDE-Laufwerken an unterschiedlichen Controllern)
empfehlen wir Ihnen, Swap-Bereiche auf bis zu
vier Laufwerken einzurichten. Diese Swap-Partitionen sollten
ungefähr dieselbe Größe haben. Der Kernel
kann zwar mit beliebigen Größen umgehen, aber
die internen Datenstrukturen skalieren bis zur vierfachen
Größe der größten Partition. Ungefähr
gleich große Swap-Partitionen erlauben es dem Kernel,
den Swap-Bereich optimal über die Laufwerke zu verteilen.
Große Swap-Bereiche, auch wenn sie nicht oft gebraucht
werden, sind nützlich, da sich ein speicherfressendes
Programm unter Umständen auch ohne einen Neustart des Systems
beenden lässt.Warum partitionieren?Gegen eine einzelne Partition sprechen mehrere Gründe.
Jede Partition hat im Betrieb unterschiedliche Eigenschaften
und die Trennung der Partitionen erlaubt es, die Dateisysteme
an diese Eigenschaften anzupassen. Die Root- und /usr-Partitionen weisen meist nur
lesende Zugriffe auf, während /var und /var/tmp hauptsächlich
beschrieben werden.Indem Sie ein System richtig partitionieren, verhindern
Sie, dass eine Fragmentierung in den häufig beschriebenen
Partitionen auf die meist nur gelesenen Partitionen
übergreift. Wenn Sie die häufig beschriebenen
Partitionen an den Rand der Platte, legen, dann wird die
I/O-Leistung diesen Partitionen steigen.
Die I/O-Leistung ist natürlich auch für große
Partitionen wichtig, doch erzielen Sie eine größere
Leistungssteigerung, wenn Sie /var an den Rand der Platte legen.
Schließlich sollten Sie noch die Stabilität des Systems
beachten. Eine kleine Root-Partition, auf die meist nur lesend
zugegriffen wird, überlebt einen schlimmen Absturz
wahrscheinlich eher als eine große Partition.Basiskonfigurationrc-Dateienrc.confInformationen zur Systemkonfiguration sind hauptsächlich
in /etc/rc.conf, die meist beim Start
des Systems verwendet wird, abgelegt. Der Name der Datei zeigt
ihren Zweck an: Sie enthält die Konfigurationen für
die rc* Dateien.In rc.conf werden die Vorgabewerte aus
/etc/defaults/rc.conf überschrieben.
Die Vorgabedatei sollte nicht nach /etc kopiert werden, da sie die
Vorgabewerte und keine Beispiele enthält. Jede systemspezifische
Änderung wird in rc.conf vorgenommen.Um den administrativen Aufwand gering zu halten, existieren
in geclusterten Anwendungen mehrere Strategien,
globale Konfigurationen von systemspezifischen Konfigurationen
zu trennen. Der empfohlene Weg hält die globale Konfiguration
in einer separaten Datei z.B. rc.conf.site.
Diese Datei wird dann in /etc/rc.conf,
die nur systemspezifische Informationen enthält, eingebunden.Da rc.conf von &man.sh.1; gelesen
wird, ist das einfach zu erreichen:rc.conf: . /etc/rc.conf.site
hostname="node15.example.com"
network_interfaces="fxp0 lo0"
ifconfig_fxp0="inet 10.1.1.1"rc.conf.site: defaultrouter="10.1.1.254"
saver="daemon"
blanktime="100"rc.conf.site kann dann auf jedes
System mit rsync verteilt werden,
rc.conf bleibt dabei systemspezifisch.Bei einem Upgrade des Systems mit &man.sysinstall.8; oder
make world wird rc.conf
nicht überschrieben, so dass die Systemkonfiguration
erhalten bleibt.Konfiguration von AnwendungenInstallierte Anwendungen haben typischerweise
eigene Konfigurationsdateien, die eine eigene Syntax
verwenden. Damit diese Dateien leicht von der
Paketverwaltung gefunden und verwaltet werden können,
ist es wichtig, sie vom Basissystem zu trennen./usr/local/etcFür gewöhnlich werden diese Dateien in /usr/local/etc installiert. Besitzt
eine Anwendung viele Konfigurationsdateien, werden
diese in einem separaten Unterverzeichnis abgelegt.Wenn ein Port oder ein Paket installiert wird, werden
normalerweise auch Beispiele für die Konfigurationsdateien
installiert. Diese erkennt man gewöhnlich an dem
Suffix .default. Wenn keine Konfigurationsdateien
für eine Anwendung existieren, werden sie durch
Kopieren der .default Dateien erstellt.Als Beispiel sei /usr/local/etc/apache gezeigt:-rw-r--r-- 1 root wheel 2184 May 20 1998 access.conf
-rw-r--r-- 1 root wheel 2184 May 20 1998 access.conf.default
-rw-r--r-- 1 root wheel 9555 May 20 1998 httpd.conf
-rw-r--r-- 1 root wheel 9555 May 20 1998 httpd.conf.default
-rw-r--r-- 1 root wheel 12205 May 20 1998 magic
-rw-r--r-- 1 root wheel 12205 May 20 1998 magic.default
-rw-r--r-- 1 root wheel 2700 May 20 1998 mime.types
-rw-r--r-- 1 root wheel 2700 May 20 1998 mime.types.default
-rw-r--r-- 1 root wheel 7980 May 20 1998 srm.conf
-rw-r--r-- 1 root wheel 7933 May 20 1998 srm.conf.defaultAnhand der Dateigröße erkennen Sie, dass sich
nur srm.conf geändert hat. Eine
spätere Aktualisierung des Apache-Ports
überschreibt diese Datei nicht.TomRhodesBeigetragen von Start von DienstenDiensteViele Benutzer installieren Software Dritter auf &os;
mithilfe der Ports-Sammlung. Häufig soll die
Software bei einem Systemstart mitgestartet werden.
Beispielsweise sollen die Dienste
mail/postfix oder
www/apache13 nach
einem Systemstart laufen. Dieser Abschnitt stellt
die Startprozeduren für Software Dritter vor.Unter &os; werden die meisten der im System enthaltenen
Dienste wie &man.cron.8; mithilfe von Systemskripten gestartet.
Diese Skripten sind abhängig von der &os;- oder
Hersteller-Version. Allerdings kann ein Dienst mit
einfachen Skripten gestartet werden.Dienste über das
rc.d-System startenMit rc.d lässt sich der Start
von Anwendungen besser steuern als mit den vorher besprochenen
Startskripten. Mit den im Abschnitt
rc.d
besprochenen Schlüsselwörtern können
Anwendungen in einer bestimmten Reihenfolge (zum Beispiel
nach DNS) gestartet werden und
Optionen können in rc.conf
statt fest im Startskript der Anwendung festgelegt werden.
Ein einfaches Startskript sieht wie folgt aus:#!/bin/sh
#
# PROVIDE: utility
# REQUIRE: DAEMON
# KEYWORD: shutdown
./etc/rc.subr
name="utility"
rcvar=`set_rcvar`
command="/usr/local/sbin/utility"
load_rc_config $name
#
# DO NOT CHANGE THESE DEFAULT VALUES HERE
# SET THEM IN THE /etc/rc.conf FILE
#
utility_enable=${utility_enable-"NO"}
utility_pidfile=${utility_pidfile-"/var/run/utility.pid"}
pidfile="${utility_pidfile}"
run_rc_command "$1"Dieses Skript stellt sicher, dass
utility nach den
DAEMON-Pseudodiensten gestartet wird.
Es stellt auch eine Methode bereit, die
Prozess-ID (PID)
der Anwendung in einer Datei zu speichern.In /etc/rc.conf könnte
für diese Anwendung die folgende Zeile stehen:utility_enable="YES"Die Methode erleichtert den Umgang mit
Kommandozeilenargumenten, bindet Funktionen aus
/etc/rc.subr ein, ist kompatibel
zum Werkzeug &man.rcorder.8; und lässt sich
über rc.conf leichter
konfigurieren.Andere Arten, um Dienste zu startenDienste wie POP3 oder
IMAP können über
&man.inetd.8; gestartet werden. Nach der Installation
der Anwendung aus der Ports-Sammlung muss eine
Konfigurationszeile in der Datei
/etc/inetd.conf hinzugefügt oder
in der aktuellen Konfiguration durch Entfernen der Kommentare
aktiviert werden. Der Abschnitt beschreibt den
inetd und dessen Konfiguration.Systemdienste können auch mit &man.cron.8; gestartet
werden. Dieser Ansatz hat einige Vorteile; nicht zuletzt, weil
&man.cron.8; die Prozesse unter dem Eigentümer der
crontab startet, ist es möglich, dass
Dienste von nicht-root Benutzern gestartet
und gepflegt werden können.Dies nutzt eine Eigenschaft von &man.cron.8;:
Für die Zeitangabe kann @reboot
eingesetzt werden. Damit wird das Kommando gestartet, wenn
&man.cron.8; kurz nach dem Systemboot gestartet wird.TomRhodesBeigetragen von Programme mit cron startencronEin sehr nützliches Werkzeug von &os; ist &man.cron.8;.
cron läuft im Hintergrund und
überprüft fortlaufend die Datei
/etc/crontab. Beim Start sucht
cron neue crontab-Dateien
im Verzeichnis /var/cron/tabs.
In den crontab-Dateien wird
festgelegt, welche Programme zu welchem Zeitpunkt laufen sollen.Das Werkzeug cron verwendet
zwei verschiedene Konfigurationsdateien: Die
System-crontab und die
Benutzer-crontab. Der einzige Unterschied
zwischen beiden Formaten ist das sechste Feld. In der
System-crontab gibt das sechste Feld das
Konto an, unter dem ein Kommando läuft. Aus der
System-crontab können daher
Kommandos unter beliebigen Konten gestartet werden.
In der Benutzer-crontab gibt das
sechste Feld das auszuführende Kommando an. Alle
Kommandos laufen unter dem Konto, unter dem die
crontab erstellt wurde (ein
wichtiges Sicherheitsmerkmal).Benutzer können mit Benutzer-crontabs
ohne root-Rechte Befehle terminieren.
Die Kommandos in Benutzer-crontabs laufen
unter dem Benutzer, der die crontab
erstellt hat.Der Benutzer root kann, wie
jeder andere Benutzer, eine Benutzer-crontab
besitzen. Die Benutzer-crontab von
root ist nicht mit der Datei
/etc/crontab, der
System-crontab, zu verwechseln.
Normalerweise besitzt root, wegen
der Existenz der System-crontab, keine
eigene Benutzer-crontab.Der folgende Auszug aus der System-crontab/etc/crontab zeigt den Aufbau
einer crontab-Datei:# /etc/crontab - root's crontab for FreeBSD
#
# $FreeBSD: src/etc/crontab,v 1.32 2002/11/22 16:13:39 tom Exp $
#
#
SHELL=/bin/sh
PATH=/etc:/bin:/sbin:/usr/bin:/usr/sbin
HOME=/var/log
#
#
#minute hour mday month wday who command
#
#
*/5 * * * * root /usr/libexec/atrun Das Zeichen # leitet, wie in
den meisten Konfigurationsdateien, einen Kommentar ein.
Benutzen Sie Kommentare, um die Funktion eines Eintrags
zu erläutern. Kommentare müssen in einer
extra Zeile stehen. Sie können nicht in derselben
Zeile wie ein Kommando stehen, da sie sonst Teil des
Kommandos wären. Leerzeilen in dieser Datei
werden ignoriert.Umgebungsvariablen werden mit dem Gleichheits-Zeichen
(=) festgelegt. Im Beispiel werden
die Variablen SHELL, PATH
und HOME definiert. Wenn die Variable
SHELL nicht definiert wird, benutzt
cron die Shell sh.
Wird die Variable PATH nicht gesetzt,
müssen alle Pfadangaben absolut sein, da es keinen
Vorgabewert für PATH gibt. Der
Vorgabewert für HOME ist das
Heimatverzeichnis des Accounts, dem die
crontab gehört.In dieser Zeile werden sieben Felder beschrieben:
minute, hour,
mday, month,
wday, who
und command. Die ersten Felder
legen den Zeitpunkt fest, an dem ein Kommando laufen
soll. Das Feld minute legt die
Minute fest, das Feld hour die
Stunde, das Feld mday den Tag
des Monats. Im Feld month
wird der Monat und im Feld wday
der Wochentag festgelegt. Alle Felder müssen
numerische Werte enthalten und die Zeitangaben sind
im 24-Stunden-Format. Das Feld who
gibt es nur in der Datei /etc/crontab
und gibt den Account an, unter dem das Kommando laufen
soll. In den crontab-Dateien
einzelner Accounts existiert dieses Feld nicht. Im
letzten Feld wird schließlich das auszuführende
Kommando angegeben.Diese Zeile definiert die Zeitpunkte an denen das
Kommando atrun laufen soll. Beachten
Sie die Zeichenfolge */5 gefolgt von
mehreren *-Zeichen. Das Zeichen
* ist ein Platzhalter und steht
für jede mögliche Zeit.
Diese Zeile führt das Kommando atrun
unter dem root-Account alle fünf
Minuten aus. Mehr über das Kommando
atrun erfahren Sie in der
Hilfeseite &man.atrun.8;.Bei den Kommandos können beliebige Optionen
angegeben werden. Wenn das Kommando zu lang ist und
auf der nächsten Zeile fortgesetzt werden soll,
muss am Ende der Zeile das Fortsetzungszeichen
(\) angegeben werden.Bis auf das sechste Feld, das den Account angibt, sieht
jede crontab-Datei so wie das Beispiel
aus. Das sechste Feld existiert nur in der Systemdatei
/etc/crontab. In den restlichen
crontab-Dateien fehlt dieses Feld.crontab installierenDie nachstehende Prozedur gilt nur für
Benutzer-crontabs. Die
System-crontab können
Sie einfach mit Ihrem Lieblingseditor editieren.
Das Werkzeug cron bemerkt, dass
sich die Datei geändert hat und wird die neue
Version benutzen. Lesen Sie bitte auch die FAQ
zur Meldung root: not found.Eine Benutzer-crontab, beispielsweise
die Datei crontab, können Sie mit
jedem Editor erstellen. Die Benutzer-crontab
installieren Sie mit dem nachstehenden Befehl:&prompt.root; crontab crontabDas Argument zum Befehl crontab
ist die vorher erstellte Datei crontab.Der Befehl crontab -l zeigt
die installierte crontab-Datei an.Benutzer, die eine eigene crontab-Datei
ohne Vorlage erstellen wollen, können den Befehl
crontab -e verwenden. Dieser Befehl
ruft einen Editor auf und installiert beim Verlassen des
Editors die crontab-Datei.Wollen Sie die installierte
Benutzer-crontab entfernen, rufen Sie den
Befehl crontab mit der Option
auf.TomRhodesBeigetragen von Das rc-System für Systemdienste2002 wurde das rc.d-System von
NetBSD zum Start von Systemdiensten in &os; integriert.
Die zu diesem System gehörenden Dateien sind im
Verzeichnis /etc/rc.d abgelegt.
Die Skripten in diesem Verzeichnis akzeptieren die
Optionen ,
und . Beispielsweise kann
&man.sshd.8; mit dem nachstehenden Kommando neu gestartet
werden:&prompt.root; /etc/rc.d/sshd restartAnalog können Sie andere Dienste starten und stoppen.
Normalerweise werden die Dienste beim Systemstart über
Einträge in der Datei &man.rc.conf.5; automatisch gestartet.
Der Network Address
Translation Dæmon wird zum Beispiel mit dem folgenden
Eintrag in /etc/rc.conf aktiviert:natd_enable="YES"Wenn dort bereits die Zeile
existiert, ändern Sie einfach in
. Die rc-Skripten starten, wie unten
beschrieben, auch abhängige Dienste.Da das rcNG-System primär
zum automatischen Starten und Stoppen von Systemdiensten
dient, funktionieren die Optionen ,
und nur,
wenn die entsprechenden Variablen in
/etc/rc.conf gesetzt sind. Beispielsweise
funktioniert das Kommando sshd restart
nur dann, wenn in /etc/rc.conf die
Variable sshd_enable auf
gesetzt wurde. Wenn Sie die Optionen ,
oder
unabhängig von den Einstellungen in
/etc/rc.conf benutzen wollen,
müssen Sie den Optionen mit dem Präfix
one verwenden. Um beispielsweise
sshd unabhängig von den
Einstellungen in /etc/rc.conf neu
zu starten, benutzen Sie das nachstehende Kommando:&prompt.root; /etc/rc.d/sshd onerestartOb ein Dienst in /etc/rc.conf
aktiviert ist, können Sie leicht herausfinden, indem
Sie das entsprechende rc.d-Skript
mit der Option aufrufen. Ein
Administrator kann beispielsweise wie folgt prüfen, ob
der sshd-Dienst in
/etc/rc.conf aktiviert ist:&prompt.root; /etc/rc.d/sshd rcvar
# sshd
$sshd_enable=YESDie zweite Zeile (# sshd) wird
vom Kommando sshd ausgegeben; sie
kennzeichnet nicht die Eingabeaufforderung von
root.Ob ein Dienst läuft, kann mit der Option
abgefragt werden. Das folgende
Kommando überprüft, ob der sshd
auch wirklich gestartet wurde:&prompt.root; /etc/rc.d/sshd status
sshd is running as pid 433.Einige Dienste können über die Option
neu initialisiert werden. Dazu wird
dem Dienst über ein Signal mitgeteilt,
dass er seine Konfigurationsdateien neu einlesen soll.
Oft wird dazu das Signal SIGHUP
verwendet. Beachten Sie aber, dass nicht alle Dienste diese
Option unterstützen.Die meisten Systemdienste werden beim Systemstart vom
rc.d-System gestartet. Zum Beispiel
aktiviert das Skript bgfsck die Prüfung
von Dateisystemen im Hintergrund. Das Skript gibt die folgende
Meldung aus, wenn es gestartet wird:Starting background file system checks in 60 seconds.Viele Systemdienste hängen von anderen Diensten
ab. NIS und andere RPC-basierende Systeme hängen
beispielsweise von dem rpcbind-Dienst
(portmapper) ab. Im Kopf der Startskripten befinden sich
die Informationen über Abhängigkeiten von anderen
Diensten und weitere Metadaten.Mithilfe dieser Daten
bestimmt das Programm &man.rcorder.8; beim Systemstart die
Startreihenfolge der Dienste.Folgende Schlüsselwörter müssen im Kopf aller
Startskripten verwendet werden (da sie von &man.rc.subr.8; zum
Aktivieren des Startskripts benötigt
werden:PROVIDE: Gibt die Namen der Dienste an,
die mit dieser Datei zur Verfügung gestellt werden.Die folgenden Schlüsselwörter können im Kopf
des Startskripts angegeben werden. Sie sind zwar nicht unbedingt
notwendig, sind aber hilfreich beim Umgang mit
&man.rcorder.8;:REQUIRE: Gibt die Namen der Dienste an,
von denen dieser Dienst abhängt. Diese Datei wird
nach den angegebenen Diensten
ausgeführt.BEFORE: Zählt Dienste auf,
die auf diesen Dienst angewiesen sind. Diese Datei wird
vor den angegebenen Diensten
ausgeführt.Durch das Verwenden dieser Schlüsselwörter kann
ein Administrator die Startreihenfolge von Systemdiensten
feingranuliert steuern, ohne mit den
Schwierigkeiten des runlevel-Systems
anderer &unix; Systeme kämpfen zu müssen.Weitere Informationen über das
rc.d-System finden sich in den
Manualpages zu &man.rc.8; sowie &man.rc.subr.8;. Wenn Sie
Ihre eigenen rc.d-Skripte schreiben
wollen, sollten Sie den Artikel
Practical rc.d
scripting in BSD lesen.MarcFonvieilleBeigetragen von Einrichten von NetzwerkkartenNetzwerkkarteneinrichtenEin Rechner ohne Netzanschluss ist heute nicht mehr
vorstellbar. Die Konfiguration einer Netzwerkkarte gehört zu
den alltäglichen Aufgaben eines &os; Administrators.Bestimmen des richtigen TreibersNetzwerkkartenTreiberBevor Sie anfangen, sollten Sie das Modell Ihrer Karte kennen,
wissen welchen Chip die Karte benutzt und bestimmen, ob es sich
um eine PCI- oder ISA-Karte handelt. Eine Aufzählung der
unterstützten PCI- und ISA-Karten finden Sie in der
Liste der unterstützen Geräte. Schauen Sie nach, ob Ihre
Karte dort aufgeführt ist.Wenn Sie wissen, dass Ihre Karte unterstützt wird,
müssen Sie den Treiber für Ihre Karte bestimmen.
/usr/src/sys/conf/NOTES und
/usr/src/sys/arch/conf/NOTES
enthalten eine
Liste der verfügbaren Treiber mit Informationen zu den
unterstützten Chipsätzen und Karten. Wenn Sie sich nicht
sicher sind, ob Sie den richtigen Treiber ausgewählt haben,
lesen Sie die Hilfeseite des Treibers. Die Hilfeseite enthält
weitere Informationen über die unterstützten Geräte
und macht auch auf mögliche Probleme aufmerksam.Wenn Sie eine gebräuchliche Karte besitzen, brauchen Sie
meistens nicht lange nach dem passenden Treiber zu suchen. Die
Treiber zu diesen Karten sind schon im
GENERIC-Kernel enthalten und die Karte sollte
während des Systemstarts erkannt werden:dc0: <82c169 PNIC 10/100BaseTX> port 0xa000-0xa0ff mem 0xd3800000-0xd38
000ff irq 15 at device 11.0 on pci0
-dc0: Ethernet address: 00:a0:cc:da:da:da
miibus0: <MII bus> on dc0
-ukphy0: <Generic IEEE 802.3u media interface> on miibus0
-ukphy0: 10baseT, 10baseT-FDX, 100baseTX, 100baseTX-FDX, auto
+bmtphy0: <BCM5201 10/100baseTX PHY> PHY 1 on miibus0
+bmtphy0: 10baseT, 10baseT-FDX, 100baseTX, 100baseTX-FDX, auto
+dc0: Ethernet address: 00:a0:cc:da:da:da
+dc0: [ITHREAD]
dc1: <82c169 PNIC 10/100BaseTX> port 0x9800-0x98ff mem 0xd3000000-0xd30
000ff irq 11 at device 12.0 on pci0
-dc1: Ethernet address: 00:a0:cc:da:da:db
miibus1: <MII bus> on dc1
-ukphy1: <Generic IEEE 802.3u media interface> on miibus1
-ukphy1: 10baseT, 10baseT-FDX, 100baseTX, 100baseTX-FDX, auto
+bmtphy1: <BCM5201 10/100baseTX PHY> PHY 1 on miibus1
+bmtphy1: 10baseT, 10baseT-FDX, 100baseTX, 100baseTX-FDX, auto
+dc1: Ethernet address: 00:a0:cc:da:da:db
+dc1: [ITHREAD]
Im Beispiel erkennt das System zwei Karten, die den
&man.dc.4; Treiber benutzen.Ist der Treiber für Ihre Netzwerkkarte nicht
in GENERIC enthalten, müssen
Sie den Treiber laden, um die Karte zu benutzen.
Sie können den Treiber auf zwei Arten laden:Am einfachsten ist es, das Kernelmodul für
Ihre Karte mit &man.kldload.8; zu laden. Allerdings
gibt es nicht für alle Karten Kernelmodule;
zum Beispiel gibt es keine Kernelmodule für
ISA-Karten.Alternativ können Sie den Treiber für die
Karte fest in den Kernel einbinden. Schauen Sie sich dazu
/usr/src/sys/conf/NOTES,
/usr/src/sys/arch/conf/NOTES
und die Hilfeseite des Treibers, den Sie in den Kernel
einbinden möchten, an. Die Übersetzung des Kernels
wird in beschrieben. Wenn
Ihre Karte während des Systemstarts vom Kernel
(GENERIC) erkannt wurde, müssen
Sie den Kernel nicht neu übersetzen.&windows;-NDIS-Treiber einsetzenNDISNDISulator&windows;-TreiberMicrosoft WindowsMicrosoft WindowsGerätetreiberKLD (kernel loadable object)Leider stellen nach wie vor viele Unternehmen die
Spezifikationen ihrer Treiber der Open Source Gemeinde
nicht zur Verfügung, weil sie diese Informationen
als Geschäftsgeheimnisse betrachten. Daher haben die
Entwickler von FreeBSD und anderen Betriebssystemen nur
zwei Möglichkeiten. Entweder versuchen sie in einem
aufwändigen Prozess den Treiber durch
Reverse Engineering
nachzubauen, oder sie versuchen, die vorhandenen
Binärtreiber der µsoft.windows;-Plattform zu
verwenden. Die meisten Entwickler, darunter auch die an
FreeBSD beteiligten, haben sich für den zweiten Ansatz
entschieden.Bill Paul (wpaul) ist es zu verdanken, dass es seit
FreeBSD 5.3-RELEASE eine
native Unterstützung der
Network Driver Interface
Specification (NDIS) gibt. Der
FreeBSD NDISulator (auch als Project Evil bekannt) nutzt
den binären &windows;-Treiber, indem er diesem vorgibt,
unter &windows; zu laufen. Da der &man.ndis.4;-Treiber
eine &windows;-Binärdatei nutzt, kann er nur auf
&i386;- und amd64-Systemen verwendet werden.Der &man.ndis.4;-Treiber unterstützt primär
PCI-, CardBus- sowie PCMCIA-Geräte, USB-Geräte
werden hingegen noch nicht unterstützt.Um den NDISulator zu verwenden, benötigen Sie drei
Dinge:Die KernelquellenDen &windowsxp;-Binärtreiber
(mit der Erweiterung .SYS)Die Konfigurationsdatei des &windowsxp;-Treibers
(mit der Erweiterung .INF)Suchen Sie die Dateien für Ihre Karte. Diese
befinden sich meistens auf einer beigelegten CD-ROM, oder
können von der Internetseite des Herstellers
heruntergeladen werden. In den folgenden Beispielen werden
die Dateien W32DRIVER.SYS und
W32DRIVER.INF verwendet.Sie können einen &windows;/i386-Treiber nicht
unter &os;/amd64 einsetzen, vielmehr benötigen Sie
dafür einen &windows;/amd64-Treiber.Als Nächstes kompilieren Sie den binären
Treiber, um ein Kernelmodul zu erzeugen. Dazu rufen Sie als
root &man.ndisgen.8; auf:&prompt.root; ndisgen /path/to/W32DRIVER.INF/path/to/W32DRIVER.SYS&man.ndisgen.8; arbeitet interaktiv, benötigt es
weitere Informationen, so fragt es Sie danach. Als Ergebnis
erhalten Sie ein Kernelmodul im Arbeitsverzeichnis, das Sie
wie folgt laden können:&prompt.root; kldload ./W32DRIVER.koNeben dem vorhin erzeugten Kernelmodul müssen Sie
auch die Kernelmodule ndis.ko und
if_ndis.ko laden. Diese Module sollten
automatisch geladen werden, wenn Sie ein von &man.ndis.4;
abhängiges Modul laden. Wollen Sie die Module hingegen
manuell laden, geben Sie die folgenden Befehle ein:&prompt.root; kldload ndis
&prompt.root; kldload if_ndisDer erste Befehl lädt dabei den NDIS-Miniport-Treiber,
der zweite das tatsächliche Netzwerkgerät.Überprüfen Sie nun die Ausgabe von &man.dmesg.8;
auf eventuelle Fehler während des Ladevorgangs. Gab es
dabei keine Probleme, sollten Sie eine Ausgabe ähnlich
der folgenden erhalten:ndis0: <Wireless-G PCI Adapter> mem 0xf4100000-0xf4101fff irq 3 at device 8.0 on pci1
ndis0: NDIS API version: 5.0
ndis0: Ethernet address: 0a:b1:2c:d3:4e:f5
ndis0: 11b rates: 1Mbps 2Mbps 5.5Mbps 11Mbps
ndis0: 11g rates: 6Mbps 9Mbps 12Mbps 18Mbps 36Mbps 48Mbps 54MbpsAb jetzt können Sie mit dem Gerät
ndis0 wie mit jeder anderen
Gerätedatei (etwa dc0)
arbeiten.Wie jedes Kernelmodul können auch die NDIS-Module
beim Systemstart automatisch geladen werden. Dazu kopieren
- Sie das erzeugte Modul (W32DRIVER.ko)
+ Sie das erzeugte Modul (W32DRIVER_SYS.ko)
in das Verzeichnis /boot/modules. Danach
fügen Sie die folgende Zeile in
/boot/loader.conf ein:
- W32DRIVER_load="YES"
+ W32DRIVER_SYS_load="YES"Konfiguration von NetzwerkkartenNetzwerkkarteneinrichtenNachdem der richtige Treiber für die Karte geladen ist,
muss die Karte konfiguriert werden. Unter Umständen ist
die Karte schon während der Installation mit
sysinstall konfiguriert worden.Das nachstehende Kommando zeigt die Konfiguration der Karten
eines Systems an:&prompt.user; ifconfig
-dc0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
- inet 192.168.1.3 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.1.255
+dc0: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
+ options=80008<VLAN_MTU,LINKSTATE>
ether 00:a0:cc:da:da:da
+ inet 192.168.1.3 netmask 0xffffff00 broadcast 192.168.1.255
media: Ethernet autoselect (100baseTX <full-duplex>)
status: active
-dc1: flags=8843<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
- inet 10.0.0.1 netmask 0xffffff00 broadcast 10.0.0.255
+dc1: flags=8802<UP,BROADCAST,RUNNING,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
+ options=80008<VLAN_MTU,LINKSTATE>
ether 00:a0:cc:da:da:db
+ inet 10.0.0.1 netmask 0xffffff00 broadcast 10.0.0.255
media: Ethernet 10baseT/UTP
status: no carrier
-lp0: flags=8810<POINTOPOINT,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
-lo0: flags=8049<UP,LOOPBACK,RUNNING,MULTICAST> mtu 16384
+plip0: flags=8810<POINTOPOINT,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
+lo0: flags=8049<UP,LOOPBACK,RUNNING,MULTICAST> metric 0 mtu 16384
+ options=3<RXCSUM,TXCSUM>
+ inet6 fe80::1%lo0 prefixlen 64 scopeid 0x4
+ inet6 ::1 prefixlen 128
inet 127.0.0.1 netmask 0xff000000
-tun0: flags=8010<POINTOPOINT,MULTICAST> mtu 1500
+ nd6 options=3<PERFORMNUD,ACCEPT_RTADV>
-
- In alten Versionen von &os; müssen Sie vielleicht
- noch auf der Kommandozeile von &man.ifconfig.8;
- angeben. Hinweise zum Gebrauch von &man.ifconfig.8; entnehmen
- Sie bitte der Hilfeseite. Beachten Sie, dass in diesem
- Beispiel die IPv6-Ausgaben (inet6 etc.)
- ausgelassen wurden.
-
-
Im Beispiel werden Informationen zu den folgenden Geräten
angezeigt:dc0: Der erste
Ethernet-Adapterdc1: Der zweite
Ethernet-Adapter
- lp0: Die parallele
- Schnittstelle
+ plip0: Die parallele
+ Schnittstelle (falls Ihr System über eine
+ derartige Schnittstelle verfügt)lo0: Das Loopback-Gerät
-
-
- tun0: Das von
- ppp benutzte Tunnel-Gerät
- Der Name der Netzwerkkarte wird aus dem Namen des Treibers und
einer Zahl zusammengesetzt. Die Zahl gibt die Reihenfolge an, in
der die Geräte beim Systemstart erkannt wurden. Die dritte
Karte, die den &man.sis.4; Treiber benutzt, würde
beispielsweise sis2 heißen.Der Adapter dc0 aus dem Beispiel ist
aktiv. Sie erkennen das an den folgenden Hinweisen:UP bedeutet, dass die Karte
konfiguriert und aktiv ist.Der Karte wurde die Internet-Adresse (inet)
192.168.1.3 zugewiesen.Die Subnetzmaske ist richtig
(0xffffff00 entspricht
255.255.255.0).Die Broadcast-Adresse 192.168.1.255 ist richtig.Die MAC-Adresse der Karte (ether)
lautet 00:a0:cc:da:da:da.Die automatische Medienerkennung ist aktiviert
(media: Ethernet autoselect (100baseTX
<full-duplex>)). Der Adapter
dc1 benutzt das Medium
10baseT/UTP. Weitere Informationen
über die einstellbaren Medien entnehmen
Sie bitte der Hilfeseite des Treibers.Der Verbindungsstatus (status) ist
active, das heißt es wurde ein
Trägersignal entdeckt. Für
dc1 wird status: no
carrier angezeigt. Das ist normal, wenn kein Kabel
an der Karte angeschlossen ist.Wäre die Karte nicht konfiguriert, würde die Ausgabe
von &man.ifconfig.8; so aussehen:
-dc0: flags=8843<BROADCAST,SIMPLEX,MULTICAST> mtu 1500
- ether 00:a0:cc:da:da:da
+dc0: flags=8843<BROADCAST,SIMPLEX,MULTICAST> metric 0 mtu 1500
+ options=80008<VLAN_MTU,LINKSTATE>
+ ether 00:a0:cc:da:da:da
+ media: Ethernet autoselect (100baseTX <full-duplex>)
+ status: activeSie brauchen die Berechtigungen von root, um
Ihre Karte zu konfigurieren. Die Konfiguration kann auf der
Kommandozeile mit &man.ifconfig.8; erfolgen, allerdings
müsste sie dann nach jedem Neustart wiederholt werden.
Dauerhaft wird die Karte in /etc/rc.conf
konfiguriert.Öffnen Sie /etc/rc.conf mit Ihrem
Lieblingseditor und fügen Sie für jede Karte Ihres
Systems eine Zeile hinzu. In dem hier diskutierten Fall wurden
die nachstehenden Zeilen eingefügt:ifconfig_dc0="inet 192.168.1.3 netmask 255.255.255.0"
ifconfig_dc1="inet 10.0.0.1 netmask 255.255.255.0 media 10baseT/UTP"Ersetzen Sie dc0,
dc1 usw. durch die Gerätenamen Ihrer
Karten und setzen Sie die richtigen IP-Adressen ein. Die
Hilfeseiten des Treibers und &man.ifconfig.8; enthalten weitere
Einzelheiten über verfügbare Optionen. Die Syntax von
/etc/rc.conf wird in &man.rc.conf.5;
erklärt.Wenn Sie das Netz während der Installation
konfiguriert haben, existieren vielleicht schon Einträge
für Ihre Karten. Überprüfen Sie
/etc/rc.conf bevor Sie weitere Zeilen
hinzufügen.In /etc/hosts können Sie die Namen
und IP-Adressen der Rechner Ihres LANs eintragen. Weitere
Informationen entnehmen Sie bitte &man.hosts.5; und
/usr/share/examples/etc/hosts.
+
+
+ Soll Ihr System sich auch mit dem Internet verbinden
+ können, müssen Sie Default-Gateway und
+ Nameserver manuell konfigurieren:
+
+ &prompt.root; echo 'defaultrouter="Ihr_Default_Gateway"' >> /etc/rc.conf
+&prompt.root; echo 'nameserver Ihr_DNS_Server' >> /etc/resolv.conf
+ Test und FehlersucheNachdem Sie die notwendigen Änderungen in
/etc/rc.conf vorgenommen haben, führen
Sie einen Neustart Ihres Systems durch. Dadurch werden die Adapter
konfiguriert und Sie stellen sicher, dass der Start ohne
- Konfigurationsfehler erfolgt.
+ Konfigurationsfehler erfolgt. Alternativ können Sie
+ auch lediglich die Netzwerkeinstellungen neu initialisieren:
+ &prompt.root; /etc/rc.d/netif restart
+
+
+ Haben Sie ein Default-Gateway definiert (in der Datei
+ /etc/rc.conf), müssen Sie
+ auch den folgenden Befehl ausführen:
+
+ &prompt.root; /etc/rc.d/routing restart
+
+
Wenn das System gestartet ist, sollten Sie die Netzwerkkarten
testen.Test der Ethernet-KarteNetzwerkkartentestenMit zwei Tests können Sie prüfen, ob die
Ethernet-Karte richtig konfiguriert ist. Testen Sie zuerst mit
ping den Adapter selbst und sprechen Sie dann
eine andere Maschine im LAN an.Zuerst, der Test des Adapters:&prompt.user; ping -c5 192.168.1.3
PING 192.168.1.3 (192.168.1.3): 56 data bytes
64 bytes from 192.168.1.3: icmp_seq=0 ttl=64 time=0.082 ms
64 bytes from 192.168.1.3: icmp_seq=1 ttl=64 time=0.074 ms
64 bytes from 192.168.1.3: icmp_seq=2 ttl=64 time=0.076 ms
64 bytes from 192.168.1.3: icmp_seq=3 ttl=64 time=0.108 ms
64 bytes from 192.168.1.3: icmp_seq=4 ttl=64 time=0.076 ms
--- 192.168.1.3 ping statistics ---
5 packets transmitted, 5 packets received, 0% packet loss
round-trip min/avg/max/stddev = 0.074/0.083/0.108/0.013 msJetzt versuchen wir, eine andere Maschine im LAN zu
erreichen:&prompt.user; ping -c5 192.168.1.2
PING 192.168.1.2 (192.168.1.2): 56 data bytes
64 bytes from 192.168.1.2: icmp_seq=0 ttl=64 time=0.726 ms
64 bytes from 192.168.1.2: icmp_seq=1 ttl=64 time=0.766 ms
64 bytes from 192.168.1.2: icmp_seq=2 ttl=64 time=0.700 ms
64 bytes from 192.168.1.2: icmp_seq=3 ttl=64 time=0.747 ms
64 bytes from 192.168.1.2: icmp_seq=4 ttl=64 time=0.704 ms
--- 192.168.1.2 ping statistics ---
5 packets transmitted, 5 packets received, 0% packet loss
round-trip min/avg/max/stddev = 0.700/0.729/0.766/0.025 msSie können auch den Namen der Maschine anstelle von
192.168.1.2 benutzen, wenn Sie
/etc/hosts entsprechend eingerichtet
haben.FehlersucheNetzwerkkartenFehlersucheFehler zu beheben, ist immer sehr mühsam.
Indem Sie die einfachen Sachen zuerst prüfen,
erleichtern Sie sich die Aufgabe. Steckt das Netwerkkabel?
Sind die Netzwerkdienste richtig konfiguriert? Funktioniert
die Firewall? Wird die Netwerkkarte von &os;
unterstützt? Lesen Sie immer die Hardware-Informationen
des Releases, bevor Sie einen Fehlerbericht einsenden.
Aktualisieren Sie Ihre &os;-Version
auf -STABLE. Suchen Sie in den Archiven der Mailinglisten
oder auf dem Internet nach bekannten Lösungen.Wenn die Karte funktioniert, die Verbindungen aber
zu langsam sind, lesen Sie bitte die Hilfeseite
&man.tuning.7;. Prüfen Sie auch die
Netzwerkkonfiguration, da falsche Einstellungen die
Ursache für langsame Verbindungen sein können.Wenn Sie viele device timeout
Meldungen in den Systemprotokollen finden, prüfen
Sie, dass es keinen Konflikt zwischen der Netzwerkkarte
und anderen Geräten Ihres Systems gibt.
Überprüfen Sie nochmals die Verkabelung.
Unter Umständen benötigen Sie eine neue
Netzwerkkarte.Wenn Sie in den Systemprotokollen
watchdog timeout Fehlermeldungen
finden, kontrollieren Sie zuerst die Verkabelung.
Überprüfen Sie dann, ob der PCI-Steckplatz der
Karte Bus Mastering unterstützt. Auf einigen
älteren Motherboards ist das nur für einen
Steckplatz (meistens Steckplatz 0) der Fall. Lesen Sie
in der Dokumentation Ihrer Karte und Ihres Motherboards
nach, ob das vielleicht die Ursache des Problems sein
könnte.Die Meldung No route to host
erscheint, wenn Ihr System ein Paket nicht zustellen
kann. Das kann vorkommen weil beispielsweise keine
Default-Route gesetzt wurde oder das Netzwerkkabel
nicht richtig steckt. Schauen Sie in der Ausgabe
von netstat -rn nach, ob eine
Route zu dem Zielsystem existiert. Wenn nicht, lesen
Sie bitte das .Die Meldung ping: sendto: Permission
denied wird oft von einer falsch konfigurierten
Firewall verursacht. Wenn keine Regeln definiert wurden,
blockiert eine aktivierte Firewall alle Pakete, selbst
einfache ping-Pakete. Weitere
Informationen erhalten Sie in .Falls die Leistung der Karte schlecht ist, setzen
Sie die Medienerkennung von autoselect
(automatisch) auf das richtige Medium. In vielen Fällen
löst diese Maßnahme Leistungsprobleme. Wenn
nicht, prüfen Sie nochmal die Netzwerkeinstellungen
und lesen Sie die Hilfeseite &man.tuning.7;.Virtual Hostsvirtual hostsIP-AliaseEin gebräuchlicher Zweck von &os; ist das
virtuelle Hosting, bei dem ein Server im Netzwerk wie
mehrere Server aussieht. Dies wird dadurch erreicht,
dass einem Netzwerkinterface mehrere Netzwerk-Adressen
zugewiesen werden.Ein Netzwerkinterface hat eine echte
Adresse und kann beliebig viele alias Adressen
haben. Die Aliase werden durch entsprechende alias Einträge
in /etc/rc.conf festgelegt.Ein alias Eintrag für das Interface
fxp0 sieht wie folgt aus:ifconfig_fxp0_alias0="inet xxx.xxx.xxx.xxx netmask xxx.xxx.xxx.xxx"Beachten Sie, dass die Alias-Einträge mit
alias0 anfangen müssen und
weiter hochgezählt werden, das heißt
_alias1, _alias2,
und so weiter. Die Konfiguration der Aliase hört
bei der ersten fehlenden Zahl auf.Die Berechnung der Alias-Netzwerkmasken ist wichtig, doch
zum Glück einfach. Für jedes Interface muss es
eine Adresse geben, die die Netzwerkmaske des Netzwerkes richtig
beschreibt. Alle anderen Adressen in diesem Netzwerk haben dann
eine Netzwerkmaske, die mit 1 gefüllt
ist (also 255.255.255.255
oder hexadezimal
0xffffffff).Als Beispiel betrachten wir den Fall, in dem
fxp0 mit zwei Netzwerken verbunden
ist: dem Netzwerk 10.1.1.0 mit der
Netzwerkmaske 255.255.255.0
und dem Netzwerk 202.0.75.16 mit der
Netzwerkmaske 255.255.255.240.
Das System soll die Adressen 10.1.1.1
bis 10.1.1.5 und
202.0.75.17 bis
202.0.75.20 belegen.
Wie eben beschrieben, hat nur die erste Adresse in einem
Netzwerk (hier 10.0.1.1
und 202.0.75.17) die
richtige Netzwerkmaske. Alle anderen Adressen
(10.1.1.2 bis 10.1.1.5 und 202.0.75.18 bis 202.0.75.20) erhalten die Maske
255.255.255.255.Die folgenden Einträge in
/etc/rc.conf konfigurieren den Adapter
entsprechend dem Beispiel:ifconfig_fxp0="inet 10.1.1.1 netmask 255.255.255.0"
ifconfig_fxp0_alias0="inet 10.1.1.2 netmask 255.255.255.255"
ifconfig_fxp0_alias1="inet 10.1.1.3 netmask 255.255.255.255"
ifconfig_fxp0_alias2="inet 10.1.1.4 netmask 255.255.255.255"
ifconfig_fxp0_alias3="inet 10.1.1.5 netmask 255.255.255.255"
ifconfig_fxp0_alias4="inet 202.0.75.17 netmask 255.255.255.240"
ifconfig_fxp0_alias5="inet 202.0.75.18 netmask 255.255.255.255"
ifconfig_fxp0_alias6="inet 202.0.75.19 netmask 255.255.255.255"
ifconfig_fxp0_alias7="inet 202.0.75.20 netmask 255.255.255.255"Konfigurationsdateien/etc LayoutKonfigurationsdateien finden sich in einigen Verzeichnissen
unter anderem in:/etcEnthält generelle Konfigurationsinformationen,
die Daten hier sind systemspezifisch./etc/defaultsDefault Versionen der Konfigurationsdateien./etc/mailEnthält die &man.sendmail.8; Konfiguration
und weitere MTA Konfigurationsdateien./etc/pppHier findet sich die Konfiguration für
die User- und Kernel-ppp Programme./etc/namedbDas Vorgabeverzeichnis, in dem Daten von
&man.named.8; gehalten werden. Normalerweise
werden hier named.conf und Zonendaten
abgelegt./usr/local/etcInstallierte Anwendungen legen hier ihre
Konfigurationsdateien ab. Dieses Verzeichnis kann
Unterverzeichnisse für bestimmte Anwendungen
enthalten./usr/local/etc/rc.dOrt für Start- und Stopskripten installierter
Anwendungen./var/dbAutomatisch generierte systemspezifische Datenbanken,
wie die Paket-Datenbank oder die
locate-Datenbank.HostnamenhostnameDNS/etc/resolv.confresolv.confWie der &os;-Resolver auf das Internet Domain Name
System (DNS) zugreift, wird in /etc/resolv.conf
festgelegt.Die gebräuchlichsten Einträge in
/etc/resolv.conf sind:nameserverDie IP-Adresse eines Nameservers, den
der Resolver abfragen soll. Bis zu drei Server werden
in der Reihenfolge, in der sie aufgezählt
sind, abgefragt.searchSuchliste mit Domain-Namen zum Auflösen von
Hostnamen. Die Liste wird normalerweise durch den
Domain-Teil des lokalen Hostnamens festgelegt.domainDer lokale Domain-Name.Beispiel für eine typische
resolv.conf:search example.com
nameserver 147.11.1.11
nameserver 147.11.100.30Nur eine der Anweisungen search
oder domain sollte benutzt werden.Wenn Sie DHCP benutzen, überschreibt &man.dhclient.8;
für gewöhnlich resolv.conf
mit den Informationen vom DHCP-Server./etc/hostshosts/etc/hosts ist eine einfache textbasierte
Datenbank, die aus alten Internetzeiten stammt. Zusammen
mit DNS und NIS stellt sie eine Abbildung zwischen Namen und
IP-Adressen zur Verfügung. Anstatt &man.named.8;
zu konfigurieren, können hier lokale Rechner, die über
ein LAN verbunden sind, eingetragen werden. Lokale Einträge
für gebräuchliche Internet-Adressen in
/etc/hosts verhindern die Abfrage eines
externen Servers und beschleunigen die Namensauflösung.# $FreeBSD$
#
#
# Host Database
#
# This file should contain the addresses and aliases for local hosts that
# share this file. Replace 'my.domain' below with the domainname of your
# machine.
#
# In the presence of the domain name service or NIS, this file may
# not be consulted at all; see /etc/nsswitch.conf for the resolution order.
#
#
::1 localhost localhost.my.domain
127.0.0.1 localhost localhost.my.domain
#
# Imaginary network.
#10.0.0.2 myname.my.domain myname
#10.0.0.3 myfriend.my.domain myfriend
#
# According to RFC 1918, you can use the following IP networks for
# private nets which will never be connected to the Internet:
#
# 10.0.0.0 - 10.255.255.255
# 172.16.0.0 - 172.31.255.255
# 192.168.0.0 - 192.168.255.255
#
# In case you want to be able to connect to the Internet, you need
# real official assigned numbers. Do not try to invent your own network
# numbers but instead get one from your network provider (if any) or
# from your regional registry (ARIN, APNIC, LACNIC, RIPE NCC, or AfriNIC.)
#/etc/hosts hat ein einfaches Format:[Internet Adresse] [Offizieller Hostname] [Alias1] [Alias2] ...Zum Beispiel:10.0.0.1 myRealHostname.example.com myRealHostname foobar1 foobar2Weitere Informationen entnehmen Sie bitte &man.hosts.5;.Konfiguration von LogdateienLogdateiensyslog.confsyslog.confsyslog.conf ist die Konfigurationsdatei
von &man.syslogd.8;. Sie legt fest, welche
syslog Meldungen in welche
Logdateien geschrieben werden.# $FreeBSD$
#
# Spaces ARE valid field separators in this file. However,
# other *nix-like systems still insist on using tabs as field
# separators. If you are sharing this file between systems, you
# may want to use only tabs as field separators here.
# Consult the syslog.conf(5) manpage.
*.err;kern.debug;auth.notice;mail.crit /dev/console
*.notice;kern.debug;lpr.info;mail.crit;news.err /var/log/messages
security.* /var/log/security
mail.info /var/log/maillog
lpr.info /var/log/lpd-errs
cron.* /var/log/cron
*.err root
*.notice;news.err root
*.alert root
*.emerg *
# uncomment this to log all writes to /dev/console to /var/log/console.log
#console.info /var/log/console.log
# uncomment this to enable logging of all log messages to /var/log/all.log
#*.* /var/log/all.log
# uncomment this to enable logging to a remote log host named loghost
#*.* @loghost
# uncomment these if you're running inn
# news.crit /var/log/news/news.crit
# news.err /var/log/news/news.err
# news.notice /var/log/news/news.notice
!startslip
*.* /var/log/slip.log
!ppp
*.* /var/log/ppp.logWeitere Informationen enthält &man.syslog.conf.5;.newsyslog.confnewsyslog.confDie Konfigurationsdatei für &man.newsyslog.8;, das
normalerweise von &man.cron.8; aufgerufen wird, ist
newsyslog.conf. &man.newsyslog.8;
stellt fest, ob Logdateien archiviert oder verschoben
werden müssen. So wird logfile
nach logfile.0 geschoben und
logfile.0 nach logfile.1
usw. Zudem können Logdateien mit &man.gzip.1;
komprimiert werden. Die Namen der Logdateien sind dann
logfile.0.gz, logfile.1.gz
usw.newsyslog.conf legt fest, welche
Logdateien wann bearbeitet und wie viele Dateien behalten werden.
Logdateien können auf Basis ihrer Größe oder zu
einem gewissen Zeitpunkt archiviert bzw. umbenannt werden.# configuration file for newsyslog
# $FreeBSD$
#
# filename [owner:group] mode count size when [ZB] [/pid_file] [sig_num]
/var/log/cron 600 3 100 * Z
/var/log/amd.log 644 7 100 * Z
/var/log/kerberos.log 644 7 100 * Z
/var/log/lpd-errs 644 7 100 * Z
/var/log/maillog 644 7 * @T00 Z
/var/log/sendmail.st 644 10 * 168 B
/var/log/messages 644 5 100 * Z
/var/log/all.log 600 7 * @T00 Z
/var/log/slip.log 600 3 100 * Z
/var/log/ppp.log 600 3 100 * Z
/var/log/security 600 10 100 * Z
/var/log/wtmp 644 3 * @01T05 B
/var/log/daily.log 640 7 * @T00 Z
/var/log/weekly.log 640 5 1 $W6D0 Z
/var/log/monthly.log 640 12 * $M1D0 Z
/var/log/console.log 640 5 100 * ZUm mehr zu erfahren, lesen Sie bitte &man.newsyslog.8;.sysctl.confsysctl.confsysctlsysctl.conf sieht ähnlich
wie rc.conf aus. Werte werden in der
Form Variable=Wert gesetzt.
Die angegebenen Werte werden gesetzt, nachdem sich das
System bereits im Mehrbenutzermodus befindet. Allerdings
lassen sich im Mehrbenutzermodus nicht alle Werte
setzen.Um das Protokollieren von fatalen Signalen abzustellen
und Benutzer daran zu hindern, von anderen Benutzern
gestartete Prozesse zu sehen, können Sie in der
Datei sysctl.conf die folgenden
Variablen setzen:# Do not log fatal signal exits (e.g. sig 11)
kern.logsigexit=0
# Prevent users from seeing information about processes that
# are being run under another UID.
security.bsd.see_other_uids=0Einstellungen mit sysctlsysctlEinstellungenmit sysctlMit &man.sysctl.8; können Sie Änderungen an
einem laufenden &os;-System vornehmen. Unter anderem
können Optionen des TCP/IP-Stacks oder des
virtuellen Speichermanagements verändert werden. Unter
der Hand eines erfahrenen Systemadministrators kann dies
die Systemperformance erheblich verbessern. Über 500
Variablen können mit &man.sysctl.8; gelesen und gesetzt
werden.Der Hauptzweck von &man.sysctl.8; besteht darin, Systemeinstellungen
zu lesen und zu verändern.Alle auslesbaren Variablen werden wie folgt angezeigt:&prompt.user; sysctl -aSie können auch eine spezielle Variable, z.B.
kern.maxproc lesen:&prompt.user; sysctl kern.maxproc
kern.maxproc: 1044Um eine Variable zu setzen, benutzen Sie die Syntax
Variable=
Wert:&prompt.root; sysctl kern.maxfiles=5000
kern.maxfiles: 2088 -> 5000Mit sysctl können Sie Strings, Zahlen oder
Boolean-Werte setzen. Bei Boolean-Werten setzen sie 1
für wahr und 0 für falsch.Wenn Sie Variablen automatisch während des Systemstarts
setzen wollen, fügen Sie die Variablen in die Datei
/etc/sysctl.conf ein. Weiteres
entnehmen Sie bitte der Hilfeseite &man.sysctl.conf.5;
und dem .TomRhodesContributed by Schreibgeschützte VariablenSchreibgeschützte sysctl-Variablen können nur
während des Systemstarts verändert werden.Beispielsweise hat &man.cardbus.4; auf einigen Laptops
Schwierigkeiten, Speicherbereiche zu erkennen. Es treten
dann Fehlermeldungen wie die folgende auf:cbb0: Could not map register memory
device_probe_and_attach: cbb0 attach returned 12Um dieses Problem zu lösen, muss eine
schreibgeschützte sysctl-Variable verändert
werden. Eine OID kann in der Datei
/boot/loader.conf überschrieben
werden. Die Datei /boot/defaults/loader.conf
enthält Vorgabewwerte für sysctl-Variablen.Das oben erwähnte Problem wird durch die Angabe von
in
/boot/loader.conf gelöst.
Danach sollte &man.cardbus.4; fehlerfrei funktionieren.Tuning von LaufwerkenSysctl Variablenvfs.vmiodirenablevfs.vmiodirenableDie Variable vfs.vmiodirenable besitzt
in der Voreinstellung den Wert 1. Die Variable kann auf den Wert
0 (ausgeschaltet) oder 1 (angeschaltet) gesetzt werden. Sie
steuert, wie Verzeichnisse vom System zwischengespeichert
werden. Die meisten Verzeichnisse sind klein und benutzen
nur ein einzelnes Fragment, typischerweise 1 kB,
im Dateisystem. Im Buffer-Cache verbrauchen sie mit
512 Bytes noch weniger Platz. Ist die Variable
ausgeschaltet (auf 0) wird der Buffer-Cache nur
eine limitierte Anzahl Verzeichnisse zwischenspeichern, auch
wenn das System über sehr viel Speicher verfügt.
Ist die Variable aktiviert (auf 1), kann der Buffer-Cache den
VM-Page-Cache benutzen, um Verzeichnisse zwischenzuspeichern.
Der ganze Speicher steht damit zum Zwischenspeichern von
Verzeichnissen zur Verfügung. Der Nachteil bei dieser
Vorgehensweise ist, dass zum Zwischenspeichern eines
Verzeichnisses mindestens eine physikalische Seite im
Speicher, die normalerweise 4 kB groß ist,
anstelle von 512 Bytes gebraucht wird. Wir empfehlen,
diese Option aktiviert zu lassen, wenn Sie Dienste zur
Verfügung stellen, die viele Dateien manipulieren.
Beispiele für solche Dienste sind Web-Caches,
große Mail-Systeme oder Netnews. Die aktivierte
Variable vermindert, trotz des verschwendeten Speichers,
in aller Regel nicht die Leistung des Systems, obwohl Sie
das nachprüfen sollten.vfs.write_behindvfs.write_behindIn der Voreinstellung besitzt die Variable
vfs.write_behind den Wert
1 (aktiviert). Mit dieser Einstellung
schreibt das Dateisystem anfallende vollständige Cluster,
die besonders beim sequentiellen Schreiben großer Dateien
auftreten, direkt auf das Medium aus. Dies verhindert,
dass sich im Buffer-Cache veränderte Puffer
(dirty buffers) ansammeln,
die die I/O-Verarbeitung nicht mehr beschleunigen
würden. Unter bestimmten Umständen blockiert
diese Funktion allerdings Prozesse. Setzen Sie in diesem
Fall die Variable vfs.write_behind auf
den Wert 0.vfs.hirunningspacevfs.hirunningspaceDie Variable vfs.hirunningspace
bestimmt systemweit die Menge ausstehender Schreiboperationen,
die dem Platten-Controller zu jedem beliebigen Zeitpunkt
übergeben werden können. Normalerweise können
Sie den Vorgabewert verwenden. Auf Systemen mit
vielen Platten kann der Wert aber auf 4 bis
5 Megabyte erhöht werden.
Beachten Sie, dass ein zu hoher Wert (größer
als der Schreib-Schwellwert des Buffer-Caches) zu
Leistungverlusten führen kann. Setzen Sie den Wert daher
nicht zu hoch! Hohe Werte können auch Leseoperationen
verzögern, die gleichzeitig mit Schreiboperationen
ausgeführt werden.Es gibt weitere Variablen, mit denen Sie den Buffer-Cache
und den VM-Page-Cache beeinflussen können. Wir raten
Ihnen allerdings davon ab, diese Variablen zu verändern,
da das VM-System den virtuellen Speicher selbst sehr gut
verwaltet.vm.swap_idle_enabledvm.swap_idle_enabledDie Variable vm.swap_idle_enabled
ist für große Mehrbenutzer-Systeme gedacht, auf
denen sich viele Benutzer an- und abmelden und auf denen
es viele Prozesse im Leerlauf
(idle) gibt. Solche Systeme
fragen kontinuierlich freien Speicher an. Wenn Sie die
Variable vm.swap_idle_enabled aktivieren,
können Sie die Auslagerungs-Hysterese von Seiten mit
den Variablen vm.swap_idle_threshold1 und
vm.swap_idle_threshold2 einstellen. Die
Schwellwerte beider Variablen geben die Zeit in Sekunden an,
in denen sich ein Prozess im Leerlauf befinden muss. Wenn die
Werte so eingestellt sind, dass Seiten früher als nach dem
normalen Algorithmus ausgelagert werden, verschafft das dem
Auslagerungs-Prozess mehr Luft. Aktivieren Sie diese Funktion
nur, wenn Sie sie wirklich benötigen: Die Speicherseiten
werden eher früher als später ausgelagert. Der
Platz im Swap-Bereich wird dadurch schneller verbraucht und
die Plattenaktivitäten steigen an. Auf kleine Systeme
hat diese Funktion spürbare Auswirkungen. Auf großen
Systemen, die sowieso schon Seiten auslagern müssen,
können ganze Prozesse leichter in den Speicher geladen
oder ausgelagert werden.hw.ata.wchw.ata.wcIn &os; 4.3 wurde versucht, den IDE-Schreib-Zwischenspeicher
abzustellen. Obwohl dies die Bandbreite zum Schreiben auf
IDE-Platten verringerte, wurde es aus Gründen der
Datenkonsistenz als notwenig angesehen. Der Kern des
Problems ist, dass IDE-Platten keine zuverlässige
Aussage über das Ende eines Schreibvorgangs treffen.
Wenn der Schreib-Zwischenspeicher aktiviert ist, werden die Daten
nicht in der Reihenfolge ihres Eintreffens geschrieben. Es kann
sogar passieren, dass das Schreiben mancher Blöcke
im Fall von starker Plattenaktivität auf unbefristete
Zeit verzögert wird. Ein Absturz oder Stromausfall
zu dieser Zeit kann die Dateisysteme erheblich beschädigen.
Wir entschieden uns daher für die sichere Variante
und stellten den Schreib-Zwischenspeicher ab. Leider war
damit auch ein großer Leistungsverlust verbunden, so
dass wir die Variable
nach dem Release wieder aktiviert haben. Sie sollten den
Wert der Variable hw.ata.wc auf Ihrem
System überprüfen. Wenn der Schreib-Zwischenspeicher
abgestellt ist, können Sie ihn aktivieren, indem Sie die
Variable auf den Wert 1 setzen. Dies muss zum Zeitpunkt
des Systemstarts im Boot-Loader geschehen. Eine Änderung
der Variable, nachdem der Kernel gestartet ist, hat keine
Auswirkungen.Weitere Informationen finden Sie in &man.ata.4;.SCSI_DELAY
(kern.cam.scsi_delay)kern.cam.scsi_delayKerneloptionenSCSI_DELAYMit der Kerneloption SCSI_DELAY kann
die Dauer des Systemstarts verringert werden. Der Vorgabewert
ist recht hoch und er verzögert den Systemstart um 15 oder
mehr Sekunden. Normalerweise kann dieser Wert, insbesondere
mit modernen Laufwerken, auf 5 Sekunden heruntergesetzt
werden. Ab &os; 5.0 wird dazu die
sysctl-Variable
kern.cam.scsi_delay benutzt. Die Variable
sowie die Kerneloption verwenden für die Zeitangabe
Millisekunden und nicht Sekunden.Soft UpdatesSoft UpdatestunefsMit &man.tunefs.8; lassen sich Feineinstellungen an
Dateisystemen vornehmen. Das Programm hat verschiedene Optionen,
von denen hier nur Soft Updates betrachtet werden. Soft Updates
werden wie folgt ein- und ausgeschaltet:&prompt.root; tunefs -n enable /filesystem
&prompt.root; tunefs -n disable /filesystemEin eingehängtes Dateisystem kann nicht mit &man.tunefs.8;
modifiziert werden. Soft Updates werden am besten im Single-User
Modus aktiviert, bevor Partitionen eingehangen sind.Durch Einsatz eines Zwischenspeichers wird die Performance
im Bereich der Metadaten, vorwiegend beim Anlegen und Löschen
von Dateien, gesteigert. Wir empfehlen, Soft Updates auf allen
Dateisystemen zu aktivieren. Allerdings sollten Sie sich über
die zwei Nachteile von Soft Updates bewusst sein:
Erstens garantieren Soft Updates zwar die Konsistenz der Daten
im Fall eines Absturzes, aber es kann leicht passieren, dass
das Dateisystem über mehrere Sekunden oder gar eine Minute
nicht synchronisiert wurde. Im Fall eines Absturzes verlieren
Sie mit Soft Updates unter Umständen mehr Daten als ohne.
Zweitens verzögern Soft Updates die Freigabe von
Datenblöcken. Eine größere Aktualisierung
eines fast vollen Dateisystems, wie dem Root-Dateisystem,
z.B. während eines make installworld,
kann das Dateisystem vollaufen lassen. Dadurch würde
die Aktualisierung fehlschlagen.Details über Soft UpdatesSoft UpdatesDetailsEs gibt zwei klassische Herangehensweisen, wie
man die Metadaten des Dateisystems (also Daten
über Dateien, wie inode Bereiche oder Verzeichniseinträge)
aktualisiert auf die Platte zurückschreibt:Das historisch übliche Verfahren waren synchrone
Updates der Metadaten, d. h. wenn eine Änderung an
einem Verzeichnis nötig war, wurde anschließend
gewartet, bis diese Änderung tatsächlich auf die
Platte zurückgeschrieben worden war. Der
Inhalt der Dateien wurde im
Buffer Cache zwischengespeichert und
asynchron irgendwann später auf die Platte geschrieben.
Der Vorteil dieser Implementierung ist, dass sie
sicher funktioniert. Wenn während eines Updates ein
Ausfall erfolgt, haben die Metadaten immer einen
konsistenten Zustand. Eine Datei ist entweder komplett
angelegt oder gar nicht. Wenn die Datenblöcke einer
Datei im Fall eines Absturzes noch nicht den Weg aus dem
Buffer Cache auf die Platte gefunden haben,
kann &man.fsck.8; das Dateisystem reparieren, indem es die
Dateilänge einfach auf 0 setzt. Außerdem
ist die Implementierung einfach und überschaubar. Der
Nachteil ist, dass Änderungen der Metadaten sehr
langsam vor sich gehen. Ein rm -r
beispielsweise fasst alle Dateien eines Verzeichnisses
der Reihe nach an, aber jede dieser Änderungen am
Verzeichnis (Löschen einer Datei) wird einzeln synchron
auf die Platte geschrieben. Gleiches beim Auspacken
großer Hierarchien (tar -x).Der zweite Fall sind asynchrone Metadaten-Updates. Das
ist z. B. der Standard bei Linux/ext2fs oder die Variante
mount -o async für *BSD UFS. Man
schickt die Updates der Metadaten einfach auch noch
über den Buffer Cache, sie werden also
zwischen die Updates der normalen Daten eingeschoben.
Vorteil ist, dass man nun nicht mehr auf jeden Update
warten muss, Operationen, die zahlreiche Metadaten
ändern, werden also viel schneller. Auch
hier ist die Implementierung sehr einfach und wenig
anfällig für Fehler. Nachteil ist, dass
keinerlei Konsistenz des Dateisystems mehr gesichert ist.
Wenn mitten in einer Operation, die viele Metadaten
ändert, ein Ausfall erfolgt (Stromausfall, drücken
des Reset-Tasters), dann ist das Dateisystem
anschließend in einem unbestimmten Zustand. Niemand
kann genau sagen, was noch geschrieben worden ist und was
nicht mehr; die Datenblöcke einer Datei können
schon auf der Platte stehen, während die inode Tabelle
oder das zugehörige Verzeichnis nicht mehr aktualisiert
worden ist. Man kann praktisch kein fsck
mehr implementieren, das diesen Zustand
wieder reparieren kann, da die dazu nötigen
Informationen einfach auf der Platte fehlen. Wenn ein
Dateisystem derart beschädigt worden ist, kann man es
nur neu erzeugen (&man.newfs.8;) und die Daten
vom Backup zurückspielen.
Der historische Ausweg aus diesem Dilemma war ein
dirty region logging (auch als
Journalling bezeichnet, wenngleich
dieser Begriff nicht immer gleich benutzt und manchmal auch
für andere Formen von Transaktionsprotokollen gebraucht
wird). Man schreibt die Metadaten-Updates zwar synchron,
aber nur in einen kleinen Plattenbereich, die
logging area. Von da aus werden sie
dann asynchron auf ihre eigentlichen Bereiche verteilt. Da
die logging area ein kleines
zusammenhängendes Stückchen ist, haben die
Schreibköpfe der Platte bei massiven Operationen auf
Metadaten keine allzu großen Wege zurückzulegen,
so dass alles ein ganzes Stück schneller geht als
bei klassischen synchronen Updates. Die Komplexität
der Implementierung hält sich ebenfalls in Grenzen,
somit auch die Anfälligkeit für Fehler. Als
Nachteil ergibt sich, dass Metadaten zweimal auf die
Platte geschrieben werden müssen (einmal in die
logging area, einmal an die richtige
Stelle), so dass das im Falle regulärer
Arbeit (also keine gehäuften Metadatenoperationen) eine
Pessimisierung des Falls der synchronen
Updates eintritt, es wird alles langsamer. Dafür hat man
als Vorteil, dass im Falle eines Crashes der
konsistente Zustand dadurch erzielbar ist, dass die
angefangenen Operationen aus dem dirty region
log entweder zu Ende ausgeführt oder
komplett verworfen werden, wodurch das Dateisystem schnell
wieder zur Verfügung steht.Die Lösung von Kirk McKusick, dem Schöpfer von
Berkeley FFS, waren Soft Updates: die
notwendigen Updates der Metadaten werden im Speicher
gehalten und dann sortiert auf die Platte geschrieben
(ordered metadata updates). Dadurch hat man
den Effekt, dass im Falle massiver
Metadaten-Änderungen spätere Operationen die
vorhergehenden, noch nicht auf die Platte geschriebenen
Updates desselben Elements im Speicher
einholen. Alle Operationen, auf ein
Verzeichnis beispielsweise, werden also in der Regel noch im
Speicher abgewickelt, bevor der Update überhaupt auf
die Platte geschrieben wird (die dazugehörigen
Datenblöcke werden natürlich auch so sortiert,
dass sie nicht vor ihren Metadaten auf der Platte
sind). Im Fall eines Absturzes hat man ein implizites log
rewind: alle Operationen, die noch nicht den Weg auf
die Platte gefunden haben, sehen danach so aus, als
hätten sie nie stattgefunden. Man hat so also den
konsistenten Zustand von ca. 30 bis 60 Sekunden früher
sichergestellt. Der verwendete Algorithmus garantiert
dabei, dass alle tatsächlich benutzten Ressourcen
auch in den entsprechenden Bitmaps (Block- und inode
Tabellen) als belegt markiert sind. Der einzige Fehler, der
auftreten kann, ist, dass Ressourcen noch als
belegt markiert sind, die tatsächlich
frei sind. &man.fsck.8; erkennt dies und
korrigiert diese nicht mehr belegten Ressourcen. Die
Notwendigkeit eines Dateisystem-Checks darf aus diesem
Grunde auch ignoriert und das Dateisystem mittels
mount -f zwangsweise eingebunden werden.
Um noch allozierte Ressourcen freizugeben muss
später ein &man.fsck.8; nachgeholt werden. Das ist
dann auch die Idee des background fsck:
beim Starten des Systems wird lediglich ein
Schnappschuss des Filesystems
gemacht, mit dem &man.fsck.8; dann später arbeiten
kann. Alle Dateisysteme dürfen unsauber
eingebunden werden und das System kann sofort in den
Multiuser-Modus gehen. Danach wird ein
Hintergrund-fsck für die
Dateisysteme gestartet, die dies benötigen, um
möglicherweise irrtümlich belegte Ressourcen
freizugeben. (Dateisysteme ohne Soft
Updates benötigen natürlich immer noch
den üblichen (Vordergrund-)fsck,
bevor sie eingebunden werden können.)Der Vorteil ist, dass die Metadaten-Operationen
beinahe so schnell ablaufen wie im asynchronen Fall (also
durchaus auch schneller als beim logging, das
ja die Metadaten immer zweimal schreiben muss). Als
Nachteil stehen dem die Komplexität des Codes (mit
einer erhöhten Fehlerwahrscheinlichkeit in einem
bezüglich Datenverlust hoch sensiblen Bereich) und ein
erhöhter Speicherverbrauch entgegen. Außerdem
muss man sich an einige Eigenheiten
gewöhnen: Nach einem Absturz ist ein etwas älterer
Stand auf der Platte – statt einer leeren, aber bereits
angelegten Datei (wie nach einem herkömmlichen
fsck Lauf) ist auf einem Dateisystem mit
Soft Updates keine Spur der
entsprechenden Datei mehr zu sehen, da weder die Metadaten
noch der Dateiinhalt je auf die Platte geschrieben wurden.
Weiterhin kann der Platz nach einem rm -r
nicht sofort wieder als verfügbar markiert werden,
sondern erst dann, wenn der Update auch auf die Platte
vermittelt worden ist. Dies kann besonders dann Probleme
bereiten, wenn große Datenmengen in einem Dateisystem
ersetzt werden, das nicht genügend Platz hat, um alle
Dateien zweimal unterzubringen.Einstellungen von Kernel LimitsEinstellungenvon Kernel LimitsDatei und Prozeß Limitskern.maxfileskern.maxfilesAbhängig von den Anforderungen Ihres Systems
kann kern.maxfiles erhöht oder
erniedrigt werden. Die Variable legt die maximale
Anzahl von Dateideskriptoren auf Ihrem System fest. Wenn
die Dateideskriptoren aufgebraucht sind, werden Sie
die Meldung file: table is full
wiederholt im Puffer für Systemmeldungen sehen. Den
Inhalt des Puffers können Sie sich mit dmesg
anzeigen lassen.Jede offene Datei, jedes Socket und jede FIFO verbraucht
einen Dateideskriptor. Auf dicken Produktionsservern
können leicht Tausende Dateideskriptoren benötigt
werden, abhängig von der Art und Anzahl der gleichzeitig
laufenden Dienste.In älteren &os;-Versionen wurde die Voreinstellung
von kern.maxfile aus der
Kernelkonfigurationsoption maxusers
bestimmt. kern.maxfiles wächst
proportional mit dem Wert von maxusers.
Wenn Sie einen angepassten Kernel kompilieren, empfiehlt es sich
diese Option entsprechend der maximalen Benutzerzahl Ihres
Systems einzustellen. Obwohl auf einer Produktionsmaschine
vielleicht nicht 256 Benutzer gleichzeitig angemeldet sind,
können die benötigten Ressourcen ähnlich denen
eines großen Webservers sein.Die Variable kern.maxusers wird beim
Systemstart automatisch aus dem zur Verfügung stehenden
Hauptspeicher bestimmt. Im laufenden Betrieb kann dieser Wert
aus der (nur lesbaren) sysctl-Variable
kern.maxusers ermittelt werden. Falls ein
System für diese Variable einen anderen Wert benötigt,
kann der Wert über den Loader angepasst werden.
Häufig verwendete Werte sind dabei 64, 128, sowie 256.
Es ist empfehlenswert, die Anzahl der Dateideskriptoren nicht
auf einen Wert größer 256 zu setzen, es sei denn,
Sie benötigen wirklich eine riesige Anzahl von ihnen.
Viele der von kern.maxusers auf einen
Standardwert gesetzten Parameter können beim Systemstart
oder im laufenden Betrieb in der Datei
/boot/loader.conf (sehen Sie sich dazu
auch &man.loader.conf.5; sowie die Datei
/boot/defaults/loader.conf an) an Ihre
Bedürfnisse angepasst werden, so wie es bereits an anderer
Stelle dieses Dokuments beschrieben ist.Ältere &os;-Versionen setzen diesen Wert selbst,
wenn Sie in der Konfigurationsdatei den Wert 0Der verwendete Algorithmus setzt
maxusers auf die Speichergröße
des Systems. Der minimale Wert beträgt dabei
32, das Maximum ist
384.
angeben. Wenn Sie den Wert selbst bestimmen wollen,
sollten Sie maxusers mindestens auf
4 setzen. Dies gilt insbesondere dann,
wenn Sie beabsichtigen, das X Window-System zu benutzen
oder Software zu kompilieren. Der Grund dafür ist, dass
der wichtigste Wert, der durch maxusers
bestimmt wird, die maximale Anzahl an Prozessen ist, die auf
20 + 16 * maxusers gesetzt wird. Wenn Sie
also maxusers auf 1 setzen, können
gleichzeitig nur 36 Prozesse laufen, von denen ungefähr
18 schon beim Booten des Systems gestartet werden. Dazu
kommen nochmals etwa 15 Prozesse beim Start des
X Window-Systems. Selbst eine einfache Aufgabe wie das
Lesen einer Manualpage benötigt neun Prozesse zum Filtern,
Dekomprimieren und Betrachten der Datei. Für die meisten
Benutzer sollte es ausreichen, maxusers auf
64 zu setzen, womit 1044 gleichzeitige Prozesse zur
Verfügung stehen. Wenn Sie allerdings den
gefürchteten Fehler proc table full
beim Start eines Programms oder auf einem Server mit einer
großen Benutzerzahl (wie
ftp.FreeBSD.org) sehen, dann
sollten Sie den Wert nochmals erhöhen und den Kernel
neu bauen.Die Anzahl der Benutzer, die sich auf einem Rechner
anmelden kann, wird durch maxusersnicht begrenzt. Der Wert dieser
Variablen legt neben der möglichen Anzahl der Prozesse
eines Benutzers weitere sinnvolle Größen für
bestimmte Systemtabellen fest.kern.ipc.somaxconnkern.ipc.somaxconnDie Variable kern.ipc.somaxconn
beschränkt die Größe der Warteschlange
(Listen-Queue) für
neue TCP-Verbindungen. Der Vorgabewert von
128 ist normalerweise zu klein, um neue
Verbindungen auf einem stark ausgelasteten Webserver
zuverlässig zu handhaben. Auf solchen Servern sollte
der Wert auf 1024 oder höher gesetzt
werden. Ein Dienst (z.B. &man.sendmail.8;, oder
Apache) kann die Größe
der Queue selbst einschränken. Oft gibt es die
Möglichkeit, die Größe der Listen-Queue in
einer Konfigurationsdatei einzustellen. Eine große
Listen-Queue übersteht vielleicht auch einen
Denial of Service Angriff (DoS).Netzwerk LimitsDie Kerneloption NMBCLUSTERS schreibt
die Anzahl der Netzwerkpuffer (Mbufs) fest, die das System besitzt.
Eine zu geringe Anzahl Mbufs auf einem Server mit viel Netzwerkverkehr
verringert die Leistung von &os;. Jeder Mbuf-Cluster nimmt
ungefähr 2 kB Speicher in Anspruch, so dass ein Wert
von 1024 insgesamt 2 Megabyte Speicher für Netzwerkpuffer
im System reserviert. Wie viele Cluster benötigt werden,
lässt sich durch eine einfache Berechnung herausfinden.
Wenn Sie einen Webserver besitzen, der maximal 1000 gleichzeitige
Verbindungen servieren soll und jede der Verbindungen je einen
16 kB großen Puffer zum Senden und Empfangen braucht,
brauchen Sie ungefähr 32 MB Speicher für
Netzwerkpuffer. Als Daumenregel verdoppeln Sie diese Zahl,
so dass sich für NMBCLUSTERS der Wert
2x32 MB / 2 kB = 32768 ergibt.
Für Maschinen mit viel Speicher sollten Werte zwischen
4096 und 32768 genommen werden. Sie können diesen Wert
nicht willkürlich erhöhen, da dies bereits zu einem
Absturz beim Systemstart führen kann. Mit der Option
von &man.netstat.1; können Sie den
Gebrauch der Netzwerkpuffer kontrollieren.Die Netzwerkpuffer können beim Systemstart mit der
Loader-Variablen kern.ipc.nmbclusters
eingestellt werden. Nur auf älteren &os;-Systemen
müssen Sie die Kerneloption NMBCLUSTERS
verwenden.Die Anzahl der &man.sendfile.2; Puffer muss auf ausgelasteten
Servern, die den Systemaufruf &man.sendfile.2; oft verwenden,
vielleicht erhöht werden. Dazu können Sie die
Kerneloption NSFBUFS verwenden oder die
Anzahl der Puffer in /boot/loader.conf
(siehe &man.loader.8;) setzen. Die Puffer sollten erhöht
werden, wenn Sie Prozesse im Zustand sfbufa
sehen. Die schreibgeschützte sysctl-Variable
kern.ipc.nsfbufs zeigt die Anzahl
eingerichteten Puffer im Kernel. Der Wert dieser Variablen
wird normalerweise von kern.maxusers bestimmt.
Manchmal muss die Pufferanzahl jedoch manuell eingestellt
werden.Auch wenn ein Socket nicht blockierend angelegt wurde,
kann der Aufruf von &man.sendfile.2; blockieren, um auf
freie struct sf_buf Puffer zu warten.net.inet.ip.portrange.*net.inet.ip.portrange.*Die sysctl-Variable net.inet.ip.portrange.*
legt die Portnummern für TCP- und UDP-Sockets fest.
Es gibt drei Bereiche: den niedrigen Bereich, den
normalen Bereich und den hohen Bereich. Die meisten
Netzprogramme benutzen den normalen Bereich. Dieser Bereich
umfasst in der Voreinstellung die Portnummern 500 bis 5000
und wird durch die Variablen
net.inet.ip.portrange.first und
net.inet.ip.portrange.last festgelegt.
Die festgelegten Bereiche für Portnummern werden von
ausgehenden Verbindungen benutzt. Unter bestimmten
Umständen, beispielsweise auf stark ausgelasteten
Proxy-Servern, sind alle Portnummern für ausgehende
Verbindungen belegt. Bereiche
für Portnummern spielen auf Servern keine Rolle, die
hauptsächlich eingehende Verbindungen verarbeiten (wie ein
normaler Webserver) oder nur eine begrenzte Anzahl ausgehender
Verbindungen öffnen (beispielsweise ein Mail-Relay).
Wenn Sie keine freien Portnummern mehr haben, sollten Sie
die Variable net.inet.ip.portrange.last
langsam erhöhen. Ein Wert von 10000,
20000 oder 30000 ist
angemessen. Beachten Sie auch eine vorhandene
Firewall, wenn Sie die Bereiche für Portnummern
ändern. Einige Firewalls sperren große Bereiche
(normalerweise aus den kleinen Portnummern) und erwarten,
dass hohe Portnummern für ausgehende Verbindungen
verwendet werden. Daher kann es erforderlich sein, den
Wert von net.inet.ip.portrange.first
zu erhöhen.TCP Bandwidth Delay Product BegrenzungTCP Bandwidth Delay Product Begrenzungnet.inet.tcp.inflight.enableDie TCP Bandwidth Delay Product Begrenzung gleicht
TCP/Vegas von NetBSD. Die
Begrenzung wird aktiviert, indem Sie die sysctl-Variable
net.inet.tcp.inflight.enable auf den
Wert 1 setzen. Das System wird dann
versuchen, für jede Verbindung, das Produkt aus der
Übertragungsrate und der Verzögerungszeit zu
bestimmen. Dieses Produkt begrenzt die Datenmenge, die
für einen optimales Durchsatz zwischengespeichert
werden muss.Diese Begrenzung ist nützlich, wenn Sie Daten
über Verbindungen mit einem hohen Produkt aus
Übertragungsrate und Verzögerungszeit wie Modems,
Gigabit-Ethernet oder schnellen WANs, zur Verfügung
stellen. Insbesondere wirkt sich die Begrenzung aus, wenn
die Verbindung die TCP-Option
Window-scaling verwendet oder
große Sende-Fenster
(send window) benutzt.
Schalten Sie die Debug-Meldungen aus, wenn Sie die Begrenzung
aktiviert haben. Dazu setzen Sie die Variable
net.inet.tcp.inflight.debug auf
0. Auf Produktions-Systemen sollten Sie
zudem die Variable net.inet.tcp.inflight.min
mindestens auf den Wert 6144 setzen.
Allerdings kann ein zu hoher Wert, abhängig von der
Verbindung, die Begrenzungsfunktion unwirksam machen.
Die Begrenzung reduziert die Datenmenge in den Queues von Routern
und Switches, sowie die Datenmenge in der Queue der lokalen
Netzwerkkarte. Die Verzögerungszeit
(Round Trip Time) für
interaktive Anwendungen sinkt, da weniger Pakete
zwischengespeichert werden. Dies gilt besonders für
Verbindungen über langsame Modems. Die Begrenzung
wirkt sich allerdings nur auf das Versenden von Daten aus
(Uploads, Server). Auf den Empfang von Daten (Downloads)
hat die Begrenzung keine Auswirkungen.Die Variable net.inet.tcp.inflight.stab
sollte nicht angepasst werden. Der
Vorgabewert der Variablen beträgt 20,
das heißt es werden maximal zwei Pakete zu dem Produkt
aus Übertragungsrate und Verzögerungszeit addiert.
Dies stabilisiert den Algorithmus und verbessert die
Reaktionszeit auf Veränderungen. Bei langsamen
Verbindungen können sich aber die Laufzeiten der Pakete
erhöhen (ohne diesen Algorithmus wären sie
allerdings noch höher). In solchen Fällen
können Sie versuchen, den Wert der Variablen auf
15, 10 oder
5 zu erniedrigen. Gleichzeitig müssen
Sie vielleicht auch net.inet.tcp.inflight.min
auf einen kleineren Wert (beispielsweise 3500)
setzen. Ändern Sie diese Variablen nur ab, wenn Sie
keine anderen Möglichkeiten mehr haben.Virtueller Speicher (Virtual
Memory)kern.maxvnodesEin vnode ist die interne Darstellung einer Datei oder
eines Verzeichnisses. Die Erhöhung der Anzahl der
für das Betriebssystem verfügbaren vnodes
verringert also die Schreib- und Lesezugriffe auf
Ihre Festplatte. vnodes werden im Normalfall vom
Betriebssystem automatisch vergeben und müssen
nicht von Ihnen angepasst werden. In einigen Fällen
stellt der Zugriff auf eine Platte allerdings einen
Flaschenhals dar, daher sollten Sie in diesem Fall die Anzahl
der möglichen vnodes erhöhen, um dieses Problem zu
beheben. Beachten Sie dabei aber die Größe
des inaktiven und freien Hauptspeichers.Um die Anzahl der derzeit verwendeten vnodes zu sehen,
geben Sie Folgendes ein:&prompt.root; sysctl vfs.numvnodes
vfs.numvnodes: 91349Die maximal mögliche Anzahl der vnodes erhalten
Sie durch die Eingabe von:&prompt.root; sysctl kern.maxvnodes
kern.maxvnodes: 100000Wenn sich die Anzahl der genutzten vnodes dem maximal
möglichen Wert nähert, sollten Sie den Wert
kern.maxvnodes zuerst um etwa 1.000
erhöhen. Beobachten Sie danach die Anzahl der vom
System genutzten vfs.numvnodes.
Nähert sich der Wert wiederum dem definierten
Maximum, müssen Sie kern.maxvnodes
nochmals erhöhen. Sie sollten nun eine Änderung
Ihres Speicherverbrauches (etwa über &man.top.1;)
registrieren können und über mehr aktiven
Speicher verfügen.Hinzufügen von Swap-BereichenEgal wie vorausschauend Sie planen, manchmal entspricht ein System
einfach nicht Ihren Erwartungen. Es ist leicht, mehr Swap-Bereiche
hinzuzufügen. Dazu stehen Ihnen drei Wege offen: Sie
können eine neue Platte einbauen, den Swap-Bereich über NFS
ansprechen oder eine Swap-Datei auf einer existierenden Partition
einrichten.Für Informationen zur Verschlüsselung von
Swap-Partitionen, zu den dabei möglichen Optionen sowie
zu den Gründen für eine Verschlüsselung des
Auslagerungsspeichers lesen Sie bitte
des Handbuchs.Swap auf einer neuen FestplatteDer einfachste Weg, zusätzlich einen Swap-Bereich
einzurichten, ist der Einbau einer neuen Platte, die Sie
sowieso gebrauchen können. Die Anordnung von
Swap-Bereichen wird in
des Handbuchs besprochen.Swap-Bereiche über NFSSwap-Bereiche über NFS sollten Sie nur dann einsetzen,
wenn Sie über keine lokale Platte verfügen, da es durch
die zur Verfügung stehende Bandbreite limitiert wird und
außerdem den NFS-Server zusätzlich belastet.Swap-DateienSie können eine Datei festgelegter Größe als
Swap-Bereich nutzen. Im folgenden Beispiel werden wir eine 64 MB
große Datei mit Namen /usr/swap0
benutzen, Sie können natürlich einen beliebigen Namen
für den Swap-Bereich benutzen.Erstellen einer Swap-DateiStellen Sie sicher, dass der Kernel RAM-Disks
(&man.md.4;) unterstützt. Dies ist in der
GENERIC-Konfiguration
voreingestellt.device md # Memory "disks"Legen Sie die Swap-Datei
/usr/swap0 an:&prompt.root; dd if=/dev/zero of=/usr/swap0 bs=1024k count=64Setzen Sie die richtigen Berechtigungen für
/usr/swap0:&prompt.root; chmod 0600 /usr/swap0Aktivieren Sie die Swap-Datei
/etc/rc.conf:swapfile="/usr/swap0" # Set to name of swapfile if aux swapfile desired.Um die Swap-Datei zu aktivieren, führen Sie
entweder einen Neustart durch oder geben das folgende Kommando
ein:&prompt.root; mdconfig -a -t vnode -f /usr/swap0 -u 0 && swapon /dev/md0HitenPandyaVerfasst von TomRhodesEnergie- und RessourcenverwaltungEs ist wichtig, Hardware effizient einzusetzen. Vor der
Einführung des Advanced Configuration and Power
Interface (ACPI) konnten
Stromverbrauch und Wärmeabgabe eines Systems nur
schlecht von Betriebssystemen gesteuert werden. Die Hardware
wurde vom BIOS gesteuert, was die Kontrolle
der Energieverwaltung für den Anwender erschwerte. Das
Advanced Power Management (APM) erlaubte
es lediglich, einige wenige Funktionen zu steuern, obwohl die
Überwachung von Energie- und Ressourcenverbrauch zu den
wichtigsten Aufgaben eines Betriebssystems gehört, um auf
verschiedene Ereignisse, beispielsweise einen unerwarteten
Temperaturanstieg, reagieren können.Dieser Abschnitt erklärt das Advanced Configuration and
Power Interface (ACPI).Was ist ACPI?ACPIAPMAdvanced Configuration and Power Interface
(ACPI) ist ein Standard verschiedener
Hersteller, der die Verwaltung von Hardware und
Energiesparfunktionen festlegt. Die
ACPI-Funktionen können von einem
Betriebssystem gesteuert werden. Der Vorgänger des
ACPI, Advanced Power Management
(APM), erwies sich in modernen Systemen
als unzureichend.Mängel des Advanced Power Managements (APM)Das Advanced Power Management (APM)
steuert den Energieverbrauch eines Systems auf Basis
der Systemaktivität. Das APM-BIOS wird von dem
Hersteller des Systems zur Verfügung gestellt
und ist auf die spezielle Hardware angepasst. Der
APM-Treiber des Betriebssystems greift auf das
APM Software Interface zu, das den
Energieverbrauch regelt. APM findet sich in der Regel
nur noch in Systemen, die vor 2001 produziert
wurden.Das APM hat hauptsächlich
vier Probleme. Erstens läuft die Energieverwaltung
unabhängig vom Betriebssystem in einem
(herstellerspezifischen) BIOS. Beispielsweise kann
das APM-BIOS die Festplatten nach einer konfigurierbaren
Zeit ohne die Zustimmung des Betriebssystems herunterfahren.
Zweitens befindet sich die ganze APM-Logik im BIOS; das
Betriebssystem hat gar keine APM-Komponenten. Bei Problemen
mit dem APM-BIOS muss das Flash-ROM aktualisiert werden.
Diese Prozedur ist gefährlich, da sie im Fehlerfall
das System unbrauchbar machen kann. Zum Dritten ist APM
eine Technik, die herstellerspezifisch ist und nicht
koordiniert wird. Fehler im BIOS eines Herstellers werden
nicht unbedingt im BIOS anderer Hersteller korrigiert.
Das letzte Problem ist, dass im APM-BIOS nicht genügend
Platz vorhanden ist, um eine durchdachte oder eine auf den
Zweck der Maschine zugeschnittene Energieverwaltung
zu implementieren.Das Plug and Play BIOS (PNPBIOS)
war ebenfalls unzureichend. Das PNPBIOS verwendet eine
16-Bit-Technik. Damit das Betriebssystem das PNPBIOS
ansprechen kann, muss es in einer 16-Bit-Emulation laufen.Der APM-Treiber von &os; ist in
der Hilfeseite &man.apm.4; beschrieben.Konfiguration des ACPIDas Modul acpi.ko wird
standardmäßig beim Systemstart vom &man.loader.8;
geladen und sollte daher nicht
fest in den Kernel eingebunden werden. Dadurch kann
acpi.ko ohne einen Neubau des Kernels ersetzt
werden und das Modul ist leichter zu testen. Wenn Sie in der
Ausgabe von &man.dmesg.8; das Wort ACPI sehen,
ist das Modul geladen worden. Das ACPI-Modul im laufenden
Betrieb zu laden, führt oft nicht zum gewünschten
Ergebnis. Treten bei Ihrem System Probleme auf, können
Sie ACPI auch komplett deaktivieren.
Dazu definieren Sie die Variable
hint.acpi.0.disabled="1" in der Datei
/boot/loader.conf. Alternativ können
Sie die Variable auch am &man.loader.8;-Prompt eingeben.
Das Modul kann im laufenden Betrieb nicht entfernt werden,
da es zur Kommunikation mit der Hardware verwendet wird.ACPI und APM
können nicht zusammen verwendet werden. Das zuletzt
geladene Modul beendet sich, sobald es bemerkt, dass das andere
Modul geladen ist.Mit &man.acpiconf.8; können Sie das System in einen
Ruhemodus (sleep mode) versetzen.
Es gibt verschiedene Modi (von 1 bis
5), die Sie auf der Kommandozeile mit
angeben können. Für die meisten
Anwender sind die Modi 1 und
3 völlig ausreichend. Der Modus
5 schaltet das System
aus (Soft-off) und entspricht
dem folgenden Befehl:&prompt.root; halt -pVerschiedene Optionen können als
&man.sysctl.8;-Variablen gesetzt werden. Lesen Sie dazu
die Manualpages zu &man.acpi.4; sowie &man.acpiconf.8;.NateLawsonVerfasst von PeterSchultzMit Beiträgen von TomRhodesACPI-FehlersucheACPIProbleme mitACPI ist ein gänzlich neuer
Weg, um Geräte aufzufinden und deren Stromverbrauch
zu regulieren. Weiterhin bietet ACPI
einen einheitlichen Zugriff auf Geräte, die vorher
vom BIOS verwaltet wurden. Es werden
zwar Fortschritte gemacht, dass ACPI
auf allen Systemen läuft, doch tauchen immer wieder
Fehler auf: fehlerhafter Bytecode der
ACPI-Machine-Language
(AML) einiger Systemplatinen,
ein unvollständiges &os;-Kernel-Subsystem oder
Fehler im ACPI-CA-Interpreter von &intel;.Dieser Abschnitt hilft Ihnen, zusammen mit den Betreuern
des &os;-ACPI-Subsystems, Fehlerquellen
zu finden und Fehler zu beseitigen. Danke, dass Sie diesen
Abschnitt lesen; hoffentlich hilft er, Ihre Systemprobleme
zu lösen.Fehlerberichte einreichenBevor Sie einen Fehlerbericht einreichen, stellen
Sie bitte sicher, dass Ihr BIOS
und die Firmware Ihres Controllers aktuell sind.Wenn Sie sofort einen Fehlerbericht einsenden wollen,
schicken Sie bitte die folgenden Informationen an
die Mailingliste freebsd-acpi:Beschreiben Sie den Fehler und alle Umstände,
unter denen der Fehler auftritt. Geben Sie
ebenfalls den Typ und das Modell Ihres Systems
an. Wenn Sie einen neuen Fehler entdeckt haben,
versuchen Sie möglichst genau zu beschreiben,
wann der Fehler das erste Mal aufgetreten ist.Die Ausgabe von &man.dmesg.8; nach der Eingabe
von boot -v.
Geben Sie auch alle Fehlermeldungen an, die erscheinen,
wenn Sie den Fehler provozieren.Die Ausgabe von &man.dmesg.8; nach der Eingabe
von boot -v und mit deaktiviertem
ACPI, wenn das Problem ohne
ACPI nicht auftritt.Die Ausgabe von sysctl hw.acpi.
Dieses Kommando zeigt die vom System unterstützten
ACPI-Funktionen an.Die URL, unter der die
ACPI-Source-Language
(ASL) liegt. Schicken Sie
bitte nicht die ASL
an die Mailingliste, da die ASL
sehr groß sein kann. Eine Kopie der
ASL erstellen Sie mit dem
nachstehenden Befehl:&prompt.root; acpidump -td > name-system.aslSetzen Sie bitte für name
den Namen Ihres Kontos und für
system den Hersteller und
das Modell Ihres Systems ein. Zum Beispiel:
njl-FooCo6000.asl.Obwohl die meisten Entwickler die Mailingliste
&a.current.name; lesen, sollten Sie Fehlerberichte an
die Liste &a.acpi.name; schicken. Seien Sie bitte
geduldig; wir haben alle Arbeit außerhalb des Projekts.
Wenn der Fehler nicht offensichtlich ist, bitten
wir Sie vielleicht, einen offiziellen Fehlerbericht
(PR) mit &man.send-pr.1; einzusenden.
Geben Sie im Fehlerbericht bitte dieselben Informationen
wie oben an. Mithilfe der PRs
verfolgen und lösen wir Probleme. Senden Sie
bitte keinen PR ein, ohne vorher
den Fehlerbericht an die Liste &a.acpi.name; zu senden.
Wir benutzen die PRs als Erinnerung
an bestehende Probleme und nicht zum Sammeln aller
Probleme. Es kann sein, dass der Fehler schon von
jemand anderem gemeldet wurde.ACPI-GrundlagenACPIACPI gibt es in allen modernen Rechnern
der ia32- (x86), ia64- (Itanium) und amd64- (AMD) Architektur.
Der vollständige Standard bietet Funktionen
zur Steuerung und Verwaltung der CPU-Leistung,
der Stromversorgung, von Wärmebereichen, Batterien,
eingebetteten Controllern und Bussen. Auf den meisten
Systemen wird nicht der vollständige Standard implementiert.
Arbeitsplatzrechner besitzen meist nur Funktionen zur
Verwaltung der Busse, während Notebooks Funktionen
zur Temperaturkontrolle und Ruhezustände besitzen.Ein ACPI konformes System
besitzt verschiedene Komponenten. Die BIOS-
und Chipsatz-Hersteller stellen mehrere statische
Tabellen bereit (zum Beispiel die
Fixed-ACPI-Description-Table,
FADT). Die Tabellen enthalten beispielsweise
die mit SMP-Systemen benutzte
APIC-Map, Konfigurationsregister und
einfache Konfigurationen. Zusätzlich gibt es die
Differentiated-System-Description-Table (DSDT),
die Bytecode enthält. Die Tabelle ordnet Geräte
und Methoden in einem baumartigen Namensraum an.Ein ACPI-Treiber muss die statischen
Tabellen einlesen, einen Interpreter für den Bytecode
bereitstellen und die Gerätetreiber im Kernel so
modifizieren, dass sie mit dem ACPI-Subsystem
kommunizieren. Für &os;, Linux und NetBSD hat &intel;
den Interpreter ACPI-CA, zur Verfügung
gestellt. Der Quelltext zu ACPI-CA
befindet sich im Verzeichnis
src/sys/contrib/dev/acpica.
Die Schnittstelle von ACPI-CA zu &os;
befindet sich unter src/sys/dev/acpica/Osd.
Treiber, die verschiedene ACPI-Geräte
implementieren, befinden sich im Verzeichnis
src/sys/dev/acpica.Häufige ProblemeACPIProbleme mitDamit ACPI richtig funktioniert,
müssen alle Teile funktionieren. Im Folgenden
finden Sie eine Liste mit Problemen und möglichen
Umgehungen oder Fehlerbehebungen. Die Liste ist nach
der Häufigkeit, mit der die Probleme auftreten,
sortiert.MausproblemeEs kann vorkommen, dass die Maus nicht mehr funktioniert,
wenn Sie nach einem Suspend weiterarbeiten wollen. Ist dies
bei Ihnen der Fall, reicht es meistens aus, den Eintrag
hint.psm.0.flags="0x3000" in Ihre
/boot/loader.conf aufzunehmen. Besteht
das Problem weiterhin, sollten Sie einen Fehlerbericht
an das FreeBSD Project senden.Suspend/ResumeACPI kennt drei
Suspend-to-RAM-Zustände
(STR):
S1-S3.
Es gibt einen Suspend-to-Disk-Zustand:
S4. Der Zustand S5
wird Soft-Off genannt. In diesem Zustand befindet
sich ein Rechner, wenn die Stromversorgung angeschlossen
ist, der Rechner aber nicht hochgefahren ist. Der
Zustand S4 kann auf zwei Arten
implementiert werden:
S4BIOS und
S4OS.
Im ersten Fall wird der Suspend-to-Disk-Zustand durch
das BIOS hergestellt im zweiten
Fall alleine durch das Betriebssystem.Die Suspend-Zustände sind Ruhezustände,
in denen der Rechner weniger Energie als im
Normalbetrieb benötigt. Resume bezeichnet
die Rückkehr zum Normalbetrieb.Die Suspend-Zustände können Sie mit
dem Kommando sysctl hw.acpi
ermitteln. Das Folgende könnte beispielsweise
ausgegeben werden:hw.acpi.supported_sleep_state: S3 S4 S5
hw.acpi.s4bios: 0Diese Ausgabe besagt, dass mit dem Befehl
acpiconf -s die Zustände
S3, S4OS
und S5 eingestellt werden können.
Hätte den Wert
1, gäbe es den Zustand
S4BIOS anstelle
von S4OS.Wenn Sie die Suspend- und Resume-Funktionen
testen, fangen Sie mit dem S1-Zustand
an, wenn er angeboten wird. Dieser Zustand wird
am ehesten funktionieren, da der Zustand wenig
Treiber-Unterstützung benötigt. Der Zustand
S2 ist ähnlich wie
S1, allerdings hat ihn noch niemand
implementiert. Als nächstes sollten Sie den
Zustand S3 ausprobieren. Dies
ist der tiefste STR-Schlafzustand.
Dieser Zustand ist auf massive Treiber-Unterstützung
angewiesen, um die Geräte wieder richtig zu
initialisieren. Wenn Sie Probleme mit diesem Zustand
haben, können Sie die Mailingliste
&a.acpi.name; anschreiben. Erwarten Sie allerdings
nicht zu viel: Es gibt viele Treiber und Geräte,
an denen noch gearbeitet und getestet wird.
+
+ Ein häufiges Problem mit Suspend/Resume ist,
+ dass viele Gerätetreiber ihre Firmware, Register
+ und Gerätespeicher nicht korrekt speichern,
+ wiederherstellen und/oder reinitialisieren. Um dieses
+ Problem zu lösen, sollten Sie zuerst die
+ folgenden Befehle ausführen:
+
+ &prompt.root; sysctl debug.bootverbose=1
+&prompt.root; sysctl debug.acpi.suspend_bounce=1
+&prompt.root; acpiconf -s 3
+
+ Dieser Test emuliert einen Suspend/Resume-Zyklus für
+ alle Geräte (ohne dass diese dabei wirklich in den Status
+ S3 wechseln). In vielen Fällen
+ reicht dies bereits aus, um Probleme (beispielsweise
+ verlorener Firmware-Status, Timeouts, hängende Geräte)
+ zu entdecken. Beachten Sie dabei, dass das Gerät bei
+ diesem Test nicht wirklich in den Status
+ S3 wechseln. Es kann also vorkommen, dass
+ manche Geräte weiterhin mit Strom versorgt werden (dies
+ wäre bei einem wirklichen Wechsel in den Status
+ S3 NICHT möglich.
+ Andere Geräte werden normal weiterarbeiten, weil sie
+ über keine Suspend/Resume-Funktionen verfügen.
+
+ Schwierigere Fälle können den Einsatz
+ zusätzlicher Hardware (beispielsweise serielle
+ Ports/Kabel für die Verbindung über eine
+ serielle Konsole oder Firewire-Ports/Kabel für
+ &man.dcons.4;) sowie Kenntnisse im Bereich
+ Kerneldebugging erforderlich machen.Um das Problem einzugrenzen, entfernen Sie soviele
Treiber wie möglich aus dem Kernel. Sie können
das Problem isolieren, indem Sie einen Treiber nach
dem anderen laden, bis der Fehler wieder auftritt.
Typischerweise verursachen binäre Treiber wie
nvidia.ko, X11-Grafiktreiber und
USB-Treiber die meisten Fehler,
hingegen laufen Ethernet-Treiber für gewöhnlich
sehr zuverlässig. Wenn ein Treiber
zuverlässig geladen und entfernt werden kann,
können Sie den Vorgang automatisieren, indem
Sie die entsprechenden Kommandos in die Dateien
/etc/rc.suspend und
/etc/rc.resume einfügen.
In den Dateien finden Sie ein deaktiviertes Beispiel,
das einen Treiber lädt und wieder entfernt.
Ist die Bildschirmanzeige bei der Wiederaufnahme
des Betriebs gestört, setzen Sie bitte die
Variable auf
0. Versuchen Sie auch, die Variable
auf kürzere
Zeitspannen zu setzen.Die Suspend- und Resume-Funktionen können
Sie auch auf einer neuen Linux-Distribution
mit ACPI testen. Wenn es mit
Linux funktioniert, liegt das Problem wahrscheinlich
bei einem &os;-Treiber. Es hilft uns, das Problem
zu lösen, wenn Sie feststellen können, welcher
Treiber das Problem verursacht. Beachten Sie bitte,
dass die ACPI-Entwickler normalerweise
keine anderen Treiber pflegen (beispielsweise Sound- oder
ATA-Treiber). Es ist wohl das beste,
die Ergebnisse der Fehlersuche an die Mailingliste
&a.current.name; und den Entwickler des Treibers
zu schicken. Wenn Ihnen danach ist, versuchen Sie,
den Fehler in der Resume-Funktion zu finden, indem
Sie einige &man.printf.3;-Anweisungen in den Code
des fehlerhaften Treibers einfügen.Schließlich können Sie ACPI
noch abschalten und stattdessen APM
verwenden. Wenn die Suspend- und Resume-Funktionen mit
APM funktionieren, sollten Sie
vielleicht besser APM verwenden
(insbesondere mit alter Hardware von vor dem Jahr 2000).
Die Hersteller benötigten einige Zeit, um
ACPI korrekt zu implementieren, daher
gibt es mit älterer Hardware oft
ACPI-Probleme.Temporäre oder permanente SystemhängerDie meisten Systemhänger entstehen durch verlorene
Interrupts oder einen Interrupt-Sturm.
Probleme werden verursacht durch die Art, in der das
BIOS Interrupts vor dem Systemstart
konfiguriert, durch eine fehlerhafte
APIC-Tabelle und durch die
Zustellung des System-Control-Interrupts
(SCI).Interrupt-SturmAnhand der Ausgabe des Befehls
vmstat -i können Sie verlorene
Interrupts von einem Interrupt-Sturm unterscheiden.
Untersuchen Sie die Ausgabezeile, die acpi0
enthält. Ein Interrupt-Sturm liegt vor, wenn
der Zähler öfter als ein paar Mal pro
Sekunde hochgezählt wird. Wenn sich das System
aufgehangen hat, versuchen Sie mit der Tastenkombination
CtrlAltEsc in den Debugger DDB
zu gelangen. Geben Sie dort den Befehl
show interrupts ein.APICdeaktivierenWenn Sie Interrupt-Probleme haben, ist es vorerst
wohl am besten, APIC zu deaktivieren.
Tragen Sie dazu die Zeile
hint.apic.0.disabled="1" in
loader.conf ein.Abstürze (Panics)Panics werden so
schnell wie möglich behoben; mit ACPI
kommt es aber selten dazu. Zuerst sollten Sie
die Panic reproduzieren und dann versuchen einen
backtrace (eine
Rückverfolgung der Funktionsaufrufe) zu erstellen.
Richten Sie dazu den DDB über
die serielle Schnittstelle (siehe
) oder eine gesonderte
&man.dump.8;-Partition ein. In DDB
können Sie den backtrace
mit dem Kommando tr erstellen.
Falls Sie den backtrace
vom Bildschirm abschreiben müssen, schreiben
Sie bitte mindestens die fünf ersten und die
fünf letzten Zeile der Ausgabe auf.Versuchen Sie anschließend, das Problem
durch einen Neustart ohne ACPI
zu beseitigen. Wenn das funktioniert hat, können
Sie versuchen, das verantwortliche
ACPI-Subsystem durch Setzen der
Variablen
herauszufinden. Die Hilfeseite &man.acpi.4; enthält
dazu einige Beispiele.Nach einem Suspend oder einem Stopp startet
das System wiederSetzen Sie zuerst in &man.loader.conf.5; die Variable
auf
0. Damit wird verhindert, dass
ACPI während des Systemabschlusses
die Bearbeitung verschiedener Ereignisse deaktiviert.
Auf manchen Systemen muss die Variable den Wert
1 besitzen (die Voreinstellung).
Normalerweise wird der unerwünschte Neustart
des Systems durch Setzen dieser Variablen behoben.Andere ProblemeWenn Sie weitere Probleme mit ACPI
haben (Umgang mit einer Docking-Station, nicht erkannte
Geräte), schicken Sie bitte eine Beschreibung an die
Mailingliste. Allerdings kann es sein, dass einige
Probleme von noch unvollständigen Teilen des
ACPI-Subsystems abhängen und
es etwas dauern kann bis diese Teile fertig sind.
Seien Sie geduldig und rechnen Sie damit, dass wir
Ihnen Fehlerbehebungen zum Testen senden.ASL, acpidump und
IASLACPIASLEin häufiges Problem ist fehlerhafter Bytecode
des BIOS-Herstellers. Dies erkennen
Sie an Kernelmeldungen auf der Konsole wie die folgende:ACPI-1287: *** Error: Method execution failed [\\_SB_.PCI0.LPC0.FIGD._STA] \\
(Node 0xc3f6d160), AE_NOT_FOUNDOft können Sie das Problem dadurch lösen,
dass Sie eine aktuelle BIOS-Version
einspielen. Die meisten Meldungen auf der Konsole sind
harmlos, wenn aber beispielsweise der Batteriestatus
falsch angezeigt wird, können Sie in den
Meldungen nach Problemen mit der
AML-Machine-Language
(AML) suchen. Der Bytecode der
AML wird aus der
ACPI-Source-Language (ASL)
übersetzt und in einer Tabelle, der DSDT,
abgelegt. Eine Kopie der ASL
können Sie mit dem Befehl &man.acpidump.8; erstellen.
Verwenden Sie mit diesem Befehl sowohl die Option
(die Inhalte der statischen
Tabellen anzeigen) als auch die Option
(die AML in ASL
zurückübersetzen). Ein Beispiel für
die Syntax finden Sie im Abschnitt Fehlerberichte einreichen.Sie können einfach prüfen, ob sich die
ASL übersetzen lässt.
Für gewöhnlich können Sie Warnungen
während des Übersetzens ignorieren.
Fehlermeldungen führen normal dazu, dass
ACPI fehlerhaft arbeitet. Ihre
ASL übersetzen Sie mit dem
nachstehenden Kommando:&prompt.root; iasl ihre.aslDie ASL reparierenACPIASLAuf lange Sicht ist es unser Ziel, dass
ACPI ohne Eingriffe des Benutzers
läuft. Zurzeit entwickeln wir allerdings noch
Umgehungen für Fehler der BIOS-Hersteller.
Der µsoft;-Interpreter (acpi.sys
und acpiec.sys) prüft die
ASL nicht streng gegen den Standard.
Daher reparieren BIOS-Hersteller,
die ACPI nur unter &windows; testen,
ihre ASL nicht. Wir hoffen, dass
wir das vom Standard abweichende Verhalten des
µsoft;-Interpreters dokumentieren und in &os; replizieren
können. Dadurch müssen Benutzer ihre
ASL nicht selbst reparieren.
Sie können Ihre ASL selbst reparieren,
wenn Sie ein Problem umgehen und uns helfen möchten.
Senden Sie uns bitte die mit &man.diff.1; erstellte Differenz
zwischen alter und neuer ASL. Wir
werden versuchen, den Interpreter ACPI-CA
zu korrigieren, damit die Fehlerbehebung nicht mehr
erforderlich ist.ACPIFehlermeldungenDie nachfolgende Liste enthält häufige
Fehlermeldungen, deren Ursache und eine Beschreibung,
wie die Fehler korrigiert werden:Abhängigkeiten vom BetriebssystemEinige AMLs gehen davon aus, dass
die Welt ausschließlich aus verschiedenen
&windows;-Versionen besteht. &os; kann vorgeben, irgendein
Betriebssystem zu sein. Versuchen Sie das Betriebssystem,
das Sie in der ASL finden, in der
Datei /boot/loader.conf anzugeben:
hw.acpi.osname="Windows 2001".Fehlende Return-AnweisungenEinige Methoden verzichten auf die vom Standard
vorgeschriebene Rückgabe eines Wertes. Obwohl
der Interpreter ACPI-CA dies nicht
beheben kann, besitzt &os; die Möglichkeit, den
Rückgabewert implizit zu setzen. Wenn Sie
wissen, welcher Wert zurückgegeben werden muss,
können Sie die fehlenden Return-Anweisungen
selbst einsetzen. Die Option
zwingt iasl, die ASL
zu übersetzen.Überschreiben der vorgegebenen
AMLNachdem Sie Ihre ASL in der
Datei ihre.asl angepasst haben,
übersetzen Sie die ASL wie folgt:&prompt.root; iasl ihre.aslMit der Option erzwingen Sie das
Erstellen der AML auch wenn während
der Übersetzung Fehler auftreten. Beachten Sie,
dass einige Fehler, wie fehlende Return-Anweisungen,
automatisch vom Interpreter umgangen werden.In der Voreinstellung erstellt der Befehl
iasl die Ausgabedatei
DSDT.aml. Wenn Sie diese Datei
anstelle der fehlerhaften Kopie des BIOS
laden wollen, editieren Sie /boot/loader.conf
wie folgt:acpi_dsdt_load="YES"
acpi_dsdt_name="/boot/DSDT.aml"Stellen Sie bitte sicher, dass sich die Datei
DSDT.aml im Verzeichnis
/boot befindet.ACPI-Meldungen zur
Fehlersuche erzeugenACPIProbleme mitACPIFehlersucheDer ACPI-Treiber besitzt
flexible Möglichkeiten zur Fehlersuche. Sie
können sowohl die zu untersuchenden Subsysteme
als auch die zu erzeugenden Ausgaben festlegen. Die zu
untersuchenden Subsysteme werden als so genannte
layers angegeben. Die Subsysteme sind in
ACPI-CA-Komponenten
(ACPI_ALL_COMPONENTS) und
ACPI-Hardware (ACPI_ALL_DRIVERS)
aufgeteilt. Welche Meldungen ausgegeben werden, wird über
level gesteuert. level reicht
von ACPI_LV_ERROR (es werden nur Fehler
ausgegeben) bis zu ACPI_LV_VERBOSE (alles
wird ausgegeben). level ist eine Bitmaske,
sodass verschiedene Stufen auf einmal (durch Leerzeichen
getrennt) angegeben werden können. Die erzeugte
Ausgabemenge passt vielleicht nicht in den Konsolenpuffer.
In diesem Fall sollten Sie die Ausgaben mithilfe einer
seriellen Konsole sichern. Die möglichen Werte
für layers und level
werden in der Hilfeseite &man.acpi.4; beschrieben.Die Ausgaben zur Fehlersuche sind in der Voreinstellung
nicht aktiviert. Wenn ACPI im Kernel
enthalten ist, fügen Sie options ACPI_DEBUG
zur Kernelkonfigurationsdatei hinzu. Sie können die
Ausgaben zur Fehlersuche global aktivieren, indem Sie in der
Datei /etc/make.conf die Zeile
ACPI_DEBUG=1 einfügen. Das Modul
acpi.ko können Sie wie folgt
neu übersetzen:&prompt.root; cd /sys/modules/acpi/acpi
&& make clean &&
make ACPI_DEBUG=1Installieren Sie anschließend
acpi.ko im Verzeichnis
/boot/kernel.
In der Datei loader.conf stellen Sie
level und layer ein. Das
folgende Beispiel aktiviert die Ausgabe von Fehlern für
alle ACPI-CA-Komponenten und alle
ACPI-Hardwaretreiber (wie
CPU, LID):debug.acpi.layer="ACPI_ALL_COMPONENTS ACPI_ALL_DRIVERS"
debug.acpi.level="ACPI_LV_ERROR"Wenn ein Problem durch ein bestimmtes Ereignis,
beispielsweise den Start nach einem Ruhezustand, hervorgerufen
wird, können Sie die Einstellungen für
level und layer auch mit dem
Kommando sysctl vornehmen. In diesem
Fall müssen Sie die Datei loader.conf
nicht editieren. Auf der sysctl-Kommandozeile
geben Sie dieselben Variablennamen wie in
loader.conf an.ACPI-InformationsquellenWeitere Informationen zu ACPI
erhalten Sie an den folgenden Stellen:die &a.acpi; Mailingliste,die Archive der ACPI-Mailingliste:
,die alten Archive der ACPI-Mailingliste:
,die ACPI-Spezifikation (Version 2.0):
,in den nachstehenden &os;-Hilfeseiten:
&man.acpi.4;, &man.acpi.thermal.4;, &man.acpidump.8;,
&man.iasl.8; und &man.acpidb.8;,
DSDT debugging resource
(als Beispiel wird Compaq erläutert, die
Ressource ist aber dennoch nützlich).
Index: head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml
===================================================================
--- head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml (revision 36616)
+++ head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/disks/chapter.sgml (revision 36617)
@@ -1,4528 +1,4528 @@
BerndWarkenÜbersetzt von MartinHeinenSpeichermedienÜbersichtDieses Kapitel behandelt die Benutzung von Laufwerken unter
FreeBSD. Laufwerke können speichergestützte Laufwerke,
Netzwerklaufwerke oder normale SCSI/IDE-Geräte sein.Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie Folgendes
wissen:Die Begriffe, die FreeBSD verwendet, um die
Organisation der Daten auf einem physikalischen Laufwerk
zu beschreiben (Partitionen und Slices).Wie Sie ein weiteres Laufwerk zu Ihrem System
hinzufügen.Wie virtuelle Dateisysteme, zum Beispiel RAM-Disks,
eingerichtet werden.Wie Sie mit Quotas die Benutzung von Laufwerken
einschränken können.Wie Sie Partitionen verschlüsseln, um Ihre Daten
zu schützen.Wie unter FreeBSD CDs und DVDs gebrannt werden.Sie werden die Speichermedien, die Sie für
Backups einsetzen können, kennen.Wie Sie die unter FreeBSD erhältlichen Backup
Programme benutzen.Wie Sie ein Backup mit Disketten erstellen.Was Dateisystem-Schnappschüsse sind und wie sie
eingesetzt werden.Bevor Sie dieses Kapitel lesen,sollten Sie einen einen &os;-Kernel installieren
können ().GerätenamenDie folgende Tabelle zeigt die von FreeBSD unterstützten
Speichergeräte und deren Gerätenamen.
Namenskonventionen von physikalischen LaufwerkenLaufwerkstypGerätenameIDE-FestplattenadIDE-CD-ROM LaufwerkeacdSCSI-Festplatten und USB-SpeichermediendaSCSI-CD-ROM LaufwerkecdVerschiedene proprietäre CD-ROM-Laufwerkemcd Mitsumi CD-ROM und
scd Sony CD-ROMDiskettenlaufwerkefdSCSI-BandlaufwerkesaIDE-BandlaufwerkeastFlash-Laufwerkefla für &diskonchip;
Flash-DeviceRAID-Laufwerkeaacd für &adaptec; AdvancedRAID,
mlxd und mlyd
für &mylex;,
amrd für AMI &megaraid;,
idad für Compaq Smart RAID,
twed für &tm.3ware; RAID.
DavidO'BrianIm Original von Hinzufügen von LaufwerkenLaufwerkehinzufügenDer folgende Abschnitt beschreibt, wie Sie ein neues
SCSI-Laufwerk zu einer Maschine
hinzufügen, die momentan nur ein Laufwerk hat. Dazu schalten
Sie zuerst den Rechner aus und installieren das Laufwerk entsprechend
der Anleitungen Ihres Rechners, Ihres Controllers und des
Laufwerkherstellers. Den genauen Ablauf können wir wegen der
großen Abweichungen leider nicht beschreiben.Nachdem Sie das Laufwerk installiert haben, melden Sie sich als
Benutzer root an und kontrollieren Sie
/var/run/dmesg.boot, um sicherzustellen,
dass das neue Laufwerk gefunden wurde. Das neue Laufwerk
wird, um das Beispiel fortzuführen, da1
heißen und soll unter /1 eingehängt
werden. Fügen Sie eine IDE-Platte hinzu, wird diese den
Namen ad1 erhalten.PartitionenSlicesfdiskDa FreeBSD auf IBM-PC kompatiblen Rechnern läuft, muss
es die PC BIOS-Partitionen, die verschieden von den traditionellen
BSD-Partitionen sind, berücksichtigen. Eine PC Platte kann
bis zu vier BIOS-Partitionen enthalten. Wenn die Platte
ausschließlich für FreeBSD verwendet wird, können
Sie den dedicated Modus benutzen, ansonsten
muss FreeBSD in eine der BIOS-Partitionen installiert werden.
In FreeBSD heißen die PC BIOS-Partitionen
Slices, um sie nicht mit den traditionellen
BSD-Partitionen zu verwechseln. Sie können auch Slices auf
einer Platte verwenden, die ausschließlich von FreeBSD
benutzt wird, sich aber in einem Rechner befindet, der noch ein
anderes Betriebssystem installiert hat. Dadurch stellen Sie sicher,
dass Sie fdisk des anderen Betriebssystems noch
benutzen können.Im Fall von Slices wird die Platte als
/dev/da1s1e hinzugefügt. Das heißt:
SCSI-Platte, Einheit 1 (die zweite SCSI-Platte), Slice 1
(PC BIOS-Partition 1) und die e BSD-Partition.
Wird die Platte ausschließlich für FreeBSD verwendet
(dangerously dedicated), wird sie einfach als
/dev/da1e hinzugefügt.Da &man.bsdlabel.8; zum Speichern von Sektoren 32-Bit
Integer verwendet, ist das Werkzeug in den meisten Fällen
auf 2^32-1 Sektoren pro Laufwerk oder 2 TB
beschränkt. In &man.fdisk.8; darf der Startsektor
nicht größer als 2^32-1 sein und Partitionen
sind auf eine Länge von 2^32-1 beschränkt.
In den meisten Fällen beschränkt dies die
Größe einer Partition auf 2 TB
und die maximale Größe eines Laufwerks
auf 4 TB. Das &man.sunlabel.8;-Format ist
mit 2^32-1 Sektoren pro Partition und 8 Partitionen
auf 16 TB beschränkt. Mit größeren
Laufwerken können &man.gpt.8;-Partitionen benutzt
werden.Verwenden von &man.sysinstall.8;sysinstallhinzufügen von LaufwerkensuDas sysinstall MenüUm ein Laufwerk zu partitionieren und zu labeln, kann das
menügestützte sysinstall
benutzt werden. Dazu melden Sie sich als root
an oder benutzen su, um
root zu werden. Starten Sie
sysinstall und wählen das
Configure Menü, wählen Sie dort
den Punkt Fdisk aus.Partitionieren mit fdiskInnerhalb von fdisk geben Sie
A ein, um die ganze Platte für
FreeBSD zu benutzen. Beantworten Sie die Frage remain
cooperative with any future possible operating systems mit
YES. W schreibt die
Änderung auf die Platte, danach können Sie
fdisk mit Q
verlassen. Da Sie eine Platte zu einem schon laufenden System
hinzugefügt haben, beantworten Sie die Frage nach dem
Master Boot Record mit None.Disk-Label-EditorBSD PartitionenAls nächstes müssen Sie
sysinstall verlassen und es erneut
starten. Folgen Sie dazu bitte den Anweisungen von oben, aber
wählen Sie dieses Mal die Option Label,
um in den Disk Label Editor zu gelangen.
Hier werden die traditionellen BSD-Partitionen erstellt.
Ein Laufwerk kann acht Partitionen, die mit den Buchstaben
a-h gekennzeichnet werden,
besitzen. Einige Partitionen sind für spezielle Zwecke
reserviert. Die a Partition ist für die
Root-Partition (/) reserviert. Deshalb
sollte nur das Laufwerk, von dem gebootet wird, eine
a Partition besitzen. Die b
Partition wird für Swap-Partitionen benutzt, wobei Sie
diese auf mehreren Platten benutzen dürfen.
Im dangerously dedicated Modus spricht
die c Partition die gesamte Platte an,
werden Slices verwendet, wird damit die ganze Slice angesprochen.
Die anderen Partitionen sind für allgemeine Zwecke
verwendbar.Der Label Editor von sysinstall
bevorzugt die e
Partition für Partitionen, die weder Root-Partitionen noch
Swap-Partitionen sind. Im Label
Editor können Sie ein einzelnes Dateisystem
mit C erstellen. Wählen Sie
FS, wenn Sie gefragt werden, ob Sie ein
FS (Dateisystem) oder Swap erstellen wollen, und geben Sie einen
Mountpoint z.B. /mnt an. Wenn Sie nach einer
FreeBSD-Installation ein Dateisystem mit
sysinstall erzeugen,
so werden die Einträge in /etc/fstab
nicht erzeugt, so dass die Angabe des Mountpoints nicht
wichtig ist.Sie können nun das Label auf das Laufwerk schreiben und
das Dateisystem erstellen, indem Sie W
drücken. Ignorieren Sie die Meldung von
sysinstall, dass die neue Partition
nicht angehangen werden konnte, und verlassen Sie den Label Editor
sowie sysinstall.EndeIm letzten Schritt fügen Sie noch in
/etc/fstab den Eintrag für das neue
Laufwerk ein.Die KommandozeileAnlegen von SlicesMit der folgenden Vorgehensweise wird eine Platte mit
anderen Betriebssystemen, die vielleicht auf Ihrem Rechner
installiert sind, zusammenarbeiten und nicht das
fdisk Programm anderer Betriebssysteme
stören. Bitte benutzen
Sie den dedicated Modus nur dann, wenn
Sie dazu einen guten Grund haben!&prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/da1 bs=1k count=1
&prompt.root; fdisk -BI da1 # Initialisieren der neuen Platte
&prompt.root; bsdlabel -B -w da1s1 auto #Labeln.
&prompt.root; bsdlabel -e da1s1 # Editieren des Disklabels und Hinzufügen von Partitionen
&prompt.root; mkdir -p /1
&prompt.root; newfs /dev/da1s1e # Wiederholen Sie diesen Schritt für jede Partition
&prompt.root; mount /dev/da1s1e /1 # Anhängen der Partitionen
&prompt.root; vi /etc/fstab # Ändern Sie /etc/fstab entsprechendWenn Sie ein IDE-Laufwerk besitzen, ändern Sie
da in ad.DedicatedOS/2Wenn das neue Laufwerk nicht von anderen Betriebssystemen
benutzt werden soll, können Sie es im
dedicated Modus betreiben. Beachten Sie bitte,
dass Microsoft-Betriebssysteme mit diesem Modus eventuell nicht
zurechtkommen, aber es entsteht kein Schaden am Laufwerk. Im
Gegensatz dazu wird IBMs &os2; versuchen, jede ihm nicht bekannte
Partition zu reparieren.&prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/da1 bs=1k count=1
&prompt.root; bsdlabel -Bw da1 auto
&prompt.root; bsdlabel -e da1 # Erstellen der `e' Partition
&prompt.root; newfs /dev/da1e
&prompt.root; mkdir -p /1
&prompt.root; vi /etc/fstab # /dev/da1e hinzufügen
&prompt.root; mount /1Eine alternative Methode:&prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/da1 count=2
&prompt.root; bsdlabel /dev/da1 | bsdlabel -BR da1 /dev/stdin
&prompt.root; newfs /dev/da1e
&prompt.root; mkdir -p /1
&prompt.root; vi /etc/fstab # /dev/da1e hinzufügen
&prompt.root; mount /1RAIDSoftware-RAIDChristopherShumwayOriginal von JimBrownÜberarbeitet von Concatenated-Disk (CCD) konfigurierenRAIDSoftwareRAIDCCDDie wichtigsten Faktoren bei der Auswahl von Massenspeichern
sind Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Preis.
Selten findet sich eine ausgewogene Mischung aller drei Faktoren.
Schnelle und zuverlässige Massenspeicher sind für
gewöhnlich teuer. Um die Kosten zu senken, muss
entweder an der Geschwindigkeit oder an der Zuverlässigkeit
gespart werden.Das unten beschriebene System sollte vor allem
preiswert sein. Der nächst wichtige Faktor war
die Geschwindigkeit gefolgt von der Zuverlässigkeit.
Die Geschwindigkeit war nicht so wichtig, da über
das Netzwerk auf das System zugegriffen wird. Da alle
Daten schon auf CD-Rs gesichert sind, war die
Zuverlässigkeit, obwohl wichtig, ebenfalls nicht
von entscheidender Bedeutung.Die Bewertung der einzelnen Faktoren ist der erste
Schritt bei der Auswahl von Massenspeichern. Wenn Sie
vor allem ein schnelles und zuverlässiges Medium
benötigen und der Preis nicht wichtig ist, werden
Sie ein anderes System als das hier beschriebene
zusammenstellen.Installation der HardwareNeben der IDE-Systemplatte besteht das System
aus drei Western Digital IDE-Festplatten mit
5400 RPM und einer Kapazität von je
30 GB. Insgesamt stehen also 90 GB
Speicherplatz zur Verfügung. Im Idealfall sollte
jede Festplatte an einen eigenen Controller angeschlossen
werden. Um Kosten zu sparen, wurde bei diesem System
darauf verzichtet und an jeden IDE-Controller eine
Master- und eine Slave-Platte angeschlossen.Beim Reboot wurde das BIOS so konfiguriert, dass es
die angeschlossenen Platten automatisch erkennt und FreeBSD
erkannte die Platten ebenfalls:ad0: 19574MB <WDC WD205BA> [39770/16/63] at ata0-master UDMA33
ad1: 29333MB <WDC WD307AA> [59598/16/63] at ata0-slave UDMA33
ad2: 29333MB <WDC WD307AA> [59598/16/63] at ata1-master UDMA33
ad3: 29333MB <WDC WD307AA> [59598/16/63] at ata1-slave UDMA33Wenn FreeBSD die Platten nicht erkennt,
überprüfen Sie, ob die Jumper korrekt
konfiguriert sind. Die meisten IDE-Festplatten
verfügen über einen
Cable Select-Jumper. Die Master-
und Slave-Platten werden mit einem anderen
Jumper konfiguriert. Bestimmen Sie den richtigen
Jumper mithilfe der Dokumentation Ihrer
Festplatte.Als nächstes sollten Sie überlegen,
auf welche Art der Speicher zur Verfügung
gestellt werden soll. Schauen Sie sich dazu
&man.vinum.8; ()
und &man.ccd.4; an. Im hier beschriebenen
System wird &man.ccd.4; eingesetzt.Konfiguration von CCDMit &man.ccd.4; können mehrere
gleiche Platten zu einem logischen Dateisystem
zusammengefasst werden. Um &man.ccd.4;
zu benutzen, muss der Kernel mit der entsprechenden
Unterstützung übersetzt werden.
Ergänzen Sie die Kernelkonfiguration um die
nachstehende Zeile. Anschließend müssen
Sie den Kernel neu übersetzen und installieren.pseudo-device ccdAlternativ kann &man.ccd.4; auch als
Kernelmodul geladen werden.Um &man.ccd.4; zu benutzen, müssen
die Laufwerke zuerst mit einem Label versehen werden.
Die Label werden mit &man.bsdlabel.8; erstellt:bsdlabel -w ad1 auto
bsdlabel -w ad2 auto
bsdlabel -w ad3 autoDamit wurden die Label ad1c,
ad2c und ad3c
erstellt, die jeweils das gesamte Laufwerk umfassen.Im nächsten Schritt muss der Typ des Labels
geändert werden. Die Labels können Sie
mit &man.bsdlabel.8; editieren:bsdlabel -e ad1
bsdlabel -e ad2
bsdlabel -e ad3Für jedes Label startet dies den durch
EDITOR gegebenen Editor, typischerweise
&man.vi.1;.Ein unverändertes Label sieht zum Beispiel
wie folgt aus:8 partitions:
# size offset fstype [fsize bsize bps/cpg]
c: 60074784 0 unused 0 0 0 # (Cyl. 0 - 59597)Erstellen Sie eine e-Partition
für &man.ccd.4;. Dazu können Sie normalerweise
die Zeile der c-Partition kopieren,
allerdings muss auf
4.2BSD gesetzt werden.
Das Ergebnis sollte wie folgt aussehen:8 partitions:
# size offset fstype [fsize bsize bps/cpg]
c: 60074784 0 unused 0 0 0 # (Cyl. 0 - 59597)
e: 60074784 0 4.2BSD 0 0 0 # (Cyl. 0 - 59597)Erstellen des DateisystemsNachdem alle Platten ein Label haben, kann das
&man.ccd.4;-RAID aufgebaut werden. Dies geschieht
mit &man.ccdconfig.8;:ccdconfig ccd0 32 0 /dev/ad1e /dev/ad2e /dev/ad3eDie folgende Aufstellung erklärt die
verwendeten Kommandozeilenargumente:Das erste Argument gibt das zu konfigurierende
Gerät, hier /dev/ccd0c,
an. Die Angabe von /dev/ ist
dabei optional.Der Interleave für das Dateisystem. Der
Interleave definiert die Größe eines
Streifens in Blöcken, die normal 512 Bytes
groß sind. Ein Interleave von 32 ist
demnach 16384 Bytes groß.Weitere Argumente für &man.ccdconfig.8;.
Wenn Sie spiegeln wollen, können Sie das
hier angeben. Die gezeigte Konfiguration
verwendet keine Spiegel, sodass der Wert
0 angegeben ist.Das letzte Argument gibt die Geräte des
Plattenverbundes an. Benutzen Sie für jedes
Gerät den kompletten Pfadnamen.Nach Abschluß von &man.ccdconfig.8; ist der
Plattenverbund konfiguriert und es können Dateisysteme
auf dem Plattenverbund angelegt werden. Das Anlegen
von Dateisystemen wird in der Hilfeseite &man.newfs.8;
beschrieben. Für das Beispiel genügt
der folgende Befehl:newfs /dev/ccd0cAutomatisierungDamit &man.ccd.4; beim Start automatisch
aktiviert wird, ist die Datei /etc/ccd.conf
mit dem folgenden Kommando zu erstellen:ccdconfig -g > /etc/ccd.confWenn /etc/ccd.conf existiert, wird beim
Reboot ccdconfig -C von
/etc/rc aufgerufen. Damit wird
&man.ccd.4; eingerichtet und die darauf
befindlichen Dateisysteme können angehängt
werden.Wenn Sie in den Single-User Modus booten, müssen Sie
den Verbund erst konfigurieren, bevor Sie darauf befindliche
Dateisysteme anhängen können:ccdconfig -CIn /etc/fstab ist noch ein Eintrag
für das auf dem Verbund befindliche Dateisystem zu
erstellen, damit dieses beim Start des Systems immer
angehängt wird:/dev/ccd0c /media ufs rw 2 2Der Vinum-Volume-ManagerRAIDSoftwareRAIDVinumDer Vinum Volume Manager ist ein Block-Gerätetreiber,
der virtuelle Platten zur Verfügung stellt. Er trennt die
Verbindung zwischen der Festplatte und dem zugehörigen
Block-Gerät auf. Im Gegensatz zur konventionellen
Aufteilung einer Platte in Slices lassen sich dadurch Daten
flexibler, leistungsfähiger und zuverlässiger verwalten.
&man.vinum.8; stellt RAID-0, RAID-1 und RAID-5 sowohl einzeln wie
auch in Kombination zur Verfügung.Mehr Informationen über &man.vinum.8; erhalten Sie in
.Hardware-RAIDRAIDHardwareFreeBSD unterstützt eine Reihe von
RAID-Controllern. Diese Geräte
verwalten einen Plattenverbund; zusätzliche Software
wird nicht benötigt.Der Controller steuert mithilfe eines
BIOS auf der Karte die Plattenoperationen.
Wie ein RAID System eingerichtet wird,
sei kurz am Beispiel des Promise IDE
RAID-Controllers gezeigt. Nachdem
die Karte eingebaut ist und der Rechner neu gestartet wurde,
erscheint eine Eingabeaufforderung. Wenn Sie den Anweisungen
auf dem Bildschirm folgen, gelangen Sie in eine Maske, in der
Sie mit den vorhandenen Festplatten ein
RAID-System aufbauen können.
FreeBSD behandelt das RAID-System wie
eine einzelne Festplatte.Wiederherstellen eines ATA-RAID-1 VerbundsMit FreeBSD können Sie eine ausgefallene Platte in
einem RAID-Verbund während des Betriebs auswechseln,
vorausgesetzt Sie bemerken den Ausfall vor einem Neustart.Einen Ausfall erkennen Sie, wenn in der Datei
/var/log/messages oder in der
Ausgabe von &man.dmesg.8; Meldungen wie die folgenden
auftauchen:ad6 on monster1 suffered a hard error.
ad6: READ command timeout tag=0 serv=0 - resetting
ad6: trying fallback to PIO mode
ata3: resetting devices .. done
ad6: hard error reading fsbn 1116119 of 0-7 (ad6 bn 1116119; cn 1107 tn 4 sn 11)\\
status=59 error=40
ar0: WARNING - mirror lostÜberprüfen Sie den RAID-Verbund mit
&man.atacontrol.8;:&prompt.root; atacontrol list
ATA channel 0:
Master: no device present
Slave: acd0 <HL-DT-ST CD-ROM GCR-8520B/1.00> ATA/ATAPI rev 0
ATA channel 1:
Master: no device present
Slave: no device present
ATA channel 2:
Master: ad4 <MAXTOR 6L080J4/A93.0500> ATA/ATAPI rev 5
Slave: no device present
ATA channel 3:
Master: ad6 <MAXTOR 6L080J4/A93.0500> ATA/ATAPI rev 5
Slave: no device present
&prompt.root; atacontrol status ar0
ar0: ATA RAID1 subdisks: ad4 ad6 status: DEGRADEDDamit Sie die Platte ausbauen können, muss zuerst
der ATA-Channel der ausgefallenen Platte aus dem Verbund entfernt
werden:&prompt.root; atacontrol detach ata3Ersetzen Sie dann die Platte.Nun aktivieren Sie den ATA-Channel wieder:&prompt.root; atacontrol attach ata3
Master: ad6 <MAXTOR 6L080J4/A93.0500> ATA/ATAPI rev 5
Slave: no device presentNehmen Sie die neue Platte in den Verbund auf:&prompt.root; atacontrol addspare ar0 ad6Stellen Sie die Organisation des Verbunds wieder her:&prompt.root; atacontrol rebuild ar0Sie können den Fortschritt des Prozesses durch
folgende Befehle kontrollieren:&prompt.root; dmesg | tail -10
[output removed]
ad6: removed from configuration
ad6: deleted from ar0 disk1
ad6: inserted into ar0 disk1 as spare
&prompt.root; atacontrol status ar0
ar0: ATA RAID1 subdisks: ad4 ad6 status: REBUILDING 0% completedWarten Sie bis die Wiederherstellung beendet ist.MarcFonvieilleBeigetragen von USB SpeichermedienUSBSpeichermedienDer Universal Serial Bus (USB) wird heutzutage von
vielen externen Speichern benutzt: Festplatten,
USB-Thumbdrives oder CD-Brennern, die alle von
&os; unterstützt werden.USB-KonfigurationUSB-Massenspeicher werden vom Treiber &man.umass.4;
betrieben. Wenn Sie den GENERIC-Kernel
benutzen, brauchen Sie keine Anpassungen vorzunehmen.
Benutzen Sie einen angepassten Kernel, müssen die
nachstehenden Zeilen in der Kernelkonfigurationsdatei
enthalten sein:device scbus
device da
device pass
device uhci
device ohci
device ehci
device usb
device umassDer Treiber &man.umass.4; greift über das
SCSI-Subsystem auf die USB-Geräte zu. Ihre
USB-Geräte werden daher vom System als SCSI-Geräte
erkannt. Abhängig vom Chipsatz Ihrer Systemplatine
benötigen Sie in der Kernelkonfiguration entweder
die Option device uhci oder die
Option device ohci für die
Unterstützung von USB 1.1. Die
Kernelkonfiguration kann allerdings auch beide Optionen
enthalten. Unterstützung für USB 2.0 Controller
wird durch den &man.ehci.4;-Treiber geleistet (die
device ehci Zeile). Vergessen Sie bitte nicht,
einen neuen Kernel zu bauen und zu installieren, wenn Sie die
Kernelkonfiguration verändert haben.Wenn es sich bei Ihrem USB-Gerät um einen
CD-R- oder DVD-Brenner handelt, müssen Sie den
Treiber &man.cd.4; für SCSI-CD-ROMs in die
Kernelkonfiguration aufnehmen:device cdDa der Brenner als SCSI-Laufwerk erkannt wird,
sollten Sie den Treiber &man.atapicam.4; nicht
benutzen.Die USB-Konfiguration testenSie können das USB-Gerät nun testen.
Schließen Sie das Gerät an und untersuchen
Sie die Systemmeldungen (&man.dmesg.8;), Sie sehen
Ausgaben wie die folgende:umass0: USB Solid state disk, rev 1.10/1.00, addr 2
GEOM: create disk da0 dp=0xc2d74850
da0 at umass-sim0 bus 0 target 0 lun 0
da0: <Generic Traveling Disk 1.11> Removable Direct Access SCSI-2 device
da0: 1.000MB/s transfers
da0: 126MB (258048 512 byte sectors: 64H 32S/T 126C)Die Ausgaben, wie das erkannte Gerät oder
der Gerätename (da0)
hängen natürlich von Ihrer Konfiguration ab.Da ein USB-Gerät als SCSI-Gerät erkannt
wird, können Sie USB-Massenspeicher mit dem
Befehl camcontrol anzeigen:&prompt.root; camcontrol devlist
<Generic Traveling Disk 1.11> at scbus0 target 0 lun 0 (da0,pass0)Wenn auf dem Laufwerk ein Dateisystem eingerichtet
ist, sollten Sie das Dateisystem einhängen können.
beschreibt, wie Sie
USB-Laufwerke formatieren und Partitionen einrichten.Aus Sicherheitsgründen sollten Sie Benutzern, denen Sie
nicht vertrauen, das Einhängen (z.B. durch die unten
beschriebene Aktivierung von vfs.usermount)
beliebiger Medien verbieten. Die meisten Dateisysteme in &os;
wurden nicht entwickelt, um sich vor böswilligen Geräten
zu schützen.Damit auch normale Anwender (ohne
root-Rechte) USB-Laufwerke einhängen
können, müssen Sie Ihr System erst entsprechend
konfigurieren. Als erstes müssen Sie sicherstellen, dass
diese Anwender auf die beim Einhängen eines USB-Laufwerks
dynamisch erzeugten Gerätedateien zugreifen dürfen.
Dazu können Sie beispielsweise mit &man.pw.8; alle
potentiellen Benutzer dieser Gerätedateien in die Gruppe
operator aufnehmen. Außerdem
muss sichergestellt werden, dass Mitglieder der Gruppe
operator Schreib- und Lesezugriff
auf diese Gerätedateien haben. Dazu fügen Sie die
folgenden Zeilen in die Konfigurationsdatei
/etc/devfs.rules ein:[localrules=5]
add path 'da*' mode 0660 group operatorVerfügt Ihr System auch über SCSI-Laufwerke,
gibt es eine Besonderheit. Haben Sie beispielsweise
die SCSI-Laufwerke da0 bis
da2 installiert, so sieht die
zweite Zeile wie folgt aus:add path 'da[3-9]*' mode 0660 group operatorDadurch werden die bereits vorhandenen
SCSI-Laufwerke nicht in die Gruppe
operator aufgenommen.Vergessen Sie nicht, die &man.devfs.rules.5;-Regeln
in der Datei /etc/rc.conf zu
aktivieren:devfs_system_ruleset="localrules"Als nächstes müssen Sie Ihre Kernelkonfiguration
anpassen, damit auch normale Benutzer Dateisysteme mounten
dürfen. Dazu fügen Sie am besten folgende Zeile
in die Konfigurationsdatei
/etc/sysctl.conf ein:vfs.usermount=1Damit diese Einstellung wirksam wird, müssen Sie Ihr
System neu starten. Alternativ können Sie diese Variable
auch mit &man.sysctl.8; setzen.Zuletzt müssen Sie noch ein Verzeichnis anlegen, in
das das USB-Laufwerk eingehängt werden soll. Dieses
Verzeichnis muss dem Benutzer gehören, der das
USB-Laufwerk in den Verzeichnisbaum einhängen will.
Dazu legen Sie als root ein
Unterverzeichnis
/mnt/username
an (wobei Sie username
durch den Login des jeweiligen Benutzers sowie
usergroup durch die primäre
Gruppe des Benutzers ersetzen):&prompt.root; mkdir /mnt/username
&prompt.root; chown username:usergroup /mnt/usernameWenn Sie nun beispielsweise einen USB-Stick
anschließen, wird automatisch die Gerätedatei
/dev/da0s1 erzeugt. Da derartige
Geräte in der Regel mit dem FAT-Dateisystem
formatiert sind, können Sie sie beispielsweise mit
dem folgenden Befehl in den Verzeichnisbaum
einhängen:&prompt.user; mount -t msdosfs -o -m=644,-M=755 /dev/da0s1 /mnt/usernameWenn Sie das Gerät entfernen (das Dateisystem
müssen Sie vorher abhängen), sehen Sie
in den Systemmeldungen Einträge wie die folgenden:umass0: at uhub0 port 1 (addr 2) disconnected
(da0:umass-sim0:0:0:0): lost device
(da0:umass-sim0:0:0:0): removing device entry
GEOM: destroy disk da0 dp=0xc2d74850
umass0: detachedWeiteres zu USBNeben den Abschnitten
Hinzufügen von Laufwerken
und Anhängen und
Abhängen von Dateisystemen lesen Sie bitte
die Hilfeseiten &man.umass.4;, &man.camcontrol.8; für
&os; 8.X oder &man.usbdevs.8; bei vorherigen Versionen.MikeMeyerBeigesteuert von CDs benutzenCD-ROMbrennenEinführungCDs besitzen einige Eigenschaften, die sie von
konventionellen Laufwerken unterscheiden. Zuerst konnten
sie nicht beschrieben werden. Sie wurden so entworfen, dass
sie ununterbrochen, ohne Verzögerungen durch Kopfbewegungen
zwischen den Spuren, gelesen werden können. Sie konnten
früher auch leichter als vergleichbar große Medien zwischen
Systemen bewegt werden.CDs besitzen Spuren, aber damit ist der Teil Daten
gemeint, der ununterbrochen gelesen wird, und nicht eine
physikalische Eigenschaft der CD. Um eine CD mit FreeBSD
zu erstellen, werden die Daten jeder Spur der CD in
Dateien vorbereitet und dann die Spuren auf die CD
geschrieben.ISO 9660DateisystemeISO 9660Das ISO 9660-Dateisystem wurde entworfen, um mit diesen
Unterschieden umzugehen. Leider hat es auch damals übliche
Grenzen für Dateisysteme implementiert. Glücklicherweise
existiert ein Erweiterungsmechanismus, der es korrekt
geschriebenen CDs erlaubt, diese Grenzen zu überschreiten
und dennoch auf Systemen zu funktionieren, die diese
Erweiterungen nicht unterstützen.sysutils/cdrtoolsDer Port sysutils/cdrtools
enthält das Programm &man.mkisofs.8;, das eine Datei
erstellt, die ein ISO 9660-Dateisystem enthält.
Das Programm hat Optionen, um verschiedene Erweiterungen
zu unterstützen, und wird unten beschrieben.CD-BrennerATAPIWelches Tool Sie zum Brennen von CDs benutzen, hängt davon
ab, ob Ihr CD-Brenner ein ATAPI-Gerät ist oder nicht.
Mit ATAPI-CD-Brennern wird
burncd benutzt, das Teil des Basissystems ist.
SCSI- und USB-CD-Brenner werden mit
cdrecord aus sysutils/cdrtools benutzt.
Zusätzlich ist es möglich, über das Modul
ATAPI/CAM SCSI-Werkzeuge wie
cdrecord
auch für ATAPI-Geräte einzusetzen.Wenn Sie eine Brennsoftware mit grafischer
Benutzeroberfläche benötigen, sollten Sie sich
X-CD-Roast oder
K3b näher ansehen. Diese
Werkzeuge können als Paket oder aus den
Ports (sysutils/xcdroast
und sysutils/k3b)
installiert werden. Mit ATAPI-Hardware benötigt
K3b das
ATAPI/CAM-Modul.mkisofsDas Programm &man.mkisofs.8; aus dem Port
sysutils/cdrtools
erstellt ein ISO 9660-Dateisystem,
das ein Abbild eines Verzeichnisbaumes ist.
Die einfachste Anwendung ist wie folgt:&prompt.root; mkisofs -o Imagedatei/path/to/treeDateisystemeISO 9660Dieses Kommando erstellt eine Imagedatei,
die ein ISO 9660-Dateisystem enthält, das eine Kopie des
Baumes unter /path/to/tree ist.
Dabei werden die Dateinamen auf Namen abgebildet, die den
Restriktionen des ISO 9660-Dateisystems entsprechen. Dateien
mit Namen, die im ISO 9660-Dateisystem nicht gültig sind,
bleiben unberücksichtigt.DateisystemeHFSDateisystemeJolietEs einige Optionen, um diese Beschränkungen
zu überwinden. Die unter &unix; Systemen üblichen
Rock-Ridge-Erweiterungen werden durch
aktiviert, aktiviert die von Microsoft
Systemen benutzten Joliet-Erweiterungen und
dient dazu, um das von &macos; benutzte HFS zu erstellen.Für CDs, die nur auf FreeBSD-Systemen verwendet werden
sollen, kann genutzt werden, um alle
Beschränkungen für Dateinamen aufzuheben. Zusammen
mit wird ein Abbild des
Dateisystems, ausgehend von dem Startpunkt im FreeBSD-Dateibaum,
erstellt, obwohl dies den ISO 9660 Standard
verletzen kann.CD-ROMbootbare erstellenDie letzte übliche Option ist .
Sie wird benutzt, um den Ort eines Bootimages einer
El Torito bootbaren CD anzugeben. Das Argument
zu dieser Option ist der Pfad zu einem Bootimage ausgehend
von der Wurzel des Baumes, der auf die CD geschrieben werden
soll. In der Voreinstellung erzeugt &man.mkisofs.8; ein
ISO-Image im Diskettenemulations-Modus. Dabei
muss das Image genau 1200, 1440 oder 2880 KB groß
sein. Einige Bootloader, darunter der auf den FreeBSD-Disks
verwendete, kennen keinen Emulationsmodus. Daher sollten Sie
in diesen Fällen die Option
verwenden. Wenn /tmp/myboot ein bootbares
FreeBSD-System enthält, dessen Bootimage sich in
/tmp/myboot/boot/cdboot befindet, können
Sie ein Abbild eines ISO 9660-Dateisystems in
/tmp/bootable.iso wie folgt
erstellen:&prompt.root; mkisofs -R -no-emul-boot -b boot/cdboot -o /tmp/bootable.iso /tmp/mybootWenn Sie md in Ihrem
Kernel konfiguriert haben, können Sie danach das Dateisystem
einhängen:&prompt.root; mdconfig -a -t vnode -f /tmp/bootable.iso -u 0
&prompt.root; mount -t cd9660 /dev/md0 /mntJetzt können Sie überprüfen, dass
/mnt und /tmp/myboot
identisch sind.Sie können das Verhalten von &man.mkisofs.8;
mit einer Vielzahl von Optionen beeinflussen. Insbesondere
können Sie das ISO 9660-Dateisystem modifizieren und
Joliet- oder HFS-Dateisysteme brennen. Details dazu
entnehmen Sie bitte der Hilfeseite &man.mkisofs.8;.burncdCD-ROMbrennenWenn Sie einen ATAPI-CD-Brenner besitzen, können
Sie burncd benutzen, um ein ISO-Image
auf CD zu brennen. burncd ist Teil
des Basissystems und unter /usr/sbin/burncd
installiert. Da es nicht viele Optionen hat, ist es leicht
zu benutzen:&prompt.root; burncd -f cddevice data imagefile.iso fixateDieses Kommando brennt eine Kopie von
imagefile.iso auf das Gerät
cddevice. In der Grundeinstellung
wird das Gerät /dev/acd0 benutzt.
&man.burncd.8; beschreibt, wie die Schreibgeschwindigkeit
gesetzt wird, die CD ausgeworfen wird und Audiodaten
geschrieben werden.cdrecordWenn Sie keinen ATAPI-CD-Brenner besitzen, benutzen Sie
cdrecord, um CDs zu brennen.
cdrecord ist nicht Bestandteil des Basissystems.
Sie müssen es entweder aus den Ports in
sysutils/cdrtools oder dem
passenden Paket installieren. Änderungen im Basissystem
können Fehler im binären Programm verursachen und
führen möglicherweise dazu, dass Sie einen
Untersetzer brennen. Sie sollten
daher den Port aktualisieren, wenn Sie Ihr System aktualisieren
bzw. wenn Sie
STABLE verfolgen,
den Port aktualisieren, wenn es eine neue Version gibt.Obwohl cdrecord viele Optionen besitzt,
ist die grundlegende Anwendung einfacher als burncd.
Ein ISO 9660-Image erstellen Sie mit:&prompt.root; cdrecord dev=deviceimagefile.isoDer Knackpunkt in der Benutzung von cdrecord
besteht darin, das richtige Argument zu zu
finden. Benutzen Sie dazu den Schalter
von cdrecord, der eine ähnliche Ausgabe
wie die folgende produziert:CD-ROMbrennen&prompt.root; cdrecord -scanbus
Cdrecord 1.9 (i386-unknown-freebsd7.0) Copyright (C) 1995-2004 Jörg Schilling
Using libscg version 'schily-0.1'
scsibus0:
0,0,0 0) 'SEAGATE ' 'ST39236LW ' '0004' Disk
0,1,0 1) 'SEAGATE ' 'ST39173W ' '5958' Disk
0,2,0 2) *
0,3,0 3) 'iomega ' 'jaz 1GB ' 'J.86' Removable Disk
0,4,0 4) 'NEC ' 'CD-ROM DRIVE:466' '1.26' Removable CD-ROM
0,5,0 5) *
0,6,0 6) *
0,7,0 7) *
scsibus1:
1,0,0 100) *
1,1,0 101) *
1,2,0 102) *
1,3,0 103) *
1,4,0 104) *
1,5,0 105) 'YAMAHA ' 'CRW4260 ' '1.0q' Removable CD-ROM
1,6,0 106) 'ARTEC ' 'AM12S ' '1.06' Scanner
1,7,0 107) *Für die aufgeführten Geräte in der Liste
wird das passende Argument zu gegeben.
Benutzen Sie die drei durch Kommas separierten Zahlen, die zu
Ihrem CD-Brenner angegeben sind, als Argument für
. Im Beispiel ist das CDRW-Gerät
1,5,0, so dass die passende Eingabe
dev=1,5,0 wäre.
Einfachere Wege das Argument anzugeben, sind in &man.cdrecord.1;
beschrieben. Dort sollten Sie auch nach
Informationen über Audiospuren, das Einstellen der
Geschwindigkeit und ähnlichem suchen.Kopieren von Audio-CDsUm eine Kopie einer Audio-CD zu erstellen, kopieren Sie die
Stücke der CD in einzelne Dateien und brennen diese Dateien
dann auf eine leere CD. Das genaue Verfahren hängt davon ab,
ob Sie ATAPI- oder SCSI-Laufwerke verwenden.SCSI-LaufwerkeKopieren Sie die Audiodaten mit
cdda2wav:
- &prompt.user; cdda2wav -v255 -D2,0 -B -Owav
+ &prompt.user; cdda2wav -vall -D2,0 -B -OwavDie erzeugten .wav Dateien schreiben
Sie mit cdrecord auf eine leere CD:&prompt.user; cdrecord -v dev=2,0 -dao -useinfo *.wavDas Argument von gibt das verwendete
Gerät an, das Sie, wie in
beschrieben, ermitteln können.ATAPI-LaufwerkeÜber das Modul ATAPI/CAM kann
cdda2wav auch mit ATAPI-Laufwerken
verwendet werden. Diese Methode ist für die meisten
Anwender besser geeignet als die im folgenden beschriebenen
Methoden (Jitter-Korrektur, Big-/Little-Endian-Probleme und
anderes mehr spielen hierbei eine Rolle).Der ATAPI-CD-Treiber stellt die einzelnen Stücke der
CD über die Dateien
/dev/acddtnn,
zur Verfügung. d bezeichnet
die Laufwerksnummer und nn ist die
Nummer des Stücks. Die Nummer ist immer zweistellig,
das heißt es wird, wenn nötig, eine führende
Null ausgegeben. Die Datei /dev/acd0t01
ist also das erste Stück des ersten CD-Laufwerks.
/dev/acd0t02 ist das zweite Stück
und /dev/acd0t03 das dritte.Überprüfen Sie stets, ob die entsprechenden
Dateien im Verzeichnis /dev auch
angelegt werden. Sind die Einträge nicht vorhanden,
weisen Sie Ihr System an, das Medium erneut zu testen:&prompt.root; dd if=/dev/acd0 of=/dev/null count=1Unter &os; 4.X werden diese Einträge nicht
mit dem Wert Null vordefiniert. Falls die entsprechenden
Einträge unter /dev nicht
vorhanden sind, müssen Sie diese hier von
MAKEDEV anlegen lassen:&prompt.root; cd /dev
&prompt.root; sh MAKEDEV acd0t99Die einzelnen Stücke kopieren Sie mit &man.dd.1;. Sie
müssen dazu eine spezielle Blockgröße
angeben:&prompt.root; dd if=/dev/acd0t01 of=track1.cdr bs=2352
&prompt.root; dd if=/dev/acd0t02 of=track2.cdr bs=2352
...
Die kopierten Dateien können Sie dann mit
burncd brennen. Auf der Kommandozeile
müssen Sie angeben, dass Sie Audio-Daten brennen
wollen und dass das Medium fixiert werden soll:&prompt.root; burncd -f /dev/acd0 audio track1.cdr track2.cdr ... fixateKopieren von Daten-CDsSie können eine Daten-CD in eine Datei kopieren, die einem
Image entspricht, das mit &man.mkisofs.8; erstellt
wurde. Mit Hilfe dieses Images können Sie jede Daten-CD
kopieren. Das folgende Beispiel verwendet
acd0 für das CD-ROM-Gerät. Wenn
Sie ein anderes Laufwerk benutzen, setzen Sie bitte den richtigen
Namen ein.&prompt.root; dd if=/dev/acd0 of=file.iso bs=2048Danach haben Sie ein Image, das Sie wie oben beschrieben, auf
eine CD brennen können.Einhängen von Daten-CDsNachdem Sie eine Daten-CD gebrannt haben, wollen Sie
wahrscheinlich auch die Daten auf der CD lesen. Dazu müssen
Sie die CD in den Dateibaum einhängen. Die Voreinstellung
für den Typ des Dateisystems von &man.mount.8; ist
UFS. Das System wird die Fehlermeldung
Incorrect super block ausgeben, wenn Sie
versuchen, die CD mit dem folgenden Kommando
einzuhängen:&prompt.root; mount /dev/cd0 /mntAuf der CD befindet sich ja kein UFS
Dateisystem, so dass der Versuch, die CD einzuhängen
fehlschlägt. Sie müssen &man.mount.8; sagen, dass
es ein Dateisystem vom Typ ISO9660 verwenden
soll. Dies erreichen Sie durch die Angabe von auf der Kommandozeile. Wenn Sie also die CD-ROM
/dev/cd0 in /mnt
einhängen wollen, führen Sie folgenden Befehl aus:&prompt.root; mount -t cd9660 /dev/cd0c /mntAbhängig vom verwendeten CD-ROM kann der Gerätename
von dem im Beispiel (/dev/cd0)
abweichen. Die Angabe von führt
&man.mount.cd9660.8; aus, so dass das Beispiel verkürzt
werden kann:&prompt.root; mount_cd9660 /dev/cd0 /mntAuf diese Weise können Sie
Daten-CDs von jedem Hersteller verwenden. Es kann allerdings zu
Problemen mit CDs kommen, die verschiedene ISO9660-Erweiterungen
benutzen. So speichern Joliet-CDs alle Dateinamen unter Verwendung
von zwei Byte langen Unicode-Zeichen. Zwar unterstützt der
&os;-Kernel derzeit noch kein Unicode, der CD9660-Treiber erlaubt
es aber, zur Laufzeit eine Konvertierungstabelle zu laden. Tauchen
bei Ihnen also statt bestimmter Zeichen nur Fragezeichen auf, so
müssen Sie über die Option den
benötigten Zeichensatz angeben. Weitere Informationen zu
diesem Problem finden Sie in der Manualpage
&man.mount.cd9660.8;.Damit der Kernel diese Zeichenkonvertierung (festgelegt
durch die Option ) erkennt, müssen Sie
das Kernelmodul cd9660_iconv.ko laden.
Dazu fügen Sie entweder folgende Zeile in die Datei
loader.conf ein:cd9660_iconv_load="YES"Danach müssen Sie allerdings Ihr System neu starten.
Alternativ können Sie das Kernelmodul auch direkt
über &man.kldload.8; laden.Manchmal werden Sie die Meldung Device
not configured erhalten, wenn Sie versuchen, eine
CD-ROM einzuhängen. Für gewöhnlich liegt das daran,
dass das Laufwerk meint es sei keine CD eingelegt, oder
dass das Laufwerk auf dem Bus nicht erkannt wird. Es kann
einige Sekunden dauern, bevor das Laufwerk merkt, dass eine CD
eingelegt wurde. Seien Sie also geduldig.Manchmal wird ein SCSI-CD-ROM nicht erkannt, weil es keine Zeit
hatte, auf das Zurücksetzen des Busses zu antworten. Wenn Sie
ein SCSI-CD-ROM besitzen, sollten Sie die folgende Zeile in Ihre
Kernelkonfiguration aufnehmen und einen neuen Kernel bauen:options SCSI_DELAY=15000Die Zeile bewirkt, dass nach dem Zurücksetzen des
SCSI-Busses beim Booten 15 Sekunden gewartet wird, um dem
CD-ROM-Laufwerk genügend Zeit zu geben, darauf zu
antworten.Brennen von rohen CDsSie können eine Datei auch direkt auf eine CD brennen,
ohne vorher auf ihr ein ISO 9660-Dateisystem einzurichten.
Einige Leute nutzen dies, um Datensicherungen durchzuführen.
Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass Sie schneller als
das Brennen einer normalen CD ist.&prompt.root; burncd -f /dev/acd1 -s 12 data archive.tar.gz fixateWenn Sie die Daten von einer solchen CD wieder
zurückbekommen wollen, müssen Sie sie direkt von dem
rohen Gerät lesen:&prompt.root; tar xzvf /dev/acd1Eine auf diese Weise gefertigte CD können Sie nicht in das
Dateisystem einhängen. Sie können Sie auch nicht auf
einem anderen Betriebssystem lesen. Wenn Sie die erstellten CDs in
das Dateisystem einhängen oder mit anderen Betriebssystemen
austauschen wollen, müssen Sie &man.mkisofs.8;
wie oben beschrieben benutzen.MarcFonvieilleBeigetragen von CD-BrennerATAPI/CAM TreiberDer ATAPI/CAM TreiberMit diesem Treiber kann auf ATAPI-Geräte (wie
CD-ROM-, CD-RW- oder DVD-Laufwerke) mithilfe des
SCSI-Subsystems zugegriffen werden. Damit können
Sie SCSI-Werkzeuge, wie sysutils/cdrdao oder &man.cdrecord.1;,
zusammen mit einem ATAPI-Gerät benutzen.Wenn Sie den Treiber benutzen wollen, fügen Sie
die folgende Zeile in
/boot/loader.conf ein:atapicam_load="YES"Danach müssen Sie Ihr System neu starten, um
den Treiber zu aktivieren.Alternativ können Sie die Unterstützung
für &man.atapicam.4; auch in Ihren Kernel kompilieren.
Dazu fügen Sie die folgende Zeile in Ihre
Kernelkonfigurationsdatei ein:device atapicamDie folgenden Zeilen werden ebenfalls benötigt,
sollten aber schon Teil der Kernelkonfiguration sein:device ata
device scbus
device cd
device passÜbersetzen und installieren Sie den neuen
Kernel. Der CD-Brenner sollte nun beim Neustart des Systems
erkannt werden:acd0: CD-RW <MATSHITA CD-RW/DVD-ROM UJDA740> at ata1-master PIO4
cd0 at ata1 bus 0 target 0 lun 0
cd0: <MATSHITA CDRW/DVD UJDA740 1.00> Removable CD-ROM SCSI-0 device
cd0: 16.000MB/s transfers
cd0: Attempt to query device size failed: NOT READY, Medium not present - tray closedÜber den Gerätenamen /dev/cd0
können Sie nun auf das Laufwerk zugreifen. Wenn Sie
beispielsweise eine CD-ROM in /mnt
einhängen wollen, benutzen Sie das nachstehende
Kommando:&prompt.root; mount -t cd9660 /dev/cd0 /mntDie SCSI-Adresse des Brenners können Sie als
root wie folgt ermitteln:&prompt.root; camcontrol devlist
<MATSHITA CDRW/DVD UJDA740 1.00> at scbus1 target 0 lun 0 (pass0,cd0)Die SCSI-Adresse 1,0,0 können
Sie mit den SCSI-Werkzeugen, zum Beispiel &man.cdrecord.1;,
verwenden.Weitere Informationen über das ATAPI/CAM- und
das SCSI-System erhalten Sie in den Hilfeseiten
&man.atapicam.4; und &man.cam.4;.MarcFonvieilleBeigetragen von AndyPolyakovMit Beiträgen von DVDs benutzenDVDbrennenEinführungNach der CD ist die DVD die nächste Generation
optischer Speichermedien. Auf einer DVD können
mehr Daten als auf einer CD gespeichert werden.
DVDs werden heutzutage als Standardmedium für
Videos verwendet.Für beschreibbare DVDs existieren fünf
Medienformate:DVD-R: Dies war das erste verfügbare Format.
Das Format wurde vom DVD-Forum
festgelegt. Die Medien sind nur einmal beschreibbar.DVD-RW: Dies ist die wiederbeschreibbare Version
des DVD-R Standards. Eine DVD-RW kann ungefähr
1000 Mal beschrieben werden.DVD-RAM: Dies ist ebenfalls ein wiederbeschreibbares
Format, das vom DVD-Forum unterstützt wird.
Eine DVD-RAM verhält sich wie eine Wechselplatte.
Allerdings sind die Medien nicht kompatibel zu den
meisten DVD-ROM-Laufwerken und DVD-Video-Spielern.
DVD-RAM wird nur von wenigen Brennern unterstützt.
Wollen Sie DVD-RAM einsetzen, sollten Sie
lesen.DVD+RW: Ist ein wiederbeschreibbares Format, das
von der DVD+RW
Alliance festgelegt wurde. Eine DVD+RW
kann ungefähr 1000 Mal beschrieben werden.DVD+R: Dieses Format ist die nur einmal beschreibbare
Variante des DVD+RW Formats.Auf einer einfach beschichteten DVD können
4.700.000.000 Bytes gespeichert werden. Das
sind 4,38 GB oder 4485 MB (1 Kilobyte
sind 1024 Bytes).Die physischen Medien sind unabhängig von
der Anwendung. Ein DVD-Video ist eine spezielle
Anordnung von Dateien, die auf irgendein Medium (zum Beispiel
DVD-R, DVD+R oder DVD-RW) geschrieben werden kann.
Bevor Sie ein Medium auswählen, müssen
Sie sicherstellen, dass der Brenner und der DVD-Spieler
(ein Einzelgerät oder ein DVD-ROM-Laufwerk
eines Rechners) mit dem Medium umgehen können.KonfigurationDas Programm &man.growisofs.1; beschreibt DVDs.
Das Kommando ist Teil der Anwendung
dvd+rw-tools
(sysutils/dvd+rw-tools).
dvd+rw-tools kann mit allen
DVD-Medien umgehen.Um die Geräte anzusprechen, brauchen die
Werkzeuge das SCSI-Subsystem. Daher muss der
Kernel den ATAPI/CAM-Treiber
zur Verfügung stellen. Der Treiber ist mit
USB-Brennern nutzlos; die Konfiguration von
USB-Geräten behandelt .Für ATAPI-Geräte müssen Sie ebenfalls
DMA-Zugriffe aktivieren. Fügen Sie dazu die nachstehende
Zeile in die Datei /boot/loader.conf
ein:hw.ata.atapi_dma="1"Bevor Sie dvd+rw-tools
mit Ihrem DVD-Brenner benutzen, lesen Sie bitte die
Hardware-Informationen auf der Seite dvd+rw-tools'
hardware compatibility notes.Wenn Sie eine grafische Oberfläche bevorzugen,
schauen Sie sich bitte den Port
sysutils/k3b
an. Der Port bietet eine leicht zu bedienende
Schnittstelle zu &man.growisofs.1; und vielen
anderen Werkzeugen.Daten-DVDs brennen&man.growisofs.1; erstellt mit dem Programm
mkisofs das Dateisystem
und brennt anschließend die DVD. Vor dem Brennen
brauchen Sie daher kein Abbild der Daten zu erstellen.Wenn Sie von den Daten im Verzeichnis
/path/to/data eine
DVD+R oder eine DVD-R brennen wollen, benutzen Sie
das nachstehende Kommando:&prompt.root; growisofs -dvd-compat -Z /dev/cd0 -J -R /path/to/dataDie Optionen werden an
&man.mkisofs.8; durchgereicht und dienen zum Erstellen
des Dateisystems (hier: ein ISO-9660-Dateisystem mit
Joliet- und Rock-Ridge-Erweiterungen). Weiteres
entnehmen Sie bitte der Hilfeseite &man.mkisofs.8;.Die Option wird für die erste
Aufnahme einer Session benötigt, egal ob Sie eine
Multi-Session-DVD brennen oder nicht. Für
/dev/cd0 müssen Sie
den Gerätenamen Ihres Brenners einsetzen. Die
Option schließt das
Medium, weitere Daten können danach nicht mehr
angehängt werden. Durch die Angabe dieser Option
kann das Medium von mehr DVD-ROM-Laufwerken gelesen
werden.Sie können auch ein vorher erstelltes Abbild
der Daten brennen. Die nachstehende Kommandozeile
brennt das Abbild in der Datei
imagefile.iso:&prompt.root; growisofs -dvd-compat -Z /dev/cd0=imagefile.isoDie Schreibgeschwindigkeit hängt von den
verwendeten Medium sowie dem verwendeten Gerät ab
und sollte automatisch gesetzt werden. Falls Sie die
Schreibgeschwindigkeit vorgeben möchten, verwenden
Sie den Parameter . Weiteres
erfahren Sie in der Hilfeseite &man.growisofs.1;.Um grössere Dateien als 4.38GB in ihre Sammlung
aufzunehmen, ist es notwendig ein UDF/ISO-9660 Hybrid-Dateisystem
zu erstellen. Dieses Dateisystem muss mit zusätzlichen
Parametern bei &man.mkisofs.8;
und allen relevanten Programmen (z.B. &man.growisofs.1;) erzeugt
werden. Dies ist nur notwendig wenn Sie ein ISO-Image erstellen
oder direkt auf eine DVD schreiben wollen. DVDs, die in dieser
Weise hergestellt worden sind, müssen als UDF-Dateisystem
mit &man.mount.udf.8; eingehangen werden. Sie sind nur auf
Betriebssystemen, die UDF unterstützen brauchbar, ansonsten
sieht es so aus, als ob sie kaputte Dateien enthalten würden.
Um so eine ISO Datei zu bauen, geben Sie den folgenden
Befehl ein:&prompt.user; mkisofs -R -J -udf -iso-level 3 -o imagefile.iso/path/to/dataUm Daten direkt auf eine DVD zu brennen, geben Sie den
folgenden Befehl ein:&prompt.root; growisofs -dvd-compat -udf -iso-level 3 -Z /dev/cd0 -J -R /path/to/dataWenn Sie ein ISO-Image haben das bereits grosse Dateien
enthält, sind keine weiteren zusätzlichen Optionen für
&man.growisofs.1; notwendig, um das Image auf die DVD zu
brennen.Beachten Sie noch, dass Sie die aktuelle Version von
sysutils/cdrtools haben (welche
&man.mkisofs.8; enthält), da die älteren Versionen nicht
den Support für grosse Dateien enthalten. Wenn Sie Probleme
haben sollten, können Sie auch das Entwicklerpaket
von sysutils/cdrtools-devel
einsetzen und lesen Sie die &man.mkisofs.8; Manualpage.DVDDVD-VideoDVD-Videos brennenEin DVD-Video ist eine spezielle Anordnung von Dateien, die
auf den ISO-9660 und den micro-UDF (M-UDF) Spezifikationen
beruht. Ein DVD-Video ist auf eine bestimmte Datei-Hierarchie
angewiesen. Daher müssen Sie DVDs mit speziellen
Programmen wie multimedia/dvdauthor
erstellen.Wenn Sie schon ein Abbild des Dateisystems eines
DVD-Videos haben, brennen Sie das Abbild wie jedes
andere auch. Eine passende Kommandozeile finden Sie
im vorigen Abschnitt. Wenn Sie die DVD im Verzeichnis
/path/to/video
zusammengestellt haben, erstellen Sie das DVD-Video
mit dem nachstehenden Kommando:&prompt.root; growisofs -Z /dev/cd0 -dvd-video /path/to/videoDie Option wird an
&man.mkisofs.8; weitergereicht. Dadurch erstellt
&man.mkisofs.8; die Datei-Hierarchie für ein
DVD-Video. Weiterhin bewirkt die Angabe von
, dass &man.growisofs.1;
mit der Option aufgerufen wird.DVDDVD+RWDVD+RW-Medien benutzenIm Gegensatz zu CD-RW-Medien müssen Sie DVD+RW-Medien
erst formatieren, bevor Sie die Medien benutzen.
Sie sollten &man.growisofs.1; einzetzen, da das Programm
Medien automatisch formatiert, wenn es erforderlich
ist. Sie können eine DVD+RW aber auch mit dem
Kommando dvd+rw-format formatieren:&prompt.root; dvd+rw-format /dev/cd0Sie müssen das Kommando nur einmal mit
neuen Medien laufen lassen. Anschließend
können Sie DVD+RWs, wie in den vorigen
Abschnitten beschrieben, brennen.Wenn Sie auf einer DVD+RW ein neues Dateisystem
erstellen wollen, brauchen Sie die DVD+RW vorher
nicht zu löschen. Überschreiben Sie
einfach das vorige Dateisystem indem Sie eine neue
Session anlegen:&prompt.root; growisofs -Z /dev/cd0 -J -R /path/to/newdataMit dem DVD+RW-Format ist es leicht, Daten an eine
vorherige Aufnahme anzuhängen. Dazu wird eine neue
Session mit der schon bestehenden zusammengeführt.
Es wird keine Multi-Session geschrieben, sondern
&man.growisofs.1; vergrößert
das ISO-9660-Dateisystem auf dem Medium.Das folgende Kommando fügt weitere Daten zu
einer vorher erstellten DVD+RW hinzu:&prompt.root; growisofs -M /dev/cd0 -J -R /path/to/nextdataWenn Sie eine DVD+RW erweitern, verwenden Sie
dieselben &man.mkisofs.8;-Optionen wie beim Erstellen
der DVD+RW.Um die Kompatibilität mit DVD-ROM-Laufwerken
zu gewährleisten, wollen Sie vielleicht die
Option einsetzen.
Zu einem DVD+RW-Medium können Sie mit dieser
Option auch weiterhin Daten hinzufügen.Wenn Sie das Medium aus irgendwelchen Gründen
doch löschen müssen, verwenden Sie den
nachstehenden Befehl:&prompt.root; growisofs -Z /dev/cd0=/dev/zeroDVDDVD-RWDVD-RW-Medien benutzenEine DVD-RW kann mit zwei Methoden beschrieben werden:
Sequential-Recording oder
Restricted-Overwrite. Voreingestellt
ist Sequential-Recording.Eine neue DVD-RW kann direkt beschrieben werden; sie
muss nicht vorher formatiert werden. Allerdings muss
eine DVD-RW, die mit Sequential-Recording aufgenommen
wurde, zuerst gelöscht werden, bevor eine neue Session
aufgenommen werden kann.Der folgende Befehl löscht eine DVD-RW im
Sequential-Recording-Modus:&prompt.root; dvd+rw-format -blank=full /dev/cd0Das vollständige Löschen
() dauert mit einem
1x Medium ungefähr eine Stunde. Wenn die
DVD-RW im Disk-At-Once-Modus (DAO) aufgenommen wurde,
kann Sie mit der Option schneller
gelöscht werden. Um eine DVD-RW im DAO-Modus zu
brennen, benutzen Sie das folgende Kommando:&prompt.root; growisofs -use-the-force-luke=dao -Z /dev/cd0=imagefile.isoDie Option
sollte nicht erforderlich sein, da &man.growisofs.1;
den DAO-Modus erkennt.Der Restricted-Overwrite-Modus sollte mit jeder
DVD-RW verwendet werden, da er flexibler als der
voreingestellte Sequential-Recording-Modus ist.Um Daten auf eine DVD-RW im Sequential-Recording-Modus
zu schreiben, benutzen Sie dasselbe Kommando wie
für die anderen DVD-Formate:&prompt.root; growisofs -Z /dev/cd0 -J -R /path/to/dataWenn Sie weitere Daten zu einer Aufnahme hinzufügen
wollen, benutzen Sie die Option von
&man.growisofs.1;. Werden die Daten im Sequential-Recording-Modus
hinzugefügt, wird eine neue Session erstellt.
Das Ergebnis ist ein Multi-Session-Medium.Eine DVD-RW im Restricted-Overwrite-Modus muss nicht
gelöscht werden, um eine neue Session aufzunehmen.
Sie können das Medium einfach mit der Option
überschreiben, ähnlich wie
bei DVD+RW. Mit der Option können
Sie das ISO-9660-Dateisystem, wie mit einer DVD+RW,
vergrößern. Die DVD enthält danach eine
Session.Benutzen sie das nachstehende Kommando, um den
Restricted-Overwrite-Modus einzustellen:&prompt.root; dvd+rw-format /dev/cd0Das folgende Kommando stellt den Modus wieder auf
Sequential-Recording zurück:&prompt.root; dvd+rw-format -blank=full /dev/cd0Multi-SessionNur wenige DVD-ROM-Laufwerke können
Multi-Session-DVDs lesen. Meist lesen die Spieler nur
die erste Session. Mehrere Sessions werden von
DVD+R, DVD-R und DVD-RW im Sequential-Recording-Modus
unterstützt. Im Modus Restricted-Overwrite gibt
es nur eine Session.Wenn das Medium noch nicht geschlossen ist, erstellt
das nachstehende Kommando eine neue Session auf einer
DVD+R, DVD-R oder DVD-RW im Sequential-Recording-Modus:&prompt.root; growisofs -M /dev/cd0 -J -R /path/to/nextdataWird diese Kommandozeile mit DVD+RW- oder DVD-RW-Medien
im Restricted-Overwrite-Modus benutzt, werden die
neuen Daten mit den Daten der bestehenden Session
zusammengeführt. Das Medium enthält danach
eine Session. Auf diesem Weg werden neue Daten zu
einer bestehenden Session hinzugefügt.Für den Anfang und das Ende einer Session
wird auf dem Medium zusätzlicher Platz verbraucht.
Um den Speicherplatz auf dem Medium optimal auszunutzen,
sollten Sie daher Sessions mit vielen Daten hinzufügen.
Auf ein DVD+R-Medium passen maximal 154 Sessions,
2000 Sessions auf ein DVD-R-Medium und
127 Sessions auf eine DVD+R Double Layer.WeiterführendesDas Kommando dvd+rw-mediainfo
/dev/cd0 zeigt
Informationen über eine im Laufwerk liegende
DVD an.Weiteres zu den dvd+rw-tools
lesen Sie bitte in der Hilfeseite &man.growisofs.1;,
auf der dvd+rw-tools
Web-Seite oder in den Archiven der cdwrite-Mailingliste.DVD-RAMDVDDVD-RAMKonfigurationDVD-RAM-fähige Brenner werden sowohl mit SCSI-
als auch mit ATAPI-Schnittstelle angeboten. Verwenden Sie
ein ATAPI-Gerät, müssen Sie den DMA-Modus
aktivieren. Dazu fügen Sie die folgende Zeile in
/boot/loader.conf ein:hw.ata.atapi_dma="1"Das Medium vorbereitenWie weiter oben in diesem Kapitel bereits erwähnt,
kann man eine DVD-RAM mit einer Wechselplatte vergleichen.
Wie diese muss auch eine DVD-RAM vor dem ersten Einsatz
vorbereitet werden. In unserem Beispiel
wird das gesamte Medium mit dem Standard-UFS2-Dateisystem
formatiert.Dazu geben Sie als root bei
eingelegter DVD-RAM die folgenden Befehle ein:&prompt.root; dd if=/dev/zero of=/dev/acd0 bs=2k count=1
&prompt.root; bsdlabel -Bw acd0
&prompt.root; newfs /dev/acd0Denken Sie dabei daran, dass Sie gegebenenfalls die
Gerätedatei (hier acd0) an
Ihre Konfiguration anpassen müssen.Das Medium einsetzenNachdem Sie das Medium vorbereitet haben, können
Sie das DVD-RAM-Medium in Ihren Verzeichnisbaum
einhängen:&prompt.root; mount /dev/acd0/mntDanach können Sie schreibend und lesend auf das
Medium zugreifen.JulioMerinoOriginal von MartinKarlssonUmgeschrieben von Disketten benutzenDisketten sind nützlich, wenn kein anderes
bewegliches Speichermedium vorhanden ist oder wenn
nur kleine Datenmengen transferiert werden sollen.Dieser Abschnitt beschreibt die Handhabung von Disketten
unter FreeBSD. Hauptsächlich geht es um die
Formatierung und Benutzung von 3,5 Zoll Disketten,
doch lassen sich die Konzepte leicht auf Disketten anderer
Formate übertragen.Disketten formatierenDie GerätedateienWie auf jedes andere Gerät auch, greifen Sie
auf Disketten über Einträge im Verzeichnis
/dev zu. Verwenden Sie dazu die
Einträge
/dev/fdN.FormatierungBevor eine Diskette benutzt werden kann, muss Sie
(low-level) formatiert werden, was normalerweise der
Hersteller schon gemacht hat. Sie können die
Diskette allerdings noch einmal formatieren, um das Medium zu
überprüfen. Es ist möglich, die
Kapazität der Diskette zu verändern,
allerdings sind die meisten Disketten auf 1440 kB
ausgelegt.Mit &man.fdformat.1; formatieren Sie eine
Diskette. Das Kommando erwartet die Angabe eines
Gerätenamens.Achten Sie bei der Formatierung
auf Fehlermeldungen, die schlechte Speichermedien
anzeigen.Disketten formatierenDie Disketten werden mithilfe der Gerätedatei
/dev/fdN
formatiert. Legen Sie eine 3,5 Zoll Diskette in
Ihr Laufwerk ein und führen das folgende Kommando
aus:&prompt.root; /usr/sbin/fdformat -f 1440 /dev/fd0Das DisklabelNach dem Formatieren muss auf der Diskette ein Disklabel
erstellt werden. Das Disklabel wird später zerstört, ist
aber notwendig, um die Größe und Geometrie der Diskette
zu erkennen.Das Disklabel gilt für die ganze Diskette und enthält
alle Informationen über die Geometrie der Diskette. Eine
Liste der möglichen Geometrien finden Sie in
/etc/disktab.Erstellen Sie nun das Label mit &man.bsdlabel.8;:&prompt.root; /sbin/bsdlabel -B -w /dev/fd0 fd1440Das DateisystemAuf der Diskette muss nun ein Dateisystem erstellt werden
(high-level Formatierung), damit FreeBSD von der Diskette lesen und
auf sie schreiben kann. Das Disklabel wird durch das Anlegen eines
Dateisystems zerstört. Falls Sie die Diskette später erneut
formatieren wollen, müssen Sie dann auch ein neues Disklabel
anlegen.Sie können entweder UFS oder FAT als Dateisystem
verwenden. Für Floppies ist FAT das beste Dateisystem.Das folgende Kommando legt ein Dateisystem auf der Diskette
an:&prompt.root; /sbin/newfs_msdos /dev/fd0Die Diskette kann nun benutzt werden.Verwenden der DisketteZum Einhägen der Diskette in das Dateisystem
verwenden Sie den Befehl &man.mount.msdosfs.8;. Sie
können auch den
Port emulators/mtools
verwenden, um mit der Diskette zu arbeiten.Bandmedien benutzenBandmedienDie wichtigsten Bandmedien sind 4mm, 8mm, QIC,
Mini-Cartridge und DLT.4mm (DDS: Digital Data Storage)BandmedienDDS (4mm) BänderBandmedienQIC BänderDie 4mm-Bänder ersetzen mehr und mehr das QIC-Format als
Backupmedium der Wahl für Workstations. Dieser Trend nahm stark
zu, als Conner die Firma Archive, einen führenden Hersteller von
QIC-Laufwerken, aufkaufte und die Produktion von QIC-Laufwerken
stoppte. 4mm-Laufwerke sind klein und ruhig, haben aber nicht den
gleichen Ruf der Zuverlässigkeit, den die 8mm-Laufwerke
genießen. Die 4mm-Kassetten sind preiswerter und mit den
Maßen 76,2 x 50,8 x 12,7 mm
(3 x 2 x 0,5 Inch) kleiner als die
8mm-Kassetten. Sowohl die 4mm- als auch die 8mm-Magnetköpfe
haben eine relativ kurze Lebensdauer, weil beide die gleiche
Helical-Scan-Technik benutzen.Der Datendurchsatz dieser Laufwerke beginnt bei etwa
150 kByte/s, Spitzenwerte liegen bei etwa 500 kByte/s.
Die Datenkapazität liegt zwischen 1,3 GB und 2 GB.
Die meisten Geräte haben eine Hardwarekompression eingebaut,
die die Kapazität ungefähr verdoppelt. Es gibt
Multi-Drive-Einheiten für Bandbibliotheken mit bis zu 6
Laufwerken in einem Gehäuse und automatischem Bandwechsel. Die
Kapazität einer solchen Bibliothek liegt bei 240 GB.Der Standard DDS-3 unterstützt nun Bandkapazitäten bis
zu 12 GB (oder komprimiert 24 GB).4mm-Laufwerke, ebenso wie 8mm-Laufwerke, verwenden Helical-Scan.
Alle Vor- und Nachteile von Helical-Scan gelten sowohl für 4mm-
als auch für 8mm-Laufwerke.Bänder sollten nach 2.000 Banddurchläufen oder 100
vollen Backups ersetzt werden.8mm (Exabyte)BandmedienExabyte (8mm) Bänder8mm-Bänder sind die verbreitetsten SCSI-Bandlaufwerke; sie
sind das geeignetste Bandformat zum Austausch von Bändern.
Fast an jedem Standort gibt es ein 8mm-Bandlaufwerk mit 2 GB.
8mm-Bänder sind zuverlässig, gut zu handhaben und
arbeiten leise. Bandkassetten sind preiswert und klein mit
122 x 84 x 15 mm
(4,8 x 3,3 x 0,6 Inch). Ein Nachteil
der 8mm-Technik ist die relativ kurze Lebensdauer des
Schreib-/Lesekopfs und der Bänder auf Grund der hohen
Relativgeschwindigkeit des Bandes über die Köpfe
hinweg.Der Datendurchsatz liegt ungefähr zwischen
250 kByte/s und 500 kByte/s. Die Datenkapazität
beginnt bei 300 MB und erreicht bis zu 7 GB bei den
Spitzengeräten. Die meisten Geräte
haben eine Hardwarekompression eingebaut, die die Kapazität
ungefähr verdoppelt. Diese Laufwerke sind erhältlich in
Form von Einzelgeräten oder als Multi-Drive-Bandbibliotheken mit
6 Laufwerken und 120 Bändern in einem Gehäuse. Die
Bänder werden von der Geräteeinheit automatisch gewechselt.
Die Kapazität einer solchen Bibliothek liegt bei 840 GB und
mehr.Das Exabyte-Modell Mammoth unterstützt
12 GB auf einem Band (24 GB mit Kompression) und kostet
etwa doppelt so viel wie ein konventionelles Bandlaufwerk.Die Daten werden mittels Helical-Scan auf das Band
aufgezeichnet, die Köpfe sind leicht schräg zum Medium
angebracht (mit einem Winkel von etwa 6 Grad). Das Band wickelt
sich 270 Grad um die Spule, die die Köpfe trägt.
Die Spule dreht sich, während das Band darüberläuft.
Das Resultat ist eine hohe Datendichte und eng gepackte Spuren,
die von einem Rand des Bands zum gegenüberliegenden quer
über das Band abgewinkelt verlaufen.QICBandmedienQIC-150QIC-150-Bänder und -Laufwerke sind wohl der am weitesten
verbreitete Bandtyp überhaupt. QIC-Bandlaufwerke sind die
preiswertesten seriösen Backupgeräte,
die angeboten werden. Der Nachteil dabei ist der hohe Preis
der Bänder. QIC-Bänder sind im Vergleich zu 8mm- oder
4mm-Bändern bis zu fünf Mal teurer, wenn man den Preis
auf 1 GB Datenkapazität umrechnet. Aber wenn Ihr Bedarf
mit einem halben Dutzend Bänder abgedeckt werden kann,
mag QIC die richtige Wahl sein.QIC ist der gängigste
Bandlaufwerkstyp. Jeder Standort hat ein QIC-Laufwerk der einen oder
anderen Dichte. Aber gerade das ist der Haken an der Sache, QIC
bietet eine große Anzahl verschiedener Datendichten auf
physikalisch ähnlichen (manchmal gleichen) Bändern.
QIC-Laufwerke sind nicht leise. Diese Laufwerke suchen lautstark die
richtige Bandstelle, bevor sie mit der Datenaufzeichnung beginnen.
Sie sind während des Lesens, Schreibens und Suchens deutlich
hörbar.Die Abmessungen der QIC-Kassetten betragen
152 x 102 x 17 mm
(6 x 4 x 0,7 Inch).Der Datendurchsatz liegt ungefähr zwischen
150 kByte/s und 500 kByte/s. Die Datenkapazität
reicht von 40 MB bis zu 15 GB.
Hardwarekompression ist in vielen der neueren QIC-Laufwerke eingebaut.
QIC-Laufwerke werden heute seltener eingesetzt; sie werden von den
DAT-Laufwerken abgelöst.Die Daten werden auf dem Band in Spuren aufgezeichnet. Die
Spuren verlaufen entlang der Längsachse des Bandmediums von einem
Ende zum anderen. Die Anzahl der Spuren, und damit auch die Breite
einer Spur, variiert mit der Kapazität des Laufwerks. Die
meisten, wenn nicht alle neueren Laufwerke sind
rückwärtskompatibel, zumindest zum Lesen (aber oft auch zum
Schreiben). QIC hat einen guten Ruf bezüglich der
Datensicherheit (die Mechanik ist einfacher und robuster als diejenige
der Helical-Scan-Laufwerke).Bänder sollten nach 5,000 Backups ersetzt werden.DLTBandmedienDLTDLT hat die schnellste Datentransferrate von allen hier
aufgelisteten Gerätetypen. Das 1/2-Inch-Band (12,7 mm)
befindet sich in einer Spulkassette mit den Abmessungen
101,6 x 101,6 x 25,4 mm
(4 x 4 x 1 Inch). Die eine Seite
der Kassette hat eine bewegliche Abdeckung. Der Laufwerksmechanismus
öffnet diese Abdeckung und zieht die Bandführung heraus.
Die Bandführung trägt ein ovales Loch, die das Laufwerk
zum Einhängen des Bandes benutzt. Die
Aufwickelspule befindet sich im Innern des Bandlaufwerks. Bei allen
anderen hier besprochenen Bandkassetten (9-Spur-Bänder
sind die einzige Ausnahme) befinden sich sowohl die Auf- als auch
die Abwickelspule im Inneren der Bandkassette.Der Datendurchsatz liegt bei etwa 1,5 MBytes/s, der dreifache
Durchsatz der 4mm-, 8mm- oder QIC-Bandlaufwerke. Die
Datenkapazität reicht von 10 GB bis 20 GB für
Einfachlaufwerke. Auch Mehrfachbandgeräte sind erhältlich,
sowohl als Bandwechsler wie auch als Multi-Drive-Bandbibliotheken, die
Platz für 5 bis 900 Bänder verteilt auf 1 bis 20 Laufwerke
enthalten, mit einer Speicherkapazität von 50 GB bis
9 TB.Mit Kompression unterstützt das Format DLT Type IV bis zu
70 GB Kapazität.Die Daten werden auf dem Band in Spuren aufgezeichnet, die
parallel zur Bewegungsrichtung verlaufen (gerade so wie bei den
QIC-Bändern). Zwei Spuren werden dabei gleichzeitig beschrieben.
Die Lebenszeit der Lese- und Schreibköpfe sind relativ lang; denn
sobald das Band anhält, gibt es keine Relativbewegung mehr
zwischen den Köpfen und dem Band.AITBandmedienAITAIT ist ein neues Format von Sony, das (mit Kompression) bis zu
50 GB pro Band speichern kann. Die Bänder haben einen
Speicherchip, der einen Index mit dem Inhalt des Bandes anlegt.
Dieser Index kann vom Bandlaufwerk zur schnellen Bestimmung der Lage
von Dateien auf dem Band benutzt werden, während andere
Bänder einige Minuten zur Lokalisierung benötigen.Entsprechende Software wie etwa
SAMS:Alexandria können 40
oder mehr AIT-Bandbibliotheken verarbeiten, indem sie
direkt mit dem Speicherchip des Bandes kommunizieren, wenn der
Bandinhalt am Bildschirm dargestellt werden soll oder bestimmt werden
soll, welche Dateien auf welchem Band gespeichert sind, oder um das
richtige Band zu lokalisieren, zu laden und Daten vom Band
zurückzuspielen. Bibliotheken dieser Art liegen in der
Preiskategorie von $20,000, womit sie etwas aus dem Hobbymarkt
herausfallen.Die erste Benutzung eines neuen BandsDer Versuch ein neues, vollkommen leeres Band ohne weiteres zu
lesen oder zu beschreiben wird schief gehen. Auf der Konsole werden
dann Meldungen ähnlich wie folgt ausgegeben:sa0(ncr1:4:0): NOT READY asc:4,1
0(ncr1:4:0): Logical unit is in process of becoming readyDas Band enthält nämlich keinen Identifier-Block
(Blocknummer 0). Alle QIC-Bandlaufwerke seit der Einführung des
QIC-525-Standards schreiben einen Identifier-Block auf das Band. Es
gibt zwei Lösungen:mt fsf 1 veranlasst das Bandlaufwerk
einen Identifier-Block auf das Band zu schreiben.Das Band durch Drücken des Bandauswurfknopfs an der
Vorderseite des Bandgeräts auswerfen.Danach das Band wieder einlegen und mit
dump Daten auf das Band
übertragen.Das Kommando dump gibt die Meldung
DUMP: End of tape detected zurück
und die Konsole zeigt:
HARDWARE FAILURE info:280 asc:80,96.Das Band zurückspulen mit dem Kommando:
mt rewind.Nachfolgende Bandoperationen werden dann erfolgreich
ausgeführt.Was ist mit Backups auf Disketten?Kann ich Disketten zum Backup meiner Daten verwenden?Backup DiskettenDiskettenDisketten sind kein wirklich geeignetes Medium für Backups
aus folgenden Gründen:Disketten sind unzuverlässig, besonders
langfristig.Speichern und Wiederherstellen ist sehr langsam.Sie haben eine sehr eingeschränkte Kapazität (Die
Zeiten sind längst vorbei, wo eine ganze Festplatte auf ein
Dutzend Floppies oder so gespeichert werden konnte).Wenn jedoch keine andere Möglichkeit zum Datenbackup
vorhanden ist, dann sind Disketten immer noch besser als gar kein
Backup.Wenn man gezwungen ist Disketten zu verwenden, dann sollte man
auf eine gute Qualität achten. Floppies, die schon einige Jahre
im Büro herumgelegen haben, sind eine schlechte Wahl. Ideal sind
neue Disketten von einem renommierten Hersteller.Wie mache ich ein Backup auf Disketten?Die beste Art eines Diskettenbackups ist der Befehl
&man.tar.1; mit der Mehrfachband-Option ,
die es ermöglicht ein Backup über mehrere
Floppies zu verteilen.Ein Backup aller Dateien im aktuellen Verzeichnis
einschließlich aller Unterverzeichnisse wird durch den folgenden
Befehl veranlasst (als root):&prompt.root; tar Mcvf /dev/fd0 *Wenn die erste Floppy voll ist, meldet sich &man.tar.1;
und verlangt einen Diskettenwechsel (weil &man.tar.1;
unabhängig vom
Medium arbeitet, wird das nächste Band (Volume) verlangt, was in
diesem Zusammenhang eine Diskette bedeutet), in etwa wie folgt:Prepare volume #2 for /dev/fd0 and hit return:Dies wird mit steigender Volumenzahl wiederholt, bis alle
angegebenen Dateien archiviert sind.Können Diskettenbackups komprimiert werden?targzipKompressionLeider erlaubt es &man.tar.1; nicht, die Option
für Multi-Volume-Archive zu verwenden.
Man kann natürlich alle Dateien mit &man.gzip.1;
komprimieren, sie mit &man.tar.1; auf die Floppies
aufspielen, und dann die Dateien wieder &man.gunzip.1;
entkomprimieren!Wie werden Diskettenbackups wieder hergestellt?Zur Wiederherstellung des gesamten Archivs verwendet man:&prompt.root; tar Mxvf /dev/fd0Eine Methode um nur bestimmte Dateien wieder her zu stellen ist
mit der ersten Diskette den folgenden Befehl auszuführen:&prompt.root; tar Mxvf /dev/fd0 filename&man.tar.1; wird dann die folgenden Disketten anfordern,
bis die benötigte Datei gefunden ist.Wenn man die Diskette kennt, auf der sich die Datei befindet,
kann man alternativ diese Diskette auch direkt einlegen und den
gleichen Befehl wie oben verwenden. Man beachte, dass, falls die
erste Datei eine Fortsetzung einer Datei von einer
der vorigen Disketten ist, &man.tar.1; die Warnung ausgibt,
dass diese Datei nicht wiederhergestellt werden kann, selbst dann,
wenn dies gar nicht verlangt wurde!LowellGilbertBeigetragen von Backup-StrategienWenn Sie eine eigene Backup-Strategie planen, müssen Sie
darauf achten, dass jedes der folgenden Probleme von Ihrer
Strategie abgedeckt wird:Plattendefekte.Versehentliches Löschen von Dateien.Eine nicht vorhersehbare Korrumpierung von Dateien.Die vollständige Zerstörung Ihres Systems, etwa
durch ein Feuer. Dazu gehört auch die Zerstörung
von Backups, die am gleichen Ort aufbewahrt werden.Es ist nicht nur möglich, dass ein System
für jedes dieser Probleme eine eigene (oft völlig
unterschiedliche) Strategie benötigt. Es ist vielmehr
unwahrscheinlich (sieht man von Systemen ab, die keine
wichtigen Daten enthalten), dass eine Technik alle
Problembereiche abdecken kann.Häufig verwendeten Techniken sind unter anderen:Die Archivierung des kompletten Systems auf externen
Datenträgern, die an einem gesonderten Ort aufbewahrt
werden. Dieser Ansatz schützt zwar vor allen oben
angeführten Problemen, ist aber zeitaufwändig.
Auch eine Wiederherstellung des Systems ist nicht ohne
weiteres möglich. Zwar können Sie Kopien Ihrer
Backups auch vor Ort und/oder auf online zugängigen
Systemen aufbewahren, was aber nichts daran ändert,
dass eine Wiederherstellung, insbesondere für nicht
privilegierte Benutzer, nach wie vor nicht ohne weiteres
möglich ist.Dateisystem-Snapshots. Diese Technik hilft zwar nur
gegen das versehentliche Löschen von Dateien, in einem
solchen Fall ist sie aber äußerst
hilfreich. Vorteile dieser Technik sind außerdem die
leichte und schnelle Implementierung und Handhabung.Das Erstellen von Kopien ganzer Dateisysteme und/oder
Platten (etwa durch einen periodischen &man.rsync.1;-Transfer des
kompletten Systems). Diese Technik ist insbesondere in
Netzwerken mit besonderen Anforderungen nützlich. Der
Schutz vor Plattendefekten ist allerdings schlechter als beim
Einsatz von RAID. Die
Fähigkeiten zur Wiederherstellung gelöschter
Dateien sind mit denen von UFS-Snapshots
vergleichbar. Ob diese Technik für Sie geeignet ist,
hängt also letztlich von Ihren Anforderungen ab.RAID. Minimiert oder vermeidet
Ausfallzeiten, die durch einen Plattendefekt verursacht werden
könnten. Zwar können Plattendefekte (aufgrund
der höheren Anzahl verwendeter Platten) häufiger
auftreten, sie stellen aber dann kein so akutes Problem
dar.Das Überprüfen von Datei-Fingerprints durch
&man.mtree.8;. Dabei handelt es sich zwar um keine
Backup-Technik im eigentlichen Sinne, Sie werden durch den
Einsatz dieser Werkzeugs aber informiert, dass Sie auf Ihre
Backups zurückgreifen müssen. Dies ist insbesondere
beim Einsatz von Offline-Backups von großer Bedeutung.
Daher sollte diese Technik regelmäßig eingesetzt
werden.Es gibt noch zahlreiche weitere Techniken, von denen aber viele
nur Variationen der eben beschriebenen Techniken sind. Spezielle
Anforderungen erfordern dabei in der Regel auch spezielle
Backup-Techniken (so erfordert das Backup einer aktiven Datenbank
in der Regel ein auf die eingesetzte Datenbank-Software abgestimmtes
Verfahren). Entscheidend ist daher immer, gegen welche Gefahren
Sie sich schützen und wie Sie diesen Schutz realisieren
wollen.DatensicherungDie drei wichtigsten Programme zur Sicherung von Daten sind
&man.dump.8;, &man.tar.1; und &man.cpio.1;.Sichern und WiederherstellenDatensicherungBackupBackup-SoftwaredumpBackup-Softwarerestoredumprestoredump und restore sind die
traditionellen Backupprogramme in &unix; Systemen. Sie betrachten das
Laufwerk als eine Ansammlung von Blöcken, operieren also unterhalb
des Abstraktionslevels von Dateien, Links und Verzeichnissen, die die
Grundlage des Dateisystemkonzepts bilden. Im Gegensatz zu anderen
Backupprogrammen sichert dump ein ganzes Dateisystem
auf einem Gerät. Es ist nicht möglich nur einen Teil des
Dateisystems, oder einen Verzeichnisbaum, der mehr als ein Dateisystem
umfasst, zu sichern. Das dump-Kommando schreibt
keine Dateien oder Verzeichnise auf das Band, sondern die Blöcke,
aus denen Dateien und Verzeichnisse bestehen. Wenn
restore für das Extrahieren von Daten verwendet
wird, werden temporäre Dateien standardmässig in
/tmp/ abgelegt - wenn Sie von einer Platte mit
einem kleinen /tmp-Verzeichnis zurücksichern,
müssen Sie möglicherweise die Umgebungsvariable
TMPDIR auf ein Verzeichnis mit mehr freiem Speicherplatz
setzen, damit die Wiederherstellung gelingt.Wenn Sie mit dump das Root-Verzeichnis
sichern, werden /home, /usr
und viele andere Verzeichnisse nicht gesichert, da dies normalerweise
Mountpunkte für andere Dateisysteme oder symbolische Links
zu diesen Dateisystemen sind.dump hat einige Eigenarten, die noch aus den
frühen Tagen der Version 6 von AT&T UNIX (ca. 1975)
stammen. Die Parameter
sind für 9-Spur-Bänder (6250 bpi) voreingestellt,
nicht auf die heute üblichen Medien hoher Dichte (bis zu
62.182 ftpi). Bei der Verwendung der Kapazitäten
moderner Bandlaufwerke muss diese Voreinstellung auf der
Kommandozeile überschrieben werden..rhostsrdump und rrestore
können Daten über
Netzwerk auf ein Band, das sich in einem Laufwerk eines anderen
Computers befindet, überspielen. Beide Programme benutzen die
Funktionen &man.rcmd.3; und &man.ruserok.3; zum
Zugriff auf das entfernte
Bandlaufwerk. Daher muss der Anwender, der das Backup
durchführt, auf dem entfernten Rechner in
.rhosts eingetragen sein.Die Argumente zu rdump und
rrestore müssen
zur Verwendung auf dem entfernten Computer geeignet sein.
Wenn Sie zum Beispiel mit rdump von einem
FreeBSD-Rechner aus auf ein Exabyte-Bandlaufwerk einer Sun mit
Namen komodo zugreifen möchten, setzen Sie
das folgende Kommando ab:&prompt.root; /sbin/rdump 0dsbfu 54000 13000 126 komodo:/dev/nsa8 /dev/da0a 2>&1Zum Ausführen dieses Kommandos müssen Sie auf dem
entfernten Rechner in .rhosts eingetragen
sein. Die r-Kommandos sind ein großes Sicherheitsrisiko,
daher sollten Sie deren Verwendung sorgfältig
abwägen.Es ist auch möglich, dump und
restore über eine gesicherte Verbindung
mit ssh einzusetzen:dump mit ssh
benutzen&prompt.root; /sbin/dump -0uan -f - /usr | gzip -2 | ssh -c blowfish \
targetuser@targetmachine.example.com dd of=/mybigfiles/dump-usr-l0.gzSie können ebenfalls mit der internen Methode
von dump auf entfernte Rechner zugreifen,
indem Sie die Umgebungsvariable RSH
setzen:dump über ssh
mit gesetzter RSH benutzen&prompt.root; RSH=/usr/bin/ssh /sbin/dump -0uan -f tatargetuser@targetmachine.example.com:/dev/sa0 /usrtarBackup-Softwaretar&man.tar.1; stammt ebenfalls aus Version 6 von AT&T UNIX
(ca. 1975). tar arbeitet mit dem Dateisystem,
denn es schreibt Dateien und Verzeichnisse auf das Band.
tar unterstützt zwar nicht alle Optionen,
die bei &man.cpio.1; zur Verfügung stehen, aber dafür
erfordert es auch nicht die ungewöhnliche Kommando-Pipeline,
die von cpio verwendet wird.tarSeit FreeBSD 5.3 sind sowohl GNU tar
als auch bsdtar verfügbar. Die
GNU-Version starten Sie über gtar. Sie
unterstützt auch entfernte Geräte, wobei die von
rdump benutzte Syntax übernommen wurde.
Um Daten mit tar auf ein an einer
Sun-Workstation (namens komodo) angeschlossenes
Exabyte-Bandlaufwerk zu archivieren, geben Sie Folgendes ein:&prompt.root; /usr/bin/gtar cf komodo:/dev/nsa8 . 2>&1Alternativ können Sie für diese Sicherung auch
bsdtar verwenden, indem Sie die Daten
über eine Pipeline und rsh an das
entfernte Laufwerk senden:&prompt.root; tar cf - . | rsh hostname dd of=tape-device obs=20bWenn Sie Bedenken bezüglich der Sicherheit beim Backup
über das Netz haben, sollten Sie ssh anstatt
rsh benutzen.CpioBackup-Softwarecpiocpio&man.cpio.1; ist das ursprüngliche Programm von
&unix; Systemen zum Dateitransfer mit magnetischen Medien.
cpio hat (neben vielen anderen
Leistungsmerkmalen) Optionen zum Byte-Swapping, zum Schreiben
einer Anzahl verschiedener Archivformate und zum Weiterleiten von
Daten an andere Programme über eine Pipeline. Dieses letzte
Leistungsmerkmal macht cpio zu einer
ausgezeichneten Wahl für Installationsmedien. Leider kann
cpio keine
Dateibäume durchlaufen, so dass eine Liste der zu bearbeitenden
Dateien über stdin angegeben werden
muss.cpio unterstützt keine Backups
über das Netzwerk. Man kann aber eine Pipeline und
rsh verwenden, um
Daten an ein entferntes Bandlaufwerk zu senden.&prompt.root; for f in directory_list; dofind $f >> backup.listdone
&prompt.root; cpio -v -o --format=newc < backup.list | ssh user@host "cat > backup_device"Dabei steht directory_list für
eine Aufzählung der Verzeichnisse, die Sie sichern wollen.
user@host
gibt den Benutzer auf dem Zielrechner an, der die Sicherung
laufen lässt. Der Ort der Sicherung wird durch
backup_device angegeben
(z.B. /dev/nsa0).paxBackup-SoftwarepaxpaxPOSIXIEEE&man.pax.1; ist die Antwort von IEEE/&posix; auf
tar und cpio.
Über die Jahre hinweg sind die verschiedenen
Versionen von tar und cpio leicht
inkompatibel geworden. Daher hat &posix;, statt eine Standardisierung
zwischen diesen auszufechten, ein neues Archivprogramm geschaffen.
pax versucht viele der unterschiedlichen
cpio- und tar-Formate zu lesen
und zu schreiben, außerdem einige neue, eigene Formate. Die
Kommandostruktur ähnelt eher cpio als
tar.AmandaBackup-SoftwareAmandaAmandaAmanda
(Advanced Maryland Network Disk Archiver) ist ein
Client/Server-Backupsystem, nicht nur ein einzelnes Programm.
Ein Amanda-Server kann auf einem
einzigen Bandlaufwerk Datensicherungen von jeder beliebigen
Anzahl von Computern speichern, sofern auf diesen jeweils ein
Amanda-Client läuft und sie
über Netzwerk mit dem Amanda-Server
verbunden sind.Ein häufiges Problem bei Standorten mit einer Anzahl
großer Festplatten ist, dass das Kopieren der Daten auf
Band langsamer vor sich geht als solche Daten anfallen.
Amanda löst dieses Problem
durch Verwendung einer Holding Disk, einer Festplatte
zum gleichzeitigen Zwischenspeichern mehrerer Dateisysteme.Für Datensicherungen über einen längeren
Zeitraum erzeugt AmandaArchivsets von allen Dateisystemen, die in
Amandas Konfigurationsdatei genannt
werden. Ein Archivset ist eine Gruppe von Bändern mit
vollen Backups und Reihen von inkrementellen (oder differentiellen)
Backups, die jeweils nur die Unterschiede zum vorigen
Backup enthalten. Zur Wiederherstellung von beschädigten
Dateisystemen benötigt man Das Letzte volle Backup und alle
darauf folgenden inkrementellen Backups.Die Konfigurationsdatei ermöglicht die Feineinstellung
der Backups und des Netzwerkverkehrs von
Amanda. Amanda
kann zum Schreiben der Daten auf das Band jedes der oben
beschriebenen Backuprogramme verwenden.
Amanda ist nicht Teil des Basissystems,
Sie müssen Amanda über
die Ports-Sammlung oder als Paket installieren.Tue nichtsTue nichts ist kein Computerprogramm, sondern die
am häufigsten angewendete Backupstrategie. Diese kostet nichts,
man muss keinen Backupplan befolgen, einfach nur nein sagen. Wenn
etwas passiert, einfach grinsen und ertragen!Wenn Ihre Zeit und Ihre Daten nicht so wichtig sind, dann ist
die Strategie Tue nichts das geeignetste Backupprogramm
für Ihren Computer. Aber &unix; ist ein nützliches Werkzeug,
Sie müssen damit rechnen, dass Sie innerhalb von sechs Monaten
eine Sammlung von Dateien haben, die für Sie wertvoll geworden
sind.Tue nichts ist die richtige Backupmethode für
/usr/obj und andere Verzeichnisbäume, die
vom Computer exakt wiedererzeugt werden können. Ein Beispiel
sind die Dateien, die diese Handbuchseiten darstellen – sie
wurden aus Quelldateien im Format SGML erzeugt.
Es ist nicht nötig, Sicherheitskopien der Dateien in den
sekundären Formaten wie etwa HTML zu
erstellen. Die Quelldateien in SGML sollten jedoch
in die regelmäßigen Backups mit einbezogen werden.Welches Backup-Programm ist am Besten?LISAdump, Punkt und Schluss.
Elizabeth D. Zwicky hat alle hier genannten Backup-Programme
bis zur Erschöpfung ausgetestet. Ihre eindeutige Wahl zur
Sicherung aller Daten mit Berücksichtigung aller Besonderheiten
von &unix; Dateisystemen ist dump.Elizabeth erzeugte Dateisysteme mit einer großen Vielfalt
ungewöhnlicher Bedingungen (und einiger gar nicht so
ungewöhnlicher) und testete jedes Programm durch ein Backup und
eine Wiederherstellung dieser Dateisysteme. Unter den Besonderheiten
waren Dateien mit Löchern, Dateien mit Löchern und einem
Block mit Null-Zeichen, Dateien mit ausgefallenen Buchstaben im
Dateinamen, unlesbare und nichtschreibbare Dateien,
Gerätedateien, Dateien, deren Länge sich während des
Backups ändert, Dateien, die während des Backups erzeugt und
gelöscht werden, u.v.m. Sie berichtete über ihre Ergebnisse
in LISA V im Oktober 1991, s. Torture-testing
Backup and Archive Programs.Die Wiederherstellung in einem NotfallVor dem UnglückEs sind nur vier Vorkehrungen zu treffen, um auf jedes
erdenkliche Unglück vorbereitet zu sein.bsdlabelAls erstes drucken Sie das bsdlabel jeder Ihrer Festplatten
(z.B. mittels bsdlabel da0 | lpr), die
Partitions- und Dateisystemtabelle jeder Festplatte (mit
/etc/fstab) sowie alle Bootmeldungen, jeweils
in zweifacher Ausfertigung.Live-CDZweitens brennen Sie eine livefs-CD. Diese
CD-ROM enthält alle nötigen Programme, um in einen
Reperaturmodus zu starten, aus dem heraus Sie unter anderem
&man.dump.8;, &man.restore.8;, &man.fdisk.8;, &man.bsdlabel.8;,
&man.newfs.8; sowie &man.mount.8; starten können.
ISO-Abbilder für das livefs-System finden
Sie unter .Drittens, machen Sie oft Backups auf Band. Jede Änderung
seit Ihrem letzten Backup kann unwiederbringlich verloren gehen.
Versehen Sie die Backup-Bänder mit Schreibschutz.Viertens, testen Sie das in Schritt 2 erstellte
livefs-System sowie die für das Backup
notwendigen Bänder. Dokumentieren Sie diesen Test und
bewahren Sie diese Notizen zusammen mit der
livefs-CD und den Bändern auf. Wenn der
Ernstfall eintritt, werden Sie vielleicht so genervt
sein, dass Sie ohne Ihre Notizen vielleicht das Backup auf Ihren
Bändern zerstören. (Wie das geht? Man braucht nur
unglücklicherweise den Befehl tar cvf
/dev/sa0 einzugeben um ein Band zu
überschreiben).Als zusätzliche Sicherheitsvorkehrung, kann man jeweils
die livefs-CD und Bänder doppelt erstellen.
Eine der Kopien sollte an einem entfernten Standort aufbewahrt
werden. Ein entfernter Standort ist NICHT der Keller im gleichen
Bürogebäude. Eine Anzahl von Firmen im World Trade Center
musste diese Lektion auf die harte Tour lernen. Ein entfernter
Standort sollte von Ihrem Computer und Ihren Festplatten
physikalisch durch eine erhebliche Entfernung getrennt sein.Nach dem UnglückDie Schlüsselfrage ist, ob Ihre Hardware überlebt
hat. Denn da Sie ja regelmäßig Backups angefertigt
haben, brauchen Sie sich um die Software keine Sorgen zu
machen.Falls die Hardware beschädigt wurde, ersetzen Sie zuerst
die defekten Teile bevor Sie den Computer benutzen.Falls die Hardware funktioniert, legen Sie die
livefs-CD in das Laufwerk ein und starten den
Rechner, wodurch das originale Installationsprogramm von &os;
gestartet wird. Legen Sie zuerst Ihr Land fest. Danach
öffnen Sie das Menü
Fixit -- Repair mode with CDROM/DVD/floppy or start
a shell. und wählen den Eintrag
CDROM/DVD -- Use the live filesystem
CDROM/DVD aus. restore
und die anderen Programme, die Sie benötigen, befinden
sich dann im Verzeichnis /mnt2/rescue.Stellen Sie die Dateisysteme nacheinander wieder her.mountRoot-PartitionbsdlabelnewfsVersuchen Sie die Root-Partition Ihrer ersten Festplatte
einzuhängen (z.B. mit mount /dev/sd0a
/mnt). Wenn das Bsdlabel beschädigt wurde,
benutzen Sie bsdlabel um die Platte
neu zu partitionieren und zu benennen und zwar so, dass die
Festplatte mit dem Label übereinstimmt, das Sie
ausgedruckt und aufbewahrt haben.Verwenden Sie newfs um neue Dateisysteme
auf den
Partitionen anzulegen. Hängen Sie nun die Root-Partition der
Festplatte mit Schreibzugriff ein (mit mount -u -o rw
/mnt). Benutzen Sie Ihr Backup-Programm um die Daten
für das jeweilige Dateisystem aus den Backup-Bändern
wieder her zu stellen (z.B. durch restore vrf
/dev/sta). Hängen Sie das Dateisystem wieder aus
(z.B. durch umount /mnt). Wiederholen Sie diesen
Ablauf für jedes betroffene Dateisystem.Sobald Ihr System wieder läuft, machen Sie gleich wieder
ein vollständiges Backup auf neue Bänder. Denn die
Ursache für den Absturz oder den Datenverlust kann wieder
zuschlagen. Eine weitere Stunde, die Sie jetzt noch
dranhängen, kann Ihnen später ein weiteres Missgeschick
ersparen.* Ich habe mich nicht auf Missgeschicke vorbereitet - was
nun?
]]>
MarcFonvieilleVerbessert und neu strukturiert von Netzwerk-, speicher- und dateibasierte DateisystemeLaufwerkevirtuelleNeben Laufwerken, die sich physikalisch im Rechner befinden
wie Floppylaufwerke, CDs, Festplatten usw., kann FreeBSD auch
mit anderen Laufwerken, den virtuellen Laufwerken,
umgehen.NFSCodaLaufwerkespeicherbasierteLaufwerkeRAM-DisksDazu zählen Netzwerkdateisysteme wie
Network Filesystem und Coda,
speicher- und dateibasierte Dateisysteme.Abhängig von der verwendeten FreeBSD Version werden
speicher- und dateibasierte Dateisysteme mit unterschiedlichen
Werkzeugen angelegt.Gerätedateien werden unter &os; automatisch
von &man.devfs.5; angelegt.Dateibasierte Laufwerke unter FreeBSDLaufwerkedateibasierteUnter FreeBSD werden virtuelle Laufwerke
(&man.md.4;) mit &man.mdconfig.8; erzeugt. Dazu muss das Modul
&man.md.4; geladen sein oder das entsprechende Gerät in der
Kernelkonfiguration aktiviert sein:device mdMit &man.mdconfig.8; können drei verschiedene virtuelle
Laufwerke angelegt werden: speicherbasierte Laufwerke, deren
Speicher von &man.malloc.9; zur Verfügung gestellt wird, oder
dateibasierte Laufwerke, deren Speicher von einer Datei oder dem
Swap-Bereich zur Verfügung gestellt wird. Eine mögliche
Anwendung ist das Einhängen von Dateien, die Abbilder von
CD-ROMs oder Floppies enthalten.Das Abbild eines Dateisystems wird wie folgt
eingehangen:Einhängen eines existierenden Abbildes unter
FreeBSD&prompt.root; mdconfig -a -t vnode -f diskimage -u 0
&prompt.root; mount /dev/md0/mntEin neues Dateisystem-Abbild erstellen Sie mit
&man.mdconfig.8; wie folgt:Erstellen eines dateibasierten Laufwerks mit
mdconfig&prompt.root; dd if=/dev/zero of=newimage bs=1k count=5k
5120+0 records in
5120+0 records out
&prompt.root; mdconfig -a -t vnode -f newimage -u 0
&prompt.root; bsdlabel -w md0 auto
&prompt.root; newfs md0a
/dev/md0a: 5.0MB (10224 sectors) block size 16384, fragment size 2048
using 4 cylinder groups of 1.25MB, 80 blks, 192 inodes.
super-block backups (for fsck -b #) at:
160, 2720, 5280, 7840
&prompt.root; mount /dev/md0a /mnt
&prompt.root; df /mnt
Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
/dev/md0a 4710 4 4330 0% /mntWenn Sie keine Gerätenummer mit dem Schalter
angeben, wird von &man.md.4; automatisch eine
ungenutzte Gerätenummer zugewiesen. Das zugewiesene Gerät
wird auf der Standardausgabe ausgegeben (zum Beispiel
md4). Weitere Informationen entnehmen Sie
bitte der Hilfeseite &man.mdconfig.8;.Das Werkzeug &man.mdconfig.8; ist sehr nützlich, doch muss
man viele Kommandos absetzen, um ein dateibasiertes Dateisystem zu
erstellen. FreeBSD enthält das Werkzeug &man.mdmfs.8;, das
die notwendigen Schritte in einem Befehl zusammenfasst. Es
konfiguriert mit &man.mdconfig.8; ein &man.md.4;-Laufwerk, erstellt
darauf mit &man.newfs.8; ein Dateisystem und hängt es
anschließend mit &man.mount.8; ein. Das virtuelle Laufwerk
aus dem obigen Beispiel kann somit einfach mit den nachstehenden
Befehlen erstellt werden:Mit mdmfs ein dateibasiertes
Dateisystem erstellen&prompt.root; dd if=/dev/zero of=newimage bs=1k count=5k
5120+0 records in
5120+0 records out
&prompt.root; mdmfs -F newimage -s 5m md0/mnt
&prompt.root; df /mnt
Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
/dev/md0 4718 4 4338 0% /mntWenn sie die Option ohne Gerätenummer
verwenden, wählt &man.md.4; automatisch ein ungenutztes
Gerät aus. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte der
Hilfeseite &man.mdmfs.8;.Speicherbasierte Laufwerke unter FreeBSDLaufwerkespeicherbasierteVerwenden Sie ein
speicherbasiertes Dateisystem, sollten Sie die Option
swap backing aktivieren. Setzen Sie diese
Option, heißt dies allerdings nicht, dass das
speicherbasierte Laufwerk automatisch auf ihre Festplatte
ausgelagert wird, vielmehr wird der Speicherplatz danach
aus einem Speicherpool angefordert, der bei Bedarf auf
die Platte ausgelagert werden kann. Zusätzlich ist
es möglich, &man.malloc.9;-gestützte
speicherbasierte Laufwerke zu erstellen. Das Anlegen solcher
Laufwerke kann allerdings zu einer System-Panic führen,
wenn der Kernel danach über zu wenig Speicher
verfügt.Erstellen eines speicherbasierten Laufwerks mit
mdconfig&prompt.root; mdconfig -a -t swap -s 5m -u 1
&prompt.root; newfs -U md1
/dev/md1: 5.0MB (10240 sectors) block size 16384, fragment size 2048
using 4 cylinder groups of 1.27MB, 81 blks, 192 inodes.
with soft updates
super-block backups (for fsck -b #) at:
160, 2752, 5344, 7936
&prompt.root; mount /dev/md1/mnt
&prompt.root; df /mnt
Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
/dev/md1 4718 4 4338 0% /mntErstellen eines speicherbasierten Laufwerks mit
mdmfs&prompt.root; mdmfs -s 5m md2/mnt
&prompt.root; df /mnt
&prompt.root; df /mnt
Filesystem 1K-blocks Used Avail Capacity Mounted on
/dev/md2 4846 2 4458 0% /mntVirtuelle Laufwerke freigebenLaufwerkeFreigabe von virtuellen LaufwerkenWenn ein virtuelles Laufwerk nicht mehr gebraucht wird, sollten
Sie dem System die belegten Ressourcen zurückgeben.
Hängen Sie dazu zuerst das Dateisystem ab und geben Sie dann
die benutzten Ressourcen mit &man.mdconfig.8; frei.Alle von /dev/md4 belegten Ressourcen
werden mit dem nachstehenden Kommando freigegeben:&prompt.root; mdconfig -d -u 4Eingerichtete &man.md.4;-Geräte werden mit dem Befehl
mdconfig -l angezeigt.TomRhodesBeigetragen von Schnappschüsse von DateisystemenSchnappschüssevon DateisystemenZusammen mit Soft Updates
bietet FreeBSD eine neue Funktion: Schnappschüsse von
Dateisystemen.Schnappschüsse sind Dateien, die ein Abbild eines
Dateisystems enthalten und müssen auf dem jeweiligen
Dateisystem erstellt werden. Pro Dateisystem darf es maximal
20 Schnappschüsse, die im Superblock vermerkt werden, geben.
Schnappschüsse bleiben erhalten, wenn das Dateisystem abgehangen,
neu eingehangen oder das System neu gestartet wird. Wenn Sie einen
Schnappschuss nicht mehr benötigen, können Sie ihn
mit &man.rm.1; löschen. Es ist egal, in welcher Reihenfolge
Schnappschüsse gelöscht werden. Es kann allerdings
vorkommen, dass nicht der gesamte Speicherplatz
wieder freigegeben wird, da ein anderer
Schnappschuss einen Teil der entfernten Blöcke für sich
beanspruchen kann.Das unveränderliche -Dateiflag
wird nach der Erstellung des Snaphshots von &man.mksnap.ffs.8;
gesetzt. Durch die Verwendung von &man.unlink.1; ist es allerdings
möglich, einen Schnappschuss zu löschen.Schnappschüsse werden mit &man.mount.8; erstellt. Das
folgende Kommando legt einen Schnappschuss von
/var in /var/snapshot/snap
ab:&prompt.root; mount -u -o snapshot /var/snapshot/snap /varDen Schnappschuss können Sie auch mit &man.mksnap.ffs.8;
erstellen:&prompt.root; mksnap_ffs /var /var/snapshot/snapUm einen Schnappschuss auf Ihrem System zu finden, verwenden
Sie &man.find.1;:&prompt.root; find /var -flags snapshotNachdem ein Schnappschuss erstellt wurde, können Sie
ihn für verschiedene Zwecke benutzen:Sie können den Schnappschuss für die
Datensicherung benutzen und ihn auf eine CD oder ein Band
schreiben.Sie können den Schnappschuss mit &man.fsck.8;
manuell prüfen. Wenn das Dateisystem zum Zeitpunkt der
Erstellung des Schnappschusses in Ordnung war, sollte
&man.fsck.8; immer erfolgreich durchlaufen. Der
Hintergrund-Prozess &man.fsck.8; hat im Übrigen genau
diese Aufgabe.Sie können den Schnappschuss mit &man.dump.8;
sichern. Sie erhalten dann eine konsistente Sicherung des
Dateisystems zu dem Zeitpunkt, der durch den Zeitstempel des
Schnappschusses gegeben ist. Der Schalter
von &man.dump.8; erstellt für die Sicherung einen
Schnappschuss und entfernt diesen am Ende der Sicherung
wieder.Sie können einen Schnappschuss in den
Verzeichnisbaum einhängen und sich dann den Zustand des
Dateisystems zu dem Zeitpunkt ansehen, an dem der
Schnappschuss erstellt wurde. Der folgende Befehl
hängt den Schnappschuss
/var/snapshot/snap ein:&prompt.root; mdconfig -a -t vnode -f /var/snapshot/snap -u 4
&prompt.root; mount -r /dev/md4 /mntSie können sich nun den eingefrorenen Stand des
/var Dateisystems unterhalb von
/mnt ansehen. Mit Ausnahme der früheren
Schnappschüsse, die als leere Dateien auftauchen, wird zu
Beginn alles so aussehen, wie zum Zeitpunkt der Erstellung des
Schnappschusses. Wenn Sie den Schnappschuss nicht mehr
benötigen, können Sie ihn, wie nachfolgend gezeigt,
abhängen:&prompt.root; umount /mnt
&prompt.root; mdconfig -d -u 4Weitere Informationen über Soft Updates und
Schnappschüsse von Dateisystemen sowie technische Artikel finden
Sie auf der Webseite
von Marshall Kirk McKusick.Dateisystem-QuotasAccountingPlattenplatzDisk QuotasQuotas sind eine optionale Funktion des Betriebssystems,
die es Ihnen erlauben, den Plattenplatz und/oder die Anzahl
der Dateien eines Benutzers oder der Mitglieder einer Gruppe,
auf Dateisystemebene zu beschränken. Oft wird dies
auf Timesharing-Systemen (Mehrbenutzersystemen) genutzt, da
es dort erwünscht ist, die Ressourcen, die ein Benutzer oder
eine Gruppe von Benutzern belegen können, zu limitieren. Das
verhindert, dass ein Benutzer oder eine Gruppe von Benutzern
den ganzen verfügbaren Plattenplatz belegt.Konfiguration des Systems, um Quotas zu
aktivierenBevor Quotas benutzt werden können, müssen
sie im Kernel konfiguriert werden, wozu die folgende Zeile
der Kernelkonfiguration hinzugefügt wird:options QUOTAIm gewöhnlichen GENERIC Kernel
sind Quotas nicht aktiviert, so dass Sie einen angepassten
Kernel konfigurieren und bauen müssen, um Quotas zu
benutzen. Weitere Informationen
finden Sie in .Durch Hinzufügen der folgenden Zeile in
/etc/rc.conf wird das Quota-System
aktiviert:enable_quotas="YES"Disk QuotasüberprüfenUm den Start des Quota-Systems zu beeinflussen, steht
eine weitere Variable zur Verfügung. Normalerweise
wird beim Booten die Integrität der Quotas auf
allen Dateisystemen mit &man.quotacheck.8;
überprüft. &man.quotacheck.8; stellt
sicher, dass die Quota-Datenbank mit den Daten auf
einem Dateisystem übereinstimmt. Dies ist allerdings
ein sehr zeitraubender Prozess, der die Zeit, die
das System zum Booten braucht, signifikant beeinflusst.
Eine Variable in /etc/rc.config erlaubt es Ihnen,
diesen Schritt zu überspringen:check_quotas="NO"Schließlich müssen Sie noch in
/etc/fstab die Plattenquotas auf
Dateisystemebene aktivieren. Dort können Sie
für alle Dateisysteme Quotas für Benutzer, Gruppen
oder für beide aktivieren.Um Quotas pro Benutzer für ein Dateisystem zu
aktivieren, geben Sie für dieses Dateisystem die
Option im Feld Optionen von
/etc/fstab an. Beispiel:/dev/da1s2g /home ufs rw,userquota 1 2Um Quotas für Gruppen einzurichten, verwenden
Sie anstelle von
. Um Quotas für Benutzer
und Gruppen einzurichten, ändern Sie den Eintrag
wie folgt ab:/dev/da1s2g /home ufs rw,userquota,groupquota 1 2Die Quotas werden jeweils im Rootverzeichnis des Dateisystems
unter dem Namen quota.user für
Benutzer-Quotas und quota.group für
Gruppen-Quotas abgelegt. Obwohl &man.fstab.5; beschreibt,
dass diese Dateien an anderer Stelle gespeichert werden
können, wird das nicht empfohlen, da es den Anschein hat,
dass die verschiedenen Quota-Utilities das nicht richtig
unterstützen.Jetzt sollten Sie Ihr System mit dem neuen Kernel booten.
/etc/rc wird dann automatisch die
richtigen Kommandos aufrufen, die die Quota-Dateien für
alle Quotas, die Sie in /etc/fstab
definiert haben, anlegen. Deshalb müssen vorher auch keine
leeren Quota-Dateien angelegt werden.Normalerweise brauchen Sie die Kommandos
&man.quotacheck.8;, &man.quotaon.8; oder
&man.quotaoff.8; nicht händisch aufzurufen,
obwohl Sie vielleicht die entsprechenden Seiten im
Manual lesen sollten, um sich mit ihnen vertraut
zu machen.Setzen von Quota-LimitsDisk QuotasLimitsNachdem Sie Quotas in Ihrem System aktiviert haben, sollten
Sie überprüfen, dass Sie auch tatsächlich
aktiviert sind. Führen Sie dazu einfach den folgenden
Befehl aus:&prompt.root; quota -vFür jedes Dateisystem, auf dem Quotas aktiviert sind,
sollten Sie eine Zeile mit der Plattenauslastung und den
aktuellen Quota-Limits sehen.Mit &man.edquota.8; können Sie nun
Quota-Limits setzen.Sie haben mehrere Möglichkeiten, die Limits für
den Plattenplatz, den ein Benutzer oder eine Gruppe verbrauchen
kann, oder die Anzahl der Dateien, die angelegt werden dürfen,
festzulegen. Die Limits können auf dem Plattenplatz
(Block-Quotas) oder der Anzahl der Dateien (Inode-Quotas) oder
einer Kombination von beiden basieren.
Jedes dieser Limits wird weiterhin in zwei Kategorien geteilt:
Hardlimits und Softlimits.HardlimitEin Hardlimit kann nicht überschritten werden.
Hat der Benutzer einmal ein Hardlimit erreicht, so kann er
auf dem betreffenden Dateisystem keinen weiteren Platz mehr
beanspruchen. Hat ein Benutzer beispielsweise ein Hardlimit
von 500 Kilobytes auf einem Dateisystem und benutzt davon
490 Kilobyte, so kann er nur noch 10 weitere Kilobytes
beanspruchen. Der Versuch, weitere 11 Kilobytes zu beanspruchen,
wird fehlschlagen.SoftlimitIm Gegensatz dazu können Softlimits für eine
befristete Zeit überschritten werden. Diese Frist
beträgt in der Grundeinstellung
eine Woche. Hat der Benutzer das Softlimit über die
Frist hinaus überschritten, so wird das Softlimit in
ein Hardlimit umgewandelt und der Benutzer kann
keinen weiteren Platz mehr beanspruchen. Wenn er einmal
das Softlimit unterschreitet, wird die Frist wieder
zurückgesetzt.Das folgende Beispiel zeigt die Benutzung von
&man.edquota.8;. Wenn &man.edquota.8; aufgerufen wird,
wird der Editor gestartet, der durch EDITOR
gegeben ist oder vi falls
EDITOR nicht gesetzt ist. In dem Editor
können Sie die Limits eingeben.&prompt.root; edquota -u testQuotas for user test:
/usr: kbytes in use: 65, limits (soft = 50, hard = 75)
inodes in use: 7, limits (soft = 50, hard = 60)
/usr/var: kbytes in use: 0, limits (soft = 50, hard = 75)
inodes in use: 0, limits (soft = 50, hard = 60)Für jedes Dateisystem, auf dem Quotas aktiv sind,
sehen Sie zwei Zeilen, eine für die Block-Quotas und die
andere für die Inode-Quotas. Um ein Limit zu modifizieren,
ändern Sie einfach den angezeigten Wert. Um beispielsweise
das Blocklimit dieses Benutzers von einem Softlimit von 50
und einem Hardlimit von 75 auf ein Softlimit von 500 und
ein Hardlimit von 600 zu erhöhen, ändern Sie
die Zeile/usr: kbytes in use: 65, limits (soft = 50, hard = 75)zu:/usr: kbytes in use: 65, limits (soft = 500, hard = 600)Die neuen Limits sind wirksam, wenn Sie den
Editor verlassen.Manchmal ist es erwünscht, die Limits für einen
Bereich von UIDs zu setzen. Dies kann mit der
Option von &man.edquota.8; bewerkstelligt werden.
Weisen Sie dazu die Limits einem Benutzer zu und rufen danach
edquota -p protouser startuid-enduid auf.
Besitzt beispielsweise der Benutzer test
die gewünschten Limits, können diese mit
dem folgenden Kommando für die UIDs 10.000 bis 19.999
dupliziert werden:&prompt.root; edquota -p test 10000-19999Weitere Informationen erhalten Sie in &man.edquota.8;.Überprüfen von Quota-Limits und PlattennutzungDisk QuotasüberprüfenSie können &man.quota.1; oder
&man.repquota.8; benutzen, um Quota-Limits
und Plattennutzung zu überprüfen. Um die Limits
oder die Plattennutzung individueller Benutzer und Gruppen
zu überprüfen, kann &man.quota.1;
benutzt werden. Ein Benutzer kann nur die eigenen Quotas und die
Quotas der Gruppe, der er angehört untersuchen. Nur der
Superuser darf sich alle Limits ansehen.
Mit &man.repquota.8; erhalten Sie eine Zusammenfassung
von allen Limits und der Plattenausnutzung für alle
Dateisysteme, auf denen Quotas aktiv sind.Das folgende Beispiel zeigt die Ausgabe von
quota -v für einen Benutzer, der
Quota-Limits auf zwei Dateisystemen besitzt:Disk quotas for user test (uid 1002):
Filesystem usage quota limit grace files quota limit grace
/usr 65* 50 75 5days 7 50 60
/usr/var 0 50 75 0 50 60Disk QuotasFristIm Dateisystem /usr liegt der Benutzer
momentan 15 Kilobytes über dem Softlimit von
50 Kilobytes und hat noch 5 Tage seiner Frist übrig.
Der Stern * zeigt an, dass der
Benutzer sein Limit überschritten hat.In der Ausgabe von &man.quota.1; werden Dateisysteme,
auf denen ein Benutzer keinen Platz verbraucht, nicht angezeigt,
auch wenn diesem Quotas zugewiesen wurden. Mit
werden diese Dateisysteme, wie /usr/var
im obigen Beispiel, angezeigt.Quotas über NFSNFSQuotas werden von dem Quota-Subsystem auf dem NFS Server
erzwungen. Der &man.rpc.rquotad.8; Dæmon stellt
&man.quota.1; die Quota Informationen auf dem NFS Client
zur Verfügung, so dass Benutzer auf diesen
Systemen ihre Quotas abfragen können.Aktivieren Sie rpc.rquotad in
/etc/inetd.conf wie folgt:rquotad/1 dgram rpc/udp wait root /usr/libexec/rpc.rquotad rpc.rquotadAnschließend starten Sie inetd
neu:&prompt.root; /etc/rc.d/inetd restartLuckyGreenBeigetragen von shamrock@cypherpunks.toPartitionen verschlüsselnPartitionenverschlüsselnFreeBSD bietet ausgezeichnete Möglichkeiten, Daten vor
unberechtigten Zugriffen zu schützen. Wenn das
Betriebssystem läuft, schützen Zugriffsrechte und
vorgeschriebene Zugriffskontrollen (MAC) (siehe )
die Daten. Die Zugriffskontrollen des Betriebssystems
schützen allerdings nicht vor einem Angreifer, der
Zugriff auf den Rechner hat. Der Angreifer
kann eine Festplatte einfach in ein anderes System einbauen
und dort die Daten analysieren.Die für &os; verfügbaren kryptografischen
Subsysteme GEOM Based Disk Encryption (gbde)
und geli sind in der Lage, Daten auf
Dateisystemen auch vor hoch motivierten Angreifern zu
schützen, die über erhebliche Mittel verfügen.
Dieser Schutz ist unabhängig von der Art und Weise, durch
die ein Angreifer Zugang zu einer Festplatte oder zu einem
Rechner erlangt hat. Im Gegensatz zu schwerfälligen
Systemen, die einzelne Dateien verschlüsseln,
verschlüsseln gbde und
geli transparent ganze Dateisysteme. Auf der
Festplatte werden dabei keine Daten im Klartext gespeichert.Plattenverschlüsselung mit
gbdeWechseln sie zu rootSie benötigen Superuser-Rechte, um
gbde einzurichten.&prompt.user; su -
Password:Aktivieren Sie &man.gbde.4; in
der KernelkonfigurationsdateiFügen Sie folgende Zeile in Ihre
Kernelkonfigurationsdatei ein:options GEOM_BDEÜbersetzen und installieren Sie den FreeBSD-Kernel
wie in beschrieben.Starten sie das System neu, um den neuen Kernel
zu benutzen.Alternativ zur Neukompilierung des Kernels können
Sie auch kldload verwenden, um das
Kernelmodul &man.gbde.4; zu laden:&prompt.root; kldload geom_bdeEinrichten eines verschlüsselten DateisystemsDas folgende Beispiel beschreibt, wie ein Dateisystem
auf einer neuen Festplatte verschlüsselt wird. Das
Dateisystem wird in /private eingehangen.
Mit gbde könnten auch
/home und /var/mail
verschlüsselt werden. Die dazu nötigen Schritte
können allerdings in dieser Einführung
nicht behandelt werden.Installieren der FestplatteInstallieren Sie die Festplatte wie in
beschrieben. Im Beispiel
verwenden wir die Partition /dev/ad4s1c.
Die Gerätedateien
/dev/ad0s1*
sind Standard-Partitionen des FreeBSD-Systems.&prompt.root; ls /dev/ad*
/dev/ad0 /dev/ad0s1b /dev/ad0s1e /dev/ad4s1
/dev/ad0s1 /dev/ad0s1c /dev/ad0s1f /dev/ad4s1c
/dev/ad0s1a /dev/ad0s1d /dev/ad4Verzeichnis für gbde-Lock-Dateien anlegen&prompt.root; mkdir /etc/gbdeDie Lock-Dateien sind für den Zugriff von
gbde auf verschlüsselte
Partitionen notwendig. Ohne die Lock-Dateien können
die Daten nur mit erheblichem manuellen Aufwand wieder
entschlüsselt werden (dies wird auch von der Software
nicht unterstützt). Jede verschlüsselte
Partition benötigt eine gesonderte Lock-Datei.Vorbereiten der gbde-PartitionEine von gbde benutzte
Partition muss einmalig vorbereitet werden:&prompt.root; gbde init /dev/ad4s1c -i -L /etc/gbde/ad4s1c.lock&man.gbde.8; öffnet eine Vorlage in Ihrem Editor,
in der Sie verschiedene Optionen einstellen können.
Setzen Sie sector_size auf
2048, wenn Sie
UFS1 oder UFS2 benutzen.$FreeBSD: src/sbin/gbde/template.txt,v 1.1 2002/10/20 11:16:13 phk Exp $
#
# Sector size is the smallest unit of data which can be read or written.
# Making it too small decreases performance and decreases available space.
# Making it too large may prevent filesystems from working. 512 is the
# minimum and always safe. For UFS, use the fragment size
#
sector_size = 2048
[...]
&man.gbde.8; fragt dann zweimal eine Passphrase
zum Schutz der Daten ab. Die Passphrase muss beides
Mal gleich eingegeben werden. Die Sicherheit der
Daten hängt alleine von der Qualität der
gewählten Passphrase ab.
Die Auswahl einer sicheren und leicht zu merkenden
Passphrase wird auf der Webseite Diceware
Passphrase beschrieben.Mit gbde init wurde im Beispiel
auch die Lock-Datei /etc/gbde/ad4s1c.lock
angelegt. gbde-Lockdateien
müssen die Dateiendung .lock aufweisen,
damit sie von /etc/rc.d/gbde, dem
Startskript von gbde, erkannt
werden.Sichern Sie die Lock-Dateien von
gbde immer zusammen mit den
verschlüsselten Dateisystemen. Ein entschlossener
Angreifer kann die Daten vielleicht auch ohne die
Lock-Datei entschlüsseln. Ohne die Lock-Datei
können Sie allerdings nicht auf die
verschlüsselten Daten zugreifen. Dies ist nur noch
mit erheblichem manuellen Aufwand möglich, der
weder von &man.gbde.8; noch seinem Entwickler
unterstützt wird.Einbinden der verschlüsselten Partition
in den Kernel&prompt.root; gbde attach /dev/ad4s1c -l /etc/gbde/ad4s1c.lockDas Kommando fragt die Passphrase ab, die Sie
beim Vorbereiten der Partition eingegeben haben. Das
neue Gerät erscheint danach als
/dev/device_name.bde im
Verzeichnis /dev:&prompt.root; ls /dev/ad*
/dev/ad0 /dev/ad0s1b /dev/ad0s1e /dev/ad4s1
/dev/ad0s1 /dev/ad0s1c /dev/ad0s1f /dev/ad4s1c
/dev/ad0s1a /dev/ad0s1d /dev/ad4 /dev/ad4s1c.bdeDateisystem auf dem verschlüsselten Gerät
anlegenWenn der Kernel die verschlüsselte Partition
kennt, können Sie ein Dateisystem auf ihr anlegen.
Benutzen Sie dazu den Befehl &man.newfs.8;. Da ein
Dateisystem vom Typ UFS2 sehr viel schneller als eins
vom Typ UFS1 angelegt wird, empfehlen wir Ihnen, die
Option zu benutzen.&prompt.root; newfs -U -O2 /dev/ad4s1c.bde&man.newfs.8; muss auf einer dem Kernel bekannten
gbde-Partition (einem
Gerät mit dem Namen
*.bde
laufen.Einhängen der verschlüsselten PartitionLegen Sie einen Mountpunkt für das
verschlüsselte Dateisystem an:&prompt.root; mkdir /privateHängen Sie das verschlüsselte Dateisystem
ein:&prompt.root; mount /dev/ad4s1c.bde /privateÜberprüfen des verschlüsselten
DateisystemDas verschlüsselte Dateisystem sollte jetzt
von &man.df.1; erkannt werden und benutzt werden
können.&prompt.user; df -H
Filesystem Size Used Avail Capacity Mounted on
/dev/ad0s1a 1037M 72M 883M 8% /
/devfs 1.0K 1.0K 0B 100% /dev
/dev/ad0s1f 8.1G 55K 7.5G 0% /home
/dev/ad0s1e 1037M 1.1M 953M 0% /tmp
/dev/ad0s1d 6.1G 1.9G 3.7G 35% /usr
/dev/ad4s1c.bde 150G 4.1K 138G 0% /privateEinhängen eines existierenden verschlüsselten
DateisystemsNach jedem Neustart müssen verschlüsselte
Dateisysteme dem Kernel wieder bekannt gemacht werden,
auf Fehler überprüft werden und eingehangen
werden. Die dazu nötigen Befehle müssen als
root durchgeführt werden.gbde-Partition im Kernel bekannt geben&prompt.root; gbde attach /dev/ad4s1c -l /etc/gbde/ad4s1c.lockDas Kommando fragt nach der Passphrase, die Sie
beim Vorbereiten der verschlüsselten
gbde-Partition festgelegt
haben.Prüfen des DateisystemsDas verschlüsselte Dateisystem kann noch nicht
automatisch über /etc/fstab
eingehangen werden. Daher muss es vor dem Einhängen
mit &man.fsck.8; geprüft werden:&prompt.root; fsck -p -t ffs /dev/ad4s1c.bdeEinhängen des verschlüsselten
Dateisystems&prompt.root; mount /dev/ad4s1c.bde /privateDas verschlüsselte Dateisystem steht danach
zur Verfügung.Verschlüsselte Dateisysteme automatisch
einhängenMit einem Skript können verschlüsselte
Dateisysteme automatisch bekannt gegeben, geprüft
und eingehangen werden. Wir raten Ihnen allerdings
aus Sicherheitsgründen davon ab. Starten Sie das
Skript manuell an der Konsole oder in einer
&man.ssh.1;-Sitzung.Zu diesem Zweck existiert ein
rc.d-Skript, an das über
Einträge in der Datei &man.rc.conf.5;
Argumente übergeben werden können. Dazu ein
Beispiel:gbde_autoattach_all="YES"
gbde_devices="ad4s1c"
gbde_lockdir="/etc/gbde"Durch diese Argumente muss beim Systemstart die
gbde-Passphrase eingegeben werden.
Erst nach Eingabe der korrekten Passphrase wird die
gbde-verschlüsselte
Partition automatisch in den Verzeichnisbaum
eingehängt. Dieses Vorgehen ist insbesondere dann
nützlich, wenn Sie gbde auf
einem Notebook einsetzen wollen.Kryptografische Methoden von gbde&man.gbde.8; benutzt den 128-Bit AES im CBC-Modus,
um die Daten eines Sektors zu verschlüsseln. Jeder
Sektor einer Festplatte wird mit einem unterschiedlichen
AES-Schlüssel verschlüsselt. Mehr Informationen,
unter anderem wie die Schlüssel für einen Sektor
aus der gegebenen Passphrase ermittelt werden, erhalten
Sie in &man.gbde.4;.Kompatibilität&man.sysinstall.8; kann nicht mit verschlüsselten
gbde-Geräten umgehen. Vor
dem Start von &man.sysinstall.8; sind alle
*.bde-Geräte
zu deaktivieren, da &man.sysinstall.8; sonst bei der
Gerätesuche abstürzt. Das im Beispiel verwendete
Gerät wird mit dem folgenden Befehl deaktiviert:&prompt.root; gbde detach /dev/ad4s1cSie können gbde
nicht zusammen mit vinum
benutzen, da &man.vinum.4; das &man.geom.4;-Subsystem
nicht benutzt.DanielGerzoBeigetragen von Plattenverschlüsselung mit geliMit &os; 6.0 wurde eine neue kryptografische GEOM-Klasse
eingeführt - geli. Diese wird derzeit
von &a.pjd; weiterentwickelt. geli
unterscheidet sich von gbde durch
unterschiedliche Fähigkeiten und einen unterschiedlichen
Ansatz für die Verschlüsselung von Festplatten.Die wichtigsten Merkmale von &man.geli.8; sind:Der Einsatz des &man.crypto.9;-Frameworks –
verfügt das System über kryptografische Hardware,
wird diese von geli automatisch
verwendet.Die Unterstützung verschiedener kryptografischer
Algorithmen (derzeit AES, Blowfish, sowie 3DES).Die Möglichkeit, die root-Partition zu
verschlüsseln. Um auf die verschlüsselte
root-Partition zugreifen zu können, muss beim
Systemstart die Passphrase eingegeben werden.geli erlaubt den Einsatz von zwei
voneinander unabhängigen Schlüsseln (etwa einem
privaten Schlüssel und einem
Unternehmens-Schlüssel).geli ist durch einfache
Sektor-zu-Sektor-Verschlüsselung sehr schnell.Die Möglichkeit, Master-Keys zu sichern und
wiederherzustellen. Wenn ein Benutzer seinen Schlüssel
zerstört, kann er über seinen zuvor gesicherten
Schlüssel wieder auf seine Daten zugreifen.geli erlaubt es, Platten mit
einem zufälligen Einmal-Schlüssel einzusetzen,
was insbesondere für Swap-Partitionen und
temporäre Dateisysteme interessant ist.Weitere Informationen zu den Fähigkeiten von
geli finden Sie in &man.geli.8;.Die folgenden Schritte beschreiben, wie Sie
geli im &os;-Kernel aktivieren und einen
geli-Verschlüsselungs-Provider
anlegen können.Voraussetzung für die Nutzung von
geli ist der Einsatz von &os; 6.0-RELEASE
oder neuer. Da Sie Ihren Kernel anpassen müssen,
benötigen Sie außerdem
root-Privilegien.Aufnahme der geli-Unterstützung
in Ihre KernelkonfigurationsdateiFügen Sie die folgenden Zeilen in Ihre
Kernelkonfigurationsdatei ein:options GEOM_ELI
device cryptoBauen und installieren Sie Ihren neuen Kernel wie in
beschrieben.Alternativ können Sie aber auch das
geli-Kernelmodul beim Systemstart laden.
Dazu fügen Sie die folgende Zeile in
/boot/loader.conf ein:geom_eli_load="YES"Ab sofort wird &man.geli.8; vom Kernel
unterstützt.Erzeugen des Master-KeysDas folgende Beispiel beschreibt, wie Sie eine
Schlüsseldatei erzeugen, die als Teil des
Master-Keys für den Verschlüsselungs-Provider
verwendet wird, der unter /private in den
Verzeichnisbaum eingehängt (gemountet)
wird. Diese Schlüsseldatei liefert zufällige
Daten, die für die Verschlüsselung des
Master-Keys benötigt werden. Zusätzlich wird
der Master-Key durch eine Passphrase geschützt. Die
Sektorgröße des Providers beträgt 4 KB.
Außerdem wird beschrieben, wie Sie einen
geli-Provider aktivieren, ein vom ihm
verwaltetes Dateisystem erzeugen, es mounten, mit ihm
arbeiten und wie Sie es schließlich wieder unmounten
und den Provider deaktivieren.Um eine bessere Leistung zu erzielen, sollten Sie eine
größere Sektorgröße (beispielsweise
4 KB) verwenden.Der Master-Key wird durch eine Passphrase sowie die
Daten der Schlüsseldatei (die von
/dev/random stammen) geschützt.
Die Sektorgröße von
/dev/da2.eli (das als Provider
bezeichnet wird) beträgt 4 KB.&prompt.root; dd if=/dev/random of=/root/da2.key bs=64 count=1
&prompt.root; geli init -s 4096 -K /root/da2.key /dev/da2
Enter new passphrase:
Reenter new passphrase:Es ist nicht zwingend nötig, sowohl eine Passphrase
als auch eine Schlüsseldatei zu verwenden. Die
einzelnen Methoden können auch unabhängig
voneinander eingesetzt werden.Wird für die Schlüsseldatei der Wert
- angegeben, wird dafür die
Standardeingabe verwendet. Das folgende Beispiel zeigt,
dass Sie auch mehr als eine Schlüsseldatei verwenden
können.&prompt.root; cat keyfile1 keyfile2 keyfile3 | geli init -K - /dev/da2Aktivieren des Providers mit dem erzeugten
Schlüssel&prompt.root; geli attach -k /root/da2.key /dev/da2
Enter passphrase:Dadurch wird die (Normaltext-)Gerätedatei
/dev/da2.eli
angelegt.&prompt.root; ls /dev/da2*
/dev/da2 /dev/da2.eliDas neue Dateisystem erzeugen&prompt.root; dd if=/dev/random of=/dev/da2.eli bs=1m
&prompt.root; newfs /dev/da2.eli
&prompt.root; mount /dev/da2.eli /privateDas verschlüsselte Dateisystem wird nun von
&man.df.1; angezeigt und kann ab sofort eingesetzt werden.&prompt.root; df -H
Filesystem Size Used Avail Capacity Mounted on
/dev/ad0s1a 248M 89M 139M 38% /
/devfs 1.0K 1.0K 0B 100% /dev
/dev/ad0s1f 7.7G 2.3G 4.9G 32% /usr
/dev/ad0s1d 989M 1.5M 909M 0% /tmp
/dev/ad0s1e 3.9G 1.3G 2.3G 35% /var
/dev/da2.eli 150G 4.1K 138G 0% /privateDas Dateisystem unmounten und den Provider deaktivierenWenn Sie nicht mehr mit dem verschlüsselten
Dateisystem arbeiten und die unter /private eingehängte
Partition daher nicht mehr benötigen, sollten
Sie diese unmounten und den
geli-Verschlüsselungs-Provider
wieder deaktivieren.&prompt.root; umount /private
&prompt.root; geli detach da2.eliWeitere Informationen zum Einsatz von geli
finden Sie in &man.geli.8;.Der Einsatz des geli-
rc.d-Skriptsgeli verfügt über ein
rc.d-Skript,
das den Einsatz von geli
deutlich vereinfacht. Es folgt nun ein Beispiel, in dem
geli über die Datei
&man.rc.conf.5; konfiguriert wird:geli_devices="da2"
geli_da2_flags="-p -k /root/da2.key"Durch diese Einträge wird
/dev/da2 als
geli-Provider festgelegt. Der Master-Key
befindet sich in /root/da2.key. Beim
Aktivieren des geli-Providers wird keine
Passphrase abgefragt (beachten Sie, dass dies nur dann
möglich ist, wenn Sie geli mit dem
Parameter initialisieren). Wird das
System heruntergefahren, wird der
geli-Provider zuvor deaktiviert.Weitere Informationen zur Konfiguration der
rc.d-Skripten
finden Sie im Abschnitt rc.d des Handbuchs.ChristianBrüfferGeschrieben von Den Auslagerungsspeicher verschlüsselnAuslagerungsspeicherverschlüsselnDie Verschlüsselung des Auslagerungsspeichers ist unter &os;
einfach einzurichten und seit &os; 5.3-RELEASE verfügbar.
Je nach dem, welche &os;-Version Sie einsetzen, können
Konfiguration und mögliche Optionen allerdings unterschiedlich
sein. Seit &os; 6.0-RELEASE können Sie entweder das
&man.gbde.8;- oder das &man.geli.8;-Verschlüsselungs-Subsystem
einsetzen. Verwenden Sie eine ältere &os;-Version, sind Sie
hingegen auf &man.gbde.8; beschränkt. Beide Subsysteme
werden über das rc.d-Skript
encswap gestartet.Der letzte Abschnitt,
Partitionen verschlüsseln, enthält eine kurze
Beschreibung der verschiedenen
Verschlüsselungs-Subsysteme.Warum sollte der Auslagerungsspeicher verschlüsselt
werden?Wie die Verschlüsselung von Plattenpartitionen dient
auch die Verschlüsselung des Auslagerungsspeichers dem
Schutz sensitiver Informationen. Stellen Sie sich etwa eine
Anwendung vor, die ein Passwort erfordert. Solange dieses
Passwort im Hauptspeicher verbleibt, ist alles in
Ordnung. Beginnt Ihr Betriebssystem allerdings, Daten auf
die Festplatte auszulagern, um im Hauptspeicher Platz für
andere Anwendungen zu schaffen, kann es passieren, dass Ihr
Passwort im Klartext in den Auslagerungsspeicher
geschrieben wird, was es einem potentiellen Angreifer leicht
macht, Ihr Passwort herauszufinden. Die Verschlüsselung
Ihres Auslagerungsspeichers kann dieses Problem lösen.VorbereitungenFür die weiteren Ausführungen dieses Abschnitts
stellt ad0s1b die Swap-Partition
dar.Noch ist Ihr Auslagerungsspeicher nicht verschlüsselt.
Es könnte allerdings sein, dass bereits Passwörter
oder andere sensitive Daten als Klartext im Auslagerungsspeicher
vorhanden sind. Daher sollten Sie den Auslagerungsspeicher
komplett mit zufällig generierten Zeichen
überschreiben, bevor Sie ihn verschlüsseln:&prompt.root; dd if=/dev/random of=/dev/ad0s1b bs=1mDen Auslagerungsspeicher mit &man.gbde.8;
verschlüsselnVerwenden Sie &os; 6.0-RELEASE oder neuer, sollten Sie
in /etc/fstab das Suffix
.bde an den Gerätenamen der
Swap-Partition anhängen:
# Device Mountpoint FStype Options Dump Pass#
/dev/ad0s1b.bde none swap sw 0 0
Für &os;-Versionen vor 6.0-RELEASE benötigen Sie
zusätzlich folgende Zeile in
/etc/rc.conf:gbde_swap_enable="YES"Den Auslagerungsspeicher mit &man.geli.8;
verschlüsselnAlternativ können Sie Ihren Auslagerungsspeicher auch
mit &man.geli.8; verschlüsseln. Die Vorgehensweise ist
dabei ähnlich. Allerdings hängen Sie bei der Verwendung
von &man.geli.8; in /etc/fstab das Suffix
.eli an den Gerätenamen der
Swap-Partition an:
# Device Mountpoint FStype Options Dump Pass#
/dev/ad0s1b.eli none swap sw 0 0
In der Voreinstellung verschlüsselt &man.geli.8; den
Auslagerungsspeicher mit dem AES-Algorithmus
und einer Schlüssellänge von 256 Bit.Es ist möglich, diese Optionen durch das Setzen der
geli_swap_flags-Option in
/etc/rc.conf anzupassen. Die folgende
Zeile weist das rc.d-Skript encswap an,
&man.geli.8;-Swap-Partitionen mit dem Blowfish-Algorithmus und
einer Schlüssellänge von 128 Bit zu
verschlüsseln. Zusätzlich wird die
Sektorgröße auf 4 Kilobyte gesetzt und die Option
detach on last close aktiviert:geli_swap_flags="-e blowfish -l 128 -s 4096 -d"Auf Systemen vor &os; 6.2-RELEASE verwenden Sie hingegen
die folgende Zeile:geli_swap_flags="-a blowfish -l 128 -s 4096 -d"Eine Auflistung möglicher Optionen für den Befehl
onetime finden Sie in der Manualpage zu
&man.geli.8;.Die korrekte Funktion testenNachdem Sie Ihr System neu gestartet haben, können Sie
die korrekte Funktion Ihres verschlüsselten
Auslagerungsspeichers prüfen, indem Sie sich die Ausgabe
von swapinfo ansehen.Wenn Sie &man.gbde.8; einsetzen, erhalten Sie eine
Meldung ähnlich der folgenden:&prompt.user; swapinfo
Device 1K-blocks Used Avail Capacity
/dev/ad0s1b.bde 542720 0 542720 0%
Wenn Sie &man.geli.8; einsetzen, erhalten Sie hingegen
ein Ausgabe ähnlich der folgenden:&prompt.user; swapinfo
Device 1K-blocks Used Avail Capacity
/dev/ad0s1b.eli 542720 0 542720 0%
Index: head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/eresources/chapter.sgml
===================================================================
--- head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/eresources/chapter.sgml (revision 36616)
+++ head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/eresources/chapter.sgml (revision 36617)
@@ -1,2174 +1,2178 @@
Ressourcen im InternetGedruckte Medien können mit der schnellen Entwicklung von
FreeBSD nicht Schritt halten. Elektronische Medien sind häufig
die einzige Möglichkeit, über aktuelle Entwicklungen
informiert zu sein. Da FreeBSD ein Projekt von Freiwilligen ist, gibt
die Benutzergemeinde selbst auch technische Unterstützung. Die
Benutzergemeinde erreichen Sie am besten über E-Mail, Internetforen
oder Usenet-News.Die wichtigsten Wege, auf denen Sie die FreeBSD-Benutzergemeinde
erreichen können, sind unten dargestellt. Wenn Sie weitere
Ressourcen kennen, die hier fehlen, schicken Sie diese bitte an die
Mailingliste des &a.doc;, damit sie hier aufgenommen werden
können.MailinglistenDie Mailinglisten sind der direkteste Weg, um Fragen an das
gesamte &os; Publikum zu stellen oder eine technische Diskussion zu
beginnen. Es existiert eine grosse Vielfalt von Listen mit einer
Reihe von verschiedenen FreeBSD Themen. Wenn Sie ihre Fragen an die
richtige Mailingliste richten können Sie viel eher mit einer
passenden Antwort darauf rechnen.Die Chartas der verschiedenen Listen sind unten wiedergegeben.
Bevor Sie sich einer Mailingliste anschließen oder
E-Mails an eine Liste senden, lesen Sie bitte die Charta der
Liste. Die meisten Mitglieder unserer Mailinglisten
erhalten Hunderte E-Mails zum Thema FreeBSD pro Tag. Die Chartas und
Regeln, die den Gebrauch der Listen beschreiben, garantieren die hohe
Qualität der Listen. Die Listen würden ihren hohen Wert
für das Projekt verlieren, wenn wir weniger Regeln aufstellen
würden.Um zu testen, ob Sie eine Nachricht an eine
&os;-Liste senden können, verwenden Sie bitte Die Liste
&a.test.name;. Schicken Sie derartige Nachrichten
bitte nicht an eine der anderen Listen.Wenn Sie Sich nicht sicher sind, auf welcher Liste Sie Ihre Frage
stellen sollen, sollten Sie den Artikel How to get best
results from the FreeBSD-questions mailing list lesen.Bevor Sie eine Nachricht an eine Mailingliste senden, sollten Sie
die korrekte Nutzung der Mailinglisten erlernen. Dazu gehört auch
das Vermeiden von sich häufig wiederholenden Diskussionen (lesen
Sie deshalb zuerst die
Mailing List Frequently Asked Questions).Alle Mailinglisten werden archiviert und können auf dem
FreeBSD World Wide Web
Server durchsucht werden. Das nach
Schlüsselwörtern durchsuchbare Archiv bietet die
hervorragende Möglichkeit, Antworten auf häufig gestellte
Fragen zu finden. Nutzen Sie bitte diese Möglichkeit, bevor Sie
Fragen auf einer Liste stellen. Beachten Sie auch, dass das zur Folge
hat, dass die Nachrichten an die &os; Mailinglisten für die
Ewigkeit erhalten bleiben. Wenn Sie am Schutz ihrer Privatsphähre
interessiert sind, ziehen Sie die Verwendung einer
Wegwerf-E-Mail-Adresse in Betracht und schreiben Sie nur solche
Nachrichten, die für die Öffentlichkeit bestimmt sind.Beschreibung der MailinglistenAllgemeine Listen: Jeder kann die
folgenden allgemeinen Listen abonnieren (und ist dazu
aufgefordert):MailinglisteZweck&a.advocacy.name;Verbreitung von FreeBSD&a.announce.name;Wichtige Ereignisse und Meilensteine des
Projekts&a.arch.name;Architektur und Design von FreeBSD&a.bugbusters.name;Diskussionen über die Pflege der FreeBSD
Fehlerberichte-Datenbank und die dazu benutzten
Werkzeuge&a.bugs.name;Fehlerberichte&a.chat.name;Nicht technische Themen, die die FreeBSD-Gemeinschaft
betreffen&a.current.name;Gebrauch von &os.current;&a.isp.name;Für Internet-Service-Provider, die
FreeBSD benutzen&a.jobs.name;Anstellung und Beratung im FreeBSD-Umfeld&a.policy.name;Grundsatzentscheidungen des FreeBSD-Core-Teams. Wenig
Verkehr und nur zum Lesen&a.questions.name;Benutzerfragen und technische
Unterstützung&a.security-notifications.name;Ankündigungen zum Thema Sicherheit&a.stable.name;Gebrauch von &os.stable;&a.test.name;Schicken Sie Testnachrichten an diese Liste anstelle
der wirklichen ListenTechnische Listen: Auf den folgenden
Listen werden technische Diskussionen geführt. Bevor Sie eine
der Listen abonnieren oder Nachrichten an sie schicken, lesen Sie
sich bitte die Charta der Liste durch, da der Inhalt und Zweck
dieser Listen genau festgelegt ist.MailinglisteZweck&a.acpi.name;Entwicklung von ACPI&a.afs.name;Portierung von AFS nach FreeBSD&a.aic7xxx.name;Entwicklung von &adaptec; AIC 7xxx Treibern&a.alpha.name;Portierung von FreeBSD auf Alpha-Maschinen&a.amd64.name;Portierung von FreeBSD auf AMD64-Systeme&a.apache.name;Diskussion über Ports, die mit
Apache
zusammenhängen.&a.arm.name;Portierung von FreeBSD auf &arm;-Prozessoren&a.atm.name;Benutzung von ATM-Netzen mit FreeBSD&a.audit.name;Audit der FreeBSD-Quellen&a.binup.name;Design und Entwicklung eines Systems, das es erlaubt,
ein FreeBSD-System mit binären Paketen zu
aktualisieren&a.bluetooth.name;&bluetooth; unter FreeBSD verwenden&a.cluster.name;Benutzung von FreeBSD in einem Cluster&a.cvsweb.name;Pflege von CVSweb&a.database.name;Diskussion über Datenbanken und
Datenbankprogrammierung unter FreeBSD&a.doc.name;Erstellen der FreeBSD-Dokumentation&a.drivers.name;Gerätetreiber für &os; schreiben&a.eclipse.name;Für FreeBSD-Anwender, die die Eclipse IDE, deren
Werkzeuge, Anwendungen und Ports einsetzen&a.embedded.name;FreeBSD in eingebetteten Anwendungen
einsetzen&a.emulation.name;Emulation anderer Systeme wie Linux, &ms-dos; oder
&windows;&a.eol.name;Support für FreeBSD-bezogene Software, die vom
FreeBSD Project offiziell nicht mehr unterstützt
wird.&a.firewire.name;Technische Diskussion über &firewire;
(iLink, IEEE 1394)&a.fs.name;Dateisysteme&a.gecko.name;Angelegenheiten zur
Gecko Rendering Engine&a.geom.name;Diskussion über GEOM&a.gnome.name;Portierung von GNOME und
GNOME-Anwendungen&a.hackers.name;Allgemeine technische Diskussionen&a.hardware.name;Allgemeine Diskussion über Hardware, auf der
FreeBSD läuft&a.i18n.name;Internationalisierung von FreeBSD&a.ia32.name;FreeBSD für die IA-32 (&intel; x86) Plattform&a.ia64.name;Portierung von FreeBSD auf &intel;s neue
IA64-Systeme&a.ipfw.name;Technische Diskussion über die Neubearbeitung der
IP-Firewall Quellen&a.isdn.name;Für Entwickler des ISDN-Systems&a.java.name;Für &java; Entwickler und Leute, die &jdk;s nach
FreeBSD portieren&a.kde.name;Portierung von KDE und
KDE-Anwendungen&a.lfs.name;Portierung von LFS nach FreeBSD&a.libh.name;Das nächste Installations- und
Paketsystem&a.mips.name;Portierung von FreeBSD zu &mips;&a.mobile.name;Diskussionen über mobiles Rechnen&a.mono.name;Mono und C# Anwendungen auf FreeBSD&a.mozilla.name;Portierung von Mozilla
nach FreeBSD&a.multimedia.name;Multimedia Anwendungen&a.newbus.name;Technische Diskussionen über die Architektur von
Bussen&a.net.name;Diskussion über Netzwerke und den TCP/IP
Quellcode&a.openoffice.name;Portierung von OpenOffice.org
und &staroffice;
nach FreeBSD&a.performance.name;Fragen zur Optimierung der Leistung stark
ausgelasteter Systeme&a.perl.name;Pflege der portierten Perl-Anwendungen.&a.pf.name;Diskussionen und Fragen zu packet
filter als Firewallsystem.&a.platforms.name;Portierungen von FreeBSD auf nicht-&intel;
Architekturen&a.ports.name;Diskussion über die Ports-Sammlung&a.ports-bugs.name;Diskussion über Fehler und PRs der Ports&a.ppc.name;Portierung von FreeBSD auf den &powerpc;&a.proliant.name;Technische Diskussionen zum Einsatz von FreeBSD auf
der ProLiant-Serverplattform von HP.&a.python.name;FreeBSD-spezifische Diskussionen zu Python&a.qa.name;Diskussion über Qualitätssicherung,
normalerweise kurz vor einem Release&a.rc.name;Diskussion über das
rc.d-System sowie dessen
Weiterentwicklung&a.realtime.name;Entwicklung von Echtzeiterweiterungen für
FreeBSD&a.ruby.name;FreeBSD-spezifische Diskussionen zu Ruby&a.scsi.name;Diskussion über das SCSI-Subsystem&a.security.name;Sicherheitsthemen&a.small.name;Gebrauch von FreeBSD in eingebetteten Systemen
(obsolet; verwenden Sie stattdessen &a.embedded.name;)&a.smp.name;Diskussionen über das Design von asymmetrischen
und symmetrischen Mehrprozessor-Programmen&a.sparc.name;Portierung von FreeBSD auf &sparc; Systeme&a.standards.name;Konformität von FreeBSD mit den C99- und
POSIX-Standards&a.sun4v.name;Portierung von FreeBSD auf &ultrasparc;-T1-basierte
Systeme&a.sysinstall.name;&man.sysinstall.8; Entwicklung&a.threads.name;Leichgewichtige Prozesse
(Threads) in FreeBSD&a.testing.name;Leistungs- und Stabilitätstests von FreeBSD
+ &a.tilera.name;
+ Diskussionen zur Portierung von FreeBSD auf die
+ Tilera-CPU-Familie.
+
+
+ &a.tokenring.name;Token-Ring Unterstützung in FreeBSD&a.toolchain.name;Wartung der &os;-Toolchain&a.usb.name;USB-Unterstützung in FreeBSD&a.virtualization.name;Diskussion über verschiedene
Virtualisierungsverfahren, die von &os; unterstützt
werden&a.vuxml.name;Diskussion über die Infratruktur von VuXML&a.x11.name;Wartung und Unterstützung von X11
auf FreeBSD&a.xen.name;Diskussionen über die &os; Portierung auf &xen; -
Implementierung und Verwendung
-
-
Eingeschränkte Listen: Die folgenden
Listen wenden sich an Zielgruppen mit speziellen Anforderungen und
sind nicht für die Öffentlichkeit gedacht. Bevor Sie
eine dieser Listen abonnieren, sollten Sie einige der technischen
Listen abonniert haben, um mit den Umgangsformen vertraut zu
sein.MailinglisteZweck&a.hubs.name;Betrieb von FreeBSD-Spiegeln&a.usergroups.name;Koordination von Benutzergruppen&a.vendors.name;Koordination von Händlern vor einem
Release&a.wip-status.name;Status von in Arbeit befindlichen
&os;-Tätigkeiten&a.www.name;Betreuer von www.FreeBSD.orgZusammenfassungen: Alle eben
aufgezählten Listen sind auch in zusammengefasster
Form (digest) erhältlich.
In den Einstellungen Ihres Accounts legen Sie fest,
in welcher Form Sie die Listen empfangen.CVS & SVN Listen: Die folgenden Listen
versenden die Log-Einträge zu Änderungen an verschiedenen
Teilen des Quellbaums. Diese Listen sollen nur
gelesen werden, schicken Sie bitte keine Nachrichten
an eine der Listen.MailinglisteTeil des QuellbaumsBeschreibung&a.cvsall.name;/usr/(CVSROOT|doc|ports)Alle Änderungen im Quellbaum (Obermenge der
anderen Commit-Listen)&a.cvs-doc.name;/usr/(doc|www)Änderungen in den
doc- und
www Bäumen&a.cvs-ports.name;/usr/portsÄnderungen im ports-Baum&a.cvs-projects.name;/usr/projectsÄnderungen im
projects-Baum&a.cvs-src.name;/usr/srcÄnderungen im src-Baum (generiert aus den svn-zu-cvs
Import-Commits&a.svn-src-all.name;/usr/srcÄnderungen im Subversion Repository (ausser für
user und
projects)&a.svn-src-head.name;/usr/srcÄnderungen im head Zweig des
Subversion Repository (der &os;-CURRENT Zweig)&a.svn-src-projects.name;/usr/projectsÄnderungen im projects
Bereich des src Subversion Repository&a.svn-src-release.name;/usr/srcÄnderungen im releases
Bereich des src Subversion Repository&a.svn-src-releng.name;/usr/srcÄnderungen im releng
Zweig des src Subversion Repository (der
security / release engineering Zweige)&a.svn-src-stable.name;/usr/srcÄnderungen an allen stable Zweigen des src
Subversion Repository&a.svn-src-stable-6.name;/usr/srcÄnderungen im stable/6
Zweig des src Subversion Repository&a.svn-src-stable-7.name;/usr/srcÄnderungen im stable/7
Zweig des src Subversion Repository&a.svn-src-stable-8.name;/usr/srcÄnderungen im stable/8
Zweig des src Subversion Repository&a.svn-src-stable-other.name;/usr/srcÄnderungen an älteren
stable Zweigen des src
Subversion Repository&a.svn-src-svnadmin.name;/usr/srcÄnderungen an den administrativen Skripten, hooks,
and anderen Daten zur Konfiguration des src Subversion
Repository&a.svn-src-user.name;/usr/srcÄnderungen am experimentellen
user Bereich des src
Subversion Repository&a.svn-src-vendor.name;/usr/srcÄnderungen am Herstellerbereich des src
Subversion RepositoryMailinglisten abonnierenUm eine Liste zu abonnieren, folgen Sie dem oben angegebenen
Hyperlink der Liste oder Sie besuchen die Webseite
&a.mailman.lists.link; und klicken dort auf die Liste, die Sie
abonnieren wollen. Sie gelangen dann auf die Webseite der
Liste, die weitere Anweisungen enthält.Um eine Nachricht an eine Mailingliste zu schicken, schreiben
Sie einfach eine E-Mail an
Liste@FreeBSD.org. Die
E-Mail wird dann an alle Mitglieder der Mailingliste verteilt.Wenn Sie das Abonnement aufheben wollen, folgen Sie der
URL, die am Ende jeder Mail der Liste angegeben ist. Sie
können das Abonnement auch mit einer E-Mail an
Liste-unsubscribe@FreeBSD.org
aufheben.Verwenden Sie bitte die technischen Listen ausschließlich
für technische Diskussionen. Wenn Sie nur an wichtigen
Ankündigungen interessiert sind, abonnieren Sie die
Mailingliste &a.announce;, auf der nur wenige Nachrichten
versendet werden.Chartas der MailinglistenAlle FreeBSD-Mailinglisten besitzen
Grundregeln, die von jedem beachtet werden müssen. Für
die ersten beiden Male, in denen ein Absender gegen diese Regeln
verstößt, erhält er jeweils eine Warnung vom
FreeBSD-Postmaster postmaster@FreeBSD.org. Ein
dritter Verstoß gegen die Regeln führt dazu, dass
der Absender in allen FreeBSD-Mailinglisten gesperrt wird und
weitere Nachrichten von ihm nicht mehr angenommen werden. Wir
bedauern sehr, dass wir solche Maßnahmen ergreifen
müssen, aber heutzutage ist das Internet eine recht rauhe
Umgebung, in der immer weniger Leute Rücksicht aufeinander
nehmen.Die Regeln:Das Thema einer Nachricht soll der Charta der Liste, an die
sie gesendet wird, entsprechen. Wenn Sie eine Nachricht an
eine technische Liste schicken, sollte die Nachricht auch
technische Inhalte haben. Fortwährendes Geschwätz
oder Streit mindern den Wert der Liste für alle Mitglieder
und wird nicht toleriert. Benutzen Sie &a.chat; für
allgemeine Diskussionen über FreeBSD.Eine Nachricht sollte an nicht mehr als zwei Mailinglisten
gesendet werden. Schicken Sie eine Nachricht nur dann an
zwei Listen, wenn das wirklich notwendig ist. Viele Leute
haben mehrere Mailinglisten abonniert und Nachrichten sollten
nur zu ungewöhnlichen Kombinationen der Listen, wie
-stable und -scsi, gesendet
werden. Wenn Sie eine Nachricht erhalten, die im
Cc-Feld mehrere Listen enthält, sollten
Sie das Feld kürzen, bevor Sie eine Antwort darauf
verschicken. Unabhängig von dem
ursprünglichen Verteiler sind Sie für Ihre eigenen
Mehrfach-Sendungen selbst verantwortlich.Persönliche Angriffe und Beschimpfungen sind in einer
Diskussion nicht erlaubt. Dies gilt gleichermaßen
für Benutzer wie Entwickler. Grobe Verletzungen der
Netiquette, wie das Verschicken oder Zitieren von privater
E-Mail ohne eine entsprechende Genehmigung, werden nicht
gebilligt. Die Nachrichten werden aber nicht besonders auf
Verletzungen der Netiquette untersucht. Es kann sein,
dass eine Verletzung der Netiquette durchaus zu der Charta
einer Liste passt, aber der Absender aufgrund der
Verletzung eine Warnung erhält oder gesperrt wird.Werbung für Produkte oder Dienstleistungen, die nichts
mit FreeBSD zu tun haben, sind verboten. Ist die Werbung als
Spam verschickt worden, wird der Absender sofort gesperrt.Chartas einzelner Listen:&a.acpi.name;Die Entwicklung von ACPI und
Energieverwaltungsfunktionen.&a.afs.name;Andrew File SystemAuf dieser Liste wird die Portierung des AFS von
CMU/Transarc diskutiert.&a.announce.name;Wichtige Ereignisse und
MeilensteineDiese Liste ist für Personen, die nur an den wenigen
Ankündigungen wichtiger Ereignisse interessiert sind.
Die Ankündigungen betreffen Schnappschüsse und
Releases, neue Merkmale von FreeBSD und die Suche nach
freiwilligen Mitarbeitern. Auf der Liste herrscht wenig
Verkehr und sie wird streng moderiert.&a.arch.name;Architektur und Design
von FreeBSDAuf dieser technischen Liste wird die FreeBSD-Architektur
diskutiert. Beispiele für angemessene Themen
sind:Wie das Bausystem zu verändern ist, damit
verschiedene Läufe gleichzeitig möglich
sind.Was am VFS geändert werden muss, damit
Heidemann Schichten eingesetzt werden können.Wie die Schnittstelle der Gerätetreiber
angepasst werden muss, damit derselbe Treiber
auf verschiedenen Bussen und Architekturen eingesetzt
werden kann.Wie ein Netzwerktreiber geschrieben wird.&a.audit.name;Source Code Audit ProjectDies ist die Liste des FreeBSD-Source Code Audit
Projects. Ursprünglich war vorgesehen, hier nur
sicherheitsrelevante Änderungen zu diskutieren, doch ist
die Charta auf alle Änderungen ausgedehnt worden.Zu dieser Liste werden viele Korrekturen gesandt, so
dass sie für den normalen FreeBSD-Benutzer von
wenig Wert ist. Diskussionen über Sicherheit, die sich
nicht auf die Änderung von Quellcode beziehen, finden
auf der Mailingliste &a.security; statt. Auf der anderen
Seite sind aber alle Entwickler aufgefordert, ihre
Korrekturen zur Überprüfung an diese Liste zu
senden. Dies trifft besonders auf Änderungen zu, in
denen ein Fehler die Integrität des Gesamtsystems
gefährdet.&a.binup.name;FreeBSD Binary Update ProjectAuf dieser Liste wird das Design und die Implementierung
von binup diskutiert. Weitere
Themen sind Fehlerbehebungen, Fehlerberichte und Anfragen
nach Neuerungen. Die CVS-Logmeldungen des Projekts werden
ebenfalls auf diese Liste gesendet.&a.bluetooth.name;&bluetooth; unter FreeBSDDiese Liste diskutiert Probleme der Verwendung
von &bluetooth; unter FreeBSD. Designprobleme,
Implementierungsdetails, Patches, Fehler- und
Statusberichte, Verbesserungsvorschläge sowie
alle anderen mit &bluetooth; zusammenhängenden
Themen werden hier behandelt.&a.bugbusters.name;Bearbeitung der FehlerberichteAuf dieser Liste wird die Bearbeitung der Fehlerberichte
(PR, engl. problem report)
koordiniert. Sie dient dem Bugmeister und
allen Leuten, die ein Interesse an der Datenbank der
Fehlerberichte haben, als Diskussionsforum. Auf dieser Liste
werden keine spezifischen Fehler, Fehlerbehebungen oder PRs
diskutiert.&a.bugs.name;FehlerberichteAuf dieser Liste werden Fehlerberichte gesammelt.
Fehlerberichte sollten immer mit &man.send-pr.1; oder dem
Web Formular
erstellt werden.&a.chat.name;Nicht technische Themen, die die FreeBSD
Gemeinschaft betreffenAuf dieser Liste werden nicht-technische soziale Themen
diskutiert, die nicht auf die anderen Listen passen. Hier
kann diskutiert werden, ob Jordan wie ein Frettchen aus einem
Zeichentrickfilm aussieht oder nicht, ob grundsätzlich
in Großbuchstaben geschrieben werden soll, wer zuviel
Kaffee trinkt, wo das beste Bier gebraut wird und wer Bier in
seinem Keller braut. Gelegentlich können auf den
technischen Listen wichtige Ereignisse wie Feste, Hochzeiten
oder Geburten angekündigt werden, aber nachfolgende
Nachrichten sollten auf die Liste &a.chat; gesendet
werden.&a.core.name;FreeBSD Core TeamDies ist eine interne Mailingliste des FreeBSD Core
Teams. Wenn in einer wichtigen Angelegenheit, die FreeBSD
betrifft, entschieden werden muss oder die
Angelegenheit einer genauen Prüfung unterzogen werden
muss, können Nachrichten an diese Liste gesendet
werden.&a.current.name;Gebrauch von &os.current;Diese Mailingliste ist für die Benutzer von
&os.current; eingerichtet. Auf ihr finden sich
Ankündigungen über Besonderheiten von -CURRENT, von
denen Benutzer betroffen sind. Sie enthält weiterhin
Anweisungen, wie man ein System auf -CURRENT hält.
Jeder, der ein -CURRENT System besitzt, muss diese Liste
lesen. Die Liste ist nur für technische Inhalte
bestimmt.&a.cvsweb.name;FreeBSD CVSweb ProjectTechnische Diskussion über den Gebrauch, die
Entwicklung und die Pflege von FreeBSD-CVSweb.&a.doc.name;Documentation ProjectAuf dieser Mailingliste werden Themen und Projekte
diskutiert, die im Zusammenhang mit der Erstellung der FreeBSD
Dokumentation stehen. The FreeBSD Documentation
Project besteht aus den Mitgliedern dieser Liste.
Diese Liste steht jedem offen, Sie sind herzlich eingeladen
teilzunehmen und mitzuhelfen.&a.drivers.name;Gerätetreiber für &os;
schreibenEin Forum für technische Diskussionen über
das Schreiben von Gerätetreibern für &os;.
Daher werden hier vor allem Fragen behandelt, die sich
um das Schreiben von Treibern, die die APIs des
Kernels nutzen, drehen.&a.eclipse.name;Für FreeBSD-Anwender, die die Eclipse
IDE deren Werkzeuge, Anwendungen und Ports
einsetzenDas Ziel dieser Liste ist es, Unterstützung
für all jene zu bieten, die mit der Installation,
Verwendung, Entwicklung und Wartung der Eclipse-IDE
sowie deren Werkzeugen und Anwendungen unter &os; zu
tun haben. Außerdem wird Hilfe bei der
Portierung der IDE und deren Plugins auf &os;
geboten.Zusätzlich soll diese Liste einen
Informationsaustausch zwischen der Eclipse- und der
&os;-Gemeinde ermöglichen, von dem beide
Seiten profitieren können.Obwohl sich diese Liste auf die Anforderungen von
Anwendern konzentriert, möchte sie auch Entwickler
unterstützen, die an der Entwicklung von
&os;-spezifischen Anwendungen unter Nutzung des
Eclipse-Frameworks arbeiten.&a.embedded.name;FreeBSD in eingebetteten Anwendungen
einsetzenDiese Liste diskutiert Themen im Zusammenhang mit dem
Einsatz von ungewöhnlich kleinen und eingebettenen
FreeBSD-Installationen. Auf dieser Liste werden
ausschließlich technische Diskussionen
geführt. Unter eingebetteten Systemen versteht diese
Liste Systeme, bei denen es sich nicht um Desktopsysteme
handelt, und die in der Regel nur einem einzigen Zweck
dienen (im Gegensatz zu Desktopsystemen, die für die
Bewältigung verschiedenster Aufgaben geeignet sind).
In die Gruppe der eingebetteten Systeme gehören
beispielsweise Telephone, Netzwerkgeräte wie Router,
Switche oder PBX-Systeme, PDAs, Verkaufsautomaten und
andere mehr.&a.emulation.name;Emulation anderer Systeme wie Linux,
&ms-dos; oder &windows;Hier werden technische Diskussionen zum Einsatz von
Programmen, die für andere Betriebssysteme
geschrieben wurden, geführt.&a.eol.name;Support für FreeBSD-bezogene Software,
die vom FreeBSD Project offiziell nicht mehr unterstützt
wird.Diese Liste ist für all jene interessant, die
Unterstützung für vom FreeBSD Project offiziell
nicht mehr (in Form von Security Advisories oder Patches)
unterstützte Programme benötigen oder anbieten
wollen.&a.firewire.name;&firewire; (iLink, IEEE 1394)Auf dieser Liste wird das Design und die Implementierung
eines &firewire;-Subsystems (auch IEEE 1394 oder iLink)
für FreeBSD diskutiert. Relevante Themen sind die
Standards, Busse und ihre Protokolle, sowie Adapter, Karten
und Chipsätze. Des Weiteren die Architektur und der
Quellcode, die nötig sind, diese Geräte zu
unterstützen.&a.fs.name;DateisystemeDiskussionen über FreeBSD-Dateisysteme. Dies ist
eine technische Liste, in der nur technische Inhalte erwartet
werden.&a.gecko.name;Angelegenheiten zur
Gecko Rendering EngineDies ist ein Forum über
Gecko-Anwendungen, die &os;
verwenden.Die Diskussion dreht sich um die Portierung von
Gecko-Anwendungen, deren Installation, die Entwicklung
sowie deren Unterstützung innerhalb von &os;.&a.geom.name;GEOMDiskussion über GEOM und verwandte
Implementierungen. Dies ist eine technische Liste,
in der nur technische Inhalte erwartet werden.&a.gnome.name;GNOMEDiskussionen über die grafische
Benutzeroberfläche GNOME.
Dies ist eine technische Liste, in der nur technische Inhalte
erwartet werden.&a.ipfw.name;IP FirewallDiskussionen über eine Neubearbeitung des
IP-Firewall Quelltexts in FreeBSD. Dies ist eine technische
Liste, in der nur technische Inhalte erwartet werden.&a.ia64.name;Portierung von FreeBSD auf die
IA64-PlattformDies ist eine technische Liste für diejenigen, die
FreeBSD auf die IA-64 Plattform von &intel; portieren. Themen
sind die Probleme bei der Portierung und deren Lösung.
Interessierte, die der Diskussion folgen wollen, sind
ebenfalls willkommen.&a.isdn.name;ISDN SubsystemMailingliste für die Entwickler des ISDN Subsystems
von FreeBSD.&a.java.name;&java; EntwicklungMailingliste, auf der die Entwicklung von &java;
Anwendungen für FreeBSD sowie die Portierung und Pflege
von &jdk;s diskutiert wird.&a.jobs.name;Stellenangebote und
StellengesucheIn diesem Forum können Sie Stellenangebote
und Stellengesuche, die mit &os; zu tun haben, aufgeben.
Wenn Sie beispielsweise eine Beschäftigung im
&os;-Umfeld suchen oder eine freie Stelle haben,
die mit &os; zu tun hat, ist dies der richtige Ort.
Diese Mailingliste ist nicht
der Ort, um über allgemeine Beschäftigungsprobleme
zu diskutieren; dazu gibt es anderswo geeignete
Foren.Beachten Sie bitte, dass diese Liste, wie die
anderen
FreeBSD.org-Listen,
weltweit gelesen wird. Geben Sie daher bitte den Arbeitsort
genau an. Geben Sie bitte auch an, ob Telearbeit
möglich ist und ob Hilfen für einen Umzug
angeboten werden.Benutzen Sie in der E-Mail bitte nur offene
Formate – vorzugsweise nur das Textformat.
Andere Formate, wie PDF oder
HTML, werden von den Lesern akzeptiert. Nicht offene
Formate wie µsoft; Word (.doc)
werden vom Server der Liste abgelehnt.&a.hackers.name;Technische DiskussionenDies ist ein Forum für technische Diskussionen
über FreeBSD. Leute, die aktiv an FreeBSD arbeiten,
können hier Probleme und deren Lösungen
diskutieren. Interessierte, die den Diskussionen folgen
wollen, steht die Liste ebenfalls offen. Auf dieser Liste
finden nur technische Diskussionen statt.&a.hardware.name;Allgemeine Diskussionen über
HardwareAllgemeine Diskussionen über die Hardware, auf der
FreeBSD läuft: Probleme und Ratschläge welche
Hardware man kaufen sollte und welche nicht.&a.hubs.name;FreeBSD-SpiegelAnkündigungen und Diskussionsforum für Leute,
die FreeBSD-Spiegel betreiben.&a.isp.name;Themen für Internet Service
ProviderDiese Liste ist für Internet Service Provider (ISP),
die FreeBSD benutzen. Auf dieser Liste finden nur technische
Diskussionen statt.&a.mono.name;Mono und C# Anwendungen auf
FreeBSDDiese Liste beinhaltet Diskussionen über das Mono
Entwicklungsframework auf &os;. Dies ist eine technische
Mailingliste. Es ist für Personen gedacht, die aktiv
an der Portierung von Mono oder C# Anwendungen auf &os; sind,
um Probleme oder alternative Lösungen zu beratschlagen.
Personen die der technischen Diskussion folgen möchten
sind ebenso willkommen.&a.kde.name;KDEDiskussionen über KDE
auf FreeBSD-Systemen.
Dies ist eine technische Liste, in der nur technische Inhalte
erwartet werden.&a.openoffice.name;OpenOffice.orgPortierung und Pflege von
OpenOffice.org und
&staroffice;.&a.performance.name;Diskussionsforum mit dem Ziel, die
Leistung von FreeBSD zu verbessern.Auf dieser Liste diskutieren Hacker,
Systemadministratoren und andere Interessierte die
Leistung von FreeBSD. Zulässige Themen sind
beispielsweise Systeme unter hoher Last, Systeme
mit Leistungsproblemen oder Systeme, die Leistungsgrenzen
von FreeBSD überwinden. Jeder, der mithelfen will,
die Leistung von FreeBSD zu verbessern, sollte diese
Liste abonnieren. Die Liste ist technisch anspruchsvoll
und geeignet für erfahrene FreeBSD-Benutzer,
Hacker oder Administratoren, die FreeBSD schnell,
robust und skalierbar halten wollen. Auf der Liste
werden Beiträge gesammelt oder Fragen nach
ungelösten Problemen beantwortet. Sie ist kein
Ersatz für das gründliche Studium der
Dokumentation.&a.pf.name;Diskussionen und Fragen zu
packet filter als Firewallsystem.FreeBSD-spezische Diskussionen zur Benutzung von
packet filter (pf) als
Firewallsystem. Sowohl technische Diskussionen als auch
Anwenderfragen sind auf dieser Liste willkommen. Fragen
zum ALTQ QoS Framework können ebenfalls gestellt
werden.&a.platforms.name;Portierung auf nicht-&intel;
PlattformenPlattformübergreifende Themen und Vorschläge
für die Portierung auf nicht-&intel; Plattformen.
Auf dieser Liste finden nur technische Diskussionen
statt.&a.policy.name;Grundsatzentscheidungen des Core
TeamsDiese Mailingliste ist für Grundsatzentscheidungen
des FreeBSD-Core-Teams. Sie trägt wenige Nachrichten und
ist nur zum Lesen gedacht.&a.ports.name;Diskussion über die
Ports-SammlungDiskussionen über die FreeBSD-Ports-Sammlung und
die Infrastruktur der Sammlung. Die
Liste dient auch der allgemeinen Koordination der Dinge, die
die Ports-Sammlung betreffen. Auf dieser Liste finden nur
technische Diskussionen statt.&a.ports-bugs.name;Diskussion über Fehler in
den PortsDiskussion über Fehler in der Ports-Sammlung
(/usr/ports), neue Ports oder
Änderungen an bestehenden Ports. Auf dieser Liste
finden nur technische Diskussionen statt.&a.proliant.name;Technische Diskussionen zum Einsatz von
FreeBSD auf der ProLiant-Serverplattform von
HPDiese Mailingliste bietet technische Diskussionen
zum Einsatz von FreeBSD auf der ProLiant-Serverplattform
von HP, darunter Fragen zu ProLiant-spezifischen
Treibern, Konfigurationswerkzeugen sowie
BIOS-Aktualisierungen. Daher ist sie die erste
Anlaufstelle, um die Module hpasmd, hpasmcli, sowie
hpacucli zu diskutieren.&a.python.name;Python unter FreeBSDDiese technische Liste dient der Verbesserung der
Python-Unterstützung unter FreeBSD. Sie wird von
Personen gelesen, die an der Portierung von Python, von
Python-Modulen Dritter und von
Zope nach FreeBSD arbeiten.
Personen, die diese technischen Diskussion verfolgen
wollen, sind ebenfalls willkommen.&a.questions.name;BenutzerfragenAuf dieser Mailingliste können Fragen zu
FreeBSD gestellt werden. Fragen Sie bitte nicht nach
Anleitungen, wenn Sie nicht sicher sind, dass Ihre
Frage wirklich technischer Natur ist.&a.ruby.name;Ruby unter FreeBSDDiese technische Liste dient der Verbesserung der
Ruby-Unterstützung unter FreeBSD. Sie wird von
Personen gelesen, die an der Portierung von Ruby, von
Bibliotheken Dritter und Frameworks arbeiten.
Personen, die diese technischen Diskussionen verfolgen
wollen, sind ebenfalls willkommen.&a.scsi.name;SCSI SubsystemDiese Mailingliste ist für die Entwickler des SCSI
Subsystems von FreeBSD. Auf dieser Liste finden nur
technische Diskussionen statt.&a.security.name;SicherheitsthemenSicherheitsthemen, die FreeBSD betreffen, wie DES,
Kerberos, bekannte Sicherheitslöcher und Fehlerbehebungen.
Stellen Sie bitte auf dieser Liste keine allgemeinen Fragen
zum Thema Sicherheit. Willkommen sind allerdings Beiträge
zur FAQ, das heißt eine Frage mit der passenden
Antwort. Auf dieser Liste finden nur technische Diskussionen
statt.&a.security-notifications.name;Ankündigungen zum Thema
SicherheitAnkündigungen über Sicherheitsprobleme von
FreeBSD und deren Behebungen. Diese Liste ist kein
Diskussionsforum, benutzen Sie &a.security;, um
Sicherheitsthemen zu diskutieren.&a.small.name;Gebrauch von FreeBSD in
eingebetteten Systemen.Diese Liste für ungewöhnlich kleine FreeBSD
Installation oder den Einsatz von FreeBSD in eingebetteten
Systemen gedacht. Auf dieser Liste finden nur technische
Diskussionen statt.Diese Liste wurde durch &a.embedded.name;
ersetzt.&a.stable.name;Gebrauch von &os.stable;.Diese Mailingliste ist für die Benutzer von
&os.stable; eingerichtet. Auf ihr finden sich
Ankündigungen über Besonderheiten von -STABLE, von
denen Benutzer betroffen sind. Sie enthält weiterhin
Anweisungen, wie man ein System auf -STABLE hält. Jeder,
der ein -STABLE System besitzt, muss diese Liste lesen. Die
Liste ist nur für technische Inhalte bestimmt.&a.standards.name;Konformität von FreeBSD mit den C99- und
&posix; StandardsDieses Forum ist für technische Diskussionen
über die Konformität von FreeBSD mit den C99- und
POSIX-Standards.&a.toolchain.name;Wartung der &os;-ToolchainAuf dieser Mailingliste werden alle Themen rund um
die &os;-Toolchain diskutiert. Dazu gehören der
Status von Clang und GCC, aber auch Fragen zu Programmen
wie Assemblern, Linkern und Debuggern.&a.usb.name;USB-Unterstützung in
&os;.Auf dieser Liste finden nur technische Diskussionen
statt.&a.usergroups.name;Koordination von BenutzergruppenDiese Liste ist für Koordinatoren lokaler
Benutzergruppen und einem ausgesuchten Mitglied des Core Teams
eingerichtet worden. Der Inhalt sollte Inhalte von Treffen
und die Koordination von Projekten mehrerer Benutzergruppen
beschränkt sein.&a.vendors.name;Koordination von HändlernKoordination zwischen dem FreeBSD Project und
Händlern, die Soft- und Hardware für FreeBSD
verkaufen.&a.virtualization.name;Diskussion über verschiedene
Virtualisierungsverfahren, die von &os; unterstützt
werdenEine Liste, auf der die verschiedenen
Virtualisierungsverfahren, die von &os; unterstützt werden,
diskutiert werden. Auf der einen Seite liegt der Fokus auf der
Implementierung der zugrundeliegenden Funktionalitäten,
ebenso wie das Hinzufügen neuer Eigenschaften. Auf der
anderen Seite haben die Benutzer ein Forum, um Fragen bei
Problemen zu stellen oder um ihre Anwendungsfälle zu
besprechen.&a.wip-status.name;Status von in Arbeit befindlichen
&os;-TätigkeitenDiese Mailingliste kann dazu verwendet werden,
eigene Kreationen und deren Fortschritt von &os;-verwandten
Tätigkeiten anzukündigen. Die Nachrichten werden
moderiert. Es wird vorgeschlagen, die Nachricht "An:" eine
mehr themenverwandte &os;-Liste zu senden und diese Liste nur
in Blindkopie zu setzen. Auf diese Weise kann ihre in Arbeit
befindliche Tätigkeit auch auf der themenverwandten
Liste diskutiert werden, da auf dieser Liste keine Diskussionen
erlaubt sind.Sehen Sie sich das Archiv der Liste für passende
Nachrichten an.Redaktionelle Auszüge der Nachrichten an diese Liste
werden eventuell alle paar Monate auf die &os; Webseite als
Teil der Statusberichte
gestellt. Weitere Beispiele und zurückliegende Berichte
können Sie auch dort finden.&a.xen.name;Diskussionen über die &os; Portierung auf
&xen; - Implementierung und VerwendungEine Liste, die die &os; Portierung auf &xen; behandelt. Das
erwartete Nachrichtenaufkommen ist klein genug, so dass es
als Forum für sowohl technische Diskussionen über die
Implementierung und Entwurfsdetails, als auch administrative
Verteilaspekte ausgelegt ist.Filter der MailinglistenUm die Verbreitung von Spam, Viren und anderen nicht
erwünschten E-Mails zu verhindern, werden auf den
&os;-Mailinglisten Filter eingesetzt. Dieser Abschnitt
beschreibt nur einen Teil der zum Schutz der Listen
eingesetzten Filter.Auf den Mailinglisten sind nur die unten aufgeführten
Anhänge erlaubt. Anhänge mit einem anderen
MIME-Typ werden entfernt, bevor eine E-Mail an eine
Liste verteilt wird.application/octet-streamapplication/pdfapplication/pgp-signatureapplication/x-pkcs7-signaturemessage/rfc822multipart/alternativemultipart/relatedmultipart/signedtext/htmltext/plaintext/x-difftext/x-patchEinige Mailinglisten erlauben vielleicht Anhänge
mit anderem MIME-Typ. Für die meisten Mailinglisten
sollte die obige Aufzählung aber richtig sein.Wenn eine E-Mail sowohl aus einer HTML-Version wie auch
aus einer Text-Version besteht, wird die HTML-Version entfernt.
Wenn eine E-Mail nur im HTML-Format versendet wurde, wird
sie in reinen Text umgewandelt.Usenet-NewsNeben den Gruppen, die sich ausschließlich mit BSD
beschäftigen, gibt es viele weitere in denen über FreeBSD
diskutiert wird, oder die für FreeBSD-Benutzer wichtig sind.
Warren Toomey wkt@cs.adfa.edu.au stellte
großzügig suchbare
Archive einiger dieser Gruppen bereit.BSD spezifische Gruppencomp.unix.bsd.freebsd.announcecomp.unix.bsd.freebsd.miscde.comp.os.unix.bsd (deutsch)fr.comp.os.bsd (französisch)it.comp.os.bsd (italienisch)tw.bbs.comp.386bsd (Traditionelles Chinesisch)Weitere UNIX Gruppencomp.unixcomp.unix.questionscomp.unix.admincomp.unix.programmercomp.unix.shellcomp.unix.user-friendlycomp.security.unixcomp.sources.unixcomp.unix.advocacycomp.unix.misccomp.bugs.4bsdcomp.bugs.4bsd.ucb-fixescomp.unix.bsdX Window Systemcomp.windows.x.i386unixcomp.windows.xcomp.windows.x.appscomp.windows.x.announcecomp.windows.x.intrinsicscomp.windows.x.motifcomp.windows.x.pexcomp.emulators.ms-windows.wineWorld Wide Web ServerForen, Blogs und soziale NetzwerkeDie
&os; Foren dienen als webbasiertes Diskussionsforum für
Fragen und technische Diskussionen zu &os;.Planet FreeBSD
bietet einen gesammelten Feed aus dutzenden von Blogs, die von
den &os; Entwicklern geschrieben werden. Viele Entwickler nutzen
dies, um schnell Aufzeichnungen darüber zu veröffentlichen,
woran sie gerade arbeiten, welche neuen Erweiterungen es gibt und
andere Arbeiten, die gerade im Gange sind.Der BSDConferences
YouTube-Kanal beinhaltet eine Sammlung von qualitativ
hochwertigen Videos von BSD Konferenzen aus der ganzen Welt. Dies
ist eine ausgezeichnete Art und Weise, den Entwicklern beim
Präsentieren von neuen Arbeiten an FreeBSD
zuzuschauen.Official Mirrors
&chap.eresources.www.inc;
E-Mail AdressenDie folgenden Benutzergruppen stellen ihren Mitgliedern für
die Arbeit an FreeBSD E-Mail-Adressen zur Verfügung. Der
aufgeführte Administrator behält sich das Recht vor,
die Adresse zu sperren, wenn sie missbraucht wird.DomainAngebotBenutzergruppeAdministratorukug.uk.FreeBSD.orgnur zum Weiterleitenukfreebsd@uk.FreeBSD.orgLee Johnston
lee@uk.FreeBSD.org
Index: head/de_DE.ISO8859-1/books/handbook/firewalls/chapter.sgml
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Joseph J.BarbishBeigetragen von BradDavisNach SGML konvertiert und aktualisiert von MichaelBunzelTeilweise übersetzt von FirewallsfirewallsecurityfirewallsEinführungFirewalls ermöglichen es, den ein- und ausgehenden
Netzwerkverkehr Ihres Systems zu filtern. Dazu verwendet eine
Firewall eine oder mehrere Gruppen von Regeln,
um ankommende Netzwerkpakete zu untersuchen und entweder
durchzulassen oder zu blockieren. Die Regeln einer
Firewall untersuchen charakteristische Eigenschaften von
Datenpaketen, darunter den Protokolltyp, die Quell- und
Zieladresse sowie den Quell- und Zielport.Firewalls können die Sicherheit eines Rechners oder
eines Netzwerks erhöhen, indem sie folgende Aufgaben
übernehmen:Den Schutz der Anwendungen, Dienste und Rechner Ihres
internen Netzwerks vor unerwünschtem Datenverkehr
aus dem Internet.Die Beschränkung des Zugriffs von Rechnern des
internen Netzwerk auf Rechner oder Dienste des externen
Internets.Den Einsatz von Network Address Translation
(NAT), die es Ihnen durch die Verwendung
von privaten IP-Adressen ermöglicht,
eine einzige gemeinsame Internetverbindung für mehrere
Rechner zu nutzen (entweder über eine einzige Adresse
oder über eine Gruppe von jeweils automatisch
zugewiesenen öffentlichen
IP-Adressen).Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Sie:Wissen, wie man korrekte Paketfilterregeln erstellt.Die Unterschiede zwischen den in &os; eingebauten Firewalls
kennen.Wissen, wie man die PF-Firewall
von OpenBSD konfiguriert und einsetzt.IPFILTER konfigurieren und
einsetzen können.Wissen, wie man
IPFW konfiguriert und einsetzt.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Sie:Die grundlegenden Konzepte von &os; und dem Internet
verstehen.FirewallkonzeptefirewallrulesetsEs gibt zwei grundlegende Arten, Regelgruppen für
Firewalls zu erstellen: einschließend
(inclusive firewall) sowie
auschließend (exclusive
Firewall). Eine auschließende Firewall
lässt jeden Datenverkehr durch, der nicht durch eine Regel
ausgeschlossen wurde. Eine einschließende Firewall macht
das genaue Gegenteil. Sie lässt Datenverkehr nur dann
durch, wenn er einer der definierten Regeln entspricht.
- Eine inclusive Firewall bietet eine wesentlich bessere Kontrolle
+ Eine inclusive Firewall bietet eine wesentlich bessere Kontrolle
des ausgehenden Verkehrs, macht sie zur besseren Wahl für Systeme,
- die Services für das Internet anbieten. Sie kontrolliert
- auch den Verkehr vom Internet zu ihrem privaten Netzwerk. Jeder Verkehr,
- der keiner Regel entspricht wird geblockt und geloggt. Inclusive
- Firewalls sind generell sicherer als exclusive Firewalls, da sie das
- Risiko, dass unerwünschter Verkehr hindurch geht, drastisch
+ die Services für das Internet anbieten. Sie kontrolliert
+ auch den Verkehr vom Internet zu ihrem privaten Netzwerk. Jeder Verkehr,
+ der keiner Regel entspricht wird geblockt und geloggt. Inclusive
+ Firewalls sind generell sicherer als exclusive Firewalls, da sie das
+ Risiko, dass unerwünschter Verkehr hindurch geht, drastisch
reduzieren.
-
+
- Wenn nicht anders vermerkt, verwenden alle Konfigurationen
+ Wenn nicht anders vermerkt, verwenden alle Konfigurationen
und Beispielregelsets dieses Kapitels inclusive Firewalls.Die Sicherheit einer Firewall kann durch den Einsatz einer
zustandsabhängigen Firewall
(stateful firewall) weiter
erhöht werden. Dieser Typ einer Firewall
überwacht alle durch die Firewall gehenden offenen
Verbindungen und erlaubt nur schon bestehenden Verkehr oder
Datenverkehr, der eine neue Verbindung öffnet. Der Nachteil
einer zustandsabhängigen Firewall ist allerdings, dass sie
anfällig für Denial of Service (DoS)
-Attacken ist, wenn sehr schnell sehr viele neue Verbindungen
erstellt werden. Bei den meisten Firewalls können Sie eine
Kombination aus zustandsabhängigem und nicht
zustandsabhängigem Verhalten verwenden, um eine für Ihre
Bedürfnisse optimale Firewall einzurichten.FirewallpaketeDas Basissystem von &os; enthält bereits drei
Firewallpakete: IPFILTER (auch als
IPF bekannt), IPFIREWALL
(auch als IPFW bezeichnet) sowie das von OpenBSD
übernommene PacketFilter (das auch als
PF bezeichnet wird). Zusätzlich
verfügt &os; über zwei eingebaute Pakete für das
sogenannte traffic shaping (dabei
handelt es sich die Steuerung des Bandbreitenverbrauchs):
&man.altq.4; sowie &man.dummynet.4;. Dummynet steht traditionell
in enger Verbindung mit IPFW, während
ALTQ gemeinsam mit
PF eingesetzt wird.
Traffic Shaping für IPFILTER ist derzeit
mit IPFILTER für NAT sowie Filterung und
mit IPFW und &man.dummynet.4;
oder durch die Kombination von
PF mit ALTQ möglich.
Gemeinsam ist allen Firewallpaketen (IPF, IPFW sowie PF), dass sie
Regeln einsetzen, um den Transfer von Datenpaketen auf und von
Ihrem System zu regeln. Unterschiedlich sind aber die Art und
Weise, wie dies realisiert wird. Auch die für diese Regeln
verwendete Syntax ist unterschiedlich.&os; überlässt es dem Anwender, das Firewallsystem
zu wählen, dass seinen Anforderungen und Vorlieben am Besten
entspricht. Keines der im Basissystem enthaltenen Firewallpakete
wird dabei als das beste angesehen.IPFILTER hat etwa den Vorteil, dass dessen
zustandsabhängige Regeln relativ einfach in einer
NAT-Umgebung implementiert werden können.
Außerdem verfügt es über einen eigenen FTP-Proxy,
der die Erstellung von sicheren Regeln für ausgehende
FTP-Verbindungen vereinfacht.Da alle Firewalls auf der Untersuchung der Werte
ausgewählter Kontrollfelder von Datenpaketen basieren, ist es
für die Erstellung von Firewallregeln notwendig, die
Funktionsweise von TCP/IP zu verstehen.
Außerdem muss man dazu wissen, was die Werte der einzelnen
Kontrollfelder bedeuten und wie diese während einer
Verbindung eingesetzt werden. Eine gute Erklärung dieser
Thematik finden Sie unter .JohnFerrellRevised and updated by Paket Filter (PF) von OpenBSD und
ALTQfirewallPFIm Juli 2003 wurde PF, die
Standard-Firewall von OpenBSD, nach &os; portiert und in die
&os;-Ports-Sammlung aufgenommen. 2004 war PF in
&os; 5.3 Teil des Basissystems. Bei PF
handelt es sich um eine komplette, vollausgestattete Firewall,
die optional auch ALTQ (Alternatives
Queuing) unterstützt. ALTQ bietet Ihnen
Quality of Service
(QoS)-Bandbreitenformung.
-
+
Das OpenBSD-Projekt leistet bereits hervorragende
Dokumentationsarbeit mit der PF FAQ. Aus diesem Grund
konzentriert sich dieser Handbuchabschnitt nur auf diejenigen
Besonderheiten von PF, die &os; betreffen, sowie ein
paar allgemeine Informationen hinsichtlich der Verwendung. Genauere
Informationen zum Einsatz erhalten Sie in der PF FAQ.Weitere Informationen zu PF für &os; finden
Sie unter .Verwendung der PF-Kernelmodule
-
- Um die PF Kernel Module zu laden, fügen Sie folgende
+
+ Um die PF Kernel Module zu laden, fügen Sie folgende
Zeile in ihre /etc/rc.conf ein:
-
+
pf_enable="YES"
-
- Danach starten Sie das Startup Script um die Module
+
+ Danach starten Sie das Startup Script um die Module
zu laden:
-
+
&prompt.root; /etc/rc.d/pf start
-
- Das PF Modul wird nicht geladen, falls es die Ruleset
- Konfigurationsdatei nicht findet. Standardmässig befindet
- sich diese Datei in /etc/pf.conf. Falls das
- PF Ruleset sich an einem anderen Platz befindet, können Sie das
- durch Hinzufügen einer Zeile ähnlich der folgenden, in
+
+ Das PF Modul wird nicht geladen, falls es die Ruleset
+ Konfigurationsdatei nicht findet. Standardmässig befindet
+ sich diese Datei in /etc/pf.conf. Falls das
+ PF Ruleset sich an einem anderen Platz befindet, können Sie das
+ durch Hinzufügen einer Zeile ähnlich der folgenden, in
ihrer /etc/rc.conf ändern:
-
+
pf_rules="/path/to/pf.conf"Seit &os; 7.0 ist die Beispiel-pf.conf
aus dem Verzeichnis /etc nach
/usr/share/examples/pf/
gewandert. Bei &os; Versionen vor 7.0 existiert standardmässig
eine Datei /etc/pf.conf.Das PF-Modul kann auch manuell über die
Kommandozeile geladen werden:&prompt.root; kldload pf.ko
-
- Protokollierungsfunktionen für PF werden durch das Modul
+
+ Protokollierungsfunktionen für PF werden durch das Modul
pflog.ko zur Verfügung gestellt und
können durch folgenden Eintrag in der
/etc/rc.conf aktiviert werden:
-
+
pflog_enable="YES"
-
- Danach starten Sie das Startup Script, um das Modul
+
+ Danach starten Sie das Startup Script, um das Modul
zu laden:
-
+
&prompt.root; /etc/rc.d/pflog start
-
- Falls Sie noch weitere Features für
- PF benötigen, müssen Sie diese in den
+
+ Falls Sie noch weitere Features für
+ PF benötigen, müssen Sie diese in den
Kernel einbauen.PF Kernel-Optionenkernel optionsdevice pfkernel optionsdevice pflogkernel optionsdevice pfsyncEs ist nicht zwingend nötig, dass Sie
PF-Unterstützung in den &os; Kernel
kompilieren. Sie werden dies tun müssen, um eine von PFs
fortgeschritteneren Eigenschaften nutzen zu können, die nicht als
Kernelmodul verfügbar ist. Genauer handelt es sich dabei um
&man.pfsync.4;, ein Pseudo-Gerät, welches bestimmte
Änderungen der PF-Zustandstabelle offenlegt.
Es kann mit &man.carp.4; kombiniert werden, um ausfallsichere
Firewalls mit PF zu realisieren. Weitere
- Informationen zu CARP erhalten Sie in
+ Informationen zu CARP erhalten Sie in
des Handbuchs.Die Kernelkonfigurationsoptionen von PF befinden
sich in /usr/src/sys/conf/NOTES und sind im
Folgenden wiedergegeben:device pf
device pflog
device pfsyncDie Option device pf aktiviert die
Unterstützung für die Packet
Filter-Firewall (&man.pf.4;).Die Option device pflog aktiviert das optionale
&man.pflog.4;-Pseudonetzwerkgerät, das zum Protokollieren
des Datenverkehrs über einen &man.bpf.4;-Deskriptor
dient. &man.pflogd.8; ist in der Lage, diese Protokolldateien
auf Ihre Platte zu speichern.Die Option device pfsync aktiviert das optionale
&man.pfsync.4;-Pseudonetzwerkgerät für die
Überwachung von Statusänderungen.Verfügbare rc.conf-OptionenDie folgenden &man.rc.conf.5;-Einträge konfigurieren
PF und &man.pflog.4; beim Systemstart:pf_enable="YES" # PF aktivieren (Modul, wenn nötig, aktivieren)
pf_rules="/etc/pf.conf" # Datei mit Regeldefinitionen für pf
pf_flags="" # zusätzliche Parameter für den Start von pfctl
pflog_enable="YES" # starte pflogd(8)
pflog_logfile="/var/log/pflog" # wo soll pflogd die Protokolldatei speichern
pflog_flags="" # zusätzliche Parameter für den Start von pflogdWenn Sie ein lokales Netzwerk hinter dieser Firewall
betreiben und Pakete für dessen Rechner weiterleiten oder
NAT verwenden wollen, benötigen Sie zusätzlich die
folgende Option:gateway_enable="YES" # LAN Gateway aktivierenFilterregeln erstellen
-
+
PF liest seine konfigurierten Regeln aus
&man.pf.conf.5; (standardmässig /etc/pf.conf)
und modifiziert, verwirft oder lässt Pakete passieren anhand der
Regeln oder Definitionen, die in dieser Datei gespeichert sind. &os;
enthält dazu nach der Installation mehrere Beispieldateien, die
in /usr/share/examples/pf/ abgelegt sind.
- Für eine ausführliche Behandlung des
+ Für eine ausführliche Behandlung des
PF-Regelwerks lesen Sie bitte die PF FAQ.
-
+
Beim Lesen der PF FAQ wollten Sie
darauf achten, dass verschiedene Versionen von &os; auch
unterschiedliche Versionen von PF enthalten. Das aktuelle
&os; 7.X und neuere Versionen
benutzen die selbe Version von PF wie
OpenBSD 4.1.
-
+
Die &a.pf; ist eine erste Anlaufstelle für
Fragen zur Konfiguration und dem Einsatz der PF
Firewall. Vergessen Sie nicht, vorher die Mailinglistenarchive zu
durchsuchen, bevor Sie dort eine Frage stellen!Arbeiten mit PF
-
+
Benutzen Sie &man.pfctl.8;, um PF zu steuern.
Unten finden Sie ein paar nützliche Befehle (lesen Sie auch die
Manualpage zu &man.pfctl.8;, um alle verfügbaren Optionen
nachzuschlagen):
-
+
BefehlZweck
-
+
pfctl PF aktivieren
-
+
pfctl PF deaktivieren
-
+
pfctl all /etc/pf.confAlle Filterregeln zurücksetzen (NAT, Filter, Zustand,
Tabelle, etc.) und erneut aus der Datei
/etc/pf.conf auslesen
-
+
pfctl [ Regeln | NAT |
Zustand ]Bericht über die Filterregeln, NAT-Regeln, oder
Zustandstabellen
-
+
pfctl /etc/pf.confüberprüft /etc/pf.conf auf
Fehler, lädt aber das Regelwerk nicht neu
-
-
+
+ ALTQ aktivierenALTQ muss vor der Verwendung in den
&os;-Kernel kompiliert werden. Beachten Sie, dass
ALTQ nicht von allen verfügbaren
Netzwerkkartentreibern unterstützt wird. Sehen Sie daher
zuerst in &man.altq.4; nach, ob Ihre Netzwerkkarte diese
Funktion unter Ihrer &os;-Version unterstützt.
-
+
Die folgenden Kerneloptionen aktivieren ALTQ
sowie alle Zusatzfunktionen:options ALTQ
options ALTQ_CBQ # Class Bases Queuing (CBQ)
options ALTQ_RED # Random Early Detection (RED)
options ALTQ_RIO # RED In/Out
options ALTQ_HFSC # Hierarchical Packet Scheduler (HFSC)
options ALTQ_PRIQ # Priority Queuing (PRIQ)
options ALTQ_NOPCC # Wird von SMP benötigtoptions ALTQ aktiviert das
ALTQ-Framework.options ALTQ_CBQ aktiviert das
Class Based Queuing
(CBQ). CBQ erlaubt es, die
Bandbreite einer Verbindung in verschiedene Klassen oder
Warteschlangen zu unterteilen, um die Priorität von
Datenpaketen basierend auf Filterregeln zu ändern.
- options ALTQ_RED aktiviert
- Random Early Detection
- (RED). RED wird
- zur Vermeidung einer Netzwerkverstopfung verwendet. Dazu
- ermittelt RED die Größe der
- Warteschlange und vergleicht diesen Wert mit den minimalen
- und maximalen Grenzwerten der Warteschlange. Ist die
- Warteschlange größer als das erlaubte Maximum,
- werden alle neuen Pakete verworfen. Getreu seinem Namen
- verwirft RED Pakete unterschiedlicher
+ options ALTQ_RED aktiviert
+ Random Early Detection
+ (RED). RED wird
+ zur Vermeidung einer Netzwerkverstopfung verwendet. Dazu
+ ermittelt RED die Größe der
+ Warteschlange und vergleicht diesen Wert mit den minimalen
+ und maximalen Grenzwerten der Warteschlange. Ist die
+ Warteschlange größer als das erlaubte Maximum,
+ werden alle neuen Pakete verworfen. Getreu seinem Namen
+ verwirft RED Pakete unterschiedlicher
Verbindungen nach dem Zufallsprinzip.options ALTQ_RIO aktiviert
Random Early Detection In and
Out.options ALTQ_HFSC aktiviert den
Hierarchical Fair Service Curve
-Paketplaner. Weitere Informationen zu HFSC
finden Sie unter .options ALTQ_PRIQ aktiviert
Priority Queuing
(PRIQ). PRIQ
lässt Verkehr einer Warteschlange mit höherer
Priorität zuerst durch.options ALTQ_NOPCC aktiviert die
SMP Unterstützung von
ALTQ. Diese Option ist nur auf
SMP-System erforderlich.Die IPFILTER-Firewall (IPF)Dieses Kapitel ist noch nicht übersetzt.
Lesen Sie bitte
das Original in englischer Sprache. Wenn Sie helfen
wollen, dieses Kapitel zu übersetzen, senden Sie bitte
eine E-Mail an die Mailingliste &a.de.translators;.IPFWDieses Kapitel ist noch nicht übersetzt.
Lesen Sie bitte
das Original in englischer Sprache. Wenn Sie helfen
wollen, dieses Kapitel zu übersetzen, senden Sie bitte
eine E-Mail an die Mailingliste &a.de.translators;.
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KenTomErweitert um X.Orgs X11-Server von MarcFonvieilleMartinHeinenÜbersetzt von Das X-Window-SystemÜbersichtMit X11 steht unter &os; eine leistungsfähige
frei verfügbare grafische Benutzeroberfläche zur
Verfügung, die sowohl in
&xorg; und
&xfree86; (sowie in weiteren,
hier nicht diskutierten Varianten) implementiert wurde.
Bis einschließlich &os; 5.2.1-RELEASE wurde
standardmäßig
&xfree86;, der X11-Server
von The &xfree86; Project, Inc., installiert.
Seit &os; 5.3-RELEASE ist &xorg;
von der X.Org Foundation der voreingestellte X11-Server,
der unter einer Lizenz ähnlich der von &os; steht.
Zusätzlich sind einige kommerzielle X-Server für
&os; verfügbar.Dieses Kapitel behandelt die Installation und
Konfiguration von X11; der Schwerpunkt liegt auf
&xorg; &xorg.version;.
Informationen zur
Konfiguration von &xfree86;
(beispielsweise auf älteren Versionen von &os;,
unter denen &xfree86; noch
der Standard-X-Server war) sowie von äteren
&xorg;-Versionen finden Sie
weiterhin in
den archivierten Versionen des &os;-Handbuchs unter
.Auskunft über von X11 unterstützte
Video-Hardware gibt die Webseite
&xorg;.Nachdem Sie dieses Kapitel gelesen haben, werden Siedie Komponenten des X-Window-Systems und ihr
Zusammenspiel kennen.Wissen, wie X11 installiert und konfiguriert wird.Wissen, wie Sie verschiedene Window-Manager installieren und
benutzen.Wissen, wie &truetype;-Schriftarten mit
X11 benutzt werden.Wissen, wie Sie die grafische Anmeldung
(XDM) einrichten.Bevor Sie dieses Kapitel lesen, sollten Siewissen, wie Sie Software Dritter installieren
().X-GrundlagenAnwendern anderer grafischer Benutzeroberflächen, wie
µsoft.windows; oder &macos;, kommt X beim ersten Mal oft
befremdlich vor.Man braucht kein weitreichendes Verständnis der
X-Komponenten und Ihres Zusammenspiels, um X anzuwenden. Um die
Stärken von X auszunutzen, sollten Sie allerdings die Grundlagen
verstehen.Warum heißt es X?X ist nicht die erste grafische Benutzeroberfläche,
die für &unix; geschrieben wurde. Die Entwickler von
X arbeiteten vorher an einem anderen System, das W (von engl.
window: Fenster) hieß.
X ist schlicht der nächste Buchstabe im Alphabet.X wird X, X-Window-System
oder X11 genannt. Sagen Sie bitte nicht
X-Windows: das kommt bei einigen Leuten schlecht an
(die Hilfeseite &man.X.7; führt dies näher aus).Das Client/Server-Modell von XX wurde von Anfang an netzwerktransparent entworfen und
verwendet ein Client-Server-Modell. In diesem Modell läuft
der Server auf dem Rechner, an dem die Tastatur, der Bildschirm
und die Maus angeschlossen ist. Der Server ist für Dinge
wie die Verwaltung des Bildschirms und die Verarbeitung von
Tastatur- und Maus-Eingaben sowie anderer Ein- und
Ausgabegeräte (beispielsweise könnte ein
Tablet zur Eingabe oder ein Videoprojektor
zur Ausgabe verwendet werden) verantwortlich. Jede X-Anwendung,
beispielsweise ein XTerm oder
&netscape; ist ein Client. Der Client
sendet dem Server Nachrichten wie Zeichne an diesen
Koordinaten ein Fenster und der Server sendet dem Client
Nachrichten der Art Der Benutzer hat gerade den Ok-Knopf
gedrückt.In kleinen Umgebungen laufen der X-Server und die X-Clients auf
demselben Rechner. Es ist aber durchaus möglich, den X-Server
auf einem weniger leistungsfähigen Arbeitsplatzrechner laufen
zu lassen und die X-Anwendungen (die Clients) auf dem
leistungsfähigen und teuren Server der Arbeitsgruppe
zu betreiben. In diesem Fall kommunizieren der X-Server und die
X-Clients über das Netz.Dieses Modell verwirrt viele Leute, die erwarten, dass der
X-Server der dicke Rechner im Maschinenraum und der X-Client ihr
Arbeitsplatzrechner ist.Merken Sie sich einfach, dass der X-Server der Rechner mit dem
Bildschirm und der Maus ist und die X-Clients Programme sind, die
in den Fenstern laufen.Das X-Protokoll ist unabhängig vom verwendeten
Betriebssystem und Rechnertyp. Ein X-Server kann durchaus auch
unter µsoft.windows; oder Apples &macos; betrieben werden,
wie viele kostenlose und kommerzielle Anwendungen zeigen.Der Window-ManagerDie X-Philosophie Werkzeuge statt Richtlinien
ist wie die UNIX-Philosophie. Es wird nicht vorgeschrieben, wie
eine Aufgabe zu lösen ist, stattdessen erhält der
Benutzer Werkzeuge, über die er frei verfügen
kann.Dies geht so weit, dass X nicht bestimmt, wie Fenster auf dem
Bildschirm auszusehen haben, wie sie mit der Maus zu verschieben
sind, welche Tastenkombination benutzt werden muss, um zwischen
den Fenstern zu wechseln (z.B.
AltTab unter µsoft.windows;), oder ob die
Fensterrahmen Schaltflächen zum Schließen haben.X gibt die Verantwortung für all diese Sachen an eine
Anwendung ab, die Window-Manager genannt
wird. Unter X gibt es zahlreiche Window-Manager:
AfterStep,
Blackbox, ctwm,
Enlightenment,
fvwm, Sawfish,
twm,
Window Maker um nur einige zu nennen.
Jeder dieser Window-Manager sieht anders aus: Manche stellen
virtuelle Bildschirme zur Verfügung, in anderen lassen sich
die Tastenkombinationen zur Verwaltung des Bildschirms anpassen,
einige besitzen eine Startleiste
oder etwas Ähnliches und in manchen lässt sich das
Aussehen und Verhalten über die Anwendung von
Themes beliebig einstellen. Die
eben genannten Window-Manager und viele weitere finden Sie in der
Kategorie x11-wm der Ports-Sammlung.Die grafischen Benutzeroberflächen
KDE und
GNOME besitzen eigene Window-Manager,
die in den grafischen Arbeitsplatz integriert sind.Die Window-Manager werden unterschiedlich konfiguriert. Einige
erwarten eine manuell erstellte Konfigurationsdatei, andere bieten
grafische Werkzeuge für die meisten Konfigurationsarbeiten
an. Die Konfigurationsdatei von Sawfish
ist sogar in einem Lisp-Dialekt geschrieben.FokusDer Window-Manager ist für die Methode, mit
der ein Fenster den Fokus bekommt, verantwortlich. Jedes System,
das Fenster verwendet, muss entscheiden, wie ein Fenster
aktiviert wird, damit es Eingaben empfangen kann. Das aktive
Fenster sollte zudem sichtbar gekennzeichnet werden.Eine geläufige Methode, den Fokus zu wechseln,
wird click-to-focus genannt. Die Methode wird
in µsoft.windows; benutzt: Ein Fenster wird aktiv, wenn
es mit der Maus angeklickt wird.X legt nicht fest, wie der Fokus einzustellen ist,
stattdessen bestimmt der Window-Manager welches Fenster den Fokus
zu einem gegebenen Zeitpunkt erhält. Alle Window-Manager
stellen die Methode click-to-focus bereit, die
meisten stellen auch noch andere Methoden bereit.Verbreitete Methoden, den Fokus einzustellen, sind:focus-follows-mouseDen Fokus hat das Fenster, unter dem sich der
Mauszeiger befindet. Das muss nicht unbedingt das Fenster,
sein, das sich vorne befindet. Wird der Mauszeiger in ein
anderes Fenster bewegt, so erhält dieses Fenster den
Fokus, ohne das es angeklickt werden muss.sloppy-focusDiese Methode erweitert die Methode
focus-follows-mouse. Wenn die Maus mit
focus-follows-mouse aus dem Fenster auf die
Oberfläche bewegt wird, verliert das aktive Fenster
den Fokus. Da dann kein Fenster mehr den Fokus hat,
gehen alle Eingaben verloren. Die Methode
sloppy-focus wechselt
den Fokus nur, wenn sich der Mauszeiger in ein neues
Fenster bewegt und nicht, wenn er das aktive Fenster
verlässt.click-to-focusDas aktive Fenster wird durch einen Mausklick
festgelegt (dabei kann das Fenster vor alle anderen
Fenster gesetzt werden).
Alle Eingaben werden dann, unabhängig von der Position
des Mauszeigers, dem aktiven Fenster zugeordnet.Viele Window-Manager unterstützen noch andere Methoden,
so wie Abwandlungen der hier vorgestellten Methoden. Schauen Sie
sich dazu bitte die Hilfeseiten Ihres Window-Managers an.WidgetsDie X-Philosophie dehnt sich auch auf die Widgets aus, die von
den Anwendungen benutzt werden.Ein Widget bezeichnet Objekte, die
manipuliert werden können, wie
buttons (Schaltflächen),
check buttons (Mehrfachauswahlknopf),
radio buttons (Einfachauswahlknopf),
Icons und Auswahllisten. Unter µsoft.windows; werden Widgets
Controls genannt.µsoft.windows; und Apples &macos; geben strenge
Richtlinien für Widgets vor: Von den Entwicklern wird erwartet,
dass Sie Anwendungen mit einheitlichem Aussehen und einheitlicher
Bedienung (look and feel) entwickeln.
X gibt weder einen Stil noch Widgets vor, die benutzt werden
müssen.Erwarten Sie daher nicht, dass alle X-Anwendungen gleich
aussehen oder sich gleich bedienen lassen. Es gibt mehrere
verbreitete Widget-Sammlungen, beispielsweise die Athena-Widgets
vom MIT, &motif; (abgeschrägte
Ecken und drei Grautöne, danach wurden die Widgets von
µsoft.windows; entworfen) oder
OpenLook.Die meisten neuen X-Anwendungen benutzen heute modern
aussehende Widgets, wie Qt, das von KDE
benutzt wird oder GTK+, das von
GNOME benutzt wird. Damit wird eine
gewisse Einheitlichkeit in Bedienung und Aussehen erreicht, die
sicher neuen Benutzern die Arbeit erleichtert.X11 installieren&xorg; ist der
Standard-X-Server unter &os;.
&xorg; ist der von der
X.Org Foundation herausgegebene X-Server des Open-Source
X Window Systems. &xorg;
beruht auf &xfree86 4.4RC2 und
X11R6.6. Derzeit ist die Version &xorg.version; von
&xorg; in der Ports-Sammlung
vorhanden.Die nachstehenden Kommandos bauen und installieren
&xorg; aus der
Ports-Sammlung:&prompt.root; cd /usr/ports/x11/xorg
&prompt.root; make install cleanDer komplette Bau von &xorg;
benötigt mindestens 4 GB freien Plattenplatz.Mit &man.pkg.add.1; können Sie X11 direkt von
fertigen Paketen installieren. Wenn &man.pkg.add.1;
die Pakete herunterlädt, lassen Sie die Versionsnummer
aus. &man.pkg.add.1; holt automatisch die aktuelle
Version eines Pakets.Das &xorg;-Paket holen und
installieren Sie wie folgt:&prompt.root; pkg_add -r xorgDie obigen Beispiele installieren die vollständige
X11-Distribution, die unter anderem Server, Clients
und Fonts enthält. Für die einzelnen Teile
der Distribution gibt es ebenfalls separate Pakete.Alternativ können Sie x11/xorg-minimal verwenden, um eine minimale
X11-Distribution zu installieren.Der Rest dieses Kapitels erklärt, wie Sie
X11 konfigurieren und sich eine Arbeitsumgebung einrichten.ChristopherShumwayBeigetragen von X11 konfigurieren&xorg;X11VorarbeitenBevor Sie X11 konfigurieren, benötigen
Sie folgende Informationen:die Spezifikationen des Monitorsden Chipset des Grafikadaptersdie Speichergröße des
GrafikadaptersSynchronisationsfrequenzhorizontaleSynchronisationsfrequenzvertikaleAus den Spezifikationen des Monitors ermittelt
X11 die Auflösung und die
Wiederholrate für den Betrieb des X-Servers. Die
Spezifikationen entnehmen Sie der Dokumentation des Monitors
oder der Webseite des Herstellers. Sie benötigen die
horizontale und die vertikale Synchronisationsfrequenz.Der Chipsatz der Grafikkarte bestimmt den Treiber,
den X11 verwendet. Die meisten Chipsätze werden
automatisch erkannt, Sie brauchen die Information jedoch,
wenn die Erkennung fehlschlägt.Die Speichergröße der Grafikkarte bestimmt die
maximal mögliche Auflösung und Farbtiefe.X11 konfigurierenAb Version 7.4 kann
&xorg; HAL verwenden,
um Tastaturen und Mäuse automatisch zu erkennen. Die Ports
sysutils/hal und devel/dbus werden als Abhängigkeiten
von x11/xorg installiert,
müssen aber durch die folgenden Einträge in
/etc/rc.conf aktiviert werden:hald_enable="YES"
dbus_enable="YES"Diese Dienste sollten (entweder manuell oder durch einen Neustart)
gestartet werden, bevor mit der weiteren Konfiguration von
&xorg; begonnen wird.Die automatische Konfiguration kann mit bestimmter Hardware
fehlschlagen oder gewisse Dinge nicht so einrichten, wie
gewünscht. In diesen Fällen ist eine manuelle
Konfiguration notwendig.Grafische Oberflächen wie GNOME,
KDE oder Xfce
besitzen eigene Werkzeuge, die es dem Benutzer erlauben, auf einfache
Art und Weise die Bildschirmparameter wie die Auflösung zu
ändern. Falls die Standardkonfiguration für Sie nicht
akzeptabel ist und die Installation einer grafischen Oberfläche
geplant ist, fahren Sie damit fort und benutzen Sie dann das
entsprechende Werkzeug für die Bildschirmeinstellungen.Die X11 Konfiguration spielt sich in mehreren Schritten ab. Dazu
erstellen Sie als erstes eine Vorgabe für die Konfigurationsdatei.
Setzen Sie dazu als root den folgenden Befehl
ab:&prompt.root; Xorg -configureDie Vorgabe-Konfiguration wird dann unter dem Namen
xorg.conf.new im Verzeichnis
/root gespeichert (das verwendete
Verzeichnis wird durch die Umgebungsvariable $HOME
bestimmt und hängt davon ab, wie Sie zu
root gewechselt sind).
X11 hat in diesem Schritt versucht, die Grafik-Hardware
des Systems zu erkennen und eine Konfigurationsdatei
ausgeschrieben, die zur Hardware passende Treiber lädt.Im nächsten Schritt wird geprüft, ob
&xorg; die Grafik-Hardware
des Systems verwenden kann. Für
&xorg;-Versionen bis 7.3, setzen Sie dazu
den folgenden Befehl ab:&prompt.root; Xorg -config xorg.conf.newMit &xorg; 7.4 und höher
produziert dieser Test einen schwarzen Bildschirm, der es unter
Umständen schwierig macht zu erkennen, ob X11 korrekt
funktioniert. Das alte Verhalten ist immer noch durch die
-Option verfügbar:&prompt.root; Xorg -config xorg.conf.new -retroWenn jetzt ein graues Raster und der X-Mauszeiger erscheinen,
war die Konfiguration erfolgreich. Beenden Sie den Test, indem Sie
auf die virtuelle Konsole wechseln, die Sie verwendet haben, um
den Test zu starten, durch gleichzeitiges drücken von
CtrlAltFn (F1 für die erste virtuelle
Konsole) und drücken anschliessend
CtrlC.Bis zu Version 7.3 von &xorg; konnte
die Tastenkombination
CtrlAltBackspace
verwendet werden, um &xorg; zu beenden.
Um diese in Version 7.4 und danach zu aktivieren, fügen geben
Sie entweder den folgenden Befehl von einem X-Terminalemulator
ein:&prompt.user; setxkbmap -option terminate:ctrl_alt_bkspoder erstellen Sie eine Tastaturkonfigurationsdatei für
hald, x11-input.fdi
genannt, und legen Sie diese im Verzeichnis /usr/local/etc/hal/fdi/policy ab. Diese
Datei sollte die folgenden Zeilen enthalten:<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>
<deviceinfo version="0.2">
<device>
<match key="info.capabilities" contains="input.keyboard">
<merge key="input.x11_XkbOptions" type="string">terminate:ctrl_alt_bksp</merge>
</match>
</device>
</deviceinfo>Sie müssen anschliessend ihren Computer neu starten, um
hald zu zwingen, diese Datei
einzulesen.Die folgende Zeile muss ebenfalls zu
xorg.conf.new hinzugefügt werden,
entweder in den Abschnitt ServerLayout oder
ServerFlags:Option "DontZap" "off"Wenn die Maus nicht funktioniert, prüfen Sie, ob die Maus
konfiguriert wurde. Die Mauskonfiguration wird in im &os;-Installationskapitel beschrieben.
Zusätzlich werden ab Version 7.4 die
InputDevice-Abschnitte in
xorg.conf ignoriert, um stattdessen die
automatisch erkannten Geräte zu verwenden. Um das alte
Verhalten wiederherzustellen, fügen Sie die folgende Zeile zum
ServerLayout- oder dem
ServerFlags-Abschnitt dieser Datei hinzu:Option "AutoAddDevices" "false"Eingabegeräte können dann wie in den vorherigen
Versionen konfiguriert werden, zusammen mit anderen benötigen
Optionen (z.B. wechseln des Tastaturlayouts).Wie zuvor erwähnt, wird seit Version 7.4
standardmässig der hald-Dienst
automatisch Ihre Tastatur erkennen. Es kann passieren, dass ihr
Tastaturlayout oder das Modell nicht korrekt erkannt wird.
Grafische Oberflächen wie GNOME,
KDE oder Xfce
stellen Werkzeuge für die Konfiguration der Tastatur
bereit. Es ist allerdings auch möglich, die
Tastatureigenschaften direkt zu setzen, entweder mit Hilfe von
&man.setxkbmap.1; oder mit einer Konfigurationsregel von
hald.Wenn Sie zum Beispiel eine PC 102-Tasten Tastatur mit
französischem Layout verwenden möchten, mössen Sie
eine Tastaturkonfigurationsdatei für
hald, genannt
x11-input.fdi, im Verzeichnis /usr/local/etc/hal/fdi/policy ablegen.
Diese Datei sollte die folgenden Zeilen enthalten:<?xml version="1.0" encoding="ISO-8859-1"?>
<deviceinfo version="0.2">
<device>
<match key="info.capabilities" contains="input.keyboard">
<merge key="input.x11_options.XkbModel" type="string">pc102</merge>
<merge key="input.x11_options.XkbLayout" type="string">fr</merge>
</match>
</device>
</deviceinfo>Wenn diese Datei bereits existiert, kopieren Sie nur die Zeilen
in diese Datei, welche die Tastaturkonfiguration betreffen.Sie mössen Ihren Computer neu starten, um
hald zu zwingen, diese Datei
einzulesen.Es ist möglich, die gleiche Konfiguration von einem
X-Terminal oder einem Skript über den folgenden Befehl
heraus zu tätigen:&prompt.user; setxkbmap -model pc102 -layout frDie Datei
/usr/local/share/X11/xkb/rules/base.lst
listet die verschiedenen Tastatur- und Layoutoptionen auf, die
Ihnen zur Verfügung stehen.X11 anpassenAls Nächstes passen Sie xorg.conf.new
an. Öffnen
Sie die Datei in einem Editor, wie &man.emacs.1; oder
&man.ee.1; und fügen Sie die Synchronisationsfrequenzen
des Monitors ein. Die Frequenzen werden im Abschnitt
"Monitor" eingetragen:Section "Monitor"
Identifier "Monitor0"
VendorName "Monitor Vendor"
ModelName "Monitor Model"
HorizSync 30-107
VertRefresh 48-120
EndSectionUnter Umständen fehlen die Schlüsselwörter
HorizSync und VertRefresh,
die Sie dann nachtragen müssen. Geben Sie, wie im Beispiel
gezeigt, die horizontale Synchronisationsfrequenz hinter
HorizSync und die vertikale
Synchronisationsfrequenz hinter VertRefresh
an.X unterstützt die Energiesparfunktionen (DPMS,
Energy Star) Ihres Monitors. Mit &man.xset.1; können Sie
Zeitschranken für die DPMS-Modi standby,
suspend, off vorgeben, oder diese
zwingend aktivieren. Die DPMS-Funktionen können Sie mit der
nachstehenden Zeile im "Monitor"-Abschnitt
aktivieren:Option "DPMS"xorg.confDie gewünschte Auflösung und Farbtiefe stellen Sie im
Abschnitt "Screen" ein:Section "Screen"
Identifier "Screen0"
Device "Card0"
Monitor "Monitor0"
DefaultDepth 24
SubSection "Display"
Viewport 0 0
Depth 24
Modes "1024x768"
EndSubSection
EndSectionMit DefaultDepth wird die
Farbtiefe des X-Servers vorgegeben. Mit der Option
-depth von &man.Xorg.1;
lässt sich die vorgegebene
Farbtiefe überschreiben. Modes
gibt die Auflösung für die angegebene
Farbtiefe an. Die Farbtiefe im Beispiel beträgt
24 Bits pro Pixel, die zugehörige Auflösung
ist 1024x768 Pixel. Beachten Sie, dass in der
Voreinstellung nur Standard-VESA-Modi der Grafikkarte
angegeben werden können.Sichern Sie die Konfigurationsdatei und testen Sie
die Konfiguration wie oben beschrieben.Bei der Fehlersuche sind Ihnen die Protokolle des
X11-Servers behilflich. In den Protokollen wird die
gefundene Graphik-Hardware protokolliert.
Die Protokolle von &xorg; heißen
/var/log/Xorg.0.log.
Die Dateinamen enthalten eine laufende Nummer,
der Name variiert daher von Xorg.0.log
zu Xorg.8.log.Wenn alles funktioniert hat, installieren Sie
die Datei an einen Ort, an dem &man.Xorg.1; sie findet.
Normalerweise wird die Konfigurationsdatei unter
/etc/X11/xorg.conf oder
/usr/local/etc/X11/xorg.conf
gespeichert:&prompt.root; cp xorg.conf.new /etc/X11/xorg.confDamit ist die X11-Konfiguration beendet und
&xorg; kann nun mithilfe
von &man.startx.1; gestartet werden. Alternativ
können Sie X11 auch mit &man.xdm.1; starten.Spezielle KonfigurationenKonfiguration des &intel; i810 Graphics ChipsetsIntel i810 ChipsetDer &intel; i810-Chipset benötigt den Treiber
agpgart, die AGP-Schnittstelle
von X11. Weitere Informationen finden sich in
&man.agp.4;.Ab jetzt kann die Hardware wie jede andere Grafikkarte auch
konfiguriert werden. Der Treiber &man.agp.4; kann nicht
nachträglich mit &man.kldload.8; in einen laufenden
Kernel geladen werden. Er muss entweder fest im Kernel
eingebunden sein oder beim Systemstart über
/boot/loader.conf geladen werden.Einen Widescreen-Monitor einsetzenWidescreen-Monitor, KonfigurationDieser Abschnitt geht über die normalen
Konfigurationsarbeiten hinaus und setzt einiges an Vorwissen
voraus. Selbst wenn die Standardwerkzeuge zur X-Konfiguration
bei diesen Geräten nicht zum Erfolg führen, sollten
sich in den Logdateien genug Informationen finden, mit denen
Sie letztlich doch einen funktionierenden X-Server
konfigurieren können. Alles, was Sie dazu noch
benötigen, ist ein Texteditor.Aktuelle Widescreen-Formate (wie WSXGA, WSXGA+, WUXGA,
WXGA, WXGA+, und andere mehr) unterstützen
Seitenverhältnisse wie 16:10 oder 10:9, die unter X
Probleme verursachen können. Bei einem
Seitenverhältnis von 16:10 sind beispielsweise
folgende Auflösungen möglich:2560x16001920x12001680x10501440x9001280x800Diese Konfiguration könnte so einfach sein
wie das zusätzliche Anlegen eines Eintrags
einer dieser Auflösungen als ein möglicher
Mode in
Section "Screen":Section "Screen"
Identifier "Screen0"
Device "Card0"
Monitor "Monitor0"
DefaultDepth 24
SubSection "Display"
Viewport 0 0
Depth 24
Modes "1680x1050"
EndSubSection
EndSection&xorg; ist normalerweise
intelligent genug, um die Informationen zu den erlaubten
Auflösungen über I2C/DDC zu beziehen, und
weiß daher, welche Auflösungen und Frequenzen
Ihr Widescreen-Monitor unterstützt.Wenn diese ModeLines in den
Treiberdateien nicht vorhanden sind, kann es sein, dass
Sie &xorg; beim Finden der
korrekten Werte unterstützen müssen. Dazu
extrahieren Sie die benötigten Informationen aus der
Datei /var/log/Xorg.0.log und
erzeugen daraus eine funktionierende
ModeLine. Dazu suchen Sie in dieser
Datei nach Zeilen ähnlich den folgenden:(II) MGA(0): Supported additional Video Mode:
(II) MGA(0): clock: 146.2 MHz Image Size: 433 x 271 mm
(II) MGA(0): h_active: 1680 h_sync: 1784 h_sync_end 1960 h_blank_end 2240 h_border: 0
(II) MGA(0): v_active: 1050 v_sync: 1053 v_sync_end 1059 v_blanking: 1089 v_border: 0
(II) MGA(0): Ranges: V min: 48 V max: 85 Hz, H min: 30 H max: 94 kHz, PixClock max 170 MHzDiese Informationen werden auch als EDID-Informationen
bezeichnet. Um daraus eine funktionierende
ModeLine zu erzeugen, müssen Sie
lediglich die Zahlen in die korrekte Reihenfolge bringen:ModeLine <name> <clock> <4 horiz. timings> <4 vert. timings>Die korrekte ModeLine in
Section "Monitor" würde
für dieses Beispiel folgendermaßen aussehen:Section "Monitor"
Identifier "Monitor1"
VendorName "Bigname"
ModelName "BestModel"
ModeLine "1680x1050" 146.2 1680 1784 1960 2240 1050 1053 1059 1089
Option "DPMS"
EndSectionNachdem diese Äderungen durchgeführt sind, sollte
X auch auf Ihrem neuen Widescreen-Monitor starten.MurrayStokelyBeigetragen von Schriftarten in X11 benutzenType 1 SchriftartenDie Schriftarten, die mit X11
geliefert werden, eignen sich ganz und gar nicht für
Desktop-Publishing-Anwendungen. Große Schriftarten zeigen bei
Präsentationen deutliche Treppenstufen und die kleinen
Schriftarten in &netscape; sind fast
unleserlich. Es gibt allerdings mehrere hochwertige
Type 1 Schriftarten (&postscript;), die mit
X11 benutzt werden können.
Beispielsweise enthalten die URW-Schriftarten
(x11-fonts/urwfonts) hochwertige
Versionen gängiger Type 1 Schriftarten (zum Beispiel
Times Roman,
Helvetica,
Palatino).
Die Sammlung Freefonts (x11-fonts/freefonts) enthält
noch mehr Schriftarten, doch sind diese für den Einsatz
in Grafik-Programmen wie The Gimp
gedacht. Es fehlen auch einige Schriftarten, sodass sich
die Sammlung nicht für den alltäglichen Gebrauch
eignet. Weiterhin kann X11 leicht so konfiguriert werden,
dass es &truetype;-Schriftarten verwendet. Mehr dazu
erfahren Sie in der Hilfeseite &man.X.7; und im Abschnitt
&truetype; Schriftarten.Die Type 1 Schriftarten lassen sich aus der Ports-Sammlung wie
folgt installieren:&prompt.root; cd /usr/ports/x11-fonts/urwfonts
&prompt.root; make install cleanAnalog lassen sich Freefont und andere Sammlungen
installieren. Die neuen Schriftarten müssen Sie
in die Konfigurationsdatei des X-Servers im Verzeichnis
/etc/X11 eintragen.
Die Konfigurationsdatei von &xorg;
heißt xorg.conf. Fügen Sie
die folgende Zeile hinzu:FontPath "/usr/local/lib/X11/fonts/URW/"Sie können aber auch in der X-Sitzung das folgende
Kommando absetzen:&prompt.user; xset fp+ /usr/local/lib/X11/fonts/URW
&prompt.user; xset fp rehashDann kennt der X-Server die neuen Schriftarten nur bis zum Ende
der Sitzung. Wenn die Änderung dauerhaft sein soll, müssen
Sie die Kommandos in ~/.xinitrc eintragen,
wenn Sie X mit startx starten, oder in
~/.xsession, wenn Sie
XDM benutzen. Sie können die
Schriftarten auch in die neue Datei
/usr/local/etc/fonts/local.conf,
die im Abschnitt Anti-aliasing
beschrieben wird, eintragen.&truetype;-SchriftartenTrueType-SchriftartenSchriftartenTrueType&xorg; kann
&truetype;-Schriftarten mithilfe von zwei Modulen
darstellen. Im folgenden Beispiel wird das Freetype-Modul
benutzt, da es besser mit anderen Werkzeugen, die
&truetype;-Schriftarten darstellen, übereinstimmt.
Das Freetype-Modul aktivieren Sie im Abschnitt
"Module" von /etc/X11/xorg.conf
durch Einfügen der Zeile:Load "freetype"Erstellen Sie ein Verzeichnis für die
&truetype;-Schriftarten (z.B.
/usr/local/lib/X11/fonts/TrueType)
und kopieren Sie alle Schriftarten dorthin. Die
Schriftarten müssen im &unix;/&ms-dos;/&windows;-Format
vorliegen, Schriftarten von einem &macintosh; können
Sie nicht direkt übernehmen. Die Schriftarten
müssen noch im Katalog fonts.dir
erfasst werden. Den Katalog erzeugen Sie mit dem Kommando
ttmkfdir aus dem Port
x11-fonts/ttmkfdir:&prompt.root; cd /usr/local/lib/X11/fonts/TrueType
&prompt.root; ttmkfdir -o fonts.dirGeben Sie dem System das &truetype;-Verzeichnis, wie im Abschnitt
Type 1 Schriftarten beschrieben,
bekannt:&prompt.user; xset fp+ /usr/local/lib/X11/fonts/TrueType
&prompt.user; xset fp rehashOder fügen Sie eine FontPath-Zeile
in die Datei xorg.conf ein.Das war's. Jetzt sollten &netscape;,
Gimp, &staroffice;
und alle anderen X-Anwendungen die &truetype;-Schriftarten benutzen.
Extrem kleine Schriftarten (Webseiten, die mit hoher Auflösung
betrachtet werden) und sehr große Schriftarten (in
&staroffice;) sollten jetzt viel besser
aussehen.Joe MarcusClarkeAktualisiert von Anti-aliasingAnti-aliasingSchriftartenAnti-aliasingAlle Schriftarten in X11, die in den Verzeichnissen
/usr/local/lib/X11/fonts/ und
~/.fonts/ gefunden werden, werden automatisch
für Anti-aliasing an Anwendungen zur Verfügung gestellt,
die Xft beherrschen. Die meisten aktuellen Anwendungen beherrschen
Xft, dazu gehören auch KDE,
GNOME und
Firefox.In der Datei /usr/local/etc/fonts/local.conf
werden die Schriftarten, die mit dem Anti-aliasing-Verfahren
benutzt werden sollen und die Eigenschaften des Verfahrens
festgelegt. In diesem Abschnitt wird nur die grundlegende
Konfiguration von Xft beschrieben. Weitere Details entnehmen
Sie bitte der Hilfeseite &man.fonts-conf.5;.XMLDie Datei local.conf ist ein
XML-Dokument. Achten Sie beim
Editieren der Datei daher auf die richtige Groß- und
Kleinschreibung und darauf, dass alle Tags geschlossen
sind. Die Datei beginnt mit der üblichen XML-Deklaration
gefolgt von einer DOCTYPE-Definition und dem
<fontconfig>-Tag: <?xml version="1.0"?>
<!DOCTYPE fontconfig SYSTEM "fonts.dtd">
<fontconfig>
Wie vorher erwähnt, stehen schon alle Schriftarten
in /usr/local/lib/X11/fonts/ und
~/.fonts/ für Anwendungen, die
Xft unterstützen, zur Verfügung. Wenn Sie ein
Verzeichnis außerhalb dieser beiden Bäume
benutzen wollen, fügen Sie eine Zeile wie die
nachstehende zu
/usr/local/etc/fonts/local.conf hinzu:<dir>/path/to/my/fonts</dir>Wenn Sie neue Schriftarten hinzugefügt haben,
müssen Sie den Schriftarten-Cache neu aufbauen:&prompt.root; fc-cache -fDas Anti-aliasing-Verfahren zeichnet Ränder leicht unscharf,
dadurch werden kleine Schriften besser lesbar und der
Treppenstufen-Effekt bei wird großen Schriften vermieden. Auf
normale Schriftgrößen sollte das Verfahren aber nicht
angewendet werden, da dies die Augen zu sehr anstrengt. Um
kleinere Schriftgrößen als 14 Punkt von dem
Verfahren auszunehmen, fügen Sie in
local.conf die nachstehenden Zeilen ein: <match target="font">
<test name="size" compare="less">
<double>14</double>
</test>
<edit name="antialias" mode="assign">
<bool>false</bool>
</edit>
</match>
<match target="font">
<test name="pixelsize" compare="less" qual="any">
<double>14</double>
</test>
<edit mode="assign" name="antialias">
<bool>false</bool>
</edit>
</match>SchriftartenAbständeDas Anti-aliasing-Verfahren kann die Abstände einiger
Fixschriften falsch darstellen, dies fällt besonders unter
KDE auf. Sie können das Problem
umgehen, indem Sie die Abstände dieser Schriften auf den Wert
100 festsetzen. Fügen Sie die nachstehenden
Zeilen hinzu: <match target="pattern" name="family">
<test qual="any" name="family">
<string>fixed</string>
</test>
<edit name="family" mode="assign">
<string>mono</string>
</edit>
</match>
<match target="pattern" name="family">
<test qual="any" name="family">
<string>console</string>
</test>
<edit name="family" mode="assign">
<string>mono</string>
</edit>
</match>Damit werden die Namen der gebräuchlichen Fixschriften auf
"mono" abgebildet. Für diese Schriften
setzen Sie dann den Abstand fest: <match target="pattern" name="family">
<test qual="any" name="family">
<string>mono</string>
</test>
<edit name="spacing" mode="assign">
<int>100</int>
</edit>
</match> Bestimmte Schriftarten, wie Helvetica, können
Probleme mit dem Anti-Aliasing-Verfahren verursachen.
In der Regel erscheinen diese Schriftarten dann vertikal
halbiert. Im schlimmsten Fall stürzen Anwendungen als Folge
davon ab. Sie vermeiden dies, indem Sie betroffene Schriftarten in
local.conf von dem Verfahren ausnehmen: <match target="pattern" name="family">
<test qual="any" name="family">
<string>Helvetica</string>
</test>
<edit name="family" mode="assign">
<string>sans-serif</string>
</edit>
</match> Wenn Sie local.conf editiert haben,
stellen Sie bitte sicher, dass die Datei mit dem Tag
</fontconfig> endet. Ist das
nicht der Fall, werden die Änderungen nicht
berücksichtigt.Benutzer können eigene Einstellungen in der
Datei ~/.fonts.conf vornehmen.
Achten Sie auch hier auf die richtige XML-Syntax.LCDSchriftartenauf einem LCDMit einem LCD können Sie
sub-pixel sampling anstelle von
Anti-aliasing einsetzen. Dieses Verfahren behandelt die horizontal
getrennten Rot-, Grün- und Blau-Komponenten eines Pixels
gesondert und verbessert damit (teilweise sehr wirksam) die
horizontale Auflösung. Die nachstehende Zeile in
local.conf aktiviert diese Funktion: <match target="font">
<test qual="all" name="rgba">
<const>unknown</const>
</test>
<edit name="rgba" mode="assign">
<const>rgb</const>
</edit>
</match>Abhängig von der Art Ihres Bildschirms
müssen Sie anstelle von rgb eines
der folgenden verwenden: bgr,
vrgb oder vbgr.
Experimentieren Sie und vergleichen, was besser aussieht.SethKingsleyBeigetragen von Der X-Display-ManagerEinführungX-Display-ManagerDer X-Display-Manager
(XDM), eine optionale
Komponente des X-Window-Systems, verwaltet Sitzungen. Er kann mit
vielen Komponenten, wie minimal ausgestatteten X-Terminals,
Arbeitsplatz-Rechnern und leistungsfähigen Netzwerkservern,
nutzbringend eingesetzt werden. Da das X-Window-System
netzwerktransparent ist, gibt es zahlreiche
Möglichkeiten, X-Clients und X-Server auf unterschiedlichen
Rechnern im Netz laufen zu lassen. XDM
stellt eine grafische Anmeldemaske zur Verfügung, in der Sie
den Rechner, auf dem eine Sitzung laufen soll, auswählen
können und in der Sie die nötigen
Autorisierungs-Informationen, wie Benutzername und Passwort,
eingeben können.Die Funktion des X-Display-Managers lässt sich mit
der von &man.getty.8; (siehe )
vergleichen. Er meldet den Benutzer am ausgesuchten System an,
startet ein Programm (meist einen Window-Manager) und
wartet darauf, dass dieses Programm beendet wird, das heißt
der Benutzer die Sitzung beendet hat. Nachdem die Sitzung beendet
ist, zeigt XDM den grafischen
Anmeldebildschirm für den nächsten Benutzer an.XDM einrichtenUm XDM verwenden zu können,
installieren Sie den Port x11/xdm
(dieser wird standardmässig nicht in aktuellen
&xorg;-Versionen mitinstalliert).
Der XDM-Dæmon befindet sich dann in
/usr/local/bin/xdm und kann jederzeit von
root gestartet werden. Er verwaltet dann den
X-Bildschirm des lokalen Rechners. XDM
lässt sich bequem mit einem Eintrag in
/etc/ttys (siehe )
bei jedem Start des Rechners aktivieren. In
/etc/ttys sollte schon der nachstehende
Eintrag vorhanden sein:ttyv8 "/usr/local/bin/xdm -nodaemon" xterm off secureIn der Voreinstellung ist dieser Eintrag nicht aktiv. Um den
Eintrag zu aktivieren, ändern Sie den Wert in Feld 5 von
off zu on und starten Sie
&man.init.8; entsprechend der Anleitung in neu. Das erste Feld gibt den Namen des
Terminals an, auf dem das Programm läuft. Im Beispiel wird
ttyv8 verwendet, das heißt
XDM läuft auf dem neunten
virtuellen Terminal.XDM konfigurierenDas Verhalten und Aussehen von XDM
steuern Sie mit Konfigurationsdateien, die im Verzeichnis
/usr/local/lib/X11/xdm stehen.
Üblicherweise finden Sie dort die folgenden Dateien vor:DateiBeschreibungXaccessRegelsatz, der zur Autorisierung von Clients benutzt
wird.XresourcesVorgabewerte für X-Ressourcen.XserversListe mit lokalen und entfernten Bildschirmen, die
verwaltet werden.XsessionVorgabe für das Startskript der
Sitzung.Xsetup_*Skript, das dazu dient, Anwendungen vor der Anmeldung
zu starten.xdm-configKonfiguration für alle auf der Maschine
verwalteten Bildschirme.xdm-errorsFehlermeldungen des Servers.xdm-pidDie Prozess-ID des gerade laufenden
XDM-Prozesses.Im Verzeichnis /usr/local/lib/X11/xdm
befinden sich auch noch Skripten und Programme, die zum Einrichten
der XDM-Oberfläche dienen. Der
Zweck dieser Dateien und der Umgang mit ihnen wird in der
Hilfeseite &man.xdm.1; erklärt. Wir gehen im Folgenden nur
kurz auf ein paar der Dateien ein.Die vorgegebene Einstellung zeigt ein rechteckiges
Anmeldefenster, in dem der Rechnername in großer Schrift
steht. Darunter befinden sich die Eingabeaufforderungen
Login: und Password:.
Mit dieser Maske können Sie anfangen, wenn Sie das
Erscheinungsbild von XDM
verändern wollen.XaccessVerbindungen zu XDM werden
über das X Display Manager Connection Protocol
(XDMCP) hergestellt.
XDMCP-Verbindungen von entfernten Maschinen
werden über den Regelsatz in Xaccess
kontrolliert. Diese Datei wird allerdings ignoriert, wenn in
xdm-config keine Verbindungen entfernter
Maschinen erlaubt sind (dies ist auch die Voreinstellung).XresourcesIn dieser Datei kann das Erscheinungsbild der
Bildschirmauswahl und der Anmeldemasken festgelegt werden. Das
Format entspricht den Dateien im Verzeichnis
app-defaults, die in der
X11-Dokumentation beschrieben sind.XserversDiese Datei enthält eine Liste entfernter Maschinen, die
in der Bildschirmauswahl angeboten werden.XsessionDieses Skript wird vom XDM
aufgerufen, nachdem sich ein Benutzer erfolgreich angemeldet hat.
Üblicherweise besitzt jeder Benutzer eine angepasste Version
dieses Skripts in ~/.xsession, das dann
anstelle von Xsession ausgeführt
wird.Xsetup_*Diese Skripten werden automatisch ausgeführt bevor die
Bildschirmauswahl oder die Anmeldemasken angezeigt werden.
Für jeden lokalen Bildschirm gibt es ein Skript, dessen
Namen aus Xsetup_ gefolgt von der
Bildschirmnummer gebildet wird (zum Beispiel
Xsetup_0). Normalerweise werden damit ein
oder zwei Programme, wie xconsole, im
Hintergrund gestartet.xdm-configDiese Datei enthält Einstellungen, die für jeden
verwalteten Bildschirm zutreffen. Das Format entspricht dem der
Dateien aus app-defaults.xdm-errorsDie Ausgaben jedes X-Servers, den
XDM versucht zu starten, werden in
dieser Datei gesammelt. Wenn ein von
XDM verwalteter Bildschirm aus
unbekannten Gründen hängen bleibt, sollten Sie in
dieser Datei nach Fehlermeldungen suchen. Für jede Sitzung
werden die Meldungen auch in die Datei
~/.xsession-errors des Benutzers
geschrieben.Einrichten eines Bildschirm-Servers auf dem NetzwerkDamit sich Clients mit dem Bildschirm-Server verbinden
können, muss der Zugriffsregelsatz editiert und der
Listener aktiviert werden. Die Vorgabewerte sind sehr
restriktiv eingestellt. Damit XDM
Verbindungen annimmt, kommentieren Sie eine Zeile in der
xdm-config Datei aus:! SECURITY: do not listen for XDMCP or Chooser requests
! Comment out this line if you want to manage X terminals with xdm
DisplayManager.requestPort: 0Starten Sie danach XDM neu.
Beachten Sie, dass Kommentare in den
Ressourcen-Konfigurationsdateien mit einem !
anstelle des sonst üblichen Zeichens #
beginnen. Wenn Sie strengere Zugriffskontrollen einrichten wollen,
sehen Sie sich die Beispiele in Xaccess und
die Hilfeseite &man.xdm.1; an.XDM ersetzenEs gibt mehrere Anwendungen, die
XDM ersetzen können, zum Beispiel
kdm, der Teil von
KDE ist und später in diesem
Kapitel besprochen wird. kdm ist
ansprechender gestaltet und bietet neben einigen Schnörkeln
die Möglichkeit, den zu verwendenden Window-Manager bei der
Anmeldung auszuwählen.ValentinoVaschettoBeigetragen von Grafische OberflächenDieser Abschnitt beschreibt verschiedene grafische
Oberflächen, die es für X unter FreeBSD gibt. Eine
Oberfläche (desktop environment)
kann alles von einem einfachen Window-Manager bis hin zu kompletten
Anwendungen wie KDE oder
GNOME sein.GNOMEÜber GNOMEGNOMEGNOME ist eine benutzerfreundliche
Oberfläche, mit der Rechner leicht benutzt und konfiguriert
werden können. GNOME besitzt
eine Leiste, mit der Anwendungen gestartet werden und die
Statusinformationen anzeigen kann. Programme und Daten
können auf der Oberfläche abgelegt werden und
Standardwerkzeuge stehen zur Verfügung. Es gibt
Konventionen, die es Anwendungen leicht machen,
zusammenzuarbeiten und ein konsistentes Erscheinungsbild
garantieren. Benutzer anderer Betriebssysteme oder anderer
Arbeitsumgebungen sollten mit der leistungsfähigen
grafischen Oberfläche von GNOME
sehr gut zurechtkommen. Auf der Webseite
FreeBSD GNOME
Project finden Sie weitere Informationen über
GNOME auf FreeBSD. Zusätzlich finden Sie dort
umfassende FAQs zur Installation, Konfiguration und zum
Betrieb von GNOME.GNOME installierenAm einfachsten installieren Sie GNOME
als Paket oder über die Ports-Sammlung.Wenn Sie das GNOME-Paket über
das Netz installieren wollen, setzen Sie den nachstehenden Befehl
ab:&prompt.root; pkg_add -r gnome2Wenn Sie den Quellcode von GNOME
übersetzen wollen, benutzen Sie die Ports-Sammlung:&prompt.root; cd /usr/ports/x11/gnome2
&prompt.root; make install cleanNachdem GNOME installiert ist,
muss der X-Server GNOME anstelle eines
Window-Managers starten.Der einfachste Weg, GNOME zu
starten, ist GDM, der GNOME Display
Manager. GDM, das als Teil des
GNOME-Desktops installiert (aber in
der Voreinstellung deaktiviert) wird, kann durch das
Einfügen von gdm_enable="YES" in
/etc/rc.conf beim Systemstart aktiviert
werden. Nach einem Systemneustart wird
GNOME nach dem Anmelden automatisch
gestartet.Um zusätzlich alle
GNOME-Dienste beim Start von
GDM zu aktivieren, fügen Sie die
Zeile gnome_enable="YES" zu der Datei
/etc/rc.conf hinzu.GNOME kann auch von der
Kommandozeile gestartet werden, wenn Sie eine entsprechend
konfigurierte .xinitrc in Ihrem
Heimatverzeichnis besitzen. Existiert eine solche Version,
ersetzen Sie den Aufruf des Window-Managers durch
/usr/local/bin/gnome-session. Wenn
.xinitrc nicht gesondert angepasst wurde,
reicht es, den nachstehenden Befehl abzusetzen:&prompt.user; echo "/usr/local/bin/gnome-session" > ~/.xinitrcRufen Sie danach startx auf, um die
GNOME Oberfläche zu starten.Wenn Sie einen älteren Display-Manager wie
XDM verwenden, müssen Sie
anders vorgehen. Legen Sie eine ausführbare
.xsession an, die das Kommando
zum Start von GNOME enthält.
Ersetzen Sie dazu den Start des Window-Managers durch
/usr/local/bin/gnome-session:&prompt.user; echo "#!/bin/sh" > ~/.xsession
&prompt.user; echo "/usr/local/bin/gnome-session" >> ~/.xsession
&prompt.user; chmod +x ~/.xsessionSie können den Display-Manager auch so konfigurieren,
dass der Window-Manager beim Anmelden gewählt werden kann. Im
Abschnitt Details zu KDE
wird das für kdm, den
Display-Manager von KDE
erklärt.KDEÜber KDEKDEKDE ist eine moderne, leicht zu
benutzende Oberfläche, die unter anderem Folgendes
bietet:eine schöne und moderne Oberfläche,eine Oberfläche, die völlig netzwerktransparent
ist,ein integriertes Hilfesystem, das bequem und konsistent
Hilfestellungen bezüglich der Bedienung
der KDE-Oberfläche und
ihrer Anwendungen gibt,ein konstantes Erscheinungsbild (look and
feel) aller
KDE-Anwendungen,einheitliche Menüs, Werkzeugleisten,
Tastenkombinationen und Farbschemata,Internationalisierung: KDE
ist in mehr als 40 Sprachen erhältlich,durch Dialoge gesteuerte zentrale Konfiguration der
Oberfläche,viele nützliche
KDE-Anwendungen.In KDE ist mit
Konqueror auch ein Webbrowser
enthalten, der sich durchaus mit anderen
Webbrowsern auf &unix;-Systemen messen kann. Weitere
Informationen über KDE erhalten
Sie auf den KDE-Webseiten. Auf der
Webseite KDE on FreeBSD
finden Sie weitere FreeBSD-spezifische
Informationen über KDE.Es sind zwei Versionen von KDE
unter &os; verfügbar.
Version 3 ist schon seit einiger Zeit erhältlich und ist
sehr ausgereift. Version 4, die nächste Generation, ist
ebenfalls über die Ports-Sammlung verfügbar. Beide
Versionen können sogar gleichzeitig installiert werden.KDE installierenAm einfachsten installieren Sie KDE,
wie jede andere grafische Oberfläche auch, als Paket
oder über die Ports-Sammlung.Um KDE3 über das Netz zu
installieren, setzen Sie den nachstehenden Befehl ab:&prompt.root; pkg_add -r kdeUm KDE4 über das Netzwerk
zu installieren, geben Sie folgendes ein:&prompt.root; pkg_add -r kde4&man.pkg.add.1; installiert automatisch die neuste
Version einer Anwendung.Benutzen Sie die Ports-Sammlung, wenn Sie den Quellcode von
KDE3 übersetzen wollen:&prompt.root; cd /usr/ports/x11/kde3
&prompt.root; make install cleanUm KDE4 aus dem Quellcode zu
übersetzen, geben Sie folgendes ein:&prompt.root; cd /usr/ports/x11/kde4
&prompt.root; make install cleanNachdem KDE installiert ist, muss
der X-Server KDE anstelle eines
Window-Managers starten. Legen Sie dazu die Datei
.xinitrc an:Für KDE3:&prompt.user; echo "exec startkde" > ~/.xinitrcFür KDE4:&prompt.user; echo "exec /usr/local/kde4/bin/startkde" > ~/.xinitrcWenn das X-Window-System danach mit startx
gestartet wird, erscheint die
KDE-Oberfläche.Wird ein Display-Manager wie XDM
benutzt, muss .xsession angepasst werden.
Eine Anleitung für kdm folgt
gleich in diesem Kapitel.Details zu KDEWenn KDE erst einmal installiert
ist, erschließen sich die meisten Sachen durch das
Hilfesystem oder durch Ausprobieren. Benutzer von Windows oder
&macos; werden sich sehr schnell zurecht finden.Die beste Referenz für KDE
ist die Online-Dokumentation. KDE
besitzt einen eigenen Webbrowser, sehr viele nützliche
Anwendungen und ausführliche Dokumentation. Der Rest dieses
Abschnitts beschäftigt sich daher mit Dingen, die schlecht
durch einfaches Ausprobieren erlernbar sind.Der KDE-Display-ManagerKDEDisplay-ManagerDer Administrator eines Mehrbenutzersystems will den
Benutzern vielleicht eine grafische Anmeldung wie mit
XDM ermöglichen.
KDE besitzt einen
eigenen Display-Manager, der schöner aussieht und auch
über mehr Optionen verfügt. Insbesondere können
sich die Benutzer die Oberfläche für die Sitzung
(beispielsweise KDE oder
GNOME) aussuchen.
- Um kdm zu aktivieren, müssen
- Sie den Eintrag ttyv8 in der Datei
- /etc/ttys anpassen. Die von Ihnen
- angepasste Zeile sollte ähnlich der folgenden aussehen:
+ Die Art und Weise, wie kdm
+ aktiviert wird, hängt dabei von der von Ihnen
+ eingesetzten KDE-Version ab.
- Für KDE3:
+ Für KDE3 müssen die
+ ttyv8-Zeile wie folgt anpassen:ttyv8 "/usr/local/bin/kdm -nodaemon" xterm on secure
- Für KDE4:
+ Verwenden Sie hingegen KDE4,
+ müssen Sie folgende Zeilen in die Datei
+ /etc/rc.conf aufnehmen:
- ttyv8 "/usr/local/kde4/bin/kdm -nodaemon" xterm on secure
+ local_startup="${local_startup} /usr/local/kde4/etc/rc.d"
+kdm4_enable="YES"XfceÜber XfceXfce ist eine grafische
Oberfläche, die auf den GTK+-Bibliotheken, die auch von
GNOME benutzt werden, beruht. Die
Oberfläche ist allerdings weniger aufwändig und
für diejenigen gedacht, die eine schlichte und effiziente
Oberfläche wollen, die dennoch einfach zu benutzen
und zu konfigurieren ist. Die Oberfläche sieht
ähnlich wie CDE aus, das in
kommerziellen &unix; Systemen verwendet wird. Einige Merkmale
von Xfce sind:eine schlichte einfach zu benutzende
Oberfläche,vollständig mit Mausoperationen konfigurierbar,
Unterstützung von drag and
drop,ähnliche Hauptleiste wie
CDE, die Menüs enthält
und über die Anwendungen gestartet werden
können,integrierter Window-Manager, Datei-Manager und
Sound-Manager,
GNOME-compliance-Modul,mit Themes anpassbar (da
GTK+ benutzt wird),schnell, leicht und effizient: ideal für ältere
oder langsamere Maschinen oder Maschinen mit wenig
Speicher.Weitere Information über
Xfce erhalten Sie auf der
Xfce-Webseite.Xfce installierenDas Xfce-Paket installieren Sie
mit dem nachstehenden Kommando:&prompt.root; pkg_add -r xfce4Mit der Ports-Sammlung können Sie auch den Quellcode
übersetzen:&prompt.root; cd /usr/ports/x11-wm/xfce4
&prompt.root; make install cleanDamit beim nächsten Start des X-Servers
Xfce benutzt wird, setzen Sie das
folgende Kommando ab:&prompt.user; echo "/usr/local/bin/startxfce4" > ~/.xinitrcWenn Sie einen Display-Manager benutzen, erstellen Sie die
Datei .xsession, wie im GNOME Abschnitt beschrieben.
Verwenden Sie jetzt allerdings das Kommando
/usr/local/bin/startxfce4. Sie können
auch den Display-Manager wie im kdm Abschnitt beschrieben, so
konfigurieren, dass die Oberfläche für die Sitzung
ausgewählt werden kann.
Index: head/de_DE.ISO8859-1/books/porters-handbook/book.sgml
===================================================================
--- head/de_DE.ISO8859-1/books/porters-handbook/book.sgml (revision 36616)
+++ head/de_DE.ISO8859-1/books/porters-handbook/book.sgml (revision 36617)
@@ -1,16073 +1,16112 @@
%books.ent;
]>
Das FreeBSD Porter-HandbuchThe FreeBSD German Documentation ProjectApril 200020002001200220032004200520062007200820092010The FreeBSD German
Documentation Project
&bookinfo.trademarks;
&bookinfo.legalnotice;
EinführungDie Ports-Sammlung von FreeBSD ist der gebräuchlichste
Weg, um Anwendungen ("Ports") unter FreeBSD zu installieren.
Wie alles andere in FreeBSD auch, ist sie hauptsächlich
das Ergebnis der Arbeit von Freiwilligen. Es ist wichtig,
diesen Aspekt beim Lesen im Hinterkopf zu behalten.In FreeBSD kann jeder einen neuen Port einsenden oder sich
dazu bereit erklären, einen bereits vorhandenen Port zu
pflegen, sofern der Port derzeit keinen Maintainer
hat – dazu sind keine besonderen Rechte
nötig.Einen neuen Port erstellenSie sind also daran interessiert, einen neuen Port zu
erstellen oder einen vorhandenen zu aktualisieren?
Großartig!Die folgenden Kapitel beinhalten einige Richtlinien, um
einen neuen Port für FreeBSD zu erstellen. Wenn Sie
einen vorhandenen Port auf den neuesten Stand bringen
wollen, sollten Sie mit
fortfahren.Wenn Ihnen dieses Dokument nicht detailliert genug ist,
sollten Sie einen Blick in
/usr/ports/Mk/bsd.port.mk werfen. Das
Makefile jedes Ports bindet diese Datei ein. Auch wenn Sie
nicht täglich mit Makefiles arbeiten, sollten Sie gut
damit zurecht kommen, da die Datei gut dokumentiert ist und
Sie eine Menge Wissen daraus erlangen können.
Zusätzlich können Sie speziellere Fragen an die
&a.ports;-Mailingliste stellen.Nur ein Bruchteil der Variablen
(VAR), die von
Ihnen gesetzt werden können, finden hier
Erwähnung. Die meisten von ihnen (wenn nicht sogar
alle) sind am Anfang von
/usr/ports/Mk/bsd.port.mk
erläutert. Beachten Sie bitte, dass diese Datei eine
nicht standardkonforme Tabulator-Einstellung
verwendet. Emacs und
Vim sollten diese Einstellung
jedoch automatisch beim Öffnen der Datei setzen. Sowohl
&man.vi.1; als auch &man.ex.1; können mit dem Befehl
:set tabstop=4 dazu gebracht werden, die
Datei richtig anzuzeigen, wenn sie geöffnet wird.Port erstellen auf die SchnelleDieser Abschnitt beschreibt, wie Sie schnell einen Port
erstellen können. In vielen Fällen ist dies
allerdings nicht ausreichend, dann werden Sie in diesem Buch
weiterlesen müssen.Als Erstes besorgen Sie sich das Original-Tarball
(komprimiertes Archiv) und legen es im
DISTDIR ab, welches
standardmäßig
/usr/ports/distfiles ist.Im Folgenden wird angenommen, dass die Software
unverändert kompiliert werden konnte, dass also keinerlei
Änderungen nötig waren, um den Port auf Ihrem
FreeBSD-Rechner zum Laufen zu bringen. Falls Sie
Änderungen vornehmen mussten, werden Sie auch den
nächsten Abschnitt beachten müssen.Das Makefile schreibenEin minimales Makefile sieht in etwa
so aus:# New ports collection makefile for: oneko
# Date created: 5 December 1994
# Whom: asami
#
# $FreeBSD$
#
PORTNAME= oneko
PORTVERSION= 1.1b
CATEGORIES= games
MASTER_SITES= ftp://ftp.cs.columbia.edu/archives/X11R5/contrib/
MAINTAINER= asami@FreeBSD.org
COMMENT= A cat chasing a mouse all over the screen
MAN1= oneko.1
MANCOMPRESSED= yes
USE_IMAKE= yes
.include <bsd.port.mk>Versuchen Sie es zu verstehen. Machen Sie sich keine
Gedanken um die
$FreeBSD$-Zeile, diese wird
automatisch vom CVS eingefügt, wenn der Port in den
Haupt-Ports-Tree importiert wird. Ein detailliertes Beispiel
finden Sie im Abschnitt
sample Makefile.Die Beschreibungsdateien erstellenEs gibt zwei Beschreibungsdateien, die für jeden Port
benötigt werden, ob sie tatsächlich im Paket
enthalten sind oder nicht. Dies sind
pkg-descr und
pkg-plist. Der pkg-
Präfix unterscheidet sie von anderen Dateien.pkg-descrDiese enthält eine längere Beschreibung des
Ports. Einer oder mehrere Absätze, die kurz und
prägnant erklären, was der Port macht, sind
ausreichend.pkg-descr enthält
keine Anleitung oder detaillierte
Beschreibung wie der Port benutzt oder kompiliert wird!
Bitte seien Sie vorsichtig, wenn Sie aus dem
README oder der Manualpage kopieren
; Diese sind oft keine prägnanten
Beschreibungen des Ports oder sie sind in einem
ungünstigen Format (Manualpages haben z.B.
bündige Zwischenräume). Wenn es für die
portierte Software eine offizielle Webseite gibt, sollten
Sie diese hier angeben. Fügen Sie hierzu
eine der Webseiten mit dem
Präfix WWW: ein, damit
automatische Werkzeuge korrekt arbeiten.Das folgende Beispiel zeigt wie Ihre
pkg-descr aussehen sollte:This is a port of oneko, in which a cat chases a poor mouse all over
the screen.
:
(etc.)
WWW: http://www.oneko.org/pkg-plistDiese Datei enthält eine Liste aller Dateien, die
von diesem Port installiert werden. Sie wird auch die
Packliste genannt, da das Paket durch die
hier aufgeführten Dateien erstellt wird. Die
Pfadangaben sind relativ zum Installationspräfix
(für gewöhnlich /usr/local
oder /usr/X11R6). Wenn Sie die
MANn-Variablen
verwenden (was Sie auch machen sollten), führen Sie hier
keine Manualpages auf. Wenn der Port während der
Installation Verzeichnisse erstellt, stellen Sie sicher
entsprechende @dirrm-Zeilen
einzufügen, um die Verzeichnisse zu entfernen, wenn das
Paket gelöscht wird.Hier ist ein kleines Beispiel:bin/oneko
lib/X11/app-defaults/Oneko
lib/X11/oneko/cat1.xpm
lib/X11/oneko/cat2.xpm
lib/X11/oneko/mouse.xpm
@dirrm lib/X11/onekoFür weitere Details zur Packliste lesen Sie in der
&man.pkg.create.1; Manualpage nach.Es wird empfohlen alle Dateinamen in dieser Datei
alphabetisch sortiert zu halten. Das erlaubt Ihnen die
Änderungen bei einem Upgrade Ihres Ports deutlich
einfacher zu Überprüfen.Eine Packlist von Hand zu erzeugen kann eine sehr
mühsame Aufgabe sein. Wenn der Port eine große
Anzahl Dateien installiert, kann es Zeit sparen,
eine Packliste automatisch
zu erstellen.Es gibt nur einen Fall, in dem
pkg-plist weggelassen werden kann.
Wenn der Port nur eine handvoll Dateien und Verzeichnisse
installiert, können diese in den Variablen
PLIST_FILES und
PLIST_DIRS im
Makefile aufgelistet werden. Zum
Beispiel könnten wir im obigen Beispiel ohne
pkg-plist für den
oneko-Port auskommen, indem wir die
folgenden Zeilen ins Makefile
einfügen:PLIST_FILES= bin/oneko \
lib/X11/app-defaults/Oneko \
lib/X11/oneko/cat1.xpm \
lib/X11/oneko/cat2.xpm \
lib/X11/oneko/mouse.xpm
PLIST_DIRS= lib/X11/onekoNatürlich sollte PLIST_DIRS
ungesetzt bleiben, wenn der Port keine eigenen Verzeichnisse
installiert.Der Preis für diese Art die Dateien eines Ports
anzugeben ist, dass man keine Befehlsfolgen wie in
&man.pkg.create.1; nutzen kann. Deshalb ist es nur
für einfache Ports geeignet und macht diese noch
einfacher. Gleichzeitig bringt es den Vorteil die Anzahl
der Dateien in der Ports-Sammlung zu reduzieren. Deshalb
ziehen Sie bitte diese Vorgehensweise in Erwägung,
bevor Sie pkg-plist benutzen.Später werden wir uns ansehen, wie
pkg-plist und
PLIST_FILES benutzt werden können,
um anspruchsvollere Aufgaben zu
erfüllen.Die Checksummendatei erzeugenGeben Sie einfach make makesum ein.
Die Regeln von Make sorgen dafür, dass die Datei
distinfo automatisch erstellt
wird.Wenn sich die Checksumme einer heruntergeladenen Datei
regelmäßig ändert und Sie sicher sind, dass
Sie der Quelle trauen können (weil sie z.B. von einer
Hersteller-CD oder täglich erstellter Dokumentation
stammt), sollten Sie diese Dateien in der Variable
IGNOREFILES angeben. Dann wird die
Checksumme für diese Datei bei
make makesum nicht berechnet, sondern auf
IGNORE gesetzt.Den Port testenSie sollten sicherstellen, dass die Port-Regeln genau das
einhalten, was Sie von ihnen erwarten, auch beim Erzeugen eines
Pakets aus dem Port. Dies sind die wichtigen Punkte, die Sie
überprüfen sollten.pkg-plist enthält nichts,
das nicht von Ihrem Port installiert wurde.pkg-plist enthält alles,
was von Ihrem Port installiert wurde.Ihr Port kann mit Hilfe von
make reinstall mehrmals installiert
werden.Ihr Port
räumt bei der
Deinstallation hinter sich auf.Empfohlene Testreihenfolgemake installmake packagemake deinstallpkg_add Paket-Namemake deinstallmake reinstallmake packageStellen Sie bitte sicher, dass während
make package und
make deinstall keine Warnungen ausgegeben
werden. Nach Schritt 3 überprüfen Sie bitte, ob alle
neuen Verzeichnisse korrekt entfernt wurden. Und versuchen Sie
die Software nach Schritt 4 zu benutzen, um sicherzustellen,
dass sie korrekt funktioniert, wenn diese aus einem Paket
installiert wird.Der gründlichste Weg diese Schritte zu automatisieren
ist eine Tinderbox zu installieren.
Diese verwaltet Jails, in denen Sie alle
oben genannten Schritte durchführen können, ohne den
Zustand Ihres laufenden Systems zu verändern. Mehr
Informationen hierzu entält
ports/ports-mgmt/tinderboxIhren Port mit portlint
überprüfenBitte verwenden Sie portlint, um
festzustellen, ob Ihr Port unseren Richtlinien entspricht.
Das Programm
ports-mgmt/portlint ist
Teil der Ports-Sammlung. Stellen Sie vor allem sicher, dass
das Makefile in der
richtigen Form und das
Paket passend benannt
ist.Den Port einreichenAls Erstes sorgen Sie bitte dafür, dass Sie den
Abschnitt DOs and DON'Ts
gelesen haben.Nun, da Sie mit Ihrem Port zufrieden sind, müssen Sie
ihn nur noch in den Haupt-Ports-Tree von &os; einbringen,
damit alle daran teilhaben können. Wir benötigen
nicht Ihr work-Verzeichnis oder Ihr
pkgname.tgz-Paket – diese
können Sie nun löschen. Wenn Ihr Port beispielsweise
oneko heißt, wechseln Sie in das
Verzeichnis, in dem sich das Verzeichnis
oneko befindet und führen
den Befehl shar `find oneko` > oneko.shar
aus.Fügen Sie Ihre Datei oneko.shar
einem Fehlerbericht an und senden Sie diesen mit Hilfe des
Programms &man.send-pr.1; (unter
Bug Reports and General Commentary finden Sie weitere
Informationen über &man.send-pr.1;). Ordnen Sie den
Fehlerbericht bitte in die Kategorie Ports
mit der Klasse Change-Request ein
(Markieren Sie den Bericht nicht als
vertraulich
(confidential)!). Fügen Sie bitte eine
kurze Beschreibung des Programms, das Sie portiert haben, in
das Beschreibungs-Feld des Problemberichts und
die shar-Datei in das Fix-Feld
ein.Sie können uns die Arbeit um einiges vereinfachen,
wenn Sie eine gute Beschreibung in der Zusammenfassung des
Problemberichtes verwenden. Wir bevorzugen etwas wie
Neuer Port:
<Kategorie>/<Portname><Kurzbeschreibung des
Ports> für neue Ports und Update
Port: <Kategorie>/<Portname>
<Kurzbeschreibung des Updates> für
Portupdates. Wenn Sie sich an dieses Schema halten, ist die
Chance, dass sich jemand bald Ihren Bericht ansieht,
deutlich besser.Noch einmal: Bitte fügen Sie nicht das
distfile der Originalquelle, das
work-Verzeichnis oder das Paket, das Sie mit
make package erstellt haben, ein.
Haben Sie bitte etwas Geduld, nachdem Sie den Port
eingereicht haben. Manchmal kann es einige Monate dauern,
bevor ein Port in &os; eingefügt wird, obwohl es
wahrscheinlich nur ein paar Tage dauert. Sie können sich
die
Liste der Ports, die darauf warten in &os; committet zu
werden, ansehen.Nachdem wir einen Blick auf Ihren Port geworfen haben,
werden wir, wenn nötig, bei Ihnen nachfragen und ihn in
die Ports-Sammlung übernehmen. Ihr Name taucht dann auch
in der Liste der Additional
FreeBSD Contributors und in anderen Dateien auf.
Ist das nicht toll?! :-)Einen Port in aller Ruhe erstellenOk, das war nicht ganz einfach und der Port hat einige
Veränderungen erfordert, um funktionieren zu können.
In diesem Abschnitt werden wir Schritt für Schritt
erklären, wie man den funktionierenden Port den Vorgaben
der Ports entsprechend anpasst.Die FunktionsweiseBeginnen wir mit der Abfolge der Ereignisse, die
eintreten, wenn der Nutzer das erste make
in Ihrem Portsverzeichnis ausführt. Sie empfinden es
für das Verständnis vielleicht hilfreich
bsd.port.mk in einem anderen Fenster
offen zu haben, während Sie diesen Abschnitt
lesen.Aber machen Sie sich keine Sorgen, falls Sie nicht
wirklich verstehen, was bsd.port.mk
macht, die Wenigsten begreifen dies...
:>Das Target fetch wird
aufgerufen. Es ist dafür verantwortlich
sicherzustellen, dass der Tarball lokal im
DISTDIR verfügbar ist. Falls
fetch die benötigten Dateien
in DISTDIR nicht finden kann,
durchsucht es die URL MASTER_SITES,
welche im Makefile gesetzt ist, ebenso wie unsere
Haupt-FTP-Seite unter
ftp://ftp.freebsd.org/pub/FreeBSD/ports/distfiles/
, wo wir genehmigte Distfiles als Backup
aufbewahren. Danach wird versucht, so eine direkte
Internetverbindung besteht, dass genannte Distfile mit
FETCH herunterzuladen. Falls dies
gelingt, wird die Datei in DISTDIR
für weitere Nutzung abgelegt und fährt
fort.Das Target extract wird
aufgerufen. Es sucht nach den Distfiles Ihres Ports
(normalerweise ein gzip-komprimierter Tarball) in
DISTDIR und entpackt diese in ein
temporäres Unterverzeichnis, welches von
WRKDIR festgelegt wird (standardmäßig
work).Das Target patch wird
aufgerufen. Zuerst werden alle in
PATCHFILES festgelegten Patches
eingespielt. Anschließend werden, falls Patches der
Form
patch-* in
PATCHDIR (standardmäßig das
files-Unterverzeichnis) gefunden
werden, diese in alphabetischer Reihenfolge
eingespielt.Das Target configure wird
aufgerufen. Dieses kann viele verschiedene Dinge
machen.Existiert scripts/configure,
so wird es aufgerufen.Falls HAS_CONFIGURE oder
GNU_CONFIGURE gesetzt sind, wird
WRKSRC/configure
ausgeführt.Falls USE_IMAKE gesetzt ist,
wird XMKMF
(standardmäßig xmkmf -a)
ausgeführt.Das Target build wird
aufgerufen. Es ist für das Wechseln in das private
Arbeitsverzeichnis (WRKSRC) und das
Bauen des Ports zuständig. Ist
USE_GMAKE gesetzt, so wird GNU
make verwendet, sonst das
System-make.Die oben genannten Schritte sind die Standardaktionen.
Zusätzlich können Sie pre-
irgendwas oder
post-irgendwas als Targets definieren oder Skripten mit diesen
Namen in das scripts-Unterverzeichnis
legen. Sie werden dann vor bzw. nach den Standardaktionen
aufgerufen.Angenommen Sie haben das Target post-extract
in Ihrem Makefile
definiert und eine Datei pre-build im
scripts Unterverzeichnis, so wird das
Target post-extract nach dem normalen
Entpacken aufgerufen und das Skript
pre-build
ausgeführt, bevor die vordefinierten Bau-Regeln
abgearbeitet sind. Es wird empfohlen, dass Sie
Makefile-Targets verwenden, falls die
Aktionen es erlauben, da es so für jemanden einfacher
sein wird herauszufinden, was für eine
nicht-standardmäßige Aktion der Port
benötigt.Die Standardaktionen werden aus den Targets
bsd.port.mkdo-irgendwas übernommen. Zum Beispiel sind die Befehle
zum Entpacken eines Ports im Target
do-extract zu finden. Falls Sie mit
einem vorgegebenen Target nicht zufrieden sind, können
Sie es verändern, indem Sie das Target
do-irgendwas in Ihrem Makefile neu
definieren.Die Haupt-Targets (z.B.
extract,
configure usw.) machen nicht mehr
als sicherzustellen, dass bis hierhin alle Abschnitte
abgeschlossen sind, um danach die eigentlichen Targets oder
Skripte aufzurufen. Und es ist nicht beabsichtigt, dass
diese geändert werden. Falls Sie das Entpacken
verändern wollen, verändern Sie
do-extract, aber niemals die Art,
wie extract arbeitet!Jetzt, da Sie verstehen, was geschieht, wenn der Benutzer
make eingibt, lassen Sie uns durch die
empfohlenen Schritte gehen, um den perfekten Port zu
erstellen.Den originalen Quelltext besorgenNormalerweise liegt der original Quelltext als gepackte
Datei (foo.tar.gz
oder
foo.tar.Z)
vor. Kopieren Sie diese nach DISTDIR.
Nutzen Sie, soweit möglich, immer die Quellen aus dem
Hauptzweig.Es ist notwendig die Variable
MASTER_SITES anzupassen, um anzugeben, wo
sich der originale Quelltext befindet. In
bsd.sites.mk finden sich hilfreiche
Definitionen für die gebräuchlichsten Seiten. Bitte
nutzen Sie diese Seiten und die zugehörigen Definitionen,
soweit dies möglich ist. Damit wird vermieden, immer und
immer wieder dieselben Informationen zu wiederholen. Da die
Hauptseiten regelmäßig angepasst werden
müssen, vereinfacht dieses Vorgehen die Pflege der
Dateien für jeden Beteiligten.Falls keine zuverlässige und gut erreichbare
FTP/HTTP-Seite zu finden ist, oder nur Seiten auffindbar sind,
die keinen Standards entsprechen, sollte eine Kopie des
Quelltextes auf einer zuverlässigen Seite abgelegt
werden. Dies könnte z.B. die eigene Internetseite
sein.Ist kein geeigneter Ort zum Ablegen des Quelltextes
auffindbar, ist es möglich diesen intern
auf ftp.FreeBSD.org abzulegen; dies sollte
jedoch als letzte Möglichkeit angesehen werden. Das
Distfile muss in diesem Fall in ~/public_distfiles/
eines freefall-Accounts abgelegt
werden. Bitten Sie den Committer Ihres Ports dies zu erledigen.
Er wird außerdem MASTER_SITES nach
MASTER_SITE_LOCAL und
MASTER_SITE_SUBDIR auf den
freefall-Benutzernamen angepasst.Sollte sich das Distfile des Ports regelmäßig
ohne Versionsanpassungen des Autors ändern, sollte
überlegt werden, das Disfile auf der eigenen
Internetseite abzulegen und diese in der Liste der
MASTER_SITES an die erste Stelle zu setzen.
Falls möglich, sollte der Autor des Ports gebeten werden,
dies zu erledigen; hierüber wird die Kontrolle des Quelltextes
verbessert. Wird eine eigene Version des Quelltextes auf
eigenen Internetseiten verfügbar gemacht, verhindert dies
Warnungen von checksum mismatch und
reduziert den Arbeitsaufwand der Maintainer der FTP-Seiten.
Auch wenn nur eine Quelle für den Quelltext des Ports zur
Verfügung steht, ist es empfohlen, ein Backup auf einer
weiteren Seite abzulegen und diese als zweiten Eintrag in
MASTER_SITES aufzunehmen.Sind für den Port zusätzlich aus dem Internet
verfügbare Patches erforderlich, sollten diese ebenfalls
in DISTDIR abgelegt werden. Sollten diese
Patches von anderer Quelle als der Hauptseite des Ports
stammen, ist das kein Grund zur Sorge. Es gibt Wege diesem
Umstand gerecht zu werden (beachten Sie die unten stehende
Beschreibung zu PATCHFILES
).Den Port bearbeitenEntpacken Sie eine Kopie des Tarballs in ein privates
Verzeichnis und nehmen Sie alle Änderungen
vor, die nötig sind, um den Port unter einer aktuellen
&os;-Version kompilieren zu können.
Protokollieren Sie sorgfältig alle
Schritte, die Sie vornehmen, da Sie den Prozess in Kürze
automatisieren werden. Alles, auch das Entfernen,
Hinzufügen oder Bearbeiten von Dateien, sollte von einem
automatisierten Skript oder einer Patch-Datei machbar sein,
wenn Ihr Port fertig ist.Falls Ihr Port bedeutende Interaktionen/Veränderungen
durch den Benutzer benötigt, um ihn zu Kompilieren oder
zu Installieren, sollten Sie einen Blick auf Larry Walls
klassische Configure-Skripte werfen
oder vielleicht etwas Ähnliches selbst erstellen. Das
Ziel der Ports-Sammlung ist es, jeden Port so
plug-and-play-fähig wie möglich
für den Endbenutzer zu machen, während ein Minimum
an Speicherplatz gebraucht wird.Solange nicht anders angegeben wird von Patch-Dateien,
Skripten und anderen Dateien, die Sie erstellt und der &os;
Ports-Sammlung hinzugefügt haben, angenommen, dass Sie
unter den standardmäßigen BSD-Copyright-Bedingungen
stehen.Fehlerbehebung (Patches)Bei der Vorbereitung eines Ports können die Dateien,
die hinzugefügt oder verändert wurden, mittels
&man.diff.1; abgefangen werden, um Sie später an
&man.patch.1; zu übergeben. Jeder Patch, der dem
Quelltext übergeben werden soll, sollte in einer Datei
patch-*
abgelegt werden, wobei * dem
Pfadnamen der zu korrigierenden Datei entspricht, wie er auch
in patch-Imakefile oder im
patch-src-config.h erscheint. Diese
Dateien sollten in PATCHDIR (normalerweise
files) abgelegt sein, von wo sie
automatisch übernommen werden. Alle Patches müssen
sich relativ zur WRKSRC-Variable
(normalerweise dem Verzeichnis, in dem sich der Quelltext des
Ports entpackt und wo auch der Bau stattfindet)
befinden.Um Korrekturen und Updates zu vereinfachen, sollte es
vermieden werden, mehr als einen Patch für eine Datei zu
nutzen (z.B. patch-file und
patch-file2, welche beide
WRKSRC/foobar.c
verändern). Beachten Sie, dass, falls der Pfad einer zu
korrigierenden Datei einen Unterstrich (_)
enthält, der Patch stattdessen zwei Unterstriche im Namen
haben muss. Zum Beispiel muss der Patch, der eine Datei namens
src/freeglut_joystick.c korrigieren soll,
patch-src-freeglut__joystick.c genannt
werden.Für die Benennung der Patches sollten nur die Zeichen
[-+._a-zA-Z0-9] genutzt werden. Bitte
verwenden Sie keine weiteren Zeichen als die angegebenen. Die
Namensvergabe sollte nicht patch-aa oder
patch-ab etc. entsprechen, erwähnen
Sie immer den Pfad und Dateinamen.RCS-Zeichenketten sollten vermieden werden, da CVS diese
verstümmeln würde, sobald wir diese Dateien in die
Ports-Sammlung einpflegen. Wenn wir die Dateien wieder abrufen
wären diese verändert und der Patch würde
fehlschlagen. RCS-Zeichenketten sind in Dollar-Zeichen
($) eingefügte Zeichen und
beginnen üblicherweise mit $Id
oder $RCS.Die Option rekursiv () zu nutzen
&man.diff.1;, um Patches zu erstellen, ist zulässig,
jedoch sollte der Patch anschließend geprüft
werden, um Unnötiges aus dem Patch zu entfernen. Im
Einzelnen bedeutet dies, dass Diffs zwischen zwei
Backup-Dateien, Makefiles oder wenn der
Port Imake oder GNU
configure usw. nutzt, überflüssig
sind und entfernt werden sollten. Falls es es notwendig war,
configure.in zu bearbeiten und es soll
autoconf zum Neuerstellen von
configure genutzt werden, sollten die Diffs
aus configure nicht genutzt werden (diese
werden oft einige tausend Zeilen
groß!); – hier sollte
USE_AUTOTOOLS=autoconf:261 definiert und
das Diff aus configure.in genutzt
werden.Zusätzlich sollte man unnötige
Markup-Änderungen in Patches/Änderungen möglichst
vermeiden. In der Open Source-Welt teilen sich Projekte
häufig große Teile des Quellcodes. Allerdings
verwenden die einzelnen Projekte oft unterschiedliche
Programmierstile und Vorgaben für Einrückungen. Wenn
man also einen funktionierenden Teil einer Funktion aus einem
Projekt verwendet, um ein ähnliches Problem in einem anderen
Projekt zu lösen, sollte man besonders vorsichtig sein, weil
sich ansonsten die CVS-Änderungseinträge mit
überflüssigen Einträgen füllen, die nur
das Markup des Quellcodes betreffen, ohne dass sich an der
Funktion des eigentlichen Quellcode etwas ändert
(withspace-only changes). Solche Änderungen
vergrößern nicht nur das CVS-Repository, sondern
erschweren es auch die Ursache für eventuell auftretende
Probleme zu finden.War es notwendig eine Datei zu entfernen, wird dies besser
mittels des post-extract-Targets als
über den Patch selbst realisiert.Ein einfacher Austausch kann direkt über das
Makefile des Ports umgesetzt werden,
indem der in-place-Modus von &man.sed.1; genutzt wird. Dies
ist sehr hilfreich, wenn variable Werte korrigiert werden
sollen. Beispiel:post-patch:
@${REINPLACE_CMD} -e 's|for Linux|for FreeBSD|g' ${WRKSRC}/README
@${REINPLACE_CMD} -e 's|-pthread|${PTHREAD_LIBS}|' ${WRKSRC}/configure
Relativ häufig ergibt sich die Situation, in der die
portierte Software die CR/LF-Konventionen für Zeilenenden
nutzt (dies ist bei unter &windows; entwickelter Software
häufig der Fall). Dies kann bei weiteren Patches Probleme
(Compiler-Warnungen, Fehlermeldungen bei der Ausführung
von Skripten wie z.B. /bin/sh^M not found)
und anderes ergeben. Um schnell alle Dateien von CR/LF
nach LF zu konvertieren, kann
USE_DOS2UNIX=yes in das
Makefile des Ports geschrieben werden.
Hierzu kann eine Liste der zu konvertierenden Dateien erstellt
werden:USE_DOS2UNIX= util.c util.hSollen Gruppen von Dateien über verschiedene
Unterverzeichnisse konvertiert werden, kann
DOS2UNIX_REGEX genutzt werden, dessen
Argumente find-kompatible, reguläre
Ausdrücke sind. Mehr zur Formatierung findet sich in
&man.re.format.7;. Diese Option ist beim Konvertieren aller
Dateien mit definierter Endung, z.B. aller Dateien im
Quellcode, wobei binäre Dateien unberührt bleiben,
sinnvoll:USE_DOS2UNIX= yes
DOS2UNIX_REGEX= .*\.(c|cpp|h)Wenn Sie einen Patch zu einer bereits existierenden Datei
erstellen wollen, können Sie von ihr eine Kopie mit der
Endung .orig erstellen und
anschließend die Originaldatei bearbeiten. Das make-Ziel
makepatch führt dann zu
einer entsprechenden Patch-Datei im Verzeichnis files des Ports.KonfigurierenFügen Sie alle zusätzlichen
Veränderungsbefehle Ihrem Skript
configure hinzu und speichern Sie es im
scripts-Unterverzeichnis. Wie vorstehend
schon erwähnt, können Sie dies auch mit den Targets
Makefile und/oder Skripte mit dem Namen
pre-configure oder
post-configure erledigen.Handhabung von BenutzereingabenSollte der Port Eingaben vom Benutzer benötigen,
muss IS_INTERACTIVE im
Makefile des Ports gesetzt werden. Dies
erlaubt overnight builds Ihren Port zu
überspringen, falls der Nutzer die Variable
BATCH setzt (setzt der Nutzer hingegen die
Variable INTERACTIVE, werden
nur Ports gebaut, die Interaktion vom
Nutzer erwarten). Dies erspart den Rechnern, welche
kontinuierlich Ports bauen, eine Menge Zeit (siehe
unten).Zudem ist es empfohlen, falls sinnvolle Vorgaben für
interaktive Optionen gesetzt sind, die
PACKAGE_BUILDING-Variable zu prüfen
und das interaktive Skript abzuschalten. Dies macht es uns
möglich, Pakete für CDROMs und FTP-Server zu
bauen.Die Konfiguration des MakefileDas Konfigurieren des Makefile ist
sehr einfach und wir schlagen vor, dass Sie zunächst
einen Blick auf vorhandene Beispiele werfen. Zusätzlich
gibt es ein
Beispiel eines Makefile
in diesem Handbuch. Schauen Sie es sich an und verfolgen Sie
bitte die Abfolge der Variablen und Abschnitte in dieser
Vorlage. Damit erleichtern Sie es anderen,
Ihren Port zu lesen.Bedenken Sie bitte die folgenden Probleme in der hier
vorgegebenen Abfolge der Unterabschnitte dieses Kapitels, wenn
Sie Ihr neues Makefile erstellen:Der originale QuelltextLiegt der Quelltext in DISTDIR als eine
standardisierte und mit gzip gepackte Datei in der Art
foozolix-1.2.tar.gz? Falls ja,
können Sie zum nächsten Schritt übergehen.
Falls nicht, sollten Sie versuchen, die Variablen
DISTVERSION, DISTNAME,
EXTRACT_CMD,
EXTRACT_BEFORE_ARGS,
EXTRACT_AFTER_ARGS,
EXTRACT_SUFX, oder
DISTFILES zu ändern. Das hängt
davon ab, wie fremdartig das Distributionsfile Ihres Ports ist
(der häufigste Fall ist
EXTRACT_SUFX=.tar.Z, wenn der Tarball durch
ein normales compress und nicht durch
gzip gepackt wurde).Im schlimmsten Fall können Sie einfach Ihre eigene
Vorgabe mittels do-extract erzeugen
und die Standardvorgabe überschreiben; aber dies sollte
in den wenigsten Fällen, wenn überhaupt, notwendig
sein.BezeichnungenDer erste Teil des Makefile
beschreibt die Versionsnummer des Ports und führt ihn in
der richtigen Kategorie auf.PORTNAME und
PORTVERSIONSetzen Sie bitte die Variable
PORTNAME auf den Basisnamen Ihres Ports
und die Variable PORTVERSION auf dessen
Versionsnummer.PORTREVISION und
PORTEPOCHPORTREVISIONDie PORTREVISION-Variable ist ein
streng monoton wachsender Wert, welcher auf 0
zurückgesetzt wird, nachdem
PORTVERSION erhöht wurde (d.h.
jedes Mal, wenn ein offizielles Release erfolgt). Sie wird
an den Namen des Pakets angehängt, wenn sie ungleich
0 ist. Änderungen an PORTREVISION
werden von automatisierten Werkzeugen (z.B.
&man.pkg.version.1;) genutzt, um anzuzeigen, dass ein
neues Paket verfügbar ist.PORTREVISION sollte jedes Mal
erhöht werden, wenn eine Änderung am Port
erfolgt, die beträchtliche Auswirkungen auf den
Inhalt oder Struktur des aus dem Port erzeugten Pakets
zur Folge hat.Beispiele dafür, wann
PORTREVISION erhöht werden
sollte:Hinzufügen von Patches, welche
Sicherheitslücken schließen, Fehler
beseitigen oder neue Funktionalität zum Port
hinzufügen.Änderungen am Makefile
des Ports, welche compile-time-Optionen
hinzufügen oder entfernen.Änderungen bezüglich Packliste oder am
Verhalten während der Installation des Pakets
(d.h. Änderungen an einem Skript, welches
Ausgangsdaten für das Paket erzeugt, wie z.B.
SSH-Hostschlüssel).Versionssprung einer Shared-Library, welche eine
Abhängigkeit dieses Ports ist (In diesem Fall
würde ein Anwender bei der Installation des alten
Pakets scheitern, falls er eine neue Version der
Abhängigkeit bereits installiert hat, weil nach
der alten Bibliothek libfoo.x anstatt nach
libfoo.(x+1)) gesucht wird).Schleichende Änderungen am Distfile, welche
bedeutende funktionale Änderungen verursachen,
d.h. Änderungen des Distfile erfordern eine
Korrektur an distinfo, ohne dass
damit zusammenhängend die
PORTVERSION verändert wird,
obwohl ein diff -ru zwischen der
alten und der neuen Version bedeutende
Veränderungen am Code nachweist.Beispiele für Änderungen, welche keine
Erhöhung von PORTREVISION
erfordern:Stilistische Änderungen am Grundgerüst
des Ports ohne funktionale Änderungen am daraus
resultierenden Paket.Änderungen an der Variable
MASTER_SITES oder andere
funktionale Änderungen, welche das resultierende
Paket nicht verändern.Marginale Patches am Distfile wie die Korrektur
von Tippfehlern, welche nicht wichtig genug sind, um
dem Benutzer die Bürde eines Upgrades
aufzuerlegen.Build fixes, die ein Paket erst kompilierbar
machen, welches ohne diese Änderungen vorher
nicht erzeugt werden konnte (solange die
Änderungen keine funktionale Differenz bringen
auf Plattformen, auf denen dieses Paket schon vorher
gebaut werden konnte). Da
PORTREVISION den Inhalt des Pakets
wiederspiegelt, ist es nicht notwendig
PORTREVISION zu erhöhen, wenn
das Paket vorher nicht erstellt werden konnte.Als Faustregel gilt: Stellen Sie sich die Frage, ob
die durchgeführte Änderung am Port jedem hilft
(entweder aufgrund einer Verbesserung, Beseitigung eines
Fehlers, oder der Annahme, dass das neue Paket
überhaupt erst funktioniert) und wägen Sie es
gegen den Umstand ab, dass jedermann, der seine
Ports-Sammlung regelmässig auf dem neuesten Stand
hält, zu einer Aktualisierung gezwungen wird.
Falls Sie die Frage positiv beantworten sollten,
erhöhen Sie die Variable
PORTREVISION.PORTEPOCHVon Zeit zu Zeit geschieht es, dass irgendjemand
(Drittanbieter von Software oder FreeBSD Ports Committer)
etwas Dummes tut und eine Version einer Software
veröffentlicht, deren Versionsnummer niedriger ist
als die der vorherigen. Ein Beispiel hierfür ist
ein Port, der von foo-20000801 auf foo-1.0 geändert
wird (der Erstere wird fälschlicherweise als neue
Version behandelt, weil 2000801 ein numerisch
größerer Wert ist als 1).In Situationen wie diesen sollte die Variable
PORTEPOCH erhöht werden. Wenn
PORTEPOCH größer als 0 ist,
wird sie an den Namen des Pakets angehängt, wie in
Abschnitt 0 oberhalb bereits beschrieben.
PORTEPOCH darf niemals verringert oder
auf 0 gesetzt werden, weil der Vergleich des Pakets mit
einem früheren Zeitpunkt scheitern würde (d.h.
das Paket würde niemals als veraltet erkannt werden):
Die neue Versionsnummer (1.0,1 im
obigen Beispiel) ist immer noch numerisch kleiner als die
vorherige Version (2000801), aber das Suffix
,1 wird von automatisierten Werkzeugen
gesondert behandelt und wird als größer
erkannt, als das implizit angenommene Suffix
,0 im früheren Paket.Das Entfernen oder Zurücksetzen von
PORTEPOCH führt zu unendlichem
Ärger. Wenn Sie die obigen Ausführungen nicht
vollständig verstanden haben, lesen Sie es bitte
unbedingt nochmals bis Sie es vollständig
verinnerlicht haben, oder fragen Sie vor jeder
Änderung auf den Mailinglisten nach!Es wird erwartet, dass PORTEPOCH
für die weitaus überwiegende Zahl der Ports
nicht verwendet wird und der verantwortungsvolle und
vorausschauende Umgang mit PORTVERSION
macht es meist überflüssig, falls ein
späteres Release die Versionsstruktur ändern
sollte. Vorsicht ist geboten, wenn ein Release einer
Drittanbieter-Software ohne eine offizielle Versionsnummer
veröffentlicht wird, wie z.B. bei
Snapshot-Versionen. Man ist versucht,
das Release mit dem jeweiligen Datum zu bezeichnen,
was unweigerlich zu den oben beschriebenen Problemen
führt, wenn das nächste
offizielle Release erscheint.Wenn z.B. ein Snapshot zum Datum 20000917
veröffentlicht wird und die vorherige Version der
Software war 1.2, dann sollte der Snapshot die
PORTVERSION 1.2.20000917 oder
ähnlich erhalten und nicht 20000917, damit das
nachfolgende Release, angenommen 1.3, immer noch einen
größeren numerischen Wert aufweist.Beispiel für den Gebrauch von
PORTREVISION und
PORTEPOCHDer gtkmumble-Port, Version
0.10, befindet sich in der
Ports-Sammlung:PORTNAME= gtkmumble
PORTVERSION= 0.10PKGNAME wird zu
gtkmumble-0.10.Ein Sicherheitsloch wurde entdeckt, das einen lokalen
Patch von FreeBSD erforderlich macht.
PORTREVISION wird entsprechend
erhöht.PORTNAME= gtkmumble
PORTVERSION= 0.10
PORTREVISION= 1PKGNAME wird zu
gtkmumble-0.10_1Eine neue Version wird vom Software-Drittanbieter
veröffentlicht, bezeichnet mit der Version
0.2 (es stellt sich heraus, dass der
Autor beabsichtigte, dass 0.10
eigentlich 0.1.0 bedeuten sollte,
nicht was kommt nach 0.9
– Hoppla, aber nun ist es zu spät).
Da die neue Unterversion 2 numerisch
kleiner ist als die vorherige Version
10, muss PORTEPOCH
erhöht werden, um sicherzustellen, dass das neue
Paket auch als neuer erkannt wird. Da es
ein neues Release des Drittanbieters ist, wird
PORTREVISION auf 0 zurückgesetzt
(oder aus dem Makefile
entfernt).PORTNAME= gtkmumble
PORTVERSION= 0.2
PORTEPOCH= 1PKGNAME wird zu
gtkmumble-0.2,1Das nächste Release ist 0.3. Da
PORTEPOCH niemals verringert wird,
sind die Versionsvariablen nun wie folgt:PORTNAME= gtkmumble
PORTVERSION= 0.3
PORTEPOCH= 1PKGNAME wird zu
gtkmumble-0.3,1Falls PORTEPOCH mit diesem
Upgrade auf 0 zurückgesetzt
worden wäre, dann würde jemand, der das Paket
gtkmumble-0.10_1 installiert
hätte, das Paket gtkmumble-0.3
nicht als neuer erkennen, da 3 immer
noch numerisch kleiner ist als 10.
Bedenken Sie, dass genau dies der springende Punkt an
PORTEPOCH ist.PKGNAMEPREFIX und
PKGNAMESUFFIXZwei optionale Variablen,
PKGNAMEPREFIX und
PKGNAMESUFFIX, werden verknüpft mit
PORTNAME und
PORTVERSION, um
PKGNAME zu bilden als
${PKGNAMEPREFIX}${PORTNAME}${PKGNAMESUFFIX}-${PORTVERSION}
. Stellen Sie bitte unbedingt sicher, dass diese
Variablen den Richtlinien
für einen guten Paketnamen entsprechen.
Insbesondere dürfen Sie
keinesfalls einen Bindestrich
(-) in PORTVERSION
verwenden. Falls das Paket den
language- oder
-compiled.specifics-Teil aufweist
(siehe unten) benutzen Sie PKGNAMEPREFIX
oder PKGNAMESUFFIX respektive. Machen Sie
diese Variablen nicht zum Bestandteil von
PORTNAME!LATEST_LINKIn einigen Fällen können mehrere Versionen
einer Applikation gleichzeitig in der Ports-Sammlung sein.
Das index build- und das package build-System müssen
nun in der Lage sein, diese als unterschiedliche Ports zu
erkennen, obwohl diese Versionen alle die gleichen Variablen
PORTNAME,
PKGNAMEPREFIX und sogar
PKGNAMESUFFIX aufweisen. In solchen
Fällen sollte die optionale Variable
LATEST_LINK auf einen unterschiedlichen
Wert für alle Ports gesetzt werden mit Ausnahme des
Haupt-Ports. Beispiele hierfür sind die
editors/vim5 und
editors/vim-Ports und die
www/apache*-Familie. Beachten Sie
bitte, dass die Frage der Auswahl der
wichtigsten Version
(am populärsten,
am besten Unterstützt,
zuletzt gepatcht usw.) ausserhalb der
Möglichkeiten dieses Handbuches liegt. Wir sagen Ihnen
nur, wie Sie die anderen Ports spezifizieren, nachdem Sie
den Haupt-Port erkoren haben.Namensregeln für PaketeIm Folgenden finden Sie die Regeln für die
Benennung Ihrer Pakete. Diese sollen gewährleisten,
dass das Paketverzeichnis leicht zu durchsuchen ist, da es
bereits abertausende Pakete gibt und die Nutzer sich mit
Schauder abwenden, wenn Ihre Augen überstrapaziert
werden!Der Paketname soll aussehen wie
language_region-name-compiled.specifics-version.numbers.Der Paketname ist definiert als
${PKGNAMEPREFIX}${PORTNAME}${PKGNAMESUFFIX}-${PORTVERSION}
. Stellen Sie bitte sicher, dass die Variablen
Ihres Ports diesem Format entsprechen.FreeBSD bemüht sich ausserordentlich, die
Landessprachen seiner Nutzer zu unterstützen.
Die language-Variable soll
eine Abkürzung mit 2 Buchstaben sein der Sprachen
gemäß ISO-639, falls der Port für eine
bestimmte Sprache spezifisch ist.
Beispiele hierfür sind ja
für Japanisch, ru für
Russisch, vi für Vietnamesisch,
zh für Chinesisch,
ko für Koreanisch und
de für Deutsch.Sollte der Port spezifisch sein für eine
gewisse Region innerhalb eines Sprachraumes, dann
fügen Sie bitte auch den Ländercode mit 2
Buchstaben hinzu. Beispiele sind
en_US für nordamerikanisches
Englisch und fr_CH für
schweizerisches Französisch.Der language-Teil muss
in der PKGNAMEPREFIX-Variable gesetzt
werden.Der erste Buchstabe des
name-Teils muss kleingeschrieben
werden (der Rest des Namens kann Großbuchstaben
enthalten. Daher seien Sie bitte umsichtig, wenn Sie den
Namen einer Software konvertieren, welche
Grossbuchstaben enthält).
Es ist Tradition, Perl 5-Module durch
ein vorstehendes p5- und durch
Umwandlung des doppelten Doppelpunktes in Bindestriche
zu bezeichnen. So wird z.B. aus dem
Data::Dumper-Modul der
p5-Data-Dumper-Port.Vergewissern Sie sich, dass der Name des Ports und
seine Versionsnummer klar getrennt sind und in den
Variablen PORTNAME und
PORTVERSION stehen. Der einzige
Grund, um in PORTNAME einen
Versionsteil aufzunehmen ist der, dass die Software
wirklich so bezeichnet wird, wie z.B. die Ports
textproc/libxml2 oder
japanese/kinput2-freewnn.
Ansonsten sollte PORTNAME keine
versionsspezifischen Bestandteile aufweisen. Es ist
vollkommen normal, dass viele Ports den gleichen
PORTNAME aufweisen wie z.B. die
www/apache*-Ports. In diesem Falle
werden unterschiedliche Versionen (und unterschiedliche
Indexeinträge) unterschieden durch die Werte von
PKGNAMEPREFIX,
PKGNAMESUFFIX und
LATEST_LINK.Falls der Port mit verschiedenen, fest kodierten
Vorgaben (üblicherweise Teil des
Verzeichnisnamens in einer Familie von Ports) gebaut
werden kann, dann soll der
-compiled.specifics-Teil die
einkompilierten Vorgaben anzeigen (der Bindestrich ist
optional). Beispiele hierfür sind
Papiergrößen und Font-Einheiten.Der
-compiled.specifics-Teil
muss in der Variablen PKGNAMESUFFIX
gesetzt werden.Die Versionszeichenfolge sollte einen Bindestrich
(-) am Schluss haben und eine von
Punkten getrennte Liste von Integer-Zahlen und
kleingeschriebenen Buchstaben sein.
Es ist nicht zulässig, einen weiteren Bindestrich
innerhalb des Versionsstrings zu verwenden! Die einzige
Ausnahme hiervon ist die Zeichenfolge
pl (bedeutet
patchlevel), welche
nur dann gebraucht werden darf,
wenn die Applikation über keine
Haupt– oder Unterversionsnummern
verfügt. Wenn die Versionsbezeichnung der Software
Zeichenketten wie alpha,
beta, rc oder
pre enthält, dann nehmen Sie bitte
den ersten Buchstaben daraus und setzen ihn unmittelbar
hinter einen Punkt.
Falls die Versionszeichenfolge nach diesem Punkt
fortgesetzt wird, sollen die Zahlen ohne einen Punkt
zwischen den einzelnen Buchstaben folgen.Das Ziel ist es, die Ports anhand der
Versionszeichenfolge zu sortieren. Stellen Sie bitte
unbedingt sicher, dass die Bestandteile der
Versionsnummer immer durch einen Punkt getrennt sind
und falls Datumsangaben verwandt werden diese im Format
yyyy.mm.dd und nicht dd.mm.yyyy oder gar dem nicht Y2K-kompatiblen Format
yy.mm.dd vorliegen.Hier sind einige reale Beispiele, die aufzeigen,
wie man den Namen einer Applikation zu einem
vernünftigen Paketnamen umwandelt:SoftwarenamePKGNAMEPREFIXPORTNAMEPKGNAMESUFFIXPORTVERSIONGrundmule-2.2.2(leer)mule(leer)2.2.2Keine Änderung erforderlichEmiClock-1.0.2(leer)emiclock(leer)1.0.2keine Großbuchstaben für einzelne
Applikationenrdist-1.3alpha(leer)rdist(leer)1.3.aKeine Zeichenketten wie
alpha erlaubtes-0.9-beta1(leer)es(leer)0.9.b1keine Zeichenketten wie beta
erlaubtmailman-2.0rc3(leer)mailman(leer)2.0.r3keine Zeichenketten wie rc
erlaubtv3.3beta021.src(leer)tiff(leer)3.3Was sollte denn das eigentlich sein?tvtwm(leer)tvtwm(leer)pl11Versionsstring zwingend erforderlichpiewm(leer)piewm(leer)1.0Versionsstring zwingend erforderlichxvgr-2.10pl1(leer)xvgr(leer)2.10.1pl nur erlaubt, wenn keine
Versionsnummer vorhandengawk-2.15.6ja-gawk(leer)2.15.6Japanische Sprachversionpsutils-1.13(leer)psutils-letter1.13Papergröße beim Paketbau fix
kodiertpkfonts(leer)pkfonts3001.0Paket für 300 DPI SchriftartenFalls es in der Originalquelle überhaupt keinen
Anhaltspunkt für irgendeine Versionsbezeichnung gibt
und es unwahrscheinlich ist, dass der Autor jemals eine neue
Version veröffentlichen wird, dann setzen Sie bitte die
Version einfach auf 1.0 (wie im obigen
Beispiel piewm). Sie können auch den
Autor fragen oder eine Datumszeichenfolge
(yyyy.mm.dd)
als Version verwenden.KategorisierungCATEGORIESWenn ein Paket erzeugt wird, dann wird es unter
/usr/ports/packages/All abgelegt und
von einem oder mehreren Unterverzeichnissen werden auf
/usr/ports/packages Links erstellt.
Die Namen dieser Unterverzeichnisse werden durch die
Variable CATEGORIES festgelegt.
Dies geschieht, um dem Nutzer zu helfen, eine große
Zahl von Paketen auf einer FTP-Webseite oder einer CD/DVD
zu durchsuchen.
Bitte werfen Sie einen Blick auf die Aktuelle Liste der
Kategorien und suchen Sie die beste Kategorie
für Ihren Port aus.Diese Liste legt auch fest, an welcher Stelle in der
Ports-Sammlung der Port eingefügt wird. Falls Sie
mehrere Kategorien angeben wird angenommen, dass die Dateien
des Ports im Unterverzeichnis mit dem Namen der ersten
angegebenen Kategorie liegen. Schauen Sie bitte unten für weitere
Informationen darüber, wie man die richtige Kategorie
bestimmt.Aktuelle Liste der KategorienHier ist die aktuelle Liste der Kategorien. Die mit
einem Asterisk (*) bezeichneten sind
virtuelle Kategorien, also solche,
welche über kein eigenes Unterverzeichnis in der
Ports-Sammlung verfügen. Sie werden nur als
Sekundärkategorien benutzt und sind nur für
Suchzwecke eingerichtet worden.Für nicht-virtuelle Kategorien finden Sie eine
einzeilige Beschreibung in der Variable
COMMENT im
Makefile des jeweiligen
Unterverzeichnisses.KategorieBeschreibungAnmerkungaccessibilityPorts für behinderte Menschen.afterstep*Ports für den AfterStep
Window Manager.arabicArabische Sprachunterstützung.archiversArchivierungswerkzeuge.astroPorts für Astronomie.audioSound-Unterstützung.benchmarksBenchmarking-Werkzeuge.biologySoftware für Biologie.cadCAD-Werkzeuge.chineseChinesische Sprachunterstützung.commsKommunikationsprogramme.Hauptsächlich Software für serielle
Schnittstellen.convertersZeichensatz-Konverter.databasesDatenbanken.deskutilsDinge, die vor der Erfindung des Computers
auf dem Schreibtisch waren.develEntwicklungs-Werkzeuge.Legen Sie keine Bibliotheken hier ab, nur weil
es Bibliotheken sind, es sei denn, sie gehören
wirklich nirgendwo anders hin.dnsDNS-bezogene Software.docs*Meta-Ports für die
FreeBSD-Dokumentation.editorsallgemeine Editoren.Spezielle Editoren gehören in Ihre
jeweilige Kategorie, (z.B. gehört ein
mathematischer Formeleditor in
math).elisp*Emacs-lisp-Ports.emulatorsEmulatoren für andere Betriebssysteme.
Terminal-Emulatoren gehören
nicht hierher; X-basierende
gehören zu x11 und
text-basierende zu comms oder
misc, abhängig von deren
genauer Funktionalität.financeFinanz-Software und ähnliches.frenchFranzösische Sprachunterstützung.
ftpFTP Client- und Server-Werkzeuge.Falls Ihr Port sowohl FTP als auch HTTP
unterstützt, stellen Sie ihn in
ftp mit der Zweitkategorie
www.gamesSpiele.geography*geografische Software.germanDeutsche Sprachunterstützung.gnome*Ports für GNOMEgnustep*Software für GNUstep.graphicsgrafische Werkzeuge.hamradio*Software für Amateurfunk.haskell*Software für die
Haskell-Programmiersprache.hebrewHebräische Sprachunterstützung.
hungarianUngarische Sprachunterstützung.ipv6*IPv6-bezogene Software.ircInternet Relay Chat (IRC)-Werkzeuge.japaneseJapanische Sprachunterstützung.javaSoftware für die Java™-Programmiersprache.
Die java-Kategorie sollte
nicht die Einzige für einen Port sein mit
Ausnahme der direkt nur mit der Programmiersprache
zusammenhängenden Applikationen. Porter sollten
java nicht als Hauptkategorie
eines Ports wählen.kde*Ports für das K Desktop Environment
(KDE)-Projekt.kld*Kernelmodule.koreanKoreanische Sprachunterstützung.langProgrammiersprachen.linux*Linux-Applikationen und -Werkzeuge.lisp*Software für die Lisp-Programmiersprache.
mailMail-Software.mathNumerische Berechnungen und andere
mathematische Werkzeuge.mboneMBone-Applikationen.miscVerschiedene Werkzeuge.Hauptsächlich Werkzeuge, die nicht
anderswo hingehören. Versuchen Sie, falls
irgend möglich, eine bessere Kategorie
für Ihren Port zu finden als
misc, weil Ports hier leicht
untergehen.multimediaMultimedia-Software.netVerschiedene Netzwerk-Software.net-imInstant Messaging-Software.net-mgmtNetzwerk-Management-Software.net-p2pPeer to peer-Netzwerkprogramme.newsUSENET News-Software.palmSoftware für Palm™.
parallel*Applikationen für paralleles Rechnen.
pear*Ports für das Pear PHP-Framework.perl5*Ports, welche Perl
Version 5 benötigen.plan9*Verschiedene Programme von Plan9.
polishPolnische Sprachunterstützung.ports-mgmtHilfsprogramme für das Installieren und
Entwickeln von FreeBSD Ports und Paketen.portuguesePortugiesische Sprachunterstützung.
printDrucker-Software.Desktop Veröffentlichungs-Werkzeuge (DTP,
Betrachter etc.) gehören auch hierher.python*Software für Python.
ruby*Software für Ruby.
rubygems*Ports für RubyGems-Pakete.
russianRussische Sprachunterstützung.scheme*Software für die
Scheme-Programmiersprache.scienceWissenschaftliche Programme, die in keine
andere Kategorie passen wie z.B.
astro,
biology und
math.securitySecurity-Werkzeuge.shellsShells.spanish*Spanische Sprachunterstützung.sysutilsSystem-Werkzeuge.tcl*Ports, welche Tcl benötigen.textprocTextverarbeitungsprogramme.Dies beinhaltet nicht DTP-Werkzeuge, diese
gehören in print.
tk*Ports, welche Tk benötigen.ukrainianUkrainische Sprachunterstützung.vietnameseVietnamesische Sprachunterstützung.
windowmaker*Ports für den WindowMaker Window-Manager.
wwwSoftware für das World Wide Web (WWW).
HTML-Werkzeuge gehören auch hierher.
x11X-Window-System und dergleichen.Diese Kategorie ist nur für Software,
welche direkt X unterstützt.
Fügen Sie keine normalen X-Applikationen hinzu.
Die meisten davon gehören in eine andere
x11-*-Kategorie (siehe unten).
Falls Ihr Port eine X-Applikation
ist, dann definieren Sie bitte
USE_XLIB (impliziert durch
USE_IMAKE) und fügen ihn der
entsprechenden Kategorie hinzu.x11-clocksX11-Uhren.x11-driversX11-Treiber.x11-fmX11-Dateimanager.x11-fontsX11-Schriftarten und Werkzeuge.x11-serversX11-Server.x11-themesX11-Themes.x11-toolkitsX11-Toolkits.x11-wmX11-Window-Manager.xfce*Ports in Zusammenhang mit Xfce.zope*Zope-Unterstützung.
Wählen der richtigen KategorieDa viele der Kategorien sich überlappen,
müssen Sie oft festlegen, welches die primäre
Kategorie Ihres Ports ist. Hierzu gibt es einige Regeln,
welche diese Auswahl bestimmen. Hier ist die Liste der
Regeln mit abnehmender Wichtigkeit:Die erste (primäre) Kategorie muss eine
physische (keine virtuelle, siehe oben) sein. Dies
ist notwendig damit Pakete erstellt werden können.
Die nachfolgenden Kategorien können wahllos
virtuelle oder physische Kategorien sein.Sprachspezifische Kategorien kommen immer zuerst.
Wenn Ihr Port z.B. Japanische X11-Schriftarten
installiert, dann muss Ihre
CATEGORIES-Zeile
japanese x11-fonts
enthalten.Spezifische Kategorien werden vor weniger
spezifischen Kategorien aufgelistet. Ein HTML-Editor
sollte z.B. als www editors
aufgeführt werden und nicht umgekehrt.
Genauso sollten Sie keinen Port unter
net aufführen, wenn er zu
irc, mail,
mbone, news,
security oder
www passt, da
net stillschweigend eingeschlossen
ist in diesen Kategorien.x11 wird nur als sekundäre
Kategorie benutzt, wenn die primäre Kategorie eine
sprachspezifische ist. Keinesfalls sollten Sie
x11 in die Kategorie-Zeile einer
X-Applikation setzen.Emacs modes gehören
in die gleiche Kategorie wie die vom jeweiligen mode
unterstützte Applikation und nicht in
editors. Ein
Emacs mode z.B. für das
Editieren von Quelltext einer bestimmten
Programmiersprache gehört zur Kategorie
lang.Für Ports, die vom Benutzer ladbare Kernelmodule
installieren, sollte die virtuelle Kategorie
kld in die
CATEGORIES-Zeile aufgenommen
werden.misc sollte nicht zusammen mit
irgendeiner anderen nicht-virtuellen Kategorie
auftreten. Falls Sie misc mit einer
anderen Kategorie in CATEGORIES haben
bedeutet dies, dass Sie gefahrlos
misc streichen und die andere
Kategorie alleine verwenden können!Falls Ihr Port wirklich in keine andere Kategorie
passt, verwenden Sie bitte
misc.Falls Sie sich über die Kategorie im Unklaren sind,
hinterlassen Sie bitte einen Kommentar in Ihrem per
&man.send-pr.1; eingereichten Bericht, damit wir diese Frage
vor dem Import diskutieren können. Falls Sie ein
Committer sind, schicken Sie bitte eine Nachricht an
&a.ports;, damit die Frage im Vorhinein erörtert werden
kann. Neue Ports werden zu häufig falsch kategorisiert
und werden sofort wieder verschoben. Das bläht das
Master Source Repository unnötig auf.Eine neue Kategorie vorschlagenDa die Ports-Sammlung über viele Jahre gewachsen
ist, wurden viele neue Kategorien hinzugefügt. Neue
Kategorien können virtuell (ohne
eigenes Unterverzeichnis in der Ports-Sammlung) oder
physisch sein.
Der nachfolgende Text führt einige Punkte auf, welche
bei der Neueinführung einer physischen Kategorie
beachtet werden müssen, damit Sie dies bei einem
eventuellen Vorschlag Ihrerseits berücksichtigen
können.Unsere bestehende Maxime ist die Vermeidung der
Neuanlage von physischen Kategorien, solange nicht eine
große Zahl von Ports zugeordnet werden können
oder falls ihr nicht Ports zugehören würden,
welche eine logisch abgegrenzte Gruppe von limitiertem
öffentlichem Interesse zugehören würden
(zum Beispiel neue Sprachkategorien) oder vorzugsweise
beides.Die Erklärung dafür ist, dass eine Neuanlage
einer physischen Kategorie einen erheblichen
Arbeitsaufwand sowohl für die Committer als
auch diejenigen Nutzer bedeutet, welche die Änderungen
der Ports-Sammlung nachvollziehen. Zusätzlich
verursachen Vorschläge für neue Kategorien oftmals
Kontroversen (natürlich deswegen, weil es keinen klaren
Konsens darüber gibt, welche Kategorie als zu
groß betrachtet werden muss noch ob sich
bestimmte Kategorien zur einfachen Suche eignen (und wie
viele Kategorien überhaupt ideal wären) und so
weiter).Hier ist das Prozedere:Schlagen Sie die neue Kategorie auf &a.ports; vor.
Sie sollten eine detaillierte Begründung für
die neue Kategorie beifügen einschließlich
einer Erklärung, warum Sie meinen, die
existierenden Kategorien seien nicht ausreichend.
Zeigen Sie außerdem eine Liste der zu
verschiebenden Ports (falls neue Ports in
GNATS auf ihren commit
warten, die in diese Kategorie passen würden.
Listen Sie diese bitte auch mit auf). Sind Sie der
Maintainer oder Einreicher dieser Ports, erwähnen
Sie es bitte. Es verleiht Ihrem Vorschlag mehr
Gewicht.Nehmen Sie an der Diskussion teil.Falls es Unterstützung für Ihren Vorschlag
geben sollte, reichen Sie bitte einen PR ein, welcher
die Begründung und die Liste der betroffenen Ports
enthält, die verschoben werden müssen.
Idealerweise sollte der PR Patches für Folgendes
enthalten:Makefiles für die
neuen Ports nach dem RepocopyMakefile für die neue
KategorieMakefile für die alten
Kategorien der betroffenen PortsMakefiles für Ports,
welche von den alten Ports abhängenFür zusätzliches Ansehen sorgen Sie,
wenn Sie die anderen Dateien, die geändert
werden müssen, beifügen wie in der
Direktive des Committer's Guide beschrieben.Da es die Ports-Infrastruktur beeinflusst und nicht
nur die Durchführung von Repocopies und
möglicherweise sogar Regressionstests auf dem Build
Cluster durchgeführt werden müssen, sollte der
PR dem Ports Management Team &a.portmgr; zugeordnet
werden.Sobald der PR bestätigt wurde muss ein
Committer den Rest der Prozedur durchführen, welche
im
Committers Guide beschrieben ist.Das Vorschlagen einer neuen virtuellen Kategorie ist
ähnlich, aber wesentlich weniger aufwendig, weil
keine Ports verschoben werden müssen. In diesem Falle
müssen nur die Patches an den PR beigefügt werden,
welche die neue Kategorie zur Variable
CATEGORIES der betroffenen Ports
hinzufügen.Vorschlagen einer Neuorganisation aller
KategorienVon Zeit zu Zeit schlägt jemand eine komplette
Neuorganisation aller Ports, entweder mit einer zweistufigen
Struktur oder irgendeiner Art von
Schlüsselwörtern, vor. Bis heute wurde keiner
dieser Vorschläge umgesetzt, weil sie zwar einfach
zu machen sind, aber der Aufwand zur Umsetzung und
Reorganisation der kompletten Ports-Sammlung schlichtweg
mörderisch wäre. Bitte lesen Sie die Geschichte
dieser Vorschläge in den Archiven der Mailinglisten
nach, bevor Sie diese Ideen nochmals unterbreiten. Zudem
sollten Sie gewappnet sein, dass man Sie auffordert, einen
arbeitsfähigen Prototyp vorzulegen.Die DistributionsdateienDer zweite Teil des Makefile
beschreibt die Dateien, welche heruntergeladen werden
müssen, um den Port zu bauen und wo diese Dateien zu
finden sind.DISTVERSION/DISTNAMEDISTNAME ist der Name der Applikation
wie er von den Autoren vergeben wurde.
DISTNAME hat als Vorgabe
${PORTNAME}-${PORTVERSION} also
überschreiben Sie diese Vorgabe nur, wenn es notwendig
ist. DISTNAME wird nur an zwei Stellen
genutzt. Erstens: (DISTFILES) hat als
Vorgabe
${DISTNAME}${EXTRACT_SUFX}.
Zweitens: Die Distributionsdatei soll in einem
Unterverzeichnis namens WRKSRC
extrahiert werden, dessen Vorgabe
work/${DISTNAME}
ist.Manche Drittanbieter-Namen, welche nicht in das Schema
${PORTNAME}-${PORTVERSION} passen,
können durch Setzen von DISTVERSION
automatisch behandelt werden. PORTVERSION
und DISTNAME werden automatisch
abgeleitet, können aber natürlich manuell
überschrieben werden. Die folgende Tabelle führt
einige Beispiele auf:DISTVERSIONPORTVERSION0.7.1d0.7.1.d10Alpha310.a33Beta7-pre23.b7.p28:f_178f.17PKGNAMEPREFIX und
PKGNAMESUFFIX beeinflussen
DISTNAME nicht. Beachten Sie bitte
auch, dass Sie DISTNAME
unverändert lassen sollten, falls
WRKSRC denselben Wert hat wie
work/${PORTNAME}-${PORTVERSION}
und gleichzeitig dass Archiv des originalen Quelltextes
anders benannt ist als
${PORTNAME}-${PORTVERSION}${EXTRACT_SUFX}.
Es ist einfacher
DISTFILES zu definieren, als
DISTNAME und WRKSRC
(und möglicherweise EXTRACT_SUFX)
zu setzen.MASTER_SITESDokumentieren Sie das Verzeichnis der FTP/HTTP-URL,
welche auf den originalen Tarball zeigt, in der Variable
MASTER_SITES. Bitte vergessen Sie
niemals den Schrägstrich (/)
am Ende!Die make-Makros werden versuchen,
diese Festlegung für die Aufbereitung der
Distributionsdateien mittels FETCH zu
benutzen, falls sie diese nicht schon auf dem System
finden.Es wird empfohlen, mehrere Webseiten in dieser Liste
aufzuführen, vorzugsweise auf verschiedenen
Kontinenten. Dies ist ein Schutz gegen Probleme bei
größeren Ausfällen im Internet.
Wir planen sogar Unterstützung einzubauen,
die automatisch einen Server in der Nähe zum
Herunterladen bestimmt. Die Verfügbarkeit von
vielen Webseiten wird dieses Vorhaben beträchtlich
erleichtern.Falls der originale Tarball Teil eines populären
Archivs ist, wie X-contrib, GNU oder Perl CPAN, können
Sie möglicherweise auf diese Seiten in einer einfachen
und kompakten Form mittels
MASTER_SITE_*
(d.h., MASTER_SITE_XCONTRIB,
MASTER_SITE_GNU und
MASTER_SITE_PERL_CPAN) referenzieren.
Setzen Sie einfach MASTER_SITES auf eine
dieser Variablen und MASTER_SITE_SUBDIR
auf den Pfad innerhalb des Archivs. Hier ist ein
Beispiel:MASTER_SITES= ${MASTER_SITE_XCONTRIB}
MASTER_SITE_SUBDIR= applicationsDiese Variablen werden in
/usr/ports/Mk/bsd.sites.mk definiert.
Es werden ständig neue Einträge hinzugefügt,
daher stellen Sie bitte unbedingt sicher, dass Sie die
neueste Version verwenden, bevor Sie einen Port
einschicken.Der Nutzer kann ebenfalls die Variable
MASTER_SITE_* in der
/etc/make.conf setzen. Dadurch werden
unsere Vorgaben überschrieben und stattdessen werden
die Spiegel-Server seiner Wahl für die populären
Archive genutzt.EXTRACT_SUFXFalls Sie eine Distributionsdatei haben, die ein
eigentümliches Suffix nutzt, um die Art der
Kompression anzuzeigen, dann setzen Sie
EXTRACT_SUFX.Ist die Distributionsdatei zum Beispiel im Stil von
foo.tgz anstatt des normalen
foo.tar.gz benannt, würden Sie
schreiben:DISTNAME= foo
EXTRACT_SUFX= .tgzFalls erforderlich, setzen die Variablen
USE_BZIP2 und USE_ZIP
automatisch EXTRACT_SUFX auf
.tar.bz2 oder .zip.
Falls keine der beiden gesetzt ist, dann verwendet
EXTRACT_SUFX die Vorgabe
.tar.gz.Sie müssen niemals beide Variablen
EXTRACT_SUFX und
DISTFILES setzen.DISTFILESManchmal haben die zu ladenden Dateien keinerlei
Ähnlichkeit mit dem Namen des Ports. Es könnte
z.B. source.tar.gz oder ähnlich
heißen. In anderen Fällen könnte der
Quelltext in mehreren Archiven sein und alle müssen
heruntergeladen werden.Falls dies der Fall ist, setzen Sie
DISTFILES als eine durch Leerzeichen
getrennte Liste aller Dateien, die geladen werden
müssen.DISTFILES= source1.tar.gz source2.tar.gzWenn nicht ausdrücklich gesetzt, verwendet
DISTFILES als Vorgabe
${DISTNAME}${EXTRACT_SUFX}.EXTRACT_ONLYFalls nur einige der DISTFILES
extrahiert werden müssen (z.B. eine Datei ist der
Quelltext und eine andere ist ein unkomprimiertes Dokument),
dann listen Sie die zu extrahierenden Dateien in
EXTRACT_ONLY auf.DISTFILES= source.tar.gz manual.html
EXTRACT_ONLY= source.tar.gzFalls keine der
DISTFILES unkomprimiert sein sollte,
dann setzen Sie EXTRACT_ONLY auf einen
leeren String.EXTRACT_ONLY=PATCHFILESFalls Ihr Port zusätzliche Patches benötigt,
welche per FTP oder HTTP verfügbar sind, dann setzen
Sie PATCHFILES auf den Namen der Dateien
und PATCH_SITES auf die URL des
Verzeichnisses, das diese Patches enthält (das Format
ist das gleiche wie MASTER_SITES).Falls ein Patch wegen einiger zusätzlicher
Pfadnamen nicht relativ zum Anfang des Quelltextbaumes
(d.h., WRKSRC) liegt, dann setzen Sie
bitte PATCH_DIST_STRIP entsprechend.
Wenn z.B. alle Pfadnamen in diesem Patch ein
zusätzliches foozolix-1.0/ vor ihren
Dateinamen aufweisen, dann setzen Sie bitte
PATCH_DIST_STRIP=-p1.Kümmern Sie sich nicht darum, ob die Patches
komprimiert sind. Sie werden automatisch dekomprimiert,
wenn die Dateinamen auf .gz oder
.Z enden.Falls der Patch zusammen mit anderen Dateien in einem
gezippten Tarball verteilt wird (z.B. mit Dokumentation),
dann können Sie nicht PATCHFILES
verwenden. In diesem Fall fügen Sie den Namen und den
Ort dieses Tarballs zu DISTFILES und
MASTER_SITES. Benutzen Sie dann die
EXTRA_PATCHES-Variable, um auf diese
Dateien zu zeigen und bsd.port.mk
wird automatisch diese Dateien nutzen. Kopieren Sie
niemals Patch-Dateien in das
PATCHDIR-Verzeichnis, weil es
möglicherweise nicht beschreibbar ist.Der Tarball wird zusammen mit dem anderen Quelltext
extrahiert werden. Eine ausdrückliche Dekomprimierung
eines mit gzip oder compress erzeugten Tarball ist nicht
notwendig. Sollten Sie dies dennoch vorgeben, so beachten
Sie bitte peinlich genau, dass Sie nichts
überschreiben, was bereits im Verzeichnis vorhanden
ist. Vergessen Sie auch nicht den kopierten Patch im
Target von pre-clean zu
entfernen.Verschiedene Distributionsdateien oder Patches von
verschiedenen Seiten und Verzeichnissen
(MASTER_SITES:n)(Betrachten Sie es als in irgendeiner Form
fortgeschrittenes Thema.
Neulinge sollten möglicherweise diesen Abschnitt
beim ersten Lesen überspringen).Dieser Abschnitt stellt Informationen über
die Mechanismen zum Herunterladen von Dateien zur
Verfügung und behandelt die Variablen
MASTER_SITES:n und
MASTER_SITES_NN.
Wir beziehen uns im weiteren Text auf diese Variablen
als MASTER_SITES:n.Etwas Hintergrundinformation zu Beginn: OpenBSD
verfügt über eine sehr elegante Option
innerhalb der Variablen DISTFILES und
PATCHFILES. Sowohl Dateien als auch
Patches können mit angehängten
:n-Bezeichnern versehen werden wobei
n in beiden Fällen
[0-9] sein kann und eine
Gruppenzugehörigkeit anzeigt. Ein Beispiel
hierfür ist:DISTFILES= alpha:0 beta:1In OpenBSD wird die Datei alpha
mit der Variable MASTER_SITES0
verknüpft anstatt dem in FreeBSD gebräuchlichen
MASTER_SITES und
beta mit
MASTER_SITES1.Das ist eine sehr interessante Möglichkeit,
die endlose Suche nach der richtigen Download-Seite zu
verkürzen.Stellen Sie sich zwei Dateien in
DISTFILES und 20 Webseiten in der
Variable MASTER_SITES vor. Alle Seiten
sind erschreckend langsam, beta
findet sich auf allen Seiten in
MASTER_SITES und
alpha kann nur auf der zwanzigsten
Seite gefunden werden. Wäre es nicht reine
Verschwendung, wenn der Maintainer alle Seiten zuvor
überprüfen müsste? Kein guter
Start für das wundervolle Wochenende!Übertragen Sie diesen Umstand auf noch mehr
DISTFILES und mehr
MASTER_SITES. Ganz sicher würde
unser distfiles survey master die
Erleichterung sehr zu schätzen wissen, die eine
solche Verringerung der Netzwerkbelastung bringen
würde.In den nächsten Abschnitten sehen Sie die
Implementierung dieser Idee durch FreeBSD. Dabei wurde das
Konzept von OpenBSD ein wenig verbessert.Prinzipielle InformationDieser Abschnitt informiert Sie, wie Sie schnell
ein fein granuliertes Herunterladen von vielen Dateien
und Fehlerbereinigungen von verschiedenen Webseiten und
Unterverzeichnissen bewerkstelligen. Wir beschreiben
hier den Fall der vereinfachten Nutzung von
MASTER_SITES:n. Das ist für die
meisten Szenarien ausreichend. Falls Sie weitere
Informationen benötigen, sollten Sie den
nächsten Abschnitt lesen.Einige Programme bestehen aus mehreren Dateien,
welche von verschiedenen Webseiten heruntergeladen werden
müssen. Zum Beispiel besteht
Ghostscript aus dem Kern des
Programms und einer großen Zahl von Treiberdateien,
die vom Drucker des Benutzers abhängen. Einige dieser
Treiberdateien werden mit der Kernapplikation mitgeliefert
aber viele müssen von verschiedenen Webseiten
heruntergeladen werden.Um das zu unterstützen, muss jeder Eintrag in
DISTFILES mit einem Komma und
einem tag name abgeschlossen werden.
Jeder in MASTER_SITES aufgeführte
Webseite folgt ein Komma und eine Marke (tag), die
anzeigt, welche Datei von dieser Webseite heruntergeladen
werden kann.Stellen Sie sich bitte eine Applikation vor, deren
Quelltext in zwei Teile aufgeteilt ist,
source1.tar.gz
und source2.tar.gz, welche von zwei
verschiedenen Webseiten heruntergeladen werden
müssen. Das Makefile des Port
würde Zeilen enthalten wie in
.Vereinfachtes Beispiel für den Gebrauch von
MASTER_SITES:n mit einer Datei pro
WebseiteMASTER_SITES= ftp://ftp.example1.com/:source1 \
ftp://ftp.example2.com/:source2
DISTFILES= source1.tar.gz:source1 \
source2.tar.gz:source2Verschiedene Dateien können die gleiche Marke
aufweisen. Ausgehend vom vorherigen Beispiel nehmen wir
an, dass es noch eine dritte Datei gibt
(source3.tar.gz), welche von
ftp.example2.com heruntergeladen werden
soll. Das Makefile würde dann
aussehen wie .Vereinfachtes Beispiel für den Gebrauch von
MASTER_SITES:n mit mehr als einer
Datei pro WebseiteMASTER_SITES= ftp://ftp.example1.com/:source1 \
ftp://ftp.example2.com/:source2
DISTFILES= source1.tar.gz:source1 \
source2.tar.gz:source2 \
source3.tar.gz:source2Ausführliche InformationIn Ordnung, das vorherige Beispiel reicht nicht
für Ihre Bedürfnisse? In diesem Abschnitt
werden wir im Detail erklären, wie der fein
granulierte Mechanismus zum Herunterladen
(MASTER_SITES:n) funktioniert
und wie Sie Ihre Ports modifizieren, um ihn zu
nutzen.Elemente können nachstehend bezeichnet werden
mit :n
wobei n in diesem Falle
[^:,]+ ist. Das heißt
n könnte theoretisch
jede alphanumerische Zeichenkette sein, aber wir
beschränken sie auf
[a-zA-Z_][0-9a-zA-Z_]+ für
diesen Moment.Zudem ist die Zeichenkette case sensitive; d.h.
n unterscheidet sich von
N.Allerdings dürfen die folgenden Wörter
nicht gebraucht werden, da sie spezielle Bedeutungen
haben: default,
all und ALL
(diese Wörter werden intern genutzt in Punkt
).
Ausserdem ist DEFAULT ein
reserviertes Wort (beachten Sie ).Elemente mit angehängtem
:n gehören zur Gruppe
n, :m
gehört zur Gruppe m
und so weiter.Elemente ohne Anhängsel sind gruppenlos,
d.h. sie gehören alle zu der speziellen Gruppe
DEFAULT. Falls sie an irgendeinem
Element DEFAULT hängen, ist
dies überflüssig, es sei denn Sie wollen,
dass ein Element sowohl zu DEFAULT
als auch anderen Gruppen gleichzeitig gehört
(beachten Sie ).Die folgenden Beispiele sind gleichwertig, aber
das erste Beispiel ist vorzuziehen:MASTER_SITES= alpha
MASTER_SITES= alpha:DEFAULTGruppen sind nicht ausschliessend, d.h. ein
Element kann mehreren Gruppen gleichzeitig
angehören und eine Gruppe wiederum kann entweder
mehrere Elemente oder überhaupt keine aufweisen.
Wiederholte Elemente sind schlicht nur wiederholte
Elemente.Wenn Sie wollen, dass ein Element gleichzeitig zu
mehreren Gruppen gehört, dann können Sie
diese durch ein Komma (,)
trennen.Anstatt jedes Mal ein anderes Anhängsel zu
verwenden und Wiederholungen aufzuführen,
können Sie mehrere Gruppen auf einmal in einem
einzigen Anhängsel bestimmen. Zum Beispiel
markiert :m,n,o ein Element,
welches zu den Gruppen m,
n und o
gehört.Alle folgenden Beispiele sind gleichwertig,
aber das erste Beispiel ist vorzuziehen:MASTER_SITES= alpha alpha:SOME_SITE
MASTER_SITES= alpha:DEFAULT alpha:SOME_SITE
MASTER_SITES= alpha:SOME_SITE,DEFAULT
MASTER_SITES= alpha:DEFAULT,SOME_SITEAlle Webseiten in einer Gruppe werden
gemäß MASTER_SORT_AWK
sortiert. Alle Gruppen innerhalb von
MASTER_SITES und
PATCH_SITES werden genauso
sortiert.Gruppensemantik kann benutzt werden in den
folgenden Variablen: MASTER_SITES,
PATCH_SITES,
MASTER_SITE_SUBDIR,
PATCH_SITE_SUBDIR,
DISTFILES und
PATCHFILES entsprechend der
folgenden Syntax:Elemente mit MASTER_SITES,
PATCH_SITES,
MASTER_SITE_SUBDIR und
PATCH_SITE_SUBDIR müssen
mit einem Schrägstrich beendet werden (
/). Falls Elemente zu
irgendwelchen Gruppen gehören, muss
:n
direkt nach dem Trenner /
stehen. Der
MASTER_SITES:n-Mechanismus
verlässt sich auf das Vorhandensein des
Trennzeichens /, um verwirrende
Elemente zu vermeiden in denen
:n ein zulässiger
Bestandteil des Elementes ist und das Auftreten
von :n die Gruppe
n anzeigt. Aus
Kompatibilitätsgründen (da der
/-Trenner sowohl in
MASTER_SITE_SUBDIR als auch
PATCH_SITE_SUBDIR-Elementen
nicht erforderlich ist) wird, falls das auf das
Anhängsel folgende nächste Zeichen kein
/ ist, auch
:n als gültiger Teil des
Elementes behandelt anstatt als Gruppenzusatz,
selbst wenn ein Element ein angehängtes
:n aufweist. Beachten Sie
sowohl
als auch .Ausführliches Beispiel von
MASTER_SITES:n in
MASTER_SITE_SUBDIRMASTER_SITE_SUBDIR= old:n new/:NEWVerzeichnisse innerhalb der Gruppe
DEFAULT ->
old:nVerzeichnisse innerhalb der Gruppe
NEW -> newAusführliches Beispiel von
MASTER_SITES:n mit
Komma-Operator, mehreren Dateien, mehreren
Webseiten und mehreren
UnterverzeichnissenMASTER_SITES= http://site1/%SUBDIR%/ http://site2/:DEFAULT \
http://site3/:group3 http://site4/:group4 \
http://site5/:group5 http://site6/:group6 \
http://site7/:DEFAULT,group6 \
http://site8/%SUBDIR%/:group6,group7 \
http://site9/:group8
DISTFILES= file1 file2:DEFAULT file3:group3 \
file4:group4,group5,group6 file5:grouping \
file6:group7
MASTER_SITE_SUBDIR= directory-trial:1 directory-n/:groupn \
directory-one/:group6,DEFAULT \
directoryDas vorstehende Beispiel führt zu
einem fein granulierten Herunterladen.
Die Webseiten werden in der exakten Reihenfolge
ihrer Nutzung aufgelistet.file1 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site1/directory-trial:1/http://site1/directory-one/http://site1/directory/http://site2/http://site7/MASTER_SITE_BACKUPfile2 wird genauso
heruntergeladen wie
file1, da sie zur
gleichen Gruppe gehörenMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site1/directory-trial:1/http://site1/directory-one/http://site1/directory/http://site2/http://site7/MASTER_SITE_BACKUPfile3 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site3/MASTER_SITE_BACKUPfile4 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site4/http://site5/http://site6/http://site7/http://site8/directory-one/MASTER_SITE_BACKUPfile5 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEMASTER_SITE_BACKUPfile6 wird
heruntergeladen vonMASTER_SITE_OVERRIDEhttp://site8/MASTER_SITE_BACKUPWie gruppiere ich eine der speziellen Variablen
aus bsd.sites.mk, d.h.
MASTER_SITE_SOURCEFORGE?Lesen Sie .Ausführliches Beispiel von
MASTER_SITES:n mit
MASTER_SITE_SOURCEFORGEMASTER_SITES= http://site1/ ${MASTER_SITE_SOURCEFORGE:S/$/:sourceforge,TEST/}
DISTFILES= something.tar.gz:sourceforgesomething.tar.gz wird von
allen Webseiten innerhalb von
MASTER_SITE_SOURCEFORGE
heruntergeladen.Wie nutze ich dies mit
PATCH*-Variablen.In allen Beispielen wurden
MASTER*-Variablen genutzt,
aber sie funktionieren exakt genauso mit
PATCH*-Variablen, wie Sie an
.
sehen können.Vereinfachte Nutzung von
MASTER_SITES:n mit
PATCH_SITES.PATCH_SITES= http://site1/ http://site2/:test
PATCHFILES= patch1:testWas ändert sich für die Ports?
Was ändert sich nicht?Alle bestehenden Ports bleiben gleich. Der Code
für MASTER_SITES:n wird nur
aktiviert, falls es Elemente mit angehängtem
:n
entsprechend den zuvor erwähnten Syntax-Regeln
wie in
gezeigt gibt.Das Target des Port bleibt gleich:
checksum,
makesum,
patch,
configure,
build etc.
Mit der offensichtlichen Ausnahme von
do-fetch,
fetch-list,
master-sites
und patch-sites.do-fetch: nutzt die
neue Gruppierung DISTFILES und
PATCHFILES mit ihren darauf
zutreffenden Gruppenelementen in
MASTER_SITES und
PATCH_SITES welche zutreffende
Gruppenelemente sowohl in
MASTER_SITE_SUBDIR als auch
PATCH_SITE_SUBDIR aufweisen.
Sehen Sie hierzu .fetch-list: arbeitet
wie das alte fetch-list
mit der Ausnahme, dass es nur wie
do-fetch
gruppiert.master-sites
und patch-sites:
(inkompatibel zu älteren Versionen) geben
nur die Elemente der Gruppe
DEFAULT zurück.
Beziehungsweise sie führen genau genommen
die Targets von
master-sites-default und
patch-sites-default
aus.Weiterhin ist der Gebrauch des Target entweder
von master-sites-all oder
patch-sites-all der
direkten Überprüfung von
MASTER_SITES oder
PATCH_SITES vorzuziehen.
Zudem ist nicht garantiert, dass das direkte
Überprüfen in zukünftigen Versionen
funktionieren wird. Sehen Sie
für weitere Informationen zu diesen neuen
Port-Targets.Neue Port-TargetsEs gibt
master-sites-n
und
patch-sites-n-Targets,
welche die Elemente der jeweiligen Gruppe
n innerhalb von
MASTER_SITES und
PATCH_SITES auflisten.
Beispielweise werden sowohl
master-sites-DEFAULT als
auch patch-sites-DEFAULT
die Elemente der Gruppe
DEFAULT,
master-sites-test und
patch-sites-test der
Gruppe test usw.
zurückgeben.Es gibt das neue Target
master-sites-all und
patch-sites-all,
welche die Arbeit der alten Targets
master-sites und
patch-sites
übernehmen. Sie geben die Elemente aller
Gruppen zurück,als würden sie zur
gleichen Gruppe gehören - mit dem Vorbehalt,
dass sie so viele
MASTER_SITE_BACKUP und
MASTER_SITE_OVERRIDE auflisten
wie Gruppen mittels
DISTFILES oder
PATCHFILES definiert sind.
Das gleiche gilt entsprechend für
master-sites-all und
patch-sites-all.DIST_SUBDIRVerhindern Sie, dass Ihr Port das Verzeichnis
/usr/ports/distfiles in Unordnung
bringt. Falls Ihr Port eine ganze Reihe von Dateien
herunterladen muss oder eine Datei enthält,
die einen Namen hat, der möglicherweise mit
anderen Ports in Konflikt stehen könnte
(d.h.Makefile), dann setzen Sie die
Variable DIST_SUBDIR auf den Namen des
Ports (${PORTNAME} oder
${PKGNAMEPREFIX}${PORTNAME}
sollte hervorragend funktionieren). Dies wird
DISTDIR von der Vorgabe
/usr/ports/distfiles auf
/usr/ports/distfiles/DIST_SUBDIR ändern und stellt tatsächlich alle
für Ihren Port benötigten Dateien in dieses
Unterverzeichnis.Es wird zusätzlich nach dem Unterverzeichnis mit
dem gleichen Namen auf der Sicherung der Hauptseite auf
ftp.FreeBSD.org suchen (das
ausdrückliche Setzen von DISTDIR
in Ihrem Makefile wird dies nicht
gewährleisten, also nutzen Sie bitte
DIST_SUBDIR).Dies hat keine Auswirkungen auf die Variable
MASTER_SITES, die Sie in Ihrem
Makefile definieren.ALWAYS_KEEP_DISTFILESFalls Ihr Port binäre Distfiles benutzt und eine
Lizenz aufweist, die verlangt, dass das der Quelltext in
Form binärer Pakete verteilt werden muss, z.B. GPL,
dann wird ALWAYS_KEEP_DISTFILES den
&os; Build Cluster anweisen eine Kopie der Dateien in
DISTFILES vorzuhalten. Nutzer dieser
Ports benötigen generell diese Dateien nicht, daher
ist es ein gutes Konzept, nur dann die Distfiles zu
DISTFILES hinzuzufügen, wenn
PACKAGE_BUILDING definiert ist.Nutzung von
ALWAYS_KEEP_DISTFILES..if defined(PACKAGE_BUILDING)
DISTFILES+= foo.tar.gz
ALWAYS_KEEP_DISTFILES= yes
.endifWenn Sie zusätzliche Dateien zu
DISTFILES hinzufügen,
dann beachten Sie bitte, dass Sie diese auch in
distinfo aufführen.
Zudem werden die zusätzlichen Dateien normalerweise
ebenso in WRKDIR extrahiert,
was für einige Ports zu unbeabsichtigten
Seiteneffekten führen mag und spezielle
Behandlung erfordert.MAINTAINERFügen Sie hier Ihre E-Mailadresse ein. Bitte.
:-)Beachten Sie bitte, dass nur eine einzelne E-Mailadresse
ohne Kommentar in der Variable MAINTAINER
zulässig ist. Das Format sollte
user@hostname.domain sein.
Bitte fügen Sie keinen beschreibenden Text wie z.B. Ihren
wirklichen Namen ein, dies verwirrt lediglich
bsd.port.mk.Der Maintainer ist dafür verantwortlich, dass der
Port aktuell gehalten wird und er sorgt dafür, dass der
Port korrekt arbeitet. Für eine detaillierte Beschreibung
der Verantwortlichkeiten eines Maintainers beachten Sie bitte
den Abschnitt
Die Herausforderung für einen
Port-Maintainer.Änderungen am Port werden dem Maintainer zur
Begutachtung und Zustimmung vorgelegt, bevor sie committed
werden. Falls der Maintainer einem Aktualisierungs-Wunsch
nicht binnen 2 Wochen (ausgenommen wichtige öffentliche
Feiertage) zustimmt, dann wird dies als Maintainer-Timeout
betrachtet und eine Aktualisierung kann ohne
ausdrückliche Zustimmung des Maintainers erfolgen.
Falls der Maintainer nicht binnen 3 Monaten zustimmt, wird er
als abwesend ohne Grund betrachtet und kann als Maintainer
des fraglichen Ports durch eine andere Person ersetzt werden.
Ausgenommen davon ist alles, was durch das &a.portmgr; oder
das &a.security-officer; betreut wird. Es dürfen niemals
committs ohne vorherige Zustimmung an solchen Ports
vorgenommen werden!Wir behalten uns das Recht vor, die Einreichungen eines
Maintainers ohne ausdrückliche Zustimmung zu ändern,
falls wir der Auffassung sind, dass dadurch die Einhaltung von
Richtlinien und stilistischen Vorgaben für die
Ports-Sammlung besser erfüllt wird. Zudem können
größere Änderungen an der Infrastruktur der
Ports zu Änderungen an einem bestimmten Port ohne
Zustimmung des Maintainers führen.
Diese Änderungen beeinflussen niemals die
Funktionalität eines Ports.Das &a.portmgr; behält sich das Recht vor, die
Maintainerschaft jedem aus irgendeinem Grund zu entziehen oder
ausser Kraft zu setzen, und das Security Officer Team
&a.security-officer; behält sich das Recht vor, jede
Maintainerschaft aus Sicherheitsgründen aufzuheben oder
ausser Kraft zu setzen.COMMENTDies ist eine einzeilige Beschreibung des Ports.
Bitte fügen Sie nicht den Paketnamen
(oder die Version der Software) in den Kommentar ein.
Der Kommentar soll mit einem Großbuchstaben beginnen
und ohne Punkt enden. Hier ist ein Beispiel:COMMENT= A cat chasing a mouse all over the screenDie COMMENT-Variable soll unmittelbar nach der
MAINTAINER-Variable im Makefile
stehen.Bitte versuchen Sie die COMMENT-Zeile auf weniger als 70
Zeichen zu begrenzen, da sie den Nutzern als einzeilige
Zusammenfassung des Ports angezeigt wird.Abhängigkeiten (dependencies)Viele Ports hängen von anderen Ports ab.
Dies ist ein sehr praktisches und nettes Feature der meisten
Unix-ähnlichen Betriebssysteme, &os; nicht
ausgeschlossen. Es erlaubt, dass häufig vorkommende
Abhängigkeiten nicht mit jedem Port oder Paket zusammen
ausgeliefert werden müssen, da viele Ports diese
gemeinsam benutzen.
Es gibt sieben Variablen, die benutzt werden können,
um sicherzustellen, dass alle benötigten Teile auf dem
Rechner des Nutzers sind. Zusätzlich gibt es einige
vordefinierte Variablen für Abhängigkeiten in
häufigen Fällen und einige, welche das Verhalten
der Abhängigkeiten bestimmen.LIB_DEPENDSDiese Variable spezifiziert die Shared-Libraries,
von denen der Port abhängt. Es ist eine Liste von
lib:dir:target-Tupeln
wobei lib den Name der gemeinsam
genutzten Bibliothek, dir das
Verzeichnis, in welchem sie zu finden ist, falls nicht
verfügbar, und target das
Target in diesem Verzeichnis angeben. Zum Beispiel wird
LIB_DEPENDS= jpeg.9:${PORTSDIR}/graphics/jpeg
auf eine jpeg-Bibliothek mit der Hauptversionsnummer 9
prüfen, in das
graphics/jpeg-Unterverzeichnis Ihrer
Ports-Sammlung wechseln, es bauen und installieren, falls
es nicht gefunden wird.
Der target-Teil kann weggelassen
werden, falls er identisch mit
DEPENDS_TARGET ist (Vorgabe hierfür
ist install).Der lib-Teil ist ein
regulärer Ausdruck, welcher die Ausgabe von
ldconfig -r ausgewertet. Werte wie
intl.[5-7] und intl
sind zulässig. Das erste Muster,
intl.[5-7], stimmt überein mit:
intl.5, intl.6 oder
intl.7. Das zweite Muster,
intl, stimmt überein mit jeder
Version der intl-Bibliothek.Die Abhängigkeit wird zwei Mal überprüft,
einmal innerhalb des extract-Target
und dann innerhalb des
install-Target.
Zudem wird der Name der Abhängigkeit in das Paket
eingefügt, damit &man.pkg.add.1; es automatisch
installiert, falls es nicht auf dem Rechner des Nutzers
ist.RUN_DEPENDSDiese Variable legt Binärdateien oder Dateien,
von denen der Port abhängt, für die Laufzeit fest.
Es ist eine Liste von
path:dir:target-Tupeln,
wobei path der Name der
Binärdatei oder Datei, dir
das Verzeichnis, in welchem sie gefunden werden kann, falls
nicht vorhanden, und target das
Target in diesem Verzeichnis angeben.
Falls path mit einem Slash
(/) beginnt, wird es als Datei behandelt
und deren Vorhandensein wird mit test -e;
überprüft. Andernfalls wird angenommen, dass es
eine Binärdatei ist und which -s
wird benutzt, um zu überprüfen, ob das Programm im
Pfad vorhanden ist.Zum Beispiel wirdRUN_DEPENDS= ${LOCALBASE}/etc/innd:${PORTSDIR}/news/inn \
xmlcatmgr:${PORTSDIR}/textproc/xmlcatmgrüberprüfen, ob die Datei oder das Verzeichnis
/usr/local/etc/innd existiert und es
erstellen und installieren aus dem
news/inn-Unterverzeichnis der
Ports-Sammlung, falls es nicht gefunden wird. Es wird zudem
überprüft, ob die Binärdatei namens
xmlcatmgr im Suchpfad vorhanden ist und
danach zum Unterverzeichnis
textproc/xmlcatmgr in Ihrer
Ports-Sammlung wechseln, es bauen und installieren,
falls es nicht gefunden wird.In diesem Fall ist innd eine
Binärdatei. Falls sich eine Binärdatei an
einem ungewöhnlichen Platz befindet, der nicht
im Suchpfad ist, dann sollten Sie die volle Pfadangabe
verwenden.Der offizielle Suchpfad PATH,
welcher im Ports Cluster benutzt wird, ist/sbin:/bin:/usr/sbin:/usr/bin:/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/usr/X11R6/binDie Abhängigkeit wird innerhalb des
install-Target
überprüft. Zudem wird der Name der
Abhängigkeit in das Paket übernommen,
damit &man.pkg.add.1; es automatisch installieren wird,
falls es auf dem System des Nutzers nicht vorhanden ist.
Der target-Teil kann
weggelassen werden, wenn er der gleiche ist wie in der
Variable DEPENDS_TARGET.Es kommt recht häufig vor, dass
RUN_DEPENDS genau dasselbe enthält
wie BUILD_DEPENDS, gerade dann, wenn die
portierte Software in einer Skriptsprache geschrieben ist
oder dieselbe Umgebung, die zum Bau verwendet wurde, zur
Laufzeit gebraucht wird. In diesem Fall ist es sowohl
verlockend als auch intuitiv, den Wert der einen
Variable der anderen direkt zuzuweisen:RUN_DEPENDS= ${BUILD_DEPENDS}Jedoch kann eine solche Zuweisung dazu führen, dass
die Liste der Laufzeitabhängigkeiten mit
überflüssigen Einträgen belastet wird, die
sich nicht in der ursprünglichen Liste
BUILD_DEPENDS des Ports befanden, da sich
&man.make.1; bei
der Auswertung solcher Zuweisungen träge verhält.
Stellen Sie sich ein Makefile mit
USE_*-Variablen
vor, die von ports/Mk/bsd.*.mk verarbeitet
werden, um initiale Bauabhängigkeiten zusammenzutragen.
Zum Beispiel fügt USE_GMAKE=yesdevel/gmake zu
BUILD_DEPENDS hinzu. Um zu verhindern,
dass solche zusätzlichen Abhängigkeiten
RUN_DEPENDS belasten, achten Sie darauf,
bei gleichzeitiger Auswertung zuzuweisen, d.h. der
Ausdruck wird ausgewertet, bevor er als Wert der Variablen
zugewiesen wird:RUN_DEPENDS:= ${BUILD_DEPENDS}BUILD_DEPENDSDiese Variable legt Binärdateien oder Dateien fest,
die dieser Port zur Erstellung benötigt. Wie
RUN_DEPENDS ist es eine Liste von
path:dir:target-Tupeln.
Zum Beispiel wird
BUILD_DEPENDS=
unzip:${PORTSDIR}/archivers/unzip
überprüfen, ob eine Binärdatei
unzip vorhanden ist und in das
Unterverzeichnis archivers/unzip
Ihrer Ports-Sammlung wechseln und sie erstellen und
installieren, falls sie nicht gefunden wird.Erstellen bedeutet hier alles von der
Extraktion bis zur Kompilierung. Die Abhängigkeit
wird im extract-Target
überprüft.
Der target-Teil kann
weggelassen werden, falls er identisch mit der Variable
DEPENDS_TARGET ist.FETCH_DEPENDSDiese Variable legt eine Binärdatei oder Datei
fest, welche der Port benötigt, um heruntergeladen
werden zu können. Wie die vorherigen beiden Variablen
ist er eine Liste von
path:dir:target-Tupeln.
Zum Beispiel wird
FETCH_DEPENDS=
ncftp2:${PORTSDIR}/net/ncftp2
überprüfen, ob eine Binärdatei namens
ncftp2 vorhanden ist, in das
Unterverzeichnis net/ncftp2 Ihrer
Ports-Sammlung wechseln, sie erstellen und installieren,
falls sie nicht gefunden wird.Die Abhängigkeit wird innerhalb des
fetch-Target überprüft.
Der target-Teil kann weggelassen
werden, falls er identisch mit der Variable
DEPENDS_TARGET ist.EXTRACT_DEPENDSDiese Variable spezifiziert eine Binärdatei oder
eine Datei, welche dieser Port für die Extraktion
benötigt. Wie die vorherigen Variablen ist er eine
Liste von
path:dir:target-Tupeln.
Zum Beispiel wird
EXTRACT_DEPENDS=
unzip:${PORTSDIR}/archivers/unzip
überprüfen, ob eine Binärdatei namens
unzip vorhanden ist, in das
Unterverzeichnis archivers/unzip
Ihrer Ports-Sammlung wechseln, sie erstellen und
installieren, falls sie nicht gefunden wird.Die Abhängigkeit wird innerhalb des
extract-Target überprüft.
Der target-Teil kann weggelassen
werden, falls er identisch mit der Variable
DEPENDS_TARGET ist.Nutzen Sie diese Variable nur, wenn die Extraktion
nicht funktioniert (die Vorgabe nimmt
gzip an) und nicht mit
USE_ZIP oder
USE_BZIP2 wie in beschrieben zum Laufen gebracht
werden kann.PATCH_DEPENDSDiese Variable legt eine Binärdatei oder eine
Datei fest, welche dieser Port zum Patchen benötigt.
Wie die vorhergehenden Variablen ist diese eine Liste von
path:dir:target-Tupeln.
Zum Beispiel wird
PATCH_DEPENDS=
${NONEXISTENT}:${PORTSDIR}/java/jfc:extract
in das Unterverzeichnis java/jfc Ihrer
Ports-Sammlung wechseln, um es zu entpacken.Die Abhängigkeit wird innerhalb des
patch-Target überprüft.
Der target-Teil kann entfallen,
falls er identisch mit der Variable
DEPENDS_TARGET ist.USE_*Es gibt eine Reihe von Variablen, um gebräuchliche
Abhängigkeiten einzukapseln, die viele Ports aufweisen.
Obwohl Ihre Verwendung optional ist, können sie helfen
die Übersichtlichkeit des Makefile
eines Ports zu erhöhen. Jede von ihnen ist im Stil von
USE_*.
Der Gebrauch dieser Variablen ist beschränkt auf das
Makefile eines Ports und
ports/Mk/bsd.*.mk. Es ist nicht
entworfen worden, um durch den Nutzer setzbare Optionen
einzukapseln; benutzen Sie
WITH_* und
WITHOUT_*
für diese Zwecke.Es ist immer falsch, irgendeine
USE_*-Variable
in der /etc/make.conf zu setzen.
Zum Beispiel würde das Setzen von
USE_GCC=3.4
eine Abhängigkeit für GCC34 für jeden Port
einschliesslich GCC34 selbst hinzufügen!
Die
USE_*-Varibalen
VariableBedeutungUSE_BZIP2Der Tarball dieses Ports wird mit
bzip2 komprimiert.USE_ZIPDer Tarball des Ports wird mit
zip komprimiert.USE_BISONDer Port benutzt bison
für die Erstellung.USE_CDRTOOLSDer Port erfordert
cdrecord entweder von
sysutils/cdrtools
oder sysutils/cdrtools-cjk,
abhängig davon, was der Nutzer vorgibt.
USE_GCCDieser Port benötigt eine bestimmte
Version von gcc zur Erstellung.
Die genaue Version kann festgelegt werden mit
Werten wie 3.4.
Mit 3.4+ kann die mindestens
erforderliche Version spezifiziert werden.
Der gcc aus
dem Basissystem wird genutzt, wenn er die
erforderliche Version erfüllt, andernfalls wird
eine geeignete Version des gcc
aus den Ports kompiliert und die Variablen
CC und CXX
werden angepasst.
Variablen zugehörig zu
gmake und dem
configure-Skript werden in
beschrieben, währenddessen
autoconf,
automake und
libtool in
beschrieben sind.
Perl-spezifische Variablen
werden in behandelt.
X11-Variablen sind aufgelistet in
.
behandelt GNOME-bezogene Variablen und KDE-bezogene Variablen.
dokumentiert Java-Variablen,
während Informationen zu
Apache,
PHP und PEAR-Modulen
enthält.
Python wird in
und
Ruby in
erörtert.
stellt Variablen für
SDL-Programme zur Verfügung
und enthält schliesslich
Variablen für Xfce.Minimale Version einer AbhängigkeitEine minimale Version einer Abhängigkeit kann in
jeder *_DEPENDS-Variable festgelegt
werden mit Ausnahme von LIB_DEPENDS
durch Anwendung folgender Syntax:p5-Spiffy>=0.26:${PORTSDIR}/devel/p5-SpiffyDas erste Feld enthält einen abhängigen
Paketnamen, welcher einem Eintrag in der Paketdatenbank
entsprechen muss und einen Vergleich mit einer
Paketversion. Die Abhängigkeit wird erfüllt,
wenn p5-Spiffy-0.26 oder eine neuere Version
auf dem System installiert ist.Anmerkungen zu AbhängigkeitenWie vorstehend beschrieben ist das Vorgabe-Target
DEPENDS_TARGET, wenn eine
Abhängigkeit benötigt wird.
Die Vorgabe hierfür ist install.
Dies ist eine Nutzer-Variable; sie wird niemals im
Makefile eines Ports definiert.
Falls Ihr Port einen besonderen Weg benötigt,
um mit einer Abhängigkeit umzugehen, dann benutzen
Sie bitte den :target-Teil der
*_DEPENDS-Variablen, anstatt
DEPENDS_TARGET zu ändern.Falls Sie make clean schreiben,
werden dessen Abhängigkeiten auch gesäubert.
Falls Sie dies nicht wollen, definieren Sie die Variable
NOCLEANDEPENDS in Ihrer Umgebung.
Dies kann besonders erstrebenswert sein, wenn der Port
etwas in seiner Liste von Abhängigkeiten hat,
das sehr viel Zeit für einen rebuild benötigt
wie KDE, GNOME oder Mozilla.Um von einem anderen Port bedingungslos abhängig
zu sein, benutzen Sie bitte die Variable
${NONEXISTENT} als erstes Feld von
BUILD_DEPENDS oder
RUN_DEPENDS. Benutzen Sie dies nur,
wenn Sie den Quelltext eines anderen Port benötigen.
Sie können auch oft Kompilierzeit sparen, wenn Sie das
Target festlegen. Zum Beispiel wird
BUILD_DEPENDS= ${NONEXISTENT}:${PORTSDIR}/graphics/jpeg:extract
immer zum jpeg-Port wechseln und ihn
extrahieren.Zirkuläre Abhängigkeiten sind fatalFühren Sie niemals irgendwelche zirkulären
Abhängigkeiten in der Ports-Sammlung ein!Die Struktur für die Erstellung von Ports dulde
keinerlei zirkuläre Abhängigkeiten. Falls Sie
dennoch eine verwenden, wird es irgendjemanden irgendwo auf
der Welt geben, dessen FreeBSD-Installation nahezu sofort
zusammenbricht und vielen anderen wird es sehr schnell
genauso ergehen.
So etwas kann extrem schwer festzustellen sein.
Falls Sie Zweifel haben vor einer Änderung,
dann vergewissern Sie sich, dass Sie folgendes getan haben:
cd /usr/ports; make index.
Dieser Prozess kann auf alten Maschinen sehr langsam sein,
aber Sie ersparen sich und einer Vielzahl von Menschen
möglicherweise eine Menge Ärger.MASTERDIRFalls Ihr Port wegen einer Variable, die verschiedene
Werte annimmt (z.B. Auflösung oder
Papiergröße), leicht unterschiedliche Versione
von Paketen erzeugen muss, dann legen Sie bitte ein
Unterverzeichnis pro Paket an, um es für den Nutzer
einfacher begreiflich zu machen, was zu machen ist.
Aber versuchen Sie dabei so viele Dateien wie möglich
zwischen diesen Ports gemeinsam zu nutzen.
Normalerweise benötigen Sie nur ein sehr kurzes
Makefile in allen ausser einem
Unterverzeichnis, wenn Sie Variablen intelligent nutzen.
In diesem einzigen Makefile können
Sie MASTERDIR verwenden, um anzugeben,
wo der Rest der Dateien liegt. Benutzen Sie bitte auch eine
Variable für
PKGNAMESUFFIX, damit die Pakete
unterschiedliche Namen haben werden.Wir demonstrieren dies am Besten an einem Beispiel. Es ist
Teil von
japanese/xdvi300/Makefile;PORTNAME= xdvi
PORTVERSION= 17
PKGNAMEPREFIX= ja-
PKGNAMESUFFIX= ${RESOLUTION}
:
# default
RESOLUTION?= 300
.if ${RESOLUTION} != 118 && ${RESOLUTION} != 240 && \
${RESOLUTION} != 300 && ${RESOLUTION} != 400
@${ECHO_MSG} "Error: invalid value for RESOLUTION: \"${RESOLUTION}\""
@${ECHO_MSG} "Possible values are: 118, 240, 300 (default) and 400."
@${FALSE}
.endifjapanese/xdvi300
verfügt ebenfalls über alle Patches, Paket-Dateien
usw. Wenn Sie make eintippen, wird der Port
die Standardvorgabe für die Auflösung nehmen (300)
und den Port ganz normal erstellen.Genauso wie für alle anderen Auflösungen ist
dies das vollständigexdvi118/Makefile:RESOLUTION= 118
MASTERDIR= ${.CURDIR}/../xdvi300
.include "${MASTERDIR}/Makefile"(xdvi240/Makefile und
xdvi400/Makefile sind ähnlich).
Die MASTERDIR-Definition teilt dem
bsd.port.mk mit, dass die normalen
Unterverzeichnisse wie FILESDIR und
SCRIPTDIR unter
xdvi300 gefunden werden können.
Die RESOLUTION=118-Zeile wird die
RESOLUTION=300-Zeile in
xdvi300/Makefile überschreiben
und der Port wird mit einer Auflösung von 118
erstellt.ManualpagesDie Variablen MAN[1-9LN]
werden automatisch jede Manualpage zur
pkg-plist hinzufügen
(dies bedeutet, dass Sie Manualpages
nicht in der
pkg-plist auflisten dürfen,
lesen Sie bitte Erstellung
der PLIST für weitere Details).
Sie veranlassen zudem den Installationsabschnitt
dazu, die Manualpages zu Komprimieren oder zu Dekomprimieren
abhängig vom gesetzten Wert der Variable
NO_MANCOMPRESS in
/etc/make.conf.Falls Ihr Port versucht verschiedene Namen für
Manualpages unter Zuhilfenahme von Symlinks oder Hardlinks
zu installieren, müssen Sie die Variable
MLINKS nutzen, um diese zu identifizieren.
Der von Ihrem Port installierte Link wird von
bsd.port.mk gelöscht und wieder
eingefügt, um sicherzustellen, dass er auf die korrekte
Datei zeigt. Jede Manualpage, welche in
MLINKS aufgeführt ist, darf nicht in
der pkg-plist aufgenommen werden.Falls die Manualpages während der Installation
komprimiert werden sollen, müssen Sie die Variable
MANCOMPRESSED setzen. Diese Variable kann
drei Werte annehmen, yes,
no und maybe.
yes bedeutet, dass Manualpages bereits
komprimiert installiert sind, bei no sind
sie es nicht und maybe bedeutet, dass die
Software bereits den Wert von NO_MANCOMPRESS
beachtet, damit bsd.port.mk nichts
Besonderes auszuführen hat.MANCOMPRESSED wird automatisch auf
yes gesetzt, wenn
USE_IMAKE vorgegeben ist und gleichzeitig
NO_INSTALL_MANPAGES nicht. Im umgekehrten
Falle ist MANCOMPRESSED auf
no gesetzt.
Sie müssen es nicht explizit angeben, außer die
Standardvorgabe ist für Ihren Port nicht passend.Wenn Ihr Port den man tree irgendwo anders als in der
Variable MANPREFIX verankert, können
Sie ihn mit MANPREFIX bestimmen.
Sollten zudem Manualpages nur in bestimmten Abschnitten an
einem nicht-standardkonformen Platz liegen, wie z.B. bestimmte
Perl-Modul-Ports,
dann können Sie mittels der Variable
MANsectPREFIX
(wobei sect ein Wert aus
1-9, L oder
N ist) individuelle Pfade zu den
Manualpages festlegen.Wenn Ihre Manualpages in sprachspezifische
Unterverzeichnisse installiert werden, dann bestimmen Sie
bitte den Namen der Sprache mit der Variable
MANLANG. Der Wert dieser Variable ist
mit "" vorgegeben (das bedeutet nur
Englisch).Hier ist ein Beispiel, welches alles zusammenfasst.MAN1= foo.1
MAN3= bar.3
MAN4= baz.4
MLINKS= foo.1 alt-name.8
MANLANG= "" ja
MAN3PREFIX= ${PREFIX}/share/foobar
MANCOMPRESSED= yesDies zeigt an, dass sechs Dateien von diesem Port
installiert werden;${MANPREFIX}/man/man1/foo.1.gz
${MANPREFIX}/man/ja/man1/foo.1.gz
${PREFIX}/share/foobar/man/man3/bar.3.gz
${PREFIX}/share/foobar/man/ja/man3/bar.3.gz
${MANPREFIX}/man/man4/baz.4.gz
${MANPREFIX}/man/ja/man4/baz.4.gz${MANPREFIX}/man/man8/alt-name.8.gz
kann zusätzlich von Ihrem Port installiert werden,
oder auch nicht. Unabhängig davon wird ein Symlink
erstellt, welcher die Manualpages foo(1) und alt-name(8)
einbindet.Falls nur manche Manualpages übersetzt sind,
können Sie einige dynamisch vom
MANLANG-Inhalt erzeugte Variablen
nutzen:MANLANG= "" de ja
MAN1= foo.1
MAN1_EN= bar.1
MAN3_DE= baz.3Dies führt zu folgender Liste von Dateien:${MANPREFIX}/man/man1/foo.1.gz
${MANPREFIX}/man/de/man1/foo.1.gz
${MANPREFIX}/man/ja/man1/foo.1.gz
${MANPREFIX}/man/man1/bar.1.gz
${MANPREFIX}/man/de/man3/baz.3.gzInfo-DateienFalls Ihr Paket GNU-Info-Dateien installiert, sollten
diese in der INFO-Variablen augelistet sein
(ohne das angehängte .info) mit einem
Eintrag für jedes Dokument. Von diesen Dateien wird
angenommen, dass sie nach
PREFIX/INFO_PATH
installiert werden. Sie können
INFO_PATH ändern, falls Ihr Paket
einen anderen Ort vorsieht. Jedoch wird dies nicht empfohlen.
Die Einträge enthalten nur den relativen Pfad zu
PREFIX/INFO_PATH.
Zum Beispiel installiert lang/gcc34 Info-Dateien nach
PREFIX/INFO_PATH/gcc34,
wobei INFO etwa so aussieht:
INFO= gcc34/cpp gcc34/cppinternals gcc34/g77 ...
Entsprechende Installations-/Deinstalltions-Codes werden vor
der Paket-Registrierung automatisch der vorläufigen
pkg-plist hinzugefügt.Makefile-OptionenEinige größere Applikationen können mit
einer Reihe von Konfigurationen, die zusätzliche
Funktionalitäten hinzufügen, erstellt werden,
falls eine oder mehrere Bibliotheken oder Applikationen
verfügbar sind. Dazu gehören die Auswahl von
natürlichen Sprachen, GUI versus Kommandozeilen-Versionen
oder die Auswahl aus mehreren Datenbank-Programmen.
Da nicht alle Nutzer diese Bibliotheken oder Applikationen
wollen, stellt das Ports-System hooks (Haken) zur
Verfügung, damit der Autor des Ports bestimmen kann,
welche Konfiguration erstellt werden soll.KNOBS (Einstellungen)WITH_*
und
WITHOUT_*Diese Variablen sind entworfen worden, um vom
System-Administrator gesetzt zu werden. Es gibt viele,
die in ports/KNOBS
standardisiert sind.Benennen Sie Schalter bei der Erstellung eines Ports
nicht programmspezifisch. Verwenden Sie zum Beispiel im
Avahi-Port WITHOUT_MDNS anstelle von
WITHOUT_AVAHI_MDNS.Sie sollten nicht annehmen, dass ein
WITH_*
notwendigerweise eine korrespondierende
WITHOUT_*-Variable
hat oder umgekehrt. Im Allgemeinen wird diese
Vorgabe einfach unterstellt.Falls nicht anderweitig festgelegt, werden diese
Variablen nur dahingehend überprüft, ob sie
gesetzt sind oder nicht – nicht darauf,
ob sie auf bestimmte Werte wie YES
oder NO gesetzt sind.
Häufige
WITH_*
und
WITHOUT_*-Variablen
VariableBedeutungWITHOUT_NLSFalls gesetzt, bedeutet sie, dass eine
Internationalisierung nicht benötigt wird,
was Kompilierzeit sparen kann. Als Vorgabe
wird Internationalisierung gebraucht.WITH_OPENSSL_BASENutze die Version von OpenSSL aus dem
Basissystem.WITH_OPENSSL_PORTInstalliert die Version von OpenSSL aus
security/openssl, auch
wenn das Basissystem auf aktuellem Stand
ist.WITHOUT_X11Falls der Port mit oder ohne
Unterstützung für X erstellt werden
kann, dann sollte normalerweise mit
X-Unterstützung erstellt werden.
Falls die Variable gesetzt ist, soll die Version
ohne X-Unterstützung erstellt werden.
Benennung von Knobs (Einstellungen)Um die Anzahl der Knobs niedrig zu halten und zum
Vorteil des Anwenders, wird empfohlen, dass Porter
ähnliche Namen für Knobs verwenden.
Eine Liste der beliebtesten Knobs kann in der KNOBS-Datei
eingesehen werden.Knob-Namen sollten wiederspiegeln, was der Knob
bedeutet und was er bewirkt. Wenn ein Port einen
lib-Präfix im PORTNAME hat,
dann soll das lib-Präfix im Knob-Namen
entfallen.OPTIONSHintergrundDie OPTIONS-Variable gibt dem
Nutzer, der diesen Port installiert, einen Dialog mit
auswählbaren Optionen und speichert diese in
/var/db/ports/portname/options.
Bei der nächsten Neuerstellung des Ports werden
diese Einstellungen wieder verwandt.
Sie werden sich niemals mehr an all die zwanzig
WITH_* und
WITHOUT_*-Optionen
erinnern müssen, die Sie benutzt haben, um diesen
Port zu erstellen!Wenn der Anwender make config
benutzt (oder ein make build das
erste Mal laufen lässt) wird das Framework auf
/var/db/ports/portname/options
die Einstellungen prüfen. Falls die Datei nicht
existiert, werden die Werte von
OPTIONS genutzt, um eine Dialogbox
zu erzeugen, in welcher die Optionen an- oder abgeschaltet
werden können. Dann wird die
options-Datei gespeichert und die
ausgewählten Variablen werden bei der Erstellung
des Ports benutzt.Falls eine neue Version des Ports
OPTIONS hinzufügt, wird der
Dialog mit den gespeicherten Werten dem Nutzer
angezeigt.Benutzen Sie make showconfig,
um die gespeicherte Konfiguration zu betrachten.
Benutzen Sie make rmconfig, um die
gespeicherte Konfiguration zu Löschen.SyntaxDie Syntax für die
OPTIONS-Variable lautet:
OPTIONS= OPTION "descriptive text" default ...
Der Wert als Vorgabe ist entweder ON
oder OFF. Wiederholungen dieser drei
Felder sind erlaubt.OPTIONS-Definitionen
müssen vor der Einbindung von
bsd.port.options.mk erscheinen.
Die WITH_* und
WITHOUT_*-Variablen können
nur nach der Einbindung von
bsd.port.options.mk getestet
werden. bsd.port.pre.mk kann auch
stattdessen eingebunden werden und wird immer noch von
vielen Ports eingebunden, die vor der Einführung von
bsd.port.options.mk erstellt wurden.
Jedoch wirken manche Variablen nicht wie gewohnt nach der
Einbindung von bsd.port.pre.mk,
typischerweise USE_*-Optionen.Einfache Anwendung von
OPTIONSOPTIONS= FOO "Enable option foo" On \
BAR "Support feature bar" Off
.include <bsd.port.options.mk>
.if defined(WITHOUT_FOO)
CONFIGURE_ARGS+= --without-foo
.else
CONFIGURE_ARGS+= --with-foo
.endif
.if defined(WITH_BAR)
RUN_DEPENDS+= bar:${PORTSDIR}/bar/bar
.endif
.include <bsd.port.mk>Veraltete Anwendung von
OPTIONSOPTIONS= FOO "Enable option foo" On
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITHOUT_FOO)
CONFIGURE_ARGS+= --without-foo
.else
CONFIGURE_ARGS+= --with-foo
.endif
.include <bsd.port.post.mk>Automatische Aktivierung von FunktionenWenn Sie ein GNU-Konfigurationsskript benutzen,
sollten Sie ein Auge darauf werfen, welche Funktionen
durch die automatische Erkennung aktiviert werden.
Schalten Sie Funktionen, die Sie nicht möchten,
ausdrücklich durch Verwendung von
--without-xxx oder
--disable-xxx in der Variable
CONFIGURE_ARGS einzeln ab.Falsche Behandlung einer Option.if defined(WITH_FOO)
LIB_DEPENDS+= foo.0:${PORTSDIR}/devel/foo
CONFIGURE_ARGS+= --enable-foo
.endifStellen Sie sich vor im obigen Beispiel ist eine
Bibliothek libfoo auf dem System installiert. Der Nutzer
will nicht, dass diese Applikation libfoo benutzt, also
hat er die Option auf "off" im
make config-Dialog umgestellt.
Aber das Konfigurationsskript der Applikation hat
erkannt, dass die Bibliothek auf dem System vorhanden ist
und fügt ihre Funktionen in die Binärdatei ein.
Falls der Nutzer sich nun entschliesst libfoo von seinem
System zu entfernen, dann wird das Ports-System nicht
protestieren (es wurde keine Abhängigkeit von libfoo
eingetragen), aber die Applikation bricht ab.Korrekte Behandlung einer Option.if defined(WITH_FOO)
LIB_DEPENDS+= foo.0:${PORTSDIR}/devel/foo
CONFIGURE_ARGS+= --enable-foo
.else
CONFIGURE_ARGS+= --disable-foo
.endifIm zweiten Beispiel wird die Bibliothek libfoo explizit
abgeschaltet. Das Konfigurationsskript aktiviert die
entsprechenden Funktionen nicht in der Applikation trotz
der Anwesenheit der Bibliothek auf dem System.Die Festlegung des ArbeitsverzeichnissesJeder Port wird extrahiert in ein Arbeitsverzeichnis,
welches beschreibbar sein muss. Das Ports-System gibt als
Standard vor, dass die DISTFILES in
einem Verzeichnis namens ${DISTNAME}
entpackt werden. Mit anderen Worten, wenn Sie:PORTNAME= foo
PORTVERSION= 1.0festgelegt haben, dann enthalten die Distributions-Dateien
des Ports ein Verzeichnis auf oberster Ebene,
foo-1.0, und der Rest der Dateien
befindet sich unter diesem Verzeichnis.Es gibt eine Reihe von Variablen, die Sie
überschreiben können, falls dies nicht der Fall
sein sollte.WRKSRCDiese Variable listet den Namen des Verzeichnisses,
welches erstellt wird, wenn die Distfiles der Applikation
extrahiert werden. Wenn unser vorheriges Beispiel in einem
Verzeichnis namens foo (und nicht
foo-1.0) extrahiert wurde,
würden Sie schreiben:WRKSRC= ${WRKDIR}/foooder möglicherweiseWRKSRC= ${WRKDIR}/${PORTNAME}
NO_WRKSUBDIRWenn der Port überhaupt nicht in einem
Unterverzeichnis extrahiert wird, sollten Sie dies mit dem
Setzen von NO_WRKSUBDIR anzeigen.NO_WRKSUBDIR= yesCONFLICTSFalls Ihr Paket nicht mit anderen Paketen koexistieren
kann (wegen Dateikonflikten, Laufzeit-Inkompatibilitäten
usw.), führen Sie bitte die anderen Paketnamen in der
Variable CONFLICTS auf. Sie können
hier Shell-Globs wie * und
? verwenden. Paketnamen sollten in der
gleichen Weise aufgezählt werden, wie sie in
/var/db/pkg auftauchen. Bitte stellen
Sie sicher, dass CONFLICTS nicht mit dem
Paket des Ports selbst übereinstimmt, da ansonsten das
Erzwingen der Installation durch
FORCE_PKG_REGISTER nicht länger
funktionieren wird.CONFLICTS setzt automatisch die
Variable IGNORE, welche
ausführlicher in dokumentiert ist.Beim Entfernen eines von mehreren in Konflikt stehenden
Ports ist es ratsam, die
CONFLICTS-Einträge in den anderen
Ports für einige Monate beizubehalten, um Nutzer zu
unterstützen, die ihre Ports nur sporadisch
aktualisieren.Installation von DateienINSTALL_* macrosNutzen Sie die Makros in
bsd.port.mk, um korrekte
Modi und Eigentümer von Dateien in Ihren
*-install-Targets
sicherzustellen.INSTALL_PROGRAM ist ein Befehl,
um binäre Binärdateien zu installieren.INSTALL_SCRIPT ist ein Befehl,
um ausführbare Skripte zu installieren.INSTALL_KLD ist ein Befehl, mit
dem Kernelmodule installiert werden können. Einige
Architekturen haben Probleme mit stripped-Modulen.
Daher sollten Sie diesen Befehl anstelle von
INSTALL_PROGRAM verwenden.INSTALL_DATA ist ein Befehl,
um gemeinsam nutzbare Daten zu installieren.INSTALL_MAN ist ein Befehl,
um Manualpages oder andere Dokumentation zu
installieren (es wird nichts komprimiert).Das sind grundsätzlich alle
install-Befehle mit
ihren passenden Flags.Zerlegen von BinärdateienZerlegen Sie keine Binärdateien manuell,
wenn Sie es nicht müssen. Alle Binaries sollten
gestripped werden; allerdings vermag das
INSTALL_PROGRAM-Makro gleichzeitig
eine Binärdatei zu installieren und zu strippen
(beachten Sie den nächsten Abschnitt).Wenn Sie eine Datei strippen müssen, aber nicht das
INSTALL_PROGRAM-Makro nutzen wollen, dann
kann ${STRIP_CMD} Ihr Programm strippen.
Dies wird typischerweise innerhalb des
post-install-Targets gemacht.
Zum Beispiel:post-install:
${STRIP_CMD} ${PREFIX}/bin/xdlNutzen Sie &man.file.1; für die installierte
Applikation, um zu überprüfen, ob eine
Binärdatei gestripped ist oder nicht.
Wenn es nicht meldet not stripped,
dann ist es bereits gestripped. Zudem wird &man.strip.1;
nicht ein bereits gestripptes Programm nochmals versuchen
zu strippen, sondern wird stattdessen einfach sauber
beenden.Installation eines ganzen Verzeichnisbaums
inklusive DateienManchmal muss man eine große Zahl von Dateien
unter Erhalt ihrer hierarchischen Struktur installieren,
d.h. Kopieraktionen über einen ganzen Verzeichnisbaum
von WRKSRC zu einem Zielverzeichnis unter
PREFIX.Für diesen Fall gibt es zwei Makros. Der Vorteil
der Nutzung dieser Makros anstatt cp ist,
dass sie korrekte Besitzer und Berechtigungen auf den
Zieldateien garantieren.
Das erste Makro, COPYTREE_BIN, wird alle
installierten Dateien ausführbar markieren und damit
passend für die Installation in
PREFIX/bin
vorbereiten. Das zweite Makro,
COPYTREE_SHARE, setzt keine
Ausführungsberechtigungen auf Dateien und ist daher
geeignet für die Installation von Dateien im Target von
PREFIX/share.post-install:
${MKDIR} ${EXAMPLESDIR}
(cd ${WRKSRC}/examples/ && ${COPYTREE_SHARE} \* ${EXAMPLESDIR})Dieses Beispiel wird den Inhalt des
examples-Verzeichnisses im Distfile
des Drittanbieters in das Beispielverzeichnis Ihres Ports
kopieren.post-install:
${MKDIR} ${DATADIR}/summer
(cd ${WRKSRC}/temperatures/ && ${COPYTREE_SHARE} "June July August" ${DATADIR}/summer/)Und dieses Beispiel wird die Daten der Sommermonate in
das summer-Unterverzeichnis eines
DATADIR
installieren.Zusätzliche find-Argumente
können mit dem dritten Argument an die
COPYTREE_*-Makros übergeben werden.
Um zum Beispiel alle Dateien aus dem 1. Beispiel ohne die
Makefiles zu installieren, kann man folgenden Befehl
benutzen.post-install:
${MKDIR} ${EXAMPLESDIR}
(cd ${WRKSRC}/examples/ && \
${COPYTREE_SHARE} \* ${EXAMPLESDIR} "! -name Makefile")Beachten Sie bitte, dass diese Makros die installierten
Dateien nicht zur pkg-plist
hinzufügen, Sie müssen sie immer noch selbst
auflisten.Installation zusätzlicher DokumentationFalls Ihre Software zusätzlich zu den üblichen
Manualpages und Info-Seiten weitere Dokumentation hat und
Sie diese für nützlich halten, dann installieren
Sie sie unter
PREFIX/share/doc.
Dies kann wie vorstehend im Target des
post-install geschehen.Legen Sie ein neues Verzeichnis für Ihren Port an.
Das Verzeichnis sollte wiederspiegeln, was der Port ist.
Das bedeutet normalerweise PORTNAME.
Wie auch immer, wenn Sie meinen, der Nutzer möchte
verschiedene Versionen des Ports zur gleichen Zeit
installiert haben, dann können Sie die gesamte Variable
PKGNAME nutzen.Machen Sie die Installation von der Variablen
NOPORTDOCS abhängig, damit die
Nutzer sie in /etc/make.conf abschalten
können:post-install:
.if !defined(NOPORTDOCS)
${MKDIR} ${DOCSDIR}
${INSTALL_MAN} ${WRKSRC}/docs/xvdocs.ps ${DOCSDIR}
.endifHier einige praktische Variablen und wie sie
standardmässig bei Verwendung im
Makefile expandiert werden:
DATADIR wird expandiert zu
PREFIX/share/PORTNAME.DATADIR_REL wird expandiert zu
share/PORTNAME.DOCSDIR wird expandiert zu
PREFIX/share/doc/PORTNAME.DOCSDIR_REL wird expandiert zu
share/doc/PORTNAME.EXAMPLESDIR wird expandiert zu
PREFIX/share/examples/PORTNAME.EXAMPLESDIR_REL wird expandiert zu
share/examples/PORTNAME.NOPORTDOCS behandelt nur
zusätzliche Dokumentation, die in
DOCSDIR installiert ist.
Für normale Manualpages und Info-Seiten
wird die Variable benutzt.
Dinge, welche in DATADIR
und EXAMPLESDIR installiert werden,
legen die Variablen NOPORTDATA und
NOPORTEXAMPLES fest.Die Variablen werden nach PLIST_SUB
exportiert. Ihre Werte erscheinen dort als Pfadnamen relativ
zu PREFIX,
falls möglich. Das bedeutet, dass
share/doc/PORTNAME
standardmässig ersetzt wird durch
%%DOCSDIR%% in der Packliste usw.
(mehr zur Ersetzung durch die
pkg-plist finden Sie
hier).Alle installierten Dokumentationsdateien
und –Verzeichnisse
sollten in der pkg-plist dem
%%PORTDOCS%%-Präfix
enthalten sein, zum Beispiel:%%PORTDOCS%%%%DOCSDIR%%/AUTHORS
%%PORTDOCS%%%%DOCSDIR%%/CONTACT
%%PORTDOCS%%@dirrm %%DOCSDIR%%Alternativ zur Auflistung der Dokumentationsdateien in
der pkg-plist kann in einem Port auch
die Variable PORTDOCS gesetzt werden
für eine Liste von Dateien und Shell-Globs, um diese
zur endgültigen Packliste hinzuzufügen. Die Namen
werden relativ zur Variable DOCSDIR sein.
Wenn Sie also einen Port haben, welcher
PORTDOCS benutzt, und Sie haben eine vom
Standard abweichenden Platz für seine Dokumentation,
dann müssen Sie die Variable DOCSDIR
entsprechend setzen. Wenn ein Verzeichnis in
PORTDOCS aufgeführt ist, oder von
einem Shell-Glob dieser Variable abgebildet wird, dann wird
der komplette Verzeichnisbaum inklusive Dateien und
Verzeichnissen in der endgültigen Packliste
aufgenommen. Wenn die Variable NOPORTDOCS
gesetzt ist, dann werden die Dateien und Verzeichnisse,
die in PORTDOCS aufgelistet sind,
nicht installiert und werden auch nicht zur Packliste des
Ports hinzugefügt. Wie oben gezeigt bleibt es dem Port
selbst überlassen, die Dokumentation in
PORTDOCS zu installieren. Ein typisches
Beispiel für den Gebrauch von
PORTDOCS sieht wie folgt aus:PORTDOCS= README.* ChangeLog docs/*Die Äquivalente zu PORTDOCS
für unter DATADIR und
EXAMPLESDIR installierte Dateien sind
PORTDATA beziehungsweise
PORTEXAMPLES.Sie können auch pkg-message
benutzen, um Meldungen während der Installation
anzuzeigen. Lesen Sie diesen Abschnitt über den
Gebrauch von pkg-message
für weitere Details.
Die pkg-message-Datei muss nicht zur
pkg-plist hinzugefügt
werden.Unterverzeichnisse mit PREFIXLassen Sie den Port die Dateien in die richtigen
Unterverzeichnisse von PREFIX verteilen.
Einige Ports werfen alles in einen Topf und legen es im
Unterverzeichnis mit dem Namen des Ports ab, was falsch ist.
Ausserdem legen viele Ports alles ausser Binaries,
Header-Dateien und Manualpages in ein Unterverzeichnis
von lib, was natürlich auch nicht
der BSD-Philosophie entspricht und nicht gut funktioniert.
Viele der Dateien sollten in eines der folgenden
Verzeichnisse geschoben werden: etc
(Konfigurationsdateien), libexec
(intern gestartete Binärdateien),
sbin (Binärdateien für
Superuser/Manager), info
(Dokumentation für Info-Browser) oder
share (Architektur-unabhängige
Dateien). Lesen Sie hierzu &man.hier.7;; weitestgehend
greifen die Regeln für /usr auch
für /usr/local. Die Ausnahme sind
Ports, welche mit news aus dem USENET
arbeiten. In diesem Falle sollte
PREFIX/news
als Zielort für die Dateien benutzt werden.BesonderheitenEs gibt einige Dinge mehr, die zu beachten sind,
wenn man einen Port erstellt. Dieser Abschnitt
erklärt die wichtigsten.Shared-LibrariesWenn Ihr Port eine oder mehrere Shared-Libraries
installiert, dann definieren Sie bitte eine
USE_LDCONFIG make-Variable,
die bsd.port.mk anweisen wird,
${LDCONFIG} -m auf das
Verzeichnis, in das die neue Library installiert wird
(normalerweise
PREFIX/lib),
während des
post-install-Targets anzuwenden,
um sie im Shared-Library-Cache zu registrieren.
Diese Variable, wenn definiert, wird auch dafür sorgen,
dass ein entsprechendes
@exec /sbin/ldconfig -m und
@unexec /sbin/ldconfig -R-Paar zu Ihrer
pkg-plist-Datei hinzugefügt wird,
sodass ein Benutzer, der das Paket installiert, die
Bibliothek danach sofort benutzen kann und das System nach
deren Deinstallation nicht glaubt, die Bibliothek wäre
noch da.USE_LDCONFIG= yesWenn nötig, können Sie das Standardverzeichnis
außer Kraft setzen, indem Sie den
USE_LDCONFIG Wert auf eine Liste von
Verzeichnissen setzen, in die Shared Libraries installiert
werden sollen. Wenn Ihr Port z.B. diese Bibliotheken nach
PREFIX/lib/foo und
PREFIX/lib/bar
installiert, könnten Sie folgendes in Ihrem
Makefile benutzen:USE_LDCONFIG= ${PREFIX}/lib/foo ${PREFIX}/lib/barBitte überprüfen Sie dies genau. Oft ist das
überhaupt nicht nötig oder kann durch
-rpath oder das Setzen von
LD_RUN_PATH während des Linkens umgangen
werden (s. lang/moscow_ml für ein
Beispiel), oder durch einen Shell-Wrapper, der
LD_LIBRARY_PATH setzt, bevor er die
Binärdatei ausführt, wie es www/mozilla tut.Wenn Sie 32-Bit Libraries auf 64-Bit Systemen
installieren, benutzen Sie stattdessen
USE_LDCONFIG32.Versuchen Sie Shared-Library-Versionsnummern im
libfoo.so.0 Format zu halten.
Unser Runtime-Linker kümmert sich nur um die Major
(erste) Nummer.Wenn sich die Major-Library-Versionsnummer
während der Aktualisierung zu einer neuen
Portversion erhöht, sollte auch die
PORTREVISION aller Ports, die die
Shared-Library linken, erhöht werden, damit diese
mit der neuen Version der Bibliothek neu kompiliert
werden.Ports mit beschränkter VerbreitungLizenzen variieren und manche geben Restriktionen vor,
wie die Applikation gepackt werden oder ob sie
gewinnorientiert verkauft werden kann, usw.Es liegt in Ihrer Verantwortung als Porter die
Lizenzbestimmungen der Software zu lesen und
sicherzustellen, dass das FreeBSD-Projekt nicht haftbar
gemacht wird für Lizenzverletzungen durch
Weiterverbreitung des Quelltextes oder kompilierter
Binaries über FTP/HTTP oder CD-ROM. Im Zweifelsfall
kontaktieren Sie bitte die &a.ports;.In solchen Situationen können die in den folgenden
Abschnitten beschriebenen Variablen gesetzt werden.NO_PACKAGEDiese Variable zeigt an, dass wir keine binären
Pakete dieser Applikation erzeugen dürfen - z.B. wenn
die Lizenz die Weiterverteilung von binären Paketen
oder Paketen verbietet, die aus verändertem Quelltext
erzeugt wurden.Die DISTFILES des Ports dürfen
allerdings frei über FTP/HTTP Mirrors
weiterverbreitet werden. Sie dürfen auch auf CD-ROM
(oder ähnlichen Medien) weiterverbreitet werden - es
sei denn, NO_CDROM ist ebenfalls
gesetzt.NO_PACKAGE sollte auch benutzt
werden, wenn das binäre Paket nicht allgemein
brauchbar ist und die Applikation immer aus dem Quelltext
kompiliert werden sollte.
Zum Beispiel, wenn die Applikation konfigurierte
Informationen über den Rechner/Installationsort bei
der Installation einkompiliert bekommt, setzen Sie
NO_PACKAGE.NO_PACKAGE sollte auf eine
Zeichenkette gesetzt werden, die den Grund beschreibt,
warum kein Paket erzeugt werden soll.NO_CDROMDiese Variable gibt an, dassobwohl wir binäre
Pakete erzeugen dürfen – wir weder
diese Pakete noch die DISTFILES des
Ports auf einer CD-ROM (oder ähnlichen Medien)
verkaufen dürfen. Die DISTFILES
des Ports dürfen allerdings immer noch auf FTP/HTTP
Mirrors.Wenn diese Variable und auch
NO_PACKAGE gesetzt ist, dann werden
nur die DISTFILES des Ports
erhältlich sein – und das nur
mittels FTP/HTTP.NO_CDROM sollte auf eine
Zeichenkette gesetzt werden, die den Grund beschreibt,
warum der Port nicht auf CD-ROM weiterverbreitet werden
kann. Das sollte z.B. gemacht werden, wenn die Lizenz
des Ports nur für
nichtkommerzielle Zwecke gilt.NOFETCHFILESDateien, die in der Variable
NOFETCHFILES aufgelistet sind,
sind von keiner der MASTER_SITES
abrufbar. Ein Beispiel solch einer Datei ist eine selbige,
welche vom Anbieter auf CD-ROM bereitgestellt wird.Werkzeuge, die das Vorhandensein dieser Dateien auf
den MASTER_SITES
überprüfen, sollten diese Dateien
ignorieren und sie nicht melden.RESTRICTEDSetzen Sie diese Variable, wenn die Lizenz der
Applikation weder das Spiegeln der
DISTFILES der Applikation noch
das Weiterverbreiten von binären Paketen in
jedweder Art erlaubt.NO_CDROM oder
NO_PACKAGE sollten nicht zusammen
mit RESTRICTED gesetzt werden, weil
letztere Variable die anderen beiden impliziert.RESTRICTED sollte auf eine
Zeichenkette gesetzt werden, die den Grund beschreibt,
warum der Port nicht weiterverbreitet werden kann.
Typischerweise besagt dies, dass der Port proprietäre
Software enthält und der Benutzer die
DISTFILES manuell herunterladen
muss – möglicherweise erst nachdem
er sich für die Software registriert oder die
Bedingungen eines Endbenutzer-Lizenzvertrags
(EULA) akzeptiert hat.RESTRICTED_FILESWenn RESTRICTED oder
NO_CDROM gesetzt ist, ist diese
Variable auf ${DISTFILES}
${PATCHFILES} voreingestellt, sonst ist sie
leer. Wenn nicht jede dieser Dateien beschränkt ist,
dann führen Sie die betroffenen Dateien in dieser
Variable auf.Beachten Sie, dass der Porter für jede
aufgeführte Distributionsdatei einen Eintrag zu
/usr/ports/LEGAL hinzufügen
sollte, der genau beschreibt, was die Beschränkung
mit sich bringt.Build-MechanismenParalleles Bauen von PortsDas Ports-Framework von &os; unterstützt das
parallele Bauen von Ports, indem es mehrere
make-Instanzen ausführt, damit
SMP-Systeme ihre gesamte
CPU-Rechenleistung ausnützen
können und so das Bauen von Ports schneller und
effektiver werden kann.Dies ermöglicht der Parameter
-jX an &man.make.1;, wenn Code von
Drittanbietern kompiliert wird. Leider können nicht
alle Ports wirklich gut mit dem Parallelbau umgehen.
Deshalb ist es erforderlich, dass dieses Feature explizit
durch MAKE_JOBS_SAFE=yes irgendwo
unterhalb des Abschnitts für Abhängigkeiten im
Makefile aktiviert wird.Eine weitere Möglichkeit im Umgang mit dieser
Option besteht für den Maintainer darin,
MAKE_JOBS_UNSAFE=yes zu setzen. Diese
Variable wird dann verwendet, wenn ein Port bekannterweise
mit -jX nicht gebaut werden kann, der
Benutzer jedoch für alle Ports den Mehrprozessorbau
durch FORCE_MAKE_JOBS=yes in
/etc/make.conf erzwingt.make, gmake
und imakeWenn Ihr Port GNU make
benutzt, dann setzen Sie bitte
USE_GMAKE=yes.
Port-Variablen im Zusammenhang mit gmakeVariableBedeutungUSE_GMAKEDer Port benötigt gmake
für den Build.GMAKEDer ganze Pfad zu gmake,
wenn es nicht im PATH ist.
Wenn Ihr Port eine X-Applikation ist, die
Makefile-Dateien aus
Imakefile-Dateien mit
imake erzeugt, dann setzen Sie
USE_IMAKE=yes. Das sorgt dafür,
dass die Konfigurationsphase automatisch ein
xmkmf -a ausführt.
Wenn das Flag ein Problem für
Ihren Port darstellt, setzen Sie
XMKMF=xmkmf. Wenn der Port
imake benutzt, aber das
install.man-Target nicht versteht,
dann sollte NO_INSTALL_MANPAGES=yes
gesetzt werden.Wenn das Makefile
im Quelltext Ihres Ports etwas anderes als
all als Haupt-Build-Target
hat, setzen Sie ALL_TARGET
entsprechend. Das Gleiche gilt für
install und
INSTALL_TARGET.configure SkriptWenn Ihr Port ein configure-Skript
benutzt, um Makefile-Dateien aus
Makefile.in-Dateien zu erzeugen,
setzen Sie GNU_CONFIGURE=yes.
Wenn Sie dem configure-Skript
zusätzliche Argumente übergeben wollen (das
Vorgabeargument ist --prefix=${PREFIX}
--infodir=${PREFIX}/${INFO_PATH}
--mandir=${MANPREFIX}/man
--build=${CONFIGURE_TARGET}), setzen Sie diese
zusätzlichen Argumente in
CONFIGURE_ARGS.
Zusätzliche Umgebungsvariablen können
überdie Variable CONFIGURE_ENV
übergeben werden.
Variablen für Ports, die configure
benutzenVariableBedeutungGNU_CONFIGUREDer Port benutzt ein
configure-Skript, um das Bauen
vorzubereiten.HAS_CONFIGUREWie GNU_CONFIGURE, nur
dass kein Standard-Konfigurations-Target zu
CONFIGURE_ARGS hinzugefügt
wird.CONFIGURE_ARGSZusätzliche Argumente für das
configure-Skript.CONFIGURE_ENVZusätzliche Umgebungsvariablen
für die Abarbeitung des
configure-Skriptes.CONFIGURE_TARGETErsetzt das Standard-Konfigurations-Target.
Vorgabewert ist
${MACHINE_ARCH}-portbld-freebsd${OSREL}.
Benutzung von sconsWenn Ihr Port SCons
benutzt, definieren Sie
USE_SCONS=yes.
Variablen für Ports, die
scons benutzenVariableBedeutungSCONS_ARGSPort-spezifische SCons-Argumente, die der
SCons-Umgebung übergeben werden.SCONS_BUILDENVVariablen, die in der System-Umgebung
gesetzt werden sollen.SCONS_ENVVariablen, die in der SCons-Umgebung
gesetzt werden sollen.SCONS_TARGETLetztes Argument, das SCons übergeben
wird – ähnlich
MAKE_TARGET.
Um SConstruct im Quelltext alles,
was SCons in SCONS_ENV übergeben
wird, respektieren zu lassen (das ist hauptsächlich
CC/CXX/CFLAGS/CXXFLAGS), patchen Sie
SConstruct, sodass das Build
Environment wie folgt konstruiert
wird:env = Environment(**ARGUMENTS)Es kann dann mit env.Append und
env.Replace modifiziert werden.Benutzung von GNU autotoolsEinführungDie verschiedenen GNU autotools stellen einen
Abstraktionsmechanismus bereit für das Kompilieren
von Software für eine Vielfalt von Betriebssystemen
und Maschinenarchitekturen. Innerhalb der Ports-Sammlung
kann ein einzelner Port diese Werkzeuge mit Hilfe eines
einfachen Konstrukts benutzen:USE_AUTOTOOLS= tool:version[:operation] ...Als dies geschrieben wurde konnte
tool eins von
libtool, libltdl,
autoconf,
autoheader,
automake oder
aclocal sein.version gibt die einzelne
Werkzeug-Revision an, die benutzt werden soll (siehe
devel/{automake,autoconf,libtool}[0-9]+
für mögliche Versionen).operation ist eine
optionale Angabe, die modifiziert, wie das Werkzeug
benutzt wird.Es können auch mehrere Werkzeuge angegeben
werden – entweder durch Angabe aller in
einer einzigen Zeile oder durch Benutzung des
+= Makefile-Konstrukts.Schliesslich gibt es das spezielle Tool, genannt
autotools, das der Einfachheit dient
indem es von alle verfügbaren Versionen der Autotools
abhängt, was sinnvoll für Cross-Development ist.
Dies kann auch erreicht werden, indem man den Port
devel/autotools installiert.libtoolShared-Libraries, die das GNU Build-System benutzen,
verwenden normalerweise
libtool, um die Kompilierung und
Installation solcher Bibliotheken anzupassen.
Die übliche Praxis ist, eine Kopie von
libtool, die mit dem Quelltext
geliefert wird, zu benutzen. Falls Sie ein externes
libtool benötigen, können
Sie die Version, die von der Ports-Sammlung bereitgestellt
wird, benutzen:USE_AUTOTOOLS= libtool:version[:env]Ohne zusätzliche Angaben sagt
libtool:version dem Build-System, dass es das
Konfigurationsskript mit der auf dem System
installierten Kopie von libtool
patchen soll.
Die Variable GNU_CONFIGURE ist
impliziert. Außerdem werden einige
make– und shell-Variablen zur
weiteren Benutzung durch den Port gesetzt.
Für Genaueres siehe
bsd.autotools.mk.Mit der Angabe :env wird nur die
Umgebung vorbereitet.Schließlich können optional
LIBTOOLFLAGS und
LIBTOOLFILES gesetzt werden, um die
häufigsten Argumente und durch
libtool gepatchten Dateien außer
Kraft zu setzen. Die meisten Ports werden das aber nicht
brauchen. Für Weiteres siehe
bsd.autotools.mk.libltdlEinige Ports benutzen das
libltdl-Bibliothekspaket,
welches Teil der libtool-Suite ist.
Der Gebrauch dieser Bibliothek macht nicht automatisch
den Gebrauch von libtool selbst
nötig, deshalb wird ein separates Konstrukt zur
Verfügung gestellt.USE_AUTOTOOLS= libltdl:versionIm Moment sorgt dies nur für eine
LIB_DEPENDS-Abhängigkeit von dem
entsprechenden libltdl-Port und wird
zur Vereinfachung zur Verfügung gestellt,
um Abhängigkeiten von den Autotools-Ports
ausserhalb des USE_AUTOTOOLS-Systems
zu eliminieren. Es gibt keine weiteren Angaben für
dieses Werkzeug.autoconf und
autoheaderManche Ports enthalten kein Konfigurationsskript,
sondern eine autoconf-Vorlage in der
configure.ac-Datei.
Sie können die folgenden Zuweisungen benutzen,
um autoconf das Konfigurationsskript
erzeugen zu lassen, und auch autoheader
Header-Vorlagen zur Benutzung durch das
Konfigurationsskript erzeugen zu lassen.USE_AUTOTOOLS= autoconf:version[:env]undUSE_AUTOTOOLS= autoheader:versionwelches auch die Benutzung von
autoconf:version impliziert.Ähnlich wie bei libtool,
bereitet die Angabe des optionalen
:env nur die Umgebung für weitere
Benutzung vor. Ohne dieses wird der Port auch gepatched
und erneut konfiguriert.Die zusätzlichen optionalen Variablen
AUTOCONF_ARGS und
AUTOHEADER_ARGS können durch das
Makefile des Ports ausser Kraft
gesetzt werden, wenn erforderlich. Wie bei den
libtool-Äquivalenten werden die
meisten Ports dies aber nicht benötigen.automake und
aclocalManche Pakete enthalten nur
Makefile.am-Dateien. Diese
müssen durch automake in
Makefile.in-Dateien konvertiert
und dann durch configure
weiterbearbeitet werden, um schließlich ein
Makefile zu erzeugen.Ähnliches gilt für Pakete, die gelegentlich
keine aclocal.m4-Dateien mitliefern,
welche ebenfalls zum Erstellen der Software benötigt
werden. Diese können durch aclocal
erzeugt werden, welches configure.ac
oder configure.in durchsucht.aclocal hat eine ähnliche
Beziehung zu automake wie
autoheader zu
autoconf – beschrieben
im vorherigen Abschnitt. aclocal
impliziert die Benutzung von automake,
also haben wir:USE_AUTOTOOLS= automake:version[:env]undUSE_AUTOTOOLS= aclocal:versionwas auch die Benutzung von
automake:version
impliziert.Ähnlich wie bei libtool und
autoconf, bereitet die optionale Angabe
:env nur die Umgebung zur weiteren
Benutzung vor. Ohne sie wird der Port erneut
konfiguriert.Wie schon autoconf und
autoheader, hat sowohl
automake als auch
aclocal eine optionale
Argument-Variable AUTOMAKE_ARGS
bzw. ACLOCAL_ARGS, die durch das
Makefile des Ports, falls nötig,
außer Kraft gesetzt werden kann.Benutzung von GNU gettextGrundlegende BenutzungWenn Ihr Port gettext
benötigt, setzen Sie einfach
USE_GETTEXT auf yes,
und Ihr Port bekommt die Abhängigkeit von devel/gettext. Der Wert von
USE_GETTEXT kann auch die
benötigte Version der
libintl-Bibliothek angeben, der
grundlegenden Teil von
gettext – jedoch
wird von der Benutzung dieser Funktion
dringend abgeraten:
Ihr Port sollte einfach nur mit der aktuellen Version von
devel/gettext
funktionieren.Ein ziemlich häufiger Fall ist, dass ein Port
gettext und
configure benutzt. Normalerweise sollte
GNU configuregettext automatisch finden können.
Sollte das einmal nicht funktionieren, können
Hinweise über den Ort von gettext
in CPPFLAGS und LDFLAGS wie
folgt übergeben werden:USE_GETTEXT= yes
CPPFLAGS+= -I${LOCALBASE}/include
LDFLAGS+= -L${LOCALBASE}/lib
GNU_CONFIGURE= yes
CONFIGURE_ENV= CPPFLAGS="${CPPFLAGS}" \
LDFLAGS="${LDFLAGS}"Natürlich kann der Code kompakter sein,
wenn es keine weiteren Flags gibt, die
configure übergeben werden
müssen:USE_GETTEXT= yes
GNU_CONFIGURE= yes
CONFIGURE_ENV= CPPFLAGS="-I${LOCALBASE}/include" \
LDFLAGS="-L${LOCALBASE}/lib"Optionale BenutzungManche Softwareprodukte erlauben die Deaktivierung
von NLS - z.B. durch Übergeben von
an
configure. In diesem Fall sollte Ihr
Port gettext abhängig vom Status
von WITHOUT_NLS
benutzen. Für Ports mit niedriger bis mittlerer
Komplexität können Sie sich auf das folgende
Idiom verlassen:GNU_CONFIGURE= yes
.if !defined(WITHOUT_NLS)
USE_GETTEXT= yes
PLIST_SUB+= NLS=""
.else
CONFIGURE_ARGS+= --disable-nls
PLIST_SUB+= NLS="@comment "
.endifDer nächste Punkt auf Ihrer Todo-Liste ist
dafür zu sorgen, dass die Message-Catalog-Dateien
nur bedingt in der Packliste aufgeführt werden. Der
Makefile-Teil dieser Aufgabe ist
schon durch obiges Idiom erledigt.
Das wird im Abschnitt über Fortgeschrittene
pkg-plist-Methoden
erklärt.
Kurz gesagt, jedes Vorkommen von
%%NLS%% in
pkg-plist wird durch
@comment , wenn NLS
abgeschaltet ist, oder durch eine leere Zeichenkette,
wenn NLS aktiviert ist, ersetzt. Folglich werden die
Zeilen, denen %%NLS%% vorangestellt
ist, zu reinen Kommentaren in der endgültigen
Packliste, wenn NLS abgeschaltet ist;
andernfalls wird der Prefix einfach nur ausgelassen.
Alles, was Sie jetzt noch machen müssen, ist
%%NLS%% vor jedem Pfad zu einer
Message-Catalog-Datei in pkg-plist
einzufügen. Zum Beispiel:%%NLS%%share/locale/fr/LC_MESSAGES/foobar.mo
%%NLS%%share/locale/no/LC_MESSAGES/foobar.moIn sehr komplexen Fällen müssen Sie
eventuell fortgeschrittenere Techniken als die hier
vorgestellte benutzen - wie z.B. Dynamische
Packlistenerzeugung.Behandlung von Message-Catalog-VerzeichnissenBei der Installation von Message-Catalog-Dateien
gibt es einen Punkt zu beachten. Ihr Zielverzeichnis,
das unter LOCALBASE/share/locale
liegt, sollte nur selten von Ihrem Port erzeugt und
gelöscht werden. Die Verzeichnisse für die
gebräuchlichsten Sprachen sind in
/etc/mtree/BSD.local.dist
aufgelistet; das heisst, sie sind Teil des Systems.
Die Verzeichnisse für viele andere Sprachen sind
Teil des Ports devel/gettext. Sie wollen
vielleicht dessen pkg-plist
zur Hand nehmen, um festzustellen, ob Ihr Port eine
Message-Catalog-Datei für eine seltene Sprache
installiert.Die Benutzung von perlWenn MASTER_SITES auf
MASTER_SITE_PERL_CPAN gesetzt ist,
dann ist der bevorzugte Wert von
MASTER_SITE_SUBDIR der Top-Level-Name
der Hierarchie. Zum Beispiel ist der empfohlene Wert
für
p5-Module-Name-Module.
Die Top-Level-Hierarchie kann unter cpan.org
angeschaut werden. Dies sorgt dafür, dass der Port
weiter funktioniert, wenn sich der Autor des Moduls
ändert.Die Ausnahme dieser Regel ist, dass das entsprechende
Verzeichnis selber oder das Distfile in diesem Verzeichnis
nicht existiert. In solchen Fällen ist die Benutzung
der Id des Autors als MASTER_SITE_SUBDIR
erlaubt.Jede der Einstellungen unten kann sowohl auf
YES als auch auf eine
Versionszeichenkette wie 5.8.0+ gesetzt
werden. Wenn YES benutzt wird, bedeutet
das, dass der Port mit jeder der unterstützten
Perl-Versionen funktioniert.
Falls ein Port nur mit einer bestimmten
Perl-Version funktioniert, kann
darauf mit einer Versionszeichenkette hingewiesen werden,
die entweder eine Mindest- (z.B. 5.7.3+),
Maximal- (z.B. 5.8.0-) oder
Absolutversion (z.B. 5.8.3)
festlegt.
Variablen für Ports, die perl
benutzenVariableBedeutungUSE_PERL5Bedeutet, dass der Port perl 5
zum Erstellen und zum Ausführen benutzt.USE_PERL5_BUILDBedeutet, dass der Port perl 5
zum Erstellen benutzt.USE_PERL5_RUNBedeutet, dass der Port perl 5
zur Laufzeit benutzt.PERLDer gesamte Pfad zu
perl 5 – entweder
im Basissystem oder nachinstalliert über einen
Port – ohne die Versionsnummer. Benutzen
Sie diese Variable, wenn Sie #!-Zeilen in Skripten
ersetzen müssen.PERL_CONFIGUREPerls MakeMaker für die Konfiguration
benutzen. Dies impliziert
USE_PERL5.PERL_MODBUILDModule::Build für configure, build und install
benutzen. Dies impliziert
PERL_CONFIGURE.Nur lesbare VariablenPERL_VERSIONDie volle Version des installierten
perl (z.B.
5.8.9).PERL_LEVELDie installierte perl-Version
als ein Integer der Form MNNNPP
(z.B. 500809).PERL_ARCHWo perl architektur
abhängige Bibliotheken ablegt. Vorgabe ist
${ARCH}-freebsd.PERL_PORTName des perl-Ports, der
installiert ist (z.B. perl5).SITE_PERLVerzeichnis, in das die Site-spezifischen
perl-Pakete kommen. Dieser Wert
wird zu PLIST_SUB hinzugefügt.
Ports von Perl-Modulen, die keine offizielle
Webseite haben, sollen in der WWW-Zeile ihrer
pkg-descr-Datei auf
cpan.org verlinken.
Die bevorzugte URL-Form ist
http://search.cpan.org/dist/Module-Name/
(inklusive des Slash am Ende).Benutzung von X11X.Org-KomponentenDie X11-Implementierung, welche die Ports-Sammlung
bereitstellt, ist X.Org. Wenn Ihre Applikation von
X-Komponenten abhängt, listen Sie die benötigten
Komponenten in USE_XORG auf. Als dies
geschrieben wurde, wurden die folgenden Komponenten
bereitgestellt:bigreqsproto compositeproto damageproto dmx
dmxproto evieproto fixesproto fontcacheproto fontenc
fontsproto fontutil glproto ice inputproto kbproto libfs
oldx printproto randrproto recordproto renderproto
resourceproto scrnsaverproto sm trapproto videoproto x11
xau xaw xaw6 xaw7 xaw8 xbitmaps xcmiscproto xcomposite
xcursor xdamage xdmcp xevie xext xextproto
xf86bigfontproto xf86dgaproto xf86driproto xf86miscproto
xf86rushproto xf86vidmodeproto xfixes xfont xfontcache xft
xi xinerama xineramaproto xkbfile xkbui xmu xmuu
xorg-server xp xpm xprintapputil xprintutil xpr oto
xproxymngproto xrandr xrender xres xscrnsaver xt xtrans
xtrap xtst xv xvmc xxf86dga xxf86misc
xxf86vm.Die aktuelle Liste finden Sie immer in
/usr/ports/Mk/bsd.xorg.mk.Das Mesa Projekt ist ein Versuch, eine freie OpenGL
Implementierung bereitzustellen. Sie können eine
Abhängigkeit von verschiedenen Komponenten diese
Projektes in der Variable USE_GL
spezifizieren. ouml;gliche Optionen sind: glut,
glu, glw, glew, gl und linux.
Für Abwärtskompatibilität gilt der
Wert yes als
glu.Beispiel für USE_XORGUSE_XORG= xrender xft xkbfile xt xaw
USE_GL= gluViele Ports definieren USE_XLIB,
was dafür sorgt, dass der Port von allen (rund 50)
Bibliotheken abhängt. Diese Variable existiert, um
Abwärtskompatibilität sicherzustellen (sie
stammt noch aus der Zeit vor dem modularem X.Org), und
sollte bei neuen Ports nicht mehr benutzt werden.
Variablen für Ports, die X benutzenUSE_XLIBDer Port benutzt die X-Bibliotheken. Soll
nicht mehr verwendet werden - benutzen Sie
stattdessen eine Liste von Komponenten in
USE_XORG.USE_X_PREFIXSoll nicht mehr benutzt werden, ist jetzt
äquivalent zu USE_XLIB und
kann einfach durch letzteres ersetzt
werden.USE_IMAKEDer Port benutzt imake.
Impliziert USE_X_PREFIX.XMKMFIst auf den Pfad zu xmkmf
gesetzt, wenn nicht in PATH. Vorgabe
ist xmkmf -a.
Variablen bei Abhängigkeit von einzelnen
Teilen von X11X_IMAKE_PORTEin Port, der imake und einige
andere Werkzeuge, die zum Erstellen von X11 benutzt
werden, bereitstellt.X_LIBRARIES_PORTEin Port, der die X11-Bibliotheken
bereitstellt.X_CLIENTS_PORTEin Port, der X11-Clients bereitstellt.X_SERVER_PORTEin Port, der den X11-Server bereitstellt.X_FONTSERVER_PORTEin Port, der den Fontserver bereitstellt.X_PRINTSERVER_PORTEin Port, der den Printserver bereitstellt.X_VFBSERVER_PORTEin Port, der den virtuellen Framebuffer-Server
bereitstellt.X_NESTSERVER_PORTEin Port, der einen nested X-Server
bereitstellt.X_FONTS_ENCODINGS_PORTEin Port, der Kodierungen für Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_MISC_PORTEin Port, der verschiedene Bitmap-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_100DPI_PORTEin Port, der 100dpi Bitmap-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_75DPI_PORTEin Port, der 75dpi Bitmap-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_CYRILLIC_PORTEin Port, der kyrillische Bitmap-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_TTF_PORTEin Port, der &truetype;-Schriftarten
bereitstellt.X_FONTS_TYPE1_PORTEin Port, der Type1-Schriftarten bereitstellt.X_MANUALS_PORTEin Port, der entwicklerorientierte Manualpages
bereitstellt.
Benutzung von X11-bezogenen Variablen in einem
Port# Port benutzt X11-Bibliotheken und hängt vom Font-Server sowie
# von kyrillischen Schriftarten ab.
RUN_DEPENDS= ${LOCALBASE}/bin/xfs:${X_FONTSERVER_PORT} \
${LOCALBASE}/lib/X11/fonts/cyrillic/crox1c.pcf.gz:${X_FONTS_CYRILLIC_PORT}
USE_XORG= x11 xpmPorts, die Motif benötigenWenn Ihr Port eine Motif-Bibliothek benötigt,
definieren Sie USE_MOTIF im
Makefile.
Die Standard-Motif-Implementierung ist x11-toolkits/open-motif.
Benutzer können stattdessen x11-toolkits/lesstif wählen,
indem Sie die WANT_LESSTIF-Variable
setzen.Die Variable MOTIFLIB wird von
bsd.port.mk auf die entsprechende
Motif-Bibliothek gesetzt. Bitte patchen Sie den Quelltext
Ihres Ports, sodass er überall
${MOTIFLIB} benutzt, wo die
Motif-Bibliothek im Original Makefile
oder Imakefile referenziert
wird.Es gibt zwei verbreitete Fälle:Wenn sich der Port in seinem
Makefile oder
Imakefile auf die
Motif-Bibliothek als -lXm bezieht,
ersetzen Sie das einfach durch
${MOTIFLIB}.Wenn der Port in seinem
ImakefileXmClientLibs benutzt, ersetzen Sie
das durch ${MOTIFLIB}
${XTOOLLIB} ${XLIB}.Anmerkung: MOTIFLIB expandiert
(normalerweise) zu -L/usr/X11R6/lib
-lXm oder /usr/X11R6/lib/libXm.a
- d.h. Sie müssen kein
-L oder -l davor
einfügen.X11 SchriftartenWenn Ihr Port Schriftarten für das
X-Window-System installiert, legen Sie diese nach
LOCALBASE/lib/X11/fonts/local.Erzeugen eines künstlichen
DISPLAY durch XvfbManche Applikationen benötigen ein
funktionierendes X11-Display, damit die Kompilierung
funktioniert. Das stellt für Systeme, die ohne
Display laufen, ein Problem dar. Wenn die folgende
Variable benutzt wird, startet die Bauumgebung den
virtuellen Framebuffer-X-Server, und ein funktionierendes
DISPLAY wird dem Build
übergeben.USE_DISPLAY= yesDesktop-EinträgeDesktop-Einträge (Freedesktop
Standard) können in Ihrem Port einfach
über die DESKTOP_ENTRIES-Variable
erzeugt werden. Diese Einträge erscheinen dann im
Applikationsmenü von standardkonformen
Desktop-Umgebungen wie GNOME oder KDE. Die
.desktop-Datei wird dann
automatisch erzeugt, installiert und der
pkg-plist hinzugefügt.
Die Syntax ist:DESKTOP_ENTRIES= "NAME" "COMMENT" "ICON" "COMMAND" "CATEGORY" StartupNotifyDie Liste der möglichen Kategorien ist auf der
Freedesktop
Webseite abrufbar.
StartupNotify zeigt an, ob die
Applikation den Status in Umgebungen, die
Startup-Notifications kennen, löschen wird.Beispiel:DESKTOP_ENTRIES= "ToME" "Roguelike game based on JRR Tolkien's work" \
"${DATADIR}/xtra/graf/tome-128.png" \
"tome -v -g" "Application;Game;RolePlaying;" \
falseBenutzung von GNOMEDas FreeBSD/GNOME-Projekt benutzt seine eigene
Gruppe von Variablen, um zu definieren, welche
GNOME-Komponenten ein bestimmter Port benutzt. Eine
umfassende Liste dieser Variablen existiert innerhalb
der Webseite des FreeBSD/GNOME-Projektes.Benutzung von QtPorts, die Qt benötigen
Variablen für Ports, die Qt
benötigenUSE_QT_VERDer Port benutzt das Qt-Toolkit. Mögliche
Werte sind 3 und
4; diese spezifizieren die Major
Version von Qt, die benutzt werden soll.
Entsprechende Parameter werden an das
configure-Skript und
make übergeben.QT_PREFIXEnthält den Pfad, wohin Qt installiert ist
(nur lesbare Variable).MOCEnthält den Pfad von moc
(nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Werts.QTCPPFLAGSZusätzliche Compiler-Flags, die über
CONFIGURE_ENV an das Qt-Toolkit
übergeben werden. Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.QTCFGLIBSZusätzliche Bibliotheken, die über
CONFIGURE_ENV für das Qt-Toolkit
gelinkt werden sollen. Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.QTNONSTANDARDÄnderungen von
CONFIGURE_ENV,
CONFIGURE_ARGS und
MAKE_ENV sollen unterdrückt
werden.
Zusätzliche Variablen für Ports,
die Qt 4.xi benutzenQT_COMPONENTSSpezifiziert Tool– und
Bibliothek-Abhängigkeiten für Qt4.
Siehe unten für Details.UICEnthält den Pfad von uic
(nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.QMAKEEnthält den Pfad von qmake
(nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.QMAKESPECEnthält den Pfad der Konfigurationsdatei
für qmake
(nur lesbare Variable). Voreingestellt entsprechend des
USE_QT_VER-Wertes.
Wenn USE_QT_VER gesetzt ist,
werden dem configure-Skript einige
nützliche Einstellungen übergeben:CONFIGURE_ARGS+= --with-qt-includes=${QT_PREFIX}/include \
--with-qt-libraries=${QT_PREFIX}/lib \
--with-extra-libs=${LOCALBASE}/lib \
--with-extra-includes=${LOCALBASE}/include
CONFIGURE_ENV+= MOC="${MOC}" CPPFLAGS="${CPPFLAGS} ${QTCPPFLAGS}" LIBS="${QTCFGLIBS}" \
QTDIR="${QT_PREFIX}" KDEDIR="${KDE_PREFIX}"Wenn USE_QT_VER auf
4 gesetzt ist, werden auch die folgenden
Einstellungen übergeben:CONFIGURE_ENV+= UIC="${UIC}" QMAKE="${QMAKE}" QMAKESPEC="${QMAKESPEC}"
MAKE_ENV+= QMAKESPEC="${QMAKESPEC}"Komponentenauswahl (nur bei Qt 4.x)Wenn USE_QT_VER auf 4 gesetzt ist,
können individuelle Qt4-Tool- und
Bibliotheksabhängigkeiten in der Variable
QT_COMPONENTS angegeben werden. An jede
Komponente kann _build oder
_run als Suffix angehängt werden,
was eine Abhängigkeit zur Build- bzw. Laufzeit angibt.
Ohne Suffix gilt die Abhängigkeit sowohl zur Build-
als auch zur Laufzeit. Bibliothekskomponenten sollten
normalerweise ohne Suffix angegeben werden,
Tool-Komponenten mit _build und
Plugin-Komponenten mit _run. Die
gebräuchlichsten Komponenten werden im Folgenden
angegeben (alle verfügbaren Komponenten sind in
_QT_COMPONENTS_ALL in
/usr/ports/Mk/bsd.qt.mk
aufgelistet):
Verfügbare Qt4-BibliothekskomponentenNameBeschreibungcorelibKern-Bibliothek (kann weggelassen
werden– es sei denn, der Port benutzt nichts
außer corelib)guiGraphische
Benutzeroberflächen-BibliotheknetworkNetzwerk-BibliothekopenglOpenGL-Bibliothekqt3supportQt3-Kompatibilitäts-BibliothekqtestlibModultest-BibliothekscriptSkript-BibliotheksqlSQL-BibliothekxmlXML-Bibliothek
Sie können herausfinden, welche Bibliotheken die
Applikation benötigt, indem Sie nach erfolgreicher
Kompilierung ldd auf die
Hauptbinärdatei anwenden.
Verfügbare Qt4-Tool-KomponentenNameBeschreibungmocmeta object compiler (wird zum Build fast
jeder Qt-Applikation benötigt)qmakeMakefile-Generator / Build-WerkzeugrccResource-Compiler (wird benötigt, falls
die Applikation *.rc oder
*.qrc Dateien
enthält)uicUser-Interface-Compiler (wird benötigt,
falls die Applikation von Qt-Designer erzeugte
*.ui Dateien enthält -
gilt für praktisch jede Qt-Applikation mit
einer GUI)
Verfügbare Qt4-Plugin-KomponentenNameBeschreibungiconenginesSVG-Icon-Engine Plugin (wenn die Applikation
SVG-Icons mitliefert)imageformatsBildformatplugins für GIF, JPEG, MNG und
SVG (wenn die Applikation Bilddateien
mitliefert)
Qt4-Komponenten auswählenIn diesem Beispiel benutzt die portierte Applikation
die Qt4 GUI-Bibliothek, die Qt4-Core-Bibliothek, alle
Qt4-Codeerzeugungstools und Qt4's Makefile Generator. Da
die GUI-Bibliothek eine Abhängigkeit von der
Core-Bibliothek impliziert, muss corelib nicht angegeben
werden. Die Qt4-Codeerzeugungstools moc, uic und rcc,
sowie der Makefile Generator qmake werden nur für den
Build benötigt, deshalb bekommen die den Suffix
_build:USE_QT_VER= 4
QT_COMPONENTS= gui moc_build qmake_build rcc_build uic_buildZusätzliche BesonderheitenWenn die Applikation keine
configure Datei, sondern eine
.pro Datei hat, können Sie das
Folgende benutzen:HAS_CONFIGURE= yes
do-configure:
@cd ${WRKSRC} && ${SETENV} ${CONFIGURE_ENV} \
${QMAKE} -unix PREFIX=${PREFIX} texmaker.proBeachten Sie die Ähnlichkeit mit der
qmake-Zeile im mitgelieferten
BUILD.sh-Skript. Die
Übergabe von CONFIGURE_ENV
stellt sicher, dass qmake die
QMAKESPEC-Variable übergeben
bekommt, ohne die es nicht funktioniert.
qmake erzeugt Standard-Makefiles,
sodass es nicht nötig ist ein eigenes neues
build-Target zu schreiben.Qt-Applikationen sind oft so geschrieben, dass sie
plattformübergreifend sind, und oft ist X11/Unix
nicht die Plattform, auf der sie entwickelt werden.
Das sorgt oft für bestimmte fehlende
Kleinigkeiten wie z.B.:Fehlende zusätzliche
Include-Pfade.
Viele Applikationen kommen mit System-Tray-Icon
Support– unterlassen es aber Includes
oder Bibliotheken in den X11 Verzeichnissen zu suchen.
Sie können qmake über die
Kommandozeile sagen, es soll Verzeichnisse zu den
Include- und Bibliotheks-Suchpfaden
hinzufügen - z.B.:${QMAKE} -unix PREFIX=${PREFIX} INCLUDEPATH+=${LOCALBASE}/include \
LIBS+=-L${LOCALBASE}/lib sillyapp.proFalsche Installations-Pfade.
Manchmal werden Daten wie Icons oder .desktop-Dateien
per Vorgabe in Verzeichnisse installiert, die nicht von
XDG-kompatiblen Applikationen durchsucht werden.
editors/texmaker
ist hierfür ein Beispiel– siehe
patch-texmaker.pro im
files-Verzeichnis dieses Ports
als eine Vorlage, die zeigt, wie man dies direkt in der
Qmake Projektdatei löst.Benutzung von KDEVariablen-Definitionen (KDE 3)
Variablen für Ports, die KDE 3 benutzenUSE_KDELIBS_VERDer Port benutzt KDE-Bibliotheken. Die Variable
spezifiziert die Major Version von KDE, die benutzt
werden soll, und impliziert
USE_QT_VER der entsprechenden
Version. Der einzig mögliche Wert ist
3.USE_KDEBASE_VERDer Port benutzt die KDE-Base. Die Variable
spezifiziert die Major Version von KDE, die benutzt
werden soll, und impliziert
USE_QT_VER der entsprechenden
Version. Der einzig mögliche Wert ist
3.
Variablen-Definitionen (KDE 4)Falls Ihre Anwendung von KDE 4 abhängt, weisen Sie
USE_KDE4 eine Liste mit benötigten
Komponenten zu. Die am häufigsten gebrauchten sind
unten aufgelistet (_USE_KDE4_ALL in
/usr/ports/Mk/bsd.kde4.mk enthält
stets die aktuelle Liste):
Verfügbare KDE 4-KomponentenNameBeschreibungakonadiPersonal Information Management
(PIM)-Speicherdienstautomoc4Lässt den Port das Bauwerkzeug automoc4
verwenden.kdebaseGrundlegende KDE-Anwendungen (Konqueror,
Dolphin, Konsole)kdeexpExperimentelle KDE-Bibliotheken (mit einer API,
die als non-stable eingestuft ist)kdehierStellt allgemeine KDE-Verzeichnisse
bereitkdelibsDie grundlegenden KDE-BibliothekenkdeprefixFalls in der Liste vorhanden, wird der Port
unter ${KDE4_PREFIX} statt
${LOCALBASE}
installiertpimlibsPIM-BibliothekenworkspaceAnwendungen und Bibliotheken, welche die
Desktopumgebung gestalten (Plasma, KWin)
KDE 4-Ports werden unter
${KDE4_PREFIX}, zur Zeit
/usr/local/kde4, installiert, um
Konflikte mit KDE 3-Ports zu verhindern. Dies wird durch
Auflisten der Komponente kdeprefix
erreicht, welche die standardmäßig gesetzte
Variable PREFIX überschreibt. Die
Ports übernehmen jedoch, jeden über die
Umgebungsvariable MAKEFLAGS oder
make-Parameter festgelegten Wert
für PREFIX.Es könnte bei der Installation von KDE 4-Ports zu
Konflikten mit KDE 3-Ports kommen, sodass diese bei
aktivierter kdeprefix-Komponente unter
${KDE4_PREFIX} installiert werden.
Der Standardwert von KDE4_PREFIX ist zur
Zeit /usr/local/kde4. Es ist auch
möglich, KDE 4-Ports unter einem angepassten
PREFIX zu installieren. Wenn
PREFIX als
MAKEFLAGS-Umgebungsvariable oder als
make-Parameter gesetzt wird,
überschreibt dies den von kdeprefix
festgelegten Wert.USE_KDE4-BeispielDies ist ein einfaches Beispiel für einen KDE
4-Port. USE_CMAKE weist den Port an,
CMake, ein unter KDE
4-Projekten weit verbreitetes Konfigurationswerkzeug, zu
verwenden. USE_KDE4 legt die
Abhängigkeit von KDE-Bibliotheken und die Verwendung
von automoc4 während der
Kompilierung fest. Mit Hilfe des configure-Protokolls
können die KDE-Komponenten und andere
Abhängigkeiten festgestellt werden.
USE_KDE4 impliziert
USE_QT_VER nicht. Falls der Port Qt
4-Komponenten benötigt, sollten
USE_QT_VER gesetzt und verlangte
Komponenten festgelegt werden.USE_CMAKE= yes
USE_KDE4= automoc4 kdelibs kdeprefix
USE_QT_VER= 4
QT_COMPONENTS= qmake_build moc_build rcc_build uic_buildBenutzung von JavaVariablen-DefinitionenWenn Ihr Port ein Java™ Development Kit (JDK™)
benötigt, entweder zum Bauen, zur Laufzeit oder
sogar, um das Distfile auszupacken, dann sollten Sie
USE_JAVA setzen.Es gibt mehrere JDKs in der
Ports-Sammlung– von verschiedenen Anbietern
und in verschiedenen Versionen.
Wenn Ihr Port eine bestimmte dieser Versionen
benötigt, können Sie definieren welche.
Die aktuelle Version ist java/jdk16.
Variablen, die von Ports, die Java benutzen, gesetzt
werden müssenVariableBedeutungUSE_JAVASollte definiert sein, damit die übrigen
Variablen irgendeinen Effekt haben.JAVA_VERSIONDurch Leerzeichen getrennte Liste von geeigneten
Java-Versionen für den Port. Ein optionales
"+" ermöglicht die Angabe eines
Bereiches von Versionen (mögliche Werte:
1.1[+] 1.2[+] 1.3[+] 1.4[+] 1.5[+] 1.6[+]).JAVA_OSDurch Leerzeichen getrennte Liste von geeigneten
JDK-Port-Betriebssystemen für den Port. (erlaubte
Werte: native linux).JAVA_VENDORDurch Leerzeichen getrennte Liste von geeigneten
JDK-Port-Anbietern für den Port. (erlaubte Werte:
freebsd bsdjava sun ibm
blackdown).JAVA_BUILDBedeutet, falls gesetzt, dass der ausgewählte
JDK-Port zu den Build-Abhängigkeiten des Ports
hinzugefügt werden soll.JAVA_RUNBedeutet, falls gesetzt, dass der ausgewählte
JDK-Port zu den Laufzeit-Abhängigkeiten des Ports
hinzugefügt werden soll.JAVA_EXTRACTBedeutet, falls gesetzt, dass der ausgewählte
JDK-Port zu den Extract-Abhängigkeiten des Ports
hinzugefügt werden soll.USE_JIKESLegt fest, ob der Port den jikes
Bytecode-Compiler zum Kompilieren benutzen soll. Wenn
kein Wert für diese Variable gesetzt ist, wird der
Port jikes für die Kompilierung
benutzen– falls vorhanden. Sie können
die Benutzung von jikes auch
ausdrücklich verbieten oder erzwingen (durch
Setzen auf 'no' oder
'yes'). Im letzteren Fall wird
devel/jikes zu den
Build-Abhängigkeiten des Ports hinzugefügt.
In jedem Fall wird, wenn jikes
tatsächlich statt javac zur
Kompilierung benutzt wird, die Variable
HAVE_JIKES von
bsd.java.mk definiert.
Das Folgende ist eine Liste aller Variablen, die ein
Port bekommt, nachdem er USE_JAVA
gesetzt hat:
Bereitgestellte Variablen für Ports,
die Java benutzenVariableWertJAVA_PORTDer Name des JDK-Ports (z.B.
'java/jdk14').JAVA_PORT_VERSIONDie volle Version des JDK Ports (z.B.
'1.4.2'). Wenn Sie nur die ersten
beiden Stellen dieser Versionsnummer benötigen,
benutzen Sie
${JAVA_PORT_VERSION:C/^([0-9])\.([0-9])(.*)$/\1.\2/}.JAVA_PORT_OSDas vom JDK-Port benutzte Betriebssystem (z.B.
'linux').JAVA_PORT_VENDORDer Anbieter des JDK-Ports (z.B.
'sun').JAVA_PORT_OS_DESCRIPTIONBeschreibung des vom JDK-Port benutzten
Betriebssystems (z.B.
'Linux').JAVA_PORT_VENDOR_DESCRIPTIONBeschreibung des Anbieters des JDK-Ports (z.B.
'FreeBSD Foundation').JAVA_HOMEPfad zum Installationsverzeichnis des JDK (z.B.
'/usr/local/jdk1.3.1').JAVACPfad zum Java-Compiler, der benutzt werden soll
(z.B.
'/usr/local/jdk1.3.1/bin/javac' oder
'/usr/local/bin/jikes').JARPfad zum jar-Werkzeug, das
benutzt werden soll (z.B.
'/usr/local/jdk1.3.1/bin/jar' oder
'/usr/local/bin/fastjar').APPLETVIEWERPfad zum appletviewer-Werkzeug
(z.B.
'/usr/local/linux-jdk1.3.1/bin/appletviewer').JAVAPfad zur java Binärdatei.
Benutzen Sie dies, um Java-Programme auszuführen
(z.B.
'/usr/local/jdk1.3.1/bin/java').JAVADOCPfad zum
javadoc-Werkzeug.JAVAHPfad zum javah-Programm.JAVAPPfad zum javap-Programm.JAVA_KEYTOOLPfad zum keytool-Werkzeug.JAVA_N2APfad zum
native2ascii-Werkzeug.JAVA_POLICYTOOLPfad zum policytool Programm.JAVA_SERIALVERPfad zum
serialver-Werkzeug.RMICPfad zum RMI Stub/Skeleton-Generator,
rmic.RMIREGISTRYPfad zum RMI Registry-Werkzeug,
rmiregistry.RMIDPfad zum RMI Daemon rmid.JAVA_CLASSESPfad zum Archiv, das die JDK-Klassendateien
enthält, ${JAVA_HOME}/jre/lib/rt.jar.HAVE_JIKESIst dann gesetzt, wenn jikes
vom Port benutzt wird (s. USE_JIKES
oben).
Sie können das java-debug
make-Target benutzen, um Information zum Debuggen
Ihres Ports zu erhalten. Es wird die Werte vieler
der obenangegebenen Variablen anzeigen.Zusätzlich sind die folgenden Konstanten
definiert, damit alle Java-Ports auf eine konsistente
Art installiert werden können:
Konstanten, die für Ports, welche Java benutzen,
definiert sindKonstanteWertJAVASHAREDIRDas Basis-Verzeichnis für alles, was mit Java
zusammenhängt. Standardmäßig
${PREFIX}/share/java.JAVAJARDIRDas Verzeichnis, wohin JAR-Dateien installiert
werden sollen. Standardmäßig
${JAVASHAREDIR}/classes.JAVALIBDIRDas Verzeichnis, in dem JAR-Dateien, die von
anderen Ports installiert wurden, liegen.
Standardmäßig
${LOCALBASE}/share/java/classes.
Die entsprechenden Einträge sind sowohl in
PLIST_SUB (dokumentiert in
) als auch in
SUB_LIST definiert.Kompilieren mit AntWenn der Port mit Apache Ant kompiliert werden soll,
muss er USE_ANT setzen. Ant wird dann
als das sub-make-Kommando betrachtet. Wenn kein
do-build-Target vom Port definiert ist,
wird eine Standardvorgabe benutzt, die einfach Ant
entsprechend MAKE_ENV,
MAKE_ARGS und
ALL_TARGET aufruft. Das ähnelt dem
USE_GMAKE-Mechanismus, der in dokumentiert ist.Wenn jikes anstelle von
javac benutzt wird (siehe
USE_JIKES in ), dann wird Ant es automatisch
benutzen, um den Port zu kompilieren.Optimales VerfahrenWenn Sie eine Java-Bibliothek portieren, sollte Ihr Port
die JAR-Datei(en) in ${JAVAJARDIR}
installieren, und alles andere unter
${JAVASHAREDIR}/${PORTNAME}
(ausgenommen die Dokumentation - siehe unten). Um die
Größe der Packlistendatei zu reduzieren,
können die JAR-Datei(en) direkt im
Makefile angegeben werden. Benutzen
Sie einfach die folgende Anweisung (wobei
myport.jar der Name der JAR-Datei ist,
die als Teil des Ports installiert wird):PLIST_FILES+= %%JAVAJARDIR%%/myport.jarBeim Portieren einer Java-Applikation installiert der
Port normalerweise alles unter einem einzigen Verzeichnis
(inklusive seiner JAR-Abhängigkeiten). Die Benutzung
von ${JAVASHAREDIR}/${PORTNAME}
wird in dieser Beziehung dringend empfohlen. Es liegt
im Entscheidungsbereich des Portierenden, ob der Port
die zusätzlichen JAR-Abhängigkeiten unter
diesem Verzeichnis installieren oder direkt die schon
installierten (aus ${JAVAJARDIR})
benutzen soll.Unabhängig von der Art Ihres Ports (Bibliothek
oder Applikation), sollte die zusätzliche Dokumentation
an die gleiche Stelle
installiert werden wie bei jedem anderen Port auch.
Das JavaDoc-Werkzeug ist dafür bekannt einen
unterschiedlichen Satz von Dateien abhängig von der
Version des benutzten JDKs zu erstellen. Für Ports,
die nicht die Benutzung eines bestimmten JDKs vorgeben,
ist es deshalb eine komplexe Aufgabe die Packliste
(pkg-plist) festzulegen. Dies ist
ein Grund, warum dringend angeraten wird, das
PORTDOCS-Makro zu benutzen.
Außerdem, selbst wenn Sie den Satz von Dateien,
den javadoc erzeugen wird,
voraussagen können, die Größe der
resultierenden pkg-plist
befürwortet die Benutzung von
PORTDOCS.Der Vorgabewert für DATADIR ist
${PREFIX}/share/${PORTNAME}. Es ist
eine gute Idee, DATADIR für
Java-Ports stattdessen auf
${JAVASHAREDIR}/${PORTNAME} zu setzen.
In der Tat wird DATADIR automatisch zu
PLIST_SUB (dokumentiert in ) hinzugefügt, d.h. Sie können
%%DATADIR%% direkt in
pkg-plist benutzen.Zu der Frage, ob Java-Ports aus dem Quelltext gebaut
werden, oder direkt bereitgestellte binäre
Distributionen benutzt werden sollten, gab es, als dies
geschrieben wurde, keine definierte Richtlinie. Allerdings
ermutigen Mitglieder des &os;
Java-Projekts Porter dazu, Ihre Ports aus dem
Quelltext kompilieren zu lassen, wann immer dies kein
Problem darstellt.Alle Eigenschaften, die in diesem Abschnitt
präsentiert wurden sind in
bsd.java.mk implementiert.
Sollten Sie jemals der Meinung sein, dass Ihr Port
ausgefeiltere Java-Unterstützung benötigt,
schauen Sie bitte erst in das
bsd.java.mk CVS Log, weil es normalerweise immer
etwas Zeit braucht bis die neuesten Eigenschaften
dokumentiert sind. Wenn Sie glauben, dass der fehlende
Support auch für viele andere Java Ports nützlich
sein könnte, wenden Sie sich bitte an die
&a.java;.Obwohl es eine java-Kategorie
für Fehlerberichte gibt, bezieht sich diese auf die
JDK-Portierungsbemühungen des &os; Java-Projektes.
Deshalb sollten Sie Ihren Java-Port in der
ports-Kategorie einreichen wie bei
jeden anderen Port auch - es sei denn, die Angelegenheit,
die Sie zu klären versuchen, steht in Zusammenhang
entweder mit einer JDK-Implementierung oder
bsd.java.mk.Gleichermaßen gibt es eine definierte Richtlinie
für die CATEGORIES eines Java-Ports,
die in erklärt
wird.Webanwendungen, Apache und PHPApache
Variablen für Ports, die Apache
verwendenUSE_APACHEDer Port benötigt Apache. Mögliche Werte:
yes (beliebige Version),
1.3, 2.0,
2.2, 2.0+,
etc. – Standard ist Version
1.3.WITH_APACHE2Der Port benötigt Apache 2.0. Ist diese
Variable nicht gesetzt, so benötigt der Port
Apache 1.3. Diese Variable ist veraltet und sollte
nicht mehr verwendet werden.APXSVollständiger Pfad zu der
apxs Binärdatei. Die Variable
kann neu gesetzt werden.HTTPDVollständiger Pfad zu der
httpd Binärdatei.
Die Variable kann neu gesetzt werden.APACHE_VERSIONBeinhaltet die Versionsnummer des aktuell
installierten Apache (nur lesbare Variable).
Diese Variable ist nach Einbinden der Datei
bsd.port.pre.mk
verfügbar. Mögliche Werte:
13, 20,
22.APACHEMODDIRVerzeichnis der Apache-Module. Diese Variable wird
automatisch in pkg-plist ersetzt.APACHEINCLUDEDIRVerzeichnis der Apache Header-Dateien. Diese
Variable wird automatisch in pkg-plist ersetzt.APACHEETCDIR Verzeichnis der Apache-Konfigurationsdateien.
Diese Variable wird automatisch in pkg-plist
ersetzt.
Nützliche Variablen für Ports von
Apache-ModulenMODULENAMEName des Moduls. Standardwert ist
PORTNAME. Beispiel:
mod_helloSHORTMODNAMEDer gekürzte Name des Moduls.
Standardmäßig
wird der Wert von MODULENAME
übernommen.
Beispiel: helloAP_FAST_BUILDVerwende apxs zum Kompilieren
und Installieren des Moduls.AP_GENPLISTEine pkg-plist wird
automatisch erzeugt.AP_INCVerzeichnis für zusätzliche
Header-Dateien, die beim Kompilieren mitverwendet
werden.AP_LIBVerzeichnis für zusätzliche
Bibliothek-Dateien, welche beim Kompilieren
mitverwendet werden.AP_EXTRASZusätzliche Flags für
apxs.
WebanwendungenWebanwendungen sollten nach PREFIX/www/programmname
installiert werden.
Der Einfachheit halber ist dieser Pfad sowohl im
Makefile als auch in
pkg-plist als
WWWDIR verfügbar. Der relative
Pfad PREFIX ist hingegen im
Makefile durch die Variable
WWWDIR_REL festgelegt.Der Benutzername und die Benutzergruppe,
mit deren Rechte Webanwendungen laufen, sind in
WWWOWN und WWWGRP
festgelegt. Standardwert ist bei beiden
www. Falls ein Port mit anderen
Rechten gestartet werden soll, so sollte die Anweisung
WWWOWN?= myuser verwendet werden. Dies
vereinfacht dem Benutzer eine Anpassung dieser Werte.Falls die Webanwendung nicht explizit Apache
benötigt, so sollte dieser auch nicht als
Abhängigkeit des Ports aufgeführt werden.
Dadurch bleibt es dem Benutzer überlassen
Apache oder einen anderen Webserver zu verwenden.PHP
Variablen für Ports, die PHP verwendenUSE_PHPDer Port benötigt PHP. Der Wert
yes bewirkt eine Abhängigkeit
des Ports von PHP. Es kann auch eine Liste der
benötigten PHP-Erweiterungen angegeben
werden. Beispiel:
pcre xml gettextDEFAULT_PHP_VERLegt die Version von PHP fest, die
standardmäßig installiert wird, falls noch
kein PHP vorhanden ist. Standardwert ist
4. Mögliche Werte sind:
4,5IGNORE_WITH_PHPDer Port funktioniert nicht mit der angegebenen
Version von PHP. Mögliche Werte:
4, 5USE_PHPIZEDer Port wird als PHP-Erweiterung gebaut.USE_PHPEXTDer Port wird wie eine PHP-Erweiterung
behandelt – Installation und
Eintragung in die PHP-Registry für
Erweiterungen.USE_PHP_BUILDSetzt PHP als build-Anhängigkeit.WANT_PHP_CLIBenötigt die Kommandozeilen-Version von
PHP.WANT_PHP_CGIBenötigt die CGI-Version von PHP.WANT_PHP_MODBenötigt das Apache-Modul von PHP.WANT_PHP_SCRBenötigt die Kommandozeilen- oder die
CGI-Version von PHP.WANT_PHP_WEBBenötigt das Apache-Modul oder die CGI-Version
von PHP.
PEAR ModuleDas Portieren von PEAR-Modulen ist sehr einfach.Mit Hilfe der Variablen FILES,
TESTS, DATA,
SQLS, SCRIPTFILES,
DOCS und EXAMPLES
können die zu installierenden Dateien angegeben werden.
Alle aufgeführten Dateien werden automatisch in die
jeweiligen Verzeichnisse installiert und der Datei
pkg-plist hinzugefügt.Die Datei
${PORTSDIR}/devel/pear/bsd.pear.mk
muss am Ende des Makefiles
eingebunden werden.Beispiel eines Makefiles für eine PEAR
KlassePORTNAME= Date
PORTVERSION= 1.4.3
CATEGORIES= devel www pear
MAINTAINER= example@domain.com
COMMENT= PEAR Date and Time Zone Classes
BUILD_DEPENDS= ${PEARDIR}/PEAR.php:${PORTSDIR}/devel/pear-PEAR
RUN_DEPENDS= ${BUILD_DEPENDS}
FILES= Date.php Date/Calc.php Date/Human.php Date/Span.php \
Date/TimeZone.php
TESTS= test_calc.php test_date_methods_span.php testunit.php \
testunit_date.php testunit_date_span.php wknotest.txt \
bug674.php bug727_1.php bug727_2.php bug727_3.php \
bug727_4.php bug967.php weeksinmonth_4_monday.txt \
weeksinmonth_4_sunday.txt weeksinmonth_rdm_monday.txt \
weeksinmonth_rdm_sunday.txt
DOCS= TODO
_DOCSDIR= .
.include <bsd.port.pre.mk>
.include "${PORTSDIR}/devel/pear/bsd.pear.mk"
.include <bsd.port.post.mk>Python benutzenDie Ports unterstützen parallele Installationen
mehrerer Python-Versionen. Ports sollten sicherstellen,
dass der richtige python-Interpreter
verwendet wird – entsprechend der durch den
Benutzer definierbaren Variable
PYTHON_VERSION. Häufig bedeutet
dies, dass der Pfad zum python-Interpreter
durch den Wert der Variablen PYTHON_CMD
ersetzt werden muss.Ports, die Dateien unter
PYTHON_SITELIBDIR installieren, sollten
pyXY- als Präfix des Paketnamens
haben, sodass in deren Paketname die zugehörige
Python Version aufgeführt wird.PKGNAMEPREFIX= ${PYTHON_PKGNAMEPREFIX}
Nützliche Variablen für Ports,
die Python verwendenUSE_PYTHONDer Port benötigt Python. Die minimal
benötigte Version kann durch Werte wie
2.3+ angegeben werden.
Bereiche von Versionsnummern können durch Angabe der
minimalen und maximalen Versionsnummer, getrennt durch
einen Gedankenstrich, festgelegt werden, z.B.:
2.1-2.3USE_PYDISTUTILSVerwende Python-distutils zum Konfigurieren,
Kompilieren und Installieren. Dies ist erforderlich,
falls der Port eine setup.py-Datei
beinhaltet. Dadurch werden die
do-build und
do-install-Ziele und eventuell
auch das do-configure-Ziel
übergangen, falls GNU_CONFIGURE
nicht definiert ist.PYTHON_PKGNAMEPREFIXWird als PKGNAMEPREFIX verwendet,
um Pakete für unterschiedliche Python-Versionen zu
trennen. Beispiel: py24-PYTHON_SITELIBDIRVerzeichnis des site-Pakete Baums, der das
Installationsverzeichnis von Python (üblicherweise
LOCALBASE) beinhaltet. Die
PYTHON_SITELIBDIR-Variable kann
sehr nützlich bei der Installation von
Python-Modulen sein.PYTHONPREFIX_SITELIBDIRDie präfix-freie Variante von
PYTHON_SITELIBDIR. Benutzen Sie immer
%%PYTHON_SITELIBDIR%% in
pkg-plist, wenn möglich. Der
Standardwert von %%PYTHON_SITELIBDIR%%
ist
lib/python%%PYTHON_VERSION%%/site-packages
PYTHON_CMDKommandozeilen-Interpreter für Python mit
Versionsnummer.PYNUMERICListe der Abhängigkeiten für numerische
Erweiterungen.PYNUMPYListe der Abhängigkeiten für die neue
numerische Erweiterung numpy.
(PYNUMERIC ist vom Anbieter als
veraltet deklariert)PYXMLListe der Abhängigkeiten für
XML-Erweiterungen (wird ab Python 2.0 nicht mehr
benötigt, da im Basispaket enthalten).USE_TWISTEDSetzt die Abhängigkeit des Ports von
twistedCore. Die Liste der erforderlichen Komponenten
kann als Wert spezifiziert werden. Beispiel:
web lore pair flowUSE_ZOPESetzt Zope, eine Plattform für Webanwendungen,
als Abhängigkeit des Ports. Setzt die
Versionsabhängigkeit von Python auf 2.3. Setzt
ZOPEBASEDIR auf das Verzeichnis,
in welches Zope installiert wurde.
Eine vollständige Liste aller verfügbaren
Variablen ist in /usr/ports/Mk/bsd.python.mk
zu finden.Benutzung von Tcl/TkDie Ports-Sammlung unterstützt die parallele
Installation mehrerer
Tcl/Tk-Versionen. Ports sollten
mindestens die vorgegebene
Tcl/Tk-Version oder höher zu
unterstützen versuchen anhand der Variablen
USE_TCL und USE_TK. Es
ist möglich, die gewünschte Version von
tcl mit der Variable
WITH_TCL_VER vorzuschreiben.
Äußerst nützliche Variablen für
Ports, die Tcl/Tk
benutzenUSE_TCLDer Port benötigt die
Tcl-Bibliothek (nicht die
Shell). Eine notwendige Mindestversion kann mit Werten
wie 84+ angegeben werden. Einzelne nicht
unterstützte Versionen können mit der
Variable INVALID_TCL_VER festgelegt
werden.USE_TCL_BUILDDer Port benötigt
Tcl nur während der
Zeit, in der er gebaut wird.USE_TCL_WRAPPERPorts, welche zwar die
Tcl-Shell, aber nicht eine
bestimmte Version von tclsh
verlangen, sollten diese neue Variable verwenden. Ein
Wrapperskript für tclsh wird
auf dem System installiert. Der Benutzer kann
festlegen, welche tcl-Shell
gewünscht ist bzw. verwendet werden soll.WITH_TCL_VERBenutzerdefinierte Variable, welche die
gewünschte Tcl-Version
bestimmt.PORTNAME_WITH_TCL_VERGleich wie WITH_TCL_VER, nur
portspezifisch.USE_TCL_THREADSFordere threadfähiges
Tcl/Tk.USE_TKDer Port benötigt die
Tk-Bibliothek (nicht die
Wish-Shell). Impliziert USE_TCL mit
dem gleichen Wert. Für weitere Informationen
siehe die Beschreibung der Variable
USE_TCL.USE_TK_BUILDAnalog zur Variable
USE_TCL_BUILD.USE_TK_WRAPPERAnalog zur Variable
USE_TCL_WRAPPER.WITH_TK_VERAnalog zur Variable
WITH_TCL_VER und impliziert
WITH_TCL_VER mit dem gleichen
Wert.
Eine vollständige Liste der zur Verfügung
stehenden Variablen befindet sich in
/usr/ports/Mk/bsd.tcl.mk.Emacs benutzenDieser Abschnitt muss noch geschrieben werden.Ruby benutzen
Nützliche Variablen für Ports,
die Ruby verwendenVariableDescriptionUSE_RUBYDer Port benötigt Ruby.USE_RUBY_EXTCONFDer Port verwendet extconf.rb
für die Konfiguration.USE_RUBY_SETUPDer Port verwendet setup.rb
für die Konfiguration.RUBY_SETUPLegt den alternativen Namen von
setup.rb fest. Üblich ist der
Wert install.rb.
Die folgende Tabelle listet ausgewählte Variablen
auf, die Portautoren über die Port-Infrastruktur zur
Verfügung stehen. Diese Variablen sollten für die
Installation von Dateien in die entsprechenden Verzeichnisse
verwendet werden. Sie sollten in
pkg-plist so häufig wie möglich
verwendet und in einem Port nicht neu definiert werden.
Ausgewählte read-only-Variablen für Ports,
die Ruby verwendenVariableBeschreibungBeispielRUBY_PKGNAMEPREFIXWird als PKGNAMEPREFIX verwendet,
um Pakete für verschiedene Versionen von Ruby zu
unterscheiden.ruby18-RUBY_VERSIONVollständige Version von Ruby in der Form
x.y.z.1.8.2RUBY_SITELIBDIRInstallationsverzeichnis der von der
Rechnerarchitektur unabhängigen
Bibliotheken./usr/local/lib/ruby/site_ruby/1.8RUBY_SITEARCHLIBDIRInstallationsverzeichnis der von der Rechnerarchitektur
abhängigen Bibliotheken./usr/local/lib/ruby/site_ruby/1.8/amd64-freebsd6RUBY_MODDOCDIRInstallationsverzeichnis für die Dokumentation
der Module./usr/local/share/doc/ruby18/patsyRUBY_MODEXAMPLESDIRInstallationsverzeichnis für die Beispiele der
Module./usr/local/share/examples/ruby18/patsy
Eine vollständige Liste der verfügbarenVariablen
kann in /usr/ports/Mk/bsd.ruby.mk
eingesehen werden.SDL verwendenDie Variable USE_SDL wird für die
automatische Konfiguration der Abhängigkeiten für Ports
benutzt, die auf SDL basierende Bibliotheken wie
devel/sdl12 und
x11-toolkits/sdl_gui
verwenden.Die folgenden SDL-Bibliotheken sind derzeit
bekannt:sdl: devel/sdl12gfx: graphics/sdl_gfxgui: x11-toolkits/sdl_guiimage: graphics/sdl_imageldbad: devel/sdl_ldbadmixer: audio/sdl_mixermm: devel/sdlmmnet: net/sdl_netsound: audio/sdl_soundttf: graphics/sdl_ttfFalls ein Port z.B. von
net/sdl_net und
audio/sdl_mixer
abhängt, so wäre die Syntax:USE_SDL= net mixerDie Abhängigkeit von
devel/sdl12, die durch
net/sdl_net und
audio/sdl_mixer entsteht,
wird automatisch zum Port hinzugefügt.Falls USE_SDL im Port verwendet wird,
so wird automatisch:die Abhängigkeit von
sdl12-config zu
BUILD_DEPENDS hinzugefügtdie Variable SDL_CONFIG zu
CONFIGURE_ENV hinzugefügtdie Abhängigkeit der ausgewählten
Bibliotheken zu LIB_DEPENDS
hinzugefügtUm zu überprüfen, ob die SDL-Bibliotheken
verfügbar sind, kann die Variable
WANT_SDL verwendet werden:WANT_SDL=yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if ${HAVE_SDL:Mmixer}!=""
USE_SDL+= mixer
.endif
.include <bsd.port.post.mk>wxWidgets verwendenDieser Abschnitt beschreibt den Status der
wxWidgets-Bibliotheken in den Ports
und deren Einbindung in das Ports-System.EinführungEs gibt viele Probleme bei der gleichzeitigen Verwendung
unterschiedlicher Versionen von
wxWidgets-Bibliotheken (Dateien
unterschiedlicher
wxWidgets-Versionen haben
denselben Dateinamen). In den Ports wurde das Problem
dadurch gelöst, dass jede Version unter einem eigenen
Namen installiert wird, der die Versionsnummer als Suffix
beinhaltet.Der offensichtliche Nachteil dabei ist, dass jede
Anwendung so verändert werden muss, dass sie die
erwartete Version vorfindet. Die meisten solcher
Anwendungen benutzen das
wx-config-Skript, um die benötigten
Compiler- und Linkerflags zu erhalten. Dieses Skript hat
für jede verfügbare Version einen anderen Namen.
Die meisten Anwendungen beachten eine Umgebungsvariable oder
ein Argument beim configure-Skript, um
das gewünschte wx-config-Skript
festzulegen. Ansonsten müssen sie gepatcht
werden.Auswahl der VersionUm festzulegen, welche Version der
wxWidgets verwendet werden soll,
gibt es zwei Variablen (falls nur eine der beiden definiert
wird, so wird die andere auf einen Standardwert
gesetzt):
Variablen, um die
wxWidgets-Version festzulegenVariableBeschreibungStandardwertUSE_WXListe der Versionen, die der Port verwenden
kannAlle verfügbaren VersionenUSE_WX_NOTListe der Versionen, die der Port nicht verwenden
kannNichts
Es folgt eine Liste an möglichen
wxWidgets-Versionen und deren
zugehöriger Port:
Ab Version 2.5 werden auch Versionen in
Unicode unterstützt und über einen Unterport
mit dem Suffix -unicode installiert.
Dies kann aber auch über Variablen gehandhabt
werden (siehe ).Die Variablen in
können auf einen oder mehrere (durch Leerzeichen
getrennt) der folgenden Werte gesetzt werden:
Spezifikationen der
wxWidgets-VersionenBeschreibungBeispielEinzelne Version2.4Aufsteigende Versionsnummern2.4+Absteigende Versionsnummern2.6-Versionsinterval (muss aufsteigend sein)2.4-2.6
Desweiteren gibt es Variablen, über die eine
bevorzugte Version festgelegt werden kann. Die Versionen
können als Liste angegeben werden, wobei die
Reihenfolge der Priorisierung entspricht.
Variablen zur Festlegung der bevorzugten
wxWidgets-VersionNameBestimmt fürWANT_WX_VERden PortWITH_WX_VERden Benutzer
KomponentenauswahlDesweiteren gibt es Anwendungen, die nicht direkt
wxWidgets-Bibliotheken sind, aber
trotzdem mit diesen zusammenhängen. Diese Anwendungen
können über die Variable
WX_COMPS festgelegt werden. Die folgenden
Komponenten sind verfügbar:
Der Typ der Abhängigkeit kann für jede
Komponente durch hinzufügen eines Suffix (durch
Strichpunkt getrennt) festgelegt werden. Falls der Typ nicht
angegeben wird, wird ein Standardwert verwendet (siehe ). Die folgenden Typen sind
verfügbar:
Verfügbare Typen von
wxWidgets-AbhängigkeitenNameBeschreibungbuildKomponente wird zum Bau
benötigt – äquivalent zu
BUILD_DEPENDSrunKomponente wird zum Ausführen
benötigt – äquivalent zu
RUN_DEPENDSlibKomponente wird zum Bau und Ausführen
benötigt – äquivalent zu
LIB_DEPENDS
Die Standardwerte für die einzelnen Komponenten
sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
Standardtypen der
wxWidgets-AbhängigkeitenKomponenteTyp der Abhängigkeitwxlibcontriblibpythonrunmozillalibsvglib
Auswahl von
wxWidgets-KomponentenDer folgende Ausschnitt entspricht einem Port, der
die wxWidgets-Version
2.4 und die zugehörigen
Bibliotheken verwendet.USE_WX= 2.4
WX_COMPS= wx contribUnicodeDie wxWidgets-Bibliotheken
unterstützen Unicode seit der Version
2.5. In den Ports sind beide Versionen
verfügbar und können über die folgenden
Variablen ausgewählt werden:
Variablen, um Unicode in den
wxWidgets-Versionen
auszuwählenVariableBeschreibungBestimmt fürWX_UNICODEDer Port funktioniert
ausschließlich mit der
Unicode-Versionden PortWANT_UNICODEDer Port funktioniert in beiden
Versionen – bevorzugt wird jedoch
Unicodeden PortWITH_UNICODEDer Port verwendet die Unicode-Versionden BenutzerWITHOUT_UNICODEDer Port verwendet, falls unterstützt, die
normale Version (falls WX_UNICODE
nicht definiert ist)den Benutzer
Die Variable WX_UNICODE darf
nicht bei Ports benutzt werden, die sowohl die Version mit
als auch ohne Unterstützung für Unicode
verwenden können. Falls der Port
standardmäßig Unterstützung für
Unicode bieten soll, verwenden Sie
WANT_UNICODE stattdessen.Feststellen der installierten VersionUm eine bereits installierte Version zu finden, muss
WANT_WX definiert werden. Falls diese
Variable nicht auf eine bestimmte Versionsnummer gesetzt
wird, werden die Komponenten einen Suffix mit der
Versionsnummer tragen. Die Variable
HAVE_WX wird gesetzt, falls eine
installierte Version vorgefunden wurde.Installierte
wxWidgets-Versionen
und –Komponenten feststellenDer folgende Ausschnitt kann in einem Port verwendet
werden, der wxWidgets
verwendet, falls es installiert ist, oder falls eine
Option dafür ausgewählt wurde.WANT_WX= yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITH_WX) || ${HAVE_WX:Mwx-2.4} != ""
USE_WX= 2.4
CONFIGURE_ARGS+=--enable-wx
.endifDer folgende Ausschnitt kann verwendet werden, um
die Unterstützung für
wxPython zusätzlich zu der
von wxWidgets zu aktivieren
(beide in Version 2.6), wenn das
installiert ist, oder die Option ausgewählt
wurde.USE_WX= 2.6
WX_COMPS= wx
WANT_WX= 2.6
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITH_WXPYTHON) || ${HAVE_WX:Mpython} != ""
WX_COMPS+= python
CONFIGURE_ARGS+=--enable-wxpython
.endifVordefinierte VariablenDie folgenden Variablen sind in den Ports
verfügbar (nachdem sie entsprechend definiert wurden).
Vordefinierte Variablen für Ports, die
wxWidgets verwendenNameBeschreibungWX_CONFIGPfad zum wxWidgetswx-config-Skript (mit
unterschiedlichem Namen)WXRC_CMDPfad zum wxWidgetswxrc-Programm (mit
unterschiedlichem Namen)WX_VERSIONVersion der wxWidgets, die
verwendet werden soll (z.B. 2.6)WX_UNICODEFalls Unterstützung für Unicode nicht
explizit definiert, jedoch verwendet wird, dann wird die
Unterstützung automatisch aktiviert.
Verarbeitung in
bsd.port.pre.mkFalls die Variablen gleich nach dem Importieren von
bsd.port.pre.mk benutzt werden sollen,
so muss die Variable WX_PREMK definiert
werden.Falls WX_PREMK definiert ist, so
werden Version, Abhängigkeiten, Komponenten und
vordefinierte Variablen nicht geändert, wenn die
Variablen des wxWidgets-Ports
nach dem Einbinden von
bsd.port.pre.mk geändert
werden.Verwendung von
wxWidgets-Variablen
in KommandosDer folgende Ausschnitt zeigt die Verwendung von
WX_PREMK durch Ausführen des
wx-config-Skriptes, um die
vollständige Version als Zeichenkette zu erhalten,
diese dann einer Variablen zuzuweisen und die Variable
anschließend einem Programm zu
übergeben.USE_WX= 2.4
WX_PREMK= yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if exists(${WX_CONFIG})
VER_STR!= ${WX_CONFIG} --release
PLIST_SUB+= VERSION="${VER_STR}"
.endifDie wxWidgets-Variablen
können problemlos in Kommandos benutzt werden, falls
diese in Targets ohne gesetztes
WX_PREMK verwendet werden.Weitere configure-ArgumenteEinige GNU configure-Skripte
können wxWidgets nicht
auffinden, falls nur die Umgebungsvariable
WX_CONFIG gesetzt ist, sondern
benötigen zusätzliche Argumente. Dafür kann
die Variable WX_CONF_ARGS benutzt
werden.
Zulässige Werte für
WX_CONF_ARGSMöglicher WertResultierendes Argumentabsolute--with-wx-config=${WX_CONFIG}relative--with-wx=${LOCALBASE}
--with-wx-config=${WX_CONFIG:T}
Verwendung von LuaDieser Abschnitt beschreibt den Status der
Lua-Bibliotheken in den Ports
und deren Einbindung in das Ports System.EinführungEs gibt viele Probleme bei der gleichzeitigen
Verwendung unterschiedlicher Versionen von
Lua-Bibliotheken (Dateien
unterschiedlicher Versionen haben denselben Dateinamen). In
den Ports wurde das Problem gelöst, indem jede Version
unter einem eigenen Namen mit der Versionsnummer als Suffix
installiert wird.Der offensichtliche Nachteil dabei ist, dass jede
Anwendung so verändert werden muss, dass sie die
erwartete Version vorfindet. Dies kann jedoch durch
zusätzliche Flags für Compiler und Linker
gelöst werden.Auswahl der VersionUm festzulegen, welche Version von
Lua verwendet werden soll, gibt
es zwei Variablen (falls nur eine der beiden definiert ist,
so wird die andere auf einen Standardwert gesetzt):
Variablen, um die
Lua-Version festzulegenVariableBeschreibungStandardwertUSE_LUAListe der Versionen, welche der Port verwenden
kannAlle verfügbaren VersionenUSE_LUA_NOTListe der Versionen, die der Port nicht verwenden
kannNichts
Es folgt eine Liste an möglichen
Lua-Versionen und deren
zugehöriger Port:
Die Variablen in
können auf einen oder mehrere (durch Leerzeichen
getrennt) der folgenden Werte gesetzt werden:
Spezifikationen der
Lua-VersionenBeschreibungBeispielSpezielle Version4.0Aufsteigende Versionen5.0+Absteigende Versionen5.0-Versionenintervall (muss aufsteigend sein)5.0-5.1
Desweiteren gibt es Variablen, über die eine
bevorzugte Version festgelegt werden kann. Die Versionen
können als Liste angegeben werden, wobei die
Reihenfolge der Priorisierung entspricht.
Variablen zur Festlegung der bevorzugten
Lua-VersionNameBestimmt fürWANT_LUA_VERden PortWITH_LUA_VERden Benutzer
Auswahl der
Lua-VersionDer folgende Ausschnitt entspricht einem Port, der
Lua in den Versionen
5.0 oder 5.1
verwenden kann und standardmäßig
5.0 verwendet. Diese Einstellung kann
durch die benutzerdefinierte Variable
WITH_LUA_VER überschrieben
werden.USE_LUA= 5.0-5.1
WANT_LUA_VER= 5.0KomponentenauswahlDesweiteren gibt es Anwendungen, die nicht direkt
Lua-Bibliotheken sind, aber
trotzdem mit diesen zusammenhängen. Diese Anwendungen
können über die Variable
LUA_COMPS festgelegt werden. Die
folgenden Komponenten sind verfügbar:
Verfügbare
Lua-KomponentenNameBeschreibungVersionseinschränkungenluaHauptbibliothekKeinetoluaBibliothek für die Unterstützung von C/C++-Code4.0-5.0rubyRuby-Bindungen4.0-5.0
Es gibt weitere Komponenten, die jedoch Module
für den Interpreter sind und nicht von Anwendungen
benutzt werden (nur von anderen Modulen).Der Typ der Abhängigkeit kann für jede
Komponente durch Hinzufügen eines Suffix (durch
Strichpunkt getrennt) festgelegt werden. Falls der Typ nicht
angegeben wird, wird ein Standardwert verwendet (siehe ). Die folgenden Typen sind
verfügbar:
Verfügbare Typen von
Lua-AbhängigkeitenNameBeschreibungbuildKomponente wird zum Bau
benötigt – äquivalent zu
BUILD_DEPENDSrunKomponente wird zum Ausführen
benötigt – äquivalent zu
RUN_DEPENDSlibKomponente wird zum Bau und zum Ausführen
benötigt – äquivalent zu
LIB_DEPENDS
Die Standardwerte für die einzelnen Komponenten
sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
Standardtypen für
Lua-AbhängigkeitenKomponenteTyp der Abhängigkeitlualib für
4.0-5.0 (shared) und
build für 5.1
(static)toluabuild (static)rubylib (shared)
Auswahl von
Lua-KomponentenDer folgende Ausschnitt entspricht einem Port,
welcher die Lua-Version
4.0 und die zugehörigen
Ruby-Bindungen
verwendet.USE_LUA= 4.0
LUA_COMPS= lua rubyFeststellen der installierten VersionUm eine bereits installierte Version zu finden, muss
WANT_LUA definiert werden. Falls diese
Variable nicht auf eine bestimmte Versionsnummer gesetzt
wird, werden die Komponenten einen Suffix mit der
Versionsnummer tragen. Die Variable
HAVE_LUA wird gesetzt, falls eine
installierte Version vorgefunden wurde.Installierte
Lua-Versionen
und– Komponenten feststellenDer folgende Ausschnitt kann in einem Port verwendet
werden, der Lua benutzt, falls
es installiert ist oder eine Option dafür
ausgewählt wurde.WANT_LUA= yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITH_LUA5) || ${HAVE_LUA:Mlua-5.[01]} != ""
USE_LUA= 5.0-5.1
CONFIGURE_ARGS+=--enable-lua5
.endifDer folgende Ausschnitt kann verwendet werden, um
die Unterstützung für
tolua zusätzlich zu der
von Lua zu aktivieren (beide in
Version 4.0), wenn dies installiert ist oder die Option
ausgewählt wurde.USE_LUA= 4.0
LUA_COMPS= lua
WANT_LUA= 4.0
.include <bsd.port.pre.mk>
.if defined(WITH_TOLUA) || ${HAVE_LUA:Mtolua} != ""
LUA_COMPS+= tolua
CONFIGURE_ARGS+=--enable-tolua
.endifVordefinierte VariablenDie folgenden Variablen sind in den Ports
verfügbar (nachdem sie entsprechend definiert wurden).
Vordefinierte Variablen für Ports, die
Lua verwendenNameBeschreibungLUA_VERDie Lua-Version, die
verwendet wird (z.B. 5.1)LUA_VER_SHDie Hauptversion für
shared-Lua-Bibliotheken (z.B.
1)LUA_VER_STRDie Lua-Version ohne die
Punkte (z.B. 51)LUA_PREFIXDer Präfix, unter dem
Lua (und Komponenten)
installiert istLUA_SUBDIRDas Verzeichnis unter
${PREFIX}/bin,
${PREFIX}/share und
${PREFIX}/lib, in welchem
Lua installiert istLUA_INCDIRDas Verzeichnis, in dem
Lua- und
tolua-Header-Dateien
installiert sindLUA_LIBDIRDas Verzeichnis, in dem
Lua– und
tolua-Bibliotheken
installiert sindLUA_MODLIBDIRDas Verzeichnis, in dem
Lua Modul-Bibliotheken
(.so) installiert sindLUA_MODSHAREDIRDas Verzeichnis, in dem
Lua-Module
(.lua) installiert sindLUA_PKGNAMEPREFIXDer Paketnamen-Präfix, der von
Lua-Modulen verwendet
wirdLUA_CMDDas Verzeichnis, in dem der
Lua-Interpreter liegtLUAC_CMDDas Verzeichnis, in dem der
Lua-Compiler liegtTOLUA_CMDDas Verzeichnis, in dem das
tolua-Programm liegt
Einem Port mitteilen, in welchem Verzeichnis
Lua liegtDer folgende Ausschnitt zeigt, wie einem Port,
welcher ein configure-Skript verwendet, mitgeteilt werden
kann, wo die Lua-Header-Dateien
und Bibliotheken liegen.
USE_LUA= 4.0
GNU_CONFIGURE= yes
CONFIGURE_ENV= CPPFLAGS="-I${LUA_INCDIR}" LDFLAGS="-L${LUA_LIBDIR}"Verarbeitung in
bsd.port.pre.mkFalls die Variablen gleich nach dem Einbinden von
bsd.port.pre.mk benutzt werden sollen,
so muss die Variable LUA_PREMK definiert
werden.Falls LUA_PREMK definiert ist, so
werden Version, Abhängigkeiten, Komponenten und
vordefinierte Variablen nicht geändert, wenn die
Variablen des Lua-Ports
nach dem Einbinden von
bsd.port.pre.mk geändert
werden.Verwendung von
Lua-Variablen in
KommandosDer folgende Ausschnitt zeigt die Verwendung von
LUA_PREMK durch Ausführen des
Lua-Interpreters, um die
vollständige Version als Zeichenkette zu erhalten,
diese dann einer Variablen zuzuweisen und die Variable
schließlich einem Programm zu übergeben.USE_LUA= 5.0
LUA_PREMK= yes
.include <bsd.port.pre.mk>
.if exists(${LUA_CMD})
VER_STR!= ${LUA_CMD} -v
CFLAGS+= -DLUA_VERSION_STRING="${VER_STR}"
.endifDie Lua-Variablen
können problemlos in Befehlen benutzt werden, falls
diese in Targets ohne gesetztes
LUA_PREMK verwendet werden.Xfce verwendenDie USE_XFCE-Variable wird für
die automatische Konfiguration der Abhängigkeiten
eingesetzt, welche die Xfce-Basisbibliotheken oder Anwendungen
wie x11-toolkits/libxfce4gui und
x11-wm/xfce4-panel
verwenden.Die folgenden Xfce-Bibliotheken und -Anwendungen werden
derzeit unterstützt:libexo: x11/libexolibgui: x11-toolkits/libxfce4guilibutil: x11/libxfce4utillibmcs: x11/libxfce4mcsmcsmanager: sysutils/xfce4-mcs-managerpanel: x11-wm/xfce4-panelthunar: x11-fm/thunarwm: x11-wm/xfce4-wmxfdev: dev/xfce4-dev-toolsDie folgenden zusätzlichen Parameter werden
unterstützt:configenv: Benutzen Sie dies, wenn Ihr Port eine
speziell angepasste
CONFIGURE_ENV-Variable benötigt,
um seine erforderlichen Bibliotheken zu finden.
-I${LOCALBASE}/include
-L${LOCALBASE}/lib wird CPPFLAGS
hinzugefügt und ergibt
CONFIGURE_ENV.Wenn also ein Port von sysutils/xfce4-mcs-manager
abhängt und die speziellen CPPFLAGS in seiner
configure-Umgebung verlangt, dann würde die Syntax wie
folgt aussehen:USE_XFCE= mcsmanager configenvBenutzung von Datenbanken
Variablen für Ports, die Datenbanken
benutzenVariableBedeutungUSE_BDBFalls die Variable auf yes
gesetzt ist, füge eine Abhängigkeit von
databases/db41
hinzu. Die Variable kann auch folgende Werte
annehmen: 2, 3, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46 oder 47.
Sie können eine Folge akzeptierter Werte
angeben - USE_BDB=42+ stellt die
höchste installierte Version fest und greift
auf 42 zurück, falls sonst nichts installiert
ist.USE_MYSQLFalls die Variable auf yes
gesetzt ist, füge databases/mysql50-server
als Abhängigkeit hinzu. Die damit
verknüpfte Variable
WANT_MYSQL_VER kann Werte wie
323, 40, 41, 50, 51 oder 60 annehmen.USE_PGSQLFalls die Variable auf yes
gesetzt ist, füge eine Abhängigkeit von
databases/postgresql82
hinzu. Die damit verknüpfte Variable
WANT_PGSQL_VER kann Werte wie 73,
74, 80, 81, 82 oder 83 annehmen.
Starten und Anhalten von Diensten (rc Skripten)rc.d-Skripten werden zum Starten
von Diensten während des Systemstarts verwendet und um
den Administratoren einen Standardweg zum Anhalten und Starten
von Diensten zu bieten. Ports halten sich an dieses
systemweite rc.d-Framework. Details zu
deren Benutzung können im rc.d Kapitel
des Handbuchs nachgelesen werden. Ausführliche
Beschreibungen der verfügbaren Befehle stehen in
&man.rc.8; und &man.rc.subr.8;. Desweiteren gibt es einen Artikel zu
praktischen Aspekten bezüglich
rc.d-Skripten.Ein oder mehrere rc.d-Skripten können installiert
werden mittels:USE_RC_SUBR= doormandSkripten müssen im Unterverzeichnis
files abgelegt und jeder Skript-Datei
muss ein .in-Suffix hinzugefügt
werden. Standardmäßige
SUB_LIST-Ersetzungen werden für diese
Dateien unterstützt. Die Verwendung von
%%PREFIX%% und
%%LOCALBASE%% wird dringend empfohlen.
Näheres zu SUB_LIST kann im zugehörigen Kapitel
nachgelesen werden.Für &os;-Versionen, die älter als 6.1-RELEASE
sind, ist die Integration mittels &man.rcorder.8;
möglich, indem USE_RCORDER anstatt
USE_RC_SUBR verwendet wird. Die Verwendung
dieser Methode ist jedoch nur notwendig, wenn der Port in die
Verzeichnisstruktur des Basissystems installiert werden kann
oder der Dienst vor den
FILESYSTEMS-Skripten in
rc.d des Basissystems gestartet sein
muss.Seit &os; 6.1-RELEASE sind lokale
rc.d-Skripten (inklusive der durch Ports
installierten) im allgemeinen &man.rcorder.8; des
Basissystems.Beispiel eines einfachen
rc.d-Skripts:#!/bin/sh
# $FreeBSD$
#
# PROVIDE: doormand
# REQUIRE: LOGIN
# KEYWORD: shutdown
#
# Add the following lines to /etc/rc.conf.local or /etc/rc.conf
# to enable this service:
#
# doormand_enable (bool): Set to NO by default.
# Set it to YES to enable doormand.
# doormand_config (path): Set to %%PREFIX%%/etc/doormand/doormand.cf
# by default.
#
. /etc/rc.subr
name="doormand"
rcvar=${name}_enable
command=%%PREFIX%%/sbin/${name}
pidfile=/var/run/${name}.pid
load_rc_config $name
: ${doormand_enable="NO"}
: ${doormand_config="%%PREFIX%%/etc/doormand/doormand.cf"}
command_args="-p $pidfile -f $doormand_config"
run_rc_command "$1"Solange kein guter Grund dafür besteht, einen Dienst
früher starten zu lassen, sollten alle Ports-Skripten
REQUIRE: LOGIN verwenden.
Falls der Port von einem bestimmten Benutzer (außer
root) ausgeführt wird, ist dies zwingend.
KEYWORD: shutdown ist im
Skript oben deswegen vorhanden, weil der frei erfundene
Beispiel-Port einen Dienst startet und dieser beim
Herunterfahren des Systems sauber beendet werden sollte.
Startete das Skript keinen persistenten Dienst, wäre dies
nicht notwendig.Für die Wertzuweisung von Variablen sollte
"=" anstatt ":=" verwendet werden, da bei
Ersterem nur auf einen Standardwert gesetzt wird, wenn die
Variable vorher noch nicht gesetzt war, und bei Letzterem
dieser gesetzt wird, auch wenn der Wert vorher Null gewesen
ist. Ein Benutzer kann durchaus einen Ausdruck wie
doormand_flags="" in seiner
rc.conf.local-Datei stehen haben, und
eine Variablenzuweisung mittels ":=" würde in
diesem Fall die Benutzerdefinition überschreiben.Es sollten keine weiteren Skripten mit der
.sh-Endung hinzugefügt werden.
Irgendwann wird es ein Massenumbenennen aller Skripten im
Repository geben, die immer noch diese Endung haben.Anhalten und Deinstallieren von DienstenEs ist möglich, dass ein Dienst während der
Deinstallation automatisch angehalten wird. Es wird
empfohlen dieses Verhalten nur zu implementieren, wenn es
unbedingt erforderlich ist zuerst den Dienst anzuhalten und
dann die Dateien zu entfernen. Normalerweise sollte es dem
Administrator überlassen werden, ob ein Dienst durch
Deinstallieren angehalten werden soll. Dies betrifft auch
den Vorgang des Aktualisierens.Der Datei pkg-plist sollte eine
Zeile wie folgt zugefügt werden:@stopdaemon doormandDas Argument muss dabei mit dem Inhalt der
USE_RC_SUBR-Variablen
übereinstimmen.Hinzufügen von Benutzern und GruppenManche Ports setzen voraus, dass ein bestimmter Benutzer
auf dem System angelegt ist. Wählen Sie in einem solchen
Fall eine freie Kennnummer zwischen 50 und 999 aus und tragen
Sie diese in ports/UIDs (für
Benutzer) oder ports/GIDs (für
Gruppen) ein. Stellen Sie dabei sicher, dass Sie keine
Kennnummer auswählen, die bereits vom System oder von
anderen Ports verwendet wird.Erstellen Sie bitte eine entsprechende Patch-Datei
für diese beiden Dateien, wenn für Ihren Port ein
neuer Benutzer oder eine neue Gruppe angelegt werden
muss.Sie können dann die Variablen
USERS und GROUPS im
Makefile benutzen, um bei der
Port-Installation das automatische Anlegen des Benutzers zu
veranlassen.USERS= pulse
GROUPS= pulse pulse-access pulse-rtDie Liste mit den momentan belegten UIDs (GIDs) befindet
sich in ports/UIDs
(ports/GIDs).Fortgeschrittene
pkg-plist-MethodenÄnderungen an pkg-plist mit
Hilfe von make-VariablenEinige Ports, insbesondere die
p5--Ports, müssen, abhängig von
ihren Konfigurationsoptionen (oder im Falle der p5-Ports von
der perl-Version), die
pkg-plist verändern. Um dies zu
vereinfachen, werden für jeden Eintrag in
pkg-plist die Variablen
%%OSREL%%, %%PERL_VER%%
und %%PERL_VERSION%% durch die jeweiligen
Werte ersetzt. Der Wert von %%OSREL%% ist
die Revisionsnummer des Betriebssystems (z.B.
4.9). %%PERL_VERSION%%
und %%PERL_VER%% geben die
vollständige Versionsnummer von perl
(z.B. 5.8.9) an. Weitere, die
Dokumentationsdateien des Ports betreffende
%%VARS%%, werden
im entsprechenden
Abschnitt erläutert.Falls Sie weitere Ersetzungen von Variablen
durchführen müssen, können Sie in der Variable
PLIST_SUB eine Liste von
VAR=VALUE-Paaren
angeben, wobei in der pkg-plist%%VAR%% durch
VALUE ersetzt wird.Wenn Sie z.B. einen Port haben, der viele Dateien in ein
versionsspezifisches Unterverzeichnis installiert, dann
können Sie etwas wieOCTAVE_VERSION= 2.0.13
PLIST_SUB= OCTAVE_VERSION=${OCTAVE_VERSION}in das Makefile schreiben und
%%OCTAVE_VERSION%% verwenden,
unabhängig davon, wo die Variable in
pkg-plist verwendet wird. In diesem Fall
müssen Sie bei einem Upgrade des Ports nicht dutzende
(oder manchmal sogar hunderte) Zeilen in
pkg-plist anpassen.Falls Ihr Port in Abhängigkeit von den
ausgewählten Optionen Dateien installiert, ist es
üblich, den entsprechenden Zeilen in der
pkg-plist eine Zeichenfolge
%%TAG%% voranzustellen, wobei der
Platzhalter TAG der Variablen
PLIST_SUB im Makefile
bei gleichzeitiger Zuweisung des speziellen Werts
@comment hinzugefügt wird, der die
Paket-Werkzeuge die Zeile ignorieren lässt:.if defined(WITH_X11)
PLIST_SUB+= X11=""
.else
PLIST_SUB+= X11="@comment "
.endifund in der pkg-plist:%%X11%%bin/foo-guiDiese Ersetzung (ebenso wie das Hinzufügen weiterer
Manualpages) wird
zwischen den pre-install- und
do-install-Targets ausgeführt,
indem aus PLIST
gelesen und in
TMPPLIST geschrieben
wird (Standard:
WRKDIR/.PLIST.mktmp).
Falls Ihr Port also
PLIST während dem
Erstellen generiert, so sollte dies vor oder in
pre-install geschehen. Muss Ihr Port
die resultierende Datei verändern, so sollte dies in
post-install mit der Ausgabedatei
TMPPLIST
erfolgen.Eine weitere Möglichkeit, die Paketliste eines
Ports zu verändern, besteht darin die Variablen
PLIST_FILES und
PLIST_DIRS zu setzen. Der Wert jeder der
beiden Variablen stellt eine Liste von Pfadnamen dar, die
zusammen mit dem Inhalt von
PLIST in
TMPPLIST geschrieben
wird. Dabei unterliegen die Namen in
PLIST_FILES und
PLIST_DIRS der weiter oben beschriebenen
Substitution von
%%VAR%%. Die
Namen aus PLIST_FILES werden ansonsten
unverändert in die endgültige Paketliste
übernommen, während den Namen aus
PLIST_DIRS noch der Wert von
@dirrm vorangestellt wird. Damit die
Verwendung von PLIST_FILES und
PLIST_DIRS überhaupt möglich
ist, müssen diese gesetzt werden, bevor
TMPPLIST geschrieben
wird – z.B. in
pre-install oder vorher.Leere VerzeichnisseAufräumen leerer VerzeichnisseBitte sorgen Sie dafür, dass ihre Ports bei der
Deinstallation leere Verzeichnisse löschen. Dazu wird
für jedes Verzeichnis, das der Port erzeugt hat, eine
@dirrm-Zeile angegeben. Um ein
Verzeichnis zu löschen müssen Sie zuerst dessen
Unterverzeichnisse entfernen. :
lib/X11/oneko/pixmaps/cat.xpm
lib/X11/oneko/sounds/cat.au
:
@dirrm lib/X11/oneko/pixmaps
@dirrm lib/X11/oneko/sounds
@dirrm lib/X11/onekoEs kann allerdings auch vorkommen, dass
@dirrm Fehler ausgibt, da andere Ports
ein Verzeichnis ebenfalls nutzen. Deshalb können Sie
@dirrmtry verwenden, um nur Verzeichnisse
zu löschen, die wirklich leer sind, und damit
Warnhinweise vermeiden.@dirrmtry share/doc/gimpDadurch wird es weder eine Fehlermeldung geben noch
wird &man.pkg.delete.1; abnormal beendet werden - auch dann
nicht, wenn
${PREFIX}/share/doc/gimp
nicht leer ist, da andere Ports hier ebenfalls Dateien
installiert haben.Erstellen leerer VerzeichnisseUm leere Verzeichnisse während der Installation
eines Ports zu erstellen, bedarf es etwas Aufmerksamkeit.
Diese Verzeichnisse werden nicht erstellt, wenn das Paket
installiert wird, da Pakete nur die Dateien speichern und
&man.pkg.add.1; nur die Verzeichnisse erstellt, die
dafür benötigt werden. Um sicher zu gehen, dass
das leere Verzeichnis erstellt wird, wenn ein Paket
installiert wird, muss die folgende Zeile in
pkg-plist über der entsprechenden
@dirrm Zeile eingetragen werden:@exec mkdir -p %D/share/foo/templatesKonfigurationsdateienSollte Ihr Port Konfigurationsdateien in
PREFIX/etc
benötigen, so sollten Sie diese
nicht einfach installieren und in
pkg-plist auflisten. Dies würde
&man.pkg.delete.1; veranlassen, diese Dateien zu löschen,
selbst wenn wenn sie vom Benutzer editiert wurden.Stattdessen sollten Beispieldateien mit einem
entsprechenden Suffix (beispielsweise
filename.sample)
versehen werden. Ist die Konfigurationsdatei nicht vorhanden,
so sollte die Beispieldatei an deren Platz kopiert werden. Bei
der Deinstallation sollte die Konfigurationsdatei
gelöscht werden, aber nur, wenn sie nicht vom Benutzer
verändert wurde. Das alles muss sowohl im
Makefile des Ports als auch in der
pkg-plist (für die Installation aus
einem Paket) sichergestellt werden.Beispiel aus einem Makefile:post-install:
@if [ ! -f ${PREFIX}/etc/orbit.conf ]; then \
${CP} -p ${PREFIX}/etc/orbit.conf.sample ${PREFIX}/etc/orbit.conf ; \
fiBeispiel aus einer pkg-plist:@unexec if cmp -s %D/etc/orbit.conf.sample %D/etc/orbit.conf; then rm -f %D/etc/orbit.conf; fi
etc/orbit.conf.sample
@exec if [ ! -f %D/etc/orbit.conf ] ; then cp -p %D/%F %B/orbit.conf; fiWahlweise können Sie auch eine Nachricht ausgegeben lassen,
in der Sie den Nutzer auffordern, die Datei an die richtige
Stelle zu kopieren und zu bearbeiten, bevor das Programm
ausgeführt werden kann.Dynamische oder statische PaketlisteEine statische Paketliste ist eine
Paketliste, die in der Ports-Sammlung, entweder in Form der
pkg-plist (mit oder ohne der Ersetzung
von Variablen) oder durch PLIST_FILES und
PLIST_DIRS im Makefile
eingebettet, verfügbar ist. Selbst wenn der Inhalt durch
ein Werkzeug oder ein Target im Makefile automatisch erzeugt
wird, bevor die Datei von einem Committer
in die Ports-Sammlung aufgenommen wird, so ist dies immer noch
eine statische Liste, da es möglich ist den Dateiinhalt
zu betrachten ohne ein Distfile Herunterladen oder Kompilieren
zu müssen.Eine dynamische Paketliste ist eine
Paketliste, die beim Kompilieren des Ports erstellt wird,
abhängig davon, welche Dateien und Verzeichnisse
installiert werden. Es ist nicht möglich diese Liste zu
betrachten, bevor der Quelltext heruntergeladen und kompiliert
oder nachdem ein make clean ausgeführt
wurde.Der Einsatz dynamischer Paketlisten ist zwar nicht
untersagt, aber Sie sollten, wann immer das möglich ist,
statische Paketlisten verwenden, da die Nutzer dann
&man.grep.1; auf alle verfügbaren Ports anwenden
können, um z.B. herauszufinden, von welchem eine
bestimmte Datei installiert wurde. Dynamische Paketlisten
sollten für komplexe Ports verwendet werden, bei denen
sich die Liste abhängig von den gewählten Funktionen
sehr stark ändern kann (wodurch die Pflege von statischen
Listen unmöglich wird), oder Ports, welche die Paketliste
abhängig von den Versionen verwendeter
Abhängigkeiten verändern (z.B. Ports, die Ihre
Dokumentation mit Javadoc
erzeugen).Maintainer, die dynamische Paketlisten bevorzugen,
werden dazu aufgefordert, neue Targets zu Ihren Ports
hinzuzufügen, welche die
pkg-plist-Datei erzeugen, sodass Benutzer
den Inhalt überprüfen können.Automatisiertes Erstellen von PaketlistenAls Erstes sollten Sie sich vergewissern, dass der Port
bis auf pkg-plist vollständig
ist.Als Nächstes erstellen Sie einen temporären
Verzeichnisbaum, in welchem Ihr Port installiert werden kann,
und installieren Sie alle Abhängigkeiten.&prompt.root; mkdir /var/tmp/$(make -V PORTNAME)
&prompt.root; mtree -U -f $(make -V MTREE_FILE) -d -e -p /var/tmp/$(make -V PORTNAME)
&prompt.root; make depends PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME)Speichern Sie die Verzeichnisstruktur in einer neuen
Datei.&prompt.root; (cd /var/tmp/$(make -V PORTNAME) && find -d * -type d) | sort > OLD-DIRSErstellen Sie eine leere
pkg-plist-Datei:&prompt.root; :>pkg-plistWenn Ihr Port auf PREFIX achtet (was
er machen sollte), so kann der Port nun installiert und die
Paketliste erstellt werden.&prompt.root; make install PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME)
&prompt.root; (cd /var/tmp/$(make -V PORTNAME) && find -d * \! -type d) | sort > pkg-plistSie müssen auch alle neu erstellten Verzeichnisse in
die Paketliste aufnehmen.&prompt.root; (cd /var/tmp/$(make -V PORTNAME) && find -d * -type d) | sort | comm -13 OLD-DIRS - | sort -r | sed -e 's#^#@dirrm #' >> pkg-plistZu guter Letzt muss die Paketliste noch manuell
aufgeräumt werden - es funktioniert eben nicht
alles automatisch. Manualpages sollten im
Makefile des Ports unter
MANn
aufgeführt sein und nicht in der Paketliste.
Konfigurationsdateien des Benutzers sollten entfernt oder als
filename.sample
installiert werden. Die info/dir-Datei
sollte nicht aufgeführt sein und die zugehörigen
install-info-Zeilen sollten
hinzugefügt werden, wie im info files-Abschnitt
beschrieben. Alle Bibliotheken, die der Port installiert,
sollten aufgelistet werden, wie es im Shared Libraries-Abschnitt
festgelegt ist.Alternativ dazu können Sie das
plist-Skript in
/usr/ports/Tools/scripts/ verwenden, um
die Paketliste automatisch zu erstellen. Das
plist-Skript ist ein
Ruby-Skript, das die meisten der in
den vorangehenden Absätzen kurz dargestellten manuellen
Schritte automatisiert.Der erste Schritt ist
derselbe wie oben: Nehmen Sie die ersten drei Zeilen, also
mkdir, mtree und
make depends. Installieren und bauen Sie
dann den Port:&prompt.root; make install PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME)Und lassen Sie plist die
pkg-plist-Datei erstellen:&prompt.root; /usr/ports/Tools/scripts/plist -Md -m $(make -V MTREE_FILE) /var/tmp/$(make -V PORTNAME) > pkg-plistDie Paketliste muss immer noch von Hand aufgeräumt
werden, wie es oben erklärt wurde.Ein weiteres Werkzeug zur Erzeugung einer ersten
pkg-plist-Datei ist ports-mgmt/genplist. Wie bei jedem
automatisierten Hilfswerkzeug, sollte die erzeugte
pkg-plist-Datei überprüft und
bei Bedarf von Hand nachbearbeitet werden.Die pkg-*
DateienEs gibt noch einige Tricks mit
pkg-*, die wir
noch nicht erwähnt haben, die aber oft sehr praktisch
sind.pkg-messageWenn Sie dem Anwender bei der Installation weitere
Informationen anzeigen wollen, so können Sie diese
Nachricht in pkg-message speichern.
Diese Vorgehensweise ist oft nützlich, um
zusätzliche Schritte anzuzeigen, die nach &man.pkg.add.1;
durchgeführt werden müssen. Dadurch können Sie
auch Lizenzinformationen darstellen.Wollen Sie nur ein paar Zeilen über die
Einstellungen zum Erstellen des Ports oder Warnungen ausgeben,
benutzen Sie ECHO_MSG.
pkg-message ist nur für Schritte
nach der Installation vorgesehen. Sie sollten den Unterschied
zwischen ECHO_MSG und
ECHO_CMD beachten: Ersteres wird benutzt,
um Informationen auf dem Bildschirm auszugeben, während
Letzteres für Kommando-Pipelining bestimmt ist.Ein gutes Beispiel für die Benutzung der beiden
Befehle ist in shells/bash2/Makefile zu
finden:update-etc-shells:
@${ECHO_MSG} "updating /etc/shells"
@${CP} /etc/shells /etc/shells.bak
@( ${GREP} -v ${PREFIX}/bin/bash /etc/shells.bak; \
${ECHO_CMD} ${PREFIX}/bin/bash) >/etc/shells
@${RM} /etc/shells.bakDie pkg-message wird nicht zur
pkg-plist hinzugefügt. Sie wird
auch nicht automatisch angezeigt, falls ein Anwender den
Port installiert. Sie müssen also die Ausgabe selbst im
post-install-Ziel des Make-Vorgangs
veranlassen.pkg-installSollte es nötig sein, dass Ihr Port bei der
Installation des Binärpakets mit &man.pkg.add.1; Befehle
ausführt, können Sie das Skript
pkg-install benutzen. Dieses Skript wird
automatisch dem Paket hinzugefügt und zweimal von
&man.pkg.add.1; ausgeführt: Zuerst als
${SH} pkg-install ${PKGNAME}
PRE-INSTALL und beim zweiten Mal als
${SH} pkg-install ${PKGNAME}
POST-INSTALL. $2 kann also
getestet werden, um festzustellen, in welchem Modus das Skript
ausgeführt wird. Die Umgebungsvariable
PKG_PREFIX wird auf das Verzeichnis gesetzt, in
welches das Paket installiert wird. Siehe &man.pkg.add.1;
für weiterführende Informationen.Das Skript wird nicht automatisch ausgeführt,
wenn Sie den Port mit make install
installieren. Wenn Sie es ausführen lassen wollen, dann
müssen Sie es im Makefile aufrufen:
PKG_PREFIX=${PREFIX} ${SH}
${PKGINSTALL} ${PKGNAME}
PRE-INSTALL.pkg-deinstallDieses Skript wird ausgeführt, wenn ein Paket
deinstalliert wird.Es wird zweimal von &man.pkg.delete.1; aufgerufen. Das
erste Mal als ${SH} pkg-deinstall
${PKGNAME} DEINSTALL und dann als
${SH} pkg-deinstall ${PKGNAME}
POST-DEINSTALL.pkg-reqMuss Ihr Port entscheiden, ob er installiert werden
soll oder nicht, können Sie ein
pkg-req-Bedingungsskript
verwenden. Dieses wird automatisch bei der Installation/
Deinstallation aufgerufen, um zu entscheiden, ob die
Installation/ Deinstallation fortgesetzt werden soll.Das Skript wird während der Installation von
&man.pkg.add.1; als pkg-req ${PKGNAME}
INSTALL aufgerufen. Bei der Deinstallation wird es
von &man.pkg.delete.1; als pkg-req ${PKGNAME}
DEINSTALL ausgeführt.Ändern der Namen der
pkg-*
DateienAlle Namen der
pkg-* Dateien
werden durch Variablen festgelegt. Sie können sie bei
Bedarf also im Makefile des Ports
ändern. Das ist besonders nützlich, wenn Sie die
gleichen pkg-*
Dateien in mehreren Ports nutzen oder in eine der oben genannten
Dateien schreiben wollen. Schreiben Sie niemals außerhalb
des Unterverzeichnisses WRKDIRpkg-*, eine Erklärung hierzu finden
Sie in Schreiben ausserhalb von
WRKDIR.Hier ist eine Liste von Variablennamen und ihren
Standardwerten (PKGDIR ist
standardmäßig
${MASTERDIR}).VariableStandardwertDESCR${PKGDIR}/pkg-descrPLIST${PKGDIR}/pkg-plistPKGINSTALL${PKGDIR}/pkg-installPKGDEINSTALL${PKGDIR}/pkg-deinstallPKGREQ${PKGDIR}/pkg-reqPKGMESSAGE${PKGDIR}/pkg-messageBitte benutzen Sie diese Variablen anstatt
PKG_ARGS zu ändern. Wenn Sie
PKG_ARGS modifizieren, werden diese Dateien
bei der Installation des Ports nicht korrekt in
/var/db/pkg installiert.Nutzung von SUB_FILES und
SUB_LISTDie Variablen SUB_FILES und
SUB_LIST sind nützlich, um dynamische
Werte in Port-Dateien zu verwenden, wie beispielsweise der
Installations-PREFIX in
pkg-message.Die Variable SUB_FILES enthält
eine Liste von Dateien, die automatisch verändert werden.
Jede Datei in
SUB_FILES muss ein entsprechendes Pendant
datei.in im Verzeichnis
FILESDIR haben. Die modifizierte Version
wird in WRKDIR angelegt. Dateien, die als
Werte von USE_RC_SUBR (oder veraltet in
USE_RCORDER) gespeichert werden, werden
automatisch zu SUB_FILES hinzugefügt.
Für die Dateien pkg-message,
pkg-install,
pkg-deinstall und
pkg-req werden die jeweiligen
Makefile-Variablen selbsttätig auf die geänderte
Version der Datei gesetzt.Die Variable SUB_LIST ist eine Liste
von VAR=WERT-Paaren. Jedes Paar
%%VAR%% in den Dateien von
SUB_FILES wird mit WERT
ersetzt. Einige gebräuchliche Paare werden automatisch
definiert: PREFIX,
LOCALBASE,
DATADIR, DOCSDIR,
EXAMPLESDIR. Jede Zeile, die mit
@comment beginnt, wird nach der
Variablen-Ersetzung aus der neu erstellten Datei
gelöscht.Im folgenden Beispiel wird %%ARCH%%
mit der Systemarchitektur in pkg-message
ersetzt:SUB_FILES= pkg-message
SUB_LIST= ARCH=${ARCH}Beachten Sie bitte, dass in diesem Beispiel die Datei
pkg-message.in im Verzeichnis
FILESDIR vorhanden sein muss.Hier ein Beispiel für eine gute
pkg-message.in:Now it is time to configure this package.
Copy %%PREFIX%%/share/examples/putsy/%%ARCH%%.conf into your home directory
as .putsy.conf and edit it.Ihren Port testenmake describe ausführenEinige der &os;-Werkzeuge zur Pflege von Ports, wie zum
Beispiel &man.portupgrade.1;, verwenden eine Datenbank names
/usr/ports/INDEX, welche Eigenschaften,
wie z.B. Port-Abhängigkeiten, verfolgt.
INDEX wird vom Makefile der höchsten
Ebene, ports/Makefile, mittels
make index erstellt, welches in das
Unterverzeichnis jedes Ports wechselt und dort make
describe ausführt. Wenn also make
describe bei einem Port fehlschlägt, kann
INDEX nicht generiert werden und schnell
werden viele Leute darüber unzufrieden sein.Es ist wichtig diese Datei erzeugen zu können,
unabhängig davon, welche Optionen in
make.conf vorhanden sind. Bitte
vermeiden Sie es daher beispielsweise
.error-Anweisungen zu benutzen, wenn zum
Beispiel eine Abhängigkeit nicht erfüllt wird
(Lesen Sie dazu bitte ).Wenn make describe eine Zeichenkette
anstatt einer Fehlermeldung erzeugt, sind Sie wahrscheinlich
auf der sicheren Seite. Vergleichen Sie die erzeugte
Zeichenkette mit bsd.port.mk, um mehr
über deren Bedeutung zu erfahren.Beachten Sie bitte außerdem, dass die Benutzung
einer aktuellen Version von portlint (wie
im nächsten Abschnitt beschrieben) automatisch
make describe startet.PortlintBitte überprüfen Sie Ihre Arbeit stets mit
portlint,
bevor Sie diese einreichen oder committen.
portlint warnt Sie bei häufigen
Fehlern, sowohl funktionaler als auch stilistischer Natur.
Für einen neuen (oder repokopierten) Port ist
portlint -A die gründlichste Variante;
für einen bereits existierenden Port ist
portlint -C ausreichend.Da portlint heuristische Methoden zur
Fehlersuche benutzt, kann es vorkommen, dass Warnungen
für Fehler erzeugt werden, die keine sind. Gelegentlich
kann etwas, das als Problem angezeigt wird, aufgrund von
Einschränkungen im Port-System nicht anders gelöst
werden. Wenn es Zweifel gibt, fragen Sie am besten auf
&a.ports; nach.Port ToolsDas Programm ports-mgmt/porttools ist Teil der
Ports-Sammlung.port ist das Front-End-Skript, das
Ihnen dabei behilflich sein kann Ihre Arbeit als Tester zu
vereinfachen. Um einen neuen Port zu testen oder einen bereits
bestehenden Port zu aktualisieren, können Sie
port test verwenden, damit die Tests,
inklusive der portlint-Überprüfung,
durchgeführt werden. Dieser Befehl spürt ausserdem
alle nicht in pkg-plist enthaltenen
Dateien auf und gibt eine Liste dieser aus. Hier ein
Beispiel:&prompt.root; port test /usr/ports/net/csupPREFIX und
DESTDIRPREFIX bestimmt, an welche Stelle der
Port installiert werden soll. In der Regel ist
dies/usr/local oder
/opt, was jedoch anpassbar ist. Ihr Port
muss sich an diese Variable halten.DESTDIR, wenn es vom Benutzer gesetzt
wird, bestimmt die alternative Umgebung (in der Regel eine
Jail oder ein installiertes System, welches an anderer Stelle
als / eingehängt ist).
Ein Port wird unter
DESTDIR/PREFIX
installiert und registriert sich in der Paket-Datenbank unter
DESTDIR/var/db/pkg.
Da DESTDIR mittels eines
&man.chroot.8;-Aufrufs vom Ports-System automatisch gesetzt
wird, brauchen Sie keine Änderungen oder besondere Pflege
für DESTDIR-konforme Ports.Der Wert von PREFIX wird auf
LOCALBASE gesetzt (Standard ist
/usr/local).
Falls USE_LINUX_PREFIX gesetzt ist, wird
PREFIXLINUXBASE
annehmen (Standard ist
/compat/linux).Die Vermeidung der hart kodierten Angaben von
/usr/local oder
/usr/X11R6 im Quelltext wird den Port
viel flexibler machen und erleichtert es die Anforderungen
anderer Einsatzorte zu erfüllen. Für X-Ports, die
imake benutzen, geschieht dies automatisch;
andernfalls kann dies erreicht werden, indem alle Angaben von
/usr/local (oder
/usr/X11R6 für X-Ports, die nicht
imake benutzen) in den verschiedenen
Makefiles im Port ersetzt werden, um
${PREFIX} zu lesen, da diese Variable
automatisch an jede Stufe des Build- und Install-Prozesses
übergeben wird.Vergewissern Sie sich bitte, dass Ihre Anwendung nichts
unter /usr/local an Stelle von
PREFIX installiert. Um dies festzustellen,
können Sie folgendes machen:&prompt.root; make clean; make package PREFIX=/var/tmp/$(make -V PORTNAME)Wenn etwas außerhalb von PREFIX
installiert wird, so gibt der Prozess der Paketerstellung eine
Meldung aus, dass es die Dateien nicht finden kann.Dies prüft nicht das Vorhandensein eines internen
Verweises oder die richtige Verwendung von
LOCALBASE für Verweise auf Dateien
anderer Ports. Das Testen der Installation in
/var/tmp/$(make -V PORTNAME) würde
dies erledigen.Die Variable PREFIX kann in Ihrem
Makefile oder der Umgebung des Benutzers
neu gesetzt werden. Allerdings wird für einzelne Ports
dringend davon abgeraten diese Variable in den
Makefiles direkt zu setzen.Verweisen Sie bitte außerdem auf Programme/Dateien
von anderen Ports durch die oben erwähnten Variablen und
nicht mit den eindeutigen Pfadnamen. Wenn Ihr Port zum
Beispiel vom Makro PAGER erwartet, dass es
den vollständigen Pfadnamen von less
enthält, benutzen Sie folgendes Compiler-Flag:
-DPAGER=\"${LOCALBASE}/bin/less\"
anstatt -DPAGER=\"/usr/local/bin/less\".
Somit ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es auch
funktioniert, wenn der Administrator den ganzen
/usr/local-Baum an eine andere Stelle
verschoben hat.Die TinderboxWenn Sie ein begeisterter Ports-Entwickler sind
möchten Sie vielleicht einen Blick auf die
Tinderbox werfen. Es ist ein
leistungsstarkes System zur Erstellung und zum Testen von
Ports, welches auf Skripten basiert, die auf Pointyhat verwendet werden. Sie
können Tinderbox installieren,
indem Sie den Port ports-mgmt/tinderbox benutzen.
Bitte lesen Sie die mitgelieferte Dokumentation
gründlich, da die Konfiguration nicht einfach ist.Um Näheres darüber zu erfahren, besuchen Sie
bitte die Tinderbox
Homepage.Einen Port aktualisierenWenn Sie feststellen, dass ein Port verglichen mit der
neuesten Version des Originalautors nicht mehr auf dem aktuellen
Stand ist, sollten Sie als Erstes sicherstellen, dass Sie die
aktuellste Version des Ports haben. Diese finden Sie im
Verzeichnis ports/ports-current der FreeBSD
FTP-Spiegelseiten. Wenn Sie allerdings mit mehr als ein paar
Ports arbeiten, werden Sie es wahrscheinlich einfacher finden
CVSup zu benutzen, um Ihre gesamte
Ports-Sammlung aktuell zu halten, wie es im Handbuch
beschrieben wird. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass Sie
so auch alle Abhängigkeiten des Ports aktuell
halten.Der nächste Schritt besteht darin festzustellen, ob
bereits eine Aktualisierung des Ports darauf wartet committet zu
werden. Um das sicherzustellen haben Sie folgende
Möglichkeiten. Es gibt eine durchsuchbare Schnittstelle zur
FreeBSD
Problembericht Datenbank (PR - Problem Report) (auch
bekannt als GNATS). Wählen Sie dazu
Ports im Drop-Down-Menü und geben Sie
den Namen des Ports ein.Allerdings wird manchmal vergessen den Namen des Ports
eindeutig im Feld für die Zusammenfassung anzugeben. In
diesem Fall können Sie das FreeBSD
Ports Monitoring System (auch bekannt als
portsmon) nutzen. Dieses versucht PRs von
Ports nach Portname zu sortieren. Um PRs nach einem bestimmten
Port zu durchsuchen können Sie die Übersicht
eines Ports verwenden.Wenn es keine wartenden PRs gibt, ist der nächste
Schritt eine E-Mail an den Maintainer des Ports zu schicken, wie
von make maintainer gezeigt wird. Diese
Person arbeitet vielleicht schon an einer Aktualisierung, oder
hat einen guten Grund den Port im Moment nicht zu aktualisieren
(z.B. wegen Stabilitätsproblemen der neuen Version). Sie
wollen sicher nicht die Arbeit des Maintainers doppelt machen.
Beachten Sie bitte, dass für Ports ohne Maintainer
ports@FreeBSD.org eingetragen ist. Das ist
nur die allgemeine &a.ports;-Mailingliste, deshalb wird es in
diesem Fall wahrscheinlich nicht helfen eine E-Mail dorthin zu
schicken.Wenn Sie der Maintainer bittet die Aktualisierung zu
erledigen, oder falls es keinen Maintainer gibt, haben Sie
Gelegenheit FreeBSD zu helfen, indem Sie die Aktualisierung
selbst bereitstellen. Bitte führen Sie die Änderungen
durch und speichern Sie die Ausgabe des rekursiven
diff des neuen und alten Portverzeichnisses
(wenn Ihr verändertes Portverzeichnis z.B.
superedit und das Original
superedit.bak heißt, dann speichern
Sie bitte die Ergebnisse von diff -ruN superedit.bak
superedit). Sowohl vereinheitlichendes als auch
kontextabhängiges diff (Auflistung der Unterschiede zweier
Dateien) sind akzeptabel, aber im Allgemeinen bevorzugen
Port-Committer vereinheitlichende diffs.
Bitte beachten Sie die Verwendung der
-N-Option. Dies ist der gebräuchliche
Weg diff dazu zu bewegen korrekt damit
umzugehen, neue Dateien anzulegen und alte zu löschen.
Bevor Sie das diff einsenden überprüfen Sie bitte die
Ausgabe, um sicherzugehen, dass die Änderungen sinnvoll
sind. Um gängige Operationen mit Korrekturdateien zu
vereinfachen, können Sie
/usr/ports/Tools/scripts/patchtool.py
benutzen. Aber lesen Sie bitte vorher
/usr/ports/Tools/scripts/README.patchtool.Falls der Port keinen Maintainer hat und Sie ihn selbst
aktiv benutzen, ziehen Sie bitte in Erwägung sich als
Maintainer zu melden. &os; hat mehr als 4000 Ports ohne
Maintainer und in diesem Bereich werden immer zusätzliche
Freiwillige benötigt (Für eine ausführliche
Beschreibung der Verantwortlichkeiten eines Maintainers lesen
Sie bitte im
Developer's Handbook nach).Der beste Weg uns das diff zu schicken ist mittels
&man.send-pr.1; (Kategorie Ports). Wenn Sie der Maintainer des
Ports sind, fügen Sie bitte [maintainer
update] an den Anfang Ihrer Zusammenfassung und setzen
Sie die Klasse des PR auf
maintainer-update. Ansonsten sollte die
Klasse des PR change-request
sein. Bitte erwähnen Sie alle hinzugefügten oder
gelöschten Dateien in der Nachricht, da diese beim Commit
ausdrücklich an &man.cvs.1; übergeben werden
müssen. Wenn das diff größer ist als 20 Kilobyte
komprimieren und uuencoden Sie es bitte. Ansonsten können
Sie es in den PR einfügen wie es ist.Bevor Sie den PR mit &man.send-pr.1; abschicken, sollten
Sie den Abschnitt Den
Problembericht schreiben im Artikel über
Problemberichte lesen. Dieser enthält sehr viel mehr
Informationen darüber, wie man nützliche
Problemberichte verfasst.Wenn Sie Ihre Aktualisierung aufgrund von
Sicherheitsbedenken oder eines schwerwiegenden Fehlers
bereitstellen wollen, informieren Sie bitte das &a.portmgr;,
um einen sofortigen Rebuild und eine Neuverteilung des Pakets
Ihres Ports durchzuführen. Sonst werden ahnungslose
Nutzer von &man.pkg.add.1; über mehrere Wochen die alte
Version durch pkg_add -r
installieren.Noch einmal: Bitte verwenden Sie &man.diff.1; und nicht
&man.shar.1;, um Aktualisierungen existierender Ports zu
senden.Nun, da Sie all das geschafft haben, werden Sie in nachlesen können, wie Sie den Port
aktuell halten.Sicherheit der PortsWarum Sicherheit so wichtig istEs finden sich immer wieder Fehler in Software. Die
gefährlichsten davon sind wohl jene, die
Sicherheitslücken öffnen. Technisch gesehen
müssen diese Lücken geschlossen werden, indem die
Fehler, die Sie verursacht haben, beseitigt werden. Aber die
Vorgehensweisen, wie mit bloßen Fehlern und
Sicherheitslücken umgegangen wird, sind sehr
unterschiedlich.Ein typischer kleiner Fehler betrifft nur Nutzer, die
eine bestimmte Kombination von Optionen aktiviert haben, die
den Fehler auslöst. Der Entwickler wird letztendlich
einen Patch herausgeben, gefolgt von einer neuen Version des
Programms, die den Fehler nicht mehr
enthält – jedoch wird die Mehrheit der
Nutzer nicht sofort aktualisieren, da sie von diesem Fehler
nicht betroffen sind. Ein kritischer Fehler, der zu
Datenverlust führen kann, stellt ein schwerwiegendes
Problem dar. Dennoch sind sich umsichtige Nutzer bewusst, dass
Datenverlust verschiedene Ursachen – neben
Softwarefehlern – haben kann, und machen
deshalb Sicherungskopien wichtiger Daten. Zumal ein
kritischer Fehler sehr schnell entdeckt wird.Bei einer Sicherheitslücke ist dies ganz anders.
Erstens wird sie vielleicht jahrelang nicht entdeckt, da dies
oftmals keine Fehlfunktion im Programm verursacht. Zweitens
kann eine böswillige Person unerlaubten Zugriff auf ein
unsicheres System erlangen, um empfindliche Daten zu
verändern oder zu zerstören; im schlimmsten Fall
findet der Nutzer nicht einmal die Ursache des Schadens.
Drittens hilft der Zugriff auf ein unsicheres System dem
Angreifer oft in ein anderes System einzudringen, welches
ansonsten nicht gefährdet wäre. Deshalb reicht es
nicht aus eine Sicherheitslücke nur zu schließen:
Die Zielgruppe sollte möglichst genau und umfassend
darüber informiert werden, damit sie die Gefahr
einschätzen und passende Maßnahmen ergreifen
können.Sicherheitslücken schliessenBei Ports und Paketen kann eine Sicherheitslücke im
ursprünglichen Programm oder in den Port-Dateien
verursacht werden. Im ersten Fall wird der ursprüngliche
Entwickler den Fehler wahrscheinlich umgehend korrigieren oder
eine neue Version herausgeben und Sie müssen den Port nur
aktualisieren und die Korrekturen des Autors beachten. Falls
sich die Korrektur aus irgendeinem Grund verzögert,
sollten Sie den Port als
FORBIDDEN markieren oder selbst den
Fehler für den Port korrigieren. Falls die
Sicherheitslücke im Port verursacht wird, sollten Sie ihn
sobald wie möglich berichtigen. In jedem Fall sollte
die Standardvorgehensweise zum
Einreichen von Änderungen beachtet
werden – es sei denn, Sie haben das Recht
diese direkt in den Ports-Baum zu committen.Ports-Committer zu sein ist nicht genug, um
Änderungen an einem beliebigen Port zu committen. Bitte
denken Sie daran, dass Ports üblicherweise Maintainer
haben, die Sie respektieren sollten.Bitte stellen Sie sicher, dass die Revision des Ports
erhöht wird, sobald die Sicherheitslücke geschlossen
wurde. Dadurch sehen die Nutzer, die installierte Pakete
regelmäßig aktualisieren, dass es an der Zeit ist
eine Aktualisierung durchzuführen. Außerdem wird
ein neues Paket gebaut, über FTP– und
WWW-Spiegel verteilt und die unsichere Version damit
verdrängt. PORTREVISION sollte
erhöht werden – es sei denn,
PORTREVISION hat sich im Laufe der
Korrektur des Fehlers geändert. Das heißt, Sie
sollten PORTREVISION erhöhen, wenn Sie
eine Korrektur hinzugefügt haben. Sie sollten diese aber
nicht erhöhen, wenn Sie den Port auf die neueste Version
des Programms gebracht haben und PORTREVISION
somit schon verändert wurde. Bitte beachten
Sie den betreffenden
Abschnitt für weitere Informationen.Die Community informiert haltenDie VuXML-DatenbankEin sehr wichtiger und dringender Schritt, den man
unternehmen muss, sobald eine Sicherheitslücke entdeckt
wurde, ist die Gemeinschaft der Anwender des Ports über
die Gefahr zu informieren. Diese Benachrichtigung hat zwei
Gründe. Erstens wird es sinnvoll sein, wenn die Gefahr
wirklich so groß ist, sofort Abhilfe zu schaffen,
indem man z.B. den betreffenden Netzwerkdienst beendet oder
den Port komplett deinstalliert, bis die Lücke
geschlossen wurde. Und Zweitens pflegen viele Nutzer
installierte Pakete nur gelegentlich zu aktualisieren. Sie
werden aus der Mitteilung erfahren, dass Sie das Paket,
sobald eine Korrektur verfügbar ist, sofort
aktualisieren müssen.Angesichts der riesigen Zahl an Ports kann nicht
für jeden Vorfall ein Sicherheitshinweis erstellt
werden, ohne durch die Flut an Nachrichten die
Aufmerksamkeit der Empfänger zu verlieren, im Laufe der
Zeit kommt es so zu ernsten Problemen. Deshalb werden
Sicherheitslücken von Ports in der FreeBSD
VuXML-Datenbank aufgezeichnet. Das Team der
Sicherheitsverantwortlichen beobachtet diese wegen
Angelegenheiten, die Ihr Eingreifen erfordern.Wenn Sie Committerrechte haben, können Sie die
VuXML-Datenbank selbst aktualisieren. Auf diese Weise helfen
Sie den Sicherheitsverantwortlichen und liefern die
kritischen Informationen frühzeitig an die Community.
Aber auch wenn Sie kein Committer sind und glauben, Sie
haben eine außergewöhnlich schwerwiegende
Lücke gefunden – egal
welche – zögern Sie bitte nicht die
Sicherheitsverantwortlichen zu kontaktieren, wie es in den
FreeBSD
Sicherheitsinformationen beschrieben wird.In Ordnung, Sie haben sich also für den
schwierigen Weg entschieden. Wie vielleicht aus dem Titel
hervorgeht, ist die VuXMl-Datenbank hauptsächlich ein
XML-Dokument. Die Quelldatei vuln.xml
können Sie im Port security/vuxml finden. Deshalb
wird der komplette Pfadname PORTSDIR/security/vuxml/vuln.xml
lauten. Jedes Mal, wenn Sie eine Sicherheitslücke in
einem Port entdecken, fügen Sie bitte einen Eintrag
dafür in diese Datei ein. Solange Sie nicht mit VuXML
vertraut sind, ist es das Beste, was Sie machen können,
einen vorhandenen Eintrag, der zu Ihrem Fall passt, zu
kopieren und als Vorlage zu verwenden.Eine kurze Einführung in VuXMLDas komplette XML ist komplex und würde den
Rahmen dieses Buches sprengen. Allerdings benötigen Sie
für einen grundlegenden Einblick in die Struktur eines
VuXML-Eintrags nur eine Vorstellung der Tags. XML-Tags
bestehen aus Namen, die in spitzen Klammern eingeschlossen
sind. Zu jedem öffnenden <Tag> muss ein passendes
</Tag> existieren. Tags können geschachtelt
werden. Wenn sie geschachtelt werden müssen die inneren
Tags vor den Äußeren geschlossen werden. Es gibt
eine Hierarchie von Tags – das heißt
komplexere Regeln zur Schachtelung. Klingt so ähnlich
wie HTML, oder? Der größte Unterschied ist: XML
ist erweiterbar
(eXtensible) – das
heißt es basiert darauf maßgeschneiderte Tags zu
definieren. Aufgrund seiner wesentlichen Struktur bringt
XML ansonsten formlose Daten in eine bestimmte Form. VuXML
ist speziell darauf zugeschnitten Beschreibungen von
Sicherheitslücken zu verwalten.Lassen Sie uns nun einen realistischen VuXML-Eintrag
betrachten:<vuln vid="f4bc80f4-da62-11d8-90ea-0004ac98a7b9">
<topic>Several vulnerabilities found in Foo</topic>
<affects>
<package>
<name>foo</name>
<name>foo-devel</name>
<name>ja-foo</name>
<range><ge>1.6</ge><lt>1.9</lt></range>
<range><ge>2.*</ge><lt>2.4_1</lt></range>
<range><eq>3.0b1</eq></range>
</package>
<package>
<name>openfoo</name>
<range><lt>1.10_7</lt></range>
<range><ge>1.2,1</ge><lt>1.3_1,1</lt></range>
</package>
</affects>
<description>
<body xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<p>J. Random Hacker reports:</p>
<blockquote
cite="http://j.r.hacker.com/advisories/1">
<p>Several issues in the Foo software may be exploited
via carefully crafted QUUX requests. These requests will
permit the injection of Bar code, mumble theft, and the
readability of the Foo administrator account.</p>
</blockquote>
</body>
</description>
<references>
<freebsdsa>SA-10:75.foo</freebsdsa>
<freebsdpr>ports/987654</freebsdpr>
<cvename>CAN-2010-0201</cvename>
<cvename>CAN-2010-0466</cvename>
<bid>96298</bid>
<certsa>CA-2010-99</certsa>
<certvu>740169</certvu>
<uscertsa>SA10-99A</uscertsa>
<uscertta>SA10-99A</uscertta>
<mlist msgid="201075606@hacker.com">http://marc.theaimsgroup.com/?l=bugtraq&m=203886607825605</mlist>
<url>http://j.r.hacker.com/advisories/1</url>
</references>
<dates>
<discovery>2010-05-25</discovery>
<entry>2010-07-13</entry>
<modified>2010-09-17</modified>
</dates>
</vuln>Die Namen der Tags sollten selbsterklärend sein
– also werfen wir einen genaueren Blick auf
die Felder, die Sie selbst ausfüllen
müssen:Dies ist die höchste Tag-Ebene eines
VuXML-Eintrags. Es ist ein vorgeschriebenes Attribut
vid, welches eine allgemein
einzigartige Kennung (universally unique identifier,
UUID) in Anführungszeichen für diesen
Eintrag festlegt. Sie sollten eine UUID für
jeden neuen VuXML-Eintrag erzeugen (und vergessen Sie
nicht die UUID der Vorlage zu ersetzen, es sei denn,
Sie schreiben den Eintrag von Grund auf selbst). Sie
können &man.uuidgen.1; verwenden, um eine VuXML
UUID zu erzeugen. Wahlweise können Sie, wenn Sie
FreeBSD 4.x verwenden, den Port devel/p5-Data-UUID
verwenden und folgenden Befehl aufrufen:perl -MData::UUID -le 'print lc new Data::UUID->create_str'Dies ist eine einzeilige Beschreibung des
gefundenen Fehlers.Hier werden die Namen betroffener Pakete
aufgeführt. Es können mehrere Namen
angegeben werden, da mehrere Pakete von einem einzigen
Master-Port oder Software-Produkt abhängen
können. Das schließt Stable– und
Developement-Zweige, lokalisierte Versionen und
Slave-Ports ein, die verschiedene
Auswahlmöglichkeiten wichtiger
Kompilierungszeit-Optionen bieten.Es liegt in Ihrer Verantwortung all diese
betroffenen Pakete zu finden, wenn Sie den
VuXML-Eintrag schreiben.Behalten Sie im
Hinterkopf, dass make search
name=foo Ihr Freund ist. Die wichtigsten
Punkte, auf die Sie achten sollten, sind die
folgenden:die foo-devel
Variante eines foo
Ports;andere Varianten mit einem Suffix wie
-a4 (für
Druck-betreffende Pakete),
-without-gui (für Pakete
mit deaktivierter X-Unterstützung) oder
ähnlichejp-,
ru-, zh-
und andere, eventuell lokalisierte, Varianten in
den entsprechenden Länderkategorien der
Ports-SammlungBetroffene Versionen der Pakete werden hier als
ein Bereich oder mehrere durch eine Kombination aus
<lt>, <le>
, <eq>,
<ge>, und
<gt>-Elementen ausgegeben.
Die angegebenen Bereiche sollten sich nicht
überschneiden.In einer Bereichsangabe steht
* (Asterisk) für die kleinste
Versionsnummer. Insbesondere ist
2.* kleiner als
2.a. Deshalb kann ein Stern benutzt
werden, um auf alle möglichen Alpha
-, Beta– und
RC -Versionen zuzutreffen. Zum
Beispiel passt
<ge>2.*</ge><lt>3.*
</lt> auf alle Versionen der Form
2.x, während
<ge>
2.0</ge><lt>3.0</lt> das
nicht erfüllt, da es nicht auf 2.r3
passt, auf 3.b aber
schon.Das obige Beispiel legt fest, dass Versionen von
1.6 bis 1.9
betroffen sind – außerdem
Versionen 2.x vor
2.4_1 und Version
3.0b1.Mehrere zusammenhängende Gruppen von
Paketen (im wesentlichen Ports) können im
Abschnitt <affected>
aufgeführt werden. Das kann man benutzen, wenn
sich Programme (sagen wir FooBar, FreeBar und OpenBar)
denselben Quelltext als Grundlage haben und sich noch
dessen Fehler und Sicherheitslücken teilen.
Beachten Sie den Unterschied zum Anführen
mehrerer Namen innerhalb eines <package>
Abschnittes.Die Versionsbereiche sollten, wenn möglich,
sowohl PORTEPOCH als auch
PORTREVISION erlauben. Bitte denken Sie
daran, dass gemäß der Vergleichsregeln eine
Version mit einer PORTEPOCH, die
nicht Null ist, größer ist als jede Version
ohne PORTEPOCH. Das heißt,
3.0,1 ist größer als
3.1 oder sogar
8.9.Das ist die Zusammenfassung des Problems. In
diesem Feld wird XHTML verwendet. Zumindest
umschließende <p> und
</p> sollten auftauchen.
Komplexere Tags sind zwar möglich, aber sollten
nur um der Genauigkeit und Klarheit willen verwendet
werden: Bitte verwenden Sie hier kein
Eye-Candy.Dieser Abschnitt enthält Verweise auf
relevante Dokumente. Es wird empfohlen so viele
Referenzen wie nötig aufzuführen.Das ist ein FreeBSD
Sicherheitshinweis.Das ist ein
FreeBSD Problembericht.Das ist eine Mitre CVE
Kennung.Das ist eine SecurityFocus
Fehler-Kennung.Das ist ein Sicherheitshinweis von US-CERT.Das ist eine Mitteilung über eine
Schwachstelle von US-CERT.Das ist ein Cyber-Sicherheitsalarm von US-CERT.Das ist ein technischer Cyber-Sicherheitsalarm
von US-CERT.Das ist eine URL zu einem archivierten Posting
auf einer Mailingliste. Das Attribut
msgid ist optional und gibt die
Nachrichtenkennung des Postings an.Das ist eine gewöhnliche URL. Sie sollte
nur verwendet werden, wenn keine der anderen
Referenzkategorien verfügbar ist.Das ist das Datum, an dem die
Sicherheitslücke bekannt wurde
(JJJJ-MM-TT).Das ist das Datum, an dem der Eintrag
hinzugefügt wurde
(JJJJ-MM-TT).Das ist das Datum, an dem zuletzt irgendeine
Information des Eintrags verändert wurde
(JJJJ-MM-TT). Neue
Einträge dürfen dieses Feld nicht enthalten.
Es sollte beim Editieren eines existierenden Eintrags
eingefügt werden.Ihre Änderungen an der VuXML-Datenbank
testenNehmen wir an, Sie haben gerade einen Eintrag
für eine Sicherheitslücke in dem Paket
clamav geschrieben oder
ausgefüllt, die in der Version
0.65_7 korrigiert wurde.Als Voraussetzung sollten Sie eine neue Version der
Ports ports-mgmt/portaudit und
ports-mgmt/portaudit-db
installieren.Zuerst überprüfen Sie bitte, ob bereits
ein Eintrag für diese Schwachstelle existiert. Wenn
es einen solchen Eintrag gibt, sollte er auf die vorige
Version 0.65_6 zutreffen:&prompt.user; packaudit
&prompt.user; portaudit clamav-0.65_6Um packaudit auszuführen,
müssen Sie die Berechtigung haben
DATABASEDIR zu
schreiben – üblicherweise ist das
/var/db/portaudit.Wenn keine vorhandenen Einträge gefunden werden
haben Sie grünes Licht einen neuen Eintrag für
diese Sicherheitslücke anzulegen. Sie können nun
eine neue UUID erzeugen (wir nehmen an, diese lautet
74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5a)
und einen neuen Eintrag in der VuXML-Datenbank anlegen.
Bitte überprüfen Sie danach die Syntax mit
folgendem Befehl:&prompt.user; cd ${PORTSDIR}/security/vuxml && make validateSie werden zumindest eines der folgenden Pakete
benötigen: textproc/libxml2, textproc/jade.Jetzt bauen Sie bitte die
portaudit-Datenbank aus der VuXML-Datei
neu:&prompt.user; packauditUm sicherzustellen, dass der Abschnitt
<affected> Ihres Eintrags die
richtigen Pakete betrifft, verwenden Sie bitte den
folgenden Befehl:&prompt.user; portaudit -f /usr/ports/INDEX -r 74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5aBitte lesen Sie in &man.portaudit.1; nach, um ein
besseres Verständnis der Befehlssyntax zu
entwickeln.Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Eintrag keine
falschen Treffer in der Ausgabe erzeugt.Jetzt überprüfen Sie bitte, dass Ihr
Eintrag die richtigen Versionen des Pakets angibt:&prompt.user; portaudit clamav-0.65_6 clamav-0.65_7
Affected package: clamav-0.65_6 (matched by clamav<0.65_7)
Type of problem: clamav remote denial-of-service.
Reference: <http://www.freebsd.org/ports/portaudit/74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5a.html>
1 problem(s) found.Offensichtlich sollte die erste Version ausgegeben
werden – die zweite jedoch nicht.Abschließend überprüfen Sie bitte,
ob die Webseite, die aus der VuXML-Datenbank erzeugt wird,
wie erwartet aussieht:&prompt.user; mkdir -p ~/public_html/portaudit
&prompt.user; packaudit
&prompt.user; lynx ~/public_html/portaudit/74a9541d-5d6c-11d8-80e3-0020ed76ef5a.htmlWas man machen respektive vermeiden sollteEinführungHier ist eine Liste von gebräuchlichen Dos and
Don'ts (Dinge, die man machen oder vermeiden sollte), welchen
Sie während des Portierungsprozesses begegnen werden.
Sie sollten Ihren Port anhand dieser Liste
überprüfen. Sie können auch Ports in der PR
Datenbank, welche andere Menschen eingereicht haben,
kontrollieren. Senden Sie bitte Kommentare zu Ports, die Sie
verifizieren wie unter Bug
Reports and General Commentary beschrieben. Der
Abgleich von Ports aus der PR-Datenbank hilft uns diese
schneller zu committen, und zeigt auch, dass Sie wissen, worum
es geht.WRKDIRSchreiben Sie in keine Dateien außerhalb von
WRKDIR. WRKDIR ist der
einzige Ort, welcher während des Erstellen des Ports
garantiert beschreibbar ist (siehe Ports
Installieren von CDROM für ein Beispiel, um Ports
in einem schreibgeschützen Zweig zu erstellen). Wenn Sie
eine der pkg-*
Dateien modifizieren müssen, sollten Sie eine Variable erneut
definieren, anstatt die Datei zu
überschreiben.WRKDIRPREFIXVergewissern Sie sich, dass Ihr Port
WRKDIRPREFIX beachtet. Die meisten Ports
sollten sich darüber keine Sorgen machen. Beachten Sie
bitte, falls auf WRKDIR eines anderen Ports
verwiesen wird, dass die korrekte Position
WRKDIRPREFIXPORTSDIR/subdir/name/work,
und nicht etwa
PORTSDIR/subdir/name/work,
.CURDIR/../../subdir/name/work
oder ähnliches ist.Falls Sie WRKDIR selbst definieren,
sollten Sie sicherstellen, dass Sie
${WRKDIRPREFIX}${.CURDIR} am
Anfang anfügen.Unterschiedliche Betriebssysteme und
BetriebssystemversionenSie können auf Quelltext treffen, welcher
Modifizierungen oder bedingtes Kompilieren, abhängig
davon, unter welcher Unix-Version er läuft,
benötigt. Falls Sie Änderungen an solch einem
Quelltext vornehmen müssen, stellen Sie bitte sicher,
dass Sie Ihre Änderungen so allgemein wie möglich
halten, damit wir den Quelltext auf ältere
FreeBSD-Systeme portieren und zur Quer-Portierung auf andere
BSD-Systeme, wie etwa 4.4BSD von CSRG, BSD/386, 386BSD, NetBSD
und OpenBSD verwenden können.Der bevorzugte Weg, um 4.3BSD/Reno (1990) und neuere
Versionen des BSD-Quelltextes zu unterscheiden, ist das
BSD-Makro zu nutzen, welches in sys/param.h
definiert ist. Hoffentlich ist diese Datei schon
enthalten – falls nicht, so fügen Sie
folgenden Quelltext:#if (defined(__unix__) || defined(unix)) && !defined(USG)
#include <sys/param.h>
#endifan der richtigen Stelle in der .c
Datei hinzu. Wir glauben, dass jedes System, welches diese
beiden Symbole definiert, die Datei
sys/param.h besitzt. Wenn Sie auf
Systeme stoßen, wo dies nicht so ist, würden wir
gerne davon erfahren. Bitte senden Sie eine E-Mail an
&a.ports;.Eine andere Möglichkeit zur Unterscheidung ist der
GNU Autoconf-Stil:#ifdef HAVE_SYS_PARAM_H
#include <sys/param.h>
#endifVergessen Sie nicht
-DHAVE_SYS_PARAM_H zu den
CFLAGS im Makefile
hinzuzufügen, falls Sie diese Methode benutzen
sollten.Sobald Sie sys/param.h
hinzugefügt haben, können Sie mit Hilfe von#if (defined(BSD) && (BSD >= 199103))unterscheiden, ob der Quelltext auf einer 4.3 Net2
Code-Basis oder neuer (z.B. FreeBSD 1.x, 4.3/Reno, NetBSD 0.9,
386BSD, BSD/386 1.1 und niedriger) kompiliert werden
wird.Benutzen Sie:#if (defined(BSD) && (BSD >= 199306))um zu differenzieren, ob der Quelltext auf der Basis von
4.4 Code oder neuer (z.B. FreeBSD 2.x, 4.4, NetBSD 1.0,
BSD/386 2.0 oder höher) kompiliert werden wird.Der Wert des BSD-Makros ist
199506 für die 4.4BSD-Lite2 Codebasis.
Beachten Sie bitte, dass dies hier nur der Information wegen
angegeben ist. Das Makro sollte nicht dazu benutzt werden, um
zwischen Versionen von FreeBSD, welche auf 4.4-Lite basieren,
und Versionen, welche Änderungen von 4.4-Lite2
übernommen haben, zu unterscheiden. Das
__FreeBSD__ Makro sollte stattdessen
verwandt werden.Sparsam sollte eingesetzt werden:__FreeBSD__ ist in allen Versionen
von FreeBSD definiert. Benutzen Sie dieses Makro, falls
die Änderung(en), die Sie machen,
nur FreeBSD betrifft.
Portierungsfallen, wie der Gebrauch von
sys_errlist[] gegenüber
strerror() sind Berkeley-Eigenheiten,
keine FreeBSD Änderungen.In FreeBSD 2.x, ist __FreeBSD__
auf 2 definiert. In älteren
Versionen, ist es 1. Alle späteren
Versionen erhöhen es, damit es mit der
Haupt-Versionsnummer übereinstimmt.Falls Sie zwischen einem FreeBSD 1.x und einem
FreeBSD 2.x (oder höher) System unterscheiden
müssen, ist es normalerweise richtig, die
BSD-Makros (wie oben beschrieben) zu
benutzen. Gibt es tatsächlich eine
FreeBSD-spezifische Änderung (wie z.B. spezielle
Optionen von Shared-Libraries für
ld), ist es nicht zu beanstanden
__FreeBSD__ und #if
__FreeBSD__ > 1 zu nutzen, um FreeBSD 2.x und
spätere Systeme zu erkennen. Falls Sie eine
höhere Genauigkeit benötigen, um FreeBSD Systeme
seit 2.0-RELEASE zu erkennen, können Sie folgendes
nutzen:#if __FreeBSD__ >= 2
#include <osreldate.h>
# if __FreeBSD_version >= 199504
/* 2.0.5+ release specific code here */
# endif
#endifIn den Tausenden von Ports, die bis jetzt erstellt
wurden, gab es nur ein oder zwei Fälle, in denen
__FreeBSD__ hätte benutzt werden
sollen. Nur weil ein früherer Port es an der falschen
Stelle benutzt hatte, bedeutet das nicht, dass Sie dies auch
machen sollten.__FreeBSD_version WerteHier ist eine praktische Liste von
__FreeBSD_version-Werten wie in sys/param.h
definiert:
__FreeBSD_version-WerteWertDatumRelease1194112.0-RELEASE199501, 19950319. März 19952.1-CURRENT1995049. April 19952.0.5-RELEASE19950826. August 19952.2-CURRENT vor 2.119951110. November 19952.1.0-RELEASE19951210. November 19952.2-CURRENT vor 2.1.519960710. Juli 19962.1.5-RELEASE19960812. Juli 19962.2-CURRENT vor 2.1.619961215. November 19962.1.6-RELEASE1996122.1.7-RELEASE22000019. Februar 19972.2-RELEASE(nicht geändert)2.2.1-RELEASE(nicht geändert)2.2-STABLE nach 2.2.1-RELEASE22100115. April 19972.2-STABLE nach texinfo-3.922100230. April 19972.2-STABLE nach top22200016. Mai 19972.2.2-RELEASE22200119. Mai 19972.2-STABLE nach 2.2.2-RELEASE2250002. Oktober 19972.2.5-RELEASE22500120. November 19972.2-STABLE nach 2.2.5-RELEASE22500227. Dezember 19972.2-STABLE nach der Aufnahme von ldconfig -R22600024. März 19982.2.6-RELEASE22700021. Juli 19982.2.7-RELEASE22700121. Juli 19982.2-STABLE nach 2.2.7-RELEASE22700219. September 19982.2-STABLE nach &man.semctl.2; Änderung22800029. November 19982.2.8-RELEASE22800129. November 19982.2-STABLE nach 2.2.8-RELEASE30000019. Februar 19963.0-CURRENT vor &man.mount.2; Änderung30000124. September 19973.0-CURRENT nach &man.mount.2; Änderung3000022. Juni 19983.0-CURRENT nach &man.semctl.2; Änderung3000037. Juni 19983.0-CURRENT nach ioctl arg Änderungen3000043. September 19983.0-CURRENT nach ELF-Konvertierung30000516. Oktober 19983.0-RELEASE30000616. Oktober 19983.0-CURRENT nach 3.0-RELEASE30000722. Januar 19993.0-STABLE nach 3/4 Zweig3100009. Februar 19993.1-RELEASE31000127. März 19993.1-STABLE nach 3.1-RELEASE31000214. April 19993.1-STABLE nach Änderung der C++
Konstruktor/Destruktor-Reihenfolge3200003.2-RELEASE3200018. Mai 19993.2-STABLE32000229. August 19993.2-STABLE nach binär-inkompatibler IPFW und
Socket-Änderungen3300002. September 19993.3-RELEASE33000116. September 19993.3-STABLE33000224. November 19993.3-STABLE nach Hinzufügen von &man.mkstemp.3;
zur libc3400005. Dezember 19993.4-RELEASE34000117. Dezember 19993.4-STABLE35000020. Juni 20003.5-RELEASE35000112. Juli 20003.5-STABLE40000022. Januar 19994.0-CURRENT nach 3.4 Zweig40000120. Februar 19994.0-CURRENT nach der Änderung im Verhalten des
dynamischen Linkers.40000213. März 19994.0-CURRENT nach Änderung der C++
Konstruktor/Destruktor Reihenfolge.40000327. März 19994.0-CURRENT nach funktionierendem &man.dladdr.3;.4000045. April 19994.0-CURRENT nach der __deregister_frame_info
Fehlerbehebung für den dynamischen Linker (auch
4.0-CURRENT nach EGCS 1.1.2 Integration).40000527. April 19994.0-CURRENT nach &man.suser.9; API Änderung
(auch 4.0-CURRENT nach newbus).40000631. Mai 19994.0-CURRENT nach Änderung der
cdevsw-Registrierung.40000717. Juni 19994.0-CURRENT nach Hinzufügen von so_cred
für Zugangsberechtigungen auf Socket-Ebene.40000820. Juni 19994.0-CURRENT nach Hinzufügen eines poll
Syscall-Wrappers zur libc_r.40000920. Juli 19994.0-CURRENT nach der Änderung des Kernel
dev_t-Typs zum struct
specinfo-Zeiger.40001025. September 19994.0-CURRENT nach dem Beseitigen eines Fehlers in
&man.jail.2;.40001129. September 19994.0-CURRENT nach der sigset_t
Datentyp Änderung.40001215. November 19994.0-CURRENT nach dem Wechsel zum GCC
2.95.2-Compiler.4000134. Dezember 19994.0-CURRENT nach Hinzufügen der erweiterbaren
Linux Mode ioctl-Routinen.40001418. Januar 20004.0-CURRENT nach dem OpenSSL-Import.40001527. Januar 20004.0-CURRENT nach der C++ ABI Änderung in GCC
2.95.2 von -fvtable-thunks zu -fno-vtable-thunks als
Standard.40001627. Februar 20004.0-CURRENT nach OpenSSH-Import.40001713. März 20004.0-RELEASE40001817. März 20004.0-STABLE nach 4.0-RELEASE4000195. Mai 20004.0-STABLE nach der Einführung von
verzögerten Prüfsummen.4000204. Juni 20004.0-STABLE nach dem Einpflegen des
libxpg4-Quelltextes in die libc.4000218. Juli 20004.0-STABLE nach der Aktualisierung von Binutils auf
2.10.0, Änderungen der binären ELF-Markierungen,
Aufnahme von tcsh ins Basissystem.41000014. Juli 20004.1-RELEASE41000129. Juli 20004.1-STABLE nach 4.1-RELEASE41000216. September 20004.1-STABLE nachdem &man.setproctitle.3; von der
libutil in die libc verschoben wurde.41100025. September 20004.1.1-RELEASE4110014.1.1-STABLE nach 4.1.1-RELEASE42000031. Oktober 20004.2-RELEASE42000110. Januar 20014.2-STABLE nach Kombinaion von libgcc.a und
libgcc_r.a und zugehörigen Änderungen der
GCC-Bindungen.4300006. März 20014.3-RELEASE43000118. Mai 20014.3-STABLE nach der Einführung von
wint_t.43000222. Juli 20014.3-STABLE nach dem Einpflegen der PCI
Stromstatus-API.4400001. August 20014.4-RELEASE44000123. Oktober 20014.4-STABLE nach der Einführung von
d_thread_t.4400024. November 20014.4-STABLE nach den Änderungen der
mount-Struktur (betrifft Dateisystem-Kernelmodule).
44000318. Dezember 20014.4-STABLE nachdem die Userland-Komponenten von
smbfs importiert worden sind.45000020. Dezember 20014.5-RELEASE45000124. Februar 20024.5-STABLE nach der Umbenennung von Elementen der
USB-Struktur.45000416. April 20024.5-STABLE nachdem die
sendmail_enable &man.rc.conf.5;
Variable geändert worden ist, um den Wert
NONE zu akzeptieren.45000527. April 20024.5-STABLE nachdem XFree86 4 als Standard zum Bauen
der Pakete benutzt wird.4500061. Mai 20024.5-STABLE nach dem Reparieren des Empfangsfilters,
welcher anfällig für einfache DoS-Attacken
war.46000021. Juni 20024.6-RELEASE46000121. Juni 20024.6-STABLE &man.sendfile.2; repariert, um mit der
Dokumentation übereinzustimmen, und nicht mehr die
Anzahl der gesendeten Header mit der Anzahl der Daten,
welche aus der Datei geschickt werden, gegenzurechnen.46000219. Juli 20024.6.2-RELEASE46010026. Juni 20024.6-STABLE46010126. Juni 20024.6-STABLE nach dem Einfließen von `sed -i' aus
CURRENT.4601021. September 20024.6-STABLE nach dem Einfließen von vielen
neuen pkg_install-Funktionen aus HEAD (HEAD = die
aktuellste und letzte Version des
Quellverzeichnisbaumes).4700008. Oktober 20024.7-RELEASE4701009. Oktober 20024.7-STABLE47010110. November 2002Beginn von generierten __std{in,out,err}p
Referenzen statt __sF. Dies ändert std{in,out,err}
von einem Ausdruck während des Kompilierens zu einem
Laufzeitausdruck.47010223. Januar 20034.7-STABLE nach dem Einfliessen von
mbuf-Änderungen, um m_aux mbufs mit denen von m_tag
zu ersetzen47010314. Februar 20034.7-STABLE erhält OpenSSL 0.9.748000030. März 20034.8-RELEASE4801005. April 20034.8-STABLE48010122. Mai 20034.8-STABLE nachdem &man.realpath.3; Thread-sicher
gemacht wurde.48010210. August 20034.8-STABLE Änderung der 3ware-API in twe.49000027. Oktober 20034.9-RELEASE49010027. Oktober 20034.9-STABLE4901018. Januar 20044.9-STABLE nachdem e_sid zu der Struktur
kinfo_eproc hinzugefügt wurde.4901024. Februar 20044.9-STABLE nach dem Einfliessen der
libmap-Funktionalität für rtld.49100025. Mai 20044.10-RELEASE4911001. Juni 20044.10-STABLE49110111. August 20044.10-STABLE nach dem Einfliessen von Revision
20040629 der Paket-Werkzeuge aus CURRENT.49110216. November 20044.10-STABLE nach der Fehlerbehebung in der VM, um
das Freigeben von fiktiven Speicherseiten korrekt zu
handhaben.49200017. Dezember 20044.11-RELEASE49210017. Dezember 20044.11-STABLE49210118. April 20064.11-STABLE nach dem Hinzufügen von
libdata/ldconfig Verzeichnissen zu den
mtree-Dateien.50000013. März 20005.0-CURRENT50000118. April 20005.0-CURRENT nach Hinzufügen von
zusätzlichen Feldern in den ELF-Headern und
Ändern der Methode zur ELF-Markierung von
Binärdateien.5000022. Mai 20005.0-CURRENT nach kld-Metadaten
Änderungen.50000318. Mai 20005.0-CURRENT nach buf/bio Änderungen.50000426. Mai 20005.0-CURRENT nach binutils Aktualisierung.5000053. Juni 20005.0-CURRENT nach dem Einfliessen des libxpg4
Quelltextes in die libc und der Einführung der
TASKQ-Schnittstelle.50000610. Juni 20005.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der
AGP-Schnittstellen.50000729. Juni 20005.0-CURRENT nach der Aktualisierung von Perl auf
Version 5.6.0.5000087. Juli 20005.0-CURRENT nach der Aktualisierung des
KAME-Quelltextes zu den 2000/07-Quellen.50000914. Juli 20005.0-CURRENT nach ether_ifattach() und
ether_ifdetach() Änderungen.50001016. Juli 20005.0-CURRENT nachdem die mtree-Standards zurück
zur ursprünglichen Variante geändert wurden; -L
hinzugefügt, um Symlinks zu folgen.50001118. Juli 20005.0-CURRENT nachdem die kqueue-API geändert
worden ist.5000122. September 20005.0-CURRENT nachdem &man.setproctitle.3; von
libutil nach libc verschoben worden ist.50001310. September 20005.0-CURRENT nach dem ersten SMPng-Commit.5000144. Januar 20015.0-CURRENT nachdem <sys/select.h> nach
<sys/selinfo.h> verschoben worden ist.50001510. Januar 20015.0-CURRENT nach dem Kombinieren von libgcc.a und
libgcc_r.a und damit verbundene Änderungen an
GCC-Bindungen.50001624. Januar 20015.0-CURRENT nach der Änderung das
Zusammenbinden von libc und libc_r zu erlauben, womit die
-pthread Option veraltet ist.50001718. Februar 20015.0-CURRENT nach dem Umschalten von struct ucred zu
struct xucred, um die vom Kernel exportierte API für
mount u.a.zu stabilisieren.50001824. Februar 20015.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der CPUTYPE
make Variable zum Kontrollieren von CPU-spezifischen
Optimierungen.5000199. Juni 20015.0-CURRENT nach dem Verschieben von
machine/ioctl_fd.h nach sys/fdcio.h50002015. Juni 20015.0-CURRENT nach der Umbenennung der
locale-Namen.50002122. Juni 20015.0-CURRENT nach dem Bzip2-Import. Kennzeichnet
auch, dass S/Key entfernt wurde.50002212. Juli 20015.0-CURRENT nach SSE Unterstützung.50002314. September 20015.0-CURRENT nach KSE-Meilenstein 2.5000241. Oktober 20015.0-CURRENT nach d_thread_t, und nachdem UUCP in
die Ports verschoben worden ist.5000254. Oktober 20015.0-CURRENT nach Änderungen in der ABI bei der
Weitergabe von Deskriptoren und Berechtigungen auf 64 Bit
Plattformen.5000269. Oktober 20015.0-CURRENT nachdem XFree86 4 als Standard zum
Erstellen der Pakete benutzt wird und die neue libc
strnstr()-Funktion hinzugefügt wurde.50002710. Oktober 20015.0-CURRENT nachdem die neue libc
strcasestr()-Funktion hinzugefügt wurde.50002814. Dezember 20015.0-CURRENT nachdem die Userland-Komponenten von
smbfs importiert wurden.(nicht geändert)5.0-CURRENT nachdem die neuen C99-Ganzzahlen mit
spezifischer Breite hinzugefügt wurden.50002929. Januar 20025.0-CURRENT nachdem eine Änderung im
Rückgabewert von &man.sendfile.2; gemacht
wurde.50003015. Februar 20025.0-CURRENT nach der Einführung des Types
fflags_t, welches die passende
Größe für Dateiflags hat.50003124. Februar 20025.0-CURRENT nach der Umbenennung der USB
elements-Struktur.50003216. März 20025.0-CURRENT nach der Einführung von Perl
5.6.1.5000333. April 20025.0-CURRENT nachdem die
sendmail_enable &man.rc.conf.5;
Variable geändert worden ist, um den Wert
NONE zu akzeptieren.50003430. April 20025.0-CURRENT nachdem mtx_init() einen dritten
Parameter entgegen nimmt.50003513. Mai 20025.0-CURRENT mit GCC 3.1.50003617. Mai 20025.0-CURRENT ohne Perl in /usr/src50003729. Mai 20025.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
&man.dlfunc.3;50003824. Juli 20025.0-CURRENT nachdem die Typen von einigen Elementen
der sockbuf-Struktur geändert wurden und nachdem die
Struktur neu geordnet wurde.5000391. September 20025.0-CURRENT nach dem GCC 3.2.1 Import. Und auch
nachdem die Header nicht mehr _BSD_FOO_T_ sondern
_FOO_T_DECLARED benutzen. Dieser Wert kann auch als
konservative Schätzung für den Beginn der
Unterstützung des &man.bzip2.1; Pakets verwendet
werden.50004020. September 20025.0-CURRENT nachdem verschiedene Änderungen an
Plattenfunktionen gemacht wurden, um die Anhängigkeit
von Interna der disklabel-Struktur zu entfernen.5000411. Oktober 20025.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
&man.getopt.long.3; zur libc.50004215. Oktober 20025.0-CURRENT nach der Aktualisierung von Binutils
auf 2.13, bei denen die FreeBSD-Emulation, vec und das
Ausgabeformat geändert wurden.5000431. November 20025.0-CURRENT nach dem Hinzufügen schwacher
pthread_XXX Stubs zur libc, womit libXThrStub.so veraltet
ist. 5.0-RELEASE.50010017. Januar 20035.0-CURRENT nach dem Erstellen des
RELENG_5_0-Zweiges50010119. Februar 2003<sys/dkstat.h> ist leer und sollte nicht
inkludiert werden.50010225. Februar 20035.0-CURRENT nach der Änderung in der
d_mmap_t-Schnittstelle.50010326. Februar 20035.0-CURRENT nachdem taskqueue_swi geädert
wurde, um ohne Giant zu arbeiten, und taskqueue_swi_giant
hinzugefügt wurde, um Giant zu verwenden.50010427. Februar 2003cdevsw_add() und cdevsw_remove() gibt es nicht
länger. Auftauchen der
MAJOR_AUTO-Allokationsmöglichkeit.5001054. März 20035.0-CURRENT nach der neuen
cdevsw-Initialisierungsmethode.5001068. März 2003devstat_add_entry() wurde durch
devstat_new_entry() ersetzt.50010715. März 2003Devstat Schnittstellenänderung; siehe
sys/sys/param.h 1.149.50010815. März 2003Token-Ring Schnittstellenänderungen.50010925. März 2003Hinzufügen von vm_paddr_t.50011028. März 20035.0-CURRENT nachdem &man.realpath.3;
Thread-sicher gemacht wurde.5001119. April 20035.0-CURRENT nachdem &man.usbhid.3; mit
NetBSD synchronisiert wurde.50011217. April 20035.0-CURRENT nach der neuen NSS Implementierung
und Hinzufügen der POSIX.1 getpw*_r, getgr*_r
Funktionen.5001132. Mai 20035.0-CURRENT nach Entfernen des alten
rc-Systems.5010004. Juni 20035.1-RELEASE.5011002. Juni 20035.1-CURRENT nach dem Erstellen des RELENG_5_1
Zweiges.50110129. Juni 20035.1-CURRENT nachdem die Semantik von
sigtimedwait(2) and sigwaitinfo(2) korrigiert
wurden.5011023. Juli 20035.1-CURRENT nach dem Hinzufügen der lockfunc und
lockfuncarg-Felder zu &man.bus.dma.tag.create.9;.50110331. Juli 20035.1-CURRENT nach der Integration des GCC 3.3.1-pre
20030711 Snapshots.5011045. August 20035.1-CURRENT 3ware-API Änderungen in twe.50110517. August 20035.1-CURRENT Unterstützung von dynamisch
gebundenen /bin und /sbin und Verschieben von Bibliotheken
nach /lib.5011068. September 20035.1-CURRENT nachdem im Kernel Unterstützung
für Coda 6.x hinzugefügt wurden.50110717. September 20035.1-CURRENT nachdem die 16550 UART-Konstanten von
<dev/sio/sioreg.h> nach
<dev/ic/ns16550.h> verschoben
wurden. Und nachdem die libmap Funktionalität
vorbehaltlos vom rtld unterstützt wurde.50110823. September 20035.1-CURRENT nach Aktualisierung der PFIL_HOOKS API.50110927. September 20035.1-CURRENT nachdem kiconv(3) hinzugefügt
wurde.50111028. September 20035.1-CURRENT nachdem der standardmäßige
Ablauf von open und close in cdevsw geändert
wurde.50111116. Oktober 20035.1-CURRENT nachdem das Layout von cdevsw
geändert wurde.50111216. Oktober 20035.1-CURRENT nach dem Hinzufügen von
Mehrfachvererbung in kobj.50111331. Oktober 20035.1-CURRENT nach der if_xname Änderung in der
Struktur ifnet50111416. November 20035.1-CURRENT nachdem /bin und /sbin geändert
wurden, um sie dynamisch zu binden.5020007. Dezember 20035.2-RELEASE50201023. Februar 20045.2.1-RELEASE5021007. Dezember 20035.2-CURRENT nach dem Erstellen des RELENG_5_2-Zweiges.50210119. Dezember 20035.2-CURRENT nachdem die
__cxa_atexit/__cxa_finalize Funktionen zur libc
hinzugefügt wurden.50210230. Januar 20045.2-CURRENT nachdem die Standard-Thread Bibliothek
von libc_r zu libpthread geändert wurde.50210321. Februar 20045.2-CURRENT nach dem Gerätetreiber API
Megapatch.50210425. Februar 20045.2-CURRENT nachdem getopt_long_only()
hinzugefügt wurde.5021055. März 20045.2-CURRENT nachdem NULL für C in ((void *)0)
geändert wurde, was mehr Warnungen erzeugt.5021068. März 20045.2-CURRENT nachdem pf beim Bauen und Installieren
mit eingebunden wird.50210710. März 20045.2-CURRENT nachdem time_t auf der sparc64-Plattform
in einen 64-bit Wert geändert wurde.50210812. März 20045.2-CURRENT nachdem sich die Unterstützung
für den Intel C/C++-Compiler in einigen Headern und
execve(2) geändert hat, um sich strikter an POSIX zu
halten.50210922. März 20045.2-CURRENT nach der Einführung der
bus_alloc_resource_any API50211027. März 20045.2-CURRENT nach dem Hinzufügen von UTF-8
locales50211111. April 20045.2-CURRENT nach dem Entfernen der getvfsent(3)
API50211213. April 20045.2-CURRENT nach dem Hinzufügen der .warning
Directive für make.5021134. Juni 20045.2-CURRENT nachdem ttyioctl() zwingend erforderlich
für serielle Treiber gemacht wurde.50211413. Juni 20045.2-CURRENT nach dem Import des
ALTQ-Frameworks.50211514. Juni 20045.2-CURRENT nachdem sema_timedwait(9) geändert
wurde, 0 bei Erfolg und einen von 0 verschiedenen
Fehlercode im Falle eines Fehlers
zurückzuliefern.50211616. Juni 20045.2-CURRENT nach dem Ändern der Kernel
Struktur dev_t, in ein Zeiger auf die Struktur cdev *50211717. Juni 20045.2-CURRENT nach dem Ändern der Kernelstruktur
udev_t in dev_t.50211817. Juni 20045.2-CURRENT nachdem Unterstützung für
CLOCK_VIRTUAL und CLOCK_PROF zu clock_gettime(2) und
clock_getres(2) hinzugefügt wurde.50211922. Juni 20045.2-CURRENT nachdem die Überprüfung des
Klonens von Netzwerk-Schnittstellen geändert
wurde.5021202. Juli 20045.2-CURRENT nach dem Einfliessen von Revision
20040629 der Paket-Werkzeuge.5021219. Juli 20045.2-CURRENT nachdem Bluetooth-Quelltext als nicht
i386-spezifisch markiert wurde.50212211. Juli 20045.2-CURRENT nach der Einführung des KDB
Debugger Frameworks, der Umwandlung des DDB in ein Backend
und der Einführung des GDB-Backends.50212312. Juli 20045.2-CURRENT nachdem VFS_ROOT geändert wurde,
eine Struktur thread als Argument zu aktzeptieren, wie
vflush. Die Struktur kinfo_proc enthält nun einen
Zeiger auf Benutzer Daten. Der Umstieg auf
xorg als standardmäßige X
Implementierung wurde auch zu dieser Zeit
durchgeführt.50212424. Juli 20045.2-CURRENT nachdem die Art und Weise, wie rc.d-Skripte
von Ports und Altlasten gestartet werden, getrennt wurde.50212528. Juli 20045.2-CURRENT nachdem die vorherige Änderung
rückgängig gemacht wurde.50212631. Juli 20045.2-CURRENT nach dem Entfernen von
kmem_alloc_pageable() und dem Import von GCC 3.4.2.5021272. August 20045.2-CURRENT nachdem die UMA Kernel API
geändert wurde, um Konstruktoren und
Initialisierungsmethoden zu erlauben
fehlzuschlagen.5021288. August 20045.2-CURRENT nach der Änderung in der vfs_mount
Signatur sowie allgemeines Ersetzen von PRISON_ROOT durch
SUSER_ALLOWJAIL in der suser(9) API.50300023. August 20045.3-BETA/RC vor der Änderung der pfil-API.50300122. September 20045.3-RELEASE50310016. Oktober 20045.3-STABLE nach dem Erstellen des RELENG_5_3-Zweiges.5031013. Dezember 20045.3-STABLE nach dem Hinzufügen von
Fülloptionen im Stile der libc zu
&man.strftime.3;.50310213. Februar 20055.3-STABLE nachdem OpenBSD's nc(1) von CURRENT
importiert wurde.50310327. Februar 20055.4-PRERELEASE nach dem Einfliessen der Reparaturen
aus CURRENT, in
<src/include/stdbool.h> und
<src/sys/i386/include/_types.h>,
um die GCC-Kompatibilität des Intel C/C++-Compilers
zu benutzen.50310428. Februar 20055.4-PRERELEASE nach dem Einfliessen der
Änderung aus CURRENT in ifi_epoch statt der lokalen
Zeit die Betriebszeit des Systems zu benutzen.5031052. März 20055.4-PRERELEASE nach dem Einfliessen der Reparaturen
von EOVERFLOW in vswprintf(3) aus CURRENT.5040003. April 20055.4-RELEASE.5041003. April 20055.4-STABLE nach dem Erstellen des
RELENG_5_4-Zweiges.50410111. Mai 20055.4-STABLE nach dem Vergrößern der
standardmäßigen Stackgröße für
Threads.50410224. Juni 20055.4-STABLE nach dem Hinzufügen von sha256.5041033. Oktober 20055.4-STABLE nach dem Einfliessen von if_bridge aus
CURRENT.50410413. November 20055.4-STABLE nach dem Einfliessen von bsdiff und
portsnap aus CURRENT.50410517. Januar 20065.4-STABLE nach dem Einfliessen der Änderung
von ldconfig_local_dirs aus CURRENT.50500012. Mai 20065.5-RELEASE.50510012. Mai 20065.5-STABLE nach dem Erstellen des RELENG_5_5-Zweiges.60000018. August 20046.0-CURRENT60000127. August 20046.0-CURRENT nach der festen Aktivierung von
PFIL_HOOKS im Kernel.60000230. August 20046.0-CURRENT nach der anfänglichen
Einführung von ifi_epoch zur Struktur if_data. Wurde
nach ein paar Tagen wieder rückgängig gemacht.
Benutzen Sie diesen Wert bitte nicht.6000038. September 20046.0-CURRENT nach dem erneuten Hinzufügen des
Elements ifi_epoch zur Struktur if_data.60000429. September 20046.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der Struktur
inpcb als Argument in der pfil API.6000055. Oktober 20046.0-CURRENT nach dem Hinzufügen des "-d
DESTDIR" Schalters zu newsyslog.6000064. November 20046.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
Fülloptionen im Style der libc zu
&man.strftime.3;.60000712. Dezember 20046.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von 802.11
Framework Neuerungen.60000825. Januar 20056.0-CURRENT Änderung an den VOP_*VOBJECT()
Funktionen und Einführung des MNTK_MPSAFE Schalters
für Dateisysteme, welche ohne Giant arbeiten.6000094. Februar 20056.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von cpufreq
Framework und Treibern.6000106. Februar 20056.0-CURRENT nachdem OpenBSD's nc(1) importiert
wurde.60001112. Februar 20056.0-CURRENT nachdem der Anschein von
matherr() Unterstützung in SVID2
entfernt wurde.60001215. Februar 20056.0-CURRENT nach dem Vergrößern der
standardmäßigen Stackgröße für
Threads.60001319. Februar 20056.0-CURRENT nach dem Einfliessen der Reparaturen in
<src/include/stdbool.h> und
<src/sys/i386/include/_types.h>,
um die GCC-Kompatibilität des Intel C/C++-Compilers
zu benutzen.60001421. Februar 20056.0-CURRENT nachdem die Überprüfungen auf
EOVERFLOW in vswprintf(3) korrigiert wurden.60001525. Februar 20056.0-CURRENT nach dem Einfliessen der Änderung,
in ifi_epoch, statt der lokalen Zeit, die Betriebzeit des
Systems zu benutzen.60001626. Februar 20056.0-CURRENT nachdem das Format von LC_CTYPE auf der
Festplatte verändert wurde.60001727. Februar 20056.0-CURRENT nachdem das Format der NLS-Kataloge auf
der Festplatte verändert wurde.60001827. Februar 20056.0-CURRENT nachdem das Format von LC_COLLATE auf
der Festplatte verändert wurde.60001928. Februar 2005Installation der acpica Include-Dateien in
/usr/include.6000209. März 2005Hinzufügen des MSG_NOSIGNAL Schalters zur
send(2) API.60002117. März 2005Hinzufügen von Feldern zu cdevsw60002221. März 2005gtar wurde aus dem Basissystem entfernt.60002313. April 2005Die Optionen LOCAL_CREDS, LOCAL_CONNWAIT für
Sockets wurde zu unix(4) hinzugefügt.60002419. April 2005&man.hwpmc.4; und zugehörige Werkzeuge wurden
zu 6.0-CURRENT hinzugefügt.60002526. April 2005Die Struktur icmphdr wurden zu 6.0-CURRENT
hinzugefügt.6000263. Mai 2005pf Aktualisierung auf 3.7.6000276. Mai 2005Kernel libalias und ng_nat wurden
eingeführt.60002813. Mai 2005POSIX ttyname_r(3) wurde über unistd.h und
libc zur Verfügung gestellt.60002929. Mai 20056.0-CURRENT nachdem libpcap zu Version v0.9.1 alpha
096 aktualisiert wurde.6000305. Juni 20056.0-CURRENT nach dem Import von NetBSDs
if_bridge(4).60003110. Juni 20056.0-CURRENT nachdem die Struktur ifnet aus dem
Treiber softcs herausgelöst wurde.60003211. Juli 20056.0-CURRENT nach dem Import von libpcap
v0.9.1.60003325. Juli 20056.0-STABLE nachdem die Versionen aller gemeinsam
genutzten Bibliotheken, welche seit RELENG_5 nicht
geändert wurden, erhöht wurden.60003413. August 20056.0-STABLE nachdem das Argument credential zu der
dev_clone-Ereignisbehandlung hinzugefügt wurde.
6.0-RELEASE.6001001. November 20056.0-STABLE nach dem Erstellen des
6.0-RELEASE-Zweiges.60010121. Dezember 20056.0-STABLE nach dem Aufnehmen von Skripten aus den
local_startup-Verzeichnissen in &man.rcorder.8; des
Basissystems.60010230. Dezember 20056.0-STABLE nach dem Aktualisieren der ELF-Typen und
Konstanten.60010315. Januar 20066.0-STABLE nach dem Einfliessen der pidfile(3)-API
aus CURRENT.60010417. Januar 20066.0-STABLE nach dem Einfliessen der Änderung
von ldconfig_local_dirs aus CURRENT.60010526. Februar 20066.0-STABLE nach der NLS-Katalogunterstützung
von csh(1).6010006. Mai 20066.1-RELEASE6011006. Mai 20066.1-STABLE nach 6.1-RELEASE.60110122. Juni 20066.1-STABLE nach dem Import von csup.60110211. Juli 20066.1-STABLE nach der iwi(4)-Aktualisierung.60110317. Juli 20066.1-STABLE nach der Aktualisierung der
Namensauflösung zu BIND9 und Aufnahme der
ablaufinvarianten Versionen der netdb-Funktionen.6011048. August 20066.1-STABLE nachdem Unterstützung für DSO
(dynamic shared objects - gemeinsam genutzte, dynamische
Objekte) in OpenSSL aktiviert wurde.6011052. September 20066.1-STABLE nachdem 802.11 Reparaturen die API der
IEEE80211_IOC_STA_INFO ioctl geändert haben.60200015. November 20066.2-RELEASE60210015. September 20066.2-STABLE nach 6.2-RELEASE.60210112. Dezember 20066.2-STABLE nach dem Hinzufügen der Wi-Spy
Eigenart.60210228. Dezember 20066.2-STABLE nachdem pci_find_extcap() hinzugefügt
wurde.60210316. Januar 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen der dlsym
Änderung aus CURRENT, ein angefordertes Symbol sowohl
in der spezifizierten dso, als auch in den impliziten
Abhängigkeiten nachzuschlagen.60210428. Januar 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen von ng_deflate(4)
und ng_pred1(4) netgraph Knoten und neuen Kompressions-
und -Verschlüsselungmodi für den ng_ppp(4)
Knoten aus CURRENT.60210520. Februar 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen der BSD lizensierten
Version von &man.gzip.1;, welche von NetBSD portiert wurde
aus CURRENT.60210631. März 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen der PCI MSI und
MSI-X Unterstützung aus CURRENT.6021076. April 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen von ncurses 5.6 und
Unterstützung für Multibyte-Zeichen aus
CURRENT.60210811. April 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen des 'SG'
Peripheriegerätes aus CURRENT in CAM, welches einen
Teil der SCSI SG passthrough Geräte API von Linux
enthält.60210917. April 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen von readline 5.2
Patchset 002 aus CURRENT.6021102. Mai 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen von
pmap_invalidate_cache(), pmap_change_attr(),
pmap_mapbios(), pmap_mapdev_attr(), und pmap_unmapbios()
für amd64 und i386 aus CURRENT.60211111. Juni 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen von BOP_BDFLUSH aus
CURRENT und dem daraus resultierendem Bruch mit dem
Dateisystemmodul KBI.60211221. September 20076.2-STABLE nach dem Einpflegen von libutil(3) aus
CURRENT.60211325. Oktober 20076.2-STABLE, nach der Trennung in "wide und
single byte ctype". Neu kompilierte Binärdateien,
die ctype.h referenzieren, erfordern möglicherweise
ein neues Symbol, __mb_sb_limit, das auf älteren
Systemen nicht verfügbar ist.60211430. Oktober 20076.2-STABLE, nachdem die ctype
ABI-Aufwärtskompatibilität wiederhergestellt
wurde.60211521. November 2007FreeBSD 6.2-STABLE nach der Entfernung/Eliminierung
der wide und single Byte ctype-Trennung60300025. November 20076.3-RELEASE60310025. November 20076.3-STABLE nach 6.3-RELEASE.6031017. Dezember 20076.3-STABLE, nachdem der Support für den
Multibyte-Datentyp im Bit-Makro gefixt wurde.60310224. April 20086.3-STABLE nach Hinzufügen von l_sysid zu
struct flock.60310327. Mai 20086.3-STABLE nach Einfließen der
memrchr-Funktion.60310415. Juni 20086.3-STABLE nach Übernahme der
Unterstützung von :u als
Variablenwandler in make(1).6040004. Oktober 20086.4-RELEASE6041004. Oktober 20086.4-STABLE nach 6.4-RELEASE.70000011. Juli 20057.0-CURRENT.70000123. Juli 20057.0-CURRENT nachdem die Versionen aller gemeinsam
genutzten Bibliotheken, welche seit RELENG_5 nicht
geändert wurden, erhöht wurden.70000213. August 20057.0-CURRENT nachdem ein Berechtigungs-Argument zur
dev_clone-Ereignisroutine hinzugefügt wurde.70000325. August 20057.0-CURRENT nachdem memmem(3) zur libc
hinzugefügt wurde.70000430. Oktober 20057.0-CURRENT nachdem die Argumente der
Kernelfunktion solisten(9) modifiziert wurden, um einen
Backlog-Parameter (Anzahl der maximalen wartenden
Verbindungen) zu akzeptieren.70000511. November 20057.0-CURRENT nachdem IFP2ENADDR() geändert
wurde, einen Zeiger auf IF_LLADDR()
zurückzugeben.70000611. November 20057.0-CURRENT nach dem Hinzufügen des
if_addr-Elements zur Struktur
ifnet und dem Entfernen von
IFP2ENADDR().7000072. Dezember 20057.0-CURRENT nach dem Aufnehmen von Skripten aus den
local_startup Verzeichnissen in &man.rcorder.8; des
Basissystems.7000085. Dezember 20057.0-CURRENT nach dem Entfernen der MNT_NODEV
mount-Option.70000919. Dezember 20057.0-CURRENT nach ELF-64 Typen Änderungen und
Symbol Versionierung.70001020. Dezember 20057.0-CURRENT nach Hinzufügen der hostb und
vgapci Treiber, Hinzufügen von pci_find_extcap() und
Änderung der AGP Treiber die Apertur nicht
länger abzubilden.70001131. Dezember 20057.0-CURRENT nachdem auf allen Plattformen
außer Alpha tv_sec in time_t umgewandelt
wurde.7000128. Januar 20067.0-CURRENT nach Änderung von
ldconfig_local_dirs.70001312. Januar 20067.0-CURRENT nach Änderung in
/etc/rc.d/abi um
/compat/linux/etc/ld.so.cache als
Symlink in ein schreibgeschütztes Dateisystem zu
unterstützen.70001426. Januar 20067.0-CURRENT nach pts Import.70001526. März 20067.0-CURRENT nach Einführung von Version 2 der
&man.hwpmc.4;'s ABI.70001622. April 20067.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
&man.fcloseall.3; zur libc.70001713. Mai 20067.0-CURRENT nach dem Entfernen von ip6fw.70001815. Juli 20067.0-CURRENT nach dem Import von snd_emu10kx.70001929. Juli 20067.0-CURRENT nach dem Import von OpenSSL
0.9.8b.7000203. September 20067.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der
bus_dma_get_tag-Funktion7000214. September 20067.0-CURRENT nach dem Import von libpcap 0.9.4 und
tcpdump 3.9.4.7000229. September 20067.0-CURRENT nach der dlsym Änderung, ein
angefordertes Symbol sowohl in der spezifizierten dso, als
auch in den impliziten Abhängigkeiten
nachzuschlagen.70002323. September 20067.0-CURRENT nach dem Hinzufügen neuer
Sound-IOCTLs für die OSSv4-Mixer-API.70002428. September 20067.0-CURRENT nach dem Import von OpenSSL
0.9.8d.70002511. November 20067.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der
libelf.70002626. November 20067.0-CURRENT nach größeren
Änderungen an den Sound sysctls.70002730. November 20067.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der
Wi-Spy-Eigenart.70002815. Dezember 20067.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
sctp-Aufrufen zur libc.70002926. Januar 20077.0-CURRENT nach dem Ersetzen von GNU &man.gzip.1;
durch eine von NetBSD portierte Version, die unter
BSD-Lizenz steht.7000307. Februar 20077.0-CURRENT nach dem Entfernen der IPIP
Tunnelkapselung (VIFF_TUNNEL) aus dem IPv4
Multicast-Forwarding-Quelltext.70003123. Februar 20077.0-CURRENT nach den Modifizierungen an
bus_setup_intr() (newbus).7000322. März 20077.0-CURRENT nach der Aufnahme der Firmware für
ipw(4) und iwi(4).7000339. März 20077.0-CURRENT nach Unterstützung für
Multibyte-Zeichen.70003419. März 20077.0-CURRENT nach Änderungen, wie insmntque(),
getnewvnode() und vfs_hash_insert() arbeiten.70003526. März 20077.0-CURRENT nach Hinzufügen eines
Benachrichtigungsmechanismus für CPU
Frequenzänderungen.7000366. April 20077.0-CURRENT nach dem Import des ZFS
Dateisystemes.7000378. April 20077.0-CURRENT nach dem Einpflegen des 'SG'
Peripheriegerätes in CAM, welches einen Teil der SCSI
SG passthrough Geräte API von Linux
enthält.70003830. April 20077.0-CURRENT nachdem &man.getenv.3;, &man.putenv.3;,
&man.setenv.3; und &man.unsetenv.3; geändert wurden,
um POSIX konform zu sein.7000391. Mai 20077.0-CURRENT nachdem die Änderungen von 700038
rückgängig gemacht wurden.70004010. Mai 20077.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
&man.flopen.3; zur libutil.70004113. Mai 20077.0-CURRENT nachdem Symbol Versionierung aktiviert
und die standardmäßige Thread-Bibliothek zu
libthr geändert wurde.70004219. Mai 20077.0-CURRENT nach dem Import von GCC 4.2.0.70004321. Mai 20077.0-CURRENT nachdem die Versionen aller
Shared-Libraries, welche seit RELENG_6 nicht geändert
wurden, erhöht worden sind.7000447. Juni 20077.0-CURRENT nachdem das Argument für
vn_open()/VOP_OPEN() vom Dateideskriptorindex zur Struktur
file * geädert wurde.70004510. Juni 20077.0-CURRENT nachdem &man.pam.nologin.8;
geädert wurde, eine Kontoverwaltungs-Funktion statt
einer Authentifizierungsfunktion für das
PAM-Framework zur Verfügung zu stellen.70004611. Juni 20077.0-CURRENT nach aktualisierter 802.11 wireless
Unterstützung.70004711. Juni 20077.0-CURRENT, nachdem
TCP-LRO-Schnittstellen-Ressourcen hinzugefügt
wurden.70004812. Juni 20077.0-CURRENT, nachdem die RFC 3678
API-Unterstützung zum IPv4-Stack hinzugefügt
wurde. Veraltetes RFC 1724-Verhalten
des IP_MULTICAST_IF ioctl wurde entfernt;
0.0.0.0/8 darf nicht länger als Schnittstellen-Index
benutzt werden. Stattdessen sollte die Struktur ipmreqn
verwendet werden.7000493. Juli 20077.0-CURRENT, nachdem pf von OpenBSD 4.1
importiert wurde(nicht geändert)7.0-CURRENT, nachdem die IPv6-Unterstützung
um FAST_IPSEC erweitert, KAME IPSEC entfernt und
FAST_IPSEC in IPSEC umbenannt wurde.7000504. Juli 20077.0-CURRENT, nachdem Aufrufe von
setenv/putenv/usw. von der traditionellen
BSD-Art und Weise nach POSIX konvertiert
wurden.7000514. Juli 20077.0-CURRENT, nachdem neue Systemaufrufe
(mmap/lseek/usw.) implementiert wurden.7000526. Juli 20077.0-CURRENT, nachdem die I4B-Header nach
include/i4b verschoben wurden.70005330. September 20077.0-CURRENT, nachdem die Unterstützung
für PCI Domänen hinzugefügt
wurde.70005425. Oktober 20077.0-CURRENT, nach der Trennung in "wide und
single byte ctype".70005528. Oktober 20077.0-RELEASE sowie 7.0-CURRENT, nachdem die
ABI-Abwärtskompatibilität für die
FreeBSD 4/5/6-Versionen der PCIOCGETCONF-, PCIOCREAD-
sowie PCIOCWRITE IOCTLs hinzugefügt wurde. Damit
verbunden war, dass die ABI der PCIOCGETCONF IOCTL
erneut deaktiviert werden musste.70010022. Dezember 20077.0-STABLE nach 7.0-RELEASE.7001018. Februar 20087.0-STABLE nach Einführung von
m_collapse().70010230. März 20087.0-STABLE nach Einfließen von
kdb_enter_why().70010310. April 20087.0-STABLE nach Hinzufügen von l_sysid zu
struct flock.70010411. April 20087.0-STABLE nach Übernahme von
procstat(1).70010511. April 20087.0-STABLE nach Einführung von
umtx-Features.70010615. April 20087.0-STABLE nach Hinzufügen der
Unterstützung von &man.write.2; zu
&man.psm.4;.70010720. April 20087.0-STABLE nach Hinzufügen des Befehls
F_DUP2FD zu &man.fcntl.2;.7001085. Mai 20087.0-STABLE nach einigen Änderungen an
&man.lockmgr.9;, welche die Einbindung von
sys/lock.h zur Verwendung von
&man.lockmgr.9; voraussetzen.70010927. Mai 20087.0-STABLE nach Einfließen der
memrchr-Funktion.7001105. August 20087.0-STABLE nach Einführung eines Clients
für den Kernel NFS lockd.70011120. August 20087.0-STABLE nach Hinzufügen einer
Unterstützung von physisch fortlaufender
Jumbo Frames.70011227. August 20087.0-STABLE nach Einfließen einer
Kernelunterstützung für DTrace.70100025. November 20087.1-RELEASE70110025. November 20087.1-STABLE nach 7.1-RELEASE.70110110. Januar 20097.1-STABLE nach Übernahme von
strndup.70110217. Januar 20097.1-STABLE nach Hinzufügen einer
Unterstützung von cpuctl(4).7011037. Februar 20097.1-STABLE nach Einfließen der
Unterstützung von Jails mit keinen oder mehreren
IPv4-/IPv6-Adressen.70110414. Februar 20097.1-STABLE, nachdem der Besitzer des Suspend in
struct mount gespeichert wird und die Funktion
vfs_susp_clean in struct vfsops aufgenommen
ist.70110512. März 20097.1-STABLE nach der inkompatiblen Änderung
am sysctl kern.ipc.shmsegs, um die Anforderung
größerer Segmente von gemeinsam genutzten
SysV-Speicher auf 64bit-Architekturen zu
erlauben.70110614. März 20097.1-STABLE nach der Übernahme einer
Fehlerbehebung für Warteoperationen, die
POSIX-Semaphore verwenden.70200015. April 20097.2-RELEASE70210015. April 20097.2-STABLE nach 7.2-RELEASE.70210115. Mai 20097.2-STABLE, nachdem ichsmb(4) dahingehend
geändert wurde, dass es links-ausgerichtete
Adressierung von Slaves verwendet, um anderen
SMBus-Kontrollertreibern zu entsprechen.70210228. Mai 20097.2-STABLE nach dem Einfließen der Funktion
fdopendir.70210306. Juni 20097.2-STABLE nach dem Einfließen von PmcTools.70210414. Juli 20097.2-STABLE nach dem Einfließen des
Systemaufrufs closefrom.70210531. Juli 20097.2-STABLE nach dem Einfließen der
Änderung an der SYSVIPC-ABI.70210614. September 20097.2-STABLE nach dem Einfließen der
PAT-Verbesserungen für x86-Prozessoren sowie dem
Hinzufügen von d_mmap_single() und des
VM-Objekttyps für scatter/gather-Listen.7030009. Februar 20107.3-RELEASE7031009. Februar 20107.3-STABLE nach 7.3-RELEASE.80000011. Oktober 20078.0-CURRENT. Nach der Trennung in "wide und
single byte ctype".80000116. Oktober 20078.0-CURRENT, nachdem libpcap 0.9.8 und
tcpdump 3.9.8 importiert wurden.80000221. Oktober 20078.0-CURRENT, nachdem kthread_create() und
Konsorten in kproc_create() usw. umbenannt
wurden.80000324. Oktober 20078.0-CURRENT, nachdem die
ABI-Abwärtskompatibilität für die
FreeBSD 4/5/6-Versionen der PCIOCGETCONF-, PCIOCREAD-
sowie PCIOCWRITE IOCTLs hinzugefügt wurde. Damit
verbunden war, dass die ABI der PCIOCGETCONF IOCTL
erneut deaktiviert werden musste.80000412. November 20078.0-CURRENT, nachdem der agp(4) Treiber verschoben
wurde von src/sys/pci nach src/sys/dev/agp.8000054. Dezember 20078.0-CURRENT nach Änderungen
am Jumbo Frame Allocator.8000067. Dezember 20078.0-CURRENT, nach dem Hinzufügen der
callgraph capture Funktionalität zu &man.hwpmc.4;.80000725. Dezember 20078.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von "why"
als Argument in kdb_enter().80000828. Dezember 20078.0-CURRENT nach Entfernen der Option
LK_EXCLUPGRADE.8000099. Januar 20088.0-CURRENT nach Einführung von
&man.lockmgr.disown.9;80001010. Januar 20088.0-CURRENT nach Änderungen am
&man.vn.lock.9;-Prototyp.80001113. Januar 20088.0-CURRENT nach Änderungen an den
Prototypen von &man.VOP.LOCK.9; und
&man.VOP.UNLOCK.9;.80001219. Januar 20088.0-CURRENT nach Einführung von
&man.lockmgr.recursed.9;, &man.BUF.RECURSED.9; und
&man.BUF.ISLOCKED.9; sowie Entfernung von
BUF_REFCNT().80001323. Januar 20088.0-CURRENT nach Einführung der
ASCII-Kodierung.80001424. Januar 20088.0-CURRENT nach Änderungen am
&man.lockmgr.9;-Prototyp und Entfernung von
lockcount() sowie
LOCKMGR_ASSERT().80001526. Januar 20088.0-CURRENT nach Erweiterung der Datentypen der
&man.fts.3;-Strukturen.8000161. Februar 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen eines neuen
Parameters zu MEXTADD(9).8000176. Februar 20088.0-CURRENT nach Einführung der Optionen
LK_NODUP und LK_NOWITNESS in die
&man.lockmgr.9;-Umgebung.8000188. Februar 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen von
m_collapse.8000199. Februar 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen einer Arbeits-,
Wurzel- und Jailverzeichnisunterstützung zur
sysctl-Variable kern.proc.filedesc.80002013. Februar 20088.0-CURRENT nach Einführung der Funktionen
&man.lockmgr.assert.9; und
BUF_ASSERT.80002115. Februar 20088.0-CURRENT nach Einführung von
&man.lockmgr.args.9; und Entfernung der Option
LK_INTERNAL.800022(zurückgezogen)8.0-CURRENT nach Setzen von BSD &man.ar.1;
als Systemstandard.80002325. Februar 20088.0-CURRENT nach Prototypenänderungen an
&man.lockstatus.9; und &man.VOP.ISLOCKED.9;, eigens zur
Abschaffung des Parameters
struct thread.8000241. März 20088.0-CURRENT nach Beseitigung der Funktionen
lockwaiters und
BUF_LOCKWAITERS, Änderung
des Rückgabewerts der Funktion
brelvp von void nach int sowie
Einführung neuer Optionen für
&man.lockinit.9;.8000258. März 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen des Kommandos
F_DUP2FD zu &man.fcntl.2;.80002612. März 20088.0-CURRENT nach Änderung des Parameters
für die Priorität an cv_broadcastpri, sodass
0 für keine Priorität steht.80002724. März 20088.0-CURRENT nach Änderung der
Monitoring ABI von BPF, als Zero-Copy Puffer
hinzugefügt wurden.80002826. März 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen von l_sysid zu
struct flock.80002928. März 20088.0-CURRENT nach Wiedereingliederung der Funktion
BUF_LOCKWAITERS und
Hinzufügen von &man.lockmgr.waiters.9;.8000301. April 20088.0-CURRENT nach Einführung der Funktionen
&man.rw.try.rlock.9; und &man.rw.try.wlock.9;.8000316. April 20088.0-CURRENT nach Einführung der Funktionen
lockmgr_rw und
lockmgr_args_rw.8000328. April 20088.0-CURRENT nach Implementierung des
Systemaufrufs openat und seiner Verwandten,
Einführung der Option O_EXEC in &man.open.2; und
Bereitstellung der entsprechenden Systemaufrufe
innerhalb der
&linux;-Kompatibilitätsumgebung.8000338. April 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen der
Unterstützung von &man.write.2; in der nativen
Operationsebene von &man.psm.4;. Es können nun
beliebig Kommandos nach
/dev/psm%d geschrieben und
der Status dann von dort gelesen werden.80003410. April 20088.0-CURRENT nach Einführung der Funktion
memrchr.80003516. April 20088.0-CURRENT nach Einführung der Funktion
fdopendir.80003620. April 20088.0-CURRENT nach Umstellung des Standards 802.11
auf Unterstützung von Multi-BSS (auch
vaps).8000379. Mai 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen einer
Unterstützung für
Multi Routing-Tabellen (siehe setfib(1),
setfib(2)).80003826. Mai 20088.0-CURRENT nach Entfernen von netatm und
ISDN4BSD.80003914. Juni 20088.0-CURRENT nach Entfernen von sgtty.80004026. Juni 20088.0-CURRENT nach Einführung eines Clients
für den Kernel NFS lockd.80004122. Juli 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen von
arc4random_buf(3) und arc4random_uniform(3).8000428. August 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen von
cpuctl(4).80004313. August 20088.0-CURRENT nach Änderung von bpf(4) zur
Verwendung einer einzelnen Gerätedatei anstatt
von Klonierung.80004417. August 20088.0-CURRENT nach Übernahme des ersten Teils
aus dem vimage-Projekt durch Erweitern globaler
Variablen um den Präfix V_. Zukünftig werden
die virtualisierten Variablen dann mit Hilfe von
Makros in ihre globalen Namen aufgelöst.80004520. August 20088.0-CURRENT nach Eingliederung des
MPSAFE TTY-Layers, einschließlich
Änderungen an diversen Treibern und Werkzeugen,
die mit ihm kommunizieren.8000468. September 20088.0-CURRENT nach Abschottung der GDT pro CPU auf
der AMD64-Architektur.80004710. September 20088.0-CURRENT nach Entfernen von VSVTX, VSGID und
VSUID.80004816. September 20088.0-CURRENT nach Anpassung des Codes für
Kernel NFS mount, sodass einzelne
Mountoptionen im Parameter struct iovec an
nmount() akzeptiert werden und nicht nur ein
großes struct nfs_args.80004917. September 20088.0-CURRENT nach Entfernen von &man.suser.9; und
&man.suser.cred.9;.80005020. Oktober 20088.0-CURRENT nach API-Änderungen im Umgang
mit dem Buffer Cache.80005123. Oktober 20088.0-CURRENT nach Entfernen der Makros
&man.MALLOC.9; und &man.FREE.9;.80005228. Oktober 20088.0-CURRENT nach Einführung von accmode_t
und Umbennung des Parameters a_mode an VOP_ACCESS nach
a_accmode.8000532. November 20088.0-CURRENT nach Änderung des Prototyps von
&man.vfs.busy.9; und Einführung der Optionen
MBF_NOWAIT sowie MBF_MNTLSTLOCK.80005422. November 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen von Funktionen
im Bereich buf_ring, Memory Barriers und ifnet,
um mehrere Sendeschlangen auf Hardwareebene für
Karten zu ermöglichen, die dies
unterstützen, sowie einer
Ring Buffer-Implementierung ohne Lock, um
Treibern zu ermöglichen, Paketschlangen
effizienter zu verwalten.80005527. November 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen einer
Unterstützung für &intel; Core, Core2
und Atom zu &man.hwpmc.4;.80005629. November 20088.0-CURRENT nach Einführung von Jails mit
mehreren oder gar keinen IPv4-/IPv6-Adressen.8000571. Dezember 20088.0-CURRENT nach Wechsel zum
ath_hal Quellcode.80005812. Dezember 20088.0-CURRENT nach Einführung der Funktion
VOP_VPTOCNP.80005915. Dezember 20088.0-CURRENT gliedert das neue ARPv2 ein.80006019. Dezember 20088.0-CURRENT nach Hinzufügen von
makefs.80006115. Januar 20098.0-CURRENT nach Umsetzung von
TCP Appropriate Byte Counting.80006228. Januar 20098.0-CURRENT nach Entfernen von minor(),
minor2unit(), unit2minor() usw.80006318. Februar 20098.0-CURRENT nach Änderung der
GENERIC-Konfiguration zur Verwendung des
USB2-Stack und Hinzufügen von fdevname(3).80006423. Februar 20098.0-CURRENT, nachdem der USB2-Stack nach dev/usb
verschoben wurde, um es zu ersetzen.80006526. Februar 20098.0-CURRENT nach Umbenennen aller Funktionen in
libmp(3).80006627. Februar 20098.0-CURRENT nach Anpassung des devfs-Verhaltens
im Zusammenhang mit USB.80006728. Februar 20098.0-CURRENT nach Hinzufügen von getdelim(),
getline(), stpncpy(), strnlen(), wcsnlen(),
wcscasecmp() und wcsncasecmp().8000682. März 20098.0-CURRENT nach Umbenennen der Geräteklasse
ushub in uhub.8000699. März 20098.0-CURRENT nach Umbenennen von libusb20.so.1 in
libusb.so.1.8000709. März 20098.0-CURRENT nach der Einführung von IGMPv3
und Source-Specific-Multicast (SSM) in den
IPv4-Stack.80007114. März 20098.0-CURRENT nach der Anpassung von gcc zur
Verwendung der C99-Inline-Semantik in den Modi c99 und
gnu99.80007215. März 20098.0-CURRENT, nachdem die Option IFF_NEEDSGIANT
entfernt wurde; Netzwerktreiber, die nicht MPSAFE
sind, werden nicht mehr unterstützt.80007318. März 20098.0-CURRENT, nachdem die dynamische Ersetzung von
Zeichenkettenkürzeln für rpath und
benötigte Pfade implementiert wurde.80007424. März 20098.0-CURRENT nach dem Einfließen von
tcpdump 4.0.0 und libpcap 1.0.0.8000756. April 20098.0-CURRENT, nachdem die Deklarationen von
struct vnet_net, struct vnet_inet und
struct vnet_ipfw geändert wurden.8000769. April 20098.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
Laufzeitprofilen in dummynet.80007714. April 20098.0-CURRENT nach dem Entfernen von VOP_LEASE()
und vop_vector.vop_lease.80007815. April 20098.0-CURRENT, nachdem die Felder aus
struct rt_weight zu struct rt_metrics und
struct rt_metrics_lite hinzugefügt wurden,
wobei die Deklaration von struct rt_metrics_lite
geändert wurde. RTM_VERSION wurde
hochgezählt (zurückgezogen).80007915. April 20098.0-CURRENT, nachdem Pointer auf
struct llentry zu struct route und
struct route_in6 hinzugefügt wurden.80008015. April 20098.0-CURRENT nach Änderung der Deklaration
von struct inpcb.80008119. April 20098.0-CURRENT nach Änderung der Deklaration
von struct malloc_type.80008221. April 20098.0-CURRENT nach Änderung der Deklaration
von struct ifnet und Hinzufügen von if_ref()
und if_rele() zur Verwaltung von Referenzen auf
ifnet.80008322. April 20098.0-CURRENT nach der Implementierung einer
systemnahen Bluetooth-HCI-API.80008429. April 20098.0-CURRENT nach Änderungen an IPv6-SSM und
MLDv2.80008530. April 20098.0-CURRENT, nachdem der Bau von VIMAGE-Kernel
mit einem aktiven Image unterstützt wird.8000868. Mai 20098.0-CURRENT nach Hinzufügen der
Unterstützung für Eingabezeilen mit
beliebiger Länge durch patch(1).80008711. Mai 20098.0-CURRENT nach einigen Änderungen im
Zusammenhang mit dem VFS-KPI. Der Thread-Parameter
wurde von den FSD-Teilen des VFS entfernt.
VFS_*-Funktionen benötigen
den Kontext nicht mehr, da er sich immer auf
curthread bezieht. In wenigen
Sonderfällen ist das bisherige Verhalten nicht
geändert worden.80008820. Mai 20098.0-CURRENT nach Änderungen am
net80211-Monitormodus.80008923. Mai 20098.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der
Unterstützung von UDP-Kontrollblocks.80009023. Mai 20098.0-CURRENT nach der Virtualisierung der
Schnittstellenklonierung.80009127. Mai 20098.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
hierarchischen Jails und dem Entfernen des globalen
securelevel.80009229. Mai 20098.0-CURRENT nach der Änderung des
sx_init_flags()-KPI.
SX_ADAPTIVESPIN wurde
zurückgezogen und eine neue Option
SX_NOADAPTIVE wurde
eingeführt, um die umgekehrte Logik zu
behandeln.80009329. Mai 20098.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
mnt_xflag zu struct mount.80009430. Mai 20098.0-CURRENT nach dem Hinzufügen von
&man.VOP.ACCESSX.9;.80009530. Mai 20098.0-CURRENT nach der Änderung des
Polling-KPI. Die Polling-Handler liefern nun die Zahl
der verarbeiteten Pakete zurück. Die neue Option
IFCAP_POLLING_NOCOUNT wurde
weiter eingeführt, um anzugeben, dass der
Rückgabewert nicht von Bedeutung ist und das
Zählen der Pakete ausgelassen werden
soll.8000961. Juni 20098.0-CURRENT nach der Aktualisierung der
netisr-Implementierung und nachdem die Weise, wie FIBs
gespeichert werden und wie auf sie zugegriffen wird,
geändert wurde.8000978. Juni 20098.0-CURRENT nach Einführung der
Destruktor-Infrastruktur für vnet
einschließlich Hooks.80009711. Juni 20098.0-CURRENT nach Einführung eines
Erkennungssystems für ausgehende Pakete, die
direkt wieder in netgraph gelangen und deswegen
eingereiht werden. Dabei wurde auch die Definition von
struct thread geändert.80009814. Juni 20098.0-CURRENT nach dem Einfließen von OpenSSL
0.9.8k.80009922. Juni 20098.0-CURRENT nach der Aktualisierung von NGROUPS
und dem Verschieben der Routing-Virtualisierung in ein
eigenes VImage-Modul.80010024. Juni 20098.0-CURRENT nach Änderung der
SYSVIPC-ABI.80010129. Juni 20098.0-CURRENT nach dem Entfernen der
zeichenorientierten Geräte aus /dev/net, von
denen für jede Schnittstelle eines
existiert.80010212. Juli 20098.0-CURRENT, nachdem struct sackhint, struct
tcpcb und struct tcpstat mit Padding-Bytes
aufgefüllt wurden.80010313. Juli 20098.0-CURRENT, nachdem struct tcpopt durch struct
toeopt in der Schnittstelle zwischen dem TOE-Treiber
und dem TCP-SYN-Cache ersetzt wurde.80010419. Juli 20098.0-CURRENT nach dem Hinzufügen einer
vnet-spezifischen Speicherzuweisung, die auf dem
Linker-Set-Verfahren basiert.80010519. Juli 20098.0-CURRENT nach der Inkrementierung der
Versionsnummer aller Shared-Libraries, die
Symbol-Versioning nicht aktiviert haben.80010624. Juli 20098.0-CURRENT nach Einführung des
VM-Objekttyps OBJT_SG.8001072. August 20098.0-CURRENT nach Befreiung des Newbus-Subsystems
von Giant durch Hinzufügen von sxlock und
8.0-RELEASE.80010821. November 20098.0-CURRENT nach Implementierung des
kevent-Filters EVFILT_USER.8005007. Januar 20108.0-STABLE nach Erhöhung von
__FreeBSD_version, damit
pkg_add -r packages-8-stable
verwendet.80050124. Januar 20108.0-STABLE, nachdem die Prototypen von
scandir(3) und
alphasort(3) geändert
wurden, um der SUSv4 zu entsprechen.80050231. Januar 20108.0-STABLE nach Hinzufügen von
sigpause(3).80050325. Februar 20108.0-STABLE nach dem Hinzufügen der ioctls
SIOCGIFDESCR und SIOCSIFDESCR für
Netzwerk-Schnittstellen. Diese ioctls können,
nach dem Vorbild von OpenBSD, dazu verwendet werden,
Schnittstellenbeschreibungen zu bearbeiten und
auszulesen.8005041. März 20108.0-STABLE, nachdem x86emu, ein Software-Emulator
von OpenBSD für x86-Prozessoren im Real-Mode, von
CURRENT übernommen wurde.80050518. Mai 20108.0-STABLE nach dem Einfließen von liblzma,
xz, xzdec und lzmainfo.80100014. Juni 20108.1-RELEASE80150014. Juni 20108.1-STABLE nach 8.1-RELEASE.
+ 801501
+ November 3, 2010
+ 8.1-STABLE nach der KBI-Änderung in
+ struct sysentve und der Implementierung von
+ PL_FLAG_SCE/SCX/EXEC/SI und
+ pl_siginfo für ptrace(PT_LWPINFO) .
+
+
+ 90000022. August 20099.0-CURRENT.9000018. September 20099.0-CURRENT nach dem Import von x86emu, einem
Software-Emulator von OpenBSD für x86-Prozessoren
im Real-Mode.90000223. September 20099.0-CURRENT nach Implementierung des
kevent-Filters EVFILT_USER.9000032. Dezember 20099.0-CURRENT nach Hinzufügen von
sigpause(3) und der
PIE-Unterstützung zu csu.9000046. Dezember 20099.0-CURRENT nach Hinzufügen von libulog und
dessen
libutempter-Kompatibilitätsschnittstelle.90000512. Dezember 20099.0-CURRENT nach Hinzufügen von
sleepq_sleepcnt(), das dazu
verwendet werden kann, die Anzahl der in einer
bestimmten Warteschlange eingereihten Threads
abzufragen.9000064. Januar 20109.0-CURRENT, nachdem die Prototypen von
scandir(3) und
alphasort(3) geändert
wurden, um der SUSv4 zu entsprechen.90000713. Januar 20109.0-CURRENT nach dem Entfernen von utmp(5) und
dem Hinzufügen von utmpx (siehe
getutxent(3)) zur besseren
Erfassung von Benutzeranmeldungen und
Systemereignissen.90000820. Januar 20109.0-CURRENT nach der Einführung von BSDL
bc/dc zur Ersetzung von GNU bc/dc.90000926. Januar 20109.0-CURRENT nach dem Hinzufügen der ioctls
SIOCGIFDESCR und SIOCSIFDESCR für
Netzwerk-Schnittstellen. Diese ioctls können,
nach dem Vorbild von OpenBSD, dazu verwendet werden,
Schnittstellenbeschreibungen zu bearbeiten und
auszulesen.90001022. März 20109.0-CURRENT nach dem Import von zlib
1.2.4.90001124. April 20109.0-CURRENT nach Hinzufügen von Soft Updates
Journaling.90001210. Mai 20109.0-CURRENT nach Hinzufügen von liblzma, xz,
xzdec und lzmainfo.90001324. Mai 20109.0-CURRENT nach Einbringen von
USB-Fehlerbehebungen in linux(4).90001410. Juni 20109.0-CURRENT nach Hinzufügen von
Clang.90001522. Juli 20109.0-CURRENT nach dem Import von BSD grep.
+ 900016
+ 28. Juli 2010
+ 9.0-CURRENT, nachdem mti_zone zu
+ struct malloc_type_internal hinzugefügt
+ wurde.
+
+
+ 90001723. August 20109.0-CURRENT nach dem Zurückkehren zu GNU
grep als Standard und Hinzufügen der Option
WITH_BSD_GREP.90001824. August 20109.0-CURRENT, nachdem das von
pthread_kill(3) generierte Signal
in si_code als SI_LWP bezeichnet wird. Zuvor war
si_code SI_USER.90001928. August 20109.0-CURRENT nach Hinzufügen des Schalters
MAP_PREFAULT_READ zu
mmap(2).
+
+
+ 900020
+ 9. September 2010
+ 9.0-CURRENT, nachdem
+ drain-Funktionalität
+ in sbufs integriert wurde (wodurch sich auch das
+ Layout von struct sbuf geändert hat).
+
+
+
+ 900021
+ 13. September 2010
+ 9.0-CURRENT, nachdem Userland
+ tracing in DTrace eingeführt
+ wurde.
+
+
+
+ 900022
+ 2. Oktober 2010
+ 9.0-CURRENT nach Hinzufügen der
+ BSDL man-Utilities (und gleichzeitigem
+ Entfernen der GNU/GPL man-Utilities).
+
+
+
+ 900023
+ 11. Oktober 2010
+ 9.0-CURRENT nach der Aktualisierung von
+ xz auf den git-Snapshot 20101010.
+
+
+
+ 900024
+ 11. November 2010
+ 9.0-CURRENT, nachdem libgcc.a durch
+ libcompiler_rt.a.
+
+
+
+ 900025
+ 12. November 2010
+ 9.0-CURRENT nach der Einführung
+ modularised congestion
+ control.
+
Beachten Sie, dass 2.2-STABLE sich nach dem
2.2.5-RELEASE manchmal als 2.2.5-STABLE
identifiziert. Das Muster war früher das Jahr gefolgt
von dem Monat, aber wir haben uns entschieden, ab 2.2. einen
geradlinigeren Ansatz mit major/minor-Nummern zu benutzen.
Dies liegt daran, dass gleichzeitiges Entwickeln an mehreren
Zweigen es unmöglich macht, die Versionen nur mit Hilfe
des Datums des Releases zu unterteilen. Wenn Sie jetzt einen
Port erstellen brauchen Sie sich nicht um alte -CURRENTs zu
kümmern; diese sind hier nur als Referenz
augeführt.Etwas hinter die
bsd.port.mk-Anweisung schreibenSchreiben Sie bitte nichts hinter die .include
<bsd.port.mk>-Zeile. Normalerweise kann dies
vermieden werden, indem Sie die Datei
bsd.port.pre.mk irgendwo in der Mitte
Ihres Makefiles und
bsd.port.post.mk am Ende
einfügen.Sie dürfen entweder nur das
bsd.port.pre.mk/bsd.port.post.mk-Paar
oder bsd.port.mk alleine
hinzufügen; vermischen Sie diese Verwendungen
nicht!bsd.port.pre.mk definiert nur
einige Variablen, welche in Tests im
Makefile benutzt werden können,
bsd.port.post.mk definiert den
Rest.Hier sind einige wichtige Variablen, welche in
bsd.port.pre.mk definiert sind (dies ist
keine vollständige Liste, lesen Sie bitte
bsd.port.mk für eine
vollständige Auflistung).VariableBeschreibungARCHDie Architektur, wie von uname
-m zurückgegeben (z.B.
i386)OPSYSDer Typ des Betriebsystems, wie von uname
-s zurückgegeben (z.B.
FreeBSD)OSRELDie Release Version des Betriebssystems (z.B.,
2.1.5 oder
2.2.7)OSVERSIONDie numerische Version des Betriebssystems;
gleichbedeutend mit __FreeBSD_version.PORTOBJFORMATDas Objektformat des Systems
(elf oder aout;
beachten Sie, dass für moderne
Versionen von FreeBSD aout veraltet
ist).LOCALBASEDie Basis des local
Verzeichnisbaumes (z.B.
/usr/local/)PREFIXWo der Port sich selbst installiert (siehe Mehr Informationen über
PREFIX).Falls Sie die Variablen USE_IMAKE,
USE_X_PREFIX, oder
MASTERDIR definieren müssen, sollten
Sie dies vor dem Einfügen von
bsd.port.pre.mk machen.Hier sind ein paar Beispiele von Dingen, die Sie hinter
die Anweisung bsd.port.pre.mk schreiben
können:# lang/perl5 muss nicht kompliliert werden, falls perl5 schon auf dem System ist
.if ${OSVERSION} > 300003
BROKEN= perl ist im System
.endif
# nur eine Versionsnummer für die ELF Version der shlib
.if ${PORTOBJFORMAT} == "elf"
TCL_LIB_FILE= ${TCL_LIB}.${SHLIB_MAJOR}
.else
TCL_LIB_FILE= ${TCL_LIB}.${SHLIB_MAJOR}.${SHLIB_MINOR}
.endif
# die Software erstellt schon eine Verknüpfung fü ELF, aber nicht fü a.out
post-install:
.if ${PORTOBJFORMAT} == "aout"
${LN} -sf liblinpack.so.1.0 ${PREFIX}/lib/liblinpack.so
.endifSie haben sich daran erinnert Tabulator statt
Leerzeichen nach BROKEN= und
TCL_LIB_FILE= zu benutzen, oder?
:-).Benutzen Sie die exec-Anweisung in
Wrapper-SkriptenFalls der Port ein Shellskript installiert, dessen Zweck
es ist ein anderes Programm zu starten, und falls das Starten
des Programmes die letzte Aktion des Skripts ist, sollten Sie
sicherstellen, dass Sie die Funktion exec
dafür benutzen; zum Beispiel:#!/bin/sh
exec %%LOCALBASE%%/bin/java -jar %%DATADIR%%/foo.jar "$@"Die Funktion exec ersetzt den
Shell-Prozess mit dem angegebenen Programm. Falls
exec ausgelassen wird, verbleibt der
Shell-Prozess im Speicher während das Programm
ausgefährt wird und verbraucht unnötig
Systemressourcen.Aufgaben vernünftig lösenDas Makefile sollte die
nötigen Schritte einfach und vernünftig
durchführen. Wenn Sie ein einige Zeilen einsparen oder
die Lesbarkeit verbessern können, dann machen Sie dies
bitte. Beispiele sind: Ein make-Konstrukt
.if anstatt eines Shellkonstrukt
if zu verwenden, anstatt
do-extract neu zu definieren, dies
mit EXTRACT* machen, oder
GNU_CONFIGURE anstelle von
CONFIGURE_ARGS += --prefix=${PREFIX}
zu verwenden.Falls Sie sich in einer Situation wiederfinden, in der
Sie viel Code neu schreiben müssen, um etwas zu testen,
sollten Sie zuerst bsd.port.mk erneut
konsultieren und nachprüfen ob es nicht bereits eine
Lösung für Ihr Problem enthält. Es ist zwar
schwer zu lesen, beinhaltet jedoch eine Menge kurzer
Lösungen für viele scheinbar schwierige
Probleme.Berücksichtigen Sie sowohl CC als
auch CXXDer Port sollte sowohl die CC- wie
auch die CXX-Variable berücksichtigen.
Damit ist gemeint, dass der Port diese Variablen nicht ohne
Rücksicht auf eventuell schon gesetzte Werte einfach
überschreiben sollte; stattdessen sollten neue Werte an
schon existierende angehängt werden. Dadurch können
Build-Optionen, die alle Ports betreffen, global definiert
werden.Falls der Port diese Variablen nicht
berücksichtigt, sollte NO_PACKAGE=ignores either
cc or cxx ins Makefile
eingefügt werden.Im Folgenden wird ein Beispiel eines
Makefiles gezeigt, welches die beiden
Variablen CC und CXX
berücksichtigt. Beachten Sie das
?=:CC?= gccCXX?= g++Nachfolgend ein Beispiel, welches weder
CC noch CXX
berücksichtigt:CC= gccCXX= g++Die Variablen CC und
CXX können auf FreeBSD-Systemen in
/etc/make.conf definiert werden. Im
ersten Beispiel wird ein Wert nur dann gesetzt, falls dieser
vorher noch nicht gesetzt war, um so systemweite Definitionen
zu berücksichtigen. Im zweiten Beispiel werden die
Variablen ohne Rücksicht überschrieben.Berücksichtigen Sie
CFLAGSDer Port sollte die Variable CFLAGS
berücksichtigen. Damit ist gemeint, dass der Port den
Wert dieser Variablen nicht absolut setzen und damit
existierende Werte überschreiben sollte; stattdessen
sollte er weitere Werte der Variablen durch Anhängen
hinzufügen. Dadurch können Build-Optionen, die alle
Ports betreffen, global definiert werden.Falls der Port diese Variablen nicht
berücksichtigt, sollte NO_PACKAGE=ignores
cflags ins Makefile
eingefügt werden.Im Folgenden wird ein Beispiel eines
Makefiles gezeigt, welches die Variable
CFLAGS berücksichtigt. Beachten Sie
das +=:CFLAGS+= -Wall -WerrorNachfolgend finden Sie ein Beispiel, welches die
CFLAGS-Variable nicht
berücksichtigt:CFLAGS= -Wall -WerrorDie Variable CFLAGS wird auf
FreeBSD-Systemen in /etc/make.conf
definiert. Im ersten Beispiel werden weitere Flags an die
Variable CFLAGS angehängt und somit
der bestehende Wert nicht gelöscht. Im zweiten Beispiel
wird die Variable ohne Rücksicht
überschrieben.Sie sollten Optimierungsflags aus
Makefiles Dritter entfernen. Die
CFLAGS des Systems beinhalten systemweite
Optimierungsflags. Ein Beispiel eines unveränderten
Makefiles:CFLAGS= -O3 -funroll-loops -DHAVE_SOUNDWerden nun systemweite Optimierungsflags verwendet so
würde das Makefile in etwa
folgendermaßen aussehen:CFLAGS+= -DHAVE_SOUNDThreading-BibliothekenDie Threading-Bibliothek muss mit Hilfe eines speziellen
Linker-Flags -pthread in die
Binärdateien unter &os; gebunden werden. Falls ein Port
auf ein direktes Verlinken gegen -lpthread
oder -lc_r besteht, passen Sie den Port
bitte so an, dass er die durch das Port-Framework
bereitgestellte Variable PTHREAD_LIBS
verwendet. Diese Variable hat üblicherweise den Wert
-pthread, kann aber auf einigen
Architekturen und &os;-Versionen abweichende Werte haben und
daher sollte nie -pthread direkt in Patches
geschrieben werden, sondern immer
PTHREAD_LIBS.Falls durch das Setzen von
PTHREAD_LIBS der Bau des Ports mit der
Fehlermeldung unrecognized option
'-pthread' abbricht, kann die Verwendung des
gcc als Linker durch setzen von
CONFIGURE_ENV auf
LD=${CC} helfen. Die Option
-pthread wird nicht direkt von
ld unterstützt.RückmeldungenBrauchbare Änderungen/Patches sollten an den
ursprünglichen Autor/Maintainer der Software geschickt
werden, damit diese in der nächsten Version der Software
mit aufgenommen werden können. Dadurch wird Ihre Aufgabe
für die nächste Version der Software deutlich
einfacher.README.htmlNehmen Sie bitte keine README.html
in den Port auf. Diese Datei ist kein Bestandteil der
CVS-Sammlung sondern wird durch make readme
erzeugt.Einen Port durch BROKEN,
FORBIDDEN oder IGNORE als
nicht installierbar markierenIn manchen Fällen sollten Benutzer davon abgehalten
werden einen Port zu installieren. Um einem Benutzer
mitzuteilen, dass ein Port nicht installiert werden sollte,
gibt es mehrere Variablen für make,
die im Makefile des Ports genutzt werden
können. Der Wert der folgenden
make-Variablen wird dem Benutzer als Grund
für die Ablehnung der Installation des Ports
zurückgegeben. Bitte benutzen Sie die richtige
make-Variable, denn jede enthält eine
völlig andere Bedeutung für den Benutzer und das
automatische System, das von dem Makefile
abhängt, wie der
Ports-Build-Custer, FreshPorts und portsmon.VariablenBROKEN ist reserviert für
Ports, welche momentan nicht korrekt kompiliert,
installiert oder deinstalliert werden. Es sollte
für Ports benutzt werden, von denen man annimmt,
dass dies ein temporäres Problem ist.Falls angegeben, wird der Build-Cluster dennoch
versuchen den Port zu bauen, um zu sehen, ob das
zugrunde liegende Problem behoben wurde (das ist jedoch
im Allgemeinen nicht der Fall).Benutzen Sie BROKEN zum
Beispiel, wenn ein Port:nicht kompiliertbeim Konfiguration- oder Installation-Prozess
scheitertDateien außerhalb von
${LOCALBASE} installiertbeim Deinstallieren nicht alle seine Dateien
sauber entfernt (jedoch kann es akzeptable und
wünschenswert sein, Dateien, die vom Nutzer
verändert wurden, nicht zu entfernen)FORBIDDEN wird für Ports
verwendet, die Sicherheitslücken enthalten oder die
ernste Sicherheitsbedenken für das FreeBSD-System
aufwerfen, wenn sie installiert sind (z.B. ein als
unsicher bekanntes Programm, oder ein Programm, das
einen Dienst zur Verfügung stellt, der leicht
kompromittiert werden kann). Ports sollten als
FORBIDDEN gekennzeichnet werden,
sobald ein Programm eine Schwachstelle hat und kein
Update veröffentlicht wurde. Idealerweise sollten
Ports so bald wie möglich aktualisiert werden wenn
eine Sicherheitslücke entdeckt wurde, um die Zahl
verwundbarer FreeBSD-Hosts zu verringern (wir
schätzen es für unsere Sicherheit bekannt zu
sein), obwohl es manchmal einen beachtlichen Zeitabstand
zwischen der Bekanntmachung einer Schwachstelle und dem
entsprechenden Update gibt. Bitte kennzeichnen Sie einen
Port nicht aus irgendeinem Grund außer Sicherheit
als FORBIDDEN.IGNORE ist für Ports
reserviert, die aus anderen Gründen nicht gebaut
werden sollten. Es sollte für Ports verwendet
werden, in denen ein strukturelles Problem vermutet
wird. Der Build-Cluster wird unter keinen Umständen
Ports, die mit IGNORE markiert sind,
erstellen. Verwenden Sie IGNORE zum
Beispiel, wenn ein Port:kompiliert, aber nicht richtig läuftnicht auf der installierten Version von &os;
läuft&os; Kernelquelltext zum Bauen benötigt,
aber der Benutzer diese nicht installiert hatein Distfile benötigt, welches aufgrund
von Lizenzbeschränkungen nicht automatisch
abgerufen werden kannnicht korrekt mit einem momentan installiertem
Port arbeitet (der Port hängt zum Beispiel von
www/apache21 ab,
aber www/apache13 ist
installiert)Wenn ein Port mit einem momentan installiertem
Port kollidiert (zum Beispiel, wenn beide eine Datei
an die selbe Stelle installieren, diese aber eine
andere Funktion hat), benutzen Sie stattdessen
CONFLICTS.
CONFLICTS setzt
IGNORE dann
selbstständig.Um einen Port nur auf bestimmte
Systemarchitekturen mit IGNORE zu
markieren, gibt es zwei Variablen, die automatisch
IGNORE für Sie setzen:
ONLY_FOR_ARCHS und
NOT_FOR_ARCHS. Beispiele:ONLY_FOR_ARCHS= i386 amd64NOT_FOR_ARCHS= alpha ia64 sparc64Eine eigene IGNORE-Ausgabe kann
mit ONLY_FOR_ARCHS_REASON und
NOT_FOR_ARCHS_REASON festgelegt
werden. Für eine bestimmte Architektur sind
Angaben durch
ONLY_FOR_ARCHS_REASON_ARCH
und
NOT_FOR_ARCHS_REASON_ARCH
möglich.Wenn ein Port i386-Binärdateien
herunterlädt und installiert, sollte
IA32_BINARY_PORT gesetzt werden. Wenn
die Variable gesetzt ist, wird überprüft, ob
das Verzeichnis /usr/lib32 für
IA32-Versionen der Bibliotheken vorhanden ist, und ob
der Kernel mit IA32-Kompatibilität gebaut wurde.
Wenn eine dieser zwei Voraussetzungen nicht erfüllt
ist, wird IGNORE automatisch
gesetzt.Anmerkungen zur ImplementierungZeichenketten sollten nicht in Anführungszeichen
gesetzt werden. Auch die Wortwahl der Zeichenketten sollte
die Art und Weise beachten, wie die Informationen dem Nutzer
angezeigt werden. Beispiele:BROKEN= this port is unsupported on FreeBSD 5.xIGNORE= is unsupported on FreeBSD 5.xresultieren in den folgenden Ausgaben von
make describe:===> foobar-0.1 is marked as broken: this port is unsupported on FreeBSD 5.x.===> foobar-0.1 is unsupported on FreeBSD 5.x.Kennzeichnen eines Ports zur Entfernung durch
DEPRECATED oder
EXPIRATION_DATEDenken Sie bitte daran, dass BROKEN
und FORBIDDEN nur als temporärer
Ausweg verwendet werden sollten, wenn ein Port nicht
funktioniert. Dauerhaft defekte Ports sollten komplett aus der
Ports-Sammlung entfernt werden.Wenn es sinnvoll ist, können Benutzer vor der
anstehenden Entfernung eines Ports mit
DEPRECATED und
EXPIRATION_DATE gewarnt werden. Ersteres
ist einfach eine Zeichenkette, die angibt, warum der Port
entfernt werden soll. Letzteres ist eine Zeichenkette im ISO
8601-Format (JJJJ-MM-TT). Beides wird dem Benutzer
gezeigt.Es ist möglich DEPRECATED ohne
EXPIRATION_DATE zu setzen (zum Beispiel, um
eine neuere Version des Ports zu empfehlen), aber das
Gegenteil ist sinnlos.Es gibt keine Vorschrift wie lange die Vorwarnzeit sein
muss. Gegenwärtig ist es üblich einen Monat für
sicherheitsrelevante Probleme und zwei Monate für
Build-Probleme anzusetzen. Dies gibt allen interessierten
Committern ein wenig Zeit die Probleme zu beheben.Vermeiden Sie den Gebrauch des
.error-KonstruktesDer korrekte Weg eines Makefile
anzuzeigen, dass der Port aufgrund eines externen Grundes
nicht installiert werden kann (zum Beispiel, weil der Benutzer
eine ungültige Kombination von Build-Optionen angegeben
hat), ist IGNORE auf einen nicht leeren
Wert zu setzen. Dieser wird dann formatiert und dem Benutzer
von make install ausgegeben.Es ist ein verbreiteter Fehler .error
für diesem Zweck zu verwenden. Das Problem dabei ist,
dass viele automatisierte Werkzeuge, die mit dem Ports-Baum
arbeiten, in dieser Situation fehlschlagen. Am Häufigsten
tritt das Problem beim Versuch
/usr/ports/INDEX zu bauen auf (siehe
). Jedoch schlagen auch
trivialere Befehle wie make maintainer
in diesem Fall fehl. Dies ist nicht akzeptabel!Wie vermeidet man die Verwendung von
.errorNehmen Sie an, dass die Zeile
USE_POINTYHAT=yes in
make.conf enthalten ist. Der erste der
folgenden zwei Makefile-Schnipsel
lässt make index fehlschlagen,
während der zweite dies nicht tut..if USE_POINTYHAT
.error "POINTYHAT is not supported"
.endif.if USE_POINTYHAT
IGNORE=POINTYHAT is not supported
.endifVerwendung von sysctlVom Gebrauch von sysctl wird, außer in Targets,
abgeraten. Das liegt daran, dass die Auswertung aller
makevars, wie sie während
make index verwendet werden, dann den
Befehl ausführen muss, welches den Prozess weiter
verlangsamt.Die Verwendung von &man.sysctl.8; sollte immer durch die
Variable SYSCTL erfolgen, da diese den
vollständigen Pfad enthält und überschrieben
werden kann, so dies als notwendig erachtet wird.Erneutes Ausliefern von DistfilesManchmal ändern die Autoren der Software den Inhalt
veröffentlichter Distfiles, ohne den Dateinamen zu
ändern. Sie müssen überprüfen, ob die
Änderungen offizell sind und vom Autor durchgeführt
wurden. Es ist in der Vergangenheit vorgekommen, dass
Distfiles still und heimlich auf dem Download-Server
geändert wurden, um Schaden zu verursachen oder die
Sicherheit der Nutzer zu kompromittieren.Verschieben Sie das alte Distfile und laden Sie das neue
herunter. Entpacken Sie es und vergleichen Sie den Inhalt
mittels &man.diff.1;. Wenn Sie nichts Verdächtiges sehen
können Sie distinfo aktualisieren.
Stellen Sie sicher, dass die Änderungen in Ihrem PR oder
Commit-Protokoll zusammengefasst sind, um zu
Gewährleisten, dass nichts Negatives passiert ist.Sie können auch mit den Autoren der Software in
Verbindung treten und sich die Änderungen bestätigen
lassen.
-
-
-
- Notwendige Abhilfen (Workarounds)
-
- Manchmal ist es nötig Fehler in Programmen, die mit
- älteren Versionen von &os; ausgeliefert werden, zu
- umgehen.
-
-
-
- Einige Versionen von &man.make.1; waren zumindest
- auf &os; 4.8 und 5.0 in Bezug auf die Behandlung von
- Vergleichen mit OSVERSION defekt. Dies
- führte häufig zu Fehlern während
- make describe (und damit auch
- während des make index für
- alle Ports). Abhilfe schafft hier, den bedingten Vergleich
- in Leerzeichen einzuschließen, z.B.:
- if ( ${OSVERSION} > 500023
- ) Beachten Sie, dass eine
- Test-Installation eines Ports auf 4.9 oder 5.2 dieses
- Problem nicht aufspürt.
-
- VerschiedenesDie Dateien pkg-descr und
pkg-plist sollten beide doppelt
kontrolliert werden. Wenn Sie einen Port nachprüfen und
glauben, dass man es besser machen kann, dann verbessern Sie
ihn bitte.Bitte kopieren Sie nicht noch mehr Exemplare der
GNU General Public License in unser System.Bitte überprüfen Sie alle gesetzlichen Punkte
gründlich! Lassen Sie uns bitte keine illegale Software
verbreiten!Beispiel eines MakefileHier ein Beispiel für ein
Makefile, welches als Vorlage für
einen neuen Port dienen kann. Alle zusätzlichen Kommentare
in eckigen Klammern müssen entfernt werden!Es wird empfohlen, die hier gezeigte Formatierung zu
übernehmen (Reihenfolge der Variablen, Leerzeichen zwischen
einzelnen Abschnitten, usw.). Dadurch werden die wichtigen
Informationen sofort ersichtlich. Zur Überprüfung
Ihres Makefiles sollten Sie portlint verwenden.[the header...just to make it easier for us to identify the ports.]
# New ports collection makefile for: xdvi
[the "version required" line is only needed when the PORTVERSION
variable is not specific enough to describe the port.]
# Date created: 26 May 1995
[this is the person who did the original port to FreeBSD, in particular, the
person who wrote the first version of this Makefile. Remember, this should
not be changed when upgrading the port later.]
# Whom: Satoshi Asami <asami@FreeBSD.org>
#
# $FreeBSD$
[ ^^^^^^^^^ This will be automatically replaced with RCS ID string by CVS
when it is committed to our repository. If upgrading a port, do not alter
this line back to "$FreeBSD$". CVS deals with it automatically.]
#
[section to describe the port itself and the master site - PORTNAME
and PORTVERSION are always first, followed by CATEGORIES,
and then MASTER_SITES, which can be followed by MASTER_SITE_SUBDIR.
PKGNAMEPREFIX and PKGNAMESUFFIX, if needed, will be after that.
Then comes DISTNAME, EXTRACT_SUFX and/or DISTFILES, and then
EXTRACT_ONLY, as necessary.]
PORTNAME= xdvi
PORTVERSION= 18.2
CATEGORIES= print
[do not forget the trailing slash ("/")!
if you are not using MASTER_SITE_* macros]
MASTER_SITES= ${MASTER_SITE_XCONTRIB}
MASTER_SITE_SUBDIR= applications
PKGNAMEPREFIX= ja-
DISTNAME= xdvi-pl18
[set this if the source is not in the standard ".tar.gz" form]
EXTRACT_SUFX= .tar.Z
[section for distributed patches -- can be empty]
PATCH_SITES= ftp://ftp.sra.co.jp/pub/X11/japanese/
PATCHFILES= xdvi-18.patch1.gz xdvi-18.patch2.gz
[maintainer; *mandatory*! This is the person who is volunteering to
handle port updates, build breakages, and to whom a users can direct
questions and bug reports. To keep the quality of the Ports Collection
as high as possible, we no longer accept new ports that are assigned to
"ports@FreeBSD.org".]
MAINTAINER= asami@FreeBSD.org
COMMENT= A DVI Previewer for the X Window System
[dependencies -- can be empty]
RUN_DEPENDS= gs:${PORTSDIR}/print/ghostscript
LIB_DEPENDS= Xpm.5:${PORTSDIR}/graphics/xpm
[this section is for other standard bsd.port.mk variables that do not
belong to any of the above]
[If it asks questions during configure, build, install...]
IS_INTERACTIVE= yes
[If it extracts to a directory other than ${DISTNAME}...]
WRKSRC= ${WRKDIR}/xdvi-new
[If the distributed patches were not made relative to ${WRKSRC}, you
may need to tweak this]
PATCH_DIST_STRIP= -p1
[If it requires a "configure" script generated by GNU autoconf to be run]
GNU_CONFIGURE= yes
[If it requires GNU make, not /usr/bin/make, to build...]
USE_GMAKE= yes
[If it is an X application and requires "xmkmf -a" to be run...]
USE_IMAKE= yes
[et cetera.]
[non-standard variables to be used in the rules below]
MY_FAVORITE_RESPONSE= "yeah, right"
[then the special rules, in the order they are called]
pre-fetch:
i go fetch something, yeah
post-patch:
i need to do something after patch, great
pre-install:
and then some more stuff before installing, wow
[and then the epilogue]
.include <bsd.port.mk>Auf dem Laufenden bleibenDie &os; Ports-Sammlung verändert sich ständig.
Hier finden Sie einige Informationen, wie Sie auf dem Laufenden
bleiben.
FreshPortsEiner der einfachsten Wege, um sich über
Aktualisierungen, die bereits durchgeführt wurden, zu
informieren, ist sich bei FreshPorts
anzumelden. Sie können dort beliebige Ports
auswählen, die Sie beobachten möchten. Maintainern
wird ausdrücklich empfohlen sich anzumelden, da Sie nicht
nur über Ihre eigenen Änderungen informiert werden,
sondern auch über die aller anderen Committer (Diese sind
oft nötig, um über Änderungen des zugrunde
liegenden Frameworks informiert zu bleiben. Obwohl es
höflich wäre, vorher über solche
Änderungen benachrichtigt zu werden, wird es manchmal
vergessen oder ist einfach nicht möglich. Außerdem
sind die Änderungen manchmal nur sehr klein. Wir erwarten
von jedem in solchen Fällen nach bestem Gewissen zu
urteilen).Wenn Sie Fresh-Ports benutzen möchten,
benötigen Sie nur einen Account. Falls Sie sich mit einer
@FreeBSD.org E-Mailadresse registriert
haben, werden Sie den Anmeldelink am rechten Rand der Seite
finden. Diejenigen, die bereits einen FeshPorts-Account
haben, aber nicht Ihre @FreeBSD.org
E-Mailadresse benutzen, können einfach Ihre E-Mailadresse
auf @FreeBSD.org ändern, sich
anmelden, und dann die Änderung rückgängig
machen.FreshPorts bietet auch eine
Überprüfungsfunktion, die automatisch alle Committs
zum &os; Ports-Baum testet. Wenn Sie sich für diesen
Dienst anmelden, werden Sie über alle Fehler, die bei der
Überprüfung Ihres Committs auftreten,
informiert.Die Webschnittstelle zum Quelltext-RepositoryEs ist möglich die Dateien des Quellen-Repositories
mit Hilfe einer Webschnittstelle durchzusehen.
Änderungen, die das gesamte Ports-System betreffen,
werden jetzt in der Datei CHANGES
dokumentiert. Solche, die nur bestimmte Ports betreffen, in
der Datei UPDATING.
Aber die maßgebliche Antwort auf alle Fragen liegt
zweifellos darin, den Quelltext von bsd.port.mk
und dazugehörige Dateien zu lesen.Die &os; Ports-MailinglisteWenn Sie Maintainer sind, sollten Sie in Erwägung
ziehen die &a.ports;-Mailingliste zu verfolgen. Wichtige
Änderungen an der grundlegenden Funktionsweise von Ports
werden dort angekündigt und dann in
CHANGES committet.Der Cluster zum Bauen von &os;-Ports auf pointyhat.FreeBSD.orgEine der weniger bekannten Stärken von &os; ist es,
dass ein ganzer Cluster von Maschinen nur dafür
reserviert ist, andauernd die Ports-Sammlung zu bauen, und
zwar für jedes große &os; Release und jede
Tier-1-Architektur. Die Ergebnisse können Sie unter
package building
logs and errors finden.Alle Ports ausser denjenigen, die als
IGNORE markiert sind, werden gebaut. Ports,
die als BROKEN markiert sind, werden
dennoch ausprobiert, um zu sehen, ob das zugrunde liegende
Problem gelöst wurde (Dies wird erreicht, indem
TRYBROKEN an das
Makefile des Ports übergeben
wird).Der &os; Ports-Distfile-ScannerDer Build-Cluster ist dazu bestimmt, das neueste Release
jedes Ports aus bereits heruntergeladenden Distfiles zu bauen.
Da sich das Internet aber ständig verändert,
können Distfiles schnell verloren gehen. Der FreeBSD
Ports-Distfile-Scanner versucht jeden
Download-Standort für jeden Port anzufragen, um
herauszufinden, ob jedes Distfile noch verfügbar ist.
Maintainer werden gebeten diesen Bericht regelmäßig
durchzusehen, nicht nur, um den Build-Prozess für die
Nutzer zu beschleunigen, sondern auch um zu vermeiden, dass
auf den Maschinen, die freiwillig zur Verfügung gestellt
werden, um all diese Dateien anzubieten, Ressourcen
verschwendet werden.Das &os; Ports-Monitoring-SystemEine weitere praktische Ressource ist das FreeBSD
Ports-Monitoring-System (auch bekannt als
portsmon). Dieses System besteht aus einer
Datenbank, die Informationen von mehreren Quellen bezieht und
es erlaubt diese über ein Webinterface abzufragen.
Momentan werden die Ports-Problemberichte (PRs), die
Fehlerprotokolle des Build-Clusters und die einzelnen Dateien
der Ports-Sammlung verwendet. In Zukunft soll das auf die
Distfile-Prüfung und weitere Informationsquellen
ausgedehnt werden.Als Ausgangspunkt können Sie alle Informationen
eines Ports mit Hilfe der Übersicht
eines Ports betrachten.Zum Zeitpunkt des Schreibens ist dies die einzige
Quelle, die GNATS PR-Einträge auf Portnamen abbildet
(PR-Einreicher geben den Portnamen nicht immer in der
Zusammenfassung an, obwohl wir uns das wünschen
würden). Also ist portsmon ein guter
Anlaufpunkt, wenn Sie herausfinden wollen, ob zu einem
existierenden Port PRs oder Buildfehler eingetragen sind. Oder
um herauszufinden, ob ein neuer Port, den Sie erstellen
wollen, bereits eingereicht wurde.
Index: head/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/mailing-lists.ent
===================================================================
--- head/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/mailing-lists.ent (revision 36616)
+++ head/de_DE.ISO8859-1/share/sgml/mailing-lists.ent (revision 36617)
@@ -1,649 +1,653 @@
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